Indiana Tribüne, Volume 15, Number 342, Indianapolis, Marion County, 28 August 1892 — Page 3
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(3'iissn3rjncH ,o Reglnalv Barnet. (9. Fortsetzung.) Jjj es erlaubt, zu fragen. sagte Robert Power, wie jetzt die Sachen in Bezug auf Fräulein Duvivier sie hen?" So viel ich sehe, ist alles noch beim Alten." erwiderte oer Chef, Sie wiffen ohne Zweifel, daß die gestrige VerHand lung eine reine Formsache war. Die Anklage ist auf eine Woche vertagt wor Den, und ohne Zweifel ist in diesem Augenblick die Verhaftete in duS Kreis geföngniß abgeführt worden. Alles das haben Sie gewiß aus den Zeitungen erfahren?" Ja. ich habe die Verhandlung gelesen," seczlc Rodut, ich dachte jedoch. Sie wären vielleicht im Besitz genauerer MchriäM." Ich habefeinen osiciellen Bericht,rrnnoerte Mr. Norfolk zagend, mit einem Blick aus Monsieur Du vrvier, aber ich muß sqgm, daß kr Nicht schr ermuthiqender Natur ist. Tie Anzeichen gegen das junz?MdHen scheinen ziemlich stark zu fein." Zum Glück für den Franzofen verstand er kein Wort von dem Gespräch. das in englischer Sprache geführt würd?; . die., entlnuihigcnde Nachricht machte daher leinen Eindruck auf ihn. A!Z Mr. Norfolt dies bemerkte, fuhr er ungezwungen fort: f Erstens dieser unglückliche Shaw! er gehörte ihr, daran ist kein Zweifel, Lady Hunter hat ihn erkannt, und jene Frau Frau ..Frau Grcgsry," ergänzte der junge Sergeant. Richtig. Frau Gregory, hat denfel ben als jenen Shzwl erkannt, den sie an jenem Abend sab. Und was noch merkwürdiger ist. f ist bereit zu be schwören, daß Fräulein Duvivicr in ich re? Gestalt und ihrer ganzen Erscheinung der Frau gleiche, welche anr Abend vor dem Mord in ihr Haus kam." Tas ist in der That seltsam! sagte 8!stbcrx Power gedankenvoll. - Ja, das ist "es," fuhr Mr. NorfoU fort. Das einzig Günstige dabei ist, daß Frau Grcgory nicht bestimmt über zeugt in, es ist nur ihre Meinung." Und niemals in ihrem Lcö.'n bat sie sich in eine tolleren Irrthum bzfnuden. sie alte Närrin," sagte Mr. Bru sei, weicher im Eifer vergaß, daß er sich in Gegenwart feines Chefs befand. Aber d:r Letztere läch:!te nur gut' rnüifiif. Bil c.r den Gründen und $!am gründen," sagteer, welche ich während btc letzten vierunzwanzig Stunden angehört haoe, weiß ich tanm, wie man die wache anfaffen soll. Ich habe reis lich überlegt und bin endlich zu einigen Schlüssen darüber gekommen, was zu nächst geschehen muß." Mr. Norfolk wollte feine Meinung aus sprechen, blickte aber zuvor nach seiner Uhr. Meine Zeit ist kurz," sagte er, .und ich kad.v.och hundert andere Tinge zu beachten. : b:t diese Sache mich sorg fältig behandelt werden und dazu wünfche ich nur Ihren Beistand zu sichern. Sie Tottor, sind der Erste gewesen, bet in der Sache gehandelt hat, und wenn ich mich nicht irre, glaube ich, daß die ganze Sache Sie persönlich interes' sirt." . Teteltiv Brufcl blickte Robert Power crtf als ob er sagen wollte: Sehen Sie. war es niäzt klug von mir. zum Ehef zu gehen'? Ist er ich d:r richtige Mann für uns?" Monster Tuvivier sah inzwischen im beweglich auf seinem Stuhl, aufmerksam und geduldig. Er vcr'tand nichts von Allem, was gesprochn , Ade, aber Mr. Norfolks ernstes und intelligentes Gesicht flößte ihm L.r:rauen ein und cr war über zeuzt.d a die Angelegenheit seiner Nichte in guten Händen sei. 23. eine Vermuthung," sagte Mr. Nxfrtf, seinen Schnurrbart streichend, ist keine , besonders gute Grundlage, aber wiranüffen uyz jnstl derselben be gnügen. -: Nehmen wir also an. diese? Mr. Saint Aldan sei der Mann, der Madklcinc Faure ermordet hat, Brufcl behaustet dieZ. und Sie.Doktor, glaube ich. find derselben Meinung. Nehmen wir also an,cr sei unzer Mann. Er kann unserGespräü hier nicht hören und eS wird also seine Gefühle nicht verletzen., Run rommt die natürliche Frage: 2Vklch?n Grund hatte c; zu dem Verbrechens. Wer ftar diese Maöefcrn Faure?" Als Mr. Norfolk schwieg, machte der Teteltiv eine Bemerkung. Ich hab? einige Nachforschungen in Paris anbellen lassen Sir. sagte tft aber sie ergäben nichts.' Der Name' Faure war wahrscheinlich ein angenom mener, oder vielleicht war die Ermordete gar nicht aus ' Paris, obgleich sie dies behauptete. Soweit es sich feststellen ließ, vermißt man dort keine Person dieses Namens." Sie sehen also,- sagte Mr. Nor kolk, wir siiid noch nicht auf den Grund der Sache gekommen. Bis jetzt können wir noch nicht die geringste Beziehung zwischen,, dem Manne., den wir für den Mörder halten, und fei nem Opfer "nachweisen. Zum Glück für das junge Mädchen, welches jetzt des Verbrechens angeklagt wird, haben wir Monsieur Tuvivier hier, welcher uns wahrschelnllch etwas Auzklarung aeben kann." Er wandte sich m französischer, Sprache zu Monneur Duvlvier. Wissen Sie, ob Ihre Nichte, Made noiselle Tuvivier irgend einmal eine Dame, , Namens Madeleme fraur kannte r Ter alte Herr schüttelte den Kopf. In Frankreich iriazt, dessen Zann jch Sie versichere Meine Nichte wurde in ein:r Pension in Nouen erzogen unÄ
als sie die'clbe verließ, lebt sie in mei nem Hause, bis sie mit meiner Erlaub niß nach England ging, mit Sir Hun ter und feine? Frau. In Noucn kenne ich keine Madeleine Faure. darin kann ich mich nicht irren, ich kenne dort Je bermann." Aber in der Pension? Oder viel leicht unter ihren Schulfreundinnen. Ter Franzofe lächelte. Man stecht," sagte er, daß Sie mit den Gebräuchen meines Heimathlandes nicht sehr bekannt sind. Dort kennt man Jedermann, selbst die Pensionsfräulein. Charlotte hatte verschiedene englische Schurfreundinnen, die meisten jungen Damen aber waren aus dem
woylhaoenden 'Äurgerstand der tadt und einige waren aus anderen Gegen den Frankreichs gekommen. Aber memeNiÄiekzat mir alle die klernen Er lebnisse des PcnstJNslebcnS erzahlt und ich weiß bestimmt, daß sie niemals den Namen Madeleine Faure genannt hat." . . . Kann nenn? kolche Perlon m Paus kennen gelernt haben?" Meine Richte hat wohl zu vttMoenen Zeiten die Hauptstadt besucht." wider!? Monsieur Duvivier. aber immer in meiner Beakeitung. Wir kennen keine Madelcine Faure. alle Bekannten von Cbarlotte sind auch mir bekannt, felbst in ihren zahlreichen Briefen aus England erinnere ich nnch nicht, diesen Namen ic gelesen zu daben." Mr. Norfolk sah. daß durch weitere Forschungen in dieser 'Richtung nichts zu gewmnen war. Ich hielt es für gut, wenigstens danach zu fragen, da Sie gerade hier pnd, Monpeur. Nach allem aber ist diese? Punkt unwichtig. Wir gingen von der Voraussetzung aus. daß Mr. Saint Alban der Verbrecher sei. und wenn dies der Fall ist, so ist es durch aus nicht nothwendig, daß Früulein Duvivier mit der Ermordeten bekannt gewesen, weder unter dem Namen Faure, noch unter irgend einem anderen. Miß Duvivier sagt aus, daß sie ihr ganz unbekannt sei. Ihre Ant Worten stimmen damit uberern, und wir wollen sie also annehmen. Aber wer ist Madeleine Faure? Bevor wir dies nicht wissen, wird das Dunkel sich nicht lichten." Da?ü? habe ich einen Plan, ve merkte Mr. Brusel. Nun, sprechen Sie," erwiderte der Chef. Man mun Mr. Saint Alban über wachen. Man .sagt, er sei in Paris. ich mochte rolen, warum er dahin ge gangen ist." Mr. Samt Mban ist nicht in Pa. ris," erwiderte Mr. Norsolt, er hat Enaland Nicht verlassen und benndet sich in diesem Augenblick in London." Ju London?" rief Robert Power erstaunt. Wir baden doch gestern sein Haus gesehen, und es war dort alles geschlos sen." bemerkte der Detectiv. Mr. Norsolk lächelte. Es scheint, das ich besser unterricht tet bin. Mr. Sailtt Älban ist bestimmt in London, meine Nachrichten darüber lmd vollkommen sicher. Aber ohne Zweifel wünscht er dem Zusammentreffen nut semcn zahlreichen Freunden auszuweichen. Sein Grund dafür ist nicht schwer zu errathen nach dem, was ihm vor Kurzem begegnet ist." hiut, aber es übcrraicht nnch wirk" lich," sagte der Detectiv. Das braucht Sie nicht davon abzu halten, diesen Herrn zu beobachten," fuhr der (hcf fort. Wenn Sie jorg. sättig zu Werke gehen, können wir da durch vielleicht etwas erfahren." Wenn St. Alban der Schuldig- ist. so wird er wahrscheinlich irgend envas unternehmen, was ihn verrathen wird. Er muß überwacht werden. Ich weiß zuralllg seinen jetzigen Aufenthalt. Frau ?aint Alban ist in Manchester und er in London, er wohnt im Haufe seines Clubs Die Pilger. Seine Eezchäfte haltm ihn wahrfcheinlich hier zurück. Man muß also zwei gcwand:e Leute ausstellen, und ich glaube, ich werde im Stande sein, einen meiner eigenen Leute , als Duner lm Club anzubringen. Thun diese ihre Schul digkeit, so werden wir bald über ihn voZ ständig ausgeklärt sein. Aber nun diese Frau Stanley?" Das ift nicht schwer," unterbrach ihn Mr. Brusel, wir können einige Leute ln dem Hauie selbst unterbrin gm; ich habe die Zimmer gemietet, und wenn wir wollen, können Sie heute bezogen werden. Man darf sie nicht aus den Augen verlieren." . Das wäre also erledigt. Dann hadc-n wir noch ihren Mann, den Sträsiing. Er kann sich nützlich crwei fen. er muß im Stande sein, uns etwas übcr Samt Alban mitzuthnlen. Wenn wir nur zu ihm gelangen und ihn zum Sprechen bringen 'können; kcine noch so unbedeutende Spur dar' vernachlässigt werden." , Wenn ich mit ihm in Berührung kommm konnte," rief Robert Power, so würde ich gern den Versuch machen, diesem Menschen die Wahrheit abzurin gen. - Er interessirt mich sehr." Sie, Doctor?" -sagte Mr. Norfolk, äber das ist ja unmöglich!" ?. ,: , Warum?" sragte Robert. Stanley befindet sich in Dartmoor im Gesangniß. Dort sind Gefängnißwärtcr und da ich als Polizist gedient habe, könnte ich für einen solchen Posten geeignet erscheznen. Bin ich emmal bor so habe ich reichlich Gelegenheit, ihn zu sehen und mit ihm zu sprechen." f Aber er kennt Sie, nicht mW? s Ja. .Doch um. so besser, das ist ein Grund mehr, , daß ich den Versuch machen sollte." V Der Ehef überlegte einen Augenblick. ! ,:-v:i l Gut, gut, die Sache kann gemacht werden." sagte er; ich werde' Ihnen eme Stelle in Dartmoor verschaffen. 5cr DIrcctor des Gefängnisses wird mein Verlangen nichts t abweisen, wenn ihm die Gründe suscinandergesetzt
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werden. Sie haben dann die beste Es legenheit zu handeln, so wert es d:e Vorschriften des Gesängniffcs zulassen. Ich werde noch heute an den Tirector schreiben." In nächster Zit werde ich in Sand bank als Zeuge nöthig sein," segle Robert. ab:r sobald Fräulein Tuvi vier entweder freiarsprocn oder dem Geschworenengericht überwiesen wird. t nachdem sich die ache gestaltet, bin ich frei bis zur Eröffnung des Geschworcncngcrichts. Die Zwischenzeit kann ich in Dartmoor nützlich verwenden." Gut. mag es so ftin, da Sie es selbst wünschen," erwiderte Mr. ?!or soll. Air können dadurch etwas gcinnen, obgleich ich Sie nicht um Ihre Ausgabe ivncbc. Dartmoor ist in trauriger Aufenthalt." Darauf ivürde ich nicht achten, Wenn ich dadurch die Beziehungen Saint Atdans zu diesem ?.'eann: an ö Licht bring'' könnte. Ich werde nicht ruhen, bis es bewiesen ist, dN ich Recht hatte, diesen Menschen des Mo?. des in ix? x?iUa Nov Roy zu beschuldlgZN. Und ich kann nur wiederaolen. erwiderte der Erbürgermeister. Ä.i'z mein ganzes Vermögen zur Verfügung der Gerechtigkeit steht, kein Opfer für mich zn grof; ir." Fraulein Tviv:er hat bereits eineu nkächtigeu Fund in Sir John Hunter. er kämpft aus aller Kraft für ste. und er versteht zu kämpfen, wenn er will. Aber Sie. Doctor, vrgcsj.'n Sie nicht. Jack zu besuchen, bevor Si! die Stadt verlassen, sonst macht cr mir Vorwürfe. Was Dartmoor btristt. so wcrdcn Si.' von mir hören, solnld die nöthigen Vorbereitungen gtroiseu sind." Räch einem herzlichen Abschied stiegen die Drei die Treppe hinab. 24. Einige Stnnden nach sein?r Unterrednng mit Mr. Norfolk kehrt? Sergeant Power nach Wandbank zurück. Er hatte nicht die Absicht gclzabt, London so bald wieder zu verlassen, abcr Herr DuviLie? hatte ihn um. seine Begleituxz gebeten. Lcterer hatte natürlich den dringen d:n Wunsch, sogleich mit seiner Rich:e. sowie mit ihren treuen Freunden, dem Baron Huntn und wssen Frau. 7)u sprechen. Der Franzose hatte England zuvor nie gesehen, war der englischen Sprache ganz unkundig und daher hilstos. Auf seine Bitte entschloß sich Power. ?hm als Vermittler zu dienen und ihm in feinem Kummer beizn stehen. Sosort nach ihrer Ankunft suchten sie Sir John Hunter im Marinehotel auf. Er empfing seinen alten Freund auf das Herzlichste und bewillkommnete auch den jungen Sergeanten, als er von Duvivier hörte, welche Dienste ihm . i vieicr leisiere. Mein lieber Freund saate er zu dem Exbürgermeister. glauben Sie, daß ich für Eharlotte alles gethan habe, was ich konnte. Mr. Tremayne, cm ausgezeichneter Advokat, zft für die Vertheidigung gewonnen, ich habe alle Thatsachen zu Gunsten der Bertheidi gung gesammelt, die ich erfahren konnte, aber Jedermann scheint gegen uns zu fein. Gegen uns?" erwiderte Duvivier. Wie kann das sein? Da Sie doch ebenso gut als ich wissen, daß Ehar kotte unschuldig ist? Soll ich meinen Ohren trauen? Gibt es hier denn keine Gerechtigkeit?" Gewiv." erwiderte Sir John, abcr es gibt auch Nichtswürdigkeit und Thatsachen gelten als Beweis. Wir müssen das Beste hoffen, aber, wenn nicht etwas Uebcrzeugendcs zn ihren Gunsten entdeckt wird, o wird das arme Mädchen sicherlich vor Gericht ge stellt werden." Ach, welch' abscheuliches Land!" rief Monsieur Duvivier in Verzweif lung über die traurigen Nachrichten des Barons. Warum habe ich Charlotte erlaubt, hierher zu gehen, wo man Schuld und Unschuld nichts, zu unter scheiden versteht?" Nun, nun, seien Sie vernünftig." sagte Sir. John, wir sind nicht' so schlimm! Dasselbe hätte ebenso gut auch in Frankreich vorkommen können, und dort wäre Eharlottes Lage noch viel schlimmer, wie Sie wissen. Sie würoe hin und hergezogen, verHort und gequält und. Gott weiß wie lange, im Gefängniß gehalten werden." Monsieur Duvivier,' welcher die in in seinem Vaterlande übliche Methode bei Untersuchung von Verbrechern wohl kannte, senkte den Kopf und schwwz. Hier wird im Gegentheil fuhr Sir John fort, jeder Umstand zu ihren Gunsten zur Geltung gebracht werden.' Es wird nicht von ihr verlangt, ihre Unschuld zu beweisen, sondern die Anklage muß ihre Schuld be weisen, das ist ein Unterschied." ,. Ich hoffe, man wird mir wenigstens erlauben meine Nichte zu sehen," sagte der Onkels . Gewiß! Dafür habe ich bereits gc jorgi. Sie werden Charlotte sehen, ich habe mit der Behörde darüber gesprechen und es wird keine Schwierig lcit machend" ' . : - ,; Wann kann ich sie sehen?" Noch heute, wenn Sie wollen. Aber ts ist schon etwas spät, ich fürchte. , wir kommen nicht zur rechten Zeit nach dem Gefängniß.' Es ist besser, wir warten bis morgen!" : Sie haben sie schon gesprochen?" , , Ja, mehrmals, auch meine Frau ist . '' ' r "' "' 11 W ' .'H'' a'-Slli- f - i i' !S lt ins rtimSrT " W taVVftfr - Sie tragt meine arme Charlotte ihr schreckliches Schicksal?"-, fragte 'Duo vidier. ' - ,; : ' ' vvv . . . ! .-. ;. ''ü'lTlfe ' ' ' ' - "rf - ttfc, ji-.tä 'ti' ii ? Seit unseren Besuchen ist tte wun derbar gelfzt. Das arme Kind war furch'ar erschreckt durch jene , Leute in ? N0er. ' i'1' "-' " ' - , ' '.'tft:-'-l 'tii ".iiirap'.-r t: i;1 :i vvZM.n,KXi . .! ß:iii-:i!!',r'. .Die Schurken!" knurrte Duvivier.
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,N?a?um war ich nicht da, um sie nie)crzuschlagen?" Aber jetzt ist sie- viel standhafter," fuhr Sir John fort, das Mitgefühl ... f. , . .. cyt .nun., xyiuu ijui Kinz u,iuc iiiuiiy uf sie aemacht. Sie wein, da sie von ihren Freunden nicht verlassen ist, und das tröstet sie." Ach, das ist sehr gütig von Ihnen!" sagte der alte Herr. Mein Schmerz ließ mich den Dank vergessen, den ich Ihnen und Jyrcr rau isemayin schulde." Der Baron zuckte mit seinen breiten Schultern. Es war ihm unbehaglich. wenn man ihm dankte oder ihn an eme gute That erinnert?. cooert Power, oer schwelgend im Hintergrund geblieben war, hatte den dringenden Wunlck. einiae ??raaen zu stellen, und jcU ergriff er die Gelegen, heit dazu. Die Anzeichen müssen icnr stark ae gen Fräulein Duvrvier sprechen,- sagte rv . tt , , :x, wenn man lyren an 10 zagyafk ansieht.o ist es m der Tbat.- erwiderte Sir John, man hat etwas gefunden, was, Wie der Advokat sag!, verhängniß" voll sein kann." Und was ist das? freste Robert gespannt. verlien lnich am die Thatsache. daß Fräulein Duvivier am Abend des 4. jc:oDcr3 Das yolet nicht verlassen konnte, ohne von irgend Jemand gese hen zu werden, jetzt hat sich aber herausgestellt, daß dies dennoch möglich war." Wirklich? Und auf welche Weise?" .Nun. eine derTbüren aus der Rück feite des Hotels bleibt kür den Gebrauch der Dienerschaft immer offen, und dort ist kein Portier. Daher konnte jede Person, die im Hotel wohnte und die Geleaendeit kannte, die Trevve binab gchcn und in einem günstigen Augen blick das Haus verlassen, ohne oemerkt u werden. Aber wird diese Tbüre bei Nacht nicht geschlossen?" fragte Power, das plnauZgelangen ist za noch mqt Alles, es bandelt sich auch darum, wieder hereinzukommen, und wie Sie wisse. inun der Mord zu spater wtunde be gangen worden sein." Ja, das wein ich. Gewöhnlich wurde die Tbüre geschlossen, aber jetzt hat man entdeckt, daß der Schlüssel verschwunden war." Wirklich? Hat man ihn wiederae funden?" Ja. man bat ibn wiedersesunden " sagte Sir John mit bedenklichern Ge r.sLi. ci :t , . siuu. iulltt ual iyn m einer uae von Eharlottes Zimmer gefunden, in der Mye m jearnrn." Sergeant Power fuhr entrüstet a'tf und rief: Welche Niederträchtigkeit!" Das Alles." fuhr der Baron fort, aibt der Sacke ein scbr widriaes Aus sehen. Da ist dieser verwünschie Shawl und dieses höllische alte Weib, welches behauptet, daß es sich nicht irren könne. rw..: or i i j, . i f. - c um ifi sh, tu ijctutyc uuprr nur, wenn ich daran denke! Die Einzige, rvelche Fräulein DuvivierS Unschuld klar beweisen könnte, ist meine kleine Tochter, doch ein Kind kann keine be weiskräftig? Aussage machen." Aber Eins kann die Anklage mcht erklären." saate Robert. .nämliÄ den Beweggrund zu dem Verbrechen. Ueber die Ermordete ist auch noch gar mchtS bekannt, man weiß nicht, wer sie sein mag." Unglücklicherweise ist ein Bewegzrund nicht nöthig," erwiderte der Laron, es ist nicht erforderlich, daß sie Anklage die Veranlassung für das Verbrechen nachweist, sie hat'dem Thä icr nur das Verbrechen zu beweisen. Wenn das alte Klatschweib, die Frau Grcgory. darauf besteht. Charlotte sei Sie Frau, die jenen Abend in ihr Haus kam, so ist das Schicksal des armezv Mädchens besiegelt." Aber die Frau hat das Gesicht der Fremden nicht gesehen." Nein, und das ist eben das Unglücklichstc an der Sache! Ich wünschte, sie hätte es gesehen, dann müßte sie wissen, oaß es nicht Fräulein Duvivier war.' Sie hat nur die Gestalt der Frau ge' f?hcn und schwört darauf, es fei Char lotte gewesen." Groß gewachsen und brünett." mur melte Power, das stimmt." Das ganze Hotel ist durchsucht wor öen," suhr der Baron fort, kein Zim mcr ist unberührt geblieben, aber man hat nichts gefunden." . Ich möchte wissen, was er mit jener Tasche und den Sachen darin gemacht hat?" sagte der junge Mann nachdenklich. Wer?" rief Sir John. Meinen SiSaint Alban?" Ja." Sie glauben alis wirklich, daß er der schuldige ist?" Ich bin mehr als je davon überzeugt," erwiderte Robert. Der Baron ging im Zimmer an) und ab. In der That," sagte erdänn, auch ich kann nicht npers, als ihn für den Mörder zu halten! Wenn ich nur den Schurken auf einige Minuten hier hätte, ich würde ihn in Angst jagen, bis er die Wahrheit sagte." Ich glaube, das würde Ihnen nicht gelingen: Saint Alban ist nicht so leicht einzuschüchtern." Ich hielt ihn immer für einen gk' meinen Abenteurer." Haben Sie ihn überhaupt nähe? gekannt?" Nicht genau. Mcr , ich habe ihn hier und in London getrossen, er gefiel mir nicht, und meine Frau behauptete sehr oft, da er lerne Lrau schlecht be handelte." , , ; - , v ... , Was veranlaßte Ihre Frau Ge mahlin zu dieser Vermuthung?" O. Frauen haben dasür ein schar fcs Auge. ,Meine Frau sah. daß Frau Samt Alban ein scbr unalücklich? Leben, führte, und .das wundert mich nun nicht, da ne emen fo'.chcn Schurken 'um Manne hat. Aber kommen Sie.
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Herr Duvivier. wir wollen ein Zimmer für Sie bestellen und Sie hinauffüh ren, Sie werden natürlich hier MtU ben?" Der Franzose befragte Robert durch einen Blick. -Ich würde den Rath dieses Herrn befolgen," erwiderte der Letztere. Nichts wurde mir mehr Vergnüaen machen, als Sie einzuladen, mein Gast zu fein, aber es ist wohl überflüssto. Ihnen zu sagen, daß das Marinehotel komfortabler ist, als das Harn eines armen Polizeibeamten." fügte er la chend hinzu. Auch ich.- sagte Sir Jodn, könnte nicht zugeben, daß Sie uns verlassen. Ihr Besuch ist uns schon lange ver sprochcn. wie Cie wissen. Allerdings hätte ich gewünscht, Sie unter glückllcheven Umstanden hier zu sehen. Aber sprechen wir jetzt nicht weiter davon; wir müssen das Beste hoffen." Sergeant Power verabschiedete nch und versicherte Herrn Duvivier. er werde in kurzer Zeit wieder bei ihm sein. Der Franzose hatte eine große Vor liebe für Robert gesagt und würde viel leicht gern die bescheidene Wohnung deS jungen Mannes dem Glanz des Ma rlnehotels und der Gesellschaft des Ba rons vorgezogen haben, aber es war nicht leicht. Sir John zu widerstehen, und es alna auch nicht gut an, seine Einladung abzulehnen. Robert Power begab sich nach seiner Wohnung. Das Haus, in dem sich dieselbe befand, war nicht weit vom Pollzetgcbäude entfernt, unp sein Weg führte ihn über den Platz vor demsel ben. Unvcrmuthct begegnete er zwei Personen, die er kannte. Die erste war Inspektor Gadd, wel cher seinen früherm Untergebenen von oben herab anblickte. Sie sind also wieder hier?" sagte er zu ihm, ..wir dachten Allk. Sie hät ten französischen Abschied genommen und seien zum Wohl des Vaterlandes davongegangen." ,,Jch glaube, das kann ich halten. wie ich will," erwiderte der Sergeant, ich habe meinen Abschied eingereicht und Sie selbst gaben mir sofort' meine Freiheit, indem Sie auf meine Dienste verzichteten." Nicht so rasch, mnger Mann," sagte Mr. Gadd. für's Erste sind Sie noch als Zeuge nöthig! Die zweimal vertagte Verhandlung wird nächstens stattfinden, und Ihr Ausbleiben könnte schlimme Folgen für Sie ha. ben!" Ich bin hier, um meine Pflicht zu erfüllen, und habe auch keinen Grund und durchaus Nicht die Absicht, vor Jh nen oder sonst Jemand zu suchen, ; erwiderte der mnge Mann. Ich er laube mir aber. Sie darauf aufmerk sam zu machen, daß ,ch darauf bestehe. in anständigerem Tone von Ihnen an aeredet zu' werden. In Wirklichkeit habe ich den Dienst verlassen und bin nicht geneigt, Ihre Impertinenz ruhig zu ertragen." Robert Power war ein Gegner, der Nicht zu verachten war, und äugen schemlich hielt der Jnfpector trotz semes spöttischen Benehmens sich nicht für be rechtlgt, sein herrisches Wesen beuube halten. Noch ein anderer Grund dafür war das plötzliche Erscheinen von Mr. KingSford. welcher soeben aus dem RathhauS kam, das neben dem Polizei gebäude lag. Mr. Gadd begrugte rhn sehr respekt voll. Sobald Kingsford den Sergeanten bemerkte, rief er ihm zu: Hollah, Power, sind Sie wieder da? Ich wollte mich eben nach Ihnen erkundigen. Begleiten Sie mich einige Minuten, ich möchte Sie um eine kleine Unterredung bitten." Mr. Kingsfords Benehmen gegen Power war sehr böflich, was Mr. Gadd, dessen Gruß kaum benkerkt wurde, recht bitter empfand. Noch bitterer war es für ihn zu sehen, wie der angesehene Mann Robert ver traulich am Arme faßte und ihn bei Seite zog, damit der Jnspector nicht höre, was er sagen wollte. Ich komme soeben aus einer Verfammlung des Polizeicomites," sagte Kingssord, auch Ihr Fall wurde be sprachen, und ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, daß ich Ihre Partei nahm!" Sie sind sehr gütig, mein Herr." sagte Robert, aber Sie wissen wohl, daß ich alle Weiterungen dadural vcr mieden habe, daß ich meine Entlas sung nahm?" Ja. das weiß ich. aber das ist nicht die Hauptsache," erwiderte Mr. Kings ford. Wir wollen Sie nicht verlie' ren." Bedauere sehr," begann Robert. Ich glaube, die Sache ist bereits abgemacht." unterbrach ihn der Stadt rath, ich habe mit Capitän Baker, dem Districtscommandeur der Polizei, gesprochen, und eben habe ich Ihr Be nehmen vor dem Comite gerechtfertigt, so daß nichts weiter zu sagen ist. Thun Sie Ihre Pflicht und behalten Sie Ihre gute Laune, und wenn Sie Je mand' beleidigt, so wenden Sie sich an mich, ich werde die Sache bald in Drdnung bringen." Der junge Sergeant schüttelte den Kopf. Halten Sie mich nicht für eigensin nig," sagte er. und glauben Sie. daß ich Ihre Güte zu schätzen weiß, aber es sind Ereignisse eingetreten, welche mich nöthigm, Sandbank zu verlassen-, der größte und beste Dienst, den Sie mir erweisen können, ist der, meine sofor tige Entlassung aus dem Dienst zu ermöglichen." Mr. Kingsford sah Robert erstaunt an. -r-"r ' ' . , Handelt es sich um etwas wa5 mit dem Mord in Verbindung steht?" fragte er.' ' : . .. Seit der Rächt ' des Einbruchs hatte Mr. Kingsford so großes Interesse für den lungen ergean'en oezeigt, und
dkeS noch kürzlich bewiesen, daß Robert nicht umhin konnte, ihn in's Vertrauen zu ziehen. Er theilte ihm daher so kurz, als möglich, alles mit, was gesche hen war. Mr. Kingssord, dem die Vergangen heit des Doctors seit Mr. Fords Kreuz verhör in der Gerichtsverhandlung kein Geheimniß mehr war, hörte aufmerksam zu. Das ist eine merkwürdige Geschichte." sagte er, die Beziehungen Saint Al bans zu Frau Stanley sind in der That verdächtig. Uebrigens, das erin nert mich an noch etwas, ' was ich Sie fragen wollte. Wer ift dieser Saint Alban?" In wenigen Worten theilte ihm Robert alles mit, was er über den Börsen mann wußte. Sie wissen nicht, woher er stammt, oder sonst etwas über ihn?" kragte Mr. Kingssord. Saint Alban," wieder holte er gedankenvoll, das ist ein UN gewöhnlicher Name, ich erinnere mich, daß ich einmal in London mit einem Herrn dieses Namens in Gesellschaft zusammentraf." Sie kennen einen Herrn Saint ,Mban?" i :.3a. Der Mann den ich meine, ' Frieb seinen Namen nicht ganz so, er war aus Italien eingewandert und nennt sich Sant Alba, nicht Saint; Sant ist das richtige italienische Wort!" Und was war dieser Sant Alba, den Sie kannten?" Es sind viele Jahre her, seit ich ihm begegnete. Er war damals ein alter Herr. In seinen jüngeren Iahren war er, wie die Leute sagten, ein Verschwörer, ein Carbonaro oder etwas
dergleichen gewesen, und hatte aus sei nem Vaterlande fliehen müssen. Als ich ihn kannte, war er ein alter Jung geselle, der augenscheinlich in guten Umständen lebte, etwas excentrisch, hatte aber in der guten Gesellschaft Zu tritt und war ein Freund der Malerei. Ueberhaupt interessirte er sich für alle möglichen Dinge." Wenn er ein alter Junggeselle war, so kann unser Saint Alban nicht sein Sohn sein." Nein. Vielleicht ist er nicht einmal mit ihm verwandt." Es wird wohl noch andere Saint Alban in der Welt geben." Ich weiß nicht,' was aus meinem alten Bekannten geworden ist. Ich glaube, er ging wieder in's Ausland und jedenfalls muß er jetzt schon todt sein." Robert schaute gedankenvoll vor sich hm: . Es ist mir doch angenehm, van.ie dies erwähnt haben; sie kann uns viel leicht von Nutzen fein. Sie haben also diesen Mann in Verdacht?" Ich bin überzeugt,. daß er und kein Anderer den Mord begangen hat," erwiderte Robert mit Entschiedenheit. Sofort, als ich jenes Stück Papier fand und als ich ihn nachher selbst sah. war ich fest davon überzeugt, und ich wurde meiner Sache ganz sicher, als ich sein Gesicht bei der Verlesung der An klage sah." Abcr was für ein Bewenden hat e5 denn mit diesem Mädchen, das verhaftet wurde?" Sie ist so unschuldig, wie Sie selbst. Dieser Schurke har das Verbrechen ver übt und dann den Verdacht ans da arme Mädchen gelenkt." Roberts ernstes Wesen machte auf Kingssord Eindruck. Ich hoste, Sie haben Recht," sagte er. Persönlich habe ich es abgelehnt, auf der Richterbank bei der' Serhand lung dieses Falles zu sitzen. Ich werde zn der Verhandlung nicht theilnehmen, denn ich fühle, daß ich nicht frei genug von Vorurtheil bin, um unparteiisch zu urtheilen. Nach dem, was Sie mir gesagt haben, verstehe ich Ihre Stellung vollkommen und werde dasür sorgen, daß Sie völlige Freiheit haben. Ich bitte Sie auch, auf mich zu zählen, wenn Sie bei Ihrem Unternehmen Beistand nöthig haben. Ich habe nicht vergessen, wie sehr ich Ihnen verpflichtet bin7" Mit einem freundlichen Lächeln drückte er dem jungen Mann die Hand. Es ist am Besten, wenn die Sache gleich abgemacht wird, und da das Comite noch versammelt ist. so werde ich zurückgehen und das Nöthige ver anlassen." Nach dieser erfreulichen Begegnung begab sich Robert Power nach seiner in der Nähe liegenden Wohnung, wo seine Wirthin, 'eine mütterliche, gut wüthige Frau, ihn herzlich willkommen hieß. ' - Robert hatte beabsichtigt, von der Ermüdung dieses Tages etwas auszu ruhen. (Fortsetzung folgt.) Alte Bekannte. Ein auf fallend elegant gekleideter Herr trifft in einem Badeorte eine ebenso auffallend gekleidete junge Dame, die ihm bekannt vorkommt. Er tritt auf sie zu, nimm! nachlässig den Hut ab' und näselt: Ach mein Fräulein mir ist, als hätten wir uns schon einmal ge sehen! Stimmt! ist die resolute Antwort. Im Hotel Munsch in Wien; ich war dort Stubenmädchen und Sie brannten mit der Hotel Zeche durchl, Schon genug. Herr: Ich habe mir erlaubt, Ihnen, liebes Früu lein, zu Ihrem heutigen Namensfeste diese Torte mitzubringen. Allein noch mehr! Ich habe auch einige Verse, hin zugefügt, soll ich sie Ihnen vorlesen? Fräulein: Aber, ich bitte Sie, die Torte ist ja schon mehr als genug! ' i ; Ersa tz. ' Dame: Ei, ei. Sie haben gar zwei Verehrer ! Dien stmäd chen: Der Eine gilt nur, wenn , der toerrfr Stählerne Eis en b a h'n schienen nützen sich in ca. achtzehn Iah ren ab. "''!"'" """..''
seet Wie Herr Vrieöche seine Dochters Wauline verheirathetc. Ja, meine Herren-, noch vor so 'ner sticke drei Jahren hatte ich die Ange wohnheit, jeden Freitag. Abend in der Grienen Ladernc" ennen Sckafsaobb zu schbielen. EnneS Freitags Aöcnd nu hehlte ich gccn Amresemang nlch der. der Geschichte, ich nahm daher meinend Jberzich'r und machte Mich uff de Strimpe, um heeme zu latschen. Als ,ch so nach 'ner Weile an meine 0t!n Ti f- it4 iri ijlili. iiy.yLi.nin.ti vtu( ijvnv vy v. merkvürdiges Gemurmle von Stimmen. So leise die meglich schließe ich de Dhiere uff un gomme ooch richtig uff'n Gorri vor, ohne daß & Mensch 'dadervem vaZ merken dhat. Jch bin gaum eingetreten da Heere ich enne unbegannte Stimme, die von ennen Mann herrich ren mußte, und dazwischen Heere ich de Stimme von meiner Tochter Bauline: D Edevard. iZ es denn värllich var? Jawohl, es is vahr, ungceneMacht der Erde vird mich daran hindern, mei nen Entschluß auZzusiehren. Ich bei rathe die Comtesse . na, den Na men habe ich vergessen, 's gommt ja ooch weiter nischt druff an. Aber Se pennen sich dcnle. meine Herrens, daß jetzt meine Neifierde ihren höchsten Gipfel erreicht hatte un ich mich gaum halten gönnte, in de Stube 'neinzustir zen. O Edevard. habe Erbarmen mik mir, verlaß mich nich. Hier zu deinen Fießen flehe ich dich an", hecrte ich dann wieder meine Bauline sagen, un nu ging mir 'n Licht usf. Na varte, Schurke, dich voll'n mer schon kriegen, du mußt das arme Mdcl beirathcn." Un ganz außer niir vor Wuth, sterze ich mitten in 'S Zimmer, gucke weder nach rechts noch nach links, sondern stcire schnurstracksemang uff den Mann los, kriege ihn an's Schlaffittchcn und brülle ihn' an: Du Lauscvenzel, ich bin der Vater von dem Mädel, UN NU gleich uff der Stelle erkläre, ob du se heirathen villst, oder ob de noch Uff deine Comtesse bestehst, sonst soll dir doch gleich" Ich gönnte vor Wuth nich mehr vciter sprechen, sondern schit telte den saubern Badrohn nur hin un her, daß er nach Lust schnäble, als ven er im Wasser läge. Uff den Lärm hin gam nu ooch meine Garline angevackclt. jo schnell sie bei ihrer Dickleibigleit loo fen gönnte. Herrjehmersch", rief se dann auZ, mein Mann is ibergeschnabbt." De Zumuthung, daß ich ibergeschnabbt sein sollte, machte mich nu vollends viethig. un ich drillte meinen schcencn Edevard mit verstärkter Stimme an: Wiöst du meine Bauline hciratlx'n. hc? Heraus mit de Sprache. " und er antwortete ooch endlich: Mit dem creßten Veranieaen. Es war schon lange mein Wunsch " weiter kam er aber nich. Meine Garline hatte sich mir um den Hals geworden un rief nu wie besessen: O Theodor, Theodorchen. Männchen, gomm zu dir!" un da neben dhat se mich so ftst umllammerr. daß ich mich nich riehren gönnte. Nu gam oach meme Baullne wieder herbei, die laut heilte un meente zu dem Edevard, den ich nu los gelassen hatte: Ach, Herr Sechsenheim, holen Sedoch emal 'n Arzt. ach. das Unglick!" un de Plarrer ging von ,neiem Io5. Na, ums aurz'zu machen, ich erfuhr. daß de ganze Geschichte enne bloße Go medte gewesen war undaß se in n Verein ü Theaterstick ufsiehren vollten, un damit ich nich vissen sollte, daß meine Baullne ooch Mit schbielen dhäte, veUich een geschworener Feind von so vas bin, da ibten sich die Beeden nu an meinen Schafsgobbabenden die Solozehnen in. Un ich hatte die ganze Zehne for Ernst gehalten! Na, es leeste sich za ooch noch alles recht hibfch uff, un's Ende vom Liede war, daß mer alle recht lachten un ä paar Flaschen Rothspoon anstachen, um usf :s Wohlsein von Bauune un den scheenen Edevard anzustoßen. Sehn Se, meine Herren, 's wurde uff die Art allenS noch rcch! hlbsch. denn meine Bauline is heite längst vcrhci rathet, un ich bin glicklicher Großvater von zwce reizenden glcen?n Krabben aber's TheaterschbiVlen habe ich gesresseu sor alle Ewigkeit. Kurz gefaßt. Man faßt den Edelstein In Gold und Silber ein. Daß cr von Jedermann Getragen werden kann; So faßt man den Gedanken, Erst in der Worte Schranken, Bevor vom Hirn und Münd Er fremdem Ohr wird kund. f Wen Prächtig ist der Stein, T: Kann schmäl die Fassung sein, . HÄ Dein Gedanke Macht, : Braucht's nicht viel Wörterpracht, , , Drum, wenn der Sinn ist gut, Spar Deine Redewutb!
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