Indiana Tribüne, Volume 15, Number 314, Indianapolis, Marion County, 31 July 1892 — Page 1

SsJ O d ox 0r VfC O r1N A ks rlf y i& l v W V k w o y- y yy v i Office : No. 13 Oft Marhland Straße. Jahrgang IS. No. 314. Indianapolis, Indiana, Sonntag, den- 31 Juli 8g2

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Verlangt.

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Heute Nachmittag.

Zwei prachtvolle Conzerte in den Parks. Verf tUWen Sie dieselben nicht. Genieße Se taun im icbatt'gen Walde. ' Elektrisch, Earö aü 0 Tli 'en. DeuWcrAlilttar-Vcreitt.

Montag, den I. August Zlbendö Mht Gesellige Unterhaltung in WiUcr's Gerten, Ecke der Noble und Bkichigan Straße. Eintritt 10 ssentS a erfon. Mitglieder frei. Fahnenweihe ' ' des Schwabe n Nnterstützitngs -Vereins im Zlus River Park, am Tonntag. 14. August '92.

Drahtnachrichten

E i n Achtundvierziger.

Dubuque, Ja., N0. Juli. Dr.

Wilhelm Hoffbauer, Herausgeber ei nes medizinischen Journals, ein Acht undvierziger, starb heute.

--

REICHERTS Sommergarten

an der

Pleasant Avenue, mit Kegelbahn, großem Tanzsaal und Baseball-Platz, wird dem Publikum bestm? empfohlen. Getränke und Cigarren bester Qualität. Aufmerksame Bedienung.

Lebendig begraben.

Great Neck, L. I., 30. Juli.

Peter Jordan war heute mit dem Aus

mauern eines neuen tiefen Brunnens beschäftigt, als die Wände desselben

plöhlich nachgaben und einstürzten. Der Unglückliche wurde etwa siebenzig Fuß tief unter Erde und Steinen begraben. Es wird dreitägiger Arbeit bedürfen, ihn herauszuholen.

-

(Reorge Hermann

it Ä'rr. T K rrJXrjsn ' k A

Unter schwerer Anklag e. Wien, 30. Juli. Der preußische Landrath Graf Hermsdorff, ein Mit-

glied deS Abgeordnetenhauses, ist in

Iglau auf die Anklage verhaftet wor-

den, 1500 Aktien des Hüttenwerks

Friedri.chsdorf unterschlagen zu haben.

D i e Cholera. St. Petersburg, 30. Jutt. In

Taschkend sind in Folge der Cholera

Krawalle gegen die Sanitätsbehörden vorgekommen, doch wurden dieselben

vom Militär energisch unterdrückt und sieben Menschen dabei erschossen, sowie

viele verwundet. Ein Schiff ist bei

Mshnij-Nowgorod in der Wolga ver-

ankert worden, auf welchem verdächtige

Kranke untergebracht werden sollen.

Dasselbe wird von Militär bewacht, da

man fürchtet, daß die Bevölkerung es

angreifen dürfte. Die Mannschaften

der benachbarten Schiffe sind fortge-

gangen und Hunderte von Arbeitern

haben aus Angst die Stadt verlassen.

Der Sanitätsinspektor dort telegraphirt, daß die Bewohner von Nishnii-

Nowgorod ruhig sind und den Maß-

nahmen gegen die Cholera nickt oppo-niren.

Wien, 20. Juli. Nach Berichten

aus St. Petersburg rühren die angeblichen Cholerakrawalle in Rußland von

den Nihilisten her, welche die Angst vor

der Seuche zu erneuerter Thätigkeit und ausgedehnten Wühlereien im Volke

benuhen.

Ein Brief des Ministerpräsidenten

Graf Taaffe an den Gouverneur von

Galizien zeigt, daß die Regierung einen

baldigen Ausbruch der Seuche dort er-

wartet. Graf Taaffe fordert den Gouverneur zu den strengsten Vorsichtsmaßnahmen auf, giebt aber zu, daß

ein Ausbruch der Seuche sich schwerlich verhindern lassen werde, da zu viele

russische Truppen sich in nächster Nähe der Grenze befänden. Wenn diese von

der Seuche befallen werden sollten, dann werde sie sicher durch Schmuggler in Oesterreich eingeschleppt werden und dürfte sich über ganz Mitteleuropa ausbreiten. Bukarest,30. Juli. Der Ausbruch der Cholera in Rumänien wird amtlich in Abrede gestellt. Der Gesundheitszustand ist überall im Lande gut. Mexico, 30. Juli. Wie der Amerikaner Haskell, welcher gestern von Vera Cruz hier eintraf, sagt, sind dort drei Todesfälle von Cholera vorgekommen und die städtischen Behörden dieten Alles auf, um den Ausbruch der Seuche geheim zu halten. AmtlicherseitS wird die Nachricht in Abrede gestellt. f .

MAnMstWW

) Ofsiee 1 26 Süd Delavareftr. Ctt2c; 120, 122, IM, 126, 123 Oft Pearlftr. 5klyZ,n 911. Offen Tag und Nacht.

Bismarck und der Kaiser. Kissingen, 30. Juli. 3n einer gestern von seinem Vater ermächtigten auf die Fragen deö Korrespondenken, sein Vater sei überzeugt, wenn der Kaiser nicht von Personen umgeben wäre, deren Beruf es ist, den Kaiser und den Altkanzler auseinander zu halten, so würde eine Aussöhnung schon längst stattgefunden haben. Graf Herbert sagte weiter: ". Meines Vaters- bitterste Feinde sind gerade diese Beamten, welche auch unter ihm gedient haben. Sie sürchten, und zwar mit Recht, daß sie bei der Rückkehr meines Vaters, oder nach Ernennung eines von ihm empfohlenen Kanzlers,' 'alle'üöer' bie Klinge, sprinßen , müssen. Die Mitglieder dieser Clique

entstellen in selbstsüchtiger Weife die

Handlungen und Absichten meines Va-

ters gegen den Kaiser." Graf Herbert sprach sich in spotti scher Weise über die Behauptung aus

daß sein Vater erwarte, der Kaiser

würde den ersten Schritt zur Versöh

nuna tbun. und sagte : ..Mein Vater

war stets zu solchen Schritten bereit,

welche mit feiner Würde vereinbart

waren. Es hätte gar keiner einleiten

den Schritte bedurft, denn der Kaiser

hat mich telegraphisch zu meiner Verlobung beglückwünscht. Damals deutete Alles auf eine baldige Aussöh-

nung. Aber gleich darvuf erfolgte die

größte Beleidigung, welche mein Vater in seinem Leben je erfahren hat : der auf Anordnung aus Berlin erklärte gesellschaftliche Boycott." Bei diesen Worten gericth Graf

Herbert in sichtliche Aufregung. Er brach kurz ab, ging einige Male auf

und ab und brummte vor sich hin : Scheußliche Beleidigung ! Ich kann nicht mehr sagen," worauf er das Zimmer verließ. Fllrst Bismarck sieht sehr wohl aus und erfreut sich größter geistiger Frische. Nur an seinem Gang kann man sein hohes Alter sehen.

Ende der Wahlen in England. London, 30. Juli. Der diesjährige Wahlkampf hat mit der Wahl auf den Orkney Inseln, wo der Liberale L. Lyell mit 1003 Stimmen gewählt worden ist, seinen Abschluß gefunden. Gladstone's Mehrheit im Unterhause beträgt 40 Stimmen.

-

Progressive Einkomme n-

st e u e r. r St. Petersburg, 30. Juli.

Im russischen Reiche soll eine progres sive Einkommensteuer eingeführt werden. Die Steuer auf ein Einkommen von tausend Rubel soll 1 Prozent be-

tragen und mit jedem Tausend um

ein Zehntel Prozent steigen. Die kai-

serliche Familie, Beamte, Klöster und Geistliche sollen von der Steuer frei

sein.

1803, EUROPA. 1892.

Passage auf allen Linien

Vollmachten ausgestellt und Erbschas-

ken eingezogen, sprecht vor. A. Metzger Agentur.

Hiesiges.

Der Jrvtt Hall Orden.

Die Klage gegen den Jron Hall Or-

den war für Viele jedenfalls eine unangenehme Ueberraschung, Ob der Orden wirklich insolvent ist, oder ob es sich bloß um einen Streite zwischen Beamten und persönlichen Interessen

handelt, wird die nun bevorstehende

Untersuchung zeigen.

So viel scheint sicher, daß Cinge-

weihte mit dem Versahren Somerbys, des obersten Beamten deS Ordens unzufrieden zu sein, begründete Ursache

haben. Dieser Beamte hat nahezu unbeschränkte Vollmacht in der Hantie-

rung der Gelder. Er ist Theilhaber in

einer Bank in Philadelphia und hat

erst vor Kurzem eine halbe Million

Dollars von hier nach seiner Bank in

Philadelphia transferirt. Lehtere soll bd dem kürzlichen Zusammenkrach der Keystone Bank dortselbst stark in Mitlndenschaft gezogen worden sein.

Die Kläger sagen außerdem, daß

Sommerby Anweisungen für Koj'er und Ausgaben zu hohen Beträgen, zuweiten bis zu $1 0,000 ausgestellt und

gezogen habe, ohne dieselben zu spezifiziren. Da er die anderen Beamten nach Belieben ein- und absehen kann, so wagte keiner derselben einen Protest.

Es wäre wohl möglich gewesen, gegen

sein Verfahren an die Supreme Sitting" zu appelliren, aber der Constitution gc'äß tritt dieselbe bloß alle vier Jahre zusammen, und in lektcr , 1 .. . . ' ., v ' i, . '" "i .'j,-; :r. 8 Zeit fand überhaupt kerne Supreme Mting"Hat . ..!..- ., ' ...,. if;;. !.;.; lii-M Somerby befindet sich augenblicklich nicht in i der Stadt, -i Der "supreme accountänt tL. I. Walker und der Kafsirer N. C. Davis meinen, daß die

Klage unbegründet sei. Dagegen wird

behauptet, daß der Orden absolut nicht

im Stande sei, die im nächsten Jahre

fälligen Benesits zu zahlen. Die Ver-

sprechungen die der Orden macht, seien

auf der Annahme begründet, daß ,n jedem Jahre ein gewisser Prozentsatz

der Mitglieder aufhört zu zahlen, daß

also deren Ansprüche erlöschen. Diese

Berechnung 'habe sich in so fern als ir-

rig erwiesen, als der Prozentsatz nie

mals so groß war, ' als man annahm. Der Orden hat zwar stets über eine Million baares Geld an Hand, aber die

Ansprüche sind stets derart, daß diese

Summe nicht einmal sehr bedeutend er scheint. Die Gesellschaft bezahlt einem Mit

gliede nach Ablauf von sieben Jahren

tausend Dollars, welche er in Krank

heitsfüllen auch theilweise im Laufe

dieser Frist ziehen kann. Da die Ein

Zahlungen im Laufe dieser sieben

Jahre nicht die Hälfte dieses Betrages

ausmachen, so fragt man sich aller-

dings, wie daS möglich sein kann, ohne

einen schließlichen Krach, zumal die

Gesellschaft ihren Beamten recht an

ständige Gehalte zah!t. Somerby

erhält $10,000 Jahresgehalt. der Kas-

sirer Davts $5,500, der Rechnungsführer Walker $3,000, der ärztliche Di-

rektor $1,500. Jedenfalls haben die

Beamten für sich selbst sehr gut ge-sorgt.

In Haughville besindcn sich

über 300 Mitglieder des Jron Hall

Ordens, welche natürlich in Folge der gegen die Verwaltung eingereichten

Klage sehr bestürzt sind.

Sommerby befindet sich augenblick-

lich in Binghampton, N. I. Gr wurde dort über die Sache interviewt. Er erklärt, daß er baldigst nach Indiana-

poliS zurückkehren u j Ha ckach wei

fett werdet daß ' der Orden vollständig

solvent und zahlungsfähig sei und

daß er über Alles genauen Ausschluß

geben werde.

Unter allen Umständen thut man

gut, vorläufig jedes Urtheil zurückzuhalten, bis eine gerichtliche Untersuchung genauen Ausschluß giebt.

Richter Taylor hat die Verhandlung

der Klage aus den 4. August angesetzt, d. h. wenn Sommerby bis dahin zurückgekommen ist. Wenn nicht, wird

die Verhandlung aufgeschoben.

In keiner Familie

sollte das vorzügliche Home Brew Bier fehlen. In Waschen bei Jacob Bos. Telephon 1GG9.

WaS die Bäume flüstern.

Mächtig erfaßt von unbezwinalichem

ebnen nach behaglicher Rast und de

chaulicher Ruhe tned es aebietensq

uns fort aus den engen, dumpsen. bei ßenz hohen Stadtmauern. WaldesraU'

chcn.-Wettenaevlätschcr. Wanerwogen.

Mesengrün. Wonnedust. Wolkenge, bilde. Wandervögel und liihiender Windhauch: wie zogen sie uns alle so mächtig hinaus in das weite, liebliche Reich der Natur, um wieder friedlich

und freudevoll recht nach Hmenslust

ihrem ewig qehnmmßvollen Weben uns

Wallen lauschen zu können. 'Wie gerne

schiittelten wir ihn von uns. den grauen

Reisestaub von Geist. Gemüth und tyt.

wändern. uns wandertn . jröhuch

hinaus in den alten, lieben, grünenden Wald. Aus weichem MooS. abseits von den gewohnten, breitgetretenen Pfaden strebten wir unsere müden Glie der: nur aus der Ferne drangen

menlchliche stimmen zu uns, und jroi schen dichten Bau mreihen und Büschen hindurch schimmerten die hellen Gestal ten der wandernden Sommerfrischler.

Wir blicken um uns. überall arünen

des, sprießendes, blühendes Leben, und

doch so friedvolle Ruhe! Mit langen Zügen schlürfen wir die würzige Wald?

tust, ein Gclühl von wonniger HeUer

leit erlstut uniere.h-eele. wie oyiize

Mattigkeit umschlingt es die Glieder, ein mildes Lüitcken lenkt sich sanft über

unsere Augen, doch selbtt bei geschlMk ncn Lidern empfinden wir die hchre Waldespracht. Da erhebt sich udcr mir, ein .geheimnißvolles Flüstern, ein säuselndes Rauschen, wiegend. und wogend schütteln sie bedächtig ihre weisen Häupter, die alten mächtigen Baumrie sen. Es ertönt ein Singen und Klinzen und ich vernehme, s olgende , leise iiaute ? vp' r : iWiC; sind wir so glücklich hier oben in unseren" lichten Höhen, wie frei tönN e N wir uns entfalten und u n ge h indert himmelwärts schauen' Wie ' , neidlos steben wir einer neben dem anderen, jeder strebt nach oben, doch keiner hin ö er t i i e nf a ndere n , sondern wi r stützen u ns gegenseitig, i W ohl würze l n wir alle tiej unten in der dunklen Erde.

and doch fleht unser Sinn nach Hohem

und Erhabenem. Ist nicht Raum im

Erdreich oder in der Höhe, so nähren wir uns liebevoll, halten uns fest und sicher, umschlingen uns mit tauseltd

Wurzeln und Wür.;elchen. Acstchcn.

Zweigen und Faserchen. Stamm an

Stamm stehen wir mit erhobenem

Haupte, ein schier unbesieabaresHünen

schlecht! Und doch erhebt sich kaum

einer stolz über den anderen, wir alle haben gleiche Rechte, streben demselben lichten, hohen Ziele entgegen! Wir alle t r . i ... - k .

ieoen vom xxmxt oerlelven !-onne. oic

selbe gütige Mutter Erde nährt uns.

jeder bat danelde Anrecht aus mt rei

chen Gaben, dieselben schimmernden

Thau- und Regen Tropfen erquicken

uns. dieselben Stürme und Gewitter

machen uns erschauern, und wir senken

betrübt und mitleidsvoll die Aeste und Blätter, wenn der Blitz schonungslos

unser stolzes Haupt zerlchmettert!" Und die Menschen da unten

rauscht es leise weiter, welch' armselig kleines Geschlecht! Kaum ein Strahl von Glück beseelt ihr mattes Auge! Wie

unsre ha tet ihr Blick au der Erde.

an der Scholle; Keiner erhebt sein

Haupt nach unsern lichten Höhen.

zenn sonst könnte er inzwischen über die

kleinen spitzen Steine, oder an den glat

tot, schlüpfrigen, sumpfigen Stellen

lm Wege stolpern. Wie neidisch und kifersüchtig betrachten sich Mannlein und Weiblein, einer strebt dem andern

vorzukommen, jeder da? beste Pkätz-

chen für sich zu erobern. Alle Pfade lp . 4 Li.-."i"ir."i

lino io ,mai. eng UNO oaoei oicyl mu Menschenkindern besetzt, datz. wenn :ine? vorwärts will, er viele andere erst zurückdrängen muß. und möchte

er wirklich seinem Nachbar an ge

fährlichen Abaründen stützend die

Hand reichen, so würde er inzwischen

kit hinter den Voraneilenden zurück' bleiben.

Der Erdenbürger Haupt und Herz

steht so wenig höher als ihre Fufc,

welche die Erde berühren müssen, daß

sie auch ihren Sinn nur schwer über

irdischen Schmutz, und Staub zu erhe

ben vermögen. Fühlen aber auch die

Menschenlinder. eiche sich nahe stehen.

den unbeminalichen Drena. sich kinan

der in Liebe zu nähern, sich fest und

mnig zu umschlingen, und erblickt sie dabei ein anderes Auge, da lösen sie

schkeunigst ihre Arme und Lippen von

einander,, denn es ist nicht schicklich nach

ihren Gesetzen, sich m solchen Zeichen

lauterer Liebe ertappen zu lassen, laut solch' beschämende Herzenssprache zu

sprechen.

Und seht, wie ängstlich dieses Mew

fchcnpaar da unten die Spurn des Al ters mit Farbe und Schminke und kunft

voller Kleidung zu bergen sucht. Wir

aber setzen Jahr um Jahr mit stolzer

icherheit. allen sichtbar, einen mächh

gen Baumrmq an unseren kräftigen

Stamm, und je breiter dieser, desto höher erbebt sich unser Haupt, desto

breiter strecken sich Aene und Zweige, desto vornehmer ragt unsere Ztrone em

vor. Doch die armen Menschen, ue

müssen entnervt durch ihr glückarmes.

neidische? Ltreberthum. nach einem eitlen, hohlen, liebcleeren. nüchternen.

stolzen und rücksichtslosen Leben, ihr

müdes Haupt beugen unter der drücken den Last der langen Jahre!"

till und traurig lauschte ich dem

zeheimnißvollen Raschen. und pflanzte diese Offenbarung der Natur tief in den verborgensten Grund meiner Seele.

Boll Staunen und Ehrfurcht blickte ich hoch hinauf zu den glücklichen, freien, neidtoien. ehrlich strebenden, treu lie benden. ewig jugendfrischen Baum

rmen. :;e Otter trn wicoerlelme. oe no

mehr erschloß sich mir von dem hohen.

kdlen Gcifie. der diesen holden Frei' staet der Natur durchglüht. Wie an ders. wie viel glücklicher, freier, lau kerer. besser und schöner wäre die Welt, wollten und konnten wir Alle zu ihnen

in die Lehre gehen und zu erlauschen versuchen, was hoch über unseren klei nen Häuptern die alten weilen Baume

des Waldes ganz leise und doch rera.'hmlich raunen und flüstern.

Die geinernen Taseln

Ilkosis iolZen angeblich am Fuße des Berges Sinai wiedergefunden worden

lern, m Wkltreljendr Tr. Grolle sand nämlich zwei Steintafeln, welche die hakbvcrwlschten Spuren der mgsai

schen Gesetze (des Dekalogs) aufweisen sollen. Die einzelnen Buchstaben sind

trotzdem noch ziemlich gut zu erkennen, iveil der Steindlock, in welchem sie ein gemeißelt sind, in Folge eines eigen

artigen Verglasuna-VrozeUes vor gänz

licher Verwitterung bewahrt worden ist.

Die Taseln und O Centimeter hoch und ZO Eentimeker breit. Sie sollen dem.

aächst nach Europa gebracht und von en bedeutendsten Eftiqraphisten der Neuzeit, einer ergehenden Prüfung anterzsgen werden. Die Annahme. aß e? just die echten Gesetzestafeln vZosis sind, die hier gefunden sindzeigt

jedenfalls von einem schönen Schwünge ier?8täMeft

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Wir machen mit Vergnügen , bekannt, daß wir errn Robert Frank, früher von ter

Mrma'Svieael, Thows Co. für unser Möbel-Dcvartcmcnt erworben haben. Racbdem

dieser Herr dem Publikum bereits ein Vierteljahrhundert lang bekannt ist, bedarf es keiner

besonderen Jntroductton desselben. Seine Populantat ist durch die große Zahl fcrnv

freunde erwieien: ne werden uck freuen ru boren, dak er bler bleibt. '

XJ . D ? . , V ö f - - p , z. y

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wird unter Herrn Frank's Leitung bedeutend vergrößert w-rden Und wir denken in dieser 1 Beziehung eine ebenso dominirende Stellung einzunehmen wie in änderen Branchen. , , " 1 .,

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