Indiana Tribüne, Volume 15, Number 340, Indianapolis, Marion County, 26 August 1892 — Page 1
x o shi s As Ts O y1 sVO KS A A V 1 fiii i r 1 f ii liV V y w v v w o O a Office : No. 13 Oft Maryland Straße. Jahrganst 15, ; .', No. 34. O Indianapotts, Indiana, Freitag, den 26. August l8g2 -o
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besitzt alle Eigenschaften des Castor-OeZs, bat aber einen guten Geschmack. Es ift das beste AbfKhr-Mittel. Die Schwierigkeit, Kinder zum Einnebmen von CastorOel zn veranlassen, bestehen nickt mebr. Das Melol werden die K inder gerne ncbmen.
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i$ einfach Caflor-Oel, dem der widerliche Geschmack ge-nommen.
ZW mii:mJlAZZJ2j ndianapolis Anzeigen m dieser Spalte kcsten 5 CentS per Zeile. Anzeigen w welchen Stellen gesucht, oder offerirt erden, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben 3 Tage stehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, welche bis Mittags 1 Nhr abgegeben werden, finden noch am selbigen Tage Aufnahme. Verlangt. Verlangt ein junger Bursche, illiz zur Ar i,t, l&X fti !Viri-alW. üwu VertauAt: lii Mädke zum Weiten tun tinbtx. IS? Rh PewaHrtze. 2 Stellegesuche. esch t: i Wann iu-tt Stelle in einer Wirtschaft, um n aüpinm üyirÄ ju ma. Bersiebr eine ile.l 'Supvt . brl. zu koche. 9;44n?aoi 7t Tüd Deka war Struze. 2-hx M e su ch t: Eine m-stnesi bcaifri ffrau juchz bis M!N l S vkeinr GteRn mr itüternu einer HausZ:ug. ASvrffr sind ii d?r Olstcx b$. Ht. sbzngrbe. ?7 Äag Zu vcrmicthcn. A t x m i 1 1 fe e k : (Sin kckö möbli t4 'im i on I oder Ä He're. R. S75 Tciazre Strafe. ssa Zu verkaufen. Zu verkaufen: 5 Acres mit $wtm und Stasi. Hfl an der Ptfnt Uw?ue. I Uiic vvn der EtadigreiM, sör tvm, Eine HM, wa 18 Aere ahe bi Jairview Psrk für c. I? er im, m ! I mtU Stv.; 1?vft bringt $m R eu te pr Aahr. IM I Aa tTt r o u t a i bt r S9. strafe bei lMjjttij liefe an der öarterfuafte, ein Block östlich am der MWMMraöe und elektrisckiem Straizenbab, mit Naturgas an der zg. Straße; dlu ig, m verkaust werden. Dieselbe Car bringt de Laufer von diesem dilkigenGrnndstück s gesckwiZ zur Stadt ali weun er s der I. und MsijftpPistr. wohnte. G. A.Wrlex. mi Oft Walbwaton it. Versönedenes. Zu miethen gesucht : ÄS mittelgroßes Loksk. das flott za einem Barroo m eianen wurde. Adrejstre: S!. R., LSI, Ofßce ttt Tribüne." ia Dr. I. A. Suteliffe, iechästlgi sick uSsckUeMck it roundSrzttlöe fallen und mit le!cfelefct nnd Urtnkrank Heiken No. v.? Oft Market Straße. '-, Qffeetunden : S m W ir arm. Z biS S Udr Äkackm. EsnnrazS ausgeneiume. Telel rhoV4l. Bad Tevkewalter. in Spencer. Jud., Wilddad, Sneixp'scke Wai ser heil an stakt, iuftlurort n., wtrd Leidenden beSen empsohleu. Preise mäßig. H John W. Kirkpatrlk, von Peny Townsdip, ist Kandidat für Nepräsentant in der Legislatur, unterworfen der Entscheidung der demokratischen Convention P. Pfisterer, Verleihung von Geldern gegen hypo ihekansche Sicherheit. & eu et V o rsi ch orun g. Schiffs -Scheine von und nach Europa. CSf Lonsuwrttche und otarkelle Bealsubig.gen, werden prompt und zuverlSing dejorgt. VoUmachlei, werde rechtsgiUig, ausgestellt. Office: No. 70 Ost Market Straße. Telexhs HlwS. ' ' föeorire Herrmann Office : 26 Sud Delavarestr. . 0t52e: 120,122. 12k, 12, 12S Oft Pearlstr. elesi- stll. Offen Taz und ijfi&k XPrattC3 HILtl: Caveats, anels-AIarkell ic.r zu ekzil!cn durch T. R. BELL. Zimmer No. 61, JngallS Bsccr. g "T1" Zjeichnung? Hum Zwecke ökonomischer !,! . , c ..JV ?. . . . . .. fc. ... . . . ...! t . .;ü. ttRivii"iu zi)c?itmtn werben gegen mußtgt 1 vßHug angeteitigk. . ! ü iili l-il!!
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wird fabrizirt von der ornpany. Editorielles. Eine englische Zeitung in Mil waukee übersetzte freisinnige Partei h mit "Free sinning Party". Vielleicht toar cS nur ein Fehler des SeherS, aber der unfreiwillige Wih ist außerordentlich gut und zutreffend. m 0 Von allen Patentmedizinen, welche von den Zeitungen und den Psrteipolitikern gegen die soziale Krankheit empfohlen werden, ist die Einsehung staatlicher Schiedsgerichte dasjenige, welches am häusigsten geunitt wird. Es ist gerade als ob die Leute blind waren. Vielleicht sind sie es auch absichtlich. Im Staate New ?)ork besteht ein ofsiziellcs Schicdsgericht. Der Streik in Buffalo ist aber so verlaufen, als ob keines ezistirte ; ein Mensch hat sich um dasselbe gekümmert. D e n Brei, jeden Tag wieder aufzuwärmen, ist wirklich vollständig rberflüssig. - Ist es Verhängnis oder Schuftigkeit oder beides, was die Behörden in Tennessee beeinstustt ? Die Compagnie, welche die Sträflinge gepachtet hat, hat seit einem Jahr das schuldige Pachtgeld nicht bezahlt, auch hat sie die Rückerstattung der Kosten, welche im vorigen Jahre die Wicdcrelnfangung der Sträflinge verursachthat, verweigert. Die Staatsbehörden konnten daher leicht dem Trubel ein Ende machen und sich mit Anstand aus der lffaire ziehen, indem sie den Kontrakt als gebrochen erklaren und annullircn. Dem steht freilich der Umstand ent gegen, oap oer 'taat nicht genügend Gefängnißanstalten besitzt, um die Sträflinge unterzubringen, aber diessm Uebclstande sollte doch leicht abzuhelfen sein. Statt dessen ist es jekt beschlossene Sache, die Sträflinge wieder zurückzubringen und sie wieder in den Bergwerken arbeiten zu lassen. Abgesehen davon, daß das Alles kostspieliger werden muß, als die temporäre Erhaltung der Sträflinge und der Bau von Gefängnissen, so sollte man sich doch fragen, was schließlich daraus werden soll, zumal der Massenprozeß der jeht in Szene gesetzt werden wird, die Erbitterung bis zu einem Grade steigen muß, der Gefahr in, sich birgt. Liegt auch nur eine Spur den Verstand darin, die Bergleute zur äußersien Verzweiflung zu treiben ? Wir fürchten, dak es in Tennessee noch zu furchtbaren Auftritten kommen wird, ja es ist nicht unmöglich, daß an Stelle der Rebellion geheime Verschwörung und Meuchelmord tritt. Es scheint, es ist das Verhangniß der herrschenden Klasse, es zum Aeußersten zu treiben. Drahtnachrichten Inland. Wetterausfichten. . ! Für Indiana: Beständig schönes Wetter. J .!;. V wee n Ky.,.lr,ie g t Schläge. Buffalo, 25. Aug. , Eine Anzahl Weichensteller umringte heute Sweeney in der Straße und verlangte von ihm, daß er einen allgemeinen Streik von ?cew Jork liö Ehicago erkläre. Einer Namens Quinn versetzte i l) rn einen ; fuct&aten gauiif'ctlag tns
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Gesicht und stieß ihm den Kopf mehrmals gegen einen Telcgraphenpfosten. Sweeney mußte nach einem Arzte schicken und sich verbinden lassen. Es herrscht unter den Streikern eine bitterböse Stimmung gegen ihn, weil er plötzlich um Mitternacht den Streik zu Ende erktarti, ohne den Leuten vorher eine Gelegenheit zu geben, sich um Wiedererlangung ihrer Stellen zu bemühen. Eine große Zahl derselben, jedoch nicht alle, wird jedenfalls wieder eingestellt werden. Einige sprechen davon, eine Versammlung zu berufen und zu beschließen, daß der Streik fortgesetzt werde. Daraus wird aber wohl kaum etwas werden,
-4OO.. Noch ein Streik bei Earnegie. P i t t s b u r g, 25. August. Heute stellten in Carnegie's Staylfabrik an der 29. Str. hier mehr als 200 Mann auS Sympathie mit den ausgefchlossenen Arbeitern in Homestead die Arbeit ein, weßhalb der ganze Betrieb der Fabrik ruhen muß. Jene an der 33. Straße dagegen ist in vollem Betrieb. Eine F a l s ch m ü n z e r h 0 h l e. Vrazil, Ind., 25. Aug. Gestern entdeckte Geo. McKinley zufällig eine große Höhle östlich von der Stadt, in welcher er eine vollständige Falschmünzcr - Ausrüstung, sölvie eine große Quantität Metall zur Herstellung von Falschgeld fand. Die Höhle soll genau. uuterfucht werden und mau hofft, da durch Spuren zu finde, welche zur Verhaftnng der Falschmünzcrbande führen dürften. .O.V e r u n g l ü ck t e L u f t f ch i f f -fahrt. D e t ro i t,25. August. Die Luftschiffcrin Gertie Earmo, welche auf der hiesigen Ausstellung heute aufstieg. stürzte, da ihr Fallschirm versagte, aus beträchtlich:? Hohe herab und kam mit -" Die Pythiasritter. Sans s C i t Y , Mo., 25. Äug; Heute erwählte die Supremcloge der Pythiasritter folgende Beamte : Cupreme Kanzler, W. W. Vkackwell, Ky.; Supreme Vlce-Kanzlcr, Walter B. Richie, O.; Snpreme Prälat, E. T. Blackmar, Eal. ; Supreme Schatzmc!per, F. I. Willey, Del,; Supreme Sekrctär, R. L. E. Whitc, Tcnn. ; Supreme Waffenmeister, 3. H. Lyons, y.; Supreme Innere Wache, A. C. GardenZer, R. A. ; Supreme Aeußcre Wache, John H. Thompson, Washkngton, D. E. .. W Ausland. Die Cholera. Hamburg, 25. August. Große Aufregung hat die Thatsache hervorgerufen, daß die Cholera unter den Truppen ausgebrochen ist. Drei Fälle sind in einem hier stationirten Regiment vorgekommen. Das Regiment hat Befehl erhalten, sofort Hamburg zu verlassen. Es wird vollständig isolict werden, und nicht an den Manövern theilnehmen. DaS Wetter ist noch immer sehr heiß. Gestern kamen 82 neue Erkrankungen und ei Todesfälle vor. Der Dampfcrverkchr zwischen Hambürg und Helgoland ist eingestellt worden. Die Hambnrg-Amerikanische Packetfahrt Gesellschaft läßt ihre großen Dampfer nicht . mehr nach . Hamburg kommen. Dieselben werden in Zukunft bloß zwischen New Jork und Southampton laufen, damit sie nicht !n New Jork in Ouarataine liegen bleiben müssen. Der erste Dampfer, welcher nach dieser Llnordnung in Southampton anlangen wird, ist die Columbia Von Southampton aus werden Passagiere und Gepäck mit andsren Dampfern nach Hamburg befördert. Da die Zeitungen beschuldigt wurden, daß sie die Sache übertrieben, so beschuldigen diese jetzt umgekehrt die Behörden, daß sie das Vorhandensein der Seuche verheimlicht haben, bis das heftige Auftreten derselben weiteres Verheimlichen unmöglich machte Sie behaupten, daß wenn die Behörden rechtzeitig- eingegriffen hätten,, eine solche Ausbreitung nicht hätte stattsin den können. Berlin, 25. Aug. ; Der Polizei präsident erließ eine Anordnung, haß jeder verdätige Krankheitsfall sofort I angezeigt werden müsse. ',' Ferner ist
das Publikum angewiesen, Briefe ans Rußland sofort zu verbrennen. ' Aus den Eisenbahnzügen, welche von Hamburg kommen, darf Niemand aussteigen, ehe sämmtliche Passagiere ärztlich untersucht wurden. Der Schlafwagendienst zwischen .Hamburg und Berlin ist einstweilen eingestellt. . Die Wohlhabenderen beginnen die Stadt zu verlassen. Letzte Nacht starb die Frau eineS Kaufmannes, wieman glaubt an der asiatischen Cholera ' Wien, 25. Äug. Alle von Ham bürg kommenden Eisenbahnpassagiere müssen sich an derGrenze einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. In Wien müssen sie sich eine Isolirung gefallen lassen, biS die Gefahr einer Erkrankung vorüber ist. 485 Aerzte haben sich erboten Cholcrakranke zu behandeln, unter der Bedingung, baß im' Falle izreS TodeS für ihre Familien gesorgt wird. - Paris, 25. Aug. Der Chef, der GesundheitsabtheZlung des Krlegsmi nisteriumS erklärt, daß die Cholera' in Paris, Havre und Rouen-verschieden von der Zn Hamburg und Antwerpen fei und in Kürze erlöschen werde. Der Dampfer Galieia von, Hamburg, der heute hier ankam, müßte in Quarantaine gehen. .Bon Havre werden 28 neue Falle berichtet. Tausend russische Juden sind' hier während des letzte Monats durchgekommen, und der Zustand der russischen Flüchtlinge ist ein derartiger, haß die Seuche ein günstiges Feld unter ihnen finden würde. - Antwerpen, 25. Aug. Die Aufregung über den Ausbruch der Cholera hier dauert fort und wer nur irgend kann, trifft Anstalten zur Abreise. ?an ist allgemein entrüstet darüber daß die Behörden nicht durch strenge Handhabung der - Quarantainebpr-'
schristen die, Einschleppung der Seuche, verhindert haben. Es hat sich herausgestellt, daß die ersten Opfer der Cho lcra 'Dockarbeiter waren' Dieselben wurden nach dem Hospitale geracht dessen Aerzte indeß die" wahreÄriier Krankheit geheim hielten. ' Der erste Patient starb kurze Zeit nach seiner Aufnahme im Hospital und da8 Aussehen der Leiche allein war schon Beweis dafür, daß asiatische Cholera die Todesursache war. on den Patienten, welche in den Hospitälern Ausnahme fanden, ist der vierte Theil gestorben. Jetzt werden die Quarantainevorschristen streng durchgeführt. Alle Dampfer auS deutschen, französischen und russischen Häfen werden angehalten, auch wenn keine. Cholera an Bord ist, um beobachtet zu werden, doch hält man dies für unnothig, da die Gefahr jetzt in der Verbreitung und nicht in der Einschlcppung der Seuche liegt. Die Gesundheitsbehörden bieten übrigens AlleS auf, um der Seuche entgegen zu wirken. St. Petersburg, 25. Aug. Die Zahl der gestrigen Erkrankungen an der Cholera war um 174 und die der Todesfälle um 84 größer als am Dienstag. Gestern wurden im Ganzen 5tt79 Erkrankungen und 2743 Todesfälle angemeldet. Die Seuche breitet sich hier aus, die Bevölkerung aber kümmert sich wenig darum. Obgleich die Zahl der Erkrankungen größer ist, ist die der Todesfälle kleiner. Wie die Aerzte sagen, tritt die Seuche weniger heftig auf und außerdem ist die Sterb lichkeitsrate durch die bessere Bchändlung der Patlenten geringer geworden. F o rtd a u e r d e r H i h e. ' i:: L o n d o n , ' 25. August.' " Dem Standard" wird aus Pest gemeldet, daß bei einem Manöver gestern in der Nahe von Fünfkirchcn vier Offiziere, acht Unteroffiziere und zehn Gemeine am Sonnenstich gestorben sind. ' P t st , 25. " August. In ' Galizien herrscht gegenwärtig ' tropische Hitze. Gestern wurde trotz der ungemein hohen Temperatur ein' Manöver bei Fünfkirchcn abgehalten, wobei der dritte Theil des Regiments von, 'der Hitze übermannt wurde. !' Wie n; 25."' Augusts ;ra; cheiße Wetter dauert in größerem Maße fort. Gestern ercichte hier die Temperatur 100 Grad im Schatten ! und heute kamen mehrere Todesfälle in Folgender Hitze voWOÄM.'M ochissönachrschtfn Bngkkommenzin New Jork: Jtalia" voy tet- ! i : - v Sllvit"!1 i'l-SsiS1'!1 Wi'K !:: ffil
Hamburg: Suevia" von New Sork. Bremerhaven: Spree" von New Jork. S outh'ampton: C'olumbia"
von New Jork. . Q u e e n s t o w n : Cusic" und Britannic" von New Jork nach Äiber Pool. '-,' Helgolands Bedeutung im Kriege. Die strategische Bedeutung Helgo lands und des NordOstsee.Kanals für die deutsche Flotte ist von einem dänischen Marineosficier zum Gegenstand einer längeren Abhandlung gemacht Korden. Der Verfasser weist darauf htn, daß die bisherigen Erörterungen sich wesentlich auf die zwei Fragen zu zespitzt haben: 1) Soll und kann Helgoland uneinnehmbar gemacht werden. oder genügt es, demselben eine geringere Befestigung zu geben? und 2) kann ein Älokadegeschwader in of fener See oder nach' Bedarfs nur im Hafen, Kohlen auffüllen? 'Der dänische Verfasser bezweifelt, datz die deutsche Flotte Helgoland mit Erfolg beschützen kann. Wenn Werner von Henk und Wagner meinen, daiz ein Blokadegefchwader einen ge schützten Ankerplatz haben müsse, um Kohlen zu übernehmen, so ist der dä nische Verfasser anderer Meinung. Er hält daher eine Blokade der Elbe. We ser und Jade in Zukunft für möglich. ! Dagegen pflichtet er den deutschen Verfasern bei. welche yervorheven, dak der Besitz von Helgoland besonders geeignet sei. die Flußmündungen der Nordiee ju vertheidigen und die strategische Bedeutung des Nord Ostsee Kanals im wesentlichen Grade zu erhöhen. . Bei der Besprechung destelben weicht der. dänische Verfasser von den An fchauungen deutscher Ingenieure und Marineoffiziere ebenfalls ab. Nach feiner Meinung wird die Verbindung zwischen den beiden Krieshäfen Wilhelmshaven und Kiel nicht so schnell herzustellen sein, wie deutscherseits an oenommen wird. Deutsche Kriegsschiffe werden etwa 24 Stunden gebrauchen. um hon Wllyelmshaven nach Kiel zu gelangen 5er umgekehrt, -.und nament iich wird ein solcher Zeltraum.crsordrrlich .sein, wenn es sich um ein ganzes Geschwader handelt Den Weg" von Wilhelmshaven nach Bruttsbüttel de' rechnet er mit 84 Seemeilen. Bei einer Fahrt von zwölf Knoten werden also sieben Stunden für die Strecke erforderlich fein. Der Kanal ist 52 Kilo, meter lang. Auf demselben wird höchftens mit fünf Knoten gesegelt werden können; es gäbe dies eine zehneinhalb stündige Fahrt, wenn kein Aufenthalt eintrete. Nun feien aber vier Drehbrücken für Eisenbahnverbindungen und zwei Schleusen vorhanden, welche nur mit geringer Fahrt passirt werden könnten. Die Schleuse bei Hollenau könne ziemlich rasch passirt werden, die bei Brunsbütkel böte dagegen . Schwierigleiten. Schiffe, welche von Osten kämen, könnten durch Zufall im Kanal Verspätung erleiden und dadurch der Fluthzeit ber Brunsbüttel verlustig werden, während Schiffe, welche von oder nach der Jade gehen, zwei Fluthzeiten Passiren müß ten. Daher würde eine Verbindung zwischen Wilhelmshaven und Kiel von Kriegsschiffen kaum in weniger als 24 Stunden auszuführen fein. Der dänische Verfasser bespricht zum Schlüsse die Eventualitäten eines möglichen Seekri.ges zwischen Deutschland und Frank eich und meint, daß die deutsche ßloite sich kaum ohne Kampf in Kiel bZolir? kaffen würde, namentlich des hatb weil Frankreich, wenn eZ im Mi fUmtr die italienische und öfternlckk che Flotte in Schach halten müßte, nur mit einem geringeren Theil seiner Flsi r. in der Ostsee operiren könnte, ' T is Nachbar am Rhein. Ueber ; die Wehrkraft ' Deutschlands und Frankreichs macht die Freis Ztg.- einige interessante Mittheilun acn, welche theilweise den militärischen Jahrbüchern von. Loebell entnommen sind. Hiernach sind im ersten Jahre der Wirksamkeit des neuen französischen Ritiiärgesches t!3.000 Mann mehr, als unter der früheren Gesetzgebung ausge hoben worden, wovon allerdings 60.000 uur ein Jahr zu dienen haben. Aber schon im zweiten Jahik (!89!) ist die Zahl der Ausgehybcnen gegen 1890 um 1tt,000, die Zahl der freiwillig Einge. tretcnen um 307 zurückgeblieben. Es ermäßigt sich daher die Zahl der Mehr, oushedung unter dem neuen Wehrgele aus 1.000. während Deutschland schon Wd gegen 1830 mehr ausgeyoben hat: AOtim Vlaixn. Es zeigt sich hier wieder, daß die Wirkungen des neuen französischen Wehrgesetzes in der Wirklichkeit weit weniger groß sind, als auf dem Papier. Mit der Zeit muß überhaupt eine wei tcre bedeutende Wandlung zu Gunsten Teutschlands , eintreten ,, in,, Folge tze? weit größeren Bevölkerungszunahme in Deutschland Pgenüder von Frankreichs In Deutschtand hat die Bevöl;?rung in ?en letzten,, fünf Jahren zugenommen um 2,505.360 Köpfe, in Frankreich in derselben Zejt ttm S08.510 Kövfe.Di? Zunahme der Bevölkerung erreicht dqher in Frankreich noch nicht den zwölf? tn Theil her Znnahme in Deutschland.
Deutsches Theater.
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