Indiana Tribüne, Volume 15, Number 343, Indianapolis, Marion County, 29 August 1892 — Page 1

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"T!T7 m Anzeigen in bifsev Spatte kosten CenM per ZeS. ' ; Anzeigen in wHchmHell gesucht, oder offerirt werden, sinken u ltnt A e l Ü kch e Aufnahme. Dieselbe bleiben 3 Tage stehen, können ber unbeschrankt erneueri werden. SnzeZzen. welche bis Mittags 1 Uhr abge geben erden, finden noch cm selbigen Xa,e AuWahMtZ! ;i il! Verlangt. ,:l i :

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Es geziemt sich nicht für mich, einen Prediger, den Rath zu geben, Gewalt zu gebrauchen, aber wenn einige der Monopolisten, welche an der Spitze der Oligarchie stehen, von einer Dynamiterplosiou verleht werden sollten, so würde ich dieö nicht fehr beklagen." Nach diesen Worten erschien PolizeiInspektor ByrneS auf der Vildflache und erklärte, daß er 50Polizisteu inBereitschaft habe. Die Versammlung verlies vollständig refuktatlos. - UH V 0 n Indianern m i ß h a n . delt. Guthrie,O. T. 28. Aug. Die Osage Indianer hielten nahe ihrer Reservation einen Seiflertan; ab. Oliver White reiste mit Pferd und und Wagen durch die Gegeud und wurde des Nachts von den Indianern überfallen, an Handen und Füßen gebunden und an einem Pfosten befestigt. Darauf wollten ihn die Indianer mit Messern bearbeiten, der Häuptling derselben verhütete dies jedoch. Die Indianer hatte in der Nähe ein Feuer angezündet und tanzten um dasselbe herum. Zeitweilig kam ein Indianer zu White und schnitt ihm mit einem Vowikmesser eine Locke seines Haares ab, bis er keine. Haare mehr auf dem Kopse hatte. Hieraus banden sie ihn los, zogen feine Kleider aus und verbrannten sie. Die Indianer, welche Locken von Whitcs Haaren hatten, warfen diese einzeln in das Feuer und tanzten unaufhörlich um dasselbe. White hatte keine physischen Schmer-, zen auszustehen, aber desto größer war die geistige Tortur. , ÄnSland.

Di e Cholera. Berlin, 28. August. Die Zahl her am Samstag vorgekommenen neuen Erkrankungen betrug in Hamburg 469, die Zahl der Todesfälle 155. In Altona waren es 47 Erkrankungen und 19 Todessatte. Der Einfluß der Seuche macht sich sehr bemerkbar., Die üblichen Ausflüge haben aufgehört. Der Zirkus und die Musikhallen bleiben leer. Geschäftsleute verlassen in Menge bU Stadt und gehen nach Rostock, Lübeck oder Flensburg. Der Handel mit Obst und Südfrüchten hat fast ganz aufgehört und die Vorhändenen Vorräthe gehen zu Grunde. Die Leichenbegängnisse sind alle sehr einfach. Der Senat hat einen Eztra-Credit von 3 Millionen Mark für medizinische Zwecke vellanZt. Das Ministerium des Innern hat beschlossen, täglich die Zahl der in ginz Deutschland vorkommenden Cholera fälle zu verössentlichen. Man halt bjes sür das bette Mittel zur Verhinderung einer Panik. Der Kaiser beschäftigt sich sehr angelegen!Nch mit der Sache und laßt sich täglich Bericht erstattend Die Gesundheltsbfamtßn behaupten, daß in Perlin keine asiatische. Cholera vorhanden fei. Dagegen kommen häusig Fälle von Ehokenne vor. Sehr erstaunt ist man, daß die, Behörden, von Hamburg die Gesammtzaht der Fälle 'Mit 573 Erkränkungey tznd 194 Todesfällen an-" giebt, während hex vleichsanzeizer dje Zahlen 1028 resp. 37,8 angiebt, Auß anderen. Zhe.;ftn. Deutschland werden einzelne Falle von Cholerine gemeldet. 3n Weh ßnd in einem Regiment t MßH Fqlle van Cholerine vorgekommen, Was man Hauptfachlich befürchtet, ist der Ausbmch einer Panik in Hamburg, welche zur Folge hätte, daß die Bevölkerung in Massen aus der Stadt flieht, und auf diese Weise dik Kränkheit derbreitet. Die Post" veröffentlicht den Briss eines Hamburger Arztes, warin die BeHorden , grober Nachlas j'.gkcit be schulhigt werben, Gelbst hl? Ccrement? der Jütielijell . werden nicht jn allen Fgllcn unschädlich genmcht. Ein Matrose, der von der Cholera über fallen wurde, blieb am Baumwall zwei Stunden - liegen, ehe man ihn entfernte. Die Nationalzeitung" bespricht die Thatsache, daß in Hamburg die pfeußZ schcn Verordnungen gßttzlich ignorirt werden und bemerkt, daß mit den Privilegien einzelner Staaten qufgeräumt werden müsse. Havreh :m MmuMM Und 25 St i r H f 5 U e f 4 1 nc tt 0 e fr er ri 1 et i!;if " neuer Erkrankungen an Cholerine wird

berichtet. Heute starben drei Personen an der Cholera. In Lemans starben drei Personen an der Cholera. London, 28. Aug. Trotz aller Bemühungen der Behörden ist die

Cholera in noch einem Hafen auSg brochen. Ein Malrose deS Vampfers Gerona starb heute in Middlesborough. Der Dampfer war von Hamburg 5 kommen. ' Der Dampfer Gnmöby kam von Hamburg ebenfalls mit zwei Cholcrakranken an Bord. Der Dampfer mußte in Quarataine gehen. Dr. Thorne, der Chef der SaniiätSabtheilung der Stadtverwaltung sägt. er habe große Zweifel, daß es möglich sein werde, das Austreten der Cholera in London zu verhindern. Es ist unmöglich alle Einwanderer zu beobachten, denn wenn auch bei der Ankunft gesund, mögen sie doch die Keimt dr schrecklichen Krankheit in sich trage. Sind sie einmal in der Stadt, dann verschwinden sie in der großen Menge und jede weitere Beobachtung wird unmöglich. B e r l i n, 28. Aug. Eine Depesche von Bremen meldet, daß auch dort die Cholera aufgetreten ist, und daß vier Todesfälle vorkamen. Antwerpen, 28. Aug. Man hat es hier noch nicht für nöthig gefunden ein Cholera Hospital einzurichten. Gestern kamen 14 Falle von Cholemt vor. Ein odesrall wird v nch tct. S e i n e m E n d e tt a h e. ' ' Lo nd 0 n, 28. Aug. Der wansinnige König Otto von Baiern geht seiner Auflösung entgegen. Er bringt jetzt vier Tage der Woche im Bette zu und ist zu schwach Spaziergänaezu machen. Er hat noch oft Tobsuchtsän-, fälle, während welcher es schwerz wird, seiner Herr zu werden. ' - l mh ..... ...... .1 I D i e H e e r eöh 0 r l a g & ; Berl in, 28. Aug. Die sreisiuni-t gen Zeitungen sind gegen, die neue Arneedorkageun verlangen EiusührunK der zweijährigen Dienstzeit durch Gesetz: Auch die Liberalen verlangen Zugeständnisse. Die Situation droht abermalö mit einer Krisis, wie bei der Septenaisvorlage in 1887. . F 0 r t d a u e r n d e rK l tz e. Berlin, 28. Äug. Die , tropische Hihe, welche nun sch?n seit fast 14 Tagen hier und in der ganzen Mark Brandenburg herrscht, dauert noch im mcr fort und fordert täglich neue Dpfer. Heute in. der Mittagsstunde zeigte daö Thermometer 91' Grad im Schatten und nicht-weniger wie . 37 Todesfälle infolge Hihschlags wurden in Berlin, polizeilich aerMd& Aus dem. Bfanßvcrterrain h.S Gardecorps und des & ArmeeeorpS treffey täglich die ungünstigsten Nachrichten über- den WsündheZtszustqnd der Mannschaften ( und es ist nicht uns wahrscheinlich, daß die Manöver vor der Zeit geschlossen werden. ' Aus Wittenberg wirdgemeldet, daß heute dort 18 Soldaten.bom 2Y. Re1 "' i t " ' " 1 . glmenl von oernAe oermannl wurh.en und daß drer voq ihnen bereits gestorben sind. Voll bist hleWn Gardecgtmentern liegen Wer hundert am Sonnenstich erkrankte LuteMr Mili-tär-Lazareth. Auch jff Ost- Und WestPreußen dauert di? intenffve Hitze fort. ;. ' - y .-..tt"''.1?-"; ; W je d t x st n e Pe t chwöxung e nt d e ckt. B erli n, 28. AuguS. . Aus Moskau vertäutet, daß man einer Berschwö - rung gegen das Leben des Hzaren sowie des Czarewltsch aus dixSpur gekommen sei.-"' ::-:'--'- , , ',.',,. - : Wie es heißt, lag es Pla.n.5 der Verschworen, äeleaetitllch der bevor stehenden kserlchen , Herbstjagden in Nussisch-Ppten km Attentät gegen den CzqrM llnbCzarewW 3n 'Verbindung. mit der entdeckten Verschwörung , steht die' Verhaftung von sechzehn Offizieren und 120 Stu denten. , ' " : , , f:.i'r.'i.n.. !;.'it::.' ' " i" " ' . V c r l a n g e n. S ch u tz ' s ü r : A u ö - ' . lande r.;;.;' ', "V e r n, 28; Aug. In dem intern tionalen Friedenskongreß stellte de italienische Delegaf,. Eign'o? Emmet tant, den Antrag, den Präsidenten der HMtjÄ Vorkehrungen für den Schu d der Aus lMtWaHerMaÄen zu treffen. IDHnMwurDKMt, nachdem ein Beschluß, den nächsten Kongreß im !!!,!, I r .'iii:iiii;,r,:f ; t:.t I iij.Jli:,,'.:!!..,1 i , f. 1,,1T:,i,iiii.:il,'

Jahre 1893 in Chicago abzuhalten' angenommen wurde. Signor Emmcttant hielt eine längere Ansprache, in welcher er hervorhob, daß die Regierung der Ver. Staaten nicht im Stande

war, die Italiener in dem Massacre in New Orleans zu schützen, auch keinen Versuch machte, die Mörder der 3taliener u bestrafen. Nach einer langeren Diskussion wurde Emmettant's !ln trag angenommen. Ochiffönachrlchten. t Angekommen in : New Aork: Arizona" von LiverPool, Servia" von Liverpool, Lydian Monarch" von London, Sorrcnto" von Hautburg. Hamburg: Venetia" von Baltimore. Southampton: Aller" von New Jork, Gcra" von Baltimore. London: Montana" von Baltimore. Glasgow: Norwegian" von New Jork, Richmond Hill" von New Jork. Queenstown: Alaska", Gal lileo" und Aurania" von New Nork, British Prince" von Philadelphia. . Havre: La Champagne" von New Jork. Vrcknkreichs Kampf gegen den KSnig Haifisch' - Im Namen Frankreichs hat Oberst DoddS den Krieg in Dahome eröffnet. Am 9. August früh beschoß das Kanonenboot Talisman" Wydah' der Aviso 'Opale". Abomey. Von Kotonu aus wurde mü Hufe zweier Avtlos die Ebene unter Feuer gehalten. Eine Kolonne von 300 Mann rückte aus Kotonu ans und eine stärkere Kolonne ging Von Porto Novo gegen Dekame vor. Die erstere Kolonne, die am Mittwoch zurückkehrte, hat aus ihrem Marsche mehrere feindliche Dörfer ver brannt und war auf Dahomeer g cken. die im Hlnterhalte lagen. Es kam mit denselben zu einem Feuerqe secht, welche? bis zum Abend dauerte.' Auf französischen Seite wurden 2 Sergeanten getödtet. und 10 senegale sise Schüfen leicht verwundet. Der Verlust der Dahomeer soll sehr erheblich M. 'Ihre. Stärke wird auf 4000 WnM aeschäkt. Viele waren mit Qinchefterbüchfen bewaffnet. ' Könlg Behanzln. genannt Honu OsAtle, der Haifisch, und sein Vor ganger Glel? mit dem melodischen Bei namen Kini-Kini-Kini, d. h. Löwe der Löwtn. haben ein langes Sündenregi ster auf dem Kerbholz, das nunmehr getilgt werden soll. Nirgendwo sonst tff der Welt hatte das cmpnndllche jranzöstsche Nationalgefühl sich solche Te müthigungen bieten lassen, wie die, welche' dieser König Haifisch ihm angZ" than hat. In einer ganzen Retye von unverschämten Briefen gab er seiner Mißgchtgng dar der französischen Re Pnbljk, die nicht einmal einen König habe, Ausdruck, und km seine Ge ringschäkuna der europäischen Civilil.i! 's. ;t . 1 ... ... -1 .... . . mm wmm m miunocn. zwang er ranzSfifch? Beamte, den Menschenchlächtereien an seinem Hose znzuchauen. Freilich reizte Frankreich durch seine schwächliche ?Zachgiebigkcit Behanzin zu immer größexn Frechheit ten, und obgleich seine AWzsneü sich jm Frühjahr 1890. vor Kotonu blutige KW qehojt hatten, endigte der FelS' zug damgls mit einem Frieden,, durch den Frankr.e!ch nichts gewann, sich viel-' Wehr zu einn jährlichen Tridutleistung qn Jahome erniedrigte,.' indem etz ib if t 'l Besehun von Kotön u ' eine JahreZrente. von W,000 Frcs. ' zu mitte ' Behanzin verpflichtete sich nur hqzu, in das unter, franzöflzchem Schuh steheyde Port? Novo nicht einzufallen u'nd d'e ' Besetzung von Kotonu durch hie Franzosen anzuerkennen. Im Anfang dieses Wahres hat Behcmzin diesen Antrag gebrochen, er hat den Ueme Überschritten: ist in Port Novo eingefallen und hat da Gebiet um Kotonu hesftzt. Um dem Schicksal M 'Lagos, zu entgehen, das von den. Engländern besetzt wurde, hatte der König Von Porto Novo im Jahre 1863 L -' r. " 1 . . - -m r L ' L .. y 1. " ; rne ra.nzk,en. ri an geruzen. X'st gber das neue Schutzgebiet keinen Hafen hatte, erbaten und erhielten im folgen den Jghre die Franzosen voin Könige Geza von Dahome die Erlaubniß, den ffü.stenort Kotonu zu besetzen? Seine Nachfolger Glcle wie der jetzige König Behanzin bestätigten zwar diese Erlaub niß, schalteten un'o walteten 'aber im übrigen in dem französischen Gebiet. als ob es ihr Eigenthum w.lre und', bedMi?n NN quälten die dort ansässiger Europäer. .' - ' . Oberst DoddS soll entschlossen sein, den Zug nach Abome, der etwa 200km nordwestlich von Porto. Novo gelegenen Hauptstadt Behgnzins, zu wagen. . Er rßchnet darauf, dak noch de? ersten Niederlage des Königs seine Unterthanen Von ihm abfallen würden. Die Haupt sachlichste Schwierigkeit findet ein solcher Zug in dem schwierigen und gefährlichen Gelände das von Sümpsen durch fetzt, von GebirgSzügen durchschnitten und theilweise mit dichten Wald besetzt ist. Oberst Dodds will die Expedition eilt 9M?S0Y Nannte stm (? m

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