Indiana Tribüne, Volume 15, Number 342, Indianapolis, Marion County, 28 August 1892 — Page 7

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Infflf 7 V ll. ?lns der Schwetz. In der Schweiz wußte man bisher nicht ten fche ander achtete Jcdt der gute droht. m;..r ? I jtcioioj ügi man icunirccii ocuiisi: Schweizern die geistige Führung nderlassen und niemulT habm diese ihr uebergnoicht - geiniVbrauryk. Wie eia theils, und wenn auch in den Kantone I die politischen Parteien um die Machj rangen naümiale Zmistigfeiteil m scheu den einz igen Aeltandth?i!cn d:r Föderative sind kaum cn's Tageslicht getreten und für wrachle Grenzcon flikte aalt der Bolen nist Tür ccciaiict. Iekt heißt es viitehcft. Mb das Terrain , 1 1 Die deutsche Sprache ist dort sei? Jahren in schwerer Bedrängniß. Nirgends in der Schweiz hat sich der er-j erbte Dialekt so ursprünglich erhalten uns eigenartig uno ietOUz:anolg eniwickelt, wie in der ?labrbund:rtc daiM r T I , ernten einminm Abzeick ouenkclt bei I Menthäler des Odcr-Wallis. eineSvrachaebiets. denen reiche Schätze von! mr fl ebe. als in bieten Heroen. V ttö I j m .i m. , . -v . A , ' V Zf-rr --- " - ' allein ickle l der reaere Verkebr. bem die kleinen Thäler heute geöffnet sind. ii i i - i . JL . 7 aam aus der Stufe des, Mittelhoch. ote airerinuimienen. n im eii noa i oeulfcyen nepenoen formen, vorrcr und Redewendungen ab die alten x r t . ... fl t ...... (V cm n i . I Gnomen und germanischen Sprachgei ster ziehen sich vor den PfMn der Eueu. . bahnen scheu in immer entferntere Höh Sprachgut mit der Zeit ganz zu ver liercüMnd langsam verwelscht zu weo bcn. :- Ter Anfang zur Eroberung vor betn um einen durch äußere Umstände herbeigeführten natürlichen Proceß, de HffinurÄ bÄhffib ' Das Ober-Wallis ist durch höh. BerMHn, dem übrigen deutsch: Svrachzebict trennt, mit, welchem es nur durch Akpenpässe verbunden ist. Nach Westen, dem franzöfischen Sprach gebiete, steht es wnt offen. Aus der breiten Heerstraße und der Eifenbahnf 1 i ri i fr -CI 4 ?4 . S rrt C jir K I r t-i S

mu- i mr-mm-m 'atm rm tj n--Tt mm , i, WBgqiW1 fg' ! ''''f

s von Sprachenstreit und Spra. der Eisenbahn in WalllZ scnt sich-auch ,amuunttraeaq, uno einen ncinen Ucher für m ranryelt werten.

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envergewaltigung. Friedlich wohn, in dem deutschrcdendcn Landestheile uanoa "unnuii 91. um oie er wewuiiji qa oie nor

die Eidgenossen deutscher, sranzöst. aus ausschlieklich franMsch sprechen. stanjeoim ccri

r und italienischer Zunge unter ein. den Schweizern zusammen. Der ganze nncpi feiner mm in auc oiifau- fegensrelcher tiglelt. 3n ber

und rieten einander. Man mrMr mif htiSwtm m im. cr, logar cic .yuunn:. oie er mauci, Drcitimgvröei e Der vD0icra in es ieqr

nnh fAnnte den 2MMmb. irifr rtiirf n,rh?tt Wni um ie an rooöipaoenoere lauoagc aunaUta, Hat; Die cidc zu ver aneocncn en

kommt von dort der Nothrus. daß meisten verfteden kaum Teutsch, ieden. ??en zu omansrn. 1 nnem feiten aitcq Ml! ,eyr ver,cytcoener e '

1 -i-isi' --tiw. iikiuu iv . v. .1, uvttvkv :v I . . . f r .c I

Svrachkamp auch in die er rcier kalls ist von innen sckwcrliÄ eine deut- ICl T,n0CI JIv ne 59 r, wi trnreil aufinK. in ocn einzelnen un

emeinschast auszudrechen und da- sche Anwort -,u erlangen. Es ist be- l,ge Scheuten. schasten bald bösartlg .bald mllde Nt

Einvernehmen zVischen den Vür. mchnend, ban der Wallisc? daZ Wort tan fH ivwibhk au, uno DtcjciDcn vcini icopqrejien cr-

iii iiiuyu in a" I ouuiu;mi ituui leinn, 11 uciji iitit i .

V- T,,f,r, : ,(,,. 1 01' f.. -t..: a -s.. i.nDc 1 Ofx fui iioen :U3Cit: rnu ian-- rrhre mit feptifücnnefröcn einmal ve I

sttlche Dtrsanung des Bundes gestattctt Landestbeilcn. Wer mit 1. je! 1 . t w d 1 .. 1 . '

Die cuergrouic :ucis,a?ZNOUme auf ouz icnban zik dertelircn nat.

angestammte Eigenart jedes Landes-k abrkarte löien. eine Auskunft

Zur einen Sprachlamss gesunden hade. vollständig deutschen Sprachgebiet m mr.ra öec uoioniiren Dciqpfii fand, t war zu lchon sur yun noch Avzcy'.wneymenoe. ur muo dan er vorerst in Oder.WalliZ auZae. Vrig und bis hinauf in das ürdeutschk n sich mit der Herstellung seidener und Affen. keine Wahl, sie stieg ein. Jn dem Wasockten werden müsse. ?Zermattertkal. Selbst die Eisenbabw Mupcn, die sie auf den äußeren Boule- Und gut gelaunt, schuf erden erster gen saß ein älterer Herr, vielleicht am

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den Sprachforschern noch lange rnchk AmissDracbc im Munde führten? 1 vanen ne eme ielne mie an oer Den Adam packte bald die Langeweile, bevorste .. ..,,.... ii . s: i I . '. .. . Z" . . ' .7 . I Wtarslnhr iimnä.'yirrttf rtlä lehnst I r t.".Hfi. r.i , 1 . 77 . I y..-.

Stautj uucycutuiti uuu tii;utuiiii ujji i CNN die (sottdarddayn in mu leryas' I "'-" t w".Tp"..f". i uyuc iity vi.rtll,,?n uiio uutui. i ui uvi den sind. Nirgends ist aber auch die 4 ziie dafür foraen kann dan ibrk klvge benutzt: gegenwärtig ist die Kalo- Herr," bat er. schaff noch was wie nachdem

Gembr aioner. dan eine merkwürdiaek . a wfwhn x,., n:e bereits lo zahlreich geworden, dan meinesaleicken. hatte.

Bolkswiache dem Untergang entgegen- v wnptUm itft ffintt sie ein Gebethaus in der Straße Saint Sollt's auch nicht aanz an meine Ho Elfe und

icn zurua uns wagen w ünocmx Furkapost fahren manchmal Postschafs. n-cht mehr in das gelchäftige prosaische lKXt welche kaum einige Worte deutsch Treiben der modernen Alltagsmenschen umm, Da kommt es denn oft zu s.'uück. . Nicht allem verliert die Volks, drolligen Mißverständnissen. Der oberfprache,im Aerkeör mit dem Votel. und walliser Postkutscher versteht den Post. Reizenden-Deutfch. diesem Sprachmef. schassner kaum und umgekehrt: ih

sing, an eigenthümlichem Gepräge, dicnÄichen Mittbcilunaen machen ,' cb - -l0 l -I l "w" tnst?TWeiTinA iitTrtHfiar- den deutsch- oicnfliicyeu ciilyciiungen macyen fia; Pffe": Auf ihren seit sechzig Jahren nayr cyKMt.cy unrnioar. oen neulich- die beiden 0 t m emem deut chfranzö ;,.knsn t?n?i a Wallnern.droU vielmehr die ernfterc schon Kauderwälfch. das der Kuckuk ? . holten mxtotm

nno nayere wefayr, int oeulfchez i nertteken snlk

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Ober-allis für das srattzösifche 7'' V, 7s , 2 ! VI" Ütkr, loren! ruch in diesen ist oft recht

" . . ... . i v n ipi."ti in npirtpntitT nn intt mpnnpi i .t.ii.. . v- 5.r.s. n !.. vui. uurn tut uumu i

Sprachgebiet ist. roie die Neue Züri- ' " ' rW : nc" " L lCU' Art. deshalb 'wählte ich

chcr Zeitung" bedauernd bemerkt, g. pwl Ltn 'ern,cyariacy. ganz d war nicht vorbereitet, mM tt rfn ft fifrtftttti öL' I KiNchen. einen Reife, ack, einen Bnef vereinzelt da. Dergleichen cholerafreie UÜCI un,cre Jlunn" cine ia fr,nrt(l ichsrin z nndi'n mchi, oer rieg yar oegonen aoe.i S . ;ntwsttMiwifl.ittJ v... ri " rJZ rri ' ix. nuna irengc JCichiCrtn zu sinoen

wird bemerkt daß es sich wohl mcht um ZiZ tomC C st dcT a 3 nament Salibur Von mancher Dame auf's Tapet ge. .Ich habe ja meine Zu einen mit Ueberlegnng geplanten nnf! theilt"

mMiAt.n ws,i i.,. i "i UL i4Ul u"y rc er ne iqoi qcüoti nicoi aeraoeju . P . ... .j-.-t-. ... m.. i,s ;a ;xrt

wiirt..iumi.i u'!" -iiw.., f- mn., stAf .It .... r, i.v.. . i-s.n i jicittti iiimi iinn nnTTr iip nnti niirnrifi

toÄ Nr auch nnocht' dkmm der Crie, t. wi M,ilutä)w er sulr. wie Blibnijzkn.Rldm.

l V . m V mm J m S tß p V -mf einer bei S st die in neuem Anlauf nife hinaus ,u steigen und auf und abfließend in tägl ind abkliekend in täali.Uhll . tik i'UUsiKItf lk cm Eewsge ein Stück germanischen rdreiches oer vielmehr Sprachreichc . ..k.,..,rs. E ..stalisch in Brigue urngetaust worden ift und schon nedm der deutfchcn Volks spräche von französischen Lauten wider hallt. Das Wallis ist wirthschästlich abhängig vön der Westfchweiz, aus der es die? i'tittm lausend Gegenstände des täglichen Beoürsnisics erhält und mit den Gaben einer feinern und startern Kultur 'als Zugabe wie den Knochen vom Metzger französische Wörter und Redeweise -mit einem Wort franzöfr scheu pracheinfkuß. die Sprach Zersetzung empfängt. Dazu kommt, daß das volkreichere, bereits ganz französische Unterwallis auch politisch einen unvcrhältnißmäßig : ftarlcn, EiNflun im Eanton ausübt. Man Hort oft im OberwaUis darüber stcsverkanuna bcaünstlat. welche man am ehesten mit Sprächseighelt , be;eich' I . , . r ner. .manche? lchaml M gegenüber der stärker aniAwenenbest Ircmdm I c?n?a.sk,!ts, knntt nnilrtmmfcn: M',. Y 71 ...; MI!' teriprache. wie, eines weniger guten giv: z. Ä. gme ane deUtfche iyam lien in Sitten, welche am?iigen, ,, fran ffzosikch zu welschen, Dbschon sie - eben so gut oder vezfcr ihren deutfchcn Tialect reden tonnen, und nch dabei einbilden. vornehmer oder gebildeter zu erscheinen. M, Die Eisenbahn nl viel dazu, diesen Proceß zu fördern und zu bcschleuui gen. und der Verwaltung der Iurg' ?implonöahn kann derVorwurf nicht

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Tiefe romanischen Svrachwellen ma.Tn .

waschen den Boden langsam aber gründ- mncirtcr preulfcher Truppen fcme Uch aus. Sion, Sierra, Vie-e, ehe. Nuckf,ch;slo?kgkeiten den Verwaltungen Immunst, hatte eigentlich nur eine mals Sitten. Siders, Äisp b?zeichueu Unzufriedenheit und Unwillen. Das Hausepidcmie (Juli.s-Hospital). Verdie Fluthränder dieser Bewegung deutichc 'prachgesuhl und die Empnn. sailles, das durch mehrere Eisenbahnen Schon leckt die Welle bis nach Brig dung für das gute Sprachrecht ist dort mit Paris verbunden und ein Zufluchts. fl? hAawriii rtmfiA s f. lebhaft, und es heint, daß die Ober rt der Variier lücktlinae zu Ebolera-

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murren, daß die Unterwalliscr der mit,.uu

: i l ittitarr und den fierrAttslhri Norde, wmuui ..... . uuuui -unu uauu. hcsü icn

jungen der Oberwallifer zu wenig Rech, ett dem Jahre 1832 sind rujfische ihs

nung tragen. ; Die e empfinden es aar Ul Jtl.t "r 5 voneuaenherden

$üH als eine Rücksichtslosigkeit, daß die NuZter it -vuse des Baron Roth, fchw selbst läßt si

Amtssprache mehr und meör franiönsch W !an3enJ.cl" oerlraee Eugene efesVerhaltens:

oder'kraNösirtÄird.'5 H h i 1. vmaumes Unterkommen rn nun leine !!l 7,?. inMt irS w .!n z. I Haufern. die für sie gemiethet wurden, nuckm

!, u,,!! .V . ....n,

SSJracilÄÄt'JitSK

ganz erspart bleiben, daß sie die Iran -p !' VIV , zosirunq des Wallis begünstigt. Fast " 1 ' - . . ' ' ' . ' I flöftrung des Wmns oe das ganze zahlreiche B !3CstntiNpCrl0risll I izzir 5Mn?. wenn er befreiten will. 0 - ii l . . . , . Eitlen BattnöoröortfslND xm es im ganzen WalliA nicht, sondern mir Chefs ile am, lauter französisch sprc eride Beamte m deutsch redenden der Eiwer eine crlanCn. ein Gepäckstück ausgeben, oder in Empfang nelimen will, muL sich wenig-kn-Z n?)!Nltrg der sran;öjischen Sprache bedienen können, wenn er bequem und siä,cr zum Ziele gelangen tpisl. mit anderen Störten, das V'k mirb oeiwunaen. framönid) m ötrße ben und zu reden. Das geschieht in j ? , ? , 1 , - schassner auf der Zcrmatterbahn ver mögen kaum radebrcchend dem Besuche, dieses schönen Alpcnthales auf deutsch Auskunft zu geben. Was würde geschehen, wenn auf der 5:,-;ki.-..tt,z-.sttss eme MlVkWitltl-VUUlUtUIV-VVII VUIIU tta U,.-.. ?:.4 wn rtwMft frnniniffA srnen ivfn nh hak 1? fz V w V mr I , w m ssO ,snNtt ?sp!t ItVUbltWil tLli FftV t VBftr&ftW tfmrmf VVV .1 " I i,ct;an A,,.,-Ai;.;si ;rtn;f. I I llll CU UI UU3 UJtlltjllUJ llUVltilUl I i?, ,JL, fnZ f,i.Ä , UUrst'fl 3implo.Baljii im deutschen I r . . . - I rf..ra 2 mn vi? Witm 1 ww-wuii iw muuiiui i v ut i u v u in i0iUrt die Walliser nicht das Reckt ba z,. daß die Angestellten, die man ihnen QKC& in ibrer angestammten 2fl. ' ' ' , , I de'vrache verkehren? " Aber auch bei der Vostverwaltung geschieht zum Theil dasselbe. Aus dei r'-i-L o-r't I j rr jmmi i'Tiiifi riFr 111 irr 'irrsT rirs irii rn .nrjLrr in : . rn.. i den. die keine Eiicnb,, bestben. di, wichtigste Persönlichkeit; crhat ,usei V" WM MM I -W v HVivuvil steht im regsten Berlehr mltt der ganzen Bevölkerung. 2Sie t Wenn er nitn nicht einmal ihre Sprache versieht und reden kann? Der Gewährt wie er zungst emen Pontchanner au, der Furkapost in bemitkeidenswerther, k unverschuldete? Hilflosigkeit gesehen, cr gute Mann vermochte die in beut scher yalenschrift gemalten Adrcfzen der ihm zur Besorgung übergebenen Poststücke kaum zu lesen. Noch viel weni. 0'üii-" wwawtiw uu, '!rc" T ?r5 u &n war un. (. vJ!si.C (j , ge ahr hqs:clbe. als ob Man emen 'eter zum Posthatter von NowomonZkowsk oder von lawiamo erbs! Viamoserbs! wallifer entfchlossen seien, sich gegen amtliche prachvcrgewaltlgunaen tapfer Zu wehren. Nussische Juden in Paris. x..v w:- ...e m ouu mn -vuiCi.. üic uui vrno oei l Relationen und Verfolgungen, denen ß i,. ifcr miSU, V-;4fc ....... ui. u. H,K -v- -vswuuiy ' rÄ"; tS' ..Satt""" " V .,&&r i ttrtit V? Nf re , v.,. t. raße, fnderen durch or. yuvcii iiaj, nuqx uno W unzuCtt . ' . f-t . . !". . tt- . . ... ,.... reichend wurde entdecltmanda e:nnnnn rTinn nnr nrnr rrTrn rv ti rt .nuiA ü" i"ut' Kijr i ,8hijuuki den UngluZllchen den Bau von vutten f . . . , f ;'!;''' I i ',..! , 'V '"V1- , ' gestattetes die fetzt eine Oberfläche von tui.miv wwviiuvwin wtviui.i. Pappdach verschone Baracke. , Nach und nach erhoben' sich auf dem Terrmn eine tletrrer 05?,? rntv ...tv Vv.,, I'"""W i ;:rrr'"'""'t ?i i'i x t . t"ii''. s!!. Si:, i, . uno enziail su. Die ganze vamilie. diente , ' ä ' ' W--ä . - f, , f 1 t t . Treie Hut en sind, soweit sie an der vTttfntff hifint-tPrVTtTnfifti l, ntf ,,v..r. rr-rrr-a-i"' isi

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i,'""""" iivmmiiini I, "'" I gen, ounlicn Äänen. krausem Haar, das mcmals nn 'in Schcermekier berührt hat, mit Locken, die. wie Psropscnzieher geformt, die abgezehrten Gesichter m- Aif 5" r r I umraymen. Äue yaoen elncu fansien und melancholllchen Äu-druz. iner von den (iomue Nt Schuhmacher. Er fertigt die Stieseln für die Kinder, die ane nacy oec cooe ocr rululcyen. zuocn icqr wette wammeibelnuewer tragen. Dicht bei einer Hütte, die rncht 2 m I weniger nis zrooiy inwoyner oeyer berat, findet sich ein .Kaninchengehege. Die Kaninchen, die zu verzehren das uonajc viw$ ccroiaei, ,lno zum oerlauie veznmmr. ... t 1 vards und aus den Jahrmärkten verkaufen. Die Kinder finden zumeist in Schusterwerkstätten Beschäftigung. Einige von oen otonmen yaven aucy .' j : v i r : j. r 1 schon in ordentlichen Häusern Unter kunst gefunden und den ihnen vorläufig . r II , . V 4 . t ?" angcwiezenen Unterschlupf vertäuen. denen MiethsprelS für die oamilte monatltch t, rcS. betrug Bis vor Kurtll I Mm. jm. mt ft. L. -4. m M. u. t t i . . V . . t;ui uuciu? lunnc. -a as V a r- . 1 t t Terram. das fle gegenwärtig bewohnen. nächst mit airoßen . Häulfcnt bebaut . v. In I in.n KI N lniX.iim I . ,. -t . . I auswandern u sen. Sie rechnen da. i iuwu vuu ivtiunum i. Ii! Ahmt 1 tt.m , stt M? .il - I .mrrl' T 55trfl5 r'n?:n: ?Zah! der rusyxrfn 7it7tt v rtrt A iiniitt tnnii. Wm .U0n!' r m oem uarncr woyum. wiro auf iw gcicvagr. mm-m-m , Eigenthümlichst ber Cholera, acber gewisse Eigenthümlichkeiten in der Ncrbreitunasweise der abolera. die T,l2 i.. n tonü't itwrtitfi.frH- ttnh schreibt der berühmte Wiener Arzt VIV (iVUJ VVÜIW4 M4MM I ViVM V Prof. Dr. Drafche m der Neuen Fr ,nrnh w' ; . . p . v i j t i I I UJ 4V W iIV4 Wfc 1 1 M.Aki m. iL.AiiiMtriKiin 7 - i II IilLTrl.1111111 1 1 L 1 1 . t 1 1 1 1 1 1 L I l J I 1 1 J L II I11JL11 I ichi !evidemisch niedergelassen der nur w sebr mildcr Weise ge.eiat. ' . 'w" dcn aesündesien Städten Oesterreichs. &a diesewe eine sehr hohe JahrcsMortalität (20,1 etereefäUe auf 1000 &cr Bevölkerung 180). selbst Wien (20.0) Wenuberhat - ist aber trotz zahlreich Einschicvvunacn m Ebolcrazeiten och niemals epidemifch befallen wor den. So kamen daselbst in den Epi. demiciabren. und zwar 1873 vom 13. Auaust bis 17. October nur 19 Ebolcrafälle, und darunter 8 eingeschleppte. nd 1874 vom 2. bis 2. Februar 9 mist imtitie gaüe m. . Als cholera-immun gelten iT Rutschmr ÄUs ttellung MW kehrten und 1860dafelbft die preußische Besa blieb ver ck esatzunq 30 Eholcrakranke hatte. ieb es von der Ebolera dock aänlich vprschnnt. Miir,bnrn kebauvtete nnch , , .. j -v --T- 7 1860 trotz des damaligen Durchzuges iten ist. blieb von der Ebolcra dock ipkpZmal kers.Hnt. benka Kaben avL& Rouen. Sedan und Lnon die zweitgrößte Stadt Frankreichs bc. ' .. . -r. ' ziehunaswcise eine gewisse Immunität. In England werden Birmingham, v.,T" 7 v: is hpt phnrn tür tfiöicrcrrci öciiaitenbnd lm ach aewiiie Orte trok 1 "'TZ.1' 1 t; . MaqiretCQCt i cgicpuiiHgcn oer icram w mchr oder weniger unemOnglich) '.dS.M'Mmd.k Z'ig, MM? , gerer ms wieoer, oaß le an einzelnen I mi.L .. - . ' .. M 't vi.r.stJ!. t. 4.aöen IMM nur uu I r, , ltnfr DKiciDcn nimi oinausacnr. :n cholerafreien Orten wohnen doch bieselven cmchen. dieeben o leben, errran. i fCn und terbtn wie bttS " 1(3; ONber ud on tonter ü Ijo er9 ' . werden. ,,ba d ie aunerbalk immunen Gebietes m den Bereich . .' . ' Z0MMen. Nen. ch also eine Erklärung ,f'i i v. : v nicht . inte. . i inA individuellen Ursachen hier e!sbar. 'sa kann dock , ino&l I F ..r;-R i .F---" ' nur. die Ocrtlichkeit derm geringere ,.nd größere Empfänglichkeit ,, für die v , N , ? iri i t i : . i . Siranigeii in eircaji lommen. Tie mannigfachen zech eldezkeyun nen r,es Menschen ZUM Boden, aus dem IT"" v " " " er lebt und der ja hauptsächlich die ani iTiwnoen arm- eieeia er 1'tMiera, ' - . umwandeln und .. unm t e bar d'lesbezüalZcken Untersuchungen haben allerdings bisher keine positiven Resultate ergehen, aber w . r n i f-wr if. i' f- . I nnm DDra I inimiinc L nailflOlfn ? I UflC Lust durchgängigem Untergrunde weit mfcr ... ff j hpn' sin f.cn tnrrhfrt n ss fnT I V " . ,.,,,, ,y IV.MIV, die auf 'kompaktem, vom k...x4 '-.mj: t.rt.:. ".;..'.;: m. - omiautiiiauiucu vcuciuc iieuc. vrj

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1 rr 1 . :kj .U , . i ..ii. i j. . x . t w - - f l m r 4 mr r i i

fellcn sich m einem dcrartiaen lockeren

in .l ... ... j. ......... ii", U luim viquuc um ju luiiuufällt, das andere Mal frei läßt. So batte biskcr München drei. Wien neun! und Berlin zehn Eholcra-Epidcmien. Es scheint sonach, das; die Empfänglich- ... ,K . . m f a I rett der einzelnen Urte für Die utjoicra Epidenuen nicht zu allen Zelten die Reiche, sondern vielmehr an Ursachen zcbunden ist. welche gewissen zeitlichen Schwantungcn unterworfen no. Toast einer Dame auf die Nünne, 9 Als Gott die schöne Erdenwelt er schassen Mtt Meer und Bergen, mm er m ' ' ' 1 nend an. Mann, Gab ihm Verstand zu innerlichem Schauen Und auch ein Herz voll Sehnsucht naö " ' 1 den Frauen. Nun sei vergnügt, mein Freunds sprach er. Ich theile Dir zu das Paradies, es bleibe dein! heit reichen!' ut- sprach der Herr, setz dich - ant itnt .wnnuc 1 F ,-.,.rT. Und schlumm. wenn du kannst, ein ' T . f v wenia ein. wachst du, fehlt dir höchstens eine Pippe. Doch deine Sehnsucht wird befriedigt frnt.' d richtig, als der Adam darauf er. . . a r59ri'--IWHIWM 1M iÖCtJte. uuo omi! yaoe icd recyi. roenn laji erkläre. ... r -.1 ..... . v I Nur Adam danken wir des Dasein Pracht. Hätt' sich Nicht gelangweilt, so wär. i-Vtf- -v ' 1 . L. L vin iin nirni ranrnpri nasiimsti nrnafiiT.i " " .r-.. . . . W " ' I Wr rauen vneoen -,u . mf"1!'. ........ I?IGi7V??l ?,GiMI? J TT MV RrtTHIT RAV Verneinung Des Männcrwerks Effect die Red! macht. Ich that es niemals und will gern gcstehen. Daß Männer sollen über Frauen ste hen. Der Mann ist's, der uns armen, . , Gebieten soll. zarten Wesen uns ziemt Gehorsam nur. So steht es in der Bibel schon zu lesen. So will es Bor chrttt. Ellte und Natur; Und pochend auf dies Recht, befiehlt der Mann fiTnrtAnT strrtll hrtS fiCif' fn Wi!' i, (ivuu.tt yiuu, vu9 lyipt, v wii er kann: Daraus erhellt, wie werthvoll und wie wichtig cyv, , ci : v:.. n . n -i "3 ' u9,ui IUUI, rsa o . f. . ... -z . fl.r :jLi: ,as cvcn luurc uoc, imui uuo uicyucj Und reizlos diese Jammerwclt, Wenn er nicht wäre, der zu eig nein stolze Von Gott geschnitzt ward aus bcsond m Holze. Betrachten wir die Sache doch im T . . . ganzen: Wer trug uns unttl beim pazie rcngehn? i cn.. rtti w v-"w Wer sollte mit uns promeniren, tan M? A n. Wer, wenn wir winken, nach dem Wa. uuvv w. u. . W W ,. . VSL""" 5ar""5 i , muu 1tS Sf.wtttf.snr.TT rrfi h.m n5ttz " 3 H ? Trum gilt diesGlas den Männern , , " .......... 0 lic in NUMUN0, Uöiie, PMiugal, 1 m. ( ..... . . i. . v.l uo e in tamte.a, (vn ' . . . r v t.rti p ig Kimaii, nur cnoaui Juqsrer zeoocu - iyr weroer reqr mir UtUCJl - o.c, n.;.i I Xi sfrT (nÄM fc P"l ' "j" ".4 Im EentralPark zu New Jort sterben die Baume entweder in folge von vernachlässigter Pflege oder vottl Mängel an Nahrung oder Erde au?. i. . . I mE otte g. Profeffor (vor. I tluucuvZ. i u.vi.iuu.iuiiuj. i . v - if.ii meine Perren, nur oie orrn wecyieir. I 1 t r ,.. jV - .. n un lief e zu mummet), as lf! doch ncher Nicht wahr; beim vollen Man trug z. B. wechselt der Stoff, aber di, Form , bleibt Unvergänglich. .(. i; : ! ? C t. ' TI ' VT.li I I IX D r 1 1 U H U. 41CIU5 Emmy: Ach, Mama, es ist aber doch schrecklich, daß den lieben Elscn ihre Veincken fortgenommen werden. Mut? ter: Wie so, mein Zttnd. ie meinst Du daS ; ich verstehe Dich nicht! Em, myi Ja, mo besame man denn sonjt da Slienbeiu he ,

Für Nichtraucher. Eine E upeeskizze von E. Rudorsf.

Auf allen Bahnhöfen herrschte am secbsten 5uii reacs Leben. d.mn am Bormittage waren die Schulen gcschlosworden, und Eltern mit ihren Km dern. Lehrer, ältere Schüler und Schü lennnen eilten nach Hause oder in die Sommerfrische. Tie Züge waren über füllt. Gepäckträger keuchten, wahrhaste Latten bcwältiacnd. nock immer bcr bei. Ein junges Mädchen, anmuthig und mit edlem Gcsichtsausdruck, kam fast athemlos aus den Bahnsteig, als man mr i f r i ml i . vereils zur Vivsayr: lauiele. Herr Schaffner, ich möchte in ein Tamen-Cupce zweiter Klasse." Mcs besetzt, alleln hier ist no m einem Wagen für Nichtraucher" Das pant mir mcht" ..Nur schnell einsteigen, Fräulein. ohne Bedenken, der Zug seht sich gleich in Bewegung Das Mädchen blickte um sich; in der yük. der Bayn ltta war verms ieer. : . nur an den Thüren der Wagen ltanv'.n Ende der fünfziger Jahre mit fein geschnittcncm Gesicht, klugen, dunklen Augen. Die Kleidung einfach und gewählt. 3 - Elfe Bertram brachte ihr Handgepäck unter und nahm dann sie hatte sich auf dem Wege sehr erhitzt ihren Strohhut ab und befestigte die Bindebänder mit einer großen Nadel an der r . ry-, . , . , CCr ... 3 I 1 vi X A M!nlllwtini r3 Ml1Jtä 1 M imt im vij?.. utjwyui, I mm U A 1 W oer Jug uuc lucnuiic du tu y"' 9" i rti. ki. mTIa (Vnvw ilJs .1t I ttt. ,rtM uuit. miiuuwi '' mein Fräulein, daß ich eine Cigarre anzünde?" Elfe verneigte sich mit einer ederde.

der Zustimmung. tale Lage bringen und gegen eine PolWeshalb antworten Sie mir mchk. sterung.des Sitzes ihm gegenüber stemmein Fräulein, sondern ertheilten hre n, als Else. dies 'bemerkend, in

Einwilligung durch eine Geberde? fragte lächelnd der Herr. Das Mädchen erröthete und sagte etwas zögernd: Diese Art. mich aus zudrücken, erschien mir paffender Darf ich fragen, weshalb?" r:x ew ?! V""" Bicinawcrmu, .uuuic uu ,aai, Ulla uuucrnji uuuii rX:- X4U iw1" ' , , , Sprechen Sie offen Ihre Ansicht aus. das ist za em Borrecht des u gendalter. .., .u, ,q .'.. nem Waa M m S ji A I f A fltrtOMTl T fTl TlTiTlF iut jiiuiiiuuujvi uuu nuiuinuj uuj , u . . i fc. . . - TI Vl VI--i ..Ä:. ..:v..c!..,!,. ILI I I 4 llllllill.. llilCIll 11LL Li. II LA 1 TJl IL- , ' TJ ' - - " widerwärtiger diefcs lzoupe. hier eine so stimmung er ... yt .k, 1s 4 kl tinS rrt,4 rniaj an oas s. wlW4H v"'-" rauchen Else schwieg und lehnte sich in die Wagenecke. Bald hielt d:r Zug auf einer Sta tlVN. Mf den Bahnsteig trat ein , Mann, begleitet von mehreren Herren. Man schien ein Abschiedsfest gefeiert zu fabe. dnmenn Glückwünsche sölgten, und die Gesichte. der Herren waren etwas geröthet. Denke recht ost an uns." - La bald hören, wie es Dir in dem Neste gefällt. Hermann." . .Glückliche Reife nach der Sandwüste." . . . Ausdruck offenbarer Gutherzigkeit umher. Sein Handgepäck legte er neben sich und sagte dann zu Elfe: ,Das Rauchen einer Eigarre ift doch Nicht verpönte .Dlcscv ist cm Eoupee für Nlchtrau cher'.- cntgcgnete, Elfe sanst, jedoch et. Allerdings, man pflegt aber nicht streng nach dem Reglement zu versah ren. uno fo weroen 'sir worn aucy mein Rauchen gestatten." Nach dlefen Worten zund.'tc der junge Mann ein Streichhölzchen an. I -:soi mu ie ionuirn oicn. ou ,Jch muß bie wirklich bitten, das m ..-.r -rr.i "-uz u - Rauchen zu untcrlaffen! I l ÜU, UCitUUCUU Ist das Ihr Ernft?" eme Falte aus . ptirtv hp innlien Mannes ipiitp JXZT h i iSichcrli ich scherze nie mit srem. . t m rf n oen -Personen Und was würde ge chehen, wenn ich Ihrem Verbote Trotz böte?" ,L un um 1 : cvx. ....u . seinen Beistand bitten. 5?alls dies ' , ... m- ,.' .e.. z. ff fr p,alim v, , EckmÜ r UI II III t l.'7'Il I IIIliKlC Illl HUI ?... i.. . ' C Lllllll. . - v Sie sind ia eine . sebr ent ; - ' ... - nnnA .flv s. v ttr. . . . . I Vy V j w i O -r -w mrmr Z, T v . t.I . - . ' I unuueu vsic tcu nucjticu Aitgui, lucuu I Sie mit einem uiiafbUbtieiil'ionac iu t lz m lUIillllCIUlUlCU. ' .rr.- . " . esyalo sayre ich auca, enigcgneie Elfe, wenn die Ferien, mich in meine . ... 'a? .1...!" ...' F.. .? - .... . nur für mich, sondern siw jede Frau. wenn sie rm Bagen mit einem unge bildeten Manne zufammcnträfe. allein gewöhnlich trifft man doch mehrere Pc? Zonen, und da ist wohl auf den Schliß gebildeter Äcänner zu rechnen. ' . Die kleine Hexe ist nicht einzuschüch tcrn, schade, r daß sie fo , angenehme Züge und eine ss wohllautende Sprache besitzt, dachte der junge Mann. ! Allein . a ::..v. , r:x ri ,.,. . : v. Cd .'juioc i ) 1 jufüii vytifijciiycu juiucu sie ebenfalls ein wenig zu ärgern. - ..'agen ie. raut.ln," oegunn er nach einer längeren Pause, ms be, r- . cv -c ...

.Vcrgifz unsere frohen Skatabende S r lein, denn ich fahre m einer halben

nicht.- . ,-77fl Stunde weiter in die Provinz. Der Der Hermann genannte Herr stieg Herr Präsident hegte dm Wunsch, Sie ein. und seine Anaen blickten mit dem omgö ttin cchl yane, neymen .e nicht mnn seine Tochter, da will ich denn

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wegt sich da in der Mitte der Polsterung fortwährend hin und her? Das Schauen auf den Gegenstand erregt mir eine Empfindung wie bei einer begin nenden Seekrankheit." Das ist mein Hut! Ich bitte sehr um Entschuldigung," sagte sie lächelnd, jedoch höchst artig, Elfe, ich werde ihn sofort neben meinem Sitz aufbewahren. Ein Erkranken der Reisenden soll nicht durch mich herbeigeführt werden." Else stand auf, nahm den Hut ab und legte ihn neben sich. Auch eine graziöfe Gestalt hatte sie, und der schelmische Ausdruck in ihrm Gesicht, als sie den Hut abnahm, gefiel ihrem Gegner sehr. Er hätte gewünscht, daß sie grundhäßlich gewesen wäre. Es entstand wiederum eine Pause in der Unterhaltung. Auf der nächsten Station trat ein Beamter auf den Bahnsteig und rief mit lauter Stimme: ..Ein Telegramm an den Amtsrichter Willdorf! Befindet sich der Herr im Zuge?" .Ich bin der Amtsrichter Willdorf, geben Sie mir das Telegramm," antwortete der funge Mann, ihm gereicht. Es wurde Dieser Hallunke," sagte Willdorf, nachdem er gelesen, vor sich hin, solch unnöthigen' Witz hätte er sich sparen können." Der ältere Herr hatte den Reden von Elfe und dem Amtsrichter mit In tereffe zugehört; er gedachte, sich nicht in ihren kleinen Zwift zu mischen; doch, falls dies nöthig fein sollte, dem ,un. fW . t V f mt . L . gen Mädchen feinen angcoeiycn zulassen. Dem Amtsrichter schien die 5Zeit recht 7 ? . . m lang zu werden; oas Aaucyen einer f-m . mL (-1 . Cigarre vvl reine Jerfircuung. oer aire verr las rn einer xt una. mit dem , . n - tunnen MJfstniTien uann fr slftni nermslRpn ' V. ' ". ' . V - v;" nur nein AtrieasruKc: es wäre öui. sin enia xn schlummern. Er lehnte sich bequem in die Ecke und wollte eben seine Beine in eine boriion- ........ x . i. .i.... ct. .t . j.L.1.. . ictuiiunuyiicui iuiic iuj; ow yuue uc Vlire an ie. mein .nerri" iicocrraicoi wanoie er ficy zu iyr um. cvr - r i -k . n . , t i . . r r . . j" MS fiel)! zu u,len,icn. mein rall' lemk t n ja Der Waaen ist aanz neu aenolslert. . v', .1 ' v wuroen ie meueitDi ein nein ucy pöcr einen ogen Papier unterlegen. ÖU5 ÖlC URC Daraut tUftCn jÖOl, li rt v - ' ' - iicnf Ter .Amtsrichter lachte und entgea. ete: Sagen Sie einmal, meine verzhrungswürdige zunge Dame, welchen Beruf habe Sie wZhlt? i km mn lyrnpnrrm irv. V 7 i i'-j w, " Äas hätte ich eigentlich errathen iuuiicu i iDuiiuiy ucuii, iu uiu icj schon erzogen". 77. I OV-o Cl 'ITi. f :j. Doch nicht vollständig, wie ich be merkt habe", erwiderte sie ebenfalls lachend, Sie nehmen keine Rücksicht aus fremdes Eigenthum" Sind Sie vielleicht von der Bahn Verwaltung enqagirt, um Mißbrauche . hPrhitfprr" I J-" veruuien 9 rtfu; H;sf .. k.z.;; .'ivtii, uuviii iu iviu 1411113 nuiiiuuu em. iind da werden Sie mein Ein greifen wohl entschuldigen. Ich miß billige es zum Be'.fpiel, wenn Eltem oder Erzieher den Kindern sagen: Ihr 5?? ?" fc' Y. l ? Z Dbet w lck n Na-' ? önm y ya viel tT'. lll 'l U"l KS !i9 Ä" Uil Z .V 1 r " Z .Ü Si T ! IZ" 7ZI " ,1 r:1'1.; 1 i fr : ,Nein. bewahre, was Sie soeben sagten, ist ganz richtig Man hielt bald wieder auf emer Sta tlon. Ein Beamter trat aus den Babn steig und rief lautfchallend. Ein Telezramm an den Amtsrichter Willdorf ! Wo sitzt der Herr?" Ich bin der Amtsrichter Willdorf, ben Sie her!" Als Willdorf gelesen, sagte er: geb Nun, ich . will' c ihnen schon ein tränken" Nachdem der Zug sich in Bewegung gesetzt hatte, wendete er sich zu dem i r; . ' . " ' ttiiccc ajcrru: älteren Herrn: .Ter Mensch ist ein aekelliaes Wesen. v f xit. : cv r m"' ,u11 oy"c H Frag. M En.lch.'idung. .rl.. ; ?U' ino uuu uui umtu uusgiguugt, uo L.stiA miAh rt. o; .f,2: -..r.. UÜ!lu U3U'U' I l?, sszr Kit s?nr0 5 .w, ,K.

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I . ' .... ... "? vibcns tnnten löut, I krwatt n mmu ,. I. ' ' Nun bin ich kein Freund d:s Bieres Ustv tr:nIc hmtn ab und nt ein I ' ' - - - - Kf I fv!s3 tnHn 4 F vt?l VI tsz anr, IA Viiii-rtt- (. i vyu, iwum w vuI meiden kann. TeZbalb erlieeen die mUUllUi U13 J-'U-iLLUULl QUIit. .lLUtUl 1:. o.s. ,.':.. i .-..s rti? sis, ,.,, cr toie ciegramme. Au' ronnie mui Jemand, der diese Zeilen ohne Ahnung - w - , r . ,( r - - ich bin doch rill Mann ' in Amt und Würden, angestellter Amtsrichter Un D....5 ,:-'xk . psiehlt Sie auch 'bei Ihren Vorgesetz ten. .. i Diese Worte, obwohl in freundlichem Ton gesprochen, verletzten den Amts richte? cs schien ihm. als solle er auf dieser abrt fortdauernd ermakmt und I w - -v , erzogen werden. Entschuldigen Sie,: mein Herr."

, Vlclb:n Sie nur bei dem Mjßig- seine Heimalh gerührt, lief; ich den Hahn

keits . Princip, da behalten Sie, den dort und verzichtete auf die trftattung Kopf' frei zum Denken, und es em- des Kausgeloes!" Ehe noch die'Tasel-

entgegnüe er, ich hatte eigentlich nur gewünscht, zu erfahren, wie man daZ Telegramm auffassen könne und küner lei Anweisungen über mein künftiges Verhalten, und den Eindruck, welchen es hervorbringen würde, erwartet." Was ich gesagt habe, wird Ihnen als pasiend erscheinen, sobald wir einander uns vorgestellt haben. Zuerst möchte ich noch eine kurze Geschichte erzählen: ein Jugendfreund von mir. Beamter in Schlesien,. ist ein passionir ter Bergsteiger, und jeden Sommer er klimmt'er sämmtliche Höhen und Berge seiner Heimathprov'mz. Bei diesen Unternehmungen trägt er gewöhnlich einen blousenartigen Ueberwurf, der ihm das Klettern und Steigen erleichtert. Eines Tages, als er sich eben anschicken will, eine Höhe zu erttin:men, kommt von einer anderen Seite ein junges Mädchen athemlos und erhitzt neben ihm an. Er hört von ihr, daß sie denselben Plan habe und nur aus ihren Bruder warte, der fortgegangen ist, um einen

nöthigen Brief zur Post zu geben. So wollen wir den Wen zusammen machen. in Gesellfchast steigt man besser, und ich werde Ihr Plaid tragen, Sie find arz erhitzt." Tankend reicht die zunge Dame ihm das Plaid. Wenige Augenbacke später trifft auch der Bruder ein, ebenfalls. einen Plaid auf dem Arm. und entspinnt sich folgendes Gespräch: Kommen Sie." ruf mein Freund, ich werde Sie führen, ich kenne hier iden Weg und Steg. Gut, hier können Sie auch meinen U " f " Plaid zu dem meiner Schwester neh men!" s? 0; r;s amhk I ..11U VVIUV, WH 1IUV UfctmV I fr7 O ' kra tia und könnten ihn clbft traI gen" T I jf,! ssnnn,n l. M I f J i .rtf iMVvu tuuu. Wir wollen uns zuvörderst einander vorstellen; wer sind Sie?" Ich bin der Referendar Kühne aus x. Und ich bin der Regierungspräsident Böttcher aus B." Pn tnifl iA hftttt irtrttt hrtt! tifi nr I ' , .. - . . . jf V 5 55 Vmf V 5k Bwf V fj V - dort vave. -ie wären der.ÄM!Sriazlcr W lldors. ck selb b n Tr. halbem. 1 ' ' ' ' Präsident des Tribunals n .c." I ' Verzc den S e. Ercellenr" m ww - & i - ' -öI bedarf keiner Sserieilmna. ich ! ink ni,' cs,., ltt"- iu,, 0'j' freuudlichcn Ratb zu ertheilen. Excellenz," sagte Else. falls i ,1. rtHs,rtn rtv,r rt.fnrftAr s, , jjv,,, Ihnen mißfallen konnte, bitte ich ebenfalls herzlich um Verzeihung. Mein verstorbener Vater war der Gerichtsrath Bertram, und ich habe Ihren Namen stets mit Verehrung aussprechen hö' ren" Mein liebes Fräulein, was Sie ge I ? . .:... . .n . . , f. nagi uno gcinan naijen, fano meine ! volle Anerkennung, wie gerne würde ich eine Tochter gleich Ihnen besitzen. So gut ist es mir jedoch nicht geworden, ich hatte nur einen Sohn und der ist zu meinem höchsten Schmerz im letzten Kriege gefallen." Haben Sie Jemand auf den BahnHof beordert, sonst stelle ich meiner' Diener zur Verfügung." sagte nach einer kurzen Pause der Präsident. Ich danke vielmals, Excellenz, eine alte Dienerin meiner Mutter erwartet mich' Die Unterhaltung wurde jetzt eine augemnue uno oefrieoigenoe. 2tr 3"fl tuhr in den Bahnhof der Stadt ein. die Gesellschaft j,e sich. Willdorf blieb in kurzer Entfernuna von Else sieben, um sich zu vergewissern, daß sie oie alte Dienerin auch fände. Es geschah. Nun zu ihr tretend, sagte er. indem ein Lächeln . ch empfehle mich Ihnen. Frau. bekennen, daß auch ich wünschte, ein Verwandter von Ihnen zu sein". .Vielleicht mein Bruder?" Bruder, nein! ein Bruder bleibe stets, was er ist! Bester ein Vetter, der kann es zu mehr bringen:Und der Amtsrichter brachte es zu mehr, denn einige Monate später mel dete die' Hauptzeitung in der Pro. vinz Na der freundliche Leser wäg wohl schon was.. I vj.u mvvKi. hi -viu.iuj rc:. v . MH .". x I Ä..r tjf,-:t v. r- vÄ.. lZ.X sujuu. iu. .üiuiu yuutiu juHiuuu. I ster IN sein Uiirilim hatte fr w e dan U nen guten Tag. denn er gab einem i lflf,ir.;cn aufmerksam zubörendeu 1 5aucn, . uun um uuirnocu Publikum im Holsteinischen Hause' in Neumünster im Brustton reinster I ?TS ick.s,:?. bessern, lasse ich mir einen ÄaKn direct I .11U111U lUHUlil. m7 J- LULL IC hßiemtkt bflete b SÄ und iSt "uu-n, s : I inun. iiiiuj Liunvwii, uw iuj nun .Mtiu eckten Italiener hatte. Nach 2 Tagen war der ftrin verschwunden: ich fektc 1 T" j ' f r ' F I I I IaCa4 MfA Ui a.;a I rkt -it. ujui I t Vli ll4fc '"HW Stunden binterS. kann den AnZrei. c. .;rtTt iT.?r. Ml HUVU UlllsUlUI. HitULt VI I I . l r..? I . , t . 1 nen 'lonai paier lommr em ut gramm aus Italien, daß dort der Hahn - r, v T , - - - - ' - - 'j j I Taaen ohne iede Hille sich in feine itaZiemsche Heimath zurückfindkn kann. Von der Anhänglichkeit des Thiercs an runde sich von ihrem Erstaunen über die Geschichte von dem klugen Hahn erholte. , hatte Freund , Hauschildt. sein Bierausgctrunlen und war verfchwun' den. ::"'"r;': ': " " -Mo n o l o g. Aeltercs Fräulein: Jch bgreije nicht, wie sich Leuie scher den lassen können'

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