Indiana Tribüne, Volume 15, Number 349, Indianapolis, Marion County, 4 September 1892 — Page 8

Hiesiges.

Indianapolis, Ind., 4. September '92. 3T Zucker ist in der lchlen Woche durchschnittlich um einen halben Cent das Pfund im Preise gestiegen. , Seit 13 Jahren babc ich Ct. Jakobs Oel verkauft und verschrieben und zwar stets mit Mfriedenstellcnden Resultaten. Dr. W. T. Lirelcy, Bussalo, Äy. gCT Jason ?l. Beckman bat ge--ftern seine Stelle als Mitglied der Feuerwehr niedergelegt. Saute cucho's Bett Havanna CigarZ." gGT" Heute sbcnb werden in der Mozart Halle Die sieben Schwaben" gegeben. Pabst's Milwankee Viere: Hvfbrau, Bobemian und Standard find zu bezke Kell dnrck Allanst ErbrZcb, 221 210 S. DelawareSltr. Das Empire Theater, ein schönes großes geräumiges neues Theater, das in Wabash Str. zwischen Pennsylvania und Delaware Straße sieht und eben fertig gestellt wurde, wird morgen eröffnet werden. Musiklehrer G. eppert, No. ü-17 Ost Morris Straße, empfiehlt sich für den Unterricht aus Piano und Bloline. Bedingungen maß, g. Der ttn terricht wird aus Wunsch im Hause der Schüler ertheilt. Pabsl's Milwankec Viere : vsbrättx Bvhemian und Standard, sind zu bezkehen bnxd August rbrich, 22'j-2'ltt S. Delaware Stl. ZT" Die Vyeicke Fahrer unter der Führung des Zikzaklubs hatten gestern Abend eine Parade, die sich sehr hübsch usnahm. ES nahmen etwa 150 Radfahrer Theil und alle trugen farbige Papicrlaternen, oder hatten dieselben an ihren Fahrzeugen befestigt. Beccham'sPillen bei kranker Leber. Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedet's Bürsten die besten sind. 423 iSiriirni Ade 2T Mit der Ernennung von Iobn Dugan als Ortsschreibcr von Hanghville lind die Republikaner unznfrieden, weil er ein Demokrat ist, und die Demokraten, weil er sich noch nicht der dient genug um die Partei gemacht hat. Monumente und Grabsteine in großer Auswahl uns zu blllmen Pret fen bei August Diener, No. 243 Ost Wihinfltl?n 5tra?e. Die Mitglieder der so sialistischcn Sektion sind hiermit aufgefordert sich am Montag Vormittag um halb neun Uhr in der Arbeiterhalle einzusinken, um an dem Umzüge tbeilzunehmen. E r n st V i e w e g h, Agt. tT In Folge eines defekten ita min verursachte gestern Nachmittag ein Schadenfeuer im Hause von John Met?rifsin, 4 t Harris Straße, einen Schaden von zehn Dollars. Pabst'S Milwankee Biere: Hofbräu, Vvbemlan und Standard sind zn bezie Iren durck Äuqft Erbrick, 221240 S. Delaware Str. Mucho'ö Cigarrenladen besindet sich in No. 139 Oft Washington Str T Gestern Abend wurde eine Frau nach dem Hospitale gebracht, welche us der 3. 4 D. Eisenbahn so schwer am Kopfe verletzt worden war, daß sie jedenfalls sterbeu wird. Da sie bewußtlos war, ließ sich ihre Identität nicht feststellen. Die Downey Straße Building & Loan Association No. 1 wird ihre Tdatigkeit eröffnen in Fred. Hosberr's neuem Platze No. 505 Madifon Avenue, am Mittwoch Abend den 21. September '92 unter dem alten Plane. 4200 per Antheil, 5,0e per Woche und 25e Eintrittsgeld. Wahl von tt Direktorcn abzuhalten am 7. Sept. '92. Antheile sind an folgenden Platzen zu Jonathan Warner, 41G Union Str. MiÄ. Derleth, 31 Downen Str. Theo. Sünder bei Sander & Recker. Zacob Frih, 02 Süd Ealt Str. Peter Elements, 7 Madifon Ave. Joseph Pletzer, 591 Madison Ave. Iul. Bettler in Aeber's Brauerei. Fred. Hofherr, Madison Ave. Leo. Spihnagel 920 Süd Merilstr. Peter Qhleyer, Sekretär pro tem. 432 Süd Meridian Str. Meerschaumpfnfen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen etc. bei Wm Muöo. Ro. 199 m Washington Str WO Alexander Wood, wohnhaft 595 Broadway, sprang gestern Abend vor dem Haupkgüartier der Feuerwehr von einem elektrischen Straßenbahnwagen,, der in raschem Fahren begriffen war, und wurde mit großer Heftigseit zu Boden geschleudert. Ilanner & Buchanan's Ambulanz brachte ihn nach seiner Wohnung. - Zu Stunde war er noch bewußtlos.

Plauderei.

Der Milwaukee Herold" schreibt : Nur keine Angst ! Die Cholera mag nach Amerika kommen, aber die Schrecknisse in ihrem Gefolge werden nicht so groß sein, wie in den dichtbesiedelten Landern der alten Welt. Unsere Städte im Westen sind luftig und die Bewohner derselben sind nicht in Niesensiällen zusammengepfercht ;die Straßen find Verhältniß mäßig rein und ein A b z u g k a n a l s y st e m i st b e i n a h e ü b e r a l l v o r h a nd e n. u

Ein anderes Blatt die Chicago Block wird zu ermäßigten Tribune" -dagegen schrieb am selben Preisen verkanft, um das Se- . sckaft abzuschließen. Der

M 11 V I Die Ver. Staaten haben alle Nr sache, vor der Einschleppung vereinzelt ter (z holerasaUe zu ztttern. 'JDtnn es kann Niemand leugnen, daß die amerikanischen Großstädte an Unsauberkeit kaum von den morgenlandischen übertroffen werden, und daß sie wahre Brutstätten epedimischer Krankheiten sind. Wenn die Cholcrafurcht die Städtebewohner und namentlich die Behörden aufrüttelt, so wird sie etwas Gutes gestiftet haben." Wer hat nun Recht ? Keines von Beiden. Beide übertreiben nach amerikanifcher Manier, nur in verschiede nen Richtungen. Zu sagen, daß die Straßen von Indianapolis z. B. ver haltnißmäßig rein sind, ist doch sicherlich nicht wahr. Sie sind noch nicht einmal rein, nachdem sie gereinigt wurden. selbst eine frisch geregte Asphalt Straße ist sobald sie nur naß gemacht wird, mit einem schnürn gen Brei bedeckt und unser Abzugska nalsystem besteht einstweilen nur auf dem von Hering mit Linien und Zahlen bedeckten Papier. Aber von morgen ländischen Städten wird Indianapolis in der Unsauberkeit doch übertroffen, so schlimm wie in dem Lande der Türken und anderen Korangläubigen ist es gerade nicht. Die amerikanischen Städte nehmen so eine Mittelstufe zwischen europäischen und morgenlän dischen Städten ein, leisten also in der Unsauberkeit immerhin noch sehr Be trächtliches. Jetzt aber, da die Cholera im Anzug ist, jejjt soll auf einmal ein riesi ger Anlauf genommen werden. Wenn sie Mahnung der Behörden was hilft. mich solls freuen, aber so schnell wer den die Leute die abscheuliche Rück sichtslosigkcit, mit der aller Nnrath kurzweg aus die Straße oder in ein Gäßchen geworfen wird, wohl schwer lich bei Seite legen. Es ist gar so bequem, die Dinge einfach zum Fenster hinauszuwerfen. Bei allen Mah nungen zur Reinhaltungen der Stra ßen ist aber Eines zn bedenken. In Indianapolis macht die Sache besonders Schwierigkeiten, weil in den mit Gab geheizten Oefcn das Verbrennen nicht angeht. Energische und durchgreisende Reinhaltung der Straßen Ware hier nur möglich, wenn einmal ein all gemeines System der Fortschaffung des Unraths und der Abfälle einge führt würde. Bis dahin wirds wohl trotz aller Mahnungen beim Alten , bleiben. Wenn es vielleicht für den Augenblick etwas besser wird, sobald die Choleragefahr vorüber ist, wird auch die ganze bisher mit Vorliebe ge hegte und gepflegte Unsauberkeit wie der in ihrer ganzen Herrlichkeit einziehen. Wer in den lehten Tagen in eng - lische Blätter sah, speziell in die gro - ßen New Aorker oder Chicagoer Blatter, der konnte dort bis zum Ueberdruß und Ekel Abbildungen der Faustkämpser sehen, welche sich dieser Tage in New Orleans zum Gaudium schauund wettlustiger Cportsleute einander die Gesichter zerschlagen werden. Man fragt sich wirklich, ob die amerikanische Aatwn eme zlviliprte ist. Die alten Römer führten zwar Menschen, aber! doch immerhin nur Sklaven in die! Arena, welche in ihren Augen keine vollgiltigen Menschen waren, und die Spanier kämpfen in der Arena doch nur gegen Thiere, wobei die Menschen in den meisten Fällen doch immerhin unvcrlcht aus dem Kampfe gehen. Der wirklich zivilisirte Mensch findet schon das brutal. Was aber soll man von den bestialischen Faustkampfcrn denken und auch von den Leuten, d!e an diescm blutigen Sport gefallen sinden? Man kann wirklich nur Ekel dabei em p sinden.. Die Betreffenden selbst, anstatt daS Unwürdige ihreS ThunS zu empfinden, halten sich gar noch für große Männer und Helden. , Und das ist wirklich kein Wunder, denn aufs Gewissenhafte beschreiben seit Wochen die Zeitungen ihr ganzes Thun, Treiben und Reden, undnhre Fahrt nach Aew Orleans in einer Weise, als Ware es ein Triumph.

zug. llnd diese Presse predigt Tag für Tag Moral, macht sich lustig über den Ausländer, und wahrend sie nicht genug über die Heiligkeit des Sabbaths reden kann, betrachtet sie den Menschenleib nicht als etwas Heiliges, sondern als ciuc Pfüe. Pfui über diese frömmelnde Heuchelei, die Sport mit dem menschlichen Körper treibt.

Neeeivcrs Verkauf von sei nen Sckttbcn. Das Lacr von feinen Sedttben in 9k. W. Kcrsbncc's SchuZi - Parlvr, 7 1 .Ost Washington Str. im Vance Verkauf ist bereits vom 9keceiver eröffnet. Bloß nach Chicago über die Monon Linie. - 9kepublikaniscke (Zvunty (5onventivn. Eine republikanische County Convention wie die gestrige ist wohl noch nicht dagewesen. Wenn man bedenkt wie sonst eine enthusiastische Menschenmenge sich zu einer solchen Convention drängte, wie man froh sein konnte, in Tomlinfon Halle noch ein Plätzchen zu bekommen, welch schreiende, johlende Menschenmenge da immer beisammen war, und gestern eine bis zur Oede leere Halle. Alles still und ordnungSgemäß ruhig, es sah gerade aus, als ob die ganze Sache nur der Form hal öer veranstaltet worden wäre weil das Herkommen es einmal so verlangt. Diese Convention war eher alles Andern, als vertrauenerweckend und sah gerade so aus, alö ob die Republikaner von Marion County säson von vornherein die Flinte ins Korn geworfen hätten. Dieser Eindruck wurde noch dadurch verstärkt, daß man nicht, wie sonn üblich, schon vorher den Vorsihendcn bestimmt hatte; die Sache schien Jedem gleichgiltig zu sein. Als man Fairbanks zum Vorsitzenden gewählt hatte, zeigte sich's, dad derselbe nicht einmal anwesend war, und man mupie bn erst herbeiholen. , . & t n i f : . . linier jviazcn timsianocn, cn vcin in der Stadt gänzlich mangelnden Interesse begreift . sich's daß man dem Farmer-Element in allen Dingen den Vorrang einräumte, und ihnen die vordersten Sitze gab. Sonst saßen sie immer in den hintersten Winkeln. Die Convention nahm einige Resolutionen an, in denen nicht etwaPrinzipien erklärt wurden oder gesagt wird, was die Republikaner beabsichtigen, sondern in welchen bloß dieDemokraten in Grund und Boden schlecht gemacht werden. Es heißt darin, daß die County Commissare die Steuern ganz riesig erhöht haben, daß sie das Geld ungesehlich verwendet und ihr Amt im Interesse begünstigter Corporationen verwaltet haben; daß der Auditor ent gegen dem Gesehe Steuern nachgelassen habe, daß wiederholt Unterschlagungen von Seilen demokratischer Beamten vorgekommen feien, daß der Schatzmeister den Auditor in der ungerechten Steuereinfchähung unterstüht habe, daß der Sheriff sich den Respekt des Publikums erworben habe, und daß der Coroner die Würde seiner medizinischen College verletzt habe. Wenn sonst noch ein County Beam ter nicht schlecht gemacht wurde, so ist l das wahrscheinlich nur aus Vergeßlich l keit unterblieben. Bei der Abstimmung über die Schah i meister-Kandidaten kam eine Unregel Mäßigkeit vor, ohne welche vielleicht Fred. Rush beim ersten .Ballot statt Rhodn" Shiel nominirt worden wäre. Die 11. Ward gab 7 Stim men für Rush und 7 für Shkel ab. Als das Ballot zu Ende war protestirte Vietor Jose und erklärte, daß er die Stimmen abgenommen und ge Zahlt habe, und daß sie während seiner Abwesenheit falsch abgegeben worden seien. Eine nochmals vorgenommene Zahlung ergab denn auch 12. für Rush und 2 für Shicl. Nun aber Macht? sich die 10. Ward die Gelegenheit zu Nutzen und änderte ihre Stimmcnabgäbe und warf alle ihre Stimmen aus Shiel. Dadurch erhielt er eine Map ritat. von 5 Stimluen über Rush, welcher ohne den Schwinde! in der 14. Ward bei der ersten Abstimmung no minirt worden wäre. Wie wenig in politischen, Convcntioncn auf Fähigkeit und Stellung der Kandidaten gesehen wird, und;, wie, da ganz andere Dinge maßgebend find, zeigt,,, dcrttnstand'baßM'dMKHZ lauf für hie CoroncrS-?komination ein Dr. Brahton einem Dr. Lutz gegenüber unterlag. ' . :y;$M$ M:i Folgendes ist das artlf'WpuiilS tl . . U.lsche ,Tlcket:, , ,, -;t7mM

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