Indiana Tribüne, Volume 15, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1892 — Page 6

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Sie Zukunft des elektrischen ftern sc!?enS. Man hat in bm lchten Jahren U viel in die Zukunft geschaut, von Bei lainy bis zu Bcbelund Richter, daß es nicht Wunde? nehmen kann, wenn noch; ein anderer moderner Thorwachter der Zukunft, der Erfinder, das Guckfenster seiner Phantasie öffnet und uns einen Blick auf den Äorflur späterer JahrHunderte gönnt. Tcr technische Geist. " der uns die Vollendung künftiger Erfindungen in einer etwa neunzig Seiten star!en"Schrift vorführt, ist der königlich preußische Hauptmann a. D. Maximilian Pleßner, der bereits durch sein patcntirtes AntiPhon" unser Ver trauen in seinen crftnderischen Scharf sinn erweckt hat. Was ist das AntiPhon-? Ein Vorkescfchloß für unser mißbrauchtes Gehr. Jeder Nervöse ode? Leidende, den sem Beruf zwingt, mitten im Toben der Großstadt, unter fcem Rasseln und Knarren der Geführte auf dem Pflaster, unter dem Stampfen und Klin geln der Pferdcbahnwagen sein Leben zu verbringen, wird das Mittel als Wohlthat begrüßen, welches ihm gestat tct, den Schallwellen den Weg nach feinem Ohre abzuschneiden. Das Äntiphon in der Ohrmuschel versetzt uns in einen Zustand idealer Taubheit. Es giebt freilich Leute, die ganzen Lärmorcheftcrn gegenüber unberührt bleiben, und ifcai gerechten Schlummer in traf tizen Zügen durchschnarchen. Es giebt cder auch solche, die, von ihren Berufspflichten über die 3!ervenkräfte angespannt, nach dem Mittage ffen nach Haufe eilen, und die vergebens nach ihrem Stündchen Schlaf haschen, dem zweiten Gang im Gastmahl der ?!atur", wie ihn Shakespeare so treffend nennt. Für ihn bedeutet der kleine Apparat eine Wohlthat, eine freudige Wettflucht, welche den kreisenden Säften gestattet, der bedürftigen Maschine Erholung zu bringen. Es ist begreiflich, daß der Erfinder, der schon die Gegenwart so schon be dacht hat. für die Zufunft eine noch größere Freigebigkeit entwickelt. Marirnilian Pleßner hat die Summe von Gedanken und Spekulationen, die im vicljahrigen Studium der Physik und Technik durch feinen Kopf gegangen, zusammengerafft und denkt sie in einem größeren Werte zur Belehrung und Förcerung jener Mitlebenden zu der! öffentlichen, welche sich des in ihnen schlummernden Erfindcr-Takentes noch nicht bewußt sind und die auf den zündendcn Funken warten, der ihren Geist in Flammen setzt. Das Werk ist also durchaus ernst gemeint und soll praktische Dienste leisten. Herr Pleßner beginnt den Blick auf die großen Er findungen des zwanzigsten Jahrhundcrts" mit der Zukunft des clckrischen Fernsehens-. Der Stoff ist in einer sehr anregenden und klaren, selbst für Laien anziehenoen Form behandelt. Ja, dem Lederen dürften die aus wisfcnschaftlich fester Grundlage aufgebauten Projecte gerade dieser flüssigen Form wegen als Phantasmen oder Kules Vermeiden erscheinen. Das lebendige Spiel der Ideen versteigt sich an manchen Stellen bis zum dichten schcn Schwung: nämlich dort, wo der Verfasser, ein glühender Patriot und zukunftsfroher Menschenfreund, den Segen schildert, den die fortgeschrittene Technik der Welt bringen wird. Der überraschende Triumph in der Kunst des Fernhörcns läßt uns Erfolge auch im Fernsehen begehren, wchön den Amerikaner Bell ließen die Lorbee' ren, dt: er durch Erfindung des Telephons errungen, nicht mehr ruhen. Mein er ist hü neuen Versuchen nicht weit ackoZimen. M?ch?n ö?i uns vor Allem einen Begriff von der Mög lichkeit des Fernsehens. Nehmen wir als Grundlage eine einfache Photo graphie. Was in der Natur in Farden prangt, hier auf derDazuerreotype ist es auf' eine Abwechselung von Licht Und Schatte::, von Grau' auf Grau reducirt. Die chemische Verbindung empfindet zwar recht deutlich daZ Roth, das Gelb, das Blau und gibt sie in Abstufungen weißen Lichtes wieder. Mehr könnten wir für den Augenblick auch von einem Fernseher nicht vertan gen. Ja, es wäre schon viel, wenn wir das Wnnqe erreichen könnten, wenn es uns möglich wäre. Licht-Schwankungen ui elektrische Strome zu verwandeln, diese durch einen Draht nach einer fernen Station zu leiten und dort wieder in Licht umzusetzen. Etwas Aehnliches ist Herrn Bell freilich gelungen, aber nur für das Licht büfchel eines einzigen Punktes. Nun bestcht ein Bild aus vielen Taufenden, um nicht zu sagen Millionen Punkten, von denen jeder einen anderen Licht strahl von verschiedener Helligkeit und Farbe in unser Auge wirft. Wir brauchten daher auch vlele Drähte, ebenso wie die Netzhaut unseres Auges über eine große Anzahl Nervenfasern verfügt. Und jeder Draht brauchte einen elg?nen Apparat, um den 'trom. von dem er durchflossen wird, wieder in einen entsprechenden Llchtcstcct umzu setzen. Das gäbe eine ebenso complicirte als theuere Fernleitung. Als Sömmerinz seinen ersten Telegraph plante, brauchte er 24 Drähte, einen für jeden Buchstaben des Alphabets; beute thut cm einziger Draht denselben D:enst. Und dahm mun auch die Fern schtunzt streben: mit einem Trabt sich zu begnügen, wenn sie lebensfähig sein soll. ES bleibt also nichts übrig, als das räumliche ttbenemander in ein mtll ches Hintereinander zu verwandeln. alle Punkte, die im Bilde zu gleicher Zeit zu sehen sind, durch den Draht nach einander abzugeben, und doch sol lcn in der Empfangsstation wieder wie im uriprunglichen Bude gleichzeitig uns in ccneicen 'noronnng wirken. VJiau BtuBie uc demnach so ratch anein cjifccr r:ihen, daß sie dem Auge des Uinpjuiryjrjj san gleichzeitig sich darstel len. Da-? - nicht meyr als lj30

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Secunde beanspruchen, also geradezu . t fnui 1 ein Herenkunststück. In dem Buche des Herrn Pleßner sind Aparate vorgeschlagen, durch welche man zur Lösung der Aufgabe gelangen öiinte. Die elektrische Wiedergabe des Bildes einer Person in Lebengröe wird vielleicht Vorrichtungen erheischen, welche schon eher als telcphotische Ma schinen bezeichnet werden können, da sie nahezu die Größe einer Loksmobile er reichen mögen," memt der Verfasser. Man neht, das Telephon ist gegenüber dem Telephot so heißt der Fernseher das reine Kinderspielzeug. i Aber fetzen wir voraus, das Telephot sei erfunden. Wer in die Ferne Bilder schicken kann, kann auch m die Werae Photographiren. Ja, dies vermag er noch zu allererst, wenn es sich nur um einfache Schriftzeichen handelt. Der Fernseher verdrängt den Telegraphen, er sendet ganze Schriftseiten ra einem Augenblick über Länder hinweg. Der Beamte ist nicht mehr sur Irrthümer verantwortlich, der Empfänger liest die Handschrist, welche der Absender auf gegeben hat. Depeschen, die sonst ,- . . . w . - - V 1 - -. ' , l . Viunoen ersorocrien, werocn icgi in ebensoviel Minuten expcdirt. Aber noch mehr. Jedermann kann während der telcphonischenUnterhaltungdenSprecher zu sehen bekommen, als ob er ihn leib lich vor sich hätte. Wer einen nedeu Verwandten, der, sei es in derselben Stadt oder in einer anderen wohnt, sehen will, begibt sich auf die nächstgelegene Telcgraphcnftation und tritt dort mit ihm in den Spiegelverkehr." Wer hätte vor hundert Jahren geglaubt, daß zwei Geschäftsfreunde in Leipzig und Frankfurt sich mündlich" würden verständigen können, wie es heute durch daz Telephon geschieht! Wer mag es heute glauben, daß in hundert Jahren zmer Leute dieser Städte aus diese Di stanz hin sich lächelnd schauen, vielleicht vuch die Waaren in Augenschein nehmen werden, um die sie unterhandeln! Der Provinzler sieht ebenso die Opernaufführuna der Hauptstadt in ihrer ganzen Prachtentfaltung von Ko stümen und Dekorationen, wie er sie heute durch das Telephon bereits zu fjö ren im Stande ist. Ja, jedes Dorf rid tet sich ein kleines, dunkles Theater ein. auf dessen Vorhang der Fernseher jene agirenden Gestalten hinzaubert, die ge rade tm Augenblick die Bühne des Teutschen oder Lessing-Theater füllen. Zur Aufspeicherung des Schalles ha ben wir den Edifon'schen Ph'onoaraphen, zur Aufspeicherung des LichteZ wird sich der Optoaravb einstellen. Schon baut sich der Apparat tn gcwal tigen Dimensionen vor der Phantasie des Ersinders. An Stelle der kleinen Wachsrolle des Phonographen dürften voraussichtlich zwei hohle, auf einer ge memfamen Schraubenachfe befestigte. mit einer telektroskodischen AufnahmeVorrichtung in fester Verbindimg stehende Glaswalzen vom Durchmesser bei großen Tampscylmder unsere? SchiNs Maschinen treten, deren Oberfläche mitteilt eines photochemischen Processes, ähnlich wie die Glasplatten unsern photographischen Apparate lichtempfind lich gemacht werden würde." Dieser Apparat soll Hnalophot" heißen. In Verbindung mit einer neuen Art Vhonographen erhalten wir das Hyaloökop". em Wunderwerk. Es aibl Lein .hier" und ..dort" mehr, kein ..ae fiern" und heute". Wenigstens sü' unsere Sinne nicht. Das Hyaloskop hält alle Erschein. gen in seinem todten M afch ine nJn nerv fest und sie beginnen alle zu leben, unk Alles ersteh't vor unseren Augen wiedei auf, sobald wir das wohlgeölte Näder werk in Gang bringen. Verstorben, Gencrationen i'.zlpn gewissermaßen aui ihrem (ko.be, verrauschte .age nati nakcr Feste und Freuden erwachen, da! Volk vermag historische Ereignisse, wi, jenen Triumphzug durch das Branden, burger Thor nach dem Siege von 1871 für seine stumpf gewordene Beaeistcrunc wieder heraufzubeschwören. Da neb: es die lorbccrbekränzten Truppen zuir Thore hereinziehen, es sieht die Master sich drängen, es hört das Hurrah bei Menge, voran auf seinem Schlachtrossk den greisen Kaiser, den Neubegründe, des Reiches ein spukhastes Bild, alles Schemen und Gespenster, die iu der Maschine aufgespeichert worden wären, wenn sie schon im Jahre 1871 existirt hätte, Gespenster, die durch ihn Lebendigkeit ergreifen, begeistern unc erschüttern, die aber im Nu, sowie das Räderwert abschnappt, m Nichts vex schwinden. Noch liegt uns die Ernnduna diese, Maschine in allzu ferner Zukunft, abe, auf dem Wege dahin begegnen von einem interessanten neuen' Verfahren, der Optographttiie, mit deren Hilfi eine Welt und Universalschrift in,' Leben gerufen werden kann. Es is bekannt, d$ zeder Schau eine Bewe gung der Lust ist. und daß man dies, Bewegung in mettniqe emes Licht Prahls umwandelt und photographirer kann. Aus duse Welse hat Dr. Fröh lich die Wellenlinien kür die Vokal, a e t o u aufgezeichnet. Die verschio densten Linien aller menschlichen Laut, in einem Wörterbuch untergebracht. würden es dem lZnaben ermöglichen, in der Schule Sprachlichen zu erlernen. die für alle Völker gleichwcrthig sind. t T . v!.f. . . L. i , sorern oie;e nur oen lnrernattonatcr Normalapparat eines Phohoptograpyen" verclts erngesudrl kzaven. Tenr durch Einschalten der Photographirter Schriftzeichen in den Apparat wird de, entsprechende Laut zum Ertönen $t vracyk. solche Zeichen seyen wir yt .bereits an dem Edison schen Phonogra phen, wo sie zedoch. für das Auae z sttn, aus einer Wachswalze eingravir sind. DaZ Erlernen einer fremden Sprach lann dann ohne Lehrer von Statker 'gehen. ' Ja, der Stumme, der Blinde. der Ä.auve können leicht mit cinanbci verkehren. Was der Erste niederschreibt. I.vird der Zweite im Ovtographon mr I dem Ohre vernehmen; und andererseits.

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was der Blinde mit dem Munde spricht, XXaUK V. am f f. AU T)i.0f.A steht her Taub: als sichtbare Zeichen vor seinen Augen sich abrollen. Unsere etzigen Hilfsmittel würden schon hmreichen, solche Apparate herzustellen, die wie der Phonograph, und schneller als der Stenograph, lange Reden aufzuzeichnen vermögen. Die Gegenwart wird von mancher Räthselfrage bedrängt, von manchem quälenden Bedürfniß. Sie klopft demüthig beim Sozialpolitiker, beim Techniker an, die Herren möchten doch ihre 'Aerzte fein. Die Schlau öpse machen auch hilssberett die Rezepte: sie verschreiben ihr die Zukunst. Leo. Gilbert. Hundötagsideen für die Garn pagne. Es M, sich nicht in Abrede stellen. daß die Geschichte er Wahlprocessionen n unserem Lande an einer gewinen Einförmigkeit leidet, die sich nur sehr chwer.mit dem fast überall herrschenden Geiste des Fortschritts in Einklang bringen laßt. 1 -mpagne.Umformen und Äbzeichen sind heute noch das. was vor zwanzig, dreimq Jahren waren. Eher ist noch ein Rückschritt zu bemeren. Die Gelder rangen an spärlicher zu fließen, und die Zeiten, als z. B. in Zttwark Fabriken ausschließlich sich Mit öer Verfertigung von Uniformen. Fahacn und Abzeichen für politische Umzüge eschäftigten und dabei feine Geschälte machten, sind längst vorüber. Flammenbogen für Wahlaufziige. Als ein besonderer Nachtheil ist stets die mangelhafte Beleuchtung der wai rend der Dunkelheit stattfindenden Umlüge empfunden worden. Wenn die eigentliche politische Begeisterung sich hrem Höyepunlt nayerl, weroen rne Tage immer kürzer, die Abende immer änaer. Beginnen die Feierstunden der großen Masse des Volkes, so ist die isonne längst hinunter, und um die gehörige Wirkung zu erzielen, veranstaltet man die Umzüge bei Fackellicht. Denn unsere elenden Straßenlaternen brennen trotz der hochgradigen politischen Aufregung auch nicht um einen galben Gent Heller. Werden die Lcuch en aber, wie bisher üblich, ln den Händen getragen, so wird ihre Wirkung durch die Gestalten und die Schatten der Processton sehr beeinträchtigt. Viel besser und gleichmäßiger würde die Be euchtnna daher ausfallen, wenn man die Leuchten über den Köpfen der Marchrrenden anbringen könnte. Ein kluzer opr wm es vczyaio mil neuen Flammenbogen, wie die obige Abbll sung zeigt, in diesem Herbst versuchen. r zwei Mann tragen einen Metallbogen, an welchem hell brennende Lampen befestigt sind. Der Maznesium-Essect. Auf Erzielung eines möglichst blen dendcn Effects ist eine zweite Erfindung bedacht. Jedes Mitglied der Proceflion trägt eine Lampe aus der Helm spitze, welche mit einem klemm Gummigebläse, das der Trager nach Belieben und mit Leichtigkeit handhaben kann, in Verbindung steht. Bei besonders wichtigen Momenten etwa dem Erscheinen eines beliebten. Politikers, bei den Kraftstellen einer Anspräche an die Menge, bei der Erwähnung von Baby McKee oder Baby Ruth wird durch einen dumpfen Paukensqlag das Zeichen gegeben, und plötzlich bläst dann Jeder durch den Gummischlauch ein wenig Magnesiumstaub in die Flamme. In feenhastem Glänze erstrahlt dann die ganze Eolonne aber nur aus einen Augenblick. Der Effect kann beliebig oft wiederholt werden. Aha: Herr: Nun Fräulein Murn, nun sagen Sie mir einmal aufrichtig, mögen Sie denn all' diese Liebcsgcschichten da so gern lesen '? Zunae Dame: A.' lieber no er lebte ich sie! Etwas Passende?. Geck: Sie Sagen Sie, Fräulein, haben blaue Krawatten, die zu meinen Augen passen?" Verkäuferin:' Nein, aber weiche Filzhüte, die vortrefflich zu Ihrem Kopf passen!" Wie sie schmeckt. Junge Ehefrau: Wie Karl. Du sagst mir gar nicht, ob die' Suppe schmeckt, die ich doch qanz allein zubereitet habe? Er: Nun ja, mein Kind, sie schmückt ja aber scheußlich 1

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Wie man einem Tiger die KraUen beschneidet. Den katzenartigen Raubthieren in unseren Akenagerien müssen von Zeit zu Zeit die furchtbaren Krallen beschnitten werden. Es ist unmöglich, für jedes einzelne Exemplar einen besonderen Käsig zu reserviren. Wenn sich die Thiere unter einander gut vertragen und das ist namentlich bei den Jungen desselben Wurfs der Fall, dievon ihrerGeburt an zusammenbleiben ist es auch viel richtiger, sie in Gesellfchaft zu lassen. Sie bleiben dann munter und lebhaft, während sie in Einzelhast oft genug mürrisch, bösartig und sogar kränk werden. Doch ist es nicht zu verwundern, daß unter ihnen namentlich bei der Fütterung Zank und Streit ausbricht, und die Ohrfeigen, die dann von beiden Seiten reichlich mit den Pranken ausgetheilt werden, würden sehr gefährliche Wunden verurfachen, wenn man eben vorsichtiger Weife den Thieren nicht ab und zu die langen, messerscharfen und spitzen Krallen gestutzt hätte. In der obigen Abbildung schen wir eine solche Scene aus dem Bailcy'schen Cirkus veranschaulicht. Der knurrende und fauchende Königstiger ist natürlich mittelst einer unzerreißbaren Schlinge aus Manillahanf an die Stäbe gcfesseit, während der Löwenbändiger Eonkling mit einer handfesten Scheere die schwierige Operation an den Krallen vollzieht. Die Ca ididten der Prastdent schaftö-Campagne des Iah res tU92. Es ist ganz natürlich und aerechtfer igt, daß sich das Volk auch für die äußere Erscheinung derjenigen Männer interessirt. welche in der kommenden Wahlbewegung, der nationalen Campagne, die hervorragendste Rolle zu spielen bestimmt sind. Wir meinen die Eandidatcn für das Amt des Präsi oentcn und Vizepräsidenten der Ver. taaten, soweit sie von denieniaen Parteien, welche in der Campagne einen activen Antheil nehmen, d. h. also den Republikanern, Demokraten, der Volts-, partei und den Prohibitionisten, aufgestellt find. In monarchischen Staaten wird ja dieses Interesse ost genug bis n s Lächerliche getrieben. Man denke doch nur an die ungeheure Aufregung, die in Deutschland der Umstand hervorrief, daß Kaiser Wilhelm II. sich nach seiner ersten Nordlandreise einen Vollbart hatte wachsen lassen! Alle früheren Bilder waren mit ememma! unverkäuflich geworden: die Photoqra phen und Kunsthändler waren in Ver weiflung) denn das Publikum ver angte stürmisch nach dem neuen Bilde des Kaisers mit dem Vollbart. Da plötzlich ließ sich der Kaiser rasiren. Jetzt brach der Bildersturm" von Neuem los: die älteren Buder kamen wieder zu Ehren. Harri so n. Weaver. Cleveland. Biöwell. Der aeaenwärtiae VrSttdent Beniamm Harrison, bekanntlich der Erkorene der republikanischen Parkei für einen zweiten Amtstermin, trägt einen Hut von No. 7$ und einen Hemdenkra gen vto. 10t. Grover Eleveland, der Eandidat der demokratischen Partei, träat einen ,?ut No. 1 und einen Stehkragen No. 17. Herr Harrison t . l i.r .t .1 m . ,-- i iragi tonnci no. u, i2ieveiano 'Jco. if . Lcr.terer be Nkt also einen sekr Zierlicken Fuß. für einen Mann vielleicht zu klein im Verhältniß zu seiner Größe. Sar. rrfons qaar, oas fruyer, evenso wie - i i . i--. . r . V -. r. . P sem Äari, ounieloraun war, lst yeme stark ergraut, fast weiß. Seine Augen sind dunkelbraun, und bei auimerksamer Betracbtuna will es sannen. alZ ob er ein wenig schielt. Das ist nur durch lange Anstrengung hervorgeru sene cywacye. 5)arrZson ist der Sobn eines ar mers und aebört der vresbvterianilcben Kirche an. Er ist im Hause seines be rühmten, Großvaters am 20. August IW zu North Bend im Staate Öhio geboren. Grover Eleveland ist der Sohn eines Geistlichen und wurde zu Ealdwell im Staate) New Jersey am 13. März 1837 aeboren. Gleich seinem Rivalen Harrison, raucht er ganz gern eine qute Cigarre und trinkt sein Gläschen Wein mit Behagen. Während Harrison stets einen Vollbart getragen, hat j c . . . jr- m meveiano nur nnen cynurrvarlZ tm aar ist dünn und vertaulöt seine ur. sprünqtich , braune Farbe allmählich i ... t :i -l!.. rtf-... rf.i..f..A n mu cqr.uu5u1a1.ja vyruu.uuKoeianQ i, tm leiDcnicgajuiajei freund von liier speisen, Obst und' heißen Buchweiz

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suchen. Ueber nichts kann der sonst uhige Mann mebr in Zorn gerathen. als wenn man versucht, seine Gattin Frances und sein Töchterchcn Ruth in die politische Eampagne zu ziehen. Grover Eleveland sing seine Laufbahn als Schrlststellkr über landwirthichaft lche prägen an und wurde dann ein beliebter Anwalt. Er hat sich stets zur demokratischen Partei und zur presby tenanlschen Kirche gehalten. Der Kandidat der Volkspartei, James Baird Weaver, ist nach Versiche rung seiner Freunde ein Muster von Enthaltsamkeit, da er weder raucht. noch trinkt, noch flucht. Er hat dies' mal seine zweite Nomination für die Präsidentschaft erhalten und wirkt feit ünszehn Jahren als vomischer Aglta or. Er ist von mittlerer Statur, Hai graues Haar, einen grauen Schnurr bart und blaue Augen. Er träat Klappkragen und weiße Halsbinde und hält auf seine Kleidung mit peinlicher Sorgfalt. Er ist ein Farmersohn und am 12. Juni 1833 in Ohio aeboren. Mit zwanzig Jahren ging er nach Ea isornicn und ließ sich nach seiner Ruck ehr in Iowa als Advocat nieder. Bis 1877 gehörte er der republikanischen Partei an. Durch seine Reden zu Gunsten des Papiergeldes in verschiede nen Theilen der Ver. Staaten ist Wea, ver wohlbekannt. Er ist litcrarisch sehr häng gewesen; seine namilie besteht aus Frau und sechs Kindern und gehört, wie er, dem methodistischen Bekenntniß an. General John Bidwell,der Eandidat der Prohibitionspartei, trägt einen Vollbart, einen Stehkragen No. 15 und ist bereits völlig ergraut. Er ist am 5. August 1819 zu New Vork gebo ren. isr war sruver vemverasve wer. ehe er in den Eongrcß kam. Reid. Stevenson. Field. Cranstll. Von den Eandidatcn für die Vice Präsidentschaft ist Whitelaw Reid wohl der bedeutendste. Er ist am 27. Octo der 1837 zu A,enia in Dhio geboren nnd wurde nach Absolvnung des Eol legs zuerst Lehrer. Mit zwanzig Iah. ren trat er in die Journalistik ein. der er als reicher Eigenthümer der New yjork Tnbune" noch heute angehört. Er ist schlank, mager, von einnehmender Erscheinung und PreSbyterianer. Er trägt Kragen No. 15 und Stiefel No. 7. Obwohl er den besten Keller aus erlesener Weine in den Ver. Staaten führt, ist er persönlich außerordentlich mäßig. Elevclands Kampsgenosse Adla; E. Stevenson wurde am 23. October 1833 im Eounty Ehristian im Staate Kentucky geboren, hat aber bisher aus schließlich' in Bloomington, Jll., ge lebt. Er ist praktischer Jurist, hat stets der demokratischen Partei ange hört und trügt einen grauen Schnurr bart. Seine grauen Augen sind aus drucksvoll und strahlend, namentlich wenn er in Bewegung geräth. Der zweite Eandidat der Bolksparm, General James Gaven Field. ist im Eounty Eulpeper des Staates Virgi men am 24. Februar 1826 geboren. Er diente im conföderirten Heer während des Büraerkricqes. verlor ein Bem und wurde General. Seinem religiösen Bekenntnisse nach ist er Baptist. Der jüngste Eandidat von allen ist derjenige der Prohibitionspartei sür die Viccpräsidcntschaft, nämlich der 35jährige Eranfill aus Texas. Er hat eine abenteuerliche Vergangenheit als Kuhhirt, Viehzüchter und Indianer kämpfer hinter sich, und erst seit weni gen Jahren hat er die Büchse mit der Feder vertauscht. Er gibt nämlich in Waco ein prohibitiomstischeS Blatt heraus und ist außerdem Arzt. Er ist 'ine Hauptstütze der Baptistenkirche. Der moderne Rubens. WiZ f'iiv: a'"!. Unser Freund erhielt den Spitzna men Rubens, weil er immer nur für starke Damen schwärmte. Und jetzt ist tx mit einer so hageren Person verheirathet! Ja, er hat sich in die üppige Fö? ihrer Mitgift verliebt. Nicht zu helfen. Pfarrer: Sie machen ja em so kummervolles Ge ficht, Herr Wenzel? Kann, ich Ihnen vielleicht irgendwie helfen. Nein. Nun, was drückt Sie denn so sehr? Mein rechter Siiesel!

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Zeitbilder. Sie hatten einander gelobt sich Mit manchem Licbeswort, Die ganze Zukunft schien ihnen Ein rosiger Liebeshort, Hoch hielt er sein Bräutchen im Arme, Die Linden säuselten lind Und flüsterte, küssend und kosend: O du mein herziges Kind!" Die Zeiten vergingen, sie waren Nicht Bräutigam mehr und Braut, Schon standesamtlich getraut. Nun war er, wie einst, geworden Ein lockerer Sausewind. An der Wiege sitzt sie allcine: O du mcm herziges Kind!" Inzwischen sitzt er bei'm Weine Und küßt die Schenkin. so rund Und so verführcisch, lachend Auf den ostgeküßten Mund. Und taumelnd vom süßen Weine Faszt er um die Hüfte geschwind Die lockende lockige Lock're: ,O du mein herziges Kmd!" Ein Schlauberger. iFiWftHX jXAAV-y KM l !" 5 l 1 lJi i .'.ÜB5 Was haben Sie denn da für ein merkwürdiges Schild an Ihrer Woh nuna angebracht? Sie heißen doch weder Kummerlich, noch sind Sie Dich ter?" Schon recht, aber ich denke, das soll mich während meiner Badereise vo Einbruch schützen!" Zu s e i il e r diesjährigen achtwöchiaen Ucüunaszeit erdält der Unteroffizier der Reserve H. als Bur schen einen edlen Polen Namens Kras zcwskv. der sich mit der deutsche Sprache und mit seinem Begriffsver mögen gleich schlecht abzunnden weiß. Infolge dessen ist es für den Unterofsi zier keine Kleinigkeit, dem Burschen seine Wunsche klar zu machen; cr mug, wo es irgend geht, Gesten und Finger zeige zu Hilfe nehmen. Krcszcwsky", sagt er eines Tages, .geh hin und hole vom Scbneider meinen Rock, vom Buchbinder hier gegenüber brinze eine Flasche Tinte mit und vergiß mir auch nicht wieder die Parole. Den Rock legn Du hierher" er zeigte aus ei nen Stubl . ..die Parole hier" der Zeigefinger weist auf die rechte Seite des Tisches am Fenster, und die Tinte stellst Du hier hin" der Zeige singcr wandert nach links. Hast Du mich verstanden?" Kraszewsky grinst seinen Herrn verständnißvoll an. Vulkummen, Herr Unterufstzier, vnll ständig." Als der edle Pole, nach dem er seine Aufträge ausgeführt hat, wieder ins Zimmer tritt, bemerkt er zu seinem Entsetzen, dan das Hausmäd chen inzwischen die Stube gereinigt und sowohl dem Stuhl als auch dem Tisch einen andern Platz angewiesen hat. Bekümmert kratzt sich Kraszewsky yln ter den Ohren. Tisch ist sich weg". sagt er traurig. Stuhl lst sich weg", seufzt er voll Sorgen. Aber Unter ufsizier,Kat gcwullt, hier füll Rock lie vi dtnt, ?rS fi!i Nnnf ' )Vll, ilk J II CUI1 IIU iyiVL V4 4- 4 k Zu seiner nicht geringen Ueber rafchuna findet der Unteroffizier bei sei ncr Rückkehr Parole, Rock und Tinte aus dem UVvooen, genau an oe? Stellen, die er bezeichnet. Menschenfreundliche Anzeige. Ich beehre mich, hiermit zur Kenntniß meiner Gläubiger zu bringen, daß ich in neuerer Zeit sieben Mal. und zwar stets erfolglos. gepfan bet wurde. Ich ersuche daher die ..' ' - . 'fc..:.. . n Zmcrclsenlen, rc ciqcni mrr yocyzi aleichalttlgen Berlayren,dastur siedoch nur neue Auslagen hervorruft, endlich avzusteycn. Ä. Plennigiozer, r iur nist." . ..V'."";. Die kleine Miez e t ommt mit ihrer Mama in eine, Apotheke. Der eben vorherrschende Relkenökaeruch veranlaßt sie zur Bemerkung: Ma. machen, hier riecht es ja so nach Zahn.

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Eine Erinnerung an ittiu. Es war im Juli 1870 so erzählt ein Mitarbeiter der Straßb. Post" in einer Erinnerung aus den Mobil machunqstagen im Jahre 1870". Ich wohnte damals noch im Eltcrnhause, in dem sechs Kilometer von Saarge münd entfernten bayerischen Dörfchen Habkirchen. Ein kleiner Fluß, di Blies, trennte uns von dem französi schen Grenzorte Frauenbera. Die Un ruhe und Beforgmß unter den Grenz bewohncrn steigerte sich mit icdcm Tage. Immer näher rückte die Gefahr cinel Zusammenstoßes in unseren Gaue. Die Franzosen hatten bedeutend Streitkräfte bei Saargemünd zusammengezogen; ihre auf den Hügeln ftn seits der Blies aufgestellten Vorposten machten sich ein Vergnügen daraus, auf jedes lebende Wesen', das sie in unserem Dorfe oder in denen Umgebung erblick ten. zu schießen. Eines Tages, wi, saßen gerade beim Mittagstifch. stürzte eine Nachbarsfrau todtbleich in unser Zimmer mit den Worten: Herr M., wir sind verloren, die Preußen kom I" fiirrX in! m'.? slviii AtHnrt 11111. wuitiiiv ivii in 7 drang auch schon der Hufschlag einiger Reiter an unser Ohr. Es waren drei preumsche Dragoner, welche in flottem Trabe auf uns zuhielten. Smd eic Franzosen?" herrschte der Führer uns an. Nein." entgeg nete mein Vater, wir sind Bayern; wenn Sie Franzosen sehen wollen, müssen Sie sich schon über jene Brückt bemühen, doch rathe ich Ihnen, hier zu bleiben, die Brücke ist von 23 französi' scheu cbassenre a pied besetzt." Vor wärts. Jungen," rief der kühne Füh rer, dem die Kampfeslust aus den Augen sprühte, seinen Kameraden zu, wir wollen die Franzosen einmal in der Nähe betrachten!" und unbeküm mert um einen nochmaligen Warnungs ruf meines Vaters flogen die drei kecken Reiter in voller Karriere, den Säbel im Mund und den Karabiner in de, Hand, der Brücke zu. Sprachlos vor schrecken über eine solche Tollkühnheit, folgten wir mit den Blicken jenen unbe sonnenen Wagehälsen. Jetzt hatten sie die Brücke erreicht, und wie der Wink sausten sie hinüber in das französisch! Dorf hinein. Ter Knall einiger Schüsse drang zu uns. dann war Alles still. Die kommen nicht. mehr Zurück." klang es fast gleichzeitig von den Lippen eint ger Männer. Aber wer beschreibt unser Erstannen,' als nach Verlauf einiger Minuten die kühnen Reiter unversehrt wieder bet uns eintrafen! Kaum hatten die fran zösischen Ehasseurs die .drei Dragoner erblickt, als sie die ihnen anvertraut Brücke im Stich ließen und unter Zu rücklassung ihrer Gewehre in wilde? Flucht in die nächsten Häuser stürzten und sich dort versteckt hielten, bis ,.!? pru8Lisns" das Dorf wieder verlassev hatten. Dieser Ueberfall mußte ge rächt werden. Am fönenden Morgen rückten ein Regiment Infanterie, einigt Schwadronen Kavallerie und eine Ab tbeilung Artillerie in unser Dorf ein. Sie4ranken das vorhandene Bier au? und marschirten dann bis zum nächsten bayerischen Torfe BebelSheim. Wäh rend Officiere und Mannschaften die einzelnen Wirthschaften aufsuchten und alle geistigen Getränke bis auf den letz ten Tropfen vertilgten, begab sich d Führer der Abtheilung mit zwei Adju tanten zum Pfarrer des Dorfes und erkundigte sich, wie weit es bis zum Rheine sei. ,,Herr General", war die proph? tische Antwort des biederen Psarrcrs. ..wenn Sie die Entfernung bis zum Rheine nicht kennen, dann werden Sie den Rhein nicht zu sehen bekommen." Der General lächelte überlegen und bat um eine Karte der Pfalz. Da der Pfarrer eine solche nicht besaß, wies er ihn an den Schullchrer. Die ser war des Französischen nur wenig mächtig, so daß es eine geraume Zeit währte, bis cr herausbrächte, daß die Herren eine .Karte wünschten. Er führte sie darauf in den Schulsaal. wo an den Wänden verschiedene Schultarten. u. A. auch die Karte von Palästina, hingen. ,,Xh, voiia la carte du Pala tinatP rief einer der Offiziere ans, in dem er auf diese Karte deutete. Die Herren betrachteten sie eine Weile, roll ten sie dann zusammen und nahmen sie mit, sichtlich erfreut über die werthvoll, Beute, die sie gemacht hatten. Vom Kaiser Friedrich theilen die Münch. R. N." folgende bisher nicht bekannt gewordene Geschichte mit.- Als er, damals noch Kronprinz, die Schweiz inkognito bereiste und bei dieftr Gelegenheit auch auf der Furla war. konnte eine Engländerin es sich nicht versagen, dem hohen Gaste eine Freude bereiten. Sie hatte in Eng land gelesen, daß der deutsche Krön Prinz deutsche Volkslieder besonders liebe, eilte also ans Instrument, suchte ein recht inniges, zu Herzen gehendes Lied aus. und dann stimmte sie an: Sah ein Knab' ein Röslein stehn" u. s. w. Man kann sich vorstellen, wie sich bei dem gebrochenen Deutsch der Sin senden der Vortrag ausnahm. Als die Dame aber gar fang: Knabe sprach, ich steche dich. Röslein sprach ich breche mich' war es um des Kronprinzen bis dahin mühsam bewahrten Ernst gesche hen. Er drehte sich langsam mit fei nem Stuhle der Tafel wieder zu und sagte: Wenn dieser Ohrenschmaus noch länger dauert, gehört es gar nicht zu den Unmöglichkeiten, daß einem Ehristenmenschm etwas Aehntiches zu. stoßen könnte." Die Sängerin, welche inzwischen geenhigt hatte, ging mit hoch erhobenem Haupte zu ihrem Platze zu rück, stolz dem Kronprinzen von Preu ßen eine Freude gemacht zu haben.' " tfss ?.! v u 'i . 'fi..i-.. je i no eiln u no. mi utyi; SlUnw 1 ! ''S SU i-n ftl.t.. ivkv wmytvn in nnni V'UiV" nen Sarg. Mama, ist Blei nicht ge rade so furchtbar ungesund?" Beruhigend. Gatte (be. sorgt): Ist die Krankheit meiner Frau sebr ausgebildet. Toctor? Nein.

Herr Müller, aber sehr eingebildet. , D