Indiana Tribüne, Volume 15, Number 328, Indianapolis, Marion County, 14 August 1892 — Page 6
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DerHihschlag. J?n 2t. Bernhard Joskph.
Der menschliche Körper besitzt veccnntlich die Fähigkeit, seine Eigen wärme derartig zu rcgulircn. daß dieselbe, mag da? Quecksilber im Thcrmomcter über oder unter Null stehen, in der Regel sich ziemlich gleich, zwischen 37 und 37.5 Grad Celsius, bleibt. Allerdings hat dieses Negulationsvermögen, welches wir in der warmen Jahrcözeit durch leichte, in der kalten durch schwere Kleidung noch zu unter stufen suchen, feine Grenzen. Erreicht nämlich die äußere Temperatur ertreme Grade jenseits des Gefrierpunktes, und ist das Regulations - Vermögen des Körpers im Verein mit der Kleidung nicht mehr im Stande, die Eigenwärme auf der Norm zu halten, so ist die Folge hiervon zunächst Abkühlung und schließlich Erfrierung. Den Gegensatz hierzu bildet die Uebcrhitzung des Körpers. Dieselbe tritt ein. sobald ungünstige Momente, welche den Körper an der Abgabe der überschüssigen Wärme verhindern, zusammenwirken. Tiefe Monicnte sind vorhanden, wenn bei einer sehr hohen äußeren Tempera wr dem Organismus durch Leitung und Strahlung das Plus von Wärme nicht entzogen werden kann, wenn bei einer flm t'mit Wafserdampf gesättigten Luft die Abkühlung des Körpers durch Verdunstung des Schweißes eine geringe ist, und wenn bei ruhiger, nicht bewegl:r Luft nur eine unzureichende Ablei tung von Wärme und Wasserdampf stattfinden kann. Tiefe physikalischen Erscheinungen in's Alltägliche überseht, könnte man sagen: Eine Ucberhitzung des 5ZörperS oder was etwa dasselbe besagen will der Hitzschlag wird meist an schwü len, feuchten Sommertagen eintreten und namentlich bei solchen Personen, welche durch körperliche Ucberanstrengungen. die eine erhöhte Wärmeprovuction im Organismus zur Folge haben, und durch unzweckmäßige, schwere Kleidung überbürdet find. Wie man sieht, ist der Hitzschlag durchaus nicht an die unmittelbare Einwirkung heißer Sonnenstrahlen gebunden; lefc tere veranlassen vielmehr den sogenannten Sonnenstich, welcher sogar einen ruhig standen oder schlafenden Menfchen befallen kann, also ohne daß durch Muskelarbeit und anstrengende Thätigkcit ein Puls von Temperatur im Körper erzeugt wird. Hit)schlag und Sonuenstich hatte man früher irrthümlicher Weise zusammengeworfen. Ter Hitzschlag ist übrigens gar nicht so selten, wie gewöhnlich angenommen wird. Tas; derselbe in der Nähe des Acquators bei Weitem häufiger beobcchtet wird, als in unserer gemäßigten tferte, veoars nicht erst besonderer Be tonung. Das Militär ist aus erklärlistn Gründen wegen der festen Klei vung und der anstrengenden Märsche am meisten der Affektion ausgeseht. So betrug z. B. die Zahl diesdezüglicher Fälle bei den 16 der preußischen Kontingentsverwaltung augehörigen Armce-Korps während der Sommer monate des vergangenen Jahres 121. während dieselbe innerhalb des gleichen Zeitraumes im Jahre 1890 sich auf 92 belief. Es ist von Interesse, zu crfah. ren; daß die Kreuzfahrer im Monat Juli des Jahres 1097 auf dem Zuge durchBithnnicn und Phrygien an manchen Tagen oft fünfhundert Mann ver loten. Die Soldaten Friedrichs des Großen, welche am 5. und 6. August 1760 bei heißer, schwüler und unbewegter Luft von Königsbrück nach Niederguritz (Sechsen) malschnlcn, wurden nach rmer Mittheilung Schmuckers durch den Hitzschlag dczimirt. In ähnlicher Weife wurde ein französisches Heer auf einem Marsche durch die libysche Wüste heimgesucht. Nicht besser erging es einer Truppe von 600 Mann, welche im Juli 1853 durch die Kempner Haide marschirte, und von denen 450 marschunfähig wurden. Während des nordamerikanischen Bürgerkrieges sind von den Unionstruppen 313 Mann dem Hitzschlag und Sonnenstich zum Opfer öcfaLcn. Diese Beispiele, welche noch leicht vermehrt werden könnten, mögen genügen. Die Ajjection befällt also meist marschirende oder manövrirende Truppen, ferner Personen, welche unter dkn oben angegebenen Verhältnissen längere Zeit und körperlich angestrengt thätig sind, also Feldarbeiter, Touristen ?c. Es ist auch begreiflich, daß wenig widerstandssähige Personen, z. B. solche, trclchc an Lungen- und Herzkrankheiten leiden, oder Gewohnheitstrinker sind,' um so leichter dem Hitzschlag preisgegeben sino. Was geht nun eigentlich am Körper bor. ehe der Hikschlaa selbst eintritt? Die Bewegungen werden schlaff, der (vang muhjam und schleppend; io sucht der Soldat vcraeblicb durck einiae schnellere Schritte das Zurückbleiben wieder gut zu machen, aber die MaUig Kit gewinnt die Oberhand, er schwankt, er stolpert und bricht schließlich zusammen. Dem zuerst eintretenden heftigen Durstgcfühl gesellen sich hinzu: dumpfer Kopffchmer.,. Qcr,beklemmunaen. Rö. ihung der Haut durch Ueberfüllunß der oberflächlichen Blutadern, übermäniaer Schweißausbruch, keuchende Athmung und Heiserkeit der Stimme. Bald läßt die Schweißabsonderung nach, die Haut . fc.rr... . . . t. ivuo IN vmge oeiien lroaen um orennend heiß; es saust in den Ohren und flimmert vor den Auaen. fcte scklieklicb der eigentliche &&taa kommt und der Betroffene fast oder gänzlich bewußtlos zu oden gejtrcckt wird. Weder durch Schlag noch durch Druck kann man ihn wecken, nur lautes Anrufen beant tvortet derselbe mit einem leisen Stöh en. Inzwischen 'sieiaert kick die Korver jemperatur in hohem Grade, unö man Zbat in dieser Beziebuna eine durck.
lchnittliqe Temperatur von etwa
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Wrad Celsius wahrgenommen, wenn gleich sogar solche von 44 Grad bereits beobachtet worden sind. Da Antlitz ist gedunsen und nimmt eine beängstigcnde bläuliche Färbung an; die Pu Pillen werden starr und eng, die Augäpfel selbst treten heraus und drehen sich nach innen und oben. Es zeigen sich Zuckungen, zunächst im Gesicht, dann am ganzen Körper. Nunmehr erweitern sich wieder die Pupillen, die Athmung wird röchelnd, das Antlitz wird dunkel livid. blutiger Schaum tritt auf die Lippen, der Puls wird immer kleiner und leerer. Die Lebensgefahr ist jetzt außerordentlich groß, und es würde unweigerlich der Tod eintreten, wenn nicht sofortige Hilfe tommer würde. In derrtigen schweren Fällen ist der Zeitpunkt, wo die Lebensgefahr eintritt und der Kranke sich zwischen Hangen und Bangen befindet, so knapp bemes scn, daß es zuweilen geradezu vom Zufall abhängt, ob noch Rettung möglich ist oder der unerbittliche Tod sein Opfer fordert. Aus statistischen Becechnungen geht hervor, daß ein Fünftcl aller vom Hitzfchlage Getroffenen sein Leben einbüßt. Glücklicher Weise treten nicht in allen Fälle die lebenbedrohenden Erschei nungen auf und eine Reihe der gefchil derten Symptome bleibt aus. So braucht z. B. der Schweißausbruch nicht nachzulassen, was eine vortheilhafte Ableitung der überschüfstgen Körper wärme zur Folge hat. und MuskelZuckungen stellen sich entweder gar nicht ober nur in geringem Grade ein. Solche Fälle verlaufen natürlich leich ter. Das Bewußtsein kehrt wieder, die Kranken kommen schneller zu sich und erholen sich' bald unter einer zweckmäßigen Behandlung. Bei der Behandlung eines eingetre tenen Hitzschlages gilt als erster und wichtigster Grundsatz: Nicht zaudern, sondern sofort eingreifen! Der Kranke muß sogleich an einen kühlen, schatti gen Ort gebracht und mit erhöhtem Oberkörper gelagert und entkleidet wer Den. Letzteres gilt besonders und zu nächst in Bezug auf Entsernung beenender Kleidungsstücke, wie Kragen, ötiefel u. s. w. Sehr wichtig ist als juinn eine energische Abkühlung des Körpers durch kaltes Wasser, welches man. wofern nicht ein kühles Bad gleichviel ob in fließendem oder stehenfcern Wasser möglich ist. über Kopf. Brust, Nacken und Schultern rieseln läßt, und die gleichzeitige Berabreickung von kühlem Wasser. Statt des Wassers kann man lauen Kaffee oder Thee öen Kranken einfchlürfen lassen. Sollte dieser nicht mehr schlucken können, so kann die Flüssigkeit auch in Form eines Klystiers dem Körper einverleibt wer im. Sollte auch dieses nicht nrni Ziele führen, so vollziehe man eine Transfusion mittels der physiologischen iv.b Proz.) Kochfalzlölung. eine Ma ktipulation, welche freilich dem Fachmanne überlassen werden muß. In denienlgen Fällen, in welchen sich llrme und Beine schon kühl ansassen, kottire man dieselben recht kräftig mit Tüchern, während der Rumpf mit kal fern Wasser oder Eis abgerieben werden Oll. ' ;.-..!:..!.;:., Die angeführten Manipulationen Zind so lange fortzusetzen, bis das Be. vußtsein zurückgekehrt und die Körper temperatur wieder normal geworden lt. An leise schlagendem Herzen und bei einem kleinen, seltenen Pulse ist Cognac, Portwem oder irgend ein an eres kräftiges, alkoholhaltiges Getränk xhr empsehlenswerkh. Da man mit diesen Mitteln in sehr schweren Füllen aicht immer wird auskommen können. o mutt man es mit künstlichen Athemrwcgungen versuchen, indem man die Urme des auf dem Rücken liegenden Kranken abwechselnd an beide Seiten c Kopfes führt und wieder an beide selten der Brust legt. Es ist selbstserständlich. daß vom Hitzfchlag Be Zroffene selbst nach Beseitigung jeder Lebensgefahr nicht sich selbst überlassen veroen oursen. sondern nocö längere Zeit i Obhut gehalten werden müssen. um oer Msayr. vom Hiktchlaa be troffen zu werden, überhaupt zu entge zen, empneyir es kv xur ant Personen, velche an schwülen Sommertagen ar beitend unter freiem Himmel oder auf Lusflügen sich besinden, öfter von der Arbeit bez. von Märschen auszuruhen, and zwar, wenn irgend möglich, an schattigen Plätzen. Den Touristen kann aicht warm genug angerathcn werden. ie Fußtouren möglichst am frühen Norgen und am späten Nachmittag zu inachen, sich mit lockerer und leichter Kleidung zu versehen, und in Bezug zuf den Genuß geistiger Getränke aar lehr Maß zu halten, dafür aber um so. v 5li. rr js , " r. ineyr uno vfier mir anee, .yce and Wasser zu befreunden. Die Erholung ist nach glücklich überfundenem HiZschlage oft eine überlaschend schnelle, nur pflegen in man hen Fällen einige Tage hindurch noch Kopfschmerz, allgemeines Mattigkeits zefühl und etwas Herzschwäche vorhan den zu sein, so dak zur Vermeidung 3on Rücksällcn noch Vorsicht geboten lst. Eine vollständige Wiederherstellung pflegt ungefähr nach zehn Tage kinzutrcten. Freilich gibt es ander seits Fälle, welche nicht mit völliger Genesung enden, in denen vielmehr noch lange Zeit eine allgemeine nervöse Reizbarkeit, Herz und allgemeine Muskelfchwüche. ja selbstSmneZflörun gen und Lähmungserscheinungen als Uederbleiv ei veneyen bleiben. Schlie lich mag in prognostischer Beziehung nocy erwaynt werden, oak das Berbal ten der Pupillen bei demvom Hitzschlag Befallenen einen guten Fingerzeig für dieBeurtheilung eines günstigen oder ungünstigen AuZganges abgibt. Sind nämlich die Pupillen klein geworden und erweitern ftch dieselben auf Vor halten von Licht nicht mehr, so muß der Zustand als ein höchst bedenklicher betrachtet werden. GlockensjpielttVerden jetzt durcd Elektricität geläutet.
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Das Slmazonenyeer von 2a homey. Seitdem sich die Franzosen mit dem König Behanzin von Dahomey unter der tropischen Gluth der afrikanischen Sonne mit wechselndem Glück von Porto Novo aus herumschlagen, wird dieAuf merkfamkeit der civilifirtcn Welt wieder auf diefen in vieler Beziehung merk würdig? Negerstaat hingelenkt. Es war im Anfang der sechziger Jahre, als der englische Reisende Aurton zuerst der staunenden Welt von dem Reiche zu er zählen mußte, in welchem ein grausamer Despot mit schrankenloser Gewalt über Leben und Tod seiner Unterthanen ge bietet, wo die Altäre der Götzen und die Gräber der göttlich verehrten Könige vom Blute unzähliger Menschenopfer rauchen, wo ein wohldisciplinirtes Heer, nur aus Weibern bestehend, die festeste Stütze des Thrones und die sicherste Schutzwehr des Reiches nach außen ''ldet. Die Leibgarbe deZ AmazoncncorpS. Die Angaben über die Zahl dieses :inzig in der Welt dastehenden Weiber Heeres sind schwankend, doch scheint Ka yitän Burton, der ihre Stärke auf iweitaufend angiedt. zu niedrig gegrif ren zu haben. Wie Skertchley auf Ärund seiner während eines achtmonat lichen Aufenthaltes in Whydah gefam melten Wahrnehmungen mittheilt, beteht das Eorps aus 5000 weiblichen lZriegern, welche den eigentlichen Kern des Heeres, die königliche,Leibgarde. bil )en. Das Eorps besteht aus fünf Ad iheilungen: der Artillerie mit Säbeln, kupfernen Tromblons und 25 bis 30 Wefchützen nebst einer MengeMusketon nern bewaffnet: den Elephantenjägerin nen(s.Abbildung).dertapserstenSchaar, )ie einen blauen Turban mit hohen dörnern, den Dolch im Gürtel und :inevlange Flinte tragen und trefflich disciplinirt ind; der Infanterie, mit Säbel und Flinte bewaffnet; den MS hennnen. mit glänzenden Sturmhau ben und 3 bis 4z Fuß langen, aufrecht en Senicnkllnqen, und den Bogenschützen, d?e ein Eliten und Parade :o'rps bilden und Bogen und Köcher nebst einem kleinen Dolch führen: lefc tere sind zugleich die Tänzerinnen ersten Ranges. Die Offiziere tragen ein silbernes Armband am linken Arm und auf dem Rücken einen Schweif von wei ßen Baumwollschnüren. In der Ar mee der Männer etwa 10.000 stark bestehen dieselben Abtheilungen. Man hat nur SchloöMnten und im Lande gefertigte, sehr schlechte Säbel. Uebrigens gilt die Weiberarmee für kriegerischer, tapferer und grausamer. zis d:e männliche, und 1 1 dem Könige rücksichtslos ergeben. r - .Ht. tr -x. Siß Amazonen in der Tchlacht. Die Nordostzrenze des Reichs ij; militärisch besetzt, und jede Stadt, ir welcher sich eine königliche. Residenz befindet, hat eine Garnison. Dahomcr. steht in fortwährendem Kriegs.zustandt mit feinen Nachbarn, da es zu den re li giosen Festen und den damit verbünde nen Menschenschlächtercien stets neuer Kriegsgefangenen bedarf. Die Krieg führung besteht in nächtlichen Ueberfäl' len argloser Ortschaften. Mit wildem Geschrei und einem Ungestüm, welchem nichts zu widerstehen vermag, werfen sich die Amazonen, die stets den Angriff eröffnen, auf die Verhaue und Ver fchanzunqen. unempfindlich gegen die furchtbaren Wunden, welche die Dor nen und stacheln der zu den Verfchan zunzen verwendeten Akazien in ihre nackten Körper reißen. Die Bewohner werden nur getödtet, rsenn sie bewaff neten Widerstand leisten. Sonst schon! man ihr Lehen sorgfältig und macht sie zu Gefangenen allerdings nur. um sie für einen tchreckllchen Tod aufzuspa' ren. Regelmäßig im October gibt dn Könia seinem Hvfe und den etwa an. wefenden Europäern das Schauspiel eines ScheinanariNs, an dem sich daZ ganze Amazonencorps betheiligt. Ihr! Aufgabe besteht darin, ein Blockhaus, welcbes mit Verbauen von vielen ftufc Hob und Breite aus DornenakaLiev
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umgeben ist und uneinnehmbar scheint, im Sturm zu nehmen. Kaum fünj Minuten, nachdem das Zeichen zum Angriff gegeben, sieht man diese rück sichtslos tapferen und wüthenden Mä nadcn jenseits der Verhaue austauchen, aus vielen Wunden blutend abci siegreich. Die Menschenopfer. Ungefähr um dieselbe Zeit. d. h. im October, findet das höchste religiöse Fest statt, an welchem die bis dahin aufbe wahrten Kriegsgefangenen den höchsten beiden Fetischen deS Landes zu Ehren angesichts der ganzen Bevölkerung ver Hauptstadt Abneh. des Königs, des Hofes und des Heeres geopfert werden. Das Ehrenamt, den Henker dieser Un glücklichen zu spielen, fällt wieder den entmenschten Amazonen zu. Die Opfer werden in lange weiße Gewänder ge than. dann in liegender Stellung in großen flachen und länglich runden Körben aus Palmenbast 'festgeschnürt und den Amazonen überliefert. Diese nehmen die Körbe auf den Kopf und veranstalten zunächst einen Umzug unter der ihnen zujubelnden Menge, dabei fortwährend zum Takte einer eintönig summenden Musik tan zend. Immer weiter gehtder Zug. bis an den Fuß eines hohen Berges, der nach der einen Seite steil abfällt. Am Fuße des Abhanges nimmt das Heer mit aufwärts gerichteten Lanzen Stel lung. Die inzwischen auf dem Gipfel des Berges angekommenen Korbträ gerinnen begeben sich dann an den mit einer Brustwehr versehenen Rand des Abgrundes und' schleudern mit aller Krast die dem Tode geweihten Gefan genen in weitem Bogen auf die starren ocn Speere hinab. Der Jubel der Be waffueten übertönt die Todesschreie der Opser. Am Todestage de? Königs stürzen nach alter Sitte die Amazonen auf ein ander, um sich gegenseitig zu zerflei sehen. Nicht eher hört das blutige Morden auf. als bis der neue Kön'i? erscheint und Fricden gebietet. Irischer Humor. Vom Humor des irischen Volkes er jählt Francis Brömel in der ..Weser Ztg." einige Proben. Reich ist das Lolk an FecN'Märchen, Legenden und Sagen, aus denen der Schalk hervor blickt. Gerne hängt man dabei der Geistlichkeit etwas an. Der iunge Lauer Dick Jitzgerald begegnete an der vceerslUste von Kerry einer Seejung rau. Dick nahm der Schönen ihre Kappe weg. also daß sie auf dem Fisch Ichwanz hinter ihm herhüpsen mußte bis zum Psarrer, den er bat. ihm die cnzutrauen. die, wie er wisse, cine Königstochter sei. und wenn sie die Tochter von fünfzig Königen wäre! Nein!" lZalkte die Antwort des Priefters. Die kannst Du nicht heirathen, )enn sie ist ein Fisch!" 55Ab?r." bat Dick weiter, Ew. Ehren! Sie ist mild und schön wie der Mond selber!" Nicht doch! Und ,'wäre sie so schön, wie Sonne. Mond und alle Sterne- Mit dem frufee stainlisend Ich sage Dir. Dsck. eS geht nzcht an, denn sie ist ein Fisch!" Aber", fuhr Dick flüsternd sorl. sie besitzt aües Gold da unten auf dem MeereZbeden. Leicht zu haben! Das wurde m,ch zum Mann machen, wenn ich sie heiratbete", und schlau blinzelnd schloß er: und so könnte dem. der mir in diezem Geschäfte hilft, sich auch die Sache gut belohnen." Oh! Das ändert die sach? vollständig", entgegnet der Pastor letzt ist Verstand in dem. was Tu sagst Heirathe sie aus eden all. wenn sie auch zehnmal ein Fisch istt" Kein scharfer Witz spricht in den Scherzen und Anekdoten, die man sich erzählt; aber f entschädigen durch kichernde Naivetät. Ein junger Bauer kam in Dienst bei einem gastfreien Herrn, der ihm eines Tages mittheilte, er erwarte Gäste und Pat folle deshalb den Champagner in Wasser" kühlen. Pat gehorchte, leerte die Ehampagnerflafchen in eine mit Wasser gefüllte Wanne, und trug diese in den Speiscsaal. Ein anderer Pat hatte für feinen Herrn täglich Briefe nach der entlegenen Landp'ost zu tragen V i rv ooer vori aozuqolen. lePoriogeouyren waren damals noch sehr hoch. Ei nes Tages von der Post heimkehrend, legte Pat seinem Herrn aüßer den an ihn gerichteten Briefen noch einen Arm voll fremder auf - dem Tisch. Ver fchmitztfreudig sagte er zu seinem er staunten Gebieter, dan es ihn' um die sen leid gethan, sintemal er so viel Geld an die Post zahlen müsse. So ?ave er diesmal diese dafür bluten las sen, habe ihr heimlich auch die anderen Briefe ausgeführt, um seinem Herrn )ocy etwas Ersatz zu schaffen. Spruch. Wenn tcy die Menschen schätzen so! len, Lrauchst Du nur sehr geringe Last: Zieb ihnen reichlich aus dem Vollen. Selbst wenn Du beinah' garnichtS hast! -yit I c?ro x ne ia r d 1 1 1 Freund: ES muß doch eine recht schwere Lrbeit sein, einen Roman zu schreiben. Dichter: Das geht an, aber ihn glück 'ich unterzubringen, ich lkge Dir, daZ st ! . f i . . n iw . -
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2EE Eine bange Vtertelstundl Ein peinlicher Zwischenfall hat sich. der Post zufolge, vor einigen Tagen bei Gelegenheit eines grüneren MahleZ in einem Berliner vornehmen Hause zugetragen. Ter Wirth, ein leidenxchastlicher ammlervon Alterthümern, zeigte eine werthvolle Münze, die. wie er behauptete, nur noch in drei Stücken auf der ganzen Erde vorhanden sei. Die Münze wanderte von Gast zu Gast herum, kehrte aber zu allgemeiner Ver wunderunq nicht zu ihrem Besitzer zurück. Der liebenswürdige Wirth suchte mit der Bemerkung, daß sich die Münze beim Aufräumen schon wieder finden würde, die Gefellichaftzu beruhl gen. Vle Stimmung aber, me vorher bereits sehr animirt gewesen war. wollte tro des reichlich gespendeten Champagners nicht wiederkehren. Im mer und immer wieder wurde gesucht, bis einer von den Anwesenden den Vorschlag machte, daß immer je zwei von den Gästen stch einander unterluchen sollten, da die Münze leicht in einer Falte der Kleidungsstücke haften gedue ben oder in eine Tasche gerutscht sein könne. Dieser Vorschlag fand allge meine Zustimmung und schon war man im Begriff, zur Ausführung desselben zu schreiten, als ein Herr kreidebleich sich erhob, um für seine Person gegen eine Durchsuchung Verwahrung einzu legen. Die Wirkung kann man sich denken. Ter Wirth sprach sich nun ebenfalls gegen eine Durchsuchung aus und ver suchte auf alle Weife die Aufmerksam elt semer Gäste von der peinlichen An gelegcnheit abzulenken. Aber wie Ge witterschwüle lag es über der Gesell chaft. die Speisen, die von den Dienern aufgetragen wurden, blieben unberührt, ungewür'digt standen die Weine in den Glasern ab, und die Blicke aller waren scheu auf den Herrn gerichtet, der vor hm gegen die Durchsuchung Einspruch rhoben hatte. Endlich nachdem schon von verschiedenen Seiten der Wunsch nach Aufhebung der Tafel rege gcmor den war. trat ein Diener m s Zimmer, in der Hand die verhängnißvolle Münze, die. zwischen zwei Tellern liegend, in der Küche gefunden worden war. Wie von einem schweren Alp befreit, atbmete ein Jeder auf. Die Münze war gefunden, und zwar in einer Weife, daß jeder Verdacht ausgeschlossen erschien. Was aber konnte den Herrn vorhin zu einem Einspruch veranlaßt haben? Das Räthsel löste sich bald. Nachdem die erste Aufregung vorüber war. klopfte der Betreffende an sein Glas, zog eine Börse aus der Tasche und entnahm ihr die nämliche Münze, die der Wirth vorhin als !o außerordentlich selten gepriesen hatte. Aus Höflichkeit hatte 'er verschwiegen, daß auch er eine solche besitze. Wenn man sie also bei einer Untersuchung in inner Tasche gesunden hätte, so wäre er ohne Zweifel in den Verdacht gera then. sie entwendet zu haben. Sie können sich denken," fügte er hinzu. da die eben vergangene Viertelstunde die schrecklichste meines Lebens gewesen ist. Und malen Sie sich nur aus. was aus mir geworden wäre, wenn sich die verlorene Münze nicht wiedergefunde ne!" Das bessere Theil rwüylt. Herr (die Thüre eines Zimmers öffnend): O weh', hier spielt meine Frau Klavlerl (Eine andere Thür aufmachend): .Jerum. hier singt meine Doch ter!" (An einer dritten Thür): Hier bleib' ich. hier h e u l t n u r m e i n S u lanl" m Reingefallen. Hausherr: ... .: . ? Hansl, wenn nur vie vielen Vpai ,en wegschießt, bekommst Du für einen Spatzen süns Psennige. HanSl (bringt 90 Spatzen nach einigen Ta. gen): So, das sind 90 Stück, gnädiger öerr. war a furchtbare Arbeit, aber 'S is halt.a schönes, Geld. Hausherr: Hast recht, Hansl. hier nehm' ich mir einen Spatzen, da find die fünf Psen nige dasür; mit den übrigen kannst Du
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Was auf der Seehunoöiagd pafft ren kann! Eine Vöd?zeschiZ:!e ten W. LavaMac. ES war auf jener Nordfee - Insel. jitf welcher man einen so vortrefflichen Wellenschlag und 'so miserables Bier hat. Die Insel hat noch eine Seltenheit auszuweisen: Es sind wirklich noch einige Seehunde in der Nähe und in den Vadeprospecten der Insel spielt die Seehundsiaad" natürlich cine orone Rolle. Balduin Sausewind war Junqgc sclle Jagdlicbhaber erster Güte und Fraucnseind dazu. Er telbst hielt nch auch noch tür einen Jäger. Seitdem er den ersten Hasen geschaffen, ward das Jagen seine Passion. Allein ein Jäger un elgentllchen Sinne ward aus ihm trotzdem nicht. Dazu fehlte es ihm an Energie, vielleicht fo gar an Muth. Nichtsdestoweniger hmg er der großen Leidenschaft seines Lebens, wie er sein mehr theoretisches als vraktisches Jagen benannte, mit allem Eifer nach. Er war sogar nach Tunis gereist, um von dort aus Löwenzagden zu unternehmen. Aber nach der ersten Tage reise in die afrikanische Einöde hinaus, kehrte er um. setzte sich in Tunis in das Hotel de France, ließ sich alle verfüg baren Bücher und Beschreibungen über Löwenjagdcn kommen, horchte ein paar Araber, die Löwen geschossen haben wollten die Kerle banden dem gut zahlenden und so gutmüthigen Frcm den statt der Löwen die fürchterlichsten Bären auf aus und kehrte dann von seiner Löwcnjagdreise so voll befriebigt nach seinem Heimathsstädtchen heim, als hätte er ein Dutzend Berber löwen mit eigener Lebensgefahr abge schlachtet. Da las er emcs Juutaqes, an dem kr schläfrig in feinem mit allerhand zu fammengekauften Jagdtrophäcn reich ausqefchmücktcn Zimmer lag. in einer illustrirten Zeitschrist die Badeanzeige der Nordseemsel , und sofort fprang ihm der Seehund d. h. die Anzeige mit dem fettgedruckten Worte: See Hundsjagd" in die Augen. Und als bald stand m ihm fest, semen Jagd fahrten auf alle möglichen Landthiere auch einmal eine solche auf ein Land und Wafferthier anzuschließen. Andern Tages fuhr er gen Norden und direct zur Scehunds-Badeinsel. Der kühne Jäger ward bald das Badegespräch. Das hatte sich bis jetzt nur um eine junge und kokette Soubrette gedreht, die Mit emer Collegrn von einem großen Provinztheater zur Stärkung ihrer Nerven auf der Insel weilte. Nachdem so Jäger und Sou breite in dem Munde der Badegäste zu sammengekommen waren, trafen sie auch an der Table d'hote zusammen, um Seite an Seite die stereotype Loups la Reine, die mageren Coteletts. den unvermeidlichen Fisch in wenig frischer Butter, die leidliche Lende und den un delicct arrangirten Nachtisch mit tn ander zu verspeisen. Balduin hatte sich am liebsten gar nicht um Fräulein Eufemia Trillerini gekümmert, aber diese hätte nicht die lenige sein müßen, die sie war, hätte sie nicht schnell ihn in das Netz einer von ihrer Seite erstaunlich wortreich geführ cn Unterhaltung gezogen. Und da ue von seiner Passion, der Jagd, begann. so gelang es ihr wirklich, schon beim Schellsisch sein Jntereffe zu erregen. Beim Lendenbraten war sein Inte reffe schon so stark geworden, daß er seine hübsche Nachbarin fragte, od denn sie auch Jägcrin sei, da sie aus dem waidmännischen Wortschatze keck mit Worten um sich warf. Ein wenig!" meinte die kleine spitz Kübische Schöne. Nur habe ich bis letzt keine rechte Jagdbeute davonqerra gen!" Und damit hatte sie so Unrecht nicht, denn auch ihre Badereise galt mehr eurem Jagdzuge als der Stärkung ihrer Nerven. Jagte sie lange doch schon nach einem männlichen 'Edelwild, dessen Vermögen es ihr gestatte, sich endlich einmal von Vorschuß-Qualcn. unbezahlten Toiletten-Rcchnungen und sonstigen kleinen Miseren des provin zialcn Soubrettenlebens frei zu machen. Und hoffen Sie hier gute Beute zu machen?" gegenfragte sie mit einem schmachtenden Aufschlagen ihrer Augen. Ich hoffe!" gab er mit einigem Selbstbewußtsein zurück. Es soll hier einige Seehunde geben, mit den Fellen einiger derselben möchte ich mein Jagd jimme? bereichern!" So werden wir, d. h. die Badcge fellschast, wenig von Ihnen haben?" suhr die Schöne mit ihrem Jnquisito rium' fort. Und das wäre in der That bedauerlich, denn schon Ihr ganzes Aussehen. Herr von Sausewind, zeigt den kühnen Jagdsportsman. dcr gewiß der Abenteuer manche hinter sich hat O, oh!- wehrte er halb geschmci chelt ab so ganz uninteressant ist meine Thätigkeit allerdings nicht g'we sen " Dann müssen Sie mir davon erzählen, viel alles! Bald, nein heute schon, heute Abend, am Strande, wenn der Mind. so silbern die glitzernden Wogen bescheint nein, sagen Sie nicht nein ja ! O, ich danke Ihnen ! Sie machen mich wahrhaft glücklich!" Nun hatte unser Balduin zwar noch gar nicht ja gesagt, sondern nur in stummes Erstaunen ob dieses schnellen Asan::?:ns seiner Nachbarin sie enge blickt, aber nun war es zu spät, denn schon versicherte Fräulein Eufemia ihrem nächsten Nachbar mit triumphirenden Blicken, wie enizückend' es von dem btrubmten Reisenden und Jäger Herrn v:n Sausesind se!. eine Schilberun? seiner Abenteuer geben zu wollen. Und dLnn :? das langweilige Mahl zu Ende und man stand eus. um daS schläfrige Tagewerk aus der Badeinsel l . ' .;. il'.l-:'il : '-rsortzusetzen. , Was machen Sie nur mit dem lang eiligen tterl, dem JagdserZ- Mnttn
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Nachmittags am Strande ein paar junge Lebemänner, die bisher Frl. Eufemia und ihre Collcgin umschwärmt hatten. Lassen Sieden doch zu seinen Scehundeu und bleiben Sie bei uns. Ter kümmert sich um Sie doch den Kuckuck!" Oho!" meinte die Soubrette. ..Ich Proponire Ihnen eine Wette. n:eine Herren bis morgen Abend sind wir verlobt, der Jagdfer und ich !" Wir halten die Wettet Und wcun ich siege?" Empfangen Sie unsere Glückwünsche und oas Diamantenarmband. nach dem Ihr kleines Soubrettcnhcrz so !an?k sich sehnt!" .Topp!Die Aussicht. Abends mit einem Exemplar des genus feminini und mit einem ganz gefährlichen dazu am Strande' zu promeniren, hätte unter anderen Umständen unseren Balduin dahin gebracht, sich fest in seinem Zim wer einzuschließen. Aber diesmal ging er doch, nicht ohne vorher Klaas Fell husen. dem Schiffer, gesagt zu haben, er möge sich mit feinem Boote bereit halten am anderen Morgen, er wolle hinaus zur Scehundsiniel, um SeeHunde zu jagen. Du. meinte der eine der beiden jun gen Wettenden zum Andern, als sie Abends am Strande Balduin und Eufemia im angelegentlichen Plaudern promeniren sehen, unser Armband fürcht' ich, ist fällig!" Abwarten!" Als Balduin von der Soubrette sich verabschiedet hatte, eilte diese zu ihrer Collcgin: Du wir müssen morgen in aller Frühe hinaus auf die See' hundsinfel!" Bist Du toll?" Nein, so vernünftig, wie nie Komm' zu Klaas Fcllhuscn, er muß mit in's Eomplott!" Während Balduin am andern Mor' gen noch schlief, segelte Klaas mit bei den in einfaches Grau gekleideten Da schon hinaus zur Seehundsinsel, setzte feine Passagiere dort ab und kam gerade früh genug an den Strand zu rück, um den mit voller Jagdausrüsiung daherkommenden Balduin aufzunehmen und auf's neue die Fahrt zur Seehundsinsel anzutreten. Je mehr sich da? Segelboot derselben näherte, in desto größere Ausregung ge rieth Balduin. Ganz deutlich erkannte er auf dem Stande der Jnfcl zwei dunkle Punkte. Sind das Seehunde?" fragti. er Klaas erregt. Dat kann woll sicn?" gab dieser gleichgültig zurück. Näher an die Insel glitt das Boot, jetzt sah er schon zwei langgestreckte Kör per von dem weißen Dünncnsand sich abheben, schon hob er die Büchse, schon legte er sie an die Wange da streifte Klaas' Arm hart seine Schulter, los donnerte derSchuß.ader we:t ins Blau' hinein. Ein gellender Schrei antwortete Himmel.waswar das!? Da hob sich eine weibliche Gestalt auf. wahrend die an dere liegen blieb Klaus, um Gotteswillen, was war das? Ward wie gliek seih'n" und da mit ließ Klaas' das Boot auf den Sand laufen und sprang hinaus, äb rend Balduin mit schlotternden Knieen sich der Liegenden näherie. in der er zu feinem größten Entsetzen Eufemia erkannte. Sie hätten uns bald getödtet -sagte höchst tragisch die Freundin Die Kugel pfiff dicht über uns hin weg meine arme Collegin ist ohnmächtig!" Ohne recht zu wissen, was er that, kniete Balduin bei der anscheinend Ohnmächtigen nieder, während di Freundin und Klaas bei Seite treten. Aber kaum hatte er lhre Hand gesagt. als schon zwei Arme sich um ihn s'chlan zen und die Soubrette ihren Kopf ar keine Schulter bettend ausrief: Du warst es o hätte Deine Ku gel getroffen selig wäre ich hinüber geschlummert, befreit von aller Erden qual. durch Ten, den mein Herz liebt mit unauslöschlicher Gluth o ich sehe es in Deinen Augen, ich fühle es an demPochen Deines Herzens.cuch Du segneÜ diesen Augenblick, weil auch Du mich liebst!Und sich aufrichtend, riß sie den'gren. zenlo? Verdutzten mit in die Höhe unr umhalste ihn stürmisch. Sofort eilte die Freundin herbei und gratulirte. Balduin war wzzh und 'fasjungsles. Er ließ während der nun angetretenen Rückfahrt sich alle kleinen Liebkosungen gefallen, wie ein HalbbctZubter. Verlob: Du große, Hott! Am Strande standen die beiden kun gen Männer und einiac Fischer. Als die drei Insassen des Bo-tes an's Land getragen wurden, winkte Eufemia der 'Seiden zu: Gewonnen!" Ter Teufel!" brummten die Zungen Leute, die versteht's!" Vor dem Kurhaus trennten sie sich. Eufemia wuxt: eS so einzunchten. daß Balduin sich zu ihr niederbeugte. waZ so aussah, als küsse er sie. Beim Scheiden warf sie ihm eine Kcßhan: nach. ' Zwei Stunden saß Balduin noch in seinem Gemach. Dann kam's übe: ihn: Schlennizste Flucht! : Cine Stunde später empsingEufemla einen Brief, in dem ein halb bedrucktes, halb beschriebenes Blättchen lag. EZ war ein Eher über 1000 Mark. In dem Briese aber pand: Für den Schrecken, den ich Ihnen und den Sie mir gemacht haben!" ;; Cufemia knitterte den Brief zusam rnen und hob den Chec sehr sorgfältig auf.ÄA 4;,,... ... ; Schade!" meinte sie. i Ter "rsax kein Knicker!" Sodalb Baldula heute das Wort .Seehund- hört. ItrXt er sn sichl
