Indiana Tribüne, Volume 15, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1892 — Page 2

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K5lnstlerhuttor.

s Von einem lustigen Mummenschanz, ?den die Münchener Künsilerschaft im !Jahre 1835 auf einem Fri'chlingsfest nm Hefseloher Buchwalde in der Nähe bon. Schmanthalcrs Burg ausführte, erzählt eine Venezianische EpistelViktor von Scheffels, die wir in der jüngst herausgegebenen Samnüunq .Episteln von I. V. von Scheffel" (Stuttgart, Adolf Bonz) veröffentlicht finden. Ta tönte es wie Posaunen -stoß und hob sich jenseits eines Thor Thurmes wie Flitter civ.cr Königskrone iund Purpurmantel und herauf trat zstrahlend der König Franz mit der ITame seines Herzens und verkündete selber, daß er da fei, das Kampf spiel zu erwarten, und winkte mit einem surchtdaren, wobl eine Elle langen bringt?, und der Zwinger that sich aus, Iviersüßig wälzte sich der Leu heraus "rnd sah sich brummend die Menge an rund faßte seinen langen Schweif und schwang ihn mit unanständigem Verflnügen im Kreise und legte sich nieder; und wieder winkte der König mit sei nem Riesenfinger. da kam auch daß LTigerthier und der Vorschrift gemäs M( zwei Leoparden und fletschten die IZähnc und knurrten einander an und strichen katzenbuckelnd umher, bis sie schließlich in unsäglichen Tönen mit Leu und Tiger fraternisirten und die Weine türkisch übergeschlagen im Wiesengrunde Platz nahmen. stachelte die Königin ihren Gc mahl zu kühner That und warf einen Handschuh hernieder, gegen den der größte Fechthandfchuh zu einem Ölace zusammenschrumpfte, und die Gethiere wälzten ihn knurrend in -ihre Mitte her in und er stieg hernieder, der Kö nig, den Nitterpreis zu verdienen, und hatt: Angst wie ein' Nachtwachter und die Füße zitterten ihm und die gräulichen Katzen erhoben sich, furchtbar war das Dräuen der geringelten Schwänze da stürzte der König in den Burghof zurück und erschien wieder, ein paar Bockwürste! reichte er jedem der Ungethüme, da fänstigte sich die Wuth, unzw ifelhafte Töne des Wohlgefallens entknurrten den Nachen der Bestien und sie verzehrten die Gabe, dieweil er den Handschuh faßte und ihn wohlgezielt der Dame ins Antlitz warf, daß sie leblos hinabstürzte in den Hof. Aber auch der König brach in die zitternden Kniee, ohnmächtig ob der gethanen Heldentbat, und die Gethiere holten einen Schubkarren herbei, legten den sterbenden RUter. darauf und schwangen höhnisch ihre Wedel und führten ihn durch die Reihen nnd verschwanden durck die Tiefe des Thores...." Blinden. Psychologie. Einen interessanten Aufsatz über Begründung einer Blinden-Psucholo gie" von einem Blinden, finden wir in der Zeitschrijt für Psychologie und Physiologie der Sinnesorgane". Der Autor, Friedrich Hitschmann, führte darin u. A. den Nachweis, daß die landläufige Annahme, der Blinde be nütze als Haupterfatz für das fehlende Eehrulögen den Tastsinn, nicht zu treffend ist; in weit höherem Grade fällt diese Aufgabe dem Gehör zu. ..Es bandelt sich hierbei nicht blos um eine Echärsung des Gehörs, welches dem Blinden ermöglicht, da noch etwas zu hören, wo der Sehende fast nichts mehr hört, sondern der Blinde besitzt auch ein bisweilen unglaublich verfeinertes Unterfcheidungsvermögen im prögnan ten Sinn des Wortes. Wie wichtig eine solche Fähigkeit für den Crientirungssinn des Lichtlosen sein muß. ist klar; fetzt sie ihn doch in den Stand, sich in seiner Umgebung zu orientiren und eine erstaunliche Sicher heit zu gewinnen, soaß er weite Stret ken in belebten Straßen einer Groß stadt ohne Führer zurückzulegen ver mag. Dadurch, dazz der Blinde die Eindrücke der äußern Welt in den rnei sten Fällen und am unmittelbarsten durch das Ohr in sich aufnimmt, da durch erklärt es sich auch, daß er häusig und bisweilen gegen seine bessere Ein ficht in seiner Neigung oder Abneigung durch den Klang der Stimme der be treffenden Person beeinflußt wird, ge rade so, wie Sehende sich von einen Gesicht angezogen, von einem anderen dagegen abgestoßen fühlen. Bezeich nend für den Grad, bis zu welchem der Blinde diesen Gehörseindrücken ver traut, ist sollender Vorfall? welchen Anna Pötsch m einem Aufsatz Der Blinde und seine gesunden Sinne" be lichtet : Ein blindes Mädchen, das eine berühmte Sängerin wiederholt hatte singen hören, hatte, von dem be zaubernden Wohllaut der Stimme hin geriffen. sich die Persönlichkeit der San gerin aus's Höchste idealisirt ; als ein Bekannte? so grausam war, sie über den leichsinnigen Wandel der KünjZe rin aufzuklären, rief die Blinde, aus allen Illusionen geriffen, mit naivem Schmerze aus : Wenn diese Stimm lügen könnte, dann ist Alles Lüge!" Profit antheil. Arzt (zum Bankier): Verwenden Sie bei dem kleinen Mar. eine zweiprocentige Kar tollösug; es wird dann bald besier werden.- Bankier (zum Diener): Johann, geh ßum Apotheker und hol 'ne vierprocentige Karbollösuug! Die ungarische Goldrcnte iS haite gestiegen warum soll nich mitprosetiren das "icbeKind?" Kindlich. Emil: Mama, bekomme ich noch ein Stück Kuchen?"Mutter: Warum fragst Du denn, Kind? Tu hast ja noch ein qanzcI Stück!" Emil: Ja. wenn ich keinA mehr inege, dann qze tch dies lang samer." In der Konditorei. Lieutenant: Bitte, Fraulein, zweimal Lamlle:" Kcllnerm: Zweimal? Herr Lieutenant sind doch allein!" Lieute turnt: Eben deshalb, fühle mich sonst au vereinsamt!"

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TerScheidungSarund. tia Nes Jirker HistLrchkn v? rst Nügcu. Mister Elton war kein übler Mann. Missis Elton war auch keine üble Frau, sondern das lieble an der teachc lag darin, daß sie sich schon runde zehn ahre als Mann und Frau gegenüber standen und ihre kinderlose Ehe in ein Stadium akuter Langeweile getreten ivar. Selbst der Ehrgeiz, in weiteren fünfzehn Jahren die silberne Hochzeit feiern zu können, vermochte nicht diese schwarze Kluft auszufüllen. Zu alledem legte noch Mr. Elton untrügliche Anzeichen eines veränderten Lebens mandcls an den Tag. indem er die der Gattin schuldige Fürsorge Hauptfach lich dadurch bethätigte, daß er unglaublich leise auftrat, wenn er spät Nachts heimkehrte und seiner Frau, die dann trotzdem regelmäßig wach zu sein pflegte, vom ölud xyid den vielen Freunden dort erzählte, die ihn niemals fortlassen wollten. Missis Elton hatte bis dahin blos ein ungläubiges Lächeln zur Antwort, als aber Mister Elton einstmals gar auf den unglücklichen Einfall kam. ein Paar allgemeine Betrachtungen über den Liebreiz von Blondinen anzustellen, da stieg der bleiche Zorn in Missis Elton bis zu ihren dunklen Haarwurzeln cmpor, und der Stachel der Eifersucht grub sich unheilvoll tief in ihr zuckendes Herz. Ungeachtet dessen kam kein Wort des Vorwurfes über ihre finster lächeln den Lippen, aber dafür legte sie den nächsten Morgen, nachdem' der Gatte dem Geschäft zugeeilt war. einen um so längeren und dichteren Wittwcnschlcier an, verließ in geräuschloser Eile das Haus und bestieg einen der unteren Stadt zufahrenden Pfcrdcbahnwagcn. Wohin trieb sie der empörte Frauen sinn? Sie hätte cS um keinen Preis verrathen! Nur dem Conducteur machte sie eine kleine Andeutung, welcher dienst beflissen das Gefährt an eine? bestimm ten Straßenecke zum Stehen brachte und der verschleierten Dame ausstcrgen half. . Als sich Mrö. Aton dem harten Pflaster wiedergegeben fühlte, blickte sie einige Male scheu um sich und trippelte dann rasch einem unscheinbaren Hause zu. über denen Emgang ein Schild angebracht war, auf welchem zu lesen stand: Erste Internationale Tetective-Asso-ciation." Mit einem Gemisch von befriedigtem Rachedurst und geheimem Gruseln stieg Mrs. Elton die Treppe hinan und wurde oben von einem schwarzen Diener empfangen, der sie in mystischer Wort losigkeit nach einem noch mystischeren, halbdunklkn Gemach führte, woselbst ihr ein würdevoller Herr entgegentrat, der auch, abgesehen von feinem langen, geschlossenen Rock, sehr zugeknöpft ausiah. ..Es handelt sich - begann Mrs. Elton. nachdnn sie auf dem ihr angebo tenen Stuhl Pla genommen und Ihren WittwensHleter noch krampshastcr fest, gezogen hatte. .Um eine diskrete Angelegenheit," ermuthigte der Sekretär die Zaudernde. Um die unbemerkbare Ucbcrwachung eines Ehemannes bestätigte Mrs. Elton kaum minder zaghaft als zuvor. Eine heikle Sache," meinte dcr wur dige Mann mit betrübter Miene. Wir berechnen als Grundtaxe einen vorerst zu erlegenden Betrag von zehn fToiT. VilUl'J. Mrs. Elton griff bereitwillig in ihr Portemonnaie und legte die genannte summe auf den Tlsch. was den Ver trcter der Ersten Internationalen TetectiveAssoeiation mit sichtlicher Vesriediglmg erfüllte, denn er fuhr um Vieles aufgeräumter fort: Unser Institut genießt gerade in der Bearbeituuq solcher Fälle den Ruf unbestrittener uperwrltät. Ich möchte sogar so weit gehen, die Behandlung ehelicher Ausschreitungen als unsere Specialität zu bezeichnen. Tic Orga miation unserer Verbindung, der im verweichliche Drill ihrer Angepeilten befähigen uns zur weitgehendsten Tis kretion, denn diese selben Angestslten sind lediglich Bestandtheile einer c;roven Maschine, welche Alles erspäht und doch niemals schaut, welche Alles a lauscht und doch niemals die Ohren spivt. die Alles erfährt und doch niemals Neu gierde verräth. Madame, wir bercchncn ausser der schon entrichteten Grundtare eine Turchschnittsgebühr von fünf Tollars pro Tag. und- es ist üblich, dieselbe für eine bestimmte Anzahl von Tagen, sagen wir etwa für eine Wo che. im Vorhinein zu erlegen." Mrs. Eltsn nahm diesmal ihr Por tcmonnaie etwas langsamer zur Hand, während der Secretär mit gesteigerter Bereitwilligkeit zugriff und nach'ciner dankenden Verbeugung fortfuhr: Indem die ersten Formalitäten erfüllt sind, erbitte ich mir die crforder lichen Anhaltspunkte für die Person, deren Ucbcrwachung uns bis auf Wi derruf obliegt, wie auch jcue Adresse, unter welcher Sie die Ergebnisse un sercr Nachforschungen entgeenzuneh men wünschen." Daß alle Mittheilungen unter Mrs. I. Brown 31, postlagernd zu richten seien, eröffnete die verschleierte Dame ohne Weiteres, daß der Betrestende seine in Neade Street gelegene Office täglich um vier Uhr verlasse, räumte sie iner auf gleichfalls ein, dasj er endlich den Namen F. Elton führe, sagte sie nach einigem Zögern auch noch, wiewohl ein bänglicher Seufzer sich ihrer Brust entrang, welchen jedoch der Sccrctär galant genug war. nicht in sein w 1 jf jä. Z iw. , jjuiiiuuu jju vrrzriuillctt icic vllö Uebrige. Er klappte es nun zu und begann neuerdings: Madame, ich werde Ihnen No. 19, einen unserer verläßlichsten Leute, zur Verfüauna stellen, dessen eminenter Scharisinn sich schon in mannigfaltiger . f . t i rfl - 1 !J. ...tlti' i . Vttittqi erprooi yar.. . . icy woonc vorerst nur noch bemerken, daß. wir außer der schon erwähnten Turchschnlttsge

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bühr gewisse Ausgaben berechnen, die sich nach der Äatur des jeweiligen Falles und der Person unseres Berttauten richten nun ist gerade No. seinen Ansprüchen, wie ich Ihnen offen einräumen muß, etwas verwöhnt, aber dafür ist und bleibt er ein unerreicht tüchtiger Arbeiter, voll angeborenen Verständnisses und nie erlahmender Energie, für welchen wir jegliche Garantie übernehmen. Ganz nebenher sei noch bemerkt, Madame, daß wir am Brauche festhalten, für die Voraussicht lichen Ausgaben unserer Leute eine erste Anschlagszahluug in Empfang zu nehmen." Die verschleierte Dame seufzte diesmal hörbarer als zuvor, obschon ihre Gedanken nicht mehr bei dem nun dop pelt theuren Gatten weilten. Mit einer schmerzlichen Geberde ergriff sie noch mals ihr Portemonnaie und entnahm demselben eine Zwanzig-TollarNote, indem sie piquirt hinzufügte: Ich hoffe, es sind jetzt alle Formali täten in dieser Richtung erfüllt." Gewiß, Madame, es erübrigt nur noch, No. 10 von der zu erwartenden Ausgabe zu verständigen." Mit diesen Worten' pustete der Secre tär in ein an der Wand befindliches Sprachrohr und rief äußerst vernehm lich hinein: Nummer 16, es ist Arbeit für Sie eingelaufen." Dann trat er wieder zur wartenden Kundin zurück und sagte: Madame. Sie werden fortan täglich von den Ergebnissen un 1 serer Bemühungen in Kenntniß gesetzt werden. Die uns genannte Person wird keinen Schritt thun, ohne sich der strengsten Ucbcrwachung entziehen zu können." Nach dieser feierlichen Versicherung trat Mrs. Elton um Vieles erleichtert den Heimweg an. Jek)t sollte sie endlich die volle Wahrheit erfahren, wo ihr Gatte bis spät in die Nacht zu weilen pflegte! Es würde allerdings eine kostspielige Genugthuung sein, aber. .. Und wenn er andererseits doch kein Treuloser wäre! Wenn das schöne Geld, welches für eine reizende Toilette hingereicht hätte, nun gar zum Fenster hinausgeworfen fein sollte! Nein, das wäre ja entsclich, sagte sich Mrs. El ton, das sei ja rein unmöglich, setzte sie zu ihrer eigenen Beruhigung rasch hinzu und suchte sich mit Fassung in die Lage der schmählig Hintergangenen Frau zu finden Allein ihre Stimmung blieb dennoch eine fo erregte, daß selbst Mr. Elton hei dem gemein-schaftlichen, Abend csien ein bischen stutzig wurde. Mehr als einmal ertappte er die Gattin, wie ihre Blicke lauernd auf ihn gerichtet waren, es konnte ihm schließlich nicht entgehen, daß seine Lebensgefährtin von einer fixen Idee beherrscht wurde, und Mr. Elton empfand das Bedarfniß, das erste beste Thema anzuschla' gen. . Warst Tu heute aus?" fragte er daher möglichst unbefangen. Ja," entgcgnete sie zerstreut. Einkäufe' besorgt?- forschte Mr. Elton weiter. Ich war bei der Putzmacherin." Du sagtest doch neulich. Du wolltest nicht mehr hingehen?" Nun ja. ich hatte es ganz vergessen", gab Mrs. Elton befangen zurück und erröthcte jählings. Seltsam!" 'meinte Mr. Elton sehr gedehnt. Das mag wohl sein.. ..übrigens frage ich Dich auch niemals, wo Du gewescn bist." entgcgnete Mrs. Elton verletzt, worauf das Gespräch wiederum verstummte. Mr. Elton konnte jedoch nicht umhin, aus der gereizten Antwort seiner Frau bestimmte Folgerungen zu ziehen. Wie, wenn sein blindes Vertrauen miß braucht würde und. jene sogenannte V; f ; i : c. lv v(tic yuiic iyu ittlrlHlllgc ? -iiis wäre entsetzlich! Freilich, sagte sich Mr. Elton ruhiger werdend, ist die Ehe !in Contract, welcher erlischt, sobald einer der beiden Theile und insbelon' dere der andere den eingegangenen Ber pflichtungen nicht mehr nachkommt. Wenn daher das Entsetzliche wahr sem sollte, suhr Mr. Elton in stillem Brüten fort, dann war er ja überhaupt ' X. I . i lYn Nicyi mcyr oeryeiralyeil 'cr. ilon suhlte uch bei diesem Gedanken keineswcgs fo namenlos unglücklich, wie er l m eruen nuaenmia surcoleie, aocr oafür empfand er doppelt peinlich, daß t Ungewißheit das schrecklichste aller Uebel sei. wie er es in so vielen Rvma uen vor dem Einschlafen qeleicn hatte und nunmehr an sich selbst erproben konnte. Er saate daher aanz vlönlich Guten Abend!" und stand vom Tische aus. Gehst Tu in den Club?" fragte seine Frau mit sichtlicher Spannung. ttinl- entgegnete Mr. Elton und wq sich mit einem letzten inquiutori schen Blick auf seine Gattin in sein Zimmer zurück. Tor angelangt, versank er neuer dings in tiefes Nachdenken oder, wenig stens ging er mit großen Schritten auf und ab und nahm schließlich eine Morgenzeitung zur Hand, um die Jn serate einer raschen Durchsicht zu unter ziehen. Halt, da war's ja schon! Mr. Elton las mit großer Befried:gung: Erste Internationale DetcctiveAs sociation. ' UcberwachUng von'Pnvat Personen, unausbleiblicher ' Erfolg. Schnell, diskret und Willig." Mr. Elton machte ein vergnügtes Gesicht. Hierauf setzte er sich an 'den Schreiblisch, verfaßte einen Ärief. welcher mit G. Miller und einer schlauen Adresse unterzeichnet ' war, nnd legte dem schreiben einen Check bei, welchen er selbst in Zahlung, erhalten hatte. Als dies gcfchct)en'und das Euvcrt ge klebt war. ricx Mr. Elton begeistert: Ah, es geht nichts über den Fort' schritt! Vor hundert Jähren wäre ein Mann in meiner Lage mit einem Schwerte bewaffnet, nachgeschlichen und hatte sich entweder, blamiin oder, som

ytüiamiii, ivuywiv iiiuii )uu$ cioa ujui, lvil vz ,ttrr,,rau ' ange:nnogi ein paar Dollars zu zahlen braucht, ' hatte. Zu diesem" Behufe schlug siä Alles aenaustens erfährt und dÄd"rch , Mr. Elton ziemlich seitwerts. wo

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entweder das eingebüßte Vertrauen wiedergewinnt oder die ersordcrllche

Handhabe für die Scheidung erhält. O, es geht doch nichts über unsere prartiichcn Einrichtungen von heute!" Nachdem Mr. Elton noch dem Gc vcimmcke feines äzrcivii cs ne Flasche Whisky entnommen und dar aus einen tüchtigen Schluck gethan hatte, ging er ungemcin befriedigt mit sich selbst und dem Zeitalter in dem ? ssborcn wmden zu Bette und ichlrn ouiv ven wuiu uuic tuujiiu. Es waren inzwischen mehrere Tage vergangen. Mr. Elton hüllte sich in kühle Zurückhaltung und schickte öfters an einen bestimmten Ort, wohin die von ihm erwarteten Verständigungen adressirt wurden. Vor der Hand beschränkten sich dieselben jedoch blos aus die Versicherung daß seine Angelegen. heit bestens wahrgenommen und der . 1 y.vtit ntt9lli(tA ImirS. viiiuuj Vivunj uu usut.iuvu .uu . lurrs. rown zu zrug n. r a Cä tVl IV . s -i. LZt. t 1. . . , . I -VU, Ki3 lyUUtlC lUtlUUJ CUl UlUJCt KlU I r. . j. .:. ?.'Ckti.A. ., i ie, oocu voaxzn rneic uiiuu: wtu kNiierni ouvcn, unni uuunuitu 4u .ir i v ... i ... i cniiprccgen. Qiep es aucrnui: ...i: . r. t (. , wwmi unic u,luvr t : x . : i.;..... i am myreni Siitewne .disyer zu einem veuimmien rgron,y uyri ya. ben lauen unZ doch zahlreiche Nebenumuauoe elnen omoin viro:S der gewünschten Richtung als unzwei felhast erscheinen." Die Erlte Internationale Tetecnve Association schien jedeusalls ihrer Sache äußerst gewin zu lem. Mrs. Elton war es weniger. Sie hatte Auqcublickk vorüber gelinder Unruhe, wo sie an der Untreue ihres Gatten zu zweifeln beaann, aber wie sollte sie sich anderer seits sein nunmehr völlig verändertes Benehmen erklären? Er hatte ihr geMüder seit mehreren -tagen eine sc rejetmrte Haltung gezeigt itnj wardoch wieder gar nicht seindzclig! Mrs. Elton war. sich nicht mehr klug genug, eine Erklärung für diesen offenen Widerspruch zu linden, ete lag doch sc nahe! Mr. Elton sah sich in seinen Be fürchtungin durch die Erste Jntcrnaronale Detectivc-Attociation actaufcat. die einen neuerlichen Geldzuschuy vcr langte und blos leere Vertröstungen V Ml m X f.5? V - 4 p m aab. Ach, cr kannte das von seinem teilenden her! Ueberdies quälte ihn die Neue auch ein bischen. So kam es, daß Mr. Elton die Gattm am darauffolgenden Sonntag durch seine ungewöhnlich gute Laune in Erstaunen petzte, welcher stch auch etwas wie abbittende Zärtlichkeit beigesellte und schließlich machte er gar llf4il nrn l v r. v Z I nS , dcnVorschlaa. nach Eoney Island zu fahren und sich am Treiben des See bades zu ergötzen. Mrs. Elton, welche sich schon zur Halste als geschieden be trachtete, siyicn zwar ob dieses Vorha bens wie aus dcn.Wokken gefallen, aber sie ließ sich trotzdem nicht zweimal bit. 'en, sondern legteem duftige-Kostüm - - H . u u (J4a A 3 L- 1 . n, wie es zur rongen uuiic vcs vjycHerrn paßte, und dann trug beide das ampsoom ymau an ocn eercLs m.'. I C 9 A M.m .TV VT Ah Iuuiiü. v u-ui vuic iciuu. iyu:)ii. ie eloen mcyicn un? zerren, oan rn ' v i l r r i v rnuiLuc jur cn uwiicoi u yuuui ... . . L Cu..f..JU. Va.. AllMAflAM A A 4 A V. AU I . A - 17 A .M 1 I A M IIIUI)IC. OUlllO), UVl UUUUlllJ sunde Avvetit stimmte nicht damit 'lbcrein. Man aß aebackcnc Austern und Elam Chowder. und wenn nicht entsprechend dazu getrunken wurde, so unterblieb dies nur. weil Mr. Elton als bckann ter Grundpfeiler seiner Kirche nicht wagte, den Tag des Herrn auf so offene Welse zu schändend Er gedachte un iviUiurliq icinc inueix ssajrciöuiajcy daheim, und es überfiel ihn ein Anflua ; i. f.: a nifi c- A,:ti.:r js.-a von Wehmuth. aber dessenungeachtet pries er laut die würzige Seelüst und fragte Mrs. Elton, ob sie es nicht für .kt :. ana-'Zelgt halte, em Zimmer im Hotc ni iiffirnn hn hif trtrititslrtSnnnf? stiir i 5 i ur. 3 Jtnn uci uuuu ,v iaiiriu; uv,. seien. Sie war's zufrieden, nur Lh,t ri L ben vom Abendgottesdienst übel ve-. IVVtlWtk IV V fcftf V hf qiiilVIVI merken würde, zumal wenn es bekannt Derben sollte, daß sie nicht nur dei Tag. sondern auch die Nacht an emem Orte verbracht hatten, wo die Sabbath entHeiligung so schwungvoll betrieben nurde. Wflll i.'i rt ii'nft in nfa Wr. $0 m ' s nnh Mr?. Wrnrnrt in UnfrnA

oy s ir i l r . - . . .1 ti jl.

?j;"9inanai:iiciii u uuu 6ci,0nnenen Meinungsaustausch fort s5en Duldermiene und besorgte zahl- jv Wnn nid t rsit)C cin Ütw bcr reiche (anlaufe, wobei sie liets aus dem sntlicheii Ruhe erschienen wäre. wel. Po stamte vor,prach. um nach Briefen nVr riA nlit n,r.Mfm wm für Mr.

nntragen,- meinte Mr. Elto schlag, backenm Austern weg zu ihr emporge-fertig.'-und dann ist der Sonntag "chtet hatte, als sie am Meeresstrand

überhaupt um Mitternacht zu Ende, so nvar, daß wir uns blos ein paar Stunden aufdas Zimmer zurückzusiehen brauchen, um jegliches Aergerniß zu vermeiden Mrs. Elton schaute bewundernd zu so viel kluger Frömmigkeit empor, und sie betraten nunmehr mit ruhiaem Ge wissen das Hotel, dcffen Elcrk das gewünschte Zimmer anwies und sich dann Mlt crnem d;scretm Lächelll zurückzog. Unauffällig wie dieser Vorgang war. fehlte c doch nicht an einem aüfmcrk samen Beobachter, welche? unbemerkt nachschlich und vergnügt schmunzelte. als sich die Thür hinter dem ruhebedürftigen Ehepaar schloß. Der Elcrk schien den Mann zu kennen, denn er nickte ihm wenig erstannt zu, wie cr die Trepvc hinabging und iraqtc: 'chon wieder an der Arbeit, Jdhur I John zwinkerte hierauf mit dem rechten Auge, näym den Elcrk freund' schzsttich unter den Arm und führte ihn an die Bar, wo cr zwei Cocktails veueuic. A svann wollte der vler! trattlren wcli cZ vle Witte p vmangl ... 1 t. jT.i'ja i- f i 1 - -f. - ..

"'5 l:cic, Mo,.usch:Nds steigerte. Nun mochtt ,ch John sträubte sich mit dem Hinwcile ber auch qcru erfahren, was Sie mir ..e L. fit .r xLSt . .va-vi , , t i. . . ' . ' ....

a, wiuiHüc qaiic iiiio iCijric aun 1 A'fr I ? m ' ,., m-mH Jf fi Y II . . , I (tiuvu i?u,im uiuu, . vic uauc oza selben kaum erreicht . als Mr. Elton auf dem Flur, erschien und der Teraffk , r j...iäL w i ... zuzlyrtt, um vori eliie Cigarre 511 rau

m menschenleer war, denn ein Pfeiler r Kirche raucht nie oder wenigstens

nie, wenn es Jemand sieht. Sein Er staunen war daher nur um so unliebsamcr, als sich John dreist an ihn herandrängte und mit lässiger Jmper tmcnz sagte: Mr. Elton, Sie sind em verheiratheter Mann, der nch bisher des be:en Rufes erfreute, und ich uchme daher 0n bslji eie Dienst, welchen ich Jhn zu leisten vermag, gebührend belohnen werden. Welchen Dienst?" ,, Ich werde keinen Gebrauch davon machen, daß Sie sich in Gesellschaft eines Frauenzimmers" Weiter kam John nicht, denn Mr. Elton hatte sich bereits in Positur gestellt und griff den Beleidiger jelner rau rtiTin Mm sS'Hi'ftm an 'teinfm mUx cMcn Borkunst weit über, j lystrf ct g ftn mit cincm ml)loJ. ..'' v ' ' . , e cn Säl an in Boden und Iidtte den iKiton entschied und ihn für veraaste! ' ' ' ' -frtmi4v. (?r fult meine Rrau infultitt - tocr. " -i fiA Mr lIfrnt frrwt. ..... ist ,ÜM Zn, Krau - rif tnhn : " ' - i - vj ffiabcntrob und entfernte ich chleunia. as können Sie vor dem Richter abmalen. Sie baben den Mann lich angegriffen und sich daher des iedensbruckes lckuldia aemackt. as Gesetz istfür alle gleich." lautete der weise Ausspruch des Polizisten, dessen KJ ' ' 7 r II 7--gewichtige Rechte stch gleichzeitig aus Mr. Eltons Schulter legte. Mr. Elton verlor dczjcnungcachtet nicht die Fassung. Ich will blos nachsehen, ob ich Nicht mein Geld verstreut habe," meinte er ruhig und holte aus seiner Westentasche ein Bündel Greenbacks, wobei er zufäl si.i rirtfi Qminiiii TniTrtr.nt fnsfin m r sie aus, behielt fie nachdenklich in der Hand und meinte: f flnn vTmpn nM hehrr m!Men mit us die Statmn. Sas (e. sen ist leider für alle gleich. r. Elton wollte eben sem Geld wie. der zu sich stecken, aber er entfchlosz sich rasch und lies; einen zweiten Grcenback von derselben Schwere zu Boden fallen. Es ist mir nicht angenehm, denn ;ch sollte mit dem ersten Boote morgen I - ' früh zurück," sagte cr und machte eine halbe Bewegimg, um sich zu bücken. Der Polizist war ihm jedoch schon zu vorgekommen. Das Gesetz it zwar für Alle gleich. aber wenn Eie mit dem ersten Boote fahren wollen, dann ist es etwas Andercs ood bv, Sir," schloß er mit - i . r? 1. 1 "r ? fi .r m . ltcner Einsicht 'für diesen im Gesche I . . , . . . uuvorucraejcycncn hall; und Mr. m ton schlug unbehelligt den Rückweg nach dem Hotel ein, wo er von Mrs. Elton mit dem Vorwurfe empfangen wurde. daß seine Cigarre ihn ngebührlich snnrti rtiifrtpfirtsfrrt at. 9nfilmcis ch verschwieg Mr. Elton den peinlichen Zwischcnfall,' deun er konnte die Be. 1 ' ' . strn t; n Ar lZwk?d?n hak d e r im ll'cbsaine Erlebnis; in irgend welchem Zusammenhange mit jeinem Auftrüge I V' . ' ' . " inir ke m men IlekermackttNli von Mrs. i j " , ton stehen müsse.... und die gute I . Seele blickte ihn so arglc I ' 1 os an. daß ihm recht schwül wurde und er fein began zenes Unrecht durch mancherlei liebe volle Zärtlichkeit gut zu machen suchte. Der Ausflug nach Eoney Island fatte zwischen den Gatten ein besseres Sinvernehmen herbeigeführt, und wenn Nrs. Elton am nächsten Tage wieder ans dem Postamte vorsprach, so geschah dies mehr aus Gewohnheit. Um so nnerwarteter traf sie daher ein Brief )er Ersten Internationalen Detective ociatton, welcher besagte, daß es glücklich gelungen sei. uuwiderlegbare Lcwcise für die Untreue des überwach I l." vurutuii, muimm, iuwiujc uci ' . Scheidung hinlänq 1 7 " ' " . . . .7. w JT 51 len Ehemannes zn erlangen, welche den itd) rechtfertigten. Mrs. Elton wsr . da sie nickt einmal die l l L ciit Auslagen.Not. bemerkte, welche berlag. sondern mit fliegender Hast nach Sauje eilte und den Wittwentchleur acbst Zubehör anlegte, welcher ihr das :rwünschte Jncognito gewährte, um die ttbscheulichkciten' ihres Gatten des Nä hcrcn zu erfahren. Ja, so sind diese treulosen Männer! ?acmc rs. vruoii, ciwgcrj?ni oer neue l . j.i. rnia .fi... v... :.t- . 4 CX - 4i t 00ütl Blicke. Welche M?. EltvN V0N d?N gesessen hatte. Er hat mir blos schön gethan, um nich zu täuschen, aber endlich gehen mir )och die Augen auf! Und uun soll cö luch für immer aus sein!" Mit diesem schmerzlichen Entschluß trat Mrs. Elton bei dem Secretär der Ersten Internationalen DetectiveAM iation ein und bat denselben, ihr alle näheren Umstände der Angelegenheit mltzuihcilcn. Gewiß." entgegnete der Secretär bereitwillig, nur gestatten Sie vorher och eine Frage, Madame.... haben ie ln nnsereAuslagennota Einucht ge lommen?" Mrs. Elton nickte ungeduldig mit öcnl verschleierten Haupte. Daim erklären Sie sich auch damit einverstanden, und es erübrigt blos noch die Begleichung des Betrages von 71 Dollars' 45 Cents es ist eigentlich nur eine Formsache, aber wir hal ten an dem Usus fest, alle Eröffnungen lach I er Abwickelung des gezchästlichm k Theiles zu machen. yicr ist das Geld,- rief Mrs. El hon, deren begreifliche Neugierde sich I .m. Jt u 0nst Mitzutheilen haben! ' w ' Sehr wohl, Madame .... also znr Sache! Mr. Elton wurde von un e cem Vertrauensmann in Gesellschaft nner Dame betrogen. Er,, begab :ch mit derselben in cin Hotel, schrieb sich unter emem falschen Namen cm, und es wurde durch ehrenhafte Zeugen fest.

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gestellt. baü die Thür verschlossen war " .Wann?" hauchte Mrs. Elton. Gestern.Das ist nicht möalich." Madame, ich erlaube mir, durch Thatiachen zu widersprechen... liier ''4 I ist die Momentaufnahme der beiden fraglichen Personen, wie dieselben das Hotel in Eoney Island verließen." cnt' gegnete der Sekrc.tär ruhig und übe?' reichte eine kleine Photographie. ci i. . Mi . r nn..a r(i. - . Avcr riq acr. uon vcstürzt, ohne den Satz zu vervollständigen, denn sie erblickte das wohlgctroffene Bildnis; ihres Mannes und sich selbst an seiner Seite! Wir werden Ihnen die Namen der Zeugen bekannt geben." wollte der Sekretär fortfahren, doch Mrs. Elton schuitt ihm das Wort ab. indem sie ihre Aufrequnq vorsckükte und sehr ruhebedürftig zu sein vorgab. Sie zog ihren Witlwenschleier fester und eilte freudig nach Hause, wo sie die Photographie in einein Kästchen verivalzrte. welches auch andere Erinnerungen cnt hielt. Denselben Abcud zeigte sich Mr. Elton der Gattin gegenüber liebevoller lp?Sm den . Ukii wva iin.il u iiurvit i' niui3 iiiiir ii.ui 'J ........ . ' ' ' " J . " I ufmtyuu) in imyuuuim m, " sl.iA tiifi-f hrt MVriW (Ifir itr. f;oüt;.4 ; s.,lk,.?,'s!' ii i "u- "J"vv" ! i iFTirlit f2 WstA W,tier si,s,sr.'i riftMjft WI , VlVjVV V ltiVVMV4l 7. 'nsT7n ..memiuwn. i.,d,n Ei 8 sagte: IA rnflAie ir etnns tiotn liebc enn? aber Di7 nufct S Ä enny. aver u xAUhi nur ncriprecgt, nicht böse zu werden. Ich verzeihe Dir im Voraus, mein guter Fred." entgegnete Mrs. Elton gerührt. Mr. Elton athmete auf, bekam aber dessenungeachtet einen rothen 5?ops nnd ich sie gerade nicht. Spotte nicht! Verzeihe mir. thenrer Fred, die Eifersucht quält Ich DcxUi)c nicht, denn das Bild gehört mir, und wenn es auch rnchl Eisersucht war Ich bitte Dich, las; diesen ironischen Ton...." Wenn ich Dir jedoch mein Wort gebe, da) das Bild allen Ernstes mir gehört! ü y i -4 r- r . 4iVit?llr r hVM ich I Dollar 4 Eent. dafür bezahlt lsür bezahlt habe!" Diese Zahlen übten einen magischen Eindruck auf Mr. Elton aus. Er Klickte seine Gattin lanae in wortlosem Erstaunen an und sagte schlienlich: Jetzt beginne ich zu verstehen." ..Sag', dast Du mir verzeihen willst?" Zehn Dollars GrurMaze?" forjchte Mr. Elton statt zeder Antwort. Ja, aber sieh, ich habe mich hin reißen lauen, weil Du Fünfunddreißig Dollars Durch schnittsqebühr?" Ich gebe es zu, aber nun sei wieder gut, theurer Fred!" Voraussichtliche Auslagen Zwanzig Dollars." schluchzte Mrs. Elton. ..Stimmt," erklärte Mr. Elton feier lich, indem er seine Frau auf die Stirn künte und erläuternd bin;use!ite: Wie Du siehst, lich ich das gleiche Bild an fertigen, aber das nächste Mal wollen ir doch anders wo hinaehen. um uns ohotographiren zu laisen." DaS Lies von ver Schleppe Das Lied von der Schleppe, nach be. kannter Melodie in schleppendem" 5-firhn sit ünnen lrt h'xer tniehrrrtf if empo zu uugen. cl mcr wlcocrgegc-, ben, cine Art Todtcnqesang übrigens. !ne Art odtcnaesana übriaenS. denn die Schleppe jst thatsächlich im Verschwinden begnssen: Weißt Du. wie viel Damen gehen Mit der Schleppe setzt einher? Weißt Du, wie den Staub sie wehen Durch die Straßen kreuz und quer Schrecklich ist's und unerhöret. Daß von Tag zu Tag sich mehret Ihre ganze große Zahl Ihre ganze große Zahl! Weißt Tu, wie viel Kleider täglich Dadurch werden ruinirt. Daß sie psui! wie ist's nur mög lich ind mit Straßcnschmutz garnirt? Was sich find't in Flur und Treppen, Schleppt in Haus man mit den Schleppen, Ter Portier singt froh bewegt: Hier wird-jeden Tag gefegt." Weißt Du, daß von all' den Mädchen. Die mit Schleppen angethan Jeder Herr wird's euch bcstät'gen Schwerlich eine kriegt 'nen Mann?! Denn mit ihrer Schleppe Spitzen ' Bleiben sie unfehlbar sitzen". , Und das ist, ihr müßt's gcsteh'n. Doch in keinem Falle schön. Deshalb sei nun allen denen Von der holden Weiblichkeit, Die der Schleppcnmode fröhnen. Dieser gute Rath geweiht: Schasst ihn ab. den Friedensstörer, Den modernen Straßenkehrer Reinlichkeit bleib' für und für Teutscher Frau'n und W!üdchcn Zier!" Wohlnichternstgemeint Patient: Ach. Herr Do.-tor, ich war vorgestern auf dem Bock", hatte mir dort einen gehörigen Assen gekauft und habe heute nch den fürchterlichsten Ka ter, durch den ich nun vollständig auf den Hund gekommen bin. Was mache ich dabei? Arzt: Wenden Sie sich an einen Thicrarzt. Das Ersa hm itt e l. Wir. thin: O weh, da hab' ich keinen Trop fcn Essig mehr im Haus!" Wirth: Nun, nimm eben ne Flasche Wein, aber vom besten, sonst .... wird's zu sauer!".

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au-beriie schöneberger Bauern, die durch denVerrrl V kauf ihrer Ländereien immens reich ge. niltltTm ' worden fmd. TiesnA. lM einM u"' W :Ä h.k

ttffsj&'üsuz isxiisittxstitiak

HetrathSagenturen. Ehen werden längst nicht mehr blo5 !m Himmel, sondern nebenher auch noch m allerlei Hciraths-Agenturen eschlonen. die wir an dicker stelle l'ckion mehrfach geschildert haben. Eine jrt.ria: - ' .r j.! . v Bestätigung unserer Schilderung uud kine Erweiterung durch einzelne Bei-. ipiele fanden nur kürzlich m einer diefem Gegenstand gewidmeten Korrespondenz öer Hambtiraer Nochrichten". Von diesen Beispielen seien hirr einige alsZeugme für unsere früheren Daniel lungcn angeführt: Vor Kurzem erst starb in Berlin cm Rentier K.. cin gemachter Mann, der zwei schuidenfrele Häuser mm und mit dem Eouponabschneiden Bescheid Dvßte. Er war ehemals Brb'.cr ge tvescn. und zu seinem Kundenkreise gehJrtcn.'da cr in der Nähe der Kaserne jenes Regiments wohnte, eine ganze Anzahl Qfsicicre der Garde-Jnfanterie. lk. machte damals dann und wann kleine vorsichtige Wuchergeschäste, und öcr, der am meisten bei ihm in der Kreide sas;. um ein junaer Graf mit wunderschönem Namen, wunderschöner Higur und wundcrjchönem Schnurroart. Aver oer rai war arm wie cine v....',- ri'-i . lrrtrn srtii" Väiihi 1i ,tHtrtinn fm u1""-!" -wu. 7öN'mte avm ?ur 'seimnl? ffiner ?tnj3 lUUlu zul !elung ?"Ner frtnrUmil'-iini'iTj aN0ia)1.!.eNi.ttg. Und cincs Ta &&aj??i&r Ä'rt'Ä 'cincr ctUn laschen" sang, da fetztesein scharfes Messer ab und sagte in ;Pr;nmMTMÄ;;rt-m . p; überzeugungsinnigem Tone : .Sie mußten heirathen, Herr 0!ras! " Schön", antwortete dieser, aber wen und wie v:el? " Und nun rücktemit seinem Vorschlage heraus. E? rasirte täglich Herrn nennen wir ihn ?).. einen imer ehemaliaen aber Frau Baronin werden. Der alte F. steckte noch mit beiden Fftfcen in seinen Bauern schuhen und verschmähte es nicht, mit sei,:em Barbier znsraternisi ren. Es ließ sich denn die Angelegen heit leicht und bequem einleiten. ESdauerte nicht lange, so war der uderschöne Graf mit dem reiften Mad hm verlobt, be alte seine Schulden. nahm seinen Abschied und kaufte sich :in Rittergut. Herr K. hatte ein hüb. 'chts Sümmchen für seine Vermittlung Ja;-.!.-.!.:.:. ivc -cuiuiti wiuva u;;UwUtti Steuer bei Seite und wurde Rentier. Aber er hatte Cefchniack daran gewsnnen, Amor und Hymen in'S Handwerk ;u pfuschen, und da sein erster glückli i)tv Handel bekannt geworden war, so krwarb er nch auch be: seiner neuen Be schäftigung rasch einen Kundenkreis. Ein weibliches Csaenstück zu dem tt zaligen Barbier mit der glücklichen pand ist eine ältere Dame von Dlstinc uon, die Mttwe emcs Beamten, irreich nicht, eines Geheimen NcchnungS rathcs oder dergleichen, denn sie wirdstets Frau Ceheimrath genannt, die in nner der elegantesten Straßen Berlins vohnt und in deren Salons eine recht zute Gescll,chast derlchrt. Wenigstens)ie Herrengesellschaft ist stets tadellos. denn sie besteht aus jungen Offtcicrcn. Beamten, Künstlern während man unter den anwesenden Damen häufiger)ann und wann eine ErlÄcinung b inerten kann, von der mtn, wrf b?l dem .Mädchen aus der Fremd?" nicht recht veiN, woher ue kam-, vlnn ctio: die5rau Geheimrath gilt offen cls einc-heiraths-Vcrmiltlerin inid sie ist es zuch, sie gibt es selbst zu. Sie ist eine rsi- fitttt ipiiT An!iu4 s!iinj. W.' ' " rrfil :yk: ll I "m" ulC u Ul4l'l Äu . ih A . r:.rA,r iVtxn . Kommt em zunger ,err zu ihr und fani iUr hriit' fiinKS; IrK nöchtc mich gern verhcirathcn", so ckt flc die Achseln nd Mlgegnej:' .Aber, mein Herr. er hindert' Sie )cnn daran? Nur bemerken Sie bitte, )aß ich dabei Nichts thun kann gar, Ziich:sZ Läßt sich" jedoch ein Zunger Herr forincll bei ihr anmelden, sagt :r. er käme auf Empfehlung von Die sem ode: Jenem und bittet er höflich. Im Hause verkehren dürfen, so wird sie Frau Geheimräthin ganz gewiß gnä )ig erwidern: Mit Frcüde an je öen Dienstag und J-reitag von siebeir llhr ab sehe' ich meine Brannten bei mir." Und bi zu diesim Iour' x ist die Gcbtimräthin genau übn die &tx hältnisse ihres neuen Clienten orientirt i'.nd so ganz apropos nimmtie ihw bei Seite und rsuntihm zu: Gi'zcn Sie was, mein verehrter iungcr Freund, Sie muffe hcirathen, Sie sind alt genng dazu! Da sind zufällig' ein paar Damen bei mir die und die, oder die die recht gut für Sie passe:: würden" Von Gebühren" und "von Bxa lisicatisn" ist keine Rede. Der Heirathscandidat übergiedt. wenn seine Sache eingeleitet ist, der Vermittlerin ein Accept. ausgestellt über eine gewisse Summe, die natürlich immer im U?crhältniß zu der zu erwartenden Mitgift Seht, und zahlbar drei Monat nach der Ziviltrauung mit Fräulein Soundso. In gewisser Weife ist der HeirathsKandidat demzufolge immer in den Händen der Verniittierin. denn cr kann: über die Höhe der Mitgift getäuscht worden sein wissentlich oder unwif scntlich. Ich hörte, daß letzterer Fall. Sorgckommkn sein soll, hörte aber auch zugleich, daß die Eehcimräthin sich tu diesem Falle durchaus gentil benommc? iabe. - l 1 j;: ;: : Höchste Z ei t Versicherung?, zgent: Und womit kann ich Ihnen dienen, verehrte Frau?" Tischlers. Zrau: Ach, ick wollte mich man blos aoch feucrversichcrn, mein lieber Herr,' 'ei uns brennt nämlich die Werkstatt!" Wer seine Schwächen lennt, kennt seine Feinde. Vy . iy. V.... VV44lWlJV, if

1 L'i- mv- 7iuin( iiitat.nnt7'