Indiana Tribüne, Volume 15, Number 330, Indianapolis, Marion County, 16 August 1892 — Page 2
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Ich habe schon neulich bei ' einer ähnlichen Begrüßung gesagt, ich bin der Erbe des Perdienstes meiner Mitarbeiter geworden, weil sie vor mir gestorben sind, in erster Linle mein alter' Herr, Kaiser Wilhelm I.. der nicht sür deutsch'nationaZe Gedanken erzogen und nicht in dielen aufgewacht ien war, den aber das angeborene deutsche Gefühl nie verlaffen hat und dem man allmählich und langsam den Weg zeigen durfte, den er zu gehen hatte, um zu der Stelle zu gelangen, in br er gestorben ist und gegen deren Annahme er sich in seiner Beicheiden deit schon lange gewehrt hat. obschon er vas Ziel wollte, das erreicht worder ist. Ich habe Mühe gehabt, meinem alten Henn tla? zu mach?, welcher Zauber in dem Titel des Kaisers liegt, in der ganzen Repräsentation des Kai sertbums und der historischen Begehung, welche im deutschen Geiste mit dem Kaisertitel und der Stellung des Kaifers verburdenwar. (5s ist mir gelun geiti W .davon zu überzkugen. Tiefe Arbeit hinter den (koulisien. so zu jagen. ist schwieriger für mich gewesen, und die Tipkomatie im eigenen Hanse ist fast komplizirZer für mich gewesen, als die mit dem Aaslande, dem gegen über ich von Haus aus wußte, was ich zu thun hatte. Ich kann in dem gan zen Gange, den uns Gottes Vorsehung geführt hat. doch nur eine besondere Vorherbestimmung erkennen. Selbst die Schlacht, die für ein preußisches Herz mit dem Namen Jena schmerzliche Erinnerunge weckt, war nothwendig, wenn die geistige Reaktion in ikeufcen erfolgen sollte, wenn das in Preußen überhaupt möglich sein sollte, was ich erstrebte, das h'ei&t ein konigZich preußisches Heer in den Dienst der nationalen Idee zu stellen. Das alte ffridericianische Heer wäre schwerlich ein Pflege? des heutigen verfassungsmäßigen und nationalen Staatslebens gewesen. Wir haben nachher lebt, daß die unzeitigen Ansänge von dcr Leitung, die hoch über uns schwebt, immer rechtzeitig zurückgeschlagen worden sind, die nur zu un vollkommenen Gebilden hätten sübren können, bis der Moment kam. wo mir unsere Streitigkeiten in einem bedauer lichen Bürgerkrieg, wenn ich den von 1800 erwähnen darf, erledigen mimen. Auch der sranzöstsche Krieg war nothwendia: ohne Frantreich geichZagcn zu haben, konnten wir nie ein Deutsches Reich in Europa errichten und zu der Macht, die es heute besit. erheben. Frankreich würde vielleicht später Bun besge.lossm gefunoen haben um urs daran zu hindern. - Auch der sranzostsche Krieg war ein nothwendiger Abschluß. Diese ganz.' Entwickelung müssen Sie nicht meiner vorausberechnenden Geschickt ichkeit zuschreiben: cS wäre eine Ueberhebung von mir, zu sagen, daß ich diesen ganzen Verlauf der Geschichte vorausgesehen und vorbereitet hätte. Man kann die Geschichte überhaupt nicht machen, aber man kann aus ihr lernen. Man kann die Politik eines großen Staates, an degen, Spitze man steht, seiner histo. rischen Bestimmung entsprechend leiten, ; das ist da? ganze Verdienst, was ich sür mich in Anspruch genommen habe. Es gehört noch mehr daru. Vorurtheilsfreiheit, Bescheidenheit. Verzicht auf eigene Uederhebung. alsine überlegene Intelligenz, die AlleS -Voraussicht und ' beherrscht. Ich bm von früh aus Ja gcr und Fischer gewesen, und das Ab warten des rechten Moments ist in beiden Situationen die bkegel gewesen, die ! ich auf die Politik übertragen habe. Ich habe oft lange auf dem Anstand geständen und bin von Insekten um- : ichwärm! worden, ehe ich zum Schuß kam. Ich möchte von mir nur dea . , Verdacht abwehren, daß ich unbeschei v den geme'en bin. daß ich Verdienste in , Anspruch nahm, die mir nicht bäwoh k nen. ii " ' DaZ Verdienst, das ich beanspruche, ist? ich habe nie einen Moment gehabt, ', in dem ich nicht ehrlich und in stren ger Selbstprüfung darüber nachgedacht, ' was ich zu thun habe, um meinem Vaterland, und ich nmß auch sagen meinem verstorbenen Herrn. König Wilhelm I. richtig und nützlich zu dienen. Das ist nicht in jedem Augenblick dasselbe gewesen, es haben V' Schwankungen und Windungen in der Politik: stattgefunden, aber Politit ist eben an sich keine Logik und Uim exakte Wissenschaft, sondern es ist die Fähigkeit, in jedem wechselnden Mo ment der Situation das am wenigsten Schädliche oder da? Zweckmäßigste zu wählen. 64 ist mir das nicht immer gelungen, aber 'überwiegend doch im mek in den meisten Fallen. Man ? bat von mir gesagt, ich hätte außerordentlich? diel ! Glück meiner olUiatillditiji;--ich !! kann dem ! Deutschen Reiche nur, wünschen daßAHanzlcr und Minister haben jjmAgkbljk' Immer Glück haben. (Große Hetterkeit.) Es hat das eben nicht Jeder. (Heiterkeit.) Meine Vor , gänger im Amte im Dienste des preui'
tarn Staates, haben es nicht gehZvl. Ich glaube nicht, daß irgend Einer von ihnen, wenn er nach Jena gekommen wäre, drn Empfang gehabt hatte, wie ir mir heute zu Theil geworden ist. Ich will wünschen, daß ihn mein Nachsolger hat. daß Sie ihm in d.rselben Z "V AA.. ImW rid.4-4 if -k11tV
uruuiiiiii uuv lyiniiuuui viihihhh d.rinoleinst cntgegknja-kckzen.'wie ich es hnite. nachdem lch Nichts mehr tn der Politik zu thun habe, als Quittung er lebt habe. Es ist das für mich ein erlabendes und freudiges Gefühl gewesen. und ich wüßte nicht, was man mir in diesem , Leben mehr antbun tonnte, '.oas irgendwie in s Gewicht fiele neben dem Wohlwollen und der freudigen Liebe meiner Mitbürger, wi n: mir h.'Ute entgegengetreten ist. In meinem Herzen lebt dieselbe Liebe zum Baterlande, wie vor zehn Ibren. wo ich den enticheiee.rdcn Einrluß aus die Politik hatte. Meine Ansichten über .:e Zweckmäßigkeit und NichtzweckniäßigZeit dessen. w.is mir zu thun hoben, sind heute noch dieselben. Warum ich sie nicht ausiprechen sollte, ebe ich nicht ein. Das Wesen der ronstitntwnellcn Monarchie, unter der ii-ir leben, ist eben das Zusammen willen des monarchischen Willens mit den Ueberzeugungen des regierten Vol'es. Die gegenseitige Verständigung ist nothwendig, um unsere Gesekie zu ändern, sonst verfallen wir dem Regi ment der Bureaukratie. Allerdings kann ia. was der Gebeimrutb vom arü' nen Tisch aus entwirft, die Presse corngiren, wenn sie frei lst aber sie bleibt nicht immer frei. Es ist das ein gefährliches Experiment, heutzutage im Centrum von Europa absolutistischen Velleitaten zuzustreben, mögen sie prie sterlich unterstützt sein oder nicht. Die Gefahr ist immer die gleich große (leb hajter Beifall) und im letzteren Falle eine noch größere, weil man sich täuscht über die einfache Situation der Sache, und glaubt Gott zu gehorchen, wenn man dem Geheimrath gehorcht. Wir haben ja die Ansicht gehört, daß ein Unterofficier den Soldaten gegen über an Gotles Stelle stehe, röaru:n also auch nicht ein gebildeter Geheim rath? Ich bin nie Abfolutist gewesen und werde es am allerwenigsten auf meine alten Tage werden. Was wir für die Zukunft erstreben müßen, ist eine Kräftigung, der. politischen Ueber Zeugung in d:t öffentlichen Meinung und im Parlament. (Beifall.) Dazu ist nothwendig,. Oie ich mir neulich zu sogen erlaubt habe, daß namentlich im Parlament die Memung des Volkes eiriheitlicher werde, als sie bisher sich darstellte. Jetzt strebt jede Fraltion. allein zu herrschen, ohne an den nächsten Nachbarn zu denken. Außerdem ist das Unglück, daß die Parteiführer zum g o ßen Theil ihre persönlichen Ziele und Zwecke haben, die Fraktionen fast adsokuter beherrschen, als ein absoluter Monarch seine Unterthanen, und daß der Wahler außerordentlich wenig erfährt, wie fein Abgeordneter stimmt. Ich bin ein Parlamentarier seit 45 Jahren, vom Provinziallandtage her gerechnet. Ich glaube, der Wähler hat beinahe immer eine unrichtige Ansicht von der Th.itigleit seines Abgeordneten und die unrich tige Ansicht beruht in der Regel aus den Mittbeilungen. die der Adgeo dnete in, Wahltreiie macht. Ich möchte, daß das Parlament zu einer konstanten Majori tät gelangt; ohne diese wird es nicht die Auto t i haben, die es braucht. Äusstsche Ablugnugs Politik. Um von der russischen Politik Ruß lands gegen Bulgarien einen Begriff zu geben, fei nur hier der Brief des frühe ren ruifischen Gesandten Hitrowo in Bukarest aus dem Jum IL89 an den Ehef des asiatischen Departements er wähnt, welchen die in ?ofia erschei nende Svoboda" zum Besten gibt. Darin wird mitgetheilt, daß mit Zan !om Unterhandlungen angeknüpft feien, welche die Entfernung des Prinzen Fer dinand aus Bnlgarien dezweckten. In dem Briefe werde sodann Geld ver langt, welches Zankow an Personen vertheilen sollte, dle sich anherzchig ge macht hätten, den Prinzen zu todten. In der Antwort des anatrzchen Depar tements heißt es. daß Zankow zu dem angegebenen Zwecke 50,000 yr. über mittelt winden. Nach der Hinrichtung der vier bul garischen Verschwörer und Hochoma ther Mirakow. Karagnlow. Popoio und Georgbiew im Gefängnitzhofe von Tscherna Dzacmla durch den Strang hat das oniciöse Organ der russischen Regierung, das Journal de St. Pe tersbrurg". m folgender Weife jede Betheillgung derselben an den politi idjrn ttm!rieden in Abvcde gestellt und zugleich jene politische Verbrecher weiß zutnnch.n v rzuch! : )!och war in, der Affaire Beltschew das Urtheil nicht gesprochen, als ver fchkedene Blätter sich wie auf ein oeqe benes Signal in Schmähungen an die Ad:effe Rußlands ergingen. Wir ant wogten qewohuheitsmäßlq nicht auf die szftematlfchen Verleumdungen und be schränken uns darauf, auf Machensf. ten hilrzlnvetser,. .denen? tMikulidiger ' tTTa ?K.-,ft .... ;(i(Mi biiitit . ijutt tiryl jut Zeit vor. Es ist -wabrscheinlich,',. daß d!e ettvähnien Bl 'tter die ganz offenbar apo?rdph7n.Schriftstücke).die',in dem, in Frage stehenden Processe eine Rolle e spieltT ho ben. nicht so leicht ihre SpaltkN aulaenommenhaben würden. Jekt-'wo dieses'.Werk von Fälschern in Sofia eine. amtliche. Stelle gefunden h.rf.welche jbm ihre Sanktion ertheilt . v " i . ( i . . r . . : i rt i- i ya!.pttttn tymoie eoengenannieniai ter, undn' ihrer 'Gesolgschast rindere, in ihttn Spalten bieausg!6ehn!este GaflfreundZchast. Ohne mit der Wimper zu zucken, thei len sie ihren Lesern mit, daß ein Erlaß der russischen Regierung eriftirt, der die Anweisung gibt, den Prinzen Ferdi nand von oourg als aul?eryalv oes Gesetzes stehend, zu betrachten. Diese lächerliche Instruktion .soll durch eine amtliche chifserirte Depesche ertheilt wor den fein, welche wörtlich zitirt wird mit anderen Aktenstücken.! die nicht minder gefälscht sinduber von den Richtern in Sofia , als authentisch angenommey Würden. Eine solche Mystifikation wurde in dm Bereich der Lächezlichkeit gehören, wenn es sich nicht dabei unt Tozesstrcskn handelte, die ein Gericht;. Hof auf Gxund von solchen Aktenstücken
ausetprochen hat. Was oje Journale betrint, die hieraus eine Waffe gegen Rußland schmieden, so verdienen sje an Treue und Glauben und an die Selbstachtung erinnert zu werden." Der' Ton dieser Abkeugnung und tuaendbaften Entrüstung findet sein
Gegenstück höchstens in den berühM-n Veröstentlichnngett der russischen Regierung über die Cholera, deren Ezistm; einfäck abgeleugnet und auf ttigen-' haste Gerüchte, verbreitet durch hämische und böswillige Persönlichkeiten", zu rückgeführt wird ! Bsm Anlande. Unter 11.500 Ehepaaren feiert eins die goldene Hochzeit. Nach England werden all jährlich ca. 20,000 Pferde versandt. Die erste Postoffice in Ame. rika öffnete ihre Thüren in 1710. in England 1531. A u Z Island theilen j i ch Männer und Frauen in die Verwa! tung des Landes. Es soll mehr wie tint Million Arten von Jnsecten in der Welt geben. Zur Literatur der MarS Beobachtungen lieferte eine demokra tijche Zeitung nachstehenden Beitrag: Wenn die Astronomen schließlich noch einen SchutzzollTarif auf dem Mars entdecken sollten, fo wird sich auch wohl Gouverneur McKinley daran machen. zu beweis!, daß seine eigene Bill eine himmlische Eingebung war.I. F. LeMaiestre. welchem kürzlich seinen 10L. Geburtstag in Bnghton. Vt.. feierte, ist villeicht der älteste Mann in New England. Er wurde im Jahre 1784 auf der Insel Jertea geboren. Im Alter von tüns zehn Jahren kam er nach Quebec, wo er sich einige Zeit aufhielt und sich dann in Brtghton niederließ. Der alte Derr ist noch im Vollb sitz aller seiner sinne und lebensfroher wie viele zun aere Männer. E i n c n E i n d o ! l a r t ch ei n her zuNcllcn kostet der Regierung eine Klei nigtcit u.ehr. als Zs!0 Eeats. Das T a u b st u IN m e n i nstttu t in Jz.tzonri.lle. Ala., dasitzt eine vorzogllch ttZ.e.ecltte Eomoagnie seiner ög' linae. E i n A a ! u r f o r s cher in C necticut hat auserechn.t. daß sich auf nein Acker Suttkpj'land 34 Millionen Moskitolarven besinden. Z c i Landcomissar E art:i. welcher das Präsidium des republikani schen Rationalausichulles angenommen bat. hat vor seinezn Rücktritt aus dem Amte dem Secretär des Innern seinen Jahresbericht über die Thätig seit des Landamtes übergeben, worin es u. A. heißt : In der Zeit von 1889 bis 1892 wurden 6.425.395 Acres öffentlicher Lände.eien gegen 2. 715.302 rn den vorhergegangenen v:er Jahren vermessen. Ii, dem' abgelau reuen Rechnungsjahr wurden gegen Baar 1. 571.475 Acres verkaust, wo von 913.780 für Heimstätten waren. Tie noch zu habenden öffentlichen Län oercien umfassen 507.585.783 Acres. Der Landcominissär empfiehlt ein Bun desFsrstschutzg?sch. um der allzemei nen Waldoerivustung ein Ende zu ma chen und zugleich d:e vernünftige Be, nuAung des Walddcstandes vsu Seiten oer Anüeoler iind im Interesse des Bergbaues zu regeln. Eine v e r m e i n t l i ch e A u f e i stehung von den Todten hat die Bevö! teruna der tleinen Ortschaft Hoztonla im Count? Pittes. Mo. vor einiger Zeit in große Aufregung versetzt. Vor i troa einen, Jah.e war die Bank in Sem Berginanlisnädtchen l;ord?r im 'ount? Laittyette. Mo, von zrvei Rätt bern lim die Zumme von S)90 beraubt worden. Die Räuber sprangen sodann auf tbre wreiksielzende Prerde und zag :en davon, wurden' aber von einer Schaar Bürger verfolgt. Spät am Ädend wurde einer der Räuber, der sich Mrrnll nannte, gefangen genommen und aus der Stelle getüncht: lerne Leiche uinoe am anderen Morgen an einem Baumstämme hängend gesunden Kurze Zeit daraus verbreitete sich das Ge rücht. daß der Gehängte der erst seit kurzer Zeit verheirathete Farmerorbci ter Jesie Messer gewesen sei. der drei Tage vor dem Bnkraube aus keiner Wohnung der hencordia tn dem erwähn ten izount? verjchwundett war. Äts oikie Nachricht nach Hostonia gelangt war. ließen Mesier's Frau und Schwie a?rtochler die Leiche deS Gelonchtenaus' graben und sie erkannten in ihr die dc? verschwundenen Jene treuer .wieder. Der zweite Räuber setzte in einem geuodlenen wacyeri uoer oen i?nnour und entkam. So lagen die Dinge. d .s dieser Tage der sür todt anerkannteund begrabene Jeye Mezser tm Hause sklues Schwiegervaters, emes achtbaren Äannes Ramens Arltngton rn Hosto nia. erschien und wegen feine- plötzli chen Vcr chwindens im August um erzribung bat. Er erklärte, daß er nch nach G:Uka!tt ,m County'allne be eben nnd dort bis jetzt auf einer Farm beständige Ardcrt gehabt habe. Er hbe über d'e Zeitungsnachricht, daß er getüncht worden sei. herzlich gelacht, es aber Nicht sür der Mühe werih gehalten. :nne Anaehörigen über das Gegentheil aufzultären. Edward Gallagher, ein lechzehnkähriger untersetzter, aberstram mer Bursche m New Kork, der i. der unteren todt Zeuunaen verlaust, ver bringt seine Mußestunden auf City Island, wo er überall als tüchtiger Schwimmer bekannt ist und sich schon einen Ruf als Lebensretter erworben hat. Man nennt ihn dort nicht anders als "ävipss lh Newgboy . ün kich bemerkte der junge Bursche eines Abends nach sechs, als er wieder am einem Rachen vot Bilden Point gemach (ich aus und ab ruderte eine Gesellschaft -2 ....v .w. V.. 1 von vier i'iuiiucni Uttv zivcz ruuen, welche badetm. Nach einiger Zeit dej stiegen drei der Männer mit den Frauen ein Ruderboot, wob end der Sechste der! GtsellschaZt nachschwamm. Als, rnan; schon ein gut Stüc: in den Sund hineingerudert vsr. wollte decSchwimmer auch dasBoit besteigen, doch die''es schlug um da der Mann d e eine eile des Fahr zeuges ttjaiiHatte, anstatt am, Sten? 'nauszuUettern. Pie aanze Gesell
schas! scywl'bte in höchster LedensMayr. sa nur einer der Männer des Schwur mens kundig war und an d!e en sich zwei d.'r Frauen angeklammert hatten. Wie der Blitz war nun Swips the Newsboy" an der Stelle und nahm
drei der mit den Wellen kämpfenden Ränner und eine Frau an Bord, wäh rend ein Fischer, der auch inzwischen zur Hilfe gekommen wär. die Anderen u ein Fahrzeug krackte. Auf der habxl nach dem Strande flössen die knapp dem Too.' Entronnenen ude.- tn Tankeswor-' en für den braven Zcitung.ijunaen. Als man bis Ufer erreicht hatte, ve: anüalte:e ?nan eine Kollekte, welche die colossale Summe von fünsuuddreißig Ents für den L.'be.'-.sritter ergab. Einer der jungen Männer wollte ruck einen Qua.ter hinzufügen, doch seine Gcführieu meinten, daß fünfunöoir. ßia (5ents sür e,nen so zu g'n Burschen gcnügtcn. Der F'.icher ging 1 . I-V l 1 ... . IVt . ganz leer aus. Zune r.re 'camen angeg.chen zu yadcn, verschmsndcn die?e dankbaren- Menschen, nachdem sich angekleidet hatten, und S-ii ine NexrsboT" trug auß.r dern Be wußtsein, eine edle That vollführt zu haben, noch sünsunddreiLlg Cents heim. A u s LOO lm letzten Bürger kriege abgefeuerte Kugeln kam iur Durchschnitt ein Todter. D i e G e d a n k e n l o si g k e i t ei ner Frau hat dem auswärtigen Amt in Washington mindestens eme unange nehme ' Verlegenheit bereitet. Ter Scbwnzer Geandscoasts Attache? rn Washington Dr. Albert Georg betbei Ugte sich neulich an einem Dampfer Ausfluge nach Bau Ridge. Er stand au cin.'M Milchausscha.it. als die F. W. D. Lo'od aus Baltimore. Md. hrr antrat, um etwas zu kaufen. Sie legte ihren Fächer und. wie sie ver meinte, auch ihr Geldtäschchen aus den Tisch, und als sie den Einkauf bezahlen wollte, vermißte sie das letztere. Sie rief einen Shennsgchllsen herbei und ließ den Dr. Georg wegen Entwendung des Täschchens verhaften. Ungeachtet seines Einspruchs wurde er nach Anna polis gebrachi und dort durchsucht. Da das Verhör keinerlei Anhaltspunkte für die Beschuldigung gab. daß er sich das Geldtäschchen angeeignet habe, wurde er sofort in Freiheit gesetzt. Nach seiner Rückkehr nach Washington beschwerte sich Dr. Georg bet dem ÄtaatsMlNlfterium über die hm widerfahrene im würdige Behandlung und der Minister Poster erforderte sofort telegraphisch Bericht. Das vermißte Geldtäschchen aber wurde sammt seinem Inhalt unversebrt auf einer Bank an der Gru vitn Road" gefunden, auf welcher Frau Land vorher uesessen hatte. Dr. m org's Verhaftung verstieß gegen alles Völkerrecht. Uniere hat deshaiv der . Zchwcizer Regierung durch sofortig! Entschuldigung Genugthuung gegeben m Oorn ANAlande. Ueber ein angebli'ches Attentat auf den Schah von Persien weiß der Teheranische Correspondent der Zeltuna .Kawkas- Nachstehendes zu be richten: Der Schah NasrEddin ist durch einen Revolverschuß verwundet worden, wobei als Attentäter der Lieb ling des Schahs KulamAli-Ehan, - der auf Bekehl des Schahs AglS.Sultan" ' (Liebling des Kaisers) genannt wurde. oezeicyner wlro. M er iou mli oem - . . p . e n ? , Schah in einem Wagen gefahren sein und mit einem Revolver gespielt haben. der sich plötzlich entlud, wobei die Kugel dem Schah n den Leib fuhr. Anderen Gerüchten zufolge soll auf den Schah im Lager, mährend er speiste, geschossen worden sein, wobei die Kugel hart am Kopf des Schah vorbeip'fiff. Einer dritten Version nach soll der Knabe Kulam.AliChan zum Attentat vorbe reitet worden sein und den Schuß nicht im Versehen gethan haben. Es kurst ren mit einem Wort die verschiedensten Gerüchte. Daß auf den Schah ge c? o sen worden ist. steht jedoch unzweifelhaft fest, unbekannt ist nur, ob und wie ge fährlich Nasr-Eddin verwundet ist. Der Knabe KulamAliChan ist jedenfalls bereit vom Hof entfernt und nach Te heran gebracht, wo zu ihm vorläufig Niemand zugelassen wird. Ferner steht fest, daß in den Hofkreifen Nasr-Eddins roße Veränderungen bevorstehen und sowohl der Großvezir Emin Sultan. als auch die Tante des AgZs.Suttan". EnkiN'Atraz, ihre Stellungen einbüßen werden. KulimAliChan ist nämlich der Nefsc der bevorzugtesten, gegenwär tig schon sehr allen Frau des Schahs, die im Jahre 1890 über TisliS nach Wieu reiste, um ein Augenübel zu cu riren. In ihrer Jugend soll diese Dame nicht nur im Harem NasrEddins. sond r.r auch am Hof einen großen Ein ftüß gehabt und selbst auf die Regie rung des Landes eingewirkt haben. In den letzten Jahren hatte sie allerdings, fei es nun wegen ihres Alters, fei' es aus andern Gründen, nur noch für das innere Leben des HofeS eine Bedeutung. Bon nun an wird vermuthlich auch das anders werden. Auf den Bergen Herr scheu noch einfache Sitten und in wahr haft gemüthlicher Weife gestaltet sich in den Alpen, fern vom Lärm der großen Städte, der 'Verkehr zwischen dem Wirthe und seinem Gaste, so lange er zahlt! In dem liedlichen Bregenz wurde, wie wir österreichischen Blät lern entnehmen, am 13. Juli aus einem dortigen Hotel eine Dame abgeholt und nach einer Sehenswürdigkeit der Stadt, der Frohnfeste geleitet. Die Dame nennt sich Gräfin Baierie v. K. und ist in Freiburg in Breisgau zu Hause: sie hatte vom i2. Juli bis 16. Juli in einem außerbalb Bregenz gelegenen Gästhof gewohnt und sich dann aus dem Hotel mit Hinterlassung 'chrer Effecten und ohne zuvor ihre Rechnung von 290 Gulden beglichen zu haben entfernt, Der Hotelier ließ sie verhaften, hatte aber schon einen Tag später von den in Deutschland wohnhaften Verwandten der, Dame genügende Deckung für feine Forderung erhalten. Daraufhin ließ der Edle die Jnhaftirung der Gräfin wieder ausheben, holte die Freigelassene mit seiner Kutsche aus der Frohnfeste ab und brachte sie wieder in sein Hotel. Die . Dame ist, gleichfalls ' recht vorur theilsfrei, denn sie fetzt jetzt, trotz des ZVifchenfalls.' ihre Sommervillcgiatur bei dem freundlichen Wirth ruhig fort.
11? jungn ,n Wien tin Gerichtsdiener den Namen Hans von Schreckenstcin auf dem Korridor auf rief.bemächtigte sich des Auditorium in der Gerichtsftube einige Senfation. ?g war ia ein Repräsentant des alten ÄlliergeschlcchteS Derer von Schrecken stein, von dencn man fetzt noch in Bal laden ilnd Raubrittergeschichtcn liest. Was der Mann mit der breiten, mäch tigcn Stirn, der hochmütigen, scharf gezeichneten Nase, dem hochblonden Haar eine mittelalterliche romantische Gestalt beinahe was der Mann wobl angestellt hat? Die Neugierde wurde sofort befriedigt, denn die Straf verkandlunz gegen Hans von Schre! t'tts.'ein wahrte nicht lünger denn eine Minute- HanS von Schreckenstein. der A'.'töminling dcs Rittergeschlechtes De. rer von Schreckenstein. wurde, wie das
Wiener Extrablatt berichtet, zu einer ( t 'Ürasc von einem Gulden, zu Guns?e i des Armenfonds von OttakrinH vceurtbeiU, weil er als Kutscher aus dem Wagen feines Herrn während der Fahrt geschlafen hatte! Die edlen Vorfahren dcs Verurteilten haben aus der Landstraße nicht geschlafen: sie würden mit einem Wagen anders umzusprin gen gewußt haben! Freilich wären sie auch nicht mu einem Gulden träfe davonaekommen. wenn man sie gefaßt hätte. In derNähe desDorfes Ealibi zwischen Alessandria und Bivona auf Sicilien wurden dieser Tage Antonio und Francesco Greco. Vater und Sohn, durch fünf aus einem Hin terhalle auf sie abgefeuerte wohlge zielte Schiiffe zu Boden gestreckt und waren auf der Stelle todt. Die beiden Greco befanden sich gerade auf dem Wege nach der Kreisstadt Cianciana. wo ne als Zeugen in einem Eivilprocefse gegen ihren Gutsnachbar Salvatore Bonanno vor Gericht erzcheinen muß ten, als sie die todbringende Kugel trat. De? Verdacht der 'Thäterschaft lenkte sich sofort aus Bonanno. der verhaltet wuröe und auch unumwun den gestand, daß er der Mörder !ki. Die Schilderung der Motive, die ibn zu der Mordthat verleitet hatten, machte jedoch auf die Richter einen solchen Eindruck, daß sie den Gefangenen einstweilen aus der Haft entließen. Bonanno war von Greco Vater, einem Wucherer der schlimmsten Serie an den Bettelstab gebracht wor den. Für 3000 Lire, die er sich vor Zahrcsfrist von dem Geldveleiher geborgt hatte, sollte er jetzt so unglaublich das auch klingen mag M.000 Lire zurückerstatten. Und als der Unglückliche erklärte, daß er dazu nicht im Stande sei. nahm ihm Grec Haus und Hof und Hab und Gut. und um ihn: auch den legten Blutstropfen au zu r,ffen. Verlangte der Gläubiger sch. Üblich, daß Bonanno ihm sein schöZ'.es Weib gewiffermaßen als Pfand giject für einige eit überlassen o e. Da in seiner höchsten Noth beschloß Bonanno sich des Gegners auf eine ein fache Äeise zu entledigen, und wie eingangs erwähnt, ist ihm sein Plan auch mehc als vollständig geglückt.denn mit oem verbrecherischen Vater ging auch der unschuldige Sohn, der einstige irfc'e des erwucherten Vermögens, zu Grunde. Bonanno aber dürste vmi .'inem Gerichte in Sicilien. wo neben Ser Cavalleria rustic&iia", der Bau ernehre. ,auch die Vsnäetts rnsti c&na"( die Bauernrache, noch h?ch im Ansehen steht, nicht allzu streng bestraf -oerden. Durch eine große Feuers brunst wurden in der norwegischen Stadt Sarpsborg 5 Häuserviertel mit etwa 30 Häu'ern rn dem besten theile öer Stadt eingeäschert. Die Ansprache des Kat serS bei dem Stapellauf des Heimdall" lautete nach dem Wilhelmshav. Tag blatt": Em neues stattliches Fahr, zeug meiner Marine, sollst du hinab gleiten in dein Element, wohl vorbereitet, deine Aufgäbe zu erfüllen. Da sollst die guten Eigenlasten, welche iu der Kaiserlichen Marine vertreten sind, zur Geltung bringen. Gehor'anr. DU ciplin iiud vor Allem Treue im Beruf. Möge deine, Besatzung stets ihre Schul, dizkeit thun! : E gilt nun. dem Schiff einen Namen zu geben. Er wird ge nommen aus der Urgeschichte unserer Vorväter im .Norden.' Du sollst den Namen erhalten des Gottes, dem als Hauptaufgabe die Wache übertragen war. desjenigen, dem es oblag, die goldenen Thore Walhallas vor. jedem Eindringking zu schützen und zu dewahren. Wie Jener durch sein golde nes Horn weithinschallend, wenn Ge fahr im Anzüge, die Götter herbeirief, zum Streit in der GötkerdZm'merung und durch fein Horn Verwirrung und Verderben in die Reihen seiner Feinde brachte, so sei es auch mit dir! Gleite hinab in dein Element, fei du stets "ein treuer Hüter der Meere, sei stets ein treuer Hüter 'der Ehre unserer Nation, der Ebre unserer Flagge. Und wenn du dereinst zum Kampfe berufen sein wirst, so bringe auch Zerstörung und Verderben jn die Reihen deiner Feinde. Trage in Ehren den Namen Heim ball! Das Eafe-Coneert ..Am? rika- in Smyrna. das eleganteste Vergn ügUngNokäl der Stadt, war am 2. Beiramseste der Türken der Schauplatz einer , blutigen Eifersuchts Tragödie. Der Sekretär des General-Gouverueurs von Smhrna. Hadi uleiman Bey, eine allgemein angesehene und beliebte Persönlichkeit, hatte zu einer blutjungen schönen Violinspielerin einer czechischen Damcnkapelle eine heftige Neigung ge faßt. Das Mädchen schi.'n dieselbe an fangS zu erwidern und' hatte eingcwil.' ligt. Muhammedanerin zu werden, um dem Bey als. seine Gattin folgen zu können., -Allein bald darauf bereute sie diesen Entschluß, und fogap ihrem Verlobten mst größter Kälte zu MegZ nen. Dieser wollte von dem Mädchen nicht 'lassen und' kam allabendlich' jq größterAusregung in das Eafe Amerika, woselbst, die . Damenkapelle sich .produ rirte. ! Am verhängnisvollen .: Abende näherte er sich dem Mädchen wieder' und fragti sie ob Tj'iirWijrt bÄ!trcÄöZlez' allein diese gab ihm eine geringschätzende AntwortmM setzte sich zu einem andern Gast. Hadi Bey . zog nun, außer sich vor Wuth, einen Revolver und feuerte ans das Mädchen drei Schüsse ab. die
Biölinistin zu Boden streckend; hierauf tödtete er sich durch einen Schuß in die rechte Schläfe. Das Mädchen schwebt in Lebensgefahr. Vor dem Schwurgericht in Leccc (Julien) spielt sich gegenwär tig ein hockdramatischer Proceß ab.
Dvmecicco ?)!argiotta. ein stockdlinder : Mann, ist angeklagt, den Geliebten seiner Frni in einen Hinterhalt gelockt und ibn erdolcht zit haben. Margiotta. ein sehr reicher Bankier aus Rcggio di lialadria. beirathete vor einigen Mona ten die bildschöne Tcra'a Zocca'.i. Die Ehe schien anfangs sehr glücklich zu sein. Margio'ta. der feine Frau vergötterte. wurde von dieser forg'um ge pflegt und glaubte annehmen zu dürsen. daß er auch geliebt wurdet Plötz lich entdeckte er jedoch, daß ihn snne Frau mit seinem besten Freunde, dem A.rwalt Feola. betrüg?. Wie er. trotzdem ihm as Augenlicht fehlte, die'se Entdeckung machte, ist noch heute ein N.ithscl. da Margiolta den Schuldbc ladenen nichts Compromittirendes nachweisen konnte. Trotzdem war der Ver dacht, den er hegte, vollständig begrün det; man muß daher wohl annehmen, daß die Eifersucht die innere Sehkraft des Blinden schärfte. Eines TagcS schickte er die Gattin zu ihren Eltern und lud seinen Freund" Fiola zu sich ?in. ' Während des Essens sprang der Blinde plötzlich von seinem Sitze aus, ergriff ein scharfes Brotmeffer und stach sen nlchtsahnenden Anwalt nieder. Dann stell !e sich Margiotta freiwillig sem Gerichte und sieht nun seinem Ur theil entgegen. Man schreibt aus Lon oon. 20. Juli: ,.Die Sprache der Affen" ist der Titel eines demnächst er icheinenden Buches, dessen 'Verfasser Dr. Garner natürlich ein Amen i einer dieser unverantwortlich lange vernachlässigten modernen Sprache oder hat sie feit Jahrtausenden schon unverändert fortbestanden? ein jahrelanges Studium gewidmet hat. Um in die Geheimnisse der zusammenHangenden Ausdrucksweise einzudringen. soll ihm bei za)mcn Affen der Phonograph von großem Vortheil ge vc-ett lein. Welche Entdeckungen Dr. Warner bereits gemacht, wird noch nicht verrathen, indessen traut er sich offen bar h.rrits zu. mit Vctler Sästmpansc nne verständige Unterhaltung führen zu .'önnen. Denn er gedenkt in kurzer Zeit seine Sorachkenntniß bei dem freien Affenvölkchen in den Baumzmeigen Afrikas zu vervollkommnen, deren Na turlaute resp, grammatische Konstruk kion vielleicht noch weniger Verände rung erfahren haben! - Die französische Bildhauerin Frau Leon Berteaus, welche alle Auszeichnungen des Salon" und auf der Weltausstellung von 1880 die zoldene Medaille erhalten hat, meldete sich als Candioatin für einen Sitz im Institut de France an. der durch den Tod des Bildhauers Bonnassieuz vacant geworden ist. Dieser kühne Schritt wird der Künstlerin als eine Anmaßung gedeutet, und sie selbst macht sich über lernen Erfolg geringe Illusionen. Aber sie wollte dem Institut de France Ge legenheit bieten, hie Frage der Zulas sunq der Frauen zu den akademischen Ehren wenigstens zu erörtern. Das Reglement verbietet dieselbe nicht; es ist blos stumm über diesen Punkt. Zrau Berteauz hätte sich auf Präccdenzfälle berufen können, denn im Jahre 1603 wurde die Frau des Bildhauers ZZirardon. selbst Bildhauerin, Catherine Duchcnieur. im Jahre 1710 die in der Äravirkunst bewährte Sophie Ehmois und im Jahre 1763 die bekannte Malecin V:ge-Lebrun in das Institut als Eatglh'd aufgenommen. Fast die sämmtlichen Dienstleute der Stadt VraunschweilZ. 30 an der Zahl, hatten gegen den Ches cedacteur der Braunschw. Landesztg Anklaae wegen öffentlicher Beleidi jung", begangen durch einen Artikel )?r genannten Zeitung, in dem in fa tirischcr Weife Mißstände im dortigen lenNmannvwesen b.srocheu waren, erhoben. Dieser groüe Beleidigungs oroceß gelangte vor dem Braunschwei' ger Schösiengenchte zur Verhandlung. Das Gerich! erblickte in jenem Artikel eine strafbare Handlung und verur, theilte den Angesagten zu 100 Mark Geldstrafe bnw. 20 Tagen Gefänqnin ' ;nr Tragung der Kosten des Verfahrens und zur Veröffentlichung des Gericht' lichen Erkenntnisses in der betrefsenden Zeitung. Die kürzeste und direkteltl Route Sst, Wsst, Pord, Süd. Vsstidul Züge mit den feinsten Parlor-, Lebnstühle- uar Speisewagen, mit Dampf geheizt, und ' mU Elektrizität beleuchtet. Die schönsten Eisen babnzüge in der Welt. Die vorzügliche Beschäfienbett be? Geleis und der Äasöhinttie gesrat'tm die gröhb Schnelligkeit bei größter Srcherbert. Die emzige Lrnie, welche ihre PaZsüier, nach dem Grand Central Bahnhof in N e tv York bringt und ihnen dadurch zwei Stun den Zeit spart. Dre Ernfabrt in Chicago ermöglich: einen Ueberblick Über den Michigan Avenm Boulevard u. die schönsten Straßen der Stadt. Die Züge laufen in dm Central Bahnhovon Czncinnati, die Unron-DevotS vor Cleveland,.Vuffalo und Älband fernerSt. LouiS, Peoria. 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