Indiana Tribüne, Volume 15, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1892 — Page 5

UnrewesSlj

Lie ?jettut ungdcö JBlittu für den Bestand des menschlichen Körpers ist Jedermann bekannt. Es brauckt ta Tf;S V-J-tCP ir:,fc-.fJi..SÄ , Ijt-W ' VV -1 aujjan &v-)i.-ssS2 li 5 .:r?,7 i ' .'iil' . J.-W''J.J iT ' z -t-i1 I lUlWWW V ' SW- , ZJL "-;"' i.. St$? ZMs ifo&tf M ü vVV tu frnst .J V " .,. versilbert zu werden, daß alle Verän dminn des BluttS Einfluß auf die Gesundbkit haben. Tie Grundstosse zu diesem ErgäIzunzsmatcriül sind natürlich den festen und flüssigen ??ahrungsmitteln entnommen, welche der Mensch genießt, die aber zu ihrer Verwendbarkeit besondere Beimischung von KörZ?ersäften erfordern. Die Verdauung, und mit ihr die richtige Zusammensetzung des VkuteS für die Gesundheit des Körpers spielt eine wichtige Rclle, und das durch eine mangelhafte Verdauung, eine sehr große Anzahl von zueist schr langwierigen, die Gesundheit untergrabenden Leide hervorgerufen werden sann. Ist dieser Zustand eingetreten, so wähle man zur AbHülse ausschließlich selche Arznewittel, mlche den Verdau ungsapxaratzu größerer Thätigkeit milde anreize und die überflüsstge Gclle citi kernen, ohne für den Körper schädliche' Aolgen zu baben. Aus rein vcaetablisä'en Stoffen bereitet sind Tr. August Äünig's Hamburger Tropfen gerade das Mittel, welches mit ErfoZg angewendet werden kann, da es alle jene Anforderugstkn in sich sch,icft. die man an ein wirksames, tonisches Reinigungsmittel stellen kann. Männer und Jünglinge! T, k;kge Weg, verlorene PkcnneskrajtwlcScrlierzustkU,, mlt frtf t, vexatttte usd selbst suschek end hkUdare Flle vo VeschkchtS kraukheite fufcet ud launnd zu helteaz ferner, genaue MMrunz sifc Mau Ixctekx 1 Weiblichkeit 1 Ehe ! Hwrnl,1e tfiffltfn und Heilung, zeigt fca gehlf.itne UtiA ' -Ter tHtttunaäi VA I A Anker". SZ. ustaze, 250 Eettea, IX mit Viele lehrreich BMer, H&tl In teuf fier F pmche gezea ttia Zendunß vo 25 CentZ In Pstmarke, In tittcw. unbekruckte Umschlag naljl verpack!, frei versavtt. Adresstre: DEUTSCHES HEIL-INSTITUT, . U Clinton tUc New York, N. ?. 7-X ' Der Rett ngs -Anker- iti auch zu babea in In btanapoiis, Ind.. det A. U5. Brause 2 üö Delaaiare Strake. mm Vunöttiare Erfahrung! Brookly. N. ZZ.. Juli !3S7. - ! Vütma.1 Oktober I8S5 n ich an. Medici ju ftudwu und Nloam nächsten Marz daß Examell KU Nl ttttn i toäbwiiÄ buser :Kni vaoe tcn nun in viel ijn terelfe aUe Werke d Nervenleiden ftudirt und bi umsonlklr davo Sberzeugt. datz icd A nur SoUeS hil e nud Pastor KSma in derdaMu habe, daß ich it tiiAt i klende banuunaSloser Invalide bin. 5 eisten lnsalle vo Fallsucht zetzte sich bei mir im Jahr iWS k der rzt. welcher Mlch damal beyan htiit. klärte rniiS fit unSkilbsr. ebenso andere Aerzte uk auch ein Specialist, welcher mich 8 Monate vergeb Uch behandelte. Dana Horn steine Schwester vo ctneai öhnUche, Falle, der aber doch kurirt wordeu Sei wir fuhren durch dieseTame. dah sie durchPastor tönig' Medüm kurirt wurde : wir bestellten deshalb auch diese vnd zwar ehne diel Hoffnung. Im Anfang hti ahi 84. Qftade oXi ich die erste von der Midi eia vahm. hatte iÄ eineu Anfall und dann och nnmal snaApa f niitec abtx leifbem babe ick aucb triebt tut ringke noch etwas davon elvurt vd suhle jetzt Int 3 Jahnu gelilkvtt w it voryer. i Ihr dankbare? fU-l Cfrnl,. VI. ÖL r w - . werkdvoLkZüchsüe Neriuue V L P I tottS Jedem der es v'.:anAk. zugewandt. AkM erkalte Quch d,e BkdlNNAMwnsi, Diese Mediz wde s, btm Jahr ls'6 von dm Hochm. Pastsr özr, stprt Wayne. Jnd zubereUet CttB uwiUKt leimt NVMllUlz von ver QLItIQ IVIkioiOIte-I :.. Mawlolph St., CltiVAGUf et llkkr tu Kabe für 91.00 1 airtf, Jlajche te rS GK.?S, ,r v.uv. I JabtanapoUS in den deuMen Apotheken v ff. Will. P an der, West WachtnAton er. und Se Euo Eag Str. und Lincoln vne. Dr. Pantzer, öhirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office : im Ost Michigan Straße iEck Maffächusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntag? auS genommen. Telephon 220. Dr. Wagner, Osßce: flo. 60 Ssl Ghio Str. Okftce-Ttundea : S-w Uhr Bvrmittags. Uhr Nachmittags. Wohnung: SckeBroadwat, ,d Ltueol Ude. Telephon 843. Dr.Wilh.J.Nogge, Dentschev Azt. Office: bei Pantzer's Apotheke. (Tel. NW.) Tüd East Ctraße und Lincoln Lane. Sxnchftund: Uhr B!rv,.: S Uhr Nachm. Td?UhrÄbends. Wohnung: .ISZ Madien Avenue. Ueletzhou k IKZ. Ferd. A. Müller, Machfotjer dvn üfrae Mükler.k Apotheker. Tie 1Tiltina Rezepte cflcfcf t zutzeriSlftaer, sschverftSnvlsex Weise. Südwefi-Ccke der Ott Wssblugtun uud Ött Otr. tCT Taevben 870. Bad Tenlkjoalter. 6t Lveacec.Jnd.. Wikddad. öneipp'Zcke Waft f. ritait. 'untuiort k.. nnrd veldenden b.ttrni rmnisiblca. tiU tnatiij. ta

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Wenn man taub wird.

Nach dein Englischen James Payn. V o k Bo 2t. R. 6watt. Während meiner Jugendzeit machtt mir unter den vielen Dingen, welche dik Jugend nicht versteht und die sie doch zu stolz ist. sich erklären zu lassen, be sonders der Ausdruck gedämpfte TrvM' meln" viel Kopjzerbrechens. Jetzt weiß ich, was er bedeutet, denn ich fange an, taub zu werden. Zuerst meinte ich. es wäre einer jener Winke, die unZ die Natur gibt, damit wir uns bereit halten, dieses Leben zu verlassen: aber als ich einen berühmten Arzt befragte und jene Vermlithling äußerte, antwortete er derb: Unfinn! Ich bin zehn Jahre älter als Sie und hoffe doch noch recht lange nicht blind und taub zu werden! Ihr Zustand ist die Folge von etwas, was ich in Ermangelung eines besseren Ausdruckes nervöse Erschöpfung" nennen will." Er aab mir dann Verhak. tungsmaßregcln und sagte nach der - - I gastireundlichcWeise der Aerzte, ich möchte m v.er Wochen wieder kommen IIm Mlt Ai444rtM .' ' . nuyi iiiHincii. Ich wäre natürlich nicht zu ihm ge gangen, wenn ich nicht sicher gewesen wäre, daß mit meinem Gehör etwas nicht in Ordnung war: aber diese Ueber. zeugung ist mir doch nur allmählig ge. lommen. uno oie einzelnen Avnusun. gen habe ich nicht unterscheiden können. 'y i v tft- v 1 " a 7L i rtf ? Am tr on w na suiuuini, w Volk Bienen schwärmte, aber nichl über, sondern in meinem Kopfe; dann ein Brausen, als ob die Fenster meiner Wohnung nach dem Ocean Hinausgin' gen, während ich doch im Binnenlands a - mt i ifDie; oann. veionocrs oci viant PioN' sche. vielmeyr eme Art Mlzenmuslk. als ob ein paar brave Leute sich mii . . I..,...-.. t . " L (f. i . . I lnrriwuroigen n,irumenien oemuyien. die Bienen aus meinem Kopfe m vertreiben und mit diesen Bemühunger kleno lfsvrn lliien. le äußere? h!.r.iiil 4n Yi.ir-liA ..4. hti.rli.4i h4.t I . ri.:aL t. iin... . -i..z I vuiiuyi, il'iui iu iuuiuu iuiii. u: Q 4i!. ri w . . , . I icylenen uoermamg narr nno yauren wieder, als ob ich die Nymphe Echo ge welen wäre, bevor fte nch m Narntz ver liebte. Wenn z. B. ein Eisenbahnzue vorbeifuhr, so hörte ich sein Kommen und Gehen ungefähr so lange, als ein Musikbande Zeit braucht, um die ganze turkliche charwache" zu spielen. Während sich so eine reichliche Mena Gerauich innen oemenuch machte. l.. j tr jammerte nur anj -aUmaJ ich die Überzeugung aut. daß d (derau,che auw, wenn n e n:ai. ßttw 0 pari . . -. i a Li . d r..l. . ,VlciÜCl UI" zuges, nachgerade dummer wurden. Es sie! mir auf, daß die Menschen in meiner Umgebung zweifellos aus irgend einer Modelaune, etwa um es zu machen wie bei Hofe, wo immer flüsternd stesvrochcn wird die thörichte Gewohnheit des Murmelns angenomwen ytlen. ch bin von ?iatur etw. uci ijuiiujcn uciumc außer oer riwll- , ,1 :,... t r - j. - ..r v M 5 -j . (Vm- ii t i i I v 1 Ivtt A 3 H mm UlAi4M U lj.. ii I i lilL 7 ; V ' vTrZ V V?? lC ero-lnl1? war: aber lchlieslich ereignete ed et- . a i w : t r .-v r. . , , WNK tOÖ3 ni? sl l slllfcr Ttrrt i s'i 1t I OlDltt0 '" "N?r leisen, lanritii m. - :a : . . i 'i... j. i , , , ... i -l . ,, ... I stimme eme der Eigenzchatten der . . - i .a ' sti ... I .'irdVttfiHnhtfittm ikiikA Umwam mm ki I HiivvvuMii!7muiuiiiuviit -vuiimic mich ..einen Augenblick in Geschäften zu iprechen. Er bat mich, wie ich meinte, um hundert Mark, und als ich meine Tasche zuhielt und sagte: ..Nicht einen Pfennig!", erwiderte kr mit lautem und frohem Tone: ..Ach. ich danke Ihnen'' und emmabl nck schnell. Ich b'-,i!e da, Gefübl. da ich den Mann irqendm!c mikrstandkn ' '' 1 1 haben mußte, aber erst später stellte sich yeraus. daß er gekommen war, um mir die hundert Mark zu bezahlen, und daß ich die Annahme des Geldes in großmüthigster Weife abgelehnt hatte. Nun sah ich, daß es hohe Zeit war. den Ärzt zu fragen, eine Verord " " j .vf v)Mi) vviviynung half mir aber nicht, und als ich , ' nach vier Wochen zu bm ging und ihm . . . . 3 ' IM4 tslslte. hfirt?rftf ?r rrr t nam? I X-' ' w--T-"T W f V VMft Befriedigung des Arztes über eine rjchttge Diagnose, daß er das auch kaum erwartet habe. Tke Aerzte köimen in der That nichts für S,e thun, mein Freund, fuhr er vergnügt fort, Ihr Leiden ist eins von denen, über die sich nicht viel fagen läßt, und die man ertragen muß." ,.Hat es einen Zweck für mich, zum Ohrenarzte zu qeh?n?" fragte ich. - Ja. ja, meinte er. das können Sie jmmerbin thunZ' . ' ' ii rf- -..x Von chrenarzten werden bulleich. Mehr boshafte Geschichten erzählt, als von den Angehörigen irgend eines an deren Berufes - und fehr mit Unrecht. Das Gehör ist ein Ding, an has man nur sehr schwer' herankommen kann - was ich bestätigen zu können, in der unerfreulichen Lage bin - und ds sich wie Gaz. oder Wstsserltttung einrichten läßt, da der Weg dazu einigermaßen ungangbar i t. Nach Lage w Tjnge muAden Ohre!,ärzten ein großer Thejl ihrer .sturen mißlingen, und diejenigen, Penen sie nicht haben helfen können, sind nafürZjch unzufrieden mit ihnen: überdies flüstert man ,fch zil, und es gab eilte 'j ,i t Hir ! 4. fUsFltiU. r. 3ät, m ja) stlestöstek hören lMnkk daß schwerhörige Leute in Uror der Regel übellaunig sind. Als ich meinen drmnden sagte, daß i fiuen Obrenarzt zu ragen aedächle. amüttr, 'i"'". "i? .lM im ir uch lehr darüber, und überzeugt. l. c:rt.. r.r.. . . . - ' vi V-wut Mllf WHÖH" I pprkommest müßte, warteten sie mir schleunigst mit sin paar famosen - A u aMiiüi Mn stammten, mir aber neu, waren. Einer inen nnv nk n. Zi,. M?. ' " "n'i zu einem Ohrenarzte 'gegangen und kalte snlaende rsahrnn. .macht' Der At batte eine riesiae aoldene Äbr

kiche Explo?ion. als wenn ln meinem Feit der Zeit ist es mit meinem Lei. Hlrn ein Pulvermagazin in die Luf, den allmälig schlimmer geworden. flöge. Wo ich ging und stand, hörti sg allmälig. 'daß ich mir manchmal einlch Muflk, freilich keine sehr harmoni. -bildet babe. ick dürfte daran zweifeln.

relzoar uno tow. m m m Broden davon ;n Theil werden, wie sik 'buv zrse. d:e ich recht freuadlicke Gatte bei Tische dem Hunde deutlich boren konnte, mie'i" tra.itf. ' v..-r . . .

ffl.", i ri fc -i w: t m ' zuwer'en. oe en uonnqiiale l oer Natürlich schrieb ich die en Manael ,e- ' nuütttai,

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ein paar teilen öon, seinem Ohre ernfernt gelzalten und gesragt: Können Wie oas lacn yorc, mein oynk" ,Nem". l5r brachte sie näher und fragte: .skönnen e es jelit hören?" ,mn' hielt sie noch näher: .Jetzt?" .Ja". Schön", und oann füate er mit lauter Stimme hinzu: V!ein Honorar beträgt 20 Mark". Cf in zweiter meiner Freunde hatte seinen Neffen zu einem anderen Profch'or dcr Ohrenheilkunde geführt, Dieser hatte die Ohren des Jungen besehen, hatte gesagt: Kommen Sie Dienstag wieder", und hatte seine 20 Mark genommen. Am Dienstag stellte x eine zweite Untersuchung an. sagte: bringen Sie ihn Donnerstag noch einmal her", und nahm wieder "sein Geld, Am Donnerstag blies er dem Knaben X die Ohren und sagte: ich denke, das wird'S thun". Und als der Onkel, wie gewöhnlich, sein Zwanzign-arkstück her ausholte, sagte der Arzt: Verzeihen c je eine Confultation kostet 20 Mark. .ine Operation das Doppelte!" tnnr ,rmnth aina trokdem tu meinen Ohrenarite JC - ß Vk I V WW IuV V kU d habe es .lie bereut. Er untersucht, sorgfältig, nahm verschiedene Er. ' ' ' ' . n?r,mente vor und taate nur dann, bav meine Obren sich in' durchaus norma. lem Zustande befänden. Das Uebel, ter dem Sie leiden, ist nervöse Schwerhörigkeit. Es ist Ihnen etwas zugestoßen. ' was Sie sehr aufgeregt Mr niedergedrückt hat.- lir hatte Recht, das war der Fall gewesen. fXi ä . . . r A- . ' nnu 'iqnen elws verrelven. aber es wird wenia helfen. Was s,nen notb tbut. ist frische Luft und recht viele gute Nachrichten.- Und er sge mir ehrlich, was ich zu erwarten h.M und woraus ich noch hofser " ' durfte mulr leider ist kein Zweite! mölick' Anfangs machte es mich sehr ungedul- ' 1 ' ig; wenn ich nur die Hälfte von dem stmn fn,i. .... tn Htw, i h? mir tu henUn: ick ' ' -n 9" - --r ube. das muß die schlechtere Hälfte . . tpirt' ("' Es wird allseitig zugegeben, daß Schwerhörige ihr Unglück mit weniger Geduld tragen und ihren Nebenmenschen weniger anaenehm sind, als Blinde. Mein Ohrenarzt, der die Sache stndirt hat. erklärt mir den srund dieser Erscheinung. Die Welt sieht den Schwerhörigen von seiner unerfreulichsten Seite an. denn er versteht nur mangelhaft und kämpft mit seinem MMMVlkU I -IIW U.Ilr lllll llllltlll beiden, - und den Blinden von leinn besten, denn er nimmt Theil an einer fcer hauptfrenden. die noch für ihn da r 1 sind. an der Unterhaltung Und da bin ich bei d."n Punkte, an welchem nur mein Mingekchick am 'Schmerzlichsten zum Bemuntsein kommt! die Freude an einer g'.lten Unterbaltuno ist mir dermal, und es i't ein sehr nie derschlagender Gedanke, das; das nun immer so sein wird. Für den Nest me,nes .'eoen? werden mir nur nocr ;x x;Öf ; IV uiiu ivif i'H n v'uniui uui u u v in ' 71 der MtM ersassen, in w'lcker sie übet die Lippen gutherziger Menschen kom m,n frt Vn,,rv, ' f ... v v r r i ihm . slf,j.r strir in ntt tslnitf lili nur finrn luy m,, rtMf .fi-ifi iirm... " ' - ,-..,. , .x ,UVII V'Ull'll UU , UUfc IVIlUt v'UHl.l" .s,... w ..s,. UIUItUVH UUI H. I UU UUU L ü U UV 4 " 1 ' ' T wäbnlich falsch "I 1 Ich hatte früher manchmal nicht obnk Bedanern gesehen, wie es Anderen ahn lich g'lnq: setzt ist eZ mir ein newisser Trost, daran denken zu können, da ich niemals d'e hoble Hand am Cbre und den ängstlichen und hilflosen Aus' ,lf 1" SchmnKSkiqen gk kebm i,be. ohne o bnm Un,Iuck k. uli Uui k Au W. , 1Tm V . u u W X rührt zu werden. Und daran ändert auch der Umstand nichts, daß einzelne oer ,editcv'.ine. weiche oieie armen Menschen nach dem Verluste ihrer Präeistonswanen thun, trotz Allem höchst amu'ant sind. Manchen Leuten mag es als ein Ge i - . ... w . UM' Erscheinen, zu wl sen, daß sie I Am,tT.? tMAh AMAtt M'aAAI mVa. 1 'T -t tl tf TI nur oina Vf 1 1. 3 nfi Uii. JMVV Vl,lV H 'W' w ren werden, und daß sie die Unterhal tung mit ihren Freunden verloren ha ben Aber für mich ist diese Betrachtung eine sehr traurige. Wer. wie der 2 'qms von vingiei Zlacht be, Waterkoo. be bat. kann sehr gu :lte Marquis von Anglesea nach der einen ffuß im gut mit einem oo aueg a3 ol, auviomxv st" Cfttcn han- .nn sieht die -ache .anders. Ich bm mt froh, dan tch me n grom CA.i-.laB X. 4k. a kL .1 u V i .yruleroe ilmer ivur. oenn oni wuiot . i. l" ein M ver mhu ilhn m-' m " ' . . . u n n . ,nn ich ,ey kmeTheakervorstellun.g Len wM wie panend .st. hier das $21"$ S AÄl5 . Ä77 " X l ' ,v ZI '7: 5 JllUt Uyi4Vt, IVUIUUII lUUt, MIIMi wenn es mein Leben kostete, Mir scheint es überhaupt, als ob die Meq schen jetzt leichter lachten als früher. Einzelne meiner Leidensgefährten be.Häupten. da sei reine Narrhen; aher IM möchte ich doch nicht gerade sagen Ä fftK SSÄf ftS nm'l h;; Z4, i i Dna itf nii i n v inviii nrirn iriiinrr v r mu ? lx""'V;l : " 7" ,sn' sraaen MUL, way der oder lener getagt i ,. ,.K if,, fi. .1 FrottN BttLvttgnügen . mein Nnwte "" kucke verlieren s . . i s rti f jt "! ' -EmMkrhSrtWeM,,A immer wenigstens um ein Stück der Rede hm. ter der übrigen Welt zurück, und lch

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empfinde diesen Unterschied schwer. Hoffen wir wenigstens, daß wir neben allen anderen guten Dingen, die uns hienieden verloren gehen, auch unser Gehör im Himmel wiederfinden. Und hier möchte ich fragen: wem mag wohl eigentlich mein Gehör zu Theil geworden fein? Kraft von irgend welcher Art. so belehren uns die Männer der Wisscnfchaft, geht nie verloren, sondern muß nothwendigerweise irgendwohin gelangen. Wer aber auch mein Gehör haben mag. ich hoffe, er wird eine ebenso gute Verwendung dafür finde und einen cbenfo guten Gebrauch davon machen, wie ich. Wieviele treffliche und geistreiche Worte, wieviele Versichcrungeu der Liebe und Freundschaft wieviel Witz und 5klugheit sind durch diese einst offenen Thore gegangen? Zum Glück habe ich viel voii den Schätzen aufgespeichert, die über mich ausgeschüttet worden sind." Ich habe mancher Rede gelauscht, die besser war als ..Silber", und im Veraleich nlit welcher dos Schweigen, zu dem ich iekt verurtheilt bin. wahrhaftig weit entfernt ist ..Gold" zu fein. Wie un schätzbar scheint sie mir jetzt, wo ich sie niemals wieder hören soll ! Wie der Mensch, welcher sein Augenlicht verloren hat, mit dem allein noch übrigen geistigen Auge die Herrlichkeit der Natur und die vertrauten Gesichter seiner Lieben sieht, so rufe ich mir mit weh-1 wüthiger Empfindung für meinen Ver luft und mit schmerzlicher Freude die Unterhaltung mit meinen Angehörigen und Freunden rn's Gedächtniß zurück. Indessen, wenn ich auch selbst Kum mer habe, so wünsche ich doch Anderen keinen zu machen; ich bin immer für das Lächeln und gegen das seufzen gewesen, und ich mißgönne der Welt nicht, was fie etwa Spaßhaftes in meinem Ungemach findet. Im Gegensah zu den Blinden find die Tauben von jeher ein Gegenstand des Scherzes für ibre Mitmenschen gewesen, gerade wie die Gicht für Diejenigen, welche sie nicht haben, eine nie versiegende Quelle des Spottes ist. Ein Freund hat mh die letzten launigen Anekdoten, die auf mein Mißgeschick Bezug haben, aufgeschrieben, und mit einer derfelben will ich meine Betrachtung schließen. Ein Herr, welcher der Verichwcudunc. sehr abhold und schwerhörig war. letzteres aber, wie man sich zuraunte, nicht ganz so sehr, als er bisweilen vor gab , wurde von einem Bekannter um ein Darlehen angegangen. Möchten Sie mir wohl zehn Mark leihen?" Wie?" Möchten Sie mir wohl zwanzig Mark leihen?" Sie sagter doch eben zehn Mark!" schwere oloatentnifzyandlunge, Bor dem Militarbezirksgericht München standeil unlängst die Uiiterofsiziere kunder uikd Benedens und der Sereaut Siedler vom Eisenbahnbataillon. öie haben wiederholt Abends von 69 llhr. also u einer Zelt, in der die Soloaten Ruhepausen haben und Offiziere Glicht il,lterm.gs zu fein vflegen. eine Anzahl d.'r ihnen unterstellten Rekruten wegen geringfügiger Vergehen oder Fehler zwanzig bis zweihundert Mal 'kiiiebeuge mit Gewehrstrecken, zumeist t ii T einem Stuhle flehend, machen lasen. auch brutale Schläge und Stöße ausgetheilt. Tem Soldaten Grauer, .,er nach längerem Prattiziren der Kniebeug? erklärte, er könne nicht mehr, beahl sein Unteroffizier, sie weiter zu Zben. Grauer hat infolge diefer Belanolung eine Nervenzerrung und Lähnung de-Z ZwerchfeuZ davongetragen, st Nlin vollständig arbeitsunfähig und weshalb mit einer monatlichen Pension .to:t :i'2 Mark, vorläufig auf zwei Jahre. ?ntl äffen. Sergeant Fiedler schickte .inmal den Grauer, nachdem sich dessen eidcn schon entwickelt hatte, dreimal nacheinailder vom dritten 8toi in die cintine hinab und befahl ihm, als die,er heftig athmend es war bereit? unregelmäßige Respirationsthätigkeit eingetreten zurückkehrte, anders zu athmen. Grauer erwiderte, er könne nicht anders athmen, worauf ihn Fied'.er mit dem Ausklopfer über den Rücken chlug und unter das Kinn stieß, fo dah Llut aus dem Munde drang. Einem Soldaten, der einmal das bett benetzte, sagte ieoler, wenn er es noch einmal thue, werde er aufgehenkt. Als der o'.dat die Früge Siedlers, ob er wiste. wie das thue, verneinte, befestigte Fiedler eine Schnur äm Lampenbaken, ließ den Soldaten auf einen Stuhl steigen, macht? eine Schlinge in die Schnur, segte die Schlinge um den Hals des Soldaten und befahl diesen Kniebeuge zu ma chen, to da?, nch die Schnur zedesmal zusaminenzog. Zuletzt befahl er dein. Soldaten, mit der chllvae um den Hals vom Stuhl herabzufpringen. Wi die, er jedoch ir seiner Angst zu thun sich weigerte. In der Perhandlung ri .". r . ' ik ivurve coniranrr. oa erner oer isoiya tndie jo harhgrifch Kniebeugen und Gewehrstrecken machen mußten, r-üher einmal einen chluneldetndrucy, et inderer einen Armbruch sich zugezogen ritten, sür st? war da? Befohlene dqhtt doppelt lchlimm. Die Zeugen, sämmtlich aktive SoZ daken, sagten offenbar sehr ängstlich aus. Enier der angeklagten Unteros ficiere meinte, ihm sei es als Soldat auch so gemacht worden; ir Uebngen. wollten sie die Sachen nur als Uehun gen" angesehen haben. Die Geschichte Mit dem Hänäeversuch bemchnete Flkd ler als Schc und das. Gericht faßte die. Sache auch fa auf. Meil würdiger Weise war der Soldat. mit dem der Hängeveriuch gemacht wurde, nicht pmonllch als Zeuge ge laden: es muide nur eine vrotokollari sche Aussage verlesen. , Auch der un glückliche Grauer war nicht anwesend Er soll, vor acht Tagen in seine Heimath entlassen worden sein; man hätte ihn aber wohl zur Berhandlung bciziehcn können. .Das Urtheil lautete gegen BenedenS auk drei Monate, oez? viito

ler auf einen Monat vierundzwanztz Tage Gefängniß, gegen Kunder auf acht Tage Arrest. 'In Betreff der Hängeübung erfolgte Freisprechung. Bezüglich der Kniebenge und des Gewehrstreckens wurde als entlastend bcrücksichtigt. daß es ordnlingsmäßige Uebungen waren!! Englisches (ccremonlell.

Bor einigen Tagen nahm der Prinz seorq von Wales als Herzog von jork zum ersten Mal feinen Sitz im Haufe der Peers ein. Die Einführung eines Königlichen Prinzen in feine Würde als Mitglied der ersten Kammer des gesetzgebenden Körpers ist ein feierlicher Akt und wurde auch diesmal mit alt. licrkommlichem Pomp vollzogen. Ein neuer Peer mutz vou zwei Peers eingeuhrt werden. Der Prinz von Wales und der Herzog von Eonnaught erfüllen diesmal, wie man der '. Ztg.chreibt. diese Obliegenheit und hatten gleich dem Herzog von Vor! dazu das Prunk ornat der Peers, ein goldge stickes. Mit Hermelin verbrämtes, scharachrothes Gewand mit langer Schleppe, angelegt. Dem Prinzen voran schritten der Kammerherr des Hauses, der einen chwarzm Stab trägt, der Erbgrosz ammerherr und der Waffenkonig" des Hosenbandordens, Alle in großer Amtstracht. Langsam bewegte sich der Königliche Zug den Mittekgang der Sitzungshalle hinauf nach dem Wollsack, auf dem der Lord-Kanzler als erster Peer Platz ge nommen hatt. Die drei Prinzen, welche baaren Hauptes eingetreten waren, ver neigten sich tief vor dem Lord-Kanzler und dieser erwiderte den Gruß, indem er seinen Dreimaster lüftete, dabei aber nur die hohen Begleiter des Herzogs ansah, da ein Peer von dem LordKanzler erst dann betrachtet wird, wenn .r sein Anrecht auf die Würde in aller Form bewiesen hat. Prinz Georg überreichte nun das auf einer Pergamentrolle ausgefertigte Patent seiner Würde, das auf ein Zeichen des LordKanzlers von dem Leser" des Haut es entgegengenommen und verlesen wurde. Dann nahm der Elerk of Parliament dem Prinzen den Berfaffuiigs- und Treue-Eid ab, und endlich trug der nunmehr rechtskräftig anerkannte Herzog von ork feinen Namen in die Ur-kundcn-Rolle des Hauses ein. Hierauf wandte sich der Zng in der vorherigen Ordnung nach den stufen des Thrones, zu dessen linker Seite drei Prunkkühle für die Prinzen standen. Letztere nahmen Plak und der Herzog von )ork fetzte seinen Dreimaster auf. wodurch er dem Lord-Kanzler offikell seine Anwesenheit bekundete. Dieser lüftete sofort feinen Dreimaster und erveugie fich zu dem Herzog, was dieer erivlderte. Dieses geschah altem Herkommen gemäß dreimal, das letzte Mal kam der Herzog dem Kanzler zuvor, fo daß der alte Herr kaum schnell genug das Hütchen von der Riesenperrücke herunterbekommen konnte, was oben in der Galerie von den zahlreich anwesenden Damen mit einem hörbaren Lächeln bemerkt wurde. Der Herzog trat , jetzt wieder an den Wollsack nd wurde von dem Prinzen von Wales und dem Herzog von Eonnaught dem Lord-Kanzler vorgestellt, der nun kein Bedenken mehr trug, dem neuern Peer herzlich die Hand zu fchütteln. Unmittelbar darauf verließen die Prinzen mit ihren buchstäblich glänzenden Trabauten das Haus und letzteres ging zu der Tagesordnung über. E in Stoiker. Sie:. .Mein Vott, erst hast Du Birnen gegessen und nun iv't Du Sauerkraut! Wie kann sich das zusammen vertragen?" Er: flrrn,, Infl irfi mirs nVi4 ltnm 0 svm m " v it4f v w VM V V ilt(l mern ? Die sollen nur schauen, wie fi mit einander auskommen!" Eingewissenhafter Wirth. Wirth: . So, Du willst also Hausknecht bei mir wer'n?!" Sepp: 3a! Wirth: dann schmeiß' mich 'mal 'naus, damit i' seh. ob D' Del' G'fchZst verstehst!" Ein billiges Ellen. Frau: ,He, was guckt doch der Schneider alle amjtag so vergnüglich zum Fenster 'raus? Mann: .Ja wsischt. da treibt mer immer o' Sau v,rüber. und sei Weib kocht ihm nachher 's Kraut dazu!" Uebertrumpft. Sie find in meinen Augen eine Null. Und Sie ir meisten Augen Wwus Eins. ' Fehler wachsen mit bet Annäherung, Vorzüge mit der tzntfer nung. Etn Dichter ist ein Narr, der nichts Ungereimtes faat. v: 5 Mertk en?r &äaMtl ine fftniitMi ' (Geschmacklos Wirksam.) Vei Migräne, Gestörter Verdauung, Leherkrankheiten und Frauenleiden. Berühmt ! der gazen Welt. , WU einer grZchm,ckioikU ui ustaskarrn Hülle r BMTgr. BerianatTeeckomA und nebmk keine andern. Gemacht E,. Helena. Enzians. Ka baden beiApotwieen un Händler. Preis 25 CcnkS . . j . c ti -Tv , . . n. E jTi V VmlWC. rl iBIl vvyki . 4X viuiiu T&llT. Hl JJ?n12 EL UDL Ü 5 Sl 13.110. Saloon u. Billiard-Hall Ro. 92 Ost Washington Str. " gt a It tt Moll nclio v. Eigenthümer

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Wir tlelnnett ain . August einen Umbau unseres Gebäudes vor. Das Lager muß rcdilzirt werden um öwttttl zu schaffe!!.

Um die Rösteu des weg. uild Zurückschaffell5 zu sparet! und Beschädigungen zu vermeiden, Ziehen wir es vor bis zum . August alles zum

Postenpreise

zu verkaufen. Ganz treue Maaren, welche seit Aenderung der rma am 16. Alai gekauft wurden, und ehe der Umbau beschlossen war.

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