Indiana Tribüne, Volume 15, Number 352, Indianapolis, Marion County, 7 September 1892 — Page 1

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HM IE,. IEa-.n -Sa ' besitzt alle Eigenschaften des Castor-Oels, bat aber einen guten Geschmack. Es ist das beste MfiM-Miitel. Die Schwierigkeit, Kinder zum Einnebmen von CaskorOcl zu veranlassen, besteben nicht mehr. Das Melol werden die Kinder gerne neb wen.

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dr widerliche Geschmack ge wird fabrizirt von der Ediwrielles. Man merkt Absicht und wird verstimmt. Schade nur, dask das man" sich nicht über die ganze Atbeiterschaft erstreckt. Es ist sehr erbaulich nämlich zu sehen, in welch salbungsvoller, wohlwollender hochtönender Weise unsere Parteizeitungcn den Arbeitertag beschreiben. Da, sucht eine Zeitung die anderein schönen Phrasen zu überbieten und den Arbeitern zu zeigen, wie gut sie es mit ihnen meinen Viel einfach wäre eö doch, wenn jede Zeitung kurzweg sagte : Bruder Arbeiter, ch hoffe, daß Du demnächst sür meine Partei stimmst, solltest Du dich aber onftwie mucken, so" schicken wir dir 5000 Mann Miliz ,auf den Hals.' Also sei hübsch brav und vernünftig !" -O, Im Social Economift" - für September unternimmt W. F. Ära per den statistischen Nachweis, daß die Ar. beit in diesem Lande nicht nur nicht chlecht bezahlt sei, sondern sich sogar öfters besser rentire, als das Kapital. (Cin. VolfSblatt Wenn dem so, da wäre ja leicht zu helfen. Die Kapitalisten brauchten nur Lohnarbeiter zu werden. Die Arbeiter bedürften durchaus kcineö langen Zuredens, um das sich schlechter rentirende Kapital zu übernehmen; den Versuch wurden sie ja wohl machen. und dann wäre ja Beiden geholfen. Es ist merkwürdig, wie einfach die soziale Frage zu lösen ist, sobald man iU? einmal weiß, daß das Kapital sich schlechter rentirt, als die Arbeit. Diese große Entdeckung mußte freilich erst gemacht werden. -009 Aengstlichen Gemüthern zur Be ruhigung schreibt der Aalt. Deutsche Eorrespondent" : ? Denjenigen, welche taglich mit Zlttern und Zagen die Berichte über die Fortschritte dir Eholeraseuche lesen, und denen die Furcht vor Einschleppung derBpidemie aus der Halskrause heraüsqulllt, wollen wir einen Trost mittheilen. Die Sache ist nämlich lange nicht so schlimm wie sie aussieht. Baltimore hat schon wiederholt Epidemien gehabt, Cholera,, Blattern, gelbes Fieber, Grippe u. s. w. Aber noch während keiner Epidemie sind hier im Ganzen so viele Menschen gestorben, wie während d?r lehten Hihe im Juli in einer Koche lstarben,vlDie Hihe war schrecklicher, als irgend eine Seuche, und Niemandem ist es eingefallen, sich deshalb zu fürchten." ! 4t Wenn Vorüber Jones, einer intelligenten Zühörerschaftöhne Widerspruch vorreden darf, daß die ArbeitSwirren in Homefteäd der Schuhzollpölitik zuzuschreiben seien, oder d , i111 :tv .-.,!,t"-f.Hi.c.ä'''- i, -,-. ; ie runs aus neynung oes anis ' Zu setzen, dann kann man sich nicht wun dern, wenn eine demokratische Zeitung sogar so weit geht, die republikanisch Partei für die Cholera verantwortlich zu machen. Es ist ein Parkes Stück, aber der Chicago Herald" bringt es e..t;. : ,. ;!:;;, " . jEiiK-riJ serttg. JMa . iiiliiS,: ,: errs . ! . ' ' ' f"i 'M;l Wtf,J2'i ' P-'S . :i' : -.511 ttjgn aml ich, sa g t f as gena nnte Blatt, die Schutzzollpolitik nie prokla mirt worden wäre, bätten wir beut vi. n. ,;!. Ti:,..-rli ',! 11 : :, . ,. u ,, ?"...! ' . 1 i, "r'l- ',!. ,. . die Cholera nicht zü fürchten. Der Schutzzoll wurde als Lockmittel für di Armen un d Unterdrückten M die Welt hinaus posaunt und von allen Ecke N und Enden sind sie herbeigeströmt, on . ;!!ä:'Nl!.::'i:::J--';,l!!ii:!l!!ii!!,:.;. iMl'ili.-' i!;..:. li:,.:.':!-;:;:;:;.::.:!!::;!!:!:1::!:!.:.. !1:-'--",:-:-,;::n A;x. xi. :V ,r:l:

fanglich gute, brauchbare Leute, dann schlechtere und immer schlechtere,, bis unS jeht daö Ausland nur noch die Hefe seiner Bevölkerung mit ihrer Unwissenheit und ihrem Schmutz und damit den Choleraträger herüberfchickt. (Milwaukee Herold.)

Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: Morgen warmes Wetter, Regenschauer. Tod eines Dichters. H a m p t o n Falls, 7. Sept. Der Dichter John G. Whittier starb heute Morgen 84 Jahre alt. Die Cholera. N e w I o r k, 6. Sept. Dr. Jenkins meldet, daß die Seuche an Bord der Moravia" scheinbar aufgehört habe.' Während der letzten drei Tage kamen keine neuen Falle vor. Auf Hoffman Island besinden sich zur Zeit fünf Cholerakranke, drei Heizerund zweiZwischendeckspaffagiere von dem Dampfer Normania". Zwei derselben wurden im Laufe des Tages nach Swinburn Island überführt. In dem, dortigen Hospital kamen keine neuen Todesfalle vor. Der Zustand der freiwilligen Krankenwärterin, welche übrigens schon in krankem Zustande auf Swinburn 3s land ankam, hat sich verschlimmert. In Fort Monroe, Va., kam gestern der Dampfer Stuttgart nach zwölftägiger Fahrt von Bremcrhaven an. .An Bord besinden sich 45 Kajüten- und L0 Zwischcndeckspassagiere. KrankHeiken irgend welcher Art gab, es nicht an Bord. -1 Wa s h i n g t o n , tt. Sept. Generalsupetjntendent Kimball hat die Aufseher der verschiedenen Levensrctungsstatjonen angewiesen, genau darauf- zu achten, .daß die QuarantäneBorschriften befolgt werden. Er fordt sie auf, jeden Versuch einer Landüng von fremden Schiffen längs der Koste und an Orten, welche nicht als Eingangshäfen zu betrachten sind, zu verhindern. In P i t t S b u r g und Homest e a d alles ruhig. P ittSburg, Pa. 6. Sept. Die Umgebung von Carnegie's Fabriken hat wieder ihr gewöhnliches Aussehen . tt m i .- angenommen, e hier letc vocynl auf Posten besindlichen Polizisten und Detektives sind zurückgezogen worden und man, fürchtet keine weiteren Ruhestörungen. Die Angabe, daß gestern 100 Ungarn an ihre Arbeit in Homestead zurückkehrten, wird von den Streikern für falsch erklärt und auch, die Angestellten der Compagnie geben zu, daß dies nicht der Fall war. ' Beim Versuch der Chicagoer P o l i z e i, die Renn bahn in Äarfield Park zu schliß ß e n, we r de,n.'Z w e i P ersos n e n g e t ö d t e t. u n d e in e s ch w e t - v e r w u n d e t. iT r I '; .i. stLtl .' & 9 ii u ij u, i. vscpi, jaic nuo) drei Uhr heute Nachmittag machte die Polizei den dritten Versuch, die Rennbahn im Garsield Park zu schließen und die,, verschiedenen Theilneh'mer zu verhaften. Sieben mit Polizisten be? sadene Wagen erschienen" und näherten sich schnell der Zuschauerbühne. Unter den Anwesenden brach eine Panik aus und Männ er.' u n d' Fraue n stoben nach ...... '-.p, ,; i Si ' r t -,- .:; ':. ... - allen Richtungen hin auseinander. &T&nii nHtAgeHcM den Platz wo die .Wetten abgeschlossen wurden und erklärte die Anwesenden für verhaftet. DieJockies sollten ebenfalls verhaftet werden,' doch hatten sich diese rechtzeitig ! davongemacht. Die Polizisten näherten sich darauf ' dem Millionär I. M. Brown,', dem Eigen thtmer werthvoller öiennpferde. 'Er stand auf dem Dach eines Stal leS und sah dem Haufen der Zuschauer zu. Die Polizisten Powell und Mc Dovell forderten ihn auf, herunter ZU L' 4-. . '.'"NE1 n ' 2'"- ,, ' - ..- 2 -t. , " kommen, Yamlt sie l fei; kerhaften tpnn ten. Brown erwiderte , kurz, , daß er Nicht herunter käme und sich auch nicht i- ' . ''' ,, -,.n 'U'M.'-'n.,'-' Ly ,: i 1:1 , i1;,- , , ' v y ' verhaften lasse, worauf Powell auf das Dach kletterte um ihn herunter zu holen. : Brown sprang hinab und lief dem i EingangSthor au der 40sten .'Siiiif;.-.! .i!l.;t.;!i'!:'''::j.ii!ilii; i ,t'

Straße zu, Powell hinter ihm her

Als letzterer sah, daß seiner Aussorderung, zu stehen, keine Folge geleistet wurde, feuerte er auf Brown, jedoch ohne zu treffen. Dies war zu viel für letzteren ; er drehte ßch.umzogMneff Revolver und einen Augenblick später lag Powell todt am -Boden. : Brown setzte hierauf seine Flucht fort,-gefolgt von dem Polizisten McDeovll.'--' In einem engen Gang zwischen einem Neubau und einem hohen Bretterzaun stießen sie auf einander und in dem nun folgenden Handgemenge schoß Brown seinem Gegner in den Unterleib, eine lebensgefährliche Wunde verursachend. Inzwischen hattenlsich wohl ein Dutzend Polizisten eingefunden und unter den Kugeln.ihrer Revolver hatte Brown bald aufgehört zu leben. Brown stammte aus ,TeraS, . war zehn Jahre lang Sheriff , von Lee County und hatte sich bei' Wettrennen ein großes Vermögen erworbek Er hinterläßt eine Wittwe und ' fünf Kinder. . . - ' Quölanb. ii Die Cholera. H a m b u r g, 0. Sept. Der heutige Tag war klar und kühl, vom Hafen her wehte eine leichte Brise. . Neue Erkrankungen kamen heute 983 vor und es starben 317 Personen. Die? zeigt an, daß die Seuche wieder im Zunehmen ist.. Die Sterblichkeit in den Hospitälern war heute besonders unter den unmäßigen Trinkern groß. Die Zeitungen haben unzählige Male vor dem übermäßigen Genuß von Bier während der Epidemie geklagt, - doch wurde dies, besonders in den unteren Schichten der Bevölkerung, kaum be achtet, und der Tod hielt hier eine , . . , - -.- " " 5 reiche Ernte. . - ; rc. .Die Anordnungen der Gesündheitsbehörden .werden von den arbeitenden Klassen nicht befolgtIenWtwebet zuarm oderauchN und der fortgesetzte Gebrauch de5 Elbewassers . in ungekochtem Zustande trägt viel zur Ausbreitung der Seuche bei. Die städtischen Behörden werden von jetzt an abgekochtes Wasser in derfchiedenen Stadttheilen verabreichen lassen. - St. Petersburg, 0. Sept. Hier wurden gestern 101 neue Chole rafälle gemeldet, und eS kamen ,'.-39 Todesfälle vor. A m st e r d a m, 6. Sept. In Dortrecht, einer Stadt im südlichen Holland starb ein Arbeiter an der Cholera und ist dies der erste Fall, der auS diesem Lande gemeldet wird. Berlin,. Sept. Die hiesigen Gesundheitsbehörden machten heute bekonnt, daß in der Stadt keine' Cholera herrsche. ? ' Aus Coblentz werden zwei Fälle gemeldet, in Magdeburg erkrankte eine und eS starben zwei Personen an der Cholera. Desgleichen werden mehrere Fälle von der Halbinsel Wilhemsburg, Hamburg gegenüber, gemeldet. ' ' In Havre ist die Seuche wieder 'im Zunehmen,' und in Paris kamen gestern 15 neue Fälle vor. Ein Hilfsfond im der Höhe von 30,000 Dollars wurde gezeichnet, um die Noth in den von der Cholera befallenen Distrikten zu lindern. , ' - ' : : Irrsinnig. ; , ' , . B e r I i y. . Sept. Felix Mottl, Direktor deS großherzoglichen OpernHauses m Karlsruhe H irrsinnig geworden und ' wurde einem Asyl überwiesen. Ueberarbeitung - ist dle Ursache deö Trubels .Die Aerzte, welche ihn untersuchten, geben Hoffnung, daß vollkommeneMuhe: sein G wiederherstellen wird. ; '-M: AMWiWiK in Deutschland.. Bei dem Bayreuther Festspiel errang er den höchsten Preis für sein ' vorzügliches Dirigiren und J-" .... :;. J ji- . '..i-t.;!, 4'1 i! u-.s-, wurde einstimmig von allen anwesenden Musikkritikern als einer der ersten Dirigenten der Jetztzeit erklärt. Seine Pflichten bei dem Festspiel verbunden mit seinen regelmäßigen Arbeiten in Carlsruhe überstiegen abzr ftine Ärgste ungsci -:!n.f ,.;.,,... i ? Msgm (ZchissünachriStev. .fi:;::f:;ij"i5 i;;1'!!'"!ekommen in : , New Jork: Persian Monarch" von London, Corean" von Glasgow, ;,Eliysa" und Cachemere von Häfen deö MMMdjschen Ueeres, "l.'jj.p. "

B remer haben: Ems" von NewAork. - . S o u t h a nl p t o n : Havel" von New Äork. Antwerpen: Pennland" und

Westernland" von New LZork. B t o w h e a d passirt : City of Paris" von New Aork. Qu een S t o w n : Jndiana" von Philadelphia. - Gin elektrischer lquädulr. Cines der neuesten Wunder, welch die Elektriitüt . gefugt, führt unZ in die sonnige - Landschaft der Niviera, nach Genua. Seit Alters her besitzt die prächtige Handelsstadt, in der die Reichthümer von ganz Italien zum Stelldichein zusammenströmen, eine schöne, aus den Berten ihr zugeführt Wasserleitung, die in neuerer Zeit, als der wachsende Handel, die Eisenbahnen und.die riesigen Hafcnanlagen die Be völkerung von Genua mächtig hoben, durch einen zweiten Aquädukt erweitert wurde. Indessen wurde auch dieser öald der weiter und weiter wachsenden Stadt zu klein und jüngst ist die dritte Wasserleitung, ein Werk, dessen Groß Artigkeit an die alten Römerbauten gc mahnt, vollendet worden. und im engsten Zusammenhang mit ihr eine ganz eigenartige, einzig dastehende elekirische Anlage. .Tie Locista, dell Acquedotto d Ferrari Galliera hat die ganzen Arbe! ten im Verein - mit der französischen Cmpgiii de l'Industrie Electrique ausgeführt. Auf der Grenze von Li gurien und Piemont entspringt, am Nordabhang des rauhen Gebirges, der reißende und besonders im Frühjahr mächtige Wasiermengen führende Gor zeale.' einer der obersten Zuflüsse deZ Po. Machtige, mit einem Kostenauf. wand von nahezu drei Millionen Mark im Verlaufe von zehn' Jahren aufgeführte Riesenmauern sperren das Thal dcs Flühchens in einiger Entfernung zweimal ab und schaffen dadurch gewal tige, nie zu erschöpsende Sammelbecken, eus denen da klare und eisige Wasser auf 120 .Kilometer Entfernung, nach Genua und dem 10 Kilometer östlich elegenen-l tturort Nervi geleitet wird. S a s fic$ ; 5 e j ü o U q rn ;n Ö rb t i e n A bhailge befinden so mußte man ü ber d4 noch-den Älpen in einem zwei KilomeZer-langen Tunnel durchbrechen, und erst - dann beginnt der eigentliche, ' aus hohin By, gen über Berge und Thäler sich schwing gende Aquädukt, der in jeder. Minute :in Wasserquantum von L0, 000, Litern ach Genua schafft. Kommen wir nun zu dem eigentlichen elektrischen Theil der Anlage! Die bei. den Sammelbecken liegen 655 Meter Über dem Meere und .der Stadt: ein czeringet Theil dieser Höhe reicht zur Fortleituug und Erzeugung des nöthi gen Druckes in den städtischen Röhren hin: so drängt sich denn von selbst der Gedanke auf, ob es nicht möglich sei, die durch.den ungeheuren Niveäuuntcrschied dargestellte mechanische Krast, einem Wasserstrahl von 550 Metern Sturzhöhe vergleichbar, einzufangen und nutzbar zu machen. Die Ekcktricität gab das Mittel an die Hand. Wo der Viaduct, !n etwa vier Meilen Entsernung von Genua, den Kamm des Gebirges verläßt und sich in die Tiefe senkt, ward daS ganze Gefälle in meh? rere Theile zerlegt und in starke Druck röhren gefaßt. Drei' auf dem Berge vertheilte Ma, schincnhäuser. Mach dem, Namen der drei größten italienischen Elektriker Pa rinotti, Volta und Galvani getauft, nehmen den mächtigen Druck auf und stellen ihm wirbelnde Turbinen entge gen. deren Gesammtwirkung bis jetzt 1600. Pferdclräfte, also mehr als das fünssache der berühmten Frankfurter Kraitübertragung. beträgt. .,. Der gerammte Wasserdruck wird in, dessen über, 2000 Pferdekräfte leisten körnen. Die Station Galvani wurde zuerst, gleichsam als Probe, fertigge stellt, ihr folgten nach guten Resultaten, die übrigen.' Die Station Volta arhei. jchz:,B. bereits seit dem ?Zovember M vorigen Jahres Tag und Nacht ohne Unterbrechung und erzeugt in sechs Dynamomaschinen insgesamint , einen Strom von 6000 Volt Spannung, der später bis auf 8000 Volt gesteigert! wer. den soff. Eine an Telegraphcnstangen geführte. Draht leilung dringt den gesommten Strom längs des Perde und PolceverathaleS nachGenua und berührt dabei die. Orte Pontederino. Bolzanuto. Rivarvlo und San Pier d'Arena, welche sämmtlich durch Abzweigungen mit ihr verbunden sind. und aufIZ Billigste und Bequemste ihren Bedarf an elektrischem Licht und mechanischer Arbeitskraft deckell ; . i'r ; fM ' In San! Pier d'Arena' sowie in 6)enua wird die Bahnhosshcje Achtung auf gleiche Weis; iverinittelt. wohl di.: einigen Fälle, von .'täi)ien:r! 'hie :iit)r. t elektrische Beleuchtung ou ihre? Wasserleitung erhalten, Den Haupt gutheil de, ganzen übermittelten Energie dcr beziehen die durch 15- bis 60pser dige Motoren angeschlossenen FabrUen ver großen Textil'Jnduftrie von Genua, I denen 1: sich neuerdings eine Centra 1 n .i:;ij!.!w..';,:)lc' 'llli;1.. (XUllUil yCl CUCItJia VI U U, V I M EtltS i r I c i t a'a n gcr 1 1 6 t'l ia t e i bequem zu unterhaltende!! Centmleg heiläufig, die ihren Strombeharf schon fertig auß j den Bergen bezieht und die Elektricität nur noch 6 uf die richtige Spannung A'll, .-p..!.,:- Tf,- ' -...,- - " "' , Miifti"....' m. ' : J :

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