Indiana Tribüne, Volume 15, Number 336, Indianapolis, Marion County, 22 August 1892 — Page 1

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besitzt alle C'igensckastctt des (?nstor-Oels, bat aber einen fttttrn ($cfdniuic?. Es ist das beste Abfuhr-Mittel. Die S6,wk'rrkgkoit, 5:inder zum Cinnebmen vonCastorJOtt zu veranlassen, besteben nickt mehr. Das Melol werden die Kinder gerne nehmen.

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ist c'nsac!, (?astvr-.Del, dem der widerliche Geschmack ge-nommen.

r$f jjSJX inSIDi&:Ej anann l&il&&JU Anzeigen ' m dieser Spalte kosten 5 Cents per Zeile. Anzeigen in welchen Stellest gesucht, oder offerirt werden, finfii unentgeltliche Ausnahme. Dieselben bleiben 3 Tage stehen, könne aber unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, elchs bis Mittags 1 Uhr abge geben werden, finden noch an: selbigen Tage Ausnahnie. Verlangt. Verlangt ei zuuger Man im Silier von IS h,sW Ja Kren, um in ein ex Grocery und Weperri .zu arbeiten. Nchz,u frage bti Aacobk Mias, Ä. O. U1! Delaware und MeCartvstr. 24 B r i, a g r in Mädchen jurn. Arbeiten an Hr- , e r Sck e n . Zimmer 8, R o . 1 Ul1 3 Oft W a i hin gi o 'ütraRe. Stag Zu verkaufen jjjt ersaufen: iFi I'likr S 1'von in beste r Mai der äiafet. vÄäderes in dcr Office d. iJft & u V e r k s e : i ttcir mit tiinem :t j ane Stall AA an fcrr Ultafat ÄVku? I tficiic von her StdtA,'rzr, iitr 4Vrci tm WO Acrr nskze Hri oeirien at für 190. Feiner ISi. IM nd lMÄlak? Str.; jtoi fSWi bringt iH!0 Ein! pr iqr. I i$ujj rut oui d.'. 3. Stratze, bei inssVafi iine n der Carre, strafe, ei K VZvcköftiich ,ttn öcr Mii jiNi rxistr e und elceri?ck!' Sir,hrnddu. mit. -attr(fti an der V. S,r köe diUig, muft verkauft erden. Tiefelbe iSax driAt feea Cänicr van Vnytm tii!iflcn'ranb Hätt F geschwind v ' via t I raii ci an der l. und MUsil steift?, nohnte. . . Wrler. 8 S? V:K S,te. Verschiedenes. Dr. I. A. Tutelisfe, 6rTilfti3t sick au-Mätuv;::.Jb rett wundÄrziliche rtälle vuh nut &;A:mi$z und ilnnCianrcricn. No. 03 C'i ülAtUt Ctrafi. lifSStu&iw : fcU l( Ufer ÄsrM. 2 bis 3 UVr iui.:a. ?aut jj, cu?2caoa;iaen. Tele üUcnOil. Bav Te?ewaler.. bei Tvencer. Ind.. Wilddas. SneipV'fck Was k erb eilan statt, Luslkursrt rxirs; Leidenden besten emVk'shZeu. Prene mäsg. da John V. Kirkpatrik. von Perry Townst'ip, ist Kandidat für NeprS fentant in der Legislatur, unterworfen der Entscheidung der demokratische Convention. Geschäfts - Ucbcnmhme. Ich zeige hiermit de:n Pnblrlum und spezieä meinen Freunden und Nachdaren an, daß ich die . Wirthschaft, Ns. 304 Nord West Straße, Ecke Erster Etraße, übernommen habe, und bestrebt sein werde, dieselbe zur Zufliedenheit der Besuche? und Kunden zu führen. Um gensigten zahlreichm Zuspruch bittet Michael Haberern. George Herrmaiiii &ÄÄWÄ jk rj aa mt rx n . .,. . 'p: ffif;l 1 ,7.Ä7, 5TV . - . :r, iJjm V-5! VJ-1 rS ?'r.rJ5 s-' rtei bPz t?3jtt&&l j. i.i-air.o: leichenbefttttter, Cfgff : 36 Ettd Telawarcstr. GMe: im, 122, 124, 126, 128 Ost Pearlftr. Atön KI . Otten Taa und Rächt. Neue flnd angekomMcn lel Bamberger, R. W. Ecke Pennsylvania und MMMWMsshl

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wird fabrizirt von der ornpany. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana : Schönes Wetter bis Dienstag Morgen, dann wahrscheinlich Regen. Das. Fest der Pytiasritter. Kansas City, 20. Aug. Zum Feste der Pythiasritter, welche am künftigen Dienstag sich hier zu einer Sitzung versammeln werden, sind alle nothigen Vorbereitungen getroffen worden. Es sind 4000 Zelte aufgeschlagen,. unter welchen l 5,000 Gaste bequem Platz finden werden. Die hiesige Abtheilung der Ritter hat heute das Lager bezogen. Die fremden Geoffen werden wahrscheinlich morgen theilweise hier eintreffen. Den Bor bereitungen zufolge welche bis jeht getroffen worden sind, wird das Fest in jeder Beziehung ein großer Erfolg werden. K r i e g e r f e st. Kansas City, 21. Aug. Der deutsche Knegerbund der Ver. Staaten hat heute hier seine 12. Iahressitznng begonnen. Die Genossenschaft besteht auS solchen Veteranen, welche in Ehren aus dem deutschen Militärverbande entlassen worden sind. Außer dem Empfange der Gäste am Bahnhofe und einer informellen Begrüßung derselben werden - heute keine Geschäfte erledigt werden. Aus Tenncffee. C oa l C r e e k , 21. Aug. Heute Abend holte eine Partie Bürger den notorischen BudLindfey,der seit 2 Tagen gefangen war, heraus u. führte ihn nach eizzem abgelegenen Platze, um ihn abzuthun. Lindsey bat für sein Leben und man fch:kte es ihm auf das Versprechen hin, Zeden Bergmann im Distrikt, der sich am Ausstand betheiligt hatte, anzugeben. Man wirb ihn zur Jdentisizirung der Angeklagten H nützen. Großes Aussehen hat die Verhaftung des ArbertseommissärS Ford hervorgerufen. Er war auf Verlangen der Arbeiter von Gouvernör Buchanan als Mineninspektor angestellt worden und man beschuldigt ihn, den Spion gemacht und den'Bergleuten die Bewegungen der Truppen verrathen zu haden. Sein Assistent Charles Allen wird ebenfalls verhaftet werden. Vierhundert Bürger und Bergleute von Coal Creek werden verhaftet 2st0 davon wieder entlassen, die anderen werden wegen Mord und Aufruhr pro zessirt werden. Vorlausig ist es mit dem Aufruhr der Bergleute zu Ende, ob sie sich des fer organisiren werden, wie Manche vermuthen, um den Austtlhr zu erneuern, bleibt abzuwarten. : 5,5, pmDer Eisenbah nStxe i k. Buffolo, 21. Aug. Ueber den Eisenbahn-Streik ist nichts Neues zu melden. Die betreffenden Bahnen befördern ihre Frachtgüter unter dem Schutze deS Militärs und sie können offenbar so viele Leute bekommen wie ne wollen. ;: ' &t Sargent, der Grandmaster der Hei zer ist telegraphisch hierher berufen

worden. Die Heizer haben jedenfalls die Absicht, sich dem Streik anzuschließen. 2m Uebrigcn ist Alles ruhig.

-. Ausland. Ein tobteS Kind. Die Cholera. Berlin, 21. Aug. Kaiserin Vietoria Augusta ist gestern von einem todten Kinde entbunden worden und sehr leidend. Ihr Leibarzt hat einige berühmte Spezialisten zu seinem Beistand berufen. Ihr Befinden gibt den loyalen Berlinern zu lebhaften Besorgnissen Anlaß, doch hofft man, daß die kräftige Constitution Ihrer Mazestät die Krankheit überwinden wird. Berlin, 21. Aug. Der offiziöse Reichsanzeiger" gesteht das Auftreten der Cholera-Epidemie auf deutschem Gebiete . 115 Fälle sind bis jetzt berichtet worden, von denen mehr als die Hälfte einen tödtlichcn Ausgang nahm. Die bedrohtesten Distrikte liegen in Schlesien und Posen. 3n Kattowitz wurden gestern durch die Seuche 20 Todesfälle herbeigeführt. Die örtlichen Zeitungen der behafteten Distrikte bringen genaue Schilderung über das dortige Elend, welche in grellem Widerspruche mit den amtlichen Veröffentlichungen stehen, daß die Epidemie keinen gefährlichen Charakter trage. Der Sanitätsrath" giebt den Rath, nach jeder Mahlzeit Nothwein, Rum oder Cognac zu trinken. DaS Tageblatt,, fordert die Regierung auf, den Nothleidenden Nahrung zu verabreichen, statt Luxusartikel vorzuschreiben, welche außerhalb des Bereiches desselben stehen. Ha m b u r g, 21. Aug. 3n Eimsbuttel, einer Vorstadt in unmittelbarer Rahe von .Hamburg und Altona, erkrankten zwei Frauen an der asiatischen Cholera. Eine derselben starb. Politische aus Deutschland. Berlin, 21. Aug. In oWellen Kreisen wird die Erklärung des Kaisers, daß er mit dem Plane Caprlvi'ö zur Herabsetzung der militärischen Dienstzeit auf zwei Jahre nicht einverstanden sei, keineswegs als ein Umstand betrachtet, der den Rücktritt deS letzteren vom Kanzleramte absolut im Gefolge haben müßte. Die Fortschrittler und Nationalliberalen behaupten freilich das Gegentheil ; die Motive dieser Leute sind jedoch zu wohl bekannt, um in der genannten Angelegenheit allzugroßer Beachtung gewürdigt zu werden. Der Graf von Walderfee vertritt die Ansicht des Kaisers, während die meisten übrigen militärischen Autoritäten zu Gunsten Caprivi's Stellung genommen haben. Dieser Zwiespalt in den Meinungen der Machthaber wird wahrscheinlich zur Folge haben, daß dem Reichstage bei seiner nächsten Sitzung keine ArmeeVorlage von irgend welcher Bedeutung unterbreitet werden wird. Die kaiserliche Erklärung wird in zweiter Änstanz eine Umgruppirung der Parteien im Gefolge haben. Fürst Aismarck ist ein Befürworter des kurzen Diensttermines. Bei der nächsten Wahl wird diese Frage allem Anscheine nach, eine große Rolle spielen. Es wird berichtet, baß die Regierung die Vorlage in Bezug aus Trunkenheit u. s. w. bei der künftigen Reichstags sitzung zurückziehen wird. Wahrschein lich haben die Minister nach den trü ben Erfahrungen mit dem Gesetze zur Aufrechterhaltung der Sonntagsruhe die Einsicht gewonnen, daß eö nicht räthlich sei, in dieser Richtung noch weiter voranzuschreiten. Im ganzen deutschen Reiche hat sich zur Zeit übermäßig heißes Wetter ein gestellf. Au.s allen Gegenden werden Fäll? von Sonnenstich berichtet, welche im Allgemeinen einen tödtlichcn Ver lauf zu nehmen pflegen. Heute Nach mittag stand der Thermometer hierauf m Grad im Schatten. Durch die zur Zeit im ganzen Reiche, eingetretene Dürre werden nicht sowohl die Ernten als auch der Piehftand Zn hohem Maße beschädigt, DaS Tageblatt" kündet heute den Abschluß , von Handelsverträgen zwZschen Deutschland und den sudamerikanischen Republiken Venezuela, und Haiti an und giebt zugleich der Hoffnung Ausdruck, daß durch diesen neuesten Schachzug der deutschen Diplo matie dem Einflüsse der Ver. Staaten in den spanischen Republiken ein gewaltiger Stoß versetzt worden.

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Die Cholera in Oeste r r e sch und Frankreich. Wien, 21. Aug. Die Choleraepidemie in Galizien giebt zu den größten Befürchtungen Anlaß. ?n

Podwolonzyska haben 86 Todesfalle durch die Seuche herbeigeführt, stattgefunden. Den örtlichen Zeitungen ist von der Behörde verboten worden, Berichte über die Situation zu deröffentlichen. Aus Trieft werden ebenfalls mehrere Opfer der Seuche berichtet, di? durch Matrosen aus syrischen Häfen eingeführt wurde. Paris, 21. Aug. Das Iourna! Des Debats" behauptet noch immer, daß sich die Cholera in Paris eingenistet hat. 3n einem Leitartikel des Blattes heißt es : Wir sprechen unumwunden über die Situation, weil wir den Gesundheitsrath zwingen wollen, mit mehr Energie aufzutreten, um der Epidemie Einhalt zu gebieten." QchissSnachriebten. Angekommen in : Antwerpen: Waeswnd? von New Jork. Hamburg: Polynesia" von New Jork. Queenstown: Ohio" von Philadelphia. Havre: La Bourgogne" vcn New Jork. London. Än Sicht: Kaiser Wilhelm II." von New Jork. Moville: State of Nevada" von New Jork. New Jork: La Bretagne" von Havre, Werra" von Genua und Anchoria" von Glasgow, Etruria" von Liverpool, Fürst Bismarck" von Hambürg, Amsterdam" von Rotterdam. Natürliche und küfltt, Nie derf4I40. Den Ausführungen des um die WZet terkunde des Nordamerika nischen Fest (anbei hoch vdien!ett Majors Powell vom geologischen BermejsungSamte zu Washington entnehmen wir Folgen des: Durch die die Erde umgebende Lust. schicht kreist eine unendliche Meng Wasser. Die Wagerdünste, welche Jahr aus Jahr ein von Land und Mr aufsteigen, kommen der Menge des niederströmenden Regens gleich. Die Gefammtmenge der Wafferverdunstung und des darauffolgenden Regenfalls ist nicht genau bekannt, läßt sich aber annähernd abschätzen, zumal an sehr dielen Punkten auf der ganzen Erde, namentlich in Europa und den Ver. Staaten. Messungen der Vttdun ftung vorgenommen worden sind. An manchen Punkten iu den letzteren er reicht die jährlich verdunstende Wassermenge kaum zwanzig Zoll, während sie in dem unteren Thale des Colorado! ftromes aus mehr als acht Fug steigt. Doch ist der Messung der Verdunstung weniger Aufmerklamkeit geschenkt worden, als der des ihr folgenden Reaeo. falles. Ebenso verschieden, wie an den ver schledenen Orten die Menge der Verdunstung ist. ist auch die jährliche Regenmenge, welche je nach der Gegend von nicht ganz einem Zoll bis zu mehr als fünfzig Fuß wechselt.- Während in der Mohave.Wüfte im südöstlichen 6alifornien der jährliche Regensall etwa drei Zoll betrügt, steigt er im nord westlichen Theile des Staates Wash. ington auf einhundertfünfundzwanzig Zoll; in Oftindien wechselt .er von vierundsiebzig bis zu zweihundertsünfzig Zoll; in Cossiah, nördlich von Calcutta, soll die jährliche Regenmenge sogar sechshundertundzehn Zoll betragen. In der Regel nimmt die Menge des Regenfalles von dem Aequator nach den Polen zu ab. Der jährliche Regenfall auf des ge. sammten Erdoberfläche betrögt duch schnittlich vier Fuß und wird aus etwa 152,000 Kubikmeilen 'geschätzt. Diese Wafsermenge ist sünszigmal gröber, als die des Supeiorsees und heinahe neunhuMrtmal gröökr, lS des Crisjees, : . Nicht die erwähnte höchst ungleiche Verkeilung .M , NegensaUS guf der Erdoberfläche verursacht Hochflutheu pnd Ueberschwemmungeq, sondern der, Fall gewaltiger Regenmengen inner halb einer kurzen Zeit auf einem ver, hältnihmäßia kleinen Gebiete, Dagegen kann der Mensch nicht anKämpfen; nicht seinem Gebote, sondern

hem der durch dlt Sonnenhitze und die Erdumdrehunaen entstehenden Winde folgen die sich sammelnden Wolken und ldssen es regnen, wo sie wollen. Die Gewalt eines einzigen heftigen Regengusses ist größer, als die des Niagara, sallez und kann fürchterliche Verheerungen im Gefolge haben; , wo es aber des Oefteren und gemächlich regnet, wird das himmlische Naß zum Wohl, thäte? der Menschheit. , Tekhalb darf eS nicht Wunder , nehmen, wenn , in regenarmen Gegenden der Mensch dq von träumt, die Wolken behcrr chen zu wollen. - Vjlde PMftämme versuchen mit Tam und Trommelschlaa.Nesen bn? 'i' .!' tf . ".

deizu locken, bedecken die Altare lyrer Götter mit Bogelsedern, blasen RauchWolken aus Pseiien. opfern den Windgöttern und bettn unter großer Feierlichkeit um Regen. Aber alles Tanzen und Opfern und alle Geheimmittel vermögen nicht, die Wüste in einen Garten, den Wolkenbruch in befruch' tenden Regen zu verwandeln." Im weiteren Verlaufe feines Aufsatzes zieht nun der Verfasser gegen die falschen Propheten und die vermeintlichen Wetter- und Regenmacher zu Felde. Er vergleicht sie mit den Quack falbern und Wunderdoctoren im Ge biete der Heilkunde. Ebenso wie die Charlatome sich rühmen, über menschliche Leiden und KrampsansöUe gebieten zu sönnen, so behauptet a.:ch der Regenmacher, Gewalt zu besitzen über die Elemente, die er, ein moderner Äeolus, nach Belieben besänftigen und entfesseln könne: Darunter ' gibt cs Solche, welche dem Regen gebieten und durch Bohrung artesischer Brunnen klimatische Veränderungen hervorbringen, möchten oder durch Anpflanzung von Bäumen und Erhaltung dcr Wälder die Wolken beherrschen, oder durch Knallbüchsen-Ballons den Regen in ihr Machtbereich bekommen möchten. Sicherlich erweisen sich artesische Brunnen in wasserarmen Gegenden zu BttvösserungSzwecken bei dem Anbau des Bodens als ein Segen, aber die oft gehörte Meinung, mit Hilfe derselben, durch Verdunstung des Wassers, das Klima ändern zu können, ist ein auf der Verkennung der Mengenverhältnisse beruhender Irrthum. Wi? viele artestsche Brunnen wären erforderlich, um die für einen monatlichen Regen erforSerliche Wassermcnge zu liefern? Wer vermöchte das Hinwegziehen der Regenwölken mit den jeweiligen Luftströmungen nach Gegenden, welche des Regens nicht bedürfen, zu verhindern?" Aber dem Forst schütz und der AnPflanzung dn Waider erweist Herr 'Powell sicherlich zu wenig Ehre, wenn kr diese vom nationalökonomischen und kulturellen Standpunkte nicht genug zu befördernde Angelegenheit mit Charta tanerien in einen Topf wirst. ES herrscht darüber im Gegentheil absolut zar kein Zweifel, d a fc ausgeo e h n t e Waldungen dos lklima eines Landes in sehr h ö h e m G r d-e-, h t e i n s l u s se n u n d Alö gliche U e berfchw cm - m u n g e n viel wirkf a mer verhindern, als die kostspielig' ste n Dei ch ba u ten. Nicht nur die Aefle und Blätter dn Bäume, sondern das Laublager und der Moosteppich des Waldbodens saugen ungeheure Wassmn äffen auf und lassen die Feuchtigkeit allmählich in das Erdreich einsickern, statt daß diese verderbenbringend zu Thale stürzt. Der Schnee lagert sich theils in den Zweigen, theils am Boden und schmilzt vermöge der durch die starke Verdunstung beding ten starken Abkühlung der Luft langsam und spät, fodatz ein großer Theil der Feuchtigkeit verdunstet und der Rest gleichfalls langsam in die Erdrinde Uzcrt. Die. Wurzeln und das MooZ halten das Erdreich fest und lassen es nicht von den. Abwässern davon führen, die sonst weiter nichts übria lassen wär-

den, , . aU fern nackten, unfruchtbaren Jelsboden. Wälder bilden auch knächtige Ausgleiche der entgegengefchten Elektricitüten durch ruhige Spitzmausstrahlung, verhtndern alko ,o den Ausbruch gesährticher Gewitter und Wir-" velnurnie. In . wenig Worten kann man den Segen der Wälder dahin zufammenfaslen. dan sie die RelervoirS' kür aroie Feuchtigkeitsmengen im Haushalt der Natur bilden, daß sie die Extreme des Klimas ausgleichen und die Niederun am aesen die schrecken der Ueberschmemmungen am wirksamen schufen. Deutsches Theater. M0ZKT-H.N,U?! Sonntag, den 28. Angust &)2. WWZLmW der : Einsiedler am Starnber- ' ' ger Uee. , Volksstück mit Gelang in 5 Akten. I-'- - , aukosfüht von der K. König stein Aschen Thoater.ssllschnft. ncn'New'Yoi'lc. "" MMsMrM Verleihung von Geldern gegen hypo thekarische Sicherheit. L c u c r "Werft ch c "r it tt zz. ' &0fj&&&iinf : ! von und nack lSurova. ' -.u-r tX7" LousulrUche und notaviflle B.'.zlcullgunqen merocn prompr uno .uucnaniq i'iorqr. Vollmachten erden rechtsglltig ausgestellt. O fi: No. 70 Ost Market Strafe. 'JP5Tat3:ej311.tl aveats nbekllarfcu ic, :iis;:;;";l!?!H!!:.;. : ..-i. - 1$ at i.frrt;; .if a!t 4);r " ' ihiö;!;:!; ., ! T. H. BELL,, -8 (t J?.zlls iD,ßMMM yetdjnungcr. i! Steile ifünonnfsr Coajtruttiün lWrköattr werden gege mal chsuqg Ngernr.

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