Indiana Tribüne, Volume 15, Number 361, Indianapolis, Marion County, 16 September 1892 — Page 1
' :.i '-l:-i:!i:,:;:i;"..";-.'i.r-J' 'CD -- - J v; x o s" AS Cs 0$ sVs fiY svs i iii '1 ii r 4 iyy iy y W v w OV O Office : No. 130 Oft MarhZand Straße. Jahrgang 15. T 1 W 'fr:.? tVi - . äü Indianapolis, Zndiana, Zreitaa, (en 6, September 1892
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besitzt alle Cigensckaften dcs ?astvr-Oels, bat aber einen guten Geschmack. Es ist das beste Abfnhr-Miitel. Die Schwierigkeit, Kinder zum Viunebmen vou CastorOel zu veranlasse, beileben nicht mebr. Das Melol werden die Kinder gerne nehmen.
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ist einfach 5astvr-Oel, dem der widerliche Geschmack genommen.
J&JEL'SZEk&Jlj mzegen in dieser Spalte kosten st Cents per Zeile. Anzeigen is welchen Stellen gesucht, oder offerirt werden, sinden unentgeltliche Rufnahme. Dieselben bleiben 3 lkaze stehen, könn, über unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, welche bis Mittags 1 Uhr abgegeben werden, sinden noch ant selbigen Tage Aufnahme. Verlangt. Verlangt: Mädckea für HaSrdeit: klein, Qunilie. ztNord Alabama Ctrage. 2tf Verlangt: Cr Mästen wr HanSardeit, keine Wajde. 461 Nsrd Te?see 2tra&c. IS Berlaq,t: Ei,, kune fc midie WZv.be. .jia9trunfouajiia &tra&e. wkp Be r la n g t eia kröstrgex ue, um bad i&idET g-vfcj'r zu rvirrnti. l"j Madnvn A. 1 Verlangt elLMSde sür Hau arbeit. tt emf Vivmtrr. No 16s K t r it e i & c n: üin atvti Haut an tine klein? deutsche Aauille. ttaujragirn ?H Si. Ülatr Strafte. lftf Zu dermtethett. 3 vrvmtetken: ai.lhUüS Zi kirne r an ritten iunse l'Ua. tUd wrrd?'i mehrere i.. ......... -.' i zu. .u ;; . jllin in si, I u. iiw.j.u.r n. n-, .i -ä.mv wnt straff. Mp Zu verkanfett. Zoerkaus.n:sslcnslutt au,k.H..'4und Stall n der Plei?,at Äne, Walt o der Stadtarrnik. für 5l'iw. - l5inc arn! NSN SW Acres nahe bei Zirie Park für, ?däer Zituv Rente pr Jshr. ixi ,u ic',t a i ij .... N irtf -5t '1,4 t-i t. .-;. I StraKe. bei ,3? Ticf.- a der Cartcrftröe. m iiv i-nw in I elektrtschra S trabenden, uri, .urgsS an der , i.ttt,4L , : ! !i . . k I l. Tkrahr; billig, uß erkauft werden. Ticselhe Car bringt den Käufer von diejein diÜlgrGrLd stück s geschwind zur Stadt qkS wen er an der I. ud MilsijftNÄr. wrM. . 4U2raJer. f!i OS 5!Keste Str Berschiedencs. .u borgen aesucht werden geae gut Stchcrlzrn. Vcayeres tn ser xinice SS. m, Bad Tekewalter. hei Spencer, Jd., ',t wiirr m nvtvv 1 l iftNrert ic, wir Mscaden l w:is sin 1 Slist.S KV.! kerbktlanftatt. Lu b enenS emvfsdken. DveU mäviz. Dr. J.Zl. SutclW, Z
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No. . cn matnt strafte. m ... . v . t t. : t i m in I Udr RaÄlä. Soantaz, aussenommen. Telk l,. I un5iuc5f. u w uns suiui. inniiiriiini. 1 Politische Ankündigungen. ' J ohn W; Kirkpatrik. von Pnrv Townshiv, istKandirat fürRchrä sentant in d. Legislatur,' nierworfen der l?ntichctdung der remorral:sc?en onvenllon Für Repräsentant von Marion CcuntY: Adolph Frey. (014 Freeiiti and Itight.) unterworfen der Entscheidung der demolra tischen NominationT-Conventlon. z tva ttVl9mlri v RjtLVi-i. iw;.a-js.i 1 Office : 26 Süd DtlaväreKr. ou?e: in m, m, m, m Oft Pearlftr. ekvb, 011. Offen Taa und NaSt. Taschen-Ubren, ' HanS-Nbren, ?Zeuefte Schmucksacken, Gold und platirt, in großer Auswahl. Fr!. XL -SchmldL trm , I M t . L: öhäi 2.avöars, anceiSI tarren K.t . . t v ': ZU erhalt? durch . R. QLQI.. Zimmer ?!o. t. lock. , , ' ' eicknunoen uvtt Äwecke Sfonernicf ; Qeaftniknoa ia ticrfäiiticst weröea gegen rnaRit Vttkchaung anjttcitiät.,
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wird fabrizirt von der M Company. Editorielles. Die Schutzzöllne? und Freihändler oder Tarifreformcr" sind jetzt wieder einmal hinter einander her. Wenn zwei sich streiten, prositirt bekanntlich manchmal der Dritte und fo hat auch dieser Streit das Gute, daß er den Arbeitern klarstellt, daß keine der beiden Handelsrichtungen füs ihn in Betracht kommt wobei freilich nicht verstanden werden soll, daß ein plöhlicher Wechsel von einem zum anderen Systeme nicht von schlimmem Einfluß aus ibn wäre. Die Söukköllner beweisen. . r , . .. l was Nlemand besttettct, namllch, da I ' ' der amerikanische Arbeiter einen höhe ren Lohn erhalte, als der europäische ; die Freihändler dagegen liefern den Nachweis, daß dieS mit dem Schuhzoll nichts zu thun hat. Jacob Schönhof, dem man schon früher Aufschlüsse darüber verdankte, schreibt seht : Die Theorie, daß die Kosten der . , . -, . r "produktlon no der Hohe der taghchen Löhne abhängen, sollte ein für allemal außer Dienst gestellt werden. Die Thatsache allein, daß in der Aeqel in f ' . n . ' . . ttabrlktndustrten dlk Löhne pro Stuck kf,,,s werden, wirst alle auf den tSit j ' ' ' lichcn Verdienst beruhenden Vergleiche ük, den Mauken. Der bnl.e Ta.rtlm. 7 ' vi - - - -7 . . st C ! t . den UNjcrk Vlrbeller bkt klNer gkNNgk ren Bezahlung für das Stück, als sie in fast allen Ländern gang und gebe ist. erhzlten, ist eine Folge davon, daß sie sich mehr anstrengen. Sie stellen täglich zwei, drei und zehnmal fo diel Waaren fertig, als ihre Concurrenten in andern Landern. Sie treiben mehr I Web st üble, mehr Kindeln, in Finhorm i7-r -7- -r , ... 77...... . Grade vervollkommnete Maschinerle. " ' ..Wenn wir dieBaumwollenindustkie als Beispiel nehmen, so sinden wir. blS örel, in England drei bls vier und . . . p.a:o , o - , i n n xirncnia lems ois acvl lUYle irelvl. siu'iuu fiuvujiitit iiuyi ttr... f...:t, v...: .,.4. Pfunde, Ellen oder Tonnen des Pro' dukts, das sie bearbeiten, als es in ir gcnd einem Lande der Welt der Fall ist. Unsere Arbeiter sind besser genährt und besihen daher größere Mus kelkra t und Arbeitsfähigkeit. Ein ausländischer Arbeiter würde zusam menbrec.)en, wo der Amerikaner erst ordentlich in's Zeug zu gehen beginnt. Ist es ein Wunder, daß die Arbeit, des mmnltantt mit inn . fiSsie-rp 9 1n 1 1 A.xi 4:v ri: . in. l v . k. . t a . ' 1ucuuui iviiv i "wie ii rci vuyfcun und dreifacher Bezahlung wohlfeil. Da der Lohn im Verhältniß zu dem in Europa gezahlten hoch ist, so sindet es der amerikanische Fabrikant nothwendig und vorteilhaft, sparsam bei der Verwendung von Arbeit vor zugehen, und ' das kann er nur durch Organisation, ' durch Nutzbarmachung aue,rrakkenk,iausge0khnke.nwcn rar ' ' jr P - dung von arbeitssparenden Maschinen erreichen. , Das erfordert aber größere Kapitalanlagen, als wenn man nach alten Methol m arbeitet, s folat daher, als eine unzweifelhafte und sich von selbst ergebende Wahrheit, Saß alle diese ilfdmitiel ; ; 3 u r r & c rt e r f p a r n i f ganz spezielle Keiueichen der iPro duktionsweise . sind, in welcher A der Lohnsatz am, höchsten1 ist,: während im I (aenfüfa EieriufihiV nrlhutr W ras I 0 "I"? fj "','- teterMetboden aettattetiit'woniedriae I !H , i.ii.; :Jii' i:" Lohnsätze bestehen. Hohe Löhne wer . d en vayer loglj cher W else 0 l 5 ll rsache 9 sl ' -i , 4' ' 1 1 . 1 nleonger 'provuktlonskotten. Kein anderes Lan b komm t A w erika i n i der weitgehendstzn Organisation der Ar
beitskräfte und der Anwendung arbeit-
sparender Methoden gleich." .Diese Aufstellung beweist Schönhof an einer Reihe von Industrien in Amerika, worauf wir gelegentlich zurückkommen werden. Aber die Hauptsache berührt keiner der freihändlerischschujzöllnerischen Streithähne, namlich, daß der amerikanische Arbeiter einen geringeren Antheil ai seinem 'Produkt im Lohn erhält, al? der europäische. Er bekommt nämlich laut CensuS nicht ganz die Hälfte des Errages seiner Arbeit. Die großen Ver mögen, welaze m oen 'er. raaren in den lehten 30 Jahren angehäuft wor den sind, kommen nicht so von nngcähr. Sie klnd fremde, unbezahlte Arbeit. Kein Land hat eine ähnlich rasche Accumulation des Besiyes aufzuweisen, oder mit anderen Worten, eine solche kolossale Ausraubung der arbeitenden Massen, wie dieses. Da mit aber haben Zollsysteme nichts oder nicht viel zu schassen ; auf der Ausbeutung der Arbeit durch das Lohnystem beruht dieser Raub. -- Drahtnachrichten Inland. Wetterauösichten. Für Jndiana: Fortdauernd schönes Wetter. " " n Die Cholera. New Jork, 15. Sept. Der am 1. September von Hamburg abgegangene Dampfer Bohemia kam gestern Abend hier an und ging an der untern Quarantäne vor Anker. An Bord befanden sich 681 Zwischendeckspassa giere. Während der Reise nach hier kamen elf Todesfälle von Cholera vor und waren die davon befallenen Opfer lauter kleine Kinder. Die Passagiere des Dampfers Rugm werden nach Fire Island gebracht werden, sobald die Passagiere der Ror4 M F tf" tf mannla Die nici vertanen oaven. welches morgen stattfinden wird. In der Stadt selbst ist ein weiterer Cholerafall vorgekommen. Die davon befallene Person ist die neunzehnjählige Mary Connerty, welche vor ungefähr sechs Monaten von Irland hier ankam. Der Inspektor des GesundheitSamtes erklärte den Fall für echte asiatische Cholera. Die Kranke wurde nach dem Hospital am Fuß der Ost Gß. Straße gebracht und das Haus, in welchem sie sich bis dahin aufgehalten. Na. 692 Zweite Avenue, gründlich desinsi ;irt. Än Brooklyn wurden heute zwei Cholerafälle entdeckt. Ein Mädchen an der State Straße, deren Namen nicht in Erfahrung gebracht werden konnte, erkrankte und starb in wenigen Stunden. Der andere Patient, Namens Colinski, wohnt an der Nord Siebten Straße in Williamsbura. Beide Fälle werden vom Gesundheits amte genau untersucht werden. New Haben, Conn., 15. 'Sept. Die ganze Stadt gerieth in Aufregung, als heute morgen bekannt wurde, daß wahrscheinlich zwei Fälle von Cholera in der Stadt vorhanden seien. Zwei Italiener waren plötzlich krank gcwor den und ihre Krankheit zeigte alle Symptome der gcfürchtcten Seuche. Sie wurden nach dem Hospital ge bracht und von den übrigen Patienten isolirt. Die Gesundheitsbehöxden der halten sich sehr zugeknöpft und zeigen keine Lust, sich über den wahren Cha rakter der Krankheit zu äußern. B a l t i m v r e, 15. Sevt. Heute verbreitete sich hier das Gerücht, daß ein Mädchen an der Ost Lombard Straße an der Cholera gestorben fei. Der Arzt welcher sie behandelt hatte, gab an, daß ihr Tod durch asiatische Cholera verursacht worden sei. Die. Gesundheitöbchorde will den Fall Ultersuchen. ' F ü n f z lg Perso nen stürzen durch ein e n cha d ha s t e n Seit e n w e g z eh n Fuß "K tief HZ na b. C 0 l u m b u s O., 1!'. September. . i ;.iJ'V:!t ' - . '- :U ..j htlPlMeht als 5000 Personen besuchten heute die Ausstellung und am, Abend wurde in der ?!ähe des Kapitals ein - :V , 'r':-ii;-" - : j. 'j. ji- "!' ':''''!'' 'i :. i ; . ' !..' Feuerwerk abgebr schau(f?urbc;l von umyerfllegenden Feuerweskikärt) e f n:: fa er ef bo oh n t e ; b 1 f f S c I? nung ihrer Verletzungen nicht in Erfa hr ung g e brach 1: w er d e n, ') a yi'A V er I mundeten , möglichst schnell entfernt V- ..1' ' ., " I;-ü- i-i,.r .. ..i ,. : ,. .in-ii.. :.i....- 1 'i.:!:
wurden. Nach Schluß des Feuerwerks sammelte sich eine große Menschenmenge an der Highstraße an. Vor dem Neil House gab ein Mann, Namens Leach, Vorstellungen, indem er per schiedene Thierstimmen nachahmte.
Plötzlich gab ein Theil des Seitenweg ges nach und mehr als fünfzig Perso-, nen stürzten zehn Fuß tief hinab. Die schlimmsten Verletzungen trug ' der Künstler, welcher die Vorstellung gab, davon, man zweifelt an seinem Aufkommen. Von den Zuschauern scheint Niemand ernstlich verletzt worden zu sein. Beraubung einer Post kutsche. A marz o, N. M., 15. Sept. Der von Pagosa SpringS nach hier sahrende Postwagen wurde einige Meilen von Pagosa von einem Wegelagerer aufgehalten. . Der Postsack, welcher nehrere registrirte Briefe enthielt, wurde aufgeschnitten und seines InHalts beraubt und erbeutete der Räuber ungefähr tausend Dollars in Geld und Wertpapieren. Entschädigung für d i e SiouxJndianer. W a sh i n g t 0 n, 15. Sept. Sekretär Chandler hat die Auszahlung der vom Congreß bewilligten $200,000 an die Siour Indianer angeordnet. Diese Summe wurde als Entschädig gung für eine Anzahl Ponies gewährt, welche die Regierung vor einigen 3ahre:l während eines Indianer Aufstandes im Nordwesten erbeutete. Bekennt sich s ch u l di g. W abash, Ind., 15. Sept. Frank Lamgorn, welcher kürzliä) die Namen der Brauer Alber und Rettig von hier aus einer $500 Note fälschte und den Betrag dann in der Wabash National Bank erhob, bekannte sich heute schuldig und wurde zu zwei Jahren ZuchtHaus verurteilt. Ausland. D i e Cholera. Hamburg, 15. Sept. Endlich scheint Herbstwetter eingesetzt zu haben, denn die Temperatur ist wesentlich gefallen. Heute Abend zeigte das Thermometer kaum 60 lVrao. CüS neue Erkrankungen wurden heute gemeldet, und 20K Personen erlagen der Seuche. In den Hospitälern und Eholeraba racken hat die Zahl der Patienten ab genommen, zur Zeit sind nur 1309 dort, weniger als zu irgend einer Zeit der letzten sechzehn Tage. Zweidrittel aller Patienten sind Frauen und Kin der. Die von der Seuche befallenen Männer sind meistens solche, welche schon schwächlich und kränklich, oder auch dem Trunk ergeben waren. Leute, welche sich normaler Gesundheit er freuen und eine geregelte Lebensweise führen, haben wenig zu befürchten. Aerzte sind zur Zeit mehr als genügend hier vorhanden, da fast alle ($ho lerasälle in den Hospitälern behandelt werden. Fünfzehn Armeeärzte, welche seit zwei Wochen hier thätig waren, kehrten heute zu ihren Garnisonen zu rück und morgen werden andere folgen. Die Infanterie - Regimenter, welche Hamburg, Lübeck und Altona verließen, um an den Manövern in Meck lenburg Theil zu nehmen, sind in ihre Kasernen zurückgekehrt, obgleich man noch vor einer Woche annahm, daß sie bis zum Oktober fortbleiben würden. Das Stadttheater und auch das Thalia-Theater sind wieder eröffnet worden, und die meisten öffentlichen Vergnügungslokale fangen an, sich wieder zu beleben. Die Hamburger Nachrichten fahren fort, die Stadt und die städtischen Behörden gegen die Angriffe' der Berliner Presse und die Vorwürfe des Reichsgesundheitsamtes zu vertheidigen. Daö Blatt führt aus daß diese Angriffe völlig unverdient seien, daß die Hamburger Behörden alles aufboten, Me Wu und daß der einzige l?rund weshalb dies mefir nelan,!' der ? sei. dnfi h k, mit einer Heftigkeit auftrat, wie noch i "r . 7 " . V " vr " Y. .. . '; -nie zuvor. Keine andere Stadt,' fahrt daS Blatt fort, würde andere Resultats I 'y.;. ,,-;lii!j-j;ij'iKt!' !'!"! 'ij.' - -A V ' 1 lnne nzen ausgetreten ;"" " " :-.' "L'l ' Ware. ,3tt Hull, England, ist der Dampfer 1 " .i,' ' " .i.JL : ' ' :!! , !!,' ; ' ' ! ' -.i.l" i , ' , ,t ,, . . , , ! Holderneß" von Kronstadt angekommen. Der ,!,! ,.,.,,
pitän meldete, daß wäh-
rend der Reise zwei Mann der Besatzung an der Eholera starben. In Candahar, Indien, soll die Eholera mit ungewöhnlicher Heftigkeit wüthen. Aus Antwerpen wird berichtet, daß dort bis jetzt mehr als hundert Cholerasälle vorkamen, daß jedoch die Be-
Horden sich bemühen, das Bestehen der Seuche zu verheimlichen und so den Bürgern keine Gelegenheit geben, Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen. In Paris und Umgegend kamen am Mittwoch 45 neue Erkrankungs- und 11 Todesfälle vor. In Terheran, Persien starben vom 6. bis zum 11. September 2335 Personen an der Cholera. In Suttaneyah, ungefähr 150 Meilen nordwestlich von Teheran, wo der Schah, sowie die reichere Klasse der Persen den Sommer zu verbringen pflegen, starben 130 Personen an der Cholera. - Die französische Regierung beklagt sich. Berlin, 15. Sept. Neuerdings sind aus Frankreich Klagen eingelausen, daß die Bewohner von Dahomey, mit welchen Frankreich augenblicklich Krieg führt, von deutschen Händlern mit Waffen versehen würden. Die deutsche Regierung hat versprochen, die Angelegenheit zu untersuchen und dem Uebelstand abzuhelfen, falls sich die Beschuldigungen bewahrheiten sollten. - SchiffSnachrichten. Angekommen in: New Aork : Trabe" von Breinen. Lizard passirt: Spam" von New Aork. Hamburg: Gellert" von New Äork. F a st n e t passirt : Naronic" von New Aork. Nnsflsche (7bolera. Excesse. Ueber die Arbeitertumulte in den HugheS'fchen Werken bei Jekaterinos lam schreibt ein Augenzeuge dem Berl. VökenEourier" unter de!n 2i. August Folgendes : Heute Nachmittag 4 Uhr erkrankte auf dem Platze tc$ Qr es Jusiofska sRussification des Namens Hughes) eine Frau an Cholera-Symptomen. Der sofort herbeigerufene Arzt, Herr Goldcnhaar. ordnete die sofortige Ueber führung der Erkrankten in die Eholera baracke an. doch dem widersetzte sich energisch ein Arbeiterhauscn von twa 50 Mann, derz Arzt beschimpfend. Letzterer requirirte die Polizei, welche der bereits auf Hunderte angeschwollene, und durch den Tumult-und das Ge. brüll der Leute von Minute zu Minute, wachsende wilde Haufen mit Pfiffen empfing, während der Arzt thätlich an gegriffen wurde. Zu Tausenden stürzte lich nun die wüthende Menge auf die Apoihcke. auf das Hospital, zerstörte, zertrümmerte Alles, was ihr in den Weg kam, sengte und brannte. Das "Haupt-Comptoir der Hughes'schen industriellen Etablissements, die skasse, sämmtliche Bücher und einige lausende Arbeiter.Pässe, das Telegrä phen und Postamt wurden total ver nichtet. Darauf erst erschien eine Ko saken-Sotnie. aber die Aufforderung Des Führers derselben, daß sich di? Lkenge zerstreue, wurde mit einem Regen von Steinen, Schienennägeln, vchienmenden erwidert, wobei der Iah ktr der Sötnie schwer verwundet vom Pferde fiel. Tie Menge wuchs von Minute zu Minute, bei einbrechender Nacht. Diese Gelegenheit benuen die llofaZen. um eine Eharge mit den llnuten auf die Tobenden zu machen: doch was tonnten hundert Kosaken ge zen zehntausend Bestien in Menfchktt.e ftalt ausrichten ? Darauf wurde auf die Menge geschossen, der Anblick der Verundeten und Todten machte sie cb.'r nur noch wilder, und es begann, ein Sturm auf die Buden, und Läden, welche geplündert und in Brand gesteckt wurden, Gegen neun Uhr Abends erschienen Arbeiter aus den benachbarten Erz- und Nohlengruben und gesellten sich zu den Unholden. Beim Lichie und dem Flammen schein der benachbarten Hüu ser. Laden, Magazine, Schnaps' und etroleum,Niederlägen begann nun die Zlltae , auf. das Haghcs'sche Eisenwerk le.blt. Ciniae Albeiter. welZze die - il'erthcidigunz des Werkes wagten, wurden sofort todtgeschlaen, und die k v ldc Horde zerstörte da Walzwerk und öle o.hozcn. Her.? Jvkr yughes. der ' l'v iter d?4 Wc vkes, und sä mm l ll che Be ! Mlsizte, waren inzwischen flohen. ' Um neun lllzr Ahölzds wurde aus ' llknwegeu tnt - Dcpfiche an den Ekate ' elnoslan'schcn Gouverneur abgese.tigt. . und um ein Uhr NachiZ kam der Be . scheid, dag ein Regime: nach ussonka im d?m Marsche sei. , sämmtliche Ge- ' bäude des Ortcs - Häuser. Hotel. Lä- ' den. Lager 2c. siu) durch das geuer zerstört. Wer sich retten konnte, ftok --w . . ; :-' V '-. W ' nt r ' - . "
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Nächsten Sonntag.
Die schnellen elektrischen Zuge aus der College Avenue Linie werden am Sonntag Morgen nach dem Fairplahe laufen. Es ist dies eine prachtvolle und billige Fahrt. Zwei Conzerte in den Parks, . Sonntag. Sozialistische Sektion ! Sonntag, 18. September '2, Abends 8 Uhr, in der Arbeiter-Halle ! dPHUTCHQ c von Frnü 2f0l)axa Groio von New York.. Thema : Die Kulturaufgaben des 19. Jahrhunderts. gXT- Eintritt frei. Das Publikum ist freundlichst eingeladen. Phönix Garten ! Dieser prächtige Sommergarten ist jetzt eröffnet, und an Sonntagen auch für Familien offen. )eden Donnerstag llnd Samstag Abend ! onzert! PR0GRESS BAND ! Fred. Kroßckcl, Eigenthümer tion Kozzltantlnosska der Zkursk-lZhar-koff-Asoff-Bahn ist jetzt ein Lager dieser Obdach- und Brodloien, ungefähr tau send, an der Zahl. Die ganze Nacht vom 14. bis zum 15. August hindurch und wäh.end des nächsten Tages hat die Menge von achtzehn- bis zwanzig tausend Menschen getobt und gewüthet, da bis zum Morgen wilde Horden aus den benachbarten Orten hinzukamen. An 20 Kosaken sind todt, viele verwun ?et; die beiden Polizisten sind auch aefallen. Der angerichtete Schaden, na. mentllch der des Werkes muß nach Fuflienm geschützt werden? Aus Lftafrika. Ueber die Befaruna des Diuba sluffes in Ogafrika lesen wir in der zeozraphischen illustrirten Zeitschrift .Glodus" folgendes: dk Engländer haben den Dampfer .Kenia auf den Djudafluß gebracht, welcher im Anfang Zuli mit verschiedenen Somalihäupttingen an Bord, unter Führung dcs Verwalters der Britisch-Ostasrikanischen GescUschsft, Berkeley, den Fluß ohlle Schwierigkeit 110 Kilometer aufwärts befuhr. Für die Entwickelung des Handels verjprlcht man sich vlel von der regelmäßigen Schifffahrt auf dem tief aus dem Innern kommenden Djuba. Im Jahre 1865 war unser unglücklicher LandSmann C. E. v. d. Decken dm Djuba 400 Seemeilen (die Krümmungen eingerechnet oder in gecadcr Linie !70 Seemeilen) als Erster mit seinem ungenügenden Dampfer .We,f- auswärts bis Bard.'ra gejah' ren, wo er noch iz Faden Wassertiefe sand. In Bardera hat v. d. Decken Mit zahlreichen Gefährten sein Leben der Wissenschaft zum Opfer bringen müffcn: die Strecke dcS Djuba. die er damals befuhr und kartographisch . festlcgZe. ist so lang wie der Rbein von öminerich bis Mannheim. Doch ist der Tjuba durchschnittlich nur 100 Meter breit und 7 Meter, tief, trotzdem aber, mit flajg-ch.'nden Dampsern befahren, jar : den Verkehr un'chahbar. Otto Ncr.ien, der Reisebeschreiber und Be Leiter d. d. Decken's, wies vor jetzt 20 Jahren ausführlich auf die hohe Pedeutung des Dj nba hin und .voffte. daß Tcut'chland hier auS v. d. Decken'S hat nfei: ziehen möchte. Im eng. Ihch Putschen Ukbereinkommcn von IM') wurde .der Djuda den Briten übe, lassen. Feuerfliegen essen dir Bogel niemal.S. , 'Äldert LewlS. ein 'millio. nenrelcher Bauhlhndler in , Wilkesba:re. Pa.. bat nch dleser 'Tage in 'o.'dlln mit Frl. Westendält, , einer Richte von Eail Schurz, verheirathet. Jedes N i ck e l dr s ic e n t s ft ü ck vom Jahre i8S7 Ist ,75 Eents werth, sür die von Z878. 1832. und 1 tQsl 1 tt .t kriinj r . ' iow ima wu v i49 Wl liitt W ' "'S: :i:C jinfühis..; rf ' j ! : :;;si. . ,,, 11 :.. .
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