Indiana Tribüne, Volume 15, Number 323, Indianapolis, Marion County, 9 August 1892 — Page 2

:&i:

I äJjiC 4 l l 3l!:, " :;üi "'s:. ,?!, i$ ':Se'f C3

JndZana Tribnne. Erscheint IC ii g i i d nd o tx n t u g s.

Die tägliche .Tridüne" kost durch den Träger HÜesitd per Wocbe, hie SonntegÄ Tribüne- 5 Cets per TöSive. SJeifc jufamssen l&Cent odcr 83 Centi prrM.nat. Per Pgst ua.tf4iit in Vor susdezahlus ' per Jahr. Cfflcc : ISO Ost MaryZanb Straße. JiidianapoZis, Ind.. l Llugui: 1892. WktttneixL yas ungltttrnwe auve Äus der sshicagoer WeltzsteülM.q wird in der Frauenabtheilung des Staates Siid-Dakots eine iniereffante Statue zu sehen sein, welche soeben von dem jungen aufstrebenden Kunst! Äiordan in TeadVood vollendet worden ist und ein schönes Jndianermädchen von 18 Sommern, tarnen Minne, haha, zum Gcgenstand hat. Ein, Liebesromanze ht das Leben dieses NaturtindeZ fnif) geknickt. Minnehaha erblickte am östlichen Adhanqe der Biack HiUs düZ Licht der Welt, als Achter M Siour - HäuptliogA Sifcenber Bar", welcher den Truppen des Generals Custer in d.'r derüh:n!en Schiacht am Little Big Horn den Untergang bereiten half. 1377 streckte dieser Häuptling mit sei' nem Gefolge die Waffen und ging nach der theyenne Reservation. Minnehaha wurde mit den Bundes soldaten UZ ZortS Lull? bekannt, verbrachte Zchlichlich fast ihre ganze Zeit daselbst und wollte soar von den Lebensge wohnheiteu ihres Stammes nichts mehr wissen. Das eigentliche Geheim niß ihrer Wandlung aber war br. Leutnand Dupont. für den sie rasch eine glühende Leidenschaft faßte, wäh rend er einfach freundlich zu ihr war. AtS er sah. daß sie allezeit in feiner Ge sellschaft sein wollte, stellte er ihr in gütlichen Worten vor, daß er im Osten Weib und Kinder habe. Vlber Minnehaha zeigte kein Verständniß für die (hegesese?e der Blatzgestchter. Sie bat ihn endlich, sie wenigstens zu seiner Dienerin zu nehmen, damit sie stets um ihn sein, seine Wünsche erfüllen u ihr vor Verrath schüfen könne. Tupont konnte das nicht länger ertragen. ür suchte um seine Ver Festung nach Fort Laramie in Töaomin 'nach, hoffend, das Madchen wecde ihn schon allmalig vergessen, wenn er nur erst fort sei. ' Sem Gesuch wurde gewährt. Ueber ein Iah? lang war er schon auf seinem neuen Posten, ohne von der Jndianermaid wieder etwas zu hören, als er eines Abends spät in sein Bureau gerufen wurde, da ihn Jemand sprechen wolle. lir kam unr sah eine weibliche Gestalt am Hcerdk stehen, da? Haupt mit dem üppig wallenden Haar auf die Brust gebeugt. öS war Miiimhiha! 0 Tan", ries sie aus, die Augen aufschlagend, denkst Tu meiner garnicht mehr Ich bin öen ganzen Weg von Talota her zu Tir zelausen. um vor deinen Augen zu sterden. O stoße mich nicht weg! Ich sb nur noch ein paar Tage zu leben, mein Herz ist gebrochen, als Tu mich verliefest. Ich werde glücklich sterben bei dem Gedanken, daz Tu manchmal an mein Grab kommst und Sie arme i'iinn haha bemitleidest I" Sie hatte nicht zn viel gesagt. (xlj Tage darnach betteten die Soldaten ihre Leiche unter den Rasen eines Hügels. Eine schlanke Pinni wurde zu Häupten ihres Grabes gwlianzt. und durch ihre Zweige ran'cht der Wind so manches ftlaaeliid. Wehmüthig üderfchkeicht den Wander.-r, der MinnehahaS Geschichte erfährt, der Gedan'e. der fo ergreifend in den Heine schen Worten 'ausgedrückt ist: Die Engt nennen es Dimmel4sud'. Die 2mhi nennen ti Höuenleid. Tie Menschen sie msaeu eö Liebe.! TaS Anden im Talzfee. Ailc Verschiedenheiten des Meerwas fers vom Süßwasser treten natürlich auch beim Salzsee in Utah hervor; dabei aber hat dieses Wasser einen hoherett Salzgehalt, als man ihn irgendwo im Ocean findet, und daraus entstehen Eigenthümlichkeiten, welche dein Iremden, der sich in seinen Wellen badet, seltiam erscheinen. Als ich mich zum ersten Male dort untertauchte erzählte jüngst ein Mit , arbeite? einer geographischen Zeitschrift öffnete ich gewohnheitsmäßig die Augen unker dem Waffe-. Sofort hatte ich ein ganz entselicheS Brennen, als ob mir reines Vitriol in die Augen geschüttet worden wäre. Augenblicklich ließ ich mich an die Ober stäche hinauf und suchte das brennende Salz aus den Augen zu kriegen: aber je mehr ich rieb, desto gründlicher schien es hineinzukommen, und ich hatte einen ganz rasenden Schmerz. Nach einiger Zeit brachte die Natur genügende Hilfe? denn meine Thränendrüsen sonderten schließlich eine genügende Menge zwar ebenfalls salziger, aber doch ungleich milderer Flüssigkeit ab. um daS hoch' gradige Seesalzwasier aus den Augen hinweg zu schwemmen, und ich hütete mich natürlich, sie noch einmal einem solchen Brennbad anSM sehen; nachhe? bereitete mir das Badcn in jeder Be ziehung Gcnuß. Ich fühlte mich ganz außerordentlich leicht in diesem Wasser, und es war eine Kleinigkeit., sich in fitzender oder zurück gelehnter Stellung oben treiben zu lasjen.Söer allerdings nichts vom Schwimmen versteht, wird davon keinen Vortheil haben; denn der Uopf hat. da er schwerer ist,, als die übrigen l5rtremi' tätenKden Trieb, unterzusinken, wenn man ihn nicht üb?? der Oberfläche halten und balanciren kann. Jedenfalls ist aber ein s viel geringeres Bemühen e?? forderlich sich oben treibend ztt erhalteU, üZS irgendwo im Meere; ganz leichte -Handvewegüngen genügen zumSchloim men und zur Behauptung deS Gleich-, gewichtS, und man hängt weniger vom Athemholenz ab als im Oceanwasferi AlS ich zum Schwimmen, auzlangte, überraschte inji ' klatschendes und fpriendeS Geräusch hinter mir, ich ent'deckte aber, daß dies nur von meinen

eigenen Füßen kam. denn rch war 10 weit außerhalb des Waffers, daß bei jedm Zug meine Füße in die Luft fuhren. Tiefe Leichtigkeit am einen (nde deS Körpers sührt aber, wiegesagt, dahin, daß das andere Ende unterfinkt, wenn man nicht an da Schwimmen gewöhnt ist. Als ich an's Land stieg, bemerkte ich, daß buchstäblich jeder Zoll meiner Haut von Salzkrystallen funkelte, und sosehr ich auch rieb und schrubbte, ich konnte sie nicht leicht loskriegen: dabei waren sie scharf genug, um Unbehagen zu vcrUrsachen, ja sie erinnerten stark an Ti steln. Meine Haare waren ganz voll von diesen unzähligen verwünschten Tingern. die sich auch an meine Kleider innen und außen hängten. Taher mußte ich in meinem Hotel sofort ein Süßwafferbad nehmen, und die Kleider und Wäsche mußten gehörig au?geschüttelt werden. Als ich in der Stadt meine Erfahrungen erzählte, wurde ich ausgelacht und mir gesagt, die Leute hier leisteten sich das Schwimmen nur in einem Badcpavillon, wo man stets sofort mit Süßwasser die Salzkrystall' entferne.

Hin Nation Von Zaunkönigen. Man hat manchmal die Wahlen ali saS große Sicherheitsventil" unseres Landes bezeichnet, manchmal auch du Nede- und Preßfreiheit, manchmal auch den Spiclraulu. welcher dem wirth ichastlichen Emporstreben gegeben sei. Auf etwas Anderes wendet Walter B. Hil! im ..Century" jenen Titel an; seine tatirnch angehauchten Ausführungen sind aber auch nicht ohne". Sein GcdankiNgang ist folgender: Bei uns tragt Jeder den Marfchalls. ftab im Tornister, d. h. es schwebt ihm stets die Aussicht vor, selber die höchste Stufe erreichen zu können, und daher wülnit er sich stets an der Erhaltung des Bestehenden unmittelbar interefsirt. In der Schule wird jedem Jungen gelehrt, daß er Präsident werden könne. Allerdings kann immer nur Einer Präsident der Ber. Staaten werden, und die Ehancen dieser Lotterie wären vielleicht etwas gering, wenn nicht überreichlich für Ersahwü'rden gesorgt wäre. Wir sind eine Nation von'Präsidenten, und unsere Gesetlschast ist gesichert durch eignen wäh.ni Ocean nicht nur pokiti'ch'c. sondern mehr noch nichtpolitiscker He.rschersteUcn'. Man nehme doch das Adreßbuch irgend einer Stadt zur Hand und sehe die ,'iste der Organisationen durch, welche gewöhnlich in einem solchen enthalten sind: da wird man sich überzeugen. daß die Vorsehung für dn Ehrgeiz aller Bewohner ein Füllhorn von lauter allerhöchsten Würden ausgegossen hat. Man sehe sich irgend eines der Bücher an. das eine unternehmende Nirchenorgaüisatiotl veröffentlicht hat: man gehe dir Lifte aller Wohlthä-tigtcits-.' Veredlung)., llntcrstütMngS-, GeseüigkcitS- n:id sonstiger möglichen und unnlögtichcn Vereine und Loge durch, ob mit oder ohne militärischen Anstrich, ob öffentlich oder gehrim". An kleineren Orten tritt diee Erichelnung noch großartiger hervor, als an größeres: dort gibt es fast lanterCommandirMe. und wenn es Einer nicht ist. fo N'sÜ.cr es nicht bester haben. ; Ich habe in" eineizt' gewissen kleinen Städtchen eine Untersuchung angestellt und gesunden, daß jeder Mann, jede Frau und jedes Kind über 10 Iahren ein Amt hatte, mit Ausnahme einiger gänzlich verfumpftcr und vertrackter (!raitere, dle überhaupt nicht mitge zählt werden, außer von der Polizei. Einer meiner Freunde hat es in einem VersichecungIorden bereits zum Allerobersten Großkanzler der Welt" gebracht. Wie arm'elig -nimmt sich daneben der Titel eines Präsidenten der Per. Staaten aus! Und nicht nur zu einer Hcrrfcherwürde kann man e-Z bringen, sondern zu so vielen, daß man gar nicht niehr im Stande ist. diese ganze Welt zu regieren. Ich kenne einen Geschäftsmann, welcher eS kürzlich ablehnte, das Oberhaupt einer Oi ganisation zu werden, weil er bereits das Oberhaupt von 20 anderen war. Wahrlich, wir sind eine Nation von Herrschern? attdwlrldschafiliches. Taß die Fütterung von Hafer an Milchkühe von bestem Einfluß auf den Milchertrag ist,ist vielfach bekannt und seine Verwendung in Form von Schrot, noch besser in Form von Mehl, in fortgeichritZenen Milchwirthschasten langst eingcsübrt: weniger bekannt ist jedoch sein Einfluß auf das Aroma von Milch und Butter. Professor Märcker-Halle sagt darüber folgendes: Ich hatte vor einiger Zeit Gelegenheit, die Milch vou Kühen zweier verschiedene Nuhställe zu schmecken, in welchen im wesentlichen dieselbe Viebrasie mit denkselben Futter ernährt wurde. Tie Milch in A hatte einen angeuehkuett füßest Geschmack, war aber nicht so aromatisch, wie die in 1! erzeugte. Ter Unterschied im Geschmack war ein frappanter. Wohl schmeckte in A die Milch süß mit einem schwachen Nachgeschmack, den man mit dem Auö druck tiußanig zu bezeichnen pflegt. Ich schrieb dieses Arourn" der Milch ans die Fütterung von Erduußmehl, als ich indeß die Milch in 1 schmeckte und den nnßartigen Geschniack in so für die Milch günstiger und vorherrschender Weise ausgeprägt fand, forschte ich specicll nach der FuUcrzusammenstellung und fand, daß ia A 2kg Erdnußmeh! ge eicht wurden, in I! dagegen lieg Haa und Erdnttßmehl,.uttd daß bei a"echer Fül'erratlön in die Milch den glichen Geschmack halte. ' , , , J Hiernach darf eS als erwiesen be trachtet werden, daß der Haser dcit Ge schmack der Milch günstig beeinflußt mid ein geeignetes Mittel zur Erzie lnng nner vorzüglich schmeckenden Milch uud Butter ist. Taß der Haser aber auch günstig auf den Fettgehalt der Milch wirkt, möchte ich aus der Thatsache ich icß.n. d a ß die Milch im B lalle ii stk.'Z um 0,5 Procent Fett Mth? chaiiel als in A, indeß hatte,, ich später jllcht0:elegenheit.,,,,,,,den,Iktkgeha!tty. zeit ulsteüen., nachdem ,,dort , auch Hafer gefütlcrt wurde. Getränkt werde -n ur mit reinem, nicht zu kaltem Wasser.

Ueveryaupk ist der vaser, lodern er nicht gar zu hoch im Preise sieht, als 5Zraft;uticrmitte! für Milchvich den Körnern alter übrigen Halmfruchtarten enll'chitden vorzuziehen. U m ganze Erdbeeren z u c o n s e r v i r e n, wählt man nicht zu große, aber recht festflei'chige Beeren auS. die wohl reif, aber nicht überreif sind. Vorheriges Wa chen muß unbcdwgt unterbleiben. Tann werden sie eutßicll und sogleich in die Einmach glcr gelegt. Turch leichtes Schütteln vcrtbei.lt man sie so. daß recht viele hii'.e ng.'h'n. Tann übergieszt man sie mit klarem, geläutertem Zuckersvrup und lcht sie !0 bis 15 Minuten im Wasielbade. Früchte, die viel Negen toä!,ret:! der Neiie erhielten, halten sich nicht gut. Ueberhaupt gehen Erdbeereu leicht in Gäheung üder. Um dies zu vermeiden, sc-'.t man dem Zuckerj'up eine geringe Menae Salicyl zu.

Bom Jnlaude. Channcey M. Depew sagt, daß er auf jeder Oceansahrt täglich nahezu ahtzchn Stunden fchlafe. Richter Shiras ist da ein zige Mitglied des Oberbundesgerichts, das einen Backenbart trägt. James E o p e von Martin; Ferry in Ohio besitzt einen Kalendei vom Jahre 1609. Das Wurfgeschoß des bri tifchen Royal So ereign" w egt 120( Pfund, das des amerikaniiwen 5Zriegsschiffes Massachufe i .000 Pfund. Nach statistischen Berichte? sind in den ersten sechs Monaten d. I. 1200 Meilen neue Eisendahn ge baut worden. Ein wohl unterrichtetet Washingtoner Eorrespondent sagt. Eongreßrepräsentant Holmes sei außero. deutlich populär bei den Damen. Watkitt JameS. der be. jährte Stiefvater des '?lfri'areisender Henry M. Stanley, ist einer der Stri kerS in Homcstead. Stanley'S Mutte, ist todt. . GrovcrElevcland schreib, alle seine Briese zwischen zehn Uh, Abends und zwei Uhr Morgens. Ties Gewohnheit hat sich Eleveland im Wei hen Hguse zu Washington angeeignet. Robert H. Folger von Mas ,iilon. O.. ist der älteste praktisirend, LkcchtSanwalt in den Ver. Staaten. Er ist im Jahre 1812 in Eheste, Eounty. Pa. geboren und hat dreißig Jahre später dseAd?okaten-PrariS auf' genommen. Ober st S t r e a t o r, auf dessen Befehl der Bürgersokdat IamS ir Homeftead gefoltert' wurde, lebt vie, Iahrhuuderte hinter feiner Zeit. E, tvürdc ein werthvoller Maun in der Tagen der spanischen Inquisition gewe -,, 'leu sein. E a l v i n S. Briet sagt, di l e demokratische Campagne habe ihl 5.5,00.000 gekostet. Herr Harrity kanr sich Glück wünschen, das demokratisch HauS der Repräsentanten läßt di, Eampagne - Literatur für ihn drucken. Er-Scnator Blair's stärk ster Gegner im Kampfe um einen Sit, im Nepräzentaatcnhausetst Eyrus ÄUl loway. unter dem Namen Salvatior Eyrus' bekannt, den er wegen seine, Anhinglich'eit zur Heilsarmee bekommt i hat. Er soll der größte Mann im Staate New Hampshire sein und feini timme soll von Mount Washtngtor bis zunl Merrimac hörbar sein. Nicht übel bemerkt der Jl Herald": ..Wenn die AundeSsena. tore.z der WeltauSi'tellungs'Bewilligunk von fünf Millionen Dollars die Be üinlmung angehängt hätten, daß ßhl cagj sein Trinkwässer genießbar machen 'ollte. so würden sie mehr Verstant gezeigt haben. Bei schlechtem Wasser. Offenen Wirth chlsten und geschlossene, Ausstellung dürste die Sache der Neli' gion keinen besonderen Boom" erfahr ren." Die Todfeindschaft zwi. schen den beiden Zwillingsstäotche Humboldt und Takota Eity.'in Iowa, wird demnächst durch einen Herzens' dund ihr Ende erreichen, indem dit Verwaltungsbehörden beider Orte.deit Beschluß gesaßt haben, sie möglichst balk zu einem einzigen Gemeinwesen zu verschmelzen. Ter Name der zu künstigen Stadt wird durch Volksab: ftimlnung festgestellt werden ; wahr icheinl ich wird man ihn Humboldt taw sen. Auf der Morgen feite des Eentral'ParkS in New Bork, gegenüber der 1 10. Straße, wächst massenhast eine sonderbare Gattung von EactuS. der sich an den beinahe senkrechten .Fels wänden hinauf schlängest und in jedem Nisse und an jeder Ecke der Fel,eu sich fest hält. Die Lage der Fellen an jenem Platte scheint' besonders für die Pflanze geeignet zu fein, da der Boden dünn und trocken ist und die Sonne den ganzen Morgen auf die Felsenwände brennt, so daß stundenlang eine tropische Hitze erzeugt wird. Die beiden PinkertonS. William und Robert, welche das von ihrem Vater AUan Pinkerton ererbte Geschäft, moderne Landsknechts-Haupt leute zu sein, mit ungeschwachten Kräf ten fortsetzen, verstehen eS vdrtrestlich, für ihre Dienste sich gut bezahlen zu lassen. Jeder von ihnen gestellter Mann bekommt $4 per Tag, doch berechnen die PinkertonS dem Monopol, in dessen Sold sie stehen, K8 per Tag, und außerdem hat der Auftraggeber noch für die Verpflegung des SöldnerHeers zu sorgen, so daß die Sache, für ihn eine recht kostspielige wird. Als auf der A'cw Z)ort Eentral-Bahn dei Strike ausbrach, wurde bekanntlich Pinkerton auch zur Hilfe gerüsen" und er soll für seine Dienste den Vander ,i!tS die Kleinigkeit von S 15,000 be. rechnet haben. Auch Herr Earnegie öürite eine ganz nette Rechnung zu be." zahlen haben. Von d e n he rvorra g e n d st e u Händlern in Robbcnfellen in den Ver. S taaten wulde . kürzlich in New Z)ort unter dem Namen George E. Tread. weck Eo.' ein Trust gebildet, dem an geblich ein Kapital von zehn Millionen Dollars zur Verfügung steht. Bisher waren säm:ntliche, ,, Pelzhändler deS Landes gezwungen gewesen, ihre Rob benielle 'behuk'S der Zubereitung und

deS FärbenS nach Europa, zu scyMN, was natürlich mit erheblichen Kosten verbunden und hauptsächlich Schuld daranwar, daß Sealskin Jacken und -Mäntel so ungeheure Preise erzielten. Nur ein Haus, nämlich die alte Firma

Treadwell & Eo., kannte einen Fär beproceß, der weder von der englischeu, noch der französischen Methode ibertrofsen werden konnte, doch lehnten Treadwell & Eo. es stets ab. für andere Häuser Austräge zum Färben von Rob' bensellen zu übernehmen. Vor Kur em gründeten mm verschiedene engmche Pclzh.indler ein Syndikat zu dem Zweck, das GehetMNlL des Treadwell schen Prozesses anzulaufen ill'.d zu ihrem Nutzen zu verwenden. Die amenkamscheu Firmen kämest aber rechtzeitig da hinter un) inen g l ;ng es denn, den Enz'.ändertk ein chtt'. , chen zu lchlagcn und t,ch iclbtt in tc i Be)ift des Versahrens zu setzen. Unter den TrusteeS des neuen ..Eombine" befinden sich die Herren George H. Thatcher, John D. ParsonZ u,kd George H. Treadwell, welch? drei Banken voa Albany repräseit ti eil und serner sind die Ehemical National Bank" und die MerchantS' National Bank" von New )oci, die I. National Bank" von Albany und die ..Jideliti) Title & Teposit Eo." von Newar? im Tirrttorinm vertreten. Bon eingezoeihter Seite tvird behauptet, das; der Trust bei den schiedsrichterlichen Berbandluu gen bezüglich der BeringSmeett'rage eine große Rolle spielen ?verde. Die neue Gesellschaft wird für alle ameriianl chen Pelzhäildler das rben und Zubereiten von Seehundsr'eNen übernehmen und' jene werden lorauSsichtlich nur zn froh sein, ihre Waaren nicht erst außer Landes schien u hauchen. Die A d i r o it d a ck - W i l d n i ß umsaßt ein Gebiet von 5000 Quadratmeilen oder 3.100,000 Acres. Die Eanoe-Elubs in den Ver. Staaten zählen über 20,000 Mitglieder; der erste wurde vor etwa 2i' fahren aearundet om Auslande. Schlimme Erfahrun gen mit dem Erwählten ihres Herzens hat eine heirathslustige Wittwe machen müssen. Vor ungefähr zwei Jahren ließ sich ein gewisser Herr Dawernold. Professor der französischen Sprache," wie er sich nannte, zu anscheinend dauern dem Aufenthalte in Erfurt nieder. Lange Zeit lebte der Herr Professor." ein schon recht bejahrter Mann, einsam dahin. Wie sich aber jetzt herausgestellt hat, benutzte der Mann die in der Stille erworbenen Kenntnisse von Land und Leuten znr Jnscenirung von HeirathSschwindeleien. Schließlich lernte er eine auswärtige vermögende Wittwe kennen. Diesezweifellos von dem Prosessortitel geblendete Dame, willigte, trotz aller ihr zugehenden Warnungen. in eine Eheschließung ein, und es wurde vereinbart, daß die Hochzeü m Wien gefeiert werde. Vor mehreren Tagen trat auch das Paar die Reise nach der Donauresidenz an. sonderbarer Wei-e jedoch über Aachen, nachdem man vorher das in Wertpapieren be stehende Vermögen der Wittwe 0,000 Mark in Banknoten umgewechselt hatte. DaS Geld wurde in einer Tasche mitgeführt. In Aachen sollte übernachtet werden und man logirte sich deshalb ein. Am Abend kam Dawernold von einem Ausgange nicht zurück. Die ängstlich werdende Braut" sah schließlich nach ihrem Gelde und mußte da zu rhrem Schrecken gewahren, daß statt des Geldes sich ein Eisenge wicht in der Tasche befand. Der Prosesseur" war mit dem Gelde durchqebrannt und ist auch bis heute noch nicht aufgegrissen. Durch die in Erfurt an gestellten Ermittelungen ist nachgewiesen. daß der alte Gauner auf ganz raf iinirte Weise seinen Plan vorbereitete. Hoffentlich gelingt die Ergreifung des Durchbrenners, welcher nach einer aus Liverpool hier etngetrossenen Karte am 14. Juli nach Amerika abreisen wollte. I m russischen G o u v e r neirent Perm starb unlängst erncr der extravaganten Fürsten, die jemals in dem an ercentnjchen Männern so retchen Moscowiterlande gelebt haben. Fürst Tubrosow war einst einer der schneidigsten Ea datiere der Petersburger Hofgesellschaft; man nannte ihn wegen seines tprlchwortllch gewordenen Reich thumS nur den europäischen Nabob. Als er sich jedoch, und zwar durchaus nicht freiwillig, auS dem öffentlichen Leben zurückzog, hatte er von feilten Glücksgütern gerade nur so viel zurückbehalten, daß er nicht Hungers zu ster den ' brauchte. Wegen feiner tollen Streiche, die gar cst an offenkundige Verrücktheit grenzten, war Fürst Dubrosow in ganz Nußland bekannt und geiürchlet. Einmal schwor er hzch und heilig, er wolle den Lieutenant Paul Iwanowitfch. einem Ritter ohne Furcht u.,d Tadel., einen Schkeck einjagen. Er erreichte diesen Zweck auch vollkommen indem er dem Lieutenant einen Kübel heißen Wassers über den Kopf goß, so daß der arme Officicr vor Schreck läut auifchrie. während Dubrosöw sich ver guügt die Hände rieb. Ein anderes Mal ließ er einen seiner Freunde, der sinnlos bet. unken war, ganz kahl fcheeren; in ein Klöstee bringen und in die MönchS!tttle stecken, damit er 14 Tage la rg Buße th e Der Abt deS Kloster's, der durch ein tleincS Trinkgeld geiügig gemacht worden wär, ' ördnte auf Be fehl Dubrofows an, daß der neue Klosterbrudcr täglich lOONuthenstreiche er halten olle, so ,oaß der Mönch wider Willen schließlich froh war. daß er noch heiler Haut aus feiner unfreiwilligen Gefangenschaft entlassen wurde. Du brosow wurde wegen dieses Witzes nach Sibirien verbannt) Bevor er jedoch in's Exil ging, setzte er seinen Heldenthäten noch die Krone auf. Er gab seinen intimen Freunden und Freunbinnen ein Abschiedsfest ! und ' erntete Lob aus schönem Munde für eine Ricsenpastete, die als pieca de resi tance. auf der, Galatafel ' prangte. .Da sie Euch so gut geschmeckt, , Kinder, will , ich Euch gestehen, ,daß mein Lieb lingZhund Hardi und , einige junge Ratten das Fleisch dazu haben liefern müssend Und , auf seinen Befehl brachte ein Diener auf goldenem Teller das Hundefell und die Ratt.nelu bei.

oek. )ann verabschiedete sich Fürst Dubrosow 'von seinen erstaunten Tisch genossen und siedelte nach Peru über. AusLeicester wird der Tod Thomas EookS. des Begründers des weltbekannten Reisebureaus, gemeldet. Als Knabe mußte er sich müh sam durchschlagen. Nachdem er her angewachsen, trat er als eifriger Be fürwortcr der Mäßigkcitsbewegung auf. und seine erste Unternehmung auf dem Gebiete des Reiscwesens hing damit zusammen. Es kam ihm nänilich der Gedanke, einen Ausflug nach Leicester nach Longhborough zu veranstalten, um eine Anzahl von Arbeitern von dem Besuche eines Wettrennens und dem wüsten Treiben auf demselben abzuhalten. Langsam, aber sicher dehnte er seine UnternchiNtingen aus, und als er

im vorigen Jahre das 50jährige Jubilüuln des Bestehens seines RersebureauS feierte, konnte er mit berechtigtem Stolz darauf hinweisen, Daz dasselbe fast in allen Th?t!en der Welt Zweiganstalten besitzt und daS Reifen bedeutend erleichtert hat. Es kommt dagegen kaum in Betracht, dß die Theilnehmer an seinen persönlich geleiteten" Rundreisen im tt.slande nicht immer den besten Ein )ruck über das Benehmen der englischen Philister hecvorrusen. Es wird bald möglich sein, ein vollständiges Ballett aus Gatttnnen von Peers zusammenzustellen. Vor Kurzem zeigte sich die Krcifin Russell bei einer Wohlthätig keitsvorstcllung als tüchtige Dilettantin auf dem Gebiete der Bühnentanzkunst. Tie Heirath der Musikhallenküustlerin öella Bilton mit Lord Duulo ist noch m aller Gedächtniß und nun hat der junge Graf v. Orkuey die bekannte i'onnie Gilchrist geheirathet. die schon als Kind die vergoldete Jugend in Haiety-Theater begeisterte. V! a S c a g it i spielt ging S währelid Wochenfrist durch die italie .rischen Blätter. Ein livorne er Blatt zatte die Notiz zuerst in Umlauf gesetzt. .Er spielt Maeao." hieß eS weiter, ..und zat in einer Nacht sechzigtauseud Lire oerspielt! Armer Maestiv'. Wenn er 'ortfährt. sich dieser für einen Eompo.listen unwürdigen Leidenschaft hinzueben. wird er bald fertig sein und Nne neue lvä!!riä rus.ion" er innen müssen." Da ward eS dem ZNaestro Zli toll und er tclegraphirte an )en Secolo" in Mailand: Ich spiel" lllerdings. jedoch nur Billard!" A tl s Bade n wird gemeldet: Zm Hause des Landwirths Andreas ZlmbS in Welschensteinbach brach Feuer zuS. welches sich in ganz kurzer Zeit och den Nachbarhäusern des Wendelin Obert,'oes Joseph Link und des Martin Ztenmeier mittheilte und alle vier Ee. bände vollständig einäscherte. Di? Shcfrau deS Ambs erlitt erhebliche Lrandmunden. Nach St. Gervais hat der Schweizer Professor F. Forel einen Ausflug gemacht und erörtert nach seiner Rückkehr in der Gazette de Lau sänne" die Ursachen der Katastrophe. Er schreibt dieselbe einer Gletscherlawine zn. welche von den Tetes RousseZ, ans einer Höhe von 3150 Meter in einer Neigung von 70 pEt. bis zum Bionassct ' Gletscher hinabgestürzt ist. Die Gebirgspartie, von wo ans die Gtetiche lawine niederging, ist eine der steilsten in der gewaltigen Montblanc gruppe. Tie Masse des abgestürzten EiseS schätzt Forel nach den Angäben deS mit den Localverhältnifsen genau vertrauten Gemsjägers Perrond von Bionassct, in dessen Begleitung er jene Gebirgsparlie beging, auf ein bis zwei Millionen Kubikmeter. Daß sich im Innern des Gletschers bedeutende Wasseransammluttgcn gebildet und diese die Katastrophe verursacht hätten, stellt Forel in Abreden Hierfür sei der Gletscher (mit bloS 40 Hektaren Oberfläche) zu klein, und alle Erscheinungen bei dem' verheerenden Borgang beweisen. daß dieser durch die rapide Bewequng nicht einer flüssigen, sondern einer tzalbfeften. lavaartigen Masse verur sacht wurde; Man finde noch Reste der abgestürzten Masse: Eis mit Erde gemischt. Eine Wassermasse hätte sich an der steilsten Stelle hinuntergestürzt und wäre dicht über die Ordere Moräne gegangen. Die Masse war flüfsig genng. um im Thalboden bei 10 Procent Gefälle sich fortbewegen, und consistent genug, um auf ihiem Wege Alles vor sich her wegzufegen. Forel nimmt an." das; binnen einer halben Stunde diese Masse ihren ganzen .Weg ; 13 Kilometer aus eiuer Höhe vyu über 5009 Meter im Gebirge bis in's 'Thak der Arve zurückgelegt habe. Er bezeichnete diese Katastrophe als den großartigsten Fall von Gletscherlawinett, dem am nächsten kommen diesemgen von St. Barthelemy an der Dent du-Midi (1560. 1W5. 103, 1835, 1887) mit 2206 Meter Fallhöhe auf sieben Kilometer Horizontallänge ihrer Bahn. Eine neue Katastrophe sei so lange nicht zu befürchten, bis der nun abgestürzte hangende Gletscher sich wieber gebildet habe; eine Gesahr für die Hochalpenlhäler im Ganzen entstehe durch das jetzige allgemeine Anwachsen der Gletscher. .' Professor Forel hal bereits im Frühling dieses JahreS durch einen Bericht an den Staatsrath von Wallis hierauf hingewiesen und die Nothwendigkeit sorgfältiger , Beobachtung dieser Gletscherverhältnisse hervor, gehaben. Der Staatsrath von WalliS hat -denn, auch einen solchen Beobachtungsdienst angeordnet. Die Lenkbarkeit deZ Luftballons ist leider immer noch nicht erfunden und die'Aerönauten find auf ihren kühnen Fahrten noch' manchem widerwi lligen ! Schritt voni Wegeausgesetzt. Nicht ganz so schlimm, wie ihren französischen Collegen aus Havre, von deren Rettung wir berichtet, ist eS dieser Tage einigen russischen Luftschif fern in Petersburg bei ihrer Strandung und! Landung ergangen. ' Vier Männer vom Fach, darunter zwei Ofsiciere vom LuftschiffercorpS. hatten . vom Wolkowo Blachfflde aus einen Ausstieg ünternommett. ' , Bald aber mußten sie bemerken, daß das Füllgas ausströmte. Um nun wenigstens außerhalb' des Weichbildes der Stadt , landen zu können. warfen sie den ganzen Balast aus. aber es wollte nichts nüden: denn vlöd-

lich sai der Ballon auf dem,,Dache eines Hauses in belebter Straße, fest, und einer der Herren Luftschiffer siel auS der Gondel in den Rauchsang und dann durch den ganzen langen Schlot auf einen Kochheerd, wo er endlich ohne weitere Fährlichkeiten in der Nahe eines

amosarS landete, zum großen Er staunen der Tochter des HauseS, die gar nicht gewußt hatte, das russische Ofsiciere wie Brockenheren im Kamin spazieren fahren. Für die anderen drei Theiwehmer und den Ballon endete die Fahn auf dem Dache, von wo aus sie einzeln zur Erde zurückgeholt wurden. Ueber e i n sonderbares Mefferduell wird aus Granada Folgen deS berichtet : Zwei Mitglieder des Aadfahrerklubs. Moreno und Perez, haben vor einigen Tagen einen furchtbaren Mcsserkampf ausgefochten. Von den Tnellzeugen begleitet, begaben sich die Gegner auf die große Straße, die nach Malaga führt, an einen ganz abgelegenen Ort. Dort postirten sie sich ungefähr 200 Meter von einander entfernt. und auf das von den Sekundanten gegebene Zeichen fuhren sie mit ihren BicyclcS gegen einander los. in dem sie ihre Rüder mit der linken Hand lenkten und in der Rechten daS schreckliche Messer (navaja) schwangen, dessen scharfe Klingen von den Spaniern so geschickt gehandhabt werden. Bei dem ersten Zusammentreffen durchstach Perez den linken Arm MorenoS, bald darauf aber stieß ihm sein Gegner das Messer mitten in die Brust. Perez. detten rechte Lunge durchbohrt war. erlag schon nach wenigen Augenblicken ferne" schweren Verletzung. In Frankfurt am Main hat die Erössnutiq der Werther-AuS stellung stattgefunden. Die Ausstellung bringt rn reicher Zahl Autographen, Äildnisse. Schattenrisse der Persönlichleiten zur Anschauung, die in Goethe's Wertherepisode eine Rolle spielen und ihm die Urbilder zu den Figuren seines so klar das wirkliche Leben jener Tage Btcder'ptegelnden Romans gaben. Da ran schließen sich Ansichten der Oertlichkeit. an die das Llebcsidqll Goethe Werthers im Sommer 1772 anknüpft. Ten Beschluß macht oie Dichtung selbst, )ie in den alten Ausgaben. Nachdrucken und Ueberselmngen vorliegt, nebst einer nahezu vollständigen Sammlung von Werth rtaden, nue tie nach dem Enchcz nen des Werther im Jahre 1774 so manenhaft entstanden, sowie einer rnteressanten Reihe von Illustrationen. Ten Hauptstock der Ausstellung bildet ein Theil der reichen Autographensammlung des OderhofmeisterS FreiHerrn v. Donop zu Weimar, zu dem Ergänzungen aus dem Archive uud der Lldltothcl des freien deutschen Hoch' stists hinzugetreten sind. M a n sch r e i b t a u S F r ei bürg i. Br.: Skalpirt nach Indianer art wurde ein 15jährig.'s Mädchen in )er Nähe von Villingen im Schwarzvald. Dieselbe kam dem Treibriemen einer Sägemühle zu nahe, wurde am Zopf erfaßt un) mit blitzartiger Geichwindigkeit des Zopfes und vergangn Kopshaut beraubt. Hoffnungslos wurde die Patientin der Freiburger Klinik anvertraut. Professor Kraske versuchte, die gräßliche Wunde künstlich zu überhäutcn, indem er dünne Hautstückchen von geillndeu Körperfüllen der Patientin auf die bloßliegcnde Schädelwunde überpflanzt. Der Erfolg ist bis jetzt befriedigend. Die Patientin wird wah.fcheinlich von ihrer ebenso eigenthünllichen als gefährlichen Wunde zcnefcn, allerdings mit einem Kahl.opf. Die hiesigen Aerzte interejsiren nch lebhast für den seltenen Fall. DaS Urtheil der Hausfrauen geht ernmmmlg dah'.n, daß H. chmedel's Bürsten die besten sind. 423 Virginia Ave. Neue Wirthschaft ! HENRY W. BAAS, No. I Madison Ave. No. I Nachfolger von Julius Keller. ÄZie besten einheimischen und importirten Weine, Llruöre. Cigarren, Bier u. s. w. Frev.ndlicbe Bedienung und Lunch. tff- Kost per Mahlzeit, Tag oder Woche. ttonry W. Baas. 1 Madison Ave. Neue Wirthschaft von Wm. Schuessler, No. 627 Madifon Avenue. Ich empfehle meine neue Wirthschaft hier mit dem geehrten Publikum, und verspreche durch freundticbe Bedienung und Verabre:chung der besten Ge'ränke meine Gaste jederzeit zusriedm zu stelle. Wm. Scküßler. 18T7 1892. JIX Xbzz& j3?9m . ettizlg i : : ncy v Wiener Tafel, Olden Time Ale, Bock und Lager'Vier, aus k. h E BER'SBRAUERE I , . speziell gebraut zum Flaschen-Verkauf für JACOB METZGEli & CO., ben seit 15 Jahren den ersten Rana aller Biere ' im hiesigen Markt eine enormen uud rondcu ihn auch fernerbin behaupten. ' -. , Bestellungen pet Post. Telephon 407 oder im Geschästslokal - , ., v: :- : 30 55 32 Ost Marhlau Str. werden prompt besorgt. , , Tasöden-Ubreu, Häus-Nbren, . , r-: 1( h r - ;?ö , , r 3 ? s f , r . Neueste Qchmncksachen, Gold und platirt, in großer Auswahl. ' WMM!WWUK : , , " ' ' ' - 0 :: '4:' ! i'i-ifi'iii : tfi' 3 t Jackson Plan. Union Staksn gegenüber

echte

Ar & A iC 1 " AA

i.VWvl m.46 .;n'A.xt.( .! n. dA

uiiiij (uiii. rtur lyninrc Blind. 0 t Ttfemj find blind, tu inen Versuch machen mu emer Schachtel BEECHAM'S PiLLS Segen die TkSrungen, vn rsackt durch Wt&te Ver. dauung. SB Magen sckiwäcke.Wttswvfii. kr an ttr Leber. MigrK oder bei irgend einem GaLeu k !riil,ik,? ?k. I sie den Platz eine? doüftänbigen U'kediMkaften tn Mit einer geschmaSlofe nd auflö? r.i. bareu Hülle überzöge. Sei olle Apoihekern. Preis 25 ff ent I die Ac4:el. New ?)ork Devot: LS5 Hanoi tr. 1 3 Dr. Wagner, Office: Po. 60 Ssl Shio Str. OfftceSlunden : 10 Uhr Bormtttsg. D-4 UhrNachmitkas.Wohnung: t?keroadwsy ? Lweol Ade. Televben 8. Dr.H.S. Cunningliam, Office und Wohnung z S Süd Meridian Straße. Telephon 1319. Offtce.Dtundrn : 8 9 Uhr Morgen. II 1 Uhr Mittag. 7 10 Uhc Abend. Dr. Cunninzham spricht Deutsch. Dr.Wilh.J.Nogge, Deutscher Arzt. Office : bei Pantzer's Apothere. (Tel. 1 !30. ) Süd ßaft Strafe und Lincoln Lerne, Sprechstunde: 9 Uhr Vorm.; ö Uhr achm uud 7 Uhr Abend. Wohmnz: ins Madison Avenue. CT Telephou 140.. Dr. I. Wühle r, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delawarc Straße. Osfice-Ttuttden: 9 Uhr Vorm.; Uhr Nachm.: 7-- Udr Stbcnds. Telephon Löä. Dr. Pantzer, Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Ossice : 19 Ost Michkgan Straße, (Ecke Massachusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags auSgenommen. Telephon C. C. Wnerts, Deutscher Zahn - Arzt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. Sa wird k TSunsch ana?wr.bt. fferd. A. Müller, Maikzfslger vn Vicg ükier.) Apotheker. Tie Aufertlgnz vs Rezept, eschtekt Iv znderlösjiger sachverstöabkaer Wetke. Süötvest.tZcke ber Ost Wasblugtvn und Ost Str. Telephon 87. MUS. GRAHAM'S Cucurnter und Eider Hower Cream ist sein CoSmeNc In dem Sinne, in welchem daS Wort gewöhnlich gebraucht wird, sondern derschönt vermaneut. (5s macht die Haut rvclch, zart und rein, und durch stetigen Gebrauch auch weincr Es ist ein stetiger Schus gegen die Wirkungen der Sonne und dr. Winde uno verhindert Sommer txrofsen und Flecke. 5& reinigt das Gracht weit beffer alS Lette und Wülser, stärkt die imut und perhindert Stunzrln. isS macht die Haut f frisch und glarr auösehend. wie le einem tteinen Mäd chen. , Jede Dame, jung ser Kit, sollte es be nützen, da rs ein jugendliches Aussehen giebt und war dauernd,. i enthält weder Saure noch Alkali, ist sa unschädlich, wie Tdau, und jo nährend iür die Saut, wie Thau sür die Pftanze. Preis $1: be alle Apothekern und Haarküuülern, der bei ölkrs. Gervais radam. Zv Post Str San kxranzitto, woseibu sie Dame von alle tLnüelluaaen im Gesickke tnrirt. ehand lung auch brieflich. DaK rleine Buch Wie ma Nch ichön mackt,- gegeu tinjeudung einer Brtes marke verschickt. Wtufierflasche frei vcrschickc an Damen gegen Ninscnduug von IvUents ir. Briesmarrc zurBe' Zahlung des Portos. Wctdttche gente ver lingt. MRS. GRAHAM'S Gesichts - Sieich e karirt die kcklimmste Sommersprossen, Flecke und Hautschäden. Preis kl. SU. Harmlös und wirksam. Muster davon tönuc :cht geschickt werden. Zdex Apotheker in dieser Stadt, der zuerst von meinen Präparaten bestellt, kann seinen amen dieser Anzeige beigefügt bekommen. Meine Präparate ftud bei allen Qholesal Druggiften in Chicago und jeder Stadt westlich fcidoa u haben. FrihBcrtthart's MwtKscliaft. 9ko. 76 Süd Delaware Straße. Pool, nnd Billard-Tische. (5utsr Äunch jeden Bormittag und kachmittsg ' Zu tahlretchem Äesu ladet ein Vriisn Beraliärt, r " EizentSümcr. - Zur Empfehlung! ", .;,.. ' ' ,!; , . .. Meinen werthen Ireunden und Bckaunken empfchle ich meiue ' Wein-u.VlerMirtW S. O. Ecke Washington u.Ntto Jerseyftr. 'liJ-n-'i Z ifi " "' ' ' :. i: - '" - ' t , ,' ,, " ' Die heften SetrZnke und Cigarre et cn Hand. Aufmerksame Bedienuua

9

i

30ER B. WEINDEL, Cigth.

Eisenbahn-Tabelle

Attlu nst und Ab ganz d er verschiedenen Eisen bahnzüge im Nmon Depot, JndianapotiK. V and ali a. Abgang Postzug...., 7MBm .xxreL.. .... . Expreß.: ...... Aeeomodation.. Erpreß Ervrek UMte I2fT9im ........ 4 W Ätt, 7 00X1 ll(A)3ta 330?ni Ankunft Ervreß . . . . ttxprey Accomsdatien . Expreß . . . Schnellzug.... Accomadaiion . 4 15 Vm ....WWV 2 f) Bm S W Vm 7 StM Cleveland, 5incinnati, (Chicago und St. Louiö. JndianavotiS und Ctcvctand Division. Abganq Erpreß 6 30-a 5xpreb . .... 9 37, Pm Erpreß ...lr 47, Tm Limited Expreß 3 20 Nm Expreß 45 Ankunft Expreß 7WSim Expreß.. ...... .... ....11 10rn Limited Expreß 11 57, Vm Expreß 5 M Nut Expreß 10ß0 9hn 61. Louis Division. Abgana-Erpreß 7M'm Limited Expreß. .......... 12 07, 3lm Erpreß 5 20 Km Erpreß, täglich w1Nm An?unst Erpreß täglich 3 27, Vm Erpreß,. Vm Limited Expreß 4 45 Vm Expreß 6 L Vm Chicago und Einnnuati Division östlich. Abgana Schnellzuq 3 47 Vm Accomodation täglich 7 05 Bin Nccomodatl'on ll) r Vk Postzug 2 55 Sin Accomed. (nur Sonntags), n N Nm Accomodation 7 00 Sira Ankunft-Nushville Accomodation.!0 SO Stn PosNuz llsiOlGtn Jnd'plS Stte. nur Connt.).l2 30 3hn Accomvdatlon 5 OB Um Nccomodation II 15 Nm Schnellzug 12 15 Nm Ehicazo und Eincinnali Division westlich. Abgang Acoomodation 7 10 T'm Schnell.Post 12 01 Am Lafayettö Accomadatio .... 5 23 Nm Schnellzug ;...12 30$m Ankunft-Tchneilzug 3 30 &m Lafayettö Äccomodation ... 10 47 S?rn SchneUpoft 2 47, Accoiuodation 6 21 m Pcoria Division westlich. Abgang Expreß 8 00 V,n Expreß 12 06 Nm Danvills Accomodation T 10 Nin Expreß 11 27, Nm Ankunft Expreß 3 27, Vn, Danville Llecomodarion. ... 10 3., Vm Expreß 2 50 Nm Expreß sr7,Nrn Pceria Division kstlich. Abgang Expreß 4 siO m Accomsdation Expreß 3 07, Nm Ankunft Expreß !z 5,7 Vm Accomodatlo 9 M Expreß U 15 Nm Lake Erie und Westem. Abgana Expreß 715 Zm 'Expreß 1 LO Nm Erpreß 7 00 Am Echncll.Expceß 11 10 Nm Ankunft schnell-Erpreß 3 20 tm Expreß 10 30 Vm Expreß 2 50 Nm Expreß 20 Nm Pittsburg, ?!ttclanali, Chicago und St. 9ouis. Indianapolis Divisi:. Abgang Expreß 4 Eolumbus Acco:nodat!on.. . Expreß 3 Richmsnd Accomodation. . . 4 Expreß.... 5 Ankunft Richmoiid Aceomodation 9 Schnellzug 11 Expreß 12 Accomodstio 3 Erpreß 6 Expreß tt 45 Vm 00 rn 00 Nm 00 Nm 30 Nm 00 Vm 40 Km 47, Nm 45 Nm 0 Nm 0)Nm Ehicszo Dirifien via Kokomo. Abgang Expreß 11 20 l'rn Expreß 1130N Ankunft Ex?reß S 30 Vm Expreß 3 5.5 Nm LouisviUe Division. Abgang Expreß 3 40 Vm Louiövllle Aeromodatlon.. . 00 Bm Schnellzug 4 w Nm Acce:nodation 4 3)Nm Ankunst-Accomodatkön 1027, m SchueUzug 11 10 rn Accomodation l! M Nm Spezial täglich 10 fiO Nm Cincinnatt, Hamilto uud Jnbianapolis. Abgang Expreß 45 tm Emcinnati Accomodotisn . . w 57 Am Expreß 2 5tt Nm Expreß 4 25 Nm or . Frprcb.... 20NM Ankunft Accomodation 20 Expreß 11 25 Am Expreß.. 7 45Nm Expreß 10 55 Nm Expreß... 12 35 tm Indianapolis und Vincennes. Abgang Erpreß 8 00 tm ' Bincennes LKcomodation... 4 05 N'm Ankunft Vincennes AccomodationlO 55 Nm Expreß 5 15 Nm Cincinnatt, Wabash und Michigan. Abgang Expreß SOOVm Expreß 1 OOVm Expreß 7WNm Ankunft Exvreß 10 30 Vm Erpreß 2 40Nm , Exxrev ....10 55NM Indianapolis, Dccatur und Western. Abgang-Expreß ... 8L0 ?m Accomodation 4 20Nin Echnell.Erpreß IloONm Ankunft Schnell.Expreß 330?m 5 : atr r - - 11 1. : siccomopanon I 30 Am Expreß 4 45 tvx Louisville. New Albant, und ßfcira i ß ,,. 7 "',', Abgang-Expreß .,. .... ,12 M'tm' ?preg. ......... .... ...ii ä ?m Monon Accomodatlo . . . . . K LO Nm ' Ankunft Expreß . . . . . z . .... . . . . 3 25 Vm Monon Accomodation ..... 10 40 Bm ' - Expreß . . .... , . .... , ZLONm ... . . ; , ; ItillN ,,:;!!: nc Tim! rnirnliitf Ummm marm , ky lni r,,.. iMH, mK4 H!M, fuB. 1 ), IM. W ruf. in )-, kf .w.:j. if ' ;rn rar. 4.r 9mmwm nv..lh. 1 -.iu lh. motk Mi imurm .rr Mrtikwt ttwm $t M 10 d.i. A II ty. U..hw (Mi. . brr.ttr .hi mn. Mnm d. nd rt r.Hi. ' wwrk im Mr (Mm or (1! ih. tun. 1)1 mm; .1 Kailnr italtnoirn MMif 1K KKW imlnKtkriLL Fi!ii

r - x

1,

L w '

lliCVi

r rt Ai

t T 's. .

-WZ-4

U.HUti A .. Uum 1VrU XX I

M

.,: J Jfr:.