Indiana Tribüne, Volume 15, Number 354, Indianapolis, Marion County, 9 September 1892 — Page 2
JnvZana
Tribüne Erscheint VNg L ich nd Sonnfstigs. Tie ugllSe ,TriZ,üc" kvstrt durch ben Träger 12 Gent! per Woche, dle SsntigK'Tribün 5 CentS per Wode. Beide zusammen lSJet3 vier 0 Cent pcrMon. Per Post U8f" in 3i suödcjahläz $. per Jahr. Osffce : 130 Ost MaryZand Strebe. Indianapolis, Ind., 9. September '92. Must7attschkr Golvminen schwinde!. Lanze galt Australien nur als it1 ParaQieZ für Viehzüchter und namens lich Cchashirtm. Als solches spielt ei bekanntlich auch in Diens'schen Noma. nen, in Great Expectations, i? .Tavid CopVerfield", eine bedeutend! Rolle. Ta kam plöZlich die Entdeckung der Goldfelder in Neusüd-WaleS urii SSLtoria, und damit kam ein mächtign EinwanderungSstrom auS Europa, de, die Bevölkerung in rascher Zeit verbot; pelte. Tiefe zuerst aufgefundenen Gold' felder waren im Wesentlichen Alluvium Goldfelder, bei welchen es einen, Jeder, möglich war, sofern er nur Glück hatte, das Gold aus dem Sande herauszugra. den, ohne kostbare Maschinerie dazu anwenden zu müssen. TaI waren du Zeiten, wo viele Leute binnen wenigen Monaten mehrere 100.000 Mark auZ dem Sande herauZmuschen. Seit der ersten Entdeckung im Jahre 1351 hat Bictona allein die kleinste der auftra lischen Festlandkolonien ungefähr 54 Millionen Unzen Gold producirt; dieselben reprasentiren einen Werth von tVxa 215 Millionen Pfund Sterling, also niehr. als die Kriegsschuld Frank reichs im Jahre 1371 betrug. Indes, sen der Ertrag der AlluviumGoldfelder nabm, bei der regen Bearbeitung der seiden, in wenigen Jahren rasch ab, und schließlich folgte nahezu gänzliche ErfchSofung. Wohl sind hier und da noch einige solcher Felder vorhanden, und werden auch ab und zu neue ent deckt, jedoch sind sie nicht annähernd von der Bedeutung, wie es die ersten Gold' felder in Victoria waren. An ihre Stelle trat dann bald die Bearbeitung des Quarzes. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle fand sich nainlich das Gold in die Felsen ein gesprengt, haltt muß das Gestein erst vollständig zerstampft werden, ehe man das edle Metall gewinnen kann. Tazu aber sind Maschinen nothwendig, die natärlich von dem einzelnen Arbeiter, der kein Kapital besitzt, nicht beschafft werden können. Was thut er also, wenn er an irgend einer Stelle Gold g'sunden hat ode? gefunden zu haben aJanM? Zuerst sichert er sich den Be tlt)N!el. welcher ohne Weiteres gegen Erlegung von 10 Schillingen ($2.50) zu erhalten ist; darauf wendet er sich an einen Kapitalisten und bietet ihm die Mine zum Kauf an. Tiefer kauft sie vielleicht, um sie dann zu gründen (ta float tlie rninej, d. h. sie zu erhöhtem Preise an ein Syndicat zu rnkausen. Das Eharakteristifche einer solchen Unterhandlung ist, daß in der großen Mehrzahl der Fälle die größten Schwindeleien vorkommen, von deren Ausdehnung man sich wohl in Deutschland nur schwer einen Begriff machen kann. Ein gu tes Beispiel hierfür bietet die im letzten Jahre entdeckt? Las cal! Mine" Letzte Besuch - Mine), welche auf eine ganz romantische Weise gegründet" wurde. Auf einem im Norden Queenslands gelegenen Goldfeld?, in Eloncurry, be fand sich ein Mann, der schon lange vergeblich nach Gold gesucht hatte, bis er nicht nur alles einzelne Geld verbraucht, sondern auch bei .dem Kauf mann, von dem er seine Vorräthe be 0g, bis über die Ohren in Schulden faß. Bei einem seiner Besuche in der Stadt mahnte ihn der Kaufmann, seine Schulden zu bezahlen, was er auch ver sprach, indem er die Zusicherung gab. daß er bei abermaliger Erfolglosigkeit nicht eher wiederkommen würde, bis er durch Lohnarbeit so viel erübrigt habe, um seine Schulden abzutragen. Der Kaufmann ließ sich bewegen, und gab ihm nochmals Credit. Kurze Zeit darauf kam er freudestrahlend zurück mit der Meldung, daß er, einen reichen Fund gemacht habe und brachte auch Steine mit. die bei der Prüfung einen hohen Gehalt an Gold zeigten. Viele seine? Bekannten, die beider vorigen Scene dabei gewesen waren, wo er gesagt batte. daß dies'fein lchtcr Besuch wäre, falls er nicht Gold fände, tauften die Mine .die letzte Besuch Mine-. In kurzer Zeit erhielt er von mehreren Bewohnern ein Anerbieten für die Mine und verkaufte sein Eigenlhum für 700 Lftrl. 3500 Toll, und einem geringen Antheil an der Mine. Tie ungeheuerlichsten Beschreibungen über den Reichthum der Mine erschienen in d.'n Zeitungen. Bevor ober noch etwas näheres in die Oeffentlichseit gedrungen war, hatte bereits ein Konsortium von Kaufleuten aus Sidney tit Mine für 10.000 Lstrl. käuflich erworben. Tie in den stärksten Farben aufgetragenen Zcitungsberich'e wurden durch einen seitens des Ministers von ,dem verantwortlichen Beamten , des Goldfeldes eingeforderlen ojsiciellenBe richt gräßtentheils bestätigt, so daß es dem 'obengenanntm Consortium nicht schwer fiel,' die Mine für 200,000 Lstrl: zu gründen " ' " 11 Ta kam der erste sehnlichst erwartete Bericht dcs neuen TirectorS. der die überraschende Meldung brachie, daß bei dem Zerstampfen und Schmelzen 80 Un'.en Gold etwa , 530 Litrl. gleich 2050 Toll. ' erzielt! worden, dälz aber dann keine nennenswerthe Menge Gol ves im anderen Gestein enthalten wäre. Tiefer vorlännge Lcricht deS Ti?5ct5 wurde durch den ersten baZdZäbrliäen Berickt der Tircctoren vollauf bestätigt. In die Lücken des Gesteins war mit großer Sorgfalt 'goldhaltiger Staub mit Lehm eingelchmiert worden, und als die Untersuchungen durch den E(e miker zuerst vcraenommen wurde, konnte
rn jeder grobe des Gesteins ein bober , Gehalt an Gold aufgefunden werden,so daß selbst die erfahrenen Cachverstöndigen, die von Sidney herufge. sandt worden waren, sich hätten tau fchen lassen. 5 Das Resultat für die Mehrzahl der Aktieninhaber war. daß die Aktien,' die Vierzehn Tage vorher' einen Werth von 400.000 Pfund Sterling zur Zeit ihres höchsten Standes hatten, nun nahezu vollständig werthlos waren ;' der Beamte, der den hoffnungsvollen Bericht dem Minister eingesandt hatte, reichte seine Entlassung ein, die auch ohne Weiteres angenommen wurde. Einige Wenige haben binnen kurzer Zeit ein ein großes Vermögen nicht aus der Goldmine, sondern aus den Taschen der Aktionäre berausg'graben. und die unglücklichen Aktieninhaber selbst sind um eine Erfahrung reicher. Wer den Schwindel in dem obigen Fallt ausgeführt hat, ist bis jet noch nicht an's'Tageslicht gekommen, und es ist auch unwahrscheinlich, daß er ermit telt wird, da die Aktieninhaber in der Regel nicht gewillt sind, noch mehr Geld für eine kostspielige Verfolgung der Schwindlcrbande hinauszuwerfen, die zwar einem jeden bekannt ist, die aber gute Vorsorge getroffen hat,' daß ihr nichts Thatsachliches nachgewiesen wer den kann!. Vielleicht war der Schwindler ein Yankee, der sich auf das saitin der Minen aus dem Grunde verstand. t saSverstAnvtges Urtheil öde die Cholera.
Der berühmte Hygieniker, Prof. Dr. Trasche, fährt in der .Neuen Freien Presse- fort mit der VerSffentltchuna feiner Beobachtungen über den gegen wärtigen Gang und Stand der Eho lera. In dem jüngsten vom 20. August datirten Artikel hebt Trasche hervor, daß die diesjährige europäische Cholera invasion einen weit weniger bösartigen Charakter hat, als die Epidemien frühes rer Zeiten. Das Verhalten der Cho lera in Rußland während der beiden letzten Wochen zeige wohk ihr äuSgedehnteres Vorfchreiten gegen den Nor den deS russischen Reiches, aber hierbei tro der gegenwärtigen fast tropischen Hitze ein gutartiges Auftreten der Krankheit. DaS für die Nachbarländer am bedrohlichsten erscheinende Vorrücken der meuche ln de? mehr südlichen Richtung beschränke sich bis jetzt fast nur' auf dorthin eingeschleppte derartige Krank beitssälle oder auf bloße Lo!alCpide mien. Dlefe sind selbst von so kurzer Dauer, wie solches früher nur äußerst selten beobachtet ist. .Bei ihren zuerst mehr explosionsartigen Ausdrüchen und rapidem Verbreiten erscheint. eS ganz auffällig, daß bisher noch keine eigent liche Jmportation der Krankheit über die Grenzen Rußlands bekannt gewor den ist." Tie Cholera '. Epidemie in Paris fei bereits mehr in den Hintergrund getre ten, und 'haben sich , damit auch die übergroße Beunruhigung-und der nicht geringe i Schrecken gelegt wie sich auch in Fachkreisen' die, durch , dieselbe ent standcne. Verwirrung in der Cholera, eigentlich in der Bazi'llenfrage zu klären beginne. ' Trasche fügt hinzu: Tie w(ihrend der Pariser Epidemie vorge kommenen verschiedene Arten von KommaBazillen'ieien selbstKochscheund denselben fast identische. Sollten sib die Pariser WahtNehmungen auch an derwärts bestätlgin so dürsten die Koch'schcn Komma.Bazillen nicht mehr als ein spezifisches Merkmal der wirk' lichen Cholera gelten.Dräsche glaubt, ein paudemifcheZ Vordringen erfolge auf ganz anderen Wegm," als durch den Eisenbahnver' kehr. Tie Choleraepidemien kommen und gehen ganz willkürlich, und sind einzig an gewisse Jahreszeiten gebunden. Sie theilen diese Eigenthümlichkeit auck mit anderen Seuchenwii Mit der Pest und dem Gelbfieber. Die Pest verträgt keine Hike, gedeiht nur in der kühleren' Jahreszeit, während bei vem Gelbfieber öaZ Gegentheil der Fall ist. .Bei beiden lassen sich sogar die thermometrischen Grade bestimmen, unter welchen sie sich entwickeln und verlieren. Tie Cholera ist in ihrer Heimäth eine sommerlicke Krankheit, sie beginnt daselbst in der heißen Jqhreszeit läßt bei kühler Wit terung nach und erlisch gewöhnlich beim Eintritte her eigentlichen Kälte. Bei ihren wiedcrholteü Umzügen über den Erdbüll ' hat die' Seuche diese Eigen. schart nicht-Herloren. Ln. den. Polare kreisen ist die Cholera nie gewesen nicht in.JZland, nichts in Grönland.' weder beZZdin Eskimos pochbei den Nord An iken. " Insofern sich dieselbe 'abcr auch während stzcNger 'Winterkälte., er halten kann, ist deren zerstörender oder hemmender Einfluß aus die Krankh. kein absoluter: r Z7-: , ':: ' Aber, immer tritt bei den WinterKpidemienie Einwirkung cher Kälte auf das Umfickareife) denÄochZaß nnd das gänM.Krköschen 'der Kranthcit sehrlaüyaMg j$pm,f?ttt, weitaus größte Häufigkelt der Cholera Cpide. mien fällt auf die Sommerszeit, wäh rend der Herbst und Frühling sich in dieser Beziehung z iemlich gleich verhal ten. Erfahrungsgemäß lassen sich für Europa die Monate Juni und Juli älZ jene Zeit bezeichnen, in welcher die, Seuche aus ihren Winterquartieren zu erneuter Thätigkeit hervorbricht oder üöerhauptzurevidemischen Entwickelung gelangt. im . August und' - September aber die größte Schnelligkeit und Extensität in ihrem BewegungZgange zeigt, ' So kam in Wien der Ausbruch öer Cholera Epidemien ' viermal h im Juni, einmal im I uli und zweimal im August vor. Auch in Berlin fand der selbe im Durchschnitte aller Epidemien im Sommer, namentlich im Monat August statt.' Der Winter gewährt uns somit einen gewissen natürlichen SchttZ gegen die Cholera. , k f v " .' ' .. "1 5ln Ersatz sür en Biiffel? i'::-..- .'"'3;äii;jt ".' .. "' ' :'. SySS'i.j11::)! i 0verland Alk.nttilv" empsichlt Aö bcrt C. Auld ernstlich, daß Känguruh in den Ver. Staaten heimisch zu ma chen. Aus sein.r bemerkenswerthen Beründüng ( cj; 'SB itrt f jdbj ld gi 4 ff t ' r öinigS chiederaeaeben
' M Känguruh könnte m nüncyen Le,z,chungen sehr wohl der Nachfolger unseres Büffels wcrdm. welcher ja doch so gut wie susgestorben ist. Sowohl m wildem, wie auch in gezähmtem Zu. stand wäre es bei uns vortresflich am Plar.e Es hat eine sehr ausdauernde. strapazeNseste 'Natur, läßt sich leicht atklimatisiren, hat ausgezeichnetes, sehr ichmackhastes Fleisch in' Menge, ist wc gen feines Pelzes und Leders äußerst tverihvoll. Md man kann es ohne W sondere Schwierigkeiten und betracht licke Unkosten erlangen. Ferner ist es nicht schwer, ein gutes Hausthie? aus ihm zu machen; es pflanzt sich in der Vejangenzchast ungestört fort, und seir Unterhalt erfordert keine Umstände. Tes Weiteren bieiet es noch einen sür unfern Westen unschihbaren Vortheil. Die Känguruhzucht eignet sich nämlich ganz besonders dazu. Landstriche nutz dar zu machen, die für sonstige Vieu zucht oder für Ackerbau werihlos mh ren. Gibt eS nicht in den westlichen Staaten unäbschbare Strecken solchen Landes, welche auf diese Weise zweck mäßig ausgenutzt werden könntenzum Besten von ganz Amerika? Es wird vMricht eine Zelt kommen, da man es sogar vörtheilhafter findet, auf man chen der dürren Wcidesttiche Känguruhs jn halten, als Hornvieh. Und als Jagdthier würde das Känguruh sicher lich bald das iebhaftcstrJntereste unsere? Nimrods und SportUeute erwecken, und auch in dieser Hinsicht konnte es als Ersatz für den Büffel gelten. Kurz, um. Alles spricht dafür, es - baldmög lichst mit der Einführung des Kängu rubs zu versuchen. ES würde bei uns noch viel mehr Erfolg haben, als der so empfindliche Strauß, mit dessen Einführung in Californien man sehr zufrieden ist.
Vom Jnlanöe. Das Stiefmütterchen zu, nationalen Blume sür Amerika zu ma chen, ist der Zweck eines Vereins, der kürzlich in Iowa gegründet wurde. Man h'a t a ü s g e r e ch n e t, daß die Sonne eine Hite von 12.000 Grad Fahrenheit entwickelt. Jetzt möchten wir blos noch wissen, wie viel die I st.,4;: 'fcttr.v j fc Hk I vjv wt vw4vyi. Die Dicke seiner Haut hiifr dem Elephanten wenig, denn er hat so große Porendah er von Jnsecten mehr zu leiden hat. als die meisten anderen Thiere. Ein Sturm beweg t fich oft mit einer Geschwindigkeit von fünfzig Meilen per Stunde und häufig segen Stürme in gerader Richtung von Nord nach Süd durch eine Entfernung von 400 Meilen. Durchschnittlich ist die Hohe der Gcwitterstürme nicht mehr als fünfhundert Fuß über der Erdober fläche. , i ' .' Mi nn zwölf Personen über, einkommen sollten, jeden Tag gemein fchäfilich zu' Mittag zu essen, aber nie mals aenau in derselben Reihenfolge am Tische zu sitzen, so würden sie das nach der Rate von einem Essen per Tag über 1.300.000 Jahre fortsetzen und mehr als 479.000,000 Mahlzeiten ein nehmm können. Für eine ganze Anzahl von Milchfeblern und GSHruugsstö. rungen bei der Rabmiäuerung und Käseb.-reitung sind Schimmel und Spaltpi.'ze als Ursache nachgewiesen worden. Wo in einer Molkerei ein solcher Fehler, sich eing,ch!ichen hat. ist es nur möglich, ihn durch Zerstörung der Pilzanstederuugen, die dem Auge unsichtbar an den Wänden, den Holz gcrätüen, den Kleidern derer, die die Arbeit besorgen, sitzen, zu beseitigen, m Mölkereidctriebe ist dlks nur in der Weise möglich, daß die Wände. Tecken, Fuschoden mit bakterienzerstörenden Stoffen behandelt werden. Für diese Zivecke eignet sich am Besten die schwe selige Säure. welche indem betreffenden Rn,me durch Verbrennen von Schwefel erzeugt wird. ' Vor dreizehn I a h ren wurde die Gattin eines wohlhabenden Far inerZ in der Nähe von Brazil. Ind., Namens Morton von ihrem Pudel in den Arm gebissen. Anfänglich hatte sie zwar' starke Schmerzen, aber da die Wunde rafch heilte, dachte sie nicht wie der daran, bis sie im nächsten Jahre an demselben Tage, an welchem sie damals gebissen worden war unwohl würde und ein sehr auffallendes Benehmen zeigte. Wieder wurde sie rasch wieder hergestellt, aber jedesmal an dem Iah. restage ihrer Verwundung durch den Hund machten sich Symptome von Toll wuth bei der Frau bemerkbar, welche mit jedem Jahre starker wurden. Und jetzt ist die Unglückliche einem solchen Anfalle unter furchtbaren Schmerzen erlegen. . Schon lange vor Cokum bu? wurde Amerika bekanntlich von Europäern, namentlich von Germanen besucht. Ueber die nördlichen Länder und Inseln Shetland. Faröer, Island und Grönland ging dje Fahrt nach den östlichen Gestaden Nordamerikas. Früher war es Im Norden noch wärmer, die Küsten boten noch eine reiche Vegeta. turn, woher ja auch Grönland (gleich Grünland) seinen Namen hat, Ueber diese Beziehungen Europas mit Amerika vor der welthistorischen Fahrt deS Co lumbus hat der Präsident der Pariser .Gesellschaft für Handelsgeographie-. Herr' Napoleon Ney, eingehende Forschungen angestellt: das Ergebniß der selben wird er in einem Buche veröffcnt jichenaus dessen Inhalt er vorläufig dem 'Matin- Einiges mitgetheilt hat. Daß die. gordischen Seefahrer Amerika kannten, geht insbesondere ' aus den isländischen '"'Skgit her'vcr. dafür sprechen aber auch archäologische Funde !n 6 Norwegen, Dänemarks Island, Grönland und ln Amerika selbst. Schon vom Jahr 1000 unserer Zeitrechnung an besuchten dieNormanen VlyZtznä j4 tFWfinland,s die Küste von Massa KussetS bis ! zum Cop Cod, und sogar darüber hinaifs : bis yach Florida. Ebenso sicher ist, daß die normannischen Schiffer ander ganzen Westküste Grön jandS Faktoreien und Kolonien gründe ten; diese bildeten zusammen ein Bis thrnn, von dem eine Liste der Bischöfe bis zum Jahre 1537- vorhanden ist. Einige normannische Schiffe sind sogar bis Brasilien hinabgefahren, doch scheint
oas dortige Klima von wetteren Unter nehmungen abgehalten zu haben. Man kreiß auch, daß ein Kapitän dcr han delsflotte von Dieppe " an der ttüste Südamerikas landete und dort die Rui nen einer Stadt entdeckte, die angeblich von Skandinaviern erbaut worden ist. Die Dokumente dieser Erpedition sind im Jahre '1004 mit dem Archive von Dieppe verbrannt. Dagegen besitzt das Llnit.I,srils,u Instirur- in äüashing ton eine' reiche Sammlung von Tiotii rnenten d;s vorcolumbischen Amerika. Herr Ney hat ein gemauertes Grab ge sehen, das am Ende des vorigen Jahr Hunderts bei Boston gefunden wurde. Es enthielt ein Skelett und einen kiserö nen chwertgriff. Tas Skelett war das eines Mannes weißer Nässe: der Schwertgriff stammte auZ Europa und gehöre der Zeit vor dem 15. Jahrhun dert an. Herr Ney hat auch die In fchrift von Digston Writing Rock gcse hen:sie zeig! Worte in Runenschrist und Zeichnungen, die sich auf die ?ibenteuer der Skandinavier im Weinland beziehen. Tie Jnschrist besagt, ins Deut sche übertragen Hundert ein und dreißig Männer des Nordens haben- mit Thornsinn dieses Land besetzt.- Noch wichtiger ist die Inschrift .ArrowHead(Pfeilspitze), die am Ufer des Potomac gefunden wurde. ES war der Grab stein der Frau eines normannischen Häuptlings, die durch einen Pfeil ge tödtet wurde. Die Inschrift, ebenfalls in Runen, besagt: Hier ruht aasi. die Blonde aus Wcst.Jsland, Wittwe Kol di's, Schwester Thorar's von Seiten des Vaters, alt 25 Jahre. Gott sei ihr gnädig. 1051." In dem Grade fand man drei Zähne, ein Knochenstück, das in Staub zerfiel, verschiedene chmucksachcn in Bronze und zwei Münzen des oströmifchen Kaiserreichs. Die lederen können nicht auffallen, denn es ist Thatsache, daß vie!eNormänner. D.'.nen. Schweden und Nor weger in Constanlinopel und namcnt' lich in der kaiserNch! Garde dienten. Merkwürdiger Weise hat man im Jahre 1663 in Island, bei der Kirche von SkaZholt, ein lateinisches Manuskript aus dem Jahre kl 17 gesunden, das unter dem Namen der Stalholt Soga den (belehrten bekannt wurde: e? er zählt eben den Tod dcr Syasi und be schreibt ganz genau den Ort in Wein land, wo ihr Grab sich befindet. Es kann also kein Zweifel darüber sein, daß' Amerika den seefahrenden Völkern )es Europäischen Nordens bekannt war Fiese Kenntniß scheint sich allerdings :.cht .veit nach Süden verbreitet und ich'a'ckmahlich sehr verflüchtigt zu ha, ;n. R tley K i ! t r t d g e von Bei. säst. Me., ist im Stande, 20.000 Worte auf eine Postkarte zu schreiben, die mit einem MikroS op. deutlich leserlich sind. Das WortArkunlaS ist in dianischen Ursprungs. Ein Judiaüer Stamm, der rebellirte und sich von d:r Kansas'Nation lossagte, wurde berühmt durch seine Bogenschüxen. Man nannte sie deshalb Art" oder Bow" Jndia ner und wäter .Arlansas" Indianer
,- Deutsche Loealnachrlchte. Provinz Ostpreußen. Bei der Colonistenfrau A. in Bis marck. deren Ehemann sich seit einigen Monaten in Amerika befindetist ein frecher Raubanfall verübt worden. In der Nacht wurde die Frau durch Axt hiebe aus ihrem Schlafe gedeckt. Vor ihr stand ein Mann, welcher die Herausgabe deö Geldes forderte. Durch das Hilfegeichrei der hartbedrängten Frau wurde es in der Nachbarschaft lebendig, und der Räuber sah sich zur Flucht genöthigt. Es gdlang. auf dem Bahnhof einen Mann dingfest zu ma chen. der in dem dringenden Verdacht steht, den Raubanfall verübt zu haben. Der Frau A. sind mittelst der Axt schwere Wunden an Kopf und Brust beigebracht worden. Tie beiden Fi scher Ginut und Michel aus Pokalna fuhren Ende November v. I., über däs Haff, erreichten aber nicht ihr Ziel. Den Kahn fand man nach einiger Zeit. die Leichen jedoch nicht, obgleich jedoch lange nach ihnen gesucht wurde. Un längst find nun bnde Leichen gefunden worden. Der Fang von Weifen scheint in diesem Jahre in der Memel und deren Mündungsarmen recht, er giebig Fu sein. Wir sahen auf unse rern'Fiichmarkt fünf dieser Fische, vor. denen zwei das ansehnliche Gewicht' von 63, resp. 50 Pfund hatten. Der Erlöj betrug 35 Pj. pro Psund. Provinz West Preußen. Jn Tanzig hat sich der Fleischermei ster AleLander Kiesel ertränkt. Im Herren bade zu Zöppöt ertrank der zehn jährige Sohn des Fabrikbesitzers Patzig. Großsöbn des alten Naturforscher und Archäologen in weitesten Kreisen' be kannten Ganitätsrathes Dr. Oehlschlä ger. P r o v i n z P o m m e r n. Bei der Rücksahrt nach Stettin wurd pcx Rentier Linse, der dem Sommerfest d?? Jlejscherinnnng beigewohnt hatte, vom Schlage getroffen. L. verstarb, nachdem man ibn in seine. WohrnrnA geschasst hatte. ' Wie schnell der Steckelberg bei Coserow. trotz der kolos salen Befestigungsanlagen am p Fuße desselben, abgespült wird, mag , daraus hervorgehen.' daß die ' Baske, die im Jahre 1371 schon-zum zweiten Male seit ihrer Errichtung zurückgesetzt wer den mußte, damals noch 30 Fuß Bor land hatte, welches in den letzten zwan zig Jahren vollständig' verschwunden ,st. Der bisherige Stadtsecretär Ro. bert Boy - in Maügard wurde - wegen Vergehen? ,jm Amte zu sechs Monaten Gesangniß perurtheilt.' 'Beerensü. chende , Kinder, fanden jm Varhelower Wald, an einer 'Buche hängend." 'di't Leiche des Barbiers Unmasch. Aus em Hpse , des Gutsbesitzers Darflen in Prössin, brach gjufr,, aus. Sammt, liche Wirthschaftsgegenstänoe und Jut tfrvorritthe wurden einRaub derIlam mefl: nux das Wohnhaus ist stehen gehljeben. Sl Kühe sindmttverbronnt. Vonz ,HchiuMericht,Kin Starard wurde der Gesängnißinspector Fried rich .Wilhelm zu füns Jahren Zucht, hau verurthcilt. Der Verultheilte wird beschuldigt, in IN Mllen 33,v00
Mark amtliche Gelder unterscyiagen zu haben. ,,,d, x ' .i111" ,, P r o v i tt z 'S ch l e s i e n. ' In BreZlau hat sich in aller Stille eine Genossenschaft zur Herstellung und Verkauf von Waaren auf gemein same Rechnung" gebildet. Dieselbe nennt sich ölwarttät" und ist social demo!ratisch?kk Uriprnnges. Wegen Wechselfälschung wird der flüchtige Kaufmann Philipp Krauß von Areslau steckbrieflich verfolgt. Drei 5! na. ben des Töpfers Gerlach in Bunzlau badeten in einer seichten Stelle im Bo ben. als plötzlich der Jüngst? der Brü der im Sunde versank und nicht mehr zum Vorschein kam. Die Staats anwaltschaft ordnete die Verhaftung des Fischers Böhme an, der in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Gör litzer Wasserwchr sich verschiedener Un terfchlaguugen ihm andertrauter Gelder schuldig gemacht haben 'soll. Der nach einem Diebstahl von 230 Mk. flüchtig gewordene Privatschreiber Vol' kelt in Laubau ist in Fellhammer ver haftet worden.' Man fand bei ihm noch etwa 85 Mk. Der Kaiserpreis, den 'Hotelier Karl Vater in Liegnitz auf dem mitteldeutschen Bundesschießen , in Weißensels errang, traf ein und erregt durch seinen Kunst- und , Materia lwerih allseitige? Erstaunen. Der Werth die. fer 42 Centimeter hohen Credenz-Kanne beträgt 1500 Mark. In Neisje wur den dem Weichensteller Müller beide Beine abgefahren. Kaum in's Krankenhaus überführt, starb er in Folge der Verletzungen. Die Gewerbe und Jndustrie-Ausstellung in Schweidnitz umsaßt in 14 - Gruppen nahezu 800 Aussteller. Besondere Anziehungskrast übt allabendlich die Anwendung' des elektrischen Scheinwerfer?, dessen öeuchb kraft allgemeines Aufsehen erregt. In Königszelt ' herrschen seit Wochen wieder Kinderkrankheiten derart, daß täglich an 100 Schulkinder sehlen. Provinz Posen. ?5,000 Sachsengänger sollen in hii sem Jahre ihre 'Heimath in unserer
Provinz verlas en haben, um imKorng reich uud in der Provinz Sachsen in Arbeit zu treten. Ein betrübender Vorfall ereignete sich bei einem Poscner Infanterieregiment. Beim Zielen mit Platzpatronen wurde nn Feldwebel der artig im Gesicht verletzt, daß sofortige ärztliche Hilse in Anspruch genommen werden mußte Der Vorschußverein m Fraustadt zählt nachdem neuesten. soeben ausgegebenen Mltgnedcrverzeich niß 800 Mitglieder. Dem Brauerei besitzer Habeck in Grätz ist auf der Internationalen Weinmarkt u. ; ro. Ausstellung zu Berlln für hervorra gende Leistungen auf dem Gebiete der Grätzer Bierbrauerel die goldene Mi daille zuerkannt worden. In Schnei demüh! starb, infolge eines HerzschlaäS, im Eisenbahnwagen die dort lebende Wittwe des ehemallgen Punitzer Bür aermeistcrs Stiller, als sie, eben im Be griff war, eine Reise nach Bromberg anzutreten. In Schneldemuhl neh men die Waldbrände in beängstigender Welze zu. Unlängst brach der dritte größere innerhalb i Tagen aus. Der Schaden hat an jedem Tage mehr als 10,000 Mk. betragen. . Provinz Sachsen. Die Arbeiter-Kolcnie in Magdeburg wurde am 23. November 188 eröff net; am 10. Juli dieses Jahres hat der 1000. Kolonist in ihr Ausnahme ge. funden. Mancher von diesen Tausend ist durch die Kolonie wieder, in geord nete Lebmsverhältnisse gekommen. In Erfurt feierte der Schuhmacher meister Heinrich Kausch sein 50iähria.'s Mcisterjubiläum. In Langensalza tnd m die em Jahre 5 Zentner Mai käfer gesammelt worden; in der Flur des Torfes Kuchhellingen allein 101 Zentner. Einige Handwerksburschen marlchirten zwischen Niemburg und Dorf Altenburg, und da dte Hltz? groy var und quälendm Durft verursach:, langten sich die Handwerksgesellen rslt den am' Wege stehenden Kirschbäumen einige Früchte herunter. Dies verÜKtc die Pächter resp, deren Mannschaft o in Wuth, daß sie die Wandersleute ver folgten , und mit Messerstichen derart trattirten, doß zwei von ihnen bald ihr Leben aushauchten. Tie Pkörder wur den verhastet. Der verstörbem Ja brikbesitzer Mangelsdorf hat ver stadt Schönkbeck ein Legat von 150,000 Mk. vermacht. . P r o v i n z W e st f a l e . In dem vergangenen und diesem Jahre konnten eine ganze Reihe Krie gervcreine das Jubelfest ihres 25jähri gen Bestehens feiern. Wir nennen die Vereine von Dorsten Kirchhellen, Dat telN. Coesfeld. Burgsteinfurt, Bucholt u s. w. Bei . dem Feuerwehrfeft in Brake.Schildesche zersprang ein Böller und zerschmetterte einem 16jährigen Arbeiter die rechte Gcsichtshälfte schreck lich. Ein junger Mann, der das Ge schoß bediente, wurde ebenfalls im Ge ficht und am Kopf gefährlich verletzt. Die WbhnunßSverhältniffe in Lüding? Haufen sind geradezu traurige. So z. B. trifft eZ nicht selten zu. daß nach hier versetzte Beamte ihceFamilien Mo nate lang an ihren früheren Station? , orten oder, , hei Anverwandten belassen müssen, bis es ihnen, gelingt, ein,dürfs tiges Unterkommen zu finden. Selbst redend sind die Mielhspreise Infolge dessen ganz enorm hoch und doch steht den Beamten , hier nur etwa der dritte Theil an .WohnungZgeld zur .Verfü Zung ,v!e in Münster. Das mitten im Dorfe Walstedde liegende HauS des Anlon Lütkenhaus -stand plötzlich ! in Flammen. - Das Feuer griff mit rasen der Schnelligkeit um sich und binnen wenigen Stunden waren sechs Häuser 'ingeaschert - "i: ' e : "' v'-' ': : " . , Rhein Provinz. f fr;-; t '..'-. . Ein großer Trauerzug bewegte sich jüngst nach dem Friedhofe zu Melaten. tzS war die irische Hülle des verstorbe P.TM.ch der zahlreiche Leidtragende tzaS letztf Geleit gäben: Von der RedläüS-Unz jkftuchungZ'Cslnmisnon wurden in Eh? ljilgen, dann jil Lchrsdorf und hjerauj jq We st u nz' je iy Reblq üz heesd a ufge; funden. Aus der LSHr-Chaussee vor der Reimann'schen Wirthtckaft nnrye
der Faßhanöler Michael ?chtvarzlopk von einem Omnibus überfahren und sofort getöd!ct. Trodem . alle Hebel in Bewegung gefetzt wurden, , der flüch tigen WechseljäZscher 'Johann Erwig und dessen Sohn Rudolf aus Düssel dorf habhaft zu werden und auf die Ergreisüng dieser Hochstabler schon Be lohnungcn von zusammen über 10,000 Mark gesetzk wurden, ist es bisher nicht gelungen, den Aufenthaltsort der Flüchllingk ausfindig zu'machem Soweit die bisherigen Erhebungen einen Ueberblics gestatten, wird angenommen, daß Erwl'g und sein Sohn Äaarmittel im Betrage bis zu 500.000 M.. Haupt lüchlich in 1000-Markscheinen mitge. nommen haben. Der Bilderschmuck deS Städtverordneken-SaaleS in Tuisbürg ist jetzt um ein Bild des Grafen Moltke vermehrt, welches in Ausführung und Einrahmung ein Seitenstück zu dem Bismarck.Bilde ist. Im Bö cdumer StempelsälschungZproceß wur den sämmtliche Angeklagten .freigespro chen und die Kosten des Processes, der Staatskasse auferlegt. Provinz HefsenNassau. Der Magazinauffehcr Lohrhausen in Cassel wurde aus dem Centralbähnbose Rothenditmold vom Bahnzug ' über fahren und zermalmt. Der Großher zog von Luxemburg hat. aus Veran lasjung der Feier deS 50jährigen Ju? biläums des Biebrich.Mösbacher Män. nergesangvereinS, den Festgenoffen 25 Flaschen Wein auS dem Großherzdgl Keller gestiftet. Der Thongrüdcx Joh. Bach in Ebernbahn würde in einem Schacht von einer sich loslösen den. ekwa 20 Centner schweren Thon mosse buchstäblich zerquetscht, und war sofort eine Leiche. In einem unbewachten Augenblick gerieth daS zwei jährige Söhnchen des Heinr. Schäfer zur Bärenmühle in die Lengelbach- Uno ertrank. Seitens der OberstaatZan waltichaft inCajselist gegen dasMitglicd des Reichstags, Buchdruckereibefitzer Fcodor Wilifch in Cchmalkalden Vor Untersuchung wegen Beleidigung einge leilet. Ein zwölfjähriger Schüle Namens Bernhard Wolf in Wetzlar Di:d vermißt. Königreich Sachsen. Der Rentier I. G. Wachtel in Nik tritz gab sich durch Erhängen den Tod. Ein unheilbares schweres Körperleiden trieb den hochbetagten Unglücklichen zu diesem Schritte. Tie vorgenommene
Fabrikzählung in Leipzig hat bkö zum Jahre 1091 eme fortwährende Zu nähme, seitdem aber eine Abnahme er geben. Dcr Rückgang macht sich so wohl in Alt Leipzig, wie in den ein verleibten Stadttheilen bemerkbar. So sind in der Zeit vom 1. Mai 1891 bis zum 30.,April 1892 im Ganzen 175 Betriebe mit etwa 2000 Arbeitern ab gemeldet worden, während nur 45.Be triebe mit 461 Arbeitern neu hmzuge? kommen sind. Für die Stadt Oels. nitz. welche etwas über 10.000 Einwohner zählt und fünf Brauereien de sitzt, .besief sich der Aicrconsum im Mai d. I. aus ca. 273,000 Glas: im IM welcher der Stadt das Wustav-Adolph Fest und damit einen starken Fremden Zufluß brachte, stieg der Bierverbranch aus ca. 302,000 Glas. Im Haus haltsplan der Stadt ist der Ertrag der Biersteuer für 1892 auf 7500 Mk. vcr. anschlagt. Thüringische Staaten. In Altenburg erhängte sich der ?ch!oner Alsred ens. vermuthlich au? Reue über fernen leichtsinnigen Lebens wandet. - Seit einigen Tagen hat man in der Jkm, von Wlckerstedt ab. ein großes Fischsterben beobachtet., ja in der ganzen Jlm von Wickerstedj ad sieht man jet nicht einen einzigen Fisch mehr. Die Apoldaer-Gasanstalt hat ihren Gasometer in die Jlm 'abgelassen, daher das plötzliche Absterben der Fische. Die Eigenthümer und Pächter des FischWassers in der Jlm verlangen jetzt von dem Vorstand der Apoldaer Gasanstalt 30,000 Mk. Entschadiaung. Bei einer Schlägerei auf dem Schützenvlatze in Braunschweig wurde der Gärtner Müller durch einen Schlag mit einem Vattenende derart über den Kops ver letzt, daß er in das Krankenhaus aus. genommen werden mußte.' wo er ver sterben, ist. Der Dachdeckermeister Voigt in Eifenberg hatte das Unglück, von' der Hackerschen Scheune in Tun schütz herabzustürzen und. sich schwere innere Verleängen zuzuzlehen. Dem Hotpltalvorjtand m Gera sind am An fange dieses Monats von Herrn Schkut ter 6000 Mk. zur Begründung eine, Hospitalfreistelle übergeben worden. ' I Gotha sind in diesem Jahre schon über hundert Leichen durch Feuer bc stattet worden. - ii m ' .. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Psersen, Zigarrenspitzen etc. bei Wm Mucho. Ro. 199 OK Washington Str Dach-Material! , . , ' T. F. SMITHER. Händler in KieödaZ, Moieriol, Z und !y cad oostng wayerdichle SKeatwa. fener, festem SvKalt'ittlt.Strodvetde.-?)ack. und cp.. laüaxznxic. ?c. crrct:icu We??!arvla wiraifc 4-cicpioa i, - ; , D a ch d e ck e r c i. iZähige und verantw?rkNä:e Dckei?er SisK dacher. rintdsd und Gi'ssoite svdll Döcker ue Anen ÄpMiZiNcisnö'Dütkikr a -.'m M jtetiat. Office k ' No.169, Fard ; ' 180 Ä Marylondstr. Telephon 81. JndisnavoliS. 5 .;&?. AA44;i:;,iScJcntiflo',,Aaericta Wl iHWifofis U '' ;;;;; "i' ;i BiiB iXivsi'--t ?o?v?or?Ä! V For taformstton mttU tr ECaaMtbook'wHt to ' ; . IflTNItf m RoninwiT 'Vv Vnir : OtdMfc bWMBtor pecurtmi ptnti ta Atnerlc. Br 9fiit UMn nt bf I brourbt lfbr tk puliu tj fefi iS?., tn9 (bi ph5?z, Mtt lTyi rtrcaV!M f 7 iU jr!r tn Uft fJt, iwi'f tnutW;r A'eri ul v.fc; fLu i. r j iv I U mxmc-kM. A4m 1 .inu k ArrxtuLinr.i.' ju. '
r'LryJD UDUVJ
' OAVBA
; gmmm; mmm j , '. ' r . ; i ' - " i, .-
.r mj nr - "i . . .i
Hrf,Hf.V l Werth einer SÄachtel eine Guinea." -i ImamtiNti iUlUiül liüÜU ü Eollsn 5 Ct. Helena, i England, ist Ut S uiel cre. , anijcn &tm fft.i S l-f-l T BEEOHÄrwI'S 1 ta 'i-!f-r 'mm.W.m m , A.AtaAi4b CTl A Txab tm Ztüzdttel M öUea i yj VZ vvi t H v . vu r Beschwerde, die Folgen von Mage!! schwäche, gestörter Berdamtug. krauker Leber uv Uer ?,raunletden. . , , itnn niif ii tn m Eieslndmtteier aeschmacklosenk u.ausl0 baren HKlle Kd erzogen. 5 ei alle pothke. Prei SS Utt die t Schachtel. e J)ott Xt: s-d onai fenr. p1 Dr. Biihler, Deutscher Slrzt. Office und Wohnung: 3S7 Süd Delaware Straße. Osftck'Trnnden: S 9 Uhr Borm.: t 3 Uhr Nachm.; 7 - 9 Uhr ier.d. Telephon Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Gol SHZo Str. OsnceS:ndc : 91 Uhr Bvrmtttag. 5-4 UhrRachmkrtags. ohknng: ?,Vroaöway nd L!aeolde. Telephi, at. Dr.H.S. Cttiminghaul, Office und Wohnung : 335 Sud Meridian Straße. Telephon 1319. Olßre.Ttkkndcn : - NdrVks,?,'.. tt3.'C:t0j)3. 7 UgrikK0. Dr. Cunmngham spricht Deutsch. Dr.W;lh.J.Nogge, Deutscher Arzt. Office : bei Pantzer'S Apotheke. lT.l. l130.) Süd East Straße und Lincoln Lane. Sprechstunden: 9 Uhr Bsrm.z Z NHrNachm. und?UhrdendS. Wohnung: ÄS Madissn Vvcnue. Telephon 14G5. C. C. Goeris. Deutscher Zahn-Aizt, Ro. 8j Nord PemlsuldaniaStr. 9ai wird uf Wunsch nAewaul. Ferd. A. Müller, lachslg,r van Zeocge VtÜUer.j! Apotheker, Tie Vufertigun v ezepte schiebt ta , zuHerlösflgee. sachverHSndtrieuelfe. Sübwe st - E Se der Oft Wasbittgtvn und Oft Str. LL?- Telerbon SW. Dr. Patther Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office : 191 Ost Michigan Straße, lEcke Massachusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. SonntagZ' aus genommen. Telephon 220. k 7ch M IzHM. Das veste StarkttngSWlttel. per Flafche. .... 6 Flaschen für 5.00. Zu habe i der Deutschen Apotheke von t F. Will. Paiitzer, 54 Wcst Washington Straße und Ecke Saft ri " . .- . ). . r l' lüirapc uno stnccin ane. Die sau,e acht offe! Theodore Stein r achfolger von W. . dersoa. Abstrakte von Befihtiteln und Grund etgenthum werden in prompter' und zuverlässiger Weise ausgeführt. ' No. tt Oft Market Straße.' Jnbianavolig. Ind. Taschen-Nhren, HauS-Nbren, ffteutfit Scbmncksachen, , - - n Gold und platirt, in großer Auötahl. ?rel. II. ScÄmiät, ' M Jackio Vlace. Nnio Station kescübn . .. , ... 1 1 Die kurze und einzige direkte Bahn, nach Khi. caao ist die populäre , populäre i ü: i-: ,, v 'i-i t k j , I , AZJl. m IIEiei XBL'l I3vtaav.rip , i ?; Til V,MSMMWWF z Abfährt von Indianapolis: ., '.'o : U.3SVM.. m ..Ankunft in Chicago 5.20Nm. I2.4Vin...... m ;,;;. 7.35VA. No.ss Ronsn Acc.. U , ; . . . . . .K.2ONM. Hie (: rli' f.; rt , .. ,, , ..,. ,. ' sahit vo Chicago ; ' 10.803J!. fi I :;j nfunft in Jitd'plz. 4.202ha, ; 6.053hn Ji11:;'1;:11!,!!;;!,! ii';;;;;:;!: illiji 1 ,d!!iir:?'aÄ52Jnu Sto. 83RommAcc.Ank'ft inJnd'plZ. l.W. Pullw.an BeftibuUSchlafwagen für EHieaäo stehen m wesilichm Ende deS pnio abghofI n. können täglich um S.SMm. besttegm werden. ' TtSet'OsUce: No. LZ Süd Jlltno tr. I.O.OOlÜvtp. DirLt Vaazt set.
( i
1
tfswtzäszttrs
nr,a 'BRE.!t.iJf 19
i."ai uzi t i.ar i ih ii
6 V HrML7 V.' '
Die -
'ndioiia t ist daS einzige Blatt in Zlndlana, wcl chet die Interessen des Volkes . H, ' ?.. . . '"' .., gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei, oberParteiini ' ' .'' ' . j:i Hj. iM. teressen kämpft sie. unentwegt sür " : 1s" r ErMMMeHt auf allen Gebieten des Lebens. tDie Arbeit bek Volke, ist hie Schöpferin alles Wohlstandes und da rum wirken tvir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freubedringenden Luft, statt zur, niederdrücke . , , enden Last machen. - Jeder fortschrittlich Gesinnte, s-llte ,. , es als moralische P sticht empsindev Leser der Ändiana Tribune zu sei z . Das reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffes Der Abonnements Prekö der täglichen Tribüne ist I.2e, des Sonntagkblatts Je, beider zusammen 13 (ItS. per Woche 4- .. -, i 11 - Ji ijiuiii' i '1 ...iiiii i oder 65 ?tS. per Monat. t " '. ' t f. ' ' , Durch die Post versandt, kostet bc4 Tageblatt 03, das Sonntagsblatt l. 1 ,1 ",!! 02 per Jahr, beide zusammen 0G in Vorau ßbezahlung. !K , . - aller Art derben rasch und billig aus gcführt.' , ' Eintrittskarten, . 5 3 i j Quittungen. -1 ' - ! i vutt -i'ii ' jr-m; onftitutionen ' ' ";! fr ,:! I f.y ,i;r,irt I '': ' V . i j i tUf Gescbäfttkarten, WM nmi'M: . , Oriesköpse, " , - ' -. ' - i ".f. " i." :.,! r t " Zirkulare, t r r k . ' . ' f i . , - i i ;!;. ,f 5' Vrogräme u. s. &. je , ! ,: ,. .... ... ' für Geschäftsleute und Vereine werbe t. y ii geschmackvoll ausgeführt. '.-,!.-MfKHll . ff: ,! " ,l! '&Wh,- ' ff y IM & I h. jh m vm tu :. . 'Ciif.9 !i; i4i j!iilH ::'hi:t,!!: : '' - i g-;-'.; ' j $isp--e;$ " 't'.-DHtzW'A .. , ,. ':iVi. "ii,. t it .;" fQ' . ' SSii. WE-fe5s!3v 815!. f'Sih!!!!11'!! it Hü - !:,( Mv:MAv.rt0 cvHw ..iU,
TrwünE
DruchMchen
