Indiana Tribüne, Volume 15, Number 309, Indianapolis, Marion County, 26 July 1892 — Page 1
n vo T sVs K UN A A AO d x - A ö , S . s.y i r v y W V V W y O x "".!:.'.::.'! Jahrgang 15, Office: No. 130 Oft Marhland Straße. Z!o. . Indianapolis, Indiana,. Dienstag, den 26. Juli 1892
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szßtiM&e' ' Editorielles. Das Verfahren der Militarbehörden in Homestead gegen den Soldaten Jjani war über alle Maßen roh nn) brutal und wird allenthalben derurtheilt. 13 scheint, daß amerikanische n ipro it.if lehn SW,il fifilimmiT sin h mt . j f I y als fluchende preußische Korporäle oder schnarrende Lieutenants. Wer jedoch Narr genug ist, Milizsoldat zu werden, dem geschieht durch dergleichen Recht. , Nach dem Attentate aus Frick hatten wir erwartet, daß die Zeitungen lange und heftige Tiraden gegen die Ausländer, gegen die Anarchisten u. s. w. loslassen würden, aber wir sehen uns in unserem Urtheil getauscht. In der That, die Erinnerung an den Angriff der Streiker auf die Pinkertons lfl llvch ZU frisch, die Thatsache, daß auch Eingeborene unter Umständen nicht vor Gewaltthatm ;uriickfchnck?st' zu sehr demonstrier, alS daß man so frischweg auf die Ausländer losschimpfen könnte. Wir bedauern das Attentat auf Frick. Zwar zeigt dasselbe, daß der Kampf zwischen Kapital und Arbeit kein Kinderspiel ist, zwar zeigt es, zu welchen öinzekerscheinungen derselbe führt, aber praktischen Nutzen für die Sache der Arbeiter wird es zunächst nicht haben. Aber auch schaden wird es dieser Sache nichx denn znm Denken wird es eben doch Viele anregen. Manche werden bei ihrem Denken aus falsche Schlüsse kömmxu, abcr Manche auch zu richtigen. Erscheinungen, wie das Attentats auf Frick, haben durchaus nichts Merk" würdiges an sich. Jedenfalls aber wird es Viele, welche den Kampf innerhalb der Gesellschaft, die gewaltige Gahrung im Volke nur so leicht und obenhin beurtheilten, von der Intensität derselben überzeugen. Diese That ist zwar die That eines Einzelnen, sagen wir mit den Andern, eines Fanatikers, aber sie ist trohdem das Produkt der gewaltigen Erregung der Gemüther, welche Erregung in dem Gemüthe dieseS Einzelnen eben nur einige Grad starker war, als in den Gemüthern Anderer. Jede Zeit solch gewaltiger Währungen hat solche Erscheinungen hervorgebracht, und zwischen dem Attentat Bergmann's auf Frick,. dem Sand' aus Kohebue, dem Stapß'K auf Napoleon, dem Kkllmann's auf Bismarck ist nach unserer Ansicht kein psychologischer Unterschied. Es ist hier nicht die Spur eines gemeinen Motivs vorhanden. Und selbst wenn man das Motiv der Selbstaufopferung für die Sache der Leidenden nicht gelten lassen will, sondern nur den eitlen Trieb, sich zum Märtyrer einer Sache zu machen, annimmt, so kann man die That doch t f ' - ! !' .j 4 ' nur beklagen, aber nimmermehr sie abfchculich finden. Von Einem sind wir überzeugt, daß neun Zehntel aller Arbeiter in dieser Sache z5 ' Heuchlern werden, daß sie offen ihren Abscheu vor dem Attentäter atlsstreHen und sich ittt Innern über seine That freuen. Eine ganz ähnliche Feigheit zeigt sich aber , auch in der bürgerlichen Presse. Die langen und heftigen EntrüsiungSartikel, die wir, wie gesagt, erwaxteten die heftigen Ausfalle gegen die "Ausländer, sie siud' nicht erschienen. Vielleickt , kommen sie noch, wenn die augenblickliche,Gewitterschwüle vorüber ist, einstweilen , aber ist die Presse in
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dem diückenden Bewußtsein von dem Ernst der Situation, in der Vorahnung des Kommenden, doch zu feige, den Bruder Arbeiter zu beleidigen. Weiteres Philofophiren über die
Sache hat keinen Zweck. Die Lage in Homestead wäre auch ohne dieses Attentat bezeichnend genug für die Herrschenden Zustänoe. Das Aufgebot einer Militärmacht von 5000 Mann zum Schuhe einer Fabrik ist keine Kleinigkeit. Wenn jetzt in der Eokeregion Pennsylvaniens und in einigen anderen Theilen des Staates ähnliche Streiks ausbrachen und die bewaffnete Macht des Staates nicht mehr ausreichen würde ? Vergegenwärtige man sich diesen Zustand! Und dieser Zustand ist nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich ; wenn nicht jeht, so später. Man braucht sich darüber nicht zu täuschen. Die Gesellschaft gleich einein Vulkan, und obwohl ein heftiger Ausbruch verhindert werden könnte, so wird jeder Versuch, ihn zu hindern an der stupiden Hartnäckigkeit der besitzenden Klassen scheitern. Denn sage man, waS man wolle, Frick ist nichts als der Repräsentant und der Typus einer Klasse. " Drahtnachrichten Inland. Wetterausfichten. Für Jndiana : Unbeständig , warme Temperatur. , ... F r i ck, B e r g m a n n, H 0 m e st e a d, Anarchi st e n n, s. w. P i t t s b u r g, 35. Suli. Sechs verschiedene Anklagen sind gegen Bergman erhoben worden, und da Frick ein Millionär ist, wird man mit der Vernrtheilung unter einer Anklage sicherlich nicht zufrieden sein. DU Bürgschaft unter sämmtlichen Ankla -gen ist auf tzl4,000 festgesetzt. Ein Gerücht war heute in Umlauf, daß mehrere Freunde Bergmann'S mit Dynantithomben bewaffnet von Ehi cago und New Igrk gngekommen seien, um ihn zu befreien ; die Behörden glauben jedoch nicht an das Gerücht. Heute Nachmittag wurde ein Arbeiter, VkamenS Caspar Knold unter dem Verdachte verhaftet, ein Complice Bergmanns zu sein. Die Beiden waren vorher öfter zusammen gewesen. Paul Eckert in Allegheny City wurde ebenfalls verhastet, und wahrscheinlich werden noch weitere Verhaftungen borgenommen werden. Knold, den man für einen Anarchisten halt, fagte der Polizei, daß Bergmann gm N- 2uli einem Empfehlungsschreiben Most's zu ihm ge kommen sei. Beide seien ejymgl zusammen ausgegangen und' Knold habe Bergmann die Ofsice Earnegie's ge zeigt. Bergmann, habe darauf beabsichtigt, nach Ehicqgo zu reisen, habe sich ein Ticket gekaust, er lffnold) habe ihn zum Bahnhof gebracht, und ihn dort verlassen. Seitdem' habe er ihn nicht mehr gesehen. EFert ließ man wieder frei, da man nichts weiter gegen ihn vorbringen konnte, als daß Knold bei ihm zur Miethe gewohnt hatte. Der Empfehlungsbrief Most's steht im Widerspruch mit der Behauptung Bergmann's, daß er Mst nie gesehen habe. Die Polizei ig überzeugt (?) daß das Attentat auf Frick die Folge einer anarchistischen Verschwörung sei, und daß Leute in New Aork, Hoboken und anderen Plätzen damit in Verbindung stehen. Die Polizei will auch im Stande sein, die Verbindung Mosts damit nachzuweisen. H. L. Bauer, der hier häusig anarchistische Schriften vertheilte, ist verschwunden. : t, Bergmann !?ax heute, ktwas gesprachiger. Als ihm der Gsfangnißwgrter des Morgens Brod und' einen Krug Wasser brachte und ihm gesagt wurde, daß das, sein Frühstück sei, fragte er: Ist das Alles ?" ßn'jbet injeiftaf tion bekam ich Eier und Kaffee. Er sagte ferner : Ich bin in St. Petersbürg geboren und besuchte das dortige Gymnasium.' Ich spreche schlecht englisch, ist muß es dem Lateinischen nach bildca. Dann erkundigte er, sich nach dem, was die Zeitungen sagen, und sprach wiederholt sein Bedauern, barüber aus, baß ihm ö!e Ermordung Fricks nicht gelungen sei Was ihm bevorstehe, wisse er genau.
Von New Haven aus wird mitgetheilt, daß Bergmann dort als Schriftseker arbeitete, ein eifriger Anarchist war, aber niemals einer solchen Gruppe angehörte.
O'Donnell und Roß wurden gegen .N0,000 Bürgschaft aus der Haft entlassen. Frick befindet sich etwas besser und die Aerzte sind überzeugt, daß er dadonkommen wird. Eine Folge des Attentats auf Frick ist, daß acht Vormänner die Arbeit in Homestead einstellten. Dieselben bekamen Furcht ; sie behaupten, sie hatten von der Amalgamated Association Drohbriefe erhalten. Die Association stellt entschieden in Abrede, Drohbriefe abgeschickt zu haben. Heute kamen mit der Eisenbahn etwa 200 Nicht-Union-Leute in den Werken an. London, 25. Juli. Alle Vcrsnche von Andrew Carnegie, der sich in Schottland aufhält, eine Aeußerung über die Homesteader-Affaire zu erhalt ten, sind vergeblich. In einer großen Arbeiterversammlung wurde gestern das Verfahren Carnegie's verurtheilt und in einer Resolution die Hoffnung ausgesprochen, daß er die britischen Arbeiter künftighin nicht mehr durch feine Philantropie beleidigen möge und daß alle derartigen Versuche feinerseits mit Verachtung zurückgewiesen werden. ; D i e H i tz e. St. Louis, 25. 3uli. Das Thermometer schwankte gestern hier zwischen 95 und 102 Grad. Drei Fälle von Sonnenstich kamen vor. Mi lan,Tenn., 25. Juli Sechs tödtliche Fälle von Sonnenstich kamen vor und in der Umgegend ist viel Rindvieh in Folge der Hitze verendet, Lou isvi lie, Ky. 25. Juli. -In der hiesigen Wetterwarte zeHte gestern das Thermometer lvl und in den Straßen 110 Grad. Es kamen ca..100 Sonnenstiche vor, von benenvielelodllich verlaufen dürsten. Chicago, 23. Juli. Gestern wurden hier 25 Fälle von Sonnenstich, von denen drei tödtlich vertiefen, bei der Polizei angemeldet. Heute sind sechs TodeSfölle durch Sonnenstich und seit Samstag Abend 14 vorgekommen. Washington, D. C., 25..3n!i. Heute war hier der heißeste Tqg dieses Sommers. Das Thermometer auf der Wetterwarte zeigte 97, in den Straßen aber 103 Grad im Schatten. Mehrere Fälle von Sonnenstich kamen vor. S t. P a u l, 25. Juli. Im ganzen Nordwesten ist es trotz mehrfacher Gejvitter noch immer sehr helß und die Hitze dürste noch mehrere Tage anhalten. Hier stand dgs Thermometer den ganzen Tag über höher als Grad und zeigte am Abend noch 34. Richmond, Va., 26. Juli. - Heilte war hier der heißeste Tag dieses Sflmmers und daß Thermometer zeigte öS Grad im Schatten, doch kamen keine Fälle von Sonnenstich vor. Detroit, Mich., 2ö. Juli. Hier dauerte die Hitze auch heute noch unvermindert fort, doch soll es morgen kühler werden. In Manistee ist die kühlere Luftströmung, bereits ringetroffen und das Thermometer dort zeigte hsnte 72, nz Hault St. Marie 68, hier aber 94 Grad und hier kamen sechs Falle von Sonnenstich vor, von denen die meisten tödtlich verlaufen dmste. ?kew Aork, 26. Jli. Heule Nachmittag erreichte hier das ThermoMeter seinen höchsten Stand mit 92 Grad. Pottsv!ll,e,P,a.,26. Juli. Das Thermometer erreichte hier 100 Grad bei vollständiger -Windstille und viele Fälle von Sonnenstich kamen vor. Ba l ti innre, 26.' Juli. Heute ssaren hier 97 Grad Hitze und von den zehkj Fällen voit Sonnenstich, welche der Polizei gemeldet wurden, sind zwei tödtlich perlaufen.1 . - TluSland. 's ; " Der Aetna. ' ' Eatania, 25. Juli! Der tjs- ! .! ' ' t - f J- - , ' " bruch des Aetna läßt stetig nach. Der Labastrom, welcher an der Ostseite des Vulkans Herabflop steht still. " ' ,!,., v--, . ," , "'f i " '" ': ' - Des Melttkjdö beschuldigt. Kopenhagen, 25. Juli. Die Anklage, aufweiche die Frau deö hiesi-
gen amerikanischen Konsuls Henry B. Ryder verhaftetet worden ist, lautet auf Meineid, dessen sie sich in ihren Aussagen in der gegen ihren Mann wegen Betruges bei Regulirung einer Erb-
spruchfachen erhobenen Klage schuldig gemacht haben soll. Rußland's Ernteaussichten. St. Petersburg, 25. Juli.. Nach dem amtlichen Erntebericht für den Monat Juni war der Zustand des Wintergetreides unbefriedigend in den mittleren, südwestlichen und südlichen Provinzen, sowie auch theilwcis in je nen, welche im vorigen Jahre von der Hungersnoth heimgesucht wurden, da es dort nur sehr wenig geregnet hat. In den nördlichen und nordwestlichen Pro vinzen hat die Ernte durch zu viel Regen gelittten. .- Hochwasser in Oesterreich. Wien, 25. Juli. In Folge des schnellen Steigens der Donau und anderer Flüsse sind viele Gegenden im südlichen Oesterreich überschwemmt worden. Der angerichtete Schaden ist groß und viel gemähtes Getreide wurde vernichtet. - m . Ochiffönachrichten. .Angekommen in: New Aork: Ems" und Stuttgart" von Bremen, Gallia" von Liverpoos, Circassia" von Glasgow, Friesland" von Antwerpen. Boston: Prussian" von Glasgow, Columbian" von Liverpool. Philadelphia: LordGough" von Liverpool. M o v i U e : Furnessia" von New Kork. . - Sou tha m pt o n : Kaiser WilHelm II. von New Aork. Antwerpen: Rhynland" von New Äork. , , , t3l ViSmark et lasset, würd. Durch die eigenen Erklärungen Bis marck'S und solche sind die 'jüngsten Artikel der Westd. Allq. Ztg. jedenfalls kommt jep Licht in die Vor gange, welche sich bei seiner Entlassung durch Kaiser Wilhelm ll. abspielten. Es heißt darin: Am 17. Mürz 1891 schickte Kaiw Wilhelm Morgens srüh den Genera! von Hahnke zum Fürsten Bismarck mit tzem Austrag, der Kaiser erwarte das Entlassungsgesuch des Fürsten Bis, Mgrck. Letzterer erklärte dem General. er würde aus rein politischen Erwä gungen es für eine Gewissenlosigkeit gegenüber dem Kaiser wie dem Vater lande halten, unter den gegebenen Ver Hältnissen fahnenflüchtig zu werden. Wolle der Kaiser und König ihn ab. setzen, so bedürfe es nicht eines Abschiedsgesuchs; der Kaiser habe dazu das uneingeschränkte Recht. Aber er. Bismqrck, könne nicht seine politisch. 'Vaufbabn mit einem Akte beschließen. veyen Folgen er für fci s größte Un glüj halten müßte. lol. welchem ZU! Zeit unser Volt brtrtfsen werden könnk. . Am selben Tage noch erschien in, Reichskanzleramt der Ches des Civil sigbinets v. Lucaiius lklit tzem djrecten, Bsfkhl des Kaisers an Bismarck. bi? zu kinex bestimmten Stunde dem Kaise, sein Entlassungsgesuch zu unterbreiten. Der Kaiser hatte dem Fürsten Bis. marck antragen lassen, ihn zum Herzog von Lauenburg zu machen, worauf Bismarck erwiderte, das hätte er schon lange werd.'n können, wenn sein Stre ben danach gestanden hätte.. Der Ab? gesandte des Kaisers glaubte dem Für, sten die Versicherung geben zu lönnen. ili Kaiser mache fich verbindlich, daß dem Fürsten zur Ermöglichung einer standesgemäßen Führung des Herzogs ranges eine Dotation bewilligt werde. Der Fürst wies auch das in d.'? be. stjmmtesten Form zurück, indem er Meinte, ex hab? dpch eine solche Lauf. Mn hinter sich, daß man ihm nicht zu, muthen könne, dieselbe dadurch zü be schließen, daß er einer Gratifikation,' Wie sie eifrigen Postbeamten zu Neu jähr zu Theil werde, nachlaufe. Dem durch Lucanus bestimmt überbrachten Befehl des Kailers konnte Bismarck nichts mehr entgegenhalten, als die Er klärunz. in der ihm vorgeschriebenen, so kurz bemessenen eit ein Schriftstück von solcher Tragweite nicht anfertigen zu können. Er sei bereit, seine schtschti Absetzung sofort zu unterzeichnen. Zu einem Abschiedsgesuch, welche! das letzte amtliche, Schriftstück eines um die Krone Preußen einigermaßen ver? dienten Ministers bilden müsse, bedürfe er längerer Zeit. Das sei er sich uxxl der Geschichte schuldig. Fürst Bismarck schrieb darauf eine eigenbändige Eingäbe an des Kaisers und Königs Maze. stät. worin er die politische Lage und die Gründe erörterte, welche ihm den Rücktritt trotz seiner Jqhre und seine, Gesundheitöverhältnisse fall im StaitS!n.teresje allein , nicht, , erlaubt erschemen jtömg Ter Kaiser ! erhielt dieses, umfana xeiche Schriftstück unseres Wissens erst
Gcschiiftswechsel. Meinen werthen Kunden und Geschästsfreunden die ergebene Mittheilung, daß ich mein Sa, loongrschüfe, bekannt unter dem Namen Pandalia Exchange," mit dem beut!en Äaae an .Serrn
Georg Voes verkauft habe, und bitte, tsai mir bisher geschenkte Vertrane anch auf meinen erm Nachfolger nbertraAku zu wolle. Indianapolis, 25. Juli I. Henry Sprcugpseil. Bezugnehmend auf vorstehende Notiz zeige ich die Ecfchüstsübcrnahme mcinerfcitS an und em pkehle mich meine Frennden und dem Publikum im Allgemeinen. Es wird mein Bestreben fei, metnen Gasten nur die besten Getränke ?c. zn servrren und ihnen utmerksanie Bedienung zu nmern. Georg Locs. Großes Picnic de Gärttter-Veveitts am Donnerstag, den 28. Juli in Kmirzer'.s Grore. Für Getränke und Musik ist bestens gesorgt. DaS (5omite. In r Fairview Park großes Ballon - Aufsteigen heute Nachmittag. Es ist ein kühler, angenehmer Aufenthaltsort. Bootfahren, Schwingen, Rutschbahn, auch Erfrifchungen kann man haben. Am Mittwoch Abend Cvnzevt. Elektrische Cars alle 10 Minuten. Alle, die zum krummen Metzer kommen Werden immer freundlich ausgenommen. Gutes Bier, sowie den besten Wein Schenk' ich meinen werthen Gästen ein. Auch hab' ich früh und spat ''Sien guten Lunch parat. Sohn H. Meyer 391 Süd Delaware Strahe. Phöttix Garten ! Dies prächligi LommekZttte ik jetzt eröffnet, und an T 0 n t g r auch für Familien offen. Jeden Donnerstag und Samstag Abend ! stonzert! der PROGRESS BAND ! Fred. KrwekeZ, Eigenthümer Doctor Georgs Lots's HvmeSalvott. kühler und schattiger Tommergar ttU, zu jeder Zeit ffe. Ecke Michigan Ave. und (Stufe Str., nahe der tzome Brauerei. Bier der Ham.z Veewing Co. sieN an Zapf vom . Juli ad.. IHNDRIS & HOFMANN, Mercliant's Saloon, 23 Süd Delaware Straße. Die neuen Eigenthümer versickern ihren Zvreunden und Kunden nur d!e besten einbei' mischen und importirlen Getränke und Ctgar ren zu versbreichen. Reelle Bedienung ist garantirt. - Schmackhafter Freiwnch Mor gens unv ?iacrmlnagH. gegkn'Mittag des W. in Händen. We, niae Stunden nachher überbrachlen dem Fürsten die beiden Unterhändler vom Civil- und Militär-Kabinet. v. Luc. nus nnd v. Hahnke. die Entlassung. Dieselbe begann: Mein lieber Fürst! Mit tiefer Bewegung habe Ich aus Ihrem Getuche vom 18. d. M. erseben. daß Sie entschlossen sind, von den Aemkern zurüazutrelen nelche Sie sett lan gen fahren mit unvergleichlichem Er folae aesübrt baden." ualeich wurde dem Fürsten auch die Ernennung zum Herzog von rauenourg als BewelS de sonderen königlichen Tankes zugefer tiat. . Entgegen allem sonstigen' Ge brauch wurde dem verabschiedeten Kanz t Nlcyi die einnwetttge Fortführung der, Aemter ms zur Ernennung eines Nachfosatts auiaetraaem sondern der Nachfolger erschien alsbald im Hause nahm Bejlö von den Gezchaftsraumen und nöthigte so seinen Vorgänger, damit der Empfang der Botschafter nicht gewissermaßen auf , den Treppensluren notylg wurde, Hais über Kops die Räume zu verlassen. : i . i Mxt ViZmarck war buckstablicb nickl im Stand? ordentlich einzupacken, hat beim überstürzten Umzug eine Menge Eigenthum verloren und kam sich uns den Seinen vor etwa wie eine deutsche Familie, die im Jahre 1L70 aus Paris ausgewiesen worden.
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