Indiana Tribüne, Volume 15, Number 336, Indianapolis, Marion County, 22 August 1892 — Page 2

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'C? e-vim xlvune. tzi Erscheint Ztt glich und Oontttngs. Tie tZgkiche. Tribüne" kostet durch den Trögn Cents -per Woche, die SontagS-Tribünc" 5 Lent? per Woaze. Skifc zusamuie J3 LcntS oder ß3 CentA pcr Monst. Per Psst zugefS'ckt in Vor' susbezahlung per JaZr. Offfce : 130 Ost AZarylsnd Strafe. Indianapolis, Ind., 22. August 1892. NothhäutZge SlntUSSfßfUrifiv Da in berleMen Zelt dach so die! von Richtungen gesprochen wurde. we!ch? der Pflanzenkost ifcr oder rae Niger extrem huldigen und in ihr den Born alleZ Guten für die Mcnkchheil erblicken, fo seien auch einmal die weit" gehendsten Antipoden derselben, die ausschließlichen Fleischesicr. vx einer Erwähnung bedacht. Viele Men schenraffen lebten und leben ganz und gar vonThierfleisch, und manche halten sich sozar nur an sehr wenige FleischgattunFen ja mitunter nur an eine einzige. Zu den interessanteren Dieser gehören die TampaZ-Jndianer in Südamerika, über welche jüngst ein Rciiendtt schrieb: Sie haben weder Bro! noch Obst noch irgend welche Gemüse, en dern sie leben auZZchlicßlich von dem Fleisch löier Stuten, Carton ata sind sie Reiker. oder vielmehr, sie drin. am ihe ganze; Ziton aus hm Pjerde zu. Troß des lklimaZ. daZ im Sommer brennend heiß und im Winter furchtbar kalt ist. sin) diese Menschen völlig nackt und haben nicht einmal irqmd eine Bed-ckuna kür ibren Ksof. Von alten Menschen, die mir je vorgekommen, smd sie die gesundesten: sie scheinen frei von allen Krankheiten zu sein und haben ine rzundn bare Ausdauer." Der Schreiber dieses fügt noch be züaiich einer Crsahrung an sich felbzt dinzu: Nachdem ich drei bis vier Monate lana herumgeritten war und während dieser Zeit nur von Rindfleisch und Wasser gelebt hatte, befand ich mich in einem Zustande, den ich nicht weitn beschreiden, den man sich aber vorstellen kann, wenn ich sage: ich suhlte, daß keinerlei Anstrenaunen od:r Strapazen mich kapul machen könnten; ich kam mir gefeit gegen Alles vor." - Auch ändere b!oS rleifchessende Stäm me elter und neuer Zeit kennt man als unaemern krankheitS- und ztrapazenMt viele derselben sind oder waren ebenso, wie die PampaZ-Jndianer, Nomaden. ohne bestimmten Wohnn. Die Na vaio-Jndianer in Mexiko und in unse ren südroesttiüen Grenzaeaenden leben meistens von dem Fleische der Prärie Hunde, und auch sie sind wahre Pracht remplare von Gesundheit und Rüstig' Zeit. Daß es auch sehr gesunde und QUsdauernde Pftanzenesier gibt, so!! damit übrigens nicht in Adrede gestellt werden. VANUlkeu'Famklienfegkn. Die französilchen Canadier, welche seit einigen Jahren so zahlreich in die Ver. Staaten auswandern, sind ganz besonders berühmt durch die Größe ihrer Familien und ebenso ihn vielen verrolll ltenVerwandtzchasksdezikhungen. Was bei Anderen, auch bei Deutschen, Aus nähme ist, das ist hi?r Regel. Jeder Mensch in einer gegebenen Nachbarschaft wird ganz bestimmt mit jedem anderen ziemlich eng, verwandt! Aus dem Dorf St. Marie de Beauce in der Provinz Quebec wird das Beispiel Z've:er Familien Namens Rheaume und Morin mitgetheilt. Jede diese? Familien hatte L Kinder, und zwar je 4 Junten und 4 Wdchen. Mit der Zeit heirathetcn diese Kinder alle ein ander, und alle 8 Pare ht kamen wiederum große Familien. Nach den letzten Berichten waren 39 Rheaumeöklnoer in ornier rnerauon uno MoriN'Kinder vmhanden. Diese 74 Kinder leben sämmtlich in einem Dorf, und wer weiss, wa durch weitere Vervielfachung noch aus ihnen wird? Solche Maszenvetttrkchaft ist dort ollge. NttlN. um ste Äiertelswelt Tagen. in drei Ungefähr das ist's, was die Unteri$m?r der zu bauenden Labrador' Bahn der canadijchen Regierung als Mmittel hinhalten, damit sie ihre Vlane unierstüt. Sie stellen nämlich m VerbtUdung mit der neuen Cisenbahn die Einrichtung einer Dampfer l'.nie in Aussicht, mit der man in,drei Jagen' über den atlantischen Ocean fahren kann. Es ist dabei nicht etwa an eine wci lere Verbesserung der Oceandampfer g.dccht, sondern es wird einfach berech ..et. daß die Entfernung zwischen Port '..!anahan an der Lewis Bucht (etwa 10 Meilen nördlich von der Belle Jsse. Wafferenge) und Milford Haven (in der Grafichaft Wales) von den modernen Schnelldampfern, wie sie' gegen, wärtig Zwischen New Kork und LiverMol fahren, mit Leichtigkeit in 72 Stunden zurückgelegt uerden könnte. Bestände eine solche Linie und könnte sie sich behaupten, so erscheint e- sicher, daß sowohl der größte Tfrü der europaisch amerikanischen Postbeförderung wie auch des Palzogierverkehrs ihr zu--allen , würöe, zumal bei 'Weitem die Mehrzahl der, Paz;agi?re aerne einen so kkinen TherZ ihrer Fahrt, wie mög lich. zur See macht. Bon Port Manahan aus konnte dann die abrt mit der besagten neuen Bahn nach Quebec gehen und von da nach allen Pi!'.ik!en m Canada, und den Ver. Staaien. Kein Wunder, daß das kanadische Publikum sich bereits erheblich für der Plan lnterejsirt. U n g l ü ck i m Glück. Richter: Warum machen Sie trotz Ihrer TtttU (..iti.a . - i . - Ii3icu;ig tui u uciruüicc vciiaji f vut geklagter: Weil, mir je'gl xüt andeieZ übrig bleibt, als zu meinem bösen Weib hrimkrhrkn zu müssen.

3fllUHI

Ü.liWi I siHiri ffiMTIMTMT

Vkäöchett!,andel. Bombau. l. Juli. In der Juli Nummer des hier erscheinenden The Banner os Asia-, macht Alfred S. Dger haarsträubende Enthüllungen über den Handel in europäischen Madchen. eine Angaden sind aus naheliegenden Gründen von aktuellem Jnterene snr europäische Leser und Leserinnen. Alsred S. Der. em Mitglied der 0e fellschast der Freunde, ist derjelbe Men schensrennd, aus dessen Antrieb hin vor ungefähr neun Jahren die englische Negierung dem Handel in englischen Mckdcken in Brunel ein vnde Um. Er ist ebenfalls der intellektueke Leiter der Agitation gegen den Opiumhandel Indiens mit hlna und hat Uhma be. reist und sich kürzlich hier niedergelas sen. um der Mission, die er aus Pflicht' gtt'tthl uf sich kmommen. nüFlicher )tm zu können. Von wrut Mi er i?er legn. In seinen Nachforschungen in Indien ist er mit Thätlichen aus dem Volksleben bekannt geworden, die er keinem Artikel rn der genannten Wo natsschrift zu Grunde legt. Zwilchen mehreren eurovalschen Staaten, worunter Deutschland den ersten Platz einnimmt Italien. Ruß land. Oesterreich. Spanien und Ru mänien folgen junächst), und den eng. lischen VefiMngen in Indien wird ein regelrechter Handel in Mädchen betrie den. welche an qewisse Häuser in Vombay. Calcutta. Madras und ,n ande ren Städten verkauft werden. Der Mittelpunkt dieses Menschenhandels ist in Bombay und hier nennt Dyer einen gewissen aus etwa hundert Mitgliedern veltehenden Ülüb, ht sich an einer von ihm bezeichneten Oertlichkeit oUnächtlich verjammelt, als das ylluptquartlec dieser Sklavenhändler. Diese Menschen süllen ihre Haujer mit Mädchen. ndem sie ihnen in Indien guldejahlte Stellen versprechen. Kommen sie freundlos und mit der Svrache unbekannt an. so ist ihr Loos dos denkbar elendste, und sie müssen. so sehr eS ihnen widerstrebt, ein Gewerbe ergreisen, das sie binnen wenigen Jahren dem einzigen Erlöser, dem .od. in d'.e Arme treibt. Von der Adge tkimtheit. mit der diele Wien? den scheußlichen Handel betreiben, gibt die Erzählung eines ÄchlNscapltäns Aus lunst. der ausfagte. da& ein gewisses notorisches Individuum fünfmal auf seinem Schiff die Reise nach Bombay aemacht und iedesmal ein anderes Frauenzimmer bei sich gehabt habe. das als seine Frau galt. Es ist fest. kftellt. dan eine beliebte Äerlockungs metlzode dieser Sklavenhändler darin besteht, daß sie in europäischen Häfen anstandigen Mädchen den Hof machen. sie heiratven. mit nach Bombav neh men. dort an die Besitzer schlechter Häuser verkaufen und im stich lassen. Laut Doers Behauptung befinden sich unter dergestalt verlockten grauen viel" Jüdinnen. Der Handel erstreckt sich aus alle britisch? Häfen zwischen Bomdan und ?hangg uns lchlleöt izolomdo. gapore und Hongkong ein. In d legten eit jtnd auch iapanensche Mäd chen auf den Markt gebracht worden Die von der onglo indischen Polizei g? 5tndhad!cn Polizeivsrschriften sin! giinuiq ungenügend, um den meinen Ättsvenhandel zu unterdrücken Un ter d.'N Umständen und bis eine, ge nauere Aufsicht durch Dycrs Agitation auf gesetzlichem Wege durchgesetzt ist. dürfte eine Warnung an deutsche Mad chen tüx Engagements nach Indien in inem weitverbreiteten deutschen Bl'te ra Plaje sein. Landwirtyschastltcheö. Kürzlich sind Versuch, über die bacillentödtenve Kraft de: Milch angestellt worden. Der Efperi mentirende verseht verschiedene Probeu ncugemolkener Milch mit je einer Hei nen Eolonie Batterien und entnahm denselben später zu verschiedenen Jetten geringe Mengen zur Untersuchung, um zu ermitteln, ob die Eolonien in ihrer Entwickelung zu oder abnehmen und ob die Bakterien sich gut oder schlecht befanden. Die Versuche sind theils mit Kuhmilch und theils mit Ziegenmilch ausgeführt und sind folgende Bakterien zu Untersuchung verwendet worden: Eholeramikroben, Typhusfiebermikro ben. ein Bacillus, welcher das Ausblä hen des KüseS verursacht, und ein Mi krokokkus, welcher oft in der Milch vor kommt. Es hat sich gezeigt, daß die Eholerabacillen in Kuhmilch nach einer stunde und in Ziegenmilch nach Ver laus von fünf stunden getödtet waren. während Typhusbacillen 24 Stunden in Kuhmilch und nur füns Ctunden in Ziegenmilch ausgehakten haben. Am besten ist ziemlich irisch gemottene Mllch geeignet, die Bakterien zu tödten. wobei dle Menge der Letzteren nicht ohne Ein fluß ist, da bei zu großer Anzahl der selben vielleicht nur ein Theil getödtet wird, während die übrigen sich in einigen Tagen stark vermehren und wieder rn Mengen auftreten können. Alte Milch, z. B. Kuhmilch nach vier Tagen und Ziegenmilch nach, vierzehn Tagen. fcwie auch die aus 90 Grad angewärmte Milch verlieren die Elgenzchast, bakte rientödtend zu wirkend Ein Versuchs ansteller,, will, gesunden haben, da es speciell die sogenannten Molken, sind." welche den Balterien gefährlich werden. Die F liegen im Stalle. Daß' 'uns Menschen die Fliegen sehr tania werden, ist eine "bekannte -ach obwohl dieselben uns insofern willkom men sein müßten, o! viele Fliegen nach dem bekannten Sprichworte ; diele Stiegen" für die Ernte des' na hsten Jahres bedeuten' sollen. Aber nicht blos uns Menzchen sind die Fliegen lä fllg, sondern in hohem Grade auch un seren Hausihieren, die sich ihrer in hei hen ommectaaen kaum erwehren kön nen. Welchen bedeutenden Einfluß zahlreiche fliegen un stalle auf die Lei stungsfähiakeit unserer Hausthiere ha bcn. geht ans einem neuerdings anze lleulen Perluche hervor. Der Veriuchs. anstelln: konskatirte. daß bei starler 2?eunruhigung der Thiere durch Fliegen ein Mehrverbrauch an Kraft pro Tag festgestellt wurde.!, der einem Pfund yafer gleichkommt. Ties ist ein nicht unbedeutender Verlust bei einem ari ßcn Biebstande und bei lanaanbalten

iniiirtii li'nM

der Wärme im oniNier. putzen wir dagegen unsere Thiere gegen die Jliegen im Stalle, indem wir den Stall i?erdunkcln und Zugluft herstellen, außerdem beim Weißen der Ställe unter den Kalk etwas Alaun mischen, da ien. Voul Julanve. StKKlerne Scöorn terne kommen immer niehr in Brauch. 5ln Kanada sv rechen 2L Proc. der Bevölkerung französisch. Uncle Sa ms Regierung kostet im Turch?chn,tt stündlich 841,' 060. Eine einzige Schwalb ,. . . ?rwjA rvf l vermag täglich b000 Fllegen zu ver. zehren. Im Staate Maine würd kürzlich ein Hummer gefunden, der 34 ZoA tang war und 10 Psund wog. Der Gesammtbetrag des tn der Welt cirluurensen isowes ve trügt 865 Tonnen. Aus den Rennpläken der Welt werden alljährlich ca. 250 Millio. nen Dollars verwettet. h,m .iir, W , i u m w r i k den im Staate Connecticut lö.vv Schkidungsdelrete ausgestellt. Der neu ernannte Ober bundesrichter Shirasist ein LetterS von James G. Blaine. Die erste vollständige Cmricyiung für eine iilenyuite ii rurziicy nach China verschifft worden. An Festland enthält die Erde 55 Millionen Ouadratmcilen. ge genüder 137 Quadratmeilen Wasser. Die Eisenbahnen erha! ten jährlich 822,000.000, um die Post zu befördern. Gußeisen fließt wie Was. ser. wenn es einem Hitzegrad von 2788 ausgelebt ist. In den Ver. Staaten be finden sich nicht weniger, als 300,000 Handwngsrei ende. Der M o y o r von Sweet Sprinas. Miss., erhält das fürstliche Jahresgehalt von 500. Ein deutscher Gelehrter bebauptet, die Diamanten stammen von den Meteorsteinen ab. Die türkischen Frauen esjcn Ro'enblatter mit Butter, um wohlb.e leid! zu werden. Es ist wissenschaftlich fest, gestellt worden, daß Blau die natürliche Partie des Wassers ist. Sorgfältige Berechn un. gen haben ergeben, daß sich ein Hafen paar in zehn Jahren auf 70,000,000 Stück vermehren kann. F e n st c r g l a s w u r d e in den italienischen Kirchen im H. Jahrhun dcrt. und in eügli'ch.u Häusern zuerst im Jahe 157 eingeführt. An Van in w o k l s a nl e n O e l werden seht all ahrlich 50.000 Tonnen verbraucht, wäbrenv früher der Samen fortgeworfen würd.'. Jdaho ist der einziqe Staat der Union, dessen Name seiner Bcdeu lling naq ttlcyl genügend erklart werden' i I r . . . . ann. I a nz e s Will von Mt. Ster ling. Ny.. ist bcreits viermal vom Blitz ae!nen morden, und benndet in h noch am Ledin. ZI r ' - - M -p w . ' Die älteste Hauptstadt in den Ver. Staaten ist Santa Fe in New .'.'cerilo. und doch beträgt deren Ein mobnerzah! blos 0135. Das BtKUle" wurde vor sechzig Jahren von einem Deutschen erfunden und damals Dräsine ge. nannt. In den Ver. Staaten be. landen sich 1890 nicht weniger als 500.000 Bananenstäucher und 200, 000 Citronen bäume. Auf der Pensionsliste be. sinden sich jetzt noch 6000 Wittwen von Veteranen aus dem Kriegsjahre von 13 jo a 1 r. v r i n a i e in i'ionuao m. w rvv Bai auf Jamaica hat mit dem Bren nen von Banana-Branntwein in grö ßeren Mengen bedeutende Erfolge ge habt. Die heulenden und feuere verschlingenden Derwische, welche schon seit einiger Zeit erwartet wurden, sind, 80 Mann stark, mit der Trinacriain New Pork angekommen. ES war eine sehr malerische Gruppe, welche diese Leute bildeten. Fast an jedem einzelnen von ihnen sah man alle Far ben des RegenbozenA, da sie ihre orien" Mischen Trachten beibehalten hatten. Rothe, weiße, grüne, gelbe Turbane, Naftane und Gürtel von ollen mög. lichen Farben verliehen den wohlgebaü ten Gestalten der Orientalen ein äußerst romantisches Aus'ehen. Verwundert blickten sie umher auf all' das Neue, das sich ihren Augen darbot. Herr N. I. Arbeely. der Negist'ator und Dos met'cher auf Ellis' Js'and. befand sich jo recht in seinem Elemente, als er die RegistrirUng seiner Landsleute vor nahm. Herr Arbeely ist bekanntlich Mitredacteur dei Kawlob ?!meriea". der einzigen arabischen Wochenschrift, welche außerhalb des türkischen Reiches erscheint, und als er unter den Neuan gekommenen tneörerc Exemplare seii.'er Zeitung vertheilte, in'denen die An kunft derselben bereits veröffentlicht war. kannte die Bewunderung der Derwische keine Grenzen. Allah ist groß.- meinten sie. Nachmittags fuh. ren sie nach New Pork und öffneten die Augen noch weit mehr, als bisher, als sie die Riesenbauten erblickten, an welchen sie auf d.'m Broadway vorubkrkamen. ' Sie sind herübergekommen, angeblich, , um die Amerikaner zu be kehren, wie ihr Leiter. Elias Malluk. den türkischen Behörden und ibrcn Obervriestern weisgemacht hatte, um ein gute? Stück Geld aus diesen Der wischen herauszuschlagen.! Osfenbar

ttnn lftftlfrtff h(rt ;tl!s(lt !

l(k is-iuj ui'ii luiiinH f) " r O-t .i.r . i ... ,i 1 Um . X., . nich, bcht. Endlich können wir auch ' g t'Z Zr n gtcjc i'ialicn n Jlicgl beseitigen l'XZ v; ..4 X:. c:iM. fünftes 1" v.roerc,en geivni. .,crm.iai

ittvrti tvii uiuu mv4 viUHu -..wv. j . s rn,,,! ,i,.-c.. 7. ..?s,i nt h.- wclden jich vorläufig IN new)orl ails "Ä SÄSr lallen und einige Vorstell ungeli geöm. W1 tlLrtÄ,Ä Die erste derselben wird eine private dencn ste 'H jl "! Vorstellung für die Vertreter der Ta. großen Mengen gelangen werd.n kon- ' '

mnd es dcn schlauen Ortenlaken geiingen. sehr viele gute Dollars ben Yankees aus der Tasche zu locken, denn diese Gruppe von Derwischen ist wirklich sehcnswerth. Das Komische an der Sache ist. das; Malluk sich zum Chri-

stentkum bekehrt hat. doch hat er diese qzc!iuna.?n ?n ipiüen d3 ..Kawkab America" (c:5 w'ctcrn? von AmeriJa") stattfinden. Ein Lynchgericht ist dieser Tage auf dem zu Marykand gehörigen Zmith Island in der (5hefapeakk'Bai durch ein rechtzeitiges Gebet verhindert worden. Ein Bewohner der benachborten zum Staate Virginien gehörigen Insel Tangier wohnte einem .Ea'mp Meeting" auf Smith's Island bei und die Menge erkannte in ihm einen Menun viuiMt uiuiuu ti iiiiii viuvn jjiiixmi dessen Betrieb un vorigen Winter drei Bewohner von Smith Island wegen unbefugter Austern sischerei in den virginifchen Cewäffern in das virginische Staatszuchthaus geschickt worden waren. Unmittelbar nachdem er ersannt worden war. sprang er in lein Boot und hielt sich eine 'Zeit lang die Menge mit dem gekannten Revolver vom eibe. Er wurde aber allmählich umrinzt und Pn Hatte die Menge ihm die Beme i t A.th it mNjii it iN rit v r?tvnr ihm di? " chlinge um den Hals zu legen, um ihn m hängen, als lich dre, Geistliche zu dem Boote hindurchdränaten. Einer von diesen, der sich einerseits darüber klar war. daß alles Flehen und Bitten ihrerseits der wüthenden Menge gegenüber fruchtlos fein würde, andererseits ober die große Gottesfurcht der Insel bewobner kannte, rief ihnen zu: ..Laßt uns beten!" und sprach mit lauter Stimme in feierlicher Weise ein Gebet, .daß das Blut dieses Mannes nicht auf unsere Seelen kommen möge." Inzwischen aber durchschnitten seine beiden Amtsbrüder die Banden des Gesängenen und stießen sein Boot vom Ufer ab, jo daß er unbehindert hinwegrudern konnte. -,. Vom Auslande. Der Gouverneur von Fez, Buschta.el'Baghdadi, der Haupt anstister der Unruhen aeaen die eng lische Mission, ist ein alter Soldat, der weder lesen noch schieiben kann. Troy dieier für einen Diplomaten wenig em psehlenswerlh.' Eigenschaft war er vor Jahren einmal in außerordentliche, Sendung nach Jtalieit geschickt. Be zeichnend für ihn ist es fo schreibt man den Münch. R. N." daß e, in Tanger mit einer Menge Doppel körbe, zur Beförderung durch Kameele eingerichtet, ankam und auf den Um stand aufmerksam gemacht, daß es in Italien keine Kameele gäbe, antwortete: .Ich bin gewohnt, mit Kameelen zu reisen-, der König von Italien wird dafür zu sorgen haben, daß ich eine genügende Anzahl dieser Laltthiere vor finde!- Ueder den Verlust einer ihm auferlegten Buße, die in öffentlicher Demüthigung und Zahlung von 2000 Vid. Sterling bestand, gibt ein eng lischer Berichterstatter folgende Milthei lung: Um 7 Uhr Äcorgens kam er als Bittender w Fun und ohne ledes we folge in dr Mission an. wo er in den Garten verwiesen und unter einem I , . . j Granalavteldaum IN der glühenden Sonne nkend drei runden warten mußte. Während dieser Zeit kamen aus seinem Palast, von Sklaven ge ludrt. die Mau'tmere an. welche in l t r r -Z 'I . .Jk Säcken voll Siibergeld. die Slrafsümme überbrachten. Bei jedem Beutel, der ut das schone Mojaikplkaster des Hose geworbn wurde und hellen Klang von sich gab. stöhnte und seufzte Vu,chta kr herzbrechendcr Weise. Um 10 Uhr erschien Sir Charles Eßan Smith mit seinem Dolmetscher und hielt dem de mütbia vor ibm stehenden Würdenträ qer auf englisch eine Strafpredigt, m sich gewaschen hatte, und die vom To! met'cher Löort für Wort überfetz wurde. Am chlun diefer scene war sich der Pascha wie vernichtet aus den Boden. An den folgenden Tagen ge schah die Verkeilung des Strafgeldes ! cf o. 'i. w : . , l ZZ . vl Bettler, die Blinden und Lahmen sich um das Mcbäude der Mission dränaten. um das Gebäude der Mission drängten. g und Nacht laut betend und Se genswünsche auf das Haupt von Si Charles und seiner Gattin herabrusend dos aab em BUd. wie es zu unser Zeit auch im Orient zu den Cellenh 'en gehört. Ein muthigerJeld scher hat bei den Choleratumulten an dc Wolga durch seine ruhige Fassung und sein perlönllchcs Au treten das Ellen bahn-Hospitak im Dorfe Prakewskoje bei saratow ' ohne jeden Beistand vor der drohenden Zerstörung bewahrt Beim ersten Gerücht vom Anmarsch de wilden Horde rissen ' alle Angestellten dieses volpttals aus und versteckten llch Nur der Feld'cheer blieb im Hospila und erwiderte auf alle Warum? de Eollegen nur die Worte: Wie kann ich denn meinen Posten verlassen! Er stellte sich vor die Hosvitoltüür und rauchle seine Pleüe. Der Lärm, kar immer näher heran und schließlich stand der riesige Stürmerdaufcn vor dem Jcldscheer auf dem Hofpitalüof. Der Anblick eines Menschen, der ruhig sein Pfeife raucht, während ds benachbart? Hosvital bereits nicdcrgerisien. ,das'me dicinische Personal verprügelt oder kort gelaufen ist. machte den Haufen stndig Was machst Du denn hiet?" hör er stimmen. Was? lebt Ihr' denn nicht? Ich bewache mein Hofpikal." Die Bande ist ganz aus der Fassung gebracht." Ja. wir werden es gleich niederreißen !",! .Dazu habt Ihr kein Reckt. Das ist nicht Euer Hospital.- Warum bringen aber die Aerzte das Volk lim V 7- Das ist alles dumme? Zeug. In unsrem Hospital 'ist Niemand umge? bracht. Von Euch wird dort Niemand hingebracht, also was knecht Jbr heran. - Das ist nicht Euer, sondern das Eisenbahn.Hospital. So ist es Es beginnt nun eine Polemik, bei der die to.;ifcM cvv. v,. c.., n i.i .:ininvi( uC uujcji umuuiig

$!MwAfcMwi zu schwinden beginnen. Der Feld--scheer, der bereits persönlich einen gro ßen Eindruck auf den Haufen gemacht hat. entwickelt ganz, ruhig und taltblütig seine Argumente. Und das sage ich Euch: Paßt ans. daß Ihr hier nichts anrühit l Ihr habt dort Euer eigenes Landschaftshospital niedergerisscn das ist Eure Sache. Unser Hospital gehört aber der 'Krone. Wenn Ihr da etwas verderbt so werdet Ihr mit der Krone nicht so bald abrechnen. Sie wird alles bis auf den letzten Kopelen vrii Euch zurückfordern " Im Hausen entsteht ein Hin. und Her debaitiren. es gewinnt die Vernunft die Oberhand und das Hoipitak ist gerettet ! Vor einigen Tagen fand in Limoqes ein Redeturnier statt. Zwei - den besten Geieuicyasrölrenen angeyo. rcnde Damen hatten Pch zu einem Sprechduell, herausgefordert und bcstimmt, daß diejenige als Siegerin berächtet werden und den Ehrenpreis ein goldenes Papagen oschloß erhalV ...... t' cn toue, vic im Viauoe iki. innerilllv . it ,i f w . . i . . einer cngeicpn cteii oie meinen Worte zu sprechen. Die beiden weid ichcn E hampions sollen ohne Unter drechüNg drei stunden lang getpro chen baden. Die lungere Dame, die unvcrheiralhet ist. brachte es auf 203. 5G0 Worte; sie wurde jedoch von ihrer Partnerin, die. da sie verh irathct ist. ihre Redegewandtheit jedenfalls durch fortgesetzte Gardinenpredigten gründ lich tralnirt hat. del wmem überholt: d,e liebenswürdige Sprecherin gav nämlich nicht weniger als 290,000 Worte von sich und gewann somit den Match. Auf welche Weise die Worte gezählt wurden, wird nicht gesagt; da. gegen melden die Berichte, daß sammt liche Männer, die dem Schauspiele bei wohnen wollten, vor schreck d'.e flucht ergriffen, als der Redestrom wie ein brauender Gebirgsdach dahmroUte und ein Ende nehmen zu wollen lchlen. Das Meer birat be kanntlich nicht unbedeutende Mengen Golo. Bisher hatte es aber nicht ge lingen wollen, den unerschöpflichen Schatz 'zu heb.n. weil die 5,osten der Scheidung des Metalls aus dem See wafser den Gewinn aus dem Verkauf weit überstiegen. Neuerdings will nun ein bekannter norwegischer Chemiker. E. A. Münster in Ehristiauia, ein Ver fahren erkunden haben, um dem Meere das Gold auf eine wohlfeile Weise abzugewinnen. Das toll dnrch die Elek troluse geschehen, und zwar im Meere selbst. Man wählt hierzu eine etwa 00 Meter breite Straße zwischen zwei Inseln und versenkt z. B. 60 Platten galvanisches Eisen von sechs Geviert ineter Fläche derart in's Wasser, das; sie gegen die Strömung einen Winkel von 30 Grad bilden. Zur Erzeugung des elektrischen Stromes, der die Plat ten durchziehen und das Abfetzen des Goldes bewirken soll, dient nach dem Vorschlage Münsters entweder die Strömung selbst oder die Kraft des Windes. Der, Genannte hält eine der artige Anlage, weil billig zu bauen und zu betreiben, für ertragsfähig. - Aus Baden wird gemeldet: Die Kirschcncrnte in Baden hat heuer einen so hohen Ertrag gehabt, daß manche Gemeinden 80 , bis 100,. 000 Mark daraus erlösten. Vom Kaiserstuh! gingen. Hunderte von Wa genladungcn in die Schweiz und nach Italien, wobei durchschnittlich 10 Mark vom Zentner erzielt wurden. Bei den Renooatiynsarbciten an der Kirche in Dingclsderf und dem Pfarrhose wurde ein merkwürdiger Fund gemacht. Man fand nämlich in, der Kirche auf derBühne über dem Portal einen großen, alten rothgearbcltctcn Sarg. Der.elbc ist aus Föhrenholz,, hat eine .Länge von 3 Metern und eine Breite und Höhe von 60 Centimetcrn. Oden ist der Sarg mit einem Deckel versehen während an der unteren Seite eine Fallt häre angebracht- ist. Nach der Traduion soll vor einigen Jahr Hunderten in dem Orte , eine schwere Krankheit gewüthet haben, die , viele Menschen dahinraffte und ein so aüge meines ; Sterben : herbeiführte, , daß für jeden Leichnam nicht jedes Mal ein Sarg beschafft werden konnte. Pa griff man zu einem .Auskunstsmittel. man baute den oben beschriebenen Sarg, legte ff! dcnMben den Äichnam, trüg ihn dann auf den Fricdhof uiid öffnete Über dem Grab die Fallthür, so daß die Lclch.. itt 'dafZelbe, Knabsiel.', , Wgen. wärkig it oer.,,Sarg am iLingang zum Frledhos aufgesjcül. In Kindern ist ein Bierstrite ausgebrochen und zwar gegen das Lörrache?' Bier aus Anlaß der Einführung eines drittem Wochen? Marktes : .in Lorrach, nicht gegen den dritten Wöchenviartt als solchen, son gegen, d!x Abhaltung eines solchen aüj;SaMjl.aLan welchem Tage Kan dorn seinen einziges Wychenmarkt hat Die' Kanderner sagen : nun: Schädigt Ihr uns durch Hue'rn dritten Wochen markt, fo schädigen wir Euch, indem wir Eiler Pseriiiimmer trinken. . D i r ' N ö n i gin R e g e n t in von Spanien 'hat mit ihrem Sohne, dem ! leisten König, Madrid verlassen; um siÄ nach Sän Sebastian zu begeben. In San Sabastian feiert' man jetzt sortwäbrend Feste; die Stierkämpse stehen in ihrer höchsten Blüthe. Der jlejuc König gebt alle Tage an den Strand was' natürlich sausende von Neugierigen dorthin lockt welche nie versäumen sich zwischen neun und zehn Uhr Morgens am Strande einzubinden, um Zeuge der Ankunft Alsons' bei Dreizehnten zu sein Der kleine König g.cht neben ' seiner Mutter, odr seiner Gouvernante und' grüßt 1 militärisch nach allen Seitens Da er ein Stammgast in diesem Bade ist, so findet er natürlich auch 1 viele Bekannte dort. Cr erinnert sich 'des Bettlers, welcher aus ihn wartet, um seine 40 isoaö in Empfang zu nehmen, 'sowie anderer Tizpen ' des " Badeorts, welche es ver-, standen chabensein Interesse zu erwek ken. , Die Königin, welche sich nach einem achtmonatlichen 1 Aufenthalt in den düsteren melancholischen Palästen von Madrid und Aranjuez nach frischer Luft sehnt, macht gleich nach ihrer An? kunst möglichst 1 ausgedehnte Wasser? fahrten auf einem mit sechs Ruderern bemannten Boote; aufrecht in dem ge ' : Z Z " 's. . ' " . " . vreaziicven Zrayrzeua stelzend, tcdlUrfi

-

sie in vollen Hü gen die tölttiche E?ee, tust ein. Gegen sM Uhr Adepds begibt sich die Regentin allcinLöhne jedes Gefolgt, .nur voneldrem Sflhne,beg!e tet ili'die Staot. sie führt selbst den kleinen Waaen. Großes-'Vergilügen

macht es ihr', vor irgend ejnell 'Laden zu treten und kleine ElnräUie zn rna chen. nach kurzer Zeit bcstWt sie wieder' den Wagen, treibt das PferdÄn.' grüßt lächelnd das Publikum und kehrt im Galopp längs dcr Küste ncich ih.er Wohnung zurück - - Aus Bayer n wird bcrichlet: In Landan a. I. ist der Postbote Goller mit der Wirthspächterssrau Ha der-Zbcck nach Amerika dnrchgcrannt. Gollcr hat seiner Frau fünf Kinder und die Hadcrsbeck ihrem Manne zwei Kinder hinterlassen. Die HaderSbeck hat jedoch nicht übersehen, ihr ganzes Vermögen von 8000 ?.ark mit'zmuch wen. Einaetrosfene Briefe des ucllcn Pärchens von Bremen -.aus gaben die Nachricht, daß sie bereits,, die Fahrt nach Amerika angetreten haben. Bei einem in Schliersee nkdergegangenen Wolken bruch sind zahlreiche Häuser eingestürzt. Brücken wurden zerstört, die Fluren verschlammt, die entwurzelten Bäume zählen nach Tausenden. Steine und Felsen im Gewicht von 6 bis 10 Cent ner wurden von den Fluthen in's Thal genssen ; es war cm förmlicher Berg stürz. Schliersee erlitt den ersten Was seranprall, dann fluthete das Wasser nach Miesbach ab. DieEisenbahn des Bergwerks Hausham ist in den Schlierbach gestürzt, die Maschinenhalle des Bahnhofs Miesbach ist ganz zerstört, in Schliersee sind alle Garten verwüstet. Das Wasser stieg in den Häusern biZ zur Zimmerdecke. Von den am Berg ooer am See gelegenen Häusern ist nichts mehr zu finden. Ganze Hausein, richtungen wurden in den See gespült, mehrere Leichen sind angeschwemmt. Wie gut man sich in P a ris der Cholera zum Trotz unterhält, davon erzählt das Neue Wiener Tageblatt" : Bodiner, der Erfinder des Versnchztheatcrs. hat sich des einst so verhätschelten und dann um fo ärger vernachlässigten Eiffclthurmes zu rechter Stunde erinnert und aus dessen erster Platform eine Bühne errichtet. Die fes höchste Theater- läßt gegenwärtig in lose aneinander gereihten Auftritten die Ereignisse der letzten Monate, von mehr oder minder sarkastischen Anspic lungen begleitet, vor einem beifällig gestimmten Publikum vorbeimarschnen. Unter Anderem wird hier die 'Ruisen freundlichkeit der Franzosen durch folgcnden Scherz gegeißelt:, Ein Herr im Parket (der, nebenbei bemerkt, zu den Personen des Stückes gehört) glaubt einen Luftzug zu verspüren und behält seinen Hut aus dem Kopse. Chapeau Chapeau!" wird ihm von verschiedenen Seiten aus dem Munde anderer Mit wirkend.? zugerufen. , Der hartnäckige Zuschauer will seinen- Hnt mcht abneh men. Da erscheint der Regisseur auf offener Bühne und erfucht den wider haarigen Patron, das Publikum nicht durch seine Kopfbedeckung zu belästigen. Auch diese Ermahnung trnchtel Nicht. Wir wollen einmal sehen, ob Sie den put mcht abnehmen werden, ruft der Regisseur. Gut,, das wollen wir sehen", entgegnet der Andere. Darauf hin neigt sich der Regisseur dem Dni aentenpult zu und flüstert dem Kapell meister einige Worte ins Ohr. Dieser nickt zustimmend, und einen Augenblick später spielt das Orchester die russische H?mne. Viv la Russie!" dringt es sofort aus der Kehle des hartnäckigen Zuschauers, indem er zugleich begeistert seinen Hut schwenkt. Sehen Sie, Sie haben den Hut abgenommen, ruft der Regisseur triumpbircnd, während der Andere mit den Worten Da gehe ich lieber ganz fort, in lebhaftester Acraer lichkcit aus dem Parket abstürzt, mährend das Publikum, entzückt von diesem Stückchen übermüthiger Selbstironle.rn schallendes Gelächter ausbricht. Doctor George Lots's HsMeSaloon. (?iu taiittr und schattiger Tommergar ten. zu ledcrZeit offen. Ecke Michigan Ave. und Eruse Str., nahe der Home Äraucrei Bier der Hsie BrewZng Co. stetS Züp vom S. Jutt ad. ' , . . -. Zur Cm pfchlttttg ! Meinen werthe freunden uhÜ Beräre psryle ich mrinö , x ; ;!., r Me!n-Zs,VierW!rthslhklfj : -. . ; . , -.j . . .! , . S. 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