Indiana Tribüne, Volume 15, Number 343, Indianapolis, Marion County, 29 August 1892 — Page 2
JndZlma SriSüne. Erscheint f ü 3 i 4 ttnd B i? n n t a 3
Die tägliche .Tribune" ssftrt durch bett Träger 22 Cent per Wsche. blt Sonntezs,TribüneCenlH per Woe. BeNe zufsnri?en 15 Cents der CentS per Monat. Per Post zuz:schiZt in Dsr 2Lbbezüh,luA,5 jK" per Jahr. DZstce : 130 Ost Maryland Strabe. Jttdianapolis, Ind., 29. August 1892. Aus tttahK romantischeu" Tagen. In der interessanten und st i:r mischen Jugmdzeschichte dcä Brigham Young' fchen tzV!ormonenre:cheI am Salzfee haben wenige öreiAniffc private Cha' raktcrs eine jo!che Aufregung hervorge rufen, wie b:r Tod des dcrüchtigteN Pferdediebes und Nacheengels" John Clawfon. und daI was ihm zunächst folgte. (rnern- Correspondenten ist neuerdings Folgcnscs darüber nzSHV worden: Brigham Poung fand es damals seinen Interessen enisprechcnÄ. sich ge wisse Personen zu halten, die ihm für alle erdenllichm und bedenklichen Zwecke zu Gebote standen und als Dmtat", Vernichtungsengel u. s. w. bekannt waren. Dieselbe unterstanden wieder verschiedenen Führern, und Brigham ließ selten die linke Hand wissen. waZ die rechte that". Wenn es galt, irgend etwas gegen Heiden- &b:x Abtrünnige zu unternehmen, dann wurde die eine der andere dieser Hände in Bewegung gesetzt. 1857 wurden dieselben auch gegen die Bundcsarmee gerichtet, als sie sich auf den Morsch nach dem Salzsee befand. Das letzte Mal. als sich diese unheimliche Garde nützlich machte, war bei der Verfolgung und Berau bung der Morrisiten in den Jahren 1801 03. Tann über wachten sie sich den Heiligen selber sehr unanAe nehm, und auch Briaham konnte verzweifelt ausrufen: Die ich rief, die Mister, werd' ich nun nicht los!" Er fcch!e indeß, die Einen durch die Ande xm abthun zu lassen. ; Eine dieser Banden, deren Hiwpt ling Lot Huntington war, bestand aus abenteuernden jungen Burschen, denen es um Raub und Blutvergießen viel mehr zu thun war. als um ihre Aeli gion und Vrizham, und die sich, als in ersterer Aeziehung das Geschäft flau wurde, einfach darauf verlebten, ihr eigenes Bolk zu bestehlcn. Wer aber die .Heiligen" beraubte, der konnte auf keine Gnade röchncn. . So war denn das Schicksal der Huntington'schen Bande selbstverslandlich besiegelt, und andere Zerstörungsengel erhielten den geheimen Auftrag, sie aufzuheben. Zu den Mitgliedern dieser Bande gehörte auch Elawson, der Pferdedieb. Gegen ihn. wie gegen alle feine üum pane, wurden Haftbefehle auf- derschie dene Anschuldigungen hin ausgestellt, über Keiner wurde ledmd eingeliefert! Lot Huntington wurde aus einem Hause gerufen und, wahrend er mit dem Hilsssheriff sprach, von einem an deren Racheengel aus dem Hinterhalt mit einer doppelläufigen Schrotflinte erschoffen. Elawfon. der sich ohne Wi verstand verhaften und nach Calt Lake transportiren ließ, machte, als er sich nur noch wenige Blocks vom 0 ortigen Courthaus befand, einen ?!usreiße versuch, was den Häschern sehr gelegen kam. Sie schössen auf ihn ihrer Angabe nach waren sie gezwungen dazu. obwohl es sich hinterher hcrausftellte. daß er sich zur Seit nur wenige Fuß von ihnen befunden hatte und die Todeskugel drang unter dem linken Auge ein und kam zum rechten Ohr heraus; das ganze Gesicht wurde von Pulver verbrannt. So starb der be rühmte Bandit, ganz regelrecht". Es handelte sich nun darum, ihn auch regelrecht zu begraben. Nun kann kein Mormone, auch nkcht als blutaezühn ter Pferdedieb, in das Himmelreich eingehen, wenn er nicht in feinen Ausftattungsgewändern" begraben wird. Auch Elawson wurden solche angezogen. ' nachdem vorher die Leiche gewaschen und gesalbt worden war, um ihn des mor manischen Himmels würdig zu machen Es wurde bei dem Begr. b.tiü ge'u WN und gebetet, . der -carg dann in das Grad gesenkt. und,dkejes aekchlozzen. Tie Heiligen glaubten nun. ihn mit Anstand losgeworden zu sein: aber sie irrten sich " gewaltm. Ekawwn battk einige Perwandte im südlichen Theile des Territoriums: selbige wollten einen Friedhos ans eigene Hand anlegen und wünschten die Leiche ihres werthen An verwandten als ersten Gast dafür. So kamen sie denn nach der Stadt und machten sich sofort an die Ausgrabung der Leiche. Aber wer beschreibt, ihr Entsetzen ein Entsetzen, das nur ein echter Uormonenheillaer voll und ganz fühlen kann als sie die haarsträubende Entdeckung machten, daß die heiligen HZmmelZtleider gestohlen waren und ihrem edlen Freund nlso der Himmel verschlosien war! Sogar der Sarg war gestohlen. Eo etwas war fürchterlicher. als alle Morde und sonstigen Berbre chen zusammen. Und es sollte noch vie' "wrger kommen. .: jWDas Grab eines anderen Pferdedie 'bes. welchet' Elawsons unfrelwilliaer Reisebegleiter in das Jenseits gewesen. S' -t . ., 1 .. , wuroe gieiazsaus geonner uns 0 narnenloses Grauen! auch hier waren Kleider und. Sara verschwunden. .Dasifelbe stellte sich an einem dritten und einem vierten vnab heraus, un kurum der ganze Frledhos war auj Wiese Weise geschändet, und eine ganze Ärknee Abgeschiedener war des Himmel? beraubt! Das gane Mormonenreich schlug die Hände über tem siopf zukam rnen und, schrie Nache Jean de Bat tista ein Italiener, war seit Jahren all Todtengräber in diezem riedhof ange stellt: er war ein sehr frommer Mor tone, bezahlte seinen Zehnten reael taiia und that Alles, was ihm beoh len wurde, ohne lästiges fragen: Tai hinderte ade- nicht, daß sich d?r Verd ach! onf ihn lenkte. !Jn die üus-erste. Engt getrieben, legte der Mormo ie vom Eltronenlande endlich auch esn Geständnis ab. Er aestand. dafj er, seit Jahre
em ljeZchafk daraus gemacht, lammt, kiche Lciche!,, welche tagsüber beerdig! word?n waren, schon in derselben Nach? ihrer Himmelskleider und Särge zu be rauben; aus den Kleidern machte seine ftrau M e h l s ä ck e, welche an dik Müller verkauft wurden, und die Särge benutzte er als Brennholz. Man konnte im Gesetzbuch keink Strafe finden, welche für das Verbre chen Battista's bestimmt war; denn fe etwas ungeheuer Gräßliches hatte eben auck keiner dcr weisen Geschgeber selbst nur im Traume für möglich gehalten. Battista konnte daher nicht verurtheill werden; man hielt ihn aber gefangen, damit ihn nicht das Volk in Stückt tdit, und eines Mitternachts wurde c abgemurkst. 5 neun Zeymeln im Jenseits Unsere Zeit. iid:r welcher der Mehlihau des Pelttmismus so dick lagert, nimmt ein besonders lebhastcs Jnter effe an der Jrage wie es sich stirbt, oder vielmehr, wie das Sterben thut, und Berichte darüber aus eigener Er sahrung" werden stets gierig verschlungen und finden sich denn auch, der starken Nachfrage entsprechend, in Menge ein. Leute, die so gut wie vollständig das Ertrinken durchgemacht haben und m's Leleu urückger'usen wurden, haben uns die lijelühle ihres Kampfes und der UebcrgÄnge genau be.ch:ieben. Mittels hypnotischer Suggestion, unterstützt von äußerlichen Vorkehrungen, hat man vor einigen Monaten einen nngewöhnlich deeindruungsfähigen Menschen das Gefühl des Geköpftwerdens dnrchma chen und dabei haarklein beschreiben lassen. Ein europäischer Gelehrter hat kürz. lich Material gesammelt über das Gesühk von Personen, welche von irgend einer Höhe herabstürzen. Schon oft ha den uns Leute, die an Fieber oder einer sonstigen Krankheit schwer darnie derlagcn und in einen todtenartigen Starrkrampf versetzt wurden, aus dem
sie nach längerer Zeit noch einmal zum Leben erwachten, ihre Empfindungen geschildert. Auch wissen wir ziemlich viel von den Gefühlen beim Gehängt werden was namentlich innerhalb unserer westlichen und südlichen EZvili sation von nrcht zu unterlchähendem Werth ist und endlich geben uns Personen, welche durch elektrische Un gkücksfälle beinahe getödtet worden wären, einen ungefähren Begriff von den Gefühlen oder Nichtgefühlcn des armen Sünders bei der elektrischen Hinrichtung, ganz abgesehen von auLeraewöhnlrcher- und nicht allge mein anerkannte? Auskunft über solche und andere Todesarten. Telsenungeachtet kann jeder neue selbsterlebte" Fall stets auf ein dankbares Publikum rechnen; denn es wird vermuthlich noch sehr, sehr lange dauern, bis dieses Thema veraltet ist. Vor Kurzem wurde Michael Blume von emem Haufen Lynchmörder in der NM von Fresno, Eal., zweimal auf gehängt, und mancher Andere hätte vielleicht an lerne? Stelle den Ruckweg in das irdische Jammerthal nicht mehr gefunden. Bkumes lichtvolle Schilde rung seiner Erlebnllle gehört zu dm bemerkenswerthesten dieser Sorte. Er war unter der Anschuldigung, an einem Mord btheiligt gewesen zu sein, einge steckt worden, und, wie so häufig, bil dete sich schnell eine önentllche Entrüstung" gegen ihn. Eines Nachts holte ihn ein lynchkustigcr Pöbelhaufen wie immer in solchen Fällen aus den besten Bürgern" der Umgegend bestehend mit Gewalt aus dem schlcchtbewachlen Gesängniß in Sanger. um womöglich ein Geständnis; von ihm zu erpressen. Es wurden ihm die Häude-zuiammkngkbundcn; man stellte ihn auf ein Faß, ein Strick um seinen Hals geschlungen und an einem patz lichen Querbalken befestigt; nach Blumes nochmaliger Versicherung, daß er unschuldig sei.' wurde das Faß wegge stoßen, und gleichzeitig zogen die ihm chcr hastig den Strick weiter am Balken empor. ch fühlte meinen Hals knacken.erzahlt Blume, dann vernahm ich noch ein rauhes, . raspelndes Geräusch, das, wie ich jetzt glaube, vom weiteren Anziehen des Strickes kam. Mein Be wuktiein war nur von sehr kurzer Tauer, und ich hatte, keinen Schmerz mehr, nachdem mein- Hals geknackt hatte. Es war wir, als ob ich in der Lust schwimme, welche sehe dunkel war, und doch glaubte ich, an einem mir ganz bekannten Platze zu sein. Es war wie ein TraiZm. Schneller und schneller, und leichter und Zeichjfr schien ich. mir dahinzutreiben, bis ich in ein gewisses Nichts überging ..ti Wann ich wieder herabgelassen lvurde weiß ich nicht. Stufenweise und ebenso schmerz los. wie ich aus dem Bewußtsein a kommen war, kehrte ich wieder in dasselbe zurück. ES war wie eine Vision. Sehr seltsam und wundervoll fühlte ich mich - von -irgend einem Orte wieder umkehren, ohne zu wissen wie. Das Erste. was ich' wieder,, sah, waren die Augen der mich umstehenden MeNschenz sonst konnte ich nichts von ihney sehen ihre äußeren Formen wurden mir erst allmälig , wahrnehmbar; noch jetzt erschien mir da Ganze, wie ein Traum: endlich kam ich wieder zu Mlr selbst und lonnlk mtcy eryeoen." . '' Nochmals' suchten die Lyncher ein Gestanoniß von ihm zu erpressen und sie hängten ihn ein zweites Mal auf Er erzählt darüber: . " .;' n-T "Ich glaube, ich siel nicht so weit, wie .das,, erste, Mal., 'Jedenfalls war weine Erfahrung nicht ganz dieselbe. Ich war mir eines schmerzvollen am pscs bcwußt; aber sowie ich schwach und erschöpft, wurde, hörte das auf, und ich hatte dieselben, fast genußreichen Empfindungen wieder. Schmerzlos war m-'in Eingang in das Nichts. Meine Äückkehr in daS Leben war aber diesmal mit einem Gefühl der Pein verbunden; sonst war sie dieselbe, wie im ersten Fall." , In dieien, we in allen anderen be. konnt gewordenen Fallen überfckrit. t e n die Todscandidaten die Grenze des Bewußtseins; ihre Erfahrn.igkn, abgesehen von der Rückkehr in'S Leben, dürfen , , also offenbar als verläßliche Belage, dafür gelten, was in, allen aleickartiaen Umständen bei e n d a i 1
t l'gem TeiiHnnNden vor sich geht. Sämmtliche Zeugnisse besagen so ziem lich einstimmig, daß der Uebergang vom Leben zmn Tode schmerzlos und häufig angenehm sei, dagegen die Rück kehr zum Leben oft das 'gerade Geant theil davon. Weltschmerzler werden nicht versänmen, sich daraus ihre eigene Moral zu ziehen, ober meist, ohne iefelbe zu besolgen. Vom Jnlande. Rothe Kleider sind heue, in den Sommerfrischen in Menge ver treten. Ein vcrb rannter Leichnam binterläßt durchschnittlich nur acht Unzen Asche. Von z e r st ö r b a r e m Eigen, thum in den Per. Staaten sind 52 v. H. versichert. Die Erfindung der Hoo ren'schen Strickmaschine stammt aus dem Jahre 1776. DerSonnenfchirm mit kam gem Stock muß dem kurzstieligen mit keulenartigem Griff weichen. Der Farbige Adi son Mmm von Meridian. Missouri, welcher kürz lich starb, soll ein Alter von 133 Iah. ren erreicht haben. Die erste Wette betreffs
des Aussalles der diesmaligen Pra sidentenwahl ist jetzt in New Z)ork ge macht worden: James Mucray hat 81500 auf Eleveland gewettet, während Eol. Wilson L. Arown den gleichen Betrag auf Harrisön hält. Von einer a uSgest orbener. Stadt in Ealifornien erzählt einer ih rer ehemaligen Bewohner: Fern vom! Pfiff der Dampflocomotive und nu?! gelegentlich von einem Metallsucher gestört, liegt im Salbeigestrüpp von White Pille eine seltsame stille Stadt. Einst, das heißt vor 25 Jahren, trieben dort mehr als S5.W0 Menschen alle Arten von Geschäften und alle Scenen spieliensich dort ab, welche die Jeder eines Bret Hart und eines Mark Twain unsterblich gemacht hatten. Das war wahrend des 1807er großen Andranges nach White Pine. Und heute? Die Menschen sind verschwunden, ihre Häu scr sind zn fallen, und in einigen wem gen Blockhütten, welche dorn Sturm der Zeit getrotzt haben, springen die Eichhörnchen herum. Das merkwür digstc ist aber der große Friedhof. Die hölzernen Grabmäler, soweit solche überhaupt vorhanden waren, sind längst verfault, aber die Leichen darun ter sind viel besser erhalten, denn sie sind meist versteinert. ' Jener Boden besteht nämlich zum größen Theil aus Kalkstein, welcher, wenn Wasser hin durchsickert, die Natur des Kalkes ern nimmt und die Versteinerung bewirkt. Dieselbe ist häufig eine so vollkommene, das sogar die Gesichtszüge uuverändert geblieben trnd. Alle Klaüen stnd hier vertreten. Gar manche Familie im Osten wartet vielleicht noch heute aus die Rückkehr eines Lieben, der dort w seinen Stieseln" gestorben ist und nun den steinernen Schlaf schlummert. Der einhuzidertundacht zigste Vorbericht des Bundescensusamteö befaßt sich mit den' kirchlichen Ber hältnifsen von neun kirchlichen Sekten, von welchen die der Eampelliten" oder, wie sie selbst sich nennen. OiscilsK of Christ wekcher auch der von Grn teau ermordete Präsident Garfield an gehörte), die meisten Mitglieder zahlt. Sie hat )41.M) Eommunicanten und besitzt Kircheneigenthum im Werthe von H12.607.038. Von ihren 724ü Gemeinden besitzen 5324 eigene Kirchengebäude, die UMM52 Menschen zu fassen vermögen. Am zahlreichsten ist die Sekte mit 97.773 Älitgliedern in Missouri vertreten, sodann folgen Indiana mit 78,942, Kentucky mit 77, 647 und Illinois mit 60.867 Mitglie dern. Den Eamvelliten verwandt sind die Christen" oder Ehristian Eon nection", welche Sekte schon zu Ansang des gegenwärtigen Jahrhunderts ge gründet wurde. 1)0,718 Eommunicanten zählt und Kircheneigenthum im Werthe von 41,637,202 besitzt. An Zahl der Mitglieder steht den Eampel litm die .Evangelische Gemeinschaft, ein Methodistenzweig deutschen Ur sprungs. mit über 133,313 Communk canten, 23!0 Gemeinden. 1899z Kir. chengebäuden und Kircheneigenthum im Werthe von S4.785.680 zunächst. Die Levsntlt D&v Adventista zählen in den Ver. Staaten 23.991 Mitglieder. Die MitglikSerzghl hex von Jeli! Adler inNew7)ork tm Jahre 1 gegründelen Gesellschaft für ethische Cultur be läuft sich auf 1064 Mitglieder in 4 Gemeinden. Eine Schlangen geschichtz aus den Hlindstqgen wird vonKentucky berichtet: Ars Gates Station jneistcmderunwi:thlichstenThtilkKentuckn's bewohnt Timothy Gates mit seiner Gattm feit Jahren ein Blockhaus und erhält sich nothdürftig das Leben durch den Berkauk , des wenigen .Getreides. welches auf dem mageren Boden wächst. Pje Blockhütte steht nach Art! solcher Gebäude ungefähr zwei Fuß über dem Erdboden, den Raum darunter von allen Sejtey freilassend. In , der Nacht von Monkaq ans Di'enstäa würde Gg. ieZ durch daZ wüthende Gebell seiner 3 treuen Hunde geweckt, welche sich , unter j . . T r r . ' " . ' r - ucrn auze ia;eittoac, m ampse Nil! einem unbekannten , Feinde befanden. Das geübte Ohr deS alten JäaerS fand heraus. daz jetne viertupigen Freunde einer Anzahl Klavperschlangen esn Ge secht lieferten und dem, Geräusch unh dem dekannten Geruch nach, , welche jene Schlangen, wenn gereizt, ausströmen, mußke die, Zahl derselben Legion sein: Da der Fußboden der Hütte große Lö chcr hatte, wagten Gates und sein? Frau sich nicht aus dem Bette und letz, lere fierl aus Furcht , in eine tiefe Ohnmacht. Sobald der Tag graute, begann Gatez sorg'ültig,vas Zimmer !zu rekognoSclren und da er keine der Nep. tilien im Ziulme? sah. kleidete er sich an und blickte aus dem Fenster,. $e? An blick, der sich dem erstaunten Farmer bot. machte sein Haar zu Berge stehen. Der ganze Hof schien im fahlen Lichte des anbrechenden Morgens mit Klap. verschlangen, von nie gesehener Größe übersät. ,,! eine ,,, wimmelnde. , gräßliche Masse. Sich heraus zu wagen, wäre sicherer Tod zewesen. Zum Glück
nahte ncy nach kurzer Mt em oenacy, barter Farmer zu Pferde, den Gates anrief, und der, als er die Gefahr erkonnt hatte," schleunigst die Nachbarn zu einer Klapperschlangen Jagd zusammentrommekte. Nach anderthalb stündigem Kampfe und nachdem viele Hunde getödtet waren, war daS Feld frei und die lsieger zählten 241 Schlangen, von denen manche eine länge von 6 Fuß und 43 Klappern nebst Kopf stas Zeichen' hohen Alters bei Klavperschlangen) besaßen. Gates' Gattin war in Folge des ausgestanden mn Schreckens in eine Art Starrkrampf verfallen und der herbeigeholte Arzt er klärte ihren Zustand für äußerst kr! tisch. Gates selbst, dessen Haar srüher pechschwarz gewesen, wurde von seinen Freunden kaum wiedererkannt, da die eiue schreckliche Nacht es schneeweiß ge bleicht hatte. Woher diese Anzahl von Klapperschlangen und totche von so enormer Größe kamen, ist selbst den er falzrensten Bergbewohnern sener Gegend ein Räthsel, doch glaubt man. daß , sie einer Höhle entstammen, welche durch den Abbruch esner Quantität Geröll plötzlich einen AuSmeg erhielt, aus dem die Reptilien ihren Weg in'S Freie fanden. Ein durchschnittlicherWal. zertanz dauert in Amerika etwa so lange wie ein Mensch braucht, um eine Meile gehend zurückzulegen. Dem Eifenbahnmoloch zum Opfer sielen im Staate Ohio in den letzten sechs Monaten 2!6 Personen. Männer. Frauen und Kinder. Unter dm 2 1 ( Getodteten befinden sich 62 Ei.
lcndakznangesteute. Die Frage, ob die große? Seen des nordamerikanischen Conti' nents Ebbe und Fluth haben, ist ''chon oft discntirt worden. Von Green Ball. Wis.. wird jetzt behauptet, dak dort bestimmt eine Fluth Morgens und Abends eintrete. Mittags zwi. schcn !1 Uhr und 2 Uhr 30 "sei der Wasserfland des Secs am niedrigsten. Die Fluth soll immer mindestens fünf Zoll betragen, selten mehr als ach! Zoll. Danach müßte die ganze Seen kette Ebbe und Flnth haben, die aber nicht bedcu'.end genu sein durfte, urr überall bemertt zu werden, nur in schmalen B .'Nen. ivo sich das Waffe? 'nehr staut, dürfte 5a 5 der Fall sein 1 : m 9i :is i. - Vom AuSlckUde. Baron Fra n chett i, ei Neffe der Rothschilds, hatt?, sich vor vier Jahren, nachdem er BotschaftsAttachee m Konstantmopel gewesen war in P' ris eingerichtet und zu diesem Behufe an den Kunsthändler -Wertheimcx in London gewandt, der ihm für 252,00C Francs seltene Möbel und Zimmer schmuck lieferte, so einen Tisch, Louis X VI. eingelegte Arbeit für 6500 Frcs.. ein Paar Feuerböcke ,(ckenets) derfel ben Epoche jür 18,750 Frcs.., drei, alte Sevres-Vasen für die Kleinigkeit von 112.500 Frs.. ein Paar .Kandelaber für 27,500 Frcs. u. . f. w. Dafür stellte Franchctti dreizehn Wechsel aus. Den, ersten im Betrage von. 40.000 Frcs.. löste er am 5. NovemberVlL90 ein. Dann aber fand er allerlei Aus flüchte, und als Werthcimcr i hörte, daß die meisten K u nstgcgcnstände aus Fron chettis Wohnting verschwunden waren, ließ er pfänden. Die Versteigerung der Möbel trug N,000 Frcs. ein: aber zmn kam der Hauseigcnlhümer und machte sein Recht geltend, zuerst für b'it rück ständige Miethe bezahlt ?zn .werden, so daß für die anderen Glaubiger 'nicht! mehr übrig , blieb. Darüber erzürnt, machten diese bei der Staatsanwalt schaft Anzeige wegen Betruges, indem sie sich darauf stützten, daß Baron Fran chctti sie . verhindert ' hatte, bei seinen Vermögeußverhältnisse. einzuziehen, fer ner auf die Thatsache, daß die meisten Oheimen Erkundigungen über seine von ihm gekauften, aber, nicht bezahlten Kunstgegenst5nde sich , bei 1 anderen Händlern befanden. ?KürLlich stand der Fall vor dein Pariser Zuchtpolizeigerichte an. Der Vertheidiger behauptete," das Hauö Wertheimer hatte die ursprünglich ausgemachten Preise bedeutend hinauf geschraubt und verlangte 1. eine Ellzeriise zür NjchtigWung der ForMüng und 2. eine Herabsetzung aller. Preise UM ein Drittbeil. Die Entscheidung Des Gerichts wird in acht Tagen erfol' gen. ' .t ' ' " . . : ; V. GroßerGefahr jstllem Anschein ach vor kurzem , eine zünge Tame auS , Rillershausen,,im letzten Augenblick noch glücklich, entrissen wor hen, , Das junge, aus ,güter Familie stammend? Mgdchen hatte vor vierzehn Tagen auf eine Annonce jn esner guS wärtigen Zeitung, , in welcher von eiizef älteren Dame aus Düsseldorf, die auf Reisen gehen wollte, eine gebildete junge Vamx'. als Gesellschafterin " gesucht wurde, eine Offerte- mit der gewünschten Photographie eingesgndt, Sie erhielt hierauf ein SchrcibkN,!,m wklchei'll sie aufgefordert ; w n r he, m i t k i n e Nl i h r hestimmten Zuge am Bahnhos, Düsskl? dorf einzutreffen, wo sie von der frem den , Dame und deren Sohn erwartet und. in einem Wagen , abgeholt werden sollte, . Als sie dort zur angegebenen Zeit ankam, fand sie die Erwartete nicht dor weshalb , sie bei, der Frau, des Äahnh.o?srestaurateurs Erkundigungen einzog. Diese schöpfte soforj Verdacht Als nun kurz darauf wirklich "ein jun ger, sefngekleideter Herr im Wartesaal erschien nnd. mit ihrer Photographie aus das junce München ziltrgt, wurde yiestt von einem lkellner.mij ' heni Be." mexkkN. abgerufen, daß eine ihr bekannte Dame, die sich in dir , Damengarderobe hkstllde, sie zu sprechen wünsche. ' To;j traf ste jWki PpliZkiagetttkn. hie von dtt Rkstffurateursn verständigt worden waren und ihr dik Nöthigen Allweisilix, gen für ihr weiteres Verhalten gaben toie ging dann auch wieder zu, dem Herrn zurück der sich als der Sohn der alten Dame ausgegeben hatte und seine Mutter, die mitzukommen ' verhindert sei, entschuldigte. Er bat sie, in deil vor dem Bahnhofe bereitstehenden WaKkN.Pit kinznstkiaen, er werde sie in's Hotel zu stttier Mutter bringen.- Die geüngstigke Dame vergaß leide? die AnWeisung der Polizei Agenten' und er klarte, daß sie sich anders , besonnen habe und die Stelle zu Übernehmen ablehne; sie forderte und erhielt thre einsandte Vbotogravbie wieder zurück.
Der saubere Patron wurde. a!S er den Bahnhof verlassen wollte, verhastet. Mit Vorbereitung, den Eanal La Manche zu durchschwimmen, beschäftigt sich in Folkestone der Fran zose Jules Gantier. Gantier beabsich" tiat. eine günstige Strömung aozu
passen, mit deren Hilse er glaubt, in vierzehn Stunden das französische User erreichen zu können. 'Um eine? Vor Prüfung für das gefahrvolle Unternehwen sich zu unterziehen und um zu be weisen, daß ein guter Schwimmer bei ruhiger Strömung ohne Anstrengung das Ziel zu erreichen vermag, beabsichtigt er, zunächst mit gebundenen Hän den und Füßen von Folkestone nach Dover von den Wellen sich tragen zu lassen. Die eigentliche Schwimmsahrt durch den Eanal wird Gantier dann entweder allein oder im Wettkampf mit Mr. Fisher. einem berühmten Schwim mer unternehmen. Wetten von mehreren tausend Lstrl. sind in englischen Kreisen bereits eingegangen, bei deren Entscheidung es darauf ankommen wird, daß Gantier nicht' nur glücklich sein Ziel erreicht, sondern, wie er be hauptet. in 14 Stunden an Frank reichö Küsten dem Meere entsteigt. Der amtliche Berliner Polizeibericht enthielt unlängst folgende Meldung: Am Sonnabend Abend versuchte eine Schauspielerin infolge eines Streites mit ihrem Direktor sich hinter der Bühne mit Karbolöl zu der giften. Sie wnrde nach dem Kranken hause am . Friedrichshain gebracht." Wie man jetztZhört.handelt es sich um ein am Ostend-Theater verpflichtetes Fräu lein Hügen. Die Dame hatte am Sonnabend aus privateuUrsachen einen kleinen Wortwechsel mit ihrem Direktor und nahm in der Aufregung Gift. Sie trank den Inhalt einesFläfchchens Karbolöl aus. das sie bei sich getragen hatte, und aß dann mh eine größere Menge Schwabenpulver. .Man schaffte sie so fort nach dem Krankenhause, wo die Magenvumpe angewendet ward. Das Karbol ward rasch entfernt und bezüglich des Schwabcnpulvers wurde festgestellt, daß dieses gar kein Gist enthielt. Frl. Hügen konnte am Sonntag Nachmittag bereits das Krankenhaus verlassen und ist schon wieder im Ostend-Theater auf getreten. Ein interessantes Ren nen soll demnächst in Sandrwn Park in .England gelaufen werden, und zwar handelt es sich um einen Kamps zwi schen Rennpferd und Windhund. Zwei der bekanntesten Sportßmen Englands sind de: diesem Rennen- eine Wette um 2o0 Plund Sterling eingegangen. Der Herzog von Portland glaubt an den Sieg des , Pferdes und er wird eines feiner bekanntesten Rennvferde gegen einen beliebigen Greyhound desEölonel North starten, in dejen KennelZ sich zur Zcit die besten Windhunde der Welt befinden. Das Hundederby. der Waterloo Eup ist in den letzten drei Iah ren stets an Eolonel North's Hunde ae fallen, so daß er jedenfalls in der Lage ist, einen vorzüglichen Renner" zunr Pfosten zu senden. Wie man denselben aber zur Entfaltung seiner größten chnellizkelt bewegen will, daS tjt vor .'Üüfia sein Gebeimnik. , Die Königin Elisabeth von England hatte eine besondere Schwäche jür Schmeicreleim. die ihrer körperlichen SchönheUen gezollt wurden. Der berühmteRaleigh erwarb sich die unwandelbare LZunst der Königin durch einen emzwen Akt der Huldmung. in dem er feinen kostbaren Sammetmantek über eine Psütze breitete, dre die Könb gln ubcrsch reuen muvte. Eine andere Huldigung brachte ihr ein Mitglied der spanischen Gesandtschaft, der Herzog Ti!f iN1Z Kam vnVirt iln j in V JVVMtH Vi. IMVVVH gleichzeitiger englischer Memoirenschrei der erzählt. Der. Herzog war von her vorragender männlicher SchSilhelt und ?erband damit Kühnheit und Ritter iichkciti Bei einem Turnier, das zu Ehren : der jungfräulichen Königin ge. geben wurde, zeichnete sich Medina be fonders aus. so dab er den Dank vei Tages von Elisabeth- erhielt Bei die. ser- Gelegenheit fragte Elisabeth den Grand -n' nach , dem Namen seiner Dame sur, . welche er gekämpst hätte, . Der Herzog wurde von der' Frage betroffen und versetzte endlich, er trüge allerdings in jedem Kampfe die rothe Rose zu Ehren dex Dame , seines , Herzens, doch wage er .nicht, den Namen der Dame auszuspre chenj am age seiner Entlassung aber wolle . er der Königin das Bild übersenden welches die Dame darstelle. ?U,er wenn es nur treffend ähnlich iW, lächelte Elisabeth. Das ist es sicher. . V!ajestät! war die Antwort deß Herzogs, 'mij der N sich zurückzog. Bald darauf verließ die Gesandtschasj England, um an den Hof König Phi? lipps zurückzukehren. Und das Bill Ihrer Tame, Herzog?" fragte die Königin den Granden bei der Abschieds, audiknz Euere Majestät 'werde es morgeij nach meinex Ejnzchiffül,a er halten'.- antwortete Me'di'na. Am anderen Tage erhielt Elisabeth ein ver siegeltes Packet durch einen zurückgelaf jenen 1 Diener des Herzog? ; hastig -riß sie es aus; um die : Auserwählte dcS schönen Spaniers zu sehen: Aber, wie groß warihr Erstaunen., als sie nur einen Spiegel fand! -Als sie in das strahlende Glas blickte, wußte sie! wem der, ritterliche lMann, ! gehuldigt hatte und die Königin bewahrte diese : Lje? beserklärung des schönen Spaniers bis 9N ihr Lebensende mit größter , Sorg, saltau f" ; I, " "' : ;"' -j. sv iS' ö in dra s l g es Ade ntent X mit einem Bären lcm Jägerlateinwird der Fr. P." ans Madonna di (5ampZgljo berichtet. Eine Gesell chatt von zehn Personen Gäste des l )o.eis, rnachtk vor emigen Tagen einen .uösiiig nqch dem nahen Balnuetta und rfuhr doxt. daß sich am , Morgen des elhen Tages ein, großer. Bär in der Zähe chabe sehen lassen. . Allgemeine Verwunderung über diesen im Som mer seltenen Gast und hierauf der leb hafte Wunsch, Meister Petz aus sicherer Entfernung zu sehen. Er zeigte sich aber nicht. Zu ihrer Unterhaltung ließ sich die Gesellschaft von einem eben in Balsinella weilenden Photographen auf einem Gruppenbild aufnehmen. Die Platte wurde allen nothwendigen Pro zeduren unterzogen, und endlich wAde
der Gejelllchask der erste Abzug gezeigt. Welche Ueberraschung ! : Im Hinter gründe des Bildes sieht manden Hä' ren. wie er eben im Begriff ist. abzu trollen und sich noch einmal nach ' der Gesellschaft umblickt. Er war. als die
Gruppe zur Aufnahme bereis stand, im Rücken derselben aufgetaucht und 'hatte sich mit photographiren lassen, als ob er den Wunsch der fremden Gaste nach seinem Anollcke erratben hatte. Als die ersten Bilder mit dem Bären nach Eampigkio gebracht wurden, erregten sie das größte Aufsehen uuter den Kurgä sten. und Jeder wollte ein Exemplar haben. Es wird versichert, daß der Bär wirklich photographirt und rndwfgeöunden ist. Aus Württemberg. Als dieser Tage die Eheleute Braun von Ulm die Donau brücke beim Gögg linger Wald passirten. sprach Braun den Wunsch aus, zu baden, entkleidete sich und ging in die Donau. Nach einiger Zeit sah die oben auf der Brücke wartende Frau Braun ihren Mann untersinken. Derselbe kam zu ihrem Entsetzen nicht mehr zum Vorschein. ES scheint, daß ein SchlagansaU seinem Leben ein Ende gemacht hat. Sein Leichnam wurde nach Ij ftündigem Suchen aufgefunden. Eine eigen thümliche Art und Weise, einen Persekt gewordenen Kaufvertrag wieder auf zuHeben, hat der Schreiner Affenheimer in Großbottwar rn Anwendung ge bracht. Derselbe hatte einen Acker ver kaust, der Kauf- wurde auch regelrecht auf dem Rathhaus in's Kausbuch ein getragen und somit schien Alles in Ord nung zu fein. Der Verkäufer scheint jedoch von anderer Seite, aufgehetzt worden zu sein, den Kauf , nicht gelten lassen. Derselbe begab sich noch einmal auf's Rathhaus, ließ sich das Kausbuch ausschlagen und dknül)te einen unbewachten Augenblick, um das Blatt, auf dem fein Kauf einge tragen war, herauszureißen. Assen heimer scheint nicht bedacht zu haben, daß er sich durch diese Handlung mit dem Strafgesetz in Eonslikt gesetzt hat. Wie schon gemeldet ist de? Verbrecher, der den in einem' Eoupe erster Klasse allein reisenden Bischof von Foligno Msgr. Frederici. ermordet hat. bereits verhastet worden. Der Mörder ist ein Schloffer Namens Pog gioni. Man fand bei ihm den Ring des Bischofs. Die Kleider des Bischofs waren, als man ihn ermordet im Coupe fand, ganz zerfetzt, aus seinem Gebet buche fehlten Plätter. Poggioni wird mit einem Weichensteller aus Ajsisi confrontirt werden, welcher einen Mann mit blutbefleckten Kleidern und zer schundenem Gesichte sich waschen sah. Man rermuthet, der Mörder fei von dem schnell fahrenden Zuge adgesprun gen. Der Diener, der in einem Eoupe dritter Klaffe fuhr, hat seinen Herrn zuletzt in der Station Assisi ge sehen und nicht? Auffälliges bemerkt. Der Word geschah offenbar durch Harn merschläge. Schädel und Genick des Er mordeten sind zerschmettert und 'daS Gesicht unkenntlich. Das Innere deS EoupcS bot einen grauenerregenden Anblick. Die Sitze und der Boden wa ren mit Bwt bedeckt, die Einrichtung theikweife zertrümmert und zerfetzt. Der 48jäbrige Bischof scheint sich ver zweifelt gewehrt zu haben. Um so un erklärlicher ist es, daß das Zugpersonal und die Paffagiere im Nebencoupe nicht das geringste Geräusch vernommen ha. den. DaS Ereigniß veranlaßte zählreiche Vermuthungen; man glaubt t doch, daß der Mörder einen Raüb beabsichtigte, da auch das werthvolle Äoldkreuz des Bischofs und ander' Koltbarkeiten fehlen. Da s Schwurgericht ir Rom vermtheilte den aus Stolpen in Sachsen gebürtigen Adolf Echicktanz, welcher am 3. Juni den Wechsler Phelps in dessen Geschäfte in der Via Frattinz meuchlerisch überfallen hatte, zu sea zehn Jahren und acht Monaten Zucht baus- ' Will kommene Gele geßu heit. Oberst: Ich bitte gehsmft um sünsTage Urlaub, um vn miem Bruder, ehe er über See geht, Abschu, zu nbme., General: Ja,j,, ds Abschiede, wann erden Sie, He'' Oberst, den Ihrigen nehmen? , ' , Der weit e ntfer nie Keller Aber err Gastgeber, ist denn Ihr Kel . ler gar so weit weg?" Etwa weil weg ist er schon, aber warum fragen Si, ' mich VH Weil ihm der Weg so sau buV, bil er auf den Tisch kommt 1' ! OölnokratischesT'latiOnal'Ticket. ""' ' : ; - : , Für Präsident : ;. Wrover Clcvoland von Rew Jork. Für Vice-Prasident :' - ' . Adlni V. Ttepenson ! ' ' von Uino'ii. ' ,., I . Dclnokratisches Staats - Ticket. :'''S-'--y:r . - i-'s? -T- -EFür Gouverneur: , , 1 5laude Matthews. i Für LieutnantiHouverneur: , t Mortimore Nye. ' .-, 1 '' "''!;'' '" " !::, äv . ' '. Für Staatssekretär: ' 1 William N .MverS. Fsix Staaljud'tor: ''' '' John öcar H ender som Füc Stats-Schatzineistcr ! r ii. Vlbert Gatt. Fär General-Anwalt? , ' I ! : " Alonzo Green Smith. , Für Neportcr des Suprrme Bericht; i I , ! , Sidnev N. Moon. l Superintendent dS ,sfentiichen Unterrichts ! Hervey D. Vorieö. i! !tS;S:i .M: :i..-:hi;-:!-i- ,:!! !;:! 5Fiir StaatS-Stütisti'er: pmx: m William V. Peele. W "l v Wty, 'j.VXi Für Richter des öuprcme Ge il U: ,1 ! 2. Distrikt H. Hacknev. 'i'Mt-1 3. Distrikt -James Mc(?abe. . 5. Distriki 5imothy Howard. , Für Nichter deS Appellations.Gcrichts: t. Distrikt-George L. Reinhardt. 2. Distrikt-Frank E. Gave. 3. Distrikt Theodore DaviS. 4. Distrikt Orlando I. Lrtz. 5. Distrikt-George E. Lotz.
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A...., WM,4. fc MlUfc M "VrVWv s Wissenschaft. i Aentlkchk WiffenschsstZ hat we große Triumph in dr Er j t D EE GH AD 'S ! DU I C5 welche Mirae und rl LafaiOf oüe nervöse eil. Zeugung do cic örciocn enorrer veroauuug. ernorrung ' und kranker Leder deUen. errungen: auch stellen , sie die voNftändige SeZundi,U bei graue , ' icknell wieder her. ? Hat emer gelchmssiosen und auflösbaren Hukle i, uderzoge. j Sei alle potheker. Prei LZ Cem die Schachtel. Rew Port Depot: SLö Eanal Str. Dr.H.,S.Cttnningham, Ossict und Wolnung ; 3S Süd Meridl Straße. Telephon 1Z19. Osftce'Gtund : UhrMora. II u?r Mittag. ? ruuyrde. Dr. Emning!ua spricht Deutsch. Dr.Wilh,J.Nogge, Dentscher Arzt. Office : bei PantzerS Apotheke. tTel. Il30.) Süd Eaft Strake und Lincoln Lane. Sprechstanden: 9 XXkl arm.; S Uhr Rachm. und 7 Uhr Abends. Wohnung: SÄ Madison Vlvenue. Telephon l45. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Ofsice-Stunden: 8 Uhr Borm.: i 8 Uhr Nachm. ; 7 Uhr bend. Telexhan . Dr. M a nch e r, Chirurg und t Frauenarzt. Heilanstalt nd Office: im Ost Michkgan Straße emt Massachusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntag? au. genommen. Telephon 22V. Dr. Wagner, Ofsice : Zlo. 60 Ssl Shio Str. OZficeStunde : 10 Uhr Barwtttag. Uhr Nachmittag,. Wohnung: Scke vroadwah ud Lteoln Ot. ?eledhon 8. fferd. A. Müller. lNachfolger van e,ge Müller.; Apotheker. Tle nferttgung von ezept eschtebt znderlälffger. sachberftändtgerBZetse. Südwesi.Ecke der Ost Wasblngton uubON Otr. Telephon 7N. C. C. Wvetts. Deutscher Zahlt - Nzt, No. 8j Uotb Pennsylvania Str. 9al wird aus Wunsch aneewkndt. f!o ri ffrÄtin iv. km WM üwmtmrM Das beste StärkungsWittel. $1.00 per Flasche. n .... 6 Flaschm für f 5.00. -Zu haben ln derDeutschen Apotheke van F. Will. Pantzer, West Washington Straße und Ecke Saft Strape und incoi xa.nu Die ganze Ralbt Otkent IS77 1602. . .ic-r , r . . Xr etI;53ÖeEff3 einzig eä)ie Wiener Tasel. Olden Time Ale,! , BoSeuubLagerMer, au, QlLVLI'S SkeVDLttLI " . : : ,: r , ; , Speziell gebraut zum Flaschen-Verkauf für JACOB IIETZGEIl ü..; : - .:".!,;'v1.-'- " ' l " j haben seit 15 Jahren den ersten Rana' aller Biere im hiesigen Vkartt einaenommen und werden ihn auch ferirerdtn behaupten. ' i Bestellungen per Poft, Telephon 407 oder im Geschästslokal ...... 30 55 32 M Olaryland Str. : ' " - i werden prompt belorgt. ' BachMaterial! kr.-'i'-.h ,Hi: -i- 'b , V ' ' .:( T. F. SMITHER. ! .. ... ,r. .. . - ii :; rT : ' j. ff ? l'i i C; '? 1 : ll . Händler in Sir dach Material. nd hly ead ' Staoftng. wasserdichte Edeattng. feuer festem Sphait'sttl,. Strohpappe, Dachs und k. tallarben ?e. Of: iV V3e ClTUu rFfc. -.cicpvn ooi .... 's,-. ; !3 . " " v ii ' t:, D a ch d e s e r c t. stähige und verntwrtltch Dachdecker, fitcl d?icher. Trinidad und (Ujontte Üt&tKiU DSder Ktte Wrttn Comptfttin'Dächer out vm Ut terial. Office: f No. 169, Sard : 180 W. Marylandstr. Televbon m. JndianavoM. Ind. , 1 Theodore Gem, Rachfalger vo . . Anders. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuvel lässiger Weise ausgeführt. Zlo. 00 OS Market QtralZe. Indianapolis, Ind.
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