Indiana Tribüne, Volume 15, Number 316, Indianapolis, Marion County, 2 August 1892 — Page 1
m Ntilij:mtiift ih-:- ti,i!ni.i,.:. ! . .v,.,?-,.. :ir-.: 's...-...,,,. .: ii i "Niii:;'ai;!!,!li' "l.'s'"'-!ti;'Biiiiltii-iiii-;;E.ii.-is' ;iiütit!;:-i-!ili-':s II' NF ;!i:;:S;1i::!a;f-.!i!iiliiii.'i filii- hlii: ".K I i;sm rm iUW'f m p ;1;;:,si:;::,iiSSS:!h ifi,,"1" hl jiiH'f ! WMi,: , i f M 'HLU A w 5" Office : No. 13 Ost Maryland Straße t, - Jahrgang ! . '..J IG. v-. Indianapolis, Zndiana, Dienstag, ttn 2. Zlugust 1892
:.j
d HH lS A I"! I J Kj ' I ' - iq J'l fcyr -vS r'A V Z 4
JM"fc!:.,:ferf: V
, Ä A'
H4 4 Aj gbyj
t1lf J-l ir
jf. y ' li f?ijj fe FV ;': t . tv. c . tF C'V! ; "" 2 J w ww r7
A :j
2S
I
v t i't fr lu it ;' k-f ) ; ; Vt !i 7 ? v . r t i K . .. " ':. llt. .;!'?',! I ff
-: : MMsis - : "iCVu-' -" oiAV v,A " , r J i 'Pfe.AC ' oT ' ,r.Ti 4 "iitH- ''YaXT3? . , : - IM w&Lwif , Wv :': v r : mm'vmm:m m--, if-t , r. iJj. A, .. i , t , : :: :WV7:. ' : '' 1 iMUMTZÄ. ' . ... 1 !S fc' fä ii - t. , ? .iiR-ri r". V MHMMMZMHzZ ! Iiiiil .."ir- lÄ??!? . iirwpn-.ir., - '-y--:? k; , -fr , --sf-:H.. -p h ,'!ch''k: ! sk''!r-:tzj.--ssr 2WlI 7'röi- C -'n"?- "--:::-. - . ..y&sTz ' '.-"üe' s.. " 'LA-sMcis"
No.
j Woft WaU)wgtott Straße, ereli ant iatlsna!
Europäisches Departement. Wechsel. Cndilbriefe und Poftünwkisungen auf alle Städte nropa's. Sckissösckne nÄ und von Suropa. An- und Verkauf auskandifchei'. kSetdrS.
Anzeigen j .n dieser Spalte kosten o iSint-i ?cr Zeile. ! Anzeigen in ?lchen tollen gesucht, oder Hfferirt wnden. sinken u N 5 N ! g e l t t i ch e Aufnahme. Dirjclben bleiben L Tazc fichsu, kennen aer uttbeschrltckt nneuc-.t erden. Anzeigen, eiche bis Mittags I Uhr abgegeben ndm, sind noch n selbigen Tage Äumahiz. Vcrlttngt. Verlangt: 5riakr??r T'er!ir mit znN'r Ivdiuq. khatt ui:S o,N!lf'! vdr icks .- Tic Mitor O.l So., u'lcveland. C -"'.i. 10H VBri agt ein guier 'n.p.' iür die ÄuzIU'in detit. . G. Brandt i5.. - Züd Tel war? G trabe. : B ew l q, t wird ein arkes Ä'udcbe, 12 vii Wabalh Etrage. im Reftaruui. 4a B ers Kl: Biihct Gnft Lrekhot''r.rderiee 'd ÄeiMftA,'Udrer in r Vi-tpiUl T?sKrderei. A-.rd MiiftsnpM. , I MAD!MMMSchz 4 Kbchte ; B kelt. rjuti nla: m waht:i. !.: Oft ::i:mtini GlvMe. -q Ttettogefttcho. es ckt: Ttetlg atc erk?r oder ireittrart: per. NachAkrge .'.74 2üd ,Xttioi 2tv. La ua l: nrveil rinem fvnsea Vaur. der sck mir Ojerden muirdn w?i. Ädrrnen ötlle örr Ci -,- d-'. ÄUk?. ad : ' n. 'aq ßri uck:: Ein guier junse tu.t 1 'vain, ipcI er e4!ick attü bruliti iiui'i: u:t iAi 'i$iXt taun, voüwi d (rcci,rt!Hl,ii,t zu eilffnen. ckM,Asvagen 4SCIind '4ivnrif. 4a Zu vcrkttttfcn. Zs verkaufe: Arrs nnk gu:cm Haus uns SAUg. - der Pke0ljat Siveuue. l Meile vs der Sidrgrruz, für $1'. i inf rui von mt ijicreä nahe bet dtrieiv Park iliv VMaK .;nr IW. li ud lss Blake rr.i Preis 0 dvinzt HS Reute pro ,ahc. b zront a der 2. GtrKe. dei iLKuk Tirse.au der Uurt.erftksne. ei BlsL östlich vn der . B!iisisippiirtz!ä,He nd eteklrischen Slrayeni.ahu!m:l 'akurz,i!z an der W. Strafe: diilig. muH verkam erde. Dieieldr V brikiHk deu Söuser vn diesem daigkHrtld stück i a gklchwid zur .?ta2l siö wun ?r au tev 1. ,d Mrsfi,ftpp,ftr. wohnte. is. A.Wllrzler. vÄ WaZdistjN Sr. Verschiedenes. Vsd Tenkewnltrr. b Eeer.Ad.. Wiiddad, neipp''Äe W'cheijanstatk, u?tk',,ur ,e,. zvild eisvden V?ßeRA eBlKle. Preize inägig. da Dr. I. A. Sntc!iZsr, d?schä:rtqr k'.ch asÄliexi!lcd nt ''ärzettchffJue Nd mit ej&ta&r un NrikrakKke. No. 5 Ci iy?stlet Strafe. OffieeÄtu?deu : 9 m 10 Mr Vrm. Z bis S Udr ack. SoautsgS lsgeKMen. Sete dS4l. 9! e n e sind ngekvmmett bei Barobemer, ?!. G. Sckc Pennsylvania und Walbington Zttit.e. George Ilerrmaiin ! .HASW . ,i. CiJ kiL - ilK. rtrVT U; mmmSm Seichenbestaitet, Office : 2ß Süd DeZavarep?. SZW: IN, m, 121, ZM, 128 Ost Peansir. eliwb ll. Osten T.ta wxh Nachl. Ü Q. ü Caveats, andels-AIarken ic.f . .... ' t . , i!ii:i!::!:Sii'i! I, . , ,.uilialun hurch T USUELL. Bto Rs.M,, Jngall4 , t$CZ.'i1Pl9&- ' W:M - CTT'" Heickngen AmellAks mttUr ? lZlkrkt,00 in Werkstatt.! M ftre mMgh OßrtchÄz rnefectigu '. -- J?:--,:?. -- ' ,?l
Frkhjahrshkte
te?w
5.v
mrvsr
m&zz&M-
r.:m
-M- j" - ..TM.
DMÄW
FM 1
Editorielles. Entgegen den Erwartungen der Volkspürtei haben in Alabama die Demokraten gesiegt.
Die Homesteader AngeleiZenlzeit $ah am legten San'.stag, unserm Räch" lr den: Telegraph" 'Gelegenheit auch in der Ärbe'tcrsragc" zu machen. i?x wird es nns hoffentlich nicht übel neh MSN, wenn wir seinen Artikel eine? Kritik unterziehen, zumal wir vollstünbig sachlich bleiben werden. Wie alle Blätter seiner Zendenz mischt er bei der Besprechung der Frage eine Anzahl Wahrheiten mit unrichtigen Darstellungen, zieht blok die Schlußfolgerungen, welche ihm bequem, find, und überlaßt es dem Leser sich am EUuffe dco Artikels zu jrazcil: Was habe ich denn nun eigen' l ich gelesen V Wir wollen weiter nicht die sonderbare AuSkrurksweise kriti streu, welche die Anwendung von Streike und LoFoutS alö eine Machtfrage cr klart. Wir wollen dabei stehen bleiben, daß er, nne wir, der Ansicht ist. daß die Lösung der Arbeiterfrage eine Machtsrage und nicht eine Rechtsfrage izt. Wir wollen ihm beistimmen, wenn er sagt, daß von diesem Standpunkte aus der Sympathiestreik zu rechtfcrtigen sei, müssen jedoch das Wörtchen nur" streichen, denn wir wüßten nicht, warum ein solcher Streik nich? auch von einem andern Standpunkte aus gerechtfertigt werden könnte. (?r wird aber bei weiterer tl?berlegung zugeben müssen, daß das was er ferner folgert, reine contnuliclio in adjecto ist. lFr sagt nämlich : Berwerslich über ist das Verfahren der Streiker dann weyy u mit roher Gewalt nicht erganisirle Arbeiter verhindern wollen, ihre SlUen einzunehmen. Jeder Mensch hat ein natürliches Recht aus ehrliche Arbeit. Tiefes Alecht ist von einem alkweisen Schöpfer verkieken und kann nicht von irgend einer menschlichen' Organisation beschränkt oder aanullirt werde. Auch hat, wie bereits erwähnt, der Arbeitgeber, wenn er nicht seinen orgasirten Arbeitern gegenüber entgegen stehende .Verpflichtungen eingegangen ist. das unfragliche Recht, Arbeiter anzustellen, die zu keinem Arbeiterverbande gehören." Sieht der Telegraph" nicht ein, daß er hier das gewaltsame Porgehen der Arbeiter vom Nechtsstandpunkte auA verwirft, 'daß er 'die Sache also als R e ch t s f r a g e behandelt, wöhrend er doch ein 'paar Zeilen weiter aufwärts die Frae lediglich als eine Ma ch t f ra g e erklärt ? Wenn eS sich um eine M a ch t frage handelt, dann ist eß'KoH'n WldMpruch in sich selbst, die Grenzen in der Anwendung der Mittel lnLch e zu suchen? Wir sind ebensalls gegen die AnWendung der Gewalt, gerade darum weil die Frage' eine Machtsrsge ist. Da der Staat, in dessen Handen sich die ; bewaffnete Eewalt befindet, .die physische Selbsthilfe nicht duldet und da der Staat vom Standpunkte der Machtfrüge aus, weit starktr ist, als die Arbeiterorganisationen, so ist die Anwendung dcr,.,Aewalt nuhZoß und unklug, wie ja die jüngsten Vorgänge gelehrt haben, . (Sesehken as aber, hie Arheiterorgattisaliotten jvären statker alö der Staat, waZ bliebe dann I! liV ? ijjS" ': !j ,, jjjs,!, ': übrig, um der nwen duÄg e rDewa l t eine Grenze 'zu ziehen, als die Aehaudlunn der Sache als Rechtssrage V Wo . mit 'gede.r'smWaM?i!kr als eine Machksrage behandelt zu weiden. . zH,M
tation freilich. Man bebandelt dir 'ragc als Rechtsfrage oder Machtfrage ; je nachdem dies am besten g eg cn die Arbeiter paßt.
Wenn der Telegraph" weiter ,agt : Thätliche Verfolgung der ächteren der- sog. Seabs) von Seiten der Ersteren (der zur Organisation (schörigcn) ist eine unnatürliche Erscheinung, ein Bruderkrieg im verwegensten Sinne dcö Wortes" so zeigt das eine höchst komische Auffassung der Sache. Unnatürliche Erscheinung ? Bruderkrieg ? Welche Verwirrung der Ideen ! Unnatürlich soll es scin,wenn imKampfe liegende Arbeiter nicht rubig zusehen, wenn Andere ihre Stellen einnehnien und den Kampf zu einem vergeblichen machen ? Uns kommt es vor, als fei dirö das natürlichste Ding der Welt. Bruderkrieg? Dem Reda? teur des Telegraph" ist es wohl nicht unbekannt, daß es sogar als (inzelerscheinung für unehrenhaft angesehen wird, wenn Jemand einen Ander aus seiner Stellung verdrängt, um sie selber einzunehmen. Daß aber dem Arb iter der Scab", das Blackleg" oder wie immer die Bezeichnung des Streikbrechers sein mag als geradezu verächtlich erscheinen muß, ist begreislich. Sonderbare Auffnssung, welche verlangt, daß der zur 'Organisation gebörige Arbeiter denzelligen als Vrudcr" betrachten soll, welcher dem Kampfe sich gegen ihn wendet, und Zwar in einer Weise, welche Erfolg und Sieg unmöglich macht, denn, die tlrsachen mögen jetzt sein, welche sie wollen (sie hier zu besprechen, würde zu weit führen), daß sich stets Leute bereit finden, die Stellen der Streikenden einzunehmen, ist die einzige Urfache, daß Streiks verloren gehen. Und trotzdem unnatürliche Erscheinung, trotz dem Brüder '! Pah ! Phrase ! Gelungen ist der Schluß des Artikels. Nachdem der Versuch gemach! wird zu beweisen, daß Carnegie & 5o. die Arbeiter unter falschen Vorwändcn nach Hoiueftc.ld gelo kt haben, hei t es : Es gibt in jedem Staat Gesetze gcgen Erlangung von Geld unter fal scheu Vorwanden" aber ist die Erlangung von Arbeitern unter falscheil Vorwänden" und das Niederschießen von Fanlilienvätern zu dem kaltblütig berechneten 'Zwecke, ihre unbequem gewordene Vereins -Organisation zu zcrstören, nicht viel verruchter und strasbarer ? I Von diesem Gesichtspunkte sollte, wie uns scheint, die Rationalregierung an die unbeilfchwangere Frage heran treten." Dazu ist zu bemerken : daß es nicht wahr ist, daß die Arbeiter unter fal scheu Vorwänden angelockt wurden. Abgesehen von allem Andern schon um desloillen nicht, weit die Amalga mated Assoeiation, eine lkllng spule hat, also der Vohn von Jahr zu )ahr im Verhältniß zu dem Preis des Pro du ktcs festsetzt wird. Also wußten ' Leute im Voraus, daß ihr Lohn die ebensogut fallen, wie steigen konnte. Ferner: daß die Pinkertons nicht mehr und nicht weniger zum Niederschießen von Familienvätern dahin gcbracht wurden, als die Milizen, oder die Deputy Sheriffs. Es ist noch die Frage, von welcher Seite zuerst geschössen wurde. Einerlei jedoch, die Pinkertons hätten nicht geschossen, wenn man sie ruhig hatte landen lassenund die Milizen hätten auch geschössen, wenn man sie nicht hatte ruhig anmarfchiren lassen: Wis wüßten nicht, daß es für den Familienvgter ein Unterschied sein kann, ob das Gewehr, aus,,, dem die tS.dt,e,nde Kugel kommr, siäl !n den Händen eines' Milizsoldaten oder eines Slnkertomaners befindet. Er wird im lederen Falle nicht todter als im ersteren. Im Grunde genommen hat Jede? das Recht zum Schuhe seines (Ngenthums Privatwächtcr anzustellen und sie zu bewaffnen, für die kapitalistische Presse aber müssen die Pinkerkons jeht einen Sündenbock 'abgebeNz auf den nian beüem loshauen kann, und der es crmöglicht?,den(AOeitetn eln'baar . !ri ii'MI' n "f 1 freundliche Worte ni sagen, ohne ,n der großen sozialen rage selbst Stellung nehmen umüjjen. " llns dünkt, daß Derjenige, dein es ,JjfiS ui '.!..! ;SI .!; .fei !.. r t; scheint, daß die Nationalregierung von diesem GesichlspüykleM K unheilschjuangn, l l ,i n mt herantreten sollte,, überhaupt keinen Gesichtspunkt in d i t ser 'ünhell sch tv4n '$tfj n';;;'f 8 r'c" 1 4 r . t. . .. . ' '' :f'!il' 'f."ä
liai ooer uaoen wlu. r. fiiii':- rl , ' -. Äta- Im Ä
fmM
Drahtnachrichten
Inland. Wetteraussichten. Jziana : Etwas wärmeres, schönes Wetter. -" A s v o m e st e a d. H o m e st e a d, 1. Aug. Unter den Streikern herrscht große Aufregung, denn eS hat sich herausgestellt, daß ungefahr sechzig der geschickteren Arbeiter um Wicdcranstcllung nachgesucht haden. Superintendent Potter erklärt, daß der Streik zusammengebrochen sei. Morgen werden etwa hundert Mann aus dem Osten erwartet. Der Superintendent sagt, daß die Compagnie in ihrem Bemühen, ?eute zu bekommen, etwas nachlassen werde, weil sie es vorziehe von den alten Leuten so viele, w'e möglich, wieder anzustellen. Die Compagnie hat jetzt 1400 Arbeiter. (Dem gegenüber lautet eine von den Streikern ausgehende Mittheilung dahin, daß bloß zwei öeute Wiederanstcllung gesucht haben und daß sich überhaupt im Ganzen innerhalb der Werke nicht mehr als 400 Mann befisldcn, von denen etwl hundert Land streiche? sind.) M .'" 11 AuSlaud. B i s m a r ck ' s Rede in I e na. Berlin, 1. Aug. Die politische Rede, welche Fürst Bismarck in Jena gehalten hat, wird hier eifrig besprochen. Das Tageblatt" sagt darüber : Die Rede ist in jeder Hinsicht die be deutungsvollste seit feinem Scheiden ans dem Amt. Sein Hinweis auf d!j Stärkung des Einflusses des Reichs.tages enthüllt ein neues Programm. Mit dem Verlangen, daß die Hebers Zeugungen des Volkes für wichtiger gehalten werden sollen als der Wille des Monarchen, was ' elne - absöluti sii sche Laune unmöglich macht, muß Fürst Bismarck die Einführung einer parlamentarischen Regierung gemeint haben, obgleich er nicht dies ausdrück lich sagte. Gegen den neuen Bismarck werden die Liberalen weniger zu sagen haben als gegen den alten." ' Die W a h l e n in Frankreich. Pariö, 1. Aug. Bei den gesirigea dreijährigen Generalrathswahlcn haben die Republikaner in 1312 Wahlkreisen 110 Mandate gewonnen. In 1264 Wahlkreisen wurden 977 Republikaner und 217 Konservative gewählt, während in 90 Nachwahlen nöthig sind. Die Republikaner haben 130 Mandate gewonnen und in vier der els Rathe, in welchen die Monarchistcn die Mehrheit hatten, dieselbe erlangt. Die 15 h o l e t a. S t. P e t e rsbu r g, 1. Aug. In hm C3fän:iMi h in '?i!-tF. XSiliilit iinhl gleichnamigen Gouvernements in W.stnblrien. ist die boleraausaebra- . v chen und sind dort bereits zehn Erkrankungen und ein Todesfall vorgekommen. Die Cholera in Baku laßt nach un die Bewohner, wesche geflohen waren, kehren zurück. -. m Schiffönachricbten. Angekommen in: ?c e w Aork: Welmar" von Bremen, State of Nevada", Bo livia" von Glasgow, B o st o n : Michlgan" von Live?Pool. London. Signalisirt: America? von New Aerk, Swizerland" von Philadelphia. Gibraltar: Sork. A n t w e r p e n von New Äork. Werra" von New n Weflernland NlesettfernrohrRl MÜnch ha sD Die Pariser Aeitunqen beschästigen sich viel mit einem Änttaae f?an zösischen Abgeordneten Teloncle. für die Wcl:u?stel!nng 1 deZ Jahres 1901 als Hauplanziehungspuntt n Niesensernrohr herzustellen, das den Mond so zeigen soll, wie er in der ' Entfernung von lin dem bloßen Auge erscheinen würde.-, Cs soll ein Spiegelteleskop van 3m Durchmesser sein, dessen' Spiegel 0,5m,. dU nnd aUkg. schwer, sein tvürde. Auch mit Patriotismus wird di' Sache gewürzt; denn schon hat man in ' Paris die Hrage aufgeworfen, ob picht vielleicht die Teutschen den Plan oufgreisen und mit dessen Aasführung den Franzosen zuvorkommen können, berufene pariser Techniker sollen sich
tndeen in dieZcr Beziehung beruhigend geäußert haben. Dazu m.icht die Köln. Zeitung" folgende ironische LcmertunZ: 'Tic Franzosen können? allerdings chne Sorge sein.. In Teutschland wird Niemand ihnen die Ausführung eines Fernrohrs, woniit der Mond bis ans l M. Entfernung scheinbar genährt wird, vorwegnehmen. Leider müssen wir .Teutsche zu unserer Beschäm ung eingesteheu, das; wir dazu gar nicht im Stande sind. Denn um einen Gegenstand, den man in 1 M. Entfernung sieht, unter dein g'eichcn chesichtswinkel aus 100 M. Cntfernung wahrzllnchnlcn. müFte man ihn mit IWfacher Vergrößerung betrachten; befindet er sich also in der Entfernung von einer Akeile, so müte die Vecströßerung 7420fach sein. Der Mond tst in runoer Zahl 50,000 geographische Meilen von uns entfernt, und um eitlen Gegenstand seiner Oberfläche unter bm gleichen Gesichtswinkel zu sehen. a!Z wenn er nur.l M. von uns entfernt wäre, müßte man folglich ein? 371 millionenfache Vergrößerung anwenden. Die besten Fernrohre vertragen au den Zoll ihres Objectiv- oder SpiegelDurchmessers höchstens eine lOOfache Vergrößerung. Darnach linste der Nefleciar. den Herr Delonele verlangt. Nicht, wie dieser wackere Mann glaubt. einen Spiegel von 9 Meter oder 23 Fuß Durchmesser haben, sondern von 14 geographischen Meilen! Wazmcht gelegt, würde dieser Spiegel in seine Peripherie etwa Köln, Marburg, Frankfurt a. M.. Trier einschließen. Seine Brennweite aber könnte unter keinen Umständen kürzer als etwa 120 Meilen sein. Würde also der Spiegel in Paris aufgestellt und gegen die am Ksüichen Himmel stehende Mondsichet gerichtet, so müßte dcr Beobachter sich mit dem Ocukar wohl cder übel nach Berlin begeben, um das Bild des Mondes zn sehen. Das wäre ein Spiegel, neben dem der Eiffelth'urm zu einem Na.,el und der Montblanc zu einem Hügel zufaMmenschrumpft." Der ganze Vorschlag sied so aus. als ob er der fruchtbaren Phantasie d s wackeren nles Verne, Artill.'rielieut.nants a D. 'knd Verfassers der ..Reile um die tun in 80 Tagen", der geheimnißvallen Insel-.' i:i ..cise nach dem Mond" n. a. m entsprungen wäle. Dein Manne, welcher aus einer Niesenkanone von 800 Fuß Aohrlänge ein Aluminium Geschoß, das vier Menschen zur Wohnung dient, adschießen und dasselbe zchließlich den Mond als kleiner Trabant desselben umkreisen läßt, würde es ein Leichtes sein, ein Tcleflop nach den Ideen d'S Herrn Dcloncle zu eonstruiren. Ein Lläthfek des St. vorenz. Stromes.
Während noch vor etwa einem Mo na? der niedere Wasserstand des St. Lorenzstromcs allgemein bektagt wurde. ist dieser Fluß wieder in bestän digem Steigen, obwohl die starken Frühjahrsregen längst aufgehört habcn Dieses Steigen ohne ersichtliche Ursache gibt lvieder zu vielen sonderbar rm Vermuthungen Anlaß. Tle Wilden knüpften schon in alter Zeit an diese Erscheinung allerlei aberglaubliche Vorstellungen von Wassergcistttn Ukid Dämonen. Schlichte SchiNileutr späterer Zeit glaubten, daß dcr maje'iati'che Ftlin regelmäßig alle 7 hre steige und falle, gerade w:e dn Brust tines lebenden Wesens auf- und n.esergehe. Als. die wahre Ursache dieses Phäno mens wird neuerdings Folgendes be ze chnet: Wenn es in der Gegend d.'r g oßen Binnenseen geregnet hak. so ent teeren, die angeschwollenen Zuflüsse ihr Wasser zunächst in diese großen Becken, welche langsam und infolge ihrer ge. wältigen Äusd.hnung fast unmerklich steigen. Dieses allmälige Steigen der Oberfläche der Binnenseen macht sich schließlich, der erst Wochen, ja vielleicht Monate später, auch am St. Lorenzflrvm fühlbar, sodaß für den gewohnlich! Laien es dann scheint, als steige der Fluß ohne Ursache. Das ist oas ganze Räthsel. Es erscheint unter biegen Umständen nicht mehr verwunderkich. daß der St. Loren; oft während der Regenzeit selbst sehr niedrig steht und in der trockenen Zeit sehr wohl eimn aussalzend hohen Wasserstand habeni kann. Die Binnenseen wirken einfach als theilwcise Abwasser-Becken. Wen der Mississippi solche besäße! Der Geschmack der Ci er des Vogels Strauß ist ein prächtiger und ein Ci- genügt im eine gewöhnliche Mahlzeit, Das perl odifche Bulletin derz AbZhellttNg für Insektenkunde in denl5tandWNthfchastlichett Ministerium enthält einen Artikel von Frank Bei, -toMmwelchm die Jrrthiimiichfejt dir im Wen Zeitungen enkhaktenn Bercchnstngen der Entfernung, ans welcheydieOienejz dett Honig herbeiholen, hargethan ,w!rd. Beobachtung und StführuW lehren, daß Bienen in der Regel nicht Melker als zwei bis drei ?).'ci'.en nach ih:er süßen Wahrung auschwarn.cn. -G.-W 'S'MHI'ASi verleiben ! ' li:!S3rffi;:i;p von $100 bis t Vögtiefrars; : 'iutnctl
Aler. hsSs'liiiif.ll.1!
';!' li'i.i.i'i, !'-.: '!:- ' i' i ''i1 '' 'ir. , öl, aenmr.. 1
Gellcvtte Club ! Vellevne Qub'Kans 4 Me len von ter Etadt an der Michizan N.'ad. Ter schönste Platz im Co,:nty für
tVNchen, Bootfahrcu :c rpt ist die passende Zeit dem Club an;(liltcfccn, da peiitm nur 3)1 Italic der Zutritt h!en. D 's Club'iiuS ist zur Aufnahme von Jamill.'n eingerichtet. Auck befindet sick eine Keaelbsdn. lSiSrrcamstand da. und alle Sorten Getränke sino stet frisch und in bester Qualität tu bahrn. ?(Uc. wclcke sich anschließen wollen, können sich entweder iin Club Hans oder in dcr Oknce der Indittna Tribüne" melden. Bellcvnc (5lnb. irview Park Großes Ballonsteigell von PROF. LOVE, am Dienstag Nachmittag. (Vinieben Sie den angenehmen Aufenthalt im Walde mit Schaukeln, Bootsahren und Nutschdah. P5)stt;x Garten ! Dieser prächtige Sommergarten ist fehl eröffnet, und an S i' it ti t ii c n auch für Familien offen. Jeden Donnerstag imb Samstag Abelld ! Konzert! PROGRESS BAND! Fred. Krackel, Ligentlzülner IHNDRIS & HOFMANN, Mcrcliaiil's Saloon, 23 Süd Delnware Straße. Die neuen Eigenthümer versickern ihren Freunden und Kunden nur d e beste,, einhimischen imfc impvrtirten Getränke und Eigarren zu verabreichen. Reelle Bidien'.nq ist garantier. Schmackhafter FreUunch Morgens und Rachmittafls. Aug. Nenner's JZl. Ha U U XX 2 kiim Viadukt.) Nv. tttt & US Virginia Ave. Borzüalickes Bier, lzochfril'e 'iquöre, Weine und EtKarren. , Warmer Lunch jeden Bormittag. Eiugaust suck von der Marylaud Strage, der Turnkiullr gegenüber. Alle, die zum krumnren Zweyer kommen Werden immer freltndlich ausgenommen, GuteS Bi r, sowie den besten Wein Schenk' ich rnem'H werthen Gasten ein. Auch hab' ich früh und spat 'Tm guten ürnich parat. John H. Meyer, 39 l Süd TklaWzre Strasjk. "Dodov George Lots's HsmeSaloon. ( in kultier ub schattiger Tommergar ten. zu jeder Jeit offen. Ccke Michigan Ave. und Cruse Str., nahe der Home Brauerei. Bier der Home Brewing IS, stets an Zapf vom S. Juli ab. Neue Wirthschaft ! Ich zeige hiermit die Eröffnung meiner neue Wirthschaft, N. W. Ecke Neid und Prospekt Ttr. an Jeden Samstag Abend giebt eZ guten Lunch. Getränke von vorzüglicher Güte. L0lliS SlUOlI, . Eigenthümer. Neue Wirthschaft ! HENRY X. BAAS, No. 1 MndlsonTlve.No. 1 Nachfolger von JulluS Keller. Die besten einheimischen und importirten Weine, Liquöre, Cigarren, Bier u. s. w.' Freundliche Bedienung und Lunch. ßXF Kost per Mahlzeit, Tag oder Woche. Henry W. Baas. l Madison Ave. Tafeben-Ubren, ' Haus Itbn, üfste Sebmucksachen, Gold unb platixt, in großer Auswahl, r-:'- IrÄ.Il.HDzW 31 Ü2'cr Uct. Unicn Ötatioa eneaattr
&h J(f', qjlrÄijs
Nhren,tthrkcttctt,Fittgcrri,!,zr, Armbänder, ilberwaaren, Opervglaser, goldene Drillen . s. w. roße Auswahl z niedrigsten Preise. ILö E.'. tÄVZIS'MMW-MZW'W, st Washington Etra?)o, l?cke Alabama.
jvvcimtmn ' . . . . . . . . . B f
s Ö 1 C
n e
mn stärkendes ttttd böc5)st ttaZ,rl,rfteö, vvllstättdkg reines ttalj-?ro & n 1: t
gebraut
Home Brewing Company.
T Telephon 1030. t& Än Flaschen zu beziehen durch D sxiwft ßB. 35 Sc 7)7 Süd DeZawarc Straße.
T e ! e
Allgemsin wird anerkannt, d.is; bei dissein autzsrordmli. lich Kdjjvrn welter sich unsere Liere als die besten dnrststillen. den ulld gesundesten Getränke erweisen, welche ohne alle Gefahr genossen werden können, weil sie rein und genügend abgelagert sind. Innge Viere bewirkell DnrchftrZl n,ld verdannngsbeschwerden und wirken dadurch gesundheitsschädlich ; be! gut vergolzrenen alten Vieren ist aber dergleichen nicht zu besttrchten.
B SÄ 5 U 4 II 2
M Mi
M
0 M hut h un m
m u
m
1 11.1 W i UW 1
iv n ü m i
U.P u
XJ MV ii. lia
i i iiti k; w
Artikel für Sportslente, Spielwaarcn, Galanteriewaarcn, 5korbwaarct aller Zlrt.
Li is f l?ltt y
29 Uiid 81 Wkst Wafhingtoit Straße.
ErabZirr Albert ruN. Km!! S Fabrikanten und Engros Händler von
(öamdUS
Händler in Peanuts. ?)Zandeln, Brasilianischen', Pecan, Wall." und Hasel'SZÜMn! Citronen, Sardinen, Austern, Extraete ?e. u . - gGT Groeerisien, Bäcker, Vereine, Kirchen und Sonntagöschulen, werden auf unser vollständiges Lager aufmerksam gemacht.
Sildwest-Eckc ennfnlvania und Maryland Sti
C -und die neuesten und
eWzche
S
Tapeteir-Dekorcitiolren.
RMGLH (MM
. ; ; 17 und in West 'Sffiäftlnfltqrtäg&aSSW -- ' . ., :- . ' - ';V'V Siii'lliiiWiliSijBliS;::! AgmtMrSJohnZon'AHttH
MstwakMz vkM. Ptieiech! .
. JT sf m ß b r t?$L U Lm n p in der p h o n rotner: K7 K Süd Mcrirlan Str. . n auptquarlicr für 3Z&&l&TD3mZm Die bisten Fabrikate für DaAen. tzerrea und Äindcr zu den iähisften Preisen. Die größte Auöwshl VVN Kinderwagen in der Stadt. Ik. slias. j. Schmidt. den billigsten bis zu den feinsten Sorten
s lcmlttg :
1 C Iftf
slAh i ! 1 A i ; Öl My wo
m
Schmidt,
pthett-Gardtttett
iii'i I 1
schönsten Muster !nin'"' 'i!: U'fi'U ' iSfti sv ;i :::
"
. II i: ' 'iif 'S.
Iliv
g: ';il!!': ,;, !i VI1"! 'Ii1!' 'Ml: " 'Ä ! a," .iiifsi:!:i
I; p m. jiä: i;sf'ii.!'iliiiu..- : , liTilfV- j 'tP'''" M0$lM
WiWDSs jsjj'ijjiäiijijs "f'i'ff'l Ijil'pii!; i i l!:!!')!!;';;!;' SsiSiSiiisESf 9 . Sli" .' i"i!ii?!"! :;; ni ,:.!? pwm.--'nirmry'
