Indiana Tribüne, Volume 15, Number 346, Indianapolis, Marion County, 1 September 1892 — Page 1

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Editorielles.

Die gegenwärtige Gesellschaft ist schlecht eingerichtet; sie legt Tansenden von Menschen Leiden und Entbehrungen auf; sie giebt gewissen Leutcn Wohlleben und Wohlsein und sie gewährt einigen Wenigen einen verderbliäzen LuruS. ,,Der Ueberfluß der eluen Klasse rührt ganz und gar von der Muhe und dem Elend der anderm her. Wenn wir dieser Ungerechtigkeit gegenüber ns keine Rechenschaft über die Ursachen derseiben geben 'und in einer gleichgültigen Sorglosigkeit verharren, lven't in diesem Seesenschlaf befriedigter Bedürfnisse, wenn in die ser unerklärliche, aber thatsächlichen geistigen Faulheit wir hu Früchte der Arbeit Andere? als unseren rechkmäßigen BeZitz betrachten, so sind wie tzdelnZwerth und nusere Unwissenheit, kann nicht emschAdigt' werden, wei! sie beseitigt -werden kann. Wir .würden zn btii gcoßcn Zch tl digen gehören, wenn wir d!e G:snhle der Gerechtigkeit mb Gleichet verkennen wollten und wenn wir nicht mit dem heutigen Tage anßngen, durch eine allgemeine Erhebung diö W:ek der Verbesserung einzuleiten, M die Menschheit wieder aufrichten wird. Die gegenwärtige Gesellschaft ist schlecht einzenchiet ; hatt süe das ?,s? Ti'iiil l n T 1 1 ii rl S! Jl n vvi ii i n ., ni ,'iH JvVIVj nur VortheZZe. Ich aber sage cS Euch, ich, der ich die Gewalt verabscheue : Zerbrechen mit mit unsern eigenen fänden die Gesellschaft, vor der wir erröthcn müssen." So sprach der Vürgernieister von Marseille bei der Preisvertheilung zu den Schülern eines Gymnasiums. Wann werde im Lande Vashing ton'S solche Wuszzermeisler wachsen? Wie dieser Tage in den Depeschen gemeldet wurde, haben die Soziallsten von New Aork, Pennsylvania, Massach asetts, New Jersey und Con neetieut ein Nationalticket aufgestellt. DaS Philadelphia Tageblatt" bemerkt dazu Folgendes : Das ist daZ erste sozialistische PräfidentschaftS - Ticket. Die Candidaten. sind einfache Arbeiter, Wing. in Maine geboren, ist Photograph, Mat chett ist Ztmmermann. Beide sind mit der Arbeiterbewegung feit langem identisizirt und dies ist ihre ganze Le benöschreibun. soweit wir sie geben. können. Der übliche geringschätzige Spott, mit dem ine. '.Partei bei ihren ersten Versuchen überschüttet wird, wird auch hier nicht; ausbleiben. Aber die'Wozi Nsten'ßnbwdurchFichthzabzuschttcken. Sie haben, bnMon. meDrmaZK durch gemacht und haben auch erlebt, wie der Spott dem Haß und detGaß der Furcht gewichen jstx ?De.ff,!schl,auderzahlt uns davon. Wir werden klein ansangen in diesem Lande, wie wir e nndörw!!rts auch gethqnz 'aler wif 'wSrdeVfut ünsere Kandidaten mehr , Stimmen erhalten, als die englischen Arbeiter bei Pcn lehten Parlaments - Wahlen ihre eigenen Candidzten abgaben. !ux Ohne ' Illusion? bezüglich des augenblicklichen Erfolges, aber mit der festen Ueberzeugung, da die selbstständige politische Aktion ' des ArbelterS das einzige Mittel ist, ün, die Arbeiterbewegung überhaupt zu heben

und zu stärken und daß endlich cin - !:i!:lhÄ

mal der Anfang gemacht werden muß, den Ausgebeuteten Gelegenheit zu geben, ihre Stimmen nicht weiter an die republikanisch -demokratischen Ausbeuterparteien wegzuwerfen und damit

die Sanktion der jetzigen gefellschaftlichen Ordnung auszusprechen, thun wir diesen Schritt. Haben die Arbeiter gelernt aus den Ereignissen der letzten Zeit, so werden sie das sozialistische Ticket als das hrigebetrachten. Und wenn nicht, so werden wir uns in dem von uns als richtig erkannten Wege auch nicht stören lassen." So weit das Philadelphia Tagbkatt." . Wir unserseits können nichts weiter thun, als die Hoffnung aussprechen. daß sich der Anfang günstig gestalten möge und daß die Verhältniße sich derartig gestalten mögen, daß die Gelegenheit bald im ganzen Lande gegeben werden möge, sozialistisch zu stimmen. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Sndiana : Helles Wetter wahder Nacht. Etwas warmer am Freitag. Die Cholera. N e w A o r k, 31. Ag. Der Dam pfer Moravia von Hamburg kam gestern Abend spat im hiesigen Hafen an. Während feiner zehntägigen Reise starben 22 Passagiere an der Cholera. DaS Schiff wurde in die untere Bai znrückbeordert und die Passagiere auf Hoffmans Island - gelandet. Schiff und Paffagiere werden einem gründlichen Desinfektinsprozeß unterworfen und man hofft dadurch, die gefährliche Krankheit von unsere Küsten fern zu halten. Schon am zweiten Tage nach der' Abfahrt, von Hamburg brach die Krankheit au Bord des Schiffes aus. Aus demselben befanden sich 28 Zwischendecks - Passagiere. Die Kinder litten am meisten, denn'es starben ihrer zwanzig, dagegen nur zwei Erwachsene. Hiervon kommen dreizehn aus Po len, drei auö Hessen, einer anö O.'streich und fünf aus Preußen. Der Schiffsarzt hatte als Todesursache Cholerine angegeben, doch behaupten die hiesigen Sanitätsbehörden, daß eS ehte asiatische Cholera war. Der Ka pitan des Schiffes wird allgemein getadelt, daß er nicht umkehrte, als er am zweiten Tage nach der Abfahrt erfuhr, daß Cholera an Bord sei. s i i- i . a 41 sW TAs. I " f Öl. i Damvfer Karlsruhe" kam heute mit 800 Passagieren von Bremen hier an. M Si A a . . I An Bord befand sich alles wohl. Das Gepäck wurde einem DesinfekkionSProzeß unterworfen und daraus den Passagieren gestattet zu landen. Die C h 0 l e r a g e f a h r. Washington, 3K. Aug. Die Nachricht von der Ankunft des DampferS Moravia" von Hamburg und den 22 Todesfällen an 'Bord während der Reife wurde heute Nachmittag unter den Regierungsbeamten allgemein besprochen. Der Hilfsfekrelär Spaul ding, sagte, der Fall zeige wie nöthig und zkjtgetriäH die Borsichtmapnahmen gewesen seipn, Er zweifele nicht, daß der Dampfer so lange in Quarantaine bleiben werde bis, hie Aerzte alle, Gefahr durch ihn für vorüber erachteten, Die Einstellung d?r Einwanderung überhaupt meine er, wsnbe zwar die Gefahr dez Einschleppung von Cholzrq beseitigen, abe? nicht ganz verhindern. Die Regiexuntz habe getha.ttwas ihr möglich sei und ßrenge Auarantaine an jedem Hafen eingeführt und kein Schiffe dürfe landen, solange die Beamten noch Gefahr von demselben be-fürchten.- - : . . ' ;" Unser Konsul in Glasgow, meldte heute dem Staatsdepartement : Die Cholera ist auf die gemeldeten Falle von Auswanderern "beschrankt und S i; '' ' :' ß i r '"- - seihe abgereisten Passagiere sind, mit denselhen in,,, Berührung gekommen. In der Sladt ist keine Cholera. , DaS, Marinehofpital - Bureau er X X mi l 1, At im $it r V iftk ,X 1 M IM "i' iViVlxt'liLb cjtiui- nuii uti ? Hcrern Konsul Liverpool; (Dse heute 'abgefahrenen Passaglere sind, vor der Einschiffung i. hinreichend, in Q irantaine gewesen 'und alle ihre Kleider tt . 0Jtrt(ÄuHP rt.nnfi StrMit , utv vvttV : mmiiiuj ttuutk)iki worden. ,,Die Behörden, welche die Größe der Gefahr, vollständig kennen,

'haoen alle VorsichtSmzßrneln zur :rWä:iiy: SSÄ;

AusbruchS 1 der Seuche getroffen..' H?5D Der Fl'nanzsekretär, Foster und der Generalarzt Dr. Wyman sind überzeugt, daß alles Mögliche geschehen ist, um die Cholera aus dem Lande zu kalten. Sie kind ficöer. daß die Maatsbeamten deS 'Quarantänedien-' steS sehr eifrig auf den Posten find und es bleiben' werden. "So 'lange dies der Fall ist,' wird'die'Äuttd'eSre- " . . ''(fl,-r ' .'?ff''X!gierung nicht eingreifen. .' Schiffe" auö unverseuchten Häfen, welche keine Krankheit an Bord haben, sollten nicht langer, als zur Inspektion nöthig ist, aufgehalten werden. ,' 1 'i Wenn aber die Bundesbeamten mit der Inspektion, und. Desinfektion . des Schiffes nicht zufrieden sind, sollten sie daS Schiff so lange in Quarantäne hal-; ten b!s sie alle Gefahr von demselben für vorüber erachten ' )'? Nöthigenfalls würden die Einwanderer nicht auf Ellis Island gelandet und.dem Schiffe die Klarirungspapiere vorenthalten werden, obgleich Foster eine derartige strenge Maßregel seitens der Negierung kaum für wahrscheinlich halt. ' "';ri'-'"?3r-W4i Die plötzliche Rückkehr des Präsidenken hat heute Abend hier Aufsehe erregt. Wie eS heißt, erfolgte sie auf eine Depesche des Ober - BundeSanwalts Miller wegen der Cholera. Heute Abend berichtete ihm der Finanzsekretär Foster, waS zur FernHaltung der Cholera' geschehen sei, und erhielt darauf eine Depesche, daß der Präsident morgen, hier . eintreffen werde. : . - ":v-:ifJ-:0imMi Wie der Finanzsekretär Foster heute sagte, sei die Situation zwar Hochernst, aber.gebe dennoch keinen Anlaß zn mi nöthiger Angst. , .. . ,; ,, 'WMS M u ßte ':t t l'iMi'i Spri n g f i e l d, D., 31. Aug. -7-I. A. Funk, Händler in Thee und Kaffee hier, wurde auf Anordnung beö Kommissars MeNeal für MolkeretProdukte und Nahrungsmittel verhüt tet und nach New Carliöle gebracht, töo ihn der Richter in zwei Fällen vegen Verkaufs verfälschten KaffeeS zu jeS0 Geldstrafe verurtheilte. , 1 , -z Der Ausstand bei CarnegVe. Pittsb urg, 31. August. 3a Carnegie's hiesigen Fabriken an der 29. und 33. Straße war gestern Recht der Betrieb nur in. einigen Departements dollständig im Gange. Einer der Werkführer sagte heute darüber: Wenn die Carnegie Co. ihre Fabtiken gut in Betrieb haben will, so muß sie anders verfahren, wenn , nicht alle iK IrPUPn WtMtrr , im TrtsT. . . r w , ift u-, en VUUI ViVWMVIl u viwiv ivi . 1 's, derlicher, als nit' einem Haufen verkommener Trunkenbolde zusammen zu feini' Wir dachten erst, daß eö ter Firma gelingen werde, genug gute Leute für den Betrieb der Fabriken zu finden, aber die Streiker haben sie uns regelmäßig kijeder weggeschnappt. Die Firma hat einen großen Irrthum begangey' und ich glaube sie, sieht dieö jetzt cm."' :: ' :' '. 'ßj H omest ea d , Pa., 31' Aug." ' H. C. Frick, jr., Präsident der Carnegie Steel Co., besuchte heute diir hiesige Stahlfabrik und besichtigte die einzelnen Departements derselben mehrere Stunden lang,' wobei er sich seht be friedigt über Alles aussprach. " " ; .V " ' m lM 'iijljij;; lnöland. iii.ji-i-ii; Die Cholrra. Hamburg, Aug. Die Suft ist heute kühle? und seit fünf Uhr herrscht bedeckter Himmel. Seit dem letzten Berichte kamen 713 neue Er krankungs- und 276 Todesfälle vor. In der Stadt, liegt alles darnieder. . Wer kann, verläßt dieselbe und die nach Lübeck, Rostock und änderest 'Vee städten gehenden Eisenbahnzüge kön nen die Fliehenden kanm fassen. Viele Läden sind geschlossen und,! die zahlrfi chen, großen Hotels sinh leer.. Di Eigenthümer dep letzteren haben he schloffen,, ihre Lokale zu schließen sollte dle Seuche dief? Woche noch an kMWM-.MSWMMW ?n manchen Straßen ist der Verkehr ganz unterbrochen. Es herrscht Tods tenstille und man ?änn !angtt:-Zi :2en," ohne ein lebendes Wesen zü trchen. , Die Pyr?ehrn.en. stz, - die Bestattung der Todten, stnd gänzlich ungenügend und es heißt, daß wenigstenS noch 350 Leichen der Beerdigung harren, die schon gestern Abend hätten

Verhinderung eines

begraben werden sollen v'

Die Aerzte der Stadt sind dermaßen

überarbeitet, daß manche zeitweilig gezwangen wurden, ihren Posten zu verlassen, um sich eine kurze Ruhe zu gonnen. ' r Der Schiffsverkehr hat fast ganz aufgehört, die Häfenarbeiter haben keine Beschaftignng und leiden Noth. Än den' Vorstädten Barmbeck und NotheKburgSdrtvo'n Wo heute die.größte Anzahl von Cholera fällen gemeldet würde,' fehlt es den' ärmeren Familien an dem Nothwendigsten. Die, Lage scheint mit jeder Stunde schlimmer zuwerden. Der preußische Kriegsminister hat angeordnet, daß aus dem Garnisonslazareth in Altona den Hamburger Hospitäler 500 Betten ge liefert werden. , Än, Altona kamen', heute 51 neue ErkrankungS- und 22 Todesfälle vor. 2n Kiel sollen die Blattern ausgebrochen sein und fünfzehn Kranke wurden inö Hospital befördert. ,, Die Hamburger Handelskammer hat ein r HilfSkomite organisirt. Beim Ausbruch der Krankheit wurden Hauptsächlich die unteren Schichten der Bedölkerüng davon getroffen, doch fallen ihr jetzt meistens Leute aus den mittle-! ren und höheren Ständen zum Opfer. Berlin 31. Aug. Aus Span-! bau, harlottenburg, Stuttgart und einigen Orten in Posen, werden Fälle von Cholera gemeldet. In Antwerpen kamen acht neue Erkrankungs- und' vier Todesfälle vor. Die gefürchtete Krankheit hat jetzt auch ihrErscheinen in mehreren kleinerenOrten Belgien? gemacht. Paris, 31., Aug. 2n Havre er krankten-gestern 63 Personen und es starben 33. 3n Rußland ist die Sterblichkeit furchtbar. Nach den ofsiziellenBerichten starben im russischen Reiche bis züm 22 August 107,613 Personen an der Cholera, doch wenn man die UnVollständigkeit dieser Berichte in Betracht zieht, fo kann man wohl Mit 'Sicherheit,. als nicht zu hoch gegriffen, die Zahl der Todten mit '150,000 angeben. Tiverpoo l, 31. Aug. Die hie sigen Dampfergesellschaften befördern keine Passagiere mehr, welche auS CHolerahäfen kommen. Alles Gepäck der Passagiere wird sechs Stunden lang durchräuchert, waö unter Aufsicht amerikänischer Beamter geschieht. ' Einer der hiesigen Cholerapatienken ist gestorben und die beiden anderen sind dem Tode nahe. " Dünkirchen, 31. August. Ans einem scylsf von .'pavre uno einem von Hamburg, welche heute hier ankamen,, waren Cholerafalle und beide Schiffe wurden in Quarantäne gebrachte Kopenhagen, 31. Aug. D'e Thingvalla Dampfergefellschaft befördert auf ihren Dampfern nach Amerika keine Passagiere aus von Cholera heimgesuchten Ländern und hat meh rere Hamburger bereits abgewiesen. Berlin, 31. Aug. Die städtischen Behörden in Hamburg haben den Sanitätsinspektor, welcher den Ausbruch der Cholera daselbst nicht sofort anmeldete, aus dem Dienst entlassen. . Der Kaiser hat seine beabsichtigte Reise nach Schweden aufgegeben 'und heute Abend dem König flscar telegraphirt, er wünsche nicht wahrend der Chgleraseuche außer Landes zu sein. Wie n, 31. Aug. Der Postmeister von Pilsen, in Böhmen, ist nach nur eintägiger .Krankheit an : der Cholera gestorben, welche er sich vermuthlich durch Poststücke ans Deutschland zugezogen hat, In der ganzen Monarchie ist kein anderer Fäll von Cholera angemeldet worden.? Vom Haag, 31. August. Ein Mann, der kürzlich in Groningen, M Meilen, nordöstlich, v.oiy Llmsterdaln, von Hbuxg anka.ln, ist an der Cholera. Krankt und kurz darauf gestor den. Sein Tod ha,t dort große Beunruhigung ' hervorgerufen. Brüssel, 31 Aug.' Ein Bericht heS Bakteriologen Prof. Aerninger YYN der Universität in , Ghent,' erklärt auf Grund vorgenommener Untersuchungen daß in ,?.'.:!'wcrpcn , zweifellos asiatische Cholera ansgebrochen Ul. 5Zeun FJll? von Cholera sind in LZechelq 4 Meilen von Antwerpen, vorgekommen. Mecheln ist ein große? Msenbahn-Knotenpunkt, ,, , ,! , Yrsisfel, 31 August. ZnSaeken ist fn Krau an der Cbalera aestarben 11.1 y 7 " U I " rnh in Bruegge ka,nn zwei Cholera--

Deutsches Theater.

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