Indiana Tribüne, Volume 15, Number 357, Indianapolis, Marion County, 12 September 1892 — Page 2
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i I OZsice : 130 Ost Marylaud Strafe.
C ßMA'.3MiMtcheM, 3sd., 12. Sept'ber '92.
Äle Cholera i Hamburg. Ueber den Ausbruch der Cholera in Hamburg schreibt man der Frankfurt ter Zcitun.;" von dort unterm 25. Au gast: In nicht geringe Aufregung derfckte heute Morgm die Nachiicht von der auszebrochenen Cholera-Epidemie un sere'Stadt und die umliegensen Orte. Schon am Tonnerstag. den 18. d. M., wurde der erste (zholeraverdächtige, ein Mann in den dreißiger Jahren, in da Neue Allgemeine Krankenhaus am durgEppendorf eingeliefert und Der starb balö daraus. Die Sektion ergab Cholera nostra. die im Hochsommer sehr häusig austretende Brechruhr, ohne Jnseitionsgefahr. Da dieZ bei d?r augenblicklich herrschenden Hitze nichts Auffälliges war. legte man den, Fall keine Bedeutung bei. Allein Freitag und Sonnabend mehrten sich die Fälle an Erkrankungen mit teilweise tödt lichem 'Ausgang, so daö in der Bcvöl Zernug sich schon eine gviffe Ausre gung bemerkbar machte, wahrend die hiesigen Zeitungen beschvichtigende t tikel brachten, worin sie betonien. eZ sei keine Gefahr vorhanden, denn die Falle seien Cholera nostras. Anders wurde die Sache jedoch, als es gestern, Montag Mittag gelang, die erste Äemlultur der Koch'fchen Kommabaciüen anzulegen. Hierdurchwar ganz unividerlegtich die Cholera aiatica konstatirt. und es galt, sofort die noth: $rn Maßregeln zu treffen, denn die Krankheit greift schnell um sich und gibt wirklich zu Besorgnissen Veranlassung. Heute Morgen warm btteitZ 3tt Patie:!ten eingelie,ert. wovon bereits 15 erlegen sind. Alke Erkrankten, bei denen nicht sofort eine Vesierun ' eintrat. kom men nach dem Eppendor,er Krankenhäufe. Dort sind sie an einem besonders abgeschlossenen Platze der Abtheilung für epidemische Krankheiten untergebracht, eine Anzahl von Aerzten ist ausschließ ,lich zu ihrer Beobachtung ausersehen, todak einer Uebertragung nach Kräften : vorgebeugt ist. Auch von Seiten der ' Stadt und der Polizeibehörde sind benits die umfassendsten Maßregeln - getroffen worden. Die engeren Stra pen, besonders die am Wasser, wo bis setzt die meisten Fälle vorkamen, sind nut Chlorkalk desinsicirt worden. ZnZ kZ?nnw?ttZttrk itt nomfifirt
'i'illliv.ijn' :! d-. fll Mll 1(1 V V W ", i' ',,Tiche der asiatischen Cholera. Besonders ; charatteristisch ist das schnelle HinsterB ben der Kranken in den meisten Ftfllen. Der Tod tritt oft schon nach Ztt Stunden nach dem ersten Anzei- . chm ein. Ernster schon lauten die 3!achrichten vom 24. August Die Erkraniungen waren gestern Nach' mittag noch im Zunehmen begriffen, ß wogegen die Todessälle etwas nachge lassen haben. Besonders stark hnmge , sucht sind die engeren Straßen und r Höfe. Aus einem Hose der Steinstraße ; allein wurden gestern Nachmittag sechs ; erkrankte Personen abgeholt, von wel- : ,chcn eine gestorben ist. Auf recht man ' gelhüfter Information mun eine ander weitige Mittheilung beruhen, nach wel che? gestern Morgen von 912 Uhr kein 'Todesfall konstatirt worden ist, " ? während doch an einer einzigen hiesigen Meldestation nicht weniger als 35 Sterfr htaie !n Folge der Krankheit von Mor , gens 9 bis Mttags l Uhr bekannt gegeben worden sind, sowie 48 Erkrantun gen, Falle von starker Choleine, nicht Ainmal gerechnet. ' ' Und vom Abend desselben Tages: " Die Cholera ist leider noch fortgesetzt " im Zunehmen bearisten und zwar der
, , , artig, dan eine Angabe von Ziffern fast 'überflüssig erscheint, b-i der großen MZahr von 'ranken unb Verstorbenen.
UAelche allein in der lepen Nacht der ,?Hammerbrook geliefert hat. Man ' spricht von mehr als 200. Allein nicht
U nur dort, in allen Sladttheilen grassirt : die Seuche in furchtbarer Weise. Es
'llf'b ü r ? t e durchaus erwünscht
erscheinen, wenn amtlich über
Mbt n Umsang der Krankheit
Etwas verlautete. Paragraph Clf. - Nimmt das Trinken in unserem Lande zu oder ad? Können unsere nimmermüden, Wassertürken mit Besricdigung aus die Bergangenhelt und : l- M rti! 5. 1 tsi(-f lil 11 i'üjl IVUilL IH Wil 4HUIli VllUUI der nickt i Sebcn wir uns einige amt liche Zahlen über den Verbrauch der rerschicdi.'nen Arten geistiger Getränke in den Ber. Staaten an. Laut officieller Zusammenstellung wurden im vorigen Jahre 9l, 157,565 äaNDötkep,'SpirituofenMr2k?e verbraucht. Im Jahre 1L75 waren es 66,120,553 Gallonen. Während derselben , Periode stieg die Bevölkerung von 42.000.y0 auf 64,000,000 Köpfe. Die Zunahme des Verbrauchs starkgeistiger Getränke hat also mit dem ,WachSthüM'eö,Bevötterung nicht ganz Schritt gehalten, sondern 1875 kamen aus den oirt; l,hv Gallonen, lfc'ül dagegm nur 1,42; sonach hat eine der hattnißmäßige Abnahme stattgefunden. Andererseits wurden 1875 im Ganzen 12.954.W1 Gallonen Wein ver. brauet. 1L91 daacaen 2.000.000: also hat der Weinconzum in dieser Zeit per Kopf zugenommen, und zwar ist er i nn ...in ( sil . . e " v von u,oi , uuf yt-i? pauonen zur zeoen Einwohner gestiegen. Noch gan; anders aber stieg der Biervcrbrauch! , Aus den 294,95.157 Gallonen von 1875 wurden 977,479,701, Gallonen , Bier, im vorigen Jahr. Es ist daber eine Zu nähme von 0.71 auf I-25 Gallonen auf den Kopf zu verzeichnen! . Das zeigt so recht, welche SissphuZ.
Ärdett unlere ProyldltionUten 'leisten. Erstens erweist sich die Zahl der Eon sumenten geistiger Getränke als so groß und so beständig wachsend, daß eine Prohibition von vornherein un möglich ist. Der wahre Freund der Mäßigkeit allerdings kann mit dieser Statistik nur zufrieoen sein. Im Genuß der stärksten und gefahr lichsien geistigen Getränke findet ein verhältnißmätziger Rückgang statt, und selbst die beschranktesten Wasserköpfe dürften leicht begreifen, daß dieser Rückgang durchaus nicht auf die Rech nung der Temperenzwühlerci kommt, sondern vielmehr gerade mit der Zu nähme des BerbrauchZ sonstiger geistigcr Getränke und weiterhin mit to? großen Einwanderung in Zusammen hang steht, die vorzugZweize ein Bier und' Wein trinkendes Element liefert. Auch der geringe Grad jenes Riickgan gcs deutet darauf hin. und wenn diese Stutisjik sich auf die einzelnen Bevöl kerungsclemente erstrecken würde, so würde sie höchstwahrscheinlich ergeben, daß die e i n g e d o r e n e Bevölkerung im Ganzen geradeso viele starkgeistige Getränke genießt, wie früher, der Ruckganz also ausschließlich durch die Bier und Wein bevorzugenden Einwanderer verursacht wird. Auf einem amerikaNischen Brauercongreß ist einmal das geflügelte Wert gefallen: .ES lebe daZ Bier, der wahre Mäßigkeitsapostel "Ohne Zweifel ist dasselbe großentheils sehr berechtigt, und die Zukunft dürfte dies noch immer mehr erweisen. Maximum der Lufthine.
Anläßlich der äußerst hohen Sommer Hitze in Europa schreibtman der .Köln. Ztg.-: DtegegenwärttgenheiLen Tage, an denen das Marimum der Lufttem peratur im Schatten bis zu 30 Gr. E. tieg, legen d,e rage nach den b:s ietzt beobachteten höchsten Wärmegraden der freien Atmosphäre nahe. Die höchsten Temperaturen finden sich natürlich in der helfen Zone, aber auch in Europa sind schon Wärmegrade beobachtet wor den, welche mit den höchsten der tropi. schen Zone den Vergleich aushalten. So stieg das Thermometer zu Neapel am 17. Juni 1641 aus 33.7 Gr. E., und zwar, was von allen folgenden Angaben gilt, im Schatten. Zu Lon don wurden sogar am 10. Jull 18o2 41 Gr. E. beobachtet, zu Montpellier am 22. Jull des nämlichen Jahres 49 Gr. E. Die wärmsten Tage, welche man zu Pans durch Thermomcterbk' obachtungen feststellte, waren der 16. August 1793 mit einem Marimum von 37,:iGr. und der 8. Juli des nämli. chen Jahres mit 38,4 Gr. Man darf aber mcht glauben, daß ähnlich höbe Temperaturen in nördlichen Gegenden nicht eintreten: deun nach dem Zeug' irr- . rr. r r.. , V. niM von inner irno in Peiersourg schon 33,4 Gr. E.. zu Stockholm nach Ronnow schon 34,4 Gr. E. gemessen worden. Die höchste Luktwärme. die seit 1843 in Köln beobachtet wurde. trat ein am 4. August 1857 und er reichte 35.2 Gr. C.; sie wurde von der jenigen am vergangenen Mittwoch fast völlig erreicht. In Afrika steigt das Thermometer nicht selten über 40 Gr. E.: so sah Contall dasselbe einst in Kairo auf 42.2 Gr. stehen, der sehr zuverlässige Burkbardt las sogar an einem beson ders heißen Tage zu Esneh in Egypten 47.4 Gr. ab Und Rltch,e erzählt, dazz er einst zu Mursik in Fezzan das Queck silbcr im Thermometer auf 56.2 Gr. h.,be steigen sehen. Die höchste zu Lahore in Indien beobachteie Temperatur ist 50.9 Gr. und im Pendschab sind Temperaturen von 50 Gr. C. nicht sehr selten. In Benares hat man als Maximum 47.8 Gr. C. beobachtet. Die Hitze steigt dort in der heißen Iahresznt unmittelbar nach Sonnenaus gang bereits zu unerträglicher Höhe: Menschen und Thiere schmachten nach Luft, und das Thermometer schwankt Tag und Nacht zwischen 35 und 45 Gr. C. Von April bis Juni füllt im Pendfchab bei solchen Temperaturen in der Regel kein Tropfen Regen. Noch höhere Temperaturen sollen gelegentlich an der Küste des Rothen Meeres ein treten. Daß unter solchen Verhält nissen der feste Erdboden, besonders wo er aus Sand besteht, sich außerordent lich erhitzt, ist zu erwancn. In der Sahara hat man in der That den Sand bis zu 70 Gr. C. heiß gesunden; John Herschel hat in der Nähe von Capstad: eine Bodentemperatur von ebensallö 70 Gr. E., in der Nähe von Bagdad sogar in der höchsten Äodinfchicht 19 Gr. C. beobachtet. uöstände in Deutschland. Nebec die Ausstände in Deutschland während der Jahre 1890 und 1891 ver öffentlicht die Generalcommission der social demokratischen Gewerkschaften Teutschlands eme Uebersicht, die sich auf die Beantwortung von Fragebogen stützt, hie von der Eommission an 65 deutsche Centralorganisationen der Ar beiter versandt und von 35 von ihnen beantwortel wurden.' Antworten sind nicht eingegangen von den wichtigen Gewerkschaften der Glasarbeiter, chuh macher, Tabak- und Tertilarbeiter. Immerhin gewähren die' gewonnenen Zahlen ein nach Maßgabe der Umstände gutes Bild von den Ursachen, der Au? dehnung und den Kosten der Ausstände der beiden letzten Jährez wir entnehmen einer Zusammenstellung der Soc. Eorresp, folgende Angaben: Es fanden ' im ganzen statt 22s Strikcs. bei welchen im ganzen 38,560 Arbeiter betheiligt waren. Die Kosten für diese Ausstande betrugen 2,094.. 922 Mark. ' Den Löwenanthei! hieran tragen die Kosten des BuchdruckcrauS siandcs. die mit 1.250,000 Mark an. gegeben sind.. Die meisten Ausstände kamen vor im Zimmerergewerbe: 52 mit iusgesanimt 409 tritcwochen: sieden' Organe berichteten, daß S!ri!es überhaupt in den Berichtssahren nicht Vorgekommen waren. Zur Ergänzung dieser Ziffern muß man jedoch berück sichtigen, daß auch die nicht angegcdeneu Ausstände ' oder Au5sperrnua.?n große Su:nmeil erforderten, und daß die Ausgaben der zahlreichen rcin loka ' len Ardeilrorganisationen für Strike zwcae n oer Mecynung enkzieyen. Am meinen fällt bier in'S Gewicht dir
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Virile der varndurger Tavakardeiter. der, wie die Generalcommission selbst angibt, 500.000 Mark kostete. Von den Kosten, von' 2,094.922 Mark wurden mehr als die Hälfte aufgebracht aus den Kassen der betheilig ten Verbände. 326,000 Mark durch freiwillige Beiträge der Verbandsmit glieder, 89,000 Mork durch Beiträge anderer Gewerkfchaften. 91.415 Mark durch Sammellisten und 126,800 vom Auslande. Man ersieht hieraus, daß die Sammellisten keineswegs eine groe Rolle bei den Arbeiteraus'ständcn'spie len, eine um so größere dagegen die flkiwilligcn Beiträge der Verbandsmit glieder; anch die Unterstützung aus dem Auslande hat bereits' eine ganz Heck liche Höhe erreicht. Von den Ausstanden waren 79 oder 35 Procent sogenannte Abwehrstrikes; in 30 diiser F'lle handelte es sich um Verhütung von Lohnkürzungen, in 10 um Abwendung einer verlängerten Arbeitszcit, in 4 um Widerstand gegen Einführung einer neuen Fabrikordnung und in 29 Fällen um Maßregelungen oder Zurückweisung des Verlangens, aus der Organisation auszutielen. Von den Abwchrstrikes waren erfolgreich 13, theilwcise erfolgreich 30, erfolg' los 25. Ten 79 Abwehrstrikes" stehen 147 AngriffSstrikcS" gegenüber, von denen 117' auf Verkürzung der Arbeitszeit und nur 23 auf Lohnerhöhung gerich tet waren: bei dem Rest von sieben ist der Grund nicht angegeben. Von den Angrisssstrikes waren 54 erfolgreich. 59 theilweise erfolgreich und 30 erfolglos. Es waren also etwa (es ist eine kleine Difserenz in den Angaben bei den Ab wehrstriles vorhanden) 30 Procent der Ausstände ganz und -10 Procent theil weise eifolgreich, während der Rest er folglos war. Schneidiger" alker Schulmeister. Vor mehr a!S vierzig Jahren hielt William SturgeS in Wilton, Eonn.. Schule. Damals war das Hauen der amerikanischen Schulkinder noch nicht ganz so verpönt, wie heute, und Stur &es war als einer der haulustigsten Schultyraunen weit und breit bekannt. Einmal verabsolgte er Lorenzo Olm' stead eine Tracht Prügel, die besonderes Aufsehen crrcgke: indes stand die ganze Bevölkerung, mit Ausnahme der Fa rnilie Olmstead, auf sciuerScite. Vor einigen Tagen nun ging Sturges, der jetzt'ein ehrwürdiger Siebziger ist. nnch der Post, um seine täglichenBriefschaf ten zu holen, als ihm ein ohn seines früheren "Schillers, der jetzt einund zwanzigjährige Harry Qlmstead beaeanete. Herr Sturges." redete ihn der Zunge Mann au, denken i-re'noch daran, Vie Sie vor vielen Jahren einmal mei ncn Vater so schrecklich durchgehauen haben?" Jawohl war die Antwort, und er hatte es auch verdient!" Nim, ich bin gekommen, Ihnen das mit Zin sen und Zinseszinscn zurückzuzahlen' versetzte der junge Olmstcad. Wenn Sie glauben, Sie können das," erwiserte der Alte, fo kann eö sogleich los' Zeh.n." B.ioerseilige Freunde mischten stchin )as Gespräch, und nach echt amerika zi,cher Manier wurde alsbald auch :twas Geld auf das Resultat des inter manten Kampfes gefetzt. Olmstead legte fünfzig Cents aus. und sturges zeckte diesen Betrag prompt aus feiner zUen fchafledernrn ' Börse. Dann wurde ein Ring gebildet, und die Bei" zen gingen mit den Fäusten auf einan )er los.' Olmstead hatte noch besonde res Vertrauen auf sich, da er bei einem bekannten .Klopffechter in Normal! einen Kursus m Boren genommen hatte. Ader siche da! Der Alte parirte alle Schläge, packte endlich seinen Gegner am Rockkragen, sowie an jener Stelle, wo der Herr von Zicgenhain seinen Liebkings-Tanzboden hat, schüttelte ihn furchtbar, stieß ihn dann auf der Nase ju Boden, schleifte ihn einige Male hin und her und iiej ihn endlich los. Ganz rasend gemacht, fiel ihn der junge Olm stead, auf'S Neue an. Wieder packte ihn der Greis, diesmal purzelten Beide, und Sturgcs fiel über seinen jugendlichM Widerpart. Zum Entsetzen der Zuschauer nahm er dessen Hals zwischen die Zähne und biß wüthend hinein; )ann biß er noch sein eines Ohr schreck. ach, jetzt aber trennten die Zuschauer die beiden Bulldoggen in Menschen gestalt. Olmstead sah jämmerlich aus; sein Geficht und sein eines Ohr bluteten stark, und seine Kleider waren gerade noch gut genug für eine Vogelscheuche. Der Schulmeister wies gar keine Per letzung auf, nur sein Kragen war außer Ordnung gerathen. Er steckte den Sicgcspreis von Sl ein und ging nach Hause, während Olmstead sich so schnell wie möglich nach einem abgeie genen Orte verzog. ' Die Geschichte hat noch viel größeres Auffehen gemacht, als die erwähnte Züchtigung vor vier Jahrzehnten, zu mal Sturges noch heute Schulinspector, Gemeinde?Auditör und ein großes Kirchenlicht ist. VomJnlande. Ein Fl o ß vo n .91.000 S täm. men ist vom Georgian Bay-Lande nach Saginaw gebracht worden. " aft.äleUrieiSR.ifch' ist kürzlich in Brunswick, Gg., ausge graben ivorden, welches beinahe neun Fuß groß war. Der amt lich e Titel des Gou. verneurs don Rhode Island ist Eapi tain-Genzral von Rhode Island Und Providenie Planlations. Acht verschiedene Natio. nalitäten siud im Gefangschor von sech zehn lleiaen Mädchen in der Sl.' Hames Mission in New ,Z)ork vertreten:, : 1 S ü d E a l i f o r n ! e n p r o d u reit jährlich 10,000,000 Apfelsinen, genug, um jedem Bewoh iec der,,Aer. Staaten drei. zu geben. Papier aus Lu m pe n "wurde im 11. Jahrhundert zuerst gemacht, Papier, aus Linnen im, Jahre 1319 und Papier aus Stroh in 1800. Am nächsten neunten No veuib.r wenden es zwanzig Jahre, daß Boston von dem großen Brande heim aesuckt wurde, der Eiaentbum im Wer
tye von yunverl Millionen Dollars zerstörte. .Ein wildes Taubenpaar wurde kürzlich im Saull aur Recollets Walde in Canada geschossen. Seit mehr als 20 Jahren hatten die Jäger
dort keine Tauben dieser Gattung geze hen. Die Eierder Alligator wer den von der Bevölkerung der westindi schen Inseln und der westlichen Küste von Afrika gegessen. Sie sehen in der Form einem Hühnerei ähnlich und ha den fast denselben Geschmack. - Die A n n e h m lich leiten der Regierungsgewatt müssen in einigen Theilen Missouri's von größerer An zichungskraft fein, als die Beute der Politik und des Amtes. Der Mnyor von Sweet Springs in jenem Staate be zieht ein Jahresgehalt von sechzig Dollars. Mit einem Haifisch hatte der Fischer Albert McNeil von Flat. buch, L. I., emen Kamps zu bestehen. Das Unthier hatte sich an der Angel sestqebissen und zog McNeil mit sich in das Wasser. Dort befreite der Hai sich von der Angel, nachdem er den Mischer noch in den Arm gebissen hatte. Ein seltener S p ort i st jedenfalls eine Tigerjagd in Wisconsin. Die Gegend von Browntown, Lafayette Eounty, wird schon feit mehreren Wo chen von einem aus einer Menagerie entkommenen Tiger unsicher gemacht. Das Thier hat unter den Rindern und Schafen große Verheerungen angerich tet; bisher ist es aber nicht gelungen, den Räuber zu erlegen. Mehrere von den Farmern veranstaltete Treibjagden sind erfolglos geblieben; nur eine An zahl Hunde, die das Raubthicr im Ge holz aufspürte, hat daran glauben müssen. Unter den Kadetten der Militär.Akademie in Westpoint. N. ?).. siud Faustlämpse ein btticbles Mittel, um DifferenM auszusechten. Nomi ncll verbieten die SchuUzesetze zwar alle Duelle 'zc., und wer diese Bestim muna verletzt, sei eS als Förderer, Gesorderter. Secundant :c., soll vor ein Kriegsgericht gestellt werden; aber das Gezetz ist em todter Buchstabe. Erst kürzlich hat zwischm ben Kade! ten F. G. Lawton und Broughton T. Allen ein regelrechter Faustkampf statt' gesunden, ohne daß von einer Beste jung derselben etwas verlautet hatte. Auch General Sheridan und Genera (Lrant haben als Kadetten'Fausttämpfe ansäe! ockten. Der Arizona - Ktcker ha feinem Zorn und feiner Verachtung über anen unwürdigen Kollegen Lust gemacht. Er veröffentlicht folgende Bekanntmachung: Wir zeigen dein Publikum hiermit an. daß das Jndivi dium, bekannt unter dem Namen Tho maS I. Kelly, in keiner Verbindung mehr mit dem Kicker" fleht. Der Kerl kam vor etwa vier Wochen aus dem Osten, wo er als Journalist thätig gewesen war. Wir engagirten ihn als Hilfs Redakteur, und er versprach uns, die Ehre unserer Office auch bei lesahr seines Lebens zu wahren. Vor zwei Wochen nun waren wir in Tomb stonc. wo wrr hnndcrt Abonnenten für unser Blatt sammelten. Während der Zeit war Mayor Brrsbane in unierer Office gewesen und hatte unseren Hilssrcdaktellr hcruntergclanzclt wie einen Schuljuuaen. Wir hitten den Feig ling sofort fortjagen sollen. Er hatte aber wo.?l ein Dutzend Entjchuldigun im zur Hand und bat uns mit Thrä ncn in den Augen, es noch einmal mit ihm zu verfuchen, welchem Wunsche wir schließlich willfahrten. Als er aber letzten Sonntag in der Postofkne war, x ihn das Halbb.nt Tom Hooper an der Nase, spuckte ihm in die Augen uud jagte ihn wohl fünf 'sqUares wert. Wir standen gerade in der Thür unse irr Office, als der Lump die Straße heruntergesetzt kam. vel folgt von einem Kerl, den wir zu Bo')en schlagen wür den, und wenn man uns die Hände auf dem Rücken zusammenbände. Es war uns. als seien wir einer Ohnmacht nahe, und es wurde uns ganz schwarz vor den Augen. Natürlich flog unser Hilfsredak'teuc jetzt prompt zum Tempel hinaus. 2öir tvürden ihn , nicht mehr dulden, und wenn er uns S50 die Woche bezahlen wollte. Im Osten mag er als Journalist gut fein, aber hier vermag er einen derartigen Posten ikicht auszufüllen. Er würde als Ae a'lenr in diesem Orte gerade so weisig riokge zu verzeichnen haben als mit w erstich, übe? d.n M.md zu hüp Oom AuSlanve. Z ah lreicher als in einem vorangegangenen Jahre sind Heuer die Opfer, 'welche durch Unglücksfälle bei Bergbesteignngen ., ihren Tod finden. Einerseits mag hie von Jahr zu Jahr sich steigernde Zahl der Touristen , dazu beitragen, f andererseits die leider nicht zu bekämpfende Verwegenheit undWag halfigkeit selbst unerfahrener .Und un geübter, Bergsteiger und die immer mehr um sich greifenden und verhängnißvollcn sührerlozeilTouren Unlängst fand der Hüter der Trauern-Alpe in Seidlwinll (Gemeinde Rauris) am Fuße einer bei? läufig 200 Meter hohen Steilwand eine männliche Leiche. Am 17. Aug. begab sicheiue Lemeindeamtliche Komuiission mit Trägern und Fuhrwerk von , hier an den liiglücksort, und , konstatirte den Absturz, der wahrscheinlich infolge Abgehens von dem Wege, der von Ferleiten über das Fuscherthörl und den Blutner Tauern nach Seidlwintl führt, erfolgt war., Aus Briefjchasten und einer Legitimation d.'r akademi schen Section Wien" des Alpcnvereins für Besucher von Studeuteu-Herbergcn. die man bei der Leiche fand, stellte es sich heraus daß der Verunglückte ein Abiturient des akademischen ; Gymnasiums in Wien, Namens Gustav Nowak war. und daß seine Angehörigen sich in Wien und Baden befinden. Nach Aufzeichnungen in einem Notizbuche ist Nowak am 14. August vom Tauernhause in Ferleiten aufgebrochen, über die Tauern Alpe und das Fufcherthörl gegangen und offenbar gegen Ab.nd verunglückt, als er. an statt den Umweg auf das Hochthor zu machen, direct über die Wände zum Tauernhause in Scidlwinkl absteigen wollte. Eine Verirruna ist bei der .,.
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guten Bezeichnung dieser an frch ganz ungefährlichen Stelle nicht wahrichein lich. Aus den Briefen der Mutter, die bei dein Todten vorgefunden wnx den. spricht die innigste Liede zum Sohne, zugleich aber auch ahnungs volle Sorge und die stete Äkahuung. ja recht vornchtlg zu scm und kerne gejährlichen Touren zu machen. Sie biclt ihm noch das Schicksal der am 27. Juli auf der Rax verunglückten zwei ' . . . i v JV " . (btubemen uns ocn azmcrz oer 'curtec um ihre hoffnungsvollen Söhnrecht eindringlich vor. Zu dem katholischen Psar rer in Bornheim (iiranksurt a. M.) kam dieser Tage ein Bauer aus O. und verlangte 500 Mark. Er brauche das Geld, so sagte der Ankömmling, um eine Versteigerung seines Hauses abzu wenden. Als der Geistliche dem Mann bedeutete, daß er selbst das- Geld nicht habe, wurde der Fordernde grob, schlug mit der Faust auf den Tifch und er klärte energisch: Wenn ich bis um 5 Uhr Nachmittags das Geld nicht hab', so werd' ich protestantisch!" Der Bauer ging sodann weg. setzte seine Wände rung durch Frankfurt fort und begab sich zu mehreren Bankdirectoren und Wechselstuben Inhabern. Zu einem Sttisal, den er ebenfalls heimsuchte, sagte er. wenn ihm die Frankfurter das Geld nicht geben würden, so werde er sich an der Stadt to furchtbarer Weise rächen," indem er sich in der Promenade umbringen und dadurch der Stadtgemeinde Unkosten verursachen wolle '! Das nützte ihm aber Alles nichts. Am andern Morgen fand man ihn auf einer Bank regungslos. Mit einer Stecknadel hatte er' ein Pavier auf seinen Kittel aehef tet, auf dem zu lesen war : Ich, der Christian Sch. aus 0. hab in dem raische Frankfort lumbige 500 Mark gesucht und konnts bei dem raische Volt net sinne, se hnn mich dadcrdorsch in den Dod getribbe. en arme Famillievatter. Su e Schänd vor dess rai'ch.' Franlfort. Lumbczcig sein se. nicks alls Lumbezeig. Deß segt der sterbende Sch. aus O." . Der Mann war aber nicht todt, als man näher zusah, sprang er auf und rief : Dünner welter mei HauS ! Alleweil komm ich zu spät." Er eilte nun nach der Bjii, erzählte Jedem sein Leid und versuchte noch unterwegs von jedem ihm entgc genkommende'n, einigermaßen anständig gekleideten Herrn die nöthigen 500 Mark zu leihen. Alsdann hat ihn der Berichterstatler aus dem Gerichtsfaal verloren. JmElsaß, imDorfeSon dernach bei Münster trug sich eine entsetzliche That zu. Die Familien Ritter und Knöry lebten als Nachbarn seit Jahressrist in unversöhnlicher, großer Feindschaft, deren Grund ein Besitz slörnngspro.'cß war, welcher unlängst zu Ungnnstcn des Ritter entschieden wurde.' An einem Morgen stand der Schneider Ritter auf und lauerte auf den 25jährigcn Sohn seines Feindes. Als derselbe vor dem Hause erschien, feuerte er zwei Schüsse auf d.m jungen Mann ab, welche denselben in Brust und Rucken trafen. Aus die durch den Schrei herbeieilenden Eltern- des Knöry feuerte der Ritter ebenfalls und traf den Vater Knöry in beide Beine. Herauf eilte er in feine Wohnung zurück, trat an das Bett seines acht Jahre alten Sohnes und erwürgte den ah' nungslos schlafenden Kleinen. Sich selbst entzog der Mörder der strafenden GeuchHgttirV indem er seinem Leben durch Erhängen ein Ende machte. Die Hausbewohner fanden die beiden Lei chen. Knöry Vater und Sohn wurden in das Münstcrer Ho-pital gebracht Beide siud schwer verletzt. Man schreibt aus Essen, Rheinprovinz, '19. August: Mancher, der sich danach sehnt, 'die Zierde des Maiiues? zu besitzen, gäbe wohl noch mehr als 50 Mark, um derselben theilbaft zu werden; so viel aber bot un längst in einer hiesigen Wirthschaft ein Kaufmann dem glücklichen Besitzer eines Schurrbartcs für denselben. Der Lieb' habec hinterlegte sogar sofort die Sum me bei einem Tritten, der mit am Tisch saß, machte aber ein sehr verblüfftes Gesicht, als der Schnurrbärtige sich sofort in det Nähe den Schnurrbart ab schneiden ließ, die Haare desselben prasentirte und auf Auszahluug der Summe drang. ?cun wollte der Ueber listete nur einen Scherz gemacht haben. Der Bartlose war aber damit nicht zu (rieben und strengte eine Klage an. Gestern stellte sich das hiesige Ämtsge richt auf seine Seite und verurtheilte den Bartliebhaber zur Zahlung der 50 Mark und zur Tragung der Kosten. Ter Verurtheilte machte ein sehr miß vergnügles Gesicht, was man ihm um so weniger verdenken kann, als sein Gegner den theuren Bart sich inzwischen nahezu hat wieder wachsen lassen. Der Gerichtsh of i n T i f. lis hat auf Befehl des Zaren den Prin zen Aterander Orgulinsky Dolgoronkosf wegen Falschmünzerei zum Verlust seitterMitel zUnd Würden, zur Konfis? kation seiner Güter und zu vierjähriger Zwangsarbeit in den sibirischen Minen vernriheilt. ! Der ' ganze hohe Adel Rußlands ist bestürzt, denn es ist das krste Mal,'daß der Zar einem so hoch geborenen Verbrecher gegenüber, die gauze Strenge des Gesetzes walten ließ, ohne daß die That milder Politik elwaZ zu thun hatte. ,! "vMailänderBlättermcl. den: Am 13. Aug. langte von Ma. cenza in Aibergo Milano" zu Mailand nach vorgänqige'r drahtlicher Anmeldung ein angeblicher Fürst Waucher von Schreiberhau mit , einem Diener rnrt drei mächtigen Koffern an, der die besten Zimmer des , Gasthofes . in Beschlag nahm und , sosort den großen Herrn spielte. Er ließ das Dienstpersonal nur so tanzen, warf mit ! 'roncngeschmückten Visitenkarten um sich uud war sehrent rüstet, als der Gasthofbcsitzer sein Ver langen der zehntägigen Rechnungsbe gleichung abschlug und dreitägige Zah lunq verlangte. Da er nach Ablauf Ittx ersten drei Tage sich weigerte zu zah? ten und die hochtonendenEmpsehlungen, mit denen er den Gasthofbesitzer ab' speisen wollte, auf diesen keinen Ein druck machten, so wurde die Polizei in Kenntniß gesetzt. Es wurde heraus' gebracht, daß der angebliche Fürst und sein Hausmeister" sich dem CribUchoki
borgenek und ihn um Bezeichnung eines Geistlichen ersucht hatten, der die Stellung des Korrespondenten in einer zu gründenden Bank übernch, men sollte, aber abgewiesen worden waren. Auch eine Be'ltragsUnterzeich nung für die Gründung von geistlichen
Anstalten hatten die beiden ins Werk zu ! fetzen gcfucht. Eine Durchsuchung ihrer Zimmer brachte an den Tag. daß sie so gut wie nichts besaßen. In den Koffern besand sich nur werthloser Plunder, abgetragene Kleider, dazu ein paar neue Mönchskutten mit Zubehör und Brecheisen, Hämmer und dergl. Die Verdächtigen wurden fest genommen, und ein Verhör führte zu der Erkenntniß, daß der Fürst" ein gewisser Giuseppe Ferrari aus Vittoria bei Syrakus, sein Hausmeister der 27jährige Giuseppe Dcsideri aus Fano war. Die Polizei bemüht sich gegenwärtig. herauszubringen, ob die saube ren Vögel noch andere Straf thaten auf dem Kerbholze haben. Wiederum ist von zahl reichen FeuerZbrünsten zu melden. In Lauenburg wurde die Ortschaft Sie benbüumcn von einem großen Brande heimgesucht. Drei Menschen fanden den Tod in den Flammen. An einem Sonnabend Abend gerieth das Kurhaus in St. Alasien in Brand; dasselbe be herbgte über 300 Badegäste. Ein neuerer Bericht besagt, daß nur ein Theil des alten Kurhauses zerstört wurde. Das Hauptgebäude einschließ lich des neuen Kurhauses blieb erhal ten;, der Betrieb wird infolgedessen keine Unterbrechung erfahren. In Ritter hude bei Bremen brannten 13 (Gebäude nieder. Eine in Kochla (SachsenAl tenburg) entstandene Feuersbrunst zer störte das Hotel Zum Löwen". dieMoh. rcnapolhccke und vier Wohnhäuser nebst Hintergebäuden in der Nähe des Rath Hauses. Einige andere Gebäude wur den beschädigt Das Rathhaus selbst ist erhalten geblieben. In omra (Hessen) brannten 40 Wohnhäuser und 100 Wirthschaslsgcbäude ab. Die Erntevorräthe und viel Vieh ist ver nichiet. Ein Feuerwehrmann ist ver unglückt. Es herrschte Wassermangel. Bierhundert Einwohnec sind obdachlos. Jn Wodman wurden, wie aus Prag gemeldet wird, 23 Häuser durch eine Feuersbrunst in Asche gelegt. Nach kiner Meldung aus Callao (Republik Peru) find daselbst durch eine große Feuersbrunst 32 Häuser eingeäschert worden. Der Schaden wird auf 400, 000 Dollars geschätzt. Columbia Halle! Ecke Mssarty & Delaware Str. Die schönste, größte m,d m bequemsten ein gerichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Äbhaltung von vttzerten, Tanz-Kra,tzckeu, PartkeS ?r. Besonders ist sie Vereinen zu enipsehlen. O" Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden ver abreicht. Zu zahlreichem Aesuche ladet ein Otto' Sclirniilt FRED. KLEIS' Nene Wirthschaft 154 Süd New Jersey Straße. : Jeden Tag guter Lunch, frisches Bier, gute Weine, Liquöre und Cigarren; NlleSA No. l. Jetzt !ft Such die'Gartenwirkhk'bajt eröffnet und bietet an Sommerabenden den Befuckern ein an geuehmeS kühles Plötzchen. Jrennde und Bekannte sind eiugeladeu, rorzu fprechzn. Fred. Kleis. Zur Empfehlung! Meine werthe Jreunben und Bekannten eins pfehle ich Ittrine , Welnu.Vikr-Wirthschaft S. O. Ecke Washinston . New JerseZ,str ' Die beste SetrSnke uud Cigarre Set a Hand. Anfmerksame Dedlenüna. J0IIN N. WE1KBEL, Eigtlz p i J je w ??1TT IIEXlV. BAAS, No. I Mndison Ave. No. 1 . . - 'j , NachZolger von Julius Keller. , Die' besten embeimischen , und, ,i:nportirtrn Weine, Liquöre. Cigarreu, Bier tl. s w.' reunrlilbe Bsdienuug und Lu,:ch. -. EQ- Kost per Mahlzeit, Tag oder Woche. ' Henry W. Oss. 1 Madison Zlve. AUe die zum krummen Mer.er kommen ' , Werden immer freundlich aufgenommen, ; Gutes Bi.r, solvie den besten Wein - Schenk' ich ,nem?n werthen GHen ein. Allch hab', ich früh und spat ; ' 'ölen guten Lunch parät. . "' "i" eTolin H. Pccri : ', : ? -TM r 3 91 Süd Delaware Straße. ,:: 4 ii :. DWMNer'iM:! ' - i'" '-fc'Hiv II,. ."!...-;' . ' ' MM HZndter iv KtrSdack Material. ? ivr, . y Keady ? Ävostng, aflerdickteS S!ic.i:i. 'ru... seftem spdait'ttilj, trohpappe. Dat, tall-ftarden ?e. . Ofjict: 10 tVeW Strahe.Ttlev MMaMKchone-tMÄ ! stäl,iae und verantwvrtli.be Dachdecker 'Stie ' dächer. Trinidad uud ittoniie rphaU DSrr ! Alle Arten t5ompifttinADächer mit ' m V!a jterial. Offlee : ,:::,Sj!i ; i No. 169, Sard : 180 W. Marylandstr. elephon C31. JndtsnspelU, Jd.
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