Indiana Tribüne, Volume 15, Number 349, Indianapolis, Marion County, 4 September 1892 — Page 5

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HttewesM

Tie Bedeuturgdcs Blutes für den Bestand dcS uicn schlichen Körpers ist WMMMMM der kanm erst Versichert zu werden, daß att fßtxmderungen rrs Blutes (S hissn auf die Gesundhcit haben. T ie tfjnirä ßrffc zu die frei CrzZnzunzSmatenal si:.d natürlich den ftsten und Msigen NahrunsSmittelg entnornOien, welche der Mensch genießt, die aber zu ihrer Ve7Mnddarkeitbcsondere Beilnischsng von Korpersäftin erfordern. Die Verdauung und mit ihr die richtige ZusanlnierfttzRng des VluteS für dke Gesundheit des KörpnS spielt eine wichtige Rolle, und daö durch eine maNZelösfke Verdauung, eine fthr roße Anzahl ren nieist sehr langwierigen, fcie Gesundheit unterzrabendeu Leiden hervergernscn werden kann. Ist dieser Zustand eingetreten, so wähle nan zur Abhülfe au?schlkßlich solche ArzneiAittel, welche den TerdaN" LngSapparatzu größerer Tiatigkeit milde anreizen und die überflüssige Galle entfernen, ehne für den Körper schädlkcke Folgen zu haben. ALS rein vetablischen Etoffen bereitet sind Tr.Angüst Köuiz's HamburM Tropft gerade das Mittel, welches mit Erfolg ariaaraih't werden kann, da eS alle jene AnfcrderuMN in sich fckließt. die man an ein wirksames, tonifckeS iuignngSmitte! pellen kann. lintaiefe Wen! zszszmii find fekteu gZliSlich?. S3l nb Vrdsrch Iwyx Hebet in ku r,er 3it dsehoUea tanH kann, ttlat der ..Si tu gs, 250 Q:, Mkk zah,::ti1z?nW mtUT3rtieiica HBtÜfertt. jetl ven Deal aufnfrj ad khttes Db öell?sfiitut io Usern 53 jrf hkrävSgeAkbes wirb, ans tte klarftesz tt(e. Smsz Hiwtf.tli li dc lEtiaa letli Ä fcwtea soiiflra, fytwn d n Txruch 6 Üiff ja D'ru m pkÄsc, ? sich wiz rinitizg nofci Mta.tn iiaö 6a ruTirrfitiA Buck ?j U., ed, sie am w tStigste L chrittKZ Ui $?btni tun 1 Wtxd iur 25 SfV,a ojtitiitrm t:i ctiui&tr Sprache, fta unfcSf Tjfjm e-.-paitt, ttsandt. 51 Kitefr : D?nlcLes KeU-tnütitut. 11 CUn-li ton fiamu, aüvi iorSs. Zk. 1. ÜZK fCer .Rettungs'AAker" tft auch zu abea tk ?n hlanapsli. Ind.. bet . Ä. Brand, Är Eo Oft Wuikinzrsn ttnäe. Ein nzturüchcs Ssilmittel fu? FsllfeichtHyftecie, Veitstanz Nervosität, Hypochondrie. MeZanchotts, Schlaflos :kelt. Schwinde!, Trunk sucht, Rückenmark' uub f:';:: Mdizks bst ewk ductt, i&txtxs, au? d f vMfijtrtn. t'kttit o3äii Rederreiz und bskSrdnt &gffa& Sei Steta8Iaifcam. El ist ws SkkäV VkiLZegung. welch zchaoet rvs: Quaueneym 2 n werthvvOeZ DuÄ sKr?M::!ttdtitdt kmi d Je den: der s rxZanqt. zuqas er. v Arze erdalke aS d PtedizwumwnS. Tieik Medii:n wurde seit dein Jadre do dem Hochm. Pastor Köm?, ffor, W-gr.e Jad zudenitel nk bt wnfn irni Km.'uimnit Ubii w I 9 j(9l (CkUfi 4wi -stm v Knrwin MmiriNF rn kVUK.!!, rstt-ülWHL 238 Ka-ndolph CHICAGO, ILI V,i iitunta u haven snr 9U0O 91 SUfH'i. S?fiS.00; tte ,x I Ja -dikna?s!iS in den dtten Atkzeke on I. iN.Psntzer. u ?2ti .Wammm unb SSe fctb Su ett. uns cskn vane. Dr. Wagner, Omce : No. 9 Ssl WviO Str. - - . ' ' OwStNden : S 10 Uhr BsrmittsqZ Uhr Nachmittags. -r Vohnunz: Ecke Vroadtvav nud Liaeoln Bde. TelephL Stä. r. P nutzer, (lhirurs und Frauenarzt. .'Vlf VlllMt Vv 19X Ost Michigan Straße, tEckeMasiachusettSAve.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags auSgenommen. Telephon 220. Ferd. A. Müller, lNachfekger vsn Sirge MMer.) Apotheker. Tie Asferttnng bau Rezepte ßeschtebt iv ,,erlasftger. sachverftandtgkr Wtise. Südwefi-Töe der Ost Washington und Ost Gtr. XT Telephon 87. Bad Tenkewatter. Itt SuenceJnd., Wilbad. neipp'fckie Wak sxrbeilck,n,tsit, vustksrorr it., wixtt Meldenden rmpwElev. Preise mäkis. da Run tt raus en: 5?(crc3 Kilt outem DauS und .rallung an der Pleak Ame. l ctl ". ... : . tx siflttcitit, sör ticaa - mt Jdrm w i wve s, firl aiiitrt filiiViil. Rmttv z. itt s lÄMake Str.; PrM 50 -dringt ofvJhr, ,M SS stz a tt M. Ttraue.det rFö?tste m- knuraye. tlK -.aus Mih von der BMsnLöviftrMe und ,l.rntscheMeudakn. mit m der

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13? ii;ü.tU4 Epikvd auf fern poNwsiZH? Catntoat DaS Königreich beider Sicitten laz in den letzten Ziigen. Die Herrschaft der Äourbonen begnügte sich damit, den schwachen Schern einer bis zur Lächerlichseit hersk gesunkenen Autorität in großen Aktenstücken mit irnpozanten Siegeln von entsprccheiidcln Umfange aufrecht zu erhalten. Rich! besser als um diese papierne Macht, war eZ um den schwanken Thron bestellt, und der erfte rauhe Windstoß mtchte ihn umsegen. das wußte Jeder mann, der den politischen Horizont mit einiger Aufmerkiamkeit verfolgte. Nur die guten Neapolitaner selbst kümmerten sich keinen Psisseriing darum, waren doch die MaZkaroni nicht im Preise stiegen, und so man sich um geringes Geld daran satt essen konnte, sollte nichts ihre südliche Sorglosizkeit stören, zumal ja der bereits dem Ende zuneigende Carneval seine althergebrachten Rechte geltend möchte und Innz und Alt dem tollen Mun,::enschanz ergeben war. Ei, wie das zuging! Kaum, daß der Abend angebrochen war, begann das Volk in den drolligsten Verkleidungen auf dem Toledo eiuherzuwogen, kicherte und lachte, schrie und joh'.te über die einfZltigsten Dinge, brach in lauten Jubel aus, st.,?ft sich eine Maske zeigte, die durch aLerlei schnurrige Redensarten der allgemeinen Heiterkeit frische Nahrnng'bot. Die witzigen Worte flogen hin und her, und wer in diesem ausgelajseucn Wettkamxfe mehr Lacher aus seiner Seite behielt, dem jubelte das muthwillige Auditorium zu, wie irgend einem berühmte Tenor, der seine Force ?lrie hinaus schmetterte. Die tolle Lustigkeit, welcher ganz Neapel verfallen zu sein schien, wirkte ansteckend aus Hoch und niedrig. Keiner dünkte sich zu arm, um nicht auf feine Weise an den Carnevalssrenden Theil zu nehmen, steckte eine fratzenhafte Papierlaroe vor das Gesicht und that wenigstens ein paar bunte Lap? xen um, wahrend die Straßensuzend gnr zu dem billigsten Auskunstsmittel' griff, indem sie das Antlitz mit rother oder fchxiarzer Farbe beftrich und sich allenfalls noch in ein zerrissenes Vetttuch hüllte. Und wie die breiten Schichten der Bevölkernng in ihrer rührenden Armseligkert dem Fasching seine 3!echte wider fahren lien, verschmähte eZ die vornehme Gesellschaft Neapels nicht minder, der allgemeinen Lustbarkeit den geforderten Tribut zu zahlen. Unter den Maßkenfesten des damaligen I!epkl zeichnete sich der Vezlione im Teatro di an tarlo durch bezondere Vornehnchert aus, welche indeß keineswegs der unge. bundenen Fröhlichkeit Abbruch that. Das geräumige Theater war bei solchen Anlasten stets auf das Neichfte mit fri. schen Blumengutrlanden und seltenen Topfpflanzen dccsrirt, die Beleuchtung eine geradezu tageshelle, und füllte erst eine bunte, in prächtige Costüme geklcidete Gesellschast alle Theile des Hauses. so konnte man sich in einen Fkcnasrten. versetzt wähnen. Da gewahrte man zierliche Frsuenzeskalten in phantastischen erachten, lielillche Hirtinnenund Fische? nnnen, yghettsvolle Zainen aus verflangenen Jahrhunderten, blendend schöne Tochter Egyvtens und AnyrkenS, gest?derte PapagrnoS, dralle Bäuerinnen, und sie Alle schlüpften zwischen den' Hunderten von DommoS einher und warfen chre Netze nach heiteren Abenteu rern aus, skr welche das schwarze Sammetlärvchen den erforderlichen Freibrief ertheilte. Die zarten Fäden muthwillif,er Intriguen spannen sich in den dicht besetzten Logen fort, wo die Vornehmen thronten, bn ungezählten Fkazchen Champagner auf das lebhafte Gewoge zu ihren Füße nieserblicklen und die Betuche der MsSken entgegennahmen. Unter der großen Zahl von Lebemans pern, welche sich in die angenehme Auf, ..'. ' . , ' C i facc lhekllen, d:e vermummen, weid k.:s,. R. lichen Gestalten zu bewirthen, befand sich auz: Eonte wremaldl. der vroNe e:nes cUfn r.rtTitnifAp sWrMr,a . , . W.l.Z "'7V ''I'V"!,"-, a W Lim lAIT J$ Vi v-4 ma. vv I"- v. vn yium uuj Pitavcl von sich sprechen machte. Der ... oZ nr,it ( y w tHy nommen und nur einen flüchtigen Blick auf das glänzende Parquct geworfen, ss sin lrnltii- Cs!. j!ttr,t k !( t r r . - t ui u ujv.n Mim( tituiui uiiv v?ne rrgeno weie umzcyweile neyen I L ... Vl AM .1 iuui iiicpcuicp, .Was willst Du, Maske 7" fragte wue mtvMm elmgerman erstaunt. .Dein Bestes ! entaeaneie die mannlrche Stimme des Dominos, und ein Paar entschlossene Augen richteten sich forschend aus den Grasen. Das kltnat aehekmnikvoll"- lachte dmer em bischen assektut und setzte ikicyiserilg inzn; als Freunde. .Also Du wtlltt mem freund fein, wie ich verstehe " .Ich bin es. weil ich Dir drenen will." 'Du irrst, Maske, ich bensthise . irs.. m keinerlei Dienste. - ,Dn brauchst sie mehr, als Du glau. ben magst, lieber Graf! .Ach, Du kennst mich also! ekr schmeichelhaft in der That! fuhr öonte Gremaldr belustigt fort. .aber wer bist Du, wenn die Frage er laubtist? .Das ist in unserem Falle von aerin er Wichilgkeit für Dich, denn ich will Dir blos Nathaeber sern fsärt Wltetf Du macksi mlck neuaZe, rig ! Il, welcher Angelegenheit willst Dit mir Deine ZedenfallS qmqemeinten Rath , . jbu4b""11" . schläae sieben? .In einer wache, die tue Vlch un ngenchttle Folgen haben könnte, wenn Du nlchi thust, was ich ir ftnem psehle. ,Du lanawellff Mich Mit Deinen rathi riuu,tcn, ,r,vrn: i r .il. . ei. .w i m I . , r r evrP t 'as kdm Mir itiö. SU 0 lptecyen wir. po, etwas 7uiderem. vielleicht von t ( .: :t .... t. jt " . . .......... , i itrnufniimn'.rrn. cas inirrriuri i'ia ocs I . . -v. kJ- , -rr;' "r" "vf I wenn es eranuaen macht." Du Hast viel Glück bei ihnen, heibt .,, ' .. !! - . ,t .,, ,, ' INrnt ja, weshalb sollte ich es leug. -7 . ( 7 :'. teN. - . .Siebst Du. lieber Graf, das ist

Wenn Du zum Mindesten ein wkib- , Snst ist kurz!" und verschwand.

Ikches Wezen wärest!- Kaum hatte sich oer Ärax von

. trotte Äkch, es aiedt, medr Weiber chre-ren eryolt, ats ein zweiter

.$ gerade, worüoer ich mit Dk reden ollte." Ei, das wird amüsant ! rief Conte Hremaldi mit heiserem Lachen. Du virst mir hoffentlich keine Predigt lten wollen, die spsre für die Fasteneit, denn jetzt sind wir im Csrne; Ganz richtig, aber in der Fastenzeit zun man nicht heirathen!" ' Daran denke ich nicht im Entfernteren, beste Maöke k Ueberhaupt wenn Du nich untknhalten willst, sprich mir nicht ,om Hc-irathen, das verdirbt meine Zani-e." Ja, das glaube ich gern, lieber Graf, Her andererseits wirst Du doch Dein Vort einlösen müffen. Welches Wort?" rief Conte Grenaldi erregt aus. Denke nach, Dir sollte es bald ge--öug beifallen, denke ich, oder hast Du Deine Verjxrechen schon österS nicht erfüllt?" Znm Kukuk auch, überlege Dir, wenn Dn mit einem Cdelmanne sprechen willst ! Der schwarze Domino lachte veracht lich. .Nur nicht aufdras, lieber Grasl Ich will Deinem Gedichrnitz zu HUj kommen." .Geh' zum Henker!" .Sei höflich, wenn ich kltten darf, erade so, wie ich tl mit Dir bin. denn Grobheit ist ein schlechtes Pflaster für Wortbruch. .Noch einmal diese Schmähung nd ich weise Dich hinaus ! schrie der Graf, von Wuth ersaszk. .Wie soll ich's anders meinen, wenn Du etwas versprichst und es nicht halten willst?" .Das ist eine freche Lüge! Der schwarze Domino zog hierauf statt aller Antwort ein kleines Miniatur bildni ß aus feiner weiten Gewandung hervor und hielt es dem Grasen dicht unter die Augen. .Was soll's damit V fragte dieser jäh erbleichend. .Kennst Du sie? Willst Du leugnen, deß Du sie zu ehelichen versprachst und unrer dieser nichtsmürdigenVorspiegelung da? arme unschuldige Mädchen verführlest, um alsdann ihre berechtigten Bitten zu belächeln, ihr angsterfülltes Flehen mit leeren Ausflüchten zu beantworten? Nun gut, als sie ihren Fehltritt nicht länger den Augen der Eltern verbergen konnte, legte sie ein reumüthigesGeständ nisj ab. Der Vater, obzwar ein schlichter Mann, ist ein mächtiger Pfeiler der .Camorra, und so sage ich Dir in ih rcm Auftrage, daß Du das begangene Unrecht sühnen und Marianne zu Deinr Frau machen wirst ! .Oho! .Du wirst es thun, so Dir Dein Lebe. lieb ist und es nicht der Camorra verfal lenssll! .Ich fürchte nicht die Camorrs. Noch haben wir Gesetze und Polizei. .Das sagst Du, aber Du denkst eS nicht. Du, ein Kind Neapels! Du weißt wohl genug, daß Dich nichts gegen ihre Nache zu schützen vermag, oder hättest Du vergesien, daß die halbe Stadt unsrer geheimen Verbindung angehört, daß mir Fürsten, Priester und Soldaten zu deu Unsrigen zählen ?"

Der Gras schwieg bestürzt, denn was der unheimliche Domino da sagte, war nur allzu sehr der Wahrheit entsprechend. Die Falle, in welchen selbst hoch' gestellte Persönlichkeiten auf die unerkiärlichste Weise ermordet worden waren, häuften sich in der letzten fytt, und umsonst mübte sich die Polizei, der Thäter habhaft werden, weil sie oft ge nug die Hand selbst dabei im Spiele hatte. eute ,st Mittwoch, fuhr der ,cywar:e Domms mit unterdrückter stimme fort, .rotr geben Dir bis Faschingdienstag Zeit, Dem Wort einzu- ??.. i? V f .? . ... . r . ioie. via wilo unsere orge rem, oan sr. i p Deine Tranuna ohne die voraeschrlebene L'7 , dreimalige Verkündigung von der Kanzel stanunden rann. In, Uevngen rsetjjt Du. von welcher Wichtigkeit die Nnaetegenheit für D'ch ist. Versuche nicht, die Stadt heimlich zu verlassen, denn wir werden Dich auf Schritt und Tritt über wachen lassen und von Allem unterricht sein, was Du zu thun beabsichtigst. I W..- ffjr ..ri. I' e . .- 's. I . ' 5 . , , nia ivaswinavienilaa lami vie luiii ao. denke daran!" ca oen ienren Worten enlkerme NQ r i ii. !'! m der schwarze Domino langsam aus der Loae. Eonte Gremaldi blieb verstört zurück, aber es litt ihn nicht lange inmitten dieser geräuschvollen Fröhlichkeit, und er wankte wie ern gebrochener Mann dem usgange zu. AtS er ras geräumige ooyer durchschritt, versperrte ihm em m warzer 'DLMMS den zeg und raunte , t? um wnintna vcurnaic i ijyti etnem Domino ihn am Arme erfaßte, etwas bei Seite zoz und eehetMNiNvoll siusterte: .Die Frist ist kurz!" Geängstigt suchte erden Ausweg zu erreichen, aber aus Schritt id Tritt it -j eL i-rs ; f.; (jemmic ein jaronricf oommo seinen leg. und jedes Mal drang die für thu so bedeutungsvolle Zarnuna an fein Ohr: .Die Frist ist km! Als der Graf endlich d!e Straße reicht hatte, drückte er die Hände an sein? Nkbernde etiin und murmelte: .Ich muß ihren Willen, thun, die Camorra ist allmächtia k : Wenige Tage spater besprach ganz t i. .t .. . jr t . yr rtt w ; N.apel die Heirath des Grafen Gremaldi mit der Tochter eines schlichten GexberL. Den erstaunten Freunden und Bekannten. - W nütnttmtn Kittt ttmrif W aus der vornehmen Welt erklärte der Skeuvermahlte, ds t aus Liebe zu. Marianna gern über deu zwischen ihnen herrschenden StandeSunterschied hinwegeschen habe. ' '.,.,,-,.,,-,, . i , .. .."ii. Der Riusch. Bktruchluügk ine Zküchtnn g iltz. He,tz i t . Man kennt vie xanvalge,cylcure aus der Bibel. Erzvater Noah berauschte sich und wulde von leinen Söhnen verspottet l.. c..k.k? r.n 1:: 1, ,: I m'SMV'S WU I ' t , . '" r .":? "r' ''' )VWU. V? - erndeckt baben; daßeS ein Zufall war müssen mt tchui Tlauben,ZennWr,;?onrrH ' -f.. ttn !n kir ( türrnT? . rf ,i . n n ahnen, daß in der so harmlos erscheinen-

den Rebensrucht eine so oer.ka.nsnl

Kraft schlummern mochte? Wir staunen

heute nicht mehr darüber, wen uns die größten Wunder, wenn sie sich alltäglich ereignen, als etwas Natürliches und Selbstverständliches erscheinen. In diesem Falle handelt es sich um eines der Wunder der Chemie. Der Trauben Zucker, der in der reifen Traube enthalten ist, zersetzt sich durch die Gährung in Alkohol und Kohlensäure. Während der Traubenzucker nicht nur unschädlich ist. andern der Traube ihren Wohlgeschmack verleiht, sind die beiden Zersetzunqspro ducte todtliche Gifte. Die Kohlensäure, tn natürlichem Zustande em GaS, macht die Weinkeller gefährlich. Sie aber ent weicht willig und versteht es auch nicht die Menschen zu bethören. Der Vlikohol dagegen, eine farblose, eichte Flüssigkeit, welche auf der Haut Blasen zieht und giftig ist, wurde zum ?nmrtfT Vir firfi FiMHrtfi fcr nnntftt f M V VV Tmf V V 3 3 Menschheit bemächtigte. Entsprechend verdünnt, wird der Alkohol zu einem wohlschmeckenden Getränk, welches jene angenehme Betäubung hervorruft, die wir Rausch nennen. Die alten Völker kannten kein andere? geistiges Getränk als den Wein, der a in ihren Ländern reichlich wuchs. Mohamed, ie Moses, nicht nur Neligkonsstifter, sondern auch Gesetzgeber, begriff die Gefährlichkeit des Alkohols, ohne noch statistischeDaten darüber zu kennen und verbot den Genuß des Weines den , Gläubigen". Wir werden spater sehen, wie sich die frommem .Gläubigen geholfen haben. Die Wkknxflanze aber gedeiht nur unter warmen Himmelsstrichen. Zwar half die Entwickelung der Verkehrsmittel dem Uebelstand so weit ab, als man das fertige und haltbare Getränk verfrach, tete. Aber rn nordischen wandern blies der Wein doch immer theuer und selten. Indessen die kultivirte Menschheit war lnvkg genug, Auskunstsmkttel zu ersrn? neu. sollten nicyt aucy anvere Pstan? zen den köstlichen Alkohol geben? Viel eicht ohne die Kenntni der Ehemie, vielleicht, ja wahrscheinlich ohne zu wis. sen, dV auch die Kartostel und der Ge reidesamen Zucker enthalten, welcher sich in Alcoho! umsetzen läßt, kam man da rauf, aus diesen Pflanzenstofsen geistige Getränke zu erzeugen. Kartonel, Getreide, verschiedene Früchte ergaben unter entsprechenden Umständen in Gährung a-hrachk. verschiedene Sorten von Branntwein ; oit grünen erne dn Gerste den alcoholhaltiaen Grundstoff des Bieres. Das Vier kann füglich nicht' zu den berauschenden Getränken gezählt weiden. Der zennge Alkoholgehalt desselben wirkt belebend und bekräftigend aus den Organismus, wahrend die übrigen Be standtheue des BlereS Vcahrwertde ent, halten. Der mäßige Genuß des Bieres ist unbedlnst empsehlenswerth. Nur wenn er unmäßig wird und somit aus irthschastlichen und physiologischen Gründen die andere Nahrungsmittel zurückdrängt, wird er von Uebel. Anders verhält es sich mit dem Branntwein, welcher zumeist den Alkohol in schlechter f""i ll i ...ill....L t Ort 9 zuanrar eniyarr nnv relnerrer ?rayrwerry bietet. Der Branntwein ist ein Gift, welches das Volk bethört, weil es durch seine momentan belebende und erwar mende Wirkung über die mangelhafte Er nährung hinwegtäuscht, weil eS in große, ren Mengen genossen, den Rausch her beisührt. jene beseligende Betäubung, welche den armen Proletarier, ebenso wie den reichen Schlemmer die Wirklich keit vergessen läßt. Im Alterthum beschwichtigte man da? Volk mit .Brod und Spielen-. Die öffentlichen Spiele kosteten , Unsummen, aber man hielt dieselben für eine unerläßliche Nothwendigkeit; das Volk mußte nicht nur satt, sondern auch unter halten werden. Für die moderne .pleds- ist der Branntwein Brod und Spiel zugleich. Er ist zumeist der einzige .Genuß- des armen Proletariers und macht ihm zu gleich den Hunger vergesien. Wo es Proletarier gibt, anne, elende, schlcchtzenahrte Menschen, da trinken sie, da suchen sie den Rausch. Der Dämon führt in den verschiedenen Landern verschieden Namen. In Deutschland heißt er Schnaps, in Frankreich Absinth, in England wo auch die Weiber sich berau'chen .Gin, in Rußland Wutky. Man wende nicht ein, daß die südlichen Völker, Spanier und Italiener, ebenfalls ihr Proleriat haben und doch den bösen Dämon nicht kennen, der das Volk entnervt, vergiftet und wirthschastlich zu Grunde richtet. Der Lazzerone in Neapel ist armer als der ärmste deutsche Tagelöhner, aber der Sohn deS Südens entbehrt nicht, leidet keine Noth. Er braucht kaum eine Wohnung, weil der herrliche Himmel feines Ändes ihm Obdach bietet; die lauen Lüste machen eine arme Bekleidung überflüssig und eine Handvoll Maccaronr, eine Orange, eine Muschel genu gen zu seiner Nahrung. Das Elend gedeiyt nur in rauheren Himmelsstrichen, unter grauem Himmel, hei. frostigen Lüsten und hier ist auch hie. Heunath des Rausches. Allerdings, auch die Völker desOrienti haben ihren Dämon des Rausches; hier ist nicht der Alkohol das Arkanum, fondern das Opium. Der Orient kennt die Bereitung des Branntweins nicht und der Wein ist, wie bereits rrwahnt, vom Propheten verboten worden. Aber die Orientalen, die niemals km Stande waren, irgend eine industrielle Erflndusa s " . r m . zu machen, waren vocy icsarszinnkg ge. nii a. Berauschunasmittel zu. finden. Buddhisten und. Piohamedaver rauchen, Opium und genießen Haschisch. ; Da. . erstere wird bekanntlich au Mohnköpse gewonnen; ferne betäubende Wirkung ar iedensallS schon im Alterthum be kannt, denn die Mohnblume war dem V, , rtt 1. I ... t ' r s.'lorpyeus, oem iou ver .rsume 51113 Das Hascbisch mirh auS den jungen Trie. . . . . m i. W , den der vansp nanze verettel. .-Vu rauschende Wirkunz desselben wnrdtz wahrscheinlich durch einen ähnlichen .glücklichen? Zufall entdeckt, wie er fei-, ner Zeit dem alten Roah begegnete. Jedenfalls aber ist auch im Orient der Genuß des Opium's und deS Haschisch in keiner Weise s, sehr verbreitet, wie der uns der des Branntweins, wenigstens nicht unter dem ?olre. Ver tragen träumerischen Natur des Orientalen ent svrickt die Natur deS Opium- und HaschichrauscheS, wobei der Genießende Stunden und Stunden lan'a kumm und

unveweglich hlndrürend dasitzt, den wohllüstigen Hallucinationen überlassen, welche jene Opiate hervorrufen. In unseren Lande ist der Rausch sozusagen ein geselliges Vergnügen, gleichviel ob man sich ihn in der Brantweinkneipe holt oder im .Club ma findet ihn im geselligen Kreise. Unserem rassinirlen Geschlechte will bereits dieser, sozusagen ' .natürliche Rausch nicht mehr genügen. Man beginnt zu außergewöhnlichen Betubungs Mitteln zu greifen, zum Morphium, zum Cocain. Alle diese rein vegetabilischen Narcotica sind sick in ihrer chemischen Zusammensetzung sehr ähnlich und eutstammen einer Gruppe von Pflzerrstofsen. welche man als die vegetabilischen Alkaloide kennt. Man entdeckt immer neue Stosse dieser Gruppe, welcher sich die BetäubungSsüchtigen bemächtigen. Der arme Proletarier ist zu retten, wenn ein braves Weib, eine entsprechende Arbeit oder ein andere? günstiger Einfluß ihn dem Dämon des Schnapses entreißt. Der Morphiumsüchtige ist fast immer verloren, verfallt dem Wahnsinn, einem qualvollen Tode. Das Gift zerstört sein Nervensystem in unheilbarer Weise. Diese Thatsache ist allbekannt; dennoch

fordert die Morpyiumsucht tmmer neue Opfer und zwar aus den Kreisen der Ge bildeten, welche den Umfana. diechwe deS-ihnen drohenden Verhängnisses vollauf zu würdigen wissen. Aber der furcht bare Hang, sich zu betäuben, ist stärker, als alle Einsicht. Der verbissenste Pef ?rtJI L H imlsr rann rein scyiagenoeres Argument u? das iLlend der Welt ersinnen, als die Thatsache, daß die von dem leidenschaftttx. cti c r. '; fr .... rr icjcn Veoursnig, ucu zu oerauscyen, oe essen ist. Um ein oder ein Paar Stunden Vergessenheit zu finden, sich in irgend' einem erdentruckien Traumzufland z versetzen, setzt man Gesundheit und Wohl stand auf s Spiel, beraubt man sich mit Bemußtsem der Vernunft, macht man sich zum Grauel für sich und seine Mitmenschen ! Ist die Wirklichkeit denn in der That so schrecklich, um die abnorme, namenlos traurige Erscheinung des ?!aucheS zu rechtfertigen. Die Fräse tt nicht rundweg zu beantworten. Gesellchaftltche Mißstande aller Art traaen zu dieser Erscheinung bei. Der fleißrae, entsprechend siwirte Ar, beiter trinkt Bier oder Wein und be. rauscht sich für gewöhnlich nicht. Der Proletarier säuft Schnaps und betrinkt ich. Die Vrannkmeinpest ist nnzerrcnnlich von der sogenannten socialen Frage. In den Kreisen der Genußmenchen hat man es gewöhnlich nicht noth 1, Vergessenheit zu suchen. Der Rausch ist hier lediglich eine Folge der Genußsucht, die sich nicht genug zu thun weiß. Ader eme vemerrenswextye und bedeutungsvolle Erscheinung bleibt auf jeden Fall die Verallgemeinerung des Rausches zu einer Zeit, die man gern als die .nnch erne bezeichnet. Ist unsere Zcit in. der yt o aller w'.rrticyen Reize entkleidet, daß nur der Jiausch f r ,...... r t r ' r?, ie nocy ieoensweriy erscyklnen rassen sann? Oder gehen wir vielleicht wer kann eS wissen erst der wahrhaft .nüchUrnen Zeit entgegen? Aus P r a q m l r 0 oem Wiener Tageblatt ein tragisches Vor tommnisz telegraphrrt, welches eme düstere Illustration zu der oft scherzhaft gebrauchten Redensart: Es gltbt feint Kinder mehr" bildet. Die fünfzehnjährige, eben der Schule entwachsen Tochter des öZaneschenkerZ Uter, ein bildhübsches Mädchen, knüpfte ein Liebesserhältniß mit einem gleichalterigea Jungen an. Der Vater des Mädchens machte dem Kinde Vorwürfe un! untersagte demselben den weiteren Ver'ehr mit dem Bursche. Das Madchen 'türzte sich nun aeftcrn Nachts von dem oikenen Gang dc? erstcn tockwcrles lr den gepflasterten Hofrunm. wo die Unglückliche mit zerschmetterten Glieder? umx bireb. Nach halbstündigem qräszlichen Leiden verschied die jugendliche ZeköstmSrderin. In einem hinter laijenen Schreiben gab das Mädchen Lie zesgram als Motiv der That an. Kranniche. Storche mi vilde Gänie durchstiegen die Streck 10m nördlichen Europa bis Afrika in ?iner Woche. m mm Wie ist dies! Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen von Haü's Katarrh Kur geheilt werdenkann. F. I. C h e n e y & E 0., Elgcnth., Toledo, O. Wrr dre Unterzeichneten haben F. I. Chcney seit den letzten 15 Jahren ge kannt und halten ihn für vollkommen ehrenhaft in allen Gschäftsverhandlungen und finanziell befähigt, alle von seiner Hrrma eingegangenen Derdlnolichkeitcn zu erfüllen. West ö? T r u a j, Großhandels-Dro-gursten, Toledo, O. Walding, Kinnan War bin, Eroßhandels-Drogutstcn, Toledo, O. Hall's Katarrh Kur wird mnnnch genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Vberflache des Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75 C. jür die .Flasche. Ver. kauft, fcon allen Avothern. Boctor George Lots$s Home Salostt. in kublex d schattiger Sommers? te. z leder Zeit offen. Ecke Michigan Ave. und Eruse Str., u nahe der Home Brauerei. Bier der H?me Breiving Co. stet a vom S.Juii ak. Zur Empfehlttttg! - " , Meinen werthen freunde uni Bekanmen txr. pkehle ich meine Wein-u.Dier-Nttrthschaft S. O. Ecke Washington u. New Jerseystr. Die besten Getränke und Cigarren ktl on Hand, ufmeresam Bebienng MMWMWWM, Gigtlz.

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