Indiana Tribüne, Volume 15, Number 344, Indianapolis, Marion County, 30 August 1892 — Page 2
SrZSttne. i Erscheint Zllgtich tmb Sonntags. Die Sgliche .TridSue" kofi-ct drÄ den TrSger VenlS Per Woche, die SsnmAZ.TriböneCentS per Wsche. Beide jiisajsnsni ISCeiitS oder 63 CenkS per Wonst. Per Post zugeschickt i Vor subezahluuz U per Jahr. OZsice: 130 Ost Meryland Strafe. Indianapolis Znd., 30 Slugim 1892. Neichthttm sonst un je!;t. ; Unter dem Titel La fcrtuns raobi .Höre dana rhistoire" Hat die Revuo 6es deux raondes" aus dsc Zeder des ,Vicomte d'Aveml eine Ruhe von Ar itiZeln veröffentlicht, aus denen manche Einzelheiten von weiterem Interesse sind. Zunächst wirft dAvenel die Frage auf, od es früh?r ebenso große Werrnögen gab. wie jetzt. Der Verfas fer weist zunächst nach, daß die Schätzun ,en moderner Vermögen, die von tau send Millionen und noch mehr reden, übertrieben sind. AU reichsten Mann, wenigstens im Frankreich der zweiten Hälfte dieses Jahrhundert-, nimmt er den Baron James von Rothschild an. der im Jahre 1863 starb und dessen Hinterkaffenfchast der Verfaffer nach! Abzug von Möbeln, Juwelen, Kunst, gegenständen und sonstigen unprodnc tiven Dingen auf 809 Millionen Fron'ken schätzt.' Dieses Vermögen zerfiel in fünf Theile; in dreißig Jahren wird es in zwölf bis fünfzehn Theil, gegangen, -sein; die modernen Vermögen dlntV elf nicht lange beisammen. Wahrscheinlich haben im alien Rom ähnliche große Vermögen bestanden, aber sicher ist dieZ nicht nachzuweisen, da uns über die Kauskraft des Geldes alle bestimmten Angaben fehlen. Erst im Mittelalter finden sich solche Angaben; erst von da an kann man also Vermögensfchäßunge vornehmen. Im ersten Viertel deZ 13. Jahrhunderts war die Kaufkraft des Geldes 4 mal größer als sie jetzt ist; die 800 Millionen von heute würden also 173 Millio nen der damaligen Zeit entsprechen, welcher Betrag in 8 Millionen der damaligen Livrcs ( 22 Frs.) enthalten wäre. So reich war aber Niemand, nicht einmal der König von Frankreich. Im Jahre 1316 betragen die Ausgaden des König?, der Königin und sämmtlicher Prinzen und Prinzessinnen nur 53.000 Livres. Ludwiq XI. brachte es (1483) bis auf '86,000 Livres. Auch die Budgets der Großen des 3!e:chs stiegen: die Wittwe des Grafen von Roussillon hatte 2500. Dunois, der Bastard von Orleans. 1000. die Herzogin von Orleans (1449) 5000 Livres. Tie Einnahmen der Könige waren freilich größer, wenn man die Steuercrträge des Landes dazu rechnet; da aber diese auch wieder für das Land verwendet wurden, so kom mm sie'sür das persönliche Vermögen nicht in Betracht. Der Auto? dringt hier folgende Be merkung an: Ueberhaupt ist der Reiche der Gegenwart unter einem gewissen .Gesichtspunkte viel reicher, als derjenige von ehemals, da auf ihm keine jener politischen und socialen Pflichten lastet, die auf den ar ist ol ratischen Reichthümern der Vergangenheit ruh ten. Das ist eben das Eigenthümliche des demokratischen Reichthums, daß er, wie er kein besonderes Äecht gibt, so auch keine besonderen Pflichten auferlegt. Früher war das anders. Der Grundbesitz, die einzige Form des Reichthums, hatte vor Allem die großen Kosten des militärischen Schutzes zu tragen und Justiz, Polizei und Gensdarmerie zum Nutzen seiner Nachbaren. Lehenskeute und Unterthanen zu unter halten.- Ueberhaupt war die ganze gesellschaftliche Lage nicht darnach angethan, das Sammeln großer Vermö sen zu erleichtern; es wär fast unmög. lich. ein solches zu erwerben, und vo! lends ganz unmöglich, es zu bewahren. Große Industrie und Großhandel waren verboten. Namentlich der Handel mit Geld und gewinnbringende Spekulatianen nicht immer ehrenwerth, aber sebr oft dem Kredit nülich und vsn großen Unternehmungen untrennbar waren am schärfsten verfolgt. Nur in kleinen Staa lcn verlief die Sache anders: der Reiche kaufte einfach den ganzen Staat, R? publit oder Fürstenthum. und wurde unter diesem oder jenem ?!amen der Souverän!. So die Medicis in Flo ren?. Thron oder Galgen, es gab kein drittes für ein Individuum, dessen Reichthum die äußersten Grenzen überschritten hatte. (irst das 16. und das 17. Jahrhundert brachten eine Aenderung ; die großen Entdeckungen bt lebten den Handel, die materielle Ordnung wurde kräftiger, die Ideen über Zeldhandel und Zinsgeben vernünfti' ger. (xin großer Grundbesitz war derjenige des' Hauses Nohan; nach einem sorg faltigen Inventar don 1489 erbrachte er 10,000 Livres Mlich.daI und nach h,utigem Geldeswerthe tlvx 8L0.000 Frcs. Fünfzig Jahre spto (1534) hinterließ der Kanzler du Prat cinVermögen von 800,000 Thalern und in seinem Hcrcules-Hause noh 300,000 Livres, das sind zusammen nach t$ lem Geldeswerthe 33 Millionen Frcs., ',' sie nach damaligem Zinsfuße (3 Proc.) etwa 3 Millionen rentirten. Der Bau ticr Fugger hinterließ (IM) 0 Will. Goldthaler, nach beuligem Gelde 210 , ; Millionen mit 20 Mi!!. Rentenerirag. Das war sicher das größte Vermögen des 1. Jahrhunderls. Tie großen Vermögen d;s 18. Jahrhunderts wur den ebenfalls durch Bankgeschäfte, sowie mit Hilfe des Staaies erworben. Der Reichtum folgte stets der Macht: Mazarin hinterließ 60 ?)Üillionen, nach unserem Geloe 240, also soviel rci; Fugger, nur daß sie ihm nicht so viel ZinS trugen. Auch die Gencralpächtcr Ludwig's XV. gewannen ' viel leld, aber nicht so viel, wie dZeMigcn Ludig'SXIV. Unserem Jahrhundert war es vorbehalten, durch die , großartige Ausdehounz der Industrie, des Handels. 1 so
JndZana
jAJuXiev iou rrettge Unteruehlnungen von öNent lichcm Nuv.en iolosiale Vermögen zu krzeugen. Ädcr wie die großen Vcrmögen M Mittelältcrs atle wieder ver nichtct worden find, so wird es. meint s'Avenel, auch den modernen Vermözcn ergehen, wenn auch die Kapitalien als solche nicht so leicht verschwinden werden. Der Kapitalist wird es frei lich immer schwieriger haben, fein Geld oorthcilhaft anzulegen, da der Zinsfuß unaufhörlich sinkt. AllerdingZ habe darunter auch mancher Arbeiter zu leiden, der, wenn er jeht von den Früchten seines Fleißes leben wolle, lnehr erwerben, also länger arbeiten nüsfe, alZ früher. Strikettde" Zeitmesser. Die Aerzte, Leichenbestatter und die Eismänner und LimonadeverkZnfer waren nicht die (nnzigeu. welche bei der jüngsten Gluthhitze guie Geschäfte mach ten; auch die Uhrmacher heimsten viel fach ilzre Ernte dabei ein, denn sie hat ten ungewöhnlich viele neue Sprungse dorn einzusetzen. Uhrfeder und Menschen sind einander sehr ähnlich in der Empfindlichkeit gegen hohe Hie. hestig? Kälte und Feuchtigkeit." äußerte sich einer dieser Saturnsjünger: wenn einmal das Quecksilber in den neunziger Graden tanzt oder sich um den Gefrierpunkt herumtreibt, wollen die Uhrfedern oft nichis mehr arbeiten, rollen sich schlaft auseinander und sind futsch. An eiuem einzigen Tag wurden mir 79 Ta schenuhren zum Einsehen neuer Federn gebracht. Das waien keineswegs im mer billige Uhren. Gerade die Hauptjeder der Tafchenuhr gibt uns noch heut' die meisten Räthfel auf!" Der Sturz SallSduryS. Die gestrige Sitzung des englisch Unterhauses schreibt das Bert Tageblatt" vom 12. August ist pro. grannngemäß verlaufen, die Abstim innng, welche 12 Uhr Nachts beendet war, hat das vorausgesehene Ergebniß gehabt: das von den Gadstonianern beantragte Mißtrauensvotum gegen das Kabinet Salisbury ist mit 350 gegen 3!0 Stimmen angenommen worden. Die Abstimmung war eine der denk würdigsten Scenen, welche die Ge schichte des Unterhaufes aufzuweisen hat. Die Gallcricn waren dicht befcht. Das Haus selbst war überfüllt. Unter ungeheurer Aufregung ward endlich die Abstimmung vorgenommen, deren fit sultat zu fo stürmifchen Temonstrationen führte, daß der Sprecher die Ruhe kaum wieder herstellen konnte. Die Jr lünder insbesondere waren außer Aand und Band; sie verhöhnten und insul tirten Valfour so arg, daß sich Gladstcne selbst ins Mittel legte. Aus der Rede, welche Gladstone im Unierhaus hielt, ist der Ab.'ap beson dcrs bcmerkenswerth, in welchem d.r greise Sieger seinem Gegner Satisdury antwortete, welcher bekanntlich in sei ner Rede bei derAdreßdebatte im Ober Hause mit Nachdruck erklärte, der endgiltige Entscheidungskamvf, ob Irland Homerule haben solle oder nicht, werde nicht im Unterhause, sondern im Ober hause geschlagen werden. Saiisbury kündige damit an, daß das Oberhaus die Homerule 'Vorlage, nachdem das Unterhaus dieselbe angenommen habe, ablehnen werde. Gladstone entgegnen? hierauf mit ungewöhnlicher Schärfe. DaZ jest gewählte Parlament habe das Mandat, die irifche Frage in Uebereinstimmung mit dcn Wünschen der irifchen Nation zu lösen und fo die Vereinigung der perzen" der verschredenen Thene des bisher nur durch einen gesetzlichen Gc waltatt vereinigten Königreichs herbei zuführen. Das Unterhaus wird seine Pflicht thun- so riet Gladstone aus , und wenn die Till dann, als Frucht reiflicher Durchberathuna, als Kundie tmng des Volkswillens, dem Oberhause zur Annahme vorgelegt werden wird. fo wird das Haus der Lords damit vor einen Entschluß- gestellt sein, der es selbst weit näher angehen wird, als Irland." Diese Drohung gegen das Oberhaus wurde auf der liberalen und radikalen Seite des Unterhauses mit minutenlangem Jubel und Beifall auf genommen. Gladstone gab damit deutlich zu verstehen: Verwerfen die Lords die Hornerule-Bm, dann werden sie hinausgewonen. Sie sprechen da mit dem Oberhause s das Todesurtheil Gladstone erklärte ferner, er wolle auf den Gegenstand selbst nicht weite? em gehen, das hätte vorläufig keinen Zweck. 'enn aber die Lords die Homerule Bill verwijrfen, so würden ihre Freunde, die iekt die Sache mit Heiterkeit auf nehmen, entdecken, , daß es sich um kejne lächerliche, sondern um eine ehr ernste raae handle, die hönentlich vermieden bleiben werde. Wenn, nicht, .werde die liberale Regierung, wenn sie auch un gern an historische Institutionen die vand legt, lhte Pflicht zu üben wilten. BelannUich wird Gladstone schon ftit vitteu Jahren die Abuchl zugelchrieben, das Ob.'rhzus gänzlich adzufchaffeu. und daß er nur aus eme palende 0:-e-legenhcit warte, stlneu großartigen P !a n du rchzu u h seit. AerKottgostaat 1 Gefahr. Die Ausstandsbewegunä am Ober kongo nimmt einen immer größeritt Umfang an und hat zu einer fast voll ständigen Zurüädrängüng der Europ äer geführt. Viach den tieuestM Mlttheilun zcn haben die Aufständischen den Mis sionzchcf Hodister, der sich bekanutlüh in ene ZZamoa mll seinen Begleitern auf hi:lt. gefangen und den Dampfer, den derselbe in Besitz hatte, an sich genom inen. . ,iif,: : ,;. Die inzwischen den ' belaifchcn Blat lern zugegangenen' näheren Nachrichten aus dem Kongogebttl lajjen de Lage ... jl n.. ...r i'.!.,.- .( ; . ..-".? iiüaji vui ernjicr ctiajcuicn, uis oic do gen Äiittheilungen. Nach der Etoile bclc und tammtlkche unter dcm Ae ff hl innhiftfrit ftfhfiih 90 Ai?ntl'n hti y T ,f, I: M , ,L-A, taufkttäanischen Slindi?a!s iu Katanga von den Arabern getödtet oder gesangen genommen warben. Der von den Ära dcrn fortgcnommene Dampfer ist dcx Waarentransport - Dampfer Auguste Aerncert". Zugleich sind die Fatto
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BEMÜH tun des Syndikats delttMdbsdtn gleich gemacht und alle Waaren daraus geraubt' worden. Der Jndependence bclge ist ein Telegramm zugegaikgen, welches befagt. daß arabische Banden des Häuptlings vivumaleza 'vom Tanganjika nach Njaugwe und dem oberen Laufe des Lomini gezogen seien und die dortigen Si.itkoneu zerstört hätten. Die Auf ständischen, welche das ganze Gebiet nordwestlich von Njangwe in Bcsi genoinzncn hatten, feien den Lualaba bis Mida-Niba hinabgezogen. Drei Europäer seien vmr ihne- getödtet worden. Tie Loge der von Hodister befehligten Station sei eine ernste. Man be fürchte, daß die arabischen Häuptlinge in V Jfam.i. 111 V4 Nähe der 'stanle-älle und bel welche blsyer treu gedlleb.'n seien, eine feindzeligk Haltung annehmen könnten. Die Verwaltung des unabhängigen Kongostaatcs fende Ver stärkuugen nach dem Lager von Bafoko. Von der Gesellschaft des oberen Kon go eingegangene Nachrichten bestätigen die Unruhen in Njangwe. Zwei Agm ten feien von den Eingeborenen getödtet worden und vier andere Europäer ihren im Kampfe erhaltenen Wunden erle gen. Die Faktoreien am oberen Kongo feien geplündert worden. Vom Jnlande. In New London. Conn., leben sieben Brüder und Schwestern. a iiirttnmart lOCVnfir fit firtV tvbiuv juiutiMiiki ßä.m OmVv 1" C ommodor e Henry Bruce von der amerikanischen Marine, der 1316 eintrat, befindet sich seit 55 Iah. ren auf Halbsold. Die Art des Selbstmorde ist bei den Geschlechtern verfchieden. Lebensmüde Frauen wählen meistens Ertrinken, die Mehrzahl der Männer zieht das Erschießen vor. Nach Anficht amerikani scher Farmer kann man eine Katze an ein Haus gewöhnen, wenn man sie vor der Thür dreimal am Schwänze in der Lust herumschwenlt. Die längste hölzerne Brücke in der Welt il der Atadukt der t. Paul & Manitoba Eisenbahn bei Two Medicine. Tie Brücke ist 751 Fug ang. 211 Fuß hoch und enthält 750, 000 laufende Fuß Holz. Seit vierzig Jahren Hai Ts. B. Victor von oiumvia. wo t m . n ii denselben Leinwandtittel und Strohhut genagen. Merkwürdigerweife ist man noch nicht aus den Gedanken gekommen. diese beiden ehrwürdigen Kleidungs iuae nach der WettauSUeUuna zu chicken. Dieser Tage wurde det unter dem Namen Admiral Dot bekannte Zwerg Leopold Kohen von dem Rabbiner Dr. Wile mit Lome Swart wood aus New Nork getraut. Die örant war 23, der Bräutigam 2h Jahre alt; sie ist 49 Zoll hoch, und er wt um einen Hon kleiner. Ein vernünftige? Doktor rllätt, da beinahe ebensoviel Men -chen von übermäzzigem Eyen sterben als von übermäkgem Tnnken. Auf dem P 1 a k e. wo j c fe t 3iC neue Ortichazt Rumsord Falls rn Raine steht, -stan) vor einem Jahre liicht einmal ein Blockhaus und keKt vird ein Wohnhaus gebaut, das 310, 00 kostet und siebenhundert Arbeiter ind in Sägemühlen und Fabriken bechäfkigt. In 1790 wurden drei Patente iusg'ben. hundert Jahre später belief ich deren Anzahl auf 26,292. Tie ;esammtzahl der. während hundert .zahre bewilligten Patente betrug 453, M4 oder durchichmtmch bemahe drei ehn jeden Tag. Blutrache ist dekanntlich auf Sieilien noch gang und gäbe und manches Menschenleben fällt derselben zum Opfer; Familien, welche so ver feindet find, übertragm das auch auf die neue Heimath, wenn Mitglieder der :e!b.'n auswandern. Eme solche Ervfahrt besteht zwischen den Familien der Madri und Boraale: ein Madri hatte einen Boraake vor langer Zeit erstochen und seitdem wüthet die furcht dare Blutrache unter den beiden lZefchlechtern. Nun war Alessandco Byrgale mit feiner damals fünfzehnjäheigen Tochter nach New Vork gekom men und lebte dort ruhig in guten Ver Hältnissen, bis ihm.plötzttch mitgetheilt wurde, ein Madri seiebenfalls !n New Z)ork und habe mit seiner Tochter ein Liebesverhältnis angeknüpft. Entrü stet über sein pflichtvergessenes Kind, verbot er ihr, jemals wieder ihren Luigi zu sehen oder gar mit ihm zu ipcechen. Aber die L:ebe war star ker als der Haß und jeZzt sind die beiden jungen Leute verschwunden und zusam men nach Sicilien zurückgekehrt. In ttnem httiterlallenen Schreiben an ih ren Vater sagt das Mädchen, es thue ihr Leid, dem Vater den Schmerz anthun zu müzzcn, aber ste liebe Luigi. Alles, von den beiden Fami Uen vergossene Blut könne sie nicht trennen; er möge ihr daher vergeben. Daß das Paar in Sicilien gut, em pfangen tverden wird, ist bei den fana lifchen Ideen, die dort herrschen, kaum zuzunehmen. Ein eigenthümliches Men zchenZind, von dem man nicht weiß, wer es ist.' wo es httkommt. wo es hin will, wie es heißt und was seine Veschäft,. gung ist, war als einziger Passagier des DamvZers Niagara- kürzlich von Havana.i New Vork eingetrosten und von einem Angestellten des Danipferö nach Ellis Island gebracht und daselbst getanen worocn, eye man Velegenhelt gehabt hatte, etwas Näheres von ihm in Erfahrung , zu bringen. Als die Registrare und Dolmetscher versuchten, dem neuen Ankömmling die üblichen Fragen vorzulegen, kamen sie an den Unrechten. Weder freundliches Zureden, . .1,. t .1 . t .. T. t Vf, , ... no xtQTc ?inn'raazen , waren rm Stande, dem Eriuihnten die gewünschte Auskunft zu entlocken. und'dSs Eigerfr thnmliche ist, daß man noch nicht hat fiststellai können. ob 'der, Mann nicht zusammenhangend sprechen kann cder nur nicht,, sprechen will.' ,; Sprach man ihn scharf gn, so schreckte er zusammen und bllite verlegen vor sich hin, rdetf mn srculldltch mit ihm, fo lächelte er. a!s ob er sagen wollte, aus mir be? kommt Ihr Nichts heraus." Er sprach
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nur cm?g? Wenige zujammenyangeude Worte und diese in italienischer Sprache. Alles, was man nach stundenlangen Versuchen aus ihm herausbringen konnte, war, daß er ein Italiener fei, daß er Hunger habe und daß sein Hut, welcher früher ein eleganter, kostfpieli ge? Panamahut gewesen ist, aus Flo ren; stamme. Der Mann ist etwa 40 Jahre alt, von Mittelgröße, sieht kränk lich aus. hat schwarzes HaM.. einen großen Schnurrbart und einen sehr kleinen Kinn und Backenbart von der selben Farbe. Er scheint auf der rech ten Seite und insbefoudcre an dem Arm bis zu einem gewissen Grade ge kähmt zu sein, obwohl er ihn doch hin und wieder gebraucht. Sein Anzug besteht aus dunklen Veinklejdern von zweifelhaftem Stoffe, einer Art weißen Farmerzacke und einem Stroh Hut. Auf feinem linken Arme sind die Buchstaben ..D. B." tätowirt. Er scheint kein Vollblutitaliener zu sein. ähnelt vielmehr eher einem panier, welcher in Südamerika aufgewachsen ist. Einer der Dolmetscher behauptete. ser Mann sähe aus, wie ein Italiener, welcher seit, früher Jugend mÄejun' Die gelebt habe. Man versuchte, ob er anderer Sprachen mächtig sei, doch ließ der Unbekannte es nicht merkend ob ?r irgend eine Sprache verliehe. Einer dcc Angestellten behauptete, daß der fremde sich einfach verstelle und wohl ürchte, zurückgesandt zu werden. Was )ie ganze Sache noch sonderbarer macht. zber wahrtchelnlich zurLSjung des Räth els fuhren wird, ist em an den italle mischen Koniul in New Aork gedichtetes schreiben, welches der Unbekannte bei ich hatte und auf welches er wiederhö--ntlich hinwiese als die Beamten ihn .us:rivu wollten.- Geld h.it;e a nicht I !' w Vom Auslande. U e der d a S bereits erwähnt Erdbeben, das am 1. Aug. den südlichen Theil des Schwarzwaldes und den nördlichen Theil der angrenzenden Schweiz gewaltig erschütterte, hat, die meteorologische Eentralstation in Zu rich eingehende Beobachtungen ange stellt. Das Gutachten der Station geht dahin, daß keine vulkanische Erup tion den Anlaß zu dem Erdbeben gege öen hat. sondern daß es die natürliche Folge einer im Erdinnern stattgehabten Abkühlung gewesen sei. Durch diese Abkühlung war im Innern der Erde ein freier Raum infolge der Zusammen ziehung der Erdmasse entstanden, und um diesen Raum auszufüllen, mußte die Erdrinde nachgeben und etwas zu rücktreten. Derartige Vorgänge finden auf der Erde fast täglich statt und sind Anzeichen .-des., stetig , fortschreitenden Erkaltungsprozesses. In diesem Fallt mußte die entstandene Lücke im Erdin nern sehr groß sein, da andernfalls ein Erdbeben ' in solchem Umfange wohl nicht möglich gewesen wäre. Auch die das Phänomen begleitenden Umstände lassen diese Annahme wahrscheinlich er scheinen. Bereits am Vorabend des Erd bebens zwischen 8 und 12 Uhr. fanden gewaltige elektrische Entladungen ver bunden mit Haael schlag und Reaen statt. und man hörte nach Süden hin eirzstar kes Rauschen. Von verschiedenen. Sei ten will man zu dieser Zeit auch schon Stöße verspürt haben. , doch läßt die meteorologische Station dieses dahmge stellt. Am 1. August Morgens , um 5 Uhr erfolgten, zwei heftige Stöße hm nacheinander. Bei dem. ersten Stoße wurde die Erde in aus und abwallende, tanzende" Bewegung verfemt, und deutlich ließ sich ein unterirdisches Rollen und dumpfes Donnern vernehmen. -C-H JiUllll WtVß IjtUl ItlVU, J'VV WUHll den an und verfetzte die Erde in noch stärkere Bewegung, sodaß zahlreiche Häuser bebten und stark erzitterten. So ersolgte auf Schloß Wart bei Ncf tii. t-jit (tt.ft lmt nn itTa? im . tenbach der erste Stoß um 4 Uhr 49 Min. und war so heftig, daß das Ge bände mächtige Risse bekam Und "noch heute der Gefahr des Zusammensturzes nahe ,st. In Zug machte sich, das Erdbeben so bemerkbar. Und ' der See schlug fo mächtige Wellen, daß man allgemein an eine'SeekatastroPhe glaub te. Auch an verschiedenen Stellen des Schwarzwaldes richtete, das Erdbeben dadurch großen Schaden an, daß einige Lavier oarfnn uno später zuzammer' stürzten. Die Stadt Rom war der Schauplak von Straßentumulten Man meldet darüber aus der ewigen Stadt: Vier klerikale, Vereine Roms wollten die Eolumbusbüste am PinUo t ' . , t ..tie , ' ' . . ' '( . ' selerricy oeiranzen; fie zogen ocsyaio, etwa 250 Mann stark, mit einer Musik bände an der Spie, von der Piazza Ricci aus nach dem im Norden der Stadt gelegenen, Park. Vier' kleine Mädchen, m den päpstlichen Farben g.'tleidet, trugen einen Lorbccrkranz: ihnen voran tchritt ein Ä.'cann mit einer Standarte, auf der die Worte standen: Dem Weltentdecker, Christoph Colum buS das katholische Rom." Als die BevöÜeruug den " politischen Charakter des Auszugs bemerkte, begannen 'dichte Schaarciz zusammenzulaufen aus den Fenstern wurden Trikoloren hcrabgc warfen. Sogleich bildete sich neben der !.erka!en eme natkonaleTemonstrahsn, welche allmällg,.. so drohend und, be ängstigend wurde, daß , die Gedärmen genöthigt waren, die Klerikalen,,! die Mitte zu nehmen und sie . 311 ' ihrem schuke blS zum Prnclo zu geleiten. Hier ad.'r war bereits die Eolumbüs büste Mit italienischen Fahnen .bedeckt, ?P! . . u rx . i v . 111. MUuiKimiAi Dcroinoaie oie Vrkränzung derselben durch die Klerikalen Es wuvöen Rufe laut: Wir wollen keinen , neuen Heiligen, .weg mit den Landesverrathern. , weg mit den Klen kalen. hoch das italienische Rom!?. In aller Eile wurden 'aus Ka fm eü'riihhin .iv -,,tifYK ... erd rt . t . ! sij & -I 1. . Ul L iiHtt usgänge. des Parks, besekten. 'Der VlulkM VII, ikltUJl Polizeitommissar , forderte die Menge auf, sich zu zerstreuen, was schließlich aucy, gelebt)., ,, it Klerikalen muiZten unverrichleter Linge , abziehen. ? Von dein Hohngelächier der Menge verfolgt, flüchteten dieselben in die Marienkirche. Bei den. stattgehabten Railfereien kzur' d.'n vier Persons vsslekt, acht B'erhqs t, m,..1 Ci. . .." i'l . 1 1 ' " "r ' lungcn ,unvr,k nai!. Ein furchtbares Sckikt. unglück, das anscheinend durch Fahrläsngtet verichukdei ist. hat bei Helnngsors flaltgefunden. WolffZ Bureau
meio aus PererSbura über dfe Kytg
stropye, der zayirelcys Menschenleben
zum Opfer fielen, folgendes: , Der Dampfer Ajar". ein altes, fast fieun tüchtiges Schiff, has gegen hündert von einer Luftfahrt , -zurückkehrende Passa. giere an Bord, hatte, begegnete um zwei Uhr morgens n engem Fahrwaf ser dem Passagierdampfer Runeberg". ' Der Aja?" steuerte, statt der Regel nach rechts zu fahren, links, fo daß der Runeberg, welcher durch kein Manö vcr die Touino mehr verhindern konnte,' auf den morschen Rumpf des Azajr" aufZNen und denselben unter dem herzzerreißenden Angstgeschrei der an Bord, befindlich,' Passagiere zum augenblicklichen Sinten brachte. Der Runeberg" versuchte behufs besserer Rettung, der Verunglückten eine weitere Bewegung zu machen, faß aber selbst auf dem Grund. Das Auswarfen von Rettungsringen. Kisten, Stühlen und anderen Gcrüthschaften, sowie das Aussetzen von Booten erwies sich bei der herrschenden tiefen Dunkelheit !s wenig erfolgreich. Bisher find 35 Reichen aufgefunden; da aber gegen 90 Personen als vermißt gemeldet sind, so scheinen von den hundert Passagie ren des Ajar" nur etwa zehn gerette zusein. Der Schauplatz eines blutigen Dramas war am 27. Juli die ültehrwürdige Kathedrale von Bur gos in Altkastille. Als sich um 3 Uhr Morgens der zum Messelesen bestimmte Geistliche in die Ehristuslapelle begab, drang ein verwildert aussehender Mensch niit einem in der rechten Hand bereit gehaltenen Rasirmesser auf ihn ein. Der Priester vertheidigte sich, so zut er konnte, mit dem vorgehaltenen linken Arm. troMm aber vermochte ihm der Unbekannte eine Verwundung in der Brust beizubringen, die flch glück Ist. t k " rfl A . . , ;iu;vuwuv u'3 niu;i tu uiiiu; tLiutt? Äoh! die Raichhcil des Angriffs, wie tinnnflif fi iti,it 1 r. 1 a.fi.i ? la. )er erste schrecken hatten den Megkna b?" "".ff .ji!'1"11 rnnri 1tr lrtifi,Tv 7 MfwfcS 4t.-t Uv. l bei, von denen zwei, ein penfionirter Lehrer Namens Alvonto und ein In safse des Hospitals bei der Festnahme ... vkl iuwuMf"'" ij" )es Attentaters ebenfalls verwundet vurden. Endlich unter der activen Leihilfedcr alten Magd eines Geist ichen dingfest gemacht, gestand b:t An zreiser, baß er Antonio Turims heiße, ius der Gegend von Loarono gebürtig and seines Zeichens Schneider sei. und Miß er in den (Geistlichen den Ursprung llcs Uebels sehe. Durch sein Verhak !cn bei der Verhaftung und nach der elben schließt man auf geistige Gestört' zeit. 'Sehr schwere Anschul digungen richtet das Kind eines Berli ner Handwerksmeisters gegen die Peter mann'fche Zigeunerbande in Weißensee. Der am ö. November 1830 geborene Sohn Karl des SchuhmachermisterS Hoffmann, Zoffenerstraße 2Z, ging am 19.' September 1890 Nachmittags mit seiner damals 5 Jahre alten Schwester Olga nach dem Kreuzbcrg, um dort zu spielen. Beide Kinder bemerkten einen in der Hafenhaide lagernden Zigeuner trupp. und dä Karl Hoffmann neugie rig war. das Treiben kennen zu lernen, schickte er seine Schwester nach Hause und näherte sich der Bande. Kaum war er dort angelängt, so faßte ihn eine Zigeuneun, warf ihn auf einen Wagen und verstopfte ihm den Mund mit Pa pier und Tüchern, Die Bande soll dann nach Teltow gefahren und darauf in Weißenfee aufgetaucht fein. Hier sei der Knabe 10 Wochen lang gefangen gehalten worden, bis die Zigeuner sich wieder auf die Reife be geben haben. Sie habm mit dem Kinde Deutschland. Oesterreich. Düne mark, Rußland und ClsaßLothringen durchstreift. Schon kurz nach dem Verlassen von Weißensee will das Kind bei Görliz den ersten Fluchtversuch ge macht haben! aber wieder eingeholt und zur .Strafe mit einem Messer im Ge ficht verlcht worden sein. Narben, die dies bestätigen können, zeigen, sich am Auge und an der rechten , Wange. Dann ist dem Knaben erklärt worden, daß er bei einem zweiten Fluchtversuch getödtet werd:n würde. Am 25. v. M. ist es dem Kinde geglückt, in einem Dorfe bei Elsterwerda in Scch'en zu entwischen. Der Oits.'orsteher in Plessa hat sich seiner angenommen, nachdem es nach vielen Irrfahrten dort anlangte. Und hier hat ihn sein Vater am SonntagAbend abgeholt. Merk würdig l hleibt. es, daß Karl Hoffmann in .Plessa feinen Namen nicht angab; er will theils in Furcht gelebt haben, theils soll ihm nicht geglaubt worden sein, daß er Kar! heiße, er habe Hugo Schmidt heißen sollen. Die Untersn chung ist eingeleitet worden. t In Japan gehört das Kartenspielen zu den streng verbotenen Dingen.- Großes Aufsehen erregte es daher' vor Kurzem in Tokio, als der Präsident und'die sechs Großrichter des obersten Gerichtshofes des MikadoreichZ wegen Kartenspielen s unter Anllage gestellt wurden. Die hohen Staat's deamten waren beschuldigt, in einem hechanse das Blumenspiel" gespielt i 'baden, rzud zwar Unter erschweren ,en, Umständen, nämlich in Gesellschaft junger Tänzerinnen. Der Scandas n'är. so groß. daß. ,.,kod?m diele Versuche gemacht wurden, die Angelegen bcit" niederzuschlagen, die 'Schuldigen schließlich sich selbst dem Richter stellen mußten. E? wurde ejn besoliderer Gerichtshof , gebildet, und , die hervorrttgcndstcn. Rllthe der japanischen An? waltskammek übernahmen die Vfrthei digung' der Angeklagten, ?!qchdelir Ausschluß der, Oesfentlichkeit die Zeu genvernehluiing, , stattaefunden halte, rerknndfle der,'l?erichtzhof. daß die An geklagten freigesprochen feien, da sie über dem Gesetze ständen". Dieses Vcrdict war natürlich nicht dazu ange tban, die öffentliche Meinung zufrieden zu stellen, nnd man behauptet allge mein, daß die 'bereits telegraphisch ge meldete Demission ' nur deshalb erfolgt sei, weil dte:e Staatswürdenträger ihre Unzufriedenheit mit dem pberften Trif bünalf' in 'ktlqtanter stU: bezeige? t ,;,si L ':' '''"''.''V:; 'i-iVV' -.''' 'i ' - :- tiP v;:pau cnÄK; AmWi Elfe Eine aufregende Mena geriescene spielte sich vor einigen.Tagen in LevalloiS Perret (Frankreich) ad. Der Tbierbändiaer Lyranae war wäh
rend eine? AbendvorsteUÜng in den Lö wenkäfig getreten und ' ließ die Löwen verschiedene Kunststücke ausführend Die, junge Löwin Nero weigerte sich jedoch hartnäckig, durch die Reisen zu sprin gen, und als sie von dem Thi.'rbändi
ger mit der Pertfche gelchlagen wurde. stürzte ste fich mit einem mächtigen Sake ans ihn und suchte ihn an der Kehle zu packen. Mittels feiner herintlichen Kraft gelang eZ Lorange. die Bestie von sich abzuschütteln, und er zog sich langsam nach der Thür des Käfigs hm zurück. Die Löwin fiel ihn aber noch einmal an. Der Bändiger stieß ihr seinen linken Arm in den Rachen und bearbeitete sie, trotzdem er bereits aus mehreren Wunden blutete, mit der Peitsche in einer furchtbaren Weise; fo hielt er sich auch die andern Insassen des Käfigs, die der Blutgeruch bereits angezogen hatte, vom Leibe. Mit ei ner lchten Kraftanstrengung packte er die Löwin an der Gnrgel. würgte sie einige Sekunden lang. ' schleuderte sie gegen das Gitter und verließ dann ei ligst den Käfig. Lorange ist schwer verwundet, sein linker Arm nur o ein Stumpf. Aus Schwerin, 9. Aug. be richten die Mecklenburger Nachrichten: Vor Kurzem hat sich ein verheiratheter Mann, der au Grabow gebürtige Kaufmann Ger:), dnentlich durch An nonce in der Mecklenburger Zeitung mit einem hiesigen Mädchen, der Toch ter des früheren Schlachters Engel, verlobt. Er wurde sammt dem Vater, der die Annonce mit erlassen hatte, un ter Anklage wegen groben Unfugs ge stellt. Das Schöffengericht sprach beide Angeklagten frei. Die Staatsanwalt fchaft legte Berufung ein und die Strafkammer verurtheilte den Gcrh nach dem Antrage des' Ersten Staats anwalts zu 30 M. event, drei Tagen Haft. Der Thatbestand des groben Unfugs ist für vollkommen hergestellt acirt, weil, wenn ein verheiratheter .1 r . v 4. , v, rj'tanu itcu waoreno oes rewii wen Be seiner Ehe mit einer anderen JrauenS perfon verlobt und dies durch die Zeltungen veröffentlichter damit in so ho hem Maße gegen alle Sitten verstößt, daß der große und unbeschränkte Kreis aller seiner und seiner Ehesrau Ver wandten und Bekannten daran Aerger niß nehmen muß. Engel entging der Bestrafung in Maßgäbe seiner Be hauptung, daß er nach den Angaden des Ger!? an die Scheidung der Eb desselben . gl lubt habe. In Paris giebt es einen Club der Schweig:?, dessen Mitglieder sämmtlich taubstumm sind! Selöst die Diener können weder sprechen noch hören; wenn sie verlangt werden, ruft man sie mittelst eines kleinen, von einem Elubmitglicde erfundenen Apparates, der ihnen einen leichten Schlag verfcht. Das Elublocal befindet sich in einer der an den Bahnhos Montparnasse grenzen, den Straße. Der gegenwärtige Prä üdent des Elubs. Herr H. . . ., ist ein ehrwürdiger Greis von 75 Jahren, der in Amerika den Krieg gegen die Jndia ner mitgemacht hat und dem von den Rothhäuten die Zunge abgeschnitten worden ist. In dem Club unterhält man sich ganz vortrefflich, ohne daß man ' auch nur einmal daran dächte, auch nur Karten zu spielen. Die Taubstummen plaudern eben in ihrer Art und Weife und verstehen sich sehr aut. 1877 t 2 in eMM echtes Tafelbier, Wiener Tasel, Oldcn Time Ale, Bock und Lager-Bier, aus I. LIEBER'S BRAUEREI Speziell gebraut zum Flüschcn-Verkauf für JACOB METZGER & CO., h ben feit 15 Jahren den ersten Rang aller lere m lzlrflgen Main emsenornmen unv ni?rii iK Mitb fpmrrbtn fcpftsliiMtHt " Bestellungen per Post, Teiepdon 407 oder : ... ..rxii3,i im aqannioisti 30 S 2 Ost Maryland Str werden prompt besorgt. , Ja.iuSSeller. . ffrank eller. Gebrüder Keller, Miil Siose and Pacing Csapssy JndianapsliS. Id., Ojstce: No. 17 Madifon Avenur. 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