Indiana Tribüne, Volume 15, Number 349, Indianapolis, Marion County, 4 September 1892 — Page 2
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Ein Berliner Original , Gilt Berliner Original bat soeben teieccr das Zeitliche gesegnet: Nm 2. August ging nach längerem Leiden d Amtsgerichtsrath Herr Oskar Holzapfel zur ewigen Ruhe ein. In weiteren Kreisen zwar wenig bekannt, hatte sich sein Name ewcZ um so höheren KlangeZ bei den.. .. Bettlern Berlins zu erfreuen": er war der Strafrichter der Berliner Kunden", wie in ihrem Jargon die Mitglieder der Vettlerzunft sich nennen. Wer von diesen in ihrem Crdenwallen von der Polizei überrascht wurde, kam vor H., dem das Amt deZ Polizeirichters im Präsidium oblag. Seite:! wohl genoß ein Richter tmt größere Popularität, als ., dessen Name stets in aller Kunden" MunL war. Zum geflügelten Wort in diesen Kreisen ist seine trockene Bemerkung Brauchen Sie auch nicht!" geworden. War nämlich ein Bettler zum Termin vorgeführt und ihm dort die zustandige Strafe zudictirt worden, so richtete H. die Frage an den Verurthcilten: xt im Sie die Strafe an?" Auf das in den meisten Fällen gegebene Nein" des Verurteilten erfolgte dann ebenso prompt daZ trockene Brauchen Sie auch möt!" des Verstorbenen. AuZ dc?n Privatleben H.'S kursirten in den Bettlerkreilm die verschudensten Cerüchtr. Thatsache ist es. daß viele Kunden" nicht davor zurückschrecken, den bei der Erfüllung seiner Amtsoblie genheiten so gefürchteten Herrn in seiner Wohnung aufzusuchen und um Unterstützung onzusprechen. Daß ihre Bemühung nicht erfolglos war, erhell! daraus, das die Wohnung H.'s im Kundcndcrzeichniß- als Groschen winde", d. h. als eine solche Stelle an geführt ist, an der ein Zehnpfennigstück als Almosen gegeben wird. Eine Anek dote aus denr Wirtungsleben H.'S mag ihrer Onginalitat halb'er hier Erwäh' nung finden : Eine von dem Richter dielfach angewendete Maßregel für ob" dach-und arbeitslose Leute ist die Wer Warnung, d.h. die Weisung, sich inner halb fünf Tagen Wohnung und Arbeit zu schaffen. Kommt nun ein Wer warnter wegen irgend einer Ucbcrtre tun wiederum vor den Polizeirichter. so muß er diesem seine Bemühung um Arbeit und Obdach beweisen können. widriaenfalls ihm eme längere Hast strafe, in vielen Fällen sogar das Ar beitshaus erblüht. So erschien eines TageZ ein verwarnter Kunde" vor Herrn H. ?!uf dessen Frage, ob er sich um Ardett bemüht, giebt er zur Ant wort, das er bei p. feldst gear bettet habe. Tiefer horcht aus und be merkt, daß er sich nicht entsinnen könne, den Betreffenden jemals beschäftigt zu haben. Entrüstet erwidert darauf der Bettler: Ader, Herr Richter, wissen Sie denn nicht mehr, wie ichJhnen vor längere? Zeit, als sie per Droschke am Xsl .fi . WwhÄ X. V APllxvAtT X A VHs 1 4 . - -)JUlljClVlUllUlUUl VUllUltil, VUJ -wUlUl bündel hinaufgetragen habe?" Ge rührt ob dieser Bethätigung zur Ar beitslust. soll der sich nun erinnernde alte Herr den Unjchuldrgen" freige sprechen haben. . Einparirter Kcllnerkttiss. Jedermann, der in Restaurants speist, kennt wie aus Paris gefchrie den wird mehr oder wenigergut all die Schleichwege, deren sich die Kellner bedienen, um die gewöhnlich ohnehin schon genug großen Rechnungen noch ein wenig zu erhöhen. Das einfachste D:eiex Mitte! ist der MMenssch ler. Toch da dieses Mittel in der kck ten Zeit nicht mehr immer gelingen wiü. haben Die Herren garons" derBoule vard-Etabkissements einen neuen trac' erdaät. Die Addition wird richtig ae macht. Die Rechnung macht z. B. 45 Fran s aus; man gibt em 109. FrancZdillet hin. Ter Kellner geht an Sie Kasse und bringt auf einem TeUer cte Rechnung und den Restbetrag zu ruck. iöei dreier Gelegenheit verabiäu men es jedoch die Kellner niemals, ein 10' oder 20-ürancsstück unter die Rech nunq gkeittn zu lassen. ES gibt nun Leute, die vielleicht aus Bequemlichkeit, vielleicht auch, weil es nicht cliic ist, es unterlassen, nachzurechnen, ob der Kellner genug Herausgegeben Hat. und, nachdem' sie das Trinkgeld zur Seite ge legt Haben, das auf der Note liegende Geld rubig einstecken. So ist der trnc" gelungen. Zahlt ein Gast nach und bemerkt, daß Geld seht, dann sucht Ler zur Neoe gefteütt Kellner eine Zeit lanq und entdeckt schließlich mit der UN schuldigsten Mime, daß oaZ betreffende Boldstück unter d Rot? geglitten ist. Sein trac" ist mißlungen, aber seine Ehre ist gerettet. Der Kellner eines sehr bekannten, Bauköard Restaurant? mußte nun diese seine Gewohnheit dieser Tage ziemlich theuer bezahlen. Zwei Herren, welche bereits einige Male auf die oben angegebene Weise betrogen wurden, eachien sich derart, daß sie, al; d?r Kellner den Rest zurückbrachte, das urter ser Rechnung l regend eZwanzig-FrancZ Stück, ohne daß es der Kellner sah, ge schick! hervorholten und dann den Cöaroon wegen unrichtiger Rechnung zur Rede stellten. Der gute Viktor machte eine höchst erstaunte Miene, rechnete einige Male nach, doch blieb Ihm fchlieslich nichts Anderes übrig. ,ks zur Kajs? zurückzukehren und daselbst noch zwanzig FcamS zu verlan zen. Die beiden Herren gaben ihr ge VöhnttchkZ Trinkgeld und gingen fort. TagZ darauf konnte man in einem Boulevardblatt lesen, daß der Kellner Viktor vom Cafe A zwanzig .. Frcms für die Opfer der Katastrophe ln Samt Gervais gespendet hat. Ob ber Zchlaue Viktor wohl schon darauf zekommcn ist, wie er, ohne es zu wissen, Wohlthäter gcroorben ist?! Hin aus geholfen. Sie: .Lieber Hans, bitte, kauf', mir ein Duzend Handschuhe!" Er: Was zgllt Dir ein! Tu wirst doch nicht Teint, reizenden Händchen verbergen vollen!"
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Dn it. vs VacherMafOch. Es gibt nichts Schönere?, als km Winter vom Nrühlina zu träumen und vom Liebessrühlinq. Der kleine Edelhof. muten' m der Ukraine, war vom Schnee umschlossen. wie mit Kerkermauern, und Jsidora, das junge hübsche Mädchen, das am neuster nahte, schien eine Gefangene, und doch fühlte sie sich frei und glücklich hinter den Frostblumen, von denen die Scheiben bedeckt waren, wie mit einem persischen Gewebe aus weißer Seide, das die scheidende Sonne mit Gold' ilckerei überzog. An einer stelle, wo Jstdora daZ Fenster angehaucht hatte, um durch- " " r v i kn Ärtr HT Jr WJtfr &-rnh I VtlUi.lt. ?)U IVUitVU, )lV VIII UUUVt. VUV)' n die Stube, über das Bärenfell, au? dem die kleinen Füße der Träumenden ruhten. Dieser Strahl wurde ollmälig roth und röther und floß jetzt wie ein Blutstrom dahin. Draußen bedeckte der Schnee die Erde, weich und flimmernd, wie silder- , iVUUJ tUV ttllLlUVl UV, IUIV IltVkhMoos, er dutzte die Beste der - - v . I nes Bäume mit weißen Spitzen auf unö hatte dem Brunnen eme weiße Btjchofs mütze aufgesetzt und einen langen Bart angehängt, so da er dem heutgen Nikolaus glich, wenn er Abends kommt. die Kinder zu schrecken und zu beschenren. Weit unten in der Türkei, am Fuße . ... V. -., JW(J des Balkans, wo sonst die Rosen von Kasanlik ihre berauschenden Düfte der. r,nd?n fort oiiA t Uhr &&mp nh kl demselben blühten die rothen Rlumen I ' n " l h$ KrieaeZ unb Raben Natierten und krächzten über den Gefallenen, die das I Leicdentuck des Winters deckte. Um das junge Mädchen mit den braunen Flechten und den dunklen Sammetaugcn, war aber der Frühling. Sie blickte zurück in jene Zeit, die hin ter ihr lag. und die Gegenwart zerfloß wie Nebel um sie. Wte damals, an jenem Maicnabend, saß sie wieder zu Pferde, als kleinrussi. scke Bäuerin sekleidet. in rathen ar I sians tiesel. im bunten Rock und blauen ' . . . , . Mieder, die lanaen övfe mit rotben Bändern aeknüvtt. den Kant M n de? . I iSanb. I "analam rii hr hnS ?nr - I dessen Strohdacher die. Sonne vergolM ' 1 ' " " ' 7 " ' " l , dete. Blauer Rauch stieg aus den niederen Schornsteknen empor. Ein mti&erhn tsit ttni?r WS.Wtt Ukten i fHfM r VVC V V Vy V Gülten binter ibr dersckwanden. ten zu beiden Seiten Getreidefelder, aus denen blaue Kornblumen und rtttw Mow wrvrklickn i i'kt that Nch weit, endlos, die Steppe vor ihr ans 7 'r fmrz ' rv t &n Mit ä. .rLZ Z:.ZZ. : j::ri
schwerer herber Duft von Thymian und leoes Zangen uno oie eqnfuazr mv Heu lag in der stillen Luft Inder einem Mal gestillt. Bfüke. die so süwarl wie Tinte dalaa. Da erwachte ne aus dem schönen
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als hohes Gras und Blumen: hier gelbe, dort rothe oder blaue, hier ein buntes Gemisch aller Farben, ein ewi ges Auf. und Abstiegen von Lichtwellen. ein immerwährendes Flüstern und Aanfchen iUhtr rviMr Mtr, r,irt t,,. I
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grenzten aöeiJe, em tymmtl o blau, so klar und leuchtend, nicht em Wölk 6en zeigte sich. Es schien, als ob es unter diesem Himmel leine Sergen geben könnte, leinen Zweifel, keinen Schmerz. Indem sie ihr Pferd in diesem Gras meere schwimincn lies;, jagte Jsidora hier eine Schaar Rebbülzner aus. dort Travvcn, die sich schwerfallig erhoben. I um vaio oaraus wicocr rn oen oanten, - . y i t- r, . i Bit w?ch ist d,e Luft hier, gewürzt vom Duft, der auf der Zunge prickelt ftpnti ntnn ) A 1 rit Hl An kiiklt vnt tjit uiu 1 1 1. .tun i ju sleicher Zeit, er streichelt die Schläfen, die Wangen, er schmeichelt den Nerven, er tüt uns mit weichen vraucn.lppcn. Zur Recht tauchenw, JiehbrunI"!' dtt " der verne. aur dem lruchtcndm Horizont chre dunklen Arme ausstrecken glnch Buchstaben um inuwcn aoci , aici wi i1 inhrtftiliT? I mrtt tnmpn rtiit iHTha im japanischen Schnstzeichen auf Gold gründ. Irgendwo klagt eine Hirtenflöte. DerAbendwmd tragt ihre schwermüthi gen Töne herüber wie das Weinen eines Kindes, daS sich in der Steppe verirrt hat. ein grelles Gelb, endlich ein zitternder elektrischer Schimmer. An dem tiefblauen Himmel zeigt sich der Abcndskcrn. Durch die Steppe jagt jeht ein frischer, feuchter Wind, der sie ausrührt und ihren schweren Wchlgeruch aus seinen Schwingen ; forttragt den Dörfern, den Edeksißen der Ukraine zu. 5lur Seite murmelt ein Bach, an dem ein kleiner Hain aus Erlen und Weidin 5 '.,. steht und . mitten unter den düsteren vsn,fn ,Zn Wrt f Alant und mtik eine Braut unter den trauernden Ge. i.rtinnkn . . IWrn felrtmm Tnf m htrtr 41 Hi-W .. ... w..v. Mann. d!e Flinte im Arm. und grüßt . . . .. . ; t - ...- ... 4ä Die 'AkiicriN von cucni ion. Si- erkennt ibn - es ist Methud hrr&nhn d.'Z nriik. , viujv .v-, V. " , , .Wifn WnrrrrS.
r". .rc Llllnue em Heere über den Pruth, über die chbe steh! über dem hohen Steppen, onau, an Plewna vorüber, bis zum gras, wie em r:enger rother Moqn. Balkan.
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- vv... 3. üiciv suno ie n einer ocrschkuugcn und über ihr flammt der Winternachr. in Himmel auf. Aus dem feurigen Noth bulgarischen Dorfe,
HP nnn 7m rnnpri ftftti I ' ? r .
miro erzz ein rra?naes prange, oann
.uvi.i!... i"ihr Liebt sie ihn? Jsidora weiß es nicht! " ' Er ist nicht schon, und doch sieht sie ihn so gern und noch lieber spricht iif mit ihm. ja sie wird niemals satt,, ihn anzuhören, wenn er schlicht und warm von der ukunst Rußlands spricht, von feinet Mission, die slavischen Flüsse im russischen Meere zu vereinen", wie das schöne Wort Puschkins lauict. 1 iWenn Methud Nicht da ,st. : fehlt ihr
.umlloltiilrer7arüm1fUwni- W-i qmouitu. bt das Blut so heiß in die Wangen? and kümmerte sich nm sie.,
etwas, und beaeanet fit ibm. wlrkt sie
stolz die Zöpfe zurück und weicht rhm 1 v . rvt I-. 1 aus, aus Furcht, er der Priestersobn Si.1 ititfnf krtw R tYf. Tr vunuui, iyui nachläuft. Und war-er ihr in der That lieber als alle Anderen? Er hatte etwas so Ernstes. Wahres. Ehrliches an sich, daß ein Weib sich an seiner Seite sicher fühlcn mußte und wohl. Auch diesmal trieb sie ihr Pferd mit dem Kantschu an. um rasch an Methud vorüber zu kommen, aber im nächsten Augenblick brachte sie es zum Stehen und dann wie war es gekommen, daß sie dann mit ihm am User des Baches saß, während die Dämmerung sich a -c . U . sucg, uo bleiernes i'lCT j Das wußte sie nicht mehr genug es war. und er war so schön. Er hielt sie bei der Hand und sah sie an. und sie blickte vor sich hin und riß Blumen ab und warf sie in den Bach. FAhlen Sie wie ich", sagte sic plotz lich zu Methud. diese eigenthümliche. , . f r t 1 CV 4 1 ' II unbestimmte Sehnsucht tm vruhlmgi tt ? tnri ? fiirttlSttht Irt hl etwas, was uns hmaustreibt in die Ferne als ob dort Eden wäre das Glück?" Tas Glück finden wir in uns selbst erwiderte er. oder gar nicht." Wer aber vermöchte sich selbst zu g?nügen". wendete sie ein. Jeder, der weise ist oder liebt," f , . , , , sprach er. die Liebe macht au zwei 'emazen em emz,ges e,en uns iu uns du uorlae enioeyren. . . . . , . r ( i totnd Ncy elv I genug k" sragre sit challh t. I - Ayi no nein." ao er zur nimon; nach der Lehre Platos sind die Men schen vormals getheilt worden, und seither sucht ein' Jeder seine verlorene Hälfte. Auch mir geht es darin nicht bett er. Und glauben Sie. daß Sie dieselbe jemals fmden werden?" Ich habe sie gefunden. Die xirage ist nur. ob sie es auch fühlt, daß sie zv mir gehört.fy.ii.fi. v Nvora in ian an, lyuneue oen ops. vnate weg. begann zu mcyein v . . . !" , ?. . v. no oann oruaie u in c feine ano; er aber zoa sie sanft an sich und küßt r. r:" . .f. - . X ne. um mauer ging onrg xoren . . , , j. . . , r . " der sie weyr e lym nuyt, ,re 'Uyue an seiner Muii w-.e m einem stcheren Nest geborgen, vorüber war .ITOIIIN UM t Wal Mlt tlNeM . . j , Mal der W'.nter,'der ZZebelderDamme rung und draußen um das alte Heloen ??ab. aus der Zeit der Tartarentämpse, weolen maynende ?emer. 1. "clcs Iyuc , U:U:r I Kolonnen hatten den Pruth überfchrUni. v: :.-:rxten. . Auch er folgte der heiligen Fahne des Vaterlandes. Er sprach von ernsten den Brüdern an der Donau, am Bal -yitiitwi, vvtl vut iwtitUfkit 0VW7' vv' kan; sie verstand in diesem Augenblick nur. daß er sie verlassen mußte, daß er fortgmg.vlelltlcht in den Tod und fühlte zualetch. dan es recht war. das es mch I niut, üuö l V L : . i v c c: : Tcy'" Z h ES war in Kiew, wo sie Abschied nahmen; noch ein Kutz, dann wirbekter die Trommeln. d:e Musik erklang. Tu cher wehten, die Lokomotive stieß ihren gellenden Pfiff aus. DaZ Herz zog sich ihr zusammen, aber sie weinte nicht sie blieb ruhig gleichsam erstarrt. Und nun war so lange lern Arm gekommen. (thkt r niAt meM Es schüttelte sie wie ein Fieberfrost hri hi(ffm ffifSrt'fitn hfr fi ntrfit mpfir " vwwt, j . lo5lie( Sie war aufgestanden und prchte die heiße Stirn gegen das FenZ - ' v a lIPTlrPltl 6inc schlaflose 9?acht - ein neuer zag ohne Nachricht - ein zweiter 'dritter. Sie weinte nicht, aber die Sehnsucht wuchs von Stunde zu Stun. be bie Sorge, die Unruhe. Sie klagte nicht, aber das Haus wnrde ihr zu enge. cZ schwoll mn sie wie ein Meer. - es trug sie mit sich fort eS trieb sie inm jn Öie FNk. I tn r . Ft n, . ? . yjiOO) ein .ag. umm, irouivs, irnc die vorigen ihre Kraft war zu Ende. Nein, sie erwachte in ihrer ganzen clV mentaren Gewalt. In dieser Nacht entfloh sie und folgte kalten, schreck einem elenden die Trümmer seines Regiments. Man sah sie der wundert an, dieser und jener suchte sich m erinnern. Endlich fand sie in einer Hütte, die ant frierenden, hungernden Menschen öollgeltopst war, emen alten Unterofsi uer. der, den Kopf in die Hände oe stützt, in das verglimmende Herdfeuer starrte. Methud Dorofchenko, ja ganz rich , . y c tttl , sprach der Alte,, er war belmet. nr Ermpagnie, ein braver Bursche. habe ihn fallen sehen. Ter kann I von Gluck .sagen. . Er war aus der 1 43 teile todt. SchliMMtt ergkht 5 ik . . j , - j cttn. die in den Spitälern liegen, noch limfirnmt" hen XithtrUhenbfn s Ginii i p"" " , -V , helfe un- weiter!'' I Judora war aus den Lebmooden hm I . r r . tt ' ' I ZkNiNkM. Sik satz da, stUMM, ohne ir vA öuu t ,:. Als es Tag wurde, ging sie hinaus. ne wußte nicht, wohin sie aina. Sie schritt pahin wie eine Nachtwandlerin, bis ein lauter Schrei ertönte. Er kam zus einer HOlzbaracke ln welcher Be? vundetc lagen. . , : ,, . ., . "ti-yi Da erwachte sie mit einem Male, und schon, stand sie mitten unter den ver tummelten opfern oes itrleaes. an )cm Tisch aus rohem Holz, auf, dem :den em zunger woldat amputirt
wurde, und ohne daß sie ein Wort
prach. ohne oan ne emano nagrezz r ä:e ' i. - . ' " 1 w - . begann sie dem Chirurgen, der mit der Cigarre zwischen den Zahnen dastand. betMstehen. Seitdem blieb sie bei der Ambulanz. Sie sah nur noch das unermeßNchc Elend, sie härte nur noch das Wim mern der Verwundeten, das wirre Reden der Fieberkranken,, den schweren Athem der Sterbenden. Was hatte der Einzelne m bedeuten in den Tagen der Not! Er war tn den Tod gegangen für Alle, wie alle anderen für ihn: sie trat jetzt an seine Stelle, clnfach.ohne Phrase, als verstände nch das von selbst; war ie Nicht eine Russin? Waren es nicht ihre Brüder, die hier litten und starben für eine große Idee? Sie folgte ihm ruhig und entschlossen, sie wollte sich opfern, es war der große Tag der Opfer, wo die Selbstsucht schwieg, wo alle Arme nur ein Gedanke lenkte, alle Herzen nur ein Gefühl bewegte. Nü mand achtete mehr sein Leben. Der Tod hatte alles Schreckliche verloren, hier war er das Gewöhnliche, das Alltägliche, er umgab alle, die luer kämpften, wie, die Luft, die sie athmeten. In den Baracken, in den Bauern hätten, in denen die kranken und Ver mundeten lagen, mitten in den Mlas men, unter chmerzenSlauten, Klagen, Flüchen dachte Jndora keinen Auqen blick an sich, nicht das leiseste Bangen kam Über sie, es gab nichts mehr, das sie fürchtete, im Gegentheil, sie suhlte sich hier allzu sicher, sie verlangte nach größeren Gefahren und Mühen, nach dem Toben der Schlacht. Wie ste gklommen war. so ama sie auch; still verließ sie eine? Tages das Barackenspital und zog mit den Kolon nen dem Balkan zu. Hm wurde qekämpft. Sie athmete wie erlöst die kalte, frostige Luft, den Pulverdampf, den dcr Wind den An rückenden entgegen trug. Endlich er blickte sie die dunklen Reihen der Russen, die im Feuer standen, den Rauch der Gefchui)e, endlich hörte ue das Knallen der Gewehre, den furchtbaren Kanonendonner. Es war ein nebliger Wintertag; die hartgefrorene Erde. knarrte unter den Rädern, unter den Hufen. Die Kolonnen hielten in gedeckter Stellung, nur der General ritt mit feinem vtade etwas vor. Jsidora aber ging vorwärts, immer vorwärts, unbekümmert um die Todten und Verwundeten, um die Kugeln, die über sie wegflogen oder vor ihr einfchlugen, an den Bataillonen vorüber, die hinter Schneehaufen und Bäumen lagen und feuerten, bis in die erste Feuer linie,'wo die Schützen langsam, wie Wölfe vorwärts kriechend, die Türken zurücktrieben. Hier erst fühlte sie sich wohl und frei. Mitten im Kugelregen labte sie die Sterbenden, verband sie die Verwunde ten und trug sie zurück zu dem nahen Verbandplai), um gleich wieder zu den Kämpfcnden zurückzukehren. Sie h atte eine Gefährtin gefunden, eine barm herzige Schwester, ebenso still und heiter wie sie selbst, die unter ihrer großen weißcp Haube ein paar Wangen hatte, so frisch und wohl, als käme sie eben vom Tanze und von Zeit zu Zeit ein rührendes, kindliches Lächeln. Die Granaten fielen unablässig um pe nieder, Meteoren gleich. Wenn sie m die Erde schlugen, war es. wie wenn cmand mit einem Rmenhammer d harte Frostdecke zersplittern würde, und wenn sie barsten und die Stücke umbcrflogen, erinnerte es an die alte slavische Sitte, die geleerten Weinflaschen an der Wand zu zerschmettern. Gmg sie weiter vor, dann gab es ein stetes Pfeifen von Flintmkugcln. Warum mutzte ue dabei an ne Schaar kleiner Zugvögel denken.die sich einmal an einem mondhellen Hcrbstabend müde und schläfrig auf den Bäumen niedergelassen hatten, die den Edelbos ihres Baters umstanden, und sich durch einanderschwirrcnd und zwitschernd auf den schaukelnden Zweigen ein Ruheif J . . Z 't ? i1 t - piagcgcn zur oie viaqi zu erovern fueg ten? Wieder hatten die beiden wüthigen Mädchen einen fchwerverwundüen jungen Oflicier aus dem Gefecht zurückge tragen. Schon wa:cn sie dem Verband platze nahe, als eine Granate vor ihnen platzte und sie niederwarf. Jsidora bekam einen Schlag vor die Brust, wie mit einer rauhen schweren Faust; sie nichte sich zu erheben, aber t konnte nicht, ihre Füße waren so schwer wie . Blei und mit einem Male wurde ü ihr so warm diese Wärme kam von ihr es war ihr Blut, daß sie überströmte., Neben ihr la g die barmherzige Schwe per regungslos. Sie war aus dcr Stelle todtgoölieden. Ebenso der Ofsicier, den sie Beide zu retten suchten. Vom Verbandplatz her eilte ein Pne lier herbei, das goldene Kreuz auf der Brust, die ! runde schwarze Mütze auf dem Kopie, das gesunde, frische Gesicht von . einem langen blonden Bart um rahmt, ein Priester der orthodoxen griechischen Kirche. Er kniete jetzt bei ihr und hielt sie in seinen Armen. Fast ;u gleicher Zeit war ein bleicher, bart loser katholischer Geistlicher zur Stelle und ein kleiner, hagerer Rabbiner mit grauen Locken und grauem Bart. Welche? Kirche gehörst Du an, meine Tochter?-, fragte der Pove. . ' Der unarten,", erwiderte die Ster' bende.p',,.chn. .v'i'i . Der Rabbiner suchte ihr daZ Blut zu stillen. ', ' Es schmerzt nicht. murmelte sie lächelnd. .. . Ihre Sinne schwanden. Um sie wurde , es licht, immer lichter., ein leises Klingen lies sich vernehmen, mir ist wohl". , Die Worte 1 kamen noch wie kin Hauch über ihre bleichen Lippen. IDann legte sie der Pope sanft zur Erde ' nieder, auf 1 den weichen, flimmernden Schnee. " - ' ' 1 ' Die drei Priester sprachen, jede? sür
sich, ein leises Gebet. Dann reichten sie sich stumm über der Todten die
Hände. . Wie verschieden auch unsere Lehre ist," 'begann der Rabbiner, hier sind wir eines Sinnes und auch eines Her zens." Und was hat uns vereint?" fragt' der Kaplan. Das Vaterland!" tief dcr Pope rnil leuchtenden Augen. Ein Hurrah ertönte, tausendstimmig, die dunkeln Eolonnen der Russen gin gen unter Trommelwirbel mit fliegen den Fahnen vor, zum Sturm, zurr Sieg! Herzog unv Schauspielerin. Die leichtgeschürzte Garde des Gaiety Theaters ist um ein Mitglied ärmer und die britische Aristokratie um eine Gräfin reicher geworden. Eonnie Gilchrist hat kürzlich dem Earl von Orknel; die Hand zum Bund fürs Leben" ge-! reicht. Natürlich gibt cö darob in den Kreisen dcr hochadeligen Gesellschaft viel frommes Augmverdrehen, viel Ge zischet, viel Gelächter und einen Ueberfluß an moralischer Entrüstung, dem gegenüber man erstaunt sragt, wo er in seiner Unerfchöpflichkeit nur immer her kommt. Eines ist sicher: der junge Graf Orkney hätte unter allen Töchtern der britischen Aristokratie keine solche Schönheit finden können, wie es seine nunmehrige Frau ist. Sie brauchte nur auf der Bühne zu erscheinen kein Wort zu sprechen. Nicht zu singen und nicht zu tanzen, sich einfach nur zu zeigen und still zu stehen wie eine Statue. und der Zauber der Schönheit, der von ihr ausstrahlte, wirkte mit unmider stehlicher Macht aus das ganze Haus. Eonnie Gilchnst ist. sozusaaen. auk der Bühne aufgewachsen. Ihr Vater. ein Ingenieur, starb, als sie im zarte sten Lttndcsalter stand, und die Mutter, eine ebenso weltkluae wie gebildete Frau, die das LebcnZschiff ihrer Tochter vortrefflich zu steuern und in ficherem Hafen zu bringen verstand, brachte das aunallcnd schöne Kind zu Augustus Harris, der es für die Pantomime cngagirte. Als schwebendes Engelchen erschien Eonnie so als achtiahriges Mädchen zuerst auf oder eigentlich über der Buhne des Drurylane-Theaters, dessen Verband sie dann 4 Jahre angehörte. Von da ging sie zum GaietyTheater über, entwickelte sich zu einer tüchtigen Soubrette und zog durch viele Jahre mehr durch ihre Schönbnt alZ ihr Spiel, womit jedoch nichts Abträgt liches gegen ihr Talent gesagt sein soll, das Publikum Generis Maskulini" an. Mit einem Wort, die junge und wohl auch die alte Männerwelt war in Eonnie Glichrist verliebt. Die Liebes'. gedichte, die sie unschuldigerweise verschuldet hat. würden Bände süllen. Alles bewarb sich um ihre Gunst und Niemand gewann sie. Die größten Anstrengungen machtt dcr Erbe eines berühmten HerzogtitclS, der jedoch nicht mehr Glück hatte, als atte Anderen, und den die ebenso ge:st reiche wie schöne Eonnie einmal in sein verblümter Weise merken ließ, was sie von ihm dachte. Dcr junge blafirte Lord theilte ihr mit, daß er sich sür die Ahnengallerie seines Hauses auf der Leinwand verewigen lassen müsse, und fraqte Eonnie, wen rie ihm zur würdi gen Losung dieser Aufgabe emvsehlcn würde. Äcylord", war die Antwort, Niemand wird die für die Welt schichte bedeutsame Aufgabe besser lösen und Ihnen gerechter werden können, als Rosa Bonheur!" Mlord no tirte sich dankbar den ihm unbekannten Namen und erfuhr erst im Club, daß Eonnie" ihm eine Thiermalerin empfohlen! Eines anderen und besseren Erfolges hatte sich dcr Herzog von Beaufort zu rühmen, welcher der damals 18jährigen Schönen feinen Schutz antrug und keinen Korb erhielt. Unter seinem Schutze, ja, zum großen Theile unter seinem Dache, lebte Miß Gilchrist bis zum Tage ihrer Vermählung. Aber hony soit qtü mal j perisel Es war der 'Schutz eines Vaters, den ihr der greise Herzog angcdeihen ließ, und cr hielt sie wie ein Kind und ein verwöhntcS Nind obendrein. Von der Bühne wollte sie nicht lassen und wollte cr sie nicht reißen. Jede freie Stunde mußte sie aber bei ihm verleben, uud was er ihr an den Augen absehen konnte, das erfüllte er auch. Miß Gilchrist wurde eine pafsionirte P'orforce - Reiterin und er hielt ihr Stall und Meute; sie fuhr gern zur See, und er stellte eine Jacht zu ihrer Verfügung, die ein kleines Vermögen gekostet haben muß ; sie kernte es hassen, in Miethshäusern zu wohnen, und er schenkte ihr einen klei nen Palast mitsümmt einer wahrhast fürstlichen Einrichtung; er bclud sie mit Goldgeschmeide, Diamanten und Perlen. Das; die bösen Zungen sich an diesem Verhältniß wetzten, läßt sich denken ; aber der Herzog konnte den Lästerern immer feinen Hosenbandorden zur Ant wort vorhalten, auf dem es in Gold eingewirkt stand, daß nicht- Schlim mes zu denken sei." Als jüngst der Geistliche vom Traualtar herab' die Frage stellte: Wer gibt dieses Weib diesem Manne? Da trat dcr greise Herzog vor und legte die Hand der Braut in jene des Bräutigams. Unter den Hochzeitsgästen war er der .einzige Adelige die Gesellschaft- und die Fa. milie des Grasen von Orkne? hatten die Feierboycottirt. was jedoch dem ossenbaren Glück des jungen, Paares wenig Abbruch zu tbun schien; denn jung sind sie er 24 und sie etwas älter, um w!'e viel aber, ob Monate oder Jahre, wäre unzart, an die große Glocke zu hängen. Zu viel Herz ist immer rin Unglück jür Dich und ein Glück für die Anderen. ; ", ; :",t Ein Druckfehler des Eeschickes. Oft bleiben Diejenigen un krkannt, bie anerkannt zu werden der. dienten. ' :" ' ' ' ;iil:c,V--;,;i" ' .
cr a m ja jm- am . Z vvY"" u,, ii. von die,er Uederzeung. trachtet na. nÄ klÄ'wÄn ?,n" Weichen. Lieblichen, Schwachen unk :xÄ , Zarten schon durch den weiblichen Av ikel, und imegensaö dazu allen star. fort rnrtmftn." 1 AiUAfrt vtnttr f-l f V J I Stempel aufzudrücken. . Die Liebe und Lust. Wonne UN! (mn v r Q v rr" cv , , Würde. Wnhe und WZk. reihe,, und reude ecken naturgcmjb hl wnbllche Vorftellungcn wahrend d!, ötrijunbeiattiinn Slutftuntt !:!. r Del UNS Uluch. Zrn und Zlvan uns betbe, bunllc. busiktt. marl.gk. männliche Bilder r die Seele lükren. Und (o flilt biemilbe. gettte ßb .rnji als Sinnbild der holden WeiblichZeit. und der harte, zermalmende Fuß alZ männliches Symbol. Der mannlichl starke F uu ist es, der dem Menschenae schlecht Halt und stütze gewährt. di sanfte weibliche Hand hingegen lenkt sachte und leise als leuchtender Leitstern seine Schritte durch S ganze Taiein. m jf i ." r I I ftf . jic i5m jputtr UZ eigenem An. tvih 1A (rtn 4iim Ktiin ivLm I
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n TAtYa V. z. 7 verspotten, so verge sen sie. dar, gerade TJi ? 8 3 l?Jm Neuheit der Strafen Berlin M
in r h Ä' Zm ?Z ttn und Stunden gleich einem süpey raum daym. :vtrmt " w N. daß er dies tlelne Handchen festhalten Möchte ür fein ganzes Leben, und . , , . T . . r mthi um den Bestp des Zarten skn . ,, kkt. &itYi Illigrzgen iious, wie um yus Yvattk Glück aus Crdcn. Vor dem Altar lchj lii aai wwu, iv um yu3 Vl sie. als untrügliches Zeichen ewige, Treue ihre Hand vertrauensvoll in du seine, und sie trägt auch das golden Verbindungsrinqlein stets an ihre. Hand, als sichtbaren Beweis, daß mit iWrHand sie sich selbst einem Anderer 1t fblj AAAAlldM zu Eigen gegeben. Das güldene Reifchen ändert aber manchmal gar bedeutsam den Charak ter der Hand. Während sie früher meist nur als Zierde gedient, wird sie letzt zum nützlichen Werkzeug, wahrend sie ehemals stch oft steif und spröde ge spreitt. rnrö sie nun lenklam und . r . . 4. , bttgiam und wenn die lugendlichk . VJ . . . ... v!Muf iüiiii tmVni "giiiyi Fäustchen geballt, so, tost die chu.t v 3 r t r l - ei rv desLebens gar bald die starren ginge!
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Manne die treue Hand zur Äerlöhnun? vtN. Wenn ihn Schmerz und Kummer w , drucken, dann richtet sie mit ihrer schwa theil Hand sein sorgenoolles.Haupt em. por, sie zaubert durch ihre weiche Be ruyrung yonnungsfreudkgen sonnen schein in das verdunkelte Angesicht, und er. erareist neubelebt die daraedotene stühende, ermuthigende, helfende Frau enhand. Und wenn breite, tofende Wasser- und Schicksalswogen die treuen , -.V. t pänbt erbarmungslos auseinander rw tzen, .dmn pflücken l chre zitternden Hände ui iiiDsyrnoc aiowcin, rou9i mun xanzmqau oeruyri oic eoimg blume. ehe ste die Wanderung rn die ??.M .t CTi .i. V .aliiii. m" (uiiuii iiiuiat uic jiujc jui ujju5 falsblume. bei ihrem Anblick weidet sich sein Herz und zwischen den zarten Blüt tern scheint ihm die treue, liebe Hand seiner rau so sreundlich zuzuwinkkn. (rgrinen von Sehnsucht nach ihr, ar beitet er in rastlos unermüdlichem Stre ben, bis er das Ziel erreicht uns ihre Hand wieder in seiner tapferen Rechten halten kann, um sie freiwillig nie wie der zu misten. cm . i . r r i w. t jer lkNN! es auaz Niazl, aas ruy' rende Bild, welches uns dem Mann in verzioci uic rulen nimcr ityrocitn
Stäben und ehernem Gitter zeigt, uad!tt,s,n. Und mbt eZ nickt in hm
wie dann das Weib mit dem Säugling yrraniqirlql. iyrc a oura; qk yrlen klangen llinourlyzwiiligi, um mm armen 'eroremer ein wayres.unlrugu. ches Zeichen ihrer unwandelbaren Liebe, nnm Vonnungs,ry,mm ,iu nnc oe,. cre uiunzi zuruazuiacn. Doch die weibliche Hand rann noch mehr als Männerhcrzen gewinnen und trösten, denn das zarte Händchen, waö würe es ohne die zärtliche, liebevolle Hand der Mutter i Wer anders als , , v- . M die telntuylige elbesyand rann dieje gebrechlichen, kleinen, unfertigen Gefchöpfchcn heben und legen und tragen und nähren, bis sie anfangen. Älenschen zu werden, und wieder die stützende Hand der Mutter seine ersten unsicheren Schritte in'S Leben lenkt, Und wenn Krankheit die geliebten Wesen . heimsucht, nur die Hand der -mtter vermag ver neverheißen -urn mayre inoerung uno aoung zu or,n zen, mit ihrem sanften Streicheln be Ängstigende Phantasien und schreckliche .luurnc in oc(imcuu;t.n. ou MC furc bannt die mit bewunderungswürdiger Ausdauer (tnS Stft;rtM fiVi hfm slrmmWnhm lusbalt und ibn so bis an die Schwelle An nnWfitpH mattet. l?rn ;iinst ...... ifirtlf im3 d e lcki derun der lekten Augenblicke eines berühmten Amerika. nerö. wie der große Mann Nicht Ruhe P Sterben finden konnte, bis er i . v v.: r.:. i-.... m.:c.a --.. I-"-umklammerte und so scheinbar mit ihr Vtt T44n Wffttmti nnj. iniirnn n r .liiiiin innrn i rr r i 7'ici nr vunt" vpv. 4iV.4ua ut hauchte. Wie tröstend und lindernd die frauenhand auch wirken, wie zart die weibliche Seele empfinden mag, welche die Bewegungen der milden Frauen fand leitet ibre tckwacken Nmer v?r, 7 . . " 7 ., J Tt'w vv mögen auch stark zu sein, wo es gilt zu . -i . r . .. er- : . . arvenen iur ie ryailuna oes necycn , , l .. . w . er :'''"'!"' ' t. ." i Zaunes, ooer oie rzieyung oer va erofen Kinder. der deren Lebens unter. galt der greisen Eltern: Ihre geichick. !en. getenren. gewanoien Finger haben tx 4t s..v. . Wun , hiuiiu umiijuai4i uruiuiiua. t IBV VUitWWUV UCi
Abare lchte Qual des Todes .,f..zz p:tT,f,f
Hand des Weibes, mdem sie I t, fwrt.f,a rnt rtK
fardlozem Papier, aus zarten, uw scheinbaren, dünnen Fäden ein kräfti
geS Lebensned gewoben, Zwar ist die Frauenhand zarter, kleiner und schwa. als die deS ManneS. aber sie ist ZNer, unermüdlicher, ausdauernder, vm n? " wvy ''"'' ü Rechte in bic weiche, biedere, treue Hd einer Frau gelegt, denn mit die- . , . ilfe Wn rttfhfn rftst Si-fvit "w!;', VUl tlllVVI.V.. -CtVIl, VWtlt, ?htmmie SStlhr'm für ton Pf firnS , ' f,w x;, c tvvu nivimui uuvui. .uui uii. uuuv der Frau ttrleih, nicht nur dm Schlüs. $ if)tm Herzen, sondern sie i d r D metschcr ihre; GeilchlZlebcn! Bm fj i,aJt'lt icht. für bot m , Vj, (i , H A,; c,L s,, i .: , ; U,.: -'T, rVl.tV.i ! liche Hand uns heilig, denn sie spricht deutlicher als Worte die wahre echte weibliche Sprache des HerzenZ. j i "Vfc v Heb der Wichse. Wir lesen im Verlinee DaaeMatt: Es hieße wirklich Eulen nach Athen v - w imvy viv uvutiVMi eiMv' stgdt'alz zu neunnb .frisch qeskiÄnw " 1 ' MUiitlrfnhtl" 1tt hnHih CSrtifH. fowbBen und freundlichsten Großstadt m$u Q Wtn m flfi nzlich 1? winkli? nfi anderen Niefenstädte. es fehlt uns vielleicht der historische Reiz, aber es skit uns mit ikm hos. nniWn, w, ,M slsf,r atm hi hiiftm I 'vi iv. wiwvt r V"ini durch keine moderne Raumverschmn. I . . . ' ' hUflsl m Idi (Snrtmlf L - r n "N :? " Jn Summa: wir sind ein bischen neugebacken, aber wir sind auch hell und sauber, wir sind fiir den Antiaui' tätenfammler und den Historiker nicht übermäßig interessant, aber wir sind für den gewöhnlichen Sterblichen beste sreulicher und angenehmer. Und c I - . " soll nur Einer kommen und es wagen, dies lektere zu bestreikn'. Nur in einem Punkte sind wir in unserem sonst so entwickelten Sinn für Reinlichkeit ein wenig zurückgeblieben. Nämlich in Bezug auf unsere Stiefel. Wir watchen mehrmals am .aae Ge ficht und Hände, bürsten uns wohl aua; I I im t' Vt Ut) MHi WW. UUUi. oder dreimal den Rock aus. aber I v Qnö suf's Herz wie Viele von uns in ha Amnümm Hfr Ilfv" t,M iuuihuiuvhi -..v., mehrmals am Tage die Stiefel wich. tm Hemden, der auck him MtU I Z.sn mn in N,rlin hnÄ frtft n,s, K,kl,nn,s in hm numt- , ,,,,. jvMiui.nmv Tir kr, nÄ- onn mtr frfi beliebten StranendvnS auffallen das Fehlen des Stiefelpuliers. Zu ge wissen Stunden des Tages sitzt ja auch in Berlin, vor dem Potsdamer Bahn , - - - m " i r ' ;i Hof, ein alter Mann mit weitem 5!ne belbart und rother TienftmannZmüße und wartet mit der großen Bürste in der Hand vor einem hölzernen Fußge"V v v jvAtfr l7Li bie Fanatiker der Sauberkeit, Bahnhof Friedrichstraße weilt ein zweiter bürstenschwinqende? Greis, und glaube, unter den Kolonnaden am Aleranderplal) gibt es noch einen drit1 c ... r . . . ton. Es ist vielleicht lern ZuM. dao die offenbar emzigen tLclnp!c!re des Berliner Stiefelputzers sich gerade an den Bahnhöfen aufhalten; was ihnen die Berliner verwehren, daZ erhoffen sie von den Fremden. Nein, der Berliner läßt .sich die Stie fel Nicht putzen. Das ist eine That fache. Er acht des Morgens mit blau ten Stiefeln von Hause fort. Was dann aus feinen Fußbcklcidunqkn wei ier tnirh nh fi k?itailbt nhr fnihhts I ' ' s,ikt mm ttrharmtn hrrinTAaiiMt höa jst ihm gleichgiltig. Er hat seine Wicht rttftsln h e tieiel find Mnr?n5 h en meisten Häusern auf den Treppen die Fußkratzer"? Auf die verläßt er sich. mm t Be uche zu machen hat. idenickait lüdlicker Völker Italiener befonders-fSr glänzende Stiefel bleibt dem Berliner Unverstand' z,. n umx Vrok tadt wird wem acr auf die Eleaanz des Schuhnerkö ae geben, als in Berlin, und wer sich die, nm Sommer so .praktische gtlhZedetrleU Schuhe leistet, gilt bei uns noch immer für ein Gigerl, und zweuellos wird ihm I : . . . iraendwo e:n kmner Sumorist der Straße nachrufen : Kiekt. Kinder der hat die Jclbmcht an de Beene !' Der neavolitamscke Strawckocker. r mit der Bürste auf den Fußschemel odst. um sich bemerkbar zu machen, würde bei uns. feiner AnspruchZlosiq. it zum Trok. verhungern. Und der Pariser Boulevardle? würde unser SSuhwerk nur belächeln können. Er freiliÄ hat em be ondcrs ttmes Äer ändnik für Alles. waZ Wickse beikt. Vielleicht lernt auch der Verlinernit. mk .-, " "MV""' ' Ten Tu nicht verlässest, Genius, Wandeln wird er .i N" iumeniULen Ueber Teulalions Fluthenschlamm." Und DeukalionS Fluthenschlamm. das maa schon sein, aber was einte:, i , . - . . , ,.,,. ? t min u.nni. ') n. t. tt " . '" l(u;t tVilllVl iS 11UCUIUUU Regentagen ist, der ruinirt die desteir lot., i .tL sn.' iQiuinen uije: uno v mo!kn I0lr i denn eintreten für eine Bermehruna der Etieselpuker in den Straßen Berlinskund zugleich für eme rege Unterstünuna dieser braven. Menschenfreunde, "zum I allgemeinen Besten und auf daß der I Berliner wirllicd mm ..vrovver? sei 1"" J . T j . L ,,; fr "i. ;T von Kopf biS foußl 1 m, B t h"r un a n gen tVm Warum ' so wild. Herr Steuer, Einnehmer?- Ach. da hab' ich wiÄ t ö rVitexiitn' I v2 . ...uv bezahlter Steuer felder Liabma !ai
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