Indiana Tribüne, Volume 15, Number 342, Indianapolis, Marion County, 28 August 1892 — Page 6
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Zur Geschichte der Cholera. Die Cholera hat ihre Geschichte. Und diese Geschichte der Cholera ist wie ein karrirteZ Gegenbild der Geschichte der Menschheit. Es ist wie ein grinsender Epaß, den sich der Tod gemacht hat, neben der Welt -Historie die CholeraHistorie emherlaufen zu lassen. Wie die töefchichte der Menschheit nimmt die der Cholera ii: sagenumwobener indischer Vorzeit ihren Anfang; während des großen Stillstandes der Welt im Mittelalter stand auch dieCholera still, obgesehen von wenigen, unsicher
zlaaernden LebenZäußerungen. Als aber mit dem neunzehnten Jahrhundert der große Drang nach Vorn?ärts über die Völker kam, als das gewaltige Negen und der mächtige &ff&3tiE(j begann, da sete sich auch die Cholera iu' Bewegung, lief im raschesten Tempo neben der rasch fortschreitenden Ä!enschheit her, ließ sich Kon allen raffinirten Mitteln des modenren Ver!ehrs in die Mittelpunkte d?r modernen Civilisation tragen, schwelgte gierig und unersättlich in dem ihr neu erossneten reichen und edlen Wildstand moderner Culturmenschheit, besäte den ganzen Boden Europas mit Gräbern und feierte, unter einem Sturmhanch von Tod und Entfern, wie sie ihn nie vorher zu entfesseln vertzcüit, ihre Periode der Blüthe und (?ntsa!tur:g, ihr neunzehntes JahrhuN' dtlt.... In Indien, wie gesagt,. ist die Wiege der Cholera. Zu einer Zeit, die historisch nicht mehr festzustk:l!en ist, und aus Gründen, deren Kette sich gleichfalls im Dunkel verliert, kam sie dort zur Welt. Alles deutet darauf hin, daß ihre engere Heimatb wahrscheinlich das gewattige Delta ist, welches von den zwei Ltte'mstrSkkiön. dem Ganges und dem Brahmaputra, gebildet wird. Es gibt wenige Stätten auf der Erde, welche für die Entwielung von Krankheitskcimen so günstig sind, wie die genannte. Eine dörrende Hitze liegt während des grön ten Theiles des Jahres über der 3650, Kilometer grogen Fläche des Deltas. Der Fluß ergießt sich in's Meer durch zahllose Canäle, in welchen die schlammigen Gersälser des Ganges stagniren. Mit einer üppigen Vegetation ist das ganze Land überwuchert. Es ist ein unerschöpfliches Sprießen. Blühen und Wachsen. Und wenn auch die menschlichen Sinne gar wenige sind, um diese Herr Zichkeiten zu genießen, so ist doch eine Kraft da, die sich keine, auch nicht die kleinste derselben entgehen läßt und unushörlich reiche Ernte hält: die Verwe sung. Ein üppiges Leben, das will besagen, ein üppiges Sterben. Aus dem Blüthen ohne Gleichen erzeugt sich eine Fäulniß ohne Gleichen, und aus dieser wieder das Blühen, und so fort. Die Gegend ist reich an faulendem und schimmelndem Aas der Thier- und Pflanzertwelt. Die Menschen thun fleißig mit. um dieses Werk der Natur zu vervollkommnen. Einer religiösen Vorschrift folgend, vertrauen die Hindus oft die Leichname ihrer Hingeschiedenen auf einem Blätterbett den Fluchen des heiligen Stromcs an. Da werden sie dann hinuntergetrieben, und wenn sie nicht unter wegs in einem Krokodilmagen zur Ruhe eingeben, bleiben sie in einem der tau. send Seitenarme des Deltas liegen. Aber auch so lange sie leben, sorgen die Menschen da unten nach besten Kräften, auf daß das Werk der Verpestung gelinge. Es ist ein armes Volk, das das Land bewohnt. Die Hütten find eng, frami? onr Fchmtti; die Familien sind zahlreich uns kecken dicht aufeinander: die Nahrung ist jämmerlich, das Klima gefährlich. Kurzum, jede Art von Zlranlheit findet da alle Bedingungen, die sie nur wünschen kann, um sich ein behagliches Nest zu bereiten, und die menschlichen Wohllstälten wetteifern mit Sümpfen und Dschungeln, um den miasmatischen Gistathem über die Ge gend zu hauchen. So sieht das engere Vaterland der Cholera aus. Und man wird sich nicht wundean, daß sie sich seit Urzeiten dort heimisch gefühlt und ununterbrochen dort geweilt hat. Sie gehört dort zu den erbgesessenen 'Bewohnern gleich den Tigern und Krokodilen.- S:e hat die wilden Gewohnheit? dieser ihrer Brüder angenomuttn und ist nichts als ein indisches Nsubthier, das sich eines Ta ges, nach neuer Beute begierig, in teit&eciScfceauf Europa gestürzt hat Dort also, im Delta des Ganges, ist die Cholera seit langen Zeiten epide misch. Unzemiß ist nur, ob sie dort überhaupt zum ersten Mal entstanden, oder ob sie nicht durch Pilger, welche die hakigen Städte aufsuchten, aus noch entfernteren Theilen des Orients dort hin verschleppt worden. Denn es musj gesagt werden, dlch in der ganzen Ge schichte der Cholera wenige Jactoren r I bedeutende Rolle spielen, alsdi' Religion. n oen Ländern oder Zeiten, wo die Ve-.tchrsmittel wenig entwickelt sind, Iä&i sich die Ehslera von den Pilger zügm tränZpertmn. Sie zieht mit der Frömmigkeit durch die Länder. Und TJttin dann in den heiligen Sta im oie Hunderttaufende zusammenge strömt sind, um Heil für Leib und Seele zu erflehen, da bleibt wohl die Gsüheit stumm; an ihrer Stelle aber steht die Cholera auf und ertheilt die AnWort, indem sie die Betenden im Heiligthum selber mit wuchtigem Schi age niederstreckt .... Die ersten Spuren der Cholera in Indien finden sich, wie angedeutet, in ältester Vorzeit. In der Sammlung heiliger Schriften, welche man unter dem Namen Ajurveda zusammenfaßt, wird sie in den vcn Suerata und Garata herrührenden Büch.rn erwähnt. Diese beiden Schriftsteller, welche iueh ttxt Jahrhunderte vor Christi Geburt in den nordwestlichen Provinzen lebten, sSitsem, Lalle ' ettueKranthelt, die ii
visucjka ernten; auch die Nomen alasaka und vilambika werden gebraucht. Die Ausdrücke sind schwe, übersehbar; ihre Bedeutung läßt sich etwa durch die Worte: Langsamkeit. Schlaffheit, Indolenz wiedergeben. Sie verzeichnen genau die Symptom der genannten Krankheiten, und in diesen Symptomen glaubt man mit Genauigkeit diejenigen der Cholera asiatica unserer Tage wiederfinden z können. Als Heilmittel geben dil Hindu - Schriftsteller besonders an: Brennen der Fußknöchel und Fersen
mit glühendem Eisen. Das allein aber nützt noch nichts, fondern man muß auch nebenbei fmmg die heiligen Leh ren lesen, das wirkt dann unfehlbar. Tle mdnchen Quellen lassen unZ dann fast ein Jahrtausend lang im stich, bis wir endlich m der Nahe un seres Jahrhunderts auf einen religiösen Brauch stoßen, welcher sich bil in di'i jetzige Zeit erhalten hat, dessen Wur zeln aber anderftlts unabsehbar weit in die Vergangenheit zurückreichen und beweijen. da die Cholera im Laufe der verflossenen Jahrhunderte den Hindus wohl vertraut geworden. Es handelt sich nämlich um nichts Größeres unl nichts Geringeres, als um die Anbetung einer Göttin der Cholera. O Diese Göttin der Cholera dört an) den Namen Narss (die Zerftörerin), i.n Süden Bengaliens wird sie wshl auch 0ola Beebee genannt. Ihr Standbild steht heute noch in einem Tempel zu Calcutta. Ueber die Herknnft des Standbildes verlautet Folgendes: Vor langer, langer Zeit fand eine alte Frau im Walde einen seltsam geformten tein. Sie rante ihn auf und trug ihn zu einem Priester, uns dieser erklärte ihn ohne längeres Besinnen für das Bild der Göttin der Cho lera. welches diese selbst vom Himmel geworfen habe, auf daß es .die Men schcn anbeten möchten. Es versteht sich von selbst, daß der heilige Mann, der diese Interpretation geliefert, sofort den Stem in seinen eigenen Senfe nahm, in einer promptest eintretenden Etstaie die stimme der Göttin der nahm, welche , ihn zu ihrem Specialprieiter ernannte und die Formeln ein3 Kultus ausarbeitete. Es ist weiierhin selbstverständlich. daß an der SpiZze dieser Formeln die Darbrmgung rekche? Opfergaben stand, mit deren Uebermittelung an die Per' fan der Göttin der Priester sich zu be. mühen die Freundlichkeit hatte. Je reicher die Opferung, um so sicherer war to lautete das Glaubensbe kenntnis; des neuen Kultus die Heilung von der todtbringenden Krankheit. Starb der-Vetreffende trotzdem, so hatten eben die Himmlischen ihre besonderen Gründe, ihn zn sich zu nehmen, und dagegen konnte man natürlich nichts machen. 6s. beißt zwar. daz; die Priester des großen Brahma die Eröffnung dieses Eoncurrenz-Etab-iinemenrs mu sazeelen Augen ansalzen. Aber die Speculation rentirte sich im geheuerlich. Die Betriebskosten waren geringe-. Das Steinbilo wurde in einem ein fachen Bambus Schuppen untergebracht; die nöthigen Gebete stellte der Priester kostenlos aus eigenen Mitteln bei. und von allen Seiten strömte das Volk dazu, um anzubeten. Diese Wallfahrtenzur Verhütung der Cholera mögen wohl das Ihrige gethan haben, um das blühende Weiterbestehen der Krankhcit zu garantiren. Die Ein fünfte des neucn HeiligthumZ betrugen eine Zeit lang 4000 Rupien per' I .ihr; außerdem soll man noch an 200 ; Nupien erlöst haben, indem man den von Armen als Speud.' dargebrachten Reis v'ri'st? D' Standbild bs?t sich in d:r Familie d.'sselven Priesters mehrere Generationen lang bis zum heutigen Tage-fortgeerbt. Der Bamduzschuppen konnte aber auf die Dauer dem Anstürm von soviel Frömmigkeit nicht mehr Stand halten und drohte der Einsturz. Da ließ. Im si.'b'.chnten Jahrhundert, ein englischer Kaufmann, um sich bei seinen indischen Geschäftsfreunden beliebt zu machen, d.'r Göttin einen eomfortabl'n St?intempel errichten. Auch diefer wurde vzn den Gläubigen derartig in Grund und Bsden gebetet, das; er bereils gegen, Mitte des achtzehnten JahrhilndertS baufällig gewor den war. Da griff de:m die engliickc Regierung ein ueid schenkte 6.00Ü Ru pien her, auf daß ein neues Bauwerk errichtet werde. entstand der Tempel, der heute noch in Gebrauch sieht. , Bei Uebertragung des Standbilds aus dem alten Tempel in den neuen wurde dem Konterfei der Göttin die im Lauft der Jahrhunderte etwas serangirte Toilette geordnet und es Wurden auch sonst einige stark? Schönheiissehler reparirt.' Man behauptet zogar. der Slern sei einfach durch eine neue, künstlerisch sit venii beabettete Status ersetzt wsrdm. Oeutzu tage präsentirt sich dieselbe in folgensec Welse: filiern Körper ohne Kopf zu sehen, der von einem Geier benagt wird. V " Auf dem Rücken des Geiers sitzt,la reo, die Göttin der Cholera selbst, vier Hände von sich streckend, wie um Leute u erraffen.- Neckts. vonUbr befindet nch ölunLsoa,, die Göttin dex ßchlgugen, ihr zur, Snte ' SLlva',, bai .0iji'r In!?i Tr Wrftftrhrih Kann W 'tnri'irM VHV Vfcfc kttvHlllJ Vtltll li Mllr J . II in dittflchender Hältung zu sehen, hierauf ein von der Krankheit befallener i'iann. Auf d.'r linken Seite des slandbildes! der Cholera-Göttin kfitt den sich diejenigen von Lkesrol, de Göttin der Pocken und Ldmlues, dy Göttin, welche über' Kinder und Unmündige wacht. Um aber wieder zu den Striftdenk malern zurückzukehren, sq finden sich u. der Literatur des lltcrihums nach der. Indern die ersten Erwähnungen It Krankheit bei Hippokrates und Celsus Auch sprechen chinesische Schriftsteller. welche , Zeitgenossen s des l Hippolrate-
sind, v?n tir.:: Krankheit, d:e jie XIo
laan nennen, und in der man die Cholera wiederzuerkennen glaubt. Hippokrates selbst (461 577 v. Chr.) spricht von ihr an zwei Stellen seiner Werke, meinem Buche seiner Abhandlung Hd& rnorbis vulgaribus" und vor Aliem im dritten Buche seiner Aphoris men. So viel mir bekannt, stammt auch von dem berühmten griechischen Arzt unser Wort Fholera". Hippokrates kennt gleich den Chine, sen zwei Arten der Cholera, die nage und die trockene, und nennt die erstere, in seinem ionischen Dialekt, okolsre, von ekols Galle und roia Fluß; der Name ist von dem Gallenauswurf g nommen. Hippokrates entwirft eine ausgezeichnete Beschreibung mehrerer FäÜe, spricht von einem Mann, der von Brechdurchfall befallen wurde, sich nicht vom Bett erheben konnte, mit geschwächt Stimme sprach, hohle und glanzlose Augen hatte, von Schlucken geplagt wurde und gelegentlich in Kon vulsioncn verfiel.' Kurzum, es ist mit allen Einzelheiten das typische Kranken bild eines CholcrafallcZ entworfen. Da er aber nirgends einer Epidemie C wühnung thut, meinen Einige, z. B. Riedel, es habe sich in den von ihm aufgezeichneten Fallen nur um Cholera nostras gehandelt. Der Römer Celsus (25 v. Chr. biZ 50 n. Chr.) registrirt eine ekolerioa passb und rühmt deren leichte Heil varkeit. ' Eine vortreffliche Beschrei bung eines CholcrafallcZ gibt auch Aretaos von Kapadocien (zweites Jahr hundert nach Christi Geburt). Auch aus Taelius Aurclianos (400 n. Chr.) wird eine Stelle citirt. die sich auf die hl6iea passio bezieht. Nirgend? aber wird eine Erwähnung von Epl demien gethan. In der Literatur des MorgensandeZ finden wir weitere Spuren der Cholera bei den arabischen Schriftstellern Rhazes, Avicenna, Avcrrhoes. Alle drei sprechen von ihr unter den. Namen Il&iza, welcher noch heute in Indien gebräuchlich ist. Gegen Anfang des 16. Jahrhunderts taucht eink eigenthümliche Krankheit in Europa auf, welche von den französischen und
anderen Chronisten dieser Zeit mit dem technischen Ausdruck "tmusse-galatit" bezeichnet wird. Sie erwähnen, daß diese Krankheit den von ihr Befallenen bliartig niederfchlug und in wenigen Stunden tödtcte. Der Name ist schwer zu erklären, oder eigentlich überhaupt nicht ganz erklärt. Das Wort "trousssr' bedeutet im alten Französisch und wird -im archaistischen , Stil auch heutk noch so gebraucht wegraffen, dahin raffen, vom Tode gesagt. Was aber das Wort "galant," in diesem Zusam menhange besagen soll, weiß man nicht genau. Thatsache ist, daß die von den Chronisten angegebenen Symptome der "trtMisse-gaUnt'" genannten Krankheit große Verwandtschaft mit den Choleraällen haben. Man will demgemäß in dieser Kranb heit geradezu die Cholera sehen. Und es ist in' dieser Hinsicht wichtig, daß im Id. und 17. Jahrhundert mehrere Epi demien des tronszs galant bekannt n t tu. r , , : rino. iö-io yerriqie eme loiajc in England und Frankreich, 1564 gab es eine lokale Epidemie in Nimes, 1643 und 1665 zwei solche in Gent. Pise agt. die keuche sei 1658 m Branlien aufgetreten, Sydenhlm constatirt. daß n London eine Epidemie von lbb9 bis 1689 geherrscht habe. Ans dieses Beobachtungen Mit dem tro88s lant stükt sich auch Dr. Maephersons Ansicht, nach welcher die Cholera in verschiedenen Theilen Europas während öes 18. Jahrhunderts in milder cpide Mischer Form vorhanden gewezen, ge gen Ende des 18. Jahrhunderts ver chwunden und crit am Anfang des IS. Jahrhunderts wiederum in' Europa aufgetaucht ist. Zu erwähnen isk fer ner. daß. mag man nun in dem trousss galant Mkt Reckt oder Mit Unrecht die Cholera sehen, der französische Sprach gebrauch bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts diese Worte identisch anwendet. Beweis dafür folgende Stelle aus Lefaqe: Un cholera morbus, vulgairemeat appele un troussa Falam, emporta moa epoaix ei taoins dix jours." , Genaue Nachrichten liegen aber übel Ebolela-Epidemien in Asien und besonders in Jdien vor. welche von vortu. giesischeii und mederkündischen Schrift stcllern des Mittelalters beobachtet wur den. Zahlreich sind hierfür die portuziesischen Quellen aus dem sechszehnten Jahrhundert. Gewährsmann ut vor Allem Gaspar Corra, welcher die Epi oemie unter den Truppen von Zamorin und diejenige von Goa im Jahre 1543 jchl.dert. Er erzählt, die Portugiesen hatten die Krankheit Alorrlesodes genannt, woraus die Franzosen dann am Ende mott de ehieu" gemacht Hatten. Bon einem der niederländischen Schriftsteller dieser Zeit ist schon sogar ein Fall der Cholera ans Grund emer starken . See lenerregung erwähnt.' Er erzählt. ' ein Mann habe einen heftigen, Anfall der Cholera pr imagjnationern" bekommen, weil er an der Tafel des Gouver neurs Krokodllfleisch gekostet. Das ist eine wesentliche Zusammen sassung dessen, was über die Cholera im Alterthum' und Mittelalter bekannt ist. Man scheint im Großen und Ganzen doch annehmen zu müssen, daß dieCho lera vor Beginn unsere; Jahrhunderts in Europa nicht epidemisch erschienen ist. 'Das ist auch ohne Schwierigkeiten zu erklären, selbst wenn man das ende mische Bestehen der Seuche in Indien wahrend der ganzen Zeit annimmt. Die Jndier lebken früher in einer durch die religiösen und politischen Ge sehe gebotenen Abgeschiedenheit. Sie bildeten eine Welt für sich,' durch die Mauer tausendjähriger Sitten von der übrigen Welt geschieden. ' Der Verkehr zwischen diesem Lande und Europa war in dieser Zeit ein nach unseren heutigen Leqrinen' wenig reger. ie egel schine, welche die Verbindung zur See besorgten, waren monatelang .unter-
wegs. Und wenn es wirklich bei der Abfahrt Cholerafälle an Bord gegeben Halle, so konnte sich während der lan gen Reise der Gesundheitszustand längst wiederhergestellt haben. Damals war die Fahrt des Schisses eben wegen ihrer langen Fahrt zugleich seine Öuaran taine. Als aber die Mauern des tausendjährigen Brahmanen-Reiches dem europäischen Expansion - Bedürfnisse zum Opfer sielen, als der moderne Verkehr sein Band zwischen Europa und Asien schlang und sie gleichsam in unmittelbare Berührung brachte, da machte sich auch die Cholera den Fort schritt der neuen Zeit zu Nutze. Auf Flügeln deS Dampfes brauste sie durch die Meere, stürmte sie über die Länder. Europa und Asien kamen sich nahe auf SprungZveite. und das indische Raub thier that leinen ersten Satz mitten in's Herz von Europa, in das es seine mör derischen Krallen schlug.
An Jda. Jda, heißgeliebte Jda, Solch' ein Mädchen war noch nie da. Als zuerst ich sah Dich: ..Sieh' da, Dacht ich: Holde, immer zieh' da Aus dem Sinn mir, siehst Du. Jda! Auf des Marktes Menag'rie, da. Treff' ich wieder dann Dich, Jda! Und da war ein Löwenvieh da. Das Dich schreckte! Holde Jda, Nimmer ich vergesse, wie da In des Marktes Menag'rie, da Ich verscheuchte meles Bley da ir zu Liebe, süye Jda! Mich zu losen aus dem Crida, Weihte ich mich einst der Frida, Aber seit ich Dich sah, Jda, War die Frida für mich nie da. Zur Tranungs-Ceremonie, da Fahr' ich bald Dich, gute Jda! Eine Kossergeschichte in drei Bil der. Gattin, Tochter. Stammhalter: Also doch, Papa? Wir haben ihn rich tig zugedrückt! Hurrah! . Familienvater: Ja. Kinder, aber wo ist nun der Schlüssel? Stammhalter: Den habe ich ja vor dem Einpaclen . ianz unten auf dem Kofferboden liegen hen! Treffende Deutung. ' Sie: In der That. Herr Chatau. aua. ich bin ganz verwirrt, überrascht. Ihr Heirathsantrag kommt mir so un dcrhout ; Er: Oh, Sie wissen gar nicht, wie wiaz das freut! Sie:, , Freut? Wieso?' , Er: , Kennen Sie denn nicht daö Sprichwort: Unverchofft kommt ost? M i ld e rungsgru nd. Mütter: Aber Dock, wie konntest Du Dich nur von unserem Studenten küf sen lasse?" Dorle: Seit gut. Mutterle, das , macht nix, er hat ja en Nausch g'habt!" , Druckfehlerteufel. (Aus einem Rvman. ..Und die Geliebte empfing den Treulosenmit klopfendem Besen,
jjS-f"ü I WWWMz?WMWx" MOMWWMWR WMWVMMÄ sssM'' ' 5MAG5HM?M 5y jj fcf-j i- '-Trm- --A-? Xjj-"i ilz&j&i: XL'J1iSZ'C c. 5ir;nfi &-?& V r " ' MMMMMW .'GMGsMMM i3' yi iKSjkzMV msy'SM f-ivvr'. : MSSS??? 2--il l - ..H MMWM :Jm.r'i?d& WWWWW WWMMOWMM ,i V I il W-TWt!!f A MWMWGM WM ß MMMMU' WWO' ,T siäjfri " '
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V.
,er weiße Elefant. Ueber den weißen Elefanten, welchem nach der herrschenden Meinung in Siam göttliche Verehrung zu Theil wird, ent nimmt die Voss. Ztg." dem Briefe eines europäisch gebildeten Siamesen die folgende interessante Mttheilung: Warum wir Siamesen die weißen Elefanten mit einer, fo großen Freude em pfangen? Entschieden ' nicht, weil wir die Thiere für heilig oder womöglich gar für unsere Götter halten, sondern weil dieselben so äußerst selten zu sinden sind. Suchen Sie einmal, überall.
wo es Elefanten gibt, ob Sie wohl m einem anderen Lande als Hinterindien weiße Elefanten finden können! Und ein alter Aberglaube unseres Volkes - den unser König der Tradition nach heilig hält ist. daß es Glück und Ehre für Land und König bedeute, wenn wieder ein solches Thier gefunden worden ist. Die besten Beweise. . daß wir den weißen Elefanten nicht für heilig hal ten, sind wohl erstens, daß dex weiße Elefant, bevor er nach'Bangkak kommt. erst ungefähr dru bis vier Monate in Ajuthia bleiben muß. um dort von allen Schmus und ansteckenden Krankheiten. die er aus dem Walde mitge bracht hat. gereinigt zu werden, zwei tenö. daß der Elefant nicht in einem Tempel, sondern in .ein Gebäude gebracht wird, in welchem sich alle könig lichen Neitelesanten befinden. Da wird das seltene Thier mit den beiden Vor derfüßen nnd einem Hinterfuß an einer Säule festgebunden. Nun kommt das Volk und besieht sich den seltenen Fund. Das Gebäude aber heifct gut deutsch iib'rsetzt .Elefantenstaü" und Nicht GotteZstall". Es freut mich aber sehr, daß ein dummer Europäer einen Stall für die Elefanten für einen Tempel gehalten hat, und daß wir soviel Geld haben, daß wir einen Stall so bauen, daß ein Europäer sich einaebildet hat. ein so schönes Gebäude könnte nur ein Tempel sein. Der Mensch hat wohl keinen vergoldeten rzchtzgen Siamesentempel gesehen. Der weiße Elefant ist das uralte Wappen abzeichkn unseres Volkes, wie das Zeichen der Teutschen der Adler ist. Ob sich nun die alte Sage vom Glück, das der wcil'.e Elefant bringt, aus unserem Zappenzeichen, unter dem wir viele siegreiche Kriege geführt haben, cntwickelt hat. oder ob wir unser Wappenzeichen aus der alten Brahmancn-AeU' gion, aus der Buddha unsere Religion schuf, mitgebracht haben, läßt sich wohl nicht mehr feststellen bei htm hohen Alter unserer Kultur. In den alten Sagen der Brahmanen spielt der ElePhant fchon eine große Rolle. Es ist dies auch natürlich und erklärlich, weil er für Indien das nützlichste Thier ist. Jndra selbst reitet in der Sage auf einem dreiköpfigen Elephanten. Und die weißen Elephanten sind einer an deren Sage nach die Könige ihrer 9!ap,e und aller anderen Thiere." Genau ausgerechnet. Wie weit sind wir vom Mond entfernt. Eddie? Ganz genau zweihundert und vierzig tausend Meilen. . .... und sechs Fuß! Au, au! Beim DivisidnZmano ver. Die Brigade ist auf dem Marsch gegen den noch unbekannten Feind. Plötzlich sprengt ein Stabsofficicr zu dem behaglich reitenden Generalmajor und meldet :; Herr Gecral ! Die in unserer Front liegenden Anhöhen sind mit feindlicher Infanterie defekt !- Das ist ' wohl nicht möglich, Herr Major, antwortete der General; Sie haben Publikum. daZ dort dem, Gefecht zuschauen will, für den Feind gehalten. Ich danke Ihnen." Nach eimgWeit kommt derselbe Stabsofsicier und mel. det : Herr General es ist wirklich der Feind, und zwar ist er in lebhafter Be wegung!'' .I wo, mein lieber Herr Major." ist die Antwort. Sie irren sich ich hab' schon feststellen lassen, daß es Publikum ist. Reiten Sie nur zu Ihrer , Truppe zurück !" -Mach kurzer Zeit sprengt der ' MaZor zum dritten Mal heran : Herr General, daPudlikumschieß i- " : ' i'l ''",w Sf'-'A-.; : iiff V 1 Schnell sertl g.:.;stein Schert Fräulein Irma ; aus Liebe zu mir sind bereits zwei Madchen Wahn- , :lt i'l'i ,!!'! i?'-- ,,! ' i;,!?1" , ' W'1!'!;'"." 'u,fm . "!: sinnig geworden und Sie sollten mich wirtlich nicht lieben können Ncin, Herr Lieutenant !" ..Also schon drittes watznsinliiges Mädchen l' ," j , 1 ' : . -yaii: i'äi;1;. smmM: ifei
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Eine Hosengeschiöite Lo SeorgBötttcher.
Wenn ich den Namen Karlsbad" Heere, sehnse, da werd mersch immer gleich eklich zu Muthe, den dort hammse mer emal enn abfchcihlichen, niederdrech tigen Schtreich geschbiclt, den ich in mei nem ganzen Leben nich vergesse! Es is nu e Schticker sechs bis sieben Jahre her. Ich hatte Sie damals das eefül tige Lcberlciden und sah ganz grien und gelb aus, so daß mer mei Arzt endlich sagte: Wenn Se nu nich bald nach lkärlsbald fahren, da steh' ich sei nischt. da kennen Se nu immer Ihr Testament machen Se haben enne dichtige kade dralische Leberabblikazioben! Heernfe, da kriegt ich's aber doch mit der Angst, un wie ich zu Hause kam, sagt ich zu meine? Frau, du. sogl'ch ich im Mai fahr ich nach Karlsbad da hast nn weiter kee Gefiebe nich! Da wollte se freilich erscht nischt davon Heeren, aber zuletz gab se sih ooch. Un wie nu fo Mitte Mai rankam und de Sonne so härrlich schien, hcernse, un de Beime immer grimcr und griener wurden, da faßte mich, weejj Knebbchen! enne ganz ungebendigte Reiselust, un eenes Dages nahm ich aus der Kommode e fcheencs Schlick Zeig, was 'ch da noch vom von zcn Jahre liegen hatte, un trug's, hastcnichgeschn! zu meinem Schneider un bestellte mir e bielfeines Reisehabit' chcn. 'S war Sie cegeütlich Winter fchtoff, e bischen dicke un ich jchwil)ie hernach e bischen sehr drinne. aber sonst warsch e härriiches Zeig un hatte enne seine Kulcere: so e breinliches Grien un e baar gcle Fäden drinne das muß ich Sie nämlich vorausschicken, weil der Anzug in der Gerichte eene Hauptroll schbielt. Schcen! Ich werde mir also enn Daa zur Abfahrt bestimmen kriege aber richtig den Anzug erscht knabb vor der Abreile, so daß ich 'n nich emal ahnziehm kann un nur sir noch in'n Koffer backe un in meinen gewehnlichcn Kleidern abfahren muß! Da hätt' ich mich zchon beinahe rast e bischen ge ärgert, aber ich dachte nee, un kam ganz vergnügt in Karlsbad an. Fer diesen Tag warsch nu zu spät, aber den andern Morgen, wie ich ln meinem Lozchle ausgestanden war, zog ich mel mies Habitchcn an unging direktemang schnurgerade auf die Bromenadc vor das Kurhaus unter das fremde Bubli kum. Da denk' ich doch, ich werde nür j rijch im Kopp: wie ich auf emal drei Bekannte, alles Ofchatzer, auf mich zukommen fche, den Bcrgermeester, den Assessor un Gottlieb Herzer von der großen Schicßgasse! Die sehen mich ooch gleich un winseln un lachen von Weitem, un der Bergermeester kommt mir e ganzes Schtickchen entgegen, schittclt mir de Hand un sagt: Nu, mei guter Herr Dietchen. da? is Sie fa enne unverhoffte Freide! Nee, das is zu hibsch, daß mir vier Oschatzer uns hier zusammenfinden, mir wollen uch' zusammenhalten. Der Heimdickische Heichler! Un dabei kriegt er mich unter den eenen Arm zu fassen und Herzer faßt mich unter den andern und der Asseor henkelt sich wie der büm Bergermeester ein, un se lachen un duscheln egal mit cnander und so gehen fe mit mir immer auf un ab. Wie mer fo e Vertelstindchen geblautert hamm. da sagt der Assessor'; er und Herzer mißten sich jetzt verabschieden, weil fe noch e Bad zu nehmen hätten ; un damit drucken se sich. Wie se fort sinn, läßt mich der Bergermeester auf emal los und sagt: Heernse, was hamm Se da sir cn hibschen Ahnzug? Das is Sie ja e bietfeiner Schloff, den hamm Se doch nich aus OsHatz? Ei ja, sag ich. der is noch von Möller in der Mütelgasse. Hibsch is er, daZ iZ wahr, nur e bischen dicke, mer schwitzt Sie e bischen schre drinne. Sehnse, da sagt der Veegemeester noch: DaZ lassen Se gut sein! Jetzt, bei den kihlcn Nächten is e dicker Schtoss kee Feh ler. Aber das wirde ich Mir an Ihrer Stelle noch ändern lassen: das eene Ho senbecn is ja e ganzes Schtick länge'' wie'S andre! Nu gar! sag' ich erschrocken, denn 's ärgerte mich nadicrlich nicht wenig. daß mei neier Ahnzug so en bedeitenden Fehler haben sollte. I, das, hab. 'ch doch noch gar nich bemerkt! Ja, so was sieht mer an sich selber nich gut. sagt der Bergermeölter, aber en ,oll is es wenigstens. Un, weeß der Harre, wie ich Mich so unten rum begucke, da kommt mersch ooch so vor, als wenn das rechte Hoscnbcen zu lang wäre un ich sage noch: Das is ja censällig was kente mer denn da mächen? Da lacht der Bergermeester un sagt: Nu, das is leicht zu ändern, das kennen Se sich selber abschneiden, nur nich zuviel, en Zoll vielleicht, un Ihre Hauswirthir die macht Ihnen en Saum drum. Na. ich bedanke mich noch un mer sprechen noch e bischen, und dann trinkt der Bergermeester seinen Brunnen un ich 1 trinke poch : meinen Brunnen, un Mittags ber der Tafcltodt sitzen mir vier Öfchatzer wieder beisammen und plauoern heM,, gemiedW , Nach Tische geh ich Sie dann in meine Schtube, nehme meine Hose 'dor, sche!d'e en guten Zoll vom rechten Bcene ab un schicke se dann mit enner, Empfehlung meiner' Hauswirthin, Gunter,. Enne Viertelstunde draus bringt se mir s Mädchen schon geseimt wieder rauf, un ich ziehe se wieder an un gehe auf' de Bromenade. ' Wie ich dahin komme, stirzt der Asseffor aus mich zu un ruft: Guv daß Se kommen, Herr Tietchen, ich warte schon enne halbe Schtunde auf Se. ,1 HerZer un der Bergermeester sinn schon, voraus mir , wollen enne Baroieh machen.. Dabei will er mich r" unter 1 den 1 Arm fassen, tritt aber 1 '' auf emalIzurüÄ?',un Mensch, wo haben Sie! die ' seine Fassong her? m&!lB0i)ofi de ganze Zeit bei Tische drauf 'ange-. sehenMNuVch"lWUM Ahnzug hat Schneider Kindel gemacht
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seh? vnnne. Da lacht er blctz'ich un sagt: Aber der Esel hat Ihnen die Hoscnbcene unegal gemacht, das eene iZ ja bedeitend länger wie das andre! Was, sag' ich ganz bestirt, immer noch? Ich hab' ja schon en ganzen Zoll abge schnitten, weil mirsch der Bergermeester ooch lagtc! Da bamm Se Zu wenig abge. schnitten. Tu muß wenigstens noch e Zoll runter, mcent er und sieht sich ganz ernsthast de Stelle an. Nu, KmZel soll mer aber wiederkommen, sag' ich, denn es fuchste mich doch eklich" ci Deifel! bei den will ich gleich wieder was bestell'! 5!a dadurch woll'n mir uns in unsrer, Bardielz nicht steeren lassen, sagt der Assessor; komme Se. Herr Dietschen! Sie schneiden sich das heile Abend ab, un damit is die Geschichte abgemacht. Na, mir machen da enne lzibsche Bar. dieh. un wie ich Abends in mei Löschte komme, schneid 'ch noch en Zoll rund rum um's rechte Hosenbeen ad und schicke de Hose wieder zu meiner Wir thin unter. Frih. wie ich noch in Bette liege, bringt se mir 's Mädchen geseimt wieder, ich ziehe mich sir an und gehe auf die Bromenade. Da seh ich ooch schon den Bergermeester un den Assessor un Herzern beifammmstehn un die wollen sich dodtlachen. wie ich auf se zukomme, so daß ich sage: Was gibt's denn? Was hamm Se denn so Lächer liches? Un der Bergermeester saßt mich untern Arm un lacht in eene fort, daß 'n de Trahnem in de Oogen tarnen un sagt endlich: Der Assessor hätie ss enne kölnische Geschichte erzählt und da bei sangen se alle drele wieder an zu lachen, daß 'ch endlich ooch mitlache und frage, was das sir enne Geschichte wäre. Die wirken fe mir schon emal bei Gelegenheit erzählen, sagt detMssö'r un kann gar nicht aus dem Lachen kom men, aber jetzt wpllcn mer gemcinfchaft lich Brunnen trinken; un damit geh'n mer in die Brunnenhalle. Sehnse, un wie mer danein kommen, da fangen Sie die Gäste alle zu lachen an, un de Kellnerin, die mer meinen Becher bringt, die lacht mer araduu in's Geficht, daß 'ch mich umdrehe, weil ich denke, 's is hinter mir was Lächerliches. und wie ich dann nn Saale auf un ab gehe, da steht Sie e Kellner an der Thiere, der lacht ooch, un den frage ich ganz freindlich: Heernse, weshalb lachen denn de Leite alle so? Ach, sagt er un lacht im ganzen Gesichte ich hab'n hernach kee Drink geld gegeben, wie ich de Gemeinheit raus lrieat hatte 's hat sich vorhm e Asse sehen lassen. E Ane? saa ick denn fer Tdure, hab ch mich immer zehre lndcrcmrt , ipnni? ma i nrn Mir im nm ntmt ... TV I " -7 . gesehen. ?k IZZ. trtJF s'fit frtnl- . r . . JH6. 4 ? ' F . f - ' l.tlUlll NwV (IVW Ivu Hf l'V. irtnmt,iiii wri it jiTtir itiiTi rr tt -. C1? 1 t t rf j f O A. 1 A AHM llilUUllliliL illLi UlUi 1 U , - i , - - n"r"i "!. JJilUU 11 U'UUll. Na, ich gebe in mein Löschic, un wie fU Ul IHllllt wltiUC tViJiUit, VU flllH 9 Dienstmädchen un reimt gerade auf, un , wie je mich sieht, da fängt e, Gott Schtrambach! ooch zu lachen an. Ätz,' iMriln. '(ilA $mtA r . sag ich, Sie hamm wohl ooch den Anen geseh'n? Da lacht fe aber noch stärker, - , f t- t T f 10 va ie naz !kien nruzz irclzi: atf.. , . . f7:-ij.. 3 t c-im, 'aozi .zicrr i;iciajen, icua uuiiiui sic denn für eene Hose an? ; Heernse! Un da steh' ich qrade vor den großen Spiegel, und Wie ich .nein' sehe, da denk' ich doch, mich soll der Schl'cg rihren da il mei rechtes Ho tenveen eene ganze anv vreik kurzer wie 's linke und da fallt mersch aus : cmol wie Schubben von den Augen, daß mich die 5?erle zum Besten gehabt hzhen. Sehnse, da bin ich Sie aber so wieihig geworden, daß 's Dienftmäd chen ordentlich zitterte, wie ich 'r pi i schne. t sollte 's Zimmer vermffen: rnack bad' iü de 5ole mm SÄneider geschickt, ich ließ ihn bitten, de Hosen - y , " W " V deene egal zu machen, aber wie se den k.. IMiA'KilwfvtAAK . V A llll.rtKA uiuaiu .cui .vtiiitiuic, uu iiuiii f iK,. IS . 'Ih I fcM .4 1t. n S'V1 St'lkfeZctlen gingen. Mit 'n Bergermecster und den Affen or und Herzcrn V iuy ti.iu uaü i'ii vrj: viu hab' ich ader, kee Wort wieder gesprochen, und wie mich, der freche Kertz dee Assessor anrcdie und mecnte, ich hätte Za falsche Hosenbeen aögcschniticn. da hab' ich gar nischt gesagt und hab' 'n blos angeguckt, daß er, poch us d:r Stelle wie begossen weMegarrW DaZ hatten fe sor ihre Gemeinheit? Aber ftiZdem.,wjsien,SNDottsch!Dm- . 1. 4. .. iwfr'v t .i.k t vacy, iann mi on viamz canvoaallemol ordentlich in,de lly,ol!e bjngen. Gottschtrambach nochCens, lch dckrs Sie" gar' nich d'ran denken! Gewissenhaft. Äichier: ,Jch mache Sie darauf ausmerksam. daß Sie jedes Wort beschwören, müssen. Sie dürfen ' also, keine Thatsachen" deHäupten, die Ihnen etwa nur durch Hörensagen bekannt sind. ,, Zuerst wol lcn wir 'inigh? ken. Mann ' sind" Sie geboren?" Zeuge: Ja, Herr Präsident, das kann ich nicht beschwören,, das weiß ich wirk llch nur von Hörensagen!- , t m Es g eh t zu sch nel l. ,, Mo. distin: Der neue Hut kleidet die Frau Baronin, wirklich ZyMgZichgndif ger Herr müssen sich nur erst "wkdec tmWT lode öcroohnenjSarönSle hadcn gut reden. ItcdeS Früulem, diS ich mich immer an eine neue Mode geVöhne, ' hat meine Frau schon wieder iintn neuen
: Die g u t e ' F r u n d i N.,DW -lern sah i ich" Ihre Freundin Ihi-tJaV! ten, " wendet si ch'' HerrÄ, 'Sn'F? ne' j unge Dame, sie wusste nicht, das; ich sie be. obachte, und ich konnte mich nicht satt iehen an ihren graziösen Bewegungen." Darauf die Freundin achjelzuckend: tY '- f'I !lii'il!:r;t 'i'M'C' "tt'.'si'il'l'fr: riO"-ij!IF:l!f v'B! ,Man ist nicht graziös, wenn man sich '! . : i:. 1 " is ' -M F "!lr' : .! ;:-'''i" , tSi.S ,. anbeobachiel glaubt.'' ,, ,, , ., , .,, ! 'I'- v ,1 i- :r:"!'' M 'ÜP1' "'' i! !:!' i-riI' '"iHii li' 'i'li-': ' i Nah e ' 3 -tx$i IMtfi u r d ei kürzlich von J-Zraeliten eine große Sei Scnfa;bn''frichtftl',,r;;;
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