Indiana Tribüne, Volume 15, Number 332, Indianapolis, Marion County, 18 August 1892 — Page 1

Hy jrüiiit; : iß' AO rtl Jvs rfv? rlC K AY s5 15 A ll 11 w y W w w W Hii Jahrgang 15 Office : No. 130 Ost Maryland Straße. Ny. , Indianapolis, Zndiana, Vonnerstag, den 18. August 1892

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Frühiahrshüte

Editorielles. ist noch gar nicht so lange her, daß Carl Schurz mit Emphase zu fag:n sich bemüßigt fand : In diesem Lande giebt es keine soziale Frage." Heute ist Miliz gegen streikende Arbeiter in Homestead, in Buffalo, in Tennefsee und Bundesmilitär in Ädaho aufgeboten. Großen Scharfblick im Verständniß der Situation wird man Herrn Schurz gerade nicht zusprechen können.

-MlDurch Eigenthumszerstörung löst man die soziale Frage nicht. Das ist . r.. , , . . n, najiig. uucq lonzr veroesern oie Ar beiter ihre Lage nicht dadurch, daß sie Eisenbahnfrachtwagen verbrennen, und Häuser und Stockaden mit der Axt zufammenschlagen. Wenn aber, wie das in Tennessee der Fall ist, der Staat sich weigert, aus Sparsamkeitsrückjichten ein solch verruchtes System, wie das des AusmiethenS der Sträflinge abzuschaffen, dann kann man sich doch der Befriedigung darüber nicht erwehren, daß ehrliche Arbeiter sich dies nicht gefallen lassen. Man kann es denselben gewiß nicht verdenken, wenn sie nicht in Gesellschaft von Zuchthauslern arbeiten und durch dieselben den Lohn Herabdrücken lassen wollen. Die Lage der Arbeiter, speziell der Bergleute ist schlirnm genug, -auch ohne das; der Staat hilft, sie durch seine Gesehgebung direkt schlimmer nnd gleichsam entehrend zu machen, und es ist durchaus nicht zu verwundern, wenn offene Rebellion die Folge ist. Am 7. März 1593 läuft das Palent für das Bell'sche Telephon ab. Erneuert wird dasselbe wahrscheinlich nicht werden. Bell, der vor fünfzehn Jahren noch ein armer Teufel war, ist inzwischen zum vielfachen Millionär geworden. Wenn auch das Ursprungliche Patent in einem halben Jahre ausläuft, so ist damit doch dem Volke nicht viel geholfen. Bell was so f lug. nach und ..ach alle Perbesserungen des Telephons und die Patente derselben anzukaufen und daS große Publikum wird nach dem 7. März nicht viel befser daran sein, als vorher. Das Patentsystem ist ein großes Nnrecht dem Volke gegenüber, denn in vielen Fallen führt es zu willkürlicher und maßloser Autzbcutung des Plchss kums. DaS Anrecht erscheint, um so größer, wenn man bedenkt, daß kein Erfinder seine Erfindung sur sich allein in Anspruch nehmen kann, dfnn fast jede Erfindung ist das Resultat vorausgegangener Erfindungen, oder Entdeckungen. Jede neue Erfindung ist bloß ein Theil des allgemeinen Fortfchrilts der Wissenschaft .und der Technik, und" fügt dem Äebaude nur einen Stein hinzu. Ohne vorausgegangene Studien Und Versuche zahlloser Ande rer auf dem Gebiete der Elektrotechnik wäre die Erfindung 'de TeKn j y 1 ? , 1 i j 'i fc. jf.ti' itiujt iiwynu yvittjcti. Jede Erfindung ist nicht bloß das Resultat der ArbeiteNdes Erfinders selbst, sondetn auaf ist tyfä'0u Andren, welche . orhet, sich um hie Lösung des Problems bemühten, sie ist ein Schritt i M'fletlM Psrschdejten H Gfsammtwissenschaft, Kseseaber gehört und ist das Erbe Ut Menschheit Man sollte daher endlich einmal von der barbarischen räuberischen Emrichlung des . Patentwesens

abkommen. Der Vorschlag der in dieser Beziehung von sozialistischer Seite gemacht wird, sollte in ernstliche Erwägung gezogen werden. Er besteht darin, daß der Ersinder einer nützlichen Sache vom Staate mit einer Pauschalsumme ein für allemal abgelohnt wird und daß dann die Benutzung der Ersindung freigegeben wird. Welcher Segen würde das für das Volk sein ! Nehmen wir z. B. den Fall der Nähmaschine. Für $12 bis $20 kann eine solche Maschine hergestellt und verkauft werden, aber Tausende armer Frauen und Mädchen mußten $80 bis $100 bezahlen, weil durch das Patent riesige Reichthümer aufgehäuft wurden. Nicht aber von Seiten des Ersinders, sondern von Seiten reicher Kapitalisten. Denn es ist ja eine Thatsache, daß in den meisten Fällen eine Ersindung nicht dem Erfinder Reichthümer bringt, sondern dem Kapitalisten, welchem der Erfinder, wenn er selbst keine Mittel oder kein geschäftliches Talent hat, seine Erfindung zum Zwecke der Ausbeutung verkauft. Der Erfinder würde also durch eine solche Einrichtung nichts verlieren, die ausbeuterische Macht des Kapitals aber würde dadurch wesentlich zum Segen des Publikums beschränkt werden.

Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Ändiana : Zunehmende Bewölkung ; etwas kühlere Temperatur. Der E i s e n b a h n st r e i k. Buffalo, 18. August. Die Weichensteller der Lake Shore Bahn haben heute ebenfalls die Arbeit niedergelegt, diejenigen der Lackawanna Bahn werden folgen. Der Sheriff und der Mayor haben dem Gouvernör eine gemeinschaftliche Depesche zugeschickt mit dem Ersuchen die Nationalgarden des Staates einzitberufen und nach Buffalo zu schicken. Bis jeht befinden sich ungefähr 2000 Soldaten in der Nähe ber FrachtbahnHöfe und ein großer Theil der unmittelbaren Umgebung der Stadt befindet sich unter militärischer Controlle. Auf der Lehigh Valley Bahn steht auch ein Streik der Heizer bevor. Ein Heizer wurde entlassen, weil er sich weigerte beim Weichensiellen behilflich zu sein. Die Heizer schickten daraus ein E omite mit der Forderung ab, den Mann wieder einzustellen. Im Falle einer Weigerung dürfte ein Streik erfolgen, und dies würde dann auch eine Unterbrechung des Personenverkehrs mit sich bringen. Die ursprüngliche Ursache des StreiS ist eine Verweigerung verlangter Lohnaufbesserung. Der Güterverkehr ist fast ganz eingestellt. Was das Verbrennen von Frachtwagen betrifft, so stellen die Streiker eine eigenthümliche Behauptung auf. tzje sagen die verbrannten Frachtwa gen seien ganzlich unbrauchbare aus rangirte alte Wagen gewesen, welche auf längst mit Gras überwachsenen unbenützten Seitengeleisen standen, und die Compagnie habe sie selber an zünden lassen, um die Streiker um die gute Meinung und Theisnahtne des Publikums zu brinaeq. D;$ Truppen sind sehr unzufrieden. Sie haben kein Obdach. Es fehlt noch fln Zelten und die Eisenbahnen haben seine Wagen, für den Zweck gestellt. inirne Zustände in Ten nessee. Knoxville, 18. Aug. Die Telcgrapendrähte nach C oal Creek wurden abgeschnitten. Zwischen den Soldaten und den Bergleuten soll eine formliche Schlacht im Gange sein. Die Aufregung hier ist groß. Fünf ZeitungSrorrespondenten, welch? nachCoal Creek itfr ."' ' v " ' , fltiiin nrtn htn H?f rtitiTn UMlqvl- " VV. kaMW4 festgehalten. Heute Morgen sollen die Bergleute .tl.tiri Ji - o.tr rjcIl! ui uyivuuiijuivi;i v,1?' ff iVu1" und Tmdpen ci Oltver SprmgS cingegrtyen haben. Da Letztere eiNMe,n daß f jtoejte? W: -MpU ilebermacht zu kämpfen,, ergaben sie sich, Sträflinge, und, Äoldaten wurden auf einen tzisknbqhnzust gepackt und nach Kno;ville geschickt. Die Stockad wurde darauf niedergebrannt.

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wurde wieder hergestellt, aber die Bergleute gaben so viele Depeschen auf, und bezahlten dafür, daß offizielle Depeschen nicht abgeschickt werden konnten. Der Gouverneur forderte den Sheriff dieses County's auf, 600 Mann anzuwerben und nach Oliver Springs zu gehen. Die Sträflinge die von dort hierhergeschickt wurden, erhielten hier zum ersten Male nach 36 Stunden etwas m essen. Sie

wurden nach Nashville weiter befördert. Heute Abend erwartet man einen Angriff auf Camp Anderfon. Eine Privatdepesche meldet, daß 00 Bergleute von Kentucky einen Frachtzug mit Beschlag belegten und ihren Kameraden zu Hilfe kommen, ebenso mehrere hundert Mann von Bergwerkern, welche an der E ineinnatiSouthern Eisenbahn liegen. Ehattanooga, 17. August. Gouvernör Buchanan hat die ganze Staatsmiliz aufgerufen. Freiwillige verden aufgefordert, in die Reihen der Miliz zu treten und fünfzig haben sich iereits gemeldet. Die Sheriffs aller benachbarten Counties wurden aufgefordert, Leute anzuwerben und sich nach dem Schauplätze des Aufruhrs zu begeben. A u s Homestead. Homestead, 17. Aug. Heute vurde von einem Eisenbahn-Fracht-zuge aus, der an Earnegte s Werken vorbeifuhr, auf die Milizen gefeuert. Diese erwiderten sofort das Feuer und beschossen den Zug, bis derselbe in der Entfernung verschwand. Es wird geagt, die Schüsse seien von der Lokomotive aus gekommen. Die Beamten der Bahn wurden aufgefordert, die Sache zu untersuchen. ' Ein Nihilist. (?) Pittsburg, Pa., 17. August. Heute wurde an der Fünften Avenue, in der Nähe von Frick's Office, ein Wann verhafteve,.lcherseintn Na nen als George Lchberger anga.b. Derselbe trug einen falschen Bart und benahm sich in sehr auffälliger Weise. Aus Papieren, welche er bei sich hatte, ergab sich, daß er ein russischer Nihilist sei. Erkundigungen in Iohnöown ergaben, daß Lehberger dort, von der Polizei gewünscht werde, weil er ein scheußliches Verbrechen an einem vierzehnjährigen Mädchen verübt hat. -- Kam an den U n r e ch t e n. G recly, Col. 17. August. Als gestern der Personenzug der Union Pacific Eisenbahn, welcher von Denver nach Cheuenne bestimmt war, bei La Salle anhielt, um Kohlen einzunehmen, traten zwei Maskirte in einen der Waggons und forderten mit vorgehaltenen Revolvern die Passagiere auf, die Hände in die Hohe zu halten. Zufällig befand sich aber ein Cowboy von einer Wild WestShow" auf dem Zuge, welcher sich nicht einschüchtern ließ und auf die Räuber zu feuern anfing. Dieselben erwiderten das Jeuer, doch als einer von ihnen von dem Cowboy verwundet worden war, sprangen sie vom Zuge und entflohen, ohne ihren Zweck erreicht zu haben. Sie werden jeht verfolgt. , AMand, Die Cho.lerq. St. Petersburg, N- Aug Die Cholera ist jetzt qrch iq demGouvernewenh Tayrida, Nördlich von der Krim, ansgebrochcn,. London, n. Aug. Der Kor respondent der Times" meldet aus Teheran: Die Sterblichkeit in Folge der Cholera zeigt in Folge der kühlen Winde eine bedeutende Ab name, doch wurden am Sonntag trotzdem 330 Todesfälle berichtet. Die amerikanische Pretzbtzle,rianerMission j . :.-." " ' ' , Ksv,' . rar Mier ver el!.ung oes ev. vn styn ein öholerahoWaZ eröffnet, wel cheS vorzügliche Dienste leiste, aber leider an Mangel gn FvyoS ldet u Eine neue Seuche., ... -HtfV seßberLer Zeltunken, melden, daß in Persicn gegen wartig ei.ne unhekannte Krankheit von bösartigem Charakter epidemisch auf. tritt. Die Symptome der Krankhei sind ein starke? Fieber, dnnkle Hau und ein Ausschlag !,Die muten üt krankunWfM

' Verlauf:' Die russische Regierung hat t:-;-v:: 's 'tyaf uj :. , , . ;.:;;: ;,. i:::,:,!!!,,;;::,;!- :: ::; :: . : : . , .,, :: ji, ; ,

einen Spezialisten abgeschickt, welcher Maßregeln zur Verhinderung der Einschleppung dieser neuen Seuche treffen soll.

- Sehr gut. L 0 n d 0 n, 17. August. Herr Kcir Hardie hat die Hundert Pfund Sterling, welche ihm Herr Carnegie für seine Unkosten während der jüngsten Wahl gegeben hatte, zum Fonds für die Streiker in Homestead beigetragen. OchiffSnachrichten. Angekommen in: New A ork : Majcstic" von Liverpool. London: Perflan Monarch" und Massachusetts" von New Aork. B r 0 w h e a d. Passirt : Teuonic" von New Äork. Unsere rnteanSflchten. Nach den im Landwirthschafts-De. partement einaeaanaenen Berichten vro Juli find die Ernteaussichten im Allge meinen ein wenig schlechter geworden. Nur MaiS macht eine Ausnahme, indem jetzt 82.5 gegen 8L1 Prozent einer DurchschnittSernte im Juli erwartet werden, aber in der ganzen Zeit seit dem Erscheinen deS ersten Äegierungs, erntederichts ist der Stand pro August nur viermal niedriger gewesen. Die medrigste lffer errnchte der August 1881 Mit 79, um bis auf 66 im Ottober zu fallen; 1886 und 1837 waren die Zahlen 80.7 und 80.5 pro August, 1890 nur 73.3. In den Staaten Nördlich des Ohio macht sich eine leichte Benerung bemerkbar, ebenso ,n den Staaten westlich deS Mssissivvi. mit Ausnahme von Ncbraska und KansaZ, I ... W . - j . , a. , r im uoen yl ncy oer siano ungefayr auf dem des Juli gehalten, in den mitt leren und östlichen Staaten mit Aus nähme New Jorks sind die Durchschnitts zahlen gerin zer geworden, obgleich sie immer noch höher sind, als die deS Westens. Für die einzelnen wichtigeren Staaten und Die Durchschnittszahlen wie folgt: New?)ort S0, Pennsylvania öS.-Blkalma S. Georaia 97. TeraS 94. Tennessee 92. Ohio 81, Jndiana 74; Illinois 73, Iowa 79. Missouri 3, an:as 8! und Nebraska 80. er DurchfchnittsstanddcS Sommer Weizens ist von 90.9 auf 87.3 Procent gefallen, u. . von 90 auf 86 in Wis. consin, von 92 auf 87 in Minnesota. von 90 aus 85 tn Nord-Dakota. In Süd'Dakota und Nebraska war 'eine lcichte Besserung zu bemerken, in Iowa ist der Stand unverändert. In den Bergltaaien steht der Weizen gut. da. gegen ist er in Folge anhaltender Düne in Washington von 90 auf 73 und in Qregon auf 9l auf 76 aefallen. Für die übrigen Produkte werden folgende Zahlen angegeben: Roqqen 89.9 gegen 92.7 im Juli; Hafer 86.2 qegen 87.2; Gerste. 91.1 gegen 92: Buchweizen. 92.9: Kartoffeln. 80.8 gegen 90; T. da!. 80.8 g?qen 92.7; Heu. 93.2. Auch die Aussichten ür die Baum wollernte sind im Monat Juli von 86.9 aus 82.3 Proeent einer Durch, schnittßernte zurückaegangen. Es ist das der niedrigste Stand seit Au au st 1886, wo de?'Durchschni!t noch um einen Punkt geringer war. Das Wet ter ,fl fast überall zu feucht gewesen. obgleich in Süd.Carolina und Georaia das häufige Abwechseln von zu qro fcen NtkwnchlSgen und nur zu aroger Dürre rerhjncznißvoll war. In Texas wird stellenweise nach Regen verlangt. Die natürliche Folge dieser WitterungS Verhältnisse zeigt sich in starkem Gras, wuchs in den Feldern, unregelmäßigem Wachsthum der Pflanzen, geringem Fruchtansatz etc. In den südlichen und westlichen Tistricten sind Engerlinge uns raupen aulgetreten, ohne jedoch erheblichen Schaden anzurichten. Der Durchschniitsstand der Ernte in den nzelnen Staaten wird in Procenten angegeben, wie folgt: Vtrainia 83. Nord-Carolina 82. Süd-Corolina 83. Georgig 34. Florida 8l. Alabama 83. Wissi,sivdi 80. Löuistana 83, TexaZ ArlqnjaZ 75 und Tenne!5ee 79, ; Ytglun unseres Vertervüreauö. Der BundeZ.Wctterstgnaldienst. über dessen -Prophezeiungen in den letzten Wochen vielleicht mehr geschimpft wor den ist. als über alles Andere hoch. stens mit Ausnahme der Straheydah4 nen uns tZlscompagnlen gebt it sktnen ersten Anfängen auf die Admi nistratimr ' deS Präsidenten Van Buren ... .t ' , . . r. , n . . . ' kuxua uno wuroe von ames p, CSpo, m s Leben qeruten. - ESpy. 'ein eingeborener Pennfy! vanier. war in feine? Äuaendieit ein fehz qrmer Tchlucke'r. und bis zum Ai ier von 7 Jahren kartz et noch nicht ?dazu. fefeVi Zu. lernet, Er eignete sich später ein,? gsd.it gene Kenntniß deS jchPlichen Englisch, und der, Klassiker M aber schon lange vorher fühlte er Nck tx wnmk seld t' nlcht 'recht. warum gedrungen, das Geheimnis der dabinziebenden Wolken" zu stüdircn und sich feine Wetterihtorien zu bilden . Mlt schon ztkmlich vttl praktisch Kenntnis von dttsem Gegenstand. kam -1 i . em ... . ,ii ; j i . .1' , t ' J !l ft-i - r nacy vazytl.gron. wo er leine Ve obachtungen fortiehte nnd Regierung-; Hilfe' zur Einrichtung eines Wetter fignaldlkflsteS erwartete. Als er aber : , ? r it - vr ' -Pr-"-, ' '1 "' . fL'-ü..:'!:!"';!..1- j"' ti"':i tqiKBiicB oen uonares um k,ne ,uni

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