Indiana Tribüne, Volume 15, Number 361, Indianapolis, Marion County, 16 September 1892 — Page 2
UndZann Tribune. ,,t i Erscheint ZZii glich xtnb Sonntag.
T-i rZttche .Tribune- roflct bnrch den TrSger VCemR per Ooche, die SonntSAs-,Trlbünc- L !, If'tf-wrft ffrin,. fr?:!. a C-Tt,r 1ffna nSr ÜJV14M-J lUUlll Tl äjglSf Kj!VA, i IHJCW" :'ä5SctM'3 5 per Jahr. N" r-"--.A at üw. -.- n - ... -.rjra j. , .ti.--. ab- w v w s i vw -4" w v- i -v w - Ofsice : 130 Ost Marylaud Strasze. 3nHMfrt!ll, Ind., 1 Sept'ber '92. Vsn dött Orlttseo.Jttvwnertt. Nebn mcrwürdlze.Jnd; sn. si ;i nme, welche ain süÄaMeriwnischeu Riefen stutz Onnoco in der Nähe ftims wildroinan tizchen QueUgebicts Hausen, erzählt der nach Washington zurückgekehrte Äogcr WeÜcs, der einzige bekannte W'iße. der seit den Tagen der ersten Spanier durch jene Wildmffe gedrunzen ist: Diese noch völlig wilden, meist harrn losen, sbcr mitunter auch recht täckischm Indianer leben vom Ertrage &: FischZangZ und der Jagd, besonder aber von ersterem, und ich nahm großes Jntereffe an ihrer eigenthümlichen Methode, nifche mit Pfeil und Bogen zu erlegen. Cie benutzen dazu Pfeile, welch? sechZ Fuß lang sind und aus Schilfrohr mit einer eisernen SpkSe bestehen. Sachte fährt da Fischer-Canoe durch die Untiefen dahin, während der Schütze mit seinem P:cil an der Bogensehne schluß sertZz steht. Sobald ein großer Fisch in Schußweite sich! bar wird, schnellt der Pfeil ab und verfehlt selten sein Ziel. Auch schießen hiefe Nothhäute mit einem B!.ksrohr. das aus dem jungen Stengel einer gewissen Palmgattunz nach Entfernung des Markes 'gemacht ist. Dabei beJienen sie sich natürlich tlei nerer und leichterer Pfeile, einfach aus Splittern von Schilfrohr mit scharf zuzcspihtem Ende bestehend und hach t:ii zehn Zoll lang: hinten haben diese Pzcüe einen womgen WulN. der eben falls von einer Pakmgattung Kerrührt und gerade den Lauf des BlasrohrZ auZ SriVl Tie Spitze ist in das berühmte tödtliche Gift Curare" ge taucht. Ein solches Blasrohr ist eine ßtraj unheimliche Waffe in den Handen dieser wilden Naturkinder, und ihre Treffsicherheit mit denselben ist gera dezu nnglaubkich. Die Händler, welche am Qrinoco und am Mio Meta (dem größten Nebenfluß des Orinoco) entlang Waaren an diese Nothdute der kaufen oder umtauschen, ziehen es vor. ihre Beute zu Nachtzeit in der Mitte des Stromes zu verankern und stets mit Flinten bewaffnete Wachen zu halten. Im Gegensatz zu den meisten atioe ren Indianern gehen hd diesen die Frauen sonne die Männer fast vvllstän big nackt herum: sie tragen nichts als eine LendeNbcdeckung. die so fchmal wie nur möglich ist und eigentlich nur aus einem rechtwinkeligen' Streifen am PerttügeZch.'n besteht, weiche durch eine Schnur zufammengehaltm sind. Ich habe ein Prödchen "einer solchen Arbeit mitgebracht: bewundernswerth ist von diesen FeigenbMttern" die künstlerische Schönheit und ein Geschmack, wie ihn wohl kein Mensch hinter Ganzwikden gesucht hat. Die Perlkügelchen sind in einer gromeirischm Form geordnet. welch.' einen ttzm gnechilchen Eharak ter trügt. Wo tne Rothpute diese Idee her haben, mögen die Götter wissen. Man könn!e da zu intercsianten Betrachtungen über natürlich-' Kunst-Jnsttntt gelangen. Die WohttUNgen dieser Uramenkaner sind leichte Hütten, welch? rovisl au4 'LakmdZätkeru hergestellt werden. Jede Familie hzj übrigens auch ein Stück chen Fels zur Berfügui, und auf diejem wird gewöhnlich die Aur;el angebaut. auZ welcher das Easiava" gemacht wird, ihr Hauyt-NahrungZartitel neben den Erträgnissen des FifchfangeZ und ter Jagd. 'Die Wurzel wird auf einem höchst einfachen Reibeisen" ge rieben. einem Brett mit Löchern, in welchen kleine, scharst Stückchen Feuer Fein angebracht sind. Sehr merlwür- , b!g erscheint dabei noch, daß die Feuerßeinchen an diesem wichtigen Werkzeug genau nach derselben Idee gruppirt sind, wie die Perkkügekchen am cnden' gurt. Nachdem die Wurzel zu einer Ärt Mehl gerieben ist. wird noch der -Wassergehalt auZgeprcßt. dann wird das Mehl gesiebt, undenklich wird da. raus auf einer flachen thönernen Platte ein nesiger Kuchen von 2 oder 3 Fuß im Durchmesser gebacken. Ein Jndianer kann eine Woche lang unausgesetzt auf der Jagd fein, ohne eine andere . Nahrung zu haben, als dieses Eaffava. il $ . rt w v , ... . leiojx yaoe pavon Tconare lang sar .ausschließlich leben müssen und es all J:M,a!kg, lieb gewonnen, trotzdem gewöhn sr.( ttrtl ViiwS-Hrt'f itf mit fviA. iV "Vuiinyu.twvüa um ijuiim gebacken war. ftn.infrflifi in Nn 4Vt 'j . V O l Eigeuarttge Befürchtungen über das ' Schicksal der sranzosischen Republik , snri.-lit dr in liua erWinertd? Thnr ,; i r " .-Tf-MOn-.if" rttiä T,ia "lßilrtt fH ii V -J--A.mn M-lt4.H jckon doc ein und. einem halben Jahre untcr der Hand die Mittheilung erhalt ten daß der Zar in einem vertrauten Kreise von vier oder fünf Personen er ä friirt' fv"5 ff e.i f lt n r WA.it tf.-fo I!!' T T ' " " ij " " I W dag Frankreich zur "Ionarchie ?urückkehre,, und er würde zu den größten Opfern bereit sein, wenn das Land sich dafür entscheiden würde, feinen zweiten Sohn Eeo:g zum 5Zön:g oder Kaiser auszurufen. Diese Einweisung auf eine mögliche russische 'ecundogenitur in Paris hat das süd-Zran;ösi'che Blatt 13 Monate , lang zurückgehalten, weil ihr so lange ' der (.eoanke doch etwas unwahrscheinlich vorkam; seitoem aber russizche Blätter sich zu der Erklärung ermächtigt gesehen, dis; der Unterschic') der Negierungsgrundsätze der beiden Lander für die gegenseitigen Sympathiedezeugungen kein Hindernis fei, ja daß diese rmpathiebeeugungen auch mit der Zcir die Äegieruugssormen in Uebereinstimmung bringen , könnten, glaubte das Blatt die Petersburger Presse ge. nauer prüfen zu müsstn und hat nun in der Zeitung toi;" nachstehende Er läuterangen zu vLrstehcndcn Aeuhcrun llUlli lI.illL. ZJ Lt 1L1L1 llilll : 1L L ..TiitLUlf. &tn se'uudeu:
wyn5ijeiio3 und d!e legten Zweig der alten Herrschergeschlechter Frau! reichs in den Augen 'der großen Mehr heit der Franzosen abgethan! Aber es iü nicht ausgeschlossen, dad sich in einer mehr oder weniger entfernten Zukunft im Westen eine neue, starke und mit dem Herrscherhruse der alliirtcn Mach! durch enge Bande verknüpfte Dynastie zum Segen beider Länder erhebcr könnte." ' Das französische Blatt erinnert an die Alternative, die Napoleon von Helena aus für Europa gestellt hat. Re pubükanifch oder ko sackisch? Sind wir schon am Ansana des Endes? frügt der ..Phare du Littoral."
Chinesische Leichen Lluswande tUttg. Wie männiglich bekannt, dürfen die 'Gebeine der Himmelssöhne un?er keinen Umständen anderswo ihre dauernde -Ruhestätte haben, als in der alten Heimath; wenn sie auch schon Jahre ;lang in der fernsten Fremde fchlum mer'n, werden sie bei günstiger Gelegen heit zurückgeführt unddemalleinheiligen Heimathboden übergeben; wenigstens chalten alle unverfälschte Zöpfträger !und Abgefallene gibt es doch nur einen herzlich kleinen Proeentsatz an diesem Brauche unverbrüchlich fest. In unse rem Lande, und wohl überall, wo es Mongolez: in erheblicher Anzahl gibt, haben sich dieselben auf bestimmte TodtenUmzugsjahre geeinigt, in denen alle Wnesengebeine. für welche bezahlt werden kann, in das blumige Reich der Mitte zurückgesandt werden. Heuer ist wieder ein solches chinesische? Leichen. Ausmanderungsjahr. Natürlich ist dieser Massenumzug der Todtengebeine immer ein großes Ereignis für unsere gelben Eonfuciusjünger, und nament sich arr der Pacifictüste herrscht jetzt ein bewegtes Treiben unter ihnen. Aus dem "Lone b'ir".Friedhofe zu Portland, Oreg.. werden diesmal allein etwa fünshundert Ehinefen-Skelette ge nommen. und der unternehmende man deläugige Landsmann, welcher diese Arbeit contractlich übernommen hat, muß im Ganzen die Gebeine von rund zweitausend Landsleuten in Stand setzen und nach China verschiffen: denn sein Contractsgebiet umfaßt nicht nur den ganzen Staat Oregon. sondern auch Washington. Jdaho und Mon. tana. Ehe aber die Todten ausgegraden werden, müssen sie gespeist", und muß auch dem bösen Geist eine Abgabe dargebracht werden. Daher gehen der Ausgrabung seltsame Feierlichkeiten vorher, welche denen bei der ersten Beerdigung ähnlich find und noch immer' von vielen Weißen nicht der' standen werden. Diese Feierlichkeiten dauern mehrere Tage lang. Die Verwandten und Freunde der Dahingeschiedenen stellen aus deren Gräbern große Mahlzeiten auf, bestehend aus gebratenen Schwei neu, Aepfeln, Reis, Wein und einer Art Kuchen ; sie glauben, dab die Tod' ten sich aus den Gräbern erheben und von diesem Mahle schmausen, und daß auch der böse Geist sich mit ihnen an die Tafel setze und versöhnt werde. Was das gebratene Schwein betrifft, so scheinen die Todten sammt dem Teu sei (oder auch der Janhagel der Nach' barschaft) keine besondere Vorliebe für diesen Braten zu haben ; denn derselbe bleibt gewöhnlich ganz unversehrt, und Diejenigen, welche ihn zubereitet haben, essen ihn nachher selber uiib zwar sei neswegs mit Bedauern. Nach Ausgrabung der Leiche werden die Gebeine ganz rein geschabt, in niedliche Zinn kästen gepackt, versiegelt, mit Etiketten versehen und dann abgeschickt. Das Alles muß der chinesische Lejchen umzugsUnternehmer besorgen lassen. Er kriegt zwölf Dollars für jede Leiche, aber die Dampfergesellschast berechnet noch etwa dreißig Dollars für die Be förderung dieser Fracht über den Stil len Ocean. Wenn die Gebeine in China angekommen sind, werden sie wieder beerdigt, und am Grabe gibt es nochmals eine Feierlichkeit, die aber in der Regel nur in einem Segensspruch und einem Gebet an den großen Fohi t i - Sä oeneyl. , wSBp ' V;.ii I AuS der Jttvianerküche. Hunderte von Mahlzeiten habe ich von wilden Rothhcickten nach echter Jndianerart zubereiten sehen sagte jüngst ein Kaufmann, der Zwanzig Jahre lang zwischen Britisch Eolumdiä und Mexiko gereist ist aber auf allen meinen Wanderungen durch die Felsen gebirge und Küstengelände habe ich noch nie ein indianisches stsv oder Braten gerochen, von welchem ich Lust gehabt hätte, mitzuessen. so hungrig tch auch oft war. Der Indianer ist ein starker Csser und fragt wenig dar nach, wie das Essen gelocht wird, wäh rend es dem Weißen' in erster Linie darauf ankommt, wie die Mahlzeit bereitet wird, und erst die nächste Frage der Menge gilt. Allerdings findet sich dieser Jndianergeschmack auch bei vielen Yankees. Genau genommen, hat man es ubri gens nicht nöthig, über den indiani jchen Fraß" so sehr die Nase zu rürn pun. Man hat schon viel Wesens ge macht von der Borliebe der Rothhäute für fauliges Fleisch, anrüchige Fische u. dergl.; aber der Geschmack ist ein gar unberechenbarks Ding , und steht mit der Eonsequenz stetig auf , dem Kriegsfuß. Andere Leute schwärmen z. B. für Limburger Käse und Sauer kraut, die ebenfalls in einem Zersek zungsproeeß begriffen sind: wieder An de-e berorugen ein soust'ges Wutüut", und was das , Gebiet der Ge tränke betrifft, so rufen uns die wüchendstenAbstineuzler entgegen,, daß sämmtliche gegohrenen Getränk weiter nichts als Jäulnißprodute seien. " Tie Rothhäute haben ebenfalls ihre eigenthümlichen Liebhabereien in Fäul niLprodu:1en: sie essen faule Fische in gedämpftem, Zustande gern, aber sie verschmähen alles Bierfüßlerfleisch oder Geflügel, das sich in Zersetzung besin' dct., und noch viel mehr solche SchaU thiere; letzte, e werde vj?n ihnen stets frisch gegessen, j, , (?im ganz besondere Borliede aber haben sie für die Ein' geweide. aller Art.', Mit 'dem Ausnehmen der Thiere plagen sie sich
nm rannt: nazzocm den Bügeln die Federn abgesengt, alle Thiere enthäu tet, und die Fische entschuppt sind, gibt's weiter keinen Abfall, fondern die Squaw" n i t das Uebrige ohne Wei teres i den Schmorkessel oder spießt eS zum Braten an den Kohlen oder unter der glühenden Asche an. Von vorherigem Abwäschen ist erst recht keme Rede, denn die Rothhäute sagen, das Wasser verderbe das Wild und die Fische! Die indianische Küche entbehrt durch auS nicht der Mannigfaltigkeit: aber wenn das Zeug zum Essen' herausge holt wird, hat eZ immer so ziemlich denselben nicht genau bestimmbaren Geschmack. 5kein Wunder auch! Das Äothwild kmmt heute in einen Kessel. in welchem gestern die Fische geschmort wurden, und in dem morgen vielleicht die Gaus geworfen wird. ohne daß der .'keel gereinigt worden ist, oder auch nur die Speisereste vom Tag vorher daraus entfernt worden sind. So geht es oft lange fort, und die hungri gen Rothhäule hauen tüchtig drauf ein ohne Pfeffer oder Salz oder Gewürz. Der Indianer wäre insosern das Ideal mancher unserer Hausfrauen, als er durchaus kein Topfgucker" ist; was die Squam ihm vorsetzt, ißt er unbesehen hinunter und fühlt sich .sauwohl" da bei! Vom Jnlande. Ein Achtel der Stadt New York ist im Besitz von 117 Individuen und Erben. Bereits imJahre 1822 ließ Dr. William Church von ConnecUcut eine Setzmaschine patentiren. Die Stadt New York zählt .lach der Ncueintheikung der Assembly Distrikte 944 Wahlbezirke. Die Erntemaschine wurde 1631 von CyruS McEormick erfunden, nachträglich aber von Anderen vielfach verbessert. In TexaS wurde dieser Tage mit jeder Elsenbahn.Fahrkarte zu einer bestimmten Festlichkeit eine Wasser melone unentgeltlich verabreicht. ExSenator McConnell. oen die Republikaner in Jdaho als ih ren Gouverneurskandidaten aufgestellt haben, gehörte der großen Goldsucher Karawane an. welche in früheren Ta gen die (Zbenen kreuzte. Das Mittel zu seinem Reichthum hat er aber in ei nem bescheidenen Flecken Gartenland gefunden, den er später in Boise City umgewandelt hat. Er suchte umsonst nach dem kostbareu Metaö in Ealifornia und Nevada. Durch den Verkauf feiner Rüben und seines Kohls für re spekttve 45 und 75 Cents per Pfund an die auf frisches Gemüse hungrigen Bergleute hat er die Grundlage seines ansehnlichen Reichthums gelegt. Für mann Schenk, unter dem Namen ..fetter Junge bekannt, ist in Nero Brunswick. N.' I. an fetti ger Leber Ausartung gestorben. Bei seinem Tode wog er 535 Psund. im Alter von 22 Jahren bereits 425 Pfd. Bor 14 Jahren, als er 27 Jahre alt war, hörte Barnum von ihm und engagirte ibn für seinen Cirkus, mit dem er dann bis vor fünf Jahren herumzoj. Er hatte so viel erworben, daß ex behaglich als Rentier mit feinem Bru der leben konnte. Ter Sarg, in wel chem der ..fette Junge" beerdigt wurde, inaß 6 Fuß in der Länge, 4 Fuß 2 Zoll in der Breite und war 3 Fuß 10 Zoll hoch. Ein dretundachtzigjähri ger alter Herr Namens James Luther aus Milwaukee starb im Sommer 1839 in Waukefha, Wls. Seit Zwanzig Iah ren besuchte er in Gesellschaft' seines Weisen und getreuen Pflegers James L. Bab.ock, zur Zeit in Änn Arbor in Mchigan, Waukefha in jedem Sommer. Um sich seinem Pfleger dankbar zu tx weilen, verordnete er letzkwillig, daß sein Nachlaß im Werthe von mehreren Hunderttausend Dollars von seinem Todestage an fünf Jahre lang unges theilt verwaltet, nach Ablauf der Frist ber feinem Neffen ausgehändigt wer den folle wenn dieser sich bis dahin verheirathet habe; erfülle er dlele Bedin gung jedoch nicht, so solle der Nachlaß unter die gesetzlichen Erben gleichmäßig vertheilt werden. Diese letztwillige PerVtdMttg MaW Babcock zu einer von den Mitgliedern des schönen Geschlecht's lehr gesuchten Person und er erhielt so gar zahlreiche Heirathsanträge. perhiclt iich 'den selben gegenüber aber stets als und äblehnend. Nunmehr her ist das Eis seines Herzens gebrochen ; er Hat sich mit einem Fräulein Ella Stanley Büt ler iü Waukefha verlobt und wird Ende September die letztwillillige Bedingung ersllllenan welche für ihn der Erwerb der reichen Erbschaft' geknüpft ist. . , Nun wir d d o ch' a uch einmal etwas Fküchtsröhllches für die Ehicagoer Welkausstellung in Aussicht gestellt. Zwei große Restaurants solZen im An schluß an die .AusstellungSgebäude er richtet werden. Es ist geplant, d 9 eine an eine der schmalen Seiten des großen JdustriepalasteZ, also einer, sehr degünst igten Lage.'? anzulegen, während für das andere eine hervorragend gün stige, Stelle im Freien servirt'ift. Für diese beiden Etablissements, deren Be wirthschaftung noch zu vergeben ist, werden! solche deutsche Unternehmer gewünscht, welche durch '.Ruf und, der Größe des Unternehmens entsprechende Mittel zur Durchführung der Sache be? fähigt sind. Neben , dem AuZfchank guter deutscher Weine, dse in der W, A. vertreten sein werden, wäre Vor al lem,,auch gediegenes baicrischej Bier sehr,,'wünschenswerth. Aisher' wurde dieser Artikel, der durch die, Fülle der einheimischen Erzeugnisse nicht ! in, grö ßerem Maßstab, in Amerika Boden ge Wonnen hat, nur noch in Flaschen ein geführt., Für , diesen Bedarf jedoch müßte es schon in, Fässern überführt werden, eine Bersandtweise. die bis jetzt noch eine bei diese? Gelegenheit zu lösende , gewifie Schwierigkeit, bietet. Die Dnrchsührung dieser für die, deut scheu Besucher , " der 1 Weltaußstellung nicht unwichtigen Frag?, liegt in der Hand deZ rührigen, RfichKkommissariütsWZ. f s-imi: Eine Illustration zu btn schlinlmen Folgen der Kinderheirathen gab kürzlich eine düstere Geschichte von Aotb nd Elend, welche im Lee-Atzknue
PoliZeiericht im WiUiamsburg. N. H.. erzählt wurde. Trotz seiner 19 Jahre ist George A. McAueisse schon verhci rathet und Vater eines drei Monate alten Kindes. Die Geburt desselben hatte ihm die Freude an dem ehelichen Zusammenleben verleidet, und eines
Tages hatte er USerd und Zitnd verlas sen'und sich in No. W3Myrtle Avenue einquartiert. Die junge Mutter und der Säugling waren 'der Noth, dem Hunger und Elend ausgesetzt, da der knabenhafte Gatte und Bater nichts für deren Unterhalt that. In HauZgängcn und bei Mutter Grün" mußte die unglückliche Frau mit ihrem Kinde die "tächte zubringen. Der Hunger stellte sich ein und erhöhte ibr Elend. Aber auch in der bittersten Noth bewahrte sie ihre Selbstachtung und verschmähte es. ourch ein Leben der Schande sich und ihr Kind vor Entbehrung zu schützen. Endlich gelang es ihr neulich Abends, den Aufenthalt ihres Mannes zu ersah ren. Sie sah ihn, als sie hungrig und nüt Verzweiflung im Herzen durch die Straßen irrte, vor dem Haufe in Myrtle Ave. stehen. Sie flehte ihn an, ihr Geld zu geben und sie zu unter stützen um sie und das Kind vor dem Hungertods zu bewahren, aber der Schurke wies sie ad und erklärte, er habe mit sich selbst genug zu thun. .Wenn Du nicht für mich sorgen willst, ja sorge wenigstens für Dein Kind!rief ihm die unglückliche Mutter ver zweifelt zu und legte den Säugling ihm zu Füßen. Sie entfern! sich, um eine llnterkunft zu suchen. Der herzlose Barsche war aber rncht Willens, seinen Batcrpsiichlen nachzukommen, und ließ das ttind auf der Straße liegen. Der s.:ugling war in gefährlicher Nähe des Strafen bahngeleises und wäre beinahe Übersahren worden. Die Polizei nahm sich des kleinen an und verhaftete des sen Eltern. Nachdem Frau McAulisse ihre Geschichte dem Polizeirichter Goet ting erzählt hatte, wurde sie dem Haufe ?u:n guten Hirten überwiesen. Mc .-luliff'e selbst mußte in'5 Gefängniß wandern, während sein Kind in der bhut der Kinderschutz-Ge'ellschast sich :eftndet. Gen. W e a v e r reist in Gesell, chast der Frau Lease. die er als An ziehungskra.t betrachtet auf seiner Stumptour. Zuweilen stellt er sie in den Versammlungen der Allianzpar tei als Unsere Königin Maria", vor und wenn er das thut, so rust er im mer den größten Enthusiasmus he? vor. In Sonth Aend. Ind. ist dieser Tage John W. Hopkins. un;wei felhast der älteste Mann in Jndiana. im Alter von 10t Jahre gestorben. Er wurde im April 1733 m Charleston S. E. geboren, ging nach Nord Ca rolina und später nach Ohio. von wo er vor einigen fünfzig Jahren nach Zn diana übersiedelte. Er hat tapfer g?' kämpft im Kriege von l8l2. , Deutsche Loealnachrichttn. 1 i" Provinz Brandenburg. Eine muthige That vollbrachte im längst Dr. mel. Schuchardt in Pritz walk. Von der Brücke am Bürgerplatz war esn zweijährige Kind. Sohn des Dachdeckers HÄfte in der Nachtkoppel straße, in die Tömmtz . gefallen. Dr. Schuchardt, welcher gerade dazukam. zog sofort feinen Rock aus, sprang in da? Wasser und holte daS Kind heraus. Aus einem See bei Hohcnselchow unternahmen dieser Tage vier Knaben in einem Booteine Spazierfahrt. Beim Schaukeln klppte das Boot um und die jugendlichen Insassen fielen ins Wasser. Obgleich bald Hilse herbeikam, gelang es doch nur, einen der Knaben zu retten; die übrigen drei konnten nur als Leichen aus dem Wasser gezogen wer den. Bei dem unlängst abgehaltenen Uebungsmarsch des Ulanenregiments in Züllicha widerfuhr einem Unteroffizier ein seltener Unsall.' Sein Pferd trat nämlich beim Tranken in ein Wespen nest, dessen dadurch aufgestörte Insassen sgsort über die Pferde und die bei ihnen beschäftigten Mannschaften herfielen; ein , Unterofllzler wurde derartlg zuge. richtet, daß er in's hiesige Garnisons lazäreth ausgenommen werden mußte. Provinz Ostpreußen. : Durch einen Schuß in die Stirn machte der Oberinspector Harder aus Gut ttomahlen seinem Leben ein Ende. Beim Baden ertrunken ist die 13 jährige Tochter des KasernettJnspccs jors Schmidt in yk. In dem Dorfe Linde wüthete eine gewaltige Feuers hruffst, wodurch nach biSheriAkr Mcl dung , etwa fünhchu Gehöste zerstör' wurden. : Provinz Westpreu ßen. , Gastwirth Sch. in Zeyer besitzt ein Kind, welches eine für sein Alter äußerst seltene Kraft? besitzt. Der Knabe, der erst drei Jahre all ist, 'hebt bequem einen halben Eentner von der Erde. Bgr kimster Zeit, ,verschwaud der drei zehnZäh-ige tzpön eines Besitzers in ,Sampol." Jetzt, beim Mähendes Roz gens, fanden Leute die Leiche im Rog gen llegtn, ,, Wie man annimmt, soll ,der Bater sein eigenes Kind ermordet haben. Der Knabe besaß nämlich ein Multererbtheil , von . 1500 Mark, m ches nach dem Tode des, Knaben den, !Bater desselben zufiel. .Der PosthilsZ böte Juni in -chinkenberg ist wegen Uutttschlagung amtlicher Gelder vex hastet, worden. , ,.J, hat, ihm zur, Ein Zahlung und! Auszahlung iibergebene ! Postanweisu ngs betröge? n a ch Fa! ich u n g el Einlieferungsscheines fccja her lln jerschrist Ist vier Fällen unter'chlage'i' In Schleppe ist Bürgermeister Kölz kex, seines , Amtes, enthoben '" werden. Wie man Höft, schwebt gegen denselben da Djsciplinaxverfahren.! Durch !einen Waldbrand sind in dex Herzoglich Grabiau Forst c etwa chundeet , Morgen alten Bestandes vernichtet worden. Erst Abtheilungen des Infanterieregiments No. 21 gelang es, dem verheerenden lementeEinh !3i;;jj,;j: !; Im Zanuar 189 j entzog sich der in Sttttj am Köuigsplatz 19 wphkzhgste Frisfur Hermarn Schmidt' yach Berühung pon Betrügereien seiner BerHaltung durch die Flucht nach England. Jetzt ist Schmidt dort verbqstet. hierher
zurückgebracht und in Untersuchung-Hast genommen worden. In Grimmen s eierte der Ziegeleibesitzcr G.Meyer mit seiner Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit. In Linde Ibrach Nachts Feuer aus. welches bei der jetzigen Trockenheit so schnell um sich griff, daß
in etwa einer Stunde 16 Gebäude in Asche lagen. Das Verschwinden des Cchuhmacher-MeisterZ Gr. von in Stargard macht in den bethätigten Kreisen nicht geringes Aussehen. Der Betreffende binterläßt, dem Vernehmen nach, eine Schuldenlast von über 25, 000 Mark. Provinz S ch l e s w i g-H o 1 st ein. Die Fcrnsprcchleitung Schlcswig Flensburg-Eckernförde-Kiel wurde aui 1. August in Betrieb gesetzt. Großes Aussehen erregt die Verhaftung dcZ Polizeiwachtmeisters Hoffmann in Fkensburg. In Heillgenhafcn plant man die Vertiefung des Hafens auf 15 Fuß. Die Stadtvertretung erklärte sich damit einverstanden, wenn zu den Kosten, die auf 123.000 Mk. resp. 151,000 Mk. veranschlagt werden, der Kreis einen Zuschuß von etwa 30,000 Mk. und die Regierung ebenfalls einen namhaften Zuschuß gibt. Die Hafen Vertiefung hängt jedenfalls mit der Verlängerung der Kreis Oldenburger Eisenbahn von Oldenburg bis nach Heikigenhafen und daran schließenden Dam'pfschifffahrtsverbindung zwischen Hciligenhafen und Bargenstacken a. F. zusammen. Tie Schwestern des am L6. April in Hamburg verstorbenen Consuls Brumm haben der Stadtgemeinde Wandsbk eineZSumme von 10.000 Mk. zu wohlthätigen Zwecken geschenkt. Provinz Schlesien. Der Volontair Julius Schubert von Vreslau ist in Begleitung der 23 Jahre alten Gertrud Weiß, geb. Schiple. nach einer Unterschlagung von 15.000 Mk. flüchtig geworden. Selten hat Bol kenhain in ihren Mauern an einem Tage so viel Gäste vereinigt gesehen, als bei Abhaltung des 12. Gesangs festes deS niederschlcsifchen Sängcrbun des. Uebcrall begegnete das Auge frischem Waldesgrün; zahlreiche Ehren Porten mit Fahnenschmuck, Blumen elvinde und Flaggenmasten waren aus allen Straßen errietet und herzliche Sü lgersprüche begrüßten die ankom inenden Gäste. Den Haupteingang zur Stadt zierten zwei hohe, in imitir tem Sandsteingrau ogchaltene, aus's Prächtigste dccorirte Obelisken. Ein biederer Landmann in Goldberg hatte seinen Nachbar vor dem Schössenae richte angellagt, sein Bieh behezt und das Wasser seines Brunnens vergüte! zu haben. Ihm wurde jedoch klar ge macht, daß man in unserem Jahrhün dert der Hexerei keinen Glauben mehr schenkt, und wurde der biedere Land mann deshalb, mit seiner Klage kosten pflichtig abgewiesen. Durch Erschie ßen machte in einem Anfall von Schwer muth der Landgerichtsrath und Haupt mann a. D. Welthusen in Hirschberg seinem Leben ein Ende. Seineu schweren inneren Verletzungen erlegen ist der Hauptmann Wager vom Feld-artiUelie-Regimeut von Elausewitz aus Neisse, welcher beim Hürdenreiten in Lamsdorf verunglüt ist. - Der Wacht meister Czok in Ludgierzowitz hat eine Kindesmörderin ermittelt. Das eine Kind war in einer Kammer, das andere ,m Düngerhaufen begraben. Von dem ersteren wurde nur noch das Skelett ge funden, da es wahrscheinlich schon vor zwei Jahren ermordet worden ist; das zweite war noch nicht verwest. Provinz Sachsen. Der Student der Medizin Pietrusky in Halle a. S. erhielt ein Jahr Fe siungshast wegen ZweikampfeS mit dem Lieutenant de NimeS, wobei ersterer einen' Streifschuß an der Hüste, letzterer einen Schuß in den Oberschenkel erhalten hatte. Der Oberstlieutenant a. D. p, Lochau, welcher im Bankgeschäst von Ku tisch, Kampf & Co. in Halle Ge schäste erledigte, siel in jenem GeWstss lokale um und verstarb bald darauf. Ein Herzschlag hatte, wie der hinzu gezogene Arzt lonsjatirke., seinem Leben ein schnelles Ende gemacht. Provinz Hannover. Etwa 3000 Morgen Walobestand (Föhren) wurden durch einen Waldbrand' vernichtet, der an der neuen Feldeisenbahn bei Hermannsburg nach Oberrohn zu. auöbrach. Es wurden die Mannschaften des Eilcnbahnregi ments zur Lö'chung kommandirt. Zwei Soldaten hahcn erhebliche Verletzungen erlitten; -- Im Goßlä'r braunschwefg, pleußischenCommunionbergwerkRam? melsberg'' ist ejne reiche Erzader mjl 30 pCt. Kupfer und 10 pCt. Silber angeschlagen worden. In Hausbruch entstand, bei dein im Hotel Zur Hacke" auf der Wiese abgehaltenen Sängerseft an welchem 35 Vereine Theil nahmen, eine allgemeine furchtbare, Schlägerei unter Betrunkenen und, Gängern, wo bei ein Zelt vollständig zerstört wurde ünh viele Personen schwere Verletzun gen erlitten Verstärlte Gendarmerie stell fr endlich die Ruhe wieder hex iitfb. verbasteje ein?, Anzahl. dex Ruhestöier, Ti Handelskammer hat xinkfl Aus? schuß eingesetzt, der den Plan einez Stichkanals von Hannover oder Lehrte n.zch, Hildesheim betreiben soll. Die Kosten , des Stichkanals , Hannover Hkldesh.'im -belaufen sich aus 6 7 Millionen Mark. - Ein schwerer Un glücksfall ereignete sich auf d.-r Hartogh' scheu 'chemischen Fabrik in Tostedt. Der ,Ehe,",ii'ex der Fabrik, Dr.'Forell, stieg in, ein', sechs Fußftiesez Bazsjn' hinab,' In dem Naphta' aufbewahrt, wird' ,un'y kam nicht wieder zum Vorschein, da e? durch die in dem Bajsln befindlichen 'ase fi stickt wurde. '' 1 il-!21:l!3clt'? t 'i' t r: ' '- "'Im Regierungsbezirk Arnsberg feh len z. Z. !72 Lehrer.,, AttgesichjZ die.'cr Zahlen ist es zu rerwundern, daß man in Hilchendach 7 Zöalinae hat durch sollen lassen. ''Von' einer schweren Bekri.bi'störnug nrurde die Zeche rtRi:p geltaube"' in Annen selbst, getrogen, indem, aus der rjcrten Soh'c Wasser mengtn"jn solcher Starke durchbrachen, daß bitselben zunächst yi'cht bewältigt werden, können. Das Schachtg'ebautze
und die Kohleuwäe des .Schachtes Wilhelm" der Zeche Pluto bei Wanne sind ein Raub der Flammen geworden. Auch das Be'rladungsgebauve' wurde ergriffen und in Asche gelegt; Die Kohlenförderung wird für einige Zelt ruhen müssen. Es wird zweifelhaft lein, ob die 800900 Mann zählende Belegschaft auf den u inliegenden Zechen sämmtlich beschäftigt werden kann.
Der Besitzer einer Herdsabrik, Steunesj IN Hamm, nahm ln der Zmen Ltppe ein Bad. Er kehrte indeß nicht wieder zurück: es mußte daher angenommen werden, daß St. von einem lahmenden Anfall betroffen worden und unbeachtet gesunken sei. Seine Leiche fand man Abends etwa zwei Cteinwurf oberhalb der Badeanstalt. Ein löjähriger Knabe hakte aus War bürg für seine in Lrebenau wohnende kranke Mutter Arz nci geholt und fuhr mit dem Nachmit tagszug nach Hause zurück, verschlief jedoch die Endstation Liebenau. Als er bald darauf erwachte, fprang er auS dem mit voller Geschwindigkeit dahin brausenden Zuge und brach das Genick. Für den langjährigen Landtags Abgeordneten deS Wahlkreises Bochum Dortmund, Hrn. Louis Bcrger. beab sichtigt man in Witten ein Denkmal zu setzen. Ein vorbereitendes Comite ist bereits begründet. R heinprov i nz. Die Ruhmeszeichen des Kölner Männerquartetts, drei prachtvolle sil bcrnc Becher, sowie 19 von ihm ersungene Medaillen, ferner die Spitze des Bereinsbanners sind gestohlen worden. Tie gestohlenen Sachen waren in einem Schrank in dem Vereinszimmer des Männerquartetts in der Restauration Im Holz" untergebracht. s Rudolf Jbach. Inhaber der Pianoforke-Fabrit Rudolf Jbach Sohn in Barmen und Cchwclm. Ein bei der Bahn an gestellter Maschinenwärter in Türen er schoß sich aus Eisersucht darüber, daß seine Frau mit einem andern Manne am Sonntag die Anna!?irmeß besucht hatte. In dem Kohlenlager der Eentrakc der Trarbach-Trabcner Be leuchtungs Gesellschaft entstand ein Brand, dem die gesammten Kohlen vorräthe. ein daneben liegende? großes Bauholzlager und die ausgedehnten Bureauraüme der Gesellschaft zum Opfer sielen. Kessel und Maschinen Haus konnten nur mit größter Mühe gerettet werden. Die Stadtverord neten-Persammlung in Trier hat die Ueberlassung des KaushauSsaaleS zur Lutherfestfpiel'Aufführung verweigert. Die Hetzrede des RcchtsanwaltS Müller und die Hetzartikel der Landeszeitung". die vor Kurzem schrieb, man dürfe den Katholiken Trier'S nicht zumuthen. sich in ihrem Eigenthum beschimpfen zu lafsm, haben also ihre Schuldigkeit p than und daS Vaterland ist wieder ein mal gerettet. In Wesel feierte der Faßdindermeister Dietrich Grafen sein 25zährrges Dlenstiubiläum in der Firma Christian Bettaer & Co.. wel ches feiten? der Firma festlich begangen wurde. H e s s e n D a r m st a d t. In Darmstadt beging der Wirkliche Geheimrath Oberconsistorialpräsident Dr. Goldmann sein50jährigeS Doctor Jubiläum, Der Musiker Lünkenhei' mer in Büdesheim hat sich heimlich ent fernt und Frau und vier Kinder im tiefsten Elend sitzen lassen. Die hessi sche Demokratie hat einen ihrer treuesten Augehörigen durch den Tod verloren, und zwar den Brauerei-Director Joseph Dofflein in Aachen. Zum WeltauS stellungsSpcditeur in Chicago ist laut Vertrag des Reichs Commissars die Rheinische Transport . Gesellschast W. Egan & Co. in Mainz ernannt wor den. Der frühere Redacteur des social demokratischen Offeud. Abendblattes, Max Iahn, ist flüchtig und wird von der Staatsanwaltschaft wegen Unter schlagung steckbrieflich verfolgt. Das in Schoten abgehaltene 13. Kirchen gesangskst des evangel. Kirchengesang' receins für Hessen nahm in allen Abei len einen glänzenden Verlauf. Der Kaufmann 'Müder in Worms ist ein ruinirter, bedauernswcrther Mann.' Er hat durch ' die Benzin-Erplosion in seinem Hause und, den dadurch entstan denen Brand fast Alles verloren.. Eine Entschädigung wird ihm von Seiten der - Versicherungsgesellschaft nicht be willigt. Seine Frau wurde unter großer Betheiliguug seitens , der- Bürger schüft beerdigt, 'Das Kind derlelben befindet sich noch im städtischen Kran kenhaufe und soll vollständig erblindet sein. - f Saloott ll. Billiarde Ro.92 Ost Wastinton Str. Jolrn Wei l a äj e t C ' Figentbümer Arbeiter-Halle z i 'i; ;m !5j-':"'" ", i-V . 'ir-iiii "j - ; (köher Turnhalle.) ' Vereine und Logen werdest darauf aufr.:erk sam gemacht, aß clitf Halle sich sehr gut zur, Abhaltung von Vnsamnllungen, Kränzchen,' Unterhaltungen u. s. w. eignet und für solche 3ivctY billig zu miethen ist. . Man wende sich '.N dlcOrrice bZ. Nlti. ' """i"" i--tt Epezlalarzt für -"' " -... ' : siii .' "t : - ? "jii:;!!;,?! : . ' . " ,. ;" -": ,,, - Auge, yhr, Nase nnd H'.ls. : ' fvr:,, 4ÄfSTP;i " .fM JnPxaMseit,?. ' Dauernd etablirt v Si -w,rlfliSK U'ISfi 4 West Washington vs.tr. ber rievtii st.öfec fltftcniibcr. , , Indianapolis, I n d. Patientli, welche außerhalb der Stadt svohnxn werden erfolgreich durch Correspondenz behandelt.
Hall
Iri.lJär (er
GM i .TfoSk T irdeiPQ
1 Bßtlt druöm ihren Das! IHt auS.1 W 1 1 vi t U, tt. UKiti 1851. Ich krachte meine Pflicht Jhne mttzuthkik, welch Wohlthat Pastor önig veEtärkcr kür mich war. Äiele Jahre w ich mit exNextilche Kr2mxke dhaftetz brauchte nzählkg, MilteZ nd, erz, abn stets urdea die anfällt MimmerDor einem Iah gkbiavchie ich den oennirk und Motte könne meinen Dank nicht ausdrücken. Denn mit Wahrheit kann ich letzt sagen : Ich bi gebetlt ! Ich empfehle bitt Medizta alle Leidenden, denn fit ein fichne Heilg bringe. öma . Brk. Jas,.Wch..ö.JuNrKZ. bezeuge h!nmik. dah mein Bon ss schlimm an Zkrroe n jwa.be der vielmehr Nenerkhe litt. ai er zuletzt ied d Minute beinahe alle Miede? zusmme, lS,. Äch gebrauchte Lalio? König'S Nerven-Etätter und bei der lie halben Flasche jchon bemerttra mit jute Brilcrung. JeH, ist et itlctet oll ständig rsd unv stark. Ich knipsehl igeNZeden dlclt Vedizi ftl et Uchttti iturnttui. i. st tret. titt werihvoNeS Buch f2t NervenlcZdend iViCl und eme Prdde.Iliche Sugelandl. Arme v rt auuf ic sHtmm untioTi!, ! Diese Medizin wurde seit dem Jahre 137S Vou dem Hoch. Pastorbig in Fort Wayne, Ind.. HUdneUet ttuu jti mci iuic UHiueiiung, voll 0(1 : K0EN1Q MCDICINE CO.. 238 Randolpli k., CHICAGO, 1LL Ä et pottzeke? e haben für l.00 die Flasche, ' Flasche für SS.Y0, i i grobe $1.75, Sür YS.SO. r In Jndkanepoli tn be deutschen Vpotheke rn F. Will. Panzer, We Washington Sr und Ecke Süd Matt Str. und Lincoln Lane. Dr. Panher, Chirurg und Frütteuarzt. Hcilanstalt und Office : Ost Wichlfttt Straße, (eckkWafsachusMÄvc.) : Täglich von 2 bis i Uhr. Sonntag? auS, genommen. Telephon SN. ?)r. I. Wühler, Dculschcr Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. ! Oifice-Stunden: 8 S Uhr Borm.; L 3 Uhr Nachm.: 7 9 Ubr Aberds. Telephon 23. ! Dr. Wagner, Office: Po. 6 Svl Ghio Str. Oksice-Zlunden : 10 Ulzr BermittaA. 14 Uhr Nachmittag. W?hung : Ecke roadk'i? essfc Lieolu ve Ttlczhon 83. Dr.H. S. Cuilttlttghnm, Office und Wohnung : nm Süd Mcrldlau Straße. Telephon 1319, Osflee-Slunden i 9 tthr Margen?. Uhr Mittags. 7 10 Uhr Abend. '. Dr. Cunningham spricht Deutsch. Dr.Wtth.J.Nogge, Delttscher Arzt. Ofsice: bei Pantzer'S Apotheke. lTel. !130.) Süd East Strabe und Lincoln Lane. .Spvechltundcn: S Uhr Vsrm.; S Uhr Nach und 7 Uhr Abends. Wohnung: 433 Madlson Avenue. Telephou C. C. Euorts, Deutscher Zahu-Mzt, ! Ro. 8z Nord Pennsylvania Str. wird uf Wuukch ngewandt. Ferd. A. Mull er. lRachfolger von Se.ge Müller.) Aps thpllvr. Ze nsertigung voa ezehße eschiebt I znderlösfigex. sachverftödiger Welse. Südwefi-Kcke der Oft Wasblngton und Oft Str. L Televhon 87. d'N N WM ' . Das beste Stärkungsmittel. $1.00 per Flasche. .... 6 Flaschen.für $100. m Zu haben in der Deutschen Apotheke von F. Will. Panlzer, öl West Washington Straße und Ecke Eafi rraye unv incoin ane. Die küTiit Aacht offen t heydore Stein, Nackfolger von W. . Anberson. Abstrakte von Besihtiteln und Grund- : eigcnthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. ' " 0. 06 Ost Market Straße. SnHWp 1 A A A fl A VEARI t en arritl to MHtf 1 1 1 1 1 1 1 1 lcd moj fairl, intlUff nl pmf iibu i S II II 1 .ho rd r;., tud m 1 1 1 1 fter lnruction, will wotk fBdu.trioa.lr, 'WWW Uh. in n thH. tkmmA tl-.ll. V Turin ilMir.wv kw'.litiM.wli.rcw ihej Uw.I will .Uoftirn'ü th. .t luAion mt .ni !!. uitmt-.- wkft H tiu .n tk . ,, no rnoii.T tat n uuiu roccMiui m .oo... KmiIj tmd qtiickl hvho. i mi o on. onir irom neu ot.trtct or cubb icklr nmbor, who r m.klnf er IWOO mrnck. I, , ' U ' 4 ... V,illl..l..üllfcD . . I n) k.. lrd jr uaght .ad proTlaed with mpl; mrat mg am Hrtleu m w. crm. mwm r hu uvimvhwi. W Mm MuJ . C JUL.L.XJ. liox. Ur FU. Atfrm tt om Zleine Heilung ! Keine Bezahlung ! .4 -f. vJL r-:F?mZ-'Zi. i Orcsärevca SS cured bv Ur. Ylaxbev fr pne minute pjr n pew smproypd pnd jju'alen bÜi. (rrtat impreiest i lgt 4 ifjtfVUiÄ Schielaugen. Wie sie von Dr. Bark durch eine neue verbesserte schmerzlose Methode kurirt werden. 372 Falle in Indianapolis geheilt, von denen Sie sich persönlich überzeugen können. Mäöige Berechnung
pßC I' ' ' ; "' A ÄSJ lj V sJ Jll?:! .) fJw'Ämr) M I v L J A M ) V! "XUVVy V S , S
I V v v vy i :s;
i
ndiana
m, ?f rwuns ist daS einzige Blatt in Ändiana, totl iheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder ParteiZnteressen kämpft sie unentwegt für Freiheitn. Recht auf ollen Gebieten des LebenS. Die Arbeit deö Volke? lft die Schöpferin aÄeb Wohlstandes und da rum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. Zeder fortschrittlich Gesinnte, sollte cö als moralische Pflicht : empfinde? Leser der Indiana Tnbüue zu sei Daö rechhalttge Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseftoffeS. Der AbonltementS Preis der taglichen Tribüne ist 12c, vkö SonntagSblattS kZc, beider zusammen II CtS., per Woche oder 65 EtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet da4 Tageblatt SS, daS SonntagSblatt H2 per Jahr, beide zusammen Ttt in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und billig aus geführt. Eintrittskarten, Quittungen, . Konstitutionen, Rechnungen, GeschastSkarten, Orkesköpse, Zirkulare, Vrogramme s. w. . -t " - t ni 1 1-; für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. - -Vvi i .. . .; , yygiiisf Wmk 'fkti' MWMMD iii'"' ' IudianlwoliS. Ind. SUat d Ci tUufit
DmMMchM
iverdenpöttkZölirMknigkN Miaute n k e r jl o S ,' yil nrhrilt Oinkfr lilllm tuhnnliilt i htnlt. I.
lßm w. jT V 1 M. ,. .V V. II HFl hfn V lange ste lckr jung sind. .' " . " ."'!::';r ;;:::iNJ;.!iiKi;J:";:i-Hii;i!i,.!,iiii:;: Svunde Auqen, schwache, äfferige Aue. a. ,,xxKkataxz-h,UdheikHlh im,,Ol,rz!!iV fcetlM ren Äaoeti. Ctreiir. Jifli'en und ftalsUifc I wrrden ito h n f X n e ue ta ve rbettertr Wet h ? tM!Vi.,Hij: -; - :T',:;--rm. Mtf:ftmi AWM werden kür ittti Cluce IveiteO anoefertict. tau H n b für fturjfijfct o der ürrnsicht. f chw chef öer ,ilgi,,atl,.x i-":. ktöqftltche Apgx. .- i i!;;- ? I ,i ,' ",! c Das rekckihalkigsle fforinne im Wekte?Dte srlbeu werden ghn Schneiden sAmerzlS ewei irtit SSu&it Kl 94f iitratinn tintt l'-.!. ,: de natürliche AugxS reise mZUg. 'dt : ,! I: -l- - ..... Ii" -.!,"':!: ,K",!,,!,,,,? 1iU" ! Illii,.,,.;.,, iiJlJ' Vf.; J .? in Ü'iS.'j, i'J'Sii ,i: jh-:"1'! ,SpMftunden bis 4 Uhr Abends. Mfi'MM. mm Konsultation frei.
i,'11!!!!"
H'Qii ;.!!!;!
SM
IIP
i
