Indiana Tribüne, Volume 15, Number 314, Indianapolis, Marion County, 31 July 1892 — Page 4

JndZana Tribüne. Erscheint 3C fX 3 l ch nd Scnnt:rgy.

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Als er ein Jahr geworden, erblindete urplötzlich !iwun-taw; daZ war natürlich eine Strafe der Götter, und Jedermann wandte sich von der heimathlichen Eünverin, wqs mochte sie verbrochen haben? Mitleidlos war das blinde junge Weib Hunger und Elend preisgegeben! Wer sollte sich auch der Rache der Gottheien aussetzen, vor Allem der des finstern Zuh-Wong, indem er die also Gezeich irte beschützte und beschirmte. Kwun-tam verlief ihr Heimathsdor nd tappte sich mit einem Stock, den iNeinen im Sack auf dem Rücken, bis ,ach Canton. Dort, an einem der rrsten Häuser, legte sie ihr kleines, un 'chilldiges Knäblein aus einen harten Stein und floh davon. Ob kwun tain zerhungerte oder ob eine mitleidige Sotthett ihr den Wez in ein naßes Grab vies, wer kann es wissen ? ?lls Lo-Zcng zum Bewußtsein erwachte, daß er ein Scsi?pf, sin Wesen, ein Mensch, befand ?r nch in einein aroßen, steinernen, zrauen, viereckigen Gebäude zusammen nit Findlingen. Greisen und Kranken und fragte vergeblich nach Vater und Mutter. Man rief ihn Lo-scng, iber Kwun-tain hatte ihn wohl anders zcnannt. Der kleine Lo-seng lernte früh das Nenschliche Elend kennen, er brauchte mr um sich zu blicken mit den bellen,' klaren, klugen Augen, brauchte nur in ,ede der vielen kleinen Zellen der Anstalt yt schauen; hier Krankheit, dort ge ?rechliches Alter, und über allem Armutff infc Schmutz, Kummer und Noth, und ?och gingen aSe diese Menschen mit ge.'renzteu Anuen tagtäglich hinaus auf sai steingeHflasterten. eingeschlosscnenHof znd beteten das große, plumpe, hölzerne Vögenbild an und dankten ihm süc das ölück des Lebens. Ja. Bescheidenhe'.t lernte Lo-seng in zem grotze Riesenviereck hinter den lernen vergitterten Fenstern. Einst, Lo-seng war genau sünZ Jahre ilt, es war vielleicht gerade sein Gesurtstag, kniele er mit den Fmdelkin zern und Waisen vor dem Götzenbild ins dem Hofe: Vor ihnen in Reih und Mied die Alten und Schwachen. Mit zroßen Augen schaute Ls-seng auf den zeiligen, dicken Götzen, er vermag alles, 'o sagt man, ob er ihm wohl auch einen 'leinen Kash Zuwerfen könnte, damit er rar einmal die langen, wechen, süßen Stangen beim Tokohändler schmecken !ann? Inbrünstig faltet Loeng die deinen Hände und schaut vor sich lieber. Da, was ist das? Ein kleiner öederbeutel sällt in seinen Schooß. Mit zlänzenden Augen und dankbarem 'La heln nickt der Kleine dem steisen. era im Götzenbild zu und steckt den Beutel 3X die Rocktasche. Orainz, sei Nachbar, sieht verwun iert auf den unredlichen Lo-seng. Hat rr denn nicht bemerkt, daß der Alte vor hm das schmutzige Käppi vom Kopfe gezogen und der darunter verborgene 8eutel ihm deshalb in den Schooß ge idlen ist? Als das Gebet zn Ende ist, stürzt Oraing zum Herrn der Anstalt. Er schreit und heult und zeigt wüthend auf Zen davonspringenden Lo-seng: Daist ?in Dieb, ein Dieb, er hat dem Alten zen Kash geftohlenZ Lv'seng wird "herbeigeholt, schon land er beim Tokohändler. Schlucht ,end vertheidigt er sich und, erzahlt von ;em guten, heiligen Götzen, der ihm den $afö zugeworfen. ' Den Worten des Knaben wird nicht zeglaubt. Man schleppt ihn zum Zchandpfahl auf den Hof, er steht grade sem steife, hölzernen Äöyen gegenüber, der Bewohner der Anstalt nimmt die lZeitfche, die am Schandpfahl hängt, und sb alt oder jung, ob schwach und frans, schlägt erbarmungslos aus den zittern len, weinenden Knaben, der die thränensollen Augen auf das unbewegliche Ge ficht der Gottheit richtet. Oraing war ein starkknochiger, großer Junge, mit einem pockeuvernarbten Ge tcht; er haßte den Lo-seng, vor. Allem jem glattes, helles, kluges Gesicht Und sie freundlichen Manieren. Jahre ver;ingeu In der Anstalt war der Diebstahl des kleinen Lo-seng fast vergessen. Nufterhast, brav, räumte er den Alten Tnd Kranken die niedern und dumpfen stellen auf und kochte wohlschmeckend den Reis und den Thee und in der kalten ' Zeit die heiße Jngwersuppe. Als Lo-seng eines Tages seine Arbeit vollendet hatte und sich in seine Zelle zurückbegab, ertönte lautes Jammergeschrei, es klang aus der Zelle des alten, franken Susna. Erschreckt eilte der

cnabe herbe i. Cuang vermttzle sein Holzschnitte r?cs Airnilet, nirgends war ;s zu finden. Nach langem Suchen '.rächte Oraing behutsam das heilige öild und flüsterie dcm Herrn der An talt zu: Der Ticb da hat es gehabt, unter der ßritsck'.e des Lo-seng fand ich es versteckt! ' Lo-seng betheuerte weinend und schrei sltd seine Unschuld aber vergebens iver sollte der Dieb sein? Da? Amulct ag ja unter seiner Pritsche! Die Handschellen wurden hrrvorgekzolt und dem armen, unschuldigen Kna den umgelegt, das gestohlene Amulet knöpste der alte, kranke Snang mit zitlernden Fingern um den Hals des Loseng und gefolgt von allen Insassen der 'Anstalt und dem fast jubelnden Eutrüstunasgcschrei der StranensuImd peitscht" man unter wilden Trommelschlagen den beschämten, winimernden Lo seng durch das Straßenviertel. Oraing ging mit fröhlichem Lachen neben seinem Opfer her. wie die Pritsche in das Antlitz des Unaden fuhr und braunrothe Streifen hinterließ, glatt und weis; wird es niminer sein. Lo-seng! Liel ttnbei! richtet der Neid in de.

menschlichen Brust an. Mit fast sechzehn Iahren verließ Lo-seng die Anstalt. Sein Gesicht war ernst, das Lächeln fchien er verlernt zu haben, wie Trübsinn lag es mn die feineu, schmalen Lippen. Nie hatte der Jüngling ein Unrecht begangen und zahllos wurde es ihm zur Last gelegt. Der eigentliche Urheber aller Missethateu ward nie entdeckt, man gab sich auch nicht die Mühe, man hatte jaden Prügel jungen. Nun stand Loseng euf eigenen Füßen. Er war mit den Schristzeichen bekannt. ' ' ell und sicher warf er sie aus das Pergament, darum wollte er össentlichcr Schreiber werden und dem schreibun kundigen Volke die Briefe versaßen und abschreiben und dafür mit der Zeit ein reicher Mann sein. Schon hatte er sein polirtes Tischchen an der Straßenecke undllt und Jung umlagerte ihn. Un ter den Jungen waren zwei listig aus sehende Männer; mit Schmeichelredcn über Lo sengs Verstand und Fähigkei ten vermochten sie den Jüngling zu überreden, in einen Bund zu treten, derWissen schaft und Büchern diente. So nahm Lo-seng an. In Wirklichkeit bestand der Vund aus jungen Taugenichtsen, die sich gegen das allzustrengc Vorgehen der Regierung empörten und den schristge lclmen Lo-seng als Deckmantel gcbrauchen wollten. Es mn:hcte den unerfahrenen Jüng ling wundersam an, als die Bundesge nossen ihn in ein unterirdisches Gelaß führtel. Bei dem rothen Schein deS Glnhlichts sahen viele junge Manner und rauchten aus langen Pfeifen das süß berauschende Opiumgift, gestieulirten. stritten uud revoltirten, bis einer nach dem andern bewußtlos zu Boden sank. Mit großen Blicken überschaute Lo-seng das wilde Treiben, die Pfeife lag unberührt neben ihm auf dem Bo den, alles um ihn her schien in Todesschlaf versunken. Leise öffnete sich die schwere Holzthür, erstaunt blickte Lo-seng auf, eine ganze Reihe Gerichtspersonen trat in das unterirdische Gemach, und ehe der. Jüngling sich wehren konnte, lag er geknebelt sammt den opiumtrunkcncn Aufrührern am Boden Wieder betheuerte Lo-seng jammernd feine Unschuld, aber man lachte ihm ins Gesicht. Drei Tage später ward ihm und semen Bundesgenossen als Rebellen das rechte Ohr abgeschnitten zur Warnung für alle Aufrührer im himm Zischen Reiche der Mitte. In ohnmächtiger Wuth faßte sich Loseng an die Stirn, der Betelnußdrei war doch sicherlich verhört gewesen. Nur mit einem Ohr und dem Herzen voll Trauer und Bitterkeit wandte Loseng Kanton den Rücken und ging gen Amoy. Ohne Kash in der Tasche, hungrig und durstig, langte der Jüngling nach mehreren Wochen bei Sonnenuntergang in Amoy an. Voller Müdigkeit' betrat er eines der ersten Häuser; ein Spruch stand in goldverzierten Lettern hoch oben an der blumigen Wand ; Wertdrt euch ab von Sünde und Unreinheit. Buchstabirend lehnt Lo-seng an dem Eingang. Ein alter, weißzöpslger Chinese schaut aus der innern Kummer thür aus den Eindringling. Er tritt r.äher, blickt gespannt nach der rechten serte von Loengs Kopf und zeigt gebieterisch zuerst nach dem Sprach hoch oben an der Wand und dann nach der Ausgangsthür. Lo seng hebt flehend die Hände, bei der alte Chinese schüttelt den Kopf und weist nach der Straße. Lo-seNg weny.et sich zum Fortgehen, aber feine Fuße tragen ihn nicht 'länger, kraftlos bricht er unter dem Spruche' des frommen Confuccius zusammen. Der alte weiß 'jöpfige Chinese gibt dem Fremdling einen Fußstotz und schleuderte ihn auf die Straße. Rrni liegt Lo-seng bewußtlos dort Die Menschen stoßen den Einohngen, kie Hunde beschnupperten ihn und in Gier fallen die Geier über ihn her.' - Tiefer sinkt die Nacht. Endlich er wacht Lo seng. Ihn friert. Der Frost hat die Dächer mit Reif überzogen, wo ist er? Er hat geträumt. Die Sterne hatten roth geleuchtet und die Psingst rosen waren - ihm erblüht. Aber die Sterne sind silbern am Himmel und die PfingstrosenZeit ist dahin. Langsam erhebt sich Lo-seng und geht querfeldein dem leije murmelnden Bach ;u. Tort lindert er den quälenden Durst mit dem Naren Wasser und sucht nach einer Maisstaude, aber die Stauden ",nd leer, die Kolben liegen verdorrt am Loden. Von ferne tönt ein rascher Schritt. Lo seng verbirgt ,sich hinter dem hohen Gras. , - Ein Mädchen, nach Art der Sklavin' zen gekleidet, naht sich mit dem thöneren Wassergefäß. Leise tritt der Jüngling naher. Mich zunaert. Mädchen bittet er sanfte gieb

mir Speise, ein Stück Zuckerrohr, eine Kastanie! , Mit hellen Augen schaut das Mädchen auf den Fremdling, sie sucht nicht, ob er nur ein Ohr hat, sie sieht, daß es ?in junger, kranker Mmm ist. der um kin Almosen fleht, und langt schnell in die Tasche ihres weiten Oberkleides. Lächelnd holt sie ein Stück gedörrtes Fleisch heraus und reicht es dem Jungling. Gierig verschlingt es Lo-seng.

Hast du nicht mehr, fragte er bittend, 'cit Wochen habe ich nichts verzehrt, als kin gesalzenes Fischchen und einige Maulbeeren am Wege. Ich werde dir Speise und Trank holen, erwiderte freundlich das Mädchen, iber wer bist du? Ich bin Lo-seng, ein Fremdling aus Danton, und du? Ich bin Sna-lci, die Sklavin des Odcrrich!ers. So eile. Sina-lei, aber, kehre wieder zurück! Die Sklavin nickt und jagt leicht wie .'in Reh davon. In wenigen Minuten ist das Mäd hen zurück, in einem Topfe trägt sie ivarnie Jngwersuppe und ein Stück vom törnig gekochten Reis. Als Lo-seng die Mahlzeit verzehrt hat, fühlt er sich von neuem Leben durchströmt und mit heißem Blut sagt ?r: Sina-ltt, ich danke dir, du hast mir das Leben gerettet. Die erste gute That! lacht das Mädchen und zeigt ihre schimmernden Zähne; )och nun muß ich eilen, es wird spät, )rt hinter den Weiden steht das Haus, sieh nur, wie das Licht des Oberrichters vie ein Gkühwürntchen hin und her .eilchtet, er sucht mich, ehe er zur Nacht ;cit das Hans verschließt. Gehab dich wohl, Fremdling! Nein, bleibe hier. Sina-lei. sagte bittend Lo srng. drängt es dich so schnell ccn hier fort? Kennst du nickt die Reden des alten todten Uaisers Aoug-Tsching, gehorche deinem Obern? Wer bist du, daß du mich abhältst, meine Pflicht zu thun? Du weißt es. ich bin Lo-seng aber Slna-lei, ich l'ebe Dich,' denn. du warst zut gegen mich? Armer Lo-seng. antwortete mitleidig die Sklavin, war denn noch niemand gut gegen dich, jedes Jahr hat doch einen Frühlinz ? Er blüht? nie für mich, Sinalei, die flüsternden Winde, die rieselnden Bäche erfüllten nicht mein Ohr mit zauberool len Tönen, ich verstand ihre Sprache nicht, die Sterue leuchteten, aber ihr sil bernes Licht leuchtete nicht bis in die Brust, heut? ist das ganze Himmelsfirmament in mir Sina lei ich liebe eich! Sina-lei kichert. Lo-seng, was sin eine Sprache sprichst du? Sie klingt sremd nnd undeutlich mein'- : Ohr. Aber lel naht su? fe?ua4tt dem Jüngling. Lo-sena, ruft sie entsetzt uud prallt zurück, bist du ein RebcH, ein Dieb, ein Mörder, du hast ja nur ein Ohr. uud ehe nur ihre Stimme verhallt, ist sie ge flohen. Nacht und Dunkelheit herrschen toit der um Lo seng. Tief und qualvoll entringt sich ein Seufzer seiner Brust. Der Mond, der ans dem Gewölle em porgetaucht wiir, ist wieder rerschwuw den. a!t ist die Nacht. Lo-seng ist allein, einsam uud verlassen. Dik Psingstroftu blühen nicht für ihn. Glück und ebrtich Leden armer Lo-seng. du findest es nimmer. Sohn der Kwnn - tain, der Bctelnußbrei war verhüt. Hart am Büchlein liegt der Jüngling im treien chla? veracht er das Elen! seiner Existenz. Lo seng träumt, trauun schon wieder. Ein Blitz fährt zündend vom Himmel hernieder uud tödtct ihn Als er erwacht, sinnt er. was bedeutet der Blitz, wie sagt der alte Traumdeu ter Tschau-Kung? Ein Freudenstrahl zuckt über Lö-sengS weiche Züge, ein Blitz der tödtet, bedeutet Rang und Reichthum. Rang und Reichthum ihm.dem Einohrigen?! Das wäre e!n Wunder aber neugestärkt von Hoffnung erhebt sich der Jüngling, wer wnn. wzs d:e namiten Tage bnn gen, hurtig schüttelt er die Glieder und schreitet mtt hoch erhobenem Kopfe durch Amoy. weit hinein, immer weiter in di? Welt. Nach drei Tagen hat Loseng da? Wasser erreicht und schaut verwundert auf seine Bewohner. Grell bemalte Boote stchen gleich Häusern im Wasser und lange Fähren führen bis dicht heran. Mtt glänzenden Blicken sieht er aus das fremdartige Treiben; das sind die Flußbewohner, sie werden ihn bei sich aufnehmen, und hier wird der Traum in Erfüllung gehen und Rang Md Reichthum feiner harren. Behend? steigt Lo-seng auf die Fahre, diele Menschen sind darauf ein Greii sitzt mit Zitternden Gliedern nahe der niederen Holzbrüstung ; als die Fähre schwankt, fällt er um und , rollt in das Wasser; gleichgiltta blicken die Men schcn auf den Alten und bekrenzen sich. Lo-seng sprang dem Greis nach uud rettete thu m ein kleines Boot. Wildeö Geschrei tönte von der Fähre zu ihm herüber: Fremdling, waS th test du? Du versuchtest den Flußgott,' du entreißt ihm sein Opfer, o wehe über uns und unsern Fluß! Stoßt ihn und den Alten wieder Zurück ta das Wasser. Eilig nahen sich die Schisser dem Nci nen Boot und stoßen den Greis und den Jüngling zurück in die hochgehenden Wogen aber Lo seng schwimmt mit kräftigen ''Armen, durch das Wasser. Endlich "wird er müde. , Er ist weit von den erbarmungslosen, W!enschen. Ein einsames Schiff liegt unweit vor ihm, bis dorthin tragen' ihn noch feine Arme, bald ist es erreicht und mit zitternden Gliedern steigt er an Bord , Das Schiff ist menschenleer. In der Kajüte ist eine TZfel gedeckt, blinkendeZ Geschirr und kräftige Speisen stehen da tauf. Am Riegel hängt ein langer, warmer Kaftan. Schnell entlchigt sich

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Lo-ieng jeincr na'ljen nielser uns schlüpft in den weichen, warmen Rock, dann genießt er von Speise und Trank und streckt sich behaglich. Ist sein Traum erfüllt? Ist das der Anfang und Reichthum? Freilich der Reichthum ist nicht ehrlich verdient, aber was hat dem armen Lo-seng Ehrlichkeit im Leben genützt? Er darf einmal un ehrlich fein, wenn es solche Freuden bringt. Lo-seng zündet sich eine lange Pfeife an und legt sich, vom Opium raufch befangen, aus die gelbglänzende Strohmatte. Und wieder naht sich der Traumgott und macht ihm zum Kaiser von China und schenkt ihm alle Reichthümer der Welt und Lo-fmg ist glücklich und lobt im Traum den Tschan-Kung. den alten klugen Traumdcutcr. Lo-seng schlaft noch immer, er lächelt gnädig im Schlaf, er schläft weiter, als die Kajütenthür geöffnet wird und Männer mit erstaunten, bösen Gcsich. tern ihn betrachten. Ein Fremdling nnd einer mit einem Ohr, flüstern sie aesckiäftia. fort mit ihm. er verräth uns. i .i. v . fit . . . . iv:...f jr I ict'tnu ui'iiait uici '4iuncn3ji nicht! Aber Lo seng schläft weiter, er ist ja glücklich, ist der Kaiser von China und umgeben von aller Macht und allem Glanz der Welt. Die Männer heben Lo-fenq aus, er schlägt im Traum um sich. Aha, !achc;i die Männer, wenn man ti eilig hat, scheut das Pferd, aber es beruhigt sich bald Ueber das dunkle Wasser tönt ein schwerer Fall. Mit erregten Blicken schauen die wilden Männer in die Wogen, aber Lo-seng schläft ja, sein Traum ist in Erfüllung gegangen Lo seug ist Glücklich. -m S t a a t O h i o, S t a d t T o l c d o, ) L u c a ö (5 0 u n t 11, S. S. F rank I. 5 h e n e y beschwört, daß er der ältere Partner der irina I. E h e n e y ' E ö. ist, welche Geschäfte in der Stadt Toledo, in obengenann tem Eounty und Staate, thut, und daß besagte Firma die Summe von c i nh u n d e r t D o k l a r s für jeden Fall von Katarrh bezahlen wird, der durch den Gebrauch von H a l t's K a t a r r h K u r nicht geheilt werden kann. F r a n k I. E h c n e y. Beschworen vor mir und unterschrieben in meiner Gegenwart am tt. Septcmber A. D. '8tt. , , A. W. G l e a s o n. Siegel ! öffentlicher Notar. Hall's Katarrh Kur wird innerlich genommen, und wirkt direct uf das Blut und die schleimigen Dberstächen des Systems. Laht Euch umsonst Zeugnisse kommen. ft. I. $ h t n c h E 0., 5olcdo.. O. Verkauft von Apothekern. 75 - Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedel's Bürsten die besten sind. 42:: Birain?a Ab wwtM Werth einer Schachtel eine Guinee. " Geschmacklos Wirksam. 5 Vel allen zbiliösen und nervösen Beschwerden, , wle Migräne. Bläkungen und MsgensHmer. j ze. Scdwindelan'Slle. UcbersSlttgunzk. Biä, Z düngen ach btxa iien. Taumel. SMasrigkeie. 5 Scbaufr. deinen Ankwallunaen. Ävvwna i teiu Nurzakhmigkeii. Verstopfung. Scordut. Z Flecke auf der Haul, gestörien ctilaf. er 5 ,uzre?nor inumrib nur n ueruuir uuv SckiwScke.Anwclndlungen uud Unreaelmäßig keüea. denen Damen unterwerfe sind. Z Tlit In cr geschmacklosen und auf. ? in io a r en im uue ri o tn. Bei allen Avo:kekern. VreiR 2Z tteniä die S i . EchaÄel. 2 Z New Port Depot: k Canat Str. Z i( 131 Au verkaufen: K AereS mit gutem Haus ud Stauung an derPlkasant Aoeuux. i Meile vou drf Stsdchvenze. füt $1000. Ein? g arm im'm Äcrrs nahe lcl JairvZnv Par? für Ferner I2,?M und IM Blake Str.? PrriS mm drtnt ?M Rente pro Jahr, it tzuh ftrvstt & der 2!. S trgnc del IM RU T iefe gq der CapirrstraKe. ein Block östlich von der MUfljflPi)lstrabe und elcktriZcden Straßenbahn, mit vlaturza an der T.K 5traüc; billig, musz verkauft erden. Ticketbe llar bringt den Säufer von diesem dilligenvirund stück so aefcdmind zur Ttadt als wenn er an der t. und MlistZi'ippistr. wohnte. ,. , S. U. Würgler. V&A Ost Washington Str. Bad Denkewalter. ,!. br Eprncer. Ind. WNdbad, Sneipp'se seideilankalt. Lutkurort'?c.. tvxxü Veöenvrn bestens empiohlen. Prelie mavig. da

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