Indiana Tribüne, Volume 15, Number 352, Indianapolis, Marion County, 7 September 1892 — Page 2

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ZndZana Tribüne. CrfchttNt anglich t'd Äonntngs. Tie tZgltche .Tribänr" ksstet durch den TrSser ZZCeMZ per Woche, die SsnntzgSTribüse 6 Cent? per Woche. Beide zufsmMcn ZS Cents oder 8S CentS perMsRSt. Per Post Mgefchickt in Bor ZlusdeMÄlUAZ per Jabr. Olsil?: 130 Ost Ä!sttKnd Strsße. ZndianadoliZ, Ind., 7. September '92. 2n KöhlenverbrauH, der (Zröe. Der gefammte Kohlenveibrauch be Cröe ist jünglt von fachmännischer Seit! einer möglichst sorgfältigen SchäMng unterzogen worden, die zu sebr intcr effanten Ergebnissen führte. Tcr Koh lenverbrauch vertheilt sich auf die Hei zung von Dampfmaschinen, auf die GZserzeuzung, die Gcwinnung von Metallen' aus Erzen und die Vera? beitung derfelben.und schließlich auf die Benutzung am häuslichen Heerde. Man kann annehmen, daß die heutigen Dampsmaschinen zusammen Dampf sül zehn Millionen Pferdckrafte liefern, und daß durchschnittlich die Hälfte der lchtcrn Stunde für Stunde durch Koh. lenfeuerung gewonnen wird. Ebenso eutspncht es Zlemllch genau den That, fachen, daß im Mittel für Pferdekrafi und Stunde mindestens 2kg KohZe er forderlich sind. Sonach 'beläuft sich der stündliche Kohkenverbrauch bet sämmtlichen Dampfmaschinen auf 240. 000 Centner. Wahrscheinlich ist diese Iah! aber zu gering, denn nach andern Annahmen nrnd die Leistung sämmtlicher vorhandenen Dampfmaschmm auf 20 Millionen Pferdekraft geschätzt. WaZ die GaZbereitung anwlangt. so schätzt man den stündlichen Verbrauch aus b Millionen Kubikmeter Leuchtgas, was einen Kohlenverbrauch von mZnde steil 200.000 Beniner in der Stunde erfordert. Schwieriger zu schätzen ist der Verbrauch zur' Erzeugung von Kraft und Heizgas, er kann aus 900, 000 Centner in der Stunde veranschlagt werden. Eine sehr gieße Kohlenmknge ersor dert die Gewinnung der Metalle aus ihren Erzen. Teutschland allein er zeuate in den letzten Jahren täglich 180. 000 240,000 Centner Eilen, und man sann die Aoheiscn-Gewinnung auf der ganzen Erde zu 100.000 Cent nein in der Stunde v.ranschZagen. Die gesammte ü brige Metall ausbeute ist etwzA geringer akZ die an Eisen, so daß im Ganzen ein stündlicher Per brauch von l 80. 000 Ceutnern 5!oh!e anzunehmen ist. Tie gewerblichcn und Fabrikbetriebe erfordern nach einer be rechligten. speciellen Schätzung stund lich 100.000 Centner. Am schwierigsten zu schätzen ist der hauZliche Bedarf en Kohlen. Nach den Angaben eines Kohksn.GroMnd!ers vertheilt sich des fen Absa-zu f an Industrie!!? und zu 1 ert Privatleute. Nimmt man dieses Verhältniß als allgemein zutreffend an. so würd? der häusliche Bedarf mit stündlich 200.000 Centnern gedeckt sein. Sonach beziffert sich der 6e sammtverbrauch der Menschheit an Kohle auf stündlich 1,100,000. also täglich ans 25 Millionen Center. Tiefe Zahl ist aber eher zu klein, als zu groß, denn die allein in England und Deutschland geförderte Koblen menae bezifferte sich in den letzten Iahren auf töglich 12 Millionen Cenwcr und die Kohlenförderung aller übrigen Lander kann auf dZZ lfache dieser Menge veranschlagt werden. Im einzclnen wechselt der Verbrauch natürlich von Tag zu Tag ziemlich erhcdlich. aber im allgemeinen nimmt er zu. und zwar itp wachsenden Verhältnisse. Jeder neue tranZatlantische Dampfer, jedes neue große Panzerschiff vermehrt den Verbrauch um täglich Tausende v?n Centnern. Rech immer halt lk TuZseute Schritt mit dem zu nch inenden Verbrauch, denn der Aeichthum der Erdschichten an Kohle ist ungeheuer. Wut freilich ist er doch begrenzt. Für England wird, wie be reits nechgewielen, die Erschöpfung in visÜLkcht kaum 200 Jahren eintreten, Deutschland hzt noch Kohle für Jahr taufende. Nurland. NordZmerila.China bergen ebenfalls unerschöpflich scheinende SteinkohlenvorrÄihe. Aller Wahrscheinlichleit nach aber werden Mensen noch - vorhanden sein, wenn die Steinkohle j? selten ist. wie heute der Diamant. Teutsche S'.cgerschule in Lifrlka. Lehrer Köberle berichtet im Deutschen Kolonialblatt über den Stand der deut scheu Schule in Togo, daß die Zal der schwarzen Schüler von Cm auf 45 ge funken ist, indem Schüler, die sich nerhalb eines Monats eine gröhere Zahl von Schulverfäumnisfcn zu Schulden kommen ließen, aus d:? Schul.' verwiegen wurden. ' Einzelne mußten auch entlasten werden, weil sie fchlechterdingZ nicht Nkitkamen. In der Entwickelung der beiden Klassen ist ein großer Unterschied zu Tage getreten, tndem 5Z lasse A der Klasse ii weit vor angegangen ist:" Was die einzelnen Mcher bekrint, so wurde m znane A in der Schreibst nnde zuerst das kleine und große deutsche Alphabet auf die Tazel geschrieben sodann mit Heftfchreiben deaonncn. Vei letzterem hebt Lehrer Köberle hervor, daß die Schülcr mit geringen Ausnahmen sehr, reinlich sind und daß ihre Heste sowohl in Bctrcsf des chrel den als der Reinlichkeit den Vergleich mit Heften deutscher Schüler sehr'wohl aufhalten könnend Mit dem, Lesen in der Zibel wurde cm I. edruar be aonnen. Tie aelesenen 2öörter blw Sätze wurden in Ewe übersetzt und so einaeüdt. daß die Schüler beim Lesen deutschen TertcS jed.Sinal das betres. sende Wort tn Ewe tzinzulugen muö ten. daß der Lesestoff Zn Ewe vorgespro ä:en und von den Schülern die entspre chenden deutschen Wörter angegeben wurden, daß der deutsche Tert vom Buch weg in Ewe gelesen wurö'e, i und daß endlich von vorgesprochenem Ewe die deutsche, uedersetzung qejchrttben wurde. An daZ Lesen schließt Zich daS

Dictat in Deutsch oder Ewe.

Zttsammenyangknoe LettstNlle wenden auswendig gelernt und auHmeudig niedergeschrieben. Im Rechnen wurde Addiren und Subtrahiren mtt l bis 9 innerhalb dcs Zahlenraumls I bis 100 gelehrt; mit dem kleinen Einmaleins wurde eben begonnen. Das schriftliche Rechnen beschränktsich bis fetzt'auf Additionen. Im Singen haben beide Klaffen gemeinschaftlichen Unterricht, und zwar, hauptsächlich derMasse, wegen, die auf diesem Gebiet nicht be sond-rs hervorragt. Neben den ge brauchlichen methodischen Uebungen (Tonleiteräbungen in verschiedenen Formen u. f. w.) wurden folgende Lieder deutsch eingeübt; Heil dir im Siegerkranz. Echützenlied aus Tel! (Mit dem Pfeil-). Ich hatt' einen Kameraden, Morgenroth-, Stille Nacht, heilige Nacht", .Ue drei letzten zweistimmig; eingeübt wird: Hinaus in die Ferne". Ter Anschaunngsunter' richt lehnt sich an das Lesen an. indem Sätze gebildet, nirdergt schrieben und auswendig gelernt werden, an der Hand von Bildern das Gelesene erklärt und weiter ausgeführt wird.

da Besteigung des ; Cotopazi Der bekannte INglifche VergstNge, vnd Forscher Whzmver. welcher dik höchsten Spitzen der Cordilleren erklom men hat. veröffentlichte vor Kurzea feine Erlebnisse in Enadlr. Whym per hat sich 26 Stnndcn auf dem na, heur 20,000 Juß hohen Cotopari aus. gehalten, den die deutschen Forsche, Dr Reiß und Dr. Stubel schon Anfang der siebziger Jahre bestiegen hat ten. und berichtet unter Anderem Zol. gendes: Um 11 Uhr VormittitaZ kamen tov am Fuße des großen AzchenabhangeZ an der westlichen Seite des Gipfel an Die Höhe desselben schätze ich auf 7ol Fuß. Er bestand aus der Masse, di, taglich, ja stündlich aus dem Krat hinausgeworfen wird und durch gele gentliche Eisfireifcn eine Festigkeit ev hält. Wir erstiegen diesen unsicherer Abhang fo schnell wie möglich, und erreichten gerade zur Mittagszeit d:l Spitze. Der Krater war fast gänzlich mit Rauch und Dampf angefüllt, xo durch der Blick so verdnnkelt wurde, daß wir die gegenüberliegende Seit kaum erkennen konnten, von dem Grun! ganz zu schweigen. Wenige Minuter nach unserer Ankunft hörten wir eir Grollen aus der Tiefe, daZ uns du Thätigkeit dcZ Vulkan? ankündigte. Es war vorher zwischen uns verabredet. daß jeder nur an sich selbst denken sollte, falls ein Ausbruch uns überraschte, unt in diesem Augenblick stand auf den Äe sichtern geschrieben: Es ist Zeit, sich aus dem Staube zu machen." Ab.'r be vor noch einer von uns ein Wort geüu ßert hatte, fanden wir uns nur in eine Wolke von kühlem, harmlosen Dampf eingehüllt, so daß wir beschlosien, zu bleiben, wo wir waren." Nachdem dleAeisenden einem Sturm Trotz geboten, fand man? daß der Boden unter ihren Füßen zu schmelzen begann. Durch' ein Marimum --Thermometer stellte er dje Temperatur ' dieser Äopcn masse auf 1 10 Grad Fahr, fest. .Trau ßen zeigte brs Thermometer nur, 13 Grad Fahr., die niedrigste Temperakur. welche der Engländer inenen Breiten überhaupt zu messen Gelegenheit hatte. Ueber sein eigenes körperliches Befin den und. das, seiner Begleiter während ihre? Aufenthaltes auf der höchsten Spitze deL Cotopari schreibt er : ..Während des Aussteigens hatte ich melne eure mn gemriqlen umpiinoun r . i " fjL- irZ:i.i. gen der Neug;erde und der Sorge be öbachtet. Ihr Schritt war ziemlich lanasam. aber er blieb doch stand hlst. Zwischen 18.000 , und 19.000 Fuß stiegen sie LW-Schritke in die Höh:, ohne em etnztges Mal anzuhal ten. Ich bemerkte an ihnen auch auf dem Gipfel nichts Auffallendes, ausze? nommen die alles beherrschende Last zum Niedersehen ebenso die Reizung. mtt onenem Mund zu athmen, wenn wir uns auf bedeutenden Erhöhungen befanden. Am dem Chlmborano wa ren wir von dem AnfaU der Schwäche plöÄich befallen. In der einen Stunde hatten wir uns alle wohl befunden, und in der nächsten war das Gegentheil der Fall gewesen. Wir empfanden dort vlötzlich bic heitlasten opzzchmerzen. schnappten nach Lust und warm selbst ohnurachtig. Auf dem GZpsel des C öto. pari verging jedoch Stund? auf Stunde, ohne daß uns ähnliches zustieg. rend der sechsundzwanzig Stunden, die wir auf dem Gipfel des Co'opaxi rer. weilten, hatte der gennge aNnozphä rische Druck auf uns lejikk außerord.'ttt liche Einwirkung. Als die Nacht hereinbrach, machten w:r uns daran, in s Innere des ra ters hineinzublicken. Tie Lust war kalt und ruhia: ' Wir , vernahmen das dumpfe Gctöse der Dampswölken, dje von Zeit zu Zeit aus der .Tiefe hervor gestoßen wurden. Unser langes Seil hatten wir bei Tage zwischen dem Rand und unserem Zelt befesttgt, tyw da mit es uns in der Dunkelheit als Jüh rer diene, theils damit wir weniger &t fahr kiesen, das Gleichgewicht de? A'-chenabhanges zu stören. Indem jch nun das Seil ergriff und aufwärts kletterte,,! berenetei,q miq auf einen wirkungsvollen Anblick vor, denn der , . 1 ry f-t yreue wianj un eeu miicmi yiuu;Tii der Dampfwolken ließ das Feuer unter ihnen deutlich .erkennen. Als ich den Rand in Kraters erreicht hatte, beugte ich, mich in gespanntester, Erwartung über denselben hinaus um mit denz Blick in die aehttmnltzvsue Trese hin eindringen zu können, während dreine metner Führer mich an meinen Äelnen f$hfelrrc"? :it Und in diesem Augenblick verhüllten die Dünste nicht länger den gewaltigen Kruter. Jch sah unter mir ein ra phitheater mit einen Durchmesjex von 2U00 Fuß von Norden nach Süden und von li.0 Fuß von Osten nach Westen (nach Messungen, ditWhymper am fol genden Morgen anstellte). Der Kamm war unregelmäßig gekerbt. umgeben v,u senkrechten und sogar überhälwenden Abhängen, von denen einige mit Schnee, die anderen dem Anschein nach mit Schwefel bedeckt waren. Höhlenartige Einschnitte stießen Aauch hervo?. Der innere Rand glühte voi rothem Licht. Auf dim Grunde. , vielleicht, zwölfhun-

d?rt Fuß n'lZer uns und nwa tut Mit telpunlt, war eine ziemlich kreisförmige Stelle, in Größe ungefähr ein Zehntel des Durchmessers des Kraters, der Ver bindungskanal desselben mit den ren Regionen, gefüllt mit Lava, gtü hend und brennend. Flammen stiegen dann und wann über die ieffnung des Kanals hervor, und Funken sprühten wie von Holzseuer. In Zwischcnraumen von etwa einer halben Stunde blies der Vulkan Dampf von sich; er stieg nt großer Heftigkit aus der Tiefe des Nraers herauf und wogte dann über den Rand, indem er uns einhüllte. Das Geräusch bei dielen Gelegenbeiten glich demjenigen, das verursacht wird, wenn man auf einem großen Oceandampfer Dampf abläßt. Er schien rein zu sein, denn wir sahen nicht, daß etwas mit ihm herausge worfm wurde, aber am folgenden Morgen war unser Zel'c fast vollständig schwarz." VomJnlande. Der Leu chttd'urm am Cap Hatteras ist 1L9 Fuß hoch und der höchste der Welt. DenÄtr,'Cöl., hat im Jahr durchschnittlich nur fechs Tage ohne Sonnenfchein. In einem Tage schössen vier Barbaren in Jorfyth. Ga.. nahezu Ü000 Schwalben. Der erste Omnibus erschien

in Paris im Jahre 1825 und in New Mrk fünf Jahre später. In I ndep enden ce. Ja., ist der Körper des berühmten Cardiner Riesen, der von Barnum im Jahre 1871 ausgestellt wurde, ausgegrabcn worden, nachdem er zwanzig Jahre un ter e;nem Stau begraben war. Die Circus 'Besitzer L. Baldwin & P. C. Cummings werden ihn von neuem aus stellen. Eine socialistische Kolonie soll in Panama gegründet werden, wcl che den Bau von Kasse. AeiS undMcis sowie Viehzucht betreiben will. An der Spitze steht ein Mr. Noldes. 80 Ko. lonisten sollen sich bereits zur Theil nghme gemeldet habn. So recht fchernt man uch aber auch dort nicht zu getrauen, die so.ialistischen Lehren zu verwirklichen, denn nachdem auZ dem Ertrage der gemeinsamen Wirthschaft zunächst die socialen Auslagen" bestrit ten slnd, soll eine Geldsumme festgesetzt werden, welche jedes Mitglied im Lause des Jabres nach seinem Belieben aus geben kann. Dabei würden ja die Enthaltsamen wiederum zu Ersparnis sen un) zu Neubudungen von Privat (a.vital gelangen. lebet den Forstdeftand des Statik's Texas bringt der kürzlich ver össentlichke Jahresbericht des teranischen Staatsackerbau'Büreaus die folgende Mittheilung: Der Holz- und Forst district von Texas ist viel ausgedehnter und arer. alt m der Regel voraus gesetzt wird. Außerhalb unseres Staa trs gilt es vielfach noch als eine ausgö" machle Thatfache, daß TeraZ nichts als eine ungeheure baumlose Ebene sei. Diese Ansicht ist aber, wie viele andere. welche man auswärts über Texas hat, weit von der Wahrheit entfernt. In der Prärieregion find die längst den Flüssen liegenden Niederungen und Schluchten mit gutem Nutzholz bestan den, und an den meisten Punkten sin bet sich dort die glückliche Mischung von Vräirie und Holzland, welche. den Wünschen des Farmers entspricht. Außerdem ist der czanze östliche und südöstliche LandeZtherl mit einem dichten Wald von vorzüglichem Nutzholz be deckt, welcher beinahe alle Arten von Bäumen enthält, die im Süden wach sen. Wie die Berichte, welche der Ackerbau - Behörde eingesandt worden sind, nachweisen, besitzt der Staat Te sas im Ganzen noch 35.537,967 Acker Holzkand. Als im Juni 1891 der Mil kionär Jaob Halsted in New Vorl starb, waren sowohl die Mitglieder sei ner' Familie, als auch die Bekannten und Freunde des festen Glaubens, daß er als Wittwer gestorben fei. da ihm jeiitt Frau Mary Elizabeth bereits ! 376 im Tods vorangegangen war Zur großen Ueberraschünq erhielt aber acht Monate nach dem Tode des Millio nars Mari) Halfled, eine seiner fünf Töch'.er, von einer Frau Floria von ein Schreiben, worin diese Halftkds Wittwe zu sein behauptete. Sie sagte ktt d,'m Brief n. A. Folgendes : Er betrachtete mich nach den Gesetzen von New ?prsnnd vor Gott als seine recht müßige Frau. Ex sagte mir, er würde mich ,n , sein HauS nehmen - und all !eme 5ran anerkeunen, wenn es ohne einen Zerfall Mit feinen Töchtern Kenen er nicht entfremdet werden dürfe, gelchehen könne." Sie gab ferner an. daß Halsted sie in feinen letzten Lebens jähren fast täglich Nachmittags zwischen Drei und Sechs und, wenn se,ne ttindex verreist waren, auch ßbendS. häufig auch morgeyS besucht hqbe., ; sei, wenn feine Familie ni Hause tv Er niemals über sechs Uhr AbendS bei ihr geblikden, well fein Ausbleiben bei dem Abendessen alifgefallen sein würde. Er habe ihr vielfach versprochen, immerdar für sie sorgen zu wollen, ' auch für den Fall seines ZodeS. Kurz nach deiy Eintreffen dez Briefes bei Mary Hal sied begann Frau v, A? die ersten ge richtlichen schritte gegen hie Erben und begleitete ihre Eingabe mit mehreren AffidavitS, deren eines folgendermaßen lautet: Mmi verstorbener Gatte war em gläubiger Christ und eifriger Ki? chenbesucher. Eines , TageS , schrieb er ' "fc. z?' rt t ). ' t't. '" . ' ur, ftB er q:orucu sur eine größere Sünde als Mord halte und fo brachte ... ; !u V W- . ri i . ftfr 1 : trt i i7iiriji oer aeuzezr iööv ein ist betbuch schlug Seite 225' aus und voll Zog mit nur die Cermonit der Trauung und zwar in Gegenwart -von Helene d'Enghien und mcineZ französischen Syrers George Äalllard. JmMaternity Hospitalauf Blackwe'ls Island ist e den Am tcn kürzlich wieder gelungcn,, ein lies fit verkümmertes Geschöpf, um wel ches der Tod schon skiueu Schotten ge breitet zu haben schien, dxiy Lsben zu .'rhal'en. Der V..Jncubator". ifflex großartige 'App.ixat dex französischen Er sind ungS geilt zu verdanken ist, haj wieder ein KindeZleben gerettet. Jscj. bella CvanZ war 23 Jahre alt. Ihr vorzeitig zur Welt gekommenes sijuh

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würde nicht r lkdenZsühig gehalten, denn es wog nur drei Pfund und hatte eine .störpelwärme von kaum 90 Grad. Es wurde aber in den erwähnten In eudator gelegt und die 5!örNrwärme des schwächlichen Geschöpfes stieg wäh rend der nächsten zwölf Stunden auf 107 Grad imd fiel während weiterer zwölf Stunden auf 93.2 Grad, die normale Temperatur eines Säuglings. Zwei Wochen nach seiner Geburt wog sas Nind vier Pfund und eine Unze d." h. ungefähr ein Pfunb weniger als das normale Gewicht eines neugeborenen indes betrügt. Der Apparat, den Dr. Clinton ßdgar vom Maternity Hospital vor zwei Jahren ans Pa cis mitbrachte, hat schon sieben schwzch' lichen Kindern neue Lebenskraft gege ben. Er beruht in der Idee, Acugcdo rene, die zu schwach auf die Welt ge kommen sind und nicht die normale fföperwärme h.ib?n. künstlich zu erwär tuen. Das betreffende Kind ruht in einem Kasten, der 2 Fuß lang. 14 Zoll breit und 2 Fuß tief ist. Ungefähr ti Zoll über den Boden der unteren Ab Heilung ist ein anderer Boden eingefügt, der an der einen Seite offen ,st, UM zwischen dem unteren und oberen Theil des Kastens die Ventilation zu ver-nitteln. In der unterm Abteilung befinden sich sechs irdene Flaschen, die mit heißem 'Wasser gefüllt sind. Die durch die Flaschen erhitzte Luft dringt durch leuchte schwämme rn dre obere Abtheilung, in der sich das Kind, in Decken gehüllt, befindet. Ein GlaS deckel bedeckt diesen Raum und ein am Rande angebrachter Ventilator sorgt für gesunde Lust. Ein Fahrenhcit und ein Celslus-uermomeicr sind na ürlich auch an dem oberen 'Raume 'ngcbracht. so das; die Temperatur zu -'scc Zeit sestgestcllt werden kann. I m m e r gewaltiger wird der Vlrtthr, welcher tauch den St. Mary's Canal. die sogenannte Soo". geht; der Suez-Canal ist schon längst von dem amrilaniichen Binnengewaner überflügelt. Der Antheil Canadas an die'em riesigen Verkehr ist bisher ver hältuißmähig noch ein sehr geringer. Im vorigen Jahre palstrtcn von cana dischen Fahrzeugen SS - Dampfer und 19 'egilschlsse den Canat, Mit tnsgesammt 2t',,7t-t Register Tonnen. und einem Gesammtwerty von 3,119,5000 Dollars. Die bedeutendste canadisch Linie ist die der Canadian Pacisic-Bahn, welche die am Clyde gebauten Dampfer .Manitoba", Alberta" undAthaba?. ca" wöchentlich zwischen bemOwen Sound und Port Arihur am SuperrorSce laufen läßt; die Beatty'Lmie vermittelt den Verkehr zwischen Port Arthur und Sarnia. Die Canadier bauen jetzt ei nen neuen Canal und eine Schleuß? be! Sault Ste. Marie, die in zwei Jahren fertig sein können, Vom SluSlattde. Das Hamburger pa velsklatt- berichtet: Ganz Südafrika wird zur Zeit von den Heuschrecken heimgesucht; dieser Plage sucht die Re gierung des Kaplandes selbstoerständ iich durch alle Mittel zu steuern, welche die Erfahrung und die Wissenschaft an die Hand gibt. Auch der Orange Freistaat geht energisch gegen die a fräßigen Thiere vor Und sucht sich ihrer auf jede mögliche Weise zu erwehren, und die parlamentarischen Körperschaf, ten d?r beiden Staaten haben zu diejem Zwecke ausreichende Mittet sofort bewilUgt. Anders denkt jedoch das Paria ment der Südafrikanischen Republik sTransvaal) über diese Angelegenheit. Als derMinister Dr. Leyds'dieser Kör perschast die Mittheilung machte, daß die'obengettannten beiden Regierungen die Behörden dcs Transvaal um ihre Mitwirkung bei der Vernichtung der Heuschrecken ersucht hätten, erhob sich sofort der ehrenwerthe und bibelfeste Erste Herr Roos und sagte, die Heu fchrecken seien eine von Gott gesandte Plage, wie in den Tagen König Pha raos, uua das Land wurde i3) stchzr lich mit Schande und Verbrechen be laden, wenn es versuchte, seine Hand gegen die gewallige Hand des Allmächtigen zu erheben. - Die Herren Teclem und Steenkamv sprachen in demselben Sinne, indem sie t . i'.. -.i4. . r t i "" . l. e ,. , , ränge reuen aus oem willen uno Aeuen TestaiUent zitirten. Herr WölmaranS schlug einen allgemelnen Vun- und Bet tag für Südafrika vor. Der Präsident erzählte daraus eine wahre Geschichte" von einem Manne, dessen Frau, stets von den Heuschrecken verschont worden sei, bis sie eines Tages einige todtete: da wurde feine , Besitzung verwüstet! Herr Stoop. beschwor die Mitglieder des Ersten Räthst sich' nicht zu irdischen Göttern, zu erheben und dem Allmächti zen Opposition zu. machen, Herr Luws Meuer bewirlte einn Sturm des Un? willens, als er die "Argumente feiner Kollegen lächerlich machie und die Heu schrecken Mit Raubthieren verglich, die man ja auch ohne weiteres töd:e. Da lam er aber bei dem Herrn Collegeii Vavuzeyagne schon an: d:e Heuschrecken seien ganz verschieden von Raubthieren, ste seien eine besonder? Plage, die, Ekott ivegen ihrer Sündhastigkeit gesandt habe. Bei so erleuchteten Ansichten )er Volksvertreter wurde, natürlich ibie VZjtwirkung zur Vertilgung ider, Heu 'chrccken abgelehnt. , Wir,, würden die Sache für einen Scherz halten, w:nn vir sie, nicht ' jn südafrikanischen ! Blätrn fänden, - ' -; B-t Wie um daß vrerte Cenennariuin , dex Entdeckung Amerikas vürdig zu feiern und uns dem transat' lantischen Erdtheil noch n)her zn brin zcn,', hat ein Telegraphen-Jnspector in jZaris, Herr Willot, eine Erfindung ge macht und zwischen Marseie und Älsier schon mir bestem Ersolge erprobt, sie geeignet ist, sämmtliche' Kabelver binöuugcu wesentlich zu erleichtern, sie '.im mehr als das Dreifache schneller zu machen und damit auch die Kosten eines I?ade!depesche auf ein Drittel zu redu. :trcn.,i" Bisher hatte man mit der Schrosexigkeit zu kämpfen, daß die den Leitungsdraht nmhüllenhe Guttapercha rnasse Elektricität aufnahm und sovann auf den Draht gleich einem Condensa tor wirkte. Sendete man, während )ie Guttap?rchqn,affe durch ihre qusge sammelte Ekektrfcitäk guf den LestungS. draht ejawilftk, ein neue? telegraphj, scheZ Signal, sg äußerte cß keine Wjr? kung. Man mußte Haber hi? nn

.me, wenn auch ganz kurze Zeit itiu sehen einer Depesche und der anzeren verstreichen lassen, bis die Guttaperchamasse - ihre Elektricität abgegeben hatte. Man benützte Deshalb auch, um diese Elektrizikäts

Anhäufung möglichst zu verhindern. einen besonders leichten Strom und den sehr empfindlichen Spiegel-Galvanome ter von Thomson, der aber eine beson öere zeitraubende Uebertragung nöthig macht. Das Alles ist nun. wie be hauptet wird, durch die Erfindung ?in?s neuen Relais, der die Aufgabe er füllt, nur den Leitungsdraht wirken zu fassen und jeden anderen Strom zu schließen, in bester Weise behoben. Statt wie bisher dreißig Depeschen per Stunde, glaubt Herr Willst mindestens hundert mittelst des transatlantischen Kabels befördern zu können. Zwischen Marseille und Algier hat Herr Willst, wie bemerkt, Proben mit seinem Apparate angestellt und statt wie bisher sechzig Depeschen in der Stunde mit dem Hugues-Apparat hundert, mit dem WheatstoneMpparat zweihundttt Depeschen expcdirt. Herr Willst hat sich nun lach Havre begeben, um von dort nach Z!ew Kork zu, kabeln. Di e entthronte Königin Zsabella macht in Spanien wieder ein mal von sich reden. Nachdem andere bekannte Leidenschaften bei ihr verraucht lud, giebt ihre Herschwendungssucht um so. mehr Anlaß zum, Gerede! Die El!önigin bezieht vom Staate eine Pen ton von 150,000 Pesos (000.000 M.). !ommt aber damit nicht aus. Es muß zugestanden werden, dan sie die große dumme weniger für sich selber, als für Andere verbraucht, welche die Gutmü chigkeit der Königin nach Herzenslust zusbeuten. Darüber ist es nun zum Lruch zwischen, ihrem bisherigen Hos narfchall, dem Marquis Blllasegura, kommen. Der Marquis ist ein ehe ualiger Marinesffizier, welcher, im ttuf großer Solidität und Gewissen iaftiguit stehend, seiner Zeit vom Kö ilg Alsons XII. selber ausgesucht und einer verschwenderischen Mutter an die Beile gestellt wurde. Der Marquis oll nun das Soll und Haben der Kö iigin schon lange Jahre hindurch nur inter den allerschwlerigsten Verhält uen im Einklang erhalten haben; nan sagt, daß er es an sehr freimüthi im Ermahnungen nicht habe fehlen assen. Vor einigen Wochen aber sollen o viele und so bedeutende Rechnungen ingelaufen fein, daß der chofmarschall ie nicht bezahlen konnte. Während :iner Eisenbahnfahrt machte er dann zerttöniain eine gewaltige Scene und :eichte in der Folge seine, wie er aus irücklich hmzulügte, unwiderrufliche Demission ein. Die Königin hat statt leiner den Herzog Tamanes aus Mad :id berufen, der freilich in der Haupt ladt als c;ar lustiger Bruder bekannt .st. Der Herzog hat ihr versprochen, ,aß er es fertig bringen werde, daß sie -ro) ihcer geringen Mittel unter den in Paris lebenden entthrontenJürstcn den aoch die erste Violine spielen solle. !)!öge es ihr gelingen ! Rechtes Pech hatte ein Jünger der hl. Hermandad aus Reut lingen. Tort war ein Ausläufer mit Ui)0 M. flüchtig gegangen und die Polizei sandte einen Schutzmann in Civil au' die Ald. wo man den Flücht lina vermuthete. Nun hat der Durchbrenner einen rothen Schnurrbart und ser Schutzmann desgleichen: was Wun der, wenn ein Am'tSdruder des Reut linger Polizisten diesen auf Grund des Steckbriefes festnahm, bis es dem Nermsten gelang, seine Eigenschaft alS Fahnder nachzuweisen. In Jendrzejow, V Mei len von Wllna, wurde der .Bon. Ztg. zufolge der reiche Gutspächtcr Rapharl Golsmann Nachts von eiuer aus ungt fähr 0 Personen bestehenden Rauber bände überfallen, sammt Familie und Dienerschaft, im Ganzen 11 Personen, grausam ermordet und beraubt. Tie Räuber entstoh'U. Der Kaufmann Giovaiü Massoni auS Calcnzana (Corsica), der trotz , sein.'s Veiliämens Terrcmoto (Erdbeben) ein friedlicher und freund lichcr Mann w ;r. mußte im vergange nen Win:er in Geschäften nach Spanien reisen und überließ für die Zeit seiner Abwesenheit, von Calenzana die Obhut über seine drei Kinder seinem besten Feunde. dem Gutsbesitzer Antonio Bei aödere. Als Massöm vor einigen Ta gen in die Heimath zurückkehrte, gestand ihm seine älteste Tochier. ein vierzehn iühnacs Mädchen. 'daß sie von dem ge wissenlosen Bctgodere. der selbst Vater dreier erwachsener Kinder ist. verführt worden sei. Ohne e;n Wort zu spre chen, nahm Massoni seine Flinke von der Wand und begab sich in das Land hauZ feines Freundes". Die Unter? Haltung zwischen den beiden Mannen dauerte kaum ' drei Minuten. Dam ergriff Massoni, der alles erfahren hatte, was er erfahren wollte, ruhig fein Gc wehr, legte an und sagte dem Verküh rer seiner Tochter eine Kugel durch den Kopf., , Belgodere, war auf der stelle todt. , Massoni, der Rächer seiner, Ehre, stelliß sich trkiwllllg dem Richter. 'Man s ch i e i b t a u s L on von. 22. August: Tie Welt hat viele mezkwürdlge'und, kai-'m glaubliche Ge werbe auszuweisen, aber es gibt viel leicht kein grausameres und,, scheuß sicheres als das Verfahren, nach wel chem man wilde Menschen" für die Schaubuden der' Söhne beS himmli schen Reichs - herstellt. , Eini!,woh!be kannter englischer Arzt berichtet darü der nach , persönlicher , Anschauung. Zuerst stehlen 1 die .Verfertiger" einen Jungen, ziehen ihm Stück für Stück die Haut ab und ersetzen dieselbe durch die Haut eines Hundes oder Bären. Durch Verabreichung von Holzkohle zerstört man allmählich die Stimmbän der und halt den Unglücklichen zur Ver krüppelung all seiner qe,stjgen Fähig. keilen jahrelang in tincm' völlig dunk? len Loche gefangen. . Ist . er dann durch diese bestialische Behandlung in Wahr heit $u. einer Bestie geworden, 'so winkt seinen vksitzerNf h!e ihn asS. wlldesj Mann aus den Wäldern vorzeigen, ein reiches Einkommen. Chinesische Priester sollen in oieier .Kunst" aarn beiouderß ersolßtslch lein, , ' -Eine unerhörte Greuel. l5at melden aus Straßb'urq j. E- die

dortigen JL N;: Jn dem Vororte Neuhof wurde am 17. ..August in aller Frühe pon den Knechten des Melkers,, Johann Hetze! 'lKleinhetzel) von hier im Garten der Villa Rcuß ein Kind in schrecklicher Lage aufgefunden. Mitten in einem großen Ameisenhaufen (es

waren große rothe 2va!dameisen) lag. zanz entblößt, ein großer starker, aber schrecklich zugerichteter blondlockiger Knabe im Alter von ungefähr 0 bis 7 onaten. Der Hals war mit einer großen Binde zugeschnürt, was wahrcheinlich den armen kleinen Märtyrer .um Ersticken bringen sollte. Die Füße des Aermsten lagen auf einer Dornenhecke, was dem Kinde bei (der Bewegung schreckliche Qualen verur fachte. Die Knechte holten Won Hilfe. Der kleine Knabe wurde aus nner qualvollen Lage befreit, sauber gewaschen und gekleidet und der Obhut des Pjarrers Neldhard von hier onver traut, der sich liebevoll des KindcS annahm. Au s Par wi r d ge schrie ben: Oberhalb Paris hat Dr. Miquel 32.000 Bakterien ( in, einem Vollcenti meter Seinewager nachgewiesen, dage gen lb.850.000 unterhalb ! der ( Ein. Mündung des Sammelsiebes bei As nie res. Und aus diesem überreichlich verunreinigten Fluß entnehmen die unterhalb Paris belegenen Orte ihren Wasserbedarf! Der diesmalige warme sommer hat das Wa skr der Seine stellenweise bis zu 32 Grad erwärmt. Die in Unmassen darin enthaltenen thierischen und PflanzenStoffe. Ab fülle aller Art u. f. w. sind in Jäulniß übergegangen. Die Fifche sterben was senhast an einer dadurch entstandenen Seuche. Und da sollen die Menschen verschont bleiben, welche thatsächlich solches Waster trinken? Der Berliner Börsen zeitung berichtet man aus Berlin: Im Centralhotel war dieser Tage ein rus stzcher Staatsrath abgestiegen. Mor gens fand der Hausknecht in den zur Reinigung herausgegebenen Kleidern des Gastes ein Packet Banknoten im Betrage von 50.000 Rubeln vor, welche er erschreckt dem herbeigerufenen Ober kellner übergab. Als dieser in das Schlafzimmer des Gastes eintrat und ihn, in der Meinung, ihm einen großen Dienst zu erweisen, darauf aufmerksam machte, wie leicht das Geld hätte ab Handen kommen können, entgegnete der Fremde gelassen: Das thut nichts, legen Sie es nur hin," und drehte sich auf die andere Seite herum, um ruhig weiter zu schlafen. Man schreibt aus Pa ris, 18. August: Ein Prozeß ganz neuer Art steht in Paris in Aussicht. Die dortige Gesellschaft des .Theatro phone" hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Abonnenten in deren Wohnungen die Vorstellungen der größeren Theater durch den Fernsprecher zu Gehör zu bringen. Der Barytonist Sonlacroir son der Komischen Oper verklagt sie nun auf Entschädigung. Er habe sich kontraktlich verpflichtet, vor feinen Zu Hörern zu singen, aber nicht kür ein Publikum, dem seine Stimme" nur pon fern und entstellt, zum großen Schaden iiir seinen künstlerischen Ruf, zukomme. Daß dasLeben wirklich nur ein Roman ist. davon wird sich fetzt ser englische Rymanschriststeller Robert Lcwis Stevenson am Besten, überzeugen können, denn er wurde soeben von den Bewohnern der Insel Samoa auf ihren Thron berufen, auf dem bis jetzt der auch in Europa bekannte Malietoa ge sessen hat. Ter neue König ist der Berfasscr der Romane .Die Goldinsel" und Neu? arabische Nächte". Indes sen ist es noch fraglich, ob die Schutz mächte Samoas, Englands Nordame rika und Deutschland, den König Ro bert Lewis Stevenson i; auch anerken nen werden. Die Ermordung des Bi fchofs von Foligno hat in Spanien in der Nähe von Torellas ein Seitenstück gefnnden. Dort lebte allein bei einer einsamen Kapelle der Rektor von Santa Maria de Foix, Don Jose Ziay:ro!s, trotz seiner 72 Jahre ein noch kräftiger und muthiger Mann. Schon vor vier Jahren war er der Gegenstand eines Raubanfalls gewesen dem damals seine Haüshälterm zum Opset sitt. Obgleich er seit dieser Zeit vorsichtig ge worden war, scheint eS doch, daß er von Neuem überrascht wurde. Man fand ihn vor einigen Tagen im Blule schwim mend als Leiche vor. ' Die Mörder sind nicht entdeckt. Auch eine andere Un that erregt Aufsehen. ES handelt sich um den Alkalden von Lomgas bei Saragossa,' dessen Leiche mit fast abge schnittenem Köpfe in' einem Stall ent deckt wurde. Man kennt ? weder die Thäter noch die Gründe, die zu dem Verbrechen Anlaß gegeben haben. ' , cWMWiöcIMlZ:iW Sis Vullmun (5ur tixnie , 5 r: ii r I" ' Z w ifch Indianapolis 55 Cinciunati. '') Durchgehende CarS zwischen Olnelnnntl 8c Chicago, i 3t. Loui & Cinclnnati. Beste Linie nach Cmctnjxati, Dayton, Lima, Toledo, Detroit und Canada. 1 ,, Durchgebende Wagen zwischen ?tüur, rtt.' ,., r. - 7w . , ,r. . S ..... nngiitiO, uuiiui;, cniu kiip V'Z ..vui'ri Putirnan Sck'lsfwaoeu des Nl.:. -li-.s: : waaen am Tass. ' 1 , " " i Direkte Verbindung in $;t.Mi Plätze in Kentucky, Teuneffee, SUcI.arna. .is. nda und dem Süden. , , "' . . '., Pashinston. hiladehhia, New Pork , , II. J. NKssy, Gen. Agent. C. H. Am,.taM Agent. JndisnapoltS. M. D. Woodford, Präsident. -E. O. McConnick, . P. St I. Agt.

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