Indiana Tribüne, Volume 15, Number 322, Indianapolis, Marion County, 8 August 1892 — Page 2

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V Erscheint Vil glich und Son ntngs. TtetZzltche .Tribüne ksstet durch den Tröger Cent per Woche, die Sonn:ogA..Tridü,:c" 5 Cents perWsche. Be,de jafaaraiea ZSCrn:S oder 63 Cent per Monat. Per Post jKsefiuft t Bor 'lsdezahlunk t per Jahr. Ossice: 130 Ost Meryland Strafe. Indianapolis, Ind., 8 Augmt 1892. 2crKehrsuS der (sonsöscratisu. AuZ eigener Erinnerung plaudert neuttdings Lspilln IümeS R. Iobnfon über einige dezezchncnve ?1uflritte, die sich sozusagen an der Tod!endahre der Conföderation und in der Umgebung des RebeLenpräsidcnte Icffer so Davis abspulten: General Lee fcatte bereits cm 0. April 18u5 die Waffen ßt surft. Ich befand mich zur Zeit bei der Kavallerie des GenerakZ EcholS im sudwestlichen Virgmien, und wir waren auf dem Wege zu Lees Armee, ont zu wisien. daß wir offteie!! bereits toöt erklärt waren. In CKristiansdurg wurden wir mit der ersten Kunde von dem Borgefallenen überrascht, und zwar durch heimkehrende Gefangene, die auf Ebrenwort entlassen worden waren. Glittrat (5cho!s löste nun seine virginischen Truppen ebenfalls auf; über der schnei' lqt Genera! Basil W. Duke, der erst zuvor aus der Gefangenschaft ausgetauscht worden war. übernahm den Befehl über seine alte kentuckykr Schwadron (da Commando des gefak lenen Haudegens und Gefängnibaus brechers Gen. Morgan) und wandle sich südlich nach Charlotte. N. 6. In der Nähe von Statesvitle. N. stie fcen wir auf Bundestruppen deI Gene rals Palmer, mit dessen Spähern die Abtheilung unseres Hauptmanns Ouirk m's Gefecht gerieth; dabei fiel nf der anderen Sette der Lieutenant l5ampbeU. wie ich höre, war dies kein Anderer, als der Sergeant (ampbell, welcher den Gen. Morgan bei Greenvme. Tenn., getödtet hatte. Charlotte war der Schauplatz der denkwürdigsten Scenen in Verbinoung mit dem Begräbniß der Confödcration. Wir lagen dort mehrere Tage im Quartier, und ich war zugegen, als der Präsident iJeff Davis) seine letzte Rede hielt. Er stand gerade vor der Wohnung eines Hrn. Johnson auf der Thürschw'elle und erklärte uns. die wir in der Stärke von etwa 75 Mann fein Publikum bildeten, dafc 000 Gewehre, die Gen. Lee übergab, keineswegs die südliche Armee bildeten, und wir aus jedem Bergpab ein Thermopvla machen und den Krieg in's Unendliche fortsetzen würden." Ehe er aber recht warm geworden war. übergab ihm Johnson ein soeben eingetroffen Tele. gramm. Eine athemlose uni ahnung? schwere Stille lagerte sich plötzl'.ch über uns, und DaviZ wurde beim Lesen todtenblaß und zeigte tiefe BewegungEndlich rief ein Soldat laut: ..Nun? Lies vor!" Mit zitternder Stimme verkündete Davis den Inhalt der Tepesche: Turbams Station, N. E.. 15. April 1865. Präsident Lincoln 'wurde gestern Abend in Fo.ds Theater ermordet. I. E. Breckenridge." - Man hat erzählt, wir hätten Hurroh gerufen beim Empfang dieser Kunde, eit entfernt! Sie übte nur eine de vnmirende Wirkung, und Tavis' traui ige Stimmung theilte sich Allen mit. Als Tavis in das Haus zurücktrat, wurde ihm zugerufen, er solle doch weiterreden, aber er hat nie wieder ats Präsident zu einem Conföderirtenfotdaten gesprochen. Mehrere Tage blieben wir in Ehar lotte, bis Breckenridge und andere Mitglieder des Conföderirtencabiets kamen. Um den 20. herum zogen wir ;, westwärts, mit einer verstärkten Eavalleriemacht von etwa 400, von der sich 1 aber viele unterwegs heimlich in die , Büsche schlugen. Unser Kriegssecretär Äreckenridge legte sich jedesmal, wenn ' wir Halt machten, am Weg? nieder und , f.el in tiefen Schlaf, fodaß er nur mit )Mhe aufgerüttelt werden konnte. Er war von den Anstrengungen der letzten Zeit mu, wie ein Jagdhund. In Abbeville, S. E.. nahmen wir den vielbesprochenen Schatz nebst andeten Effecten und den Archiven der Csn Föderation in Obhut. Wir warteten ungeduldig auf die Theilung des Gelund rn Morse's Lanoing. Ga., kam eme solche theilweise zustande. Gemeine Soldaten bekamen jeder etwa 30; wieviel jede? der Eommandiren' den einheimste, kann ich nicht sagen, rumal ich das Ende der Theilung nicht gesehen habe. Ein Major Clark traf gegen Mitternacht als Adjutant von

Ieff Tavis aus Washington mit einer Ordre ein, und ich mutzte sofort mit der Antwort abgehen; Elark kehrte nicht zurück. Etwa um Tagesanbruch er reichte ich Washington und kriegte eine Erwiderung mit. Dieselbe war nicht versiegelt, und wie Üblich in solchen Fällen, las ich sie durch. Sie lautete. Warum ist nicht General mit feinem Regiment als Escorte herdeige , kommen? ' Das Land wird von marodirenden Spähern des Feindes abge sucht, und ich fürchte, wir werden, wenn wir mit ihnen zusammen treffen. Gewaltthätigkeiten von. ihnen erleiden. Ieff, Tavis. Präsident.Tieft Botschaft überlieferte ich Gene ral Breckenridge. der sie volle 30 Minuten lang studirte in ohnmächtiger Resignation. Ich ritt zurück nach Morse's Landing und sah in den Wa gen nach dem Geld; aber es war spur los verschwunden, und einige unserer tapfersten Ofsiciere glänzten durch Ab, rresenheit. , Ich glaube, es sind etwa fünf Wagenladungen Geld den Savannoh hinab gebracht und über Euba , nach Frankreich versandt worden. Bis n's Ende treu blieb General Basik W. , Tuke. Terselbe leistete seinen Leuten GeseLschast. bis nur noch etraa vierzehn übrig waren. Bon dielen nahm er zu ttrawsordsville, Ga., in einer tiefgefühlten Rede Abschied und sandte sie ':f0im zu Muttern?!V ' -

ie farbigen Todtfchlager

Ten Tödtungen in den Ver. Staa ten widmet das Bundes-Eensusbüreau einen umfangreichen Bericht. Bonden ..gesepllchen" Tödtungen und den Lynchmorden abgesehen., können wir aus dem Bericht entnehmen, daß am 1 . Juni 1890 sich in unserem Lande 7.351 Per sonen unter Anklagen der Tödtung im G'eköngnik befanden, darunter (!.9.',8 Männer und 393 Frauen. Unter der Gesammtzahl waren 4,425 Weiße und Neger. Tas ist gewiß ein sehr auffallendes Mipverbältnik. Wahrend die Weisen in den Ver. Staaten inehr als siede n mal so zahlreich sind, wie die Neger, sind die weißen Menschentödter weniger als zweimal so zahlreich, wie ihre farbigen Eollegm! Ware unter den Weißen das Verhältniß der Menfchcntodter zur Gesammtzahl dasselbe, wie bei den Regern. so hätten wir statt 4.425 weißen Mörder oder Todtern beinah? 20,0i)0 aiifzuweisen. Man stellt jetzt mancherlei Betrach. tn:,gen über dieses Verhältniß an. wobei auch dle politische Parteistellung der Betrachtenden bäung mehr oder weniger mitspielt. Bei ruhiger, von Vorurthei! gegen Bruder Samdo fowie von krank Hefter Sentimentalität gleich freier Erwägung wird man sich indeß wohl sagen, düß dnr Neger seit seiner politischen Eman-ivation bei uns keine nennens' werthen Fortschritte in der Selbst beherrschung gemacht hat. während mrde rerfeits fein Spielraum ein größerer geworden ist. Eine äußere Emamürn tion muß eben in einer inneren ihre Ergänzung finden, und durch einen politischen Federstrich allein kann man keimn Menschen jU einem anderen ma chen. auch nicht durch bloße ..Erzik' hungsgesee-. Grausige :ttotk,haut,Zrophäe. Ein Amerikaner, der kürzlich auÄ Südamerika heimgekehrt ist. erzählt eine gruselige Geschichte über einen Brauch der NapoZ-Jndianer im nörd lichen Theil von Ehile. Tie Welt wußte bisher nicht anders, als daß der richtige rothhäutige Krieger dem Feinde den Skalp abnimmt. Nur die Napos-Indianer scheinen eine merk würdige Ausnahme zu machen, indem tie gleich dle ganzen öpse abnehmen und in getrockneter und verkleinerter Form als Siegeszeigen an ihrem Gurt baumeln lassen ! Turch einen geheimnißvollen Proceß, der nur ihnen bekonnt ist. können sie sämmtliche Gesichtsund Schädellnochen entfernen. ohne in die Haut ,u schneiden oder das Innere zu zerstören ; dann wird der tfopl. ohne daß die Gesichtszüge entstellt werden, aus die Gräke einer gebaHten Mannesfaust oder eines .Bafe ball" verkleinert. Vermuthlich geschieht dies, indem glühendheißer Kies in den abgeschnittenen, von den Knochen befreiten Kopf gethan wird; die Hll)e verkleinert den Umfang durch völlig? Eindörrung zugleich wird die Haut gegerbt und hart und zäh gemacht. Toß es sich hier nicht um ein bloßes ..Seeschlangengeschichtchett handelt, geht daraus hervor, daß die chilenische Gesetzgebung den Verkauf derartiger Köpfe ycrdotcn hat. In den Ver. Staaten 'ot sich jetzt zwei solche be. finden. , m mm ieS ÄbtUders rVartia :r- Idee. , Meine Herren, die Hanptursache ocö Elends in uuscrcr Welt xl die Ver g udung von soviel Geld für stiam", rief vor einigest Tagen im Flur eines der am weuigsten bekanutcu Gastbüujer der Bundeshauptstadt ein gelehrt und schäbig ausübender alter Herr imK reise von Schicksalsgenossen aus, un er denen sich namentlkch ein verillmmter .'iust kaut, ein schiffbrüchiger Aemterjager und ein banditenmävig aussehender .Oberst" bemertirch machten; Jtux Wunder, daß die braven Leute sich entsetzen, wenn sie die Trinlrechuung der ümeruanlzchen rnuion sehm. edes Jahr Hunderte von Millionen Tollars kür bcrauichcnde Getränke verbraucht. welch' schauderhafte Berschwen' d:mg!" Ter Sprecher sah keines-vegs wie ein Wafserheiliger aus, nicht einmal wie ein bekehrter Trunkenbold, und die Anderen blickten ihn verwundert an. Aber, meine Herren." fuhr er fort. e fällt mir gar nicht ein, eine Phi lippica gegen alkoholische Getränke zu halten, zumal in einer Zeit, da fast überalt das Wasser so schlecht ist. Ich behaupte nur. dan die alkoholischen Feuchtigkeiten viel zu theuer sind." Hört, härt!- stimmte der Aemter Sonntagsjäger bei. Alkohol sollte eines der billigiken Munufa.ttlrerzeugnisse sein." begann der Redner wieder, während seiue Augen vielversprechend leuchteten, kann es doch beinahe allen Pslanzenst offen mit Leichtigkeit abgewonnen werden, ganz abgesehen davon, da es auch buchstäd lich in der Luft liegt und die Mensch heit vielleicht gar noch dahin gelangt, die Luft diesbezüglich anzuzapfen. Ab:r bis dahin thut uns wohl langst kein Zahn mehr weh. weshalb irnr uns mit Näherliegendem begnügen müssen. Jeder Stamm der Wilden genießt irgend eine Art gegohrener plrttuosen. In tropischen Landern z. B. liesern Palmen, anderwärts wieder andere Ge wächse sehr anregende Getränke. Wa rum sollen wir also einen, so unverschämten Preis für Rum bezahlen?" Feierliche Stille legte sich über die noble Gesellschaft, und jedes Wort des Sprechers wurde verschlungen, als er lortsuhr: Sollte aber auch wirklich ein Grund dafür bisher Vorhände gewesen sein. jetzt gibt es keinen mehr. Hört, welche beglückende Erfindung ich aemacht habe. Ich habe Jahre lang der brennenden tirage meine Auzmerlsamkeit gewidmet, jekt endlich habe ich c gelöst! Uno weit entfernt, meine Ent deckung für mich zu behalten, stelle ich sie vielmehr der notleidenden Mensch heit ohue alles Entgelt zur Verfügung und begnüge mich mit der idealen Aus ficht auf den Tank der Nachwelt, welche mich ruEinem Athemzug mit Eolumbus nennen wird. Tie neue Welt, die ich entdeckt habe, ist viel größer, als die memcs genuenschkn Vorgänge! s. "' Ich habe " ein Verfahren erfunden.

ein angeneym vekauscn?es elränr beinahe kostenlos herzustellen, und die Arbeit davon wird eigentlich ganz und gar von einem Pilz geleistet, fodaß Jeder sein eigener Schnapsbrenner sein kann, ohne die Statuten des Fmillen

nnmius zu übertreten. Die erforoeicheu Hauptstoffe sind Mucker und Wasser. Man nehme eine Vlechkanne, die 8 Qua-.t hält, fülle sie zu zwei Trittcln mit Wasser und füge 3 Pfund Ziffer hinzu. Gewöhnlicher Braun zuckerift d.'r beste, weil es der billigste ist. Tnn kaufe ,nan für 1 Pfennig g.irölniliche Hefe und rühre dieselbe in die Mlch-.'ng. l5 ients für den Zucker und l (eiü für die Hefe machen l ent 3 Unkosten. Alles, was man noch zu ttjlin bat. izt: den tosf eine Woche lang ruhig steinn zu lassen. Tie Hefe. di- ia eine Pilzpslanze ist. thut das Uclnige. Ter Pil; entwickelt sich, ilälirl sich von dem Ztlckcr unb erzeugt Gahrung. Eine Folge der Gahrung ist die Erzeugung von Alkohol aus dem Mucker. T:e Hcfenpslanze sendet ihre Aiiölniser nach allen Richtungen und wachst wunderbar rasch. Endlich, wenn sie die veikiigbare Nahrung verbraucht l.a,' starbt sie. Tie Gährung hört dann auf. Ter Pilz sinkt auf den Boden und hinterlaßt ein klares Getränk, das man vhne Weiteres abgießen und auf Fla'ch:-n ziehen kann. Ich habe zufällig ein Pint davon in meiner Brusttasche. hler - kosten Sie selbst!" Piima Qualität!- Erster Güte!" .,Rtsig!" .Welch' seines Aroma?" Ein Göttertrank!" o lauteten dle II it deiie de r Pr ü fen den . Gcnlu. was ich sage." fuhr der Schnaps Kolumbus fort. Tiefes (Äe tr,ittk ihit das Aroma eines Gcwürzwei-nr-5. Auszcrdenk verteffert es sich sehr ttit dem Alter. Sechs bis sieden Qilirt davon kann inan für li! Eents machen.,, und wäh.end cZ weniger be rau'ä-end ist. als Whisky, ist es reichlich ebenso lerail chend. wie Port Man kanil es iii deliebigen Mengen feib.-r erzeugeil und braucht keine Regierung?steiicr darauf zu zahleii. Ist diese Elitdeckung der ganzen Menschheit zu gänglich geworden, dann werden die verruch'.en ..Saluhns" von selber zumachen, und der Trauuk der Tempe- . cil',!er wild also in Erfüllung gehen." ..Hurrah. eine neue Zeit ist aitgevro--icn!" ritseii die Hörer N'ie aus einem Äunde. und ue vertagen sich in den .Saluhn" likw trauten Eins. iorn Julnnde. Frauen waren in Druckereien schon im Jahre 1530 beschäftigt. ES ist kaum fünfzig Jahre her. daß in den Ver. Staaten die Briefmarken eingeführt wurden. Der Marktpreis einer Frau im Aequatorial-Afrita besteht in zehn Packeten Haarnadeln. Ueber 1 50,003 haben die hölzernen Schuhnägelfabrikanten in Maine im ketten Jahre ih.e gelieferte Waaren eingenommen. Die ä i, ß e r ft e westliche Grenze der Ver. Staaten, die Intel Altoo.ist so.weit westlich von San Fran cisco. als diese Stadt westlich von Ban gor in Main? ist. Die 2 S a s h i n g t o u e r a r i st o erotische Gesellschaft hat dein Eonqreß Repräsentanten Johnson von Ohio einen herzlichen Empfang bereitet. Tom ist nicht nur ein hübfcher und gewandter junger Mann, sondern auch ein Milkionär und so freigebig, wie reich. Oberstlieutenant I a m e S Streätor vom zehnten Regiment der pennzylvaniichen N'ationalgarde, welcher sich der Schinderei des Bürgerfok dateu Jams schuldig gemacht hat, ist ein prominenter demokratischer Politi ker von Westmore'.aiZd Eounty. Er hat den Ruf. der größte und stärkste Maun in der pennsyloauischen Miliz zu sein und war tMi) dein Tode deS Generals MEleiland ein prominenter Eanbidat für deii GeneraladjutüNten'Posteu. I o h n S n y d e r i n W i l l i a m s bürg. N. )., ist nicht nur ein alter Junggeselle, sondern auch ein verliebter Narr. Wegen groben Unfugs mußte er fich neulich auf Anklage der Frau Sophia Ayder vor wm Poüzeigericht verantworten. Tie Klägerin " fagte folgendes gegen ihn aus: Snvder wohnt mit meinem Manne und mir in demselben Hause. Seit fünf Wochen hat er nichts Anderes zu thun, als mich mit Liebcseiklärungen zu verfolgen. Er scheint sich ganz und gar nicht da rum zu tümmern. daß ich verheirathet bin. Wenn er mich sieht, nennt er mich fe,n Ideal und. neulich sogar stellte er sich unter ein Fenster unserer Wh nung. und sang zu mir. aufblickend: Ob ich Dich liebe, frage die Sterne!" Allmählich wurde er mit feinen Liebesertlärungen so zudringlich, daß die Nachbarn darauf aufmertsam wurden und jetzt darüber tlatfchen. Ich habe meinem Mann Alles unumwunden er zählt, aber er wagt es nicht, den alten Mann anzutasten, aus Furcht, daß er ihm alle Knochen im Leibe brechen könnte, wenn er ihn in die Finger be täme. Bischof Jobn Sneasclap. welcher seinen Hirtenstad über die mor monische Herde in dem Landstädtchen '.Nafsa. etwa einhundert Meilen von der Salzfeestadt belegen, schwingt, ist ein reicher Mann und der Vater eines liebreizenden TöchterleinS von achtzehn Jahren, das mehr romantische Liebes geschichten gelesen zu haben scheint, als ihm gut war. Säwmtliche Mormonenjüngllngc im Umkreise von fünf hundert Meilen lagen ihr unerhört zu Füßen und teinem'gelang es. ihr Herz zu gewinnen. Da erscyteu der Faust' tampfer Herbert Slave, ein Mann von herk ulischer Gestalt, in dem Mormonen r.esie. wurde mit der jungen Schönheit b.kannt und bald waren Beide in m ander sterblich verliebt. Ter scharf blickende Papa, der fein liebliches Kind wie seinen Augapfel hütete, wollte von einem Jaustkämpfer als Schwiegersohn nichts wifsen und schloß daS Töchterchen in ihr Kämmer lein im Oberstock des Hauses ein und der Riese mit den nervigen Fäusten svZelte in lauer Sommernacht die Rolle des schmachtenden Romeo. , Auf die Dauer behagte ihm aber das Schmach ten nicht, er stahl vielmehr in nner der lebten sein? Hulia aus dem Ele

NlsenNer. eMe mit der Geitedtt zu einem zwanzig Meilen entfernt wolz nenden Friedensrichter ünd ließ fich von dem Manne d.s Gesetzes gegen Geld und gute Worte trauen. Eine halbe Stunde später sand sich Papa Sneaselap mit einigen Gemeindegliedern ein.

uni das entflohene Töchterchen zurückzu holen, mußte aber unverrichteter Sache heimkehren, denn er tonnke nicht in Abrede stclleit. daß die junge Frau großjährig, die Eheschließung daher lechtskrättig war. Es braucht wohl nicht hinzugesetzt zu werden, daß unter deii Morznonen in Utah eine unbefchrciblichc Aufregung über die Flucht eines ihrer Bischöfe Tdchterlein mit einem Faustkampfcr herrfcht. N a ch Poor'S Eisenbahn. Manual für 1Ä'2 ist das Netz der in den Ver. Staaten vorhandenen Ei'enbahnen im Jahre 1891 um 3936 Meilen veraröhcrt worden. TieGesammtlänge der vorhandenen Bahnen war 170,001 Meilen. Das in diesen Bah. nen angelegte Eapital betrug über elf MilliardenDü!!ars(Ll 1.000. 000.000). repräsentirt durch 4$ MilliardnActien. 54 Milliarden fundirte Schuld und 700 Millionen nicht fundirte und fchmebende Schuld. Tie Gesammteinnahmen aller Bahnen im Lande im Fiskaljahr l6'.N betrugen 1.133.. 024.45); davon gingen für Betriebskosten S76l. 700.570 ad. so dan S35,'..227.883 Netto - Einnahmen blieben. Außer den Betriebseinnahmen hatten die Bahnen noch mi Einkommen von 101 Millionen, so daß sie über Netto -EinkUttste in der Höde von 8457.500.000 verfügten. Tie daraus geleisteten Zahlungen bestanden in 8225,375,000 Jnweffen auf Bonds. 890,750,000 für Dividenden. Sü4, 250.000 für Mieth'N iind in der Berzinjun der unfun dir'.en Schuldm und Ausgaben ver fchiedener Art. Der lieber schuß der Bahnen der Neuengia'.'Jguppc fowie der der mittleren nör)tlchen Gruppen und de? fildivist lichen 0ruppe war im Jahr 1 8. l wesentlich kleiner, als im ahre 1WO. llngeiär dasselbe war der Fall bei den Bahnen der mittleren Oiruvpen. der südatlaniischcu OZruppen und dr nordwestlich.',! Gruppe. Eine entschiedene Besserung, d. h. Zunahme des Ueberschufses. wär dagegen bei den Bahnen der Golf-, der Mlssissippi-Thal und der Pa.iiic-BahN'Gruppe zu tonitatiren. In den durchschnittlichen Einnahmen v?r Passagier per Meile und dn durchschnittlichen Einnahmen per Tonne per Meile ergab sich eine kleine Zunahme, die 0.929 betrug, gegen 0.927 im Jahre 1890. Die einziqe markirte Abnahme der durchschnitt lichen Einnahmen ver Tonne per Meile hat sich in den südatZanilichen Staaten ergeben, wo die Rate von 1.03 auf 0.97 gewichen ist. Die Brutto-Ein-nähme per Mcile ist auf allen Bahnen von $0,829 ans 50.852 gestiegen. Tie Netto-Einnahmen per Meile fielen von 2102 aus 32130. Tie Zinsen, die von der qeiamziiten durch Bonds repräsen lirtcn Säntld Ö:r Bahnen bezahlt wurd.n. b:lie'en sich ui 4.25 Proeent. gegn 4.27 Pront in 1800. Die Dividenden von dem gesammten Aktien kapital waren l.L5Proccnl, gegen 1.80 Procent im Jahce 1890. Zur Unterstützung der Ad gebrannten von St. JohiiS. Neuseeland, hat die Königin Victoria S250 geschickt. Es kommt der alten Dame ichiver an, in den Geldbeutel zu greisen. wenn ihr Vorrath von indischen Shawls zu Ende g?dt. Walter D. St in so n, wel cher kürzlich zu,n Postmeister in Augusta, )le., tr nannt wurde, ist ein Neste der Frau Alaine. Er ist jahrelang im i?0!tmei.t gewesen und ist einer der po oulärw n jungen Republikaner im mitt leren Theile des Staates Maine. Bom AuSkan,. A uQ st Preußen melvrr man: Das finanzielle Ergebnis der letzter Tage in Königsberg stattgejundenen Ausstellung der deutschm Landwirth schafts-Gejellschaft ist nicht günstig. Es bleibt ein Fehlbetrag von 40.000 Mark zu decken. Erschossen hat sich in den Anlagen des Stdtwaldes zu Allen stein der Mechaniker öZriczinski. Man fand bei ihm einen Brief, wahrfchein lich von seiner Gattin herrührend, vor, in dem er zu einer Unterredung zum Zwecke der Aussöhnung eingeladen wurde. In den Kreisen Braunsberg. Preuß. Holland und Angerburg wur den durch Hagelschlag die blühenden Fluren größtentheils vernichtet. Blitze tödteten mehrere Menschen und Vieh. Ein Kind ertrank in den Regenmassen. Unter zahlreicher Betheiligung von Officieren des 1. Armeecorps fand in Heiligenbeil die Einweihung des von Proseffor Reusch entworfenen Denk mals für den vor einem Jahre verstor denen General Bronsart v. Schellen dorf auf dem Gute der Wittwe des Ge nerals in Schektniennen statt. Der Feier wohnten die Epen der Militär und Eivilbehörden. die OSerpräsidenten von Ost und Westpreuhen, Vertreter der Universität und der Kaufmann schast. sowie eine Militärdcputation aus Tanzig bei. Als der Grundbe sitzer Bernke zu Batschau sich aus oer Küche in Freie begeben wollte, siel plötzlich von einem B.ette ein Hammer auf ihn herab. Vor Schreck fiel er nieder und war, ohne daß er eine er tennbaxe Verletzung erlitten hätte, auf der Stelle todt. Aus West Preußen berichtet man: Beim Besitzer SmelszinZakrzewo brach in einem Viehstalle Feuer aus. welches fehr schnell um sich griff und das ganze Gehöft und zwei benachbarte Bauernhöfe in Asche legte. Die Frau des Smelsz wollte einige Sachen ret ten. wob.-i sie fürchterliche Brandwun den erlitt, an denen sie schwer darnieder liegt. Auf den meisten Besitzungen bei Gollob ist man jetzt mit Schas scheeren zu Ende. Der Wollertrag ist im Allgemeinen nicht so reichlich aus gefallen, wie im Vorjahre. Von der Strafkammer in Graudenz wurde der frühere Versicherungsagent Richard Pech aus Schwetz, der sich u. A. wegen seiner Unredlichkeiten gegen die Kasse der Schwetzer Feuerwehr-Lotterie zu verantworten hatte, wegen Unterschlagung und Untreue zu einem Jahr Ge fangniß und zweijährigem Ehrverlust verurtbeilt. Die Rübencultur macht -.

im Kreise Kulm ganz bedeutende ort schritte. Auch in diesem Jahre sind wieder viel mehr Rüben, als in den Vorjahren, angebaut worden. Die Rüben werden größtentheils nach den Fabriken in Kulmsec. Melno, Unis law. Marienwerder und Schwetz ver taust. In der Nähe von Warlubien, Westvreußkil. hat der Hagel gro hen Schaben angerichtet. ' Das Sommergetreide hat schwer gelitten, der Roggen ist vollständig zerschlagen. Im Kreuzkruqe brach Feuer aus

und vernichtete in Kurzem das ganze Gebäude. Mit so furchtbarer Schnei ligkeit griff der Brand um sich, daß nicht weniger als 13 Personen zum Theil recht schwere Brandwunden er litten. Ein N e u g l e r t g e r l st, jedenfalls um sich während der Som mermonate angenehm zu unterhalten' auf den Olcdankcn verfallen, nachzufor fchen. welche Königinnen und Fürstin nen in Europa am frühesten Bräute. Mütter und Großmütter waren. An der Spitze steht die Fürstin von Mon tenegro; als sie den 17jährigen Fürsten Nikola von Montenegro heirathete. war sie erst 13 Jahie alt. Im Alter von 17 Jahren wurde sie zum ersten Mal Mutter und mit 37 Jahren war sie bereits Großmutter. Die Herzogin von Montpensier. die Schwester derKo nigin Jsabella von Spanien, verheira thete sich im Alter von 14 Jahren. Sie wurde Mutter im 10. Lebensjahr. Großmutler im 33. und Urgroßmutter im 55. Die Gräfin von Paris Heini thete. als sie noch nicht 10 Jahre alt war. Die Prinzessin Klothilde. die älteste Tochter des Königs Viktor Ema nuel von Jialicil. heirathete den Prin zen Napoleon in ihrem 17. Lebens-. jähre. Sie wurde Akutter mit 19 Jahren. Großmutter mit 40 Jahren. Die Königin Jsabella von Spanien heirathete gerade an ihrem 17. Gcburtstage. Die Königin von Griechenland, die Tochter des verstorbenen Großsür ften Eonstantin. heirathete gleichfalls mit 17 Jahren; sie wurde Mutter mit 16 und Großmutter mit 39 Jahren. Die Kaiserin Elisabeth von Oesterreich heirathete in ihrem 17. Lebensjahre; die Erzherzogin Karl von Oesterreich, die mit 10 Jahren heirathete. war be reits in ihren 18. Lebensjahre Wittwe. Der glückliche Eompo nist der cavatleria rusticana" scheint an seinen Lorbeeren als Musiker nicht genug zu haben, sondern geizt auch nach politischen Ehren. Kürzlich fan den in Lioorno die Neuwahlen zum Gemcinderath statt und als Eandrdat trat auch Mascagni auf. Man ver sichert, daß der junge Maestro'seit vol' len vierzehn Tagen die Partitur der Ranyau". seiner nächsten Oper, bei Seite gelegt habe, um sich ganz der Wahlagitation widmen zu können. Aber der Ersolg entsprach -diesen Be mühungen nicht. Tie Livornesen, die ihren Mascagni als Musiker geradezu vergöttern, haben offenbar zu seinen politischen Talenten lein sonderliches Vertrauen und ließen ihn durchfallen. Mascagni hat trotzdem n den Ausre gungen des Wahllampses solchen Ge schmack gesunden, daß er entschlossen ist, sich bei der ersten Gelegenheit wie itx als Eandisat aufstellen zu lassen. ffian f ch r.e i b r aus War bürg. 17. Juli.: Tie 300jährige Ju belseier unserer Schützengesellschaft wurde .heute festlich begangen. Trotz der mannigfachen Stürme, welche die Stadt im 30jährigeu und 7jährigen Krieg erlebt, hat sich die Gesellschaft bis auf den heutigen Tag erhalten und sogar ihr kunstvolles Kleinod des jetzt berühmt gewordenen Silberschmiedcs Anton Eisenhoit bewahrt. Den Haupt theil des Festes bildete der historische Festzug mit Herold. Bannerträgern zu Roß. dem Rathsherrenwagen, Kriegern iu Kostümen der Waltensteiner aus dem 30jährigen Kriege, einem Wagen mit dem Silberschmicd Ei.enhoit. der mit seinen Gesellen das Schützenkleinod des Vereins anfertigt, einem Wage, aus welchem 12 Handwcrker die verschiederen Gewerbe personificirten u. Au 's Eon stanz, 10. Juli, wird berichtet: Heute wurde die hie sige Stlckc:eiausste!!ung im Beisein der Oiroßherzogin von Baden und der Be hörden in dem prächtigen. andasMün fter anstoßenden KapitelSsaale eröffnet. Die Sachverständigen äußern sich sehr anerkennend über das vortreffliche Ar rangement. die Reichhaltigkeit und den hohen Kunstwerth der ausgestellten al ten und neuen Stickereien. Meßz?:n der, Tevniche. Vorhinze u. dgl. Die anstrengend e und mit Bitternissen durchsetzte Thätigkeit des Regieren?" bietet doch auch zuweilen angenehme Momenle, selbst für den russischen Zaren. Aus Petersburg wird geschrieben: Mittwoch, den 13. Juli, machten 210 Schülerinnen der höheren Elasten der Paul-Alezander und Etifabeth'Mädchen schulen und des NicolaS'Waisenhauscs in Begleitung ihrer Lehrerinnen einen Ausflug von Petersburg nach Peterhof. Im Peters durger Bahnhof waren den jungen Ausslüglerinncn auf Befehl des Zaren die kaiierlichen Salons geöffnet wor den. dann wurde ihnen ein ausfchließ lich aus Waggons erster Classe bestehen der Hofzug zur Verfügung gestellt. In Peterhoj wurden die Mädchen von 150 kaiserlichen GakaEquipagen erwartet und nach Schloß Monplaisir gefahren. Im Schlosse wurden sie von der Kasse? rin und von den Großfürstinnen Xenh Alexandrowna und Marie Pawlownq begrüßt und später zu einem Dejeuner mit Musik , eingeladen. Unt, drei Uhr Nachmittags langte der Zar an: er war liebenswürdig und aufgeräumt, wie kaum jemals zuvor und über reichte sämmtlichen jungen Damen Blu mensträuße und Eonsect. Zwei Stun den lang unterhielt er sich mit den höheren Tochterr." und dethciligte sich auch eifrig an ihren Gesellschaftsspielen. Beim Pfänderauslösen erhielt er sogar einige Küsse. Um 0 Uhr ließ er ver künden, daß für die Schülerinnen im großen Palast zu Petcrhof ein Diner bereitet sei ; er führte selbst daS schönste Äcädchen zu Tisch. Nach dem Essen commandirte er 00 Eleven des Pagen corps und gegen 200 junge Eadctten zum Tanze., Ter Zar ließ es sich da

' bei nicht nehmen,, die Tänze selbst, an zuführen und zeigte sich als flotter und "'"'M mMv, l-JrMisp

guter Tänzer ; - auch der VroLsürst Easarewiksch tanzte fast jeden Tanz. Um 11 Uhr Nachts begleitete der Zar die Damen zum Bahnhof, wo wieder ein Sondcrzug bereit stand, der die glückstrahlenden Mädchen nach Peters bürg zurückbrachte. K reuzburq, O b c r s ch l e s. , im Juli. Unter der oberschlcfischen Bevölkerung ist der Aberglaube noch i i

vollster Blüthe. Ein bezeichnender Fall liegt wiederum ror. Die Wittwe Stroka auZ lZusenau hatte sich den Ruf einer weisen" Frau durch Ine Kuren erworben, denen sie die an Abzehrung leidenden Kinder unterwarf. Wie sie vor Gericht erklärte, habe sie von ihrem Vater ein Rasirmesser geerbt, mit welchem sie dem tranken Kinde hinter beiden Ohren Schnittwunden beibringe, so daß das Blut gehörig fließe. Dann tauche sie den mittleren Finger der linken Hand in das Blut, mache dem kranken Kinde in der Herzgrube drei Kreuze und spreche hierzu einige Worte, die sie nicht verrathen dürfe. Nach Aussage von Zeugen vor dem Schöffen gericht zu Landsberg in Oberschlesien sind aber drei Kinder, eines davon schon am ziveiten Tage nach dieser Kur" muthmaßlich an Blutvergiftung gestorben. Die ..weife" Frau Skroka kam mit 14 Tagen Gezängniß da von. In der jllngstenSitzung des Gemeinderaths in Genf wurde dem Bund" zufolge von Stadtrath Turre lim eine wichtige Mittheilung in Sa chen des Millionenprozesses der Familie Eivrh gemacht. Tie Eiory verlangen bekanntlich die Restitution des der Stadt Gens von Herzog Karl von Braun schweig hinterlassenen Vermögens und stützen sich aus eine Urkunde, welche sich in London im britischen Museum desinden soll. Laut amtlichen und be glaubigten Akten ergebe sich nun: 1. daß die angebliche Gräsin von Eivry Eharlotte Münden hieß und Tochter eines Gärtners war und nicht die Toch ter des H.rzogs Karl; 2. daß die an gebliche Deklaration, laut welcher Herzog Karl die Gräfin Eivry als seine Tochter anerkannt hätte, im britischen Museum gar nicht ezistire. Fraglicher Akt sei einfach einem Notar vorgelegt worden, welcher die Abschrift be'glau bigte. Laut amtlicher Erklärung der Direktoren des britischen Museums sei ein solches Aktenstück nie dort vorhan den gewesen. Ferner werde bestätigt, daß Graf von Civry mehrfalls wegen Tragens falscher Namen verhaftet worden fei. Vorläufig sind dies wohl nur Behauptungen, welche noch der Bestäti gung bedürfen. In welche? Weise die Eholcraepidcmie mit ihren Eonfequenzen in das gesammte wirthschaftliche und öffentliche, Leben Rußlands eingreist. erweisen nachstthende Einzelne tizen. die wir in russisäen Blättern sin den: Die Lebens versich.'rungs-Gesell schasten arbeiten gegenwärtig sehr energisch. Angesichts der drohenden Eholeragesahr mehren sich ihre Elienten von Tag zu Tag. Tie Petroleum preise steigen. Der Grund dafür liegt in der Einstellung der Production in Baku, wo die Arbeiter mehrerer Jndustrien fortgezogen sind. Die großen Manöver ' bei Wladikawkas werden wahricheinlich nicht stattfinden. Die Waarcnzusuh? zum Jahrmarkt von Nischni Nowgorod ist in diesem Iahn außerordentlich gering. Man schreibt auZPari 5 Die Ergebnisse des Pastenr'jchcn Heil. Verfahrens für 1891 sind die besten seit 1880 erlangten. Anfänglich zählte man auf 2.571 behandelte Perfonen2ö Todte; im letzten Jahre find von 1550 Patienten 5 gestorben. Aus Algerien, den Pyrenäen und den Departement der Rhone und d.'r Loire werden die meisten Gebissenen nach Paris geschickt. In der Hauptstadt selber war in den Jahren 1889 und 1890 eine Abnahme der Wuthfälle bemerkt worden, diefelbk hielt aber 1891 nicht an: die Zahl der Behandelten stieg 'minus; von 113 aui 2?."" v. Kregeb & Sohn, Leichmbcstatter No. SOI Nord Illinois Straße. U. Keine Beziehung zu Kregels k, Whitset! TheodoreSteitt, Nachfolger von W. U. nderson Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Sko. tt Ost Market Straße. dtanavolii. And. Taschen-Nbren, Hauösttbren, Sdeueste Schmuckfacheu, Gäld und platirt, in großer AnStnahl. reü H. Scliiuidt, U Na 55 Vlae Nni Stattn aeaeniik FriizBertthartö Wlvtlrschast. Ro. 76 Süd Delaware Elralte. Pool- und Bittard-Tifche. Guter Ä-unch jeden Vormittag - und Rachmittag j Hu jahllkichrm ejnch ladet in Vrltz Benihart, . , i . StgkNthMNN.

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und dgünz der verschiedenen Lisen dabnziiAe im U:üv Depet, Indianapolis. Vandalla. Mgang-Posizttg .. 7 M Vm . . l i i) v.i .. 12 k ?!m .. 4 00 3:m 7 Ortin ..11 m Am .. J)Nm .. 4 ntm ..10(K)im .. 2i"iOm .. rAlm .. 7 47, Nm lrpreö ...... .......... Erpreß Accomodation .......... l5rvrek Expreß Nn?'.tnft Expreß erpreß Aceomodation .. Exoreß CchneUzug ?lccomadüULN Clcveland, ineinuati, Chieago und Ct. Louis. Jnrianavolis und i5ievctand Division. Abgang Erpreb 30 'n. 5rprek 9 3Tm Erpreß 11 45 m inttted Erpreß 3 20 Nm t?xpreß 4.', S.'n: Ankuust-tZxpreß 7 00 Um Erpreb N 10 Vm Limited Expreß 11 rr Vm ('rpr.ß fiOilKm Ezprrß io r-0 im St. Louis Division. Adganq Erprep. 7 VA Limited 12 ist 3im Cirprefi ri2Öni ilLprch. tätlich 10 Rm Ankunft ErpreßUglich 3 25 m iirprejz - 9 2. l'ui Limited l5?rreh 4 45 Vm 20 m Chicago und Cinciunati Diviston östlich. Abgang Cchuelkuz 3 4.i 5m Äcomodatio täglich 7 M Vm Accomodativ . . Iv W m Vostzug .... .... 2 55 Rm Äecomed. (nur ConntagH). 20 Aecomsdation 7 00 Nm Änrunft-RujhviUe Accomodation.l M Dm Pottiug 11 MVm Ind'pkb Ace. (nurSonnt.).!2 m Rm Aecomodation 5 (8 Nin Accomodation 11 ir i'hw Schnellzug 12 II Rm Chicago und Cinännati Division westlich. Abgang Acconwdation ... 7 WVm Schnell.Post... 12 01 Lafayette Äccomadation 5 2Sin Schnellzug nm Vm Ankunft Schnellmg 3 SO Am Lasayette Äccsmodation ... 10 4Ä Vm Echnellpost 2 45 Nm Aecomsdetio 0 21 m Pcoria Division westlich. Abgang-Erpreß 00 Vm Erpreß 12 06 S.m Danville Aecomodatio r 10 Rm Expreß 11 25 Rm Ankunft Expreß I 25 Vm Danville Aceomodation. . . . 10 35 Vm Erpreh 2 50 Nm Expreß tt 55 Nm Peoria DtviZion östlich. Abgang Expreß 4 56 Pm Aecomsdation Expreß I 05 Rm Anktttlst Erpreß Il57Pm Accomodalion 9 m Vm Expreß N 15 Rm Lake (rie und Western. Abgang Expreß 7 15 Vm Expreß I 20 Rm Expreß 7 00 Rm CS'nell.Erpreß 11 10 Rm Attkunft-Schneü-Erpreß 3 20Vm Expreß 10 M Vm Expreß 2 50 Rm Expreß 20 Rm Pittsburz, (Uneinnali, Chicago und St. öouis. JsvianöpottK Division. Abgang Expres: 4 45 Vm Eolumbus Aecomsdation.. . $ M u Erpreß 3 00 Rm Richmsnd Accomodstion. . . 4 Ot) Rm Expreß 5 30 Rm Ankunft Nichmsnv Aecomsdation w Vm Schnelkzuz 11 40 Vm Erpreß 12 45 Rm AccomodatZon 3 45 Rm Expreß 50 Rm Expreß v 00 Rm Ehicsgs Twisten dia ShUmo. Abganz-Expreß I120fm Expreß IlöOR.n Ankunft Expreß 3 SO Wm Expreß 3 55 Rm LeuiZville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm x'c-aioville Accomodatiou. .. 8 CX) i&m Schnellzug 4 00 Rm Aceomoda'lion 43) Rm Ankunft Aeeomodation 10 25 Vm Schnellzug ...'ZI l0 Vm Accoinodat'.on 6 00 R.n Spezial täglich lOÜORm Cineinnali, Hamilt und Jnbianapolis. ' Abgang Expreß I 45 Vm Eincinnati Accomodotisn . . 10 57 tm Expreß 2 m Rm Erpreß , 4 25 Rm Expreß 20 Rm Ankunft Accomodstiou. ii 20 m Erpreß .ii 25Trn Expreß 7 45 Rm Expreß w55Rm Erpreß , 12 35 m Indianapolis und VincenneS. Abgang-Expreß ,,. . 8 00?m incennes Aeeomodation... 4 05 Hirn ' Amunft VineennesAceomoatjonlo 55 Rm Expteß... ,.,.,,,,, 4V4 Ä 1 5 Rm' Tincinnati, Wabash und Michigan. Mäana ErpreK.. "-UAfr..t ii i. m -fr , 6v0?m rpreH ch 1. iß) xM ,!!- Xilin .. .kJ.Jl.llll - Im ,u. ... :.' J UM um vrwi'uh - ' " ' m rui Ci w i"" 1 m.i-- M ,111" iu, iL. ifa.:. . : 1 1 LUI : i LL III HI If 1.11 I. n iininf t , b t - ---v . wv if tr fcP I; ,r.:&;.&g:$Z, I Ijf? ? v 'U: J;.!;, J'lpy;! 0 ri5 3f rn HNanaHMU tiiWßW!f!iWs Wtm ' VtTiA,rtW,i: . . i I ! ! ! I i ! ! ! I i : . - smS , u : ii'jVl"' .i IM! - ,-,,!, w .m m m m mmv 9: Echnell.Erpreß ...11 00 Rm Ankunft Schnell. Expreß 3 30 Vm Aecomsdation . . . . ., 10 10 m 'IS i6v:s;';;::-;: - hy- yy, i ,!i , 'n'i !LLLLiimiMi i i nii ' 1 ! Ja. -'i wiiTTT y j', ';!:. "r T' ..,, tc ywi y Ä i K ,17, ?, w N s w. ...t. -vrfvw Itv v:MHUMV Abgang Expreß 12 40? Äli1 Expreß... ........-..11 35 Wm, - i Si'onon Accsmodatisn 50Rrt Ankunft Expreß ... . ; . . .. . . ... . 3 SZ - SSJflnA Wl-rt:- m ä O ' . t vv. Hiuvtmvu . . j.v v xrn .vr.CjprtB.- S,WU., Mtfo flT!llki n h. m tr wmh ir , hf ku l! ?:M feil "Mmm, :ll4-1 timt. .-F st'iiii.rhril.rfvf ' T ' -'fm tvar . ( i;!'!1!! nj ii "mfejita i.vtrr yov m. Li y fiuBtM iHr .B.1 T ft'Mt I V . iG FII.. rm y . . ; .pd ürt i er L U . ,' orill ili ui.j. I , tu : 1 j: frumr -" - , , , Kl L.d i Ci..I-J-t ,

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