Indiana Tribüne, Volume 15, Number 328, Indianapolis, Marion County, 14 August 1892 — Page 4

'W MdZWü Tribüne. . Erfeyeint ügiich und Sonntugs. Tle täzlick.? .Tribune-kostet durch den Träger ZS CcntA er Woche, die SsntagSTribüne" 6 Eems perWose. Bktde jussmmen I5CenrS oder 85CenkS per Monat. Per Post zugeschick! in Vor zusdezah!uzzg I' per JAhr. Ossice : 130 Ost Maryland StraZze. ZadiknapolU, 3nd., 14 August 1892. SaZ Weid in der FlsHt. II. eMssh. CTr hatte endlich wieder rinnt, etnen größeren Auftrag. So saß er denn und zeichnete an dem Plane zu einer Villa, die sich der reiche Bojar Bipeöcu her stellen kosten wollte. Er zeichnete und dampfte dabei aus einer langen Vieise. Cm vonsitzigeS Bündel blonder Haare hing ihm über die Skirn und schwankte störend vor die Augen nieder, bis er es mit einer nervösen und stolzen Bewegung zurückschleuderte. Wenn er ftch aber wieder über das Reisdrett beugte, dann fiel es wieder vor. So mochte er ia immer erbittertem Kampfe mit dem eiaenen Schöpse an zwei Stun den Aklegen haben, als die Thüre hastig aufgerisim wurde. .Kurt! Tu mußt mir helfen! Es handelt sich um einen Rath, um den Rath, den der Freund dem andern schuldet ! Schuldet? Ich weiß mich nicht zu erinnern, von Dir einmal einen gui" Rath empfangen zu hadern.Nun denn, so mache Du den 5r fart.j und ich werde Dir guten Nato schulden." Ich bin nicht abgeneigt, mit Dir in ein solches Schuldverhältniß zu treten. Ader muß das sofort sein? Ich habe bringende Arbeit." So? Dringende Arbeit? Nimm an. Dein ältester, bester Freund sei in'S Wasser gestürzt. Du rufst ihm zu: warte ein wenig. Zapple, ich habe drin geude Arbeit ; wenn ich fertig bin. will ich Dich zu meiner Erholung, weil ich sann gerade nichts wichtigeres zu thun .jade, retten." So ernst ist's also? Gut. sprich, erzähle! In was bist Du denn hineingefallen? Laß Dich uicht stören, ich zeichne weiter." Also hcre. Vor zwei Moniten reist ich nach Italien. Ick war der glück linste Mensch der Welt. Als ich end. l ich wieder einmal dem herrlichsten ande entgegeneilte, bemächtigte sich meiner eine übermüthige Stimmung, lind doch war ich dabei recht melancho lljch. Du kennst doch derartige Miß stimmungen. Ich dachte mir nämlich, iirie nett eS wäre, wenn ich diese Kunst reise nicht allein, mutterseelenallein mackte. Nach Italien reisen ja nicht nur Künstler. Kunstkenner und Schwind' sücktige. sondern auch Hocheits reisende. Mich überkam eine stille und tiefe Sehnsucht nach einer Hochzeitsreise. Und während ich dieser Schwärmerei nach bing. leerte ich eine Flasche Wein. Als die Flasche mich an einen todten Körper yj gemahnen begann, dem Geist und Seele entflohen, wollte ich sie durch's Fenster des Coupes auf den Bahndamm werfen. Da siel mir ein, daß Seesahur, die sich in Noth befinden, Schiff brüchige' die an eiusame Küsten ver schlagen sind, eine leere Flasche, in der nne Bitte um Hilfe eingeschlossen ist, venFluthen anzuvertrauen pstegen. Auch ich befand mich in Noth, auch ich war einsam, denn ich fühlte ja die Noth, welche die Einsamkeit mit sich bringt. So namn ich denn eine Visitkane. schrieb auf die eine Seite unter den Namen meine genaue Adresse und auf die andere in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache eine seltsame AuZlobunz. Den Wellen gab tch mein Lebensglück anheim, das Loos ees Zufalls möge entscheiden; ich wolle Jene heirathen. die mir diese Karte vorweise. In meiner Brieftasche fand sich eine Jahreskarte der Tramway, welche meine Photographie enthielt. Ich löste die Photographie mit dem Federmesser ab. In der Reisetasche be wahrte ich ernen kleinen Beutel aus Wachsleinmand. in den ich auf Reisen meine Seife zu bergen pflegte. Photographie und Visitkarte wurden über ei neu Bleistift zusammengerollt, in das Veutelchen gethan und das ganze Päckchen fern säuberlich durch den Flaschen hals gestoßen. Dann korkte ich zu ; ich entdeckte unter meinen Habseligkeiten auch Siegellack: ich siegelte die Flasche forafälttz, drückte mem Siegel em und warf noch einen zufriedenen "Blick auf das Wunderwerk, das ich geschahen. Schon wollte ich an das Coupefenster eilen, um die Flasche meiner Liebe den Fluthen anzuvertrauen, den Fluthen der Drau nämlich, über die der Zug eben ttdte. In djem Augenblicke erst be merkte i, daß ich nicht mehr allem war. Eine ältere und eine Zunae Dame. offenbar Mutter und Tochter, waren, während ich der Arbeit eines Schiffbrü chigen oblag, eingestiegen; ich hatte sie nicht einmal bemerkt, so sehr war ich in - mein Vorhaben vertieft gewesen. Wer weiß, wie lange sie mich beobachtet haben mochten. Doch nun frommte Zögern. Unter uns dröhnt die -nt Brücke, fernhin schimmerte dag e Band des Flusses; eine rasch ig und wirbelnd flog die Flascht it. Das Fräulein sah mri t bcftemdet zu, es lacheltt tjch fragend an. Es iß daß ich mich beeilte, entschuldigen. Teno sie hätte mich viel "llten und.ich wä, 'sen. Bald entnge Plauderei gierig, si, Ehalte deß stimuiU iiiin, iiür ii i ii i ii üiil U ! ! ii ! ll? Ii :! i ' !l ! 111 ''''iiiil i !l i i : ili i ! i iiii! jil ü ii ! ! f ilii! ii! : ; '? i h1 ! "i illlj i1!; 1 i iln i 1 1 1! i jij I ! j

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iO!!'1!'; . - , .... wniimSSSiSS Vttson ad'saM hatts, uns ich m Oukrich:ig genug, ihr den Wortlaut tkfetten zu verrathen. Diese Art de, Werdung schien ihr ob ihrer Seltsamkeit wehlzugefallen. Das Mädchen wa, sebr hübsch, sehr aufgeweckt, sehr amuseilt. Ich erfuhr von der Frau Mam kaß da? Reiseziel Abbazia sei. Sofon faßte ich den Entschluß, zu lügen: and ich nannte Abbazia als den Endpunk! meiner Fahrt. Diese Lüge legte der Grund zu meinem Glücke, denn das Weitere dürste Dir bekannt sein; iä habe Dir ja' erzählt, daß ich mein; Vrant in Abbazia kennen gelernt habe. Ich bin mit Claire seit zwei Wochet verlobt, ich schwebe in allen Himmel, deö Entzückens. Jene Flasche, so dacht, ich mir. hat ihre Adresse nicht verfehlt le, Claire. ist das Weib in der Flasche !4 Nun. was soll ich Mir dann da ra t!-en? Du bist glücklich, Du bist nich mebr an die unwirthliche Küste der Ein samkeit verMaz?n. Wie kann ich Dii delsen, der ich noch ganz nnd gar Ro binson bin? Nur noch einen Augenblick schenk mir Gehör und Du wirst alsbal'd di. peinliche Verlegenheit begreifen, in de ich mich befinde. Claire ist nämlich nich das einzige Weib in der Flasche. Ick babe soeben einen Besuch erhalten. C ist ein Bojar mit seiner Tochter. Di Tochter. . . .diese Rumänen sind eigen artige Geschöpfe die Tochter ist eil wahres Teulelsmädchen. Sie ist ezcen irisch, kapriziös, prickelnd, so packelnd daß Puffer i ihrer Anwesenheit wi Limonde schmecken dürfte. Papa Pi xes: setzt mir in sranzösischer Sprach auseinander, ''eine Tochter habe wach rend cines Bades in der Donau mein, unglück.elige Flasche aufgefischt; eine s, abente:ler!iche Art des Freiens mach a::f Vcim glühenden Geist den tiefste: Eindruck ; n a'cubt in dem Umstottde daß g?rade sie oerufcn g?w.:zen, ettuu Sendung zu ftnd.'n, den unmittelbaren und segensreichen Einfluß einer gött lichen Macht zu erblicken, welche ihr einen ihren Träumen entsprechenden Gemahl auf wunderbare Weise zuführt: die Photographie, ich muß auch dieser Einzelnheit Erwähnung thun, entflammt ihre Einbildungskrast vollends. Und nun ist Papa Pipescu mit seinem Töch' terchen da. das Töchterchen ist da mit meiner verteufelten Visitkarte und besteht auf ihren Schein. Und während mir Papa Pipescu den Standpunkt klar macht, sitzt Marfa mir gegenüber und starrt mich, bleich und schweigsam, mit ihren großen, dunklen, leidenschaftlichen Augen an ; langsam und kundig senkt sik Blicke in die Tiese meiner Seele, die mi, zu Kopfe steigen und meine Sinne verwirren." .Nun. und was sagt sie? Da ist es eben, sie sagt nichts, g nichts, sie gehört zu jener dämonischen Gattung von Weibern, die schweigen, wenn sie lieben, die schweigend beseli gen und erforderlichen Falles auch schweigend todten. llnd Du willst nun meinen Rath hören ? Gewiß. Deswegen suchte ich Dich ja auf!" Nun denn, ich rathe Dir. heirathe sie nicht alle Beide, denn ich hab; mir sagen lassen, daß dergleichen nach unseren, in meinen Augen verwerflichen Ge setzen mit gewisien Unannehmlichkeiten verbunden sei.Das ist Alles, was Tu mir sagen kannst?" Alles. Warum erklärst Du denn Deinem Papa Pipescu nicht einfach, die öffentliche Aus lobung Deines Herzeus sei ein Scherz gewesen, ein Scherz, der seiner ganzen übermüthigen Art und Weise nach nicht geeignet sei, ernst genommen zu werden?" Das ist es eben. Ich wollte eZ schon thun. Aber ich bringe es mch übers Herz!" Ei, Du liebst die Tochter des Vo jaren?" Ach Gott, nein? Du bist unausstehlich! Aber als ich sie so vor mir sah. so jung, so schon, so leidenschaftlich, als ihr Auge lechzend und verzehrend an dem meine hing, als ich fühlte, daß such Augen küssen könnten, da fand ich nicht den Muth, nicht die Kraft, ihr rinen Korb zu geben. Ich liebe Claire, aber ich kann das Marfa uicht gestehenich kann es nicht." Stehst Du diesen Villenplan? Ja? Weißt Du, für wen er bestimmt ist? Für Dich, mein Freund! Es ist Pipescu. vem ich denselben ausgearbeitet habe, es ist Pipescu, dem ich denselben nun übergeben werde. Ich muß fort. Be zleite mich. Vielleicht kann ich Dich aus Deiner peinlichen Situation retten, wenn ich Maria gesehen habe. Ein guter Einfall kommt meist unversehens und angerufen." Die beiden Freunde machen sich auf sen Weg. Der Architekt sucht Herrn Pipescu auf, Kurt wartet im Kaffee yause, das sich im Hotel befindet. Er Vartet, wartet, wartet. Endlich nach zwei Stunden steht der ersehnte Rathgeber wieder, vor dem Verzweifelten. Du kannst von Gluck sagen, lieber Kurt, daß Du einen Freund, wie ich einer bin. Dein nennen kannst, einen treuen, - zu jedem , Opfer bereiten Freund. Dtt bist gerettet; Du kannst Deine Claire heirathen; ich Heirath-' Deine Marfa " .Was? Ist's möglich ? Sie liebt mich!" . Wie last Du denn das gemacht? Du bist ein Hexenmeister!". Ganz einfach. Ich gehe hinauf und finde den Papa Pipescu mit seiner Tochter. Ich breite meinen Plan vor Lapa Pipescu aus. Er rust sein Töchterchen herzu' denn das' Landhaus sollte a für sie bestimmt fein. Ich setze die iöortheile des beabsichtigten Baues in's Licht und füge hinzu, daß' ich gekommen sei, mir in der Nähe von Wleu eine zan; ähnliche Villa ' zu erbauen, um daselbst mit meiner Frau zu wohnen. Darauf Marfa: Verlobt? - Ich. .Nein!' Marsa: Verlobt? Ich: Nein! ' Ader lch hoffe bald eine Frau zu finden; ich habe nämlich 1 vor seinem Monate eine Flasche in die Donau ge-

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Votfett, ttt welcher lch mlch üüyeMg machte, Jene zu heirathen, die sie auffindet." Großes Erstaunen. Ich fahre dann plaudernd fort: Einer meiner Freunde, den ich nicht nennen will, hat diese Idee aufgegriffen und sie recht prattisch in's Werk gesetzt. Er hat nämlich zwölf Flaschm den Wellen des Stromes anvertraut. Vergebens bemerkte ich ihm, daß dies nicht anständig sei, da er auf diese Art mehr verspreche, als er halten könne. In der That hat er sich. Kurt, mit der ersten, die ihm seine Visitkarte vorwies, vor vierzehn Tagen verlobt, drei Andere aber wieder heimgeschickt, nachdem er sich mit ihnen ein wenig zerstreut hatte. Ich bin überzeugt, daß ihm noch andere aufsitzen werven. Ich aber, ich harre noch des Lohnes, den die Tugend finden soll. Meine Visitkarte ist mir noch nicht von schöner Hand gebracht worden ; das erZehnte Weib in der Flasche ist mir noch uicht erschienen. Ach, setzte ich hinzu, wenn es nur erschiene, mein Fräulein, wenn es nur in Ihrer holden Gestalt erschiene, ich würde es nicht bedauern, das Glück eines redlichen Herzens den trügerischen Fluthen überliefert zu haben .... Die Wirkung meiner Worte war eine er staunliche. Papa Pipescu bebte vor Zorn; Marfa vor Scham. Pipeseu zog sich sofort ins Nebenzimmer zurück, um, wie er sagte, einen wichtigen Brief zu schreiben. Ich blieb mit Marfa allein. Marfa schwieg. Sie hielt den dunklen, glühenden Blick gesenkt, ihre Wangen waren geröthet, ihr knospender Busen wogte. Sie ist ein reizendes Geschöpf. Das Schweigen ist auch eine Beredsam keit. denke ich mir, lasse mich auf ein nie nieder, umfasse das Mädchen und küffe es. Sie läßt es ruhig geschehen. Da kommt Papa Pipescu wieder her ein, in der einen Hand einen Brief, in der andere.! eine Pistolenkasiette. Nun findet Marfa ihre Sprache wieder. Laß das, Vater, sagt sie; es war ein Irrthum; ich habe aus der Donau ein Wesen herausgezogen; ich habe gemeint, es ist ein Mensch : es ist ein Affe; ich werfe ihn wieder hinein. Mit einem Affen schlägt man sich nicht. Dies hier ist lein Herr, m?ln Bräntiga?n, mein Gat:e. Nur dem eigenthümlichen Menschen wollte ich ja angehören, der jenen Einfall gehabt hat. nicht dem Anet. der ihn nachgeahmt hat. Papa Plpescu, offenbar ein Pantoffelvater. legte unsere Hände ineinander uns so bin ich denn Dein Nachfolger, lieber Kurt, der Nach' folger eines Äffen. Der Affe. eines Affen vielmehr! lauteie die ärgerliche Antwort. Wie? Ich rechnete auf Dein? Dankbarkeit, da ich Dir ans der Per legenheit geholfen, denn nun kannst Du Dcine Claire beglücke,, und brauchst mir nur Maria zu laycn." Du scheinst sie nicht zu kennen, die Feindschaft, die aus der Tankoarkelt qmllt!" ut der Andere uud stürmte tort. Ter Architekt fchsute ihm lachelnl nach: 5!un kenne sich Einer aus in dp menschlichen Seele!" Aii aller Ordnung. CckmrrzenHschrei tinti GewohnbettMen 'ües. Nein, das geht nicht weiter! Ich halt'S nicht mehr aus! Wenn das noch lange dauert und ich hätte em Tutzcud Daute. dann uyre ich aus aurn zwatsen Und nur aus lauter Liebe zu nur lasjea mich die Meikligen das Alles ruhig er dulden ! Steige ich Morgens aus dem Bette. finde ich meine Pantoffeln nicht vor, Wer hat sie? Meine Tochter Lina, die daran Maaß zu einem neucn Paa? nimmt, mit dem sie mich zu Wechnachte überraicken wul. Greife ich, nachdem ich mich getva schon habe, in die Toiletten Schublade, um Kamm und Bürste herauszuholen, ss springt meine Frau hinzu und schrett Um Gottes willen, nicht da hinein!' Aha, da liegt schon eine fertige Hand arbeit für mich d'rin. Will ich mir nachher aus der Kom mode einen reinen Kragen holen, wird meine Frau wüthend und schnauzt mich an: Wie kannst Du Dich das unter stehen! Ich werde Dir 'rausgcbeu, waZ Du brauchst, aber Du mutzt so lange au den Corridor nehcn." Komme ich dann an den Kasieetisch. machen meine- sämmtlichen Weibsvolker essigsaure Gesichter, weil ich sie in de' Arbeit störe. Suche ich meine Zeitung, ist sie weg. Himmeldonnerwetter, sollte manS denn für möglich halten? Meine Frau ha! Schnitte für die neuen Unterjacken d'rau? gemacht, mit denen sie mich zu Weihnacht ;m beglücken wird. Gehe ich dann in meine Stube, um di, 'täglichen Schreibereien zu erledigen, find sämmtliche Federhalter. Bleistifte. Scheeren, Lineale und der Gummi ver schwundcn. Brauchen sie d'rin Alle höchst nothwendig für mich k Komme ich Mittags Punkt 12 Uhr irni einem Wolfshunger nach Hause, in de, 'Hoffnung, die Suppe bereits auf dm Tuch vorzufinden, steckt meine Fra; eine äußerst erstaunte Miene aus uut sagt: Ach. Du 'Mst essen? Mein Gott, das haben wir ganz vergessen! 9lich wahr, liebes Männchen, Du nimms: heut mal mit 'ner Tasse Kaffee fürliev; wir haben so schrecklich viel zu thun !" Ziehe ich mich dann auf mein Zimme; zurück, um mein Mittagsschläfchen zz halten, ist meine Schlummerrolle weg Und ohne die kann ich nicht schlafe;:. Gewiß wollen sie sie mir neu beziehen. Auch 'ne Ueberraschung, Schockschlyerft uoth k Und' ich darf nicht mal em Wort d'rüber äußern, denn sowie ich. tjxi sage, heißt es: Aber Papa, Tu vep dirbst uns ja die ganze Freude!" Wie ich wieder aus der Stube hinan Z will, sind alle Thüren zu. Sie haben mich eingeschlossen, damit ich sie nicht stpre! Ich oounere niV- njernenLguH los. Kreuzmillioneff ' ; Bomben Granaten, ich will meinen Nachmittags.. LAocca! . . rm

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Aber. Männchen.- flötete mrin Frau, ,Du hast ja eben erst ftuffee gc trunken! Nun gibt's leinen mehr!" Aber was soll ich denn jetzt auiugen?" Geh' doch ein Glas Bier irinken. Es ist sechs Uhr, da triffst Du ja 'De:nk Freunde beisammen." .Jetzt? Nickt ein einziger ist da." .Dann warte auf sie. Du brauch si auch vor Mitternacht nicht zu Hause zu sein.Was soll ich machen? Ich gel?e mei. ner Wege. Wie ich dieEntreethür ani. mache, rennt mir ein Kerl mit eine! großen Kasten, den er auf der Schultet trägt, eine Beule auf den Kopf. Eiel, wohin wollen Sie denn?" Zu Ihnen; ei soll Ihnen ja eir.i Freude bereitet werden!" In denlselben Augenblick ist mein? Frau schon da. ' Mach' daß Du fort kommst, Gustav sagte sie zu mir energisch, D brauch! das hier nicbl zu sehen. Gib dem Mann nur ein Trinkgeld uud dann geh' Tel ner Wege!" Auch noch ein Trinkgeld sürdie Beukc'. Ich den!' nicht d' ran! Ich muß nlich also wirklich in d heißen Kneipe auf die harten Stüh! seyen und das kalte Bier trinken' Na. dafür lasse ich mir auch das T heuerst bringen, was es zu essen gibt. Tas iii meiner Frau schon ganz recht. Wie l.r endlich bezahlen will, habe ich kein Gel! in der Tauche. Na, da schlage doch ei ner laug hin? Hat ruir u:eine Frau, während ich schlief, das ganze Gei: aus dem Portemonnaie genommen Glücklicherweise gibt mir der Äellne' Credit. Nachts um halb eins komme ich nack Hause. Ga:r, leise schließe ich daZ Entree oi:f. um Niemand im Schlase zu stören. Ebenso geräuschlos offne ich dir Wohniimmertür. Fährt meine Fra mit fämmilice Mädels, die noch slei' ßig arbeiten, wie eine Furie auf mick los: wie ich mich das erdreisten und ob ich denn nicht soviel Rücksicht nehmen könnte, ineiu kommen wenigstens anzu kündigen ! Und so wird es noch Wochen lang gehen! O du fröhliche, o du see lige Himmel, hast du keine Ui:t?? Gerechte Würdigung. ,Was fth' ich, Grcnzbauer, eure alle öm die hat ja ein wunderschönes Hals band um." Ja, das is eben zur Be lohnung, die bat schon viermal e Dutzend Junge geworse, knalle trichincnflei." Zur Erholung. Klinge (5t trau : Wie kommt es nur, Arthur, daß Dich alle Welt, als d?n liebenswürdig' sten Mann rühmt, wäbrend ich Dich nur als einen entsetzlichen Brummdär kennen gelernt?" Ehemann : Sehr einfach, liebes Weib ! Äenn sich der Mensch um des lieben Fortkommens willen den gan, zen Tag über gegen Jedermann artig und höflich zu verhaltrir hat, so will er doch am Abend sein Stündchen haben, wo er nach Gefallen 'grob weiden kann. Gönne mir doch diese Erholung !" A us der Schul e. .Ihr wißt mn, wie die vier Altersstufen beim Mm jchen genannt werden. Also sage mir, Sritz, was seid Ihr jeht und übe, Haupt so lange Ihr die Schule zu besuchen habt?" Friy: Jetzt sind wir Knaben." Lehrer: Ganz richtig! Du. Iaköble, vas werdet Ihr dann später, wenn Ihr nnmal aus der Schule entlasscn seid V löble : ..Sülankel !" m Katarrh kann nicht k l.irt werden durch locale Applieationen, da sie den Sitz der Krankheit nicht eraeicheir könncn. Katarrh ist ein Blut- oder Eou-stitutions-Krankheit, und um sie zu heilen, müßt Ihr innerliche Heilmittel nehmen. Hall's KatarrhKur wird eingenommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimige Oberfläche. Hall's Katarrh-Kur isi keine Quacksalder Medizin. Sie. wurde seit Iahren den einem der besten Aerzte dieses Laudes veroruet und ist ein regelmäßiges Recept. Sie besteht aus den besten bekannten Tonica, verbunden mit den besten Blutreinignngsmikteln, die ci rect auf die- feyleimobcrflache. wirken. Die vollkommene Verbindung der zwei Bestandtheile ist es, was solch wundervolle Resultat bei der Heilung von Kafarrh hervorbringt. . Laßt Euch Zeugniste umsonst schicken. - i .. F. 2. C h e e y Co., igenth., Toledo, Q. Verkauft von Apotheke 7r. iC , V-i ' wh-i f !,llr iH;.!4!fi i,i 'i.

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