Indiana Tribüne, Volume 15, Number 354, Indianapolis, Marion County, 9 September 1892 — Page 1

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ielles. Henry George's sSktt Der Standard" ist eingegangen. Dieses Schicksal hat das Blatt verdient. DaS Blatt hatte - von Anfang an einen großen Leserkreis, aber die Begciste rung, mit ' welcher Henry George's Theorieen Anfangs aufgenommen wurden, ist so nach und nach doch derschwunden, und die Zahl der Anhan ger dieser Theorieen wird allmählich immer kleiner. Dazu kommen noch die politischen Purzelbäume Henrv George's. Einstmals bekam er als Kandidat -für daS Mayorsamt der Stadt 9!ew Aork 70,000 Stimmen, es ist fraglich, ob er es heute auf 5000 bringen würde, z Sein Ehrgeiz hat ihn zu dem falschen Schritte verleitet, unter dem Vorgeben für Neformideen zu wirken, eine der alten Parteien mst seiner Feder zu unterstützen. Er. selbst Waran dem Blatte set. Langem nicht mehr thätig, aber wie er selbst, so hat auch das Blatt, das in seinem Geiste weitergeführt wurde Mißtrauep öatt Vertrauen geerntct. Wir weinen ihm keine Thräne nach. ' "-"' ' " " Wie w?nig zuverlässig die VolkS Partei als eine selbststandige Partei ist, und wie ihre Anhänger noch in den Schuhen der alten Parteien stecken. zeigt folgende Schilderung der VerHältnisse in einem der südlichen Staaten, in welch letzteren die neue Partei bekanntlich aus die meisten Erfolge rechnet: 2n South Eärolina ist die Farmers -Allianz obenauf ; bei den kürz lich abgehaltene Primärwahlen zu der am 26. d. M. stattsindcnden Staatscondention haben die Tillmaniten ei. nen überwältigenden Sieg d'avongetragen, so daß die Nomination Tillman'S und abermalkae Wabl zum Gouverneur gesichert ist. Im nächsten Congreß werden die Allianzler fünf auS sieben Vertretern haben. Darüber hinaus aber geht das Resultat vorläusig noch nicht ; sollte es für die Nalionalwahl von Bedeutung sein, so müssen sich die Verhältnisse erst noch im Laufe der kommenden Wochen dazu gestalten. , Die Tillman Leute si id zwar d:r Form nach Allianzler, und Anhänger der Ocalo-Platform, im Grunde aber doch nur Demokraten, welche sich der populären Strömung im Süden ange schlössen haben, um, die Herrschaft der Bourbonen, welche früher daS Regj ment im Staqte führten,' zu bfechen. Vor zwei Jahren haben sie mit der Er Mahlung Tiffman den erste:, erfolgreichen Htöß ßeführt, Bei diesen eben stattgefundenen Primärwahlen han belle eS sich darum, die 'Dauer dieses Erfolges festzustellen, und wie das Nesultat zeigt, haben sie troh der heftig sten Anstrengungen der ,Anti - Tillma nitcn oder sogenannten konservativen die große Masse immer noch für sich Abernicht sowohl alS Allianzler wie als oppositionelles Element denn beide PärtelenÄaren'ör'bkn Wahlen überslngkkonzme hzß ne bei Uesenlhre Kraftprobe machen wollten' und daß p "m f '' '':-J' ,'n''-''- j," .,'- diese maßgebend sein solle für den ge ! 3, P'.1'"',!! !ä'', -'-j.'1',! , . t ' ," meinschaftlichen demokratischen Staats, MvkWV den diefe? aufzuhellen hat, , söffe der demokratische sein. i ;; Somit wären die :'"': 'i . :t ;üj :!'... fs :n , , 4 -As -Ii rt j , ,2 : Tillmaniten im.mer nach un Bannkreise t er e rn ö f r a t i s c n a ;

Editor

Die Wahl ist aber mit außerordentlicher Erbitterung und Heftigkeit geführt worden, so daß sehr leicht die gereizte Stimmung über dieselbe hinaus bis zu? Staatsconvention anhalten und das vereinbarte Einverständniß in die Brüche gehen mag. Die demokratische Partei bietet zwar manche Punkte,, betreffs welcher die Allianzler ihr zustimmen können, so z. B. in der in beiden Parteien vorherrschenden Freiprägungs Tendenz : doch kann es wohl sein, daß' der Erfolg der Tillman-Leute dem unter diesen vorhandenen eigentlichen Alllanz-Ele-

ment den Kamm schwellen macht und es nun mit den der dritten Person eigenthümlichen Forderungen herantritt, um von der Convention Anerkennung für dieselben zu fordern. Dies würde eine Spaltung bedeuten und die Aufstellung zweier Elektoraltickets. Wenn alle Tillmaniten Volksparteiler wären, würde mau nichts anderes zu erwarten haben, doch daS Wahrscheinlichere ist, daß die alte demokratische Tradition den Sieg über die untreu gewordenen Elemente davontragt und, wenigstens diesmal noch, South Carolina bei der Nationalwahl an gewohnter Stelle zu finden sein wird. -.- Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Schönes Wetter Freitag und Samstag. D i e Eh o l e r a. Ne w Aork, 8. Sept. Die Lage an der unteren Quarantaine hat sich nicht gebessert. Das erste Schiff, welches die GesundheitSbcamten heute Morgen besuchten, war die Normannia. Sie fanden sechs neue Erkrankungsfälle vor, alle unter der Mannschaft deS Dampfers. Die Patienten wurden nach dem Hospital auf Swinburne 3sland gebracht. Die Kqütcnpassagicre dieses Schisses sind wohlauf, fangen ' v';i:" " cC" jedoch an, ungeduldig zu werden, in Folge der langen Zurückhaltung. An Bord der Nugia waren drei neue Fälle vorgekommen, wogegen die Moravia frei von Krankheitsfällen war. Im Hospital auf Swinburne Island starben im Laufe des TageS vier Personen an der Cholera und .wurden ihre Leichen wahrend der Nacht verbrannt. Den Dampfern La Bourgogne, City of New Aork, Elbe und WaeSland wurde gestattet, die Quarantäne zu verlassen und nach ihren Werften zu fahren, da nichts Verdächtiges von Krankheiten zu bemerken war. Das Kriegsdepartement hat es abgelehnt , Sandy Hook als temporäres Quartier, für die Zwischendeckspassagiere der verschiedenen Dampfer den Gesundheitsbeamten zu, überlassen. Washington, 8. Sept. Die türkische Regierung hat die Forderung gestellt, daß alle von den Ver. Staaten nach der Türkei gehenden Postsachen in getheerte Beutel eingeschlossen werden. Generalpostmeister Wanamaker ging auf das Gesuch ein und hat bereits die nöthigen Instruktionen ertzssen. - N ew Aork, 8. Sept. An der Börse ging heute das Gerüchte, daß die Cholera ihr Erscheinen in Meziky gemacht habe. Von Vera Cruz lief eine Depesche ein, welche besagte, daß in dem dortigen Hafen vier Offiziere und zwei Matrosen des britischen Damssers May an Bord des Schiffes an der Cholera darnieder lag. Pon Liverpool lief gestern der Dam-, pfer Morathon mit 900 Auswanderern nach New Jork aus. Die in Aussicht pfhende längere Quarantaine deranlaßte keinen de.r Passagiere zurnckzu.bleiben, - y i;: ; ; Eisenbahnunglück. I Altoona, Pa., 8. Sept.' Auf der Cambria und ClearMd Zweigbahn lief heute Abend ein Arbeitözug in einen Passagierzug hinein. Acht Personen wurden gctödtet und fünf mehr oder weniger schwer verleg. , Die Schuld ai hm Nnglck trifft den Füh? rer des ArbeitSzugeö, welcher den Personenzug hätte dorbeipsssirest latseq h!-, i'p-ih-V i'4?!"Ä:5! rt-e-MMMnMMY'MWkM MUMWSMAHMH Wahrend oe lit'i;. 'H- :"" ".i!'"ti;i ',' -1s "li'Tr. ''I Sii 's!:?'- -n-h-oon Sell ö Circus ereignete sich, hier . eine furchtbare Szene. Einer der An.1 ., i,;,, , : ! ; i . . j ; , . I ' , '"'",:, n .: Ili -'li!i;;, 7,:,:, , :,... ''lilj.iijti ;: 'i.:::;!.;,,1 1 1 : : , ! ! i . , . , , i. . -. : . . , . ,j! is!!!:!! i1 M

gestellten fuhr in dem Käfig des TigerS, als daS Thier plöhlich wild wurde und sich mit lautem Gebrüll auf sein Opfer stürzte. Die entsetzten Zuschauer liesen nach allen Richtungen auseinander

während einige Circusleute sich bemühten, den Mann zn retten. Sie griffen daS wüthende.Thier mit eisernen Stangen an, doch umsonst ; eö ließ nicht von feinem Opfer ab, bis es todt war, worauf es sich wieder in eine Ecke zurückzog. Der Unglückliche Hot einen furchtbaren Anblick. Der Kopf war ihm aufgerissen und fast, jeder Knochen im Leibe gebrochen worden. Die Weißkappen. ; -Jellico, Tenn., 8. Sept. Diese berüchtigte Organisation hat auch hier ihr Erscheinen gemacht und zwar entstand dieselbe kurz vor Ausbruch der letzten Grubenarbeiter-Unruhen, und Dutzende von Bewohnern, welche mit letzteren nichts zu thun haben wollten, sind in brutaler Weise mißhandelt worden. 3n der Nacht von Montag auf Dienstag ergriff die Bande sieben Frauen und einige Manner, führte sie in ein' benachbartes Wäldchen und prügelte sie, bis das Blut hervortrat. Eine der Frauen.wird kaum mit dem Leben davonkommen. Die Verüber der Schandthat kennt man bis jetzt nicht. - Unangenehme Eröffnung. Cincinnati, 8. Sept.' Die Lehrer hiesiger Stadt, und eS giebt U ren 700, werden von der neuesten Bekanntmachung des Schulraths unangenehm überrascht worden sein. Die Legislatur erließ' vor einiger Zeit ein Gesetz, wodurch die Lehrer verpflichtet werden, eine Prüfung in Gesundheitslehre, Physiologie, sowie über die Wirkungen, welche alkoholische Eetränke aus daS menschliche System .haben, abzulegen. Mehr als 000 Zehrer haben diese Prüfung, sei es aus Vergeßlichkeit oder auS anderen Gründen, nicht gemacht und der Schulrath behauptet nun, daß Saläre zum BeZ ,, ,'- ..,lj,,w,'iri; ' ij4 trage von über N 00,000 wahrend der letzten drei Jahre in ungesetzlicher Weise erhoben worden seiend Den Lehrern ist eröffnet worden, daß in Zukunft Gehalt nur dann ausbezahlt wird, wenn ein Zeugniß über bestandene Prüfung in obigen Fächern vorgelegt werden kann. Schiffsunfall. Empire City, Oreg., 8. Sept. Der Dampfer Charles Watmore. !ief während eines dichten Nebels nahe CoeS Bay auf einen Felsen. Die Bemannung der Rettungsstation konnte sich erst gegen Mittag dem verunglückten Schiff nähern und es gelang, die ganze Besatzung in Sicherheit zu bringen. O B ev orsieh endes Duell. New Haven, 8.' Sept. In gewissen Kreisen hiesiger.Stadt herrscht über ein in Aussicht stehendes Duell zwischen zwei bekannten italienischen Aerzten, de Eliä und Parasculona, nicht geringe Aufregung. Die Förderung wurde in einem in New Aork erscheinenden italienischen Blatt erlassey. Es handelt sich um eine qlte Liebes affqire, auch behauptet de Clia,. daß sein Gegner versuchte, ihm in seiner ärztlichen Praxis zu schaden. Der Kampfplatz wird in der Nahe von Re'w Haven sein j sollten sich hier Hindcz..ttf. '..TLr S' ' e . . ' ' ' r Nils c cinicurn, a wcroen ne naej Louisiana gehen. Der Garsield Park iff ' Je 'r . hi?sla ' ; Chicago, Äll., ß.. Sept. i,,, Der Mqyor Washburne hat beschlossen, Wifsernze zwischen ihm und hem Polizeichef MkClaughxey bis zur vollständigen, Schliebung deö Rennplatzes in Garsield ? Park ruhen zu lassen. Dort sind c die Rennen bis nach dem Begräbniß deS Millionärs Brown geschlössen worden. ' ÄerMayorsch MesmeWW kennend der die Razzia auf den Rennplatz ausspricht. Bei.dkM htsgen Vnquest üder Brown und die von ir)trv;ifc&off waren viele Leute zugegen, XBASl" ':!!l.,Wi,,!!-,!lt,ii'lJ',;jj L. f'-i' f '-SA't ! i" V"1' rf. '' i, '" :" m ' -ifXFSyjT"' --'St 'piii? :;;p Ein Konsul suspendirk. . Staatssekretär hat die - Suspendirung unseres Konsuls JameS E. Kellog in s-' v. "!"!! f i"' ' ;i' : ':;l""!,f: ' r"lh,;' ms Stettin und die Uebernahme der Kon-

sulatSgeschäfte durch den dortigen ViceKonsul angeordnet, weil er am 9. August nicht auf seinem Posten war und dieInspizirung der Schiffe von dort laut Beschwerde der GesundheitsbeHorde von New Aork in sehr nachlässiger Weise. erfolgte. Der Generalkonsul Edwards in Berlin wurde deshalb nach Stettin gesandt, um die Anklage zu.untersuchen und darüber zu bcrichten, und auf Grund seiner heute eingetroffenen Berichte wurde der Konsul fuspendirt.. - D i t Wa h l in Vermont, v Ä hite River Iunction, 8. Sept. Nach den jetzt fast vollständig vorliegenden Wahlbcrichten dürste die republikanische Mehrheit im Staate 19,000 betragen. Die Vorrichtunzen sür die Wahl waren vielfach unzureichend, sodaß viele Wähler nicht stim -men konnten. z Das neue Wahlgesetz hat vielfach Mißsallen erregt und von verschiedenen Seiten soll auf dessen Aufhebung ge-

ungen werden. - Ausland. Di e Cholera. Hamburg, 8. Sept. . Heute kamen hier 893 neue Cholerafälle vor und 298 Personen erlagen der Seuche. Die Leichenbestatter können die Arbeit kaum bewältigen und heute Abend liegen noch 459 Leichen un beerdigt in den -.Hospitälern. Der Hauptübelstand liegt darin, daß keine Leute für Bedienung der Leichenwagen zu bekommen sind. ' Kaum hat ein Kutscher ein paar solcher Fahrten gemacht, so verläßt er daö Fuhrwerk wieder und durch nichts können die Leute bewogen werden, länger im Dienst zu bleiben. Heute langten 3000. Särge von Berlin, Magdebürg und Frankfurt an, da hier nicht genügend davon hergestellt werden konnten. . , . . i t . HZiel der lärmeren 5Nasse befinden lich in sehr bedrängten Verhältnissen j dielen Fabriken nd i,Lädcn sind geschlössen und eS fehlt ihnen an Arbeit. Zur Zeit sollen 30M0 Personen unbeschäftigt sein. Paris, 8. Sept. In Frankreich gewinnt die Cholera an Ausdehnung. Än Pari? und seinen Vorstädten erkrankten gestern 69 Personen und es starben 52. 3n Havre gab es 19 Erkrankungen und 11 Todesfälle.' Brüssel!, 8. Sept. Ein Fall von asiatischer Cholera ist in Vilvoorden,' einem Ort sechs Meilen nordöstlich von hier, vorgekommen. Victor Wilder, der Musikkritiker des Gil Blas", starb gestern in Paris an der Cholera. Die Türkei will bezahlen. Washington, 8. Sept. Das Staatsdepartement ist benachrichtigt worden, daß- die türkische Regierung sich bereit erklärt habe, Schadenersatz zu leisten für die dem amerikanischen Missionär Dr. Bartlett in Kleinasien von. der dortigen Bevölkerung ZUL? fügten Verluste. Bafgesaj" . G ,T o u r i st e n v e r u n g l ü ck t. Gen.f, 8. Sept. Während der letzten Tage sind in den Tvror Alpen mehrere UngZülfssälse vorgekommen. Gebern fielen ein Deutscher Namens Schuckler aus Stutgart, sowie sein Führer beim Ersteigen eines BergeS den Abhang hinab und beide fandest ihw Tod. " --i De r Kaiser bestätigt die . W'a h l Virchow. ' Berlin, 3. Sept. Der Kaiser hat die Wahl von Professor Virchow znm ReßiorchefÄerliner Univejitai gsnelz migt. 3n Folge ftZncr radikalen PolM war'dk dem tüchtlgen Gelehrten lgn, hö'nthajtewyrdzn. .J , : ; 'V ; ?yhne ein Nalionallled, ' ' i ::r'.tieVinmai''eTtdhf 'iii - :Knct-'6nai9"' amerikanischen Zeitschrift die" Klage, daß das reichste gnd der Erde kein Na tionallied Habendem Sprichwort zum Trotz. Hak ein Lted das wohlseilfte aller Dinqe sei. , Dann heißt eS über die drei bekanntesten patriotischen ' Lieder ,AmmkaSöM Wir" singen mitunter datz "5sz puuleä Llnnsr" und x(tt uns ein, daß wir davsn hegeisters seien, ahei das sei beItH:?lnz t U l d st her. A NMÜch' ;::ii!li;!!:;:ft;!ijiii

lösche unter uns fühlen muß. zu sqwer fällig für ein gutes Lied oder ein gute Gedicht, und eS hat einer. Fehler, der vielleicht noch mehr in's Gewicht fällt, als sein ungeschlachter Rhythmus. Denn es ist künstlerisch verfehlt, ein Bild von einem Bilde zu machen oder ein Symbol noch weiter zu symbolisiren. Obgleich die amerikanische Fahne in unseren Augen die schönste von allen ist, und obgleich die Zunge manchmal überfließt, wenn das Herz davon voll ist, was unter dieser Fahne vollbracht worden ist. so ist dieselbe schließlich doch weiter nichts als ein dloßeS Bild oder Symbol, und kem Lied, welches ausschließlich dieses . besingt, wird je ein ein wirkungsvolles und dauerndes

Nationallied werden. Ein solches wann eS auch kommen mag. wlrd jeden falls unsere nationale Macht und Be stimmung direct verherrlichen, nicht aber nur ein durch Brauch auerkanntes Sinnbild derselben. Der "Yaukee Vooäls" ist als Mc. lobte für manche Zwecke gut genug; aber noch nie ist ein würdiger Teit dazu gedichtet worden, und es ist zweifelhast, ob dies überhaupt möglich ist. Das S. F. Smith'sche Lied "My Country, 'tis of Thee" ist gewiß eine LchtenswertHe Hymne, kann aber schon deswegen nicht zum Nationallied werden, weil es nacheiner ausländischen Melodie gedichtet ist, welche ursprüng lich eine ausländische Nationalhymne zum Text hat. Außerdem wie können wir Millionen und Abermillionen unserer Mitbürger auffordern, zu sin gen: Land, meiner Väter Grab, während doch die Gebeine ihrer Väter in verfchiedenenTheilen Europas ruhen ? Oder wie können wir erwarten, daß sie mit besonderer Entzückung das Land .den Stolz der Pilgrime- nennen, während ihnen die Pilgrime höchst gleichgiltig sind? Vor dreißig Jahren, als die Verhältnisse, unseres Landes die dichterische Energie besonders herauszufordern schienen, wurde ein Preis von LL00 für ein Nationallied geboten, aber der Preis wurde nicht verdient. Soweit die patriotische Klage. Wir werden ein Nationallied kriegen, wenn wir erst wirklich eine Nation sind. Prästdentenjahr und Geschäfte. Viele .Geschäftsleute blicken mit Stirnrunzeln auf ein Prasidentfchasts Wähljahr, wie es das heurige ist. und betrachten ein solches unter allen Um stünden als ein Unheilsjahr in geschäftlicher Beziehung ausgenommen na türlich das Politikergeschäft. Dieser Auffassung tritt FranciS B. Thurber in einer längeren Abhandlung entfchieden entgegen. Er führt aus, die Statistik des New Volker Elarirungshauses in den letzten 20 Jahren zeige, daß in manchem Präsidentenwahljahre die Umsätze sich sogar erhöht, hatten, während sie in anderen zurückgegangen seien; das Eine habe so viel und so wenig mit den Wahlen zu thun, wie das Andere. Dann gibt er folgende Ziffern über die Geschäfts, umfäße in den Jahren der Rational, wählen: 1672 betrugen die Umsätze 3 Billionen Dollars (die Billion zu tau. send Millionen gerechnet) mehr, als im Jahre vorher, und nur. eine Billion weniger, als im folgenden Jahre. 1876 waren sie allerdings 3 Billionen niedriger, als 1875, und eine Billion niedriger, als im nachfolgenden Jahre. Dagegen betrügende 1880 13 Billionen mehr, als im, Jahre zuvor, andcrerseits 11 Villionen weniger, als 1831; letzteres nimmt aber eine AuS nahmesteüung als, Buhm--Jahr ein da die Ernte damals bei uns außeror deatlich gut unh im Ausland überall sehr mager war, Von 183t bis '8!. ging der Gesqmmtumsaß anhaltend zuruck, doch stand er im W ljahr 186 um 9 Billionen höher, als im Jahre darauf. In den zwei folgenden Iah. an war wieder ein erhebliches Steigen zu verzeichnen, dagegm 1883 ein Fallen um 4 Billionen. , Wos yy.n die Statistik der. Ban Ä i i i IM IM AmjjM O f. - V W. iiii.riti:. uiiüc iöjqrcno ver selten 20 Jahre anbelangt, so läßt sich rnch hier nicht finden, 'daß, dieselben d.':ch die Präsidentenwahlen besonders ro:her, aber gerin zer. als im folgenden Jahre; das:elbe Perhöliniß bestand im Wahljahr 1883, Im Jahre 1376 gab es allerdingtz mehr Bankerotte. - als im Vor- und Nächjahre; dagegen gah es 188 weniger, als imJahre vorher und lm Jahre daraus.. ' -- Mit alledem soll, nicht etwa gesagt stlttz däi; die Präsidentenwahl gar keine Wirlün in , ;aefci5ötUiet: ; eitcttna habe;" inW kömmt es sehr auf die be. sonderen Umstände und die anderen gkkichzeitia. thätigen Ursachen an., - '. "i J i :,! ' .'..' ' Du Statistik zeigt, daß die Neger in? Süden länger leben 'als die im Norden, : , ; , . Ob glei ch der v erst o r ben t Dr. Jrancis B. Brcwer von 2vestfield. N. I., als' Pionier deS .Petroleumsbekannt ist, weil er zuerst die Idee saßte. , dasselbe zu, einem Wclthsnhil nrti!el züs machen, ,, so ist es ? doch eine Thatsache, daß die allererste Oelrasfi' n .v.t v o n ? S amuei M Kies i n Pitts. bürg m Jahre 1653 hergestellt worden A. Ansänglzch benutzte Kies eine De. ftillirbla se von einem Barrel.Gehatt. die jedoch sehr bald durch eine fönfM :Htte',öir?a laSirtajlj

vermehrt oder vernUndert worden sind. 1872 war die Zahl der Geschästseinstel luuaca bedeutend großer, als im Safire

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