Indiana Tribüne, Volume 15, Number 318, Indianapolis, Marion County, 4 August 1892 — Page 2
SJJSM Mdiana Tribüne. ErfcyeZttt Tügilch und Sonntngs. Die tAgliAe .Tribüne" kostet durch den TrSger 12tlet per Woche, bit EonntagSTriSüne" 6 Eent? per Woche. 5Be iie jufainme ISCrntS der SS (ZtrM per Monat. Per Post jaaef$itft in Bor2Sdejshlus per Jahr. Office : 130 Ost Maryland Ctrabe. Indianapolis, Ind., 4 August 1892. Tie Maxikn'sche Flugmaschine Vom Schneid.-r, der das Fliegen zu Ulm probirte. und den ber Teufel in die Donau 'nein gcfübrt". bis zu den FiUgprophetcn unserer Zeit ist ei l langer Schritt: aber wir sind in diesem ünabfehdaren Zcitrum gestehen hit es uns nur ehrlich fast gar niAi über die Kunst jenes Schneiderleins hinausgekommen. Flügel lassen! sich wohl fabriciren-, aber was nützt der Mantel, wenn er nicht gerollt ist?" I vflezte Papa Wrangcl zu sagen, und was nützen die Flügel, wenn unsere zur Benutzung derselben erforderlichen Muskeln nicht die entsprechende Kraft im Verhältniß zum lkörpergewicht befitzen, um dem Adler Concurrenz zu zuschen? Immer wieder aber hat diese Aufgabe Köpfe beschäftigt, dse hoch hinaus wollten, und daß sich darunter besonders viele Amerikaner branden und noch befinden, braucht kaum gesagt zu werden. Zu den neuesten und kühnsten Flugmaschine Planen gehört derjenige von Hlram S. Marim, welcher im osmovolitan selber das Wor' zu feiner Empfehlung erdreist. Marim ist sich der Unzukünglichke! unserer betr. Muskeln zu anhaltend Bewegung von Flügeln oder flügel artigen Vorrichtungen in freier Lust wohl bewußt, und er bezweckt nun, unZ die nöchrge Energie schon v o r Beginn des Fliegens zu liefern, nämlich durch Dampfkraft. Seine Erfindung die er "aeroplane" nennt hat etwas von einem Tampf-Locomobil, etwas von einem Luftschiff und nur sehr wenist von Flügeln. Von den Einzelheit teil feines Jkieaenapses. od?r wie man das Ding sonst nennen mag. kann sich der Laie kaum eine Vorstellung machen, ehe er ihn ge'ehen hat. Es genüge, zu sagen, daß die Maschine einen seiden' gewobenen Ueber;ug hat. für zwei Per fönen bestimmt ist,' rundum stählerne und kupferne Röhren enthält, in wel chen durch brennendes Erdöl Dampf erzeugt wird, und zunächst auf einem trnsfSrmigen Geleise von etwa einer Meile Läng? herumsau scn muß. ehe man sie sich in die Luft erheben läßt, getrieben wird sie von zwei Schrauben, die ziemlich weit von einander abstehen. Zum Laufen auf dem Geleise dienen Räder, die augenblicklich abgetrennt und dann durch leichtere erseht werdcr tönn: it. Man sucht sich einen Tag mit windigem, obgleich gerade nicht stürmischem Wetter aus. Dann seht man den Motot an der Maschine in Bewegung und fährt in dem Nundgekeise frnim. Erst fährt man langsam und prüfend, dann aber wird die'Schueüigkeit bis zu 33 oder 40 Meilen die Stunde erhöht. Solcherart im Kreise herumfahrend. erhÄlt die Vorrichtung den Trieb, in die Höhe zu gehen, und derselbe wird mit jeder Vermehrung der Geschwindigkeit stärker. Im geeigneten Augenblick er folgt die Trennung von den Laufrädcrn. und dann ght eZ lustig aufwärts. Der Fliegenaps muß nun in horizontaler Lage erhzZten und gesteuert werden, ed r der Fliegenden rcgiirt zwr Steuerruder. El fragt sich nun "Noch, wie man das Ding' wieder zum Halten bringt und anständig- auf die Erde kommt. Tiefe rage ist och nicht völlig gelöst. Wiirde man die Maschine direct zum Halten bringen und zur Erde sinken lassen, so würde wohl die Ankunft daselbst von einem recht unsanften Ruck begleitet fein, obwohl die Vorrichtung durch ihre breite und eine ziemliche Luftmenge fanqende Oberfläche immerhin einiger maßen gebremst würde. Indeß ist es gar uicht nöthig, sich direct der Erdc zu nähern. Wahrscheinlich kann man stufenweise .sich herablassen, während die Maschine noch eine Belegung von 20 Meilen die Stunde hat. Marim berust sich auf ein diesbezügliches Ur theil feines Mitstrebenden Prof. Langley vom Smithson'schen Institut. Was er jetzt vor 9111s nt braucht, i Aeld. Wasserkönkge von Montana. In dem vielversprechenden jungfräutichcn Staate Montana nimmt die Be wässcrungsfrage eine eigenthümliche Gestalt an. Julian Ralph, an gründlicher Beobachter des großen Nordwestens, widmet diesem Gegenstande einen besonderen Aufsah, worin er u. A sagt: Das märchenhafte persönliche Eigen tbum. welches aus den Weidearünden und Bergwerken Montanas gewonnen ....... jl ... L muroe. qai vtin .lum cyuslaminer Staat" Berechtigung verliehen. Ge2enwär!!a tritt aber eine neue Reichihulnsguclle in den Vordergrund, welche Die Viehzucht und Die Goldjagerei in Den Schatten stellen wird. Diese ist nichts Anderes, als das Wamr. Der Staat hat eine großartige landwirthschaftliche Zukunft, wenn nur für die nöthige ' Bewässerung gesorgt wird.! Daraus entwickelt sich ein Waisermonopol. wie eS kaum jemals dagewesen ist. 1 Schaaren unternehmende? Kapitalisten sind eifrig damit beschäftZjk, IWak serrechte" in den Bunbcs-Landämtern zu erwerben und dann das Wasser wieder zu so- und soviel pro Jahr und Acre an Landbauer.und Viehzüchter zu verpachten. .Das, Natürlichste wäre doch, daß der Staat im Interesse seines eigenen Fortschritts , die Bewässerung übernehmen würde. , Geht es in der bisherigen Weise fort, so ist zumal Dir Wasserrechte ewig 'sind . die Bildung einer erblichen Klasse von Wasserbaronen unausbleiblich, welche kl! cH Waller in Montana con
iSt WzV!MZHeIZUWzsz
fZWUHPK "jMWM f
trolliren und die klemm mtt aus un gezählte Generationen hinaus brand schätzen würden! Was wären neben Diesen Großmogulen die Viehkönige und die Grubenfürsteni Es wird Einem uuheimlich. wenn man an die Möglich' leiten dieses Monopols denkt. Schon jetzt haben sich Aabobs herausgebüöet, mclcke das Säzlimmste für die ftufunjt befürchten lassen. ES ist zu hoffen, daß j das Land auch me,em Mouopolsllng ihüm gewachsen sein werde. Fheschetdnngen in den Ver. &to ten, Preuße und Frankreich. In d;?n Vereinigten Staaten kommer, 2d.4kXAilltl AH l.fa,aa WftAf . Aaafc fl Tiifmciüungiii ftui wci uuiitu,ci, uis in Frankreich bezw. Preußen vor. Du folgende Uebersicht weist die Zahl der in Preußen, Frankreich und den Vereinig' ten Staaten seit 1880 vorgekommene? Ehescheidungen nach: Es betrug du Zahl der Ehescheidungen in den Ber. in Preußen Staaten, mit fcialDfil im Jahr, -1 Frankreich 1680 m 907 19.664 1881 2.329 20,7öS 1832 m 2,300 22.11S 1833 3.577 23.19L 1884 1,657 3,856 22,994 1835 4,227 3,902 23,465 18S6 2,949 3,808 25,53c 1887 3,636 3.999 1868 4,703 4,251 1889 4.786 3,994 . 890 5,457 3,907 In der Union hat die Zahl der Ehe scheidungen vom Jahre 1867, wo si 9937 betrug, bis zum Jahre 1886 be ständig und viel stärker, als die Volks zahl zugenommen, ebenso seit der Er leichterung der Ehescheidung in Frankreich, wogegen in Preußen seit 1883 nm geringe Schwankungen in der jährlicher Zahl' der Ehescheidungen beobachtet worden sind und- diese Zahl bis 18üu nicht viel mehr, als die Bevölkerungs, zahl gestiegen ist. Ein richtigeres Bill der Häufigkeit der Ehescheidungen, als deren Vergleichung mit der ieweiliger Volkszaöl liefert die Vergleichung miZ der Zahl d.'r vorhandenen Ehen. Aui je 100.000 Familien entfielen durch' fchnittlich in Frankreich 1885 57. 183'' 36. 1887 46. 1883 61. 1889 62 und 1890 71 Ehescheidungen. In der Vereinigten Staaten wurden im Durch schnitt von derselben Zahl Ehen wäb rend des Jahrzehnts 186776 jährlich 164 und während 187786 jährlick 218 geschieden. In Preußen mit WaZ. deck wurden von je 100.000 Ehepaaren im Jahre 1831 50. 1883 76. 1883 88. und 1890 77 geschieden. In den Ver. Staaten sind demnach in jüngster Zeit Ehescheidungen ungefähr drei Mal so häusig. wie in Preußen und Frankreich: in Preußen waren dieselben etwas häufiger, als in Frankreich, was sich . aus der verschiedenen Vertheilung der Bevölkerung beider Lander nach dem Religionsbekenntnisse erklärt. In den protestantischen Kantonen der Schweiz kommen ebenfalls Ebefcheidunqen häufiger vor, als in den katholischen Kantonen. In Frankreich betrugen im Jahre 1883 die Ehescheidüngen bereits 19.8 pro M'll dar Zach! der in demselben Jahre vorgekommenen Ehefchlienungen; sie sind am bäusigsten in den durch'dlk gmnlze eheliche Frucht barkcit ihrer Bevölkerung bekannten Landesthcilen. In Preußen und Waldeck entfielen im Jah-e 1890 aus je 1000 Ehefchließungen 1.5.9 Schein düngen. Nach dem Inkrafttreten des euer. französischen Ehescheidunqsgefctzes vom 27. Juli 1834 wurden in den letzten fünf Monaten des Iah: es 1884 und dem nächstfolgenden Iah 5884 Ehen gerichtlich gelöst. Diese hohe Zahl konnte nicht überraschen, denn eine de trächtkiche Zahl in Zerwürfniß lebender Ehepaare, bei denen die Trennung von Tisch und Bett bereits früher erfolgt war. suchte auf Grund des neuen Gc sees die Ehescheidung nach. Im nächsten Jahre (1886) war daher die Zahl der Ehescheidungen erheblich niedriger. Seitdem ist dieselbe jedoch beständig g? wachsen. Im preukischen Staate lie, gen seit 1880 Nachrichten über die Zahl der gelösten Ehen vor. iit Gaunerstückchen zur Ztt Sie saßen bei einer Punschbowle, der SchissS.apltan nämlich uud einigt Kajütenpassagiere. Ein sternenhelle Nachlhimmel überspannte die dunkle, nur unten am Schiffsrand in phospho rescirenocm Licht glänzende, ruhigi Menesfluth. DaS lustige Geplaude, der kleinen Zecherpartie wurde nur be gleitet vom ewigen Rauschen der vom amerikawärts strebenden Dampfer aufgewühlten Wellen und dem eintöniger. Pusten der.Maschiue. .Erzählen Sie uns doch einmal eil. Schiß bruchs-Erlebniß." forderte unde dachterwcije ein junger Grünschnabel den Eapitän auf. ' Herr!- versetzte der Eapitän, während sich ein Gewitter auf feiner Stirne zusammenzuziehen schien, was wisicn w i r von Schiff brüchen iDer junge,, Mann merkte, daß er halbwegs eine Beleidigung ausgespro chen, und entschuldigte sich, so gut er konnte. Schrnr recht", fuhr der Schiffslenker begütigt fort .übrigens war ich ein ein ziges Mu! i meiner Praxis ganz nahe daran, zu glauben, ich würde dem Ruf der Geselljchast Und meinem eigenen einen Flecken anhängen. Es war ein Fall, wie sie einem Kerl, wie mir, auch höchstens einmal passircn dürfen. Also hören Sie: Unser Dampfer machte feine gewöhn liche Fahrt - nach der amerikanischen Küste zu. und die See 'war auf dem ganzen Weg so harmlos,' wie ein Enten reich gewesen. Als wir noch etwa hun dert Meilen vom Lande enisernt waren, griffen wir ein Seegelböot mit nur einem einzigen Insassen aus. Darin war weiter nichts B.'sonderes. Etwa eine halbe Stunde spater wurde mir gemeldet, daß mich ein Passagier in einer sehr wichtigen Angelegenheit unter vier Augen zu sprechen wünsche. Nun, was ist'S?" i rief ich dem Ein tretenden entgegen, machen Sie's kurz, wir werden bald Land in Sicht haben. " .Sehr wahr, Eapitän", ver'etzle der Mann, aber wenn Sie mir kein Gehör schcnken.' so werden Sie nie das Land
wecgmMm2tu,jk v.-jass3as
fthen, vtö! wsntzcr es errelchett. mk achten, Sie meinen Rath, so wird Ihr Schiff in (er sah aus seine Taschenuhr) ja, in genau anderthalb Stunden aus dem Gründ oer See liegen." Ali nHt erwiderte ich. oii können wieder gehen, ich werde sofort den chlNsarzt nach Ihnen schlaen." Denn ich glaubte, es sei eine Schraube bei ihm los. , Da nahm sein Gesicht den Ausdrm der höchsten Todesangst an, er fiel auj die Knie, faltete die Hand?, und nach wiederholt.- fleheutlichen Bitten, fein Worte nich! für Possen zu nehmen, st ohn 'e er: E s i st D y n a m i t a u s den. Schilf, und ein Uhrwerk steht in Verd'ndung damit. So wahr ich lebe. weZ'N nicht nachgesehen wird, fliegt das Echiy tisinen andcrtbalb Stunden il Atome." Dim Tcufel auch!" schrie ich. Sa. gen Sie mir Alles, und rasch!" Ich kann nicht," winselte er weiter, wenn ich i icht Ihr feierliches Vcrspre. chen habe, da Sie mich nie verrathen werden." Gut. ich verspreche es," erwiderte ich. aber wo ist das verfluchte Dynamit'" Einen Augenblick. Eapitän," fuhr cr fort, das schiff ist für eine riesige Summe versichert: ich bin dazu be stimmt, es in die Luft zu sprengen, und h ,bc die Maschine in einem Mantelsack gerächt. we!cher in der Nacht vor der A'iadrt an Bord gesandt wurde. Aber ich bab,' Gewissensbisse gekriegt." Mit mir auf's Deck, Hallunke'." schrie ich ausspringend und beorderte so ort 20 Mann, das ganze Gepäck aus'6 Verdeck zu bringen; ich versprach ibnen einen guten Grog extra, wenn sie in einer Stunde damit fertig wären. Der ve teuselte Mantelfack war zufällig ganz uuten. und war zwar nicht groß, aber so ichwer wie Blei. Es war keine Zeit mer zu verlieren, und ich befahl, das Ding sofort über Bord zu werfen, aber es ja nicht an der Schiffswaud an chlagen zu lasten. Der erste und der zweite Maat sahen sich zwar sehr verwundert an. aber gegen die Befehle eines Eapitäns auf der See gibt es sei mn Widerspruch, und so verschwand das Ding schnell genug in der Fluth. Als wir nicht mehr weit vom Hafen en..'emt waren, kam ein Pokizeiboot auf uns zu. dessen Befehlshaber mich unverzüglich zu sprechen wünschte. Ich dach'e an das Dynamit und war schon froh, daß der Schurke entdeckt war. ohne daß ich mein Geheimniß zu ver ralben brauchte. Sie haben doch neu Ha? tischt?" fragte ich. Ne.n," erwiderte er, daran hängt's gerade. Ich weiß nicht, wer es ist. aber ich habe einen Befehl, das Gepäck zu durchsuchen. Man hat uns tele graphirt, daß eine vollständige Eiirnch tung zum Falscher! a m e r i k a n i -scher Banknoten auf Ihrem Schiff importirt wird. Sie wird a türlich nicht unten sein, sondern unter dem Handgepäck des Mannes in seiner Ko-e." Der PoZizeibeam!e suchte alle Mtt oinch, fand aber jenen Mantelsack Nicht! Wie ich später hörte, wollte her Ganner in der That das Gepäckstück in seine Koje nehmen ; der S:eward litt es ad.r nicht, uud es wurde unten hm geichafft. Ein Spießgeselle ei fuhr, daß die Polizei Kenmnln erhalten hcnte. und warnte d?n Knmpan. Dieser mußte nun auf eine List sinnen, das Zeug he. aus und bei Seite zu schaffen. ohne entdeckt zu werdcn. Da nel lhm , , tt r.ail langem mn n ei Ausweg au? der öicchidcu Gerahr ein und dahe die Diniam'tgeschichte. Natürlich be eilten sich die beis.n Spießgesellen, nachdem sie glücklich der Gesahr entron neu waren, sich sobald als möglich au rcm Staube zu machen." Bom Anlande. Astors Einkünfte belaü fen sich auf S7.38 in jeder Minute. ; Die e rste Z r, n a b m e d t Ausfuhr von chinesischem Thee feit zehn Jahren ist im Jahre 1891 erfolgt. Die erste italienische m e thodistische Episcopalkirche in den Per. Staaten ist kürzlich in )tew Orleans eingeweiht worden. Die Chinesen, I a p a n e se i Malaien, Siamesen, Neuseeländer und die nordamerikanischen Indianer stnd alle bartlos. Der Finnfisch. Schnabel oder Röhrenwale, ist der schlankste aflfi Wale und das längste Thier, das man kenut. Er mivt durchschnittlich hun dert Fuß. " U m Die Entfärbung ei n e Geschwulst zu verhüten, wende man heiße Wasierumschläge oder trockenes täriemchl. mit kaltem Waner ange feuchtet. in. A n s chw e l l u n q u n d E n t z ü n düng insolge von Jnsektenbissen und tlchcn können durch sofortige ANwen dung von starkem, flüssigen Amonium verhütet werden. Präsident Harifon em pfängt fein Cakair in monatlichen Zahlungen. Einige Tage vor Ende nnes icden Monats Wär der Schatz meiste? der Ber. Staaten entweder durch einen Boten oder durch die Post einen Eheck von 84,166.66. in s Merke paus. ' Hough McCulloch ist dez einzige Mann, dem die Ehre zu Theil geworden ist zweimal das Amt als Sekretär des, Schatzamtes bekleidet zu haben. ZüW'.wurde er im März 1865 vom 'Presidenten Lincoln und dann in 1835 vom Präsidenten Arthur ernannt. . McCulloch ist jetzt 84 Jahre alt. ' " ; ;. , : M ayor S a r g e n t von N e ri Havcn ist ein Fabrikant. Wenn er Ursache hat, einen Ausstand feiner Ar beiter zu erwarten, so verschwindet er nach New' 7)ork und läßt , seine . Leute mit einem Assistenten unterhandeln w.'lcher dann nach längerem Hin- und Herreden plötzlich ein Telegramm von Sargent producirt," in 1 welchem es heißt: Das Gefch ist geht sehr schlecht entlassen Sie heute Abend 250 Mann.1 '''M'n'aV tov Kansas ist die zweite Frau, welche die Annahme der S5,000 oder des Jah res-Salairs..daZ den Wittwen verstor
5S58
ömer Senatoren immer vom Senat zügespro-chen " wird, verweigert . hat.. Die Wittwe des Senators Zacharias Ehandler von Michigan war die erste, welche dieses, übliche senatorielke auf Kosten des Volks gemachte Geschenk zu ruageirnejen yar. Eine kleine Flotte liea, bei Port Morriö in New Jersey vor Anker UN) beschäftigt sich mit der Hebung eines Goldschatzes im Betrage von $4,800,000, welcher im Jahre 1780 Mit einem britltchen Kriegs chlne m Long Island Sunde untergegangen fr t (f.... osri.. . t. i, jern !0ii. urc 'nnrcngungcn uuoen jedoch bis jetzt sehr geringen Erfolg gehabt. Einige Münzen, etwas Porzellan und eine Menge Feuersteine, welche damals als Ballajr dienten, ist Alles tvas bis jetzt geborgen worden ist. William G. Woodsverließ vor dreizehn Jahren in Owen Sound. Ontario, seine Frau und sieben Kinder und ging nach Eolorado, wo er starb. 3? Seit seines Todes war er Mitei' gcnthümer einer nicht entwickelten Sil bermine, welche aber später bearbeitet und ausgebeutet wurde. Nach lang' jährigem Prozcssiren in den Bundesge richten sind der verlaffenen Frau und ihren Kindern drei Millionen Dollars uud der Besifc eines Theiles der Silbergrübe zugesprochen worden. In dem von dem land wirthschaftlichen Ministerium veröffenlichten periodischen Bülletin über In letteukunde besaßt sich indem Junihefte IZicolas Pike mit den Verheeruugen. welche der Leoparden-Spinner in der llmg gend von Brooklyn in New Vork anrichtet. Der Spinner ist europäi schen Ursprungs und erst seit fünf Iahren in Amerika bekannt, aber er ist erst in allcrneuester Zeit Über die nächste Umgebung von New ork hinaus ver breitet. Dieser Spinner greift Bäume, namentlich Ulmen und Ahorne, an. und in Brootlyn giebt es kaum eine Straße oder Arenue deren Bäume nicht die verheerenden Spuren des Spinners anzuweisen hätten. Die Raupe bohrt sich nämlich in dos lebende Holz der bäume, ost bis in das innerste Mark ein und die davon betroffenen Zweige dr Aeste verdorren und fallen ad. E l n e neue r e l i g i ö s e O r ga nisation von Negern wird die Weiße Pserde Armee" genannt. Sie ist nach dem Muster der Heilsarmee gegründet worden. Bei einer Fechtübung mit Stondegen stieß an einem der letzten Abende in Fall River in Massachusetts der Fechtmeister Evrtelli die Spitze sei nes Degens durch die Gesichtsmaske feines Gegners, des Dr. E. C. Terry ; der über die scharfe Spitze gezogene Schatzknopf brach dabei ad und die Spitze drang Terry unterhalb, des Auges in den Kopf. Eine Stunde darauf starb der Arzt, da ihm der scharse Stahl in das Gehirn gedrungen war. Eortelli ist Fechtmeister' an der Newpor ter Seeschu!e und Terry war ein srhr beliebter Arzt in Fall River; Beide hatten einander in der Turnanstalt der 'Zjonng Men's Christian Association" getroffen und einen freundschaftlichen Wassengang auf Sloßdegen unternow men. t Vomkluö lande. Zu der vor Kurzem am Rheine stattgefundenen Katastrophe wird aus Gebwei'ler geschrieben: Die Jsen hcimer Musikkapelle spielte soeben ihr viertes Musikstück, als die Katastrophe eintrat. Das Ufer war nur ca. 15 Meter entfernt. Als das Wasser in dem deiecten Kahne, besten Loch nur nothdürftig vor der Abfahrt verstopft worden war. den Meisten fast bis zum Knie reichte, sprangen zwei Personen in 's Wasser und erreichten schwimmend sogleich das Ufer. Die verursachte Erschüttern ng oder einige unbedachte Be wegungen der erschreckenden Musiker ließen das Schiff fast sofort sinken, und das zweite, halb durch das Gewicht des mit ihm an der Seite (nicht hinten) ver bundenen 'Zahnes, halb durch dessen Insassen hinabMogen, folgte ihm in der gleichen Minute. Zwei Kähne, die. von zwei Brüdern geleitet, der Ka pelle nachgefolgt waren, nahmen zehn der Verunglückten sofort auf. Einige hatten sich noch durch Schwimmen geret tet. die Mehrzahl aber wurde nach kur zer Zeit von mehreren Schiffsleuten und Frauen, deren eine allein fünf Männer herausholte, dem nassen Elemente ent rissen; 11 d.'r Unglücklichen nur noch als Leichen, während' zwei weitere heute noch schwer krank darniederliegen. 33 Äaisen beweinen ihre Väter. Die 11 Leichen wurden Tags darauf in ver zinkte Särge gelegt und Abends 9 Uhr, nach vorangegangener kirchlicher Feier lichtfit, unter enormer Betheiligung ans allen Kreisen der Stadt Und Um gegend aus Benseld hinausgetragen, von wo ' sie ein Transpörtwagen in ihren Heimathsort überführte. Angesichts der jetzt leb der so häufigen Touristenun'älle im Gebirge kommt ein nachträglicher Be richt des Urner Wochenblattes über eine Lcbcnsrcttung am Uri-Rothstock, die am, 2. Juli' sich zugetragen, gewiß immer noch für Viele zur rechten Stunde, um Beherziqung zu finden. Das schmeizer Blatt erzählt: Ein Engländer bestieg mit dem bekannten Berg führer Johann Jnfanger aus Jsenthal den Gedirgs stock. Beim Abstieg wollte der Herr einen kürzeren,, aber sehr ge führlichen Weg einschlagen. Sie gingen fürbas . und hatten bereits die Sache glücklich überstanden, als Führer", In langer zu seinem Schrecken einen andc ren Herrn über den steilen Firngletscher hinunter fahren fah Rasch entschlossen warf, er, seinen Tornister weg. sprang auf den Gletscher und erfaßte den Fremden. Beide fuhren nun zusammen vorwärts dem Abgrund zu.' Dank dw nuten Bergschuhen und dem Gletscher deil konnte Jnfanger die unfreiwillige Fahrt noch rechtzeitig zum Halt bringen und den Fremden aus großer Lebens gefahr erretten. Erst dann, brachte er in Erfahrung, daß noch drei Genossen 3es Fremden in gleicher Gefahr' standen und vor Schrecken nicht wußten, wie sie s:ch helfen, sollten. Einer, von ihnen war ,uch ' schon in'S Fahren gerathen. Jnfanger, beförderte auch diese drei auf den rechten Weg. wo sie sich von ihm mit einem- Trinkgeld und . herzlichem Danke verabickiedeten. Wäre nicht zu
fällige? mm der brave Führer dtefts
Weges gekommen, schatte es nn Unglück gegeben. Der Fremde wäre einem Abgrunde zugefahren, in dem nicht ein mal feine Gebeine mehr aneinander ge blieben wären. Wie viele Touristen gehen ohne Führer, um ein paar Frau !m zu ersparen und dafür ihr Leben auf's Spiel zu fetzen. Der Landrath des Kreises Schivelbein ließ im August 1891 dem Bauerngutsbesitzer B. zu L. durch den Gendarmen den Jagdschein abfordern, wesl B. mit dem Schießgewehr nvor sichtig umgehe und von ihm eine töeung der öffentlichen Ordnung zu be sorgen sei. B. richtete zunächst eine Demonstration an den Landrath. Dieirr hielt jedoch die JagdscheinentsiehunA zufrecht. indem er darauf hinwies, daß ö. beim Schießen auf Rebhühner vor beipassirende Pferde erheblich gefährdet and außerdem einmal einen Menschen sirect mit dem Gewehr bedroht habe. ZZunmehr erhob B. Klage gegen den öandrath indem er einwendete, bei jenem Vorfall fei er betrunken und das Ge ehr zudem gar nicht geladen gewesen. Tcr Bezirksausschuß in Köslin erkannte jedoch auf Abweisung der Klage. .Er erachtete den Einwand für unerheblich, Veil daraus keineswegs hervorgehe, daß sie Bedrohung nicht ernstlich gewesen sei und sonach die Folgerung bestehen bleibe, daß Kläger vor gewaltthätigen Handlungen gegen die Person und oas Eigenthum nicht zurück'chrecke. Die Berufung des Klägers wurde dann auch vor dem Oberverwaltungsgericht zurück gewiesen. ! Der Bürgermeister Mül ler von Rheinweiler im Großherzog thum Baden, der Führer der dortigen Antisemiten, ist dieser Tage vom Schwurgericht in Freiburg im Br. we zen Betrugs, Unterschlagung, Fäl schling, Brandstistung und Meineids zu einer Zuchthausstrafe von elf Iah ren verurtheilt worden. Der Verurtheilte hatte, wie der Staatsanwalt in seinem Plaidoyer darlegte, die im badi schen Oberland vorhandene antisemiti sche Strömung in der gemeingefährlichsten Weise zu seinen Privatzwecken ausgenutzt. Durch gefälschte Quittunzcn'und einen vor Gericht geleisteten Meineid suchte er u. A. einen jüdischen Handelsmann aus Mülheim um eine Schuldforderung zu betrügen und diefen zugleich unter der Behauptung :iner falschen Anschuldigung, eines öetrugsversuches und einer Verleitung zum Meineide in 's Zuchthaus zu brin gen. Vielleicht widmen auch diesem Märtyrer seine Gestnnungsgenosser einen Lorbecrkranz. Man schreibt aus Schweinfurt. 17. Juli: Das 8. fränkische Bundes Sängerfcst wurde gestern Abend durch Einzug in die Stadt, Begrüßung der angekommenen Sänger. Kommers nnd Einzelvorträge eingeleitet. Die Morgenzüge brachten an 3000 Fahr gaste. Dem Bunde gehören 174 Ber eine mit 5172 Mitgliedern an. Um 3 Uhr begann das Fest-Eoncert. bei welchem die meisten größeren Vereine aus Unter-, ber-und Mittelfranlen. der Oberpialz und Thüringen mitwirk ten. Nach der Uebergabe der Bundessahne durch Eoburg an Schweinsurt und der Festrede des Herrn BundesPräsidenten Herm. Beckh bewegte sich ein impo'a:,ter Fcstzug durch die Haupt straßen der im festlichen Schmuck, prangenden Stadt und wieder zurück nach dem Festpatze. Die Witterung ist die denkbar ungünstigste, da es von Zeit zu Zeit ie .net und der Ausenthalt auf dem Festpkatze in Folge der Kälte sehr Unangenehme Folgen nach sich ziehen kann.' Nach Schluß des heute Abend stattsindend.m Kommerses und der Ein zelvorträge werden die umliegenden Anhöhen beleuchtet. Der T u ch h an d le r.S o rer aus Brünn, Eensor der österreichischungarischen Bank, hat sich unweit Wien wegen einer ihm nachgewiesenen Wechsetkälschunz im Betrage von 300,HXi GulAnerfchomn. Aus Jena schreibt ma.. Hundert Jahre sind am 19. Juti seit dem Tage verflossen, an dem nach einem Ausstand der merkwürdige Auszug der Studirenden aus Jena erfolgte. Be fchränkungen der akademischen Freiheit durch den wenig beliebten Prorector Ulrich und das Verhalten der weimari. schen Regierung, das Verstimmung erregte, führten zu tumultuarischen Be wegungen im Hause Ulrichs und zu schwerer Züchtigung des griechischen Studenten Poliww, der den heimlichen Angeber, des, dem Prorector machte. Als ein Militärkommando in Jena ein rückte, vermehrte sich die Eährl'ng noch. Da die im herzoglichen Schloß zu Jena von einer Deputation vorgetragenen Beschwerden nicht den gewünschten Er folg hatten, ivard von diesen beschlos sen. eine Hochschule zu verlassen, we für- die akademische Freiheit so wenig Schutz zu hoffen'. Am 19. Juli um 3 Uhr .Morgens zogen sämmtliche Landsmannschaften - von Jena, wohl 500 Mann stark, mit klingendem Spiel und fliegenden Fahnen zum Jo hannisthor hinaus. Die meisten quar tirten sich in dem Dörflcin Nohra ans Erfurter Gebiet cn und sandten von hier eine Deputation an den Eoadjutor von Mainz. Freiherrn von Dalberg. nach Erfurt., um den ausgezogenen Studenten die " Freiheit zu erwirken, nötbigenfalls in Erfurt einzuziehen und zu bleiben. Von Erfurt, wo man eine so ansehnliche Verstärkung der dortigen Universität nicht ungern sehen mochte, traf ' eine , befriedigende ,, Antwort ein. Indeß kam infolge der' Vorstellungen der in , , ihrer , Erwerbsquelle -bedrohten Jenaer Bürgerschaft bei dem akademi schen Senat und der Unterhandlungen des i Letzteren und der Ausgewanderten mit der weimarizchen, Regierung ein Ausgleich zu Stande. ,,Tie'tudentem die völlige Amnestie des Vorgefallenen, Wiederherstellung der alten akademi schen Freiheit, Entfernung der Solda ten und einen feierlichen Einzug durch Weimar nach Jena, 'erlangt 'hatten, lehrten am 23. Juli zurück. ,, Die sröhliche Wiederkehr der Musensöhne wnrdnn Festtag für Jenas Bewohner. SlÄMmMtz'rjt'it nhaf Ux lauten die Einzelheiten über die Aftra chaner Greuel. Die Menge vor tom Eholeralazareth bestand, wie der .Köl niscben Zeituna" kelearavbisch aemeloet
w!kö, WZ etlöä lö.MKLfffchen. WU fach betrunkenes, arbkitSloses Gesittdel, darunter sehr viele Weiber und halb' wüchsige Jungen. Da vom 15. Mal bis 15. Juli kein Fischfang stattfindet, waren viele sonst bei der Fischerei bu schäfrigte Arbeiter dabei. Die Weiber hetzten die Männer, indem sie Steine und Kerosin h?rbeitrugen. Sie derlei telen die Männer dazu, auch im Ma ricii und Aleranderkrankcnhause die Fenster einzuschlagen. die E'nrichtungen zu zerstören. Im Eholeralazareth wnrde Dr. Poporv todtgeschlagen, seine Leiche aus dem Fenster gestürzt, ein Feldscheer mit Earbo! begossen, in Petroleum getränkte Tücher'gcwickclt und verbrannt. Einzelne Feldfcheere retteten sich, indem sie sich in bereitstehcnde Särge versteck ten nnd als das Volk diese hinaustrug, sich schwertrank stellten Dadurch entstand das Gerücht, die Aerzte hätten Kranke lebendig eingesargt und auch viele schon beerdigen lassers. Die Rotte zog brüllend zum Kirchhof, wo neun der zuletzt begrabenen Sürge ausgegraben, erbrochen und nachgesehen wurden. Von den aus dem Lazarcth aus die Straße geschleppten . Eholerakranken starben fast alle. Die betrunkene Bande rietb ihnen, ruhig nach Hause zu gehen und auf Gott zu hoffen. Die Feuerwehr wurde mit Steinwürfen und Geschrei empfangen: Zurück mit Euch! Mag die Eholera wüthen!" riefen die Wüthenden. In Astrachan haben in den letzten Tagen die Erkrankungen stark zugknommcn. die Aerzte sind alle aus der Stadt entflohen oder haben sick 'ttst.'ckt. Die Zahl er bei der Zerstörung von St. Gervais verur. glückten Personen wird nunmehr aus 145 geschätzt; bis Freitag sind 85 Lei chen gesunden worden, die in der Nähe von St. Gervais, wie in den Gemeinden Eluses und Sallanches bestattet wurden. Das Wasser ist nunmehr in das Strombett zurückgetreten; 150 Hektaren find mit Schlamm bedeckt. Einzelne vom Strome mitgerissene Felsstücke haben einen Rauminhalt bis zu 20 Kubikmetern. Die Nachforschun gen nach den noch verschollenen Personeu werden fortgesetzt und sind 40 Bauern zu diesem Zwecke anfgeboten. Man erwartet auch Militär von Änneey. Von der Katastrophe selbst werden noch verschiedene Einzelheiten mitgetheilt. So erzählt man den sonderbaren Fall der Rettung eines Angestellten, der bei einem Kameraden schlief; er stürzte zwei Stockwerke ties hinunter und wurde vom Strome aus einem Holzstück bis ans llfcr der Arve geschwemmt; sein Gefährte tauchte einen Augenblick später neben ihm auf, verschwand aber sofort. Eine englische Dame, die durch das furchtbare Getöse aufgeschreckt worden war. erhob sich, kleidete sich korrekt an. schloß ihre Thür mit dem Schlüsse ab und setzte sich an den Tisch, um an ihre Familie ein.m Abschiedsbries zu schrei den; sie würd.' gerettet. Drei aus Eha mounir von den Behörden aufg'botene Führer bestiegen jüngst die Gletscher. Zhre Crlkärllngen beweisen, der wirkliehe Urheber der Katastrophe fei der kleine Gletscher Tete Rousse auf einem Kamme des Dome du Gouter. 3500 Meter über dem Meer. Hier bildeten sich Wassersücke, die platzten nnd den Gletscher mitrissen, der auf eine Sei tenmoräne. rechts vom Bionnassayglet' scher, siel, sie zerstörte und ungeheure Granitblöcke mitriß. In der Schlucht unterhalb des Dorfes Bionassay erreichte das Wasser eine Höhe bis zu 100 Me'er. Kl u''e Mucho'S Best Havam a Cars."
1877 1892. 5O5ZAM?S einzig tü)te Tafelbier, Wiener Tafel, Olden Time Ale, Bock und Lager-Bier, . aus P. LIEBER'S BRAUEREI Speziell gebraut zum Flaschen-Verkauf für JACOB METZGER & CO., h'ben seit 15 Jahren den ersten Rang aller Biere im hiesigen Markt eineenowmen und werden ihn avch ferncrbin behaupten. Vestellunqen per Post, Telephon 407 oder im Geschüstslokal , , 30 S5 2 Ost Maryland Str. werden prompt besorgt. Neue Wirthschaft von Wvl Schuessler, No. 627 Madifon Avenuc. Ich empfehle meine neue Wirthschaft hier mit dein geehrten Pblikum, und versrreche durch freundlich Bedienung und Verabreich ung der besten Geiränke meine Gäste jederzeit zufrieden zu stellen. v Wm. Schüßler. i Zur Empfehlung! Meine werthe Jreucn und Bekaunteu m pfehle ich meine Wekn..Bitr-Mrthschast S.O. Ecke Washington u. New Jerseyftr. Die beste enänke und igarre Set ak Hand. Aufmerksame Bedienung. 30m( B. WEINBEL. ialb. ozart Halle ! Henry Victor. nii Da größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt, Die geräumige und schZn eingerichtete Halle steht Verciaen, Lcqen und Privaten zur , Abhaltung von Bällm, Conzerten und Versammlungen unter libera len Bedingungm zur Verfügung. .
m
tmsßäsemississssxss
Vcq,:.S' ..serttz Dner Schichte! eine Guineas! iSlii tli g lcketköloien und uliihmn ßSe ; !? . i hrriUAni A mmmb PIL.L.8 sind em Änderbare; Mittel gegen Wagen , schwache, Migräne, gestörte Verdauung Verstopf. mifl, kranke '. Leber .: ; auck als sekzr wirksam unS ! beilend bei Nrauculelden befunden. ' Bei allen Apotheker. Preilt 2e. dieLchschcek. ; yiev iCTi -juevoi: o vanai r. IN Dr. Wagner. Ofsice : flo. K0 Ssl Shio Str. Offtcr -Stunde, : 10 llljr wrwutc;. -4 Nhr Nachmittag?. Wohnung : Vcke roadw i d Llaeo a Ade. Telephsn Dr.Wilh.J.Nogge, Donisch cv Avzt. Office : bei Pautzer's Apotheke. ( Tel. 1130.) Süd East Straße uud Lincoln Lane. Sprechstunden: 9 tthr Zorm.: L Nhr achm. und 7 Uhr Abends. Wohnung: Madison Avenue. Telephon 1465. Dr. I. Btthler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Officc-Stunden: S V UHr Borm.; i 3 Uhr Nachm.: 7 Ulir Adcndö. rciephon s. Dr. H. S. CllNttingham, Office und Wohnung : Süd Meridian Straße. Telephon 1319. ..DlSce-Stunden : 8-S Nhr Morgen. Uhr Mittag. 710 Uhr Abends. Dr. Cunningham spricht Deutsch. Dr. Pantzer, (shirurg und Frauenarzt. seilanstalt und Office : im Ost Michigan Straße, (Ecke Massachusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags auS genommen. Telephon C. C. Gveris. Deutscher Zahn -Arzt, No. z Rord Pennsylvania Str. 9at wird tuf Wunsch anzewandt. Ferd. A. Müller, Nachfolger von Ge.ge Müller.) Apotheker. tle Vnfertlg do Rezepte efchlebt i zuverlösfiger. lachverftSndiger Lelfe. Südwcft-Ccke ber Ost Washington und Ost Str. Telephon 87. MR3. GRAHAM'S Cucurnber und Eider Flower Crearn ist kein lloSmettc in dem Sinne, in welchem da Wo gewöynUch gebraucht wlrd. sondern ver schönt permanent. (Ss macht die Haut weich, zatt und rein, nd durch fteligen (scbrauch auch wetseT iSi ist ein stetiger chutz gegen die Wirkungen der Lonne und des Windes uud verhinderrSommer' iproffen und ftteke. Es reinigt das Gesicht weit besser als Srue und Wa'ler, stärkt die Haut und verhindert Runzeln. ES macht die Daur f frisch nd glatt auiehend, wie le einem kleinen Mad chen. Jede Dame, jung ser alt, lallte es be. nüve. da es ein iugrndiickeS Aussehen gieb und zwar dauernd. Es enthälk weder Saure noch Alkalt, ist so unschädlich, wie Thau, und so nährend sür die Haut, wie Thau jür die Pflanze. Preis tli bei allen Apothekern undHaarkünst. lern, oder bei Mrs. Gervaue Graham, ioz Post Str San Jranziöko, woselbst sie Damen von allen Enuellungen im Genckte kurirt. ehand iJ1 brieftlch. Das kleine Buch .W:e man sich schön macht, gegen Utuseudung einer Briefmarke verschickt. Mnfterflasche fri verschickt an Damen gegen lniendung von laUents in Bricsmarken zur Be Zahlung des Porro. Weibliche gente ver UTIS. GRAHAM'S Gesichts-Sletche kurirt die schlimmsten Sommersprossen. Flecken und Hautschäden. Preiö kl.S. Harmlos und wirksam. Muster davon tonnen nicht geschickt werden. Der Apotheker in dieser Stadt, der zuerst von meinen Präparate bestellt, kann felnen Namen dieser Anzeige beigefügt bekommen. Mcine Präparate sind bei alle Wholesale Druggisten in Chicago und jeder Stadt westlich dTvon u baden. ,.. Charles Schwenzer's Sommer-Wirthschaft, ' an der '' BLUFF R O AD, eine Meile südlich von der Gürtelbahn. Kegelbahn, und andere Vergnügungen. Die egelbahn kann von Vereine oder Club ,u mäßigen Preiien gemiethet werde. . Telepdo 1C27 B. Kregelo & Sohn, 9!o. scr Nord Illinois Straße. :; r', .i:.; H: . ,i - : -.: -.. Ij. " . ' . ! - i ', !' 1 -.M'jljj pj . slopÄon1 124 -.?il 7 w-r,:r'.-.i4- .y--- , " St, ;m'f Keine Beziehung zu Kregelo ic Whrtfett
X o.CiiT0 X TXs'hzVYt i f :-.vSi a ? fewvfw -j-3 ? &tä&t&ßl t I
1 jt" M i sxs0 tv S ttt'A
l MX-Ä
5 y
Leichenbestatter '; '! " l ' !. ', , ' ., r ':
SlSSVksssssZ
B39C5S&CI! MSMMi CUcnbahn-Tabelle Ankunft und Älbganz der derfchikdenen Eisen bahnzüze im Union Tepct, Indianapolis. Vandalia. Llbgang Postzug Erpreß Expreß Accomodattvn . . . . ........ Expreß Expreß Ankunft Ervreß Erpreß Accomsdatlon Erpreß. . .... ........ .... Schnellzug Accomadalion , 7 20 ?m 11 50 12 fA Nm 4 00 Nm 7A)NW 11 00 Nm ZMNm 4 U Pm io m P,m oO B m 5 20 Pm 7 45 SW, Cledeland, Cincrnnat!, Chicago und St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Abgang Expreß .... Expreß.. ............ .. Expreß Limited Expreß... .... .. Expreß Ankunft Erpreß Erpreß . . Limited Expreß... .... ., Erpreß , Expreß Diviston. .. 30Tm .. SVm ..ll 45 Pm .. 3 2 Am .. 4Sm .. 7MTm A1 10 Vm .11 Ski Bm ... 6 0051m . 10 50 Nm et. LouiS Division. Abgang Expreß 7S0Vm Limited Erpreß 12 05 Nm Expreß 5 20 Nm Expreß, tZglich ........... 10 00 Nrn AnZunZt Expreß täglich 3 25 Am Expreß 9 25 55m Limited Expreß 4 45 Pm Expreß S LOVm Thicsgo und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug Accomodation taglich Aceomodation Postzug Aceomsd. nur Sonntags). Accomodatwn 3 45BM 7V5Bm 10 55 Pm 55 ?ttn 5 30 Am 7 00Stm wSOVm 11 KOBm 12 30 Skm 508 Nm 11 15 Nm 12 15 Nm Ankunft- Rufhville Accomödution. Postzug Jndpls Acc. (nur Sonnt.). Aecomodation Aeeomodation Schnellzug Chicago und Cincinnati Division Abgang Aceomodation Schnell-Post , Lafayette Accomadation. . . Schnellzug Ankunft Schnellmg Lafayette Aceomodation . . Echnellpost Aecomodation westlich. 7101m 12 01 Nm 5 28 Nur 12 30 Bm 3 30Vm 10 45 Vm 2 45 Nm . 621NM Peorta Diviston westlich. Abgang Expreß SOOZZm Expreß 12 06 Nm Danville Aceomodation .... 6 10 Nm Expreß 11 25 Nm Ankunft Expreß 3 25Vm Danville Aceomodation 10 35 Bm Expreß 2 50n, Expreß 55 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 4 50 Bm Aceomodation Expreß 305Nm Ankunft Expreß H 57 Pm Aceomodation 00m Expreß .11 15 Nm Lake Er!e und Western. Abgang Expreß 71SVm Erpreß 1 20 Nm Erpreß 7VONm Echnell-Expreß U 10 Rm Ankunft Scbnell.Expreß SSOVm Erpreß lOSOBm . Expreß 2 50Nm Expreß S 20 Nm Pittsbnrg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Erpreß 4 45 Vm Columbus Aceomodation... SOOVm Expreß SOONm Richmond Accomodatlon. . . 4 00 Nm Expreß 5 30Nrn Ankunft Richmond Aeeomodation SOODm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 45 Nm Aeeomodation 3 45 Nm Erpreß 6 50 Nm Expreß 9 00Nm Chicago Division d!a Äokomo. Abgang Expreß... Expreß Ankunft Erxreß . . , Expreß 11 20 Bm ..1130NM 3 30 in 3 55 Nm Louisville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm Louisville Accomooation.. . 8 VO Wm Schnellzug 4 00 Nm Aceomodation 4 3) Nm Ankunft Aeeomodation 10 25 Schnellzug 11 10 Pm Accomodation 6 00Nrn Cpezial täglich lOSOÄm Cincinnati, hamilto und Ändianapolis. Abgang Expreß 3 45 Im Cincinnati Accomodoti-n . . 10 57 Erpreß 2 ö6Nm Expreß 4 25 Nm . Eixreß 20 Nm AnkunftAccoModation 8 20 Vm Expreß 1125Vm Expreß 7 45Rm Expreß ..105.5 Nm Erpreß 12 35 Vm Indianapolis und Vincennet. ' Abgang Expreß 8 00Vm Vlncennes Accomodatlon... 4 05Nm Ankunft Vincennes AccomodationlO 55 Nm Expreß.. 5 15 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang-Expreß 60Vm Expreß I vO Vm Expreß 700Nm Ankunft-Expreß ....1030 Vm Expreß ..I 2 40Nm Expreß .10 55N Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß ............... 630 Vm , Aceomodation .... . . . . . 4 20 Rm . Schnell-Expreß 1100N Ankunft Schnell. Expreß 3 30Vm Accomodation 10 10 Vm Expreß.. 4 45D Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß .1. 12 40 Vm Expreß . .,.....,.,. ,,,11 25 Vm MononAccomodatis...., 5 20Nm Ankunft Expreß 3 25 Vm ' Monon Accomodatio . . . 10 40 Vm Expreß . 2 20 Nm Mmmft Mli4m.nlMnlitn Mit "" am r,. .mmm, Tel, I jiia. BMI, 1 l V : iw) m tm. VT an um ail. w nn r MM. . (ll WHKtJMnilf 1.1 lfw fc 1. yom J j Jg tinm an- ..U trni ISi-t 11... ATI .JL. 1. it.. am ra.a. ,A wMk.,aa4 thrm r yom ai. . min K tnm I I . ana Mart r.w. l ., mmn ntfMm,rat.M; Wmth tm Katrlnr. r m all (m- il. 1 int';: ra, ' tilhMr V KW nd m . "HT vmf- mh- r 1 11 , ii;! ij: nr.n , vniiMnu. 'ltw. ian pm, ,.u,tt fr ?., Umm twtl4U4
A
Uiot
!....-
