Indiana Tribüne, Volume 15, Number 355, Indianapolis, Marion County, 10 September 1892 — Page 2

lMndisns Tribüne. . ..' '" iii - .1, - y Erscheint TZii glich und Sottttfass.

Tie tZMche .Tribüne" ksstet durch den Träger i2 Cents per Wvche, die Sonntags -Tribüne- 6 W Ceukß per Woche. BUe zufamme IZCentS dn , " BZ CentS per Monat. Per PoS zugeschickt in Vor lu . - ausbezahln 5 R" per Jahr.

Office : 130 Ost MaryZanb Straße. C i. i r c, . '- . in--nrH.Tnnrn i :nn iii ?ni niT vi ..iivf .! v. wifci vv ki M i Für VMnzttebyaber. Cbenfo. wie die Bucher, haben auch fcle Münzen ihre Schicksale. Ein schlech tes Geldstück gehört zu den unvergäng lichften Dmgen, die eö gibt: immer wieder, wenn man tl längst verschwunden oder vernichtet wähnt, taucht es irgendwo unerwartet auf; eS glicht dann gewissen Menschen. UebrigenZ kann em Geldstück als folcheZ schlecht oder doch aus ngendwelchem Grunde schwer anzubringen sein, und gleichzeitig einen hohen Werth als Münzcuriosität haben; zu den werkhvollsten Münzen gehören, neben den sehr alten, solche, deren Plögung bald eingestellt wurde, weil der Prägstempel verdorben oder mißrathen oder auch gestohlen war. Tiefer Werth der besonderen Vorliebe entsteht natürlich in erster Linie durch die Seltenheit, aber nicht allein durch diese. Man sollte es nicht glauim. daß vom Gesichtspunkt der Curiositat viel auf den Zustand, der Münze ankommt; dennoch ist dies sehr häufig der Fall, obgleich es selbst vielen Münz liebhabern noch nicht begannt ist. So ist z. Ä. ein amerikanischer Cent vom Jahre 1799 in leidlich gutem Zu stände $5 werth, ist er aber sehr gut er halten, so zahlen die MünzhZndler 10 bis 825 dafür, und ist er gar in vollkommenem Zustande, d. h. so glänzend und scharf ausgeprägt, wie an dem Tage, da er aus der Münze kam, so werden $100 dafür bezahlt. Tie bronzmen Cents, welche gegen wärtig circuliren. wurden zum ersten Male 1864 geprägt, und nur die von 1877 haben einen Ertrawerth, nämlich 3 Cents daZ Stück. Hohe Preise zahlt man für alle Halbcentstücke. wobei gleichfalls der pte" Zustand oft eine wichtige Rolle spielt. Die kostbarsten Nickel- sind die von 1836 mit einem fliegenden Adler; man kann 2 für ei nen solchen kriegen. Höher, als dieses, hat es noch kein Nickel gebracht. Unsere Silber boloe würden wohl vor Freude einen Sprung bis zum Äeons machen, wenn alles Silber so werthvoll wäre, wie ein Silberdolkar vom Jahre 1804; denn für einen sol chen werden 800 gezahlt. Dieses Geldstück ist das seltenste und begehren wertheste unter den regelrechten mm ramschen Prägungen. Indeß muß eö sich über allen Zweifel erhaben als ech' ter Silberdollar von 1301 ausweisen. Tenn auch auf diesem Gebiete hak sich eine Art .Al!erthumsIa!fchmünzcrcangeschlichen, und nicht selten werden die Daten auf den Münzen geändert. Diese Fälschung ist eZnestheils nicht so gefährlich, wie die Erzeugung geradezu falscher Münzen, da die Regierung kein besonderes Intereffe am Schutze der LiebhaberMünzwerthe hat. und an dewlhnls kann sie sehr lohnend sein, wenn sie Gimpe! findet, bis sie schkieL lich entdeckt wird was sehr bald zu erfolgen pflegt und dann den Leten die Hunde beißen". Ein goldener Doppekcdler von 1819 hat einen Werth von 100, d?s gleichen ein Halbadler" von 1815. Das lst der höchste Werth, zu dem es amerikanische Goldmünzen gebracht ha ben. Manche alte Münzen stehen übn gens auch unter dem Parinserth, z. V. weil sie nicht den Feingehakt der BundeZmünzanstalt haben. sodieGold" stücke, welche 1819 '61 von Prioatg schasten in Californien. Colorado uns Oregou geprägt wurden. Nicht viel höher stehen die Mormonen-Golomün zen aus den Tagen Brigham Woungs Ein Schauspieler über BiSmark. . In eiiem Feuilleton der Magdeb. Ztg." unterzieht der frühere Schauspie ler Herr Hans Olden von seinem Standpunkte aus daZ Auftreten deZ Fürsten Bismarck in Jena einer Kritik, die zwar von einer dem Fürsten wähl wollenden Gesinnung getragen, in ihren Resultaten indes nichts wcniger all schmeichelhaft für ihn ist. Herr Olden schreibt: Ne'-r. ich irre mich nicht, ich kann doch -nicht zweimal den gleichen Wabn haben (Herr Olden hatte den Fürsten vorher schon einmal scharf beobachtet): Fürst Bismarck sieht zu gut am Fen stcr. Ju bewußt gut. Dreiviertel Profil, gelasien. männlich, bedeutend, was immer aber nicht so natürlich., daß man nicht die Pose (zu deutsch:. die Mache) fühlte. Er steht mit Routine am Fenster. Das AmFens!crStehen ist eine Leistung, eine in leter Zeit ersichtlich geübte. Er sieht vorzüglich am Fenster.' aber nicht mehr ganz ur sprünglich. Richt mehr naiv, nein virtuos. , .. ..Also über Lines giebt ti für mich keinen Zweifel: die gewaltige Porularisirung MZg für ViZmarck schon vr" . ches Süße haben, ad?r unker dieser direkten Berührung mit feinen Ver ehrern- leidet er bitter. Ich habe es seinem Gesicht und feiner Haltung im Wagen ongelehen: er windet sich in Qual. , (5r wehrt ab und will doch wieder huldvoll fein, es soll kein Bier, fahre? unbefriedigt von bannen gehen er bittet die Leute: Meine Herren. Sie werden unter den Wagen kom nicn Für Sie lassen wir, uns gern überfahren!" , kchaUt's zurück. Aber es hat keinen Zweck," replicirt Lismarck. .. Da! Da haben schon wieder Drei, Vier seine Hand erwischt. In hilfloser Bedrängnis schaut der alle Mann zum : gegenübersitzenden Schweninger, der in ärztlich sorgender Art die moltraitirte Hand zu befreien sich ttmlj:' ,. . ; Weiter heigt es voi dem Jenenft? Rusrnthalt 1x3 Fürsten: ; '

Als er ankam, war er wirklich er staunlich frisch und kräftig, als er abfuhr, war fein Gang unsicher, sein Gcficht schlaff ein Theil der'Kissinger Erholung wieder aufgebraucht. Auch den übrigen Mitglied? der .Dynastie Bismarck" hat Herr Olven seine Aufmerksamkeit geschenkt. So schreibt er u. a. : Zum Fürsten trat die Fürstin. Eine bürgerliche alte Frau, hager und vor gebeugt nicht vornehm gekleidet. Sie leidet sichtlich an Asthma und athmet mühselig. Auch Herbert und das hatte er eigentlich anders erwartet hat keine eleganten Kleider, weder jchi einen eleganten Reiseanzug, noch wie ich spater zu sehen Gelegenheit hatte . gut gemachte schwarze Sachen. Er hält, scheint's, überhaupt wenig auf sich. $t ist aufgeschwemmt, das dicke Haar ist wirr, die Augen sind klein und thränig; mißmuthig und verkneipt schaut 'er drcin wie ein Assessor in Jüterb)gk.

Gin Leid,Sgnosse LineolnS. An jenem verhängnisvollen Chorfreitag.Abend. am 14. April 1865, als der President Lincoln im Ford'fchen Theater zu Washington ermordet wurde, war William Withers Dirigent des Orchesters, und auch er entging kaum dem Tode von der Hand des fanatischen Mörders. Gegenwärtig dirigirt Wi thers das Orchester im neuen Califor nia Theater zu San Francisco, und jüngst schilderte er einigen Freunden feine Erlebnisse in der Schreckensnacht. Hie? ist der Rock, den ich damals angehabt. sagte er, indem er ei neu verschlissenen .Schwalbenschwanz" Frack heevorholte, an welchem einer der Schöße fehlte; Reliquienjäger hatten denselben nach und nach weggefchnitten; an der Schulter tonnte man den Riß sehen, welchen der Dolch von Booth verursacht hatte. Wir spielten da. mals in Ford's Theater. Unser Prä. siöent Lincoln war schon seit einiger Zeit nicht mehr im Theater gewesen, so sehr er für dasselbe auch schwärmte, und als er kam, suchte er, wie gewöhn lich. Unbeachtet zu bleiben, was ihm aber nicht gelang. Ein Beifallssturm brach los, sowie er eintrat, und Abr verbeugte sich lächelnd. Ich hatte für diesen Abend, da ich den Besuch Lin colns erwartete, eine Gesangseinlage auf unsere tapferen Soldaten componirt, und Laura Keane sollte dieselbe zwischen dem ersten und zweiten Akt singen. Aus irgend einem Grunde kam es aber nicht dazu. Ich hatte deshalb einen Wortwechsel mit dem Direk tor. welcher mir die Versicherung gab. das, Lied werde im letzten Akt gesungen werden. Gerade als der Direktor das Pf:ifen. signal zum lten Akt gab, da sollte sich ein anderer letzter Akt abspielen. Ich hörte einen Pistolenschuß. Da ich wußte, daß keine Schußwaffe in dem Stück gebraucht wurde, so blieb ich einen Augenblick verblüfft stelln: es war in dem engen Gang, welcher von der Bühne nach auken führte. Ich vernahm, wie Jemand auf die Bühne fprang. und im nächsten Moment kam Booth in den Gang hereingestürzt, das Haupt abgewandt und zu Boden gesenkt; fahl und wild blickend war sein Gesicht, die Augen quollen aus dem Kopf, und das Haar stand zu Berge: in der einen Hand hielt er ein langes Messecl Noch immer hatte ich keine Ahnung davon, was geschehen war. Einen Fluch auSstoßend. sprang er auf mich zu und, versetzte' mir einen Stich; dann gab er 'mir ' noch einen Sroß hin ten in'dett packen, und ich stürzte nie der. Ohne Zweifel' glaubte' er. ich wollte ihm den Weg. vertreten. Er rannte über mich weg und öffnete eine Thüre, die auf die Straße führte. Ehe ich mich wieder aufrichten konnte, rann ten noch zwei Männer über mich, die ihn verfolgten. Im Augenblick, als Aosth durch die Thüre entsprang, sah ,ch draußen den Kopf emes Pferdes, weichePe ter des j Theaters, ' am Zaume hielt; Roß und ' Mörder verschwanden' mir ' ! , . ij'i ! i E !l i i ! " : gleichzeitig. r Halb betäubt und zu .Tode erschreck: lag ich dä bis ein Geheimpolizist kam. der mich als .Mitschuldigen Booths ver haftttesErg HnnWürdeAlirl gesagt, daß Lincoln ermordet sei; Man brachte mich vor die, Bühne,,,, und in der Prüsi. denlenloge 'qfäfä? mplii ! - Die Gatnn bii jiifpteineiibc über den VrmoroeteK und zurIeikeHßnd La ura Keane mit' einem Krug Wasser. Meine Verwundung war übrigens nicht lebens gefährlich, und ich konnte bald die BeHorden überzeugen, daß ich keinen Theil an dem Verbrechen gehabt. Noch jetzt, wenn ich an diesen unheimlichen Au gendlick denke, glaube ich den heißen Äthem BoothS in meinem Gesicht zu fühlen, und glaube ich das bleiche Gesicht des Mätyrerpräsidentcn und die weincnden Frauen, zu sehen. Ich habe Aooty so gut gekannt, wie nur Einen, und wir haben nie eine persönliche Mißhelligleit mit einander gehabt.TaS Nupfen der Strauße. Die Straußenzucht ist uns durch die lmerlkani'.chen Versuche dieser Art naher getreten, und wenn sich dieselben in größerem Maßstabe bewähren, so werden wohl auch , die Straußenfedern, welche besonders für das schöne Geschlecht ein so großes Interesse haben. billiger werden. Wie diese Federn den mächtigen, aber dummen Vögeln abge nommen werden, darüber wird aus der Straußensarm in der Rahe von San Diego. Eal., mitgetheilt: Hint den Stuf: Biddy, Bidd?!- und das gleichzeitige Ausstreuen einiger Handvoll Maiskörner kommen die sehr mktrauljchen Thtere herb; noch zö gern sie. sich vertraulich dem Futter zu nähern, oder sie können nicht lange der Lockung widerstehen, auch wenn der Kniff schon mehr als einmal ici ihnen augeweildet worden ist, und biegen ihre Hälse nach den Körnern im Sand: Plötzlich packt der farbige Wärter einen der Strauße und zieht ihm einen Sack über Kopf und Hals; der Sack hat nur eine Oefsnung für mehrere Zoll des Schnabels zum Athmen. , Das solcher mann aed!endete und dader sicb bitt

lcs tüh'ende Thier wird nun zwischen zwei Mannern in einen 'Verfchläg ge führt und. soweit wie thnnlich,' seines Federschmuk5es beraubt. Dasselbe Ver. fahren wird bei den anderen Thieren, die man entfedern willwiederholt. Alle acht Monate kann der Proceß an erwachsenen Straußen stattsinden. Manchmal kommt es doch vor. , daß

tincr sich wüthend wehrt, und dann kann man sich besonder vor seiner Frjen!!aue m Acht nehmen. Et er wsckscnes Tkier kann beinahe dreibun dert Federn dcr verschiedenen Gattungen .rt ji!r : iicjcrn, oic wiiciuyr uj uciugcu, nachdem sie gekräuselt und in die rich i ' . rw . . . : . . jt i :i w iigr (jacon (zeorliHi juio. Oom Jnlanl c. Eonnec ticut s Pfirsich ernte beläust sich in diesem Jahre nur auf 65,000 Körbe. Herr Garvin in Eamden. N. I., hat eine Sonnenblume in seinem Garten, welche mehr als elf Fuß hoch ist. Die Pensionsagentur in Topeka ist die größte im Lande. Sie zahlt jährlich fünfzehn Millionen Dol lars an die Veteranen hon Kansas, Missouri' und Colorado aus. Ein Bushel Weizen für jeden Bürger der Ver. Staaten ist das Produkt der diesjährigen Ernte in ttan fas. und dann bleibt noch genug für die Herbstsaat übrig. Auf eigenthümliche Weih kam neulich Frau A. Bernery von BoZ cobel in Wisconsin um's Leben. Sie pflückte Brombeeren, als eine große Klapperschlange auf sie losschoß. Die Frau packte das Thier um den Leib, jedoch nicht nahe genug am Halse, und so wurde sie am Handgelenk und am Arm mehrere Male gebissen. Als man die Unglückliche fand, war sie todt. Ihr Körper war bis zur Unkenntlichkeit angeschwollen. Ihre erstarrten Händ: hielten die Schlange noch stumklam' wert. Ganz unverhofft von Todten auferstanden ist Benjuuitn HubbZ. welcher vor 23 Jahren in Evansville. Jn., als Werkmeister thä tig war. in Geschäfts und Freimaurerkreisen großes Anfehen genoß und. wie es hieß, b.-i Erfüllung seines Dienstes einen plöl)lichen Tod durch Ertrinken fand. Seine Familie erhielt damals aus der Lebensversicherung $500. und als vor einigen Jahren Leute behauß teten, sie hätten Hubbs in Ealisornien gesehen, bestritt sie energisch die Wahr heit dieser Gerüchte. Jüngst aber traj ein Brief ein. dessen Absender oder Ab senderin über Hubbs Evansviller Bezie. hungen und Verhältnisse Information wün'ichte. und aus welchem hervorging, daß der vor 23 Jahren Ertrunkene da Haupt einer blühenden Familie in San Francisco ist. Gabriel R e n v i l l e, der Häupk. ling der Sisseton Indianer, ist in Arown'4 Valley. Minn., im 70. Lebensjahre gestorben. In seiner Irgend fungirte er als Agent für weißt Pelzhändker. Als im Zahre 1862 bis Siour über die Weißen herfielen unk furchtbare Gemeyct anrichteten, hiell Renville zu den Weißen und rettete da mals mit eigmer Lebensgefahr 25C weißen Gefangenen, die im Camp Renas in die Hände d.'r Wilden gesaller waren, das Leben. 1863 wurde e, zum Häuptling des Sissetons erwählt, mit ihm dürfte die Ehre aussterben, dt die Sissetons sich längst sest angesieveb haden und der StammeZverbänd all mählig jede Vedeutung verloren hat Die Tovlense!ec für den verstorbener Häuptling wurde zugleich in englische, Sprache und der Dakotas, welchen großen Stamm: iU Iioni angehö ren, abgehalten. Dem JahreLbercht bt Superintendenten deZ ZZeöow Stone National Parks. Ca?t. George L. An derson zufolge haben sich die Maßregeln zum Schntz des Wildstands in diese großartigen aller natürlichen Parkk besten? bewährt und hat sich der Be stund seltener, dem gänzlichen Ausster ben bereits nahe gewesener speciell nord amerikanischer Thierarten in erfreu licher Weise gehoben. Unter Anderen sind schon wieder ca. 400 Stück Busse innerhalb des beschützten Gebietes vor Handen und die Zahl derselben wird u naturgemäßer Weise von Jahr zu Iah größer. Von den Elennthieren : de größten Galtung (,noss) sind nur we nige Eremplare anzutreffen, dageg fchädt Eapt. Anderfon die Zahl der ii l Aellow Stone-Thal vorhandenen, klei r.eren Gattung , (slks) auf rund 25.. 000. Bären, graue wie braune. sin! sehr zahlreich, so daß sie mitunter, lä jtig werden; Antilopen, Hirsche. Berg schafe. Füchse. Piber und Kleinwild jeglicher Art, sind fast überreich -vor Handen und können die wenigen zoolo glichen Garten in den Ver. Staaten lowie prwate Thiersammlungen nä mentlich mit Els. Hirschen. Ebcrj u. f. w. vollauf versorgt werden. Die Berichte, welche au dem UeberschwemmungSgebiet des Ori noco kommen, lauten recht trostlos. Di diesjährige Ueberfchmemmung hat di des Jahres 1890 weit hinter sich gelas sen und ist die größte bisher dageme jene. Tie Katastrophe traf die Bewöh ner von Eiudäd Bolivar unvoiberej tet. Gewöhnlich tritt alljährlich an dritten August ein merkbares Sleign des Flusses ein. welches bis zum fünf zehnten desselben Monats anhält wo rauf die Wasscrmassen langsam ablau fen. bis , der Fluß seinen normale: Stand erreicht. In diesem Jahre be gann das Wasser schon am achten Jul zu steigen, und zwar brachte der Jlu derartige Wagermassen mit sich, daß i: kurzer Zeit viele Stadttheile von Eiuda Bolivar vollständig unter Wasser wa ren und die Bewohner eiligst, unte Zurücklassung all ihrer Habe und Gut flüchten, mußten. Viele nach. der letzt Uebcrlchwemmung neu erbaute Häufe sind vom Wasser vollständig zerftöl worden. Recht schwierig gestaltete sie die- Unterbringung i der Obdachlosen ,denn das Hospital, die Volksschule un andere, große Gebäude, welche frühe bei derartigen UngluckSfäUen als Unter !kunft dienten, werden gegenwärtig vor Militär als Kasernen ' benutzt. C steht zu , befürchten, daß da? Waffe noch bis zum 15. Auaust steigen un'

toch weit WeresInglstck über unse 'schönes Land , bringen wird. Zu Stunde hat die diesjährige Ucberfchwem mung die vorige bereits überschritten oas ersieht man aus, dem WasserstandS

meljer. weiazex aus ÄNiav der ivue Überschwemmung , angebracht würd und welcher bereits von den Fluthn begraben ist. Die Fluthen bring tttimer noch Sträucher und Graspflan zen mit sich, ein Beweis, duß an eine: Stillstand nicht zu denken ist. Hebe ?ie Ursache dieser schrecklichen. Uebe'. schwemmung gehen die Meinungen au. einander. Einige glauben, daß da Schmelzen des Schnees und des Eise auf den Anden die Ueberschwemmuih bewirkt, andere glauben die Ursache b den ungewöhnlich heftigen Rlengüssez der letzten Zeit zu finden. Eine unge wöhnliche Erscheinung stellt das Was ser selbst dar; es ist hell und durchsich lig, während es bei früheren Gelegen heilen eine fchmutzig-gelbe Farbe aus wies. Eine trostlose Zukunft eröffn sich den Bewohnern. Dcr Bürgerkrie hat ein Bebauen der Ländercien un möglich gemacht, und nun kommt dies schreckliche WosserSnoth und nimmt d.l letzte, was die armen Leute besessen nit sich An eine Hilfe vonSeitr, der Regierung ist nicht.zu denken, dem die Regierung hat kein Geld, und di Piivathilse, welche ihre Hand wird rei rik'n müssen, kann auch nur klein sein denn der Krieg hat allen Schichten tor .'Weiterung mehr oder minder Schade ,'..kiach!. Die Behauptung, daß fest zweihundert Jahren "bis zu diesem Jahre lein Februar fünf Montage ge babt hätte, ist vom .Allgemeinen Kenntniß- und Auskunftsbureau- in New Z)ork widerlegt worden. Es gab fünf Montage im Februar der Jahre 1616. 1611.1672. 1700, 1712. 1710, 1763. 1796. 1803. 1836. 1861 und 1602. Im Jahre 1901 wird es wieder der Fall sein. Es dauert beinahe fünf Jah'.e. um eine Elephantenhaut zv ger.en. Französische Gärtner cultiviren eine Pflanze, welche eine Blume tragt, die weiß am Morgen, roth am Mittag und blau am Abend ist. Vier der fünf. Männer, welche das demokratische Comite in Hik kory MountainTownship in Nordcaro. tina bilden, wiegen zusammen 1013 PlUUd. TeutlOc oeatnachxtchte. Provinz Schleswig.Holsteitt. Durch Ertrinken beim Baden im Burgsee hinter der Kaserne Gottorv verunglückte Fritz Schneider, ein Sohn des KreiSboten. Sein 25jährigeS Jubiläum feierte in Altona Emil Krü ger (im Volksmunde der Adreßbuch mann" genannt) und damit, zugleich den Tag. an welchem er das Lö.' Alto naer Adreßbuch fertigstellte. Zur Erbauung eines StistS für alte und bedürftige Bürger dahier hat ein ülteree Bürger. Christ. Jörgenfen in Apew rade. der Staht lü,t)0 M. geschenkt. Auf der Altonaer Bäckerei-Aüsstel. lung hat die Genossenschaftsmeierei in Elm-Horn die silberne Medaille erhal ten. C. Overbeck in Kiel feierte kürzlich sein öOjährigcs Schuhmacher meister-Jubiläum. In dem Haler'schen Gerberei Gebäude in Tondern brach Feuer aus. Ter Besitzer ist we gen Verdachts der Brandstiftung in Untersuchungshaft abgeführt worden. Hef sen -Darmstadt. Dieser Tage wollte ein Mann Na

mens Edam aus Hembach dem neu erwählten Gemeinderath Grieser in Heppenheim zu Ehren den sog. Maien an dessen Hause befestigen, während dessen Edam vom Dache herabfiel und sich dabei so schwere innerliche Verletzungen zuzog, daß er an den Folgen bald starb. In Schloß Heiligen b'erg im sog. Protassoff-Aau. wo Prinzessin Beatrix, Gemahlin des Prinzen Hein rich vonAattenberg z. Z. wohnte, brach Nachts Feuer aus. Das Feuer vernichtete sofort das ganze Schlafzimmer und verzehrte dann den Dachstuhl der anliegenden Räume, das Treppenhaus etc., ehe es der neuorganisirten Feuerwehr gelang, den Brand zu löschen. Es sind werthvolle Gemälde und viel Mobiliar mitverbrannt, so daß der Schaden sehr beträchtlich ist. Sani tätsrath Dr. Pingler in Königstein i. T., der hochbetagte Begründer' der Kaliwasseranstalt, wie überhaupt des hiesigen KurwesenS, wurde , Morgens todt in seinem Bett gefunden. Das in Main, abgehaltene 20, mittelrhei? nische Turnfest war in seinem ganzen Verlauf von keinem Mißton ' getrübt, der sinancictte Abschluß gestaltete sich glänzend. Ueber 900O Dauerkarten und 29.000 Tageskarten wurden' ausgege. den. Am letzten "Abend bewegte - sich ein Lampionrcigen mit vielleicht. 1600 Laternen über den Festplatz.' welche? einen prächzigen Anblick gewährte.' Auch die bengali :che Beleuch t u ng der Fe st räume war wirkungsvoll. Das Leben und Treiben auf dem Jestplatz war von ächt rheinischer Fröhlichkeit. An dein imposanten Festzug nahmen Über 6000 Turner mit ca. 170 Fahnen und 17 Musikcorps Theil. Reiche AbwechSlung fand der Zug durch die ein geschobenen Wagen ' und costümirten Gruppen. :' Besonderen Beifall fanden der Mainzer Schiffer Verein mit Wagengruppe, die Karcherwagen mit eini' gen 60 berittenen Karchern,- die Metz ger-Jnnüng mit dem' dekorirten Brat pchsen, der Mainzer Schützenvercin mit seinem Wagen der errungenen Ehren preise, die Gruppe der gymnastischen Spiele des .Alterthums, der EiegeSmq gen mit Pallas Athene. , die Blüthezeit dcr ritterlichen Spiele im Mittelalter. Huldigung ' der Turnvereine." Iahn gruppe, Germ aniawagen. T urner von 1813, 18M9. 1866. 1370j71deut. fche Städte huldigen Germania Jubi läumswagen :c. Beim PreiSturnen in derMufterriege errangen erste Preise: am Reck die , Wiesbadener Gesellschaft, der Bockenheimer Vorwärts: am Bar ren die Männerturner aus Wiesbaden, der Mainze? Verein, die! Gesellschast Wiesbaden; am Pferd der Mainzer Verein, dieBockenheimer und die Darm städter Gesellschaft: im Säbelfechten die Wormser Gesellschaft ! der .Mainzer Berein: in Bchonettiren der Offen

bacher Verein; im Keulenschwingen vu Wiesbadener Gesellschast. Beim Ein zel-Wettturnen erhielt? den ersten Preis August HorN'Wiesbaden; beim Fechten Johannes Brumbart-Wiesbaden; beim Wettringen Georg' Stolz? Mainz. Eommerzienrath Ludwig Lauteren . Verwaltungsrath ' der Ludwigsbahn und der KölN'Düsseldorscr Dampsschiff' fahrts.Gesellfchaft. der Besitzer des be kannten Hattcnheimer Weinguts. - Königreich B a i e r n. Im Wartesaal dritter Klasse zu Bamberg wurde der 72jahrige Schuh wacher Michael Kauper von einem plötzlichen Unwohlsein befallen und war infolge eines Schlagflusscs nach kürzer Zeit eine Leiche. Der Soldat-Derrer aus Bamberg hat .vom Lechseld die Zündladung einer nicht krepirten

Sprenggranate nrn heim genommen uyd niattipulirte an derselben heruim Plötzlich - ein Krach! und der Unvor. sichtige wurde förmlich zerrissen. Am Sonntag schlug der Blitz in die Kirche zu Kleiuweisach. während der nach Leinburg ernannte Pfarrer. Hr. Schal let. die Abschiedsprediqt hielt. Ein Theil des Blitzstrahls fuhr am Thurm herab und auf das Kirchendach, und sprang von dort durch das Fenster in den Psarrstand. Dort tödtete er' das Dienstmädchen der Pfarrfamilie sofort und betäubte die übrigen Insassen. Ein zu Besuch anwesender Nürnberger Verwandter ds Pfarrers, gewann erst nach Stunden die Besinnung und. die Sprache wieder. Der zweite Theil des Blitzes fuhr am Glockenseil herab und schmetterte drei Läuteknaben nieder, ohne zu tödten. Die Maschinenhalle der Gebr. Kühnleusschcn Porzellanfabrik in Kronach ist abgebrannt. Königreich Württemberg. Wegen Fälschung und Betrugs hat ten sich vor der Strafkammer in Stuttgart zu verantworten der ledige Nota riatscand'idat Karl Scheuerle von Hir. sau und der 19 Jahre alte Kaufmann Karl Max Färber von hier, beide frü here Bureau-Assistenten des vormaligen RechtsanwalteS Dr.. Waaser hier. Hauptgcgenstand der Anklage bildete ein gefälschter Schuldschein ü ber 600 Mi, mit den Unterschristen des Lieutenants Krapf als Schuldner und des .Lieute nants Nick und Dr. WaaW als Bürgen. Schuerle wurde zu einer Zucht hausstrafe von 2 Jahren, Färber zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Bierbrauer Ditting. welcher auf seine ehemalige Verlobte, die Restaurateurs fochter Schwinghammer in der Wagnerftraße geschossen und dann selbst Hand an sich gelegt, ist gestorben. Das erst achtzehnjährige sehr hübsche Mädchen wird mit dem Leben davonkommen. Ditting hatte auch auf die Mutter sei. ner Verlobten, der wegen des Altersi ...u.ri.:WA k m..k.5ft:k ....r:.c UlllClIlViCÜC'J UU9 -ütiyUlUUÖ UlUfiJ war. geschossen, dieselbe aber gefehlt. Hotelier Herm. Schmückle in Backnang ist in Karlsbad, wohin er sich zur Kur begeben hatte, plötzlich gestorben. Der frühere VerwaltungS-Eandidat Klein in Blaubeuren, welcher den bekannten Einbruch verübt hat. wurde zur Verbüßung der ihm zuerkannten Zuchthausstrafe nach Stuttgart über führt. In Kaiserinqen feierte Herr Bernhard Bantle. te Vater Ui UxtU gen Bürgermeister, mit seiner Ehefrau die goldene Hochzeit. Dem Oberlehrer Wurstner in Ehinaen wurde anläk lich seiner Versetzung rn den Ruhestand die goldene Clvildienstntedaille verllehen. f In Ellwangen der Präsident des Gerichtshofes von Malblanc. fruher lange Jahre Staatsanwalt in Tü dingen und der Oberamtsrichter Daumer. Die Erbitterung gegen den in Haft befindlichen Bankier Kaufmann in Ellwangen ist stets noch im Wachsen begriffen, da fortwährend neue rafft nirte Ekperimente sich herausstellen, durch welche derselbe sich gute bliga tionen und Baargeld zu erwerben verstand. In neun Gemeinden des Ober amtsbezirks Eßlingcn hat Hagesschlag einen Schaden von 150,000 M. ange richtet. Der 31 Jahre alte Nikolaus Dieterle von Heselbach fiel beim Ver lassen" einer Wirthschaft- in Schöne gründ gegen einen in der Nähe dersel ben gelegenen Stein und wurde später in einem Graben todt aufgefunden. Postassistcnt Sch.. welcher seit emigen Tagen von Gmi.., abwesend ist. hat sich nicht unbedeutende Unterschlagun gen zu Schulden kommen lassen. Sch. würde zuletzt in Lorch gesehen. i y Groß herz og thu m Ba de n. Tie Karlsruher Liederhalle feierte das Fest ihres 50jährigen Bestehens, zu dem 71 Vereine und Abordnungen aus allen Theilen Teutschlands erschie nen waren. Das Fest-Eoncert war vom Großherzog, dem Hofstaate, Jen Ministern, der Generalität, den Spiken der städtischen Behörde und neben den Liederhallenmltgliedern von über 1000 Sängern besucht ' Der Hestzüg an dem 96 Vereine theilnehmen tollten : mußte des heftigen Regens wegen ausfallen, i Großartig war da? Wettgesangskonzert Nachmittag. , Den mei ften Beisall erntete der Lehrergesang verein: sMännheimLudwigShafen und man dachte diefcm vielfach einen ersten VreiS zu.. Das Preisgericht erkannte jedoch zu den 1. Preis ia) der Lieder, tafel Mannheims den 1. Preis (b) der Liedertafel Augsburg; dem - 2. , Preis dem Mannergefangv.'rein :. Pforzheim, den 3. Preis dem Lehrergefangverein LudwigshafenMannheim. den 4. Preis dem Wiesbadener Männergesangverein. Die beiden letztgenannten Gesangvereine haben jedoch die ; Annahme der,, ihnen iuerlannten Preise verweigerj. i:W ßi3M::iMfr B "E fysiiSri . ': t ; 1 Die in Spkier abgehaltene Gewerbeund JttdustxieAusftelluna war ein großartiger Erfolg. , Tausende waren von Nah und Fern hergeströmt und Alle haben sich vortheilhaft geäußert über den erfreulichen Aufschwung des pfälzischen Gewerbelebens. , Gelegent lich der Ausstellung fand auch in d.r Schükensesthalle ein gro'es GauSän gerfest statt, an!, weichem sich 15 Gesangvereine mit etwa 500 Sängern be theiligten. Die höheren Lehranstalten in Speyer zeigten während des Schul iahres , 1391 1392, eine' bisher noch kgum erreichte Frequem. I Das Gern.

nanum war von 416 Schülern besucht, die Realschule zählte 159 und die mit Hrselben in Verbindunz stehende kauf.,, Mäniiische und gewerbliche Fortbil dungSschule 21 Schüler, und au der Lehrerbildungsanstalt betrug die Zahl der Zöglinge' 11 5. Der durch die vielerwähnte Reitpeltschenaffaire in wenig rühmlicher Weise bekannt gcwor dene Secondelieutenant Nadung ist durch Verfügung ,, der,,, Jnspection des Jngenieurcorvs vom Speyercr zweiten zu dem ersten PionicrBataillon nach Jngolstadt verseht worden. Tie Einnahmen des in Speyer veranstalteten Schützenfestes betragen insgesammt 52.000 Mark. Die Ausgaben werden nahezu die . gleiche Summe betragen,, sodaß von einem Ueberschusse ich! die Rede fein kann. Der Beitrag des Fest Wirthes Bruch betrug 10,000 Mark. Die vom Prinzregenten gestiftete Ehrengäbe, eine prachtvolle Echeibendüchse, ist an Herrn I. F. 5!agei in Karlsruhe gefallen. Die Frau des Ackerers Gerbes in Berghausen wollte das Feuer im Backosen ausschstren und benützte dazu Petroleum. Der Behälter dcSfelden explodirte .und der brennende In halt ergoß sich über die Unglückliche, welche trotz sosortiger Hülke so schwere Brandwunden erlitt, daß sie kaum mit dem Leben davonkommen wiid. Det langjähriAe Bürgermeister Dierje von OberStenbach wurde, während

er im Ludwigswinkler Forst mit Aufladen von Stammholz beschöstigt war, von einem ins Rollen gekommenen Stamm zu Boden geworfen und so schwer verletzt, daß er bald nach feiner Uedersührung in das Reißler Forsthaus unter qualvollen Leiden starb. Dcr Fonds für das Bayerische Sieges und Jriedensdenkmal, welches in der Nähe des Schlosses Ludwigshöhe errichtet werden soll, ist bereits bis aus 15.300 Mark angewachsen. Da jedoch beab sichtigt ist. auch die Medaillons des Königs Ludwig des Zweiten, des Prinz regenten Luitpold, der .Kaiser Wilhelm der Erste Und Friedrich des Ersten, des Fürsten Bismarck und deS Feldmarfchalls Moltke. der Generale Hartmann und von der Tann anzubringen, von denen jedes tausend Mark kostet, so muß mit der Ausführung deS Denk inals vorläufig noch gewartet werden. Der Winzer Philipp Pister in Eden koden hatte sich, um von der Arbeit auszuruhen, auf einen mit Pfuhl ge füllten Zuber czel.hnt. bekam das Uebergemibt und fiel hinein. Er vermochte nicht, sich wieder aufzurichten, und konnte auch nicht um Hilfe rufen, so daß er. als sein Schwiegersohn herbei kam, btteit? todt war. El saß-Loth ringe n. ine Schwindlerin eigener Art sucht in Straßburg arme Dienstmädchen um ldr Geld zu bringen. Sie hält sich m den Anlagen auf. spricht die Mädchen on und lobt ein von ihr hergestelltes Wässer, das nicht allein innerlich ausaezelchnet muten, sondern auch alle Hautsehler. Leberflecken. Sommerspros sen beseitigen soll. Die Frau verkauft dann eine Flafche mit einer Mischung aus Pseffennünz und Lakritz den Mäd chen für 'Z Mark. Die Mädch.'n wer den nach Einnahme dieser Mistur natärlich nicht schöner, hoffentlich aber klüger. Ein schon älterer Herr, der Weinrei'ende Eugen P. von Straßbuxg. der sich von Kronen berg in die Staöt begeben wollte, ward' auf der Oberhausbergerstraße von Unwohlsein besallen, bekam einen Schlaganfall und war nach kurzer Zeit eine Leiche. 10,000 Mark hat der Kaiserl. Statthalter dem Lehrerinnen-Heim in Colmar zur Ver sügung gestellt. Gelegentlich eines Ausfluges der Munizlpalmustk , in Jsenheim nach Benfeld ertranken bei einer Kahnfahrt auf der Jll 1 ! Personen. darunter 7 Familienväter, welche zusammen 31 Waisen hinterlassen, die noch nicht im Stande siM ihr Brod zu verdienen. 7 Wittwen und 31 Wai sen rufen nach ihrem Ernährer und Vater, auch mehrere alte gebrechliche Eltern beweinen ihre unentbehrliche Stütze. ' . FRED. KLEIS' Neue M 154 Süd New Jersey Strahe. Jeden Tag guier Lunch, friscycö Bi, gute Weine, Liquöre und Cigarren ; Alles No. 1. . Jetzt, iK auch die GaNknwirthsckaft eröffnct nnd diettt an Tommerabcnden den Besucher riü anKknehuiss kühleS Plätzchens Freunde und Be?an:e str.d' et.iselsdei,. rvrzu lprecken. Fred. Klels '' Aüe. die zum Zrmmnen Weher kommen Werden immer freundlich aufgenommen, Gutes Bier, sowie den besten Wein -Schenk' ich meinen werthen Gästen ein. Auch hab' ich früh und spat r 'Ncn guten Lunch parat. , H. Meyer 5 w 391 Süd Telaware Straße. Taschen-Uhren, ' i -.; : v .,.;: .-.:. : . -, .', , : , . ZauS-Nbren, Neueste Scbmucksachen, Gold und platirt, in großer Auswahl. kiZtl. II. 8kmiSt ,, , - ' - "i--, .". - ' : ' 34 Jackson Vlace. Union Station cscnüb Dach.Btaterial! 'bE-Ls! irTl F, SMITHER." ' 'mM Ländler In iekdack Material. ? ki i ! eaoq oflna. maerolchrr a?at &suw ffte Slbaltnilv Strodvavde, Da,. ,.-" 1., tall,Farbea . ,e. Office: t9 Wek Ä. aet ; (crK. cicpc'n söi. .'ii;' . frmf- - ' . m'äar W-T- 1 if-i'ifctd';.'' iflfi!:;;:::!!-.:!:;:? is jfc :,:;;;!; fZahkge und verantwortliche Dachvecker Stt fcacher, Zrtndod und Gilkonite &Suit D5cher tt3e Arten EmprsttionN'Dächer mn ! m Ä.a tertal. vsfice : SU'l69, Bard : 180 Ä. Marylandstr. illiiliinK

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ndiana ff rwune ist daö einzige Blatt in SnMana, ttelSeö d!e Jttteressen des Volkes gegenüber ber Macht ber Plutokratie vertritt. Ali Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unentwegt für Freihettn.Recht auf ollen Gebieten deS LebenS. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, Kelche die Arbeit zur freudet bringenden Lust, statt zur Niederdruck enden Saft machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sellte eS als moralische Pflicht empfinde Leser der 3nd!ana Tribüne zu sei Daö relchhaltlge Sonntags - Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden Leseßoffei Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist le, deS SonntagSblattS Je, beider zusammen LJ EtS., per Woche oder SS Vtö. per Monat. Durch die Post versandt, kostet, daß Tageblatt 3, daS Sonntag kblatt 92 per Jahr, beide zusammen gtt i Vorausbezahlung. . aller Art werden rasch und billig aus geführt. Eintrittskarten, Quittungen. Coustttutionen, Rechnungen, Geschäfts karten, Oriefköpfe, - :! '" ' - , Zirkulare, VrogrMx ii!" 's!;- ii" "' 'i'i' 'J,.J" i:,; für Geschäftsleute und Vereine werfen; gefchmackdoll ausgeführt. Mi 11 i &:' '"i. ::i::,:-.;:i...,.;h vj"9 i i - irSl fx .,,iiV i:i !f:. WU'KM?,SW, Ü- i !!!'? " :'M,Jt i ' , ii,' -,: mii: '..;!;: . "'"' ,i '!!,, ;; illi,! ii '' fup1 :!!. f'K f !i? !i .: :: ,,iMiK,ch.flS 'i Qp ,:: ii $?nvY F K : ,

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