Indiana Tribüne, Volume 15, Number 332, Indianapolis, Marion County, 18 August 1892 — Page 2

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Die !Zgttche, Tribüne' kcftrt durch den Träger Cents per Rösche, die SonnisgS-.Tridäne- 5 (Ecntf perWocye. Berde zusamine ISCents oder SS CemS perWonat. Per Pgst WSef ßuft in Bor susbezahluilL per Jahr. Ossice: 130 Oft Maryland Strabe. JnUanspoliS, Ind., 18 August 1892. Teeräuber bt Gfcfd&laXirif Viele verwegei'e Abenteurer haben im achtzehnten Jahrhundert die amcritam scheu Geirüsser unsicher gemacht. Zu den bcrühmtesten derselben geHorten Kapitän Bella my, der englische Meute rer William Jly und Kapitän John Phillips. Ihre Laufbahn hatte allerdingZ etwas rascher ein (tndc gefunden. alZ die des vielgenanntem Piraten SchatzkömgI Rybert Kidd. und nach i h reit Schätzen gräbt heutzutage nicht nnma! ein Narr m?h?. Greifen wir Einiges heraus, waZ LZaZi'tän JohnZon, der hervorragendste amerikanische Piraten-Geschichtsschreiber. in einen, gegenwärtig beim Laienpublikum ganz verschoUem'n. aber Zehr interessanten und schon um der Geschichte des VerkehrswesenS halber nzkrlhsollen Werke über dieses Kleeblatt zu erzählen weig: Kapitän BeUamy begann seinm Wasserkrieg gegen die rnenjckliche ßkiell schast im Februar 1717. Im Verein mit' feinem würdigen Kumpan Paul Williams nahm er das Schiss Whi baw" weg. das mit einem reichen C arga Goldstau'd und Kaufmannsgütcrn von Jamaica nach London fuhr. Ta dieses Schiff viel besser war, als sein eige. tt$, so gab er letzteres auf. Er hatte jet ein Fahrzeug ersten Ranges zur Verfügung, das mit 23 Kanonen fce wehrt war. und mit 150 Desperados räuberte er Monate lang sehr lebhaft an der amerikanischen Küste herum und preßte die Mannschaften der qekamrten Kauffahrteischiffe einfach in scirnn Tienst. Namentlich machte er sich am Eingang der öhi'sapeake-Bai gesürchtet, wo er die ein und auUausenden Schiffe anhielt, alles WcrthvoUe m:& nahm und sie dann wieder laufen ließ: wurde ihm ernstlich Widerstand geleistet, so ließ er nicht selten die Cfnciere der betr. Schiffe über Bord werfen. damit doch auch die Mische Autheil an seiner Prise hättten. An der Küste von Viramikn hätte ein Sturm beinahe fein ganzes schwimmendes Aaubreich ver richtet; gerne wäre er behuf Reparaturen gelandet, aber er durfte es nicht wagen, die dortige Kusie anzulaufen, und mußte eS daher auf das Aeutzerste ankommen lassen. Zwischen Leben und Tod balancirend. wurde er von einem scharfer Wind nordwärts getrieben und erreichte - glücklich die Gewässer von Rhode Island. . Tort machte er riesige Beute an reich' beladenen Schiffen, die von Boston und 5!ew Port kamen'oder dorthin bestimmt waren. l5r kaperte auch die Schaluppe eincZ gewissen Kapitän Beers von Boston, für welchen der Rauberchef sofort ungewöhnliche Interesse faßte. Alles Mögliche bot er auf. BeerS als Theil Haber zu gewinnen, aber vergebens. Sieh hier!" sagte er zu ihm. jeden Satz mit einem Schwall ier kräftigsten SeemannZflüche begleitend, ch b i n ein freier Fürst, so gut wie An dere auch, und ich habe ebenso viel Recht, alle Welt zu bekriegen, wie meine Collegen. welche 1 00 Schiffe und 100,000 Mann in s Feld zu stellen habm. Taö jazt mir mein Gewissen." Schließlich wurde BecrZ auf einer Jn sel ou-geket. BeLamy verübte noch eine Menge der verwegensten Thaten. Einmal griff er aus Versehen eines der besten französi schen KritgS'chiffe an, das ihm beinahe sen Untergang bereitet hätte. Endlich liess, ein SchisssbesehlZhaber. den Bel lamy ebenfalls in seinen Tienst gepreßt hatte, in einer dunklen Nacht, als die Giraten betrunken waren, ihre beiden Schiffe auf den Strand lausen und machte sich davon. Tie Seeräuber nehetten. als sie die Sachlag? ersann t.n, ihre sämmtlichen übrigen Gefan cemn nieder und gelangen edenfallZ cn den Strand: aber sieb n nebst Bel Zamy wurden gefangen genommen und in Boston hingerichtet. 'William Jly meuterte auf einem englischen Schiff im Frühling 1726. ?!apitän und Osficiere wurden nieder c.mücht und nun ging es an'S Sie räubern. Sehr ereignisreich, von i'.eken Greuelthaten gewürzt, aber ziemlich kurz. war seine Laufbahn in b:n amerikanisch? (bewässern. , Ein Amerikaner Namens- Atkinson. b:n er in sehien Tienst als Steuermann gepreßt, zettelte eine Meuterei gegen ihn ein und lieferte ihn an's Messer. Jly und drei seinerSrichgesellen wurden am 12. Juni 1726 in Boston hingenchtet; FlvS Leiche blieb längere Zeit zur War ttung am Eingang des Bostoner Hasens in Kellen aufgehängt. Capitän John Phillips fing als ebr. I icher. amerikanischer Seemann an, t-nS ittir rtti! ain Snt ttf fl?IVUU'i UVlk U4 Ultlt (JMtyfcl liuvy JllU fundland von Austin, der gleichfalls ein sehr berüchtigter Seeräuber jener Tage war, gefangen genommen, und bald übertraf der unfreiwillige Schüler den ' Meister. Vom Sommer 1723 an see räuberte er aus eigene Faust. Seine Praxis ' war aber freier, als die aller Anderen, von Grausamketten. Phillips war eine Art Räuber Moor- , zur See. und seine Piratengesege waren sehr streng. Wie die Anderen, ging er in erner Meutern unter, nur mit dera Unterschied, daß er und ein Theil seiner Getreuen schon getödtet werden mußten, ehe die 21!eu!erer ihren Zweck errcichten. Zwei der Ueberlebenden wurden am 5. Juni 1824 in Boston g.chänqt. ,! zwci andere gaben sich derEnavedeS Königs von England anheim. Tie Geschichte berichtet un nicht, was fchlieLlich mit Letzteren geschah. ES ist bemertenS' werth, diiß die meisten bekannten tee räude? denselben dämonischen Mächten zum Opfer fielen, deren sie sich , bedient Hatten, um ihr Reich zu gründen.

Spielkknoplene bei Banditen.

Wenn der satirische Dichter Lichtwer noch einmal feine Seltsamen Men schen" zu schreiben hätte, er würde ge wiß nicht versäumen, auch nachstehende Erzählung eines Amerikaners zu vcr wenden, als Beispiel dafür, daß die Spielwuth sogar Räuber ganz aus der Äolle fallen machen kann: Ich suchte in Gesellschaft zweier Eng länder in den Bergen des nördlichen Mexiko nach Silbererz, als wir von einer Räuberbande angehalten und um unser Geld und unsere Waffen beraubt wurden, welch' ersteres ungefähr $200 betrug. Die Räuber hielten sofort KriegZrath darüber ab, was mit uns geschehen solle. Uns ohne Weiteres lau jen zu lassen, schien unklug zu sein; denn die Bande war erst neuerdings organisirt worden und wollte noch nicht bekannt werden, ehe sie eine recht gute Prise gemacht hatte. Mehrere waren dafür. unZ zu erschießen und die Leichen zu verstecken, aber ihr Hauptmann wollte davon nichts wissen, sondern ließ uns bis auf Weiteres nach einer abgelegenen Berghöhle bringen, wo wir acht bis zehn Tage lang streng bewacht wurden. Ter Hauptmann, ein Vollblut fpanicr von nicht unbedeutender Bildung, faßte eine Vorliebe für uns und spielte öfters mit uns Ka:ten. Er war ein leidenschaftlicher Gämbler", und da er hörte, daß wir den Rummel auch verstanden, so lieh er emcm meiner Kameraden 20 mexikanische Tollars. um ein Spielchen zu machen. Letzterer, ein gewiegter Kümmelblatt'Ritter, be merkte halb scherzend, ehe er sich bin schte. zu dem Oberbanditen: Ab wir treiben eigentlich rechte Narrens Possen; wenn ich gewinnen sollte, wür den Sie mich ja doch nicht mit dem Geld weggehen lassen." Der stolze Spanier, der sich für unbesiegbar hielt, verschwur sich hoch und heilig', er würde den Ausgang des Spiels unter allen Umständen respectiren. So ging denn das Gämbeln loS, unter den seltsamsten Verhältnissen, die mir je vorgekomme" sind. Heisa, wie legte mein Kamerad den Räuderhauptmann 'rein! Binnen zwei Stunden hatte Lehterer nicht weniger als S 1809 verloren, und zeht weigerte er sich, das Spiel -fortzusetzen. Seine gentlemanmäige Artigkeit gegen uns liek aber nicht nach, und während der ganzen Gefangenschaft versorgte er unZ mit merikanischen Cigarren und gutem Wein. Eines Tages theilte er uns mit. daß Militär ihnen auf den Fer sen sei. und daß wir unsere Weges gehen konnten, unter der einzigen Be diugung. daß wir ga? nichts über die Bande verriethen. Dazu verpflichteten wir uns um so bereitwilliger, als wir die mexikanischen Soldaten für mindestens ebenso große Spitzbuben hielten wie diese Räuber. Beim Abschied zahlte der Hauptmann dem Engländer den besagten Gewinn von $1800 unverkürzt aus, schlug ihm aber noch einmal ein Spielchen vor. Der Engländer willigte ein. und siehe dä ! er gewann abermals und sackte 1809 ein. Fluchend verabschiedete sich der Bandit. Wir erwarteten be stimmt, daß wir von der Bande noch mals angefallen, uns die Gewinnst? zurückgeholt würden. aber der Hauptmann dlieb seinem Worte treu. Der wtonlvlane als Sternwarte. Der kühne Plan, auf dem Mont blanc, dem höchsten Gipfel Europas, der wissenschaftlichen Forschung durch Errichtung eines Obscrvatorinms eine dauernde Stätte zu errichten, scheint der Verwirklichung nahe zu fein. Wie die Times kürzlich meldete, ist man in Ehamounix wieder eifrig mit den Vorarbeiten beschäftigt, die schon leckes Jahr begonnen worden waren und dann während des Winters geruht hät. ten. Der Urheber des Planes, der de kannte Pariser Astronom I. Jansfen, soll demnächst in Chamounir eintreffen, und auch die Mittel sind durch die Freigebigkeit des Prinzen Roland Bo naparte. des Herrn Bischoffsheim und anderer Spender als gesichert ;u bs trachten. Das Observatorium wir5 gegenwärtig in Paris gebaut und soll dann zerlegt und nach Ehamounix ge bracht werden. Der Bau und TrauZ dort, sowie die Errichtung des Obfer vatoriumS an seinem Bestimmungsorte geschehen unter der Leitung zweier der tüchtigsten Führer, Frederic Payot und Jules Bossonay. die bereits in Paris waren, um sich mit allen Einzelheiten d?r Eonstruction vertraut zu machen. Das Observatorium wird ein holzer nes Gebäude von 8 Meter Lange und 1 Meter Breite und erhält zwei Etagen zu je zwei Zimmern. Tie untere Etage, die ganz in den Schnee versenkt wird, soll den Beobachtern, sowie den Touristen und Führern als Wohnraum dienen, die obere ist für die eigentlichen Zwecke d;s Observatoriums bestimmt. Das nahezu flache Dach erhalt ringsum eine Galerie und eiue Kuppel für die Beobachtungen.! Das Ganze stützt sich auf sechs starke,, Schräudeminden," um mit der Zeit etwa eintretende Mgüng?n wieder ausgleiche zu können. Be vor übrigens , mit dem .Transport der einzelnen Theile, auf den Gipfel begon nen werden kann, sollen für die" Trüg?r zwei' kleine Schutzhütten, die eine cit" den Grands! Mulels. die and.'re anöden'. RocheS RougeS' ,, ,ekwa 30Q Meter, unterhalb der. Spitze, errichtet werden.. Die.' letztere, ;' derselben soll auch nachher ByUendung des Wertes für dte Touristen erhaltenblekben und daneben soll noch ein kleines Gebäude mit Kuppel, ebenfalls für Beobach tungszwecke. zu stehen kommen. , Man hofft, in diesem Sommer dir Halte und selbst das Observatorium bis auf die Kuppet fertigzustellen. Viel hängt natürlich von dem Wetter und der Lei stungSfähigkeit der Arbeiter ab. Ge wohnliche Arbeiter können felbstoer ftändlich gar nicht in Betracht kommen, aber selbst von , den geübten Bergüei gern schrickt mancher vor solchen Aus ga den zurück. .Man sucht dieselben Wch eine sehr reichlich bemeifeue Bezahlung zu der nock, eine Veisicheruug für Tod und Unglücksfälle tritt, zu gewinnen. Hinsichtlich deS Nutzens, den die Wis. sknschaft von dem Gelingen des Wertes erwarten darf, hegt Herr, Janssen , na-

türlich große Hoffnungen, besondelS für die Astronomie und Speklralano-lvse.

Vom Inlande. Die Schlangen haben daös n i ..r . I yerz im ateyfc. Gen. Ben Vutler soll ein siebenfacher Millionär sein. Die Kathedrale in der Stadt Meriko ist die größte in Ame rika; ihr Bau hat nahezu 52.000,000 gekostet. Durch einen in seiner Art einzigen Gegenstand wird unter Ande rem Ealifornien in der Weltausstellung vertreten fein, nämlich durch ein zwei stöckiges Haus in dem Stamme eines feiner Riefcnbäume. der ..Lsczuoia Gigantest". H. A. Taylor von dem Mi nisterium d Innern hat in dem Eon ferve.Bccken im Eounty Fresno einen zur Herstellung des Werkes geeigneten Baum ausgesucht, von welchem vier undzwanzig Fuß über der Wurzel ein Stück von dreißig Fuß Höhe und drei undzwanzig Fuß Durchmesser abgesägt werden wird. Die KinZS River Lum der Company" hat diese Arbelt .und das Aushöhlen des StammstückeZ zu dem Hause übernommen und wird zu diesem Zwecke den Baum mit einem vierundfünfzig Fuß hohen Gerüst um geben, von welchem aus der obere Theil des Baumes zunächst abgesägt werden' wird. Das dreißig Fuß lange Stammstück wird in zwei Theile von je vier zehn Fuß zerlegt werden, von denen der eine das untere, der andere das obere Geschoß bilden soll, während die dazwi schen liegenden zwei Fuß die Decke des unteren und beziehungsweise den Juß boden ZcS oberen Geschosses abgeben werden. Von dem Holze unter der Rinde soll nur so viel Übrig gelassen werden, als zur Stütze des Baumhauses erforderlich sein wird. Einer der, wenn auch glücklicher Weise nicht häusig. so doch ab und zu vorkommenden Todessälle in Folge von Insektenstichen erfolgte neulich in New Z)ork Bellevue-Hofpital. Der 09 Jahre alte Peter Kcnnedn wurde von einem Mosguito auf die linke Backe gestochen und es zeigte sich die in solchen Fällen übliche, kleine, juckende Geschwulst. Kennedy kratzte an der betreffenden Hautstelle, beachtete die Sache aber nicht weiter, bis er am nächsten Morgen bemerkte, daß die Geschwulst sich vergrößert habe. Im Lause des Tages stellten sich Schmerzen an der ganzen lin!en Ge sichtshälfte ein. welchen sich ein dum pfer Kopsfchwerz hin;ustellte. Da nun am nächsten Morgen die ganze Backe entzündet war, so begab sich Kennedy nach dem Harlem-Hospital. wo man der Sache keine besondere Bedeutung beimaß und Kennedy einfach ein Ein reibemittcl gab. Diese half aber nichts, denn die Entzündung und die Schmerzen hatten am nächitm. dem vierten. Morgen wesentlich zugenom men. Nun ward die Sache den Arz ten im Harlem-Hofpital bedenklich, und sie schickten Kennedy nach dem BellevukHo,pital. wo sein Zustand sich stetig verschlimmerte. Genicktramps stellte sih ein. und Kenedq starb. Der ihn behandelnde 'Arzt Dr. Van Loan ist der Ansicht, daß die Mücke, von welcher Kennedy gestochen wurde, vor her mit faulenden thierischen Substan zen in Berührung gekommen sein müsse. Vor drei Jahren ereignete sich in Bel levue'Hospital ein ganz ähnlicher Fall. In der Presbyterianer Kirche zu Sparta, einem etwa 15 Met ken westlich von Lawrence bürg. Lnd. gelegenen Dörfchen, spielte sich neulich Morgen eine ergreifende Scene ab. Kurz vor zehn Uhr betraten Herr Fred. Skater, ein geachteter und bekannter junger Mann, und dessen Gattin mit ihven 5 Kindern die Kirche, mit der Absicht, dir beiden jüngsten, ein 6 Wo chen altes Zwillingspaar, taufen zu lassen. Eine große Anzahl von Freund den und Verwandten waren erschienen, um der heiligen Handlung beizuwoh' nen. Der Pfarrer erschien auch bald! und nachdem er die Taufe vollzögen hatte, übergab die stolze Mutter ihre beiden Säuglinge einer Freundin. M; ein wenig ausruhen zu können. Sie! wandte sich gegen ihren Sitz. siel, aber! eheste denselben erreichen konnte, be? wußtloZ zu Boden und, starb, ehe ihr! 4..4f:j.. t '. i Z V I sX sTTi c.; i uijmc ynir, vu Iüruilllls yrroeig? rufen wurde, zu Tb.'il werden konnte.? Alle Anwesenden, die sich vorher noch in der größteu Lust und Freude beweg, ten, waren wie vom Schlag gerührt.! als die jungeFrau todt zusammensank Der arme Gatte'mit seinen fünf mut' terlosen Kindern war ganz außer,, sich, beruhigte sich aber bald g;nug. um die Leiche leiner Frau nach ause bringen zu lassen. Die unschuldigen Kinder) welche die schwere hes Verlustes, der sie betroffen hatte, noch , nicht erkannten. spielten unbekümmert miteinander, hjs sie von mitleidigen Verwandten nach Hause gebracht, wurden. Eine Unter luchung dr Leiche ergab, daß' die Frau infolge eines HerzfchlazZ gestorben war. - ; ? Dem .Schat zamtSdl Partey men! in Washington ist eine inttits, sante Frage zur, Entscheidung borge legt worden. w?lche Bezug hat, auf die Tampser Ejty os Pari;- und Eity of New Zlork", die demnächst, gj Grund eines vom. Kongreß angenom menen Gesetzes in das amerikanische Schiffsregister eingetragen werden sollen. Tie. Gesellschaft, der die Schiffe geliSren wünscht, nämlich , drin zend. das gesammte Offizierskorps der selben beizubehalten, da es lauter, er probte, zuverlässige Männer sind.Nun sind aber die meisten vyn ihnen, Aus länder, während die schisse , nur von amerikanischen Offizieren befehligt wir? den dürfen. -Das Naturalisationsver fabren ist ahkr. bekanntlich 'ein , recht langsames, Die hefreffenden Ossiziere haben ; zwar bereits ihr , sogenanntes erstes Papier erworben, müssen aber wie alle anders Sterblichen die , volle Probezeit , abwarten, bis sie,, vollgültige imi, mr?(t Atin " ir k ..f.... "3 tvimii, ; 4VHl ZriilR davon., daß sie es schwerlich finanziell aushalten können,, fünf Jahre lan$ mäßig zu bleiben, hat die Gesellschaft nicht die geringste Last, altgediente, erprobte Männer gegen u'nexprobte ejn zutouschen. wenn auch diele amenkam-

ich? iMMr nno. um me En! Meldung in einem Falle berbeizufübren, hat die Gesellschaft daher beim SchatzamtsDepartement um die Eriaubtniß nachgesucht, Kapitän Watkins während des

sen Probezeit ni Betthlhaber der Oltv of Paris beibehalten zu dürfen. Der Ravigationskömmmär, dein die Ana?' leacilbeik übcrwieien wurde, bat jedoch entschicd.'N. daß das Gesez; in dieser Hinsicht bindend ist. indem eZ verlangt daß Schiffe, die unter amerikanischer Flagge segeln, von amerikanischen Bürgern befehligt werden mulsen, und daß ein Ausländer erst mit der Erwerbunq des zweiten Papiers Bürger im Sinne des Gesetzes wird. Wenn diese Entscheidung aufrecht erhalten wird, so muß die Gesellschaft entweder andere Offiziere lür ihre Dampier anwerben, oder sie muß mit der Registrirnng derselben so lange warten, bis die jetzigen Offiziere ameritanitche Bürger gewor den und. Der Adler boltden schnellsten Eisenbahnzug im Fluge ein. Fünfhundert M o r m o q e n Familien werden nach . der Ernte iv Utah nach Mexiko auswandern. , P rinc et on in New Jersey hat zwei Bäume, welche vor der Unab hängigkeitserklärung gepflanzt worden sind. Die MaUlbeerbäume im Hefe des Dekan's sind auf Anorbnüng der Kirchenvorsteher in 1767 zur Erinne rung an die Empörung gegen die Stempelsteuer gepflanzt worden. Dick" E rock er. der Tamma ny-Häuptling. war der Ingenieur der eisten Damp'fspritze, welche in New Bort gebraucht wurde. Joseph E. W a s b i n g t o n . Eongreßrepräscnwnt von Tenncsfee. ist ein Abkömmling vom Vater feines La des und einer der reichsten jungen Man ncr in seinem Staate.- , , , ' Vom Auslande. Ein Stück Räuderro mantik, ein behagliches Spitzbubenidyll ist am letzten Sonntag im Heisinger Walde bei Essen entdeckt und zerstört worden. Eine Bande, welche, zumeist auS achtzehnjährigen Burschen bestand.hatte sich in einer der bei der Zeche Heisinger, Tiefbau" vorhandenen geräumigen Höhlen häuslich eingerichtet und unternahm , von dort aus Raub, züge in die Umgegend hauptfächlich nach Rellinghausen und Essen. , Zur Beleuchtung der Höhle 'diente eine au Zeche Hercules- gestohlene Bergmanns' lampe; das .'Hauswesen- führten zwei Frauenspersonen aus Altendorf. Die in großen Quantitäten zusammcnge stohlenen Lebensmittel, Kase. Speck, Wurst. Cognac u. s. w.. ermöglichten ein Leben yoller Wonne-; eine in der Nähe.. fließende Quelle , lieferte das schönste Wasser. Ungefähr drei Wochen hat die Bande dort' gehaust, bis sie. von einem Mitgliede verrathen, hinter Schloß und Riegel gebracht wurde. Nicht weniger als sechzehn Diebstähle, darunter ein Straßenraub und ein Einbruch im KreiSgebäude zu Essen, sowie mehrere Diebstahlsversuche hähen die verhafteten Mitglieder dieser, Band' bereits eingestanden. , Ein liebes Kind ha, viele Namen! Auf Veranlassung des KreisgerlchtS Olmütz wurde vor Kur zem in Jägerndorf (Ocsterr Schlesien) ein Individuum wegen Betruges ver hastet, welches sich dort einige Wochen hindurch unter dem Ramen Michael de MarjanovicS aufgehalten hatte. In dem Verbrecher wuide der höchst eigenthumsgefährliche' Schwindler Gustav Schack aus NeuBydfchow agnoZcirt. Im Jahre '1833 entwich Gustav aus der Budweiser rohnfeste, flüchtete nach Ungarn, lebte in Preßburg, Budapest. Neupest, Brünn. Tefchen, Podgorze, Kaschau, Miskolcz, Debreczin. Szege din, Szabadka, Qlmütz. Katharein bei Troppau und zuletzt in Jägerndorf, von dem Erträgnisse einer Unzahl von Betrügereien. Unter den falschen Na men Michael Kart PetrovlcS. Michael Kunesio, Gustav -Freiherr von Zäbransky und Michael de MarjanovicS entlockte er. sich hinter dem Scheine eincS reellen Kaufmanns verbürgend. Hunderten . von Geschäftsleuten in Oesterreich? Ungarn und Teutfchland Granatschmucksachen. Bijouterien. ! Ge, wehre Harmoniums. Zithern Geigen. Leinen und Baumwollwaaren, Por zellan i Services. Majolicawaaren, Wejn, Eognar, Rum, kurz AllkZ, Wj er bekommen konnte, blieb den Kauf prelS schuldig, verschwand dann auZ seinem Wohnorte und tauchte an einem anderen Orte unter einem neuen Na men aus, um neue Schwindeleien ii verübend. - ' sZii ein et, Zelt, wo' bei beinahe 83jährige Gladstone , im . Begriffe steht, das, englische' Staatsrüdez von' neuem zu ergreisen. , ist es vielleicht nicht nninteressank. daran zu erinnern, daß der Führer, dcrenglischen Liberalen einem ; alten, erbringesesjenen schotti schen Ad'elsgeschkecht 'angehört.' 'Du lleme, Beste Glkdstanes'..der Stammsitz derer von Gledstanes. liegt In der' Pfar'? rei Libberton bei, dcr Staöt Bigzar in dem schotti chen, District Lanart'hire. Die,!,-Etymologie, des , Wortes' Gled' stanes QIed ist mit , hawk' Falke Anonym u nd stänos steiniger, felsi ger H o r st w e i st d a r a u h i n, . b a ß Vif Vorfahren deS Grand bld , man? schon sejj der grausigsten Vorzeit in den sei "i n , ; iy j o o c I a n D e r f i e n -1 V a n p r k i ri r c zu Hause waren. , , , So sindet , sj'ch denn bereits ,129ü , in der Ragman RoU7.', der ältesten schottischen ,ÄdelS matrikek. ein Herbert der Gleöstane als einer von denjenigen schottischen ,Rit tern erwähnt, welche , dem' Könige ,,Ed d u a rd ( I . , von ,1' England den T reueeio leisteten , In, den folgenden Jahr Hunderten gerieth das Geschlecht , derer von G'ledstan?'jn Verfall:' am Anfang d.'S !7.'Jahrhünderts mußte 'sogar ihr Stammsitz verlaust werden, so daß' nur pje benachbarte, Besitzung Arthürshi'el verblieh. , ,Der Sohn des letzten Gteh' stane von Arthurshiel ließ sia)' in Big' gar xzicder und betrieb daelbst ein Mälzerei. ' Zsssen Enkel Thomas ver Snderte den 'ürsprüngllchiy Faniiljen namen Gledstane in Gladstoii. T.hv maS Gladstone war Getteidehändlcr' j'n Lkitb: sein ältester Sohn" John Glqd (to der Vater dcö zukünftigen engli tcyen Premierministers, begründete in

Livcrpso! eine grohe Gekreidenrma. Er war Parlamentsmitglied und wurde zum Baronei ' ernannt. 1851 starb Sir Jodn Gladstone im Alter von 73 Jah:en. Ewart Gladstone ist der dritte Sohn seiner mit sechs Kindern gesegneten Ehe mit Anne Robert

son. einer Tockter des Provost Robertson von Dingwall, welcher seinerseits wieder zum Elan Donachie. einem keltischen "Adclsgeschlecht des schottischen Hochlandes, gehört. Das letzte Militärwo cheiblatt enthilt, wie das Berliner Tageblatt" mittheilt, eine beträchtliche Zahl von Verabschiedungen von Ojfizi,ren in den höheren Graden. Es ivurden nämlich verabschiedet: zwei Ge nerallieutenants. neun Generalmayors. vier Obersten und vier Oberstlieute nants bezüglich Majors. Wie verlautet, soll die Zahl d.'r Verabschichungen nach den Manövern in diesen Graden ein noch größerer werden. Unter den son stigen 'Perfonalveränderungen ist zu erwähnen, daß der Generallicutenant Gras voi Wedel behu's definii.v r Verwendung im diplomatischen D'cnst aus seinml bisherigen Tienstverhältniß ausgeschieden und gleichzeitig zum Ge neraladjutanten ernannt worden ist. Graf VZedel wurde bisher in der Rangliste als dienstthuender General n, la uite ge'ührt. Die Zahl der General adju'anrcn Kaiser Wilhelms II. ist dadurch auf sechs gestiegen, nämlich von Hahnke. vortragender' Generalad jutant; von Witkich. dienstthuender Generaladjutant und Kommandant, deHauptquartiers: Graf Waldersee. kommändirettder General des 9., von Ver sen, des 3.. Armeekorps: von Linde quist, kommandirt nach Württemberg und als leckster Graf von Wedel. Dr letztere stammt aus derehemakigen hannoverfchen Armee, wo er zuletzt im Kronprinz-Dragoner-Regiment stand. Im Jahre 1807 wurde Wedel im 8. Husarenregiment als Premierlieutenant angestellt, in welchem erden Krieg gegen Frankreich mitmachte. 1871 wurde er Adjutant beim 7. Armeekorps im Mün ster. 1876 Hauptmann im Großen Gcneralstabe. Von 1877 78 war er Militärattache in Wien. 1879 wurde er Flügeladiutant. 1837 erhielt er d.is 2. Gardc-Ulanenregiment. und 22. März 1839 wurde er Generalmajor und dienstthuender Genera! I suirs des Kaisers. Mit dem 13 Juni 1891 zur Dienstleistung beim Auswärtigen Amt kommandirt ist der Gras zum Gesandten in Stockholm bestimmt. Wedel's Vater war okdenburgischer Generallieutenant und GeneraladzUl laut. Er ist am 5 Februar 1312 ge orm. also 50 Jahre alt. Kürzt r cy r n . n a cy o e. rühmten Mustern, der Redacteur der Belgrader Zettung Otpor" durch elncn serbischen Obersten in seinem Bureau Überfallen worden. An der Spitze einer der letzten Nummern theilt nun das Bkatt mit. es wisse, daß ern neuer Ueherfall gegen die Redaction geplant werde: alle Mitarbeiter und Diener seien dahei mit Eentralfeüer.Revolvern bewaffnet worden. Die unter der L tung des Ehefredacteurs Früh und Nachmittags abgehaltenen Echienproben hätten vorzügliche Resultate erge ben und bei einem etwaigen Ueberfall würden die Angreifer auf ein präcises und unsehlbareö Ächnellfeuer stoßen. ' i Fer n im Süd im fchö nen Spanien- sind die seltsamsten Strikes und Tumulte andauernd an der Tagesordnung. Ausstände der Telegraphisten - und der Börsenmakler, Empörungen gegen das Octroi lösten einander ab: jetzt aber wird von einer Frauenoevolution berichtet, deren Hel binnen es gelang, eine Stadt von 20.000 Eittwohnern im Sturm zu eh men und gegen die bewaffnete Macht eine Weile lang zu behaupten. In Pontevedra, der alten Eindad des spa nifchen Nüigmchz Galizien. empörten sich am Morgen des 22. Juli die Ge müsee. Obst und Fischhändlerinnen und wurden von dem, Gros aller ande ren Marktweiber, zu denen sich noch einige beschäftigungslose Arbeiter ge, seilten, wirksam unterstützt. In geord' neiem Zuge und unter dem Jetdge schrei: ..Nieder mit der Eonsumsteuer! rückten etwa tausend mit Knütteln Drelchflegej n und Heugabeln bewaffnete Kriegerinttett gegen die Stadt vor,, Nähmen das an' der alten römischen Brücke die über den Rio Lerez führt,! gelegene Hauptzollamt im Sturm und jagten die überrumpelten Zollwächter, die der Uebermacht weichen mußten, in die Flucht. Mehreren Douaniers, die in die Hände per Megären sielen, . ginjz es besondcrsschlimm;, man Prügelte sie durch und ließ sie dann todt sm Zollhaus liegen. Nachdem die Brücke erobcrj war, hielten die Weiber unter Absin zung einer Kriegshymme ihren Einzug m die Stadt.'' ' Aus der Plaza de Aba stoS theilten sie sich in verschiedenen Gruppen und eröffneten einen Stein Hagel gegen, sämmtliche Straßenlaterch nen, und Fensterscheiben. Der Alcakde Herr As.al d:r die aufgeregten Wei der zu beruhigen suchte, wurde gleich falls mit Steinwürjen empfangen und hatte Mühe sich ju Sicherheit zu brin gen. die Weiber verfolgten ihn biß stz die Rathsstube wo bis Geldschran'e er brachen und ausgeplündert : wurden', die vorgefundenen Bücher, Register ünh Protokolle wurden zu einer Art Scheiterhaufen übercinandergeschichtet und, angezündet. Die Uebe'xrumpelüng der Stadt' war so plötzlich geschehen da nicht genug Munjcipalgardisten vör; hand.n waien um d?n Angriff abweh? ren zu können. Als dann gegen Uhr Vormittags Verstäikung für die stadtischen Garden anrückte, hatten die aufrührerischen Weiber - bereits ',, len Rückzug angetreten, und waren außer Schußweite. Ueber Penteocdra ist infolge' d.'s Tumults thatsächlich der Belagerungszustand verhängt worden,! ntyW'Xi inen eng schen Städtchn' ,Polmont' hei gülkjrk ht ein Wahnsinniger 'in wahrer Ber serkerwuh gemordet. ' Der Kellner Williqm Shadwell saß ruhig in der Kühe, als , der Bankcommis James Fräser, fein , Nachbar' und' guieS 'Br tanyter mit einem Säbel in'd i c W oh nnng drang und ihn lebensgefährlich verwunoete. Shadwell suchte zu fliehen fiel aber, von dem Blutverluft erschöpft, auf. der Straße um. worauf Fräser

Mfliiii ia iiiimi iijk jfwiiiiwlii'itwviV'WiluniiiNiif'i'ii'i'r 'iiff'Vs' ! , '.liiiT a ? , l nr&fftmn mTßsxmsaissipssstmymtm

auf's.Neue Mit leine? Wap;aa( ihn einhieb. so daß er nach meNtgen Minu. ten den Geist aufgab. Tann richtete sich die MordZust des Rasenden auf die zufällig mit einem Eimer Wasser die Straße entlang kommende vierundzwanzigjährige Tochter des Bergmanns GrindlkJ. die gleichfalls seiner Manie zum Opfer siel. Mitterweile war Frau Shadwell nach Hause gekommen. Die B'.utspuren sehend, ahnte sie nichts gutes und eilte auf die Straße, wo sie ihren Mann todt liegend vorfand. Tie unglückliche Frau ivurde bei dem Anblick ohnmächlig. worauf Fräser auch sie zu ermorden suchte. Als er glaubte, daß die Frau todt wäre, wischte er die Waffe im Grafe ab und ging gemächlich nach Hause. Htt-r sand ihn dre Polizei regungslos in einem Stuhle sitzend. In der einen Hand hielt er einen Revolver in der an dcrn den Säbel. Seiner Verhaftung setzte er leinen Widerstand entgegen. In der Brusttafche hatte er einen zwei ten Revolver und eine Anzahl Patro nen verborgen. Befragt, weshalb er die Morde verübt habe, antwortete er. vaß Shadwell und Grindley. der Vater, sich in feine Angelegenheiten einge mischt hätten. Fräser war Eomm'is in der Eommcrcial-Bank in Glasgow und hatte seit mehrere Tagen Ferien. Schon einige Zeit hatte er Spuren vor' Gelstesstörung gezeigt. Auf der Promenade des Anglais in Nizza hatte sich ein Herr Quinten, der Tages vorher 50.000 Lire am Spieltische in Monte Carlo verloren hatte, erschossen. Um weiter spielen zu können, hatte Quinten sämmtliche Werthgegenstände, die er bei sich trug, bei einem der vielen Wu cherer. die in den Hinterzimmern des Eafe de Paris in Monte Carlo ihre Geschäfte machen, versetzt; als auch dieses Geld den Weg aller anderen Goldstücke gegangen war, jagte sich der unglückliche Spieler eine Kugel durch den Kops. Nun verlangt aber die Fa miue des Selbstmörders von dem Wu cherer die versetzten Gegenstände zurück. Tiefe Ehrenmänner leihen für die werthvollsten Geaendstände nur lächer lich geringe Summen, natürlich gegen eine ' kaum glaubliche Zinsvergütung (150 bis 200 Procent) und nur aus acht bis zehn Stunden. Ist nach Ablcius diefer Frist das Geld nicht zurück bezahlt, was. da es meist schon nach wenigen Minuten verspielt ist. nur sehr selten geschicht. so sind die kostbaren Vzäiider verfallen. Gegen dieses wu chcrische Treiben läßt sich fast niemals Einspruch erheben. Der Familie de Herrn Ouintcri ist es aber doch gelun gen, in den Besitz der verpfändeten Ge genstände wieder zu kommen. Man lockte den ehrwürdigen Mann, der für die Schmuckfachen, die einen Werth von 0000 Mark reprascntiren. etwas mch als 200 Mark hergeliehen hatte, nach Cannes und ließ ihn dort durch die Polizei so lange festsetzen, bis er nach Empsangnahme seines Geldes die Wertbg?aenstande wieder herausgab. Der geprellte Gauner schwor, lieh kirnt tig auch nicht durch einen Engel mit feunaem Schr.iert über die Grenzen de Paradieses Monaco, wo ihm so etwasnie hätte paisiren können, hinaustei ben zu lauen. , ', Mszart Hatte ! HrnrN Victor. Das gröhle, schönste und älteste derartig Lokal in ber Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter libera, len Bedingungen zur , Verfügung. 1877 1802 t 2z M Xp9 einzig - mj '-m äX IttV V Wiener Tasel, Oldcn Time Ale Bock und Lager-Vier, aus QILLLKkS SNUUKLI Speziell gebraut zum Flaschcn-Perkauf für METZGER & CO., h 'bcn seit 15 Jahren den ersten Aang aller Biere im hiesigen Markt eincenonnnm und werde ihn auch fenrerkin behaupten.' Bestellungen per Post, Telephon ALM oder iin lSeschästslokat 3 & 32 Ost Marhlaud Str. werden prompt besorgt. , , , , Neue Wirthschaft ! IIEXRV Vf. BAAS, No. 1 Madison Ave. No. 1 V . . !, Nachfolger von Julius Keller. - Die besten einheimischen uud smportirten Weine, Liquöre, Cigarren, Bier u. s. w. Freundliche Bedienung und Lunch. ' ! , , ECT, Kost per Mahlzeit, Tag oder Woche. Henry W. Baas. 1 Madlson Ave. y -'' Taschen-Nbren, HattS-llbreü ' i&täw b yy.hn r .,, fftenttic Schmuck fncben, Mb und platirt, in großer uötahl. MKDMWMllÄM 34 Zzttton Vlsce. Union Station ,r,tr Zfn : '(ijM1 MsnßMveM Voikttdumlch, ZnSzsH' in grojeff üi)tir MMerMniüWM s xin JY ,tschn, Leben '! 9t nn i tnfiimtfS ftifwrf knt trMmm k.iifAM . . V"7""" , ugK vvvtUI Yiftonkkk. üiit abezu dreihundert splendide Gra 14. -m i m ii ,' ! ml M , bfffiÄ.ki ., V . w . .. rn J - . . . . . m 41,, i.,-:f "iiiii'Hni'iHC KTit0tTwailfnf DtT Cf.TT rnürttftr Gcturtt, ?äiff Be,,ebk?ttrn hrt CSeiAufcic 4??fn r-tAtLi -- - .;',"'-. , jji.viLiruii Hl sin f o!drt dcbni. irbna smLttise, verksust a uitr iifiif. -swiii Miurn uic engUk!gkN. VIB( seltene iäeieatnbeit f üt jede intrfUaeftt rutiAe W oJer rn, um ü. , Mache?. ?5gk äh Meaung adre stn man . . O.ach & ... whhiwj, tstcag, zA.

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