Indiana Tribüne, Volume 15, Number 337, Indianapolis, Marion County, 23 August 1892 — Page 2

Jndimm Tribüne. Ctffint Abglich irnSi Sohnta00.

Die tätliche Tribune" kostet durch den TrSg iJSeiU3 per Woche, die EaztntagXtlbünf 6 CenkK per Wssze. 3ai zussVmen ZSCentS oder WCents perMonst. Per Pest juseschit in Eor SllsdezsHlus ff per JsHr. Dksice : 130 Ost Marylünd Straße. ZsKtänapoUS, Zad.ZZ August 1892. mertkattis r;$a:c (5rlo. CaratJA gibt ern Bade- und SpielparadZesen fast nickts mehr nach, nur dan von dort noch nicht so viel freiwillige Reisen in's Jenseits cngetreten worden, und noch keine so umfassend.- humanen" Vorkehrungen für die küftinder dcI Glücks gc'troffen find. Wanckcn amenlanifchen Kanzel rednern hat Saratoga denn auch schon Stoff zu Jeremias Predigten lieser? rnüssen. GezenwZrtig plaudert ein Corre. spondcnt &crT dort Zieht Saratoga aus dem Höhepunkt feiner Herrlichkeit und ist selbst den altgewöhnten Besuchern und Besucherinnen ein Feen wunder. Obwohl nicht gerade über füllt, genießt es gegenwärtig eine Pros pcrität, wie die letzten vier Jahre sie nicht gebracht haben, und die alle Her zen aufregt. Solche Schönheit-ent fattung, solche rauschende Kleiderpracht, solch' äüseitiges Umtanzen der Glücksgöttin, solch' großartiges Spielen und Wetten! Tie ganze Frauenwelt nimmt hier an dem'Wettcn schwunghaft theilt. Darnen, welche anderWärts keinen Augen blick in dem Verdacht stehen möchten, daß sie sich auch nur an d'r Verloosung einer verrückten Betwecke- betheiligten, gehen hier ganz kaltblütig in die (lorn missionsstube" und wetten mit den sportzüchtigsten Mannem um die Wette. Vor einigen Tagen wetteten sämmtliche junge und alte Schonen auf das Rennpferd .Ruth. (Ob auch die Setttimentalitat für daZ gleichnamige Töchterchen des Ez-Prafidenten Cleve land etwas damit zu thun hatte, läßt sich nicht bestimmt sagen.) Ruth ge wann denn auch, die ' Damen konnten ihre Börsen wieder füllen, und nachher war das CommisfionshauZ nicht groß genug, um auch nur ein Viertel der Tarnen zu fasten, die auf jedes Rennen wetten wollten. Das war ein Gedränge, zur Thüre hinein zu kommen, wie man es nur sonst bei bett abgebrühtesten Börsianern gewahrt! Manchen wurden sogar die Kleider dabei zerzaust und die Hüte zerdrückt. Ringsum standen dlc Manner und schauten höchkich erstaunt zu. ' Es war ein echtes amerikanisches 6 du siecle Culturbild. Seltsamerweife finden hier die Wettrennen Vormittags statt. Um 2 Uhr Nachmittags fährt Alles zum Diner nach dem Hotel. Das Diner nimmt die Stunden von 2 bis 5 Uhr ein. zur Bekustigung und zum Abscheu Vieler, 'denen e unerfindlich ist. wie ein der nünsUger Mensch mit einem normalen Verdaur.ng-apparat sich in diesen Stund? mit einem Diner vollladen ' kann, wie es hier gegeben wird. Nachher ist wieder ein allgemeines Rennen .räch den Equipagen, um nach der See zu fahren. Dieser Zug von Gespan neu aller möglichen und unmöglichen Gattungen kann sich sogar mit der be rühmten Equipagenparade von Nem dort messen. Die meisten Gefährte fee wegen sich nach dem alten Thomas'fchen Landhaus, das' ein sehr merkwürdiges Locak in feiner Art ist und in den gan zen Ver. Staaten kein Seitenstück hat: es kommt nämlich einem ordinären Biergarten so nahe, wie es die ameri--lanische-Aristokratie überhaupt er laubt. . Schöne Mädchen mit ihren weiblichen "und männlichen Begleitern beherrschen hier die Situation; abgestandene Bitt wen in rauschenden Seidengewändern und wünschenswerthe Männer bewegen ihre stattliche Gestalt von einem Tisch zum andern; alle neuesten Scandale werden aufgetischt, und bald ist eine Klatscherei im Gange, daß der Himmel bjau' anlaufen würde, wenn er nicht schon blau wäre: Gelächter erschallt und Champagnerpfropsen knallen. Man sieht lauter köchelnde Gesichter, wenn endlich die Kutschenkarawane sich mit der seligen" Hautevolee nnv wärts bewegt. Alle Welt ißt bei Thomas Kar. löffeln. Für so gem:in dieses Gericht auch sonst, gehalten wud, m aratoga ist es fashionabel. Aber selbstver standtich" darf es sich nicht unter dem Flamen Kartozzel -zergen. Vielmehr führt es 'sich, nachdem es die Tho. mas'sche kulinarische Hochschule durchgemacht hat. als Saratoga Chips" ein. Bei Thomas erblickten d:e ..Chips" zum ersten Male das Licht der Welt, und sie sind fo populär, wie nur ie. Llmonadiz und Chips (nie habe, Ich fr viele Menzchen außerbalb eines Circus tmonade lrlnkm sehen, wie hier) Champagner und Chips, und auch :.. -Vkfcfc HllVVlf HW WtiVU Dieses Local ist auch seiner höchst ein- " fachen Ausstattung halber ein Wunder. Hir imn lAhtnä tnit heU.f. O.Vi Das Einzige, was auf den Charakter der Gäste hinweist cniir diesen selbst sind dte betreten Lakaten, welch den geputzten Goldvögeln aus den , Equipagen heraus- und bejonders Gin?einhelfen. Die Aufregung der, späten Abend stunden Alles muß aufregend sein bildet das Tanzvergnügen und das Gämbeln". In den Strafen drängen sich Abends Menschenhaufen in Galo. Viele der,,Da.-nen Präsentiren sich schon im Abendcoitüm; sie spaucren in der Hauptstraße auf und ab, ohne den Kopf bedeckt zu haben, und lanen ihre. gleichfalls, nnbedcktep, Schultern t:nd Arme beroundern. Dte Klänge von drei oder vier Musikkapellen 'jchaUcn durch dte ??acht., Gegenwärtig über-, treffen besonders die Samstagabende bei Morrise; an Glanz Allkswas, je dier dagewe'en ist. !,Rach den Tänzen ii.t Hotel sind allc Taseln imClub.Cafe von den schönsten Frauen in Saratoza

umgeven-. aenthalden Nraylen Die Diamanten und die graziösen Schultent; ja ich glaube, wenn man das Gas abdrehen würde, so würden noch immer die Diamanten zur Beleuchtung hinreichen! Die Damen wersen einander Blicke zu. aus denen gerade kein Wohl wollen spricht. In der Stube, wo Hazard gespielt wird, sind Damen nicht als active Theilnehmer zugelassen wenigstens nach der bisherigen Etikette, die aber wahrscheinlich noch reformirt" wird, dem Zuge unseres Zeitalters entsprechend aber sie beteiligen sich zahlreich als Zuschauerinnen. Wek diese Scenen nicht beobachtet hat. der hat den eigentlichen Geist Saratoganicht kennen gelernt.

VisarfS nettester Titel. Nach der berühmten Äed?. welche Mrst BiZmarck auf dem Marktplatze in Jena gehalten hatte, sand in dem GastHose Zum Bären", in welchem bereits Martin Luther als Junker Jörge" unerkannt geweilt hatte, ein solennes Frühstück 'zu Ehren des Fürsten statt. Dabei hielt der berühmte Naturforscher Ernst Häckel eine Ansprache, der wir Folgendes entnehmen: Ich habe Ihnen noch etwas Neues mitzutheilen. Unsere Universität Jena hat in den letz. I ten Wochen unaoming ' nacygesaHt. wie sie ; dem unsterblichen Baumeister des deutschen Reiches bei feinem hiesigen Besucht eine ganz besondere Ehre erweisen könnte. 'Das ist keine kleine Aufgabe! Ehrendoktor aller Faku! täten ist Fürst Bismarck längst. Aber trotzdem ist es uns gelungen, eine ganz neue und unerhörte Auszeich nung für t:n Fürsten Bismarck aus sindig zu machen. Wie unseren aka deutschen Mitbürgern bekannt ist, hat sich hier in Jena seit 2ii Jahren ein neuer und vielversprechender Zweig der Naturwisfenscha-t entwickelt. Während der Geschützdonner der Schlacht bei Königgräh 1866 den Tod des alten deutschen Bundestages und den Beginn einer neuen glanzvollen Periode der deutschen ReichSgeschichte verkündete, wmde hier in Jena die Stammesge' schickte oder Phlogenie geboren, jener Zweig der Naturgeschichte, welcher uns die beständige Wandlung und die fort schreitende Entwicklung aller organischen Gebilde verständlich macht. Jena ist bis jetzt die einige Universität, welche eine besondere Professur der Stammes geschichke Noch hat es ab'r auf Erden keinen Doctor der Vbvkogenie gegeben. Und diesen neuen Ehrentitel soll kein Anderer zum ersten Male erhalten, als der geniale Schöpfer der neuen deutschen Geschichte: Fürst Bis' marck. Er M die schier unglaubliche Au', gäbe gelöit. die zersplitterten und diver g?nt'n Stämme des zerrmenen und ohnm ichtigm Deutschland mit Blut und Eilen zusamm?nt.uschmieden. und so ist durch konvergente Entwicklung der stolze Neubau des deutschen Kaiserreichs entstanden, dessen wir uns seit zwanzig Jahren erfreuen. Indem ich nun jet bier den oskiciellen Antrag stelle. Fürst Otto von Bismarck zum Oootor phyloijeniae honori-i causa zu promoviren, sehe ick. wie viele meiner hier anwesenden lieben Collegen bleiches Entsetzen erfaßt. Ich kann dem mir droh'nd.'n Sturme nicht anders begegnen, als dadurch, dan ich Sie sämmtlich aussor dere. sich hier sogleich im Festsaase des schwarzen Bären", im Gastho?e Martin Luthers, zu einer phylogenetischen Fakultät zu konstituircn. Ich nehme mir die diplomatische Kübnheit unseres Altreichskanzlers zum Muster und stelle an unsere Festversammlunq die Frage: Hat eines der hier anwesenden weibli chen und männlichen Mitglieder der neuen phylogenetischen Fakultät von Jena etwas dageacu. daß wir den Fürsten Otto v. Bismarck zum rZoot, pv!o-6ms riononz promovi r?n? Wer dagegen ist. h.'b? die' Hand auf! Keine Hand erhebt sich. Unser Antrag ist einstimmig von allen 1 50 Mitgliedern der Fakultät angenommen. Ich proklamire hiermit als Dekan der selben den Fürsten Otto v. Bismarck zum ersten und größten Doctor der Ctammesgeschichtek Er lebe hoch n nei Mal hoch!" . Die Pariser W.ltausstcllung 1900 Der Köln. Ztg." wird aus Paris geschrieben': : Der Plan der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 beichäf. tigt hier alle Gemüther. Im Bordergründ steht die Platzfrage. Den Trocadero und MarSseld glaubt man kaum in Betracht ziehen zu können, da der Reiz der Neuheit fehlen würde; und eine große Neuheit zu bieten ist unter allen Umständen nöthwendig. In der Liberte wird daher vorgeschlagen, die Ausstellung in den Champs ' Elysees und aus der zum Theil zu überdachen den Seine in's Werk zu fetzen. Im GegensaA zu der in ein Quadrat ein geschlossenen Ausstellung von 1883 soll die vAt !900sich durch ihre Äüsdch. nung, in die , Länge auszeichnen. Die Seine entlang und zum Theil aus ihr hätten ' die fremden ' Nationen ihre Städte?Dörfer Gärten.' Restaurationen., Cafes u. s. w. zur Anschauung zu UlngelEsMk dieAusstellUngsdesuchcr ."' J 1; " ': ".: ""flii: i""- i. , , ."-! t , einen. Tag in Rußland, den atlderen in zSpänten. wieder' andere in England, in China. Japan. Portützalu. s; w. nbttuZekönnlet, Döswurde ' die Ausstellung eine Reise durch die der Mcdenny,MndetIdarstellen. AIs .Ännele'-würde, man' den Industrie. Palast, die Bauten des Marsfeldes, den Trocädero und die Esplanade des Invalides heranziehen können. , Elek irische Eisenbahnen und die' bis dahin vielleicht erkundenen l piteümatischen Rohrbahnen, in denen die Passagiere nach Art der Röhrpostbriefe befördert würden, müßten die ganze Ausstellung durchziehen. I Der ganze vorstehende Plan est in einer det,M. Alphand, dem SchSpser der Ausstellung von 18S9, übgehallenkn Sitzung eingehend bezpro? chen wirden. Ein Plan, die-- Äusstel' lung in da? Bois de Bcufogne zu ver legen, wird heftig bekämpstda er die sez Luftkurort'GehSlz ruiniren würde i :t ';-fWs:'' "P ; "'fe.ji-i:;'.;; ßlnwanderuttg und Sttmmrecht. Aus d?n neuesten Nachrichten des Censusamtes ist ersichtlich, daß sich von

der BtvIlkerung männlichen GeWechteS' in den Ver. Staaten im Jahre 1890 nicht weniger, als 16. :0.311 in dem Alter beianden. in welchem sie das SiM!nrecht ausüben konnten. Dieses zeigt eine Zunahme von 4,109.952 in den zehn Jahren von 1880 1890, oder 32. (M Procent. Von der genann ten Anzahl waren 74.33 Proccnt im Lande geboren und 25.67 Procent im Aulland. Im Westen waren 41.67 Pro.ent im Auslande geboren. Die Totalzah! der im Auslande geborenen Erwachsenen betrug in 1890 nicht weniger. !s 5.348.459. Hiervon werden 20.68 Procent .als Ausländer oder Nichtburger angegeben. 5.43 Proccn! lmtteik ihr erstes Papier erlangt, von 9.34 Prozent fehlt jkde bezügliche Infonnation. uud 58.55, Procent waren nütllrcllisirt. resp. Bürger. In der nordatlantifchen Division waren 34.43 und iin Westen 32.09 Proc. der im Ausland Geborenen Nichtbürger. "Von den Ausländern warm 63.25 Procent im Stande, die englische Sprache zu deherrschen, während 31.75 Procent dieses nicht konnten. Vom Inlanse. Das Bundes'Qbergericht hat im verflossenen Jahre 500 Fälle er. ledigt. das deutsche Reichsgericht 5000. Ein Gewittersturm entladet sich durchschnittlich in einer Höhe von 500 Fuß über dcr Erdoberfläche. Die Sack pfeife, das Lieb lingsinstrument der Schotten, wurde im' Jahre 200 v. Ehr. von den Griechen erfunden. Schlangen sollen i n A t ch i son. Kansas.' so -.alreich sein, daß es nichts Ungewöhnliches ist, die.elben in Häuiecn zu finden. Eyrus W. Field ist doch nicht so arm gestorben, wie man augcnommen hatte. Er hat ein Vermögen von S650.000 hinterlassen. Eine Gesriermafchine ist kürzlich in New Vvrt gemacht worden, welche fünfhundert Tonnen Eis in 2 Stunden sri.'rt. Die Maschine wiegt 175 Tonnen. Frau P. B. M. Rice-Ray, mond. Dirigentin der Oratorium-Ge sellschaft in'Lincoln. Red., ist unzwei felhast die erste Frau in diesem Lande, welche ein Orato.ium mit Orchester dirigirt. Eugen Kelly, der New Borker' Bankier, dem der Papst den Ehrentitel Wächter des heiligen Stuhles und Schwertes" verliehen hat, landete von Irland mit $3 im Sack; jetzt besitzt er zehn Millionen. Er ist 79 Jahre alt. Der durchschnittliche Ver brauch von Fleisch in den Ver. Staa ten ist nicht weniger als 175 Pfund per Iah? für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind, und da ist das große Ele ment der Kindheit mit eingeschlossen, in welcher der G-nntz von Fleisch höchst unbedeutend ist. Kürzlich ' ielt dW Harlan. Familie in Rick nond. Ind., ihr zwei iähriges Wiede :vereinigungZfest ab. Die Gesammtzayl ihrer Abkömmlinge belauft sich aus achttausend, mehrere Hundert waren anwesend, welche nahezu das ganze Land repräsentiren. Sie stammen alle von John und Michael Harlan ab. welche sich im Jahre 1032 in der Nähe von Philadelphia niederließen. Gen. Eolby von Washing. ton. früher Commisiär über Indianer Angelegenheiten, hat das berühmte Kind von dem Woundcd Knee Creek" Schlachtselde adoptirt, das drei Tage nach der Schlacht, saugend an der Brust seiner todten Mutter, gesunden tvurde. Das Kind ist je$t kaum über zwei Jahre alt. aber jenes Verbrechen gegen Humanität ist längst vergessen. Der Geologe F. I. Scher, m.'rhorn welcher im Interesse der Ver ttetung Jdaho's auf der WeltauSflellung beschäftigt ist, berichtet, er habe in Central-Jdaho ein immenses Glet scherfeld entdeckt, unter welchem sich eine Reihe Gletscher Seen bejänden. Diese Gletscher bedeckten, w.'nn auch nicht so compact. ein gleich großes Areal wie die Gletscher in den Alpen. Er habe Beobachtungen an den Endpunkten von 10 Moränen (Anhäufungen von Schutt und Stein welche die Glet scher tragen) angestellt und gesunden, daß 11 derselben zurückweichen. 4 stationär sind, und sich einer derselben vorschiebt. Keiner derselben erstrecke sich kuehr wie 2000 Fuß über der Schnee zone. Dieses Gletscherfeld befinde , sich ungefähr 25 Meilen südwestlich von Shrup zwischen einer Anzahl hoher Bergspitzen, die auf den Karten :t,cht verzeichnet seien. In V a l p a r a i f o, I n d i a n a, suchen die dortigen Behörden nach den Erden eines alten Teutschen Namens Konrad Burch. der seit vielen Jähren als Einsiedler ln einer verfallenen Hütte in den Bergen von Pine, Töwnship wohnte, wo er kürzlich starbt Der alte Einsiedler, welcher es bis auf das, statt liche Alter von 92 Jahren gebracht Hütte, war weit und breit als Geizhals bekannt, und nach seinem Tode stellte es sich heraus, daß er ein stattliches Vermögen hinterlassen, welches, er in seiner Hütte verborgen hatte. !, Burch gehörte zu den ersten Ansiedlern im County Und hat sich niemals um seine Verwandten bekümmert. Sein einzi. aes Vergnügen bestand darin, Geld zui'ammen;uscharren. und um dieses zu ermöglichen, gönnte er, sich kaum das Nöthigste um-Lebensunterhalt. Man zerbricht sich jetzt den Kops darüber ob die lachenden Erden auftauchen rper? den. ; :, ' ; ... i ; Eine fü n fzeh n Fu ß lang e. erst kürzlich 'aus Westindien impörtirte Schlange entkam dieser Tage aus ihrem Kerker in dem Etablissement des Thier Händlers L. Ruhe an North William, straße in New York und nur mit großer Mühe gelang eS vier Angestellte Ruhe's, das Thier wieder einzufangen Die , Schlange hatte , n Fenfte? im zweiten Stockwerk zertrümmert und ein Theil ihres Körpers war von per Straße aus sichtbar. Einer de? Ange stellten wurde von der Schlange in den Arm gebissen, doch vermochten ihre Zähne das dicke Wollenzeug der Kleider dcs Mannes nicht iu durchdringen.

tzmem Jungen gelang es Ichüefclich, um den Kops der von vier Männern gehaltenen. Schlange , seine Jacke zu wickeln und so daö Thier unschädlich zu machen. Man hatte der Schlange den wohlverdienten 'Namen John Sullivan" b:ig?legt. C e bst Sullivan dürste es nicht leicht finden, seinen Schlangen Namensvetter im Ringen" zu besies,c". Aus einem Privatbriefe deZ Generals 0. O. Howard über mi ltärische Sirasen, der jetzt in die Oesftntlichlcit gelangt ist und ohne Zweifel in Folge der Behandlung des Ailizfoldaten Jams geschrieben wurde, :rsieht tuau. welÄe barbarisch.' Stra sen in dein steci'.dcn Bundeshcere noch

mitunter zur Anwendllllg kommen. Dr General sagt: .Kugrl und 5tettc an den Beinen solltm nicht zur Anwmdung loinlnen, ausser in den schwersten Fällen." Ferner heißt es: Das Brcnnen mit heißem Ei en ist nicht itti billigen." Es scheint demnach noch zu ge schehen. Ho'vard sagt, weiter: Die. Zeichnung o)er Tättowixung mit un, auSlöschkicher Farbe ist gegen die Ge böte der Meascklichkeit und muß den Ticnst sowohl, als auch die Disciplin schädigen." Ferner: Das Hinaus trommeln aus dem Lager ist ein Grad der Erniedrigung, der nur in den schlilnmstcn Fällen cn.iewendet werden sollte." Aus diesen Bemerkungen geht hervo'-, daß alle diese Strafen, welche civilisirte Völ!er längst aufgegeben hq bcn, hier noch beim Militär im Schwung? sind. Aus einer mtderen Mittheilung iii zu cr'ehcn. daß während des Se.e'sionstrieges auch das Aushängen an den Daumen in der Armee noch gang und gäbe war und sl'.erdies alö-eine der milderen Strafen gölten hat. Eine der ärgsten und z.fahr!lchnen chrnsereten war das ut an Bock svaitnen ', das gleichfalls nicht .'Ih'it war. Das erste P a ? l e r a u s u rn pcn wurde im Jahre 1000 n. Chr. und das erste aus Stroh 800 Jahre spater iabricirt. Der f ch n e l l st e Redner i ni Bundessenat ist Senator hawley, von Connecticut, wenn er über cm 3ch:m4 spricht, für welches er besonderes In teresse hat. Erst mit dem Jahre 1783 k Kann man die Schiffe mit Kupfer zv beschlagen. Dem C o n g r e ß m i t g .l i e d W. ö. Wilson, der als Vorsipender des demokratischenNatZonalconventsfungir te. wurde vor zwei Jahren das Präsi dentenamt der Mistouri-Staatsuniver' ät angeboten. Der 200. Gedenktag der Hinrichtung durch den Strang von Rebecka Nurse wegen Hererei- in Salem, Mass.. wurde u. A. durch die Enthül? lung einer Gedenktafel mit d:ft Namen von vierzig Männer und Frauen, welche den Muth hatten, Zeugniß für die Un glückliche abzulegen, begangen. ' Vom Auslande. AusÖe sterrei ch nteldet man: Der Chesarchiie.t der .österreichischen Abtheilung aus der Weltausstellung in Chicago, Emil Vreßl:r. ist vor einigen Tagen, nach monatlichem Aufe'nthalte in Amr:ia. wieder in Wien ein getroffen. Breßler soll auch in Chicago ein Mt'Wien" entstehen lassen, in, dem die Wien'r Industrie so wie m der diesjährigen Musik und Theateraus stellung stattlich vertreten sein wird. Der 4',jähnge Juwelenhändker Sa muel Schachert und dessen ältester 2l jähriger Sohn Leopold in Wien sind flüchiig geworden . Elite große A nzahl hiesiger Juweliere. so!vie z.thlrciche,name ltlich ungarische Kab'aliere, für welche Schzcherl und sein Sohn?, den Einkauf von Prezio'en zu . besorgen' pflegten, sind mit recht erhebllchm .eträgen geschädigt. Herr, Ferdinand Geyer, ' der ehemalige Besitzer des Schlosses Trantenfcks. und Vater dcs bekannten B.rgsteigees. Assistenten an der Geologischen RnchZanstalt zu Wien Georg Geoer, ist infolge Nachgebens d.'s erweichten Schnees von der Schartenspitzfeite am Griming abgestürzt, und in der scharte später gestorben. Der Führer ..WagnerHies-' blieb bei dem Schweeverwundeteu die ganze Nacht und hohe am Morgen Leute. , Er .traf Geyer noch lebendl kurze. Zeit daraus verschied derselbe. Der Verunglückte war 62 Jahre alt Die Aufregung der Nacht, die Strapazen , bei der . Bergung und Abtransportirung der Leiche hätten jedoch die Gesundheit' des treuen Führers derart erschüttert, daß derselbe ebenfalls gestorben ist. .Während sich in einer 'Tnchfabrik in Bielitz. sieben Arbeiter in einem, Dampskee! besann den. um ihn zu Putzend össnete lein Unberufener ein Hauptvcntil. wodurch der unter einer Svannüng von sechs Atmosphären in Betrieb stehende zw.ite Kegel seinen Inhalt auf die, Unglücklichen tnit fürchterlicher ' Gewalt ergoß. Zweien der Arbeite?, die glücklicher Weise in der Nähe des Mannloches ,be. schäftigtivaren.gclang es. sich'sast'stn? versehrt zu retten, eilten Dritten, konnle man noch lebend herausziehen, während die vier Zurü kbleibenden von hem eistu strömenden Dampf und Wasser buchstäblich zerrissen ' wurden, so , daß : die Leichen der Ung'ücklichen , stückweise! im Kessel zllsammcllMch , A uf de n Arie f, d c n.Ha n s oon Bülow jüngst, an Giuseppe. Verdi gerichtet, hat der italienische Componifl jetzt von Genua aus in .nachstehender Wer e geantwortet :! Hochgeschätzter Meister Bülow! -Sie k hatten tein.en Schatten von Sünde, begangen, und eS kann keine Rede von Buße und Absolution sein, ' Wenn Ihre einstigen Meinungen von Ihren heutigen so haben S i e se h r R e ch t daran get han dies auszusprechen,' und ich hätte mich $$üb weiß. ; vielleicht hatten Sie damals Recht. Wie dem auch sei. Ihr mir unerwartet zugekommener Brief, von . '.V ,;.. . ' J) t ' :'! . : einem MunlexJyesÄvertyes und Zy zcr Bedeutung in der Kunstwelt geschrieben, hat mir eine große Freude bereitet und dies nicht aus persönlicher Eitelkeit, sondern weil ich sehe, daß die wirklich hochstehenden Künstler ohne Vorurtheil der Schule, der Nationalität und der Zeit urtheilen. Wenn die

Künstler des Nördens und des, Dudens verschiedene Beffreblhtgen haben., wohl, so mögen sie verschieden sein. Alle sollten an den eigenthümlichen Characterzügcn ihrer Tkation festhalten, wie Wagncr fo richtig gesagt hat. Wie glücklich seid Ihr. die Ihr noch die Söhne Bach's seid und wir? Auch wir, die wir Kinder Paläshina's sind, hatten einst eine große Schule. dC wirklich unsere Schule war. Sie ist jetzt eine Bastardkunst geworden und droht tlnterzugehm. Könnten wir doch von vorne anfangen! Ich bedauere, zur Musikausstellung nach Wien nicht reisen zu, können, wo, ich außerdem Glück, so vielen berühmten Musikern zu be-

Igognen, auch das Vergnügen gehabt hatte, gerade Ihnen die pano zu drurk.'n. Ich hoffe, daß mein hohes Alter bei jenen Herren Gnade finden wird, welche mich in so liebenswürdiger Weise eingeladen haben, und daß meine Ab lvesc'ttheit entschuldigt wenden wird. Jdr ausrichtiger Bewunderer G. Verdi." , u e b e r e i n e n u n g l ü ck s fall am Grindelwald werden folgende Einzelheiten bekannt: Der Kaufmann G. Rodbins aus Springficld im Staate einem zweiten Neffen Namens John Atkins von Jnterlaken einen Ausflug nach Grindelwald zur Besichtigung der dortigen Gletscher, welche auf durchaus gefahrlosen Wegen zu erreichen sind. Bei dem fogenannlen oberen großen Gletscher zwischen dem Wetterhorn und Mittenberg stieg Robdins mit demNeffen Georg oberhälb der Eisgrotte auf eine steile, mit Eis überzogene Felsenstäche, wo die Gletschermassen überhängen. Im Augenblick, da Beide dort a. gelingt waren, löste sich ein colcss iler Eisdlock ab und zerschellte unweit der Stelle, wo Beide sich eben besänden. Robbins wollte flüchten, wurde jedoch von einem der Trümmer getrofleu und rollte mit zerschmettertem Schädel in die Tiese. Auch der Neffe stürzte, erlitt aber nur leichte Verletzun gen an den Händen. Die Leiche des Verunglückten, der ca. 50 Jahre alt und ledia war. wurde von den in der Nähe weilenden Führern herobgeschafft und dann nach Grindelwald gebracht. Das Ganze spielte sich vor den Augen d.'? ittictzkn Schwester und der Neffen und bei der Eisgrötte angelangten Her ren Lindau und Krenn aus Wien ab. Pie Gattin des Letzteren war gleichfalls Augetlz?Ugin des Vorfalles. Die Ernennung des Oberstlieutenants Lademann unter Be fordernnq zum Obersten, zum Kom mandeur des Jnfäntme Regiments Markgraf Karl Nr. 0. die in der letz ten Nummer des Mllltär - Wochen blatts" veröMtlicht wurde, verdient eine besondere Beachtung, da Herr Labemann, wie wirder ..Danz. Ztg." ent nehmen. der einzige aktive Offizier in der preußischen Armee ist, der aus der Neihe der (Gemeinen hervoraeaanaen ist. Beim Sturm auf Tüppet war es. wo der damaltae Pionier tm 3. branden burgischen Pionierbataillon Lademann tm Hefttgsten semolichen ugelregen Pulversäcke füllte, welche bestimmt wa? ten, an den Pallisaden entzündet zu werden, um diese zu zerstören. Lade mann war ein Kamerad des Pioniers Ktmte. der nnt dem gefüllten Pulver sacke aus d;m Rücken, den Kameraden zurufend: orgt für Frau und lkin der!" an die Pallisaden lies, den Pul versack entzündete und dabei den Heldentod - starb. Für. die. stürmenden preußischen Truppen war der Weg frei aemacht. Herr Lademann hat viele Jahre als Kompaaniechef und später als Major im 0l. Regiment in Thorn .n Garnison gestanden. A ns der Sommerfri s'chs In Finnland schreibt ein Mitarbejter det ..Petersburger Ztg.": Am Abend aZnas nach dem berühmten Brunns parken" hinaus. Ein Theil des Parts ist abgegrenzt, der Eintritt kostet i Mt. Dafür bat man .Konerlmttsikp,ünd Variete-Varstellung , auf der Garten bühne. Das Publikum war freigebig Mit Beifall und Blumensträußen. Ge trunken würde meist Toddy uitd schjve bischer Punsch dem feuchten, wenn auch klaren Abend entsprechend. Sehr aufs fi!, . nt IJ . t lauig war es Mir, als M inmitten oes PuvlikUiNZ plöltch ein seiner Herr erhob. sich eine rothe Bettdecke um den Leib schlug und sich dat n rh-d.tr. ohne eine Miene, zu verztehen. der-setnem Punsch .niederließ, um e n'thast wie die . große Schlange" oder der svringende Bär" oder ein anderer Siou'xHäüpilmg f ei ii FeuerWsscr und seine t JV' 'Ut f l J'. , , , 'l' ! . i . f , rteoensctgarre wetier zu gemq',t. Ich erwartete einige . Erregung unter d7r Menge , aber 'kein Mensch drehke auch nur den Hals nach dem ; Herrn in seiner .' rothen Sarapa und ' sehr bald tatichtcn in der McnHenmcnge 'bel Männlcin und Weiblein und Kindern gleichfalls rothe Bettdecken als Hülle auf.h Bald ermittelte ich. daß die U dZeÄden , Kellner sich angelegen, sein ließetr' die, frierenden RtzeümatiSmus scheuen Gäste einzuhüllen. Es handelte sich um eine, in feuchtem Klima durch aus löbliche, und . nachahmenswerthe LandeSstte: ,die rothen Decken sind Ei gerijhM Garteq.Nestalirank -sin den sich auch in anderen Wirthschaftet, ünd thMunfräglich die besten Dienste. Es war nämlich so seucht gewStden, daß das Programm auf demTisch sich anfühlte, als wäre es ein aus dem Wasser gezogenes 'Löschblatt. Hätte ich ' .die Sitte der roth.m Decken früher gekannt und erkannt, so hätte ich mir wahrschein lich kein unangenehmes .t Andenken aus dem lustigen Brunnsparken mitgcnommen. nämlich Zahnweh. ' " " ; -" ' l i ;f-"-sf, Das Londoner '.cksisk lryuiel , schreibt Die 400jährige Jubelseier ,der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus ist auch für die Juden, nicht ohne Jntercsse. Als' ColumbuS leinen Plan.. auf der westlichen Fahrt ntch Indien zu segeln, vorlegte und aus dIese.Wttsc Amerika entdeckte, übergab denselben König Johann von Por kuga! den, jüdischen Astronomen Joseph Pecinho. der seine herzliche Billigung des Vorhabens aussprach. DaS nau? tische Astrolabium, welches Joseph Ve? cistho erfunden hatte, trua viel zu dem krfSla der Weisen von Cylumbu? und

!astachu?ctts (Nordamerna) unternahm am Freitag Vormittag mit sei ner Schwester, deren Sohn Geora und

Basco de wama bet. m betännr, daß ColumbuS zwei Jüden.wenn auch getaufte, mitnahm, damit dieselben mit den Eingeborenen Hebräisch sprechen möchten, da man glaubte, daß diese Sprache der WeltDrache am nächsten käme. Ost ist aus das Zusammentreffen hingcwie sen worden, daß in demselben Jahre. 1492. in welchem Amerika" entdeckt wurde, die Juden aus Spanien ver trieben wurden. Unter diesen Umständen muß die Nachricht, daß sich aus der Madrioer Ansstdlung von Urkunden, Die sich auf Columbus und die Etit deckung Amerikas, beziehen, auch viele Schriftstücke über die alten jüdischen Bewohner Spaniens besindett. die Freunde der jüDifchcn Geschichte iutcr kjiirett. Tr. M. Kayserling wird diese Doeumente sicherlich sür das Werk be nuzzen. lvelchcs er über l)en Antheil der

Juden an der Entdeckung der neuen Welt zu veröffentlichen' beabstchiigt. Auch Joseph Jacobs dürsten diese Quellen manche Zusätze )tefern sür seine Chronik der spanischen Juden. .welche am Anfang dcS nächsten Jahres ertcheinen wird. Es mülte m .der That seltsam sein, wenn nicht jede Sammlung spanischer Geschichichtsurkünden vsr 1492 eine Menge von Dingen enthielte, die auf die, Juden d:? Landes Bezug haben." Die Aussagen der gefangenen Räuber von der Bande des Atha nasius bestätigen, daß die Bande nur aus sieben Mann bestand, also bis auf den Hauptmann vollzählig gefangen ist. Tie Aussagen stimmen darin herein, daß im Frühjahre 1891 Athanasius auf den Bergen bei Wisa am Strand schaBalkan. östlich von Adrianopel, die Bande anwarb. Ursprünglich wollte er einen Bahnbeamten Namens Franc fangen. Tann hat er den Plan geändert und die Arbeiter auf der Strecke gezwungen, die -Schienen auszuhebcn. Nach der Entgleisung des Zuges bis zum Empfange der 8000 Lire Löfegcld hat sich Alles so zugetragen, wie es früher von den gefangenen Reisenden berichtet worden war. Nach der Theilung des Löscgeldes und der Auflösung der Bande befanden sich die Mitglieder bald auf türkischem, bald auf bulgari schem Gebiete. Schließlich kamen meh rere noch bei Tschingeni-Skelessi bei Burgas zusammen und überwinterten in Russocaströ, wo ihre Familien leben. Alle behaupten, die vergrabenen Gel' der. etwa 3000 Lire, wiederfinden zu können. Timo Todor Banjaly, der 19jährige Lieutenant des Athanasius, macht den Eindruck eines energischen und intelligenten Menschen. Von Athanasius hat man keine Spur. Er hatte seinen Genossen vorgeschlagen, nach Rumänjen zu gehen. Die hulgarische Regierung wird die Akten der türkischen Regierung mittheilen. Wie erinnerl ich, hat Herr Veraa,, der Verfasser des VolkSdramaS Cavallern rusiicaba",, welch.' die Herren Menasct nndTargtoni tN Vene brachten und damit Mascagm das Ltb retto zu feiner gleichnamigen Oper liefcrten, Anipruch auf einen Theil aus den Einnahmen d.ezer Oper erhoben. Mascagm und denen Verleger Sonzo gno waren jedoch nicht gewillt, den Anforderungen Vergas zu entlprechcn. und fo leitete dtetcr einen Prozen in. in welchem sowohl der Gertchtsyof er' ster Instanz als auch der Appellge richtshof in Mailand zu Gunsten ftincr Ansprüche entschieden. Gegen dieses Urtheil ergnncn V!ascagnt und Son zorno den Rekurs an den Kassations Hof in Thürin., allein auch dieser oberste Gcrichlshsz hat dieser Tage die Ent scheidnügsn bestätigt. Danach werden nun an Herrn Verga 25 v. H. von fämmtlicheUrhebererträgnissen der.Opcr ?aval1eria rusUoitNä ausbezahlt werden mnllen. Kaufe Mncho's Best Havanna Eiaarö." Dootor. LkorM Lote's HyMeSaloott. Ein kühlernd schattiger ommergartrn. zi, irderZcjt vsscn. Ecke. MichZgan Ave. und C rufe Str., nahe der tzome Brauerei. ' Vier tc Hvnie ?5re,ving Co. fte'Z an Lvf vomS.Ju:ied. . Zur Emp fehl ung! ..Meine werthen greunden nd Bkkar.nkcn em spkehte ich mktne Wein-u.Vker-W! S. O. Ecke Wäshincitcn tt.Nrw JerZchstr. Die bestes GritZuke Md Cigarren S5 a Hand. AyfuierkZame ZBkdtenung. J0IIN . WE1NÜEL, Eigth. QDra-teölb H&ä&m i , :i empsiehlt sich zur Ausführung bon Bestellungen aus Flaschenbier aus der Breivl , ,,,, . , . ., . , r ;( . .' . ., I Alle Sorten fremde und einheimische Weine und Liquore in bester Qualität. ' - Uf- ,?ISI - . ,: 3Ä3ufc:1eIatö: M4 -4f I : i' ti' " ' ?e!kvhou Kvs. - r 'S'iJGJtyvls; 8' S 'ifßf " :!!.' y.li 1 Wi. . Henry Vicwr. lr:.. -i. .:s!-f ; I ? ,i i -: ,1 1 i.a:-:V 1- v O . " " ? , . . , ; ' :' '"' Daö größte,, schönste und illtefte verartigk Lokal in der Stadt. Die geräumige und ! J''iiiii!ii!:.:':i- ?m' '' schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und PritHtmzjurMbhalÄ Conzertea und Versammlungen unter liöeraZ len VedwgunKM zr Berfüzunz.

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Giseu bahn Tabelle

Ankunft und Abgang der verZchiebene Eism bahnzüge im ttnicn Depot, JnZiianapeliS. VandsUa. Abgang PosizuZ Exprez; Crpr5 Accomodalwn .... Erpreß Hrxreß. . .... .... Llnluntt Expreß ...... . Ervrejz AcccMdaüon.... Ervrcsi Echnellzuz AcctMdstl'sn.... 7 W Vm 11 mm , 12 55 Titn , 4 O Ä:., 7 M NW ........ u Wm ......... 3 W Ml 4 15 Bin woSBA , 2W Wm k LO Vm t ctii. - Eleveland, CincinnsU, Chirsgo und St. öouis. In: iZNÄolis uns öl.vrlanö Tivifion. Äbgang Exy re tz. 30 Erpreß 9S5Btr Expreb 11 45 Tm Limited Expreß 3L0Rm Expreß , . ............... 643$r Ankunft Expreß 7 M Vm Erpreß.. . ...11 10 m Limited Expreß 1 1 55 ?m Expreß Expreß 5 m Nm lOTOSrn St. LsniA Xiviiiws. Abgang Expreß Limited EMcß. . , Etprcft Expreß, täglich . . . Ankunft Expreß täglich . Ezxreö Limited Expreß. . . 7Wm 12 05 Am 5 20 341 10 CX Am , 3 25 Vm 25 Vnt 4 45 6 M Tm uxpreß , Chicago und 5wrinnat Dwision östlich. Abgang Schnellzug ............ 3 45 Tm Äccomodaüon täglich 7 05 Vm Accomodation 10 55 Gm Posizug 2E3hn Accoznsd. (nur Sonntags). 5 M :'?m AccoinodaZion 7 M Nm Ankunft-NusbviUs leeonwdatwr.l0 M Bm PoswZg 11 5 Bin Jnd'plÄ Acc. (nur Sonnt.).! mßtm Accomsdittion 5 08 Nm Accomodation II II Rrn Schnellzug 12 15 Um Chicago und Eincila!i Division westlich. Abgang Aecomodätion 7 W Tm Schnell.Post 1Ä 1 Nm Lafaette Accomadatio. ... .5 23 Rm Schnellzug 12 m ?m Ankunft Schnellzug ii 30 T'm Lafayctte Tlecoinodation . . .10 45 Tm Echnellpolt 2 45 sJim LiccoZttodLtion 6 21 Rm Peeria Division tvcstlich. Abgang-Epreß 8 M Vm Exprejt 12 ( Nrn Tanvtlle Accomodation 6 10 Km Expreß II 25 Nm Ankunft Expreß 3 25 Vm Dauvllle Accomodation. ...W35 t-m Erpreß 2 M Nm Expreß 55 Nm Peeria Divisien östlich. Abgang Expreß 4 50 Z?m Accomodation Expreß 3 05 Nm Ankunft Erpreß l m Sm AccoMdat!on O) ?m Expreß H 15 Nm Lake Eric und Wesierul Abgang Expreß Expreß Expreß , Lchnell-Erpreß , An?imft Sck nel! Ex? reß . . , Expreß Erpreß Exprcg .... 7 15 Tm ... 1 20 Nm ... 7 (Nnt ....11 10 Nm .... 3 20$m ....WMVm .... mu ... 20 L'M Piltölmrg. lüncinnati, Chicago und ZI l'cdfc. SdkkNSkpMö DisiftsN Abgang Expreß 4 45 Tm Eclu?n,bZsÄ Äcromoration.. . V 00 Vm Expreß 3 00 fön . MchWMb Kecomobklion. .. 4 00 Ria Expreß..'..,.. 5 30 Nm Ankunft RiEinsnd Aerockvbatlo S 00 Vm Schnellzug .1140Vm Expreß 11 41 Nia ?lccsn:odü!lon.... 3 45 Nm Erpreß 50 Nm Erpreß V 00 Nm Chioags Tirifien dia Kckemo. Aögang-EEreß.... Cxpretz Ankunft ErVreß . . . l l 20 V.tt llöONm 3 30m uxprcu ...... 3 55 Nm Lo!SvMe Division. bgayzEprch. .... . . X'cmwj)ü ?lccoinodation.. 3 40 M Vm 4WRm Schnellzug. Accomodation 4 3) Nm Ankunft AccsWsdätivn 11 25 Vm Schnellzug 11 10 5m Accomodation 6 00 Nnt Spezial täglich 10 50 Nm Cineinna!!, Hamilto und SndianapoliZl. Abgang-Expreß ß&tm Eluemnall Accomodotisn .. .10 57 Expreß .... 2 M Nm Erpreß 4 K5 V!m . Expreß 0 20 Nnt Ankunft Accomodat,on. 9 20 Vm Erpreß 11 25 Vm Erpreß .7 45 Nm Expreß. ... 1055 Nnt Expreß..... 12 35 Vm InhisnapoltF und Äinecnne p0 c 'Oll... '. way iviHi . AtnecnneS AceomobüÜön.. . 4 05!Nm ANiunz t ncenneS Accomodation Qtt Nm k 'Ufa ' - ' " " -1 e kP . i in Jini :;: Cineinna!:, Wabash und MichtguuD . ' ' ' ", Abgana Erorcli . . .. . .7...A,0S'UgZ!! ZtP B i ....... .... i 100 Dm ptPttfcAw 700 sewfe AnkunftExpreß,.. ....10 30 Vm Erpreß ....... .... m.: .-2 40 Rm Expreß,,,, .ilO 5o',sn st1 ' ' - - " tilit'i hffy' $nUäntyQriir&twln'-üfc ' ----- ,.,.,. ' 3,.., . ijpWjJHt:--"! AeganffExpreß . ?. .... . TÄ'v R Accomsdalion 4 20 üm'f' - -MchnellSxprcß,w......ch,il 00 Nm Ankunft Schnell , Expreß i'Ul8 30 Vm ( -,, Accomodation,,,.MMH,D,D40 10 Vm '.- Expreß ..,... rU'lSiiv'jLouiöville, New Albany und Chicago. an3crrcßv: Wm ... Erpreß kMUM 1 1 ' 35 Vm . Mon0n AccöMdstionMZ!t5 20 Nm Ankunft Expreß fa 25 V?, Mono,..osdat!sa 10 40 ßi . ßrrvE 'i'l:'.:: s":"!-'':vi a an sj":--J - r f H !f I ? " ,f . S Q.'l K". . 'sff Jt- ..lijiaiäi 's iili : -fe;l'is,;- le! u r Bii. forruMl.m1MMA.k w-rk ft.r ii, tr JhiI I1!. A..U; . "i.!k!l"--,l-lk 'V .--l ' ' V. I' t. k,, !x a. L M kz? lu , iii. sn.. twm wr i. m. im. jn.. unn, im, k,. 1 , emm j.t bwttt hittt finnm riiV.y , s !(.. H. trc vtwim jrwa kn. t.m : 4ltlMtlrf I. : '!" . i'mm wrik. im ai Irtw - m. ikiMt niMr i.i n rrMitit ::;.; f l". ; si, i'ysiEsi. imk 'f wmmirj f.r . . r taMivtik.au' rr--'T:sr ! , lrful. Prti.-ti'.r. f. "''!;: MH,.HH,MGUU WW HZ, l, O K ?GTGM... )

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