Indiana Tribüne, Volume 15, Number 331, Indianapolis, Marion County, 17 August 1892 — Page 1

o 0 ' svr AV rlC kYftA Y l5 W iy & i& m ,; : '.;! t; . f iv V-v iy iy W V l v Jahrgang 15 Office : No. 130 Oft Maryland Straße. Ao. ;n. Indianapolis, Indiana, Mittwoch, den I. August 1892

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besitzt alle GkgenscKaften des 5astor-.Oels, bat aber elncn guten (5? ftfmunf Es ist das beste Abführ-Miitel. Die Schwierigkeit, Kinder zum Eknnebmen von VafkorOel zu veranlassen, bestellen nicht mebr. Das Melvl werden die Kinder gerne nebmen.

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l o l "3 Editorielles. Der Streik der Maschinisten an den elektrischen Werken der Jenny Co. bietetet eine eigenthümliche Phase m dem Kampfe zwischen Arbeit und Ka pital. W bandelt sich bei der Sache weder um den Lohn noch um die Arbeitszcit, sondern darum, daß eine neue Eintheilung der Arbeit getroffen wurde, welche dem Fabrikanten zum Vortheil gereicht, aber nothwendiger Weise die Folge haben muß, daß geschickte Arbeiter in größerer Zahl überflüssig werden. Can neuer Vormann traf nämlich die Einführung, daß an gewissen Gegenständen, welche bisher von den Maschinisten, gelernten Handwerkern, ganz und gar hergestellt wurden, die erste rohe Arbeit, welche allerdings nicht sehr schwierig ist, von Knaben und Tagelöhnern zu verrichten ist, und daß die Maschinisten dann nur die letzte schwierige Arbeit, daö "finishen" zu besorgen haben. Dieser Einrichtung wollten sich die Maschinisten nicht fü gen, und da man ihren Einwendungen auch nicht das geringste Gehör schenkte, da man sie überhaupt gar nicht zu Worte kommen ließ, standen sie aus. Ob das klug oder unklug von den Arbeitern war, darüber zu sprechen, ist vollständig überflüssig. Unstreitig wird es Leute geben. welche sagen werden, die Compagnie hat ganz Recht, wenn sie Einrichtungen trifft, durch welche sie Geld sparen kann, und von den Arbeitern ist es eine Unverschämtheit deshalb auszutehen. Sie haben die Arbeit zu hun, welche ihnen ausgetragen wird, werden dafür bezahlt und das ist alles was sie verlangen können. WaS das erste betrifft, daS Recht der Compagnie die Arbeit so einzuHeiken, daß die Produktion eine möglichst billige wird, so ist dasselbe gar nicht zu leugnen. Das ist ja gerade das Charakteristische und sagen wir es offen, der Fluch des heutigen Produktionssystems und der damit verbundenen Konkurrenz, daß es das stetige Streben der Fabrikanten ist, immer billiger und billiger zu sqbriziren. Das liegt im System und der Einzelne würde vergeblich dagegen ankämpfen, Die billigere Produktion lauft aber immer schließlich darauf hinaus, die Lage des Arbeiters zu verschlechtern. Das braucht nicht immer direkt zu geschehen, es kann wZe im vorliegenden Falle in indirekter, nur dem Wissenden sichtbarer Weise geschehen. Je mehr Arbeit von ungeschulten Händen verrichtet wird, desto weniger Verwendung sindet sich für geschulte Hände und desto größer wird die Zahl der überflüssigen geschickten Arbeiter. Da aber auch der geschickte Arbeiter von feiner ArbeitIeben muß, so wird durch diesen Prozeß der Lohn des geschickten Arbeiters herabgcdrückt. Je mehr Arbeit durch ungeschulte Hände ver richtet werden kann, desto erfolgloser werden Streiks, desto seltener werden die Erfolge des gewerksHasjlZchen Kampfes, denn rohe ungeschulte Hände lassen sich Zeicht ersehen, sie sind in Masse vorhanden, Die Ueberflüssigmachung von Men schen, die stete Vergrößerung hes Heeres der Arbeitslosen, das ist die Signatur unserer heuligen Produktlonswelse Sle AehkÄnadsjaZtsam,, öhne IlnterbreMgHsor sei es durch lrfludang , neuer Maschlnen, sei es

durch Verbesserung bereits bestehender,

sei es durch vortheilhaftere Theilung der Arbeit. M:t dem Fortschreiten der Technik werden immer mehr Menschen arbeitslos, denn obwohl die Produkte billiger werden, und wohl auch theilweise der Verbrauch vergrößert, so halt das doch durchaus nicht Schritt mit der ins Riesenhafte steigenden Produktion. Dann treten Momente der Ueberfüllung der Märkte ein, und es entstehen Krisen, in welchen die. Folgen dieses langsamen Prozesses sich plötzlich mit gcwaltigerStärke geltend machen. WaS, Wunder, daß sich der Arbeiter dagegen wehrt ? Und was soll schließlich daraus werden ? Die Frage könnte sich längst Zeder beantworten, wenn die Menschen nicht zu feige wären und wenn nicht Jeder dächte: Nach mir die Sintfluth!" wenn nicht Jeder glaubte, so lange er lebe, werde die Geschichte wohl noch aushalten. tt Drahtnachrichten Inland. Wetter nssichten. Für Jndiana : Beständig warmes W.'tter. ". Der E i s e n b a h n st r e i k. , Bussa lo, 17. Aug. Heute Mor gen standen sämmtliche Weichensteller der New Aork Central aus. Die Leute der West Shore Bahn werden auch ausstehen und ein Ausbreiten des Streiks steht außer allem Zweifel. Von Rochester, Elmira und anderen Städten wurde Miliz hierher beordert. Die Frachtbahnhöfc bei Chektowaga, welches unmittelbar an der Stadtgrenze von Buffalo liegt, werden von zwei Regimentern Miliz beschüht. In der Stadt sind 200 Extrapolizisten angestellt, um das Eigenthum der Bahnen zu bewachen. Gen. Dohle, der Commandant der Milizen sagt, daß jeder Soldat mit 38 Patronen versehen sei, und daß sie nicht zum Spaße da seien, sondern auch schießen werden, wenn es nothwendig werde. Die Streiker halten sich in achtungsvoller Entfernung von den Milizen. Die Erie.und Lehigh Bahn war heute im Stande, lmter dem Schuhe deS Militärs einen Theil ihrer Fracht zu befördern. Die Compagnieen ziehen Scabs zu Hunderten herbei und haben nicht die geringste Schwierigkeit solche zu bekommen. Die Neading Bahn brachte 250 Mann von Philadelphia hierher. Di Krawalle i n T ennessee. K n o x v i k l e, Tenn., 16. August. Eine Depesche auS Coal Creek meldet, daß sich dort ein Haufen Bewaffneter zusammengerottet habe, welcher beabsichtige, die Stockade bei Oliver lprings niederzubrennen, um die dort besindlichen 150 Sträflinge zu vertreiben.. Major Chandler hat Befehl erhalten, seine 65 Mann marschbereit zu halten. T(m drei Uhr heute Morgen machten die Gru.benaxbeiter einen Angriff auf die. Stockade bei Oliver Spr!ngS,wurden aber Pon den Wächtern zurückgeschlagen, wobei auf beiden Seiten einige Mann getödtet und verwundet wurden. Am Nachmittag wurden einige Kompagnieen Miliz von Chattanooga und Knozville nach Vliver EpringS geschickt, um das Eigenthum der Grubengesellschasten zu schützen. ' Mord i m Z u ch tha uS. Jackson, Mich., 16. Aug. Wm. Cuddy, ein Contraktor von der Firma PhiApps F Duddy, in, . hiesigen Staatszuchthaus, wurde gestern Jach mittag von einem Sträffling, Namens Henry Blackman, welcher wegen Ermordung seiner Frau und seiner Famie zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurthcilt ist, in seiner Ofsice er- . Cuddy befand sich' allein an seinem Schreibtische, als Blackman sich an ihn hoy hinten heranschlich und ihm mit kinem Hammer heiz Schädel zertrüttlwerte. Rache war das Motiv. Man glaubt, daß Blackman irrsinnig sei. .,' -t--Die deutsche lutherische ,: Kons Menz. '' ":" MtMMiM$m.m - 4:estrl-

ßeu Sihuna der deutschen lutherischen

Konferenz wurde der Ausfchußbericht angenommen, welcher anordnet, daß die Wittwen und Waisen von Missionären unter den Negern von der Synode unterstützt werden sotten. ES wutde ferner beschlossen, daß Mitglieder einer Synode austreten und sich einer anderen anschließen dürfen. .- Ausland. Arbeiterunruhen. Paris, 16. Aug. Eine Depesche aus Carmaux, im Departement Tarn im südlichen Theile Frankreichs, mclder, daß eine Schaar von Kohlengräbern, wüthend darüber, daß einer bet Ihrigen entlassen worden war, aus Rache das Wohnhaus deS Betriebsleiters angriff und dessen Einrichtung zertrümmerte. Sie zwangen den Betriebslciter serner, ein Resignationsschreiben zu unterzeichnen. Die Situation war äußerst bedenklich und man befürchtete, daß die Unruhen um sich greifen würden. Die Bergwerksbeamten haben sich an die Behörden um Schutz gewendet uny Truppen und GenSdaruien sind nach Carmaux geschickt worden, um den Aufstand zu unterdrücken. Paris, 16. Aug. Viertausend Kutscher von Einspännern in dieser Stadt haben heute die Arbeit eingestellt.' Bis jetzt sind noch keine Ruhestörungen vorgekommen. -- W a s die I m p e r i a l i st e n wollen. Paris, 16. August. Gestern wurde der Napoleonötag von den Impenalisten durch ein großes Bankett gefeiert. Resolutionen wurden angenommen, welche erklären, daß die Imperialisten bei den kommenden Wahlen nur für solche Kandidaten stimmen würden, welche die Erwählu-g des Präsidenten durch direkte Volksabstimmung befürworteten. - Verbrecherisch er N a ch ! ä ss ! - r 4 M ' i ' et t. London, 16. Aug. Heute entstand hier die größte Aufregung über die Entdeckung, daß ein Theil einer Ladung von Lumpen, welche von einem deutschen Dampfer hierhergebracht wurde, Bündel von Lumpen aus Choleradisirikten enthielt. Dieselben wurden sofort verbrannt. Der Inhalt einiger Bündel war so ekelhaft, daß eine oberflächliche Untersuchung vollständig hinreichend war. um den gefährlichen Charakter der Ladung zu erkennen. -- OchiffSnachrlchten. Angekommen in : New A o r k : Taurion" von Liverpool. B r e m e r h a v e n : Elbe" von New Zork. Southampton: Lahn" von New Jork. London. In Sicht : Belgenland" von New Aork, Illinois" von Philadelphia. Lizard. Passirt : Wiesland" von New Jork. Der Eisenbahn. Moloch. Tas Repräsentantenhaus vassirt kurz vor seiner Vertagung tzine B$, welche bezweckt, die CisenbanaeseUschal ten zu zwingen, an ihrn Waggons an? tomatljche Nuppelvonichtungen anzu? bringen, wodurch muthmaßlich zahlreiche Unglückssälle verhütet werden könnten. Der Veracht des auscymjte? enthalt ge.adezu entsetzliche Anga, den über die Häüjig-eit der durchschnitt , t . . ll st w tiaj un Buynoierisi vorlvmmencen unzlückssülle. Der Bericht besagt: Wellinglon siegte bei Waterloo und Meade bii GettJsbma. und ibre Verluste beliefen sich aus 23, 185 resp. 23,203, während der Gesammtverlust in der, Schlacht von Shiloh auf beiden Seiten an den znin schrecklichen Echlachttagen l S)m detlua. ?lm Krimtrieae verlor England an Todten und Verwun-.-u.. , - -t ' " P- t .

dc:en 1:1, u: eine oreier lungivq rcn Schlachten verürsaPe indessen, sg große Vellufte. daß sie der 'Zahl her Opse? von Eisenbahnunglückskällen iy einem einzigen Jahre gleichkommen. '"Bei der Ueoerfluthung von JohnS fown ksz.: m 2280 Personen urni' wßh rend d.-S ZahreS WJO yerlgskN 245j Eisenbahn angestellte ihr öeben und 22. wurden mehr oder minder schwer pelletzli Tie Kataftrophe. von JohnS? town brach über Nacht herein., während dlecreln.eltku lZisenbahnunglücksfüllt. die doch insgesammt ' eine , bedeutend größere Anzahl von Opfern forderten kaum die öffentliche ,, Aufmerksamkeit wachgerufen haben. ,t : j:, :,: ; Dte Aahl der AnaeÜellteu. welche Ml

vem Rangiren von Uczcn "oekchüftlgt sind, betrug am HO. Juni 1890 153,235; dies ichlieijt Zugbedienstcle. Wei chenstcUer, Rattgirhssarbeiter, LoZomolivsührcr und Heize? ein. Von dieser Zahl wurden 145V gctödtct und 13,172

erlitten Verlchungcn als Folge von t (L I r t . J r " mT lsrnouqnun?auen. Zezamnllzayi derZeniac. welche beim Kuvoeln von Waggons ihr Leben verloren, betrug VW und die Zahl der Verletzten 7841. Durch Sturz von Züaen oder Loco Motiven wurden 5t!l Bahnbcdienstkte getödtet und 236 crhleltttt U'erleMngcn bei derartigen Unfällen; also 38 Pz-oc.' der Gesaulmtzahl der Todesjaile uns 40 Proc. der Verletzungen sind aus Unfälle,, die be:m Kuppeln von Waggons sich enignrtcn, znrückzufühleu, und Borrichtmtgett. welche diese Dienstleistung gefahrloser ntachcn, würden mithin dazu dinen, die Zahl der Unglücks fälle wesentlich zu verringern. Die Tabellen zeigen, daß die ttnglücksfulle.veranlaßt durch Eifenbakn-Katastrophen, in IWO auf 22,36 sich bezisserten. davon 2451 Todesfälle; für 1889 stellten sich diese Zipern auf 22.000, darunter 1972 Todesfälle. , Die vom Repräsentantenhaus passirte Vorlage bestimmt, daß an den Triebrä dern der Locomotiven Bremsen ange bracht werden müssen, Zugbrenisen an Frachlwaggons sowie autoinatifche Kuppelvorrichtungcn und gleichmäßige Hnd?d!,'n. Die Einführung gleichmäßiger )Alpv und Bremse-Vorrich-tnttgen sott nach Utbreinkunst der Bah:lg5e-Isch.nten vereinbart werden und zwar soll jede Geiellschast soviele Stimuien abgeb n. wie sie Frachtwaggons besipt. ührt eine solch.' Abstimuiung Zik keinem Resultat, so soll die Zwischcttftai-Ver!e1)rZ.ömmi!sion Zdie Entscheidung treffen. Die Zahl der in Gebrauch besindlichen Frachlwaggons beträgt l,lt!5,042, wovon etwa' 87,300 mit SichnheitZKuppelvorrichlungen versehen sind, und 100,990 mit Zub.emsen. T'ie Bill bestimmt ferner, daß nach dem 1, Juli 1893 alle neuen FrachtWaggons und alte, die behufs Vor nähme von Reparaturen an den Brems vonichtungeu in die Reparaturwerkstät ten geschickt werden, mit vorschristsmä bigen Kuppel- und Bremsvorrichtungen verleben werden müssen. Die Bill wird im nächsten Winter im Senat zur Debatte gelangen. 'Eln c n s a m oen ,,Äe, nz a l r hat neulich in LonisviUe. Ny., der i?eihol:en BesiM'Awi Walker crlebt. Was der Geschichte besonderes Interesse verleiht, ist der Umstand, daß diesmal die pro'ksson?llen Spieler ttneingelegt wurd.n und ein ongcbichcr Landon!el das Geld einsackte. Tcr unbekannte Glüsrittcr verlor an angs einige MQ, zog dann iciuc 'öörse und entnahm derselben u'hirm ?10i0-Scheine. Einen davon präsen tirte er dem Battlh.iZter und dieser atM sich in'S $,ipchcn, als er die Zote wechselte. Te. (rüne- spielte weiter, verlor noch 520 und verschwand sann p-öZlich. Ä!s man den $i00h Zchcin nähtt besichtigte. erg..,b es sich. bau derselbe aesätjcht war. . - In Valencia ereignete sich anläßlich eines Ctiergefechtcs ein schreckliche Unglück. Ein Stier brach aus und ivießte mit den Hörnern den Redacteur des Correa de Valencia" auf, der auf der Stelle todt war. Dann brachte der Stier noch mehreren anderen Vecfonen lebensgeföbrliche Verwundungen bei. Des Publikums in der Arena hatte sich eine furchtbare Panik bemächtigt, es entstand eine unbeschrcibliche Verwirrung. Alle drängte nach dem Auszange und Tausende von Personen erlitten mehr oder minder schwere Verletzungen und Quetfchun gen. Der Stier konnte erst nach lan ger Zeit, nachdem er schreckliches Unheil angerichtet hatte, von dem Torero Maz;antini eingefangen werden. Auch in Sevilla, kamen bei einem Stier' kämpfe schwere Unfälle vor. e m a in e r t 1 a ri , 5 y e n Sports ,nan Blanc sind von dem Sec, tionschef im Ungarischen Aerbauminis sterium. Luczenbacher. der im Auftrag seines Cbefö auf einen Hengst für-das ttisderer.Staatsgeltüt fahndet, für sei nen Nenner .Gouverneur" 250.000 Francs und vergeblich geboten wotden. (5)ouverneur- ist der einstige Sieger von Longchamps. das erste me ttkanilcbe Pferd, ds in Europa über hüuvt in den Vordergrund getreten. Ws Gouverneur" den ?r,lnä prix errang, wußte sich, die pariser Vankee Eolouie vor Enthusiasmus, 'nicht zu fassen,, der Besitzer aber, Mr. Blanc, hat dem , edlen Gaul, zum Gedächtniß seines 'Triumphes, bei Lebzeiten ein steinernes Denkmal erri.chtejj Kein Wunder, daß ihm das. Rennpferd selbst für eine Vw'tclmillion, Franc nicht seit ist! . .. , : TRikWMIQ.QV' , ; : ' , ' .-rt v,. ' Salöon it. Billiard-Hall , . ' ' 4.J " ; I ;e;' Ro.92 Ost Washington, Str t A o ir n Me i i n ch e x ' :. in 1 1 . ! M - .' --, . ;;' . , ! . , ., - -r . ' r "tsm ii

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