Indiana Tribüne, Volume 15, Number 315, Indianapolis, Marion County, 1 August 1892 — Page 2
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kWAn glich nd Sonntngs.
Die tZ gliche tTiöSur kostet durch Un Tröge, 12 Cenls per 3ue, die EenntagS-.Tribüne- S Memtz perWose. Hbt zusammen lSCentS ober 63 Gents per Monat. Per Post zugeZcht in VorKöbeühlus per Jahr. Osffce : 130 Ost MaryZand Stra;e, Indienzpolis, 3nd ,1. August 1892. John WilkcS Vooth'S C?5c Wie b:r Vcörder dcZ Präsidenten Abraham Lincoln rerfoZgt und erschoß jf en wurde, darüber gab jüngst der ErSergeant Andrew Wcndall, der Erste, Welcher das Versteck von Booth entdeckte, im Freundeskreise in seinem schlichten Chicagoer Heim Folgendes zum Besten: Jch gehörte zum 10. New Yorker CavaUerieRegiment, welches in Virginien stand, als die erschütternde Nach, richt von der Ermordung unseres Va ters Abreham eintraf. Wir I wurden nach Washington beordert, um an dem Äegrübniß ihn! zunehmen, und : am Morgen des 24. Avril wurde ein Corps zur Verfolgung von Booth gebildet. Mehrere von uns waren aus der KranZenliste, aber das machte uns unter )ol chen Umständen nicht viel aus. Zu un'erem Corps gehörten, ..aufe mir selbst, Fred Teitz.'der Franzose Olioer Äonkey, John White und noch 24 Andere. Wir marschirten nach dem Flöt tenbauhof, und Lieutenant Toherty gab uns eine Beschreibung von Booth und Herold, seinem Mitschuldigen, nebst Porträts von Beiden. Er sagte uns, wir sollten Jeden festnehmen, welcher einem von beiden Bildern tut spreche. Wir fuhren mit dem Boot den Poto mac hinauf. Als wir Morgens um 4 Uhr unsern der Grenze von Sta 'rdund King-George-Eounw LusstZ'sikn, hatten wir eine Wolfshunger, denn seit unserer Abfahrt hatten wir nichts mehr zu essen gehabt. Ich begegnete einem verkrüppelten Farbigen, der sich auf seinen Knieen fortbewegen rnitnte; sowie ich ihm aber von Esten und von Futter für unsere Pferde sprach, war er erschreckt und sagte, er fürchte sich vor seinem Herrn. Ich versprach feierlich, ihn nicht zu verrathen und krachte ihn endlich dazu, uns eine Scheune zu zeigen. die wir erbrachen, und aus der wir Futter genug für die Pferde nehmen tonnten. Als dies geschehen, ging ich in tu nächste Haus. Dort ar.b ich eine alte Negerin, welche uns sogleich jagte, es sei im ganzen Haus nichts zu essen. Auch ihr mußte ich versprechen, sie nicht zu verrathen, und dann zeigte sie uns den Schlüziel zum Milchteler. Wir fanden Milch, Schinken und Mais- ; mek! und bereiteten uns eine fürstliche Mahlzeit damit. Dann ging es zu Lande wieder flust abwärts, - und Jeden, den wir trafen, sragtcn wir, ob er einen verkrüppelten Mann habe vorübergehen sehen. End lich sagte uns Jemand, er habe zwei Manner mit einem Fährboot an einer stelle, wo eine Brücke weggeschwemmt worden war. üb.r den Ftuf; kommen sehen, und einer von ihnen fei verwun- , det gewesen. Ich machte dem Oberst ' Baker Meldung, und es wurden Wa chen cm Fluh entlang aufgestellt. Ein Berittene? sprengte an uns vorbci und in den Wald hinein; ich ries ihn, vergebcns it" zu. holte ihn schließlich ein und fragte ihn. woor er sich fürchte. Er antwortete: Bor diesen aniees". Ich bemerkte ihm daraus, das; ich auf der Suche nach einein verwundeten , Freund sei, den ich hinabbringen wollte, zeigte ihm das eine Bild und fragte ihn, ob ihm vielleicht Jemand dieser Art aufgefallen fei. Er erwiderte: .Wenn Sie hier hinüber anderthalb Meilen gehen, bis Sie ein großes Farmhaus erblicken, so werden Sie wahrlchnnlich dort oder in der Ort ichaft unterhalb desselben Ihren der iimXj1! M liillSilt , iUUUliXil flMMHI Gerade als ich zu Oberst Bater zurückkam, bemerkte ich zwei Berittene, die sich quer über einen Hügel bewegten. und ich rief aus : Tort find sie ja. Booth undheroldk- aber statt, wie ich wollte, direct nach ihnen zu gehen. , ! zog der Oberst es vor. erst die Ortschast , zu untersuchen. Da wir tn?g des eifrigsten Suchens nichts fanden, so gingen wir zurück und umstellten das Farmhaus. Es war etwa 5 Uhr Mor gens. Ich rief in das aus hinein. es seien Herren da. welche die Fremden drinnen zu sehen wünschte: aber es wurde einfach geantwortet, es seien keine Fremden im Haus. Wachsend ich noch mit dem Betrelxenden sprach, schleppt? einer unserer Wachen einen jungen Mann herbei, der sich im Matstchuppen versteckt hätte. (5? sagte uns. er habe nur zwei andere Männer bewachen wollen, die sich in der Scheune besän den, und nannte sogar die Namen Booth und Herold; doch glaube ich nicht, dak er von ihrer That wuv. es schien ihm nur darum zu thun zu sein das; sie nicht die Scheune in Brand stecken oder etwas stehlen könnten. .Auf nach der Scheune!" hies es nun. Wir wollten eindringen, während die Flüchtlinge noch schliefen; aber der Oberst hielt uns zurück und Inen den desügtettzungen Manu hineingehen und' Beide aufwecken. Das thut er und schloß beim Herau-aehen die Thüre wieder hinter sich zu. Dann schlug der Oberst mit dem Säbel tob ''"'!"!, t '"'"" '' Jfc , . . i'f . -il f der Die . toajainentQure uns um Meine Perrett, sind Sie bereit, her , auZ;ukommeup Keine Antwort. Wie der,'IwürbI,,geklöpft. - und auch der Zunge Mann wurde nochmals hknelu aeschickt. Endlich rief Herold uns zu: ..Was wollen Sie mit mir thun, wenn I; Ich mich ergebe?" Der Oberst erwi- !' derte: Meine Herren Sie wisse, was "Sie gethan ! haben. Sie wisim also auch, was Sie vcrolenen. Ich habe zber damlt nichts zu thun; kzt werden darüber Änderen Rechenfchajt geben :Pßnu5?ISl': Ich hörte Booth mit ftinee tiefen yollmttMmezuOeroldlaaen: venn
Du Tlch ergeben willst, gut! Ich halte Dich nicht zurück." Dann kam Herold un die Thüre; aus den Befehl, seine Waffen abzugeben, sagte der Junge (er kann nicht über 10 Jahre alt gewesen sei!,): ..Ich habe keine Waffen," lehnte
sich Mit der einen snte Zir yure herous und ncn Nch untersuchen, watzreno die Soldaten die Thüre gerade klaffend offen hielten: ebenso wurde seine andere Seite untersucht. Tann lies; man ihn herauskommen und band ihn an einen Baum. Nochmals jchlug der Oberst an die Tbüre: da er aber absolut keine Antwort von Booth bekam, sagte er endlich: Iungens, holt d:e otchtciirciv er dort und häuft ste tim o:e Scheune aus!" AIs d:es schon im viang war, börtc ich Booth rufen: Nehmen Sie sich in Acht, meine Herren! Ich tonnte zufällig etwas Blut vergießen, was ich i'.cht wüntche. jemand steckte die Reiser in Brand. und das trockene 3ea prasselte rasch all f. Die Äisse zwischen den Scheunenbrettern warei, breit genügt dad man einen Nevolverlauf hindurchkchieben onnte. Ich sah. tvie Sorbett, der anoere Sergeant, seinen Revolver anlegte und feuerte. Tann rannten wir hinein und trugen den zu Tode Vietrof enen heraus. vjx thaten aius 'og i.be tür ibn. aber er starb bald, ohne ein verständliches Wort zu sprechen. Er tonnte es auch nicht wohl, denn er nur unter das Obr uud durch die Lust röhre gcichosstn. sehr ähiklich. wie er den Pk.ijidenten getödtet baue" - LSeivliches 'krksgenie. Wenn man votk einem erfolgreich?: Bergwerks Unternehmer Hort, so stell: man sich danuiter gewöhnlich einen handfesten, sehnigen, sonnen 'ebräunten, Efau-Händigen Mann mit einem breitkräinpigeu Schlapphut, einem tüch tigen Bart und einem Sackvoll der kräftigsten Flüche vor. Tas weicht ja auch ost genug nicht weit von der Wahrheit ab. Indeß hat jede Regel ihre Ausnahme. Nicht blos die Evastöchter bei den Eingeborenen der Nepublit Eollimbia widmen sich dem Suchen nach Flußgold, sond.'rn es gibt auch manche? Beispiel, daß dein granitenen Kerker unserer Kohlengebirge die reichsten Edelmetallschane ' entrissen wurden durch den Muth und die BcHautichtat zarter, schwacl.er Frauen, ailch wenn dieselben nicht d're.t mit Hacke nnd Schaufel in den Eingeweiden der Mutter Erde herumwühlten. reibst in unserem jungfräulichen" Lande des weiteren Ellcnbogeurauines will es heutzutage gewiß schon etwas heißen, im Laufe einer geschäftigen Lebenszeit eine Million Dollars aufmhäufen, und wie viele der pfiffigsten Männer erreichen dieses viel begehrte Ziel niemals! Die Bcrgbaugeschichte von Colorado hat Frauen aufzuweifen. die es in vier oder fünf Jahren auf das V,ti'i.f hi?! 6? initt? iiphmAt bn litt VHVt V li . V v..vf. I. ben. Ein bezeichnendes Beispiel hier für bildet die Geschichte der Entcrprne" -Minen m Eolorado. Die Gruben wurden kürzlich von einem englischen Syndicat für etwa nderthalb Millionen Dollars altsgekaust. Sie lptten ihren glücklichen bisherigen Bester, dem Herrn Swickheimer, niemals einen Pfennig eingebracht o(w die Eourage und Ausdauer seiner Gattin, welche lkshielt, als Alles um sie herum die Hoffnung verloren hatte, und deren inneres Gefühl, daß in diesen Bergwerken noch Schaf.e zu haben seien, über das nüchterne Urtheil von Männern triumphirt hat. Im Jahre 1835 wanderte Alsred Waggoner. ein bekannter Metallsucher, durch das 'an Juan-Land (wie der südliche Theil Eokorados von Vielen noch heute genannt wird) und belegte mehrere Bergwerke unweit des kleinen Ortes Aico. die er Enterprl?e"-Gruppc taufte. Die Aussichten schienen nichi gerade schlecht zu i.ein. awrdas Mineral fand sich nur sehr langsam. Waggo ncr bat:e ,rntt viel aufzustecken und mus t- sich ach Jemc.ndem umsehen, der ibm. wie i zu sagen pflegte. ..den Bären festhalten helfe". George Bar. low wurde sein Theilhaber. Etwa ein Jahr lang arbeiteten die Beiden eifrig: nachdem sie aber ihr ganzes Bischen Geld eingebrockt hatten, ohne einen lohnenden Ertrag zu finden, kamen sie zu dem Schluß, daß sie noch einen Thnlhadcr suchen mußten. ES war jetzt ein Schacht von 180 Fuß tiefer gegraben, und noch kein Mineral von Bedeutung zu sehen. Waggoner war die Geschichte herzlich müde geworden und war dah:r sehr sroh, als David und Laura Swickheimer seinen Antheil siir ein paar lumpige Dollars abkaufte. Nun begann ein hartnäckiger Zkampf mit den Mächten der Natur.' aber derselbe schien verzweifelt aussichtslos zu sein. IßM wurde auch Barlow tont pfcsmüde und verlauste ebenfalls für ein Butterbrot an das Swickhcimer'sche Ehepaar aus. welches also nunnlchr die Bergwerke allein befaß. Swickheimer selber hatte ursprüttglich gar kelue Lust gehabt, sich mit dem Unternehmen einzulassen, von dem man auch anderw.irts in der Umgegend nur sehr gering dachte. Ader seine Gattin war st 'ts die treibende Kraft gewesen, hätte den Ankaus herbeigeführt. Alles, was sie hatie. in das Geschäft gesteckt dem Rathe ihrer sämmilichen Bekannten zuwider und hatte stets ihren Mann , e,Sthiqt. aus zuhar:kn, wenn jeder A d re kop'scheu das Unternehmen verlaß. Diese Bergwerke haben eine Zukunft," pflegte sie ein über das andere Mal zu sagen. m,d der Erfolg wird mh Richt ge hm, sei es früher oder sp ler " Dabei blieb sie. wenn auch A.s um sie wankte. Nun ist es eine Thatsache, dah unker jenen Localitäten sich eine Cchich' ungewöhn!ich reichen Silbererz s b.'sindet; ade? diese Thatsache war -damals noch völlig unbekannt. Und hie geioiegtesten Fachleute schüttelten über den Glauben bir Frau Swickheimer den Kopf. Tie Swlckheimcrs sehten ' die " Grabungen sort, bis sie eineTieke von ) Fuß er nicht hatten, dann aber hrüm si.' feinen Ernt mehr! Swickheimer verZ abermals allen Muth: seine Gatlin jedoch wollte unter keinen Umstanden
zu '.anen, das da? Übernehmen aufgegeben wurde. Sie ermunterte ihrn Gatten, einstweilen als Arbeiter in anDeren Beigwerken Beschäftigung zu nehknen und auch sie selbst fand eine Arbeil. So schleppten sie sich durch und fnmiffii ißitar nccki etwas ersvaren.
Eines Tages, mitten in dielen schweifn leiten, ivare Geleamhcit aeweseii, die Mine,, für &: r(0 u verkaufen, und mit Dielen: Eapita! einen auslichtsvollcrea Bevsilch zu wagen, aber auch zeyl fagle FraiiSwickhcimer : Nern! Und ihre Ansauer hat jet eine glauzcnde Belok,iiiing gefunden. T:t T ? tt e t ?, T ih w i n d r l . So oft die Hundstage koinnkcn. tau chen auch wieder Geschichten vom niadtono" oder Toll stein auf. welcher ein mnnderbares Heilmittel für Bisse von tollen Hunden. Eichhörnchen und schlangen bilden soll und in allen Thei len unsere) Laiides noch eine Menge Alaubige hat. Dee Tollstein soll, wenn man ihn auf die nackte Hautflache legt, sich an hängen und das Gift heraussaugen. Ersteres ist richtig und bei allen wasserlosen und porösen Mineralien, wenn sie mit irgendeiner feuchten FÜche in Berührung kommen, lelbstverstandlich. Das Andere aber ist gänzlich haltloser Humbug. Wenn man von Fällen hörk. in denen der Tollstem" z. B. einen von einem Hund Gebissenen gerettet haben soll, fo liegt das einfach oaran, daß unter 100 Hiuiocbtstm 99 isli iiUi find, es al'o lein Gist bei ihnen aiisuifangcii gibt. Ucbr'lgens schadet )er Tollst.in nicht, und das ist auch etvas! Bom Jnlande. Jn den Ver. Staaten gibt cS ungefähr sechzehn Million Kühe eine Kuh für je vier Personen. Helena in M o n t a n a hat einen Goldbarren, der $150,000 werth ist. M a n re ch n c t. d a ß tausend kräftige 5kaffeeö.iuine durchschnittlich im Jahre 0.2 )0 Pfund Kaffee liefern. Z c r s ch n n d e n und im h ö chsten Grade erschöpft langte kürzlich auf Ellis Island der Ungar Fra:,z S;a nyislo nach einer zehntägigen Fußtour durch den Staat New )ork an und bat. daß Ulan ihn in seine Heimath zurücksende. Um aiksfindig zu machen, ob er zu dieser Forderung berechtigt sei. d. h. ob er innerhalb eines Jahres in New ?)ork gelandet wurde, war man gezwungen, alle Bücher nachzuschlagen, da Franz weder den Namen des Schisfes wußte, mit dem er gelandet, noch das Datum feiner Landung. Diese Riefenarbeit nahm d.m, Registrar A. Crdöfy einen vollen Tag in Anspruch. Es gelang ihm, festurstellen. daß Franz im April mit der DarmstaM" herübergekommen war. Letzterer wurde da raushiu in das Hsfpiwl geschickt. Bor mehreren Abenden starb Franz in dem selben und zwar, wie man annimmt. an Verletziingen, die er vor einigen Monaten erhalten. Als er im April in New Zlort anlangte, wurde er engagirt. an einer Eisenbahn zu arbei ten. und wurde, wie man erst fpäter feststellte, nach Eamp ?!o. 2 bei Loneville. N. , gebracht. Als er vier Tage datclvzt gearbeitet, hatte er das Mis'.ge'chck. dan bei einem Erdrutsch schütt und Geröll ans lhu herabnel. ihm die Beine brach uud ihn innerlich venehte. Zwar legte ihm ein Arzt einen Verband an, dach llep, man den llnglü kiichen zwei Vkonate lang ohne ärztlich.' Pflege, indem nur seine Käme raden für ie:ne Bedürfnisse Sorge trug'n. Er beschloß dann, fo gut es gehen wallte, nach Neiv ))ork zurückzu loalinen. um in seine Heimath zurück zufch.en, da sein Zustand ihm das Ar beiten unmöglich machte. Nach vilsaglicheu Aiistrengnng.'n gelang es ihm. die tadt zn erreichen, aber nur, um dort zu sterbm. Kurz vor seinem Tode ries er. da er sein Ende kommen füblt, eineil Slowaken herbei, mit dem er si nothwendig verständigen konnte, urd bat ihn, tephen Lengycl in Middle ton. Pa., der ans demselben Dorfe wie er stamme, von 'einem Tode in Kennt' niß zu seZzen. damit Jener seiner Frau und fernen drei unmündigen Kindern daheim im schönen Ungarlande seine letzte Grüs:e sende und tie wisten laste. wie er gestorben sei. Franz. welcher nur-l l Jabre alt war, hatte blos 75 Eents in fernem Bepn. Ueber das Vorleben det Aleraader B rg nann. welcher den mör )eriichen Anglist m hin Director de Carnegie schen Eiseik-Eo!apagnie verübte, sind aus zuverlässigen Quellen o:g?:rde attach'n ermittelt worden ergM'ZUii wurde vor 25 Jahren al der z?i):',n emes vermögenden Kauf, m iiineZ in 5:..rao. Ausland, akboren. Seit Vater ist schon vor längerer Zeit gestorben uno seine drei Brüder und drei Schwestern leben noch in Rußland. Bergmann besuchte das Gymnasium in Kvwno. Er war wedcr fleißig nach aus' merksamnnd als im Jahre 1885 die Schulprüfung heranrückte und er be fürchtete, dieselbe nicht bestehen zu könuen, nerdand er sich mit einigen Schul kameraden. sie bestachen den Pedell und dieser gestattete ihnen den Zutritt zu dem Zimmer, in w.lchem sich die Pril sungs-Au'gab'li befanden. Bergmann erbrach den betreffenden Schrank in dem Zimmer und war eben damit befchäs I i! r . . i ri . . r ii iii, vie mninniac zu eopiren. ars oer Gymnasiakduekkor httbeikam. Bergman verfilchte zwar zu entfliehen, wurde abcr vou einem Polizisten sestgchalten und später relegirt. Mit einem Frer,nd Namens Aronstamm trieb er sich lüngers Zeit, allerhand leichtsinnige Streiche verübend, in Kowno umher und trat dann als Lehrling in die Apotheke seines Onkels Nathanfon ein. Seines streitsüchtigen Wesen? wegen, das ihn häufig in Unannehmlichkeiten gebracht hattet wies ihn sein Onkel schließlich aus dem Hause nnd im Jahre 1887 kam er mit seinem Freunde Aronstamm, desscnVater sich von ihm kossagte, nach New )ork. Hier traf er mit einem früheren Freunde Namens l'.Zoldbcrg.zufamNtcn, der MitgliedderAnarchisteNgruppePioncercb.'r Fzeihnt" war unddurchihnzumAnar. chismus bekehrt. , Bald wurde er einer der wütbenösten Anbänaer der rotben
ftiuuie, hielt bei verschiedenen Gelegenheiten Reden höchst radikalen Inhalts, geriet!) aber mit seinen Genossen bald in Streit und wurde aus der Organi sation ausgeschloffen. Er bewohnte damals m?t Aronstamm und einem
anderen Landsmanne Namens Michel mann in No. 141 East Broadway eine Stub.'. Arbeitsscheu, wre Bergmann war, ließ er sich von Aronstamm ernähren. Im Jahre 1890 hatte er mit einem Manne Namens Bernstein, der damals den Anarchisten angehorte, wegen der schon erwähnten Einma OZolomann. mit der er zujammen lebte, einen Streit und schlug Bernstein nie der. Nur dein Dazwuchentreten ver-sch-.edcner Freunde hatte es der Mann zu bauten, daß er mit dem Leben davk'nkanl. Eine Zcrt lang arbeitete Bergmann als Seyer an Most's Freiheil", war dann ertungsverkäuzer und ging im Monat März nach Worcestcr, Brass., lim dort für den Anarchismus Iw i'litHrt ill miniMt VJ'Hillliw jll 4lVlv4y4l. Vom Auslande. Man schreibt ausParis vom 12. Ju'i: Ein Redakteur des Echo de Paris" hatte eine Unterredung mit der neuen Doktorin des Rechts, Mlle. Ehauvin, über den Prozeß der Madame Reymond, der heute vor dem hiesigeu Geschworenengericht zur VerHandlung gc'angte: Bon dem Tage an." so äußerte nch Mlle. Ehauvln, wo die Frau sich nicht mehr ausschließlich mit den Kleinigkeiten und lang welligen Lasten des Lebens zu befassen haben wird, werden auch bei uns trauen keine riraea pasaionnels" mehr vor kommen. Je mehr man für den Unter' richt des schwachen Geschlechts Sorge tragen wird, desto weniger wird sich das Geschworenengericht rr.it Fällen wie dem der Madame Rey nond zu be lchastigen haben.. Die Blaustrümpfe" bilden eine fest zusarimenhaltend Legion, welche die Noral unl die Pflicht vertheidigen Zvird." Und als der Journalist hierauf etwas iro mich lächelte, fuhr sie soil: Jawohl mein Herr, re können si h ruhig übn uns lustig machen, was ich Ihnen da sage, wird in 20 Jahren ünt allgemei anerkannte Wahrheit seir. Wenn ich heute in diesem Sinne vor den Geschmo renen sprach?, würden sie vahrfcheinlich a.b'elzilckend mich eine Pedantin nen neu oaer aus ihren Sessel t einschlafen. Und doch behaupte ch heute nur, was fpäter alle Welt zugeben wird. Wenn die Frauen etwas mehr Wissen haben, wird nicht mehr eine junge Frau, die man hlnZcrgangen hat. ihre Ntvalm ermorden. Nichts heilt besser die WahnsinnZanfätte der Leidenschaft, als eine Seite von Sencca oder eine kalte Maxime von La Rochefoucauld." ..Und was wird", fragte der Journalist zum Schlüsse, ,,nach Ihrer Meinung das Resultat des heutigen Prozesses sein?" Wenn Madame Reymond wirklich hübsch ist", antwortete Mlle. Ehauvin, ,.fo wird sie freigesprochen." Die Nachricht, daß der Frau des Präsidenten der französischen Republik Madame Earnot vom Papst die go'.dene Rose zugedacht sei, ist schon dadurch hinfällig, das; die in diesem Jahre geweihte Rose bereits ihre -Bestimmung gefunden hat und der Köaigin von Portugal zugesandt wurde. D.'r Papst weiht nur einmal im Jahre, nämlich am Sonntag Latare in der Fastenzeit, eine goldene mit Diamanten besehe Rose, welche dann gewöhnlich an die Gemahlinnen regle rendcr katholischer Fürsten als Ehren gefchenk und Beweis besonderer päpst licher Gunst durch einen apostolischen Abkegaten abgesendet wird. Diese Sitte führte bereits Urban V. im Jahre 1366 ein. In den letzten Decennien erhielten u. A. Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, die Königinnen Jsabella und Maria Christine von Spanien, die Königin Maria von Neapel. die französifche Kaiserin Engenie du goldene Ro e. A's Mitte der mnu ziger Jahre die Königin-Wittwe Maria von Bayern von der evangcllschen zur katholischen Kirche übertrat, wurde in der Umgebung des Papstes Pius IX. die Frage angeregt, ob man sticht den !laubensei'er der hohen Fran durch Verleihung der go.denen Rose belohnen sollte; abcr der Papst lehnte den Antrag ab, weil die Königin nicht die Gattin, sondern die Wutwe emcs regle--rendcn Fürst? war. Niemals aber war es Gepflogenheit, der Gemahlin eines nicht auf Lebensdauer gewählten j i . . .1 . U t veryaupres eines '.neicves eine man Auszeichnung ju. gewähren, die eigent lich doch nur sur grauen aus regieren den Häusern bestimmt ist. Zwei Mitglieder eines Radsahrer-Elubs in Granada. Jose Moreno und Esteban Perez. haben vor einigen Tagen einen furchtbaren Messet kämpf aus'gefochten. nachdem sie Beide ihre Bicycles bestiegen hatten. - Von den Duellzeugen begleitet, begaben sich die Gegner auf die große Straße, die nach Malaga Zuhrt, an einen ganz ab gelegenen Ort.- Tort postirten sie.sich ungefähr 200 Meter von einander ent fcrnt. und auf das von den Secundan ten gegebene Zeichen fuhren sie im buchstäblichen Sinne des Wortes gegen einander los, lndem sie ihre Rader nut der linken Hand denkten und in der Rechten das schreckliche Mener fnafäja schwangen, dessen Spitze und scharse Klinge von den Spaniern so schickt gchandhabt werden. Bei dem ersten uiammentressen durchstach Perez den linken Arm Morenos. bald daraus aber streß ihm sein Gegner das Messer mitten in die Brust. Perez, , dessen rechte unge vonstandlg durchbohrt war. er lag schon nach wenigen Augenblicken seinen lchweren Verletzungen. Der Scha h von Per sie n trug unlängst, um sich ein wenig zu zerstreuen, fernem ersten Minister auf. eine Liste aller Tummköpse nzuserti gen, die in Persicn eine StaatZanstel lunz hätten. Ter Bezier machte sich an's Werk und stellte an die Spitze der sehr langen Liste den Namen seines Fürsten. Der Schahs der gerade ' gut gelaunt war. nahm ihm seine Keckheil nicht sonderlich übel, nur wünschte er iu .wissen, weshalb ihn sein Minister yi einen Dummkopf halte. Maje stät," , erwiderte der Vezier, ich habe Sie auf meine Liste gebrach &eil Sie
vor zwei Lagen mehreren zweifelyaslen Individuen, die im Auslande Pferde einkaufen sollen, ungeheure Summen anvertraut haben. Die Roßtäuscher werden nicht, mehr wiederkommen." Und wenn sie doch wiederkommen?" fragte der Schah. Dann nehme ich meine Liste vor,' streiche Jh.-en Namen aus, Majestät, und stelle bie Namen der dummen Pferdetäufer an die Spitze entgegnete der Minister. none vero. . . . Ein seltsamer Unfall,
welcher bisher noch nicht ailsgeklart ist. ist dem Hofzug. ivelcher den König der Belgier von Schloß Eiergnon in den Ardennen nach Brüffel brachte, in der Nacht zugestoßen. Der Hofzug passirte eben die Rue de Brabant in Läeken und schickte sich an, in die brüfseler Nordbahnhoihalle einzufahren, als Plötzlich ein gewaltiger Erdblock mit mehreren Sternen aus das Dach des alonwagens aufnek. in welchem sich König Leopold II. befand. Drc grosze elektrische Lampe wurde durch den Schlag zertrümmert und stürzte auf den Tisch nieder. an dem der König faß. Ein Glassplitter traf den Monarchen an der Stirne, glücklicherweise ohne ihn zu verletzen.. Der König war über den Bor fall sichtlich erschrocken uud beruhigte sich erst, als der König den Nordbahnhof erccichte. Es wurde sofort eine Untersuchung eingeleitet, die aber bisher nicht zur Auffindung des Thäter führte. Daß ein Attentat gegen den Koma vorliegt, glaubt Niemand. I n der StadtTyszon"ce, Gouvernement Lublin, wurden, wie aus Warschau unterm 23. Juli berichtet . wird, durch eine Feuersbrunst über 1.50 Wohnhäuser eingeäschert. ttt Schaden ist sehr beträchtlich Einige hundert Familien sind obdachlos. In der böhmischen Kreisstadt Gitschin ist es zu einer Revolte der Abiturieiiten des dortigenczechischen Gymnaflums gekommen, chon vor m Ankunft des Prager Prüflingslzonnnissars wurde bekannt, daß er in Königgrätz 19 Eandidaten hatte durchfallen lassen. Die Ausregung steigerte sich, als am ersten Tage von vier Abiturienten zwei durchsielen. Auf das falsche Gerücht, daß einer der Durchgefallenen sich erhingt habe, sammelte sich vor dem Hotel des Prüsungs-Eommij-särs eine große Volksmenge. Die Polizei verhastete zwei Studenten. Dieselben wurden jedoch von der Menge befreit und der Prüsungs-Commisjür reiste schien niast ab. Ueber die Gegend von Schliersee, Tegernsee und Miesbach ging in der Nacht vom 12. auf 13. Juli ein heftiges Gewitter mit furchtbarem Wo! kenbruch hernieder. Die M. N. N." schreiben darüber: Zahlreiche Häuser sind eingestürzt, die Brücken zerstört, die Fluren verschlammt, die entwurzelten Bäume zählen nach Tausenden. Steine und Felsen im Gewicht von i bis 10 Centner wurden von den Fluthen ins Thal gerissen, es war ein förmlicher Bergsturz. Schliersce erlitt den ersten Waffcranprall, dann fluthete das Was ser nachMicsbach ab. Die Eisenbahn des Bergwerks Hausham ist iu den Dchlieröach gestürzt, die Maschinen Halle des Bahnhofs Miesbach ist ganz zerstört in Schlierfee sind alle Garten verwüstet. Das Wasser stieg in den Häusern bis zur Zimmerdecke. Von den am Berg oder am See gelegenen Häusern ist nichts mehr zu finden. Ganze Hauseinrichtungen wurden in den See gespült, mehrere Leichen sind angeschwemmt. Kleine Gewässer sind stromartig angeschwollen; so hat der Dirnbach. den ionst Kindern durchwaten können, eine Breite von 1000 Me tern. Der Schaden wird, aus München unterm 14. Juli zugegangenen Telegrammen zufolge, aus eine halbe Million Mark geschätzt. Weg n erileuten Steigens des Wassers hat der Mi nister des Innern Mittwoch Abend 50 Pioniere nach Miesbach entsandt, die au Stelle der weggeschwemmten Johannisbrttcke in Miesbach eine Nothbrücke errichteten. Aus Tölz wird ein neuer Wolkenbruch gemeldet. Im Circus Busch, der jetzt in Wien Vorstellungen gibt, mißt sich jetzt der Ehampion der Wiener Kraftmeier, der Athlet Jagendorfer. im regelrechten Ringkampf mit einem Bä ren. Das Bild' des Kampfes war am ersten Abende folgendes: Petz war mit einem festgeschnürten Maulkorb ver sehen. Jagendorfer trug ein stohlühn' liches Panzerkostüm. Außerdem bedeckte er sein Haupt mit einer ledernen Kapuze, um gegen die Tatzen des Bä ren geschützt Zu sein. So traten di beiden Kämpfer einander gegenüber. Als der Bär zu merken anfing, daß es Ernst werde, begann er auch Zu ar beiten" und e.ne Zeit lang hielten sich Mensch und Bär fest umfchlungen, ohne daß es dem Ciuen gelang, den Andern niederzuwerfen. Nun gerieth Meister Petz in Zorn und wollte dem Athleten ferne Zähne sühlen lassen, was ihm aber der Maulkorb unmöglich machte. Tiefe Gelegenheit benutzte Jagcndorser, nm den Baren zu Boden zu werfen allerdings nur für einige Secunden, denn die Bestie sprang gleich wieder auf." Rünchegann das Ringen hon Wkiiem. ; Per Bär zeigte sich sehr Isliustusiig und Hera iissiyrkrno. Die mal machte , er alle Anstrengungen, den Jagendörfer pZa zu legen. Das Er. gebnißches zweiteli Kampfes irex, daß bald beide Ringer- auf dem Boden :1a am. , was lebhafte Heiterkeit erregte. Lie Ent'cheidung ist noch nicht gefallen, denn Bedingung des Kampfes ist, daß verr?Jagciidarier- den Bären an drei Abenden , vier Mal regelrecht wersen IDKÄI.'' ; :. ." Das Städtchen Lagny bei Paris, schabte i vor einigen Sonn tagen im ! Feüestau nel. - De dortige Fischervereinchatie ei n Weitfischen vtr anstaltet, bei dem es an Preisen nicht fehlte. Es gab. deren für die größte Zahl der gefangeneil Fische, für die schwersten mndz für den größten der ge angelten Gründlinge 'Daneben gab es auch einen besonderen ..EntsernungsvreiZ". der , demjenigen Bewerber zuer sannt wuroe. der die weiteste Strecke zurückgelegt hatte. , um zu dem 'Wettkämpfe zu kommen. Die Theilnehmer hatten nur l Fr. zu entrichten und
durften dafür zwei Stunden lang an dem ihnen angewiesenen Orte die Angel auswerfen. Eine Dame, Frau de Saintbns, erhielt einen goldenen Palm zweig, und ein neunjähriger Knabe, der nicht weniger als vierzig Fifchlein gefangen hatte', einen Angelstock, der mit allen erdenklichen Erfindungen ver sehen war. Ein besonderer Preis war sür den unglücklichsten aller Thcilneh, mer, d:r seine Niederlage offen eingcstand. vorbehalten. Er erhielt eine Flicgen-Brutmaschiue". die er bis Abends in dem Festzuge der Preisgekrönten triumphirend zwischen den ver
liehenen Palmen, Medaillen nndEbampagnerflaschen sciiler Mitbewerber unihcrlrng. Ein glänzendes venetianischcs Fest beschloß den ruhmreichen Tag. Uc b er die bei einer A U penbesteigung verunglückten französischen Ofsicicre liegen folgende Einzelhciten vor: Die Lieutenants Mcsstm? und Porcher mit zwei Soldaten hatten den Alpengipfel des Grandecasse crstiegen. als sie von einem furchtbaren Unweiter überrascht wurden. Als alle Bier, durch das Seil verbunden, den Rückweg antraten, wurde ein Soldat von einem uiedcrsau senden Stein block getroffen und riß alle anderen fort. Sie stürzten einen fast 600 Meter hohen Abhang hinunter. Lieutenant Messimy und ein Soldat blieben todt, die Andcren wurde furchtbar verletzt. Lieutenant Porcher erwachte erst nach drei Stunden aus der Ohnmacht und hatte trotz seiner Verivnnoung die Krast. den Strick loszuschneiden, der ihn an die beiden Todten fesselte. Nach Stunden langem, unter schrecklichen Schmerzen vollbrachtem Slichen gelang es ihm. bewohnte Hauser zu finden nnd Hilfe herbeizuholen. I n dies?u Tagen hat. wie die ,.Hbg. Nachr." mittheilen, w e derilin eine Dame das Examen an d Universität Upsala abgelegt, nämlich ciunl. pliilos. Elsa Eschelfton das lateinisch juristische Amtseramen. In Finn' lano ist man i:, der Frauensache aus eineni bisher noch nicht bekannten Gebiete vorn'ärts gegangen. Ein dortiger Gutsbesiker. O. Schild t. welcher das Tampsschisf Mathilde" besitzt, das regelmäßige Fahrten auf einem der tausend Binnenseen Finnlands ausführt, hat uainlich eine Dame als Steuermann angestellt. Ein Herr L a b u ch i n, d e i längst im Alter von 34 Jahren zu Iekate'.inoslaw gestorben ist. hatte nach dem Äigaer Tageblatt" auf seinen Fußreifen durch Rußland. Kaukasien. Sibirien und Ehina 42.000 Werst zurückgeleg'.. Am 5. Juni wurde das 'indament zil einem Denkmal auf feinem Grabe errichtet. Das Denkmal besieht aus einer Marmorstatue des PiigerS in Lebensgiöße und im Reife kostüm, deu Ranzen auf dem Rücken und den Stock in der Hand. Das Piedestal trägt die Inschrift: Er legte t2.000 Werst zu Fuß zurück und be'uchte 252 Städte.' Die Einzelheiten dar über, lven die Sckiuld an dem Zusammeustoß des Paiize:s Hoche mit dem Dampfer Eanrobe:t trifft, sind noch nicht festgestellt. Der Hoche fuhr derartig in den Eaurobert hinein, daß die Schisse zlierst ganz zufammenhin gen. viele Passagiere des Canroberl sprangen dabei an Bord des Hoche, ivährend auf Befehl des Komma ndan .vn des Panzerschiffs gegen hundert Natrofen an Bord des Eanrobert zprangen und sich dort derjenigen Vassagiere bemächtigen, die vor schrecken nicht selbst den Speung wazen ioallteik. Die Passagiere erzählen, sie seien von den Matrosen mit solcher Schnelligkeit an Bord despoche gebracht worden, daß sie sich kaum bewußt geoorden. was mit ihnen vorgegangen ei. Die vermißten Personen sind allem Anschein nach bei dem Zusaniakenstoß erdrückt worden. Die GereUien waren fast durchweg nur mit in Hemde bekleidet,, die Männer a)uroe.r in Matrosen kleider. die Frauen in Baoe.nantel gesteckt. Einige sind ran! vor Schrecken. A il s M e ck l e n b u r g. - Der zwölfjährige Sohn des SteindämMi'rs Schröder in Grevesmnhlen ist eini Baden ertrunken. s Rechtsanva!t Deßt in chäneberg. Von den Pastor Lemaiin'ichen Eheleuten in Wacen. d'nen es vor wenigen Tagen noch vergönnt war. das seltene Fest der Dia-inant-Hachzeit zu feiern, ist jetzt die Frau gestorben. --H Verlangt Mucho's Best Havanna E-igars." JnNus ekler. ffranr kellev. Gebrüder Keller, Mk Mi li Mi Cspi JubianspoUs. Ind., Ofsice: No. 170 Msdifou Avenue. - Wir emvfcklcu uns für die SerNell von allen Attkttcmcnt-Arbeiten für Her, tölle, Rinnen, Randsieme, HäuötbkrkTrrpre.1'!osaik, Arbeilen ke. ?e. Cement -Seitenwege eine Spezialität. LV- Sämmtliche von uns ausgckührkcn Ar dcucik werden garsntirt. Gebrüder Keller. 170 Madilon Ave. Reue WMft l HEXllY W. EAAS, No. 1 Madison Ave. No. I Nachfolger von Julius Keller. Die besten einhcimiseben und importirlcn Weine, Liquöre. Cigarren, Bier u. f. w. : Freundliche Bedienung und Lunch. ost per Maylzeu. Hag oder Woche. ttsnrV.Luas. 1 Misrn Ave. Wirthschaft Tommcrt:a!?!! Ecke Hoyt Ave. und Neid et r. Einer der hübschesten und angenehmsten Plätze in der Etadt. " , : ' f Die besten Getränke stetZ zur '' 5?and. Ausmerkz'ame Bedienung. 1 ; Zu freundlichem Bef lche ladet tn 1 1 1 William Treiber, . Eigenthümer
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