Indiana Tribüne, Volume 15, Number 341, Indianapolis, Marion County, 27 August 1892 — Page 1
J i HH r O KW 'sfo K Aft l5 W V W y y y yy v ( -V X Jahrgang 15 Office: No. 130 Ost Marhland Straße. No. Ml : ; v ' Illdianapolis, Zndiana, Salnstag, den 27. August M2
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Lditorielles. Alle Vorkommnisse liegen in der Ratur der Verhältnisse und des menschlichen Charakters. Der Mensch ist ein Herdenthier, er bedarf wie jede
Herde des Führers. Gedankenlos folgt ihm gewöhnlich die Menge. Vielleicht ... . ci(Y-r v:-f... st.. . uoerwinoen oir zuunjcorn oiqrn zustand noch, aber heute ist er vorhanden. Die Menge ist rathlos ohne Führer. Nur so laßt es sich erklaren, warum die große Menge gedankenlos Einzelnen folgt, welch?, seien sie auch noch so schlecht und korrupt, den Instinkten der Menge zu schmeicheln verstehen. In gleicher Weise, wie dieser Herdeninstinkt es möglich macht, daß ein Eroberer Tausende von Menschen zur Schlachtbank führt und Tausende für sich begeistert, in gleicher Weise macht es dieser Instinkt möglich, daß Schufte sich zu Führern einer Bewegung aufwerfen und daß Tausende ihnen folgen. Glücklicher Weise aber schaffen die Verhältnisse neben dem Schl'chten auch das Gute. Von Zeit zu Zeit erzeugen üe auch Führer, welche mit Genialität und Thatkraft begabt, die Menge den rechten Weg zu führen i! '"' ; 4,f r Y1f rh frtf:i!t K&LAl 'M U u b , BVfrKV V , sjfSladt Buffalo liegt im Staate New Aork, und im Staate New . . Zork besteht klN Naatilchts chiedsge ut Streiks und Arbeitsfperren, ' ' . " das zwar selhjtztandlg zu seinem und der Welt Vergnügen und Belehrung . die llrsachen eines Streiks untersuchen, s' "chterliche Fnkli ab Nur Mit Einwilligung veldet aktkleN mhen tann Nun 'denn, sowenig wie bei dem großen Strelk an der New Aork Centrakbahn, dachte bei dem eben beendeten Streik in Vuffzlo Jemand an das Schiedsgericht. ES war.gerade so als ob ein solches Air nicht ?r stirt hätte. r Die Arbeite? steMMorberungen, und alS ne abgewlefen worden waren, gingen sie an den Streik. ES ist also klar, bemerkt darüber das Philadelphia Tagblatt", daß von beiden Theilen keine Neigung vorhanden, ihre Sache Outsiders" anzuvertrauen. Darin darf man nichts überraschendes sehen. Hier handelt es sich um Machtfragen. Ob es recht ist, das; ein Bremser 18 Cents per Stunde bekommt oder ob es am Ende erakt wäre, daß er 20 Cents erhalte, wer weiß das eigentlich? Lohne werden nicht festgestellt nach, lrgend welchen Rechtsprinzipien und ein gerechter Lohn", ist ein Unding. Der Lohn wird beeinflußt durch die Marktverhältnisse, die allerdings stark beemtrachtigt werden durch oe Orga nisation der Arbeiter, also durch einen Machtfaktor derselben z mithin ist de? Löhn selbst das Resultat von MachtVerhältnissen. Wer nun die Bestimmuna . seines Lobnes einem Dritten MM, gesteht. Mschmlgend seine erb oben.'-Uno umqekeyrt ,N es be, den llnternehmern gerade so. Beide Parteien. lassen sich auf Arbitration nur ein, wenn sie sich ihrer Sache nicht sicher fühlen ; aber da wohl, wenn es einmal zum Bruche gekommen,' Beide vom Gegentheil überzeugt sind, so haöm sie keine Lust, ihre Chancen an die Schiedsrichter wegzuwerfen, die nicht nach festen Prinzipien, wie ein Gerichtshof in gewöhnlichen Rechts fachen, arbeiten und daher ganz unbe rechenbar sind. Aus diesem Grunde hauptsächlich ist Arbitration nicht be liebt. ' .,. ; Drahtnachrichten Inland. - - " - ' " ' " '"! n',r'". Wett eraus sichten. Für Indiana : Wahrscheinlich Regen uver siari jnujn. jajiinjj ipci ter. ' , - .-. r . sAxi: . tj. T.. . a a;;i "tt 51 u s d e nl C e n f n s q in t e. , W a s h i n g t o n, D.'lk., 2tt. Aug Das Censusamt bat einen Ausweis über die Methodistenkirche in den Per. Staaten veröffentlicht, wonach dieselbe 2,240,27.4 . GemeZndemitglicder zählt ,., , i' , . . ountics rn allen Staaten und Territo.Zep ist dl Kirche nur in 585 nicht vertreten, ii ' , - , Sie hat 25,SGl Gemeinden mit 22, 844 Gotteshäusern im Werthe von
586,723,408, ohne die Pfarrhäuser und anderes Kircheneigenthum. Der Werth ihres Eigenthums wird nur von dem der katholischen Kirche über-troffen.
.. Ausland. Die Cholera. Berlin, 26. Aug. Heute Nachmittag wurde eine grau plshlich in einem Omnibus krank. Man brachte sie nach dem Moabit Hospital, wo ihre Krankheit als asiatische Cholera bezeichnet wurde. Der Handel mit gebrauchten Kleidern ist verboten word.m. "In Wittcnberg erkrankte ein Arbeiter auf einem lZisenbahnzuge der Berlin -Hamburger Bahn und starb nach einigen Stunden. In Altona kamen seit gestern Mittag 28 Erkrankungen und zwölf Todesfälle vor. Jy Pinneberg starb ein Arbeiter an der Cholera und in Kic! das Kind einer Familie, die von Hamburg geflohen war. Die Hamburger Polizei hat verboten, das Wasser der fflbe ungekocht zu trinken. Die Badcplähe sind geschlossen. Die Polizei wird alle einzelnen Hauser inspizircn und anordnen was zu thun ist. Ein besonderes Desin-fcktions-Corps wurde organisirt. Am Mittwoch kanten in Hamburg 188 Erkrankungen und 32 Todesfälle vor. Die meisten Falle kommen unter den Dock- und Bootsleuten vor. Die Vossische Zcitang" sagt, Kcch habe an die Behörden telegraphirt, daß trotz aller Vorsichtsmaßregeln die Seuche im Zunehmen fei. Die Regierung hat die vollständige Unterbrechung des Eisenbahnverkehrs mit Rußland angeordnet. In einer Sidung des Stadtraths sagte der Vorsitzer, das; bis jetzt in Beelin noch kein Cholerafall vorgckommen sei, die Fälle, welche bis jetzt gemeldet wurden, hatten sich" als Dysenterie erwiesen. Im Moabit Hospital wurden aw Betten für Cholerakranke cmgestellt und ahnliche VprV öereikungen wurden in andern Hospi tälern getroffen. Da die Weser frei von Cholera ist. wird der Norddeutsche Lloyd seine Dampfer, wie bisher laufen lassen. H a v r e, 26. Aug. Am Mittwoch 18 Erkrankungen und 9 Todesfälle. Gestern 48 Erkrankungen und 21 Todesfälle. London, 26. Aug. Der von Hamburg kommende Dampfer Garcia hat die Cholera in Gravcsend, eine Vorstadt Londons eingeschleppt.. Zwei der Passagiere, welche sofort nach ihrer Landung erkrankten, wurden ins Hos vital gebracht. Da man Anderen erlaubte, in die Stadt zu kommen, so ist ein Auftreten der Cholera nicht unwahrscheinlich, Der Hasen Vondons wird nicht geNügend beschuht gegen die Niesenmenge von Fremden, welche täglich ankomt 5 5 . men. yxan mm orverelluna sur einen 'allcnfalsigen Ausbrch der Seuche. '3m Ostende wurde die Anbringung neuer Filter in den Wasserwerken angeordnet. AlS derHamburger Dampfer Columbia in Southamp ton ankam, verließen viele Paffagiere denselben, um vermittelst der Eisenbahn weiter zu msen. Die Liverpooler Dampfer nehmen keine Passagiere vom Continent mehr an. Der' zwischen England und Hamburg fahrende Dampfer Lynn durfte nicht landen, sondern ntußte in Quarantaine gehen. - St. Pe te r s bur g. 26. Aug. In den Stahlwerken, und Kohlenminen bei Mariapol widersehte sich der Pöbel der Durchführung der Sanitätsmaßrcgeln. Kosaken mußten eingreifen. ES kam zu einem förmlichen Aufstand und die Kosaken hieben mit ihren Säbeln drein. Zweihundert der Aufrührer wurden verleht und 20 Soldaten wurden durch Steinwürfc vcrwuudet. Der Pöbel brannte daö Dorf nieder, und demolirte die Fabrik bis auf den kj k . ' Grund. 7 Uii'y' New Hark, 26. Aug. Umfassende Vorbereitungen werden getroffen, um die Einschlcppung der Cholera und eventuell deren, Ausbreitung zu verhindern. D?; Edson, de? Superintendent des städtischen Gesundheitsamtes glaubt, daß sie in acht bis zehn Tagen in New Jork auftreten werde. D;: Damvser Touralne" der, morgen hier fällig ist, muß in. Ouarantuiiie gehen. Washington, 26., , Aug. Der Zollkollektor von New Aork ist angcwiesen, keilte Lackritze-Wurzel von Batum einzulassen, weil die Emballage
möglicher Weife AnsteSungsstoffe! eilthalten konnte. Schahamtssekretär Foster hat durch den Consul in Hämbürg den Vorschlag machen .lassen, daß Auswanderer sorgWlgDMlich untersucht werden, daß solches von Choleradistrikten fünf Tage lang zurückgehalten werden, daß sie ' gebadet nnd daß ihre' Klelbeit. jttVÄ'!Dampf desinsizirt werde, un1 .daß der Consul ein Attest aussteMW Äies geschehen sei, welches ,MtMbeZder Ankunft des 'Dampr VyWegeyH. Die kanadische Grenze wird ebeMlls scharf beobachtet werden. V - ; . Dem Herold" zufolge werden Vorbereitungen getroffen, um beim Auftreten der Cholera Versuche Mit Impfung nach PastcurlcherMeDde zu machen. ' Boston, 2C. August. ' DieI?0 Passagiere des Dampfers Kchrwie der" von Hamburg, welcher heute hier ankam, wurden nach Galloupe's Island gebracht, wo sie baden müssen, während ihr Gepäck und ihre Kleider durchräuchert werden sollen. Da auf der Ueberfahrt keine Krankheit vorgekommen war, durfte der Dampfer landen. Montreal, 26. Aug. Die Regierung ist benachrichtigt worden daß der Dampfer Wandrahm" von der Haysa Linie gestern von Hamburg nach hier abgefahren ist. Sobald er bei Groß Islc- ankommt, muh er in Quarantäne gehen, wo er nebst seinen Passagieren und deren Gepäck gründ lich desinsizirt werden soll.
SchkffSnachrlchten. Angekommen in: New Aork: Germanic" von Liverpool ; Workendam" von Rotterdam ; Carribbce" und Edam" in Ouarataine. . .'. DunnetHead: PassirtMhin gvalla" von New Bork nach SteNn, L i v e t Pool : ' ,Fufic" vo,k New "... ' - ;i? Äork.' ,. fWysS;. MZ. M Xfm ' ,'"!" EUROPA. 1892, Passage, auf allen Linim rVollmachtcn ausgestellt und Erbschaften eingezogen. Sprecht vor. A. Metzger Agentnri Deutsche unk Fremzosen I ?hleago. EMem Artikel des .Verl. Tagebl. entnehmen wir Folgendes: An Gegnern, offenen und versteckten, fehlt es der deutschen Ausstellung in Chicago sicker nicht. Diejenigen, ;tn mit der Wabrung der deutschen JntereZ, sen dabei betraut sind, haben alle Up fache,, die Auzm fortwährend offen zu halten. Da sind in nerster Reihe die Franzo sen. Sie hatten zuerst die Ausstellung in Chicago mit großer Gleichgiltigkeit betrachtet; auch ist der französische MarU in den Ver. Staaten ein ver liltninmäßiq weniz bedeutender. Die Meldungen jedoch, die über die deutsche Betheiligung bei der Cokumbusausstel lung durch die kranzÄsischen Blätter aintn. haben die Franzosen aukgerüt' telt. .Selbst die komischen Ueber, treibungen der französischen Presse, daß eine Art Völkerwanderung aus Deutsch. land für die Ausstellung in Vordere!. tung sei. haben nur' beigetragen, den Eifer der Franzosen zu stacheln. Es wurden Nachbewilligungen in grobem Umfang gemacht. Man degann drüben den franzysifchen Einfluß spielen zu las, sey. . In manchen Richtungen läßt sich der Erfolg schon hkrausspürcn. Räch dem, was bis jetzt bekannt akK worden ist. wird die' Betheiligung' der kranzöslfcheq Industrie keine sehr um? fassende sein. Aber es wird Alles aus, gebolen die französischen Abtheilungen so rcichbaltig und elegant wie r.u, mögjich zu gestalten. , . , Dagegen ist nicht zu leugnen, daß die Gunst, welche den Deutschen als den zuerst und mit dem größten Nachdruck für die Ausstellung Eintretenden zuge wendet ward, doch wesentlich abgekühlt erscheint und die Befriedigung' fran' zösijchr Ansprüche jetzt als das drin gendste Bedürfniß in Chicago empfunden wird. Daß man uns drüberlnicht. die Butter vom Brode nimmt, tzasü sorgt allerdings' die energische deutsche. 'ert:etung. .- Aber, stwas . von dem üdiiP, wie ;hn ö e fr a.izo e i gegen di Ausstellung in Berlin in Scene g'efekj haben, wird, nachdem er die'zseitS ,y schön aelunaen ist. auch drüben aufae fuhrt. TaZ tragikomische Schicksal des deutschen Weltailsziellunasplanes ae aenüder ' der entschlossenen Initiative Frankreichs versehlt auch in der Art wie die Ansprlicho beider Nation.in iekt oruoen st?Tcurn; toerden. mcht U? t'ixid iniö Einfluß, Wr müssen q überhaupt stt'chtxn. Vit fern krünlenden L. I - . - . örgebttiß in Zukunft noch öster in der olkercomurrcnz zu bkizegnsn, Eii'cn entschiedenen Vortheil haben die Franzosen über uns in den ihnen ;ugebil!kgtcn Räumen für NunstwertH davongetragen. Tu Vertretung der
deut!chen 5eunst!kx w,xd emen besond?
ren Anlaus nehmen müssen, wenn )z ein Resultat ergelen soll, das den Leistungen der Franzosen und. wie man icht hinzufügen muß, auch der Cng lünder irgend würdig an die Seite treten soll.- . Und nun noch eins Ein Punkt, auf welchem es zwar noch nicht zu einem Konflikt, .ob.'r doch zu einer noch nicht beglichenen Differenz gekommen ist. In den, großen Kuppelfaäl stoßen die Abtheilungen b?r vier Nationen zusammen: D.ut'che. Amerikantr. Engländer und Franzofen. Jede Nation hat die Dekorirttng ihres Ausschnittes zN besorgen. Die Deutschen waren, wie in ( hicaga zumeist, zuerst auf dem Vlal)e: iüre Meister, die Baumeister Hoffeckr und Radke in Be lin. Vrofes. for Seidel in München, haben eine De'orirung vorbeteiiet. du an dieier enlfch.' dentea Stelle der Ausstellung unter allen Umständen einen Erfolg deutscher Dekorirukigskunft bedeuten w rde. . . Jc;t 'aucht der Plan auf, den Teco rUtcnN'lan für den Kurv lbau den
Franzosen u überlassen. Bn Anfang i na vas vleunchl ganz rationell we'en: seil würde cs den Benkstand der Deut cher. das Criebniß ihrer ArDen und lyrer Au w ' d ,ngen über den mtx werben, ian vermuthet, und ohl mit Recht, hinter dem neu ant. ge auchten Verlangen der Am li'aner d-.e Hon) nni'erer rer.hrten Nccbbarn im Westen der Franzosen. An dem rutzkgen Ne,n der deutschen !'ert,etuna wird dies-r Plan ikdensatts lchkitkrn. ' Aber sein Aultaucken be. Mist, wie scharf wr Kamvt ikt. der auk der Clzi.ogoer Ausstellung geführt wird. Tie Archtsvertretung und die Industrie nebmen ihn aus; ab'r sie bedürfen dazu uch der unausae?ekten Unterstukuna der oisentlichen Meinuna in Deutl'ck. land. Auch das Deutschtum in Ame xua wird nch noch mehr aus seiner Passtdität aufrütteln müssen. Änläke dazu find in der letzten Zeit allerdings cmüchi worden." L ü n W a b v o n A st o r i a. L. ist der einnae Chinese in Amerika, der G müke auf seiner ZZarm zieht und zur Jahres eit dieselbm regelmäßig auf deu viaxn d.'Mgt. ' , B t i m N uv V e l n d e r W a a e n wurden in den Ber. Staaten vom I . )UlN I'U bl- M, Juni' 1 8.W nicht wei:iacr als Ciscnbadndeamje aetödtet.und 3742 verletzt. Sinken, das war die Pa oke unier den kZeineu Votcnjungen der .American Tistrict Telearavb Co.- in New Orleans. La.; sie hatten sich ober nicht etwa Über m N'.edriaen Lobn od?r zu langer Arbeitszeit zu beklagen, fön vern ver Grund ihrer Beschwerden war, daß sie angewiesen wurden, zum Llenst , cetngcwaschen. nnt Uputzten Stiefeln unv reinem Kragen zu erfcheincn. Stolz zoacn die Striker nccb dem'Hauptguartier der ..American Fee veratwn oz vador", um eine Reaekuna tk... erm ... . ... . ji r tj . iyrer lsserenzen mir, oer ccuchciri abzuwarten. Da ledtere. Nck aber aui weitere Verhandlungen nicht einließ. so willigen die Jungen endlich schweren Herzens darein, sich täglich zu waschen und Ihre Stiefel zu putzen. 1877 - 1892, 3DE- ttzzixeinzig Tafelbler, Wiener Tasel. Oldcn Time Ale, - Bock und Lager'Vier, ausV. l.lLLL'SLNULKLI Sxrziell gcbraut zum Flaschkn-Perkaus str 3ÄC0B METZ0EII-& CO.. haben seit 15 Jahren de ersten Rang aller e! ,.' ..! ii i . . -.j.c icrc im ytrlr arri rinpenoinmen no merdm ihn auch fernerhin behaupten. v .. . - .. rv r . m am . t - Betreuungen ver vo r, Ä.ktexvon wt per im GeschSftslokal . 30 2 Ost Maryrand Str. werdm prompt besorgt. ' . Neue Wirthschaft ijjii ' Wrn. Schuessler," No. 027 Madifon Aytttue. Ich empfehle meine neue Wirthschaft hier, mir dem geeyrkn Pudlttum, und verspreche durch freundliche Bedienung und Verabreichung der besten Genanke meme Güste jederzert zusr;eren zu neuen. , . . . . Wm. Veyußler. J3Taixiai2ii-ttaalIiiii - :t;;!!!::::';iiv-::-- "7Si :;4 ; . f" ' - 'Sk:k: I ' t . A . !'f ":' SÄ! -., '. -,: ' ;; i : . ;. ; , i ' -.ii:.,,;... ;.:!! .., : ;::: Sft : Saloon it. Billiard-Hall .'; i fW-";?-- , , NoS2 Oft Washington Str. 1 i; ;. ;::f!äu; i iry i. fr- -"!, ':M:JiS:': JoKn Meitttcher, , :S "i: !.:;, . .. :" f xi-- ". ., ,,. .,,., i, '' f 't )!l!'i:i!Cvl,i PMwS ipj'fi n. 1 1 : ll1!: UoidtTi,l ro,N.Vl work for kokdvr, jou nukf Ul nMiiM umfh, kni ImcIi y 'Uquifkly huw u Uum H tv IV in t Mi M&rt, nd tiwi $. vv cd M9M.M i nr U MnriMi hr John H on- i K ,, il M, u tajr -n ( inrnri, juu h ntiiBicstj noi. t, ma all yctiir liuif ,or ir tnuncats oIt to Ui. it. All Im nw. itrwt Vy X-lr k '7 workr. W Ir , furflübln iKfikUt. EA81LT, üfttlJlLt Iwrneii. M. .1 .. . . , . .1 iUin. . fAMii umi tnufe. miiiHtL wh Twmm
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