Indiana Tribüne, Volume 15, Number 351, Indianapolis, Marion County, 6 September 1892 — Page 2
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DSreZzlllZe.Trtbilne Zoftet durch den TrsZer j2Ser.t3 per Boche, die Sont2LS.TNbüne 6 Cent perWoce. Beide zusammen IS Centt ober SS Cenl S per Monat. Per Post zuzkschiSt in Borausbkjahluuz "perJar. Office : 130 Oft Maryland trabe. Indianapolis, 3nd., 6. September '92. : . Von fernen Wetten. MTer berühmte Astronom Wiüiam Hugzilis bat der kgl. GeskJschsft der Wiflenschafi zu London Ut Ergeb nisse der Untersuchungen vorgc!ezt. die er in Gemeinschaft mit seiner lÄattin über den neuen Stern im Fuhrmann in der Zeit vom 2. Februar bi jurn 24. März angestellt bat. Für trätet Kreise von Interesse sind die aSgemei nen Schlüsse, welche SBHiain HugginS au5 seinen Untersuchungen zieht. In ' erster Linie gilt e? hierbei, die That sache zu ertlären, daß zwischen dem Wasserstosse des Sterns, welcher sich im Spectrcstop durch helle Linie kenntlich Wachte, und jenem, der im Svectrurn des Ste:n5 nur dunkle Abforptionski Dien zeigte, ein Bewcgungsunterschled ? von 5ol englischen Meilen in der se runde vorhanden war. if: , TaZ Ereigniß. welches den Stern Jpm plötzlichen Aufleuchten brachte. ,nuß zwischen dem 8. und 12. Tecern Ut 1891 eingetreten sein, denn am ersten Abend hat Tr. Wols die Gegend iiitoeS Himmels, wo der Stern später auf lcuchlete. phztcgrttpbirt, ohne daß ein Stern bis 9. Gröz-.e sich am bezeichneten Qrke findet, während am 10. December " dieselbe Gegend zu Cambridge, N. A.. vhokographirt wurde und auf dieser Platte der Stern bereits von der 5. ! Größe erscheint. Währenddes Aebruar und m d?n ersten Tagen d'' Marz sank die öeÜiakeit sehr UmaY aber i mit fortwährenden großen Schwankun' , gen von 4,5. bis 6.'Größe. Nach dem 7. März b-ruhigten sich die starken Lichtschwantungen und der Stern sank , bis zum 2-t. März rasch und regelmä biZ fast zur 11. Größe; am 1. April war er 14,4. Größe und am 20. April, wo er auf der Sternwarte zu Cambridge noch gesehen wurde, erschien er 14.5. Größe. Man könnte zur Erklärung des Auf 7 leuchten? eine periodische, in sehr langen Zwischenzeiten erfolgende Annährung zweier Weltkörper annehmen, die sich !-:jn einer sehr langgezogenen Bahn um einander bewegen. Allein HugginS bält mit Recht eine solche Hypothese im dorliegenden Falle nicht sür annehm A bar. Tie sehr große relative Geschwkn digleit der beiden Weltkörper, welche ßdaS Aufleuchten für unseren Anblick verursachten, scheint ihm vielmehr auf . ein? zufällige große Annäherung ber selben hinzuweisen, auf eine Annähe !:- rung. die, wenn sie auch nicht zu einem thttlweisen Zusammenstoß führte, doch !: sy bedeutend war, daß wenigstens die ' Möglichkeit einer Durchdringung oder Vttmcnauna der HSchsten ' Schichten Wrer gasförmigen Atmosphären nicht ausgeschlossen erscheint. Unter diesen Umstänben muß, wie Dr. Wilsing mathematisch nachgewiesen Mat, auf jenen Weltkorpern eine der 1 Fluth und Ebbe ähnliche Bewegung er : zeugt werden, welche wohl zur theilwei ; jcn Umgestaltung der gaZsormigen Massen lühren und im Innern beriet ßben Truckänderungen hervorrufen müf !:;; sen. die ungeheure lzrptkonm d:r glühenden Massen im Gefolge haben. HTie Thatsache, daß der sich von uns entfernende Körper im Spectrum helle Linien zeigte, während der sich uns nähernde dunkle Linien befaß, wie ein ,! gewöhnlicher weißer Stern, erklärt HugzinS durch die Annahme, daß beide Körper in verkchiedenen Entwicklungsstadien sich befanden und in Bezug aus Ausdehnung und Temperatur sehr ver schieden waren. Der Lorgang an und füs sich war unzweiselhaft ein großatii gcr ; um ihn mit den Verhältnissen Mus-der Sonr.e zu vergleickien. müßte : ?frncn die Entkkrnung des ausieuchtenden D?S,tcrnS von uns kennen. , ,. ; Diese aber ist nicht ermittelt worden, w.il sie zu groß ist um sich durch die Beobachtungen meßbar zu machen.. Wir müsieü da):? schließen, daß die innerhalb zweier Tage, vielleicht sogar innerhalb einiger Stunden vor sich ge gangene ö LichZzunahe wahrscheinlich LvieMrösiexalS die Licht-Emilsion im ,screronnMar, und daß sie nach etwäi drei Monaten auf etwa den zehntau sendstcnThcil,dcrselben wieder abnahm. Dabei zeigten indessen die Hauptlinien des SpectrumZ keine wesentliche Aende rung ihrer relativen Helligkeit. M'Unter welchen .Bedingungen, fragt HugginVkö daß' unsere SonneIch so lehr abkühlte um'ihre Lichtausstrahlunz in der nämlichen kurzen Zeitdauer in gleicher Weise zu vermindern, ohne, einen wesentlichen Wechsel im Aussehen des Spectrums? Tie obige Hypothese über die Ursache ktsAusieuchtrns beantwortet diese Frag? ganz ungezwungen, und sie läßt auch das, merkwürdige anfängliche Cchwan ken der Helligkeit, als die Körper sich trennten, und das spätere rasche HitUU chen des Sterns verstandlich erscheinen. Auch inönig. ' 'il' 'jiiiiiiij'iii'iiMiiii'"!1!!'!1'1!'"1 "r- ' ' ' ,-, ' -'!!' !! Der Tod eineZ regierenden Königs, ?ovon der Telegraph eS verschmäht hat. uis Kunde zu dringen, wird von dem San Francisco Ezaminer", in einem längeren Artikel gemeldet. Der enU schlasene Souverän ist Eapitän Greig. König der anning'Inse! eines in mitten des Stillen Ocean? belcgenen einsamen EilandZ. ' Schoa als Knabe hzttc Greig. ein Schotte on Geburt, den Ocean befahren. Mit 23 Jahren war er bereits Eapitän eines Seglers, der die Häfen von Südamerika anlief. So kam er nach Honokulu. und, hier bZrte er von der Fanning-JnZel, die ans dem Besiöe einer verkrachten engli scheu Firma in seine Hände überging. Tieswar vor öü Jahren. Wie die
groß? HandNsh:rren in UyrnS und' bidort Könige wurden, so ward cS auch Greig. ' Er machte durch Ausbeutung der Ko kusmälder und der Guano! ger so gute Geschäfte, daß sein Ansehen über die ganze Südsee sich verbreitete und er so gar als souveräner Herrscher bei seinen Ausflügen nach den Nachdärinseln über all begrüßt wurde. Später anneltirte er auch die WashingtonInsel, und so lebte er, Hunderte von Meilen von der übrigen Welt getrennt, mit seiner Fa milie als Fürst und Herrscher, als eines Tages zwei englische Kriegsschiffe vor dem Eiland erschienen und dessen König feierlichst im Namen AldionS mit der Insel belehnten. Eine Tochter gab er d.'m Kapitän Anderfsn. den er zum Gouverneur der W vPngtoN'Jnsel tnachie. Eine zweite Tochter ward die Iran deZ Kapitäns Red in San Francisco, und hier ist der König an den Folgen einer Ampu tation gestorben. Die Königin-, seine Frau, wird die Nachricht vom Hinsch.'iden ihre? Gemahl erst gleichzeitig mit dem Eintreffen seiner .sterbliche Ueberreste' erfahren, die der Schwiegersohn Reed am feinem eigenen Schie nach dem Lande des Königs überführt. Sein Königreich fällt an acht Kinder, doch die Firma foll nter feinem Namen weitergeführt werden. ,.,.,.. . LNesensÄlange der Vorzeit.
Tie .Seeschlangen-, von denen mau in unserer Zeit hört, sind meistens nicht immer - bloße Phantasiegedilde, um die Zahnlücken der Saüregurkenzeil auszufüllen. Aber in den vorgcschicht lichen Tagen Amerikas gab es hier wirklich ungeheure Seeschlangen, un zwar in'schier unberechenbarer Menge, Sie entsprachen vollkommen der Größe und Furchtbarkeit der vcrgeschichtlichen Säugethiere. Davon legen zahlreicht versteinerte Knochen, die man im Fels gestein späterer Formationen gefunden hat und noch immer sindet. ' reichlich Zeugniß ab. ' Sogar vollständige Ske.' lettc dieser Art .hat man. vorzüglich er halten, in neuerer Zeit entdeckt und in Museen gebracht. 1 - Dr. Gordon in Boston, der sich die Riesenschlangen der amerikanisches Vor zeit die wahrscheinlichen Ahnen unse rer jedigen Schlängen Und Eidechsen zum Specialstudmm gemacht! hat.- Ire ferte jüngst einige interessant Mitjhei lungen über die Große derselben. Eine Gattung. ClHüte, genannt, erreichte lne Länge von 46 Fug. Eine andere gar, Mossavus snaximüs, soll in ausgewachsenem Zust'i nd nicht weniger als 80 Fuß gemessen haben ! Noch größer aber war, den versteinerten Bruchstücken nach zu schließen, der Liodon, der mäch tigste aller Saurier jener'Perlode wel cher einen langen und unalaublich star ken Rüssel hatte, der vermuthlich im Kamps zum Anrennen benutzt würd. iüieie unaeveuren Ge cvovte. mt in ihrer allgemeinen Gestalt ungefähr un seren Aalen ähnlich waren, bewegten sich mit vier fächerartigen Flossen und einem propellerartigen Schwanz fabelhaft schnell durch das Sasser, wenn sie ihrer fischigen Beute nachgingen. Nicht nur Thiere, welche der Weite ihres Rachens entsprachen, sondern auch weit größere, wurden von ihnen unzerstückelt ver schlungen ; denn ihr Rachen war durch Faltengelenke noch bedeutender Erwel terung fähig. Als diese stattlichen Lebewe'.en biet' hausten, war das Fest land niedriaer. als heute. New Jersey' Telaware und die meisten südlichen Staaten standen unter Wasser, und die JelSqebirge waren vom Mississtppithal durch ein weites binnenlandisches Salz waneraebiet getrennt, das von thieri schem Leben wimmelte, dessen Geschichte sozusagen in Ätein aufbewahrt lst. Auch in unseren Tagen gibt eZ übri genS noch in verschiedenett Theilen der Welt wirkliche, wahrhaftige Seeschlan gen, obgleich dieselben bei Weitem nicht so gron gerathen, wie dazumal. Na mentlich der indische Ocean hat' solche noch in Menge aufzuweisen, wie jedem praktischen Seefahrer bekannt ist. Im Golf von Siam hat man Seeschlongen schon in Schwärmen von Tausenden beobachtet, und ein Marineossicier er zählte kürzlich über einen solchen Fall: Die Schlangen waren so zahlreich, paß man. wenn das schiff vs? Anker lag. die Taue ihrer ganzen Länge nach durch eine Reiheäner stecken muvte. d amit i sich l die, ! Thiere nicht , an dem Strickwerk heraufringelten und auf das Schiff kamen ; das war durchaus keine überflüssige . Vorsichtsmaßregel, denn diese Schlangen werden gerade für die gefährlichsten der Giftschlangen gehaZ. im;1 .!mnU ütn Letzteres bestätigt auch Dr. Stejneger, der Repitilienkundtge des. Smithkon fchen Instituts in Washington. Ebenso giftige Wasserrepitilien finden sich auch in den Gewässern on Japan, bis nach Neu.Seeland. und ' von Madagaskar bis nach Panama ma ienbaft. und m gen sich häusig sehr angrissslustig. Im auSgZwachsenen Zustande sind sie 6 bis 3 Fuß lang. Sie habcn unvelhältniß mäLig große Lungen, " ia dieselben fül len fast den ganzen Körper aus. so daß d'.e Thiere lange unkemWatter blei ben können, ohne' zum Athmen an die Oberfläche kommenzu . müssen. Mit diesen wirklichen . Seesch!angett''hsbcl sich unternehmende eitungScorrespon centen noch wenig, besaßt . Eln ärgerliches Ndenteuer. Einerecht unliebsame Erfahrung steh dem Eapitän des französischen DampierS uoire Jnkeruure" bevor, der in der Nahe von ThurSday Island Hava rie erlitt. Die Besatzung 1kS Dampfers besteht zum Theil aus Chinesen. Vor diesen waren nun. während das Schiff in Newcastle . seine Kohlenladuna an Bord nahm, zwei Mann desertirt. so vag , sich der ächtster, Capltän Noble, vor die, Alternative gestellt faö; entwe der der beiden Ausreißer wiedcr habhas zu werden, oder aber die durch das dra tonische 5Ehinksen-CinwanderungSZesep lym auferlegte iLeldstrale. d. i. pro Mann 2000 Mk.. zu zahlen. Eapitän Noble besann sich denn auch nicht lange. reiste nach Sydney und kehrte schon nach ein paar Tagen wieder auf sein Schiff zurück, woraus er der Polizei die An zeige erstattete, paß er seine beiden Te
serleUre, wieoer aüfgegrinen . und an Bord geschafft habe ' Die Polizei kam! alsdann an ' Bord, hielt Musterung ubcydie Chinesen ah, und da' sich rich tlg die zwei Deserteure meldeten, konnte d:e Loire, Jnserieure" unbeanstandet
hreS Weges zlehen. Bor der TburS' day.Jniel machte das Schist Station. Was aber geschah hier? 1 ' ! f 'rk - v p4 Die beiden Ehtnesen begaben sich aufs Pokizeigericht und deponirten. le feien mit Gewalt in Dienst gepreßt vorden. ie feien überhaupt gar nicht die beiden Deserteure. Diese seien irgendwo in NeuSüd'WaleS geblieben. Es sollte daraus eine Untersuchung ein geleitet werden, Eapitän Noble ließ dem Herrn Polizeirichter indessen keine Zeit, ondern dampfte elllgst aus dem Haien. Leider sollte er jedoch nur allzu bald die Ueberzeugung erhalten daß er seine Rechnung ohne den Wirth gemacht hatte. Das Schiff suhr aus e!n Riff auf, ionrde desect. kürz. eS mußte nach BriSbane zuruaqcbracht werden. Mittlerweile wär aber der Bericht aus Thnrsdäy Island bei den dortigen Behörden eingelaufen, man stellte im er der Hand Rnchiorschungen an, die dann, anscheinend auch richtig ergeben haben, ' 'daß' Eapitän Noble, um der Zahlung der allerdings unmaklg hohen und kaum zu rechtfertigenden Strafe zu enlgehen, sich durch Vermittelung eine Newcastler Ehinesen. welchem er 400 Mark gegebm haben soll, zwei Er atzmänner Zur die, beiden Ausreißer verschafft hatte. Der betreffende Ehi rufe ist bereits hinter Schloß und Nie gil gefetzt worden, außerdem hat aber das' Polizeigericht in Newcastke einen Verhaftsbefehl auch gegen den Franzoen erianen, oer nun unter ocr mx laue, sich' mit einem Dritten verschwo ren zn vav'n, vre mm tat um eine hohe Summe- zu detmgen, voraus sichtlich, .in den näst.n Tagen von Brisbäue näch der Kolonie transportirt und für ein am Ende doch nicht jonder l'ch erhebliches Vergehen schwer, vielteichl mit langjähriger Hase, bestraf! irb. ' , , . Vom Jnkande. A5 nd rew E ärneq i e tv i r d. wie man sagt, die Haüptsigur in der demnächst erscheinenden Novelle von William Black sein. Eine kleine rothe Spinn, diesln ungeheuerer Zahl erscheint, droht dieiHopfenernte im Sacramento-Tha'e zu verderh.'n. . Auf Sl00.000.000 wer den du Summen geschätzt, welche von Amen känern zzrlich in Europa verzehrt wer den; dies ist ungefähr das Doppelte v?n dem Betrage, der -dein Lande vor acht bis zehn Jahren so entzogen wurde. Ben Butter scheint der Original MUawump zu sein, denn er sagte kürzlich : Fünfzehn Jahre lang nach dem Kriege war ich thätig in der Politik und doch konnte ich während dieser Zeit mit keiner der beiden großen politischen Parteien übereinstimmen, und das kann ich jetzt auch nicht." Ä l e q n d i x H. C ar v e r von Williamtic in Eonnecticut ging vor vielen Jahren nach Ealifornlen und ließ seine Familie in vollständiger Un kenntniß über seinett Ausenthalt. Kürzlich ist er in Rio Janeiro Mit Hinter lassung eines Vermögens von vier Millionen Dollärs gestorben, das jetzt feine damals verläffenen Söhne, die ihtt beinahe vergessen hatten erben. Bis zttm Monat Dezember toll das dieser Tage nusgebrannte Me tropolitan Opeca House in New "Sork zus neuem Glänze auferstehen. Die kostbaren Eostümc, welche die Unter nehnlcr Abbev. Schösset und Grau für di nächste Saison bereits angeschasst hatten Und die einen Werth von 5 l 50. 000 repräfentiren. sind vollständig un versehrt geblieben, da sie in feuerfesten Räumen ansbewahrt 'waren. Der Malergehilfe Ehristiän Ho. an, welcher mit seiner Eiarette das Feuer veran laßt haben foll. ist im Bellevue-Hofpi-ta ' den erlittenen Brandwunden er lecn., Äuf El lis Island bei New York erregte kürzlich die Ankunft von hundert Fittuländerinnen nicht geringe Aufmerksamkeit. Ihr Reiseziel waren die Staaten Minnesota und Michigan, w sich eine. Anzahl Niederlassungen ihxer Landsleute befinden.' Die F!nn länder sind ein sehr kräfliger. öder auch ein sehr schwerfälliger Menschenschlag. Gewöhntich sind sie zur Genüge mit Geldmitteln ver,'ch?,t und meist Acker bäuer, oder Fischer. Unter den jetzt eingetroffenen waren' viele junge Mäd cheti. welche zwar' kesneÄerwandie ' ober Bekannte im Westen hähen. aber doch versuchen wo!en.,sich unter ihren VaildS leuten in Amerika eine bessere Lehens stellung zu, erringen. ,.,:..;-t . ' l - !ÄlS rech tm ä ß i g e r E rbe von Millionen ist kürzlich eines Morgen? der Wirih Thomas Boolh in Providence, N.igs, ansaewacht. von deren Elistenz er vorher keine Ahnung hatte Vor einig.m Monaten erschien ein englischer Anwalt in Providcnce.vnm Nachsor schungen nach Erben von Sir Authono Ekadwick anzustellen,' welchem von der Königin ! Anna . zum Dank dafür, daß er die. durchgegangenen Pferde ihre Wagens aushielt. Grundeigentüum geschcntt worden nm, das heute mit den m i t Z i n s il nd Z i n se szi n s a n ge s a m m e t ten Erträgen ein Vermögen von $137. 000.000 darstellt. Es wurde tonsta tirt. daß Booih ein Nachkomme jenes Ebsdwick warz und er sand auch m feiner Heimakh jn England Pav'ere, die das beweisen. Vt seinem Bc.'ter Cornelius Ehadwick aus Philadelphia wird Boolh nun nach England gehen, lim ein Kompromiß mit der britischen Krone zu schließen.' 'Nur fünf Jahxe alt und nicht viel über zwei Fuß groß ist Mike Monsallo, aber er hat es doch fertig gekracht, daß die ganze biedere Elnwoh' nerschast von , WiUlamSburg, N. ?)., die Hände über den Kopf vor Entsetzen zusammenschlägt. Seit einiger Zeit waren in , verschiedenen Straßen der Stadt mvstcriöst Ticbsthle l vorgekom fütn. Dem Grocer lZarl Grotjan wa reu S3t0 gestohlen worden, aber die Volizei war nicht im Stande, den Dieb zu ermitteln. Da sah. der Schubma
cher James Roullo' eines Tages, wie der tteine Mike eine Wassermelone lauste, die fast so. groß war) wie er selbst.und zum Bezahlen eine dicke Rolle Greensbäcks" hervorzog. Man fand bei dem Kinde öl 50; es behauptete, die Banknoten auf der Straße gesunden zu haben, und gibt aus alle weiteren Fra gen nur immer die Antwort: "!?urs, Ncktiv". Weiteres ist aus ihm nicht herauszubringen: d?e Eltern wollen von nichts wissen: als der Junge verhaltet wurde, fanden die Polizisten ihn mit einem Licderriemen um die Schultern an die Wand gefesselt. Vorläufig ist die Geschichte ein Räthsel für Alle! Der verwittweteFarrneL John Morgan in Earmichaeks in Penn, sylvanien. ein wohlh idcndcr Mann,
beabnchtrgt nächsten ge.;cn den Ern spruch seiner vier emachsenen Kinder, cine Sohnes und dreier Töchter, sich wieder zu vcrhcirathcn. Darüber gc riclh er dieser Tage mit den Kindern in einen ernsten Streit und er ließ seinen Schwager Stevenson und andere Nach darn herbeirufen, welche den Kindern den Kopf zurecht setzen sollten. Dies wollte der Sohn Thomas sich nicht ge fallen lassen und mit zwei Revolvern bewaffnet, hieß er die Rachbarn dem Hause fern bleiben. Darauf erfolgte ein neuer Wortwechsel zwischen dem Vater und den vier Kindern, m dessen Verlauf der Sohn auf den Vater fchoß, aber anstatt seiner seine jüngste Schwe ster traf. Die Kugel drang am Halse ein und senkte sich bis in die Lunge. Nunmehr wurden Stevenson und die beiden anderen Nachbarn, welche in dem Gehöft standen, in das Haus gerufen, um der Verwundeten beiztistehei,. Ste venfon trug das Madchen auf die Ve randa und'von dort mit Hilfe derNach' barn in seinen Wagen und brachte sie in feine zweihundert Ruthen eiitsernte Wohnung. Inzwischen begann der Solzn von Neuem auf den Vater zu schießen und jagte ihn ans dem Hanse. Der alte Mann li:z nach einem leerste kendrn Haufe, erhielt aber bei dem versuch.', es zu öffnen, von dem Sohne einen Schuß in den Rücken: er tan melte, klomm aber noch die Treppe cmpor. Der Sohn kletterte auf d.iS Dach und fuhr fo lange fort, auf den Valer zu fchießen, bis sämmtliche Kammer d:r bcidcn Äkevolver geleert waren. Stevenson lehrte mit seinem Gespann zurück und brachte auch den verwundeien alteren Morgan in sein eigenes Haus. Die herbeigerufenen Aerzte fanden an seinem Korper sechs Schußwunden. Eine Kugel hatte ihn in der Leistengegend, eine andere im Kreuz getroffen und in jedem Beine saßen zwei Kugetn. Das rechte Bein ist oberhalb des KnicS völ. lig zerschmettert. Die Aerzte, geben nur wenig Hoffnung auf die Wiederherstellung der beiden Verwundeten. Txr 27jahrige Thomas Morgan befitt oct sich noch auf freirm Jüß, abcr man befürchtet, daß er sich das Leben neb' nen wird Vom Auslande. Der Schlosser A nnibal Poggion! hat je)t endlich, nachdem er sich' lange auf's Leugnen gelegt hatte, eingestanden, daß er den Bischof von Foligno, Monsignore Federici, im Ei senbahnwaggon hinterlistiger Weise überfallen und ermordet habe. Pog gioni weigerte sich Anfangs hartnäckig. auf die Fragen des Uniersuchüngsrich terS zu antworten. ' Als ihm . jedoch Personen gegenübergestellt wurden, die ihn mit Bestimmtheit als den Mörder bezeichneten, bequemte er sich dazu, ein Geständniß abzulegen. Dieses Geständ niß war aber sonderbar genug und trug den Stempel der, schlau erdachten Lüge an sich. Poggioni erzählte nämlich, ir sei in das Eoüps erster Classe nur des halb eingestiegen, um auch einmal auf Kosten der Eifenbahnverwaltung als Signore- zu reisen. Im Coups habe er den Bischof angetroffen, der nicht mit einem so reducirt aussehenden Reisen den in derselben Wagenabtheilung habe bleiben wollen und Anstalten gemacht habe, den Schaffner zu 'rufen.' Ich bat ihn. zu schweigen," so er zihlte Pogioni weiter, ober er beharrte darauf, daß ich aussteigen müsse." Ich drohte ihm, aber er ließ sich nicht'ein schüchtern und schrie mehr als zuvor.' Daiwar ich allerdings gezwungen, auf ihn loszuschlagen, und als ich sah. daß ich den schwächlichen Herrn .gctödtet hatte, sprang ich aus dem Zuge und brächte mir im Sturze schwere Wunden am Kopse und an der Kniescheibe bei:". Diese Erzählung, durchweiche der Mör der, der sich als durch den Bischof pro vocirt hinstellte, eine Art von EntsoZül digung für sein Verbrechest construiren wollte wurde natürlich hon dem Unter? suchungsrichter , nicht geglaubt. ' Nach vjelcr Kühe gelang es endlich. , Poggi em zu dem Geständniß zu bewegen, daß Raub das i einzige Motiv zu seinem Perbrechen gewesen 'fei Der Prozeß gegen den Raubmörder wird schon in ganz kurzer Zeit vor dem Schwurgerichte in An.'ona . beginnen schnell za End' geführt werden.' ' ;-f - lfiiV. o rfeb'i r; Straf k am m ,e f !n Rom erschienen ' jüngst die beiden Individuen, die im Juni an den Fürsten Odescalchf Drohbriefe gerichtet hat ten. : Die Angeklagten stehen im Alter von neunzehn und zwanzig Jahren und tragen, die Tracht der Campagne Bauern. : Sie stellen in Abrede, die Ervressungsbriese geschrieben zu haben und wollen nur zufällig an dem Orte vorübergegangen sein, wo sie verhastet wurdenzlunhzwo derzFürst OdeScalchi die von dem Brieffchreiber aesorderten 500. 000 Lire depon iren sollte. Daß Gericht c 1 1 1 : a bec 1 1 o 1 b e 5 ? ii g n c n 8 der Heiden Erpresser den Schuldbeweis für exhracht und verurtheilte sie zu vier Jahren 3 u ha u l';e jon der bare Tezt ! bei i an den Fürsten gerichteten Drohbriefes läutetU hast so viele Millionen und wir haben gar nichts. Gisb uns also auch ein BischenKso etwa 500.000 Lire in Gold undHilber. i die Du am Morgen des 5. d. MtK. sn der Mpmentano, Brücke niederlegen kannst. Aber W stimmt! Wenn Du Dich weigerst oder dki Polizei benachrichtigst, so werden wir Dich den beliebten Walzer aus dem Restaurant Vera tanzen lassen. Gej zeichnet: Die bekannten Dynamitar den." Wie erinnerlich, benachrichtigte
,Mrst OdeScalchi trotz dieser Drohung die Polizei, die die bekannten Dyna mitarden" festnehmen ließ. Ms sie sich an der Momentanobrücke einfanden, um daS Geld zu holen. : Wie der Präfekt von Pe tersbura. Herr Wahl seine Untergebe.
nen auf die Probe stellt, davon wissen Petersburger Blätter folgende Ge. schichte zu erzählen. Vor einiger Zeit ''1 iTi'i.il-'-'i 1 X M;!iltt)tt;i:itiÜ v'1' f"' I 1 ; !', ; t.1, ! VV,J erließ der Präfekt eine Verordnung, durch welche, bestimmt wurden daß Wa gen über die etwas' schadhafte Strogo uow-Brücke fortan nur im Schritt fah. ren dürfen. Sonntag (14. August) Abends um 8 Uhr bestieg nun Herr Wahl einen schmucken zweirädrigen Wagen, fuhrlangsam bis zur Strogo now'Brücke und trieb dann plötzlich feine Pferde an, um im Trab über die Brücke zu eilen. Da kam er aber an den Unrechten. Die beiden am Brükkenkopf aufgestellten Polizisten hielten den Wagen auf, holten sich den Be. sitzer vom Bock herunter und untcrwar fen ihn einen Kreuzverhör. Als Herr Wahl, lim die Gewissenhaftigkeit seiner Leute zu erproben und um ihnen einen kleinen Schreck einzujagen so nebenbei bemerkte, daß er Herr Wahl,-der Prä sckt von Petersburg sei, erhielt er außer einigen Rippenstößen einen scharfen Verweis und wurde sammt seinem Kabriolet zur Polizeiwache gebracht, wo sich natürlich Alles in Wohlgefallen aufloste. Herr Wahl ' aber schenkte seinen pflichttreuen, Unterbeamten je einen Rubel und drückte außerdem im amtlichen Anzeiger der Stadt Peters bürg dem Polizeicommissär des Strogonow'Viertels, den Polizeiinspektoren und den beiden Stadtsergeanten, die eS gewagt hatten, einen leibhaftigen Prä jekten wie einen gewöhnlichen Sterb lichen zu behandeln, seinen tiefgefühlte sten Dank aus. In einer württemder. glichen Oberamtsstadt wurden bei einer Schulvrüfung die Kinder beauftragt, als stilistische Aufgaben Briefe an wirklich vorhandene . Personen, Brüder, Schwestern und so weiter zu schreiben und darin Todesnachrichten, Unglücks fälle, Zahlungsmahnungen unddergleichen anzubringen. Um den Ächü lern auch die äußere Form der Postvorschritten geläufig zu machen, ließ man sie die Briefe adrefsiren ; sie legten die Briefe in die Umschläge und gaben sie so dem Schulinspector zur Bcurthei? lung Der Schullnspector nahm die Briefe, ließ sie aber aus Versehen im Pfarrhaus auf dem Pult des Pfarrers liegen., von wo sie wieder aus Versehen das heißt in der Vermuthung, Eorre spondenzen des Pfarrers vor sich zu haben, der Amtsbote auf'S Postamt trug und zur Bestellung übergabt Die Zahl ergötzlicher, aber auch trauriger Folgen, die der Fall hatte, läßt sich er messen. Alle Bemühungen des Leh rers. die Briefe zurückzuerhalten, waren vergebens ; sie hatten alle ihren Weg. einer sogar nach Amerika ein anderer nach Australien, gemacht. Ei n E ,rp l o si o n S u n glü a faNd,'wie der ,Secolo- schreibt, am 8. d. Mts. auf dem Marktpla von Eesa bei Neapel statt. Eiwa zwei Tausend Menschen waren auf dem Marktplatz versammelt, um einem Feuerwerke bei, znwohnen, das zu Ehren des Schutzpa trynS Sant Alfonfo De Lignori abge brannt werden sollte. Als das Feuer werk eben angefangen hatte, erschütterte ein heftiger Knall die Lust; gleich da. rauf erhob sich ein herzzerreißendes Wehgeschrci aus der Menge. Nicht we niger als 10 Personen waren auf der Stelle todt und etwa vierzig waren theils schwer,-theils leicht verwundet. Eine .Dynamitbombe war von deinem iln bekannten , in den Menschenknäuel hineingeworfen woroen. Bei der allge meinen Verwirrung ist der Verbrecher "'M:.rh., Stttknbi.d, dessen Einzelheiten in Berlin großes Aufsehen erregen ist durch eine reiche Erbschaft verursacht worden. Zwei berliner Mädchen, dei Halbwelt anae hörig-, hatten einen reichen Verwandten in Hamburg durch den Tod verloren, dessen Testament dahin lautete, daß sein Vermögen, welches etwa sechs Millionen Mark betrug, der Stadt Hamburg ' zu fällen solle. , Eine Nachschrift des letzten Willen? aber besagte, daß etwaigen sich meldenden armen Verw andten deS Erb lassers' von der Universalerbin eine Summe von einer Mill. M. ausbezahlt werden solle. Durch Zufall hatten die beiden in recht dürftigen Verhältnissen lebenden Mädchen von. . dem Testament ihres Verwandten' erfahren, sie wandten sich nunmehr mit einer Eingäbe an den Senat des Staates Hamburg? wurden jedoch abgewiesene h Durch Zufall? er fuhr ein in der ,Prenzlauerstraße iwoh nender Restaurateur, früherer GütSbe sitzer K! von de? obigen .ErbschästSge fchichte. er machte sich mit den Mädcheq bekannt und veranlaßte! dieselben' ihm die Führung eines e tmaigen P rocesses zu überlassen: jedoch soweit ; kam es nicht, beide Parteien einigte,i sich und den-Damen' der Halbwelt wurde aus tt. 'S Bemühungen eine Summe 1 von jt 250,000 Mart ausbezahlt Der Ver. mittler aber zog es vor, statt der üb!i chcn Provision sich in den Besitz des ganzen Kapitals zu setzen. Er einigte sich zunächst mit seiner Frau, zahlte ihr eine Abstandssumme, ließ sich scheiden und ! verheirathete sich alidann mit einer , der dankbaren Erbtnnen. Und was das Beste bei der Sache ist. seit vierzehn Tagen befindet sich otter renwerN seiner geschiedenen (!!) Frau auf de Hochzeitsreise. , , ' , i ZMBrliZksi'N't l i chen ,A uf. zügen, Paraden und Schauftellungen k ommt eZ häufig vor haß kleineren Personen durch vor ihnen stehende odei sitzende größere Personen die Aussicht auf die vor sich gehenden Vorbeizüge undHaMungenDrspnitWUPtesem Uebelstande hqt her in Wilna wohnende Professor Joseph iLlwtschqkOrch eine Erfindung abgeholfen, die überräfchcnd einfach ist. Er hat einen kleinen Appa rat construirt, bey er DiaSkov f? oder Durchblicker nennt. , Der Durchblicke? besteht aus einem ca. l bi; 11 Ceyti, meter im Durchmesser habmden Metall, rohr. welches unten mit einem kleinen Handgriff zum Halten versehen ist und das sich durch Herausziehen verlängern läßt. Am oberen Ende wird ein klei
ner viereckiger, im Winkel von 45 Ärad stehender: Spiegel aufgesetzt und ' am unteren Ende, wo sich der Handgriff befindet,- ist ebenfalls ein spitzwinkliger Spiegel angebracht, über welchem sich in dem Metällrohr eine Oeffnung zum
Durchblicken befindet, l Wird dem Be sitzer des DurchdlickerS nun die Aussicht B. durch eine arone vor ihm stehende Person versperrt, so nimmt er seinen Apparat, der sich bequem' in der Brust lasche unterbringen läßt, hervor, setzt oben den kleinen Spiegel auf unh ver längert das Metallrohr durch Ausziehen so weit, daß es ein paar Eentim:ter über den Kopf des vor ihm Stehenden ragt, und blickt nun durch die in dem Metall rohr befindliche Oeffnung, wo er dann die ganzen Vorgänge ebenso . deutlich sieht, als wenn niemand vor ihm stände. Wie wir hören, hat der Ersinder in allen Staaten Patente fül seine ErfiN" düng genommen. Fürst Bismarck uttd die Kellnerin unter dieser .Ueberschrift tWt die Wiener Neue Freie Presse" aus dem jüngsten , .Aufenthalts des Reichskanzlers a. D. in ttissingen'fol. genden Zwischenfall 'mit:' Fürst -Bis marck machte in den letzten Tagen sei neS Aufenthaltes allein einen Spazier gang in dem Walde bei dem Alten burger Hause und wurde daselbst von einem Gewitterregen Überrascht. Die Kellnerin im Altenbürger Hauses die den Fürsten ohne Regenschirm gewahrte er kam sehr eilig aus dem Walde heraus eilte sofort mit einem Schirm auf ihn zu. Der Fürst nahm densel ben dankend an. Ja, liebes Kind,sagte er, es ist .doch immer besser, ein sicheres Obdach zu haben, als so unbe schirmt unter dem Regen einherzuwan dcln." Dabei bot der Fürst dem ge fälligen Mädchen leinen Arm und die Beiden wandelten seldander einer Schutzhalle zu, wo sich der alte Reichs kanzler niederließ. - Nachdem der Ae gen aufgehört hatte, gab der Fürst dem Schwabeninädchen einen herzhaften Kug, worüber dasselbe ganz überglück lich war und zum Fürsten äußerte : Eine große Ehre für mich." . Doch der Fürst, antwortete lächelnd: DU Freude ist sür mich .eine noch größere, mein Schatz.- So Dat die Schmaben'Kell nerin die Geschichte erzählt.' ' r Eine bekannte S telle in den l Satiren des Juvenal hat .neuer dings durch einen archäologischen Fund ibre Bestatiauna erhalten, juvenal erzählt, daß zu seiner Zeit die Bildnisse des Horaz und Virgil neben einander tn den schulen ausgehängt.' gewesen seien, und giebt damit Kunde von einer tief in's Volk gedrungenen Verehrung für i seine beiden großen Dichter der augusteischen Zeit. ' Nun hat ein Fund in Pompeji solche Bildnisse an'S' Licht gebracht, Marmor-MedaillonS von glei cher Größe, vollkommen als Gegenstücke behandelt und auch zusammen gefunden. Die etwas oberflächliche Arbeit laßt er kennen, daß man es mit einem billigen Massenartikel zu thun hat. Die Re liefs sollen eine auffallende Aehnlichleit mit den Miniaturen der Handschriften der beiden Dichter aus dem 12. und 13. Jahrhundert haben, woraus also ge schlössen werden müßte, daß auch jenen Miniatureuzeichnern diese Bildnisse in anderen Exemplaren bereits bekannt waren, eine Annahine, die' sich mit der Thatfache der weiten Verbreitung der Bilder sehr gut deckt. ' ; Ueber h eru nterge ko m mene russische Adelige plaudert der Pa riscr Figaro" und zählt folgende ekla tante Fälle auf: Eine Fürstin Galizyn wirtt als Etallmaad in einem , fran zösischen EircuS. ein Fürst Krapotkin ist' Dro'ch'enkutscher in Moskau;' ein Fürst Soltikolf ist Austräger in einer tetersbnrger Markthalle und eine Für stin Tolgoruki tritt in einem .-amerika Nischen Eafe-Eoncert niedrigster! Sorte als Sängerin auf." Solche merkwür dlgen Beispiele von dem Niedergang ehemals hochgestellter Persönlichkeiten sind ja gewiß sehr traurig aber' daß es gerade ein französisches. Blatt ist, .da? die Russen, die lieben Brüder von Kronstadt, an ihren Adel erinnert, -das ist nicht sehr rücksichtsvoll:' ": ' ,rC.4- Gräfin'Li. die' GemähZ lin des Vizekönigs LiHung.Chanz.' ist am 3. Aug. in ihrem Palaste in Tient sinl gestorben. . Sie war eine der bei rühmtesten Frauen Chinas und die Aufklärung utld der?' Freisinn ihres Geistes hat viel dazu ! beigetragen der Ausbreitung medizinischer Reformen in China zum Durchbruch zu verhelfen. Sie erbaute Und ünterhieltauf eigene Kosten ein großes Hospital für AuSlän er in Tientnn. . - , . , , , 1 1 -'.'.' 1 :n . 5i , Verlangt Mucho' 5igarS." ' Best Havanna BBch-WÄMrWl! iJj'v . ' -;:!'' 5 ' V' -f " ; F. SMITH ER, m :( : ":''! u--- ' , " ' t-1 I i , : . . , v 4 .1 . J ' j . . ' , HSnbier in Vt,Adach.Makrial, t un, 8 plh Keadz " Sioofina. magerdichttS Gbkating, ftvtx feöem sphaltilZ. Slroizvappr. Dach, und Mi tallZarben ,c. ic. Offtee: 100 AJett fftarvlaafe atntter. TtXrni.an fW!. . .., tt . ,t i -. iJ- viti-- .. "j ,!:.:L J .!,!,, i ;. i .!' .' i !.:,'! : ,,!,,!' ,,!,,,,!! , ei:' ; v'l H:: ,..:,:,:1Jri Jlt .j , r U$t' . 5 v ii i TTT ,, i '.iTT.. i- . 1 - . In.: ü : .i ..; - Ji,.!..1:; M1- II! ' .,! ':.'..i,.l,r' .. : i ;u iu u.e ir.R r r - ... ffähtae und verantwvrttiSe Dachdecker ttltt dZcher.Trinidad und ttssntte AvN VSch HiLt Hxttn omotfirinSDSchr q -ni Ma tertal.,D!sice No. 169, Aard ? 1 80 Marylonbstr. Mr-t ! M . i; -' ' H -: i ,. :!T .if ..tn:,! ? ,,,, -f,, fifv'lf ' "in Mlevbon,M (ilLn :i'i,iv--Vi,' ':"; ". '' " L. f:i Tascheu-Ubren. Trj.tM "' S-1 MMA? ;! Zlcutftt Schmucksachen, Gold und platirt,1n großer Auswahl. -: fcÄS'' $ 'iÄi 1 ÄMsnPiI!!! tnlWM tJWrnliÄittJ! ft he, jtofctii fiXuStift! Germania, : Aii Tl,up ZUhr ,tsch LnA. von Zfvlamti CiSftr, m nvß dets der Gelacht, dft) Paierlanh Jkd Pe,ksch tvilt et loiSeZ habczl. Kird,lg l Vrttje, ntit's htt Stelle. Wir stell? ante totHnaiiitam. Cinn Icltme Eelegeuheiitnr jede wlrUiaem dcutscbe tnm ein tn, Geld ja mechr. 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