Indiana Tribüne, Volume 15, Number 309, Indianapolis, Marion County, 26 July 1892 — Page 3

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Verrenkungen. Durch einen Fall in eine Vertiefung im Oktober, 1830, verrenkte ich mir den ZZüS sehr filirnm und litt die deftigsten Schmerzen.' Durch die Anwendung von St. Jakobö el wurde ich dauernd geheilt. Chas. Eberhard, Lancaster, Pa. Berletzungeu Litt an einer Verletzuttz des Stücken und war zeitweise gezwungen einen Stock zu gebrauchen. Tunb die Anwendung on St. JakobS Cel wurde ich jerocb geteilt, faal Herr Henry Borckerding, Bal lcnii. Ind. Quetschungen. Ich litt St. JakobS Ctl jieU int Haufe vorratbiz. da es sich als ein ausze . zeichnete Mittel geaen Schnittwunden und Ouetfchungen erweist. J.M. Morse, Ehicopee Falls. Mass. Neuralgie. Ich litt unqefäbr ;wei Monate an Neu ralgie und GestchtSschmerzen. Nacddem ich vieles oergeblich gebraucht hatte, wurde ich durch die Äuwendunz von St. Jakobs Oel roklsläi'diZ geheilt. W. H. Peck, Oberlin Kanö. Merlose Eheli ZWWAWWWWWWk find sollen glu.ttiche. 9Zt linfc Etclu. t-i.in ils-fc.s fei Istitt 3 tt adb:ti toii ttii t:i:i, tt ..i! fua.4ii4 , . . ., i! c. .1 f urzetu (fest, titlet t9 la sNe nd bewüchne ::;sxtt vni niiitwt in ?.jz tpxt aaäjtu kUi. lU lUijlM Hietie. Sjuajii Ztwi l.t i; tts ZUu& mW 8 , w VVUti llthl n(OT4Cl3?-M uurzelu M. tskkücr ?e ke, sNep UI1V : iu U&tNti ljli:d-l t I b S?r! if:.-r'i wsdl beb St UI'.S tai BiNrtTftftiife u r bsi p i . t e t tu ü- i a intet", UUr tht fe Un p i,i I i 4 i h' schritt Ci Ledkll liiiia 1 2-.l:1:r (ur -21 L'r.tJ In tpbKlea ia deutscher Qprs,. nn unc .,. W.UIt CLEiAL, vtiiaiin. Sdks, UbUtt.hii iii.il In üUu.t HClu11 WlUl-ii srsi iou rut, .c xui i. i. Der .RettunzS'ÄnkeZ ist auch zu fta&cn in ;1ndtanaxolis. iut.. bei A. S. Brandt & Co., S. Sük Telaiss Strafe. mmm T r & On5nittt Ersah! rooklya, N. y.. Jutt lss?. . Ist Mmrst Oktober tSS5 ftnz ich a. Mtdict ,u fiu dtk nd erwarte ächftka März da Exameu zu ma &ta; oühnnd lvttx Znt dab ich un mU dl yn tmlie all Werke der Nervenleiden fiudt vnd bi ttlsskhr. davoa bberzeuqt. dak ich ti nur GotteS Jjiiji Rd Pafto ÄAma zu derdankeu habe, daß ich tti icht em elender hüffnungSlosn Jnvallde tixu Du erft fäll von Fallsucht zngte sich bet mir k Jahr 1832; der Arzt, welcher viich damali behau delte. ertlürte mich für unheilbar, ebenso andere Aerzte und auch ei Speriatst. welcher mich 8 Monate vergeb lich behandelte. Dan hörte meine Echwester voa nn khullche Falle, der aber doch kurirt Word Jn : wir erführe durch dse Dame, daß fi durch Pastor iSnia'Wedikur,rt wurde: wir bestellte deshald auch diese und zwar ohne viel Hoffnung. Im sang ei JahreL S4. erade al. ich die erste von der Medi. cra ahm. hatte ich einen Anfall und dan och einmal Isei Woche spater, aber seitdem habe ich auch nicht im krönst noch etmaR bauen esptirt uad fühle jetzt fe.t S öahre aeZuuder xevt je vorher. ? ' Ihr dankbarer m Ja, traze. . erkhvoJtZ chnch für ?ter-.,e fflTC L wird Jedem tot eZ v-.ln zugesandt ff' v- r,nr erdatten auS d Medicin umsonst Ties Medlzm muro sett dem Jahr, 1876 do der. S-net tt Unrtr-r i tinrt V.knntrt ntl liibf:teVl HVtl ) V 1 ' ' j O KB letzt knier Umtt Akwnusz ton der KOENIG MEDiCINE CO., S Bandelpt SU CHICAGO, IZ.I rt tpotdekee fe habe sür ' tzt.S di Flasche, Fksche sr SS.S rsiie t.?S. kür .. I JadiamapsliS t den deutscke Akotheke da g. Wttl. pander. ii West WaidtnAton Gtr. kd JJte Sud (Sah Str. uns incvta Vune. Red Star Line. Per. Staaten und Ksniziich Brauche Poß'Dampf. Regelmäßige Fährten zwischen Antwerpen und Antwerpen und New Yorkl'lPbiladelphka Boriügliche BekSj,iigug. gute Bedienung und iedrige preise. Antwerpen bietet Netsenden und nach Deurscklaud. Oesterreick, Frankreich und der Lckmeiz besondere Borkheile. Adfahrr ?'e fuvt jede Mittwoch: von lwerven ieden Samftag. 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Novelle von Konrad Tel mann. (Fortsetzung.) ?as Sie für ein seltener Mensch sind. Herr Harms, eben ein wir! licher Mensch! Nun weiß ,ch Alles, nun weiß ich, was ich mir schon längst so im gefähr dachte. Manfred ist es gut ge worden." tv i r d ihm hoffentlich einmal gut werden," fiel er warm ein, als sie sich langsam abwandte. Sie hatte die Heine Ähonnqur. die sie vorher in Händen gehabt, abermals aufgenommen, um sie zu betrachten, und es schien überhaupt, als könne sie sich von seiner Arbeitsstätte sobald nicht losreißen. Das Schweigen, welches eingetreten war, bedruckte ihn. Halb, ohne es zu wollen, warf er hin: .Wenn Sie lefci Alles romen oder doch begreifen, so werden Sie mich und, die Absichten meines Besuches damals bei Ihnen auch besser würdigen können. Wenn man befürchten mutz, daß das gan;e Werk unseres Lebens, an dem unser Herzblut klebt, zu Grunde gehen könnte " .Oh." machte sie. und ein schwermüthiges Lächeln umglitt ihre Lippen, fürchten ie nichts mehr! Das ist Al les vorüber. Ob ich Sie verstehe! Nur zu gut, nur zu gut. Und eben darum Awr ich will nicht unehrlich sein: nicht allein darum, wahrlich nicht. Doch um Manfred dürfen Sie ganz ru hig sein." Wilm sah sie erstaunt an, aber keine Muskel zuckte in ihrem Gesicht. (5r wußte nicht, was er davon denken, noch weniger, was er sagen sollte. Und als ,'r schweigend verharrte, sagte sie: Diese Figur müssen Sie mir über lassen. Wolken Sie? Sobald sie ge brannt ist. leg' ich die Hand darauf. Odc'r ist sie bestellt" Ich habe bestimmte Abmachungen mit den Händlern," erwiederte er schüchtern, fast betreten, ich selbst ver kaufe nicht, aber wenn Sie mir erlau bea wollen. Ihnen das Figürchen zu schenken, wenn es Ihnen ein beicheidenes Andenken an diesen Besuch, an unsere eigenthümliche Betannt schaft " (5r verlor den Faden und sah sie wie hilseflehend an. Sie hatte die Figur wieder an ihren Plcch zurückgestellt und war nun auch roth geworden. So hab' ich's freilich nicht gemeint, stammelte sie mit gesenkten Augen, das werden Sie mir glauben. Aber ich weife Ihr Geschenk darum nicht zu rück. Von Ihiten darf man schon etwas annehmen. Sie geben lieber, als daß Sie nehmen. Und was hatt' ich Ihnen auch zu geben? Vielleicht machen Sie mir dies Andenken dadurch noch werth' voller, daß Sie es mir selber bringen, wenn es die Feuerprobe erst bestanden hat." Sie sah ihm, jet wieder lächelnd, voll in's Gesicht. Und auch er lä chette. Gern. Und ich danke Ihnen für Jh:e Erlaubniß. Sie vergelten Schlim mes mit Gutem." Sie schüttelte ablehnend das Haupt, nwiederte aber nichts mehr. .Und hier schaffen Sie also!" sagte iie mit einem letzten Blick aus seinen Arbeitstisch nachd.'nklich. Tann wandte sie sich, einer p!ökli hen Regung folgend, und nahm Ab' .chied von ihm. Ich danke Ihnen für Alles, Alles," sagte sie bewegt, es war mir eine gute Stunde. Leben Sie wohl und auf Wiedersehen, lieber Freund. Darf ich so sagen?" Ihre Hand lag in feiner und er preßte sie lange und fest darin. Auf Wiedersehn!" Als die Thür sich hinter ihr geschlosien hatte, stand Wilm Harms noch eine geraume Weile hindurch auf dem nämtichen Fleck und blickte zu seinem ArbeitÄiische hinüber, als sahe er sie dort immer noch stehen. Es war ihm ganz seltsam zu Muthe, so wie nie in seinem Leben. (?r war so weich gestimmt, daß er sich fürchten mußte, die Wimpern würden ihm nächstens zu tropfen beqin nen, und dann hätte er wieder hell auf jubeln mögen, als wär' ihm irgend ein Himmelsgeichenk aus der Höhe herabgefallen, und todesernst und tieftraurig ward es ihm gleich danach zu Sinne, als bräche ein Herrliches und Köstliches, was er eben noch besessen, rettungslos vor seinen Augen in Stücke. Er begriff sich selber nicht mehr. Diese Frau hatte einen bedeutsamen Einfluß auf ihn. sie war gefährlich. Weshalb hatte er ihr, der Wiidfremden. plödlich von den Ge schehnisZen seines jjessten, eigensten Seins erzählt, die Niemand sonst kannte, die er sich selber nicht einmal eingestehen mochte, weshalb? Und er bereute es nicht einmal. Es war ihm vielmehr eine Erleichterung, es ftimnrfe ihn freudig. Und mit Manfred sollte Alles zu Ende seitt, hatte sie gesagt. Auch das verstand er nicht, und kS er füllte ihn trotz Allem mit heißem Mitleid, das er für sie hegte. Freilich: sie würde zu entsagen wissen, sie war eine starke und vor Allem eine leidgestahlte Skatur: die verstanden es Alle. Aber et hakte ibr so herzlich gern endlich ein rekms. voes. ächtes Glück gegönnt. Tas hatte sie bei Vkansred allerdings nicht gefunden. Und wo un wie über Haupt? Sie hatte keineHflichtm mehr zu erfüllen, wie er. Sie war tausend fach ärmer, als er je gewesen. Wilm hatte sich wieder an feine Ar beit aemacht. Aber er konnte die Ge danken von der, die ihn eben verlassen hatte, nicht losringen. Ihr Bild stand unablässig vor seiner Seele. Es durch schauerte lhn seltsam bei der Vorfiel lung, daß vor Kur'em noch Thessa, auf diesem seinem Stuhl gesessen,' daß ihre weißen, schlanken Finger, die er immer zu zerbrechen fürchtete, wenn er sie er arin, alle diese Geräthe auf seinen 2i (che berührt, kleinen Figur mit

liebevoller Ausmerkiamkeit gehalten hatten. Er läch.'lte vor sich hin. während er

eS dachte. Es schien ihm, als schwebe hier noch der eigenthümliche Duft, der von Thch'a's Haaren oder Gewändern ausströmte, und der ihm in ihrem Boudoir damals schon aufgefallen war, um seinen Platz. Er kannte diesen Duft nicht, aber es war für ihn etwas Berauschendes darin. Mitten in feiner Arbeit, zu der er sich zwang, küchelte er och wieder, als ob er etwas Holdes und Anmuthreiches vor sich sähe. Es lag wie die Nebel eines Traumes um ihn her. Und durch das einsame, stille Ge mach, in das allmäng m Schatten der Dämmerung sanken, tönte ihm manch mal eine müde, süße Frauenstimme an's Ohr, die etwas unsäglich Rühren des für ihn hatte. Tann konnte er plötzlich nicht mehr arbeiten, er sprang auf und machte sich zum Ausgehen bereit. Als er die alte Köbcke in der Küche Hantiren hörte, wollte er sich wie ein Verbrecher heim lich davonschleichen. Aber sie hatte ihn doch gehört, trat unter die Thür und fragte mit ihrer Stimme, die wie das Feilen einer Säge klang, hinaus: Sie gehen aus, Herr Harms? Jetzt gehen Sie noch aus? Ich brauche also zum Abendbrod naturlich nichts zu de sorgen." Wilm war ganz betronen stehen ge blieben. Oh doch, doch." sagte er etwas un sicherzustellen Sie mir nur Alles be reit! Ich weiß noch nicht, wie lange ich werde fortbleiben müssen. Wahrscheinlich" Er verschluckte das Weitere und legte die Hand auf den Drücker der Korridorthür, aber die Alte rief ihm nach: .Ich werde dann ia wobl die länaste Zeit hier gewesen sein, Herr Harms. Denn wenn das auch ohne den jungen Herrn jetzt so flott weiter geht, wie vor her, und Sie sich ganz seldstständig auf die leichtsinnige Kante verlegt haben, dann ist ja am Ende nur Zweierlei möglich: entweder man heirathet. oder man ist für's Unmoralische. Und in den beiden Fällen ist die alte Köbcke ja dann nun überflüssig. Soviel wollt' ich man blos gesagt haben." Und die Küchenthür donnerte hinter ihr zu. Ganz beschämt trat Wilm in's Freie hinaus. Er lachte zwar draußen still m sich hinein, aber ihm selber zum Erstaunen war's doch ihm nicht recht wohl zu Muthe. Er blickte beinahe scheu um sich und die Straße entlang, als ob er ungern sich von Jemand beobachtet gesehen hätte. Dann trat er rasch aus eine Anschlagsäule zu und überflog die dort nebcn einander aufgeklebten Theaterzettel. Endlich fand er. was er suchte: WilyelM'Theater Nomeo und Julia", und die Julia spielte Thesta Lenz. Nun beschleunigte er seine Schritte, um noch rechtzeitig zum Beginn der Vorstellung zu kommen. Wirklich gelang ihm das auch, und $x konnte noch einen Parketplatz in der letzten Reihe erobern, ehe der Vorhang! anlgmg. 2vtlm fal; ln yerzllopsenser .ispannuua da. Er war in fe,nem Le! den wenig im Theater gewesen, dazu hatte es immer an Zeit und an Geld gefehlt. Seine Einnahmen mußte er für größere Zwecke der Zukuukt sparen. iDa;u war er immer der Meinung gewesen. daß Manfreds Phantasie nicht allzu sehr beschäftigt werden dürfe, um nicht vorzeitig erhitzt und überreizt zu werden; er war auf diese Art ganz unberührt geblieben von dem Theaterzauber. der auf jugendlich empfängliche Gemüther oft von fo unberechenbarem Einfluß ist, und anch hier mochte eine der Erkläruflgen dafür liegen, daß er für Thessa, kaum daß er' sie auf der Bühne und im Leben gesehen, entflammt war und ohne sie nicht mehr leben zu können geglaubt hatte. Seine Leidenschaft war die einer wild aufgeregten Phantasie gewesen, die Sinne, aber nicht das Herz, warm daran betheiligt. Vielleicht wäre ihm diese Erfahrung ftberhaupt erspart geblieben, wenn er nicht erst als leidenschaftlicher Jüngling ahnungslos und wehrlos sich dem Rampenzauber der Bühne gegenüber gesehen hätte, sondern seit seinen Kinderjahren daran gewöhnt gewesen wäre, und ÄZilm hatte es schlecht gemacht, während er es gut zu machen gewähnt hatte. Aber auch nun würde er die Anfechtung sieghaft bestehen, ja er hatte sie woh' jetzt jchon bestanden. Das Alles flog duxch WilmS Seele hjn, während er hier, mitten unter all dm athemlos lauschenden Menschen, in diesem großen, glänzenden Ranlrze saß. ohne noch selber recht zu wissen, wes halh er hierher gekommen war, und wie er hierher gehärte. Die ersten Scenen waren vorübergegangen, phne haß ßr ihnen noch tiefere Aufmerksamkeit hätte widmen können, und nun stand Thessa auf der Bühne. Zum ersten VZale sah tr sie dort, und es gab ihm einen Stich l. oic Brust. Er hatte eine sonderbare Empfindung der Zusammengehörigkeit ylit ihr und dann wieder eine, als stehe sie da oben gar nicht an ihrem rechten Platze, als dürften alle diese Menschen hier sie garnicht ansehen und anhören, sondern das fei eine Anmaßung, weil sie im Grunde nur ganz allein für ihn spielte. Und obgleich sie gar nicht zMen konnte, daß er hier war, ihn unmöglich unter den Hunderten von Zuschauern entdecken konnte, selbst dann nicht, wenn sie während ihns Spiels Buße vnd Stimmung dazu gefunden hätte, ja obgleich er annehmen durste, daß seine Gegenwart ihr. auch falls sie darum gewußt, gleichgültig gewesen wäre, wurde er diese Empfindung, Thessa spiele für ihn, ihre Augen hätten ihn gesucht und ruhten jetzt auf , ihn, nicht mehr las. Er faß da, wie, in einem Bann gefangen, er regt sich nicht, er wußte nichts mehr von sich, Sein ganzes Ich war aufgelöst fn ihrem Spiel. ! Wie sie eigentlich spielte, wußte et Nicht, er hätte darüber nicht zu urthei len vermocht. Er sah und hörte yM Wenn Thessa nicht auf der Bühne war, ging Alles.' was dort vorging, spurlos an seinen Sinnen vorüber., Jn d'n Zwischenakten verharrte er wie unter derNachwirkung eines schönen TraumZ.

en man sich nicht gern zerstören möchte, bewegungslos, halb geschlossenen Au zes. auf semem Platze. Und doch mußte tx mit anhören, was man um ihn ber ?edcte. Man fand die Lenz zu alt für die Rolle der Julia, man vermißte das leidenschaftliche Jugendfeuer der Süd känderin an ihr, man verdammte eS. daß sie die Rolle von vornherein zu elegisch" angelegt habe, als ob Julia schon bei ih er ersten Begegnung mit Romeo wissen könne, daß'dieses schnell aufflackernde Liebesverhältniß ein tra gisches Ende nehmen werde, und nicht vielmehr sich in schrankenlosem Gefühls Überschwang den seligsten Zukunftshoffnungen hingebe. .Sie ist eine melancholische Julia," sagte ein Herr mit einem Knehelbart und einem goldenen Zwicker in über legenem Ton; sie ist gar nicht an ihrem Platze: sie ist überhaupt keine Schau fpielerin, weil sie immer üno überall Thessa Lenz ist. ob sie nun Shakespeare oder Dumas spielt.- . Dieser Sprecher, von dem man sich zuflüsterte, daß er der Kritiker einer der angesehensten Zeitungen sei, fand die aufmerksamsten Zuhörer, während Wilm etwas in seinen Fäusten spürte, als dränge es ihn, sie dem Manne vor dem Gesicht zu schütteln und ihn schwei a.en zu lehren. Dann aber mutzte er thn sagen hören: Wissen Sie, waö der Lenz fehlt? Vor Allem ein Liebesverhältniß. Sie ist zu tugendhaft. Tu gendhafte Schauspielerinnen bringen es nie zu etwas. Ein bischen Ausregung, Leidenschaft, Eifersucht, Intrigue, Lie derlichkeit. das gehört Alles mit zum Handwerk, ohne das kommen sie nie au sich selber heraus, diese Damen. Die LenL hat die aus längerer BühnenpraziZ erworbene Routine, sie hat Schule, sie wird nie einen Verstoß machen, aber sie ist keine Künstlerin. Es liegt ihr nicht im Blute. Wie gesagt: eine Unglück liche Liebe thäte ihr vielleicht sehr gut, oder - Das Letzte erstarb in einem imve? nehmlichen Flüstern und da gerade der Vorhang wieder aufging, wurde die Aufmerksamkeit der Umsitzenden von dem Sprecher abgelenkt. Nur in Wilms Seele hallten seine Worte nach. Sie hatten ihn empört, sie reizten ihn zu wildem ööiderspruch und doch bewegte er sie unablässig in seinem Innern hin und her. Eine melancholische Julia." klang es ihm in den Ohren, als Thessa wieder austrat. Und wenn er sich wanq. darüber nachzudenken, war's vielleicht wirtlich das Rechte. Es tag etwas Müdes und Hilfloses in dieser ' Gestalt, die ganz gluthvotte Leidenschaft hätte sein sollen, die von heißer Sinnenlust durchzuckt sein mußte, während es jetzt ivie mit dem düsteren Schleier des henden Verhängnisses über ihr lag. Plötzlich kam es Wilm. jener spöttisch' ilberlegene Richter habe wirklich Recht gehabt. Thessa sei gar keine Julia Capulet, sondern sie sei Thessa Lenz, und ebcn daher erklärte sich gerade der Zau

ber. den sie am ihn ausübte, well ei selber sie nicht anders sehen und nichi anders haben wollte, als wie er su kannte. Wilm erschrak vor der Ueber zeugung, die sich ihm ausdrängte, und doch freute er sich auch wieder herzlich darüber. Indessen kam der Schlußact heran. Thessa lag wie ein schönes, stilles Mar lnzroild in ihrem Sarkophage. Ihr Wicdererwachcn und ihre Selbsttödtuno neben Romeos Leiche wurden meisterlich von ihr gespielt. Diese Scene, so wu früher ihr Monolog, in dem sich ihr Entsetzen vor dem Erwachen unter den Todten ausgedrückt hatte, wurden stürmisch beklatscht: im klebrigen hatte ihr piel keinen Enthusiasmus erweckt, wenn sie auch immer mit den anderen Hauptdarstellern zugleich vor der Pampt erschienen war, wenn nach den' Act Schlüssen der Beifall erscholl. Jetzt, da sie allein in dem sich öffnenden Schlitz des Vorhanges erschien, um den DanZ des Publikums für ihr Spiel während der Schlußscenen entgegenzunehmen, erschrak Wilm vor ihrem Aussehen. Wie eine Nachtwandlerin sah. sie' aus, in ihrem todtenblassen Gesicht brannten die Augen, die in's Leere hinausstarr ten, und die hellen Tropfen perlten auf ihrer Stirn. Es machte dey Eindruck, als hielte sie sich mij mit äußerster Kraftanstrengung ausrecht, ihre Brust ging unruhig auf und nieder, als könnl der Athem sich nicht daraus emporrin gen: mechanisch, mit müdem Lächeln verbeugte sie sich. Wilm war in tiefster Seele erschrok ken. Was war das? War sie plötzlich krank geworden ? Oder hatte ihr Spiel, da; ihre körperlichen und seelischen Kräfte so völlig in Anspruch genommen, ile aufgerieben, bis zur halben Bewußt losigkeit erschöpft ? Ihre eine Hand hatte aus der link, Brust gelegen. . War das nur die conventionelle Haltung der Künstlerin gewesen, die dem Publikum für sein unverdientes Wohlwollen dankt lind andeuten will, wie tief sie innerlich dadurch gerührt sei? Oder that, ihr etwas weh da drinnen in der mühsam keuchenden Brust? i Wum hatte nie etwas so Hilfloses, sk Pitleid Heischendes gesehen, als iu die sir Minute die ichöne, schlanke Künstle, rin da oben vor dem, Lichterstreifen der Rampe. Mit ihrem gelöst herabfallendeNf schwarzen Haar, lil ihren weißen, lösen Gewändern erschien sie ihm fr zerbrechlich, daß er einiähes Verlangen verspürte, sie in seinen Armen behutsar.! aufzuheben und davonzutragen, j ' ; Als einer der Letzten ' verließ er da? Theater und wankte hinaus. In all' die Empfindungen, die ihn' durchwog' ten, vermochte er kcineKlarheitzu bringen. Aber es war, ihm. als, könne er nicht nach Hause gehen, bevor er sich davon überzeugt daß Thessa wohlbe hasten das Theater verlassen haben de vhr M U gberhaupt Zloa) chmgle sehen ' - . ..; :. . : Er umwandelte das Gebäude, bis er den Seitenausgang für die Schauspie ler fand, dort' blieb er ' in der Nahe stehen.' ! Es waren schon mehrere Herren dort auspostirt. vorzugsweise, Ofnciere, die Kragen ihrer Uniformmäntel , her aufgeschlagen, die meisten mit Blumen sträußen in ' den Händen. Hin und wieder öffnete sich kreischend die Pforte.

und die Vorstufen hmab, schlüpfte eil fertig eine dicht eingehüllte, weibliche Mestalt; unter dem Schleier hervo' spähten munter sorschende Augen über den von Latcrnenlicht überhellten Platz, dann trat einer von den Herren, zwei V! . iVrt , P

Finger am Musenscyirm. yeran. Fräulein Miczi, darf ich die Ehre bäsen?" Ein erstauntes: Sie. Herr Lieute nant? Ah. wie liebenswürdig!" Dann ein verstohlenes Lachen, und Arm in Arm schlenderte ein Paar nach dem anderen davon. Dann kam ein gans Rudel von Figurantinnen, sich neckend und kichernd zum Vorschein und erfüllte den Platz welthm mit üdermu tbigem Gelärm. Als sich auch die zer streut hatten, blieb Wilm zuletzt ganz allein und ein langes Gefühl überschlich ihn! Ein feiner Sprühregen rieselte nieder, feuchtwarm schnob der Nacht wind über den jetzt einsamen Platz. War Thessa drinnen krank geworden? dtt war sie eine von jenen vermumm ten Gestalten gewesen, die am Arm der jvartenden Herren längst davongegan aen waren, und er 'hatte sie nur nicht erkannt? Ein bitteres Lachen quoll ihm über die Llppen. Eben wollte er gehen, als sich die Pforte noch einmal öffnete, ti Theaterdiener heraustrat und, quer über den Platz laufend, eine der in der Seitenstraße haltenden Droschken her beirief. Als der Mann wieder zurück kam und eben durch die Thür wieder in'S Innere des Gebäudes treten wollte, stand Wilm neben ihm. Ist Frau Lenz erkrankt?" fragte er dringlich. Der Diener sah ihn erstaunt an, schien erst antwortlos vorübergehen zu wollen, sagte aber dann in wegwerfen dem Ton:' Wird gleich nach Hause fahren hat sich nur angestrengt." Der Wagen war vorgefahren und Wilm wartete abseits auf ThessaS Er scheinen. Sein Herz klopfte laut. Endlich kam sie. von dem Theaterdiener geführt, der den Schlag aufriß, und stieg ein. In der nächsten Minute rollte der Wagen davon. Wilm blieb mit einem Gefühl herber Enttäuschung zurück. Was hätte er freilich gewollt. das anders werden sollte, als es gewor den war? Hatte sie ihn überhaupt ge sehen? Und wozu sollte sie ihn sehen? Was konnte ihr daran liegen, daß -er hier wie ein Narr gestanden und. Angst im Herzen, auf sie gewartet hatte? Weshalb hatte er'S auch gethan? Er wüßte es selber nicht mehr. Ihn fröstelte. Der öde, einsame Platz erregte in ihm eine Empfindung der Verlassenheit, die ihn erschauern machte. Und der Regen rieselte dichter herab. Da wandte Wilm sich und schritt gebeugten Ganges langsam durch die menschenleeren Gassen seiner einsa men Wohnung zu. Wilm arbeitete am nächsten Tage ooln Morgen bis zum Abend. Ex, gönnte sich kaum eine Ruhepause, und dennoch wollte seine Arbeit nicht wie sonst vom Fleck. Er war es nicht ge wohnt, allein in dem großen, öden Atelier zu arbeiten. Manchmal horchte er auf, als ob er das altvertraute Ge räusch von Manfreds schaffenden Hän den vernehmen wollte, und senkte dann traurig den Köpf, wenn Alletz stumm blieb. Diese ungeheure Stille bedrückte ihn zum ersten Mal, er hatte früher die Emsamkett me als etwas so Schweres empfunden, wqr gberhappt nicht zum Vollgefühl derselben gelangt: seine Ge danken waren immer bei Manfred ge wesen, auch, wenn der Junge" fern war. Jetzt zwang er sich wohl, an ihn zu denken, aber doch konnte er s nlcht verhindern, daß er dazwischen immer wieder an Thessa dachte. Eine Zeit lang hatte er systar den Drang in sich verspürt, etwas von ihr zu erfahren, ob sie ihre gestrige Uebermüdung überwun den habe, ob keine nachthciligen Wir kungen zurückgeblieben semr und Aehn liches. Aber er besiegte diese Regung wieder. Was hätte Thessa davon den ken sollen? In welchem Verhältniß stand er zu ihr, daß eine derartige Er tundigung angebracht gewesen und natürlich erschienen wäre. Nein. nein, es gab keinen Zusqmmenhang zwischen dieser Frau und ihm, durfte keinen ge den. Er mußte arbeiten. (Fortsetzung folg.) nr Mozart Halle ? Henry Victor. DaS größte, schönste und öttefte derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle ftzht Vereinen, Logen und Privatm zur Abhaltung von Bällen, Conzertm und PMinrnsupgen unter libera. l Bedingungen zur Verfügung. Neue Wirthschaft ! ,Jch zeige hiermit die Eröffnung meiner niuen Wirthschaft, Sk. W. Ecke Neid und Prospekt Str. a -Jedm Samstag Abend giebt es guten Lunch. Getrstnke von vorzüglicher Güte. ioiliS SlUOll, . Eigenthümer. . Charles Schwenzer's Sommer - " . an der " j BLUFF RO AD, eitle Bkeite südlich dvti Hef GMkaHn KfgelbaHn und andere Vergnügungen. Die SegelbaH kann von Vereinen aber Slub ju mäuigen Preisen gemiethet erde. ,, Televb 1SS7. OOO.M ytT 1. lwhf tM.U by Joh Goo4w lu.l loj.S.Y.l w wk für u. hnJcr, x, nur ' "Mb, fehl ms, tnch Tuuauirkt feaw IWta ?iU .i.T.tth. )it, udw r (lyro so. MA.rl.it, j j'amiuno t ui . tnr. , Holn ni u ?;,; .i ajr nutot , i iwv.iw&r jur cuuaiecu civ io tb voKi, Ml je- Lnal y tlUk st try Wrkttv tart xc, furuUhir.v v.iflfeln. tULY,rcUlLY huutZ t AKTlCLLabS i iuLli. Adtk. t coca, filttMVS 4 ItV, mtUMt tUUBV , fc,

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