Indiana Tribüne, Volume 15, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1892 — Page 8

Hiesiges.

Indianapolis, Ind., 24. Suli 1892. CivllstandS-Ncgwer. VXit auatSatTttn Name ftud die Ul Wattr odkr der Mutter.) Geburten. Archibald McGinnis, Knabe, 21. Juli. George Jcgerline, Mädchen, 19. Juli. He rathen. W. A. Casseday mit Amanda Warren. Todesfälle. Martindale, 3 Tage, 21. Suli. 222 West Maryland Str. öohn Fisher, 39 Jahre, 2-Z Juli. 17 Süd Missouri Str. Maggie Burns, 20 Jahre, 19. Juli. 320 Süd Illinois Str. Ma? Schwach, 43 Jahre, 22. Juli. 1CG Wisconsin Str. Stclla Herdrich, 17 Jahre, 23. Juli. 217. Blake Str. Ich litt häufig an ttcsichtsneuralgie, wurde jedoch nach Anwendung von St. Jakobs Oel in 15 Minuten davon befreit. Die Anwendung dieseö ausgezeichnetes Heilmittels jann micM nennt nihrttfispff llirhiTI sv. Ä. nicht genug empfohlen werden idams, Perry, Mo. ttT' Heute Nachmittag ist sowohl im Fairview- wie auch im Armstrong park angenehmes Waldconzert. Kaufe Mucho's Best Havanna (?iza?ö." Alle trinken es ! Allen gefällt es ! Also her damit ! Zwei Home Brew! Die Fahnenweihe des Schwaben - lluterstützungsvereins ist immer Nlich am Sonntag den 14. August im Blue River Park. Warmen Lunch jeden Morgen bel Frank Gisler, 74 Süd Delawarc Str. T" Das Picnie des GärtnerVereins, welches am Donnerstag in Znarzer's Grove abgehalten werden soll, verspricht etwas Großartiges zu werden. Migräne ? Beecbam'ö Pikwerden sie heilen. Home Brew Bier schmeckt Allen gut. Die Damen des 25er Unter ftützunzsvereinS haben sich nach Kräften vorbereitet, um ihre Gäste in Knarzer's Grove heute aus's Trefflichste zu im terhalten und zu bewirthen. Das ttrlhttl der yaussrauen geht einstimmig dahin, daß Schme del'S Buriten die denen nnd. 423 Virginia Ave. Sonne, Mond und Sterue Wir trinken Home Brew gerne. T In der vergangenen Woche sind 49 Menschen geboren worden, 53 gestorben, und 20 Paare haben sich derheirathet. Meerfchamnpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspi.en etc. bei Wm Mucho. R. 199 Oü Waibinaton Str William Thompson, ein Fa: - biger, welcher am Freitag Abend von einem Nasfegenossen Namens George Wilfon beim Spielen in den Arm gc stochen wurde, ist gestern im Polizcige richt mit der Weisung entlassen wordeu, sich wieder zu stellen, sobald man ihn wünscht. Der Andere ist nämlich noch nicht angefangen worden. Home Brew ! Home Brew ! Jetzt trinken wir aus Du und Du. jCT Am Donnerstag Morgen um 8 Uhr werdcndie Kinber der Sozialen Turnschule und der Freisinnigen Sonn tagsfchuke mit Turnlehrer Osierheld zusammen einen Ausflug per Wagen nach dem Schükenpark machen. Die Eltern der Kleinen sind natürlich sehr willkommen. Laßt Alle hoch Gambrinus leben. Weil er das Home Brew uns gegeben ! In Flaschen bei Bos. Tel. 1009. Ein 37 jahriger Insasse des Irrenhauses Namens John W. Hubbard entsprang gestern Morgen zwischeu 0 und 7 Uhr aus der Anstalt. Man nimmt an, daß er nach seiner Heimath Brownsburg zu entflohen ist. Er ist nicht bösartig. Nach dem Genuß von Home Brew stellen sich keine Kopsschmerzen ein. WCT Vor einigen Tagen erzählten wir von einem Paare, das in der 3111 nois Straße einen Menschenauflauf verursachte. Es waren M. T. Me Donough und seine Frau, welche die Rollen des Spektakelstückes derartig unter sich vertheilt hatten, daß er ruhig voranging, sie schimpfend und ihn ohrfeigend hinterher. Schließlich drehten sie die Geschichte um und er war derjenige, der seiner besseren Hälfte eins hinter die Ohren langte. Gestern stand er nun deshalb nn Pollzeigericht, und nun ja, er wurde bestraft. $1 und Kosten. Erhebet die schäumenden Becher Stimmt fröhlich ein Ihr Zecher Ein donnerndes Hoch dem Home Brew l

Plauderei.

Ich war dieser Tage in einer Ge-. sellschaft, und es befand sich da ein Kreis blühender junger Mädchen, die meisten davon recht hübsäz, manche auch ganz klug, alle aber befanden sich in jenem Alter, in welchem die Töchter Evas den Freier herbeiwünschen. Eine oder die andere hatte diesen Wunsch vielleicht schon seit einigen Jahren vergeblich gehegt, llnd es befand sich in dieser Gesellschaft auch eine lebenslustige Schaar von Junglingen und die boys und die girls unterhielten sich miteinander und hatten ihren fun. Aber unter allen befand sich nicht ein einziges Liebespaar. Es war das gleichgültigste Zeug von der Welt, was die jungen Leute mit einander sprachen, und obwohl sie sämmtlich in denselben Kreisen vcrkehren und häufig einander treffen, hatte keiner der jungen Männer eines der Mädchen für sich selbst gewählt. Sie waren alle frei, aber keine Freier. Ich fragte mich warum, und suchte nach einer Antwort, und ich glaube, ich habe sie gefunden. Unter den jungen Männern war kaum einer, der lm Stande wäre, eine Familie zu crnähren. waren zumer v lerrs, oercn Gehalt nicht ausreicht, standesgemäß" mit einer Familie zu leben, und unter all den Mädchen war nicht eines, das seiner Erziebung und seinen GewobnSeiten nach sich als Frau eines gewöhnlichen Arbeiters glücklich gefühlt hätte. Der ganze Hochmuth, der ganze Dünsei aber auch die ganze Misere jener Klasic trat mir vor Augen, welche Titel ohne Mittel" besitzt. Ich kann es bearnmi oas enlnlten an deu Klasfengewohndeitcn, trok allem damit verbundenen Elends, und ich nehme es Keinem übel, wenn nur der dumme Dünkel nicht wäre, mit dem der Proletarier des Handels berabschaut, aus den Proletarier der Industrie. Ich kenne manches brave, schöne Mädchen, das es verdiente, glücklich zu werden und daS eine excellente Hausfrau und Mutter machen würde, aber es findet sich kein Mann für sie, nicht weil sie Keiner mag, sondern weit in ihrer Klaffe es so wenige junge Manner giebt, welche es wagen dürfen mit ihren unzureichenden Mitteln zu hei rathen. Wenn d i e Leute einmal zum Verständniß ihrer Lage kämen, dann würden sie ganz gewiß ihren lächerlichen Dünkel über Bord werfen. Ist das nun wieder ein Gethue und ein Spektakel wegen dieser Wettren ncn. Es mag sein, daß ich ein rechter Philister bin und von den Schönheiten des Nennsports nichts verstehe, aber ich kann wirklich nicht entdecken was daran gelegen ist, ob ein Pferd eine Meile in ein paar Sekunden mehr oder weniger zurücklegen kann. E: gentlich beneide ich die Menschen, de reu Geist und Gmüth so wenig bela stet ist, daß sie sich für solch eine Bagateile begeistern können, und ich würde ihnen den Spaß von Herzen gönnen, wenn es sich bei der ganzen Geschichte nicht hauptsächlich um das Gambeln" handelte. Denn das Hauptinteresse dabei konzentrirt sich doch immerhin auf das Wetten, und von diesem Standpunkte aus ist die ganze Geschichte verwerflich. Unseren sportbedürftigen Jndianapolisern aber bieteü die Nennen wenigstens einen Ersah für den in die Brüche gegangenen Base Ball Club, der das riesige Pech hatte, daß es entweder regnete, wenn er spielte oder daß er verlor. Der Plauderer. Nach Frenck Lkck und Wes Baden. In Folge der Aenderungen in den ahrplan der Monon Linie können Besucher obiger Kurplätze über die Vandatla Bahn um halb ein Uhr ?iachm. über die st. Loms Division der E. E. E. & St. L. Bahn um 12 Uhr 5 Min. Nachm. abfahren und kom men in West Baden um G Uhr 58 Min Abend und in French Lick um 7 Uhr Abends an. $5.75 die Rundfahrt. ist bekannt, daß die Jnden sehr alt werdend 5)a I,abe ich schvu ge uört, wie kommt das wob!?"" Daö kann ick Dir sagen: Sie leben anständig nd essen gute Waare. Die Hauptsache ist ein guteS Stück Brod uud eine gute Wayerwerke früb am Mvrgen und ein gutes Noggenbrod, wie man eö haben kann bei Kopp und Votsbeller." .331 Ost Mar ket Straße, gegenüber ökekchweln'ö Halle. Erhebet die schäumenden Becher Stimm! fröhlich ein Ihr Zecher, , (Sin donnerndes Hoch dem 1 Home Brew !

Vom Kriegerdenkmal. Die Arbeiten am Kriegerdenkmal

mußten bereits am Freitag Nachmitag wegen der großen Hihc und wegen Erkrankung der Arbeiter unterbrochen worden. Der Architekt des Denkmals, Herr Bruno Schmik, welcher zur Zeit in Berlin sich aufhält, sandte einen Brief an die Commissärc, worin er die dort angefertigten Modelle der allegorischen Reliefgrnppen des Krieges und Fricdens als das Vollkommenste bezeichnet, vas in dieser Beziehung geleistet worden sei. Die Commissärc haben Gcegcnheit, sich selber davon zu übcrzcugen, denn die Modelle sind inzwischen ner angekommen. n. Arbeitcr-Sacbe. E r w i d e r u n g zur Aufklür u n g . Die Verbreitung der Boyeott-Cir-kulare gegen das Produkt der öreseent Brewing Co. in Aurora, Jndiana, zier vertreten durch den langjährigen Agenten, Herrn Augnst Crbrich, ist im seres Wissens nach ohne Autorität erfolgt. Die Creöcent Brewing Co. ist als Union - Brauerei organisirt und wartet einfach auf den Charter, wlc verschiedene andere Brauereien im Staate, welche erst kurzlich organlsirt worden sind. Wenn ein Boyeott eingeleitet ist, so ist dies ohne Wissen und Willen der organifirten Arbeit gechehen. Für die orqanisirte Arbeit. T. M. Gruelle. A. B. Loebenberg. M. G. Farnham. Dem biertrinkenden Publikum im Allgemeinen und allen meinen geehrten Kunden im Speziellen entbiete ich einen freundlichen Gruß ! Salem aleikum ! August E r b r i ch, Agent der Crcseent Brewing Co. . . m Vicnic des Harngari San zzercbvrs am Sonntag den ?. Augnst int Vlne River Park. Abfahrt tt Nbr Vorm. ,md 1 ttbr)dachm. Rnndsalnt (5ents.. iHi Das reinste Bier im Markte ist Home Brew. In Flaschen bei I. Bos. Tel. 1. ZT Ansteckende Krankheiten neh men beständig ab. Zur Zeit sind nur 6 Diphtheritissälle,0 Masernerkrankungen und ein Fall von Scharlrchsieber angemeldet. Nur nicht lange gefackelt Und mit den Gläsern gewackelt, Sobald sie wieder leer Der Wirth bat stets noch mehr: . Home Brew ! Caroline Chrmann, welche vor einigen Tagen für irrsinnig erklärt und nach der Irrenanstalt gebracht wurde ist gestern wieder von dem Su pecintendent der Anstalt als geheilt entlassen worden. Das reinste Bier im Markte isj Vome Brew. In Flammen m . Bos Tel. ICAM). fXT-Die Vorstadt Mount Jack son, welche in Brandsällcn ganz aus die Feuerwehr der Stadt angewiesen ist hat mit C. I. Mitchell, Chieago, einen Contrakt zur Lieferung einer chemi fchen Spritze und eines Leiterwagens für tzl.lW abgeschlossen. Monumente und Grabsteine in großer Auswahl und zu billigen Preiscn bei August Diener, No. 243 Ost Wajhmgton lstrahe. gtT Heute Nachmittag findet eine Extra - Versammlung der sozialistischen Sektion statt. Da wichtige An gelegenheitcn zur Besprechung kom men, sollten die Mitglieder zahlreich erscheinen. Sonne, Mond und Sterne, Wir trinken Home Brew gerne. EXT Der Polizei wurde gestern Vormntag mugethent, daß in der Wabash Straße ein Kindermord statt gefunden habe. Sofort angestellte Recherchen in dem betressenden Hause, das zwischen New Jersey und Cas Straße liegt, ergaben, daß es sich nu um eine Frühgeburt handelte. Von einem Verbrechen war keine Rede. Home Brew ! Home Brew ! Jetzt trinken wir auf Du und Du l CT Beim Friedensrichter Daniel begann gestern der Besikstreit um eine Kuh, den Frau Wilher, 3::8 South Straße wohnhaft, gegen John Halle von No. 2 Aoüng Straße führt. Vor zwei Jahren verlor lehterer seineKuh welche auf beiden Augen blind war Er sah und hörte Nichts von derselben, bis er vor einigen Tagen dieselbe in , de.r Rahe deS deutschen, Waisenhauses wiederzusehen glaubte. Cr, trieb die Wiedergefundene in seinen Stall, aber bald d a r a u 1) a 1 1 e er ;;d ; 1 a a f 'ä u; e m Halft. ' '.; 1, : ' 5 , ' , , ' " ' .. : Yy-, : ; ti: -JV": Mucho's Cigarrenladen befindet sich in No.' 1SS Ost Washington Str,

2T In Atkins Sägewerken, wo !

ür die Nicht -Union Leute das PrositAntheilsystem eingeführt wurde, sind unter demselben vorgestern .Z9)verheilt worden. Auf die einzelnen Leute sielen Summen von $5 bis $10 Home Brew Bier schmeckt Allen gut. j2T Die Rennen sind vorbei und die Spielwuth ist vorüber. Der einzige, der einen Vortheil aus der Afäre zog, ist der Buchmacher John Gaton (Old Hyronimons) der zwar 500 für das Privilcgiuin an den Rennelub zahlte, aber dafür auch mit geülltcn Tasckjcn abzog. Becher hoch, im Freundeskreise trinken wir nach Zccherwei)e Home Brew ! In Flaschen bei I. Bos. Tel. 1009. 12$" Der vorgestrige Tag war der chte der Wettrennen; aber in Folge der Hitze war der Besuch nicht stark. ie Damen bildeten mehr als die Halste der Zuschauer. Die größte Geschwindigkeit während der ganzen Nennen wurde in dem Freirennen entwickelt, in dem Major Wonder die Meile in 2 Min. 141 Sekunden nahm. In diesein Rennen wurde Frank Ozman 2. und Lee H. 3. Das 2:25 Traben wurde folgendermaßen entschieden: Czar 1., Johnnie A. 2., Arctic B. 3. Zeit 2:101 in der viereen Heat. Das dritte Nennen, ein 2:10 Traben wurde Freitag nicht entschieden und mußte Samstag Morgen zur Cntscheidung gebracht werden. Cs waren nur wenige Zuschauer da, als gestern Morgen das Rennen begann. Nellie S., der schon am Tage zuvor der Günstling deö Publiums gewesen war, blieb in den beiden Cntscheidungsnummern mit Leichtigkeit Sieger. Als 2. wurde Nominee erklärt uud als 3. Potance. Zeit 2:28. 2:2. 2:2z, 2:Z0. - Becher hoch, im Freundeskreise Trinken wir nach Zecherwcise Home Brew ! In Flaschen bei I. Bos. Tel. 1GG. Turn schmerzen mal dem ff!. Wienet Taqblatt.") Alles hängt heute an dem Barte Va. ter Iahn 's Jung und Alt, Dünn und Dick. (Gesund und Krank, n der LltmolpNrc wimmelt es von gestemmten Hanteln und nach aufwärts qe?ch!cuder ten Beinen, und wie in jeder Secunde ein Mensch geboren wird, so kommt wahrfcheinkich aus zede Secunde mknde ein Bauchaufschwung. Die Zahl derer wird iinner größer, welche es bis zur Nieienwelle bringen, die Zahl derer immer kleiner, welche ihre Leistungen höchstens bis zur Kniewelle anspannen zu müzien alauben. Wenn jent der spanische Student deZ Lesage mit seinem Teuiel über die Dücher spazierte und sein Auqe noch ebenso scharf, wie einstmals, alle menschlichen Velhältniste durchblickte cr würde sich wahrschctnlich zu Tode lachen angesichts der hopsenden, springenden, hüpfenden, schwingenden, kletternden, ringenden Geftaltm, welche die Turnsüle der Crde füllen. Und wenn er erst sahe, wie da Einer mit verdrossenem Gesichte nach Hause hinkt, dort ein Anderer mit der linken Hand leine rechte Achsel streichelt, da wieder Ciner sich mit sauersüszem Lächeln das Kreuz hält, und wie Alle am nächsten Ä.aae doch neuerdinqs er scheinen, um die alten Purzelbäume zu wiederholen dann würde der Studeut des Lciage verwundert das Haupt schütteln und mit seinem hinkenden Bc gleitcr viellezchl von dem thörichten Gc schlechte zu sprechen beginnen, welches je&t aus der (Zrde lebt. Und so ganz ohne Grund wäre & nicht, sein ungünstiges Urtheil. Wir, die Zeitacnosfen des 19. Jahrhunderts. besitzen ein außerordentliches Talent. lMlner und überall Über das Ziel hm auszu schießen. Wir erfassen die Ideen mit Leidenschaft und führen sie ohne Besonnenheit weiter. In der Kunst trat der Naturalismus als wohlthuende Reaction aus jcht hat er bereits das Gebiet der äußersten Geschmacklosigkeit betreten.' In die Schule stürmte der neuzeitllche Geist mit Begclstcrung hm ein jent hat sie das Man ihres KSn ncns überschritten, und es wurden neue Verordnungen nothwenom. umdie vcr derbendrohcnde Fluth einzildämmen. Die urnem erregte seinerzeit die Gc müther, als ein neues Mittel zur kör perlichcn und geistigen Erlösung. In corpore sano rnens sana hieß es ganz richtig und das Turnen niachte die Stufen des blonm Veranügens, des tt llt 1. ... .. 1 . .e V " f j ponuicn nynrailers, oes erziemiazen .Vilssmlktels, des ärztlichen Rezepte und endlich dcs systematischen Sports durch. Heute qibt es kaum cme wohl habendere Familie, welche nichtzwischen zwei Thürpfosten ein Reck, fest oder tchwebend. hätte ünbrwgm lauen, da mit die Kinder nch nach der Anst ren gnng. welche ihnen die Gehirnthätig?cit machte, durch die Uebnng der Muskeln erholen. Tieift Grundjatz herrscht in d:r pädagogischen Welt als unverrua bare Regel, ja auch Aerzte empschlen ,dasSmnen'M.,,e!ne ersprießliche Thä. tiztelt yach wr, Kppiarbeit, Der kleine Mann kommt nach vier und tüm tun den Schu le. in welchen sein Gehirn durch angespannleAufmcr!samkeit im höchsten irade in Anspruch genommen war. nach .yause, ! legt seine Schultasche ab, bekleidet sich mit seinem Turnanzugund seinen Turnschuhen und nun kann's losgehen! (s wird, gestemmt , und gestemmt, aufgezogen, , niederaelanen. Ärmwälle rückwärts wenn's aut aebt. '$y. .l -

auch vorwärts; es wird an Stangen!

auf nnd abaeZlettert, Balannrübungen aller Art wechseln mit Kraftübungen es ist eine wohldurchdachte, und zur richtigen. Zeit anaemendet. überaus! wohlthätige Durchknctung und Dehnung der gcs am inten Körpermuskulatur. Nach diesem Prinzipe wird nun schon seit ein paar Dezennien verfahren; ja die Schulstunden selbst werden durch Turnstunden unterbrochen, weil diese als eine Entlastung nach der geistigen Arbeit betrachtet werden. Mcrkwürdi gerweise aber schien die ganze Welt eines uralten Grundsatzes vergessen zu haben, der sonst in Aller Mund ist und welcher sagt, daß man nach der Arbeit ausruhen soll. is siel gar Niemandem ein. zu fragen, wie sich denn das Tur nen nach der Studierarbcit des Schülers mit jenem Grundsake vereinigen lasse. Ja. so fest fitzen Theorien, auch wenn sie salsch sind, daß die Er müdungsllagen der Jungen nach dem Turnen ganz überseyen oder auf Rechnung der Turnabneigung gesetzt wurden! Man könnte allerdings auch Folgendes sagen: Die Gehirnarbeit ist eine andere als die Muskelarbeit. Wenn ich die Muskeln übe. stärke ich den ganzen Körper und damit führe ich auch dem ermüdeten Gehirn frische Kraft zu. Aber dies ist eben der Punkt, um den sich die ganze 'ache dreht. Schon lange wissen die Menschen, daß geistige Anstrengung auch körperlich er inüdet. In welchem Maße jedoch der Körper durch die Gehirnthütigkeit in Anspruch genommen wird das zu bestimmen, blieb merkwürdigerweise erst dr neuesten Zeit vorbehalten. Professor Mosso an der Universität in Turm hat die Versuche gemacht, welche uns deutlich und ziffermäßig be weisen, dasz jede Gehirncrmüdung auch die Kraft der Körperm uskeln vermindert. Nach einer starken geistigen An strcngung entsteht daher das Beoürfniß nach Ausruhen eben daraus, daß nicht nur die Nerven erschöpft, sondern auch die Muskeln geschwächt sind. Wollen wir d?nn die Muskeln doch noch anstrengen, obwohl sie geschwächt sind, dann müssen sie von dem Gehirn aus selvstverständlich noch stärker gereizt werden als sonst, und dieses ohnehin schon fast erschöpfte Gehirn wird also total übermüdet. Es ist auch bekannt, daß nach einer Anstrengung des Gehirns icde Bewegung, auch die kleinste, in unZ das Gefühl einer Armuth an Krast er zeugt und daß wir unter solchen Hrn. ständen vor gewaltsamen Körperübun aen zurückschrecken. Es ist höchst inte ressant, zu bemerken, wie Professor .v. r t - r w . Mosso an X) und seinen seouea.cn oik Muskelermüdung vor und nach der gei stigen Arbeit, also etwa vor und nach der Borlesung, vor und nach Rigorosen gemessen hat und wie groß dieDisseren' zen sind, die so herauskamen. Es gibt nach diesen Untersuchungen leinen größeren Irrthum, als daß man die Schulstunden der Kinder durch Turnübungen unterbricht, in der Abficht, dadurch die Gehlruerschöps ungen zu vermindern. Um die durch g.'istige Arbeit geschwächten Kräfte des Orga nismus wieder herzustellen, gibt es kern anderes Mittel, als Stillsitzen - und Ausspannung. Nach einer Gehirnanstrengung findet, wir die Muskeln ermüdet und weniger arbeitstüchtiq vor. Wollen wir sie nun in diesem Zustande anstrengen, indem wir sie durch Turn, Fechtübungen und dergleichen zur häufigen Zusam inenzie'hung veranlaffen so werden nicht nur sie übermüdet, sondern auch , i . t t a t . ! J - das Gcyirtt. weiazes oyncmn :cyon er '.chöpft. jetzt noch eine viel größere Ar deit als sonit anwenden muß. um die schwach gewordenen Muskeln in Bewe aunq zu, setzen. Ader ist nun in Anbetracht dieser Erwägungen nicht auch das Spiel un serer Jagend in Gefahr? Wenn sich die Jungen .unmittelbar nach der Schule im Freien herumtummeln, ist das nicht auch schädlich für Muskeln und Gehirn ? Nur scheinbar. Denn der unter einem Zwang eine Stunde lang turnende und der sich nach Belieben herumtummelnde Knabe sind zwei ganz ver schieden? Personen. Jener muß die Bewegungen machen, welche der Turn lehrer vorschreibt; dieser macht diejeni gen. die er will, das heißt, die ihm be haqlich sind. Jener muß aushalten. so lange der Unterricht , dauert; dieser hört auf, sobald er Ermüdung fühlt. Daher ist das zwanglose Spielen im Freien behufs der Abspannung nach der Geistesarbeit immer noch eher zu empfehlen, als das Turnen, welches erst dann stattfinden soll, wenn nach dem Studium eine gewisse Zeit des Au3ruhcns vorüber ist. Um dem Leser nun doch eine der Zahlen anzuführen, welche diese Ber Hältnisse klar machen, so hat ein Kollege von Professor Mösso vor und nach htt Vorlesung, die er zu halten hatte, mit dem Mittelsinger durch Hebung eines Gewichtes eine Arbeit geleistet, welche vor der Borlcsung sieben und nach der Vorlesung fünf Kilogrammmeter be trug. In der Differenz dieser zwei Zahlen spricht sich deutlich aus, wie lehr die Muskeln des das Gewicht hebenden Fingers nach der geistigen Vorlesungsarbeit ermüdet waren! Und da sollen .dieselben Muskeln jetzt zur Erholung zu turnen anfangen!! Die ganze Sache ist so begreiflich und erscheint ewiß jedem Leser als so selbstverständlkch. daß man sich wundert, weshalb nicht früher auf diesen Um stand aufmerksam gemacht wurde. Es erscheint nun als äußerst wünschenswerth, daß es sich die Schulbchörden angelegen sein lauen, den den essenden Untersuchungen des .italienischen, Gelehr ten ; i n A uaenmerl'z uzuwenden. damit'' eine so wichtige Sache wie das Turnen, nicht durch unrichtkge Anwendung Schaden stiftet, ansiall zu nken Verlangt. UQ per Monat und Ausgaben wer d.'n nl? ii teuren rur daS Ausnedmen vn BektelI i ungen bejatiu. stetige ibtjdietntfluna. tachzu I fragen Frotecuve Kuraene, UeaeraK. Y, da :

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