Indiana Tribüne, Volume 15, Number 330, Indianapolis, Marion County, 16 August 1892 — Page 1
N. " v a yv yv 00 As ks A s5 i v r rrT Kyyy iyy v w w l iV O" y sx ja V Jahrgang 15. Office : No. 130 Ost Marylnnd Strafze. No. sm. Indianapolis, Zndiana, Dienstag, den 1,6. August (892
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WIMW. Editorielles. Ist das ein Spektakel in der Presse wegen der Begnadigung des Colonel" und Advokaten King durch den Gouverneur von Tennessee. Warum nur so viel Gehabe und Gethue ? King ist zwar ein ganz gemeiner Mörder, der einen andern Advokaten, welcher ihm in seinem Scheidungsprozesse die ööahrheit gesagt hatte, hinterrücks niederschoß, aber seit wann hängt man im Süden die Kavaliere, zumal wenn sich Leute wie Bundessenator Voorhees und andere hervorragende Politiker ihrer annehmen ? Man darf nie vergessen, daß wenn zwei dasselbe thun, es noch lange nicht dasselbe ist. General Pope tritt mit einem Vorschlage an die Oessentlichkeit, die Staatsmilizen zu nationalisiren, das heißt sie unter Bundesoberbefehl zu stellen, sie zu so einer Art Bundesarmec No. 2, zu einer Art Landwehr oder Bürgerwehr zu machen. Daß dadurch eine Steigerung der militarischen Gewalt statthaben würde, kann nicht bezweifelt werden, aber man kann sich darauf verlassen, daß so oder so, sei eö durch Gensdarmerie oder Bundes - Landwehr, die militärische Macht angesichts der steigenden Wogen der Arbeiterbewegung und der immer agressiver werdenden Form derselben, gehoben werden wird. ' Der Telegraph" tadelt die engtischen Blätter, daß sie nicht früher den Muth hatten, sich offen über die Jron Hall auszusprechen, und thut nun so, als wäre er das erste Blatt gewesen, welches das Kind beim rechten Namen nannte. In Wirklichkeit war die Tribüne" das einzige Blatt, welches von allem Anfange an ungescheut den ganzen Orden als auf schwinde!haster Grundlage basirt, erklärte. Der Telegraph" gestattete sich erst das Vergnügen eineö Tadels, nachdem der Verwesungsgeruch schon angefangen hatte, die Lust zu erfüllen. Die Tribüne" nahm gleich von allem Anfange an die Gelegenheit wahr, daraus hinzuweisen, daß es für den Orden keine Möglichkeit sei, seinen Verpflichtungen nachzukommen, und warnte zugleich vor all den Orden und Organisationen, welche so große Versprechungen machen, daß ein vernünftiger Mensch sofort einsehen muß, daß sie nicht auszuführen sind. Wenn es darauf ankommt, ist unter allen hiesigen Blattern die Tribüne" stetS die einzige, welche den Muth einer selbstständigen Meinung und ih nes freimüthigen Urtheils hat, und niemals mit dem Strome schwimmt. Die Berichte über den Streik der Weichensteller in Buffalo und Um gegend sind in der That von Interesse. Brändstiftung und Eigenthumszerfto' rung in anderer Form sind an der Tagesordnung und zwar in ziemlich umfangreichem Maßstabe. Angrisse auf Scabs" und gewaltsame Abhaltung derselben von der Arbeit ist sozusagen selbstverständlich. 6S ist bekannt, daß die Eisenbahnleute. zumeist auS Amerikanern und Irländern bestehen, andere Nationali' taten sind nur sehr schwach unter den selben vertreten. Ys ist ähnlich so bei den Straßenbahnen, an welchem im Falle von Streiks ebinsallö in der
Regel gewaltsame Betriebsstörung und Cigenthumsschädigung vorkommt. Wir sehen die Zeit voraus, in welcher alle Arbeitseinstellungen in großem Maßstabe mit gewaltsamer Vernichtung oder mindestens Gefährdung von Leben und Eigenthum verbunden sein werden, und daS Sonderbare dabei ist, daß diese Methode von Solchen eingeführt wird, welche am lautesten gegen Gewalt predigen und sich dreimal bekreuzigen, ehe sie daS Wort Anarchismus aussprechen. Es wird nicht lange dauern und man wird eine Lüge sagen, wenn man den
Anarchismus als etwas Ausländisches bezeichnet ; er wird vielmehr wie das Lynchen, die Weißkapperei und die Lust am Revolverknallen zu einer echt amerikanischen'Institution werden. - -. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Schönes warmes Wetter mit zunehmender Bewölkung am Mittwoch. ". Ein Schlafwagen entgleist. Clinton, 3a., 15. Aug. Auf der Chicago und Northwestern Bahn pasfirte den zurückkehrenden Tempelrittern ein schweres Unglück. Von dem Zug, welcher die pennsylvanischen und New Jerseyer Mitglieder dieses Ordens heimbringen sollte und aus einer Lokomotive, einem Gepäckwagen und sieben Schlafwagen bestand, ent gleisten drei der lehteren. HerrCharles Rhoades von Süd-Bethlehem und Reuben Bressel von Hazleton wurden schwer verletzt. Folgende Personen wurden mehr oder minder verletzt : V. H. Everhart, Frau L. E. DeHart und Frau Harry Haines von Easton, W. H. Obcrt und E. Brunkman von Lehighton, Herr und Frau S. S. Eook von ?!ewton, Samuel WellS, Fräulein Wells und Dr. C. K. Davidson von Stanhope, N. I. und John Pursett und I. Eilenburg Von Phillipsburg, N. I. Auf dem Zuge befanden sich vier Aerzte, welche den Verwundeten die nöthige Hilfe angedeihen ließen. Sämmtliche Passagiere, einschließlich der Verwundeten, setzten ihre Reise nach Chicago fort. .- 1 DU Bergleute von T e nn e s s e e. C h a t t a n o o g a, Tenn., 16. Aug. Das Beispiel der Bergleute von Tracy City hat Nachahmung in Jnman ge- i funden. Auch hier unternahmen sie einen Angriff, brachten die Sträflinge auf einen Eisenbahnzug und schickten! sie nach Nashville. Sie zündeten je dock '.ie Stockade nicht an, da zu be fürazten war, daß der ganze Ort nie deebrennen würde, wohl aber wurde AlleS mit Aezten in Stücke gehanen. Einem Kurier, der vom Sheriff nach dem Telegraphenamt geschickt wurde, ist ein Pferd unter dem Leibe erschof-sen-worden. Der Gouvernör beauftragte den Sheriff, eine Mannschaft zu werben und daS Eigenthum der Compagnie zu schützen. Der Sheriff ist dazu jedoch nicht im Stande, weil die ganze Bevölkerung mit den Bergleuten sympa thisirt. Die Abschickung von Miliz wird wohl nöthig werden. Der von den Bergleuten angerichtete Schaden belauft sich aus 111 Wieder T r u p p k n. Buffalo, 1. Aug. DaS erste Bataillon des. G3. Regiments ging heute Abend nach den Checktowega Frachthöfen ab um das Eigenthum der Lehigh Valley Bahn zu schützen. Die New Aork Central und die West Shore Bahn ließen den Sheriff wissen, daß sie erwarten, daß ihr Eigenthum geschützt werde. Die Situation hat sich sehr wenig geändert. Der Frachtverkehr ist gänzlich unterbrochen, und die Frachtgüter häufen sich massenhaft an. Die Lehigh Bahn brachte heute 75 Mann von Neading hierher. Als ein Comite der Streiker sie besuchte, erklärten sie sich jedoch bereit, wiederzusehen, wenndaS Fahrgeld bezahlt würde. Die Polizeicommissäre schwören Eztxap öligsten und der Hheriff schwort Deputies' ein, so viel derer zu bekommen sind. Um L2'Mr 'Äg.Hin,-lipe,at wurde ein mit Bauholz beladen Ei-
senbühflfrachtwagen in Brand gesteckt. s. ,' , iS '' ." ' ; i.JKife'--':. . .
Die Streike? behaupten, daß sie an diesen Eigenthumszerstörungen nicht schuld seien, sondern daß dieselben von Gesindel, das sich immer bei solchen Gelegenheiten einstelle, herrühr-
ten. In East Buffalo kam eine Ahthei lung Deputy Sheriffs an7 Die Stret ker näherten sich ihnen und Manche derselben drohten, manche verlegten sich auss Bitten, bis .schließlich die größere Zahl der Depnties ihre Knup pel bei Seite warf und wieder heim ging. Der Streik wird sich ohne Zweifel noch weiter ausbreiten. Die Eisenbahn Compagnieen erklä ren, daß sie Leute genug haben können und daß sie keinen der Streiker wieder anstellen werden. " ' ..' H o m e st e ad. Pittsbura, 15. Aug. Unter den Streikern herrscht heute Unruhe. Einige derselben verfolgten einen Scab", und die Miliz feuerte, jedoch nur um die Leute abzuschrecken. Der Anarchist Nold, der am Samstag gegen Bürgschaft entlassen würde, hat wenig Hoffnung auf Freisprechung. Er sagt : Ich bin überzeugt, daß ich verurtheilt werde, nicht weil ich etwas mit dem Attentat auf Frick zu thun hatte, sondern weil ich ein Anarchist bin. Die Anarchisten halten jedoch gar nichts von der Ermordung? der Kapitalisten. Was kann es mir gut thun, wenn mein Arbeitgeber, durch eine Bombe in Atome zerschmettert wird? Meine Situation würde dadurch nicht im Geringsten gebessert." Frick ist nach Sandusky gegangen, um zu fischen. Ein bedenkliches Versehens Amenia, N. ö., 15. Aug. AuS Versehen wurde den Kommunikanten in der' hiesigen Prcsbyterianerkirche gestern statt Wein eine verhünnte Mischung von Schwefel- und von Salpetersäure verabreicht. Die famnltlichen Personen, welche sich an dem heiligen Abendmahl betheiligt Hatten, sind erkrankt, doch hoffen die Aerzte, daß sie sämmtlich mit dem Lecen davonkommen werden. . " ' ' Eine wichtige Erfindung. Chicago, Jll., 15. Aug. Frau N. E. Beaslcy von hier hat ein System erfunden, umGetreide auf lange Strecken durch Röhren zu befördern. Das Projekt ist noch nicht zur Reife gediehen, doch die Ersinderin ist fest von dem Erfolge ihres Systems überzeugt. Wenn sich die Erfindung bewahrt, soll eine Röhrenleitung von Chicago nach der Atlantischen Küste gelegt werden. Das -Getreide soll fast ohne Reihung durch eine Röhre geleitet werden. Die einzelnen Theile der Leitung sollen je 25 Meilen lang werden und die Kraft zur Beförderung soll an den Unterbrechungsstellen erneuert werden. Man erwartet, daß sich ein kontinuirlicher Strom von Getreide mit einer Geschwindigkeit von 12 Meilen per Stunde bewegen würde. Die Kosten des Transports werden auf 3 Cents per Bushcl geschätzt. In diesem Herbst soll in Chicago ein Model einer solchen Leitung errichtet werden.,., Die Kosten dieser Leitung von Buffalo nach der Küste wird aus $2 0,000,000 ver anschlagt. . " s Ausland. ' ; Ministerwechsel. ' London, 1h. August. Im Oberhause kündigte heute Lord Salisbury formell an, daß in Folge des Mißtrauensvotums im Unterhause Fnläßlich der Berathung betreffs der Entgegnung auf die Thronrede die tRegicrung ihr Mandat niedergelegt bade und die Resignation von der Königin angenommen worden fei. Hierauf erkund rgte sich Lord SaliS bury nach den Absichten des kommenden Ministeriums. Carl of Kimberly erklärte, er bedaure, Lord Salisbury kelneSnformation geben zu können, denn er sei noch Nicht Ministen Er könne nichts sagen,
bevor er sich mit seinen , Kollegen berathen habe. Hierauf vettaMsich daS Oberhaus bis Donnerstag. .., Gladstone reiste heute Mittag in Begleitung von Sir Algernon Edward West, von 'Carlton yarden.s Mih tzsborne Housk qus der Insel Wight ab, um der.KKnigZn die Namen der Mitglieder des neuen Kabinetts zu unterbreiten und ihr, dem alten Gebrauche zur Folge,' die Hand zu küssen. - ,';' v;. ?!:':.: .i.m- ,.Ti- ' . .T. ,( 1 , 1 f ; j .. .,
Dl deutsch, Niederlage am Kill, mandscharo.
Unter dem 27. Juli bringt der Reichsanzeiger" die amtlichen Schrift, stücke über die Niederlage der deutschen Erpedition von Bülow am Kilimaad schart ' Von besonderem Interesse ist v:e Aussag? des UntcrofncicrS Bartel über daS unglückliche Gefecht bei Mojchi selbst; sie kautet: Am K) Juni 5s Uhr wurde vom La. ger aufgebrochen. Vorne marschirten jwci Freiwillige, dann kam eine zehn Mann starke Spite unter dem Effendi Z)?sZhando, dahinter der !., 2., X Zug, zwischen dem 2. und 3. Zug das Ge. schüt). Rechts und links mar.chirte eine Teitenpatrouille von je drei Mann. Um 0$ Uhr ungefähr bekamen wir das erste Feuer, das uns aber keine Verluste verursachte. Gegen 7 Uhr bekamen wir ein starkes Feuer auf 50 Meter Ent scrnung. Cin Soldat und einige Jun gen? wurden verwundet. Die Mclileute aingen zurück. Auf 1500 Meter an Mofchi herangekommen, bekamen wir von beiden Selten heftiges Feuer, so daß wir nur sehr langsam weiter ka men. In der Höhe von Meli's Hütten wurde aebalten und drei Granateu in eielelben geschossen. Tiefelben krepirten nicht. Wir marschirten dann wel ter und hielten auf einer vorwrinaenden !delgnase unterhalb Moschi. um die Ute etwas ruhen zu lazzen. Wahrend dieses kurzen Marsches hatten die Kiroa leute von rechts ebenfalls das Jeuer eröffnet. Von der Bergnase aus wurde wieder ein Sckuk na'ck Meli's Bütten abgegeben. Dieser Schuß ist nicht kre pirt. Plötzlich wurden wir von allen Seiten mit GesckoNeu iörmlick über. schüttet: von Moschi, von Meli's Hütten. von den jklroaleuten von rech's und hinlen. ES wurde schnell ein Karree rormirt und das euer nack allen Seiteu eröffnet. Lazarcthgchilfe Wiest gab auf Befehl des Lleutenants Wolfr'um noch emcn Schu mit dem Geschütz nach Meii'ö öütten ab. Die Granate tre. virte auch nickt. Wäbrend des Feuers ging die Station Moschi in Flammen nur.: Gleich im Anfana fiel Lieutenant Wolsrum. Er hatte einen Pfcilichuk in der Stirn, einen Schuß durch das Herz' und einen Schuß in den Unterleib. Comvaanicsübrcr von Bülow bekam einen Schuß in . den rechten Unterarm. Er batte starken Blutverlust. Lazarethgehilfe Wiest verband Herrn von Bülow. Dabei erhielt Herr von Bülow einen zweiten Schuß in denfel den Arm. u derle bcn rAni erbten ich einen Schuß in den linken Unterarm. aab noch zwei Salven ab und ging zu Wiest, um mich, verbinden zu lassen. Als ich zu meinem Zuge zu rucllchrte. bekam lch den zweiten chuz; in den linken Unterarm. Den Leuten aina ient die Munition aus. In den Thälern rechts und links sammelten sich die Feinde zum Speeranarin. Von den Qöben wurde m gleicher Zeit stark gcfchossen, Lazareth. gt.hisfe Wiest erbrach die 'fünf Kisten vkunllwn UNO warf den jugen die Patronenschachteln zu. Jnmitcken waren die jtiroalente mit den Speeren bis auf 15 Schritt an meinen Zug her anaekommen. Die Leute meines uaesspcangen auf, schrieen Hurrah und i... i.tjL ie- r t i irurrieil oaun ni(i loicgcn rivig. oay der Sveetan niff abaefchsaaen wurde. Ich habe die Feind.' zu drei und vier übereinander liegen sehen. Wir schätzen den $;u;t des Feindes auf (0700 Mann. Da die Munition m Ende aina. o dnete ich den Rückzug an. Herr von Bulow lag an der lnde. lr ließ uch seinen Revolver geben. Wiest und ich holten die Leiche des Lieutenants Wolf- ..... L. . .... f t ... . f um yervel. um sie Mllzuneymen, ie rüaer wurden aber zweimal erschossen. Die Leiche blieb zurück. Herr von Bülow wurde in eine Qänaemattee. legt und vom' Kampfplatze' getragen. Die .Krüger nahmen das Geschütz aus einander. Zuerst wurden die Träger d.'r Lafsette erschossen. Die Laffette blieb liegen. Nur ein Nad nahmen wir mit. Tann kielen die Traaer des Rohrs. Das ' Rohr stürzten wir in einen titen ttraben. Alle Vallen gingen verloren. An Munition sintz m tLranalpalroncn zurugevZlebtti. Gewehlmunitjon nur sehr wenig, die meiiie wgr verschossen. Den RückmarlÄ deckte dcrSnabili tf' cndi Müliando in der vorzüglichsten 'c?c: c. yne Unzelde waren wir -uum ktttkommen. Wiest und ick olie , .-n jdcz .HerM von Bü,lpw, Terfekhe . hielt wahrmd. des Rückzuges aus g ouer Mbe. in der Hängematte sie a-nd. dn;n Scknn in die Nlers. Wir oroen vls zur uniemc! mto al iinh , - bechaiscn.' Am 11. Moraeus Ci l br starb lompagn!ejührer Freiherr von Bülow. Wir wareil von allen Seiten von Fein den umschwärmt. Wir schickten fünf. jehnMann nach allen-Seiten vor., um ttne ette um unser Lager zu bilden. Wir beerdigten dann Herrn von Bülow. Nack "der Bcerdiauna traten ivir den Rückweg an. Wir wurden nickt mehr s It, . vcrzvkgt. -i..:DN' Zahl der Aussteller M der vhuagö WeltaussteUuttg wird ca. ,175.000 betraaen. ,i; , Geld zu verleiben! Irgend eine Summe von Hiod bis uno aukwarls. i'iiecn Raten.'. Alex. Metzzkr, Agentur. nnii ' 4. . ' .. .ia "" c r,
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