Indiana Tribüne, Volume 15, Number 348, Indianapolis, Marion County, 3 September 1892 — Page 2

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SriSiwe. i Erscheint : üglich und Sonntags. Die tSglich .Tribüne" esst durch den Träger MCöKtS der Woche, die gjintitdcavZribüne ß Cet4 per Wvche. Skxfce zussWMen 15 SetS oder M Usn S möiMt. Per ysS ,geZchiSt in Vor !, AuS'o esh!us &' i t J-iÄ r. Cftfct: 130 Ost Muylsd Strahe. nöwnapoliZ, 3nd s. September '92. TüSZschcr Strand Schä?;?. und sein Vo:r AZbury Park, N. I., ist auch in der hcurlzcn Sommersaison wieder öfter die Rede gnsefen; es ist ein gar frmnNZr strand-Ort,

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,; -niij"" UU 'wttVWlHSyniUJlVIiSvl ir die ganzen Ver. Staaten durchzieht, daS ; '; , als eetenreimgungs-Anstalt nicht min Mder bekannt ist, wie als gewöhnlicher Badcori für den sündigen Körper, und t,' das durch feinen auögepräZten Sinn für sittliche Badeanzüge wohl einzig ; in feiner Art dasteht, wahrend es die ' Skandalfenfaüönchcn mit weniger hei' - ligen Badeorten theilt. Aber nicht imwer warm die Menschen an jenem ? strande so fromm. Noch in verhältP nikmäßig später Zeit blühte dort das Strandrecht- mit aüen seinen Schrek- ' ken und Greueln, und durch die rückfichislosestkAnSnuhunA desselben haben fi: die Väter gar mancher patentsrommen j:i ZZamilien von hute den Grund zu ihrer Lsohlhabenheit gelegt. Ter tückische Jerfeyer Strand war fi von jeher in der Schifffahrt besonders ,i schlecht angcschricbm. und werden alle ' die Schiffe, deren modernde Skelettedotthernm begraben liegen, wieder ., frisch uud flott auferstehen' könnten, so i.i würden sie wahrscheinlich genügen, die :7; Halste der Cargos der ganzen Welt zu befördern! Taher war' diese Küste ein V sehr ergiebiger Iagdarund für

ii. Strand Schätzesucher. und biefc ver-, DMandeUerr sich leicht auch in Strandrau der, die sich kein Gewissen daraus mach-

,ten, durch falsche Llchtngnale oder auf andere Art SazinZZakaftrodben berbei

, zuführen, um dann ihre Ernte einheimi sen zu können. Viele schaurige &t schichten vou ihnen sind noch heute in ; Umlauf. Ursprünglich wurde der Theil des ': Vorstrandes, welcher gegenwärtig AZ- !,,.! ibury Part genannt wird, der Negie rung von drei fpeculativen Köpfen abl gekauft, welche für den A re 13 Schil- , linz zahlten, und zwar lediglich, um Udm erste Anspruch auf SchifsSirüm Wme? zu haben, ode? waZ sonst an dn MStrand gewoifcn werden könnte. Die 1'. ser Fleck ist berühmt für grobe und kleine l Schiffbrüche. Hier war es, wo am 13. f November 1854 das von Bremerhaven !!.i nach New Bork bestimmte Schiff New während eines besiigen Schnee sturmes stranöete. und von den 410

Aj aßagZelen ihr Leben verloren ! Da 'gab es reiche Beute für die Strand fager, zumal die Teutschen, die sich an Bord des Unglücks-chiffts befanden, fast alle ziemlich vel Mld batten. Manche der biedern Strandräub:r statteten fo gar Ä!ach'.s.'a.lZ ihre eöken StandeSge noffen ihre Thätigkeit zeitweise einge stellt hatten, dem Wrack einen geheimen Besuch ab. . ; 'Sie trieben zwischen den Verdecken, wo viele Leichen herumschwamm?, ihr unheimliches Handwerk, indem sie d..s Geld und die Werthfachen wegnahmen, welche sie .au den Leichnamen 'finden konnten. PlSMch ließ der Mann, der Minder einzigen vorhandenen Laterne !leüch!e!e. dieselbe zn?äüig fallen, und es wurde stockfinster ringZum. Jetzt derzing selbst diesen' abgsbrühien" Geset !en der Muth in diesem dunklen Wasser Acbttnhzu;, in wilchem die kalien. 'lebrigen Leichen fertwWre-id rechiZ und links an su stießen. Eine wilde Panik bemächtigte sich ihrer, und als sie endlich mit 'Ach und Krach ihr Boot erMchl hatten, eilten sie, wie von Furien zejagt. davon und waren nicht um alle Schitze der Welt nech einmal zurückgekehrt. Bei niederem luthstand kann man Hoch setzt auf die Höhe von Rsbury park den Dampftessel des großen eiseren Dampfers Plin?" von Brasilien Ws dem Wasser ragen sehen, welcher ln Zem MaStilrül vor zehn Jahren zzer,Hörunglllckte. Der Dampfer war - zauptjachlich mit Kazsee s'läUt. der - zach .dem Unglück meilenwctt von der MsteWtlan'gHN finden war. Ein im .ernehm.'nder Bewohner der NachbarWst, Liuffell White. sammelte nahezu Bttshels davon und verkauite sie m Handler in New York zu 40 CenZs. )as Bush.!. Das war aber nur ein zanz vereinzelter Rückfall in jene ,go! Men",Taae. als bier nsck keine Leuchtü 'iS't&ikrtn- tvrhiiwt tnAritn unS rm-1 k i

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)ie!tuug?die:!st eingenchket war. Mit zer Organisirung dieses Leben Zrcttungs )zenztcs horte diele trand-Äomautu nttiÄltli!lememen,än?. . aber fei ttiu " !,. 11 ' .).' -t :'f -1 ..... l ,. Ti .'"fc. . . f- i. .v ... - aciMuiucuiri. ocr.iuuo.u ls, vd) vcn ; zeränder-M VcrhZlinisscn anzupassen, - and verw'anMjeO'M ''jetzt .MZach in Lebensretter R KnigEms nahmen diele serselden an " den , ö?egie:ungS-KL?ien .Kationen a?Fsur?m-Timft. Daei steckt iünen i::dc5 die alte Vorliede ?ür Staudbeute noch immer im Blut. MandIe sinden auch noch Gelegenheit zenug, dieftlde schwunghaft zu bethati- ' zen. (s gehören dazu nicht gerade Schiffsbrüche. , !D,?DßDU?gamen Sommer hindurch ver. Mliägett?,sich Tausende und Abertausende l: zm Borstrande, meist rücklings in den Z Sand gelehnt. Dabei berlw eck sie eine" $y 11 nmasse ücine: 'WerHgegenDnd? aus Mer'Säfoder 'aas den Handen, und MeseWsgen stand sinken , . ihrer. chlore W oeWSl!mah!t!l) durch te&nd hin zurch. bis sie die harte blaue Schlamm chicht erreichen; hier bleiben sie liege, zenn dieser Grundschlamm bildet eine lehr feste Masse, , welche noch durch ein ZZewerl , seizr , feiner SecqraZwurzcln l&erbunöcn ist ;iniö viele ' alte Sämp't : oon edertannen euthlt. aus jenem' Äß zahmge'chwunoenenMl als der. !ß blaue Schlamm lirch tröWeÄ Land bilz?te und mit üvviaenTaWmwäjhtrnch

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öeckt war. Itagefälir Mtte September jedes JabreZ fteüt sich nun ein Sturm ein. n?ekcher eine merkwürdige Vrscheinung im Gefolge hat: der Ocean schwemmt den ganzen Sand vom Vorstrande weg etwa 12 Fuß Sand verschwinden zeitweise! und jener blaue Grundschlamm wird sichtbar. . Auf die sem keilen nun die heutigen Strand schätz en: er ihr Wcscn, ebenso wie noch wenig: Wochen zuvor, oben aus dem San).- Schäle anderer Art gesucht nnd gefunden worden sind. Sie sinden Ringe. Armspangen, Brochcn, Bu sennadeln, Uhren, Börsen mit Geld, und noch allerlei sonstige Dinge. Viele betreibe diese Suche soar in den dun leisten Nachten mit Laternen, und es ist eine so regelrechte Industrie, wie es nur ine geben kann. JapanestfcheS Theater. Ans Tokio bringt der Parise. SittViS irtirrefinntm Heriif?l über eine Theatervorstellung. Da'Z ?keater in TOkia ilt e n atottt. aam : moderner, elektrisch beleuchteter Bau, der sich besonders durch seine vielen Ne ben und Nothausgänge auszeichnet, was in einem Lande, wo die Feuers brünste überaus zahlreich sind, von nicht zu unterschäendem Werthe ist. Das Publikum kommt schon am frühen Morgen ms Theater und harrt gednl dlg ms zum spaten Abend, dem B der Vorstellung, aus; die Zwisch vertreibt man sich mit Trinken. und Psaudern. (Lanze Familien hocken m r.- i Alrit?(tr 0rt.rr litt VUVlUlt II llUJUVIIltVIIUt.lt 1 die dem Zuschauernium das Ausgehen' eines aedbrettes verleibn Die &.mtUn. gewöhnlich streng realistisch, so bafe L t.rfc wJw. fiV IIUIM UltUUllUtl V turakismns in hilles Entzücken versehen r,zn - munen Da sitzt z. B. ein alter Fürst .M großer Knegsrüftung zwljchen zwei prächtig gekleideten Frauen; die eine trägt ein rosafarbenes mit blaßgrüner -elde besetztes Untergewand und darü ber einen leicht über die Schultern ge denken. Fardennüancen, von malven färben bis dunkelblau schillert. Beide drücken im Perlauf der Scene mehrere Male einen abgeschnittenen, blutigen Kopf ans Herz. Mein Sohn!- schreit die ältere Dame. Man Gat!e!" seufzt die jüngere. Nur der Greis scheint theikn.chmslos dazusihen, in seinem Gesichte zuckt keine Muskel, mit kaltem, ernstem Blicke betrachtet er das. was ihm von seinem einzigen Sohne, der im Kampf für den Milans den Heldentod gestorben, übrig geblieben ist. Auf einen Wink entfernen sich die grauen. Jet, wo er keinen Z:ug?n seiner Verzweiflung hal, kommen auch bei dem alten Planne Schmerz und Klage zum Ausdruck. Er wirft sich auf dm am Boden liegenden bkuttriesenden Echädel. preßt ihn an den Mund und bedeckt ihn mit Küssen. Dann bricht er ohnmächtig zusammen. Endlich erholt er sich wieder, aber feine Augäpfel scheinen sich unterdeß erwettert zu haben. Er zieht die Augenbrauen zusammen, als wenn er sich auf etwas besinnen müsse, seine Physiog nomie nimmt einen erschütternden Angstüusdrnck an, und ein tiefer Seuf zer. in den er den ganzen Jammer e'me gequälten HerzenS gelegt hat, entringt sich seiner Brust. Plötzlich wird er je doch ganz ruhig, zieh! einen Dolch aus Der Tasche, entledigt sich der einzelnen Stücke seiner ötüstung und macht den gren Banchfchmtt, den Harakiri. Diele lange stumme Scene ist von er greifender Wirkung, zumal sie von hem berühmtesten Schauspieler der zapanesi' schen Bühne, von Danvjiro gespielt wird. Dieser Mime ist von erstaunlicher Wandlungsfähigkeit und tritt bald als Soldat, bald als ..trauernde Wittwe, bald in seiner Dschunke als Pirat und endlich als übermüthige graciöse Tänzerin auf. Die Jnscenirung der einzelnen Stacke ist durchaus ach lttnggebietend. asWUb, ,,das oltPi ratendschunke in natärlicherDröLe mit ihrer ganzen Takelage laus; offenem Meere zur Darstellung' bringt, verdient besonders hervorLeHobenzü" werden. Die Japaner sind ein dankbares Thea lerpublttum, wenn sie sich gut unterhalten,u nd bei den charakteristischen Stellen eines Stückes geben sie ihren Beifall durch eigenthümliche Naturlaute eine Art von gemüthlichem Grunzen kund, während das Beifallklatschen, ein euro päischer Importartikel, noch nicht atlzv f oft vorkommt. lcktrtsche Grubenlampen. Neben der Luftungsfrage spielt pbne Zweifel die Beleuchtungsfrage die wich, tigste Rolle in unferem KohlengrubenBetrieb, und große und kleine Grüben, katastrophen zeigen uns immer wieder, wie verhängnißvoll diese Rolle werden kann. Möglichst gefahrlose - Beleuch. tung diese? Unterwelt wird stets jeme höchst dankenswerthe Aufgabe bilden. In Fachkreisen wird jekt lebhast, der Vorschlag erörtert, alle Raume in! den Uoblengruben mit elektrischen Glüh lichtlampen, zu beleuchten. , Es soll dies ebenso sehr im Interesse derSi. cherheit, wie eines helleren Lichtes lie gen. - : :T" Bereits Hai man solche Beleuchtung in berschiebenen bedeutenderen Kohlen grudm von Pcnnsylvanien und Eolo cado, und man ist damit bis jetzt sehr Zufrieden. Eine wirkliche Prob e ist aber doch noch nicht gemacht. , Denn zu Siesem Behuf wäre sestzustellen,! wie sich eine solche Lampe, wenn sie, zer bricht, in einer mit gefährlichen Gasen Z süllien Grube verhält. Ein solcher Fall ist noch in keiner jener Gruben eingetreten. Aber es ist auch gar nicht nöchg, die Entscheidung dieser Frage erst voni einem . neuen Ünglücksfaü zu erwarten. JmLabaroto-ium des (Zhe mikers können im kleinen Maßstabe dieselben Bedingungen hergestellt wer. den, wie in einer gaseriuüten Grube, und je eher darüber völlige Gewißheit erlangt wird, desto besser. ' " !i Wahrscheinlich wird der feine Strn fen aus Bambuskohle. welcher durch die rcltat glühend gemacht wird, der MeWes lüftleeren Zustandes der

morkenen Mantel von emem zarten Ausbeuter des nach ihm benannten Te Geib. die andere ein ziemlich komplizir kephons erfunden ist es von ihm so tes Kleidungsstück. ' d as In den verschie. ! wenig, wie Amerika von Ameriao Bes.

iöuut?n ElcZöunen nicht verbrennen kann, in demselben Moment, d. h. in einem kaum meßbaren Bruchtheil eines Augenblicks verbrennen und zu Asche zerfallen, in welchem die Glasbirne zerbricht und so das Gas. welchem doch

immer atmosphärische Luft und also ! auch Sauerstoff beigemischt ist, den glühenden Koh:enstrttfen erreicht. Ob dieser Moment aber genstgt, das ganze Grubengas in Flammen' zu setzen, ist sehr zweifelhaft. 'Jedenfalls wird man am besten thun, die Glasbirnen genau ebenso, wie die Humphrey Davyichen Sicherheitslampen. mit einem ganz feinmaschigen Drahtgeflecht ein zuyüllen. Bekommt die Glasbirne dann einen Sprung, durch defsm feine Ritze Gas von außen eindringt so erlischt entweder das Licht, oder das Gas brennt innen mit blauer Flamme weiter. welche nach bekannien Gesehen darauf basirt eben Davys Lampe nicht nach außen schlagen kann zu 'gleich den Bergmann vor der nahen Gefahr warnend und zu schneller Flacht q. Äorn I lande. . Gas wurde zu er st von Koh' len durch Ckoykon in N39 hergestellt und für Bell uchtungszwecke zuerst in 1792 benutzt. , w rr.y rm , . . Sekunden whea. war damals als verdächtig, der Morde? ? Wn. vertetrden man hattt lm stfe m VnflS er mußte entlasten werden. Jetzt hat r - . rl . tt V n wne chi e,nem Bruder bc j Ermordeten tm Gesprach harmlos er V v y ?1 ,,1Kk iV,t? ihr Vsrttfr h.?r UiStpr rtm1?rr sei. Auf (?Zrund dmer Ausjage werden die Lizanas von neuem gegen Williams vorgehen. Professor Alexander Grä ' ham Bell, der Ersinder oder vielmehr pucci entdeckt worden ist äußerte sich Z jüngst folgendermaßen: Ich möchte j nicht sagzn. ob nicht die Drahte beim z Telephoniren noch ganz entbehrt werden können. Mi? selbst ist eS aelunaen. auf der ü?ee ohne Drähte Verbindung zwischen Schiffen herzustellen, die zwei Meilen von einander entfernt waren. Wir stehen überhaupt erst an der Schwelle unserer Kenntniß von der Elektricität, und Alles, was wir bis jetzt darüber ermittelt haben, kann uns nur zeigen, daß wir noch, viel mehr er warten dürfen, ja daß jenseits unserer derzeitigen WiZsensgrcnze eine Macht von geradezu undeschrantter ?lsdu dnnaMhizteit Zür die Bedürfnisse der Menfchheii liegt .... Die nächsten Ver besterungen werden übrigens, glaube ich. mehr dm System, als dem Jnstru ment selbst gelten. Die Telephonir Vorrichtungen sind noch zu verwickelt." Der in 5". openhagen vev haftete amerikanische ffonsu! Ryder hat bekanntlich eingestanden, da er die Ve trügcrelen. deren ec be-chuldigt wurde, begangen hat. Er sollte einer armen Kopenhagener Familie eine Erbschaft aus Amerika, neunhundert . Kronen gron. bezahlen. Er ließ den Mann zu st'ch rufen, ließ ihn seinen Namen auf ein Stück unbeschriebenes Papier schrei en und schrieb dann selbst über den Äamen, daß der Mann neunhundert Kronen erhalten habe, während er ihm nur die Hälfte aus zahlte. Die Frau des Eonfuls. eine junge, hübsche Ame rikanerin, die dies sah. warnte ihren Mann, er antwortete jedoch scherzend, sie solle, wenn die Sache entdeckt werde, nur behaupten, daß sie gesehen .habe, daß ihr Mann die ganze Summe aus? bezahlt habe. Dtes tbat wulluch die arme Frau, um ihren Mann zu retten, sie verwickelte sich jedoch später in Wider zprück. und wuxoe verhaftet. Der Eonsul, der sich für eine so geringe Summe ins Unglück gebracht hat, de sitzt ein Vermögen von 80M0 Kronen. ..Ein nicht unbedenkliches Abenteuer hatte I. D. Doolittle in der Nähe voa Eckerty, N. B-, mit einer Boa Constrictor. Besagte Bestie roar aus V.houlets Menagerie wahrend deren Abwesenheit im Städtchen entwischte dH legte sich, die anfängliche Furcht der Leute bald wieder, als die Schlänge nichts wieder von sich hören ließ. Doo litte hatte in der - leßlen Zeit ein Kalb u nd einige junge Schweine spurlos ver loren und konnte sich nicht ertlären, wohin das Vieh gekommen Neulich Morgens winde - ihm das klar,, als er seinen Stall betrat und die Boa auf seinem Heuhaufen erblickte. Er führte eiligst die Pferde heraus und zündete. sann, ohne sich um die im Stalle; ste stenden Wagen und anderes Geräth weiter zu kümmern, . das . Gebäude lan. Dasselbe brannte auf den Grund Aie der und mit dem'elben ein größer Bor rath von. Heu. Ackergeräthe und zwei Igagen. In den Trümmern fand man sie. Rippen der .Schlange, welche an Größe denen eines 200 Pfund schweren Schweines etwa gleich waren. Doolittle kann den Biick des Reptils nicht vergessen und sagt, , der Gedanke daran sei ihm unangenehmer, als an den er littenen Schaden. ' Eine recht tragische Scene spielte sich neulich in einem Polizei geeicht von, Jersey City, N. I.. ab Der Schauspieler James Owen O'Connor war dem Richter zur Untersuchung seines Geisteszustandes vorgeführt worden, weil er Nachts, in den Vorstädten umhergeirrt war und seine Frau ,be hauptete, daß er Unheil anrichte.' Zu gleich mit dem Schauspieler war ein gewisser Keen als geisteskrank vor Gericht gebracht worden, der mitten auf der Straße einen Jig", getanzt hatte. Als O'llonnor den Namen seines LeidenZgenossen hörte, eilte er auf ihn zu, fiel , ihm um den Hals und fragke ihn, wie er gewisse ' Stellen im Hamlet. Othello ? und in anderen Shakespeare', schen Stücken , auffasse. ,, Die ganzen Vorgänge im Gericht beachtete er. nicht, bis der Richter ihn auf zehn Tage in'S Gefängniß zur Beobachtung seines Gti steZzustandes sandte; dagegen erhob er

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W." Samilk SlQi 5m in Bän Louis werth in Höhe von 5W6Frcs. o ort in m;eit tzmpkon. Als der Wechiel zum In Essen naa. .hr klgenen Äkr. Em 2 wurde.steMe

? n i LTwM, D lich heraus, daß die Sekunda dessel. eemcrdet und m einer Muschelgrube , ... .1.. , - ' ,Vl jMf 0.

in paty5ttzchen ?Wsr5en Einspruch, da kr am StarfTheatee auftreten müfje. Als ihn dann zwei Polizisten abführten, schluchzte O'Connor wie ein Kind und sagte im Tone äueerster Niedergelchla

genhett: s htlst mchts, es hilft nichts, die ganze Welt ist gegen mich!" Nicht nur in Amerika, fon dern auch in Europa treiben Hochstap ler ihr SchwindelgeschZst mit Erfolg und sie scheinen sogar hie? und drau hen inVerbindung mit einander zu sie hm. So machen jetzt die deutschen Behörden Jagd auf einen internationalen Hochstaöler. einen Amerikaner, der dem Kaufmannsstande angehört, sich John H. Berger nennt, etwa 40 Jahre alt ist und die deutsche Sprache mit englisch amerikanischer Betonung spricht. Diese mit einem Seiden Hut höchst vornehm bekleidete Persönlichkeit er'chien am 23 Juni d. I. in einem Baseler Bankhaufe und erlangte das Vertrauen desselben durch ein glatt und richtig abgewickeltes Geldgeschäft, wobei er sich durch eine Aönsskarte als Theil Haber der Firma Baldwin, Hatch und Co. in Clevcland (Nordamerika) aus wies Am 18. v. Monats legte er bei demselben Hanse einen über 223: Pt'd j Sterl. lautenden, von Peter Wright & 'Sons in New Wrk auf I. Henry Schröder und (?o. in London an die Aoyu Becger ansgestellten einge lö!t worden war. Man nimmt cn. dß der freche Schwindler, der von St. Gallen ans wegen eines daselbst am U v. M. ausgeführten ähnlichen Betruges verfolgt wird, einer internationalen Bönde angehöre und in Amerika so oht. alz auch auf dem Kontinent Kvmp.izen haben niüne. L n d e n B e r. Staaten s i n d olXOOö Telephon Avparate im Gebrauch und die Linien sind zusammen 250,000 Mci!en lang. Vierhundert sieben u n o . fünfzig Millionen Dollars ist das Jabrcseinkommen der l 70.691 Meilen Eisendahn der Ver. Staaten. Frau Hanna hHarmon von Brockton, Mass.. hat unter jeder BundeSadministration dieses Landes gelebt. Sie wurde am Tage vor Wajhinatons Rücktritt vom Amte aeboren. Im Bade, verbrannt, ist der achtzigjäbrige Wm. M. Daniell in Milmautee. Wls. Eine Decke, in der cr sich, während er ein Schwitzbad nahm, eingewickelt hutte. gerieth an einer Spintüölampe in Brand. Der alle Mann befand sich allein im Hause und als Leute, weiche Rauch und Qualm herausdringen jähen, die Thüren mit Ge walt erbrachen, fanden sie seine Leiche bald verkohlt aus dem Boden. Herr Daniell war im Jahre 1853 nach Mil. waukee gekommen und betrieb langt Zeit ein Geschäft mit musikalischen In strumenlen. bis er sich seims hohen Al ters wegen zur Ruhe sedte. Seutfche LoflaHrichte. Rheinprovinz. In Kreunach wurde das inmitten der Stadt gelegene prächtige Anwesen KiZky's Wörth sammt aufstehendem Wohn und Hotelgebäude vom Fran ciskaner-Orbe'n für die hiesige Nieder lassung der Waldbreitbacher Kranken brüder angekauft, und zwar zum Preise van 105,000 Mark. Die vorhandenen Räumlichleiten sind zu Krankenhaus zwecken bestimmt und werden mit einer größeren Zahl Ordensbrüder belegt werden. In dem Dorfe, Rath, ist der Reubau deS Pfarrhauses eingestürzt, wobei ein Arbeiter getödtet und ein zwei ter schwer verletzt wurde. Von einem schweren .SchicksalsfchZage wurde der Stadtverordnete Baurath Dau in Trier getroffen, Die Frau und eine blühende vierzehnjährige Tochter deS BaürathZ, die ,, sich bei Verwandten in Neuhof an der Oftsee aufhielten, sind beide, beim Baden ertrunken. Thüringische Staaten.. j JwAltendurg Justizrath Schuster, ZZerichtsamtmann a. D. Die Tur nerschaft ' in Avolda ist vom Geraer ttreisturnfest . siegreich zurückgekehrt. In turnerischen ' Kreisen nennt ! man solche , Erfolge geradezu unheimlich, wenn Män bedenkt, daß bei einer Zu sammenkünft von 5000 Turnern aus !M Vereinen eine einzige Stadt! ein Drittel' von fünfzig beim Wettturncn vertheilten 'Preisen fund darunter :ch noch, den höchsten Preis) nach Hause trägt. Wie sicher verlautet, ist eine neue 'Bahn pro-ectirt: Jchtersbausen. Kirchheim, Errleben. Achelftädt, ; Wiß. leben. Eschleben. .Dienstüdt..,mit .Ab zweigungen nach . Kranichfeld, Remda, Rudolstadt. Für die Hinierbliebe. nen.deS in Coburg bei einer Feuers brunst verunglückten Feuerwehr-Ober steigerS Beyer haben weitere acht Feuer Versicherungsanstalten insgesammt 650 Mark Unterstützungsbeitrage ' gezahlt, so daß die gesammelten. Beiträge für die ihres Ernährers beraubte Familie sich aus 2000 M. belaufen. Die Gemeinde Debschwitz hat beschlossen, einen Marktplatz anzulegen, und eben' o zieht man den Bau einer eigenen Kirche in Erwägung. Der seit Kurzem am Kanalbau belchäftigt gewesene Schacht meiste? AhrenS in ' Eisen ach ist, ohne seinen Verpflichtungen seinem Arbeiter personal gegenüber ' Nachgekommen - zu sein, verschwunden. Die Stadt kapelle in'Gera hat Einladung erhal ten. l893 bei der Weltausstellung in Chicago mitzuwirken und zwar unter lehr glänzenden ' Anerbietungen. 'z1'-;''-Privatier Spießl in MartinSbuch hat sich, wahrscheinlich in einem Zustände der Unzurechnungsfähigkeit, erhängt. Der Hagelschaden, der durch das Unwetter am 4. Juli jn Mittelßnn angerichtet wurde, beträgt 200,000 M, . Einer der bekanntesten Großökono men, Landrath Schricker in Neudeö, verlor durch einen unglücklichen Sturz in der Scheune sein Leben. Zur Er Haltung des mittelalterlichen CharacterS der Stadt Nürnberg hat die KreiZregie rung den Erlaß einer ortspolizeilichen Votichrist genehmigt, ' wonäth U Auf kübruna von Bauten in der Nähe der

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v Magasfatna rvm mittelalterlichen Besestigungswerkc öder der alten Hohenzollernburg auf den Eharacter der Umgebung Rücksicht ge nommen werden soll. Der vor Kur zem Hingeschiedene Kaufmann Absmayt in Vassäy hat der irmvilligen Sani tätscolonne einen namhaften Betrag zu Ausrüstungszwecken letztwillig überweifen lassen. Bei herrlichstem Wetter wurde das fränkische Sängerbundcsfcst in Schwkittfurt eröffnet und Zeder Zug brachte Schaarcn von Sängern mit. bis endlich die Eztrazilge von'Nürnbcrg und Würzburg das Haupte oniin gen stellten. Königreich Württemberg. Das Schnllehrerscminar in Eßlingen feierte das 25iähriqe Amtsjubiläum des Professors Müller. Der Verein Bahnhosvorstadt Heilbronn will auf dem Kaiser Fricdrichsplatze" ein Standbild des Kaisers Friedrich in Bronze errichten. Als Aufwand dafür sind 10,000 Mk. in Aussicht genom wen, ein Theil dieser Summe ist bcrcits von Mitgliedern gezeichnet. Kommerzienrath Wilhelm Franck. der Senior des weltbekannten Hauses Heinrich Franck.Söhne in Ludwigs bürg beging die, Feier seiner 50jährigen Ge fchä'ftsthätigkeit. Welchen riesigen Auf schwung die Franck'sche Zichorienfabrik in dem vergangenen halben Jahrhun dert genommen, ist bekannt. Ter kürzlich verhaftete Kassier der verkrachten Spar und Vorschußbank in Buob. gegen welchen wegen verschiedener Ver gehen gegen das Genossenfchaftsgefetz das Un'terkuchttngsverfahren eingeleitet worden ist, ist gegen Leistung einer Kaution von l0,000 Mk. aus der tlntersuchungshaft entlaffen worden. An den Tagen des Schwäbischen Lie. derfestes in Reutlingen sind auf der (Llfenbahn in 52 ondeezügen etwa 25,000 Personen befördert worden. Trotz des großen Besuches der Aufführungen sowie des Festplatzes wird sich für die Jcststadt ein Deficit von ,nehreren Tauiend Mark ergeben. Jn Baihingen a. Enz hat Kommerzienrath Herm. Franck mit seinen Geschwistern, Frau Prof. Qtt und Karl Franck in Linz, deren Familie ans Vaihingen stammt, zur AtlSführung eines Chors in der Vaihmger Kirche die uuime ion l2,000 Mk. zugesagt. Großherzogthu m Baden. In Gactgenau ertrank der l2jährige Sohn des Fabrikschloffers K. Stöcker in der Murg. Die Klenrußfabrik von i?hr. Dock in Griesbach brannte voll. ständig nieder. Oberingenieur Fuchs aus Heidelberg starb in München. Der Buchhalter Karl Walter in Dorf KehZ hat sich in einem Anfall von Cei' stesstörung erlchossen. Ter Ruderverkitt Mptuli" in Konstanz hat bei der süddeutschen Vcrbandsceqatte in (anngatt den Ehrenpreis der Stadt tannstütt geroonnen. Dre Cheleute Beckendach in Mannheim mißhandelten ihr 4 5 Jahre altes Mädchen in einer Wel.e. daf; der Tod des armen Kindes die Folge war. Das Ehepaar wurde verhaftet. Der frühere Bürgermeister Müller m Rheinweiler wurde wcgeii Brandstiftung. Betrug u. s. w. zu !1 Jahren Zuchthaus verurtheilt. f Jn lleberltnaen der Bezirksingenleur a. D Ehristian Fischer, von dem eine ganzk ht f . . . i ... M . , eiye m?erel anier auwerre verruyren. so die Tunnels am Jsteiner Klotz und unter dem Schloß zu Heidelberg., die Rhetnbrucke in Konstanz, die Elen bahnbrücke in Ladenburg und andere hervorragende Bahn- und Straßen bauten. Rheinpfalz. Unter außerordentlicher Theilnahmt ging in Speucr das Yd. Schützensest aur 17. Juli zu Ende. Jn (iallbach fand unter Betheiligung von 15 aus märtigen Vereinen die Fahnenweihe des ucännergefangvereins statt. Die Festrede hielt Lehrer Ounrng. Während der Vorführung der tadübun gen bei dem Gautnrnfest in Dürtbeim ftürzte eine Schutzhalle ein, auf deeen Dach sich ungefähr 100 Zuschauer be fanden. , Verletzungen kamen glückll cher Weise nicht vor. In einem Lei tungskanal d'r.Badrfchen Anilin und Sodafabrik in Ludmigshasen fand durch Unvorsichtigkeit des Maschinisten Unrath eine Le. chtgas-Explofron statt. wodurch Unrath aetödtet und Malcht nist Wild sowie, der Arbeiter Thalmann leicht durch Brandwunden verletzt wur den. Der Schaden der Fabrik beträgt 25,000 Mark. In PirmasenS wurde die Ehefrau Wahl von ihrem Bruder Georg Kämmerer, der erst seit Kurzem eine dreijährige Gesängnißfirafe hinter sich hat. überfallen und durch einen Stich in den Rücken nicht unerheblich verletzt. Jn Oberalben entstand aus unbekannter Ursache ein Brand, der m kurzer Zelt das Wohnhaus des j-chuh machecS Graf., sowie dasjenige '. beS .unchers Schneider und zwei dem AaererJalodKuntz gehörigen '-chweme stalle in Asche, legte. Elsaß. Lothringen. Eine merkwürdige Erbschaft aus der Zelt der sranzöstschen Herrschaft ist nock den Reichslanden verblieben: die Thür und Fcnstersteuer. Für jede. Thüre und jedes Fenster eines Neubaus muß eine , bestimmte Steuer Entrichtet wer den. Die Adneiauna geam dielen Licht und Luft besteuernde, Abgabe tritt jetzt um so trältigcr.in Erscheinung, als das französische Nachbarland durch ei nen Beschluß der Deputirtenkammer die kultürwidrige Steuerreform über Bord geworfen hat. Mit Recht fragt man. ob die Steuer als dlribcnde Einrichtung in alle Zukunft bestehen solle, nachdem Frankreich, das Land,' wo die Thür und Fenster steuer im Jahre 1793 er funden wurde,! mit der Aufhebung die ser unberechtigten? Abgabe vorangegan gen sei. Dre , Kaiserin Viktoria hat der Dienstmagd Anna ,'Deiß in Blotz heim, welche ein halbes Jahrhundert bei der hiesigen Schloßherrn.Familie treu gedient hat. das goldene Kreuz verliehen. Schon die Voreltern , und Eltern der treuen Dienerin standen bei derselben adeligen Familie in Diensten' Mecklenburg., . ,,, An Volksschullehrcrn zählt" , Mecklen. bürg 1800, von welchen 500 keine Aus bildung auf dem großherzoglichen Se mittit rVtftn fiiiK.n CT.-j fZtU.U i yuwui, xu? if iui I trnui.. 0.- 1. ttlii. r- t twtut reutet lut Äilkr 0!S zu om

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ßig Jahren beträgt 540 Mark nebst unmöblirter Wohnung und Feue rung (!) Das Wirtschaftsgebäude des Ritterguts Lichtenberg brannte ab. Es liegt Brandstiftung vor und ist ein polnischer Arbeiter verhaftet wo?dm. Bei denr Auss Yachten für das ?ceben siel zwischen der Pfarrkirche und dem Rathhaiise wurde eine große Anzahl von tneil schlichen Gebeinen, tbeilwcift noch mit vollständigem Gebiß erhaltene Schädel, Knochen, viele Sargbeschliige und ein Haarfchmuck mit Haaren ausgegraben. Vor wohl 200 Jahren war die Umgebung der Pfarrkirche Beerdi gungsplatz. Dre kolofsale Stärke und Länge der wohlerhaltcnen Oberschenfe' knochen zeugen von dem herkulischen Körperbau der Vorfahren. Der Haar schmuck wie einzelne von den wargbc schlägcndürftendeulAlterthumslnusettm Hierselbst überwiesen werden. Dem Mater Fritz Grcve, Sohn des Hordenrationsmalers Greve in Malchin ist bei der diesjährigen Preisdertheilung an der kgl. Kunstakademie in Berlin wie dcrum ein erster Preis, und zwar für Compositions - Arbeiten, zugesprochen vorden. . Oldenb urg. Dem früheren Oberbürgermeister in Oldenburg, v. Schreins, sind von der ihm zuerkannlen Gefängnißstrafe neun Monate erlassen worden; er hat sich nach Hamburg begeben, wo er eine PrivatsteUung erhält. Der Apothe. ker Dietrich in Delmenhorst zog sich da durch schwere Brandwunden zu, daß ihm eine Mischung im Laboratorium erplodirte. Die Bahnstrecke Ellen serdammersiel-Bockhorn wird voraus sichtlich in drei 2'öochen fertiggestellt sein: es kann dann der Ball der Strecke Barelerhaven'Bockhorn rascher gefördert werden. Zur Zeit ist man mit der Ausmessung der Bahnlinie BockhornZetct eifrig beschäftigt. Schweiz. In Arisdorf wurde das 50jährige Dienstjublläum dcs Lehrers Pius Wen ger begangen. Die meisten Lehrer des Bezirk und der Kantonal vorstand wa ren bei dieser schönen Feier zahlreich er schienen. Jn BischossszeU wurde die Erstellung einer Wasserversorgung mit Hochdruck für den Hausbedarf sowie für Hydranten und kleingewerbliche Moto ren beschlossen. Bei dem diesjährigen Schühenfeste in Glarus weilte im Schiehstand auch ein 80jähriger Bernec Schüfe Namens Jakob Länr, Käs Händler von Koppigen, der schon auf 24 Schüßenfesten den Stichdoppel löste. Vom 18. bis 19. Juli wurden am rid gcuösfischen Schützen-cst gelöst: 52!3 Hauptdoppel, 445 l Militärdoppel. 19, 703 Linthdoppel, 580 Tödidoppel und 0751 Giärnifchdoppel.Kehrmarkcn wur den gelost im Hauptvcrkchr 1.266.W0, im Revolververkehr 1 n;441. f Jn Solothurn Oberst Fröhlicher im LZ. Lebensjahre. Er war früher Re gierungsrath und nahm seiner Zeit im gejellschastlichcn und künstlerischen Lc den der Stadt eine hervorragende Stel' 'ungein. Oesterreich. . Im zweiten Quartale des Jahres 1891 wurden in Wien ca. 1600, Heuer im gleichen Quartale mehr als 1800 Pferde geschlachtet. aio ir.n 0 Stück mehr als im Borjahic. bu ehr Zeichen der Zeit, aber gewiß kein gutis. Der Börsenbesucher Berthold Loschitz wurde in dem Augenblicke, als cr sich anschickte, das Ordonnanzzimmer des Arztes zil betreten, um diesen zu consultiren, vom Tode ereilt. Ter kürzlich verstorbene Privatier Herr Jacob Mayer vermachte der Badener Kultus-, gemeinde 2000 ft. für einen Fonds zur Errichtung eines jüdischen Versorgunghauzcs. Die am 4. Juli in der Biki ner EtNeranZeche ve.schättctm d:ei Arbeiter sind noch lebend herrorbeför' ocrt worden, nachdem dieselben siebzehn Tage ohneNahrung gewesen waren. Aus Anlaß des sechsten deutschösterrei chizchen Kreisturnfesles in Budweis zu welchem mehr als 2000 Turner gemcl dü sind, ist die Stadt reich und ge sch.i..ckvoll decorirt. Im Steueramte ,u Finme ist eine große Defraudation entdeckt worden. Gegen sämmtliche Steucrbeamte wurde eine Disciplinar Untersuchung eingeleitet. Die Beam ten hatten immer kleinere Betröge ein geliefert, als sie eingeÄobcn hättem Wenn die Mahnungen' einliefen, ver faßten sie Prototrlle über fruchtlos vorgenonlmene Pfändungen.' . die sämmtlich singirt, wazen. Diese Malvcrlationen reichen bis auf das Iah? 1884 zurück. In der Schrauben ün Nietensabrik der Firma A.'Urban & Söhne in Florisdorf brach ein gro ßes Feuer aus, durch welches das Mo dell'nagazin und andere Waarenge ..s, Sort'i nvi! P. S. Pfisterer, Berltchung von ttelsmi g:cn hypo M JW V klzerartflye mjcrijeu. Louor - Aorsichsru t g. Schiffs '?ch eine vsn und nach Tursva. tu w ntwi w -W"- "jj "V" " " Oisice: No. ?tt Qst Markee Straße. Teleyhs kta. sceden- N b reu, HuH-1!1)reJ, WtaeHe Scbmncksschen, Gold und platirt, in großer Aus'aN kr6. ZI. eZiwZilt.. 34 '.'- slrf Np'n A;.' r,-?i:et &t$MMtmM T. F. SM1THE. . Händler in SirsdaÄ ,katk:-i-:, Keady Nsvrz, ?a'cidi:c vi festem Sphali i;, k'.t'?zrapp''. u., i taaöaititT ?c. tc. Ctrtcr: Itt 4lis traße. Tr:e.o-. AI. D a ch d e rk e v v L : stähiar und Scrtüitircvtlidif Q:i'.tt Ui J -ttiit b-it4r, Trinidad und ; til1ottc $13 Wl tafez Alle Arten CSornpiPiion5ljarr uat - " ic tcrial- Pf.ft4!lj3&fAo. 169, Sürd : 180 W. Marutr. Tileon 831, Jndiaiikpe'.iZ. Ind.

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