Indiana Tribüne, Volume 15, Number 316, Indianapolis, Marion County, 2 August 1892 — Page 2
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Einbürgern kann es sich leicht, wie folgende Mittheilungen aus Phoenix;, Ar., über die amerikanifchen Karneele ergeben: In der Wüste von Arizona zwischen ?Zuma und Lhrenberg einerseits und Wickenburg und dem öoloradofluß an dererseits verkehrt eine Heerde von etwa 60 wildgewordenen Kameelen. Selbige sind aus 15 Stück hervorgegangen, welche auf Veranlassung der amerika nischeu Regierung vor dem Bürgerkrieg in n kfer Land gebracht wurden, behufs Transportes von Porräthen für Truppe.i über die Wüste. Zwei oder drei Ich lang dienten sie diesem Zweck. Inzwischen fand man. daß ihre ftiifee sich nicht an die Kiesel und Felssteine gewöhnen konnten und, wahrend sie für bm Wüstensand wie geschaffen schienen, an den Grcnzhügekn wund wurden, sodaß die Thiere oft ihren Weq nicht fortsetzen konnten. Ta man sonst nichts mit ihnen anzufangen wußte, so ließ man sie einfach Zainen, und sie vcrstan den es, für sich selbst zu forgen. ?kabre kana verkebrten keine Weine in demjenigen Theil der Wüste, in welchem die Kameele ffrnstatt hatten, und va sich auch die RotWute infolge aber gkäubifcher Vorstellungen von ihnen fern hielten, so blieben die Thiere bis vor wenigen Jahren ganz unbelästigt, und sie vermehrten sich bis aus mehr als 100. Allmkig aber wurd.'n sie J?n Edekmetallsuchern lästig: denn ihre Lferde und Esel fürchteten sich vor den JLpvelhäkerigen Ungeth"imcn. und daher wurde gar manchcs Kamrel getödtet. immerhin sind noch über 60 da. und sie vermehren sich langsam. Die Rezierung sollte entschieden etwas thun zu ihrem Schutze und gleichzeitig zur (5inschrönkung ihres Bewegungsgebietes. Als Schreiber dieses die Kameele zum ersten Mal zu sehen kriegte, befand er r!ch auf einer Fußtour vom Colorado ach dem Harqua Haka. und ein Vack ?sel von langer Tiensterfahrung hatte sie Lebensmittel und Kochgerätbe zu tragen. Wir bewegten uns gerade durch fast mannshohes Unkraut, das eine gute Strecke weit den Boden be?eckte. und der Esel schleppte sich gar träg? und traurig dahin, da er einen Tag und eine Nacht nichts mehr zu trinken gekriegt hatte; von Zeit zu Zeit mußte ich einen Stein nach ihm werfen, somit er sich überbauvt weiterbeweqte. VlöKlich aber erhob er den Kotü und schnaub:?, daß man es gewiß eine halb? MeÜe weit hören konnte. Erst dachte ich an abenteuernde Indianer, machte meine Winchest.'rbüchse bcreit und sucht? :m Gestrüpp Teckung. Neber die Gräht üiiiueg lugend, sah ich bald die Kamee ke in ihrem eigenthümlichen schwingenden Trab herankommen; es waren nur ihre Köpfe und Höler über dem cZräuticht zu sehen. Mein Esel aber iöigte plötzlich mehr Leben, als ich je zuvor an ihm bemerkt hatte: ich glaube, kein Pferd im ganzen Lande hztte ihn damals im Wettlauf besiegen können: sabei aber ging mein Gepöck auseinan der, und Fleisch, Bohnen. Kaff und Werkzeuge wurden ungefähr 5 Meilen vzit zerstreut? Ich glaube bestimmt, daß dieser Esel vor keinem Bären Reißms genommen hätte. Mreinen südlichen Nationalpark Zeitschrift "Galten and Forest" .velche seit einigen Jahren eine loben s werthe Agitation betreibt für die Erhal' tung und Verbesserung dessen, was wir noch an Wald besinn, tritt eindringlich dafür ein. daß ein Wafdstrich im Sü' den der Union als öffentlicher Park , reservirt werde, und sie schlägt für diesen Zweck Roan Mountain. an der (Grenze von ?!ord-Earolina und Ten nessee. als besonders geeignet vor. Ter Baumwuchs ist dort ein außerordentlich mannigfaltiger, und viele der Bäume ' erreichen eine sehr bedeutende Höhe und ), Ticke, namentlich die Esche, der Hickory, die Schierlingstanne und die Halesia. welch letztere sich erst in einer Höhe ?o 100 Fuß über der Erde verzweigt. , Von der Waldverwüstnng im Süden spricht man weniger häusig. als von der im ?korden und Westen, und doch geht sie in mindestens ebenso beunruhi aendem Maße vor sich! So berichtet ein Eorrespondent. daß allem im Töe Flußthal. auf der einen eite des Roan Mountain, nicht weniger als 20 Säaemühlen in beständigem Betrieb sind. und es allenthalben von Stumpfen der stol.zen Waidionlge wimmelt. Kein Zweifel! Tie Bernichtun.; aller großen " und stattlichen Bäume ist nur noch eine Frage verhUtnißmäßig wn zer Jahre, und wenn sich nicht Noch rechtzeitig , Maßnahmen treffen lassen ;ur Erhaltungwenigsiens eines Restes unserer stattlichen Forsten, so werden - die in 50 Jahren zur Well kommenden Amerikaner die Prachtbäume, welche ihr Land unter günstigen Bedingungen hervorbrachte, nur noch aus Buchern oder vom Hörensagen kennen. Keine AegenfelttLkn localen , Eiferküchtelelen
follicn an spalten, elnmuthig für Ä:e Rettung unserer noch nicht der Ver nicktung geweihten Waldungen ein; treten. Der Eongreß kann nichts des seres thun, als eine Commission von Sachverstandigen einzusetzen, welche die jrage einer Forstreservation in den südlichen AlZegbemes untersuchen und. wenn sich die Einrichtllng einer solchen als tbunlich hnausstcllt', sofort 'Mittel und Weg? für die Verwirklichung die ses Gedankens ausfindig machen soll. Können wir eine solche Re'crvrtion Kriegen, und können außerdem noch einige Quadratmeilen der Rothholzwälder von Kalifornien als Forst rcscrvirt werden, dann sind Muster der drei in teressantesten Waldungen der Welt (daß se? Pankee so schwer auf diese Phrase verzichten kann, statt sich daran zu gelüften, was das Beste in seinem eige len Haus ist !) für oas Interesse kiinfti' zer Geschlechter gerettet: etwas vom Baumschlag der sudlichen Alleghenies. ?twas vom TannenzapkenWald am restlichen Abhang der Sierra Nevaoa mit ihren Sequoien und Zuckerkiefern, lind etwas von dem edlen Rothhol zwalr y:r Paificküste. Roan Mountain eigent sich auch in anderer Hinsicht vorzüg'ich für einen öffentlichen Park. Sein Höhepunkt zer die Gestakt eines Sattels hat und zaumlos, aber mit üppige Blumen und Fräsern überzogen ist erhebt sich 5,800 Fuß und bietet eine Aussicht au' $ Staaten. Tas Panorama ist von eltener Großartigkeit'
M Die Brombeerenpftüike. Tie wilde Brombeere, welche in un serem Lande schon lange vor der ersten Besudelung durch Weiße zu Hause war und auch heuer wieder eine wichtige Rolle an unserer Sommertafel spielt, wird in besonders großartigem Ma am Qhio gepflückt und versandt. Wer um diese Jahreszeit am Ohic reist, kann fast an allen ländlichen Or ten zwischen Pittsburg und Eincinnati ganze Pyramiden oder lange Reihen von Brombeerenbehältern an den LandungssteUen gewahren. Um sich eine Borstelluncz von der riesigen Ausoeh nung dieses Geschäftes zu machen, braucht man nur zu erwägen, daß in der vorjahrigen Pflückzeit zwei Boote allein, von Plätzen zwischen Whcclina und Parkersbnrg. über 25.000 Eimer wilder Brombeeren zu Markte brachten. Unter den Bromdeerenpflückeru kommt nur eine kleine Minderheit von der ärmeren Klasse der Landleute: viele sind auch von Großverkäufern und Spekulanten bedienstet; die meisten sind unabhängige.halb berufsmäßige Pflük' kcr. und gar manche von ihnen widmen Uch mit Weib und Kmd schon seit vie len Jahren diesemSommerberuf. Die erfahrenen Pflücker gehen schon mehrere Tage vor dem Reilwerden der Beeren hinaus und campiren im Freien, oft bis die Saison zu Ende ist Sie suchen sich ein Oertchen aus. daZ ihnen gün fug zu liegen scheint, errichten sich einfache Hütten aus Brettern oder Reisern und führen nun ein besonderes Som mergemeinwesen. Sie kleiden sich so spärlich wie möglich. Die Männer und Jungen gehen gewöhnlich barfuß und barhäuptig herum und tragen nichts als einBaumwollh.'md und entsprechende Arbeitshoseu; die Frauen haben lochte Kattunröcke, mitunter einen Sonnen Hut. und sind ebenfalls barfüßig. Tte besten und schnellsten Pflücker sind Jungen und Mädchen von 10 bis 13 Jahren. ES ist erstaunlich, was eine daran gewöhnte Familie von 6 bis 3 Personen im Lauf eines Tages zusammmkriegen kann. Manche verdik' n:n ein schönes Stück Geld. Es gibt übrigens auch Hundertedarunter. denen die Sache mehr ein Sommervergnügen ist. und der Geldgewinn erst in zweiter Lin'ke .kommt. An Vergnügen ist über hzupt gerade kein Mangel, wenigstens nicht für anspruchstosereÄaturmenschen. Es ist im Allgemeinen ein fröhliches Völkchen, diese Beerenpflücker, und die freie Zeit wird mit Musik und Scherz bestens ausgefüllt. Neue 2on,lenflecken. Die Häufigkeit und Größe der Son nenflecken die Wissenschaft ist über deren eigentliche Natur bekanntlich immer noch im Ungewlnen t in diesem Jahre ganz besonders bemerkend werth. Eine große Sonnenfleckengruppe be findet sich noch immer auf der Sonnen scheide, und zwar auf deren Nordhälfte. Ihr westlichster Punkt überschritt die nordsüdliche Mittellinie in den.Nach mittagstunden des 9. Juli, ihr östlich' ster in der Nacht vom 10. zum 1k. Ihre letzten Spuren sind am 17. Juli am Westrande der Sonne verschmun den. Tie Sichtbarkeit entfaltete sich so günstig, daß ein deutscher Beobachter die Gruppe, und zwar in zwei dunkle Punkte getrennt, mehrfach mit dem freien, gänzlich unbeschützten - Auge sehen konnte, wenn die onne so tief am Horizont stand, da& lhre Blend fräst durch die Tunstlchichten der Erde gemildert wnrde. Ter größte. westlichste Fleck der Gruppe hatte am 9. Juli mit Einschluß des Halbschattens lder Penumbra) einen westostlichen Durchmesser von etwa 48,400 Kllom.. d. h. fast das Vierfache des Erddulch' Messers (12.756 Kilom.); seine ,orm war annähernd rund, mit zwe, z?ern' flecken. Die Jkeckengruppe zeigte von West nach Ost. allerdings durch viele Lücken unterbrochen, eine Ausdehnung vou etwa 2-l2.000 Kilom., d. h. fast ß der Entfernung Sonne.Mond (384.416 Kilom.) Während diese Fleckengruppe auf der Nordhälfte der Sonnenscheibe zu beobachten war. trat etwa am 6. oder 7. aus der Sudyällte ern einzelner großer, ebenfalls dem freien Auge sich! barer Fleck am Ostrande ein. welcher die nordsüdliche Mittellinie in den Abendstunden des 13. überschritt und bis zum 20. Juli zu sehen war. Der Halbschatten umschließt mehieie ge drangt stehende Eitt;elflecke. tie Don erheblicke Fenn und Verbindungsver" and.'ruluea erlitten haben. Ter w:st östliche Durchmesser mit Einschluß dcs Hld chattens betrug in den Vorm:: taa 'stunden dcs 14. Juli etiva 6i,L
Kilometer, d. h. fast das Fünsiache des Erddurch'nesiers: der nord'üdkiche Durchmesser mochte bei der gestreckken Gestalt des Fleckens um kleiner sein, also um 30.000 40,000 Kilome. ter betragen. Das Alles sind sehr be trachtliche Ausdehnungen, obwohl sie nicht in diejenigen des großen Flecke nom Februar d. I. heranreichen.
BomInlande. Die besten Zugpferde in diesem Lande werden in Ohio unh Pennsylvanien gezüchtet. Der Polard urchinesser iß chtundzwanzig Meilen kürzer als bei Aequatoria'.durchmesser. Die erste Folio Ausgabt der Werke Shakespeares vom Jahri 1623 wird jetzt vermittels der Phsto graphie wieder erzeugt. Die amerikanischen Stachel beersträuche müssen jedes Jahr ausqe-: schnitten oder, wie man sagt, geputzi werden. Der Sampson Brünne, .n Waco, Texas, ist der größte in der Ver. Staaten. Derselbe wirft tägliä 1.500.000 Gallonen reines Helge Wasser aus. T a b a k s st a u d vermischt mit m der Luft zerfallenem Kalk soll die Würmer von Gurken und Melonen abhalten, wenn die Mischung über unl unter die Blätter gestreut wird. Indem Township Pleasan. im südöstlichen Theile des Eounty Switzerland in Jndiana hat es dieser Tage Frösche geregnet. Diese Geqenk ist südlich und östlich von dem Kankatee River begrenzt. An einzelnen Stellen itt der Boden ganz und gar mit Fröschen bedeckt. Das blsherige trockene Wetter war ihnen schädlich und sie starben zu Taulenden und verpesteten die Lust. Niemand vermag zu sagen, woher die rösche gekommen stnd. Für Bibliophilen mag d i Nachricht von Interesse sein, daß der Eounty-Audltor George Pence von Eo lumbus. Ind.. kürzlich wahrend eines kurzen Aufenthaltes in Denver. Eoko., dort mehrere alterthumliche und seltene Bücher entdeckt und aufgekauft hat. se die Elemente des Endid" in griechischer Sprache gedruckt 1564; ein deut' !ches ..Luthers neues Testament" vom Jahre 1794: Dr. Watts Hymnen, gedruckt 1709, und ein deutsch-lateinischcs 1(99 gedrucktes Lerlkon. Druck und Einband der Bücher sind vorzüglich und Diese j'.nd ausgezeichnet erhalten. DieserTage erhielten mchrere Bewohner von Henderson in Rordl5arolina an sie adressirte Briefe, welche vor srebenundzwanzig Jahren zur Post zegkben worden waren. Als sie rn Norfolk in Virginien ankamen, trugen sie die, Briefmarken der Eonsöderirken Staaten und konnten wegen der inzwi schen erfolgten Unterwerfung der Süd staaten und der Aenderung der Regie ruug derselben nicht weiter befördert werden. Die damalige Postmeisterin Betsv Ream hatte sie bei Seite gelegt und sie blieben in ihrem Versteck liegen, bis sie vor wenigen Tagen unter alten Papieren gefunden und den Adressaten zugest llt wurden. Zu den letzteren ge hörte der damalige Lieutenant I. E. soop.r jun., der von seiner Muhme, der jetzigen Frau E. G. Elliott in Norfolk, einen Brief erhielt. Er hat ihn übrigens umgehend beantwortet. Die Superiorin des O? dens der Notre Dame Schulschwestern in Milwaukee und GeneralOderin des Ordens in Amerika. Mutter Earoline tties. ist in dem Rotre Daine-Kloster in Nilwautee im Aller von 7! Jahren gestorben. Sie war in Bayern gedoren, kam 1.47 mit einigen Ordenschwestern nach Amerika und trug zur Gründung des amerikanische Zweiges o:s Crdens der Notre Dame Schul ichwestern- fthr wesentlich bei. Schon 1 850 errichtete sii in Milwaukee das Mutterhaus des Ordens, an dessen Dpitze sie 1870 trat, und sie hat seit jener Z.'it dort bis zu ihrem an einem Lun genleiden, das sie sich vor zwölf Jahren zugezogen hatte, erfolgten Tode in edler .)inge!?ung an ihren Wirkungskreis gelebt. Frau John Arthur in Pittsburg, die Muhme und Pathin jener Nina Ban Zandt. welche ihrer Zeit den in Chicago zum Tode verur theilten Anarchisten August Spies kurz vor seiner Hinrichtung durch Stellder iretung hcirathete, sich aber wenige ahre später mit dem Italiener Salvä tor Malato verehelichte. . hat die Einamkeit des Wittwenstandes satt bekom m.'n und sich mit dem Redakteur der Times & Preß- in Zonesville in Ohio. Edwin R. Sullivan verheirathek. )!ina's Mann wohnte ohne sie der Trauung bei. Die' jetzige Frau Sulli oan besitzt das hübsche von ihrem ersten Manne ererbte Vermögen von 5 100. 000 und wird mit ihrem Gatten, der seine Zeitung vertaust hat, die Flitter wochen in Europa verleben. Seit ein e m Jahre wurden den Farmern und anderen Bewohnern der Umgegend von Eleveland Brook in Vermont Artikel von mehr oder weni ger Werth gestohlen. Das die Dieb stähle umgebende Geheimniß wurde durch die Entdeckung einer Höhle im Ufer des Eleveland Baches, die sich im ter einen FamilienJriedhof erstreckte, gelöst. In der Höhle wurden Beweise des einnehmenden" Charakters ihrer Bewohner gefunden. In einer Ecke der Höhle lag mindestens ein Bushel Dime-Novellin. El wurden genügende Beweise gesunden, um mindestens ein halbes Dutzend Knaben aus Bethe! 'zu impliciren, von denen mehrere den besten Fanlilien angehören. Ans drin gendes Bitten der Familien ist die Sache nach Rückgabe eines Theiles der gestoh. lenen Sachen, und Zahlung einer Geld, entichädigung für den Rest, nicht vor die Gerichte gebracht worden. . ' In dein erst kürzlich er. wähnten gerichtlichen Verfahren betreffs der Wahnsinnigkeitserklärung derMSr oerin der Freda Ward. Alice Mitchell, aus der Uiugegen'a von Memphis in Ten nesice, würde Alices Busenfreundin LiUie Johnson einem , strengen Verhör unterzogen. , Sie räumte ' ihr Freund schaftsveihälkniß , zu Alice ein ,und bestätigte, daß , sie ' und , Alice an
fremde Mnner Briete' 'geschneden haben; in einigen derselben habe sie sich Jkssk James genannt, wäh rend ilkice sich den Namen Freda Ward beigelegt habe. Auch hät ten sie an Schauspieler Blumen und Briefe gesendet, aber nichts Schlimme
res gethan. Eln Bnelchen an den Schauspie er Shotman wurde vorge legt, in welchem die Mädchen ihm fu? die ihnen erwiesene Güte dankten unl ihn baten, emen Blumenstrauß anzu. nehmen. Der Brief war mit Freda Mitchell" und Lilli Johnson" unter, zeichnet. Die Zeugin räumte ein. daß sie und Aiice.Syotman's Bekanntschaft durch Liebäugeln mit ihm auf einem Straßenbahnwagen g'machi hätten und .oiedcrholt mit einander auf den Ehcsapeake & Ohio-Bahnhof gegangen seien, um dort mit jungen Leuten, welche ihre Heirathsanzeigen beantworiet hatten, zu plaudern. Schon als Schulmädchen hätten sie einen Base ball'Elub gegründet. Demnächst bestätigten Alice's Geschwister Frank und Mattie Mitchell Alice's knabenhafte IZeigungen zum Marble- und Baseball spiele. Reinigen der Ställe. Striegeln ano Ausreiten von ihre? Vaters Pierzen und Maulthieren nach Mannerart. Vom Auslande. Aus München wird berich. iet : Vor einigen Monaten erwacht Otto l. aus völliger Apathie wieder zum geistigen Fühlen, er erkannte sein Umgebung, er begriff seine hohe Stel lung. von der er vordem, als Krom und Thron auf ihn übergingen, keint Ahnung hatte. Als im Augenblicke einer so günstigen Stimmung sein Hof kavakier ihn ausforschte, ob er auf den Gedanken, sich seinem Volk in der Resi den; zu zeigen, eingehe, erwiderte Otto wehmüthig : Gerne möchte in nach München aber mein Volk will einen gesunden König sehen, und ich bin tränt. Ja. ja. ich bm es, die Wahn erscheinungen wollen nicht von mir las sen." Eines Tages verlangte der Kö niq so stürmisch die sofortige Abreise nach München, daß. um die Folgen der hochgradige Erregung zu vermeiden, 'einem Begehren unverzüglich entspro chen wurde. Der Rcisewäczen fuhr vor. d'r König stieg in Begleitung seines Arztes, seines EhevalierS und der Wärter in Lakaien-Livree ein und hin aus gings in den Riesenpark. An einer mit Vergißmeinnicht übersüetcn Wiest ließ der König halten, um für seine Mutter einen Strauß von seiner Lieblingsblume zu pflücken. Vollstän dig erschöpft brachte man ihn in den Wagen zurück; nach fernem Erwachen im Schlosse wußte er nichts mehr von der Fahrt nach München, von sein Wurde, von seinem Volke. Wie jetzt. so weigerte er sich auch früher, Speisen zu nch zu nehmen ; man griff zur fol genden List: Der Hoskavalier und der Arzt setzten sich zu Tljche. an welchem auch für dar König gedeckt war. Die Speisen wurden servirt, nur vor dem leeren Eouvert des Königs stand ein Kistchen mit Eigaretten gefüllt. Un beachtet von den Heiden Herren erschien der König im Speisesalon,, die köstlichen Sigaretten erblickend, stürzte er sich mit einem Satze auf sie. Da warf der Arzl rasch dle Serviette über das Klstchen. und den König fest in's Auge fasiend. sagte er ernst: Majestät, ' erst essen, dann rauchen." Willig gehorchte der Zönig und aß, dann aber eilte er über glücklich mit den Eigaretten aus den? Salon. Einer eigenthümlichen. Lecbrechcroande ist die Wiener PoU zeibehörde auf der Spur und geht bei )er Ausforschung derselben Hand in Hand mit der Krakauer Polizei. Es rurde nämlich in Krakau ein Jndivi Zaum Namens Haidlinger verhaftet, )csgleichen sein Schwiegervater, ein angesehener Kaufmann in Lemberg. Haidlinger, der noch viele Eo.npkicen haben , soll, hatte es sich zum Ge,chäste gemacht, der russischen Regierung an erbliche Verschwörungen mitzutheilen und sich für dieselben bezahlt zu ma chen. Haidlinger soll Literat sein und kam vor Jahren von Warschau nach krakau. Im vorigen Jahre weilte er in Petersburg, wo er der Ikl. Abthei lung die Anzeige erstattet, daß in Auf sisch.Pol'en Verschwörungen gegen das Leben des Zaren und gegen die Regierung geplant seien. Um jür diese Angaben einen Beweis zu erbrin gen, fälschte er eine Anzahl von , Doku menten und legte sie der Geheimpolizei vor. Die russische Behörde hat hierauf eine große Anzahl, von Polen ohne Un rersuchnng nach Sibirien verbannt und auf diese Weise zahlreiche Familien un zlücklich gemacht. In diesem Jahre hat H. sich Oesterreich zum Schauplatz sei? ner Thätigkeit erkoren, indem er in Wien bei der Musik und Tbeatcraus stellung zu Besuche weilende Russisch. Polen jn Verschwörungen zu verwickeln suchte, um liedann zu denunzirkn. Auch zattr anläölich des Turnfestes in Lern b.'rg die dahinzekommenenPo!en in Ka. lamitäten zu verwickeln gesucht und in das Gepäck derselben Dynamit erngeschmuggelt, bei welcher Gelegenheit er )o:n Lemburger Polizeichej festqenom' men wurde. Es dürs ten noch weitere 'Verhaftungen in Wien und in den oolnischen Städteu vorgenommen wer öen. ' r. 7, Von den schönsten Per len der Welt wird soeben- erzählte Die allerschönste Pirle ist jene, welche def französische Reifende Tavernieri vor drei Jahrhunderten dem Schah 'von persien um 3.375.000 Frcs. verkauft hat iund welche sich noch - im BesiMher souveräne von Persten benndek. Ein anderer Potentat des Orients ist Eigen, khümer einer, Perle von. I2j Karat, die vollkommen ! durchsichtig ist und einen Werth von einer , Million' Francs' hat? Die Prin.-essin jussupow hat eine orien kalische Perle die durch , die Schönheit ihrer Farbe einzig dasteht. , Im Jahre 1620 war dieselbe von Georgibus von Ealais an König Philipp IV. von Spanien um 80.000 Dukaten verkauft worden. Gegenwärtig wird sie aus 1.125.000 Francs geschätzt. , Papst Leo Xlll. besitzt eine Perle, die ihm von Plus IX. hinterlassen worden ist und einen Werth von 500.000 Francs hat. ,, Das Eollier von 32 Perleu der Kaiserin Friedrich wird aus 875.000 Francs geschädt. Die Kaiserin von
Oesterreich besitzt die schönste Sammlung von schwarzen Perlen. Eine Zahlung der deutschen Turnerschaft hat für den 1. Ja nuar 1892 stattgefunden. Nach den jetzt eingegangenen Berichten, die der Geschäftsführer Dr. Ferdinand Götz veröffentlicht, ist die Zahl aller m Be reiche von Deutschland und Deutsch
Oesterreich bestehenden Turnvereine von 4763 im Vorjahre auf 5061 ge stiegen. Davon geHorten zur deutschen .Ulnertchart lnsaejammt 4519, d sich auf 3841 Vereinsorte vertheilen. Der Zuwachs beträgt an Verernen 27. an Vereins onen 233. Die Zahl de ' Beretnsangcharlgen über l4 Jahre ist in der deutschen Turnerschast um 25.$20 oder 6,6 Prozent gewachsen und stellt sich auf 417.016' Mann. Die vier Berliner Turngaue zählen 7048 LÜtglieder, und zwar die Turnerschast .2442. der Turnrath (29 Ve.cmc) 2811, die Turngemeinde 1123 und die Turngenossenjchrft 637. Jin Königreich Sachse, zürfen böswillige Steuerrestanten" aicht in Wirthshäusern verkehren. Die betreffende Verordnung, deren Vater,'chaft theilwcise dem bekannten Zünft' ler Hofrath Ackermann zukommt, betimmt, daß die Wirthe die Liste der hnen von der Behörde mitgetheilten böswilligen Steuerrestanten in ihrem Lokale auszuhängen und den Bctreffen en keine Getränke u. f. w. zu verabreichen haben. Diees fch)ne Vermächtniß des Herrn Ackermann ist sein:n Schutzbefohlenen, den Zünftlern in Ktrchberg in Sachsen recht unangenehm fühlbar geworden. Dieser Tage wollte eine Innung daselbst ihr 300jahriges Jubiläum begehen. Die Freude wurde indessen etwas gedämpft, als ein behördliches Schreiben eintraf, welches mittheilte, daß den steuerrestirenden" Jnnuugsmeistern die Theilnahme an den Festlichkeiten untersagt sei. Ob dic Steuerkasse auf diese Weife die Bös willigen" bekehrt hat. davon hat man noch nichts erfahren. Ueber einen verheeren den Wolkenbruch wird aus Schliersee, 13. Juli, berichtet: Eine schreckliche Nacht liegt hinter uns! Eine Nach! voll Grauen und Entsetzen, wie sie hier wohl kaum einmal erlebt worden ist! Gestern Nachmittag noch prangte unser herrliche Gebirgslandschaft in üppiger Pracht und fröhliche Menschen wander ten über die grünen Matten und zwi schen den freundlichen Häufern. Und jetzt? Zahlreiche Häufer eingestürzt, Brücken zerstört, Fluren verschlammt, kurz all' das Elend, das ein Wolkenbruch im Gebirge mit sich bringt und dazu jammernde Menschen, die ihrem verlorenen Hab und Gut nachweinen! Gestern Abend gegen halb 8 Uhr stiegen von Tegernsee der unheimlich drohend kupferfarbene Wolken auf und schon nach einigen Minuken entlud sich das Gemitter. Unaufhörlich rollte der Donner, der Himmel war ein Feuer meer und dazu ergossen sich solche Wassermafsen, daß binnen wenigen Minuten das Wasser in allen Straßen zwei bis drei Fuß hoch stand und alsbald Alles verheerend seine Bahn zog. Die-Wasser schössen mit solcher Wuchl von. den Bergen in's Thal, daß sie Tausende von Steinen, ja Felsen von sechs b:S zehn Eentner Gewicht herunter schmetterten, die in ihrem Lauf Alles vernichteten, was sich ihnen entgegen stellte. Es war nicht nur eine der heftigst n Gewitter mit einem furcht baren Wolkenbruch, sondern auch der reine Bcrgsturz! Schliersee hatte den ersten Anprall auszuhalten, da sich übe, seine Fluren das Wetter entlud, dann wälzten sich die Wasser gegen Miesbach, wo sie ebensaUS große Verheerungen anrichteten. Die Eisen bahn des Bergwerkes Hausham ist that' fächlich in die Schlierach gestürzt, die fast vollständig neue Johannesbrücke in Miesbach, auf der sich kurz vor dem Wetter noch zahlreiche Menschen auf. hielten, wurde sammt ihren GrundPfeilern weggerissen. Die MaschinenHalle der Bähn ist ganz zerstört. Dachstühle wurden aus die Straße geschleudert. An den am Berg oder am See gelegenen Häusern ist gar nichts mehr zu finden, ganze Hauseinrichtungen wurden in den See gespült, so z. B. beim Eonditor Hering. Dazu kamen von den Bergen die' dicksten Bäume ber.ab, die sammt den Wurzeln aus dem Boden gerissen wurden. Wenn sie in ihrem auf auf ein Hindein trafen, spritzten die Wasser oft haushoch aus. Der Tirnbach. den sonst Kinder durchwaten, hat eine Breite von 100 Metern. Bei einer Mühle in Schlierte sind mehrere Leichen angeschwömmen., Im sogenannten Bauern thealer in Schliersee wird am nächsten Sonntag züin Besten der beschädigten Bewohner von Schliersee ein Wohlthötigkeitsconeert gegeben. A rn 9. Juli wurde in Genua die Ausstellung der katholischen Mission eröffnet. Die Ausstellung ist fast nur von den amerikanischen Mif sionen beschickt. Auch der Papst hat ausgestellt. Da findet man roh gearbcitete Lanzenschäste aus Holz, Rohr pfeile mit vergifteten Spitzen, plumpe Arbeiten in Steingut und Kiese', grobe Kleiderstoffe, die aus tm mitipen Webstühlen gewebt worden, Schmuckgegenstände, die aus gewöhn sicher Baumrinde , verfertigt sind. In sektensammlungen, Zähne von wilden Thieren, große, Menschen figuren, von röthlichem und öliventarbigem izolorit, deren Haut allerlei geheimnißvolle Tä towirungen , aufweist, und deren Kopf einen Federschmuck trägt. Außerdem bcsinden : sich in den zahlreichen Glaskasten der Ausstellung exotische Blumen, Früchte ! " Und f Gemüsearten.'. Riesenschlangen ' Vögel mit prachtvoll fchil lerndem Gefieder. Schmetterlinge und schließlich noch Ueberreste'-aus', einer Epoche, die ungefähr mit der Zeit der Blüthe der phönizisch.-n und eg:zptischen Cultur ! zusammenfällt, Diese Ueber resie bestehen jnurnKNtetrefatun, Götzenbildern, symbolischen Bildwerken Ks. w.SHomPap,s, sind ausgestellt worden: eine Steinfammlung. Proben verschiedener : Holzarten. eindalsamirte oder in Spiritus ausbewahrte Thiere, unter anderen eine prachtvolle Boa Constrlclor ' au französisch Guyana, das Geweih eines kanadischen Renn
thlerc? oder Earidons, Schmetterlings' sammlungen. Theile eines versteinerten Mastadon. zwei Federteppiche.' Schiffs und Wigwammodelle. Götzenbilder, antike Vasen und mehrere musikalische Instrumente. Kleine Geschenke erhol
ten die Freundschaft. Als deshalb der englische Gesandte Sir William Kirby Grcen sich im vorigen Jahre an den Hof des Sultans von Marokko begab, brachte er als Geschenk seiner Re gierung einen riesigen indischen Ele phantcn mit. Das Thier ist noch jetzt häusi in den engen Straßen von Fez zu sehen. Dieses Mal hat das Ge schenk" ein? andere Form angenommen. TaS britische auswärtige ' Amt hat wahrscheinlich an die großen Erfolge gedacht, welche die französische Re gierung einst mit der Kunst Robert Houdins in Algier erzielte, um den Glauben an die angeblichen Wunder thaten der Marabcuts zu erschüttern. Sir Eharkes Euan Smith nahm daher auf seiner Botschaftsreise naaz Fez den Taschenspieler Douglas Beaufort mit, welcher, nachdem er in aller Form Sr. Majestät vorgestellt worden war, den lzefammten marokkanischen Hof durch leine Künste entzückte. Soetwaö hatte man in Fez noch nie gesehen. Die Äewuttderung des Sultans machte sich m der Aeußerung Luft: Allah irntahal at Sitan (Gott verbanne den Teu. sei,". I n munden hat vor einigen Tagen die Eröffnung des von Srau Pautine Lucca (Baronin Wall hofen) in ihm Villa Fernblick" eingerichteten Eleven-Theaters stattgefunden. griederike Goßmann (Grüsin Prokasch) sprach einen Prolog. Die Regie führte d.t tjii feiner künstlerischen Thätigkeit an deutschen Buhnen her bekannte Vaisiit Herr Anton Petzer. In einem Bericht der Wiener Adendpost heißt cS über diese Aufführung: .Als Ainner s wurde Frl. Mira Heller vorgeführt, die den grönten Erfolg hatte und ern vrel r'prechendes Talent ist. Das Publi ;um a.clamirte sie denn auch lebhaft und der anwesende Intendant des Thea ter? in Frankfurt. Herr Elaar scheint !dcnfalls befriedigt gewesen zu sein, öcnn er soll sich der angehenden Küns lerin nach beendeten Lehrjahren bereits lür lerne Bühne versichert haben." Bei dem großen Brand Unglück, das in Mittelwalde (Gras chaft Glatz) 29 Wohnhäuser und ver chicdcne andere Baulichkeiten' in Asche legte, sind, wie die Schlei.. Ztg.- be richtet, 73 Familien mit 309 Personen obdachlos geworden. Graf Robert .Ilthann hat iem Schloft für die Auf .lahme Obdachloser zur Verfügung stellt. Der Töpfermeister Hänfel. in o.-ssei Hans dos Feuer ausqedrochen .ind der deshalb vom Bürgermeister erhört worden ist, hat sich au? Ver '"eirl'rng erbangt JuliuS Sttütx. ffrank euer. Gebrüder Keller, UM Skis ä hi&i Cpjf Indianapolis. Ind., No. 17 Madison Avenue. Office: Wir empichlcn uns für die Herstellung von allen Arten !mentArdeiten für SUer, Stalle. Rinnen. Randsteine, HausrhürTrepxen,Mojaik Arbeiten . ?c. Cement-Seitenwege eine Spezialität. Sämmtliche von uns ausackübrten Ar bellen werden garantirt. Ovdrüclsr Ivllsr. 170 Madiwn ve. Beste der Saison! Grojzo jährliche EXCURSI0N nach den H6-Niagara Fallett-S5 $6 TORONTO $G $10 Cljoufcnö Zslands ! am Donnerstag, den 11. August, via C. H. und D. BAHN, über XIDc5ttn?iItt und die Mchignn (5s,rtrnl - Bnhn, mit den üblichen Nebenfabrte nach Put-in-Bay! Die C. S. Sc D. Bahn hat die NiagaraIall. Efrurstonen zu einer Spez'alitä! für den Som mer gemacht, Tausenden Gelegenbett gebend, eine angenehme Ferienzeit u nominellen Unkvstett zu, dringen, ,vie Alle bezeugen können, welche früher lie Fahrt auf unserer Bahn machten. Weder Unkosten noch Mühe werden gespart, um diese Exkursionen zu einer Quelle de Bergnü gen? für Alle, welche sie benüyen. zu machen. . Arrangement für ermäülgle Preise in den Hotel und Plätzen von Interesse und zur Unterhaltung bei de Fallen sind getroffen worden. Machen Sie Ihre Anmeldungen für Schlas wagen- der ehnstuhlwagen-Platze fosort. nunzr Damenwaaen, ohne jeden Wechsel R. I. Rheiu, GenerabAgent. Indianapolis. Ind. Fritz B ern Hart'S MirtUschafk. R. 76 Süd Delaware Straße. Pool- und Billard'Tische. " ' r ' " . . ) - l-i- ? Öutcr Äunch jeden Vormittag und Rachmittag 1 L zahlreichem Besuch ladet et , , ' It2 Lernkai-t, Eiaentbüme? CARL PINGPANIsS ,,,, ,, ,....,, i ' . . " ' i j I - , . " " ' j' Deutsch Buch -Handlung 7 Süd Ulabana Strake Bestellungen und Abonnement? auf Alle im In und Auslande erscheinenden Bücher uud Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. ' 1 , , , , An und Verkauf alter Bücher. HSozialiMsche Litatur.1Z
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, JndianapoliZ. Vandalia. Abgang Postzug .... 7 30Vm ....115Bm ....12 55N .... 4 00 Nm 7 00 Km ..11 00 91m .... 3 30 im .... 4 lö Vm .... 10 00 DM .... 20Vm .... K 20 Vm .... 745Nm xoreg Exvreß Aeeomodation Expreß Erpreß...... ........ Ankunft Expreß ........... Expreß.............. Aceomodatwn Expreß Schnellzug....... .... Aecomadatlon........ Cleveland, Eincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Erpreß .... 6 30? ti ! r er rprev ........ v gut Ervreb 11 45 Vm Limited Erpreß 3 20 Km Expreß 6 45 Km Ankunft Expreß 7 00Wm Expreß . ..11 10 Vm Limited Expreß 1155 55m Expreß KOORn, Expreß.... ............. .10 bONm St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Vrn Limited Expreß 12 05 Km Expreß 5 20 Km Expreß, täglich 10 00 Km Anrunft Expreß täglich Ä25m Expreß 9 25Vm Limited Erpreß 4 45Vrn Expreß 6 20Vm Thicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45Vm Aeeomodation täglich 7 05 Vm Accomodation 10 55 Vm Postzug 2 55 Km Accolnsd. (nur e$zntatä). 6 30 Km Accomodatron 7 00 Km Ankunft- Rushville Accomodätion.10 30 Bm Postzug 11 50 35m Jnd'xlÄ Acc. (nur Sonnt.).12 30 Skn Accomodation 5 03 Km Accomodation 11 15 Km Schnellzug 12 15 Km Chicago und Eincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post 12 01 Km Lafayette Accomadation. ... 5 23 Km Schnellzug 12 30 Srn Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Bm Schnellpost 2 45 Km Accomodation 21 Km Peoria Division westlich. Abgang Expreß 8 00Vrn Expreß 12 06 Km Danville Accomodation .... 5 10 Km Expreß 11 25 Km Ankunft Expreß 3 25Vrn Danville Accomodatio. ... 10 35 Vm Expreß 2 50 Km Expreß 55 Km Peoria Division östlich. Abgana Expreß 4 503m Accomodatio Expreß 3 05 Km Ankunft Expreß 1157 Vm Accomodation SOOVm Expreß 11 15 Km Lake Erie und Weßern. Abgang Expreß 7 15 Bm Expreß 120 Km Expreß 7 00 Km Scknell.Expreß 11 10 Km Ankunft Schnell.Expreß 3 20Vm Expreß lOSOVrn Erpreß 2 50 Km Expreß 20 Km Pittsburg, Cincinnati, Chicago unb St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vrn Columbus Acconwdation.. . S 00 W Erpreß 3 00 Km Richmond Accomodation. . . 4 00 Km Expreß ... 5 30 Km Ankunft Richmond Accomodation S OO Vm Schnellzug II 40 Vm Expreß 12 45 Km Accomodation 3 45 Km Expreß 6 50 Km Expreß 00 Km Chicago Division via Kokoms. Abgang Expreß 11 20 Vm Expreß 11 30 Km Ankunft Expreß 3 30m Expreß 3 55 Km LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40Brn Louisoille Accomodation.. . 8 l Vm Schnellzug 4 00 Km Accomodation 4 3) Km Ankunft Accomodation 10 25 Bm Schnellzug ....11 10 Vm Accomodation 00 Km Epezial täglich 10 50 Km Eincinnati, Hamilto und Sndisna. polis. Abgang Expreß 3 45Vm Eincinnati Accomodotln . . 10 57 ?m Expreß 2 56Rm Expreß 4 25 Km Expreß.. 20 Km Ankunft-Aceomodation S20Vm Expreß.. ..1125 Vm Expreß ... 7 45 Km Erpreß 1055K Erpreß... 12S5Vm Indianapolis und VineenneS. Abgana-Expreß SOOVm . ZvmcenneS Accomodation... 4 05 Km Ankunft VincenneH AceomsdationlO 55 Km Erpreß 5 15 Km Eincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß OO Bm Expreß 100 Km , Expreß 7 00 Km Ankunft Expreß 10 SO Vm ' Expreß 2 40 Km i Erpreß ..10 55 Km Indianapolis, Decatur und Weflern. ' Rbgana Expreß SSO CmM c , Accomodatio ,,-... . ;...i".4 20 KxiP ' w Schnell.Expreß.. ...I. 11 00 Km? Mrunft SchneL.Expreß .... . w 3 30 m Accomodation.. ., 1010 Vm Expreß . . . . . . , p 4 45 Vm LouiSville, New Älbany und Chicago. Abgang Expreß ....... . . . ... . . 12 40 Zw, ' Mv .1185Vm Bsttistti WrftmftViA!i k cv rv ."""""""""tM'H.n. ww?ua: 'Erpreß 3 25 n, onon ccomodatto... ..10 40 Vm Erpnß ... 3 20 Kut (sui tllll. -- - . - - riae.mi, Amm t"fm. itntl, mm. hm, ium., t t. m k. ihm, an ata railü hf m. rmrm m wmrm-wm M, KMlth. Tun r.u 4a tk. m mmm. hmMH fwm mm. tm f."? -"7 U t-M. i - 4mf A II , ra, , 3.: HM jr. (m ri tmwM t M-.ilih. rW 11 Ilor. ukim mmam . , ji, f fcW 4 ratxtarfclff'aniv -i , ... . j ww rirm ii ii ii mit Twi rEMTla CUZaltottd to.,lm rc!..
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