Indiana Tribüne, Volume 15, Number 325, Indianapolis, Marion County, 11 August 1892 — Page 2
ijl'fe:
SndwM Tribüne, r Erscheint täglich und Sonnt gs.
Tie tZ gliche .Tribune kostet durch des Tröger 12Cnt3 Per Woche, die Sonntags Tribüne" 5 ','., ?ntZ per Woche. Beide zusamms ISCentS oder SSCentZperWsnat. Per Psft iugefchiikt in Vor W' ansdezahlunz ' per Jahr.
I Ossice : 130 Ost Maryland Straße. I Indianapolis, 3nd., 11 August 1892.
EittgestanveneS FiaSeo. Nachdem über die arnilich ermächtig" ten Versuche, den Himmel in Texas durch BombardZrunfl anzuzavsen, einer seits nur rosige Berichte gebrecht, und audererZeits nur schlechte Wiße in Hülle und Fülle geworden sind, ist eZ an der Zeit, auch einmal eine einfache, mich lerne und aufrichtige Tarltellunz der Erfolge oder Nichterfclge der Regen Maschine- zu vernehmen. Eine solche liefert George (5. CurtiS in einer eng lischen Fachzeitschrift, derselbe r CurtiZ. welcher der Regensabricirungs' gesellschaft als WitterungZgelehrter bei gegeben war und nach fe:ncn eigenen unmittelbaren AufzeichnunAkn schreibt. Sein Bericht unterscheidet sich wssent lich von allen anderen, welche hierüber bisher erschienen sind, euch von der amtlichen". Hr. CurtiZ gibt in dürren Worten zu, daß die Versuche vollständig sehlgeschlagen find, indem sie absolut seinen Beweis dafür liefern konnten, dak man mit Czpkosionen einen Sturm er zwingen oder einen erheblichen Nieder schlag von Feuchtigkeit bewirken kann, folgendes sind die schlichten Thatsachen seines Berichtes : ?1. Am Nachmittag de? 10. Nuguft ereignete sich ein lebhaZter Regenschauer. Ihm gingen am Abend des 9. August zws, Luftschüsie zur Erprobung unsere Pulvers vorber. 2. Am 12.. 14. und 15. August wurden Schüsse abgefeuert, die äffen bar ohne Wirkung blieben. 3. Schichtwolken und leichte Regenschauer vom 16.. 17.. !3. und 20. August wurden gleichzeitig von Svreng schüssen begleitet, welche abgegeben wur den, als die Sturmwolken bereits in Sicht waren, manchmal vor und manch mal sogar erst nach dem thatsächlichen Beginn des RegenfaLes. Nur am 18. war der Regensall meßbar, und et de trug damals 2j!0 Jo. In mebre. ten Fällen schien ein Schuß, welcher abgefeuert wurde, als schon eine dicke Wolke in der Himmelsboh? stand, ein Regengezpritze hervorzubringen. An drei der genannten Tage ereignete sich das Regenfprühen. eöe irgendwelch e s feuern ertolgt war. 4. Am 22. August gab es einen feinen Nebe! infolge eines starken NordWindes: ihm wär am 21. August die Ervlosion von 156 Pfund Sörenfate ten dorherqeganzen. Während des Nebels wurden 270 Pfund ohn? Wirkung abgefeuert. 5. Zu früher Stunde am 26., als das Wetterbüreau Strichregen für d'.e;e Gegend vorausgesagt hatte, und das Barometer das Vorüberziehen einer Schicht mit sehr niedrigem Luftdruck ergab, berührte der Saum eines Gewütersturmes die Viehfarm C und verursachte einen leichten Regcn'aL. Am Abend vorher hatt? die Schluß efplonon stattgefundeir. und indem vom Ackerbaudeparteinent veröffentlichten Bttitöt b;r Expedition werden bteselben als Midland test" angefühlt. Tiefe? gaü wi?d als der hauvtsächlkche. zs als der einzZge Berkuch in Midland cngefuhlt. aus welchem man auf die Wirksamkeit von Ervlononen zurHervorbringunqvou Regen kchNeßm könne. Jndep fehlen dem selben die einfachsten Bedingungen eines Mingenden Beweises; denn zur selben Zeit, da der Versuch gemacht wurde, bestanden Mon die naturlichen Verhältnisse, welche einem Gewitter vorausgehen und dasselbe hervorrufen." Hr. (wrtis fügt noch hinzu, dafc die Regenschauer, die sich nach den Erplosionen einstellten. sehr ähnlich den vorbergegangenen und thatsächlich schon in Sicht waren, ehe !! daS Feuern begann. Teullicher kann ein Fehlschkag von Einem unmittelbar an der Sache Betheiligten nicht eingestanden werden! .Arion" n deutsche Polizei. Tem New Yorker Gesangverein J21uon. der ebenioWie in Berlin aus ., seiner SZnzerfahrt durch Deutschland und Oesterreich überall aufs freund lichste empfangen worden ist, sind in Frankfurt a. M. zwei kleine Abenteuer Kassirt. Ter .Arion" traf am Montag Abend von Heidelbercr in lZrank lurt ein. Tie sieben Vereine der frankfurter Sänaer Vereinigung hatten nch mit ihren Fahnen zum Empfang auf dem .Perron des Hauvtbshnhafs kmaefunden. Be,m Einlaufen des Zu aes begrügte zunächst die Kapelle der 61er die Gäste, woraus der Neeb'sche Männerchor den dkutschen Sängergruß anstimmte. Herr Jean Drill begrüßte alsdann Ankommenden. Ter Vra iident des .Arion"..Herr Rich. Katzen. mayer. dankte für den Empfang und war in AeMMhei auf die Anrede seines , Vorredners einzugehen, !S der öahnvorsteher erMn und erklärte, jtyfc öle aaze za veenoei meroen rnune. öer aanic cncat amw m sioanng Herr Katzenmayer beendete in sofortiger Erkenntniß der Situation seine Rede, indem erden Anwesenden zurief: Nun senn. Forietzung morgen Abend ,m . -r-t W . , . ' , .. iVt . 4 izZalmengarlenl' uno mnm im yai mengarten blieb die Fortsetzung nich aus Tort kam am Dienstag einen übereifrigen Polizeibeamten das Ster nenbanner auf dem PaZmengarten-Ge' sellschoftshause so verfänglich vor. daß , '-jr j. mV rf,1 ' !: ' it Miene ma$u. Die flagge yerumer " holen zu lassen. Das ganze Wohlthä tigkeitConeert des Arign- wurde da tux6 in Frage gestellt; der ftellvertre , tende Polizeipräüdent machte zedoch das Versehen der iktttergeordneten" Organ durch losortiae. entschuldigende Zurück nähme des FlazgenverbotS wieder gut, lZbmso batte auch der Beamte die
Einziehung des üUx dem äuptqua ticr des Ärion-, dem Hötek Brüsseler Hof" ihm zu Ehren wehenden Sternenbanners bewirken lassen wollen. Die im Brüsseler Hof" wohnenden Mitglieder des Arion", hatten aber er klart, sofort abreisen zu wollen, wenn
das Banner entfernt würde. Die Fahne durfte bleiben und das Concert and bei koloszalemBesuch statt. Abends war ein Commers. wobei in Reden mehr ach das unliebsame Vorkommniß berührt wurde. Die Frankfurter Sän gervereinigung überreichte dem..Arionn Bild Frankfurts. Wie nachträglich bekannt wird, hat ein Mitglied des Arion" während des Aufenthaltes in Oesterreich das Unglück gehabt, seme Gattm durch den -od zu verlieren. Sie starb plötzlich in Carls' bad und hatte in einer der Privatkassen der Länderbank ein werthvolles Tepot n Geld und Schmuck niedergelegt, das man dem Wittmer mangels ausreichender Legitimation auszuiokgen Anstand nahm. Ta gürt der deutsch-amerikanisch? Tbeaterdirector Conried vermit. eknd ein. Er legte der Bank ?eme Bestallung als öffentlicher Notar" im Staate New yoxt vor und leqitnnlrte dann den amerikanlichcn Sänger, der aus sein Zeugnid hm das Tepot o:r verstorbenen Gattin von der Bank aus gefolgt erhielt. oldatenftrafen in mcrika. Die Behandlung, welche längst dem pennsylvanischen Milizsolvaten JamZ zuthen wurde, hat die Aufmerkfamkelt von ganz Amerika und Europa erregt und ist im Allgemeinen als grausam und barbansch verurtheut worden. Es soll hier nicht, mehr von den Einzelheiten dieses Falles die Rede sein ; ober es lohnt sich, einige Streiflichter auf andere Disciplinarstrafen zu werfen, die an amerikanischen Soldaten allerdings in wirklichen Kriegszeiten vollzogen worden sind. Eines der bemerkenswerthesten Bücher. die über unseren Bürgerkrieg geschrieden winden, und eCrtnnexunaen eine Gemeinen" von Frank Wilkinton : er wird darin auch der Soldaten' strafen, gedacht. Mche in der Pokomoc Armee im Winter von 1863 auf ! 64 im Gange waren. . Grellen wir einige bezeichnende Stellen heraus : Die Bestrafungen angeworbener Leute waren mannigfach, und manche darun ter schauerlich brutal und nutzlos.streng. Bei der leichten Artillerie wär das Bin. den en das Hinterrad" besonders be liebt. An jedem Munitionswaaen be fand sich, vom Mittelpfosten nach bin. ten und oben gehend, eine fünfte Achse und an dieser ein besonderes Rad. Ein unbotmäßiger Soldat wurde nun ge zwungen, feine Füße auf diese? Rad zu fetzen: dann wurden ihm die Beine anseinander gezogen, bis sie drei Speichen Überspannten, und seine Arme wurden gestreckt, bis drei oder vier Speichen zwischen seinen Händen waren: daraus wurden Füße und Händ: fest an die Radfelgen gebunden. Wenn die,Strate mä mg sein sollt?, so ließ man den Unglücklichen fünf od.'r sechs Stunden lang in dieler Stellung: wollte man ihn aber strenger züchtigen, so wurde, nachdem er in der bezeichneten Weise auf das Rad gebunden war. mit diesem eine Vierteldrehung gemacht, sodaß der trafimq aus der vertikalen in eine horizontale Lage kam und nun feine ganze Kraft ausbieten mußte, daß nicht fein Körpergewicht zu schwer .niederwärts zog. denn in diesem Falle schnitten die Striae. Mit denen Arme, und Beine festgebunden .waren, in das leFch. Oft habe ich Soldaten stundenlang diele Foltergual aushalten seyen, wahrend idr Gencht schneewe, war. die Kinnladen krampsbast gefchlot' sen waren nnd die vlugen unheimlich brannten: iedks Zcdreienrekschlimmerti noch das Schicksal des Delinguenlen. d ihm dann ein rauber Stack als Knebel durch den Mund geschoben und festge. bunden wurde. Eine andere Stra?e war noch schlimm mer. wurde aber nicht h,tung angewen' det. da sie geeignet war. das Opfer für lmmer zum Krüppel zu machen. Hinter jedem Batteriewagen ist eine schwere. starke Wippe, au? welcher Fourage befördert wird, mit einem scharfen Rand. Auch hier wurden Hände und üße des Delmguenten sozusagen auf das Rad gettschten". aber auf zwei Räder, und das ganze Gewicht deS Soldaten wurde auf seine Brust aewerscn. welche schwer gegen fenen Ranö drückte. Ich habe d:e itärltten Männer bei dieler Folterung nach weniger als zehn Mi n u ten obnmäMtg , Norden flehen: fA n . . r. , . ,.Kl;Vr-f--! . .T i. r oonmug .wrcxn ,eyen :; n dN' 5 Vbur M!7til' f ,. 'tn mun I . iedem Fälle wurde Dr Tejinuent eist' .fc . J-f i f. ,ii' y- iw 1 7 v - i! derart geknebelt, da Geschrei uiN' möglifltfwM ! n fon1:,ri unter die rt 1 rn c n V Sit gesckreUnvirk zwei fw$ 'pon fielen. TüAuf hängen Qn-dk y Täu m t nSß m taglaMch vor n ntj?iiit) 'nii;,:' j i-:Füt il e i dj; t ?r ,; CtrüskMe.rkSnetZl $'CJ&1 , Wie NL.N-'fieh sind. dleAmerikaner welche die ehaMunLJäröZkine mittelalterliche- nennen, nichts wenige? als aufrichtig. 1 i j ,M mmm i 1 1. Ente" und Nicht dem wilden oder zahmen Ver wandten der , Gans, welcher einen so schmackhaften Braten liefert, sondern vielmehr den , druckpapierrnen Ungc thümm. welche namentlich in den Hundstagen zahllos in allen möglichen und unmöglichen Gkstaltm herumschwirren und oft nichts weniger als schmackhaft s:nd. sei dieser kleine natur geschichtliche Beitrag gewidmet. Für das.' was wir .Ente" nennen, sagt der Amerikaner und Engländer "canard; aber das Wort ist nicht eng. lisch, sondern französisch und wird bei den Franzosen' für Ente zunächst in ganz unschuldigem, natürlichem Sinne KiiMwendet 'k Ostdeutsche Wort auch. Dies weist deutlich genug auf den Urspruch der Bezeichnung hin. welebe in übertragener, Bedeutung zum ersten ,Male, gegen Ende des vorigen Jahrhunderts angewendet wurde. Damals entwickelte sich der Reuig keitendienst im modernen Sinne. , und französische, englische und , deutsche NaHnchttnblätter ftrenattn sich aul's
Äeutzerste an. einander tz-den Irnlalio nellttkN Neuigkeiten zu überbieten. )zu kam. daß augenblickluh keine Ereianisie eiflfn Ranges , die Welt bewegten: denn die franMschezRevolütion und der amerikanische Freiheitskrieg standen noch nicht auf der Tages ord' nung. Es wurde sozusagen Himmel.
Etde und Hölle nach Sloffen für außergewöhnliche Geschichten abgesucht. Den durchschlagndsten Erfolg auf diesem Gebiet erzielte aber Cornenson, ein Pariser, mit einer kleinen Vkünchhaus'ade. die für alles Aebnliche -maß und titelgebend geworden . Er erzählte, daß foeben der Stadt Paris ein Versuch angestellt worden fei. welcher die außerordentliche Gefräßigkeit der Anteil ioanäras) beweise. Zwanzig dieser Thiere habe man eines zchöiicn Morgens zusammengebracht und zu einer festgesetzten Stund? eines der felben getödtet. in kleine Stückchen zerschnitten und somit dem ganzen Jude hör an die anderen 19 verfüttert. Eine Viertelstunde fpäter habe man No. 2 m gleicher Weise abgemurkst und an die übrigen verfüttert. und alle Bietetstunde sei dieses Erperiment wiederholt worden, bis schließlich um 115 Uhr nur noch eine einzige, fürchterlich vollgefresfene Ente übrig gewesen sei: Diese Geschichte hatte einen Erfolg, der d:e kühnsten Erwartungen ihres Erfinders übertraf: sie mochte die Runde durck die ganze civilisirte Welt und wurde sogar V iiir.i. irr. i. ,".t..i..;.. in pneniuiucgc urucu veirugri,. Als sie aber fast schon vergessen war. wurde ste von amerikanischen Blättern wieder aufgefrischt und noch belfert." Vom Jnlande. D e r ! m I a b r e 1364 geprägte Silberdollar hat heute einen Werth vonSSoo. Die Br onze Eent. welche sich noch im Umlauf befinden, sind alle im Jahre ISo4 geprägt morden. E i n Farmer in New Jer sey empfiehlt als neues Heilmittel deS Heufiebcrs das Rauchen vsn Ftchiennadeln vermischt mit Tabak. Ein Statt st iker hat aus gerechnet, daß seit Bestehender Welt 65 Quadrillioneu Menschen aus derselben gewohnt haben. Laut dem kürzlich in bei Republik Eosta Rico vorgenommenen Census beträgt die dortige Einwohner zahl 243.205. Brillen für Pferde ve?. fertigt ein Optiker in London. Dieselben sollen dazu dienen, den Gäulen den spanischen Tritt beizubringen. i F ü r 3809 Pa ar HaZ en ohrer. wurden an einem Tage in Trego Eount. Californien. 3190 Prämien bezahlt, so riesig hat sich dort die Spe. lies Lampe vermehrt. Auf eine neue Art hat sich kürzlich bei Fort Leavenworth in Kan säs ein gutgekkeideter Fremder das Le den genommen. Er kletterte aus einen Baumast, band an demselben das ein Ende eines Strickes fest und legte sich das andere, zu einer Schlinge geknüpft, um den Hals: darauf betäubte er sich mit Chloroform und ftel in dem dadurch hervorgerufenen bewußtlosen Zustände von dem Aste, wobei durch das Gewicht seines Körpers die schlinge um 'einen Hals fest zugezogen wurde und der Selbstmörder erstickte. Der ehemalige Mayor vor Minneapolis. Dr. A. A. Ames, welchcr dreimal durch Volkswahl an die Spitze der Bürgersckast berufen wurde. bat sich in seinem Privatleben als ein herzloser Wicht entpuppt. Er hatte um eines Frauenzimmers willen, mjt welchem er in wilder Ehe lebte, sein ihm angetraute Frau verlassen und , atZ diefe. darüber an gebrochenem Herzen sterbend, ihm den Wunsch aufsprechen ließ, ihn vor ihrem Tode noch einmal iu Ziehen, antworteie er ihr brieflich mit den ärgsten Schmähungen. Bald da rauf ist die Frau gestorben. Chevalier C ar lo A arsotti. Präsident des Erckutiv Comites in New ?)orl. das mit der Errichtung eines Columbus-Denkmals betraut ist. hat dieserTage einen Brief aus Rom .rhakiender von den bekannten Künst lern Seyator Ginlio Monieverole, Prof. Emilio Gallori, Prof. Eng. Gualicbmo Caldirini und Senats, Prof. Francesco Turante. welche dit königliche Denkmal-Commlssion btl zen, ae;eichnet ist. Diese Herren ma eben die Mittheilung, daß das Denk mal fertig gestellt und in jeder Bezie kbuna e,n bedeutendes Kunstmerk in. U, h;. athryUn ifrmstrhmtien bei Äb übertrifft. D Bnich, kchlies, :'. ' . . mit dem Sahe-. Dieies Denkmal wirk dem starken und thatkräftigen amerlka - iVi t m .. ä?t . 1 T . ? Nischen Volke das Genie italienische, Künstler offenbaren und bewenenLdai Niemand inst so befähigt ist. der. Mqnn in Stein zu verkörpern, welche, Amerika der Civilisation erschlossen hat. als ein Italiener." , AIS am 3. Aug. der Dam v?er Teutonic" von der White Star" Linie in New Port angelangt war. verbreitete nch in den dortigen Rbeder kreisen die Nachricht, daß dieser Dam vfer der Fity of Paris-, dem jüngste Adovtivkinde der Union, den "Lorbeer kränz entrissen und auf seiner letzten Reise die schnellste, bisher überhaupt en zielte Fahrt zu verzeichnen habe. doch .lieb' Vaterland magst ruhig sein!- d'u Nachricht, stellte sich als salfch heraus. Der Dampfer Fity of Paris?., auf dessen Masten in Bälde das sternbefäU Banner der Republik wehen wird. bleibt immer noch die Königin de, Meere, denn sie legte die lüngste Fahr nach New Bort in 5 Tagen. .15 Stun s tin'h WirniUn itrflf ül triflfirnl Wjt II i tl it v -fryj 9" '': i f ' die Teutonic" jetzt 5 Tage, 18 Stur, den und 46 Minuten gebrauchte, 'Ei nen kleinen, Sieg hatte jedoch John ' limf ' Ki 1 nitnnir Uti, Wll V1V iiri und ihre Mannschaft zu verzeichnen denn dieser Windhund des Oceans legt bei der letzten Fahrt an einem Tag, 528 Knoten zurückdik höchste, Knoten zahl,. welche bisher von einem Dampfe, in 24 Stunden erreicht wurde. Ek sind das 3 Knoten mehr, als selbst du ..Eilt,, of Parisl us ihrer lUngste? ruhmvollen- rZahrl an einem Tage er zielt hat. "Für Diezenigen. welche nich an den Hetzsahrten der beiden Wind
Zünde Theil- .nrhmen.mag der Wett streit ein 'ganz interessanter sein, dexz Dassagieren der Damhfff bitten sie liefert dem Interesse jedenfalls nicht ge, ringe Gefahr für ihr Leben. Kür z t ich tra s v o nHamburz
das Answanderungschisf r. Taormina" in New ',')ork ein. Ant dem Deck stan den Hand in Hand der 43iöhriqe AD thur Sonnquest aus Posen, Teutsch land, und die schwarzäugige, schlan!, gewachsene lfatharina Warther. Wal , sie sprachen? Arthurs liebeglübendj Blicke sagten genug. Die Zwischen decksvassagiere. unter ihnen der vev liebte Arthur und die gluthäugige Ca tharina. wurden gelandet, zedoch statti auf Ellis Island auf der Bkatterninss , sHossman? Islands, da auf d?r Reif, im Zwischendeck einige Erkrankung? fälle an Blattern und Tvpbus vorge kommen waren. D'k öde Insel mil ihren Baracken war eher geeignet Schwermuth zu erzeugen, als Liebes raicrei. und doch ergriff letztere Ar, thur so mächtig, daß er seine ange betete Catharina aiis Schritt uni Tritt mit seinen LiebeßantrZqen ver folgte und als endlich für sie die Be freiungsstunde schlug und sie aus Elli Issand gelandet wurden, da kannte d nunmehrige beiderseitige Perliebthei keine Grenzen mehr. Ohne sich soga? UM ihr Gepäck zu kümmern, verschwan den die beiden Liebenden im Struds Gotbams. Am Nachmittag des näch sten Tage? kauerte in einem Winke! dei EinwandererGebäudes auf Ellis Js land eine Frau und weinte herzzerbre chend. Es war die, Gattin von Arth: Sonnguest. desselben. dermitCatharin, Wartha. die ebenfalls verbeiratbet seu soll, nach unbekannten Regionen ver duftet war. Ihrer Erzählung nai war Frau Aurelia Sonnquekt schon v längerer Zül hier eingewzndert unl batte sich kümmerlich durch ihrer Händ Arbeit soviel erspart, daß sie ihrem n Posen zurückgebliebenen Gatten eine, Schisssschein nach hier kaufen konnte Sonnauest hat idr all' ihre treue Lieb schlecht vergolten, und die arme schwer geprüfte Jrau sah alle ihre Znkunsts i'lane, die si? sich geschmiedet, ihr Luftschlösser, die si? sich gebaut, un hie ihr trenlpser Giike verwirtliche, hklsen sollte, in Nebel zerrinnen. Ne b?l lagerte auch aus dem Ocean dem Ungeheuer, dessen Beherrsche Neptun in Gemeinschaft deS losen Kna den ?lmor wieder einmal ein Opfer ge lrL:rt. A ch t u n d z w a n z i q t a u s e n d Patente sind im verflossenen Jahre be willigt worden. Alaska hat 538.000M0 in Seehundsfellen eingebracht. Rußland bat eS an die Ber. Staaten für blo.V00.000 verkauft. Kürzlich ist in Lou,sv,lli:. Ky., die Negerin Maria Rred, angeb lich d:e älteste Frau im Staate, im Älter von eintzundertur.dkünkzehn Zah. ren gestorben. Sie war im Jahre 1777 in Virginien gederen und vor beinahe e'em Jahrhünde't nach LouiZville gezogen. Bon ihren sechzehn Kin der überleben sie nur zwei. Natürlich war sie. wie fast alle uralten N gerinnen, mit George Washington und vielen anderen geschichtlichen Größen übe bekannt. mm m m Vom ußlande. Ueber den Tod der Berliner Lehrerin Fräulein Marie Lang in der Schweiz wild dem B i x Bund- aus Rovio (Lugano) geschrie. den: D sonst so harmlose -Monte Generoso hat am 22 Juli zum ersten Male seit vielen Jahren ein Opfer ae fördert. Eme Gesellschaft vön fünf veutfchcn Damen in den mittleren Job ren unternahm an 'diesem Morgen bei dedeckiem, ober ruhigem Wetter ein Vestemung desselben von Lugano über Marroggia und Rovio (bekanntlich ist daß der lohnendste W für Fußgan ger). Etwa eine halbe Stunde ober halb Rovio verließen die Damen den richtigen Weg. kletterten einen für Ein heimische wohl gangbaren, aber doch bedeulend schwierigeren Pfad aufwärts, bis sie auf .eine Grashalde etwa eine Stunde oberhalb Rovio. auch diesen verloren. 5ie kehrten deshalb um. in der Absicht, in Rovio sich ein wenig auszuruhenZ UN) ;dm richtigen Weg zu ertragen. Beim Aditifa drach p:od' lich eine der Damen diejenige, die in der Mitte zwischen den anderen ging) lautlos zusammen, kollerte einige Schritte über Halde und Gesträuch hinunter, ohne den mindesten Versuch zu machen, sich irgendwo an Sträu chern oder Grasbüschen festzuhalten. und stürzte von da kopfüber eine viel leicht 10 bis 15 Meter hohe Wand hinunter auf einen Felsen. Zwei der Damen kamen nun sofort in's Dorf hinunter, um Hilfe zu holen. Uverzüglich eilte ich mit einigen Leuten, den nöthigen Utensilien. Medikamenten. seilen e. zur bezeichneten Stelle. Nach etwa einständigem Klettern und Suchen fanden wir die Abgestürzte am Fuße des besagten Felsbandes mit einer klaffenden Wunde am Kopf, leblos, so daß uns nichts übrig blieb, als die nöthige Schritte zu thun, daß von AmtZwegen die srestltellung des That deftandes und die Ueberführung der Leiche nach Rovio angeordnet würde. Die Verunglückte ist eine Lehrerin aus Berlin,' Namens Marie Lange, eine beleibte Dame, die angesichts ihrer Körperfülle und ihreS Alter (circa 50 Jahre) Anstrengungen, wie sie solche Kletterpartien erfordern., nicht aewach sen xpax Da auch die medicinische Todten schau auökrltlNlaen Nlcht bedeu tenden Wunden und Ouetschüngeü am . :.'( 1 ,m opr reine wnjien erleßunzeniwayr nahm muß man annehmen, die ' Ver unalückte sei einem avpovlektischen An fall.! der ihr erst das Bewußtsein raubte undidann zu Fall brachte, erlegen. - Ein, Liebtstragödje. die s,ch die er Tage m Joggia abqe spielt. , hat dort und in ganz Italien Aussehen erregt. ,, Der junge und. reiche Vicomte Francesco von Donadoni hatte sich schon lange bemüht die Liebe der bildschönen Tommasina di Lalla, der, Tochter eine einfachen GastwirthS in Vico Garganieo. zu gewinnen. Die fechszehnjährige Tommasina war in der ganzen Provinz wegen ihrer ? klassischen Schönheit berühmt und gefeiert; die reichten und vornehmsten iungen Leute
aus ttoaaia boten ihr Herz urld" Oano
an, aber Tommasina wies hartnackig t alle Bewerber zurück. Zum Heirä' then bin ich noch viel zu jung-, so lau tete stets ihre Antwort. Aber zum; Lieben war sie offenbar nicht mehr zu jung, und sie, die sich weigerte in Ehren das Weih eineS -biederen Bür gersmannes zu werden, wurde in Un ehren die Geliebte des galanten Francesco von Donadoni. Freilich hatte er ihr versprochen, sie bald als seine Gattin h'imüh.en zu wollen. Das ließ der Herr Vicomte aber hübsch bleiben und war sogar kühn und leichtsinnig genug, sich ösientlich der Gunst zu rühmen, die ihn von der angeblich unnahbaren Tommasina zu Theil geworden. Solche Mäd chen küßt man wohl einmal, aber man heirathet sie nicht", fügte er in trockenem Tone hinzu. Der Herr Vicomte mochte nicht bedacht haben, daß solche Mcidtn" rnnnrnrnnl Ohr rtPi-fi hriim in-rh-n können. AlS er Dienstag. 19. Juli. IVI IHHIMIHI f ' V . . 4U stolz und ritterlich durch die Straßen von Foggia schritt, stellte sich ,hm plötzlich die schöne Tommasina entgegen. Unsnki 8sr, 8inore!" sagte sie. ich möchte ein Wörtchen mit Dir reden." -.Aus dem Wege-, schrie der Vicomte-. doch das Mädchen ließ sich nicht aus der Fassung bringen: Willst Du die Ehre, die Du mir geraubt hast, wieder yerstellen, so gut eS eben geht?" fragte Tommasina. Nein!" rief FranceSco. Du willst mich also nichl hei rathen?" ..Nein!" Dann will ich Dir nur fagen, daß Du trotz Deiner hohen gesellschaftlichen Stellung ein Lump bist, und ein solcher Schuft ist nicht werth, daß er lebt, fcuona sera sig-riore". C achs und stieß dem Vicomte ein .unges Stilet tn die Brust, so daß er blutüberströmt zusammen brach und schon nach wenigen Vkinuten todt war. Tommasina betrachtete kalllächelnd die Leiche und stellte sich dann freiwillig dem Richter. Gegen das Um s ichgrei fen der Hände aus dem Piano richtet sich nachstehende, in der Curliste veröffentlichte Kundgebung des könig llchen mir- und Bade-Komminarkats zu Ems: Es ist von verschiedenen -kiikn dkk Bitte an mich ergangen, dalür Sorge zu tragen, daß Curgäste wie Einwohner nicht durch rückfichtsloses Musiciren. Clavierspielen belästigt werden. Nirgendwo aus der Welt ist Rücksichtnahme gegen einander mehr am Platze, als an einem Curorte. Jedes Clavierspielen be, onenem. nach einer Straße zu gelegenen Fenster ist Polizei lich verboten. Langdauerndes Ueden aus dem Clavier zu Zeiten, von denen man wissen kann ibei einem Arzte während dessen Sprechstunden), wann der Nachbar darüber, darunter oder danebei, zu Hause ist, ist nicht nur nachbarlich. fondern rücksichtslos. Ich hoffe, daß es nur dieses Hinweises bedalj. um den musikalischen Belästigungen und Störungen Einhalt zu thun. v. Wil 'ich. Oberst a. D." Ein eigenthümliches Mißgeschick ist. wie die Königsberger Blätter berichten, einer jungen Dame widerfahren, die sich gegenwärtig am Ostleestrande in der Sommerfrische be findet. In einer größeren Gesellschaft hatte dieselbe einen Ausflug von dort aus in's Samland hinein gemacht, bis in die Nähe des Dorfes GroßKuhren. Oei den verschiedenen Spielen wurde ihr nun der schöne neue Strandhut zu viel, sie legte ihn ab und hing denselben an den Äst eines nahen Bäumchens. Lls sie nach einer Stunde den Hut wieder iw'tn wollte, war von demselben nichts zu sehen, an dessen Stelle hing ein gewaltiger brummender Bienen' beutet", um den Hunderte Mitglieder des unruhigen. revolutkor.arenJmmenVölkchens herumflogen. Die Situation klärte sich dals auf: die Bienen hatten den Hut als vorzüglichen Halte. Punkt auserkoren uns fich in und um denselben gemächlich gesetzt. Erst am andern Tage wurde der junge Schwärm von dem Eigenthümer entdeckt, de, Baumast wurde abgesägt und wanderte nebst Hut und Bienen in den Stock, wc kr sich beute noch befindet. Der Ulrner Ztg. berichtet eln Augenzeuge über einen neuen Militärskandal Folgendes: Am Sonntag Abends l l Uhr. als ich, mit Bekgnnten das Hasenbad passirte. kamen mirzwei Männer in ruhigem Gespräch entgegen. Links von uns. mitten in der Straße, lief Lieutenant v. L. Derselbe bog zu meiner Ueberraschung hart vor uns und etwa ifljf Schritt: vor den uns entgegenkommenden Männein auf das Trottoir ein. Die beiden Männer gingen auseinander, um den Officier durchzutasten, wurden aber in nicht wiederzugebender Weise von demselben mit Worten wie: .Weggehen! wie waS! angeschnauzt. Die beiden Männer wichen verblüfft auf die Straße zu auS, wobei Einer sagte: Da hört doch AUeS auf!" Ter Lieutenant aber war noch nicht zufrieden, sondern ging dem jün geren der beiden Männer nach und sagte: Da gehen Sie her, ich hau' Ihnen Eins herunter." wobei er zum Schlage ausholte. Der Angegriffene stieö den Lieutenant abtt von sich, daß er auf die Straße siel. Auch das war noch nicht genug für den Herrn o. L.; er rassle sich auf. sprang auf den alteren Mann, derselbe mag ca. 60 Jahre alt sein. loZ und versetzte Zbm von hinten mit volle Wucht einen Faustschlag in den Nacken und sagte: .Das ist die Wiedervergeltung". Dann entfernte sich Herr v. L. gegen die Neustadt zu. Ich erachte es als friedliebender Bürger der Siaht für meine Pflicht, . ein derartiges Vorkommnis hiermit öffenzlich zu besprechen, damit die höhere MilitärbeKrde in der Lage ist. Maßnahmen zu. treffen', wodurch der Wiederkehr solcher Dinge vorgebeugt vird. Soweit die .Ulmer Ztg; Es ragt sich nun. ob, der Civilist der den Herrn,' Lieutenant auf'S, Pflaster gesetzt hat. als .satisfaktionsfähig" befunden erd.'n , wird worüber erst i eine , sorgsame Prüfung seines Bildungsganges Aufschluß tzeden wird. Warten wir Ifo ab! '" ' . ' Der BöSphore Egnp iien- hatte vor einem Monat die Sensationsnachricht verbreitet," Dr, Geot? habe am Fuße deS Sinai die beiden Gefedtafeln ' des Moses aufgefunden: Der kraniösssche Archäolog Ge'oraeS Be
nevlre. der mchr weniger als dreitaufend Inschriften aus der Sinai-Halbinscl zurückgebracht und demnächst -veröffent-lichen ivird. theilt über diesen Dr. Geote. den er nicht kennt, mit. derselbe habe in seinen früheren Angaden verschiedene Irrthümer, zum Beispiel über die
Dichtheit der Beduimnbevölkerung und über die Türkifenminen daselbst veröffentlicht und scheine gern durch ein Pergrößerungsglas zu blicken. Jeßt habe er wahrscheinlich am Fuße des Djebel Mouca zwei jener zahlreichen Inschriften gefunden, von dem nämlichen epi graphischen Charakter. wie die übrigen. Es sind dies nabatäische Inschriften, herrührend von den in Jdumaa seßhaften semitischen Stämmen. von denen sich eine Unzahl auf den Felsen der Sinai-Halbinsel finden. Schon 535 nach Ehristi wurden dieselden für das Werk der alten Jsraeliten ausgegeben, welche hier nach den Gesktzestafeln sich während vierzig Jahren auf allen Felsen des Sinai im Schön schreiben geübt hätten. Ter auch im Äittelalter verbreiteten irrigenMeinung diese zahlreichen Terte seien Erinnerungen an den Auszug der Juden aus Egrten. ist 1840 zuerst der deutfche Gelehrte Beer entgegengetreten. Dies hindrite freilich nicht, daß bald daraus die Engländer Förster und Sbarve ähnliche Jrrthümcr wiederholten und der Nabatäer in mehr oder weniger phantastischer Weise übersetzten. Bin nen Jahressrist dürfte nun die Ueber fetzung. die Herr Benedite von allen diesen Inschriften gibt, erscheinen, aber der französische Gelehrte üußert im Temps selbst seinen Zweifel, ob man nicht in zwanzig oder in hundert Iahren in denfetben doch wieder Authozraphe der Begleite, des Moses. .Moses selbst und vielleicht sogar Jehooas er' mlcken werde. Man ichreibt ausParis. 21. Juli: Die französische Regierung hat sich entschlossen, die Ruinen des Schlosses von Saint-Etoud. welches bekanntlich zur Peitreibung feiner deutichen Beiatznng von den französischen Geschützen des Forts Mont'Valerien in Brand geschossen worden, abbrechen zu lassen. Am 25. Juli fund die Sudzzifsion statt. Nachdem der Abbruch zollzogen. sollen auf dem ehemaligen Standplatze des Schlosses Garienanlazen installirt werden. So verschwindet ie letzte Spur von einer jener Statten, ivf der die großen Persönlichkeiten der französischen Geschichte gewandelt und ,uf der sich manche ihrer denkwürdigen Ereignisse abgespielt. Heinrich W, vsirde im Schlosse von Saint - Eloud ,ls König begrüßt: der Papst kam dortzin. um den Sohn von Louis Bona zarte zu taufen; Karl X. unterzeichnete ort seine berüchtigten Ordonnances, Nid von di?rt aiis reiste der kranke Kai 'er, Napoleon III. zurNhein-Armee ab. Die Stadt Samt.Eloud verliert mit ,em Abbruch der Reste des Schlosses ihren größten landwirthschaftlichen Neiz. Nichts Malerisches als diese Ztutncn, in denen ein üppiger Wuchs Ion Blumen und Gesträuch erblüht vac und die r,ngs von blühender und zrünender Hügelkandschast umgeben varen. Aus diesem Grunde ist auch z,e Entscheidung des hohen Ministerlaths nicht recht.begreislich. umsomchr. i(4 die Ruinen Niemandem im Wege standen. Andererseits aber verschwinzet damit ein Denkmal trüber Zeit, ein VZiitet der Aufreizung zu Haß und ache. Und darum können die freunde des Friedens mit dem Beschlusse de& 5onzel!s wohl zuslleden sein. (5 i e seltsame B erste i g c n,L u Dieser Tage in Paris stilttqe fund.n Iiil Hotel Drouot wurde dieser Tage eine Sammlung von Strümpfen und Tricots von Tänzerinnen, versteigert, die einem alten Opernabonnenten. Herrn Vincent D.. gehört hatte und für welche die rden nur einen mäßigen Respect zeigten. Der VcrsteZgerungs'Eommissär bemühte sich vergeblich, einen Liebhaber für dieje Sammlung zu finden, der sie im Ganzen gekaust hatte. So blieb denn nichts anderes übrig, als ne ln einzelnen Par tien zu oertaiifen. Die Tricots der Tänzerin Emma Livry. welche im Jahre l8(, während der Generatprode zu Stumme von Portici- auf der Bühne verbrannte. wu,den für 12 15 Francs verkauft an Trödlerinnen. JmGunzen wurden 7115 Francs erlöst. Alle, die zum krummen Meyer kommen Werden immer freundlich aufgenommen, Gutes Bier, sowie dm besten Wein Schenk' ich ineinen werthen Gästen ein. Auch hab' ich früh und spat 'Nen guten Lunch parat. 3 ohn H. Meyer, 391 Süd Dtlawan Strafet. Neue Wirthschaft ! HENRY W. BAAS, No. 1 Madisou Ave. No. 1 Nachfolger von Julius Keller. Die besten einheimischen und imvörtirten Weine, Liquore, Cigarren, Pier u. s. w. .Freundliche Bedienung und Lunch. CX7 Kost per Mahlzeit, Tag öder Woche. Henry W. Baas. 1 Madison Ave. Neue Wirthschaft von No. 27 Madison Avenue. Ich empfehle meine neue Wictbfcbaft hiermit dem geehrten Publikum, und verspreche durch freundliche Bedienung Und Verabe'ch ung der besten Ge'ränke meine Gäst." j- dezell zufrieden zu stellen. Wm. Schünler. V-.i Tasöben-Nbren, t ' ! " "i : .. " i f ' HauS-Nbren, Neueste SchmuSsacben, Gold und platirt, in großer Auswahl. ;JdHS 34 Jackson Pa. Union Station eeLmüin
wtsm
filM,mmjnw.m
5,Wcrth einer Schachtel eine Guinea." 5 t ;j W v -ViirvV yr,v -u- j-'.--r-. -. i ü nrrt!! S WljicnillMsl. Rerztttche Wissenschaft ha ein? großen, Triumph in der Er ' zeugmig do B E E G !3 A ' S I 1 I welche Miavöne unö 5 ö I blaUi alle nervösen Leide. ! vie zeigen genurrer ?eroauung, iverop7ung' ö kcauter ieebcr heüen. errunzen; auch stellen , r' . V ; V ' ist i- -i LVl . ' sie o'.e ccunancige vreiuaoi,cu tci grauen tneS niitöer br. Mit einer gkjchmsSlosen nd auNSsdaecn Hülle ' , bderzosl'. 'Bet allen Bpethekern. Prei S? Qemi die 1 kchäch:el. New Ztork Depot: Canai etr. WVVM 113 Dr. Ä. Biililcr, ' Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delawarc Straße. Osfice-Stunden: 8 9 Uhr Vorm.: 1 3 Uhr Nachm.: 7 9 Uhr Abends. Telephon 2',Z. Dr. Panizer, (shirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office : 191 Ost Michigan Straße, tEZ Maffachusctts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags auS genommen. Telephon 22. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Ssi Shio Str. Osftee-Studen : 9 Uhr BormUtaz. S 4 Nhr Nachmittags. Wohnung : ifckeBroadwai, :d ütmutaitbt Teievhon 4S. Dr.H. S. Cmmingham, Offiee und Wohnung : Süd Meridian Straße Telephon 1319. Ofnce-Stunde : 8 9 Nl?r WorgenZ. 12 I UhrAttttakiS. 7 w Uhr Abends. Dr. Cunningham spricht Deutsch. Dr.Wilh.J.Nogge, Drntschcv Arzt. Office : bei Pantzer's Apotheke. ( Tel. UM.) Sud East trasze und Lincoln Laue. Sprechstunden: 9 Uhr Bor.: UbrNacbm. und 7 Uhr Abends. Wobnunz: JZ Madison Avenue. elevliou tiir. C. C. Eeris, Deutscher Zahn -Arzt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. a wird vf Wunsch anaewov bt. Ferd. A. Müller, (NaÄfvlger vo ttQt Wüer. Apotheker. Tie asertignag ve Nrzedten eschiekt tu ,uverläsjker, fachverftLudigeeBZeis,. Sübtvest-ökke der Ost Washington nnd Oft Str. Telephon 87. MRS. CRAHAM'S Cucumber und Eider Flower Cream ift län CoSrnr tic in btm Sinne, in metc ra iaS Wo gewöhnUch gebraucht wird, sondern ver' fchönt rermanent. iSH macht die Haut weick. art und rein, und durch stetigen Sedrauck auch wen;er tSS ist ein ftetiger ScduH ggrn die Wirkungen der Sonne uud des Wiudes undveiliindcrt Sommer sprossen und Nlccke. ES reinigt das iUfuU weit besser eil ? eire und Wasser, stärkt die Haut und verhindert Runzein. Es macht die Hut ka irisch und glatt auKsehend, wie te einem neien Mäd cken. Jede Dame, jung oser alt. sollte es bt Rüden, da 'es ein jugendliches Ruslehen giebt und zwar danrrnd. Es enthält weder Siurr noch Alkali, ist io kchädliG, wie Thsu, und so nährend für die Haut, wie TKan für die P stanze. Preis Kl: bet uen Apothekern und Hsarkunn lern, oder bei Wir. vervat,e Proliant, 1W3 Post Str., San Lranzisko, woselbst sie Tamen von allen Enttkllnnaen im Gesichte kuri. Bcdand tung auch brierl,!k Das tleine BiTch W man sich ?chö macht," gegen Einjenduug einer Brief marke verschickt. Mufterflafche frei verschickt an Damen gegen lfknsendung ion WEents tn Briefmarken zur Be takilung de Portos. Weibliche Agenten ver, Unu MRS. CRAHAM'S Gesichts -gleiche kurtrt die scklimmsten Sommersprossen, Flecken und Hantschäden. Preis kl. 30. Hannlos und rvirkjam. Muster davon köunen nicht gefchickk erden. ZDer Apotheker in dieser Ttadt, der zuerst von meinen Präparaten bestellt, kann keinen Namen dieser Anzeige beigefügt bekommen. Meine Präparate pnd bei allen Wholesole Druggiften in Uhicago und jeder Stadt westlich davon m bat'en. Frih Bernhards MirtMzast. No. 7ö Süd Delaware Straße. Pool- nnd Billard-Tifche. Gutcv Vunch jeden Vormittag und Nachmittag! Zu zahlreichem Besuch ladet ein krltx Lornkart, Eiqentbümer. Zur Empfehlung! Meinen werthen Jreunden und Bekannten empfehle ich meine , wei. ttl Dker.Uttrthschaft 0. 0. Ecke Washington u. New Jnsetzstr. Die besten Getränke nnd Cisarrea Sets an Hand. ufer?lm Vedienun.
somi b. mmmnL, mA::.:
Usenbahn-Tabelle
Akikunst und Äbganz der vnfchiedknen öifen bahnzüge im Union Depot, Jndianapoli!. Vsndalia. Mgang Posizug 7MBm NAVm 12 5 Sem 4 00 9irn 7 (XI Si vivuk Expreß Accomodatwn.. Expreß...... .. C 'preß . . .... .. ....II COttm Ankunft örrreö ... 3 ... 4 Z5 ?m ...wPm ... 2iDm ... 5öm . . . 7 47, N m Expreß Akkomodation . . Erpreß Schnellzug. .. ., NecoAmdaiisn . Cledcland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Llevcland Division. Abgang Erpreß A)?n. Expreß 9 35 5rvreß U 45 Vm Limited Erpreß... 3L0Nm Expreß 6 45 91c: Än?unft Erpreß 7 OI Dm Erpred ....11 10 Tm Limited Expreß. . . .. . . .... 11 55 Vm Expreß 5 M Ä.m Expreß .................. w Tti Nm Et. Lru;Z Division. Llbzanq Erpreß 7 30 l-rn imilcd Expreß 12 05 Erpreß 5 LO Am Erpreß, tlalich 10 00 Am Ankunft ErpreNäglich 3 25 Vm ExpreK . . . . . . . ... 9 25 Vm Lim.'!ed Expreß. .......... 4 45 rn Expreß L Vm Thicago und Eincinnati Tivision östlich. Abganq ScknellWg 3 45 Tra vltcomobatwn täglich . . 7 Cft Vm Äccomodätwn 10 55 Vni Postzug 3 Ki Ulm Accom9d. (nurEenntazs). 5 30 im Accomodatwn 7 00 Sirn Ankunft- Nusysille Llccoinodation.l 30 Vm Posliq 11 M ?m Jnd'plÄ Ace. (nur Sonnt.).12 30 Stirn Accomodation 5 08 9itn Accomodstwn 11 15 K Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Eincinnati Division westlich. Ab gang Aceoinsd at ion 7 10 Schnell. Post 12 01 m Lasayette Accomadatlön .... ö 28 Vim Schnellzug ISVm Ankunlt Schnellzug 3L0Vm afayctte Äceomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 45 Am Nccomodäliön 21 Ä.'m Peoria Division westlich. Mgami Erpreß 00 Vm Erpreß 12 OK Nm TanviUe Accomodation 5 10 Slrn Expreß 11 25 Nm Ankunft Expreß 3 25 Vm Danville Aecomodation 10 35 Pm Expreß 2 50 Nm Expreß .55 Nm Peoria Division öfuich. Abgang ExpreZi 4 50 Vm Accomodülion Expreß 3 05 Nm Ankunft Expreß ll 57 Vm Accomodstiolt g 00 Vm erpreß '....11 15 Nm Lake Ene und Western. Wganz Expreß 7 15 Vm Expreß 1 20 Nm Erpreß 7 00 Nm Scknell.Erpreß 11 10 Nm Ankunft SSnellkErpreß 3 M Vm Expreß 10 M Vm Expreh 2 r0 Nm Expreß 20Nm Pittsburg, Eincinnati, hirego und Lt. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreü 4 45 Vm EoluMbuS Slecomodallon... S w Vm Expreß 3 00 Nm Slichinonb Aecomodation. . . 4 c Nm Expreß SöONm Ankunft Nichmond Aecomodation i 00 Pm Schnellzug 11 40 Vm erpreß 12 45 Rm Aecomodation S 45 Am Expreß 0 50 Nm Expreö.. 9 00 Nist Chicago Divisien via Kekomo. Abgang Expreß.. Expreß Ankunfl-Exxreß . Expreß .11 20 Vm ..1130NM .. 330VM .. S tt Nui Äuisville Divisien. Abgang Er.preß 3 40 Vm LoniMille Aecomodation.. . 8 00 Vm Schnellzug 4 ( Nm Aecomodation 4 31 Nm Ankunft Aecomodation 10 25 Vm Schnellzug 11 10 Vm Accomodatwn 00 Nu, Spezial täglich 1050Nm Cincwnati, Hamilto nnd Ändianapolis. Abgang-Expreß I 45 Vm Eincinnati Accomodotiön . . 10 57 Vm Expref; 2 m Mm Expreß 4 25 Nm Expreß 20 Nu, Ankunft AccModat!on 9 20 Vm Expreß 11 25 Vm Erpreß 7 45 Nm Expreß 10 55 Nm Expreß... 12 35 Vm Indianapolis und VineenneS. Abgang Erpreß 8 00 Vm VincenneS Aecomodation. .. 405 Nm Ankunft Vincenms Accomodationw 55 Nm Expreß 515 32m Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß . . . Expreß Expreß Ankunft rprsß... Erpreß Expreß 00 Vm 100Vm 700NM 10 30 in 2 40 5tm 10K6ÄM Indianapolis, Decatur und WeAem. Abgang Expreß Aecomodation . 8 30Dm . 4203 Echncil.Erpreß Ankmtft Schnell-Expreß .llOONrn . 3 30Vrn .wlOVm . 4 45 Vm Aecomodation. Expreß LouZsdille, New Albany und, Chicago. ASZaNgi5xpreß .. ....... 12 40 Vm ,! Expreß .... ... ViiUi?:,n 35 Vm , Monon Aecomodation . . . . 5 20Sm Ankunft Expreß 3 2.5V 11 Mono Acroniodatien 10 40Dm Expreß 3 20 31m tmrmt Im mm m rfc für , vP LG ffi Aw-m iT, u4 imu. !, 1kw4Min. wmi, i-.mtwrw mv wm mrett. myr Mtf Wmmt w MH -M I,, mn i h rfc ad f-V ,, ii k ", , U rrtt j o . l.m h, -"nnrri rtf ri,t n !m ftB Hl ;:;.'; ;1 f., Htui,. K.I. ';ianff ri : 5 ',',,, im .'.r. tiKi !11' J vr II ,.,,.. u. . ! ; i nriuir un t,x wn H ,.!,, ,, V l r - f.tiTi C.,L k, J . ., i
Ml -w t k
ST "
