Indiana Tribüne, Volume 15, Number 360, Indianapolis, Marion County, 15 September 1892 — Page 2

Sndlana Tribüne.

Erscheint Uüglich und Bonns u 035. t:t i$Liüt Ititilac" kostet durch den TrLZer ZZVentA K Woche die SontaAÄ.Tribüue- 5 C t s pcr Ws s? . SB e i K 5 a f snruren 15 G entS der 3 Ztr.n per Stract. Per Pvft znZeschiöt in Bvr SUsbejÄhKuns ff per Jshr. Öfji : 13Ö Oft Maryland Strafte. ZudimmpoZis, Ind., 15 Sept'ber '92. Clnctef&nt;r dc? Dettktr. Jedenfalls ehre t:r verteil rfcigficn grsßstädtrch n ndiftrien ist diejenige, welche "OklJohn" in Ne ?rk bc treibt. Erst kürzlich ist tiefe Industrie entdeckt morden. EineZ löönen TogeZ fchltndcr!k ein Agenl der WoKktbätkäleijZkcseUschzft in New $ctf, Herr Jerome, durch di .vierzehnte Straße, und als er sich der Fünften Nvenue näherte, bemerkte er einen jungen Mann, welcher seitlich auf dem Trottoir saß und um Almosen 'Müti ; cn skinem Hals war mit einer Schnur ein Gtück Pappdeckel befestigt, auf welchem zu lesen stand, daß der Träger feine Arme bei einem Bahn .Unglück verloren habe und außerdem lahm sei. Jerome tarn der Mann der dächkig ro? : er knüpfte ein Gespräch mit ihm an. und intiueit unb?wc.chtm Augenblick rifc er ihm plötzlich den Rock aus, wobei ein Paar sehr gesunde und lstarke Arn-e zum Vorschein kamen. Daraufhin rerhistete er den Mann und nahm das Schild in Beschlag. LetercZ mkeressirte ihn ; es war aus der Halste einer alten b'igarettenschach' te! gefertigt uns die Schrist war durch cu prosezsionsmüßig hergestellt. Aber wie wuchs erst ein Erstaunen. a?s er am anderem Tag einen ..taub stummen" Franzosen verhaftete, der ihm schon all Betrüger bekannt war. und die Entdeckung machte, datz daS Schild desselben genau zu jenem anbe ren Schild pa&te,' und beide ch ttxUU den Cigarkttenschachtel gefchnilten roareu, wie auch die Schrift genau dieselbe Arbeit war! Der Franzose lieh stch zu dem GestÄndniy drängen, das er das 'Schild von .Old John, dem Trucker der Bettler" am Park Row bezoflen und zehn Cents für dasselbe bezahlt habe. Jerome pruste nun etwa hundert BettterZchlldcr. welche von den Be amtcn seiner Gescüschast nach und nach consiscirk worden waren, und fand, daß nicht weniger als dcr vierte Theil offenbar aus der nämlichen Quelle kam. Ofx kennte diesem biederen Drucker nichtZ weiter anhaben, da derselbe kein Gesetz übertreten; indeZ warf er feie in tereiZznte Gejch'-chte einem JeitungS menschen in den Aachen, und der ver säumte nicht. Job" die Wurmer auZ der 7iaf zu ziehen." Vlan sollte mei nen. daß rin Drucker bet Bettler und John ist weiter nichis als daS nicht viel mit diejer Industrie ausflecken könne und ein (ind? gar daZ Veispiel seiner Kunden naa innen müsse. Tem ist ober keincswcgS ko. obgleich diese HosbuHdruckerei" gerade keine Goldgrube ist. - Jshn, der setzt bercitZ G0 Jahre aus den, Rücken hat. war ehemals als re gelrechter Trucker an einer Zeitjchrisi beschästigt. hatte aber Pech, verlor die Stelle, triefte keine andere und trieb sich nun in den billigsten Logirhausern und sünfrbntA-Neftanratlonen herum. To?l erws?b er sich eine ausgedehnte Bekanntschaft unter Äettlern aller Sor ten. CineS TageZ ersuchte ibn ein Ritler der Hrnstraße. der sich $ir Ruhe schen wollte", als Ttraßeuecken-Vettler nämlich, ein ?audstummenSchikdchen aus Papptcck.l für ihn zu brücken. Die Arbeit geriet b so schon, daß John bald mit Aufträgen von der Bettlerzunft überschwemmt wurde, und jett war er ein gemachter Wann, der einzig Vertreter einer neuen Industrie, in Gotham wenigstens. Er haust in einem abgelegenen Stübchen aus dem höchsten Stockwerk eine Park Row-GebäudeZ. Es ist eigentlich nur ein Kuchenzimmer, aber för ihn ist eZ sozusagen Stübchcn für ALeZ. Tenn sein Geschäft beansprucht nur einen sehr bescheidenen Uaum, und feine Einrichtung besteht, außer einigen Typen von Gottweiß wo her, hauptsächlich in alten Eigarren tistchen und Pappschachteln, die er über' all zusamVenaTleskn. Von Gefchästs untosien kann also bei ihm fozut wie gar keine Rede sein. Und wie versteht er Um Handwerk! Er mach? Bettlerschikde? aus Pappe oder Holz, und bedruckt und beschreibt. oder bemalt sie ganz nach Wunsch. Ohne Zweifel konnte er auch einen ganz guten Schildermaler noch heute abge den: aber er ist förmlich verliebt in sein werZwürdkges Handwerk, in welchem er alt geworden ist. Und er macht nicht nur gute, sondern auch sehr billig Arbeit, odvwhl er, alZ der Hudrang immer großer wurde, die Preise etwas erhöht hat. Seine Preisliste ist höchst originell und c,eht von fünf CeniZ bis hinaus zn einem Toäar; lekteres m der Preis für Schilder in ttlaZ und Rahmen. Ausschriften wie: Ich bin blind-, Ich bin gelähmt u. f. w. auf , einem ein lachen Stöck Papier sind schon für einen Nickel zu haben; für die ehe 1 maliam wackeren Vaterlandsvertherdt ' ger. gleichviel ob echt oder nicht, scheint , er eine besondere Verehrung zu empnn ' den. denn er rechnet auch für ein Pa pierschildchen mit den Worten: Jch habe im Krieg mein Bein verloren". nur surrt uciitl. 1 , Nie kümmert er sich darum, ob der Bettler ein Betrüger ist.oder nicht, und er druckt oder malt für eine und dieselbe Person alle gewünschten Arten Bettler schilder. Geschaftsgeheimniß ist ihm iZhen Zache und darum wurde er auch wüthend, all er Härte, dzß der obenrrwähate , fsranzose ihn verrathen hatte. Tem Kerl mache lch mt wie der ein Schild!" ri.-f er aus und baütt die Fauste. Unser Tyweinefleischl?rport. Das Statistische Am! hat eine Tadel!, veröffentlicht, aus der hervorgeht, wie hit WiederLu!asjun2 des amerikanischen

Schweins in Europa auf unsren z. port an Schweinefteischprodukten einge wirkt hat. resp, noch wirkt. Der ErPort hat sich im Juli 18Ü2 im Vergleich zum Juli 1 891 gehoben : nach Dänemark, von mfM auf $32,787 ; nach Deutschland, von 5315,157 aus $807,. 049; noch Italien, von $3834 aus 21,25!) ; nach Spanien, von auf 12. 800. Tagegen hat der ErPort nach Frankreich von $221,540 im Juli 1891 auf $90,790 im Juki 1892 fW vermindert. Durch eine zweite Tabelle wird bei Einfluß der ReciproMt auf unfern Handelsverkehr mit Süd- und Mittel Amerika nnd anderen Ländern oarge stellt. Danach hat unser Exporthandel für den Juli 1891 zugenommen: Arw silttn, 510.015 ; Euda. $739,378 : San Tomingo. $30,507 ; San Salvador, $21.272 ; British . Guiana. H34.3 15. Dagegen hat unser Erport für folgende Länder abgenommen Porto Rico. 834.289 ; Bntiih.efc indien. S 159. 495 ; Guatemala, S325J Oefterreich-Unzrz, $42,453.

rJn den Stiefel gestorben". Stii ttt (BtlH ett Tiefe i 9otb.' w. Hermezh. Tie düstere deutsche Sage von dem versenkten Nibelungenfchatz und dem Unheil, das er mit sich bringe, hat noch viele alte und neue Seitenstücke bei den verschiedenen Völkern, und nicht zuletzt auf dem amerikanischen Continent. Allenthalben in den Goldgegenden un seres Westens b'gegnen wir. außer vie lcn örtliche Sagen mehr oder minder untzeuuticher Art. der weitverbreiteten abeiglsubischen Vorfiellung. daß jeder Entdecker eine reichen Edelmetall 'agerS sicherlich ein gewaltsames Ende finde. An Beispielen zur Unterstützung die scs Glaubens fehlt ti wahrlich nicht. Man macht uicht weniger als 35 oder 40 Lergwerksideaer namhast. die während eineZ verhältnißmäßig kurzen Zeitraums eines plötzlichen oder gemalt famen Todes, oder nach einem land läufigen Ausdruck in ihren Stieteln" gestorben sind. Darunter sind zwölf in Wirthshaus' und sonstiaen 5?e,!ereien erschossen oder erstochen worden, fünf begingen Selbstmord, drei kamen in Zrdrutzchen um. sunt wurden zu Rau bcrn und Mördern, aeriethen in (k fangcnschaft und wurden auf verschie dene Arten hingerichtet; einer stürzte in eine heiße Quelle, und es wurde ihm buchstäblich das Fleisch von den Knocken abgekocht; wieder Andere in ge zeimninvouer Weise verschwunden, ohne trauernde Gläubiger zu hinterlassen, haben also zweifelsohne einen tragischen Tod gefunden. Georae . ffroer zum Beispiel, der chemalige Millionär und Besitzer des Frye? vlll-2?ergwerles. hat nch xn Denver entleibt, nachdem er den letzten Buckel ausgegeben, der ihn vom Ver hungern trennte. Der En'decker des bekannten Standard-.Bergwerkes rn Esiisornien wurde von einer Lawine verschüttet. Ten Oberst Story haben die Rothhaute um die Ecke gebracht. Wmlam Fairweather. der die berühmte Alder Guich Mine" fand, starb am Saujer und Bersolgungswahn unter schrecklichen Äa?ereien, nach zwei Jahren lvüstcn Lebenswandels. Terrelt ist in an Francisco an emer entsetzlichen Krankheit gestorben. Aus dem Besitzer des groben Bergwerkes Homestake wurde ein Weglagerer, welcher erschof fen wurde, während er einen Omnibus ausraubte. John Homer hat ebenso, wie der odm genannte Fryer, in Noth und Verkommenhett eme sreiwilllge Schnellsahci in das Jenseits gemacht. Plummer, auch Montana- genannt. der Entdecke? des reichsten Bergwerks der Welt und ehemals Syenit des großkn Eountys in dcn Ber. Staa ten", wurde schließlich an seinem eige nen Galgen aufgehängt! Eine solche Äste kann Einen ordent lich gruseln machen. Es ist aber nicht zu vergessen, daß in einem Beruf von o abenteuerlichem Anstrich in einem Beruf noch dazu, der viele seiner Jü gcr für jede andere, solide Thätigkeit verdirbt, auch nachdem ihnen Fortuna den Äncken gekehrt und bei einer entsprechenden Umgebung nichts beson ders Wunderdaretz'an häufigen gewalt samen Todesfällen ist. Mwsö vom Cellul-id. Allem Anschein nach wird der vex. häktnitmüßig neue Kunststost. Celluloid genannt, durch feine viel seillge Berwcn dun noch ebenso von sich nd'en machen, wi? das Aluminium, und vor diesem der vulkanisilte Kautschuk, und gegen wäriig ist er start im Begriff, das El sendritt zu v.rdräiigen, womit sich auch die erfreuliche Aussicht eröffne daß das Geschlecht der Elephanten nicht so schnelle ausgerottet wird, wie e andcrnsaüs zn b.''nrchten wäre. Unter diesen Umständen dür'te es für das Laienpublikum von Interesse sein, bei der Herstellung und dem Charakter dieses modernen Tausendsassas einige Augenblicke zu verweilen. Das Celluloid steht im jugendlichen Alle? von vierundzwanzig Jahren, und ist eine echt amerikanilche Erfindung, obwohl es gegenwärtig auch in Europa immer schwunghafter hergestellt wird; die Gebr. Hyatt in Aewark. N. I.. haben es erfunden, oder es geht wenigstens unter ihrem Namen. Es besteht aus einer Mischung von Schießdaum wolle und Kampher. Erstere wird in iyre lösliche Form verwandelt, .die be tanntlich auch zur Bereitung von Eol !o5'.um dient, und nach gründlicher Reinigung innig mit 40 bis 50 Pro cmt Kampher gemischt. Die Masse wird In einer WasserkrastdruckPresse unler fehlst vkiN ,Duck. erhitzte wobei die SchßbaumwoiZeZvoUstäilsig vom 5!ampher durchdrungen wird,' und das ÄUulold sich bildty ;Velch)lekleZ noch in eiirm lüstteeren R iieorachl wird. Im Einzelnen i qibt.es. noch allerhand Verschiedenheit bei der Herstellung, und zwecks Berleihuna be fcnderer Eigenthümlichleiten werden der Mischung; auch Farbstoffe und andere Substanzen bcigegeben,- t nach Be .dlirfaiß!j;; i, Seine - Verwendung zu Nutz, und Schmuck! aan erweitert sichln das Un absehbare. In neuester Zeit werden u. A. Billardbälle in besonders arosem

Mae aus Celluloid itatt aus Etscnd?ln eeseriigt, da erstere bedeutend billiger kommen und obendrein e!wa viermal so lange halten sollen. An Elüsii' cität können sie es natürlich mit den Bällen aus echtem Elfenbein nicht auf ?-)'.mm. Eine Zeitlang stand aller dings die Entzündlichkeit'des Celluloids dabei im Wege; jetzt aber will man im Stande sein, diese Gefahr vollständig auszuschließen. VomJnkande. In New York und Brook

lyn zusammen gibt eS 12,400 Scharn wirthschaften. ES wird jetzt behauptet, daß man auf Schnellzügen sicherer fährt, als auf langsamen. In Jndiana lebt nur noch ein einziger Soldat aus dem Kriege von 1812. Wittwen gibt es im ganzen Staate 2'2. Ein Mann i n Brookl yn hat einen elektrischen Apparat zur automa tischen Aufziehung von Wanduhren er funden. Die Heirathen von Minder jährigen in den Ber. Staaten betragen etwa sechs Procent von der ganzen Zahl. Wie groß der Reichthum der Welt an Gold ist. geht daraus hervor, daß Neuseeland allein 5250.000.000 dieses edelen Metalles proöucirt hat. Ein frisches Ei enthält zerade fo viel Nahrungskrast als an derthalb Unzen frisches Fleisch und eine Unze Weizcnbrod und ist nebenbei leia ter verdaulich. ' ES ist eine eigenthümli cht Thatsache, daß Selbstmorde viel häuft aer im warmen als im kalten Wetter vorkommen. Große Hitze erzeugt SchwermüthigZeit und Verzweiflung. Die Gaste eines Hotels in ?pringneld. Jll.. überreichten kürzlich einer Aujwärterin ein Paar Roller schlitt'chuhe in der Hoffnung, daß sie dann ekwas schneller bedient werden wlird'n. I am es I. Hill von St. Paul. Präsident der Great Northern Eisen bahn, hat bei 'ernem kürzlichen Vezuche in New 7)orE die größte Ledensversicherungspoti.e an einem einzigcu mLttjchlichen Leben von einer Beriiche rungsgesellschast erlangt, nämlich !?10,).o00. Sein Leben ist in vielen Compagnien versichert, im Ganzen zu Sl,ij00.iJ00. Er zahlt an Prämien etwa 15.000 jährlich. Eine recht traurige BejvchZreise hat eine Tochter der Ricely Ben nett'jchen Ehekeute in Aensselaer in Jndiana zu ihren bewahrten Eltern gemacht.' An dem Abend, an wekch.m die Tochter bei ihnen eintreffen sollte, befanden sich die alten Leute auf der Heimfahrt von einem Veterancnfeste und wuroen. als sie über das Geleise der LouiZville, New Albany & Chicago Bahn fuhren, von demselben Pahnzuge überfahren und getödtet, auf welchem die erwartete Tochter sich befand. Die Leichen dcr Veruitglückten waren ent ictzlich verstümmelt ; dea, alten Manne war buch-rablich. das Herz aus dem Leibe gerissen und wurde unter den Splittern des zertrümmerten Wagens gefunden. Für die Chicago er Welt ausstcllung war ursprünglich beabsich tigt, die mächiigen Fenster des Jndu jtcis-PakasteS mit deutschen Glasmale reien zu schmücken, die Motive auS der ieschichte des Handels und der Industrie barsteen sollten. Inzwischen ist jedoch deannt geworden, daß die unter den Fenstern befindlichen Galerien an an dere ausstellende Nationen vertheilt isurden. Da eS nun nicht gut thunlich war. daß eine deutsche Industrie Fenster für Galerim und Höfe anderer, fremd nationaler Aussteller ausschmückt,ist der Plan zunächst ausMcven worden. Nichtsdestoweniger eröffnet sich für die deutsche Glasmalerei in Amerika ein aussichtsreiches Adsa)ftld,weil an vielen Orten grohere jZirchenbaulm in Aus sicht stehen, für die reichliche Miltel zu Gebote stehen. Für diese Kirchen wer? den besonders Glasmalereien gebraucht, die biblische S.enen und Motive, dar stellen, und gerade in dieser Specialität leistet die deutsche Glasmalerei Muster gütiges. Das von James Lick bet Universität des Staates Kalifornien geschenkte Riesenlelejkop ist jetzt seh? angeie'ntlich mit dem Planeten Mars beschäftigt. Die Ergebnisse, der i von den Astronomen auf dem Berge Hamik. ton angestellten, Untersuchungen stehen im Widerspruch mit denen des Mai. länder Astronomen ,chiaparelli. Kei ner der sog. Funäle- ist doppelt. Alle diese jeltsamcn Striche sind breite Streifen und nicht , schmale Linien, wie sie mit dem LickTeleskop schon vor zwcj Jahren gesehen wurden. Die übers raschendstcn Ergebnisse lieferte jedoch die Bcodachtuni; der zwei winugen Monde des Äars, die Hall in Wasy ington während der, Opposition" dcs Mars am 11. und 17. , August 1877 entdeckt hat und die seither nur gele gcnttich durch die größten Teleskops wah genommen worden sind. DnrÄ das bekannte Liache Instrument, sind sie den größten Theil drs derflossenen MonatZ Juli schon deutlich beobachtet worden, und zuletzt hat man auf dem Berge Hamillon hauptsächlich ihre Finsternisse im Schalten des Mars studirt. Die Beriinsterung dieser Monde trstt jn dein Augenblick, wa sie in den Schatten des ,Marö gerathen, fo ichncll ein, daß her ganze Körper des kleinen Satelliten , innerhalb zweier Zehutclfeeunden - vollständig, Zn,, den Schatten desMarS eingeiaucht erichejnt. Der innere Mond dürfte , einen Durch mefser von etwa 13km haben, , der außne von etwa 32tcm. Der erstere ist wenig.'r als 6500Kra von der Oder fläche des Ma:s , entfernt, der letztere ungefähr 20.000km. , Sie drehen sich so lchnell um den Mars, daß der innere zu seinem Umlanf , weniger a! acht Stunden braucht, ssdaß er alss dreimal in einem Tage 1teuttzo!7 , wird.' In eiiicm einziM Tage geht er durch alle vier 'ieriet' Das Licht, das sie, dem Planeten ! gewähren muß sehr undeoeutend lein; im Riesenreslector gc,ehcn erscheinen beide wie bloge Licht, vuntte. ohne Scheiben darzustellen

Bisher hat man d;eGrötze dieser Vionoe nur dadurch entfernt messen können, daß man das Quantum des von ihnen reflectirteu LichlS mit dem des Plane ten Mars verglich, dessen Größe bekannt ist. Jetzt aber weiß man durch die Beobachtung der Mondsinsternisse, daß so ein Zwerg von Mond zwei Zehn teklecunden braucht, um die Länge fei kies TurchmesseiS zurückzulegen. Die Marödcodachtungcn der Lick'schenStern war'e haben jede Nacht des Juli zwei Stunden lang gedauert und sie sind in demiclben Maßstabe den ganzen August hindurch fortgesetzt worden. Ter Südpol des Planeten erschien vor einem Monat ungewöhnlich glänzend und groß und nimmt jetzt rasch an Glanz und Größe ab. Jetzt hat er viele dunkle Flecken, anscheinend Stellen, die

schneefrei geworden sind. Jede Nacht werden Zeichnungen des Planeten auf genommen und am Ende der Sommer Beobachtungen will die Lick'fche Stern warte eine neue Karte des Mars her ausgebm. Bis jetzt schreiben sich die Astronomen des Berges Hamilton das Berd:enst zu. die Annahme dcr doVpelUn oder Parallekcanäle widerlegt und die beid n Monde schärfer beobachtet und bestimmt zu haben, als die? bisher jemals gcichehen ist. Die JndianerbevölkeruNk VON Arizona wird auf 36,777 ang geben. Der Mond wird scheinbar bis auf fünsziz Meilen in die Nähe der Erde vermiitels deS größten Teleskope gebracht. Senator J ngalls wird nur, bald wieder von leiner Europareije nach Hause zurückkehren. Ein lautes Geschrei wird wahrscheinlich von der .Peoples Parth- über das Verlangen erhodcn werden, daß der Senator erst in Quarantäne gebracht und dort durch geräuchert und gebadet werden müsse, ehe er landen dürfe. 3 o m e S L. I a ck f o n v o n Ore st:S u Jndiuna hat in Familienangele genh.'i.en grojie Sprünge gemacht. Als er 18 Jayre alt war, verheirathete er sich, sein ältestes Kind wurde an seinem 19. Geburtstage geboren und jetzt schon ist er' Großvater in dem zarten Alter von 34 Jahren. Vom Aulnde. A u ch in ganz N o r d i t aiim hat während d'.'r legten Wochen eine 'ast tiuerträgliche H'ye geherrscht, bis sich endlich am 21. August unter furcht baren Gewittern der sehnlichst herbeige wünschte Regen über die Lombardei ergoß. Leider ist dabei durch Blitzschläge in, Mailand selbst und in dcn umlie genden Städten und Dörfern großer Schaden angerichtet worden. Jn gera dezu entsetzt icher Weise suchte das Ge witter die Gemeinde Cascina del 'Pero heim, ein stattliches Dorf, das etwa 10 Kilometer von Mailand entfernt liegt, an der großen Landstraße nach dem Simplonpasse. Jn der Kirche des Dorfes hatte früh 6 Uhr der Kaplan Messe gelesen. Plötzlich brach das Ge witter über dem Dorfe tos. Einer der ersten Blitzschläge traf den Kirchthurm. Ein furchtbares Krachen, als ob die Kirche in ihren Grundfesten wanke, be täubte die Anwesenden. Kaum waren sie aber wieder Herren ihrer selbst g worden, fo stürzten sie unter wilden Angstrufen nach dem Ausgsnc;e und flüchteten ins Freie. An der Kirchen ihüx herrschte entsetzliches Gedrcinge. Mehrers F.auen wurden halb todt gedrückt Und langten ohnmächtig im Freien an. Als die beherzteren Männer wieder einigermaßen zu Besinnung ge langt waren, kehrten sie in die Kirche zurück. Neben der Kommunionbant lagen regungslos fünf Menschen der Kaplan. der Messediener, eine Frau und die Heiden Btüder Cesare und Carlo Maeerna. Die ersteren drei athmeten noch, die zwei letzteren aber waren todt. ES wahrte nicht lange, so erholte sich der Kaplan wieder vollstän dig,' wie er auch keine , Brandwunde oder sonst eine andere äußerliche Ber letzung davongetragen hat. Ter Messediener dagegen ein vierzchnjäh rlger Knabe rnid die neben ihm getroffene Frau sind arg verbrannt worden und schweben in Lebensgefahr. Die Kirche ist der heiligen Maria Elisabeth geweiht. Sie ermangelt eines Blitzah leiterS. Dem Blatte TbeField wird von Australien berichtet, daß dort die Kaninchen,' gezwungen durch die lli malischen Berbältnisse. Aenderungen in ihren Lcbensgewohnheiten angenommen haben und . nicht selten, um Nahrung zu finden, .selbst, an den Bäumen hinaussteigen. Der Berichterstatter fand wiederholt ,. todte Kaninchen drej Meter hoch in den ZmeZgen ein Akazienbusches eingeklemmt, und Ertundigungen be tätigten das Sstere Vorkommen derär tiger Fünde.' Er konnte Spuren der Kaninchen vier Meter hoch an der Ruche von selbst mäßig starken Büschen beobachten. Der Trieb nachNahrung wandelte das ursprünglich 1859 eingeführte englische Wildkaninchen in ein ttleltcrthicr um. Tezelme?er legte in einer Sitzung der .Londoner Zoologi sch n Ge.elltchaft die Borderläuser eines derartigen Kaninchens vor. Ticsklben sind erheblich .schlanker, als jene des englischen Wildkaninchens.heller gefärbt und gefleckt, die Nägel schärfer und dünner , als bei der, heimischen Art. Andererseits verzichten die australischen Kaninchm in manchen Gebenden auf ihre , Baue. Die Jungen 'lagern in Nestern auf dem Boden, . ohne das ge ringste Obdach z an anderen Orten jm den sich dagegen wieder regelrechte Baue Mhrend der heißen Jahreszeit bcobach tete man,,, Kaninchen ,an,dcm Rande von Wasserlöchern, nur mit dem Kopfe auZ dem Wasser , hervorragend;,, hej Wanderungen und Berfolgungen er wiesen sich die Kaninchen als voiticn liche Schwimmer, die selbst' große Strömezu übersetzen vermögen Vielfach bilden stark salzhaltige Pflanzen in ein zelnen Landstrichen Australiens die Hauptnahrung der Kaninchen; können selbe nicht ihren Durst , löschen,! so fin det der Reisende oft Tausende verende djk dann die Luft verpesten. ' ; Man hat bisher dieEr sindung deß Dominospiels den Griechen Chinesen oder Hebräern zugeschrieben. Ein Forsch behauptet nun, das Do minospiel sei bedeutend jüngeren Da

rums und von den Vnedicnner vnn Monte Cassino erfunden. Er giebt hie. über folgende Details: Zwei Bencdictiner, welche zu einer ziemlich langen Haft veruriheilt worden waren, such ten sich die Zeit damit zu vertreiben, daß sie sich, ohne das Berbot des Spre cbcns zu verletzen, gegenseitig kleine, viereckige Steine zeigten, auf denen ver schiedeue Punkte markirt waren. Tem Uebereinkommen gemäß verständigte der Gewinnende seinen Mitspieler da durch vom Gewinne, daß er die ersten Verse der Vespern mit halber Stimme sagte. Die beiden Benedictiner vervollständigten dieses Spiel mit der Zeit so weit, daß sich dasselbe, als sie aus ihrer Haft entkasien wurden, bald im ganzen Kloster verbreitete. Von da kam es in die Stadt und begann so eine Reise um die Welt. Man 'kürzte die ersten Verse des Gebetes in dem einzigen Worte Domino ad und benannte auch fo das Spiel. I n Thorn, am K operni kuZ-Hofpital. halten die Flößer, wenn sie abgelohnt sind, ihre Siesta; dort verzehren sie ihren Salzhering mit trockenem Brot, dort erquicken sie sich an den beliebten Thorner Hoffmannstropfen. An einem Montag hatten sich wiederum 50 (30 Flissaken in der Mittagsstunde dort niedergelaffcn; sie trugen alte, abgelegte österreichische

Umformen. Da lam die aynencom pagnie des preußischen 21. Regiments mit klingendem Spiel am Denkmal vorbei. Als die Flissaken das Feld zeichen sahen, sprangen sie auf, richteten sich in zwei Gliedern und erwielen durch Stillstehen den Fahnen Militärische Honneurs. Die Flößer standen still, bis der letzte Mann vorübergegangen war. Einem Berichterstatter der Tanz. Zr-itung erzählten die Flissaken", daß die meisten von ihnen in der österrei chifchen Armee abdient haben und unse ren Fahnen die Ehrfurcht erweisen zu inüssen glaubten, die sie wahrend ihrer Dienstzeit den einheimischen Fahnen dargebracht haben. Mit Bruder Pce'uß immer vorwärts", sagte einer der Flößer, ein bejahrter Mann, der schließlich verrietb: ,,1866 habe ich gegen euch gekämpft, preußische Kugeln sind'an mir Vorbeigestogen, ab.'r jetzt ist Deutschland und Oesterreich eins!" Wie e i n M Ü r ch e n aus vergangenen Zeiten klingt die Meldung, daß' das französische Staatsoberhaupt in Fontainebleau großen Empfang ge halten und ein glänzendes Gartenfest gegegeben hat. Rothe Sammetzelte mit goldnen-Franzen waren im Garten aufgeschlagen und im Salon LouiöX V. fand die Cour statt: und doch saßen nicht ein Königspapr und nicht ein Kaiserpaar auf dem Throne, waren weder Bourbons, noch Orleans, noch Bonapartes die Wirthe. Im schwärzen. bürgerlichen Frack empfing Prä sident Carnot seine vierhundert Gäste, während Madame Carnot allerdingi dem Orte und seinen Erinnerungen weitgehende Concessionen gemacht hatte. Die erste Dame Frankreichs erschien in einer Toilette Pompadour! Unter der Spitzmark .holländische Sitkenbilder" schreibt ein Eorrespondei't rn Rotterdam : Di Kermis-..eZn aus früheren Jahrhun derten stammendes Vollsfest, das feinen Ursprung bei den großen Jahrmärkten und Mezzen fand, welche alljährlich im August in Rotrndam abgehalten wer den, ist wieder vorüber, und damit lie en auch die Vorgänge hinter uns. welche uns im alljährlich widerwärtige Beispiele der Zugeuougfeit, der Trun kenheit und der Unsittlichkeit boten. Diesmal sind die üblichen Schlägereien und Mordthaten zahlreicher gewesen als sonst. Während der Nacht vom 23. auf den 24. August hat eine grau. Mutter zahlreicher Kinder, ihrem Ehe manne, einem Kutscher, mit einem Ra sirmesser den Hals abgeschnitten; am 22. d. M. erschoß ein Matrose seine Geliebte, weil ne mit emem andern ge' tanzt hatte; und ein paar Tage vorlzer stürzte ein 23jähriger junger Mann sich Nächts aus dem dritten Stockmerk auf die Straße, wo er todt liegen blieb. Der ärgste Borsall aber hat sich in der Nacht vom Sonn abend ' auf Sonntag abgespielt. In emem Kaneehause . m der Telft sche Stroat. dem Stammlokal der Social demokraten. entstand ein Streit, im Verlauf dellen Pollze, herbeigeholt werden muzzte. Zwei Psilzuten be gaben nch m das Lokal und erwähnten die 5".' enden, sich ruhig zu verhak ten, pi Mich der ältere der Bcam ten, cm braver Familienvater, einen heimtückisch abgefeuerten Revolverichug in das Htttterhaupt erhielt und todt zu Boden sick. Die Beerdigung dieftS Opjers seines BerulkS fand am 24. August statt: das ganze PolizeieorpZ war dabei zugegen. 300 Polizisten folgten dem Leichenwagen, welchem sich der Bürgermeister, der Polizeidircctor und zahlreiche hohe Beamte, sowie Taufende von Bürgern anschlössen. Ter vetmuthliche Mörder, ein 24iühn ger Uhrmacher, befindet sich in Hast; er leugnet aber hartnäckig die That. Der Vorstand des . Rotterdamer social, demokratischen Vereins hat in einer in den Zeitungen veröffentlichen Erklä, ruug die Unlhat veruriheilt und ver sichert, daß die Partei die Gesinnungen, aus dcnen dieser Mord hervorgegangen ist. durchaus nicht billigt. Die Wuth des Voltes war so groß, daß nur durch kräftiges Einschreiten der Polizei eine Trmolicung d.s so.'ialdemolratischcn Kajseehauzez verhindert werden konnte. In Bern berathen gegcnwärtig wieder , einmal Frauen und halbe Männer", wie die Welt mit dem kivigcn Frieden zu beglücken sei. Da ist es nicht unzeitgemäss, daß die So Unger Ztg." das Wort eines ganzen ManncS in Exinnernng bringt:, Hier ist,, eine Herzitark'ungl? so lautej ,fs ein Projekt zu einem immerwährenden Frieden. Aber keine Herzstärkung für mich, werden Sie sagend Te; Mann will mir das Handwerk legen. Ach. nicht doch! Er meint es so böse, nicht. Sein HaupteinsaU ist dieser: ein allge meines Parlament oder Tribunal zu errichten, dessen 11 Auöspruch sich alle europäifchen Staaten ge-allen ließen. Merken Sie nun. daß Herr von Pal' then ein Rechtsgelehrter ist? Aber ah jener alte Ossizjer seinen Vorschlag zur Verkür.una der Prozesse that und di'

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