Indiana Tribüne, Volume 15, Number 347, Indianapolis, Marion County, 2 September 1892 — Page 2
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Erscheint Dllglich und L o n n t n g s. !,,TietZ2lche.Trtöünc'' kostet durch den Träger 12Gctti$ er Woche, die eatmtagaXiifcane 6 Pil'ftt per Wosze. lttet zmsamme'.z lSCees oder jS Cents per Monat. P.-r Post jaef fcst in Vor. zuöbezaZlunz f per Jahr. QZsice : 130 Ost Maryland Bixau JndianspoliS, Ind., 2 September '02. Der Planet Mars und seine Ve obachte?. i Wie bekannt, sieht jcht unser sttcü ' Nachbarplanet MarZ in einer so gün :;; fticten Stellung zur Sonne und zur Erde, daß viele der bisher aus demsel ben beobachteten unterböten Cirfei nunAM nunmehr durch die AsironoNe'I werden Aufklärung erhalten tönnen. Tlese günstige Stellung, welche nur alle 15 Jahre einmal wiederkehrt, dauert noch bis gegen Ende September. Eine von Prof. Picknmz von dem Ob ; fervatorium der Harvard-Univerfitat au Arequipa m Peru abgesandte Te pesche meldet über dessen MarS-Beob cchtungen: .(5s scheint p:n große Flachen von dauernd blauer Farbe neben dem Äquator tel MarZ zu geben. Tie lAesammtgröße dieser bei " den Flüchen beträgt 500,000 Quadrat meiken. Am 23. Juni erschien ein kl. ncr dunkler Fleck auf der südlichen Schneekappe dos Mars, der sich schnell nach der Längenrichtunq auZdehnle. Anfang Juli war cr IM Meilen lang und theilte die Schneekappe in zwei Hälften. Der Schnee ist jetzt aus dem Mars auf einer Fläche von etwa 1, 000,000 Ouadratmeilm in den letzten 30 Tagen geschmolzen. Kleine dunkle, von Schn?e umgebene Flächen erschienen am 10. Juli. Am 12. Juli beobachtete ich eine duntte, gabelsörmize Linie in der Fora des Buchstaben V nach den Seen zu. Am 16. erschien eine dünkte Fläche aus der Nordfeite deS unteren Theiles ds Y, welche in Verbindung mit den nördli- . chen Seen stand. Am 24. Juli erschien eine dunkle Flache, wie ein See aussehend, nahe der Schneelinie. Am 25. wurde der südliche Zweig des V sehr schmal. Viele andere weniger unbed?uta?de Veränderungen zeigten sich, und am Montag Abend beobachtete ich eine glänzendere grüne Fläche nahe dem Pol Das Goodfell'fch? Observatorium in Äorthfield (Minnesota) will das erste gewesen sein, aus welchem die beiden Monde d.'s Mars, als derselbe sich in der Opposition befand, beobachtet wurben. Ueber die beiden Mond?, bringt die Neue Züricher Zeitung" solgend? interessante Mittheilungen: Die beiden Mond?, Plobcs (Furcht) uns Deimos (Schrecken) genannt, sind erst bei der Opposition im Auanft des Jahres 1877 von Prosen or Hall m Wazhmgton mit dem dankülZ größten Teleskop der Welt (von 6G (ini. Oeffnung und 10 Mr. Brennweite) entdeckt worden. Die beiden Marsbegleiter sind wohl die kleinsten permanenten Gegmstände, die wir am Himmel ten um; meßbar ist ihr Durchmesser gar nicht, da sie im Fernrohr nur wie seine Lichtpunkte ohne jede Spur ein:? Ausdehnung erscheinen. Durch Vergleichung ihrer Lichtstärke mit der der MarSzberfjüche erfahren wir, daß sie im Turchmesser kaum zwischen 10 und 20 Kilomtr. halten. Wegen ihrer geringen Tkstanz vom Mutterkörper stellen sie sich zugleich als die alkerseltsamsten unter den himmlischen Wesen in Bezug aus ihre BewegungZerschelnungcn dar. Sa , bietet' der inne.e Mpnd den MarZbewohnern den am S lernen himnu'l sehr ungewöhnlichen Anblick eines Körpers dar, der im Westen auf- uns im Osten . . untergeht. Aber i:?ch nicht befriedigt durch diesen auffä'.!igen Unttrjchied. geht er, allen Gestirnen zum xo$, zweimal des Tages auf und zweimal unter, indem er glezchzeitig während öieser kurzen Zeit zweimal zum Tau und zweimal zum Vollmond genzolden ' ist. ' Tem Mars verdauten ' wir die ' erste genauere Vestimmuug der Sonnenparallaxe und damit die fleminii; der wahren Größe unser, 5 ffifWctteni Die große Exzentrizität der Ä2?Zdcn . führte den unsterblichen 2et:r: i-.ach Zahrklangm. mühttollen Giften cn die Entdeckung der elliptischen -Dten tenbewkgung und ihrer Themispriefler im Zedragewan?. ' Die New Yorker Stran:!a!i S lna Sing hat gegcnwärtiz die Ehre, 'ttinj Advokaten zu beherbergen. L.: am:nt lich erst vor Kurzem dsrt nfreirerSfs Gastfreundschaft erhielte:;, und deren Ferbindnng mit der Außenwelt nicht so vollständig abgebrochen ist, wie bei länger ..ansajligen" gcjtre:f!en Tugend' fpiczeln. Jyre Standcswürde, oder was davon übrig ist, wird auch von der ZuchthauZLerwaltung 'freundlich -pt-achtet. , , Einer dieser verwendet -scinc ganze '.'l freie Zeit darauf, das Cesctzcsüudium fortzusetzen wahrscheinlich, damit cr : im !, Wiederyolung-fall nicht so leicht wieder an e:ncn solchen, immerhin etwa eintönigen Ort kommt - uud cn jurijtizchen chriktztucken zu arbeiten. At buhren bekommt er für seine Dienste nicht: aber eS machtihm Vergnügen, in feinem Fach weikerzuarbeücn, ;;iinb er hat nicht N.:r die Appel lalionsvaplere tn seinem eigenen 'UFail, sondern auch für tiuU Mikftraf linge auZgearbeltt, ja noch MihrZ Seine aukerhald des Zuchthauses .wei lenden Kollegen, bei denen er in gutem l'-.dcnken steht, erfucn ihn .von Zeit zu Zeit, Nichtigkeitzdescheldcn und sonstige Sachen in Prockssen. die sie üdernommer',, haben, für sie auszüfertigen. Tie'er, inkeressanle Straf!jnz und SträflingZanwalt , heii;t Abraham Euizdam und bat einen sünfjahrigen Einsiedb rCrfus wegen Eroßdiebstahls durchzumachen. ' ' , . , 11 5r wurde im November l839 schul dia aesprochen, saß aber infolge geskö-
llcher 7cangel, Deren Addestenikug er jetzt eifrig anstrebt, bis zum 19. Mai 1891 in den Tombs, ehe sich die gas!lichen Thore von Sing-Sing für ihn öffneten. In den Tömbs betrieb er einziemlich bedeutendes Anwallgefchäft,
ohne Büreaumlethe zahlen zu muuen. und die anderen Gesangenen hatten Keinen lieber zum Berather, als ihren Schicksalsgenossen. Gegenwärtig wird m Slna-Slna als eine axon Auto ritöt in Criminalföllen angesehen und albeitet an einem Toeument zugunsten eines anderen Advocaten. James (?. Bed.'ll, der wegen Fälschung zu 25 Jahren verurteilt wurde und es gerne etwas billiger haben möchte. Er scmoht wie Bedetk haben in der Anpelt die höchste Klasse der sträflingZarbeitcn zu versehen: sie werden nämlich an dcu Ee sängnißbüchern beschäftigt. Ihre Mit sirä'slmge von der Themi-jnnger-Zunst blicken mit stil'em 3ieib auf sie. SuydiZM hat '.inbeMtslichcrwme w zu seiner letzten Verurtheiluna unausgesetzt praktizirt u. A. vcriheidigte er auch den Mörder Grnnwald gen. Miller in Vrooklvn , obwohl er be
reits vor zehn Jahren wegen Hypoth?-1 Wenn praktische Bethätigung eme gekcnsäkschung und Unterschlagung von , nügende Gewähr für die Vollkommen
den Großaelchworenen angeklagt gewe sen war. Wo bleibt da die Disciplin der ?lnwalt-kammcr gegen ihre unrrür igen Mitglieder? Ein Wauwau Hospital. Europa hat bereits mehrere Hunde bospitäler auszuweisen, unter denen das berliner besonders bemerkenswerth ist ; und was den europäischen Wauwaus recht ist, ist den amerikanischen billig, zumal so lange wir" noch so viel Gell haben, daß wir gar nicht wissen, u welchem Fenster wir e5 hinauZnielscn sollen. Demnächst wird das erste ame nwnifche Hundehofpital in's Dafein treten, und zwar in der Stadt der Bruderliebe. Schon vor längerer Zeit ertheilte der Vorstand der Universität von Penn sylvanien" die Ermächtigung zur Cr. bauung eines solchen Hospitals. DaZ. selbe wird gegenwärtig aus den Liegen schaften des thierärztlichen Departements dieser Universität in West-Philadelphia errichtet und soll im September fertig werden. Man hat sich lange Zeit zum Ausarbeiten der Pläne genommen, und selbstverständlich soll das Hospital das größte und leistungZsähigste , der Welt werden, obwohl es das erste in unserem Lande ist. In manchen Beziehungen wird es dem Berliner Hospital gleichen. obwohl es großartiger und vielseitiger sein wird. Das Gebäude wird im Areal von 65x50 Fuö bedecken, zwei Stockwerke und ein Kellergeschoß enthalten und ein Dach von unvergänglichem grünen Schiefer haben. Die Mauern werden theils aus Backstein, theils aus Kiesel steinen bestehen, mit Einfassungen von roth?m Sandstein, und das ganze Aeußere wird einen sehr anziehenden Eindruck machen. Im Kellergeschoß soll sich außer den Räumlichkeiten für gewöhnliche Kcllcrzwecke die Hospitalköche befinden, mit allen erdenklichen Einrichtungen zum Kochen der Speisen für die Hunde, Heizen des Wassers für die Wder, u. s. w. Die größte Bedeutung für die Hand: wird das erste Stockwerk haben. Hier befindet sich die geräumige Klinik, und sie mündet in den weitesten Raumder sür Hunde bestimmt ist, welche keine ansteckenden Krankheiten haben. Zu eiden weiten dieses Raumes lieaen die Abtheilungen für räudige Hunde und sür die so häufige Staupe und Uebel befinden ; beide Abtheilungen sind aber von der Knnik durch starke Zwischenwände getrennt, während ihre Verbin dung mit anderen Theilen deZ Gebäu des durch einfaches Hin- und Hergehen statt midct. Au sämmtlichen Krankenabtheilun gen gehören auch besondere Badezimmer, und diese Zimmer baben. wie die Krankenstube auch, eine Pflasterung aus pslirtem Granolith. Die Wände werden bis zu einer Höhe von 5 Fuß mit weißen, emaillirten Hohlziegeln überdeckt sein. Was, die knurrenden Kohheiten betrifft, so werden dieselben in getrennten Käsigen, .untergebracht sein, die auf Rädern bewegt werden, sodaß die Hunde ' beaucm nach den Bädern zur Reinigung oder nach der ötklnu gebrach: werben können. Vorläusig wird man 50 hiS C0 solcher Gsige anschaffen. Die Abtheilung für räudige Thiere hat zwei , verschiedene üäder. Es werden neun Gußsteme angebracht, -und auf die Ableitung des Schmuhwassers wird tSt peinlichste Werth gelegt werden. Auch wird man vollkommeneHeiz- und crettkifche Beleuchtungssysteme cinführen, und über das Lüftungssystem ha bm eingehende Berathungen mit dem hyglenilchm Departement der .Ukivcrsi' tät stattgefunden: man wich für jede Zimmer besondere Luftsänge haben, und jeder dieser wird mit einem bkson deren elektrischen Fächer zur Erzictung vollkommener Lüftung für alle Räume versehen sein. Im zweiten Stockwerk, das in vier Zimmer zerfällt, wcroen die verschiedenen Laboratorien. sk.r Biologie, Phv-, siologie und Histologie .untergebracht werden. Außer,- den Specialisten, die für diesen neuen Zweig der Universität, gewonnen sind, wird n.n regelrechte Stab,: bestehend aus dem Superintendentcn,den Wärtern und Gehilfcn angc stellt werden. , ; . ' Aber noch für einen' anderen Zweck, der vielleicht, mit der Zeit erkleckliche; Geld bringt., soll dic'eZ , Hospital, die nen. nämlich als Hunde-Sommerpen-sionat. ' Leute, die im Sommer oder auch zu anderen Zeiten verreise, t.md ihre Hunde nicht dabei gebrauche konnen. haben Gelegenheit, ebenso wie sie ibre Möbel in ein Lagerhaus schaffen, ihre Hunde in's , Spital in Pflege zu geben. biZ 'sie zurückkehren. - Vielleicht wird mit der Zeit diefeZ Hospital im Nothfall auch kranken Menscheukindern zugänglich sein.... 1 , ; ' ;raj jr n; iii:f r L .,tt Pf Ein Fachblatt ergeht sich in folgen, oen intereszanten, wenn auch nicht ge rade galanten Betrachtungen: Wenn man die Leistungen dcS weib lichen Geschlechtes im Re'ick bet Töne
ödn gar der Tondichtung betrachtet, so ist wirtlich nicht einzusehen, weshalb die musikalische Ausbildung eine so hervorragende Rolle in unserer Tomen erziehung einnimmt. Die Frauenrecht lerinnen sind gerne bei jeder Gelegen' hcit mil dem Argument bei der Hand, daß da? weibliche Geschlecht im Vergleich zum .männlichen sogut wie gar keine Gelegenheit gehabt habe, feine ollge mein menkchlichen Fähigkeiten zu ent wickeln und zu zeigen. Nun, auf das musikalische Gebiet triff! das ganz gewiß nicht zu! Wenn es einen BildungSzweig gibt, worin unsere moder nen Mädchen auf Kosten aller anderen geschult worden sind, fo ist es gerade dieser. Die Musik gehört zu den'ersten Gegenständen, in die das Mädchen ein-
geführt wird, und zu den legten, die es verlassen darf. Wie viele von den 21 Stunden jedes Taaes werden am Klavier verbracht. von den üdrigm Instrumenten gar nicht zu reden! Dazu kommen ;mg Und stunden gewöhnlich noch eztra. zahllos sind die Gelegenheiten, das'Talent und die Ausbildung zu erproben. heit bildet, dann tüßte das Weib den männlichen Mitstrebenden sowohl in der Ausübung der Musik, wie als Eomponistin nicht nur erreicht, sondern überflügelt baden. Wie stimmen aber die Thatsachen hierzu 's In der ausübenden Instrumentalmusik kann sich das Weib als Klaffe keinen Augenblick mit dem Mann vergleichen, und gar in scr (lomposilion ist das Weib nicht viel mehr, als eine Null. Und doch kommt aus 10U llancrspielende Mädchen und grauen nur ein Mann! Das ganze Musiklcpcrroire von der srühcsteu Zeit Der Kunstgeschichte biZ auf unsere Tage oerdankt dem schönen Geschlecht so gut Die nicht). Keine neuen Harmonien vder auch nur neue ''.'!elodien hat eS d.'r Weit zu geben vermocht. Mag man niit tfrichlon - Brown eine dünnerer nnischicht ileo-m?:orischcr Energie" oder fönst eine Ursache hiecsür annchttlcn. die Thatsachi-ist jedenfalls im dsstrcitbar. Tie lausttimpie möge .lun antworten mm Vom Inland?. Die Ver. Staaten enthal ten A! Berge, welche über 10,000 Fuß hoch sind. Vor dem Jahre 1733 hatte man keine chis!e. deren Aooen mit Kupfer beschlagen war. Än St. Elair. Mo., hat ein ann ein Wachtelpaar, das acht Zunge ausgebrütet hat. Von den Feuern im Jahre 1891 sind (tt Procent durch Kohlenöllampen und nur 4 Procent durch Elek tricität entstanden. Eine außerordentlich er giebige Erzader, welche 865 bis 1000 Unzen Silber per Tonne Erz ergibt, will man auf dem Old Judge Roy Grundeigenthum im Shallow Creek Tistrut in Eolorado entdeckt haben. . Russell Sage, der vielfache Millionär, trägt noch immer denselben alten weißen Hut, welchen er auf dem Kopf hatte, als die New Yorker Trup. pen aus dem ZZricge zurückkehrten und Lroadwäy hinaufmarzchirten. B u n d e s se n a t o r S q u i r e i fünfzehn Jahre alke Tochter hat einen Band Gedichle geschrieben und ihrem Vater gewidmet. Sie sind bis jetzt noch nicht gedruckt worden, der Senator dürfte jedoch eirr'ge davon im Con gesiotta! Record" trscheincn lassen. . . Richter G r e g r i ck von d et New Porkcr Supccior Court" fragte dieser Tage einen vor fünf Jahren eingewanderten Oestelreichcr, der naturalisirtffin wollte, auf welcher Seite wür oen ie kämpfen, falls ein Krieg zwi ichen Oesterreich und den. Ver. Staaten ausdrcchen follte? Oesterreichs ant' wortcte der Bürgerkandidat: Gehen Sie dahin zurück!" schrie der Richter und riß die AppZikationspapiere de5 Oesterreichers in Stücke. Als Thomas A. Edison ein armer barfüßiger Knabe war und in Fprt yryüot. 'Mich., wohnte, richtete er sich eine Teltgraphenlinie von seinem eignen Hause ' bis zum Hause eines Spielkameraden ' her, der nicht btfpit oers gewandt war, seine Botschaften zu verstehen, so daß er pst vor die Thüre gefplungen kan,, im die Unterredung mündlich zu beenden. Der junge lZtzjjon betrachtete des als eine Gerinafchännc; feines Genies und seine; Apparates und tadelte in scharscn Worten feinen Spiejkonltradkn. PfLpdedieb sein uns pen Geistliche spielen hatte Jra R,eed aus Lowdcn, Eedar Eounty,' I?. unter ikommen. Als Aevereiid" JöMis Troß halte er für d.'n Sonntag Gottesdienst in der Presbyterianer-Kirche in volab, Minn., angekündigt z aber am Tage' vvrh:? erschien der Sheriff von lsedar Eounty ünd ahyt ihn mit, weil er das Gespanns nilt deiner lu'Hökah stolz eingefahren war, kurz vorher gcstohleu hatte. Im Zuchthaus in Anainy:a. das er rst kürzlicy verließ' wird ZiceÄ nnfl Ubex den. Wechsel lleS Mlscht n, nachsinnen können.' " ' J Wieder be schäftigt eine so genannte Eommvn LawEhe eNew Porter , Gerichte. Frau ' Olive 5t(Ut Wormser, die angebliche l Gattin Maur!ce Wormsers,, des .Sohnes des Millionärs Simon Wormser, hat ! ihren angeblichen 'Mann auf Zahlung von ?1.00 ijiöcheukllcheü Alimente?) und Anwaltslestea vs 8000 verklagt.- Fie w i ll , i m M a x 1 S Ä mit ih in xti nbart haben, als Mann und Frau zu leben. Wormser habe gewünscht, seine .Eh?" geheim zu hallen, da er bejurchtete, sein Vater würde, ihn eventuell enter den. ', Unttt'veifiedenen Namen hütlrn sie dann ! in ''Hotel? 'un ..glats gelebt. h:F,ZÄ?'kmltk im lpril vorigey Zare serchr'.dr und sine oficislf hk, mit Äar.ger, ,e:nr ! irln Irzen tem kingezanZkn (ti. ,ep;t n d:e Klkkin 5?likß. hbk er, w?e öehzutztel, afl; Briefe uns onfticin iwtijc di itzre, Beziehungen zu siK oeu:mmkn.' Der Anwalt Wormsers hWi-M die ganje Geschichte für unr""ri U7.d aus Erpressung hinaußlap send b k i r a t b e n ve?den immez
yaupaer durch VermMel'ung logenänn ter Heirath-dureaus abgeschlossen, aber selten wird das g:träumte Glück Denen zu Theil, welche lg pen Bund für S Lebkn schließen. Frau Scrah Steiner, eine wohlbader.se Wittwe in Lima,'O, hat kürzlich auch diese Erfahrung gemacht. Sie beantwortete vor einigen Monaten eine Anzeige in einem von einem solchen Ehevermittelungs-Burean in Toledo herausgegebenen Blatte, und das Resultat war ihre Trauung mit M. F. Munson, der sich als prominenter Geschäftsmann von Sherwood, O., vorstellte. Sobald da? Paar dorthin übergesiedelt war. verlangte Munson, daß seine Frau ihm $1000 leihen solle, und da sie über einen solchen Betrag nicht verfügte, veranlaßte er sie, eine Hypothek auf ihr Grundeigenthum aufzunehmen. Als Munson das Geld in Händen hatte, verschwand cr. und seitdem hat leine Frau entdeckt, daß er noch fünf andere Gattinnen habe und außerdem' wegen Falschmünzerei ver folgt werde ; Schreiben von Bankiers in verschiedenen Städten, die er als Legitimation sür sich ihr zeigte, haben sich sämmtlich als Fälschungen erwiesen. In S yracuse N. Y. ist kürz lich nach einem vielbemegten Leben Al len PerlinZ im sechzigsten Lebensjahre
plüillÄ msolge eines Herzleidens ver schieden. Perlins hat erreicht, was cie cn Bürgern der großen amerlkanijchen Repu blick als höchste Errungen schalt vorschweben mag: In eine so ni gliche Familie hineinzuheiraiheni! Zu erst als General Eonsul nach Stock' Holm, dann nach Madrid gesandt, wurde Pcrlins schließlich als Minister Resident nach Lissabon versetzt und dort lernte er die Gräfin Marie- Jsabelle gransoise von Gilrowska, Tochter des Grafen Micislow vo'i Guromska und der Prinzessin Ifabella Fcrdinanda Josephine (Zaroline von Bourbon. Infantil! von Spanien, kennen, eine Nichte der Ezkönigin Jsabella ll. Auf Grund eines specieaen. vom Vapft ae währten Diipcns wurde dr Amerikaner mit der Gräfin aus bourbonifchem Blute im Jahre 1871 getränt. Getreu seinen nunmehrigen Familienbeziehungen hielt Perlins wahrend des Bürgerkrieges zu den Earlisten und agitirte auch gegen die Thronbesteigung AlphonZ XII. Geächtet mußte er flüchten und wandte sich nach Paris, während seine Frau nach Madrid ging, wo es ihr gelang, mit Hülfe ihrer Verwandten den König zu bewegen, ihrem Manne die Mdiht zu gestatten. Aber trotzdem fah sich Pcrlins in Spanien fortwährcndcn Verfolgungen ansgesct, was ihn fchließlich veranlaßie, das Land zu verlassen und nach Amerika zurückzukehren, wo er seitdem lebte. Seiner Che mit der Gräfin GurowSka entstammen zwei Söhne, Don Alsonso Fran.iöco de Assisi Ferdinands .Marie della Pudad Earlos. der in Madrid: die :echtstunde ftudirt, während der Zün rcre in hm dortigen Eadetten'Jn'.Mut ist. Deutsche oealnachrichte. Prov in z Brandenbu rg. Berlin: Unker dem furchtbaren Veroachte, seine Frau durch emen Redo! verschuß getödtet und dann in das Wasser geworfen zu haben, ward der Postschaffner Hermann Rosenberg auf seiner Dienststelle. Postamt 3 in der Oranienburgerstraße, von der 'Erimi nalpolizei verhaftet. Eine bedeutende Feuersbrunst hat das Kongllche Pro viantamt in der Magazinstraße heim' gesucht, in dem aus Fachmerk hergestellt ten Hauptmagazin, in welchem 7000 Zentner Hafer lagern, war em cha denfeuer entstanden, das mit großer Schnelligkeit um sich griff. Die !n großer Stark erschienene Feuerwehr be schränkte mit großer Mühe das Jeuer auf seinen Herd. Das Magazin hat schwer gelitten; große Mengen von Hafer sind verbrannt. Eilt hart näckiger Selbstmörder ist der Maurer Karl Töpfer. Nachdem er den vergeb lichen Versuch gemacht hatte, sich mittels elnesMezzers den Hals durchzu schneiden, griff er zu seinem Leibriemen und erhängte sich an ernem Blerwagen. Die unlängst verhaftete Näherin Agnes Wabnitz wird im Gefängniß zwangsweise ernährt. da i sie in der m .i' rrri-;rr. . ..-.. cx liliW1 wH'öinije uuicu,; weigert, lfelwilljg ,MxngKZUz sich zu nehmen. Während zwei , Beamte p!5 Gefangene halten flößt ehr . drittes ihr mittels eines GummlschlaucheZ M !n breiartige, Fp?m gebraute ZZarung em. . , , -:: - Z - Provinz Ost p reu ß t u. Der frühere Generalpächter derrSf lichen Gütr Micken, Herr Seeck) feierte das Fest" Ker' Diamanlhochzeit. Die Ermittlung der Maüruschst'fchen UnI s. m ii' 4 CfAvw.Ci v rt.l 'X t i b KlJUlUljjUHgt m KUUlVUy : ji , UWlUUJiy abge:chlossen. Ter Fehlbetrag beziffert sich auf 74,840 Mark, wovon durch das mit Bezchlag belegte Vermögen des Maurufchat uuge'ahr 25,0)9 M. geat :.-'", i,deckt wenden. , t; ., , :: -; ,:A:. ; : Pr o vi nj Äeft p r e u ß e'nM v' " " -;' 'ji,,j.i.r-lv :iif Der Bau des Fischereihafens In H;l a. lürwelchen der Landtag 180,000 Mt! iewllliat hat,! ist in Anariff aenommen. Die Leitung des Baues ist dem Wasser bauinspectorRoh'de,'! früher in Tspia! rbxgebfn worden. Das im 'Kreise Briezen gelegene' 10. Y00 Morgen große Rittergut Dembomalonka, yejches wäht: ' k. :k 1 ' i i. ' " w- ,!! , . . 'M reno der lehren iw zaurc im csil) Sex Familie von Hennig war, ist von der Ansiedlungs Eommission angekauft worden. f In Elbing der Buchdruckerezbesitzer Heinrich Gaartz. AIS Verlea'u 'und Herausgeber der hiesigen Altpreußischen Zeztung hat er sich lange Jahre um die liberale Sache up dient gemacht. Unter reger Bethe, ligung der Bürger'chast, sowie in Ge aenwart einer großen Zahl auSwärti W tntt (nni inJtinirrtn Ki' -W
Vj k W JtJ il V 1 fj IUIVW V IV vv. seier bc öOjährjam Bestehens unserer engngkljschefl' KjronKme! tlj feft ltchex Wesff statt, DgS Verschwinden bei 5zjährigen SohneK bei Malermeisters Karau ist jetzt aufgeklärt wor den. Das Kinb ist auf einem Grund' stücke um die Klpqkenarnde gefallen und umgekommen. - Letzter Taoe 'gZng das Gehöft des Besitzers ZNiwa. jn Cwinaiz in Flammen auf, nur daH WodnbauS bljsb gehen. E5 loll . .
ArandstiZtung vorliegen, welche einem der hier einquartierten Soldaten zugeschoben wird. .,.. -' X - . Prov in z S chleswi g-H o l st ein. Aus der Provinz SchleZwig-Holstein and gegen zu hohe Veranlaguug zur Einkommensteuer! ungefähr 12,400 Be schwerden eingereicht -worden. Mie man von zuständiger Seil erfährt, werden die Antworten grcten theils nicht l? bald zu erwarten lein, sdrvsb.'. zur Erledigung der B-rlagen dS Be'. amtenperZ'ona'. neUirdinz verstärkt worden W- In der .lora zu Altona ward die unlcr dem Prstttksrat des Oberpräsidentin von Schleswig Holstein. Herrn Steinmann. stehende Bäcke?r, uns KcnditLrei'AussteUung eignet, die in qucntiict:t)cr wie qna liiattvct Beziehung recht Bedeutendes bietet. In Jtzehoe feierte die Buchdruckerei des Herrn Psingsten. Heraus geder der Jtzehoer Nachrichten", ihr 75fährigks Ge'chäftZiubiläum. an welee? Feier alle Mitarbeiter von nah und fern "Theil nahmen. Ein Hochzeils-
paar in Rendsburg batte zu einer Ver :t,f. rft?Mfrt?t inm. KmrÄrS M . : hat dadurch, daß der Braten fehlte. Derselbe war einem hiesigen Backer zum Braten im Backofen übergeben. Als nun aber der fertige Braten bgeholt werden, sollte, um die Festtafel zu zieren, verweigerte der Bäcker, vermuthlich in Folge mißverstandener Auffassung, aus Grund des Gesetzes über die Sonntagsruhe, die Herausgab Es bedürfte erst verschiedener Lausereien. um des FcstbrasenS habhast zu werden, der, übrigens" wohkgeruthen, nunmehr mit ungeschmälertem Appetit verspeist wurde Provinz S ch l e s i e n. In den sogenannten Weber Noth-, standsgebieten weilt soeben eine Com Mission, um im Auftrage des Ministers sür Handel und Gtwerbe diese Gebiete zu besichtigen. Zweck der Besichtigung ist. aus Gruud der von den Sachver ständigen gewonnenen Kenntniß der Verhältnisse dem Minister Vorschläge ;u unterbreiten, inwiefern eine Hebung der Handweberci in diesen Bezirken möglich, ist. Die üöjährige Jubelfeier deS Mannergesangvereins .Or-pheus-auf dem Friedeberg in Breslau irfreute sich eines außerordentlichen ErfolgeS. Gegen 10,000 Menschen füllten die weiten Räume des Gartens. Das Kutusow-Tenkmal in Bunzlau wirb -vom Ring nach ber Teichprome nade verfetzt werden und zwar aus Verkchrsrückstchten. Ter verstorbene ErzPriester Lange, Pfarrer in Volkmannsdorf, hat sein gesammtes Vermögen in Hohe von ungefähr 100,000 Mk. zu Händen des Fürstbischofs von Breslau für Förderung von Kirchenbautett in Oberjchlesien vermacht lind den Pfarrer Tbomas in Lamsdörf zum TestamentsVollstrecker ernannt. Noch vor seinem Tode hatte Fabrikbesitzer Robert Kauffmanu der Gemeinde Ober-Tannhaufen ein Grundstück zum Kirchhof geschenkt; jetzt lßt sein Sohn Franz zur Erinnerung an seinen Vater eine Halle bauen, in welcher bei schlechtem Wetter die Leichenrede gehalten werden kann. Provinz Po s e n. f In Posen der pensionirte Proscssor, ipätcre Rentner Braun. Auf dem Wege von Myslencinnet nach Brom borg wurde ein unerhört frecher Raubanfall ausgeführt. Auf ein Mädchen aus Osielsl,!das sich auf dem Wege hierher, befand, traten plötzlich zwei Strolche hinzu und verlangten von ihr das Geld, das sie.bei sich trage mit der Drohung, sie niederzustechen, wenn sie eZ nicht herausgebe. Weinend bat das geängstige! Mädchen, sie zu schonen, worauf die Gesellen ihr lnrzer. Hand öaS Geld entrissen. In Rawitsch hi ging die Schützengilde, die zur Zeit 20 Mitglieder zahlt, ihr 250jähriges Ju. bilüum. Die Gründung der Schützen gilde fällt mit d.'r Erbauung der Stadt im Jahre 1042 zusammen, und aus diesem Grunde ward da? Fest als ein allgemeines städtische? Freudenfest oefeiert. . , Provinz Sachsen. Eine schon ' bejahrte, aber noch heirathslustige Wittwe von Halle a. S., ist einem Schwindler zum Opfer ge fgllen, der sie um ihr Vermögest von ca. 40.000 Matt bctroaen und be tob len ? hatü Der Verlobte der' Frau war ein französisches Sprachlehrer Profez. r , ... w ..'.. ipyi , ,xuDcnoior ungevilch woml eines fkänzösischcn General's, der feit längerer s ': j T' " i t m ' " .. r. . ' eii IN riiltt wooiHf. xte irau ließ sich von dem Manne, trotz wohlgß, meinter Warnungen so umgarnen, daß sie Alles. Huvotbcken zc.. zu baarcm Geld machte und ihm nach Antwerpen Nachreiste., zn Aachen hat der Gauner der vertraueuzseligeu Frz;u die ganze Geldsumme gestohlen und hgs Wejk'e'gez sucht. Zur Ausnutzung der Wasskxkräfte ! der Harzbäche, ist eiue Aktien, sellschaft in Bildung begriffen die eine elektrische Eisenbahn ' von Nordhausen nach,Mhäle'cine elektrische! Sträßenz Hahn in Nordhausen dif elektrische Be leuchtung dieser Ztadl ünd' einiger avf derer Hrorie ausführen , will: Ttt Anlage M' rde n ach ihrer Fertigstellung zu den b.ln r'enswerthesten derartigen' Werken in Teutschland, vielleicht' sogar ' rr '''v ' P ' a. , , . in uropa gevoren. Alz rurzllcy oic 13jährige Tochter des' Gutsbesitzers Pkachetan; in Gölbitz mit einer Freun? bin f 0 a j i er e ir ti i n it iz i fesf t sf t ' ii einem jungen Maiine. dex mit einem Teschin Sperlinge schoß, so unglücklich mit der Waffe getroffen, daß , sie sofort zusammenbrach. Der Brauereigar ten in Thttle war jüngst der Schauplatz eisieKßallfreaendmVHretzn Buchhalter Meyfc"uofl per ZZirina Pur chardt Csh P f ie f M ? tf n r& miwt ster durch mehrere Rtvslyexschttsse zu iomen; d!5 Schüsse gingen glücklicher , m . 1 1 1 i i ; . ! 'Hiniii!" ,'!; r h' t weise fehl. Am Tage voryer iuTt Z: scken W. unh dem Braumeister ein Wortwechsel statt. Nach der That setzt, M, sich ruhig in den Garten und' trank noch Bier, als sb nichts seschebtn wäre C1 . . W V ' i , ., ' i,, '!.,.'!. ,lryrr inuroe veryasler Provinz Hannover. Der besonders in der Harzgegend als socialdemokratischer Agitator bekannt
gewordene Heinr. MatthleS ist wegen des Verdachts desMeineids in Elbin'ge. rode in Haft genommen worden. -Wegen der egyptischenlAugenkrankheit mußten in Eichede verschiedene Schul, tlässergeZchlossen'werden Der Hof besiher Hagen in Gödrin gen ward vom Schöffengericht - wegen ' Taufens per Milch zu 1 Monat Gefängniß' verurtheilt. Eine eigenartige Industrie hat sich in Lauterberg und in BorbiS im Lause der Jahre entwickelt, nämlich die Stuhlfübrikütiön. 'In " derselben sind 8900 Arbeiter beschästigt, welche im letzten Jahre etwa 15,000 Dutzend Stühle zu ca. 800.000 Mark Werth anfertigten. Der Absatz war gedrückt. Großes Aufsehen machte die erfolgte Verhaftung des Kammereikassengehilsen B. in Ofterode; derselbe galt immer sür sehr wohlhabend, besaß er doch eine ganze Anzahl Häuser und bedeutenden Grundbesitz. Die Verhaftung soll unter dem Verdacht der Veruntreuung von Kirchengeldern erfolgt sein. Ein bee
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! gehrter -Posten ist die Stelle eines Stadibau mkisters ln Peme. Um den jetzt vacanten Posten haben sich nicht "Niger als L0 Personen beworben. jüngsten Bausührer bi, prn Kommerzienrath und Senator Theodor Kornetten. Inhaber der bekannten WeinaroKbandluna von Webber sohn. Provinz Westfalen. Zu den merkwürdigsten Baumriesen Westfalens gehört unstreitig die Eiche, welche aus dem Pfarrhofe zu Crie steht; tamm mint am Boden fast 14 Meter im Umfang. Die Krone hat einen Umfang von 55 Meter. TaZ Alter des Baumes ist nicht bekannt; nachweislich wurde im Jahre 1441 Vehmgmcht unter demjelben gehallkn. Im Laufe der Zeit ist er im Inneren hohl geworden, so daß 20 Personen iu demselben Platz finden können. . Im städtischen Schlachthause zu Tort mund erplodute derAmmonlakbehälter der Eismaschine. Der Obermaschinist Wienke ward derartig mit der ätzenden Flüssigkeit überschüttet und in erstickende Dämpfe gehüllt, bau er bald eine Sache -vfe 4.. ) m Jr war. Was die Zserloyner rm lnen und Trinken leisten können, davon gab die .Aleranderhöhe" während des Schützenfestes beredte Kunde. Sollen dort doch nicht weniger als ca. 20,500 Arödchen verspeist, und diese Mit etwa 195 Hektoliter Bier hinuntergespült worben sein! Das BürgerfchützenCorps in Lttbbecke feierte sein 4vbjühri ges Jubiläum. Die noch vorhandene StiftungSurkunde datirt aus dem Jahre 1492. Zur Feier fand auch ein historischer Festzug statt. Die Stadt war aus'S herrlichste geschmückt. Noc1 niemals hat wohl Lübbecke eine solcht Menschenmaffe in seinen Straßen gesehen. t In Soest der , Geheime Justizrath Lentze. Die Voruntersuchung gegen den Bankier Heinrich Her brecht von Unna. wegen zahlreicher Wechselfälfchungen in Höhe von mehr als z Million Mk., Betruges und Unterschlagung, ist jetzt abgeschloffen, und die Hauptverhandlung wird wahrscheinlich im Monat Sevtember dieses Jahres stattfinden. Die 100jährige Jubelseier der Schützcngesellschaft Warbürg wurde festlich begangen. Trotz der mannigfachen Stürme, welche dit Stadt im dreißigjährigen und im sie benjärigen Kriege erlebte, hat, sich die Vesellfchaft bis auf den heutigen Tag erhalten und sogar ihr kunstvolles Kleinod des jetzt berühmt gewordenen Silberschmiedes Anton Eisenhoit be nährt. Königreich Sachsen. Der Schneidermeister Eulitz in Loschwitz, der bei dem Turnverein die Stelle des Kassirers bekleidete, ist fpurlo vers schwanden. Derselbe hat eine Frau und eine leere Kasse hinterlassen. , Ter Verlust des Turnvereins soll sich auf 1000 Mark belaufen. Die Gehöfte der Guisbesitzer Pfeifer und Gottlieb Carl in Aetzfchkau. sind ein Raub . der Flammen geworden. Der in Bad ffissingcn verstorbene Hermann Man zelsdorf hat der Stadt Schöneck i. 150.000 Mk. gestiftet, wofür .5Jahre nach feinem Tode ein Volksdad errjchte't werden soll. Fabrikarbeiter Schmidt in Tenchcrn mißhandelte nach einem Ehcscheidungslcrmne seine Ehefrau auf brutale Weise und feuerte' schließlich noch 0 Schliffe auf die unglückliche Frau ab. die aber sämmtlich nicht trafen. Ter Mann wurde verhaftet. Gemeiizdcvorftand Hoffmann in Wermedorf, besten Berfchwintzen wsr kürzlich mclbeten, soll als Leichnam bei Riesa aus der Elhe gezygen worden sein. ' ' Tnschcn-Nhren, HauS-Ubreu, Mtutflt Schmucksachen Gold und platixt, iy großer Auswahl. Fred.' II. Scliinidl, 34 Jacklon Vlace. Union Statlen aeeenüb ZZie kurze und einzige direkte Vah nach Chi , r r - cago ist die populäre . yjj. it-jL: -' t<va. tfiC A2AKY2 lt iM (, , M ; - - ' -j ' ' t Ht;:,H' ''Lbjahtt 11.35Vm. .... .Animift w Chicago 5.20?!. 12.40VM. ... . b . ' V ' . 7Vm. No. 33 Aoiun tit-. . .1 ....... . S.3LNM. Msahrt von Chicago: , ., 16.30&N.:.... Ankunft mM'vti. iMm. '!S.NmlVlV?.'5.' No:S9MonNAcMftiH y Pullman VeMuliSchlaftoagen kür Chicago stehe 1$ ijsfstsiiS lJm) 'Pt?wi':'ÄfW v. könftm UMUMSÄMÄ i TiSet-Offttt : No. 85 Hütz Jllr ,d?? '.SM?I?AAfiWk , , . DittrLt vain tL fßtm.pjrm y fcr Ms iiovant.Tfäj,. .1 Wpfi fcr u.uU, yoii bitf fU Mk Bcfe, bii VCca Mti rxquicktjr lMu te boß ti ta I m 4mp t U( rn. M p.A. oa A an, Vwtl Mm, wrt ot Aatnea, xG iu tuaifitu ti vifvim$ 11 Jomr Uai.ynr tytn laumfpu tmj u wor. au M mw. Utm ymr U.CKf irr wrhr. W tart eu. Bntfakht ..tkl,. lAULr,I'ei.I.Lt lTd. fAKThXLAlUJ rWI. MlnMUMt, itUttt A i&, rVKTUJLllW lUdXM.
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