Indiana Tribüne, Volume 15, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1892 — Page 5
l t -k tfVXt MmesM liU V
ZU 9Jmut ungdeSBlu Ks für den Bestand des menschlichen Äcrpcrs ist Jedermann , lÄJfeviT.' JW'JSfe-! Jfc. .&&&!&rt ÜrM--Ü ia5,ysT'Tf ' 'r ?Tj itssS-v ü'4:-.s O nro-sir :':a :.r. bekannt. ES XiMzWMMHV braucht daDMAUMMh her kaumerst versichert zu werden, daß alle Verändcrunzen des BluteS Einfluß aus die Ge. fimtMi haben. Die Grundstoffe zu die fern ErgZnzung.'rnaterial si.lv natürlich den festen und flüsstZeil NahrungsMitttln entno::i:en, welche der Mansch genießt, die aber zu ihrer Verwendbarkeit besondere VttLiischunz ten KörVersZfttn erfordern. Die VerdaLUTiZ, und mit ihr die richtige ZusamensitzÄNZ des B'.uteS für die Ec snndbeit deS Körpers spielt eise wichtige SlcCe, und das durch eine nianzelhafte Verdauunz, eine febr große Älnzahl von uieist fthr Zangwierigen, die GcsuAheit untergrabenden Leiden hervorgerufen wer den kann. Ist dieser Zuftand eingetreten, so wähle man zur Abhülfe aussSttetzlich ftlche Arznewittel, welche den Verdau unzSaxparatzu größerer TbätiMt milde anreizen und die ül'crsiüfsige GaLe entfernen, ebne für den Körper schädliche Zzolaen z haben. ALZ reinvetablischen Steffen dereitet sind Tr.ÄlMjl ÜHltfi Hamburger Tropfen gerade das Mittel, weid? 3 mit ErfelA angewendet werden Urin, U es alle jene Anftrderungm in sich f&ln'iüt, die man an ein wirksames, tonisiseö Nlinigunsöknittcl st,Len kann. rj.kltattit. ( WNN ac ncr nd Jünglinge! Qca Znzkge LZeg. verlorene 3K n nedlra 5 1 f e et her;stlle, srA .&t, maltet und lbst snfchel kb mi$ei'.b.u.' FZ,lls vo GfchkchtS traßtseliea ji ud dsnd zu seilen; setzn, geasLe Auf'lZ,rCng über Waua UxMt l 22zilU.Ml I Ehe I HmVersisse tstkde vad Hl!nz, jdgt tal ge XittRt Buch: 3t SkettungA mattt". 23. flaze. 230 Celten, mit tWe ltzrr?!cha BUdern. SEittf in feeiiifiT prsch ßkzea Lw feshmj en ßRi In PostWarKa, in iiac-a uaiittadim llmfiljj kehl errackt, frei tet f ant t. rrewre : DEUTSCHES ÜEIL-ISSTITUT, I u n fU C!iita Rv York, N. Y. ST! 1 2er rtfeftyn.'Jjiifer tft such a. aö?a m ?N' 6ifi.iiQooiiä5r bei VI. . SWiaaSt & Ho 2" Sud Teiu.arr Zt-usat. jlfOp IG M5SM rj- a , ' Ä VT'i ' .jeatjtj.;.' fi'r:;r.."2'1i,.J.!.;'i -j:&I?(f ! .ö? rM k XlJit''1 i-U:' ' ' ;-i ' ;". , yy;':t aul Z&mwU il ks 'lvr i:tfiu't ÄtkZli,rttr. ftcat tit.ii Co!)K. tS'.Vr tu ;:! tt:u: firiCü HrnsWag titne t;i-!äuwi itnii. na'i nj-J d aä'kt iay Mm.'.: : feil -.i ii :t CVv "n bt.it im. toti 3? Hatt -- rk j-n uitn izrrj'.ichja 3aaf. 21 Jkzhre Zchntdt kr? M. I. e ,r?;e:akd Pa. tät 1 1) a x i n a üj i i 1 . s a ctt lluurTX und feai toainuntn, i ttet ü; j Diirnai. Gic itr?at titü;u:Ul uri?UJsls. der h CiTotj ; fts eitel Cat3t Nnig': ?!beStärZn NZÄM. n'k sie ud m Zieste x atizltet nb ilif ja mach?. 6ia G:tr; a!l is: d:r vzn M. U l l ü g b e r. t?el:r J.i?ri ni i.t nd seil itinen V.Ialz.e s. weile solch' t):Au. lH w tx hiixts ffrcl?;, iiaä i'jaiaarSi. tuvd? it. al,er durch Pastor SAi'Z' 4 XcrrfB2tct!t, i;tS?'fii; er hatte fciifcan nur taijs !io.che ;qa'Je. tscijjf JjaiU tarU Än:rl2kng t'?rirfi;t uuroett. ein kvtthdJes BuÄ färNervenleibevd ftY r T wnd Jedrm der e4 v'.Isnt. zu;ejandt. ' " 'Amt erhalten auA d Mkdninumwnft. TlkseMdiii,n wuröe tat (cm ?! aber ISIG von dem iMXvo. tikät Aäni. ff Akt Wayn. Jttd zubernki nd retzt njer ttnix Äwnfji vo der OrilQ MEDlCiNE CO., j JtnntZolph SLt V 11 IV AHO, 1LL. B.i votdekr Z kaben für t.QQ die Slasche, Flaschen Zur rode Sl.?5, ,r JZndis,paliA i de denekchen Apolhek a iüiil. Banker. 64 tStit Wadwetvn totr. ues CXc &u$ (on Sir. uns l-incou; vane. s Dr. Patther, Chirurg uitd Frauenarzt. Heilanstalt und Dfsiee : im Ost Michigau Straße, t EZe Massachusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags a3U gensmMn. Telephon 220, Dr. Wagner, Ofsike Po. 60 sl hio Str. VMce'Sluyde : ShW Uhr VsvmittsgR. SH UhrNschAtttSA. Wohnung : ?ckerAwa uv Vieo! Vde. IS TeledlzM US. Ferd. A. Müller, MachfslAer von eez, Müllers Apotheker. Sie Zlufertignag dou Rezepte eeschtebt la zuderlasfiger, iachverftSnskgrr Weise, Südweft-Ecke der Ost ASakblugtonnndSftStr, ggT XkUphon 70. N e u e Frtthjahrshüte fkud angekommen bei Bamberger ' N. W. Ecke Vennsyldama und Washington Straße.
'USD. .c". 1 JC!?,"- 'I ;?3':. MB'M 4i?''.wV 3 TTkf- if 'aniri'' tiiif5.:v Ei
V
V j
?Y X
WWlM
ufruf Tippu.Tipps. v,r skwer Abreise ach Verki,)
Meine verschwarzten Freunde und lieben Mitstlaven! Allenthalben regt sich der menschliche Wissensdrang. Selbst aus dem fm steren, sagenumwobenen Deutschland kommen Leute zu uns herübergeschwom' men, um von unserer hohen Kultur, von unserer verfeinerten LebenZweise zu lernen. Sie dringen uns die ärm lichen i5rze:lqnisie ihres Landes, .gebrannte Wasser und grobkörniges Mehl, das sehr schlecht schmeckt, aber abscheulich knallt, wenn es sich entzündet. Dagegen werfen sie sich mit groher Habgier auf die Schätze unseres reichen CrdtheilZ. namentlich auf das Elfenbein, das sie wegen der gelblichen Isarbe in ihrer Einfalt wahrscheinlich für Vanilleeis oder fönst etwas Erq nickendes halten. Ihre Gewohnheiten deuten avf eine seh? niedrige Kulturstufe. Den Handel kennen sie garnicht. Wenn sie etwas haben woÜcn, so rauben sie es einfach und iiberged:n dann ihrem Lpser zum Andenken an diese Barbarei ein paar kleine gelbe runde Platten, durch die man erst ein Loch bohren mutz, wenn -man sie im Ohr oder in der Rase tragen will. Das Durchbohren der Platten. die einzige Möglichkeit, sie nuzbar zu machen. scheint ihnen jedenfalls nicht bekannt zu sein. In den schönen Künsten sind sie auch noch ganz unerfahren. Ihr hochstes Vergnügen besteht in der Aufpflan' zung einer Stange, an der sie ein buntes Tuch befestigen. Was fie sich dabei denken, tonnte noch keiner der Unsngen ausfindig wachen. Ihre Hei math muß nach alledem sehr ärmlich sein. Aber gerade das regt uns an. eine Expedition auszurüsten, um in jenen fernen, noch von keinem civilisirten Afrikaner durchreisten anderftrichen EntdeckungSfahr ten zu veranstalten. Die Reise wid mancherlei Entbehrungen und groß persönliche Opfer erfordern. Um se mehr aber ist es eine wüstenafrikanifche Wicht, die Segnungen unserer Eivili' iation. unser hochentwickeltes Sklaven wesen mit all' seinen idealen Vorzügen den armen Bewohnern des deuti ' 7?-. Weltteils allmählich zu offenbaren um sie die Früchte unserer jahrhundertelangen Kulturentwickelung mitgeniesten zu lassen. Wir beabsichtigen deshalb, an den öd?n Gestaden des indogermanischen Oceans Kolonien zu gründen, von wc aus wir dann kühne Strciszüge in Innere unternehmen wollen. Vielleicht gelingt es uns. die grone. fast den qan' zen Erdthei! einnehmende brandend?' gische Wüste zu durchqueren und in den einzelnen Oaien. in denen du Häuptlinge der wilden Bötterstamm? refidiren. Stationen zu errichten, die wir durch einen regelmäßigen Karavanenverkehr miteinander verbinden. Wir werden natürlich die Weisen, so fern fie uns feindlich entgegentreten. niederwenen. In d?n meisten Fällen ab?r wird e aenüaen. sie nach unserer Fridenspfeisk tanzen zu lassen. Am wichtigsten wird für uns dlk Begegnung mit den Zog nannten zahmen Antnenilten ttrn st bilden zu? ei! den mächtigsten Volksstamm, gehören aber zu d'N intelligentesten der blöden Einwohnerschaft, sc dan wir hoffen dürfen, uns mit ihnen am schnellsten zu befreunden. Unsere Ausgabe ist. das armk Deutschland von dem Drucke seine dürftigen Kulturzustandes zu befreien und es einem edleren. Höberen Sklaventhume zuzuführen. Deshalb wende ich mich an alle für Frechelt und Mettjchen.echte begeisterten Mitstlaven. dafc si sich um mlch schaaren mögen zur erstzn Entdeckungsreise, quer durch den mnereutichen Welttheil. Meldn naen bitte ick an das Centra! Wüsteu-Bureau des großen afrikani (?rttrtttislth(i'?tnä in Mlimilttm ? Vy i I" V V f -I 4 Suabelistrake 13. aelanaen zu lassen. Daselbst können die Thcilnehmer der Exvedltwn auch gleich die Jeneln tn Emvwna nehmen, die ihnen als Trken' nungszeichen an Händen und Füßen angelegt werden sollen, gür dkele remwissenschaftliche Ausrüstung ist nur eink kleine Abaabe von weniaen Elfenbein' stücken, je nach der Starke der Fesseln. tu entrichten. Wettere Gebühren wer den nicht erhoben. Auf möglichst zahl. reich? Betkmltgung rechnet T i P p Tipp, erster Vllave im jchwarzer Staate. (Berliner Wespen.) Baseler Jublläumsfeier. Man schreibt au Basel 10 IM Das Vereinigungsfest. d. h. die Feie: der Verbindung Großhaseks mit dem rechtZ;heinischen. anno Z392den Hw zogen von Oesterreich abgk?guften Klein dasel, gestaltet sich bei günstiMm Wetter zu einem großartigen Ereigniß. wi öasel und die Schweiz noch wenig gesehen. Das von Rud. Wackernagei verfaßte und von Hans Huder compo nirte Festspiel ist bereits dreimal in Beisein von zuweilen über lo.oay Zu. schquer und mit höchstem Beifall übet die Festbühne gegangen. Tie ohni dramatischen Zusammenhang ancinandergercihten aber mit Aufbietung d?r, umfassendsten Kunstmittel durchge fübrlen Scenen stellen Epochm de: .'oValaeschichte .dar. Die Gründnüc der Stadt ,durch Kaiser Balentimar m da raubrachisch . halbwilde Voll mst den römischen Truppen, der Brü-. ckenbau il20)''das germanische W telaller mit seinen farbenreichen Ko jiümey zur Geltung kommen. Tkl Einzug des neugewahlten Rudolf vor Habsburg mit lcincm bitterlichen Äe fplge, von Edlen und ihren Damen, zr 'Lferd'dlk voraesührte ''Tänze und Gö' isngsch!)xe der huldigenden Bgsler, alles zn größtem MaItgb von unserer besten musitalischen Kräften durchge f üf;r gab'nimposankeglanzcndeBildkr Als Schlunaemalde die Bereiniauna dr. beiden Staple, wobei die sämmtlicher Zünfte im (Gewände des vierzchnter Jahrhunderts mit ibren Bannern auf.
wiWiiiriKMy-M
rUckteu und die allegorljche us, it, die Hand der Ue!vtiä das Treu gelübd, ablegte, bot einen ergreifenden Moment, zumal als in den Schlußchor die sämmtlichen Anwesenden cnlölößten Hauptei und unter Kanonendonner mit de, Nationalhmnne einfielen. Abends wa, am Rheinguai festliche Bewirthung dcr Zünfte unter freiem Himmel an 24 Tischen, w'.brend Groschasc! mit dem Münst'r und den Brücken und bei sämmtlichen dem Wasser zugekehrten Häuserfront feenhaft beleuchlet war. Das eines der in den Strom gebauter Musikpodien in Flammen aufgehe wollte, war nur eine vorübergeh.'nd Störung. Die reiche Feuerwerkers und die Beleuchtung des Münsters mii ihren Rcfleren im Wasser waren impo fante Schauspiele. Die philosophisch Facultät der hiesigen UniversitSt i der in Basel lebenden. in TeutschZandwohI. bekannten Eomponisten. Hans Huber, dem der Löwenantheil am Gelingen hti Festes zuzuschreiben ist, zum Ehrendo tor ernannt." Ueber des Jestspiel. den Festzug und die Beleuchtung wire uns von anderer Seite noch Folgende berichtet: Die Festtage lockten während des Samstags und Sonntags und deö heute zur Neige gehenden dritten Tages sine ungeheure Volksmenge aus nah und fern nach der Rheinstadt. Die Straßen von und nach dem Festplatz bildeten einen undurchdringlichen MenschenknÄuel. und am Festplai selbst schauten vom amphitheatralisch ansteigenden Bruderholz wohl 30,000 Menscheu auf die Spielbühne herunter. Die Aufführung des Festfpiels machte nnen guten Eindruch, Regie, Dichtung, Musik wirkten zusammen, um dessen Totalität zu steigern und das Interesse zu fesseln. Der patriotische ernste Zug. ser durch das ganze weht, hatte von vornherein die Stimmung der Basler und Schweizer für sich, und die effektvollen und farbenreichen Einzelbilder deren Darsteller sich redlich und erfolgreich ?)!ühe gaben, hinterließen auch beim patriotisch nicht engagirten ZuHörer einen günstigen Eindruck. Wer uidessendieVoiksschauspieleinSempach. schwyj und Bern gesehen hat, den fesselte hier der eigenartige Basler Historismus und der Reichthum und $ie Farbenbuntheit der Kostüme. Besonders wirksam erwies sich die Beleuchtung der Ahesnufer am Samstag und Sonntag Abend, sowie der sie umgebenden Häufer und Thürme. Die eleganten Facaden und Thürme zes ehrwürdigen neurestaurirten Münlter, die dem Rhein zugekehrt sind, schwömmen im Lichte von Zehntausend den kleiner Gasflammen, deren edelgeschwungcne Linien sich der herrlichen Architektonik des Gebäudes anschwiegten. Die Brücken flimmerten im Scheine taufender Gasflämmchen. die wie zahllose Edelsteine erglänzten. Der Lichtsfsekt war das ganze Rhein ufer entlang ein gewaltiger und imposanter. Und durch dieses Lichtmeer hindurch mälzte sich eine kolossale, dichte Menjchenmasse. die auS der Bewunderung nie herauskam. Von Zeit zu Zeit huschten mächtige Strahlengarben den Rhkkn hmüber. schössen aus manntgsa chen Richtungen vonZunsichtbaren Höhen herab und vergoldeten die Wasser mit ihrem herrlichen, intensiven Schimmer. Es waren Abende der ausgesuchtesten Curzwekl und des relNjtm Vergnügens. Dazu kommt, daß nirgends ein Unglück nch einstahl und das Fest in der sried lichsten Harmonie sich auflöste." Wie Ravaöiol starb. Das ..Heldenthum Ravachols. das den pariser Geschworenen so großen schrecken einqeflöVt. hat vor der Guiuo tine nicht Stand gehalten. Der Scharfnchter Deibler erzahlt dem Berichtnstatter des Temps: Rav.ichsl ist nmn zweihundert zwanzigster Patient; er hat sich allerdings muthig gezeigt, aber viele zeigen sich muthiger. Als er vo? dem Ge fangniß in den Wagen stieg, glaubte er an eine längere Fährt und hoffte so, sein Leben um einige Augenblicke zu verlängern. Seine Üeberräschung war groß, als er sich schon nach wenigen Se Kunden vor der Guillotine befand. Er sang, aber er war nicht mehr Herr seiner selbst. Er wußte nicht mehr, lvas er sagte: er dachte nicht mehr an die Anarchie. Er wollte sprechen, aber blos, um den entscheidenden Augenblick zu verzögern. Seine Beine zitterten." Weit weniger tapfer war freilich di Bevölkerung von Montbrison. Seit Ravachols Beurtheilung tastete auf dem sonst sa harmkos-stillen kleinen Städtchen, in welchem der Dynamitard. der sich gerühmt, daß er mehr Menschen umgebracht, wie feine Hand Finger zählt, verurtheilt worden war und seitdem gefangen gehalten wurde, ein dumpfer, trüber Druck; die braven Spießbürger, die sonst so da seinsvergnügt in die Welt geschaut und denen der Wein und Absinth so gut ge schmeckt, sie schlichen mit gesenkten ttöpsen ,und scheuen Blicken über die grasbewachsenen Straßen und fühlten l'ich weder in der Kneipe noch in ihren eigenen Häusern wohl,, denn ,in jeder Secunde sonnte sich ja irgend etwas Unheimliches. Schreckliches., ungeahnt Fürchterliches ereignen und das, solide, bisher in sich so vergnügt gewesene Oertchm in ein !,flammenspeiendes. von Mofd und Vernichtung erfülltes neue? Sodom verwandeln. Die Stadt ryar fast gespickt mit Voll zisten und Soldaten, jeder Unbekannte wurde angedalten und. falls er sich njcht legilinkiccn konnte, mis Schab flugs die upcre gebracht; der Baqnbof die Hotels, die Restaurants wurden aus dqs Peinlichste von Gebe, m pol lZlNen be wacht, das Gerichtsgebäude und da? Gefängniß glichen Festungen in KriegsZeiten, und das dritte Wort., das man vernabm. es lautete sicherlich Rava chol!" Die Regierung ließ den Scharf richte? Deibler ein vollständiges Ber tteckspiel treiben, um den Anarchisten
-' ' ' . ,jä M je V tXden Tag der Einrichtung Rövach?! s zu verbergen. Deibler mußte von Valeme, nach der Hinrichtung Haöelt s nach Paris zurückkehren, statt nach Montbrison abzubiegen. Von hier reisteer am Sonnabend nach Nennes. stieg jedoch in ßhartres um nach Montbrison. O Dort 'hatte man bis dahin nur die Herrichtung des Platzes für die Guillo line bemerkt. In Saint-Etienne stan den feit acht Tagen Truppen bereit, um sofort in Montbrison ' einzurücken. Ueber die letzten Augenblicke des Dy namitgigerls, der die ihm gewidmete Aufmerksamkeit freilich kaum verdient, wird noch berichtet: Nachdem ihm angekündigt worder, war. seine letzte Stunde habe geschlagen, frug der Gefängnißdirektor Ravachol: Haben Sie letzte Wünsch??" a, ich bitte, zwei Photographien und Haarlocken meiner Familie zu übersenden.- Ravachol. der geweckt worden war, kleidete sich indeß an. Man hatte ihm statt deZ Strüflingsgewandes seine eigenen Klei' der übervracht. was ihn zu der Bemer kung veranlaßte: Man könnte glau ben. daß ich auf einen Ball gehe."' Wie Ravachol den Geistlichen unter Lösterungen abwies, ist schon berichtet wo?' den. Wünschen Sie. mir noch etwas zu sagen?" fragte ihn der Direktor. Nein ich werde zu der Menge fpre cheu." Sie irren sich, die Menge wird nicht so groß sein.- Als Ravachol angekleidet war. wurde ihm der Hemdkragen abgetrennt. Ah." rief Ravachol. das geschieht wohl, damit die Guillotine besser köpfe!" Er begab sich sodann, ein frivoles Lied singend, zur Richtstätte und erbleicht ein wenig beim Anblick der Guillotine. In dem M mente. da ihn die Scharfrichter ergrei fen, ruft Ravachol: Jch will noch sprechen. Eitoyens!".. .. Aber schon ist sein Kops in die Oeffnung hinein'
drückt und das Beil saust nieder. Codio!'' ruft der Verbrecher noch im letzten Augenblicke, und man glaubt noch den Ruf: Viva la republajue!" zu vernehmen. Eine Secunde später var Ravachol gerichtet. Oelnausstchten in Frankreich. Das bevorzugte Weinland Frankreich hat mehrere hervorragende Weingebiete. Weingebiete. die unter sich ihrer Ratur nach völlig verschieden, dem Lande vor allen andern großes Uebergewicht ver leihen. In seinem südwestlichen Thnle, am Meerbusen von Biscaya. etwa fünf Departements umtanend. traten im April und Mai Nachtfröste bis zu fünf Grad Eelfius ein. daß man ganz be stürzt und enlmuthugt, m einigen Ge g.'nden ans erne Ernte , nicht m hr tzostte. Nachdem jedoch unmittelbar da rauf die Witterung in eine über Er warten günstige umschlug, so daß kaum vier Wochen nach der letzten Ha taftrovhe vom Mai die Weinberge in schönster Blüthe standen, da wüchsen auch die Hoffnungen und man erging sich in Lobeserhebungen, ohne daß die WeinbergSbesizer wie gewöhnlich ihre iIreude hinter allerhand Vorbehalten zu verbergen gesucht hätten. Die Blüthe des Weinstockes ist all. gemein vierzehn Tage früher als in an deren Jahren einetrewl, und man hofft demgemäß au? eine frühe Lese, die gewöhnlich auch gute Qualität gibt. Dre gewohnten Krankheiten des Wnn stocke; wie Mehlthau, Oidium, verein zelt auch Black-roth kommen zwar vor. werden jedoch mit den bekannten Mitteln. Besprengen mit Kupfervitriollosung, oder durch Schwefeln crsolgrelch bekämpst. In der Sauternes-Gegend behauptet man, mit der Blüthe gegen sonstig? Jahre drei Wochen voraus zu sein, und hofft aus diesem Grunde auf eine außergewöhnliche Qualität des Weins, nur ist das massenhafte Auf :reten der Eochylis sehr bedenklich. Für einige Weinbergbesitzer gewisser Hegenden, namentlich der Niederungen (Pslhij) des Medoc und Gebirgsgegen. sen der Hautes'Pyrenees. ist es' aller Zings schmerzlich, aus der vollen Schüssel der Mutter Natur nicht mitessen zu .önnen, und es wird ihren Schmerz nur wenig lindern, daß einige Abge. ordnete für sie eine staatliche Beihilfe in Höbe von 200.000 Frcs. beantragt haben. Durch Gesetz sind, auch Wnn berge, die neu gepflanzt sind, wozu sie durch Reblaus und andere Verwüstu gen gezwungen waren, auf vier Jahre von Steuern befreit. An dieser Stelle fei ermähnt, daß die großen berühmten Weinberge der Eha tepux Lafite. Larose, Latour, Mar ganz und mancher anderer, die kaum weniger bekannt sind, von der Reblaus bisher verschont blieben, was wohl dem sofortigen thatkräftigen Einschreiten der Besitzer dieser kostbaren Domänen zu danken ist. die sich von Männern der Wissenschaft berathen ließen und mit deren Hilfe es ihnen gelang, diesen Feind der Rebe von sich abzuhalten. Der Verbrauch an Wein nimmt, wie man weiß, in Frankreich selbst stetig zu. und betragt jetzt etwa 50 Millionen Hektoliter, so daß das Land gezwungen ist. trotz seiner bedeutenden Produktion von durchschnittlich 30 Millonen Hektoliier noch bedeutende Mengen vom Aus lande einzuführen, abgesehen von Trestern und Rosinenwein. derben Fadrikation zwar etwa; nachgelassen hat. trotzdem aber die achtbare Höhe von. etwa sechs Millionen Hektoliter erreicht.. Dieser große Bedarf wich erklärlich. wenn man weiß, daß Lazaethe, Gar nisonen. Bünden- und Taubstummen Anstalten, sogar Gefängnisse einen beträchtlichen Bedarf haben, der in den Zeitungen ausgeschrieben wird. Wir finden unter Anderem folgende Posten, die Vorstehendes am besten beleuchten: für ,die öffentlichen Krankenhäuser in Paris 40.000 Hektoliter, für das fron, zösische Sudan-Gebiet 1000 Hektoliter, für die Taubstummcn.Anstalt' in Bor deaur 180 Hektoliter, für die Garnison in Beifort 300 Hektoliter, für die Ar. mee in Tonkin 2500 Hektoliter u. w.
sSMZ l '' ' - : , 4
Im Mai" dieses Jahres sonnte' als Folge des Frostes und der sehr zweifel haften Unte-Aussichten eine gewisse geschäftliche Bewegung wahrgenommen werden, die sofort aufhörte, als die Aussichten sich besserten. Auch Mitte Juni wurden l 889er Weine gekauft, welcher Jahrgang ein reifes und'brauch. bares Erzeugnis geliefert hat. das vom Handel wohl mehr gewürdigt wäre, wenn nicht die Jahrgange 1837. 1883. 1889 und 1890 überhaupt eine felten eiche Auswahl guter Weine böten. Namentlich erfreuen sich die 1890?? Weine ungetheilter Aufmerksamkeit, vorerst allerdings nur der Wein Händler, und mit vollem Recht. Man könnte fie fast mit den 1875ern erglcichen; fchade nur. daß sie etwas ;u theuer sind. Immerhin lagern loch imchcr viele Vorräthe der drei letz. ten 'Jahre im Keller des Producenten. namentlich feinere und Hochgewächse. da indessen ein großer Theil davon bereits mit VorlchüssciiHbelastet ist. werden sie angesichts der Ernte billig in den Handel kommen. Die Nachfrage nach feinem MedN mein scheint überall im Rückgange begriffen zu fein, so auffallender Weise auch in England, dem Lande, wohin Bordeaux vorzugsweise feine feinsten Sorten absetzte, und wo man sich jetzt mit den geringeren Sorten begnügt. Fast erheiternd wirkt eine neue Vorschuft der russischen Zollbehörde, die am 12. Juli in Kraft treten soll, und zum Kapitel Schutzzoll gehörend, in der Hauptsache Frankreich angeht, indessen auch für unsere Exporteure beachtenswerth ist. nach der alle Faßweine aus dem Zollamt auf Flaschen gezogen werden müssen. Sowohl für Wcinhändler wie Private verbietet sich unter solchen Umstan den eine Zusendung von Wein von selbst, und die Steuerbehörde dürfte als Antwort einen vollständigen Ausfall an Einnahmen zu verzeichnen haben. Denn jeder Wein ist nicht sofort flaschenreif und verlangt nach der Reise ?ine gewisse Zeit Ruhe und je nach Befund auch eine gewisse Behandlung, was in den Zollkellern unmöglich ist. da diese in ihrer Ausdehnung nicht genügen. auch eine unbedingte Sicherheit surchaus nicht bieten. Nach dem Ab füllen erhallen die Flaschen eine Ban derolle. die jede weitere Behandlung des Weines ausschließt; indessen weiß jeder Wcinhändler, daß selbst beim sorgfal liglten Abziehen Flaschenweine ost'nock kittmal aus Faß gestürzt werden mui en. Die russische Zollbehörde hat übrigens schon lange das Recht. Flaschen ifndungen vom Auslande auf idren Jnbalt durch Oessnen jeder einzelnen .Zlasche zu prüfen, und man kann sich .'inen B.'griff von dem Unheil machen, zas ein russischer Zollbeamter anzurichen im Stande ist. wenn, wie es häung zorkonimt. der Beamte bei theueren Weinen, von denen die Flasche 10, 15 ind 20 Mark kostet, durch Oeffnen der Zlaschen den Kork, die Kapsel uud da mit auch den Wein unbrauchbar macht, nidem er von ungeübten Arbeitern mit zem schadhaften Kork die halb oder drei, nertek vollen Flaschen verschließen läßt. ..... Ä sine g l ü etliche Ehe, (Schwa bisch.) ' Glücklich's Paar Leutle, der Hans und ser Greth! Bier Johr verheirigt und Streit s ne g'het. Bier Johr verheirigt und jetzt ns koir Streit! W lebet denn au dia glückkche Leut ' Fr lebt m stuagart uns für lebt m Gmesd (Güd) Vom erste Tag. das se g'heirathet send. Es gab allerdings eint Int. wo in der kleinsten Hütte Wauu für ein glücklich liebenb Paar war Heute muß diese aber schon groß genu, sein, damit auch ein Clavier darin stehe, kann. N?u er Komponist. Singe Sie Mendelfohn. Fräulein? New Sopran. Herr Professor. m i Katarrh kann nicht kurirt werden durch locale Applikationen, da sie den Sitz der Krankheit nicht erreichen könnm. Katarrh ist ein Blut- oder Constitutions -Krankheit, und um sie zu heilen, müßt Ihr innerliche Heilmittel nehmen. Hall's Katarrh-Kur wird eingenommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimige Oberflache. Hall's Katarrh-Kur ist keine Quacksalher Medizin. Sie wurde seit Iahren von emem der besten Aerzte dieses Landes verornet und ist ein regelmäßiges Recept. Sie besteht aus den besten bekannten Tonica, verbunden mit den besten Blutreinigungsmitteln, die diect auf die schleimoberflache wirken. Die vollkommene Verbindung der zwei Bestandtheile ist es was solch wundervolle Resultat bei der Heilung von Katarrh hervorbringt. Laßt Euch Zeugnisse umsonst schicken. F. I. E h e n e y & Co.. Eigenth., Toledo, O. Verkauft von Apothekern, Preis 75 E. , Z verkaufen: 3 Acres mit gutem Haus und Stallung an der Pieasank Avenne. 1 Meile von der Städte xznxi für Sltiou. Mne startn, non ton Acres nahe bei gairview Park für ouu. ferner IA, itdunö i6!are slr.: ishw ooo bringt irißsl?Wfnte rfl rtahr lüü itnn st ran t an her Ss. E traf;, bei l-i &uü 1efe an der k ar,evstrake, ein BlZck ,i$lv3 von der PüfsijsipMrske und elektrischen Straßenbahn, mit Naturgas an der 2, tvoge; itug, inuy wcciauri ie, oen. itt iue Tar dringt denkänser von b'utva dlltigenÄrundstück so geschwind zur Etadk als wenn er an der 1.UUÄ Wisju'sippiftr. rvohnie. &. . WSialer. OK Wa,!nnton Str. G. xr1tInx rn,Z dxok . (im) in.l ro3r,N.Y.,iit m ork iVr u. I(t.d,r, jtut fünf wut ni k murli, hat ein inrbfafuirki; nr I m , ncnnffftt fkVm tlf w at tb trt, ud min m jro f n. i uta tetrt, an )rr. iii anx wtor ins lt .ourliur.jj jr Künua onijria lb work. All U U( pj blkk. t.r tytry wortr. V Urt x, funütltlny rerjrthintr. EASU-t, SJ'StUar icamnt. PaWIU'I LAiU rfati. AAirw ,t oo. v m . ..t m M. :.' lui nMI T mric. tu raatummn ot , c:.. tlgUA m v riuM
gjllgXijji
u ä if rfeTi tfss V lfl iWf lSXlf TSvSk in E s ti 1 oi MiW DlilillM
I 1 I i ii 4 .
teiS Ml? :
w mmntv i Wil mrmt fW) - (TVom i Si Ey
pup F uutsr' Tw
M
Markte vorziehen; sie übertrifft alle und wird nur sabrijkrt von
M-K-FAmwm
sü)
vy a a '' tnere tzsomtner
er und Knaben sind werthlos für uns
bei der vorgerückte: Aem
Hans verkauft darum o billig wie der
QsiIlWU? wUÜWwiii) 0
(to.10W. .Wl
rrf
;.i
MMMs :m' j B hr'iiilk SriM iz l$im lßp;;!!;!,
urmz-". ' r ":' MNMue,.
tK: t r.tX :d i
;-, .i-: -MMMkW?
. w-:afeia, sJaTaiSJ' : -Zi. ..ST-PafÄr;- 'U&M jÜ0r No.
4sCSÄ FHEL ilO
1 W
(bserekants National Bank.)
Europaisches Departement. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europa's. Schissöfcheine nach und von Europa. An- und Verkauf ausländischen Geldes.
2I US
besitzt alle Eigenschaften des Gastor-VelS, bat aber einen guten Geschmacks Es ist das beste Abfuhr-Mittel. Die Schwierigkeit, Kiuder zum Eimrebmett von TaKorOel zu veranlassen, bestehen nicht mehr. Das Mclol werden die Kinder gerne nehmen.
E3TM
e
ist einfach Cagor-Oel? dem der widerlich Geschmack genommen.
IIT J3JI332ILIDXD
WWW Irug 0
s 1 Sr ifS$$ qjlcj
Uhren
Uhrretten
Armdänder, Silbcrwaaren, Operngläser, goldene Brillen u. f. w. trotze Auötvabk z niedrigsten Preisen. :mr., cd. fsscDun-xaucasuKj,. 131 Cft Washington Strasik, Ecke Alabama.
mt sei30 &' W war cm bejzerer Schutze ttis dZeferAuab?. Kluger als andere Fraueu sind ) mxmmx welche die l)if liiuj -Xjs allen anderen Seifen i lft& tfi lK&W I! CHICAGO. f7 r ' ttlttge rur Mauiw ' Jahreszeit? 7 r ' Jj s- - iW'iäowfti' J 4Sj4S&f(WM : I WMil "Öß .T SSilEt,3-
J?r- SS
"WM
- ff U b 4?it , fCLS EC Hitm I U 2 t Lai
' äfwk.
elnnges
Washington St.
Mik, gjj,jjp la M 81 I iSS riH Uf fi tL r a y S lb Gi & 4 j
cft Washington Straße,
K?TPfd F 3 KStimSSSShUt, ! o l wird fabrizirt von der ornpany. cy. Mtgerrmge,
& sai
